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Re: Rotorblätter auswiegen
Dragonfly5#6 - 30.06.2008, 15:45Rotorblätter auswiegen
hallo in die Runde,
Da der SJM ja sehr empfindlich auf die Rotorblätter reagiert, habe ich mir mal eine neue bessere Rotorblattwaage gegönnt, seht Euch die Fotos an, bin begeistert von dem Teil.
Habe damit mal alle meine Rotorblätter neu ausgewogen und musste bei manchen Blättern einen Streifen Tesafilm drum kleben damit sie in der Waage waren, so ein Streifen Tesafilm von gerade mal 3-4 cm Länge sollte man gar nicht meinen das das überhaupt was ausmacht, aber nach dem aufkleben waren die entsprechenden Blätter waagerecht und selbst ein mehrmaliges anstoßen brachte wieder ein auspendeln in die Waagerechte zustande.
Ich persönlich klebe das Tesaband so etwa 2 Fingerbreit von der Blattspitze nach innen auf, das hat sich bisher sehr gut bewährt.
Erwähnen möchte ich noch das die Welle der Rotorblattwaage kugelgelagert ist.
Schreibt mal wie Ihr anderen das so macht ?
mfg Karl-Heinz
Re: Rotorblätter auswiegen
Eddy - 30.06.2008, 16:04
Deine neue Wage ist sehr schön. Aber wie siht es mit dem klabeverhalten deines Thesa aus? Ich hatte schon riesige Schreckmomente wo sich das Thesa gelößt hat und ein Ekelhaftes, Flattergereusch so das ich sofort landen muste wiel ich nicht wuste woher es kam. Jetz ist es so:aha es flattert wieder also neu Wiegen,
Wie lange hält das bei dir?
Eddy
Re: Rotorblätter auswiegen
siat68 - 30.06.2008, 16:38
Hallo Karl-Heinz hab mir neulich auch eine gegönnt. Bei der ist sogar das
wuchten des kompletten Kopfes (Achse, Paddeleinheit und Blätter)möglich. Geht das bei Dir auch? Ich habs da meine SJMs zu Glück vibartionsfrei laufen bisher aber noch nicht getestet....
Grüße Matthias
Re: Rotorblätter auswiegen
Dragonfly5#6 - 30.06.2008, 17:32Klebeverhalten Tesa
hallo Eddy,
nun ich mache die Klebestelle als auch meine Finger mit denen ich das Tesa anfasse vorher mit Bio-Alkohol (Spiritus) sauber, da ist bisher noch nichts lose geworden, ich achte allerdings auch darauf das keine Luftblasen unter dem Tesa sind.
Als Tesa verwende ich ganz normales transparentes aus dem Supermarkt, also nichts besonderes, allerdings klebt dieses von mir erworbene Tesa auch sehr gut, man bekommt es kaum mehr ohne Hilfsmittel ab.
mfg Karl-Heinz
Re: Rotorblätter auswiegen
Dragonfly5#6 - 30.06.2008, 17:36Rotorkopf mitwuchten
hallo Matthias,
nun das kptl. wuchten des Rotorkopfes geht mit meiner Rotorblattwaage sicher nicht, ich wüsste auch gar nicht wie ich den da montieren sollte.
Mach doch mal von Deiner Waage ein Foto, am besten mit Rotorkopf dran und stelle es hier ein, dann können wir das alle sehen.
mfg Karl-Heinz
Re: Rotorblätter auswiegen
Bettmen (at) - 30.06.2008, 20:05
Hallo Jungs,hab mal kurz Internet!
Ich klebe kein Thesa sondern Isolierband, hällt immer
das da ist meine Waage:
Rotorblätter einspannen und das Ganze auf 2 Gläserränder legen- :top
Die Waage zum Auswuchten des kompl. Rotorkopfes möchte ich auch sehen... ;-)
...aber montiert auf dem Heli :mrgreen:
Re: Rotorblätter auswiegen
Bettmen (at) - 30.06.2008, 20:08
Frabe an @Dragonfly5#6:
...wie hast du bis jetzt deine Blätter ausgewogen?
