Normaly Days

2000 Mädchen - Der Versuch
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    Re: Normaly Days

    Nessie - 28.04.2008, 20:06

    Normaly Days
    Da ich im Moment bei Post Mortem nicht so wirklich voran komme, hier eine kleine Story, die in kooperation mit Schokokeksriegel stattfindet.
    Haben da schon ein wenig geschrieben und hoffe, das es schnell weiter geht. Da ich euch aber die Zeit versüßen möchte. :wink:

    Es ist eine Ärzte- FF, in der hauptsächlich Bela und Farin eine Rolle spielen. Wie wir Rod unterbringen sollen wissen wir noch nicht so genau, deswegen ihr, die Rod vergöttern, nicht schlagen :wink: :P

    Prolog

    „Mir ist langweilig“, ächzte Pat halblaut und lies ihre Stirn auf die Tischplatte fallen. Um irgendetwas gegen diesen Missstand zu tun, nahm sie das Blatt und Stift zur Hand, versuchte einen vernünftigen, aber dennoch einfachen Satz zu schreiben, verschrieb sich jedoch prompt. Neugierig lugte ihr Nina, ihres Zeichens beste Freundin und Blondschopf aus Überzeugung, über die Schulter.
    „Langweilig wird mit ´g´ und nicht mit ´sch´ geschrieben.“, wies Nina die Brünette auf ihren Fehler hin. In einem genauso gelangweilten Tonfall.
    Man merkt vielleicht schon, das die Stimmung nicht gerade gut war, ganz im Gegenteil, um genau zu sein, war eigentlich gar keine Stimmung vorhanden. Sowas kann man ja nicht einfach auf sich beruhen lassen, zumindest nicht dann, wenn man die Namen Pat und Nessie trägt.
    Mit einem demonstrativen Gähnen knüllte die Jüngere den dürftig beschriebenen Zettel zusammen und warf ihn achtlos in Richtung Müllkorb. Überraschenderweise traf sie sogar- zwar den falschen, aber sie traf!
    Sowas grenzte fast schon an ein Wunder, denn nicht nur die schlechte Wurffähigkeit sorgte dafür, das sie so etwas nicht sonderlich oft schaffte, auch eine leichte Kurzsichtigkeit und das permanente nicht- tragen einer Brille machte solche einen Treffer zu etwas Einzigartigem. Beifall heischend blickte Pat hinüber zu Nina, die allerdings hatte von dem sensationellen Wurf nichts mitbekommen. Beleidigt piekste sie gegen ihren Hinterkopf. Blinzelnd hob die Blonde den Kopf aus den Armen und erwiderte ihren Blick fragend.
    „Du hast nicht aufgepasst!“, grummelte Pat beleidigt. Immer noch leicht verwirrt versuchte die Blonde irgend einen Zusammenhang zu finden. Nach einigen Andeutungen und Denkversuchen hatte Nina endlich den Grund für Pats Freude erkannt. Machte allerdings keinerlei Anstalten Pat für ihren Glückstreffer zu loben. Stattdessen sank ihr Kopf langsam zurück auf den Tisch und innerhalb weniger Sekunden befand sie sich wieder im Dämmerzustand. Wirklich übel nehmen tat es ihr Pat nicht, mit einem halblauten „Welcome to the world of boredom“, ahmte sie die Blonde nach und dann verbrachten sie den Rest der Freistunde in trautem Schweigen.
    Die Lautstärke in diesem Raum sorgte dafür, das die beiden, in Gedanken versunkenen Freundinnen, den erlösenden Gong nicht wahrnahmen, einzig und allein, dass es noch einmal lauter wurde im Raum. Reisverschlüsse wurden zugezogen und langsam verschwand die lärmende Masse aus dem Raum in Richtung Schulhof. Schlaftrunken hob Nina den Kopf, blickte sich und versetzte Pat einen Rippenstoß:“ Pat, ich glaub wir haben Pause.“
    Verwirrt hob die Gestoßene ihren Kopf und blickte sich um. “ Du...ich glaub du hast Recht.“, erwiderte Pat nicht gerade intelligent und doch vergingen einige Sekunden, bevor die beiden sich tatsächlich aufrappelten und ihre Sachen zusammenpackten. Die Stille die herrschte war ungewohnt, ebenso die Tatsache, dass sie den Pausenanfang versäumt hatten. Aber da die beiden zu unmotiviert waren, um sich darüber Gedanken zu machen, störten sie sich nicht weiter daran.
    „Lass mal was trinken gehen, ich brauch Koffein...“, meinte Pat zu der Blonden, schnappte sich ihren Ordner und verließ den Klassenraum.
    Der Weg zu ihren Spinden war nicht sonderlich lang und trotzdem brauchten die beiden eine Ewigkeit durch den leergefegten Flur. Kurz vor ihren Spinden sahen beide einen großen Blondschopf auf sie zulaufen. Mit einem skeptischen Blick zur jeweils anderen, retteten sie sich schließlich an die Wand.
    „Sind wir in Sicherheit? Guck mal nach...“, befahl die Braunhaarige und die Blonde reagierte brav. Mutig trat sie in die Mitte des Ganges und dann geschah alles ganz schnell. Ein schwarzer Blitz schoss um die Ecke, Ninas Augen wurden groß, Schuhsohlen quietschten über den Boden und schließlich begleitet von Ninas überraschtem Schrei, prallten beide zu Boden. Neugierig trat Pat näher, hockte sich hin und betrachtete die beiden Liegenden.