Re: Rotorblätter auswiegen
siat68 - 30.06.2008, 20:26
Hallo Karl-Heinz,
für das Foto müsst Ihr euch noch gedulden, bis ich mal einen kapitalen chrash habe, da mir sonst der Ausbau des gesamten Rotorkopfes doch
zu umständlich ist. Aber vielleicht schaff ich es am Wocheende mal die Anleitung zu scannen und hier die Schemazeichnungen einzustellen, wie
das "Komplett - Wuchten" funktionieren soll. Meine Rotorblattwaage sieht vom Grundprinzip ähnlich aus, wie Deine nur gibt es halt noch ein paar "Anbauteile" mit denen Du dann den kompletten Kopf überprüfen kannst. Demnächst mehr....
Grüße Matthias
Re: Rotorblätter auswiegen
Eddy - 30.06.2008, 20:55
Also ich hab meine immer so ausgewogen, hat immer geklapt
Eddy
Re: Rotorblätter auswiegen
Dragonfly5#6 - 30.06.2008, 22:50Rotorblätter auswiegen
hallo Bettmen,
bisher hatte ich eine andere Waage, hat auch sehr gut funktioniert, bloß gefällt mir die neue besser und hat mich nur 1,- Euro plus Versand aus Hongkong gekostet :lol:
hier mal ein Bild meiner bisherigen Waage:
Und statt Tesa kann man natürlich auch Isolierband nehmen, allerdings habe ich bisher noch kein transparentes Isolierband gefunden, möchte ja das man das nicht so deutlich sieht, deshalb verwende ich als gelernter Elektriker Tesa.
Natürlich gibts das Isolierband in allen möglichen Farben, aber wie gesagt in transparent habe ich noch keines gefunden.
hallo Eddy, falls Du hier mitliest, ich kann leider Dein Bild nicht sehen, sehe da nur ein kleines Viereck.
mfg Karl-Heinz
Re: Rotorblätter auswiegen
Datong - 01.07.2008, 06:08
Hallo,
die gleiche Waage die Karl-Heinz im Bild zeigt habe ich auch. Nur ich nehme
nicht mehr das Aluflachprofil, da es selbst nicht die Balance einhält. Spätere
Versionen haben eine Madenschraube am Ende zum Trimmen angebracht.
Verwendung findet nur noch das U-Profil, die Blätter werden auf eine Gewindestange aufgeschraubt
und auf das U-Profil gelegt. Vorher habe ich einen Untergrund im Haus gesucht der im "Wasser" steht,
Ceranherd, dort wiege ich die Blätter. Allerdings ermittel ich immer den Schwerpunkt eines Blattes zuerst,
dann erst findet der Balancetest statt, das leichtere Blatt bekommt das zusätzliche Gewicht auf den
Blattschwerpunkt geklebt.
Ich verwende das billigste Baumarkt Tesa, das hat in der Tat Klebekraft jenseits von gut und böse.
Mit originalen Tesa habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass es sich nach einer Zeit in Drehrichtung ablöst.
@Eddy, Dein Bild ist nicht gänzlich aussagekräftig, kann es sein, das der Schraubenkopf aufliegt, und die
zweite Auflage nicht die gleiche Höhe aufweist. Wenn ja verfälscht dies das Messergebnis, erstens
ist fast kein Kopf rund, zweitens ist er meist nicht zentriert in Bezug zum Gewinde.Nehme doch
Gewindestangen, da ist die Auflage gewährleistet.
Grüsse Karsten
Re: Rotorblätter auswiegen
siat68 - 01.07.2008, 08:20
Also da das Wetter bei uns zur Zeit zu gut zum fliegen ist, hab ich einfach keine Zeit zum Fotographieren und Schrauben! :lol: :lol:
Für alle Neugierigen aber hier mal ein scan von der Verpackung - wie das mit dem gesammten Rotorkopf auswiegen geht:
Wenn die nächste Schlechtwetterfront naht, werde ich euch noch detailiertere Fotos nachreichen....
Euch allen super Flüge!
Grüße Matthias
Re: Rotorblätter auswiegen
rc-heliservice - 02.07.2008, 00:14
Hi zusammen,
die Blattwaage die Karl-Heinz hier vorstellt benutze ich auch.