    „Lebst du noch?“, erkundigte sie sich amüsiert und piekte gegen die Stirn der Sechzehnjährigen.
    Schmunzelnd und einfach liegen bleibend, blickte Nina ihre Freundin an:“ Nein, das sind nur noch meine Nerven die hier fröhlich vor sich hinzucken.“
    Die Ironie und der Sarkasmus in diesem Satz sprangen einen förmlich an. Neben der Blonden hatte sich der Schwarzhaarige inzwischen aufgerichtet und rieb sich den Kopf. „Mist...“, kümelte er. In genau diesem Moment kam der große Blonde mit einem breiten Grinsen im Gesicht zurück:“ Du lässt auch nichts anbrennen oder?“ Womit er darauf anspielte war wohl offensichtlich. Nessie schien das aber nicht gehört zu haben und meinte vollkommen trocken:“ Wir sollten uns öfters auf den Boden legen, das ist echt bequem...“
    „Na, ich weiß nicht...“entgegnete Pat stirnrunzelnd, richtete sich auf und reichte Nina die Hand, um ihr auf zu helfen, „Sobald die Pause vorbei ist, hast du sicherlich ein paar Probleme.“ Während sich Nina den nicht vorhandenen Dreck von der Kleidung klopfte, musterte Pat die beiden eindeutig Größeren. „Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie kommt ihr mir bekannt vor...“, murmelte sie halblaut und legte den Kopf schief:“ Nur woher bloß...?“
    Auch wenn Nina kein sonderlich gutes Erinnerungsvermögen besaß, Namen und Gesichter konnte sie sich merken.
    „Farin und Bela“, stellte sie also seufzend fest. So standen die vier in dem Flur. Nina immer noch leicht überrumpelt, Pat mit deutlich irritiertem Gesicht, Farin mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und Bela leicht grimmig drein schauend. „Und warum rennt ihr zwei wie bescheuert durch den Flur?“, immerhin wurde die Blonde gerade unsanft von den Füßen geholt. Da durfte sie auch mal fragen.
    „Weil´s Spaß macht“, sagte Farin. „Geht dich nichts an!“, schnappte Bela. „Ja nee, is klar...“ kommentierten Pat und Nina gleichzeitig. Dann sammelte letztere ihre Schulsachen auf und drehte sich abwartend zu ihrer Freundin um:“ Kommst du?“, fragte sie ungeduldig und noch immer leicht verstimmt:“ Wir haben schon genug unserer Pause verschwendet.“
    Pat nickte, winkte den beiden noch einmal zu und folgte ihr.
    „Na bei der scheint dein natürlicher Charme ja versagt zu haben, mein lieber Herr Graf“, hallte die Stimme des Blonden über den Flur, gefolgt von einem dumpfen schlag und einem „Au!“
    Gerade als die beiden zur Tür hinaus und in das Sonnelicht traten, erklang erneut der Klang der Schulglocke.
    „Nur wegen diesem Idiot hab ich nichts von meiner Pause“, grummelte Nina in Richtung Pat. Diese ignorierte die schlechte Laune ihrer Freundin und eilte zum Schulkiosk, um sich ihre Limo zu holen.
    „Was haben wir jetzt?“, so viel zum Gedächtnis Ninas.
    So einfach sie sich Namen merkte, so schlecht konnte sie sich ihren Stundenplan merken. „Wie wäre es mit Unterricht?“, ertönte erneut die Stimme von Bela.
    „Ui, bist du lustig!“, maulte Nessie den 18-Jährigen an.
    „Das wird ne harte Nuss, mein Freund“, kommentierte Farin während die beiden weitergingen und wieder heimste er sich einen Rippenstoß ein.
    „Wir haben Mathe.“, gab Pat Auskunft:“ Doppelstunde.“
    „Klasse“, ächzte Nina und überquerte gefolgt von den beiden Oberstuflern den Schulhof zum anderen Gebäude.
    „Was habt ihr denn?“, erkundigte sich die Brünette bei Farin, während Bela bereits erneut eine Diskussion mit Nina begonnen hatte.
    „Du verfolgst mich!“, zeterte Nina entnervt.
    „Du verfolgst MICH!“, konterte Bela in dem selben Ton.
    „Wir haben Chemie.“, beantwortete Farin ihre Frage, nicht auf die beiden Streitenden achtend.
    „Als ob ich dich überhaupt verfolgen wollte!“, die Diskussion der beiden war wirklich abwechslungsreich und während die Blonde mit Bela stritt, versuchte Pat ein Gespräch mit Farin aufzubauen, was zumindest Augenscheinlich einfacher war als gedacht.
    „Ist er immer so?“, fragte Pat skeptisch.
    „Ist sie immer so?“, kam prompt die Gegenfrage von dem Großen.
    „Na das kann ja noch was werden“, sprach Pat den Gedanken aus, der sich auch in Farins Kopf gebildet hat. Die vier kamen am Chemieraum vorbei und Farin packte seinen Freund am Nacken, der wäre wohl einfach weiter gegangen und hätte weiter gestritten.
    „Bela, wir haben Chemie. Verabschiede dich. Man sieht sich.“, der letzte Satz war an Pat gewandt.
    „Japp, viel Spaß“, wünschte Pat lächelnd, griff Ninas Hand und zog sie den Gang hinunter. Die Verabschiedung der anderen beiden bestand lediglich aus einem bösen Blick. Und zum ersten Mal in ihrer Schulzeit war Pat auch froh, den Matheraum erreicht zu haben.