Auch ich kann bestätigen das sie sehr gut ist.
Vorteil ist, das ich mit dieser Waage den Blattschwerpunkt und das Gewicht der beiden Blätter zueinander auswiegen kann.
Das ist nämlich beides wichtig, man sollte nicht so wie Karl-Heinz geschrieben das Tesa "irdendwo" aufkleben
Der Schwerpunkt UND das Gewicht der Blätter sollten möglichst gleich sein. Man spricht da allgemein vom statischen und dynamischen Auswuchten.
Schwerpunkt:
Man legt ein Blatt auf die Waage. Das geht wenn man die beiden großen Rändelmuttern fast ganz abschraubt und das Blatt vorsichtig darauf legt...geht nicht optimal, aber mit ein bischen Übung klappt das. Dann den Schwerpunkt markieren.
Das gleich beim anderen Blatt und mal die Schwerpunkte vergleichen. Bei den meißten Blättern, sogar bei Walkera Schaumwaffeln passen die ganz gut. Falls nicht wiege ich erst die Blätter aus und entscheide was ich mache
Auswiegen:
Beide Blätter einspannen und schauen ob die Blätter unterschiedlich sind. Meißt sind sie das und dann kann man mit Tesa die Blätter angleichen.
Das Tesa nun so kleben das gleichzeitug der Schwerpunkt mit angeglichen wird wenn er bei beiden Blättern nicht gleich war.
War er gleich einfach im Schwerpunkt Tesa aufkleben, war er bei einem Blatt z.B. zu weit innen muß das Tesa bei dem Blatt wenn es zusätzlich das schwerere war außen aufgeklebt werden. So kann ich Gewicht und Schwerpunkt anpassen.
Ist das Gewicht der einzelnen Blätter nun gleich muß man wieder den Schwerpunkt des "beklebten" Blattes bestimmen. Stimmt er nun ist alles OK, stimmt er nicht kann man weiter anpassen. Nun müssen aber beide Blätter beklebt werden damit das Gewicht jeweils gleich bleibt.
Ich persönlich setze die höhere Priorität auf das Gewicht. Sollte der Schwerpunkt nur ein paar mm Unterschiedlich sein, so stört mich das nicht soo viel ;-)
Ein kleiner Tuningtip für die Waage um sie noch besser zu machen.
Alle Kugellager die es so zu kaufen gibt sind eigendlich Industrielager die auf lange Betriebszeiten ausgelegt sind. Daher sind fast alle Kugellager fettgefüllt. Gut für hohe Lebensdauer, schlecht für das leichte "anrollen" der Lager.
Da man hier bei der Blattwaage nun nicht die hohen Drehzahlen und Wege hat, kann man getrost auf die Fettfüllung verzichten und so die Lager noch leichtgängiger und so die Waage genauer zu machen.
Also einfach mit Bremsenreiniger die Lager (bei der Waage sind es sogar 4 Stück) mehrmals ausspülen und wer es mag mit einem Leichtlauföl zu behandeln. Wichtig ist hier nicht harzendes Öl zu benutzen...und das einzige was ich so kenne ist Balistol. Viele andere (auch WD40 oder gute Silikonöle) werden nach längerer Zeit harzig und würden so die Lager wieder verkleben. Liegt an den enthaltenen Lösemitteln die nach einiger Zeit verdunsten.
Ich spüle sogar fast alle anderen Lager am Heli aus. Dann öle ich aber mit gutem Öl (z.B. Lubra Metallic) oder auch WD40. Warum hier mit diesem Öl ? Da ich Lager immer regelmäßig säubere hat das Öl gar keine Zeit zum verharzen ;-)
Tip 2:
Klebt das Tesafilm immer von der Blattvorderseite zur Rückseite. Das verhindert das angesprochene ablösen des Streifens, da das Ende des Steifens nicht "im Wind liegt". Am besten ist sogar das überlappende kleben falls das Tesastück lang genug ist. Ich meine damit, das man das Tesa so klebt das die Überlappung den Anfang des Steifens überdeckt und dann so, das das Ende wieder "nach hinten zeigt".
Tip 3:
Isolierband (bei Elektrikern: Coroplast ;-)) ist aus meiner Sicht denkbar schlecht
- klebt nicht gut
- Ist zu flexibel
- Ist zu dick
Also ich habe mit Tesa die besten erfahrungen gemacht...OK OK muß nicht Tesa sein, aber einen guten durchsichtigen Klebesteifen zu benutzen ist am besten.
Gruuß
Torsten
Re: Rotorblätter auswiegen
ingo - 02.07.2008, 19:49Rotorblätter Auswiegen
Mensch Leute mach es euch doch nicht so schwer.Wie schon so oft hier beschrieben, eine Gewindstange und zwei Flügelmuttern für wirklich wenig Geld im Modelladen und ihr habt die beste Blattwaage die ihr für dieses Geld bekommen könnt.
Wirklich super und ich bin auch ein Anfänger und der unterschied ist total merkbar.
Gruss Ingo
Re: Rotorblätter auswiegen
siat68 - 02.07.2008, 20:34
Hallo Ingo,
Deine Methode ist natürlich schon mal viel besser als ganz ohne Wiegen.
Ich denke da kommst Du schon so auf 98% des Optimums.
Aber manche wollen es halt ganz perfekt ;-) und wie immer sind die letzten % die schwierigsten und oder teuersten.
Bei meinen Blattschmiedblätter hab ich in der Regel überhaupt keine Unwuchten an den Blättern, sondern eher im Rotorkopf mit den Padelgewichten.
Wenn mans da perfekt will muß man halt zu Kanonen greifen um die Spatzen äh Unwuchten zu erlegen.
Aber das ist wirklich nur für Perfektionisten! Sonst da hast Du völlig recht ist die Gewindestange und die Flügelmuttern sicher gut ausreichend und viel billiger.
Grüße siat68
Re: Rotorblätter auswiegen
Datong - 03.07.2008, 07:45
Moin Ingo,
wie Du es beschreibst dachte ich anfänglich auch, Gewindestange, zwei Gläser, auf das leichtere Blatt klebte ich das "Babberlie" auf, ca 10mm vom Blattende entfernt. Ich dachte es reicht. Aber wie es öfters im Leben vorkommt, wurde ich eines Besseren belehrt.
Selten hatte ich einen passenden Blattspurlauf, egal wie ich das vorlaufende Paddel auch einstellte, eine Abweichung war immer festzustellen. Bedingt dadurch war der Schwebeflug auch unruhig, der Heli hielt nur durch Steuern die Position.
Bis ich einige Mpg´s mir zu Gemüte führte in der die Wichtigkeit des Wiegen, Balancieren der Blätter beschrieben und begründete wurde. Ich staunte nicht schlecht was ich dort sah. Ab diesem Zeitpunkt verfahre ich so wie dort gezeigt.
Jedes Blatt wird nun einzeln auf seinen Schwerpunkt vermessen und an der Stelle gekennzeichnet, beim Ausbalancieren bekommt das leichtere Blatt seinen "Babberlie" auf die Schwerpunkt Markierung geklebt.
Weichen die Schwerpunkte beider Blätter stark von einander ab, wird der Schwerpunkt des Blattes der näher an der Balttwurzel liegt auf das andere übertragen, nun wird erst der Schwerpunkt beider Blätter angeglichen, wenn das geschehen ist, wird erst ausbalanciert. Zu 90% weicht der Einzelschwerpunkt nicht stark ab, ein paar mm denke ich kann man vernachlässigen und diese Prozedur auslassen.
Seit dem ich so verfahre, und Balancegewicht in den Schwerpunkt klebe habe ich einen 1A Spurlauf, dementsprechend ist der Schwebeflug präzise, mühelos bleiben meine Beiden auf der Stelle stehen. Ich denke du tust dir selbst einen Gefallen wenn Du nach diesem bewährten Verfahren deine Blätter Balancierst. Der schnelle, einfache Weg ist nicht immer der Bessere.