    Re: Normaly Days

    Biggi - 28.04.2008, 20:31


    des is toll! :D :D
    Ich lach grad total :D



    Re: Normaly Days

    Krissi - 28.04.2008, 20:39


    Geil...aber ich wär netter zu den beiden gewesen... :D

    Sind die beiden noch 18?



    Re: Normaly Days

    Nessie - 28.04.2008, 20:41


    Ja, beide sind noch 18, in der 12. Klasse und warum sollten Nessie und Pat netter zu den beiden sein? Zu dem Zeitpunkt sind die zwei noch ganz normale Schüler, die keine Karriere gemacht haben. Beide spielen zwar ihre Instrumente und es wird im Epilog auch die Band erwähnt, aber bis dorthin sind es eben zwei ganz normale Menschen und Nessie und Bela mögen sich eben einfach nicht...Wobei das sich auch noch ändern wird :wink:



    Re: Normaly Days

    Krissi - 28.04.2008, 20:43


    da bin ich aber garnicht mit einverstanden ;)

    Man kann die beiden ja auch mögen ohne das sie berühmt sind!



    Re: Normaly Days

    Nessie - 28.04.2008, 20:46


    Stimmt, aber Nessie wurde ja von Bela umgerannt und da Nessie ich bin, bin ich mit sowas nicht einverstanden :wink:

    Außerdem wollten wir es nicht wie eine typische Mary- Sue aufbauen, in der die Charaktere aufeinandertreffen und sich sofort unsterblich ineinander verlieben. So ist es doch wesentlich lustiger :mrgreen:

    Und ich mein, irgendwie will ich meinen Sarkasmus auch unterbringen, der ist aber nicht unbedingt passend, wenn alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.



    Re: Normaly Days

    Krissi - 28.04.2008, 20:48


    Ich finds so auch lustiger....
    Aber ich finds trotzdem nicht inordnug das nessie und bela sich dann besser(oder sogar sehr gut) verstehen...;)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 28.04.2008, 20:55


    Immer mit der Ruhe, in den nächsten *zähl* ich glaube drei Kapiteln verstehn sie sich immer noch nicht und in den Kapiteln danach glaube auch immer noch nicht :wink:



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 28.04.2008, 21:06


    lustige geschichte....ich weiß jez, was ich mache wenn ich langeweile hab.. :D :D :D ..ich guck einfach in diesen thread, nessie hat ja imma neue geschichten geschriebn :D :D :D find ich echt gut....



    Re: Normaly Days

    Biggi - 28.04.2008, 21:27


    das mach ich sowieso immer und wenn nich, sitz ich da und warte :D
    ich finds gut, dass bela und nessie nich miteinander klarkommen :wink:



    Re: Normaly Days

    Hannah - 29.04.2008, 20:02


    Biggi hat folgendes geschrieben:
    ich finds gut, dass bela und nessie nich miteinander klarkommen :wink:

    ^^ ich auch, dass wird bestimmt noch voll interessant zwischen den Beiden :lol:
    echt lustige Idee :D :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 29.04.2008, 20:15


    Solange ich Kapitel auf Vorrat hab, geht das ganz schnell, das neue Kapitel online kommen. Sobald ich aber keines mehr auf Vorrat hab, müssen meine Freundin und ich erstmal schreiben xD

    ************

    Kapitel 1

    „Der Typ ist ätzend“, eröffnete Nina den gemeinsamen Pausenplausch mit Pat und einigen weiteren Klassenkameraden. Pat, welche schon während des Matheunterrichtes mit den Zetteln bombardiert wurde, die einen ähnlichen Inhalt hatten, schwieg und knabberte weiter an ihrem Keks. Ganz anders Yuudai, dessen Ohren sich bei dem Wort ´Typ´ gespitzt hatten. „Um wen geht’s?“, erkundigte er sich neugierig, fragend zu Nina schauend.
    „Dieser Bela aus der 12“, grummelte sie. „Vergiss es Yuu, den kennst selbst du nicht“, meinte Sophia grinsend zu dem schwulen Japaner.
    „Na und, vielleicht lohnt es sich ja, das zu ändern“, konterte er kühl.
    „Der scheint mir aber nicht auf irgendwelche Japaner zu stehen!“, Nina wollte das Thema beenden, aber wozu hatte man gute Freunde, wenn diese einem nicht auch gelegentlich mal in den Rücken fallen würden?
    „Das hättest du wohl gerne oder?“, warf Pat deswegen auch prompt ein.
    „Ach sei still“, maßregelte Nina ihre Freundin und zog diese davon. Ihre Lust mit dem Rest der Gruppe zu sprechen war reichlich gering, denn ihr war klar, welches Thema Yuu wanghaft am Leben erhalten wollte.
    „Hey!“, protestierte Pat halbherzig, sie mochte die Gespräche mit Yuu und seiner Beigung zur Homosexualität.
    „Nein Pat, wir gehen“, entschied Nina energisch und die Brünette fügte sich schließlich. Doch weit kamen sie nicht.
    „Hey ihr zwei!“, tönte eine nur allzu bekannte Stimme hinter ihnen:“ So ein Zufall aber auch.“
    „Vom Regen in die Traufe...“, ächzte Nina, allein beim Klang bereits genervt. „Hey Bela, hey Farin“, grüßte Pat, die dunkle Aura die von der Blonden ausging ignorierend:“ Wie war Chemie?“
    „Wenn wir denn mal endlich was in die Luft jagen dürften und nicht nur trockene Theorie machen würden, dann wäre es sicherlich interessanter“, erläuterte Farin mit einem Grinsen im Gesicht. Während Nina immer wieder zurückblickte und die neugierigen Blicke der Anderen bemerkte, schien Pat sich viel mehr für die Chemieunterrichtszusammenfassung zu interessieren. Farin und Pat ließen sich also über ihr Leid und den langweiligen Unterricht aus. Bela und Nina begannen erneut sich anzugiften, wer den schlimmeren Unterricht hatte und wer sich einfach nur anstellte. „Zwei Stunden Mathe, das ist ja wohl viel schlimmer als Chemie!“, war Nina als erste zu hören. „Ach, stell dich doch nicht an wie ein Mädchen, Mathe in der zehn ist einfach...“, interessiert und gespannt, was da noch alles kommen würde, unterbrachen Pat und Farin ihr eigenes Gespräch.
    „Ich BIN ein Mädchen, falls es dir noch nicht aufgefallen ist.“
    „Aber echt, ihr Vorbau ist doch wirklich nicht zu übersehen“, murmelte Pat kopfschüttelnd. Sich der Blicke der anderen Schüler bewusst, war es ihr schon ein wenig unangenehm. Schließlich wusste sie was geschehen würden, wenn Nina tatsächlich wütend würde.
    „Sag mir bitte das Bela Katzengene hat und demnach mehrere Leben.“, wisperte Pat und betrachtete besorgt die pulsierende Zornesader auf Ninas Stirn.
    „Sonst haben wir gleich ein Problem...“
    „Willst du mich verarschen?!“, brauste die Blonde plötzlich auf und unwillkürlich schwebte das Bild von einem Grabstein mit Belas Namen vor ihren Augen.
    „Warum haben die überhaupt so ein Problem miteinander?“, seufzte Pat. Normalerweise war Nina schließlich ein wirklich umgänglicher Mensch.
    „Den umgänglichen Menschen hat sie heute aber zu Hause gelassen oder?“, auch Bela schien nicht mehr der Gelassenste zu sein, aber er war immer noch ruhiger als Nina und er schien durchaus auch Spaß daran zu haben sie zu necken. Farin verdrehte die Augen, er wusste das sein Freund manchmal einfach nicht wusste, wann es genug war. Zur Sicherheit packte Pat die Blonde an der Kapuze an ihrem Nacken:“ Sicher ist sicher.“
    „Pat lass mich los, ich mach mir doch an dem nicht die Hände schmutzig, auch wenn es eine wahre Freude wäre“, mit diesen Worten befreite sie sich aus dem Griff und wandte sich ihrer Freundin und Farin zu. „Kampfzwerg!“, mit diesem letzten Wort lies es auch Bela vorerst auf sich beruhen.
    „Nina wir haben noch knapp 10 Minuten bevor wir uns durch 45 Minuten Latein quälen dürfen. Tust du mir bitte den Gefallen und köpfst Bela für diese Bemerkung NACH der Schule?“, schlug Pat hoffnungsvoll vor und zupfte an dem Saum ihres Pullovers.
    „Humpf, aber nur weil du es bist“, lenkte Nina ein, trat aber dennoch einmal so ganz aus versehen auf Belas Fuß. Mit einem schweren Seufzen sank Pat auf eine, in der Nähe stehende Bank nieder und zog Farin mit sich.
    „Was sollte das denn?!“, fauchte Bela und rieb sich den schmerzenden Fuß.
    „Was denn?“, konterte Nina unschuldig.
    Ja, das da!“, er deutete auf seinen Fuß. „Das ist einfach nur dein Fuß, was soll damit sein?“, erwiderte sie immer noch mit einer Unschuldsmiene.
    „Ach Blondie, halt den Mund!“, wies er sie zur Ruhe und lies sich neben Farin auf die Bank sinken:“ Warum geben wir uns eigentlich mit denen ab?“
    Während Nina sich mit verschränkten Armen ebenfalls auf die Bank sinken lies, antwortete Farin seinem Freund:“ Damit du jemanden zum Flirten hast und nicht immer ich dein Opfer bin.“
    Augen verdrehend wandte sich Bela ab. „Sag mal, müssen wir nicht schon los zum Unterricht?“, es war eindeutig, das Nina weg wollte.
    „Wir haben noch gute fünf Minuten Pause...“, Pat hatte nicht bemerkt, das ihre Freundin weg wollte und ihr damit die Hoffnung zerstört, irgendwie von Bela weg zu kommen.
    „Ist Bela so schlimm das du Latein vorziehst?“, fragte Farin grinsend:“ Ernsthaft?“
    „Momentan übt jedes x-beliebige lateinische Fremdwort mehr Anziehungskraft auf mich aus, als dieser Pseudo-Truthahn da neben dir“, entgegnete Nina schnippisch.
    „...muss Liebe schön sein“, seufzte Pat gespielt theatralisch und hob abwehrend ihre Hände, als Nina und Bela sie mit Blicken zu töten versuchten.
    „Von Liebe kann ja wohl keine Rede sein!“, meinte Bela und maß Nina mit einem flüchtigen Blick aus den Augenwinkeln:“ Ich mit der?“ Die ich heute morgen erst getroffen habe??“
    „Erstens gibt es da sowas wie die Liebe auf den ersten Blick und zweitens hatten wir letztes Jahr Projektwoche zusammen. Ihr kennt euch also schon etwas länger.“, erwiderte Pat quietschfidel und pünktlich nachdem sie geredet hatte, erklang der Gong.
    „Man sieht sich sicherlich wieder“, meinte sie, während sie und der Rest sich von der Bank erhoben.
    „Soll das eine Drohung gewesen sein?“, es war keinesfalls so, das Farin etwas dagegen hatte, die beiden Mädchen wieder zu treffen.
    „Wenn sie die mitbringt, dann schon!“
    Mit diesen Worten zog Bela Farin davon und auch Nina war schon losmarschiert, um jah schnell genug von Bela weg zu kommen.



    Re: Normaly Days

    Krissi - 29.04.2008, 20:32


    *nächsteskapitelhabenwill* :D



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 30.04.2008, 14:23


    jaa..will auch mehr lesen =)



    Re: Normaly Days

    Biggi - 30.04.2008, 15:58


    Ich auch, des is witzig :D :D



    Re: Normaly Days

    Estrick - 05.05.2008, 20:58


    jaaah, das is ja mal sau geil :D :lol:
    ich mag's :)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 11.05.2008, 20:34


    Ein Vorgeschriebenes Kapitelchen hab ich in dieser Story noch für euch =)
    Danach müsst ihr erstmal die Prüfungen abwarten, weil die im Moment einfach vor gehen.

    Kapitel zwei

    Die Schulklingel läutete zum letzten Mal an diesem Tage, zumindest für den Hauptteil der Schülerschaft war der Unterricht vorbei. „Arsch“, brummelte Nina in Richtung Pat, die ihren Spind abschloss und sich bereits auf den Weg nach Hause machen konnte, während Nina noch eine Stunde vor sich hatte.
    „Ach komm, es ist nur Textil.“, munterte die Brünette die andere auf, zumindest versuchte sie es. Die Blonde schwieg, lies sich dennoch dazu herab Pat verabschiedend zu umarmen.
    „Hast du auch noch eine?“, fragte Farin, der ganz plötzlich hinter Nina aufgetaucht war und somit beide beinahe zu Tode erschreckte.
    Als erste hatte sich Nina von dem Schock erholt und drehte sich um. Gerade wollte sie anfangen los zu keifen, als ihr aber auffiel, dass ihr erklärter Lieblingsfeind gar nicht dabei war. Ganz konnte sie es aber nicht auf sich sitzen lassen und stellte etwas aufgeregt fest:“ Hast du ein Rad ab? Ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen!“
    Farin lies sich jedoch nicht von der 16- Jährigen herausbringen und erwartete scheinbar immer noch eine Antwort, das übernahm dann einfach mal Pat, denn ihre Freundin schien die Frage schon wieder vergessen zu haben:“ Ja, hat sie. Ich aber nicht und deswegen bin ich jetzt dann auch mal weg. Viel Spaß euch beiden noch.“
    Sie hatte ein breites Grinsen im Gesicht, verabschiedete sich erneut mit einer Umarmung von Nina und mit einem einfachen „Tschüss“ von Farin.
    Notgedrungen wandte sich Nina an Farin:“ Und was hast du jetzt noch?“
    Wenn man seinen Feind nicht besiegen konnte, musste man sich eben mit ihm anfreunden. Außerdem war jetzt noch 20- Minutenpause, die sie irgendwie herumbringen musste.
    „Foto-AG bei allseits beliebten Herr Ich-mecker-um-des-Meckerns-Willen...“, beantwortete der Blonde und stellte die am nächsten liegende Gegenfrage:“ Du?“
    „Textil bei Frau Ich-sammel-Schlüsselanhänger-bis-ich-in-ihnen-baden-kann.“, entgegnete Nina grinsend. Währenddessen schlenderte Pat den Schulhof entlang, ihren Pullover um die Hüfte geschlungen und mit ihrer Lieblingssonnenbrille auf der Nase. Gerade als sie das Tor passierte, fiel ihr ein bekannter schwarzer Haarschopf auf.
    „Na sieh mal einer guck, wen haben wir denn da?“, grinsend stieß sie dem Größeren ihren Ellbogen in die Seite:“ So ganz ohne Farin.“
    „Dito, so ganz ohne den Kampfzwerg“, konterte er, nach einem kurzen Rundumblick ebenfalls grinsend.
    „Japp, die hat noch eine Stunde, genauso wie dein Freund“, zusammen verließen sie das Schulgelände.
    „Woher weißt du das?“
    Denken war einfach nicht die Stärke von Männern und deswegen erklärte Pat ihm, warum sie wusste, dass Farin noch eine Stunde Unterricht hatte:“ Der Herr meinte eben, mich und Nina dem Tod ein Stück näher zu bringen. Außerdem ist er noch bei ihr.“
    Skeptisch runzelte Bela die Stirn, es schien ihm nicht zu gefallen, das der Blonde mit dem Kampfzwerg sprach und sich vielleicht sogar noch mit ihr verstehen konnte.
    „Die Begeisterung steht dir ins Gesicht geschrieben...“, neckte Pat den Schwarzhaarigen.
    „Mir ist einfach nicht begreiflich, wie jemand mit so einem Kampfzwerg befreunden sein kann!“
    Obwohl er nicht gerade freundlich über die Blonde sprach, war seine Stimme weder kühl, noch unfreundlich.
    „Sie reagiert nur in deiner Gegenwart kampfzwergisch.“, meinte Pat lachend:“ Wo musst du lang?“
    „Ich fühle mich geschmeichelt“, ergänzte Bela trocken und nickte die Straße hinunter:“ Da entlang, wie stehts bei dir?“
    „Wir haben den selben Weg“, stellte Pat überrascht fest.
    „Dann gehen wir zusammen oder?“
    „Bietet sich an“, stimmte sie zu und zum ersten Mal musste sie an einem solchen Wochentag nicht alleine nach Hause gehen.



    Re: Normaly Days

    Krissi - 11.05.2008, 20:44


    :D ... ich finds wieder großartig...ich glaub ich werd auch ein kampfzwerg ;)



    Re: Normaly Days

    Biggi - 12.05.2008, 17:17


    is ne idee, ich glaub ich auch :D
    toll!



    Re: Normaly Days

    Nessie - 12.05.2008, 17:45


    Höhö und ich bin der Anführer der Kampfzwerge^^
    Den Ruf hab ich bei uns nämlich schon wett :mrgreen:



    Re: Normaly Days

    Biggi - 12.05.2008, 18:16


    ich bin schon die kampfemanze :D :wink:



    Re: Normaly Days

    .keks - 13.05.2008, 12:59


    Super Geschichte, ich liebe es :D



    Re: Normaly Days

    Tina - 13.05.2008, 14:29


    Oh Mann ohne groß nachzudenken diese Kommentare durchzulesen ist gar nciht gut... :roll:
    Ich hab grad den KOmmentar von .keks gelesen udn das Bild dazzu gesehen. Im ersten Augenblick hab cih gedacht, der sei wirklich von Belabis mir dann aufgefallen is, dass wir alle son Bildchen da haben :lol:
    Vielleicht sollte ich mich n bissl mehr konzentrieren :roll: 8)



    Re: Normaly Days

    Estrick - 16.06.2008, 20:35


    :D jep, denk nach das nächste mal ;) :D nee nee scherz..

    super geschichte =)
    wirklich!



    Re: Normaly Days

    Nessie - 23.06.2008, 19:21


    Es geht weiter^^

    ***********

    „Nina...?“, mühsam riss Pat ihre Augen von dem Mathebuch los. Nicht etwa weil es so fesselnd oder interessant war – die Brünette war zu müde, um ihren fokussierten Blick schnell von dem Sinussatz – Beispiel zu lösen. „Mhm...?“, mit nicht besonders mehr Enthusiasmus wand sich Angesprochene von Seite 128 los. „Das ist total öde.“, fasste Pat ihren momentanen Zustand in Worte. Natürlich leise, das es ihr Lehrer nicht bemerkte.
    Zustimmend nickte die Aufblondierte:“ Mathe ist immer öde, insbesondere dann, wenn es ein Thema ist, das so...“, sie stockte und suchte nach dem richtigen Wort. „Kompliziert ist?!“, bot Pat als Wortvorschlag. Erneutes Nicken von Nessie.

    „Wann ist die Stunde zu Ende?“, eine Standartfrage Pats an ihre Freundin, da diese meistens eine Uhr bei sich hatte.
    „Noch 10 Minuten“, stellte die Blonde unter einem gequälten Seufzer fest. Mit einem halblauten Ächzen sank Pats Kopf auf die Tischplatte, wo er auch den Rest der Stunde liegen blieb. Erst beim Gong sprangen die beiden auf, schulterten ihre Taschen und rauschten als eine der ersten den Korridor entlang. Die beiden anderen die um die Ecke bogen, waren ihnen allerdings gut bekannt. Ebenso den erschrockenen Aufschrei und das dumpfe Knallen, als Nina und Bela zu Boden purzelten.

    „Ein Deja-Vu, wie nett“, kommentierte Pat grinsend, ihre Laune stieg wieder. „Total nett!“, murrte Bela, während er und auch Nina damit beschäftigt waren, wieder vom Boden aufzustehen.
    „Ich hab erst gestern Bekanntschaft mit dem Boden gemacht, das hätte mir für die nächste Zeit durchaus gereicht“, keifte sie einfach in alle Richtungen. Bela, weil er sie erneut auf den Boden befördert hatte. Farin und Pat, weil die beiden einfach nur schief grinsten.

    „Warum? Isser etwa nicht nett?“. Wollte Farin wissen, wobei eine Antwort nicht lange auf sich warten lies:“ Netter als Bela allemal, aber trotzdem nicht der Freundlichste.“ Sie klopfte sich die Hose ab und war dem Schwarzhaarigen erdolchende Blicke zu.

    Pat verkniff sich das Lachen und bot Bela eine Hand zum Aufhelfen an, die er ergriff und sich hochzerren lies. Nachdem auch er sich demonstrativ den Dreck von der Hose geklopft hatte, wand er sich Farin und Pat zu – Nina, wie so oft einfach ignorierend.
    „Na, noch gut nach Haus gekommen?“, erkundigte er sich grinsend bei der Brünetten.
    Pat nickte, das ihrer Freundin beinahe die Kieferlade zu Boden fallen drohte, bemerkte sie erst, als diese ein:“WAS?!?’“, stammelte.
    „Ja, du hattest noch Unterricht und Bela nicht. Zudem haben wir den gleichen Weg“, erklärte Pat ihrer Freundin die Lage. Gefallen wollte Nina diese Tatsache jedoch nicht und demonstrativ beleidigt verschränkte sie die Arme vor der Brust:“ Du verbrüderst dich hinter meinem Rücken mit diesem...diesem...dieser Flitzpiepe?!“ Bevor die Brünette irgendetwas erwidern konnte, sprang Farin an Ninas Seite und legte ihr den Arm auf die Schulter:“ Dafür hattest du gestern die Ehre mit mir nach Hause gehen zu dürfen.“ Ein breites Grinsen schickte er hinterher und dieses Mal war es Bela, der mit seiner Fassung zu ringen hatte.



    Re: Normaly Days

    Krissi - 23.06.2008, 19:25


    SUPER TOLL KLASSE!!! *kreisch* meeehr :D



    Re: Normaly Days

    Dumdedum - 23.06.2008, 19:49


    so ich hab mal zeit gefunden alles zu lesen.. das is ja echt toll geschrieben un alles :) echt genial :)
    ich bin total gespannt wies weiter geht ;)



    Re: Normaly Days

    .keks - 23.06.2008, 19:50


    Wieder mal genial, Nessie! :) Ich liebe es :heart:



    Re: Normaly Days

    Nessie - 23.06.2008, 20:07


    Meine Freundin und ich haben es geschafft, heute fünf neue Seiten zu schreiben, daher gibt es jetzt schon als kleines Schmankerl den nächsten Teil^^

    *********

    „Na also, wenn du auch mit wem anderes gegangen bist...“, entgegnete Pat grinsend, aufgrund des schockierten Gesichtsausdrucks von Bela. „Farin...?“, dramatisch fasste sich Bela an die Brust, zurücktaumelnd und seinen besten Freund zutiefst verletzt entgegenblickend:“ Wie kannst du mir so etwas antun? Ich habe dir einen besseren Geschmack, was Frauen angeht, zugetraut!“
    „Sagst du? Außerdem passt wenigstens die Haarfarbe.“ Irritiert über die verschiedenen Aussagen blickte Nina zwischen den dreien hin und her, bis erneut Farins Stimme ertönte:“ Wobei bisher hab ich mich ja noch zurückgehalten, weil ich dachte, du willst sie, aber wenn das so ist...“
    Mit einem Satz war die Blonde von Farin weg gesprungen, wobei dem Größeren die Stütze verloren ging und er erst einmal leicht zur Seite kippte, bis er wieder alleine und gerade stand.

    „Als ob wir irgendwelche Dinge wäre, auf die irgendjemand ein Recht hätte“, grummelte Pat verstimmt, Nina zu sich ziehend und die beiden Größeren böse anfunkelnd.
    „Nina und ich kommen ganz wunderbar ohne zwei Riesen mit Besitzansprüchen klar. ´Zurückgehalten´, ´wenn du sie nicht willst´. Pah...“
    „Oha, wunden Punkt getroffen?“, neckte Farin fröhlich weiter, während Bela sich langsam von seinem zweiten Schock erholte.

    „Als ob ich je Interesse an nem Kampfzwerg gehabt hätte...“, konterte er dann schließlich ein wenig spät.
    „Das wäre dann wenigstens mal eine spannende Beziehung gewesen...Kampfzwerg zähmen“, lachte Farin nun auf, wobei das Lachen durch einen Stoß in die Rippen unterbrochen wurde. Dieses Mal war es Bela, der selbstgefällig grinste und Farin rieb sich seine Seite.
    Pat zog es nun nach draußen, sie hatten schon genug ihrer Pause hier drin verbracht.
    „Moment, wartet auf uns.“
    „Wer sagt, das wir euch dabei haben wollen?“, erwiderte Pat schnippisch, die beiden, die ihnen hinterher trotteten eiskalt ignorierend.
    „Eben, vielleicht wollen wir einfach alleine sein?“, las Nina den Faden auf.
    „Als ob ihr auf unsere Gesellschaft verzichten wolltet“, entgegnete Bela mit einem selbstgefälligen Grinsen. Darauf sprang Nina natürlich direkt an und schon war eine wunderschöne Diskussion im Gange.

    „Weshalb bist du denn so sauer?“, nutzte Farin die Chance und blickte Pat von der Seite an, während sie den Streitenden folgten.
    „Eifersüchtig?“
    „Klar, krankhafte Eifersucht!“, konterte Pat trocken.
    „Ach was, auf die beiden muss man doch nicht eifersüchtig sein“, wohl wissend, das er das Thema falsch auffasste.
    „Ich meine...“, begann Pat, wurde aber schnell von Farin unterbrochen:“ Ich mein, das sind unsere Freunde und auch wenn da mehr ist, die haben sicherlich immer wieder Zeit für uns.“ Zweifellos schwachsinnig, was er da von sich gab, jedoch hatte das dafür gesorgt, das die beiden Streithähne ihre Diskussion unterbrachen und den Größeren mit erdolchenden Blicken straften.



    Re: Normaly Days

    .keks - 23.06.2008, 20:10


    Ah, is das toll :D Suuuuuper!



    Re: Normaly Days

    nicole - 23.06.2008, 21:42


    mir gefällt bis jz auch ganz wunderbar :)



    Re: Normaly Days

    Krissi - 23.06.2008, 21:43


    TOLL ... willst du nicht nochmehr posten ;) *liebguck*



    Re: Normaly Days

    Nessie - 23.06.2008, 22:06


    Lieb sein...Dann könnte ich mich vielleicht sogar dazu überreden lassen, heute noch einen weiteren Teil hier reinzustellen =)



    Re: Normaly Days

    Krissi - 24.06.2008, 20:45


    *liebseiundaufneueskapitelwart* 8)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 24.06.2008, 20:55


    „Komm, das müssen wir uns nicht geben“, mit einem bestimmenden Ton in der Stimme packte Bela Nina am Arm und zog sie aus dem Gebäude hinaus auf den Schulhof. Letztere war einfach nur verwirrt.
    „Ja, genau lass mich allein. Kein Problem...“, seufzend fuhr sich Pat durch die braunen Haare und blieb stehen. Es würde nichts bringen hetzt den beiden nachzugehen. Stattdessen blickte sie sich suchen nach dem Rest ihrer Clique um. Außer Yuudai, der sich an einen der Oberstufler ranmachte, war jedoch niemand zu sehen.

    „Das bedeutet dann ja wohl, das ich mit dir feststecke. Naja, hätte schlimmer kommen können!“, schulterzuckend blickte Pat Farin an, bevor sie sich auf einer Bank niederließ. Besonders nett von Nina und Bela, sie alleine zu lassen, aber naja...

    Während Pat sich also begann mit ihrem Schicksal zufrieden zu geben, waren Bela und Nina auf einem anderen Teil des Schulhofes. „Was sollte das?“, giftete Nina den Schwarzhaarigen an, wobei dieser erstaunlich ruhig antwortete:“ Sag bloß, das Geschwätz von Farin geht dir nicht langsam auch auf den Sack.“ Wo er Recht hatte, da hatte er Recht, aber:“ Sorry du, aber ich hab keinen Sack.“ Das hatte sie sich einfach nicht verkneifen können, woraufhin Bela die Augen verdrehte.
    „Aber das müsstest du doch eigentlich gewohnt sein, er ist schließlich dein bester Freund, nicht meiner...“, antwortete Nina schließlich grinsend, bevor sie ihm trotzdem zustimmte:“ ist schon ein wenig lästig, hast ja Recht.“
    Ob es jetzt an dieser Tatsache lag, das Nina ihm Recht gab oder an einer unbekannten, anderen Sache, Fakt ist jedenfalls, das Bela urplötzlich zu grinsen begann.

    „Was?!“, hakte Nina misstrauisch nach. Das war ihr nicht geheuer.
    „Ist dir aufgefallen, das wir hier ein Gespräch führen, OHNE uns an den Hals zu springen?“, erklärte Bela ihr.
    Bis sie verstand, was er ihr sagen wollte, denn im ersten Moment fand sie nichts Störendes an der Situation.
    „höhö, das würden uns die anderen nie glauben, wenn wir ihnen das erzählen würden“, entgegnete sie ebenfalls mit einem breiten Grinsen.
    „Und was machen wir jetzt den Rest der Pause über?“ Nachdem wir festgestellt haben, das wir auch beieinander stehen können ohne den anderen an den Hals zu gehen zu wollen, wäre es jetzt dumm, genau das doch zu tun...“, ein wahrer Redeschwall, den er da von sich gab. Erneut Recht geben wollte sie Bela jedoch nicht, denn sein Ego noch weiter aufpushen musste nun wirklich nicht sein.

    Allerdings fiel ihr auch nichts Produktives ein, deshalb beließen sie es bei simplem Smalltalk, während sie ziellos umherwanderten und von den Schülern, denen ihre Streitsucht bekannt war, seltsame Blicke ernteten.

    Auf der anderen Seite herrschte derweil eiskaltes Schweigen. Pat genoss die Sonnenstrahlen und Farin langweilte sich.
    „Pa~t“, seufzte er und piekte Angesprochene in die Seite:“ Mach was...“
    „Soll ich mich in nen Fummel schmeißen und Hula tanzen?“, schlug Pat mir sarkastisch angehauchtem Unterton vor.
    „Von mir aus...Ich würde dich jedenfalls nicht sonderlich davon abhalten“, erwiderte er mit einem leichten Grinsen. Dieser Kerl schien sich wirklich durch gar nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Genervt seufzte Pat auf:“ Glaubst du, wir dürfen gleich die anderen beiden wieder zusammenflicken?“
    Das die anderen beiden im Moment wohl eine spannendere Pause miteinander verbrachten, als sie selbst, daran dachte sie nicht.
    Farin zuckte mit den Schultern:“ Keine Ahnung, vielleicht sitzen sie ja auch knutschend in irgend einer Ecke des Schulhofs.“
    Mit pikierter Miene und einem Kopfschütteln blickte die Brünette den Größeren an:“ Glaubst du doch selber nicht.“
    Worauf Farin wieder mal mit den Schultern zuckte:“ Nö, aber man kann seine Fantasie spielen lassen.“
    „Ist dir jetzt schon so langweilig, das du dir solche Horrorszenarien vorstellst?“



    Re: Normaly Days

    Krissi - 24.06.2008, 21:03


    SUBBI ... meeeehr ;)



    Re: Normaly Days

    .keks - 24.06.2008, 22:25


    Hui Hui Hui
    Das is toll :)



    Re: Normaly Days

    Dumdedum - 24.06.2008, 22:47


    wow.. ich find dein schreibstil un überhaupt deine geschichte/n einfach genial :)



    Re: Normaly Days

    Wuschel - 28.06.2008, 18:30


    Konnte mich endlich durchringen, es zu lesen. ^^
    Aaalso... w-o-w! Ich liebe es! Auch wenn ich verdammt eifersüchtig auf deine (bzw. eure) beiden weiblichen Protagonisten bin. =/
    Trotzdem: Super! Sehr unterhaltsam. Ich mag das Ende vom bis dato letzten Teil. xD



    Re: Normaly Days

    Nessie - 14.08.2008, 02:20


    Alta, sorry das ich hier so lange nicht mehr gepostet hab *in Ecke geh und schäm*
    Ich stell dann mal den nächsten Teil hier rein.
    Ab heute gibts wieder täglich was auf die Augen ;)






    Es war nicht so, das sie Nina keine Knutschsession gönnte – aber so wie sie und Bela miteinander umsprangen würden sie sich die Zungen abbeißen.
    „Du machst ja nichts“, gab Farin beleidigt zurück und blickte die Brünette vorwurfsvoll an.
    „Meine Fantasie hilft mir nur über die akute Langeweile hinweg zu sein.“
    „Mein Gott, was erwartest du? Ich bin müde, ich hab Hunger und zu faul mich zu bewegen“, grummelte Pat aufschauend, als ihnen Bela und Nina entgegenschlenderten ohne sich lauthals zu streiten.

    Mit irritierter Miene beugte Pat sich ein Stück zu Farin, zupfte diesem am Ärmel seines Shirts:“ Ähm...hab ich Hallzuinationen oder sind das da wirklich unsere Streithähne?“
    Der Blonde schien das Ganze lange nicht so merkwürdig zu finden, wie Pat und langsam bildete sich ein selbstgefälliges Grinsen in seinem Gesicht:“ War doch klar, das die beiden das nicht lange durchhalten.“
    Wo er Recht hatte. Zwar konnte sie Bela nicht wirklich einschätzen, doch Nina war für sie eigentlich immer ein Mensch gewesen, der nicht grundsätzlich so empfindlich auf andere reagierte. Als die Blonde und der Schwarzhaarige vor der Bank stehen blieben, schossen die Worte aus Pats, wie aus einer Pistole:“ Wer seid ihr und wo habt ihr Nina und Bela gelassen?!“
    „Bela! Ich rette dich!“, spielte Farin das Spielchen mit:“ Spuck ihn aus, du Alien!“
    „Irgendwie verspüre ich den Wunsch mich umzudrehen und wieder zu gehen...“, murmelte Bela und schob den Blonden von sich weg, nachdem dieser sich an ihn geklammert hatte. Nina währenddessen lies sich neben ihrer Freundin nieder und ignorierte die skeptischen Blicke.

    „Alles in Ordnung mit dir? Hat er etwas getan, das nicht in deinem Sinne stand?“, begann nun auch sie. Genervt verdrehte Nina die Augen:“ Nein, hat er nicht!“
    Wie Bela verspürte auch Nina den Drang einfach wieder aufzustehen und zu gehen. Fast schon Hilfe suchend war der Blick, den sie Bela schickte, denn auch dieser wurde pausenlos bequatscht und weder Pat, noch Farin schienen so, als wollen sie mal den Mund halten.
    „Nina und ich sind zusammen!“, kam plötzlich von dem Schwarzhaarigen aus heiterem Himmel. Stille! Alle drei Augenpaare waren auf ihn gerichtet und der erste, der seine Sprache wieder fand, war Farin:“ Wirklich?“
    „Nö, aber sonst hättet ihr den Mund doch nie gehalten.“, erwiderte er mit dem Anflug eines Grinsens.


    Der nächste Morgen zeigte sich unfreundlich und kalt. Die