Grüsse Karsten
Re: Rotorblätter auswiegen
ingo - 03.07.2008, 18:13Rotorblätter Auswiegen
Hallo Karsten ,du hast natürlich recht wenn es um die 100% gleichheit beider Blätter geht.Aber wie gesagt, es gibt immer noch sehr viel Anfänger unter uns(ich zu Beispiel) die sind doch erstmal mit dieser Methode gut im Rennen.
Und dann denke ich mal ,ohne unsere Walkeras schlecht zu machen, wird dort eine 100% einstellung der kompleten Rotorkopfebene garnicht möglich sein, weil die Toleranzen viel zu gross sind und schon von der Produktion her gegeben sind.Schau dich mal um und du wirst sehen wieviel Eingefleischte Walkera Fans auf andere Hubis umsteigen.
Gruss Ingo :!:
Re: Rotorblätter auswiegen
Datong - 03.07.2008, 21:44
Hallo Ingo,
gerade als Anfänger sollten die grundlegenden Einstellarbeiten zu 100% erledigen. Kann Deine Argumentation nicht nachvollziehen .
Auch ist es durchaus möglich den Heli mit Walkera Plastikteilen so einzustellen, das er gut fliegt, schwebt. Man benötigt einfach Zeit, Ausdauer und Geduld.
Die Plastikteile sind gar nicht so schlimm, was Toleranzen angeht, schlechter verarbeitet sind billig Alu-Köpfe. Aber auch die kann man bearbeiten und dann funktionieren sie recht anständig. Ich kann nur Jedem Empfehlen sich eingehend mit Einstellarbeiten anzufreunden. Es gehört nun mal dazu, das Einstellen, Wiegen und Ausbalancieren. Ein gut eingestellter Heli erleichtert die ersten und nachfolgenden Flüge ungemein.
Meine Flugfähigkeiten sind auch nicht berauschend, bin auch erst am Anfang.
Grüsse Karsten
Re: Rotorblätter auswiegen
Bettmen (at) - 03.07.2008, 21:58
Datong hat folgendes geschrieben: Hallo Ingo,
gerade als Anfänger sollten die grundlegenden Einstellarbeiten zu 100% erledigen. Kann Deine Argumentation nicht nachvollziehen .
Auch ist es durchaus möglich den Heli mit Walkera Plastikteilen so einzustellen, das er gut fliegt, schwebt. Man benötigt einfach Zeit, Ausdauer und Geduld.
Die Plastikteile sind gar nicht so schlimm, was Toleranzen angeht, schlechter verarbeitet sind billig Alu-Köpfe.
Da kann ich Datong nur recht geben, ich fliege meine Walkera auch noch,
aber schau mal wie der schwebt (nach exakter Einstellung):
http://www.youtube.com/watch?v=Y3QoQrczc84
oder: http://www.youtube.com/watch?v=sirI7B08M5k
Re: Rotorblätter auswiegen
rc-heliservice - 04.07.2008, 02:50
Hi zusammen,
ich kann da Carsten (Datong) auch nur recht geben.
Wichtig ist eine gute und solide Grundeinstellung...dann ist das schweben auch einfacher.
Ich habe ja nun schon einige Walkeras eingestellt und habe von meinen Kunden oft die Aussage bekommen "Man der fliegt ja richtig stabil, das kenne ich gar nicht".
Aber ich mache nichts besonders an den Helis, kein Tuning, keine Wundergriffe, nur exaktes einstellen.
Und warum: Wenn der Heli schon keinen sauberen Schwebeflug anbietet, wie soll gerade ein unerfahrener Pilot den Heli erstens immer gerade halten und dann noch das schweben lernen ? Wenn z.B. ein Heli permanent nach links zieht ist es doch für den Anfänger wesentlich schwerer den Heli in die Luft zu bekommen als wenn er schon fast von alleine sauber schwebt.
Der Grund warum viele Walkera Piloten nach einiger Zeit wechseln ist ganz klar: Sie sollen mehr. Ich stehe auf dem Standpunkt das ein Walkera ein guter Einsteigerheli ist, gut zum lernen und ja auch zum kaputtmachen. Wenn ich dann besser fliege "lohnt" es meißt nicht die Walkeras zu tunen, da ist es sinniger umzusteigen.
Viele sog. Profipiloten mögen über die Walkeras schmunzeln...man ließt es ja oft genug in Foren "für 200,- kann man keinen Heli bekommen" finde ich nicht.
So viel gesabbelt, zurück zum Thema. Zu einem sauber eingestellten Heli gehören sauber ausgewogene Blätter. Sicher geht es mit der Schraubenmethode, aber seien wir mal ehrlich...20,- für ne Blattwaage ist ja nun auch nicht sooo viel ;-) Halte ich mehr von als von einem Alu-Upggrade.....
Gruß
Torsten
Re: Rotorblätter auswiegen
siat68 - 04.07.2008, 07:54
Hallo Leute,
so ganz unrecht hat Ingo nun aber auch nicht.
Man kann auch mit einfachen Mitteln Gewindestange + Muttern + Schwerpunktbestimmung über eine Kante gut ausgewogene Blätter erzielen. Aber gerade als Anfänger ist es nicht immer ganz einfach dieses Wissen sich anzueignen und man kann sich glücklich schätzen wenn einem hier jemand als erfahrener Flieger unter die Arme greift.
Ein top eingestellteer SF 60 ist wirklich recht lagestabiel. Nur welcher wirkliche Anfänger kann einen Heli ohne Hilfe alleine top einstellen?
Dazu kommt, dass man in aller Regel dann auch dieser Heli als Anfänger wohl öfter mal chrasht wird und somit wieder neu eingestellt werden muß, als dies bei einem vorsichtiger erfahrener Flieger der Fall ist.
Daher möchte man natürlich sicherlich nicht jede 5- 10 Flüge nach einer härteren Landung z.B. den Kopf neu wuchten.
Da verstehe ich Ingo schon! Wir wollen ja alle fliegen und nicht nur schrauben oder?
Deshalb an dieser Stelle nochmal ein super Dankeschön an Leute wie den Trumpetandy, die durch ihr Engagement wirklich vielen Anfängern die Möglichkeit schaffen, mit einen sauber eingestellten Heli zu starten!!
:respekt_2
Karl - Heinz will halt mit seiner Waage, wie ich oben schon geschrieben habe an die Grenze zur Perfektion und ganz ehrlich ich wuchte einen Kopf auch viel lieber aus, wenn ich dann so wie momentan deutlich über hundert chrashfreie Flüge mit meinem Heli geflogen bin, als wenn ich so wie zu Beginn meiner Pilotenzeit alle 3-5 Flüge mal wieder "Feindberührung" hatte. ;-)
In diesem Sinne Euch allen vibationsfreie Helis und fiel Freude beim Fliegen
siat68 /Matthias
Re: Rotorblätter auswiegen
rc-heliservice - 04.07.2008, 13:43
Hi,
natürlich hat Ingo nicht ganz unrecht.
Wenn ich nir aber die arbeit mache die Blätter mit einer Schraube zu 90% auszuwiegen kann ich das mit einer Blattwaage doch auch zu 99% machen...die Zeit ist sicher gleich, das Ergebnis aber besser.
Klar mache ich das als Einsteiger nicht nach jedem Crash ;-)
Gruß
Torsten
Re: Rotorblätter auswiegen
Datong - 04.07.2008, 14:06
Hallo,
mit Recht haben, denke ich, hat dies nichts zu tun. Gerade das relativ leicht erlernbare Wiegen / Balancieren der Rotorblätter stellt keine all zu hohe Anforderung an den Beginner. Ich verwende auch Gewindestangen, als Lager dient ein U-Profil, um den Schwerpunkt des einzelnen Blattes zu ermitteln ein Stück Rundstahl, also alles keine Zauberei.
Man hat doch am Anfang genügend Probleme und wenn ich mit einfachsten Mitteln, ohne hohen Aufwand, leicht ausführbar, einen Gefahrenpunkt abwehren kann, dann mache ich das doch. Dieser Minimalismus, bei einfachst zu bewerkstelligen Dingen, geht mir nicht in den Kopf.
Grüsse Karsten
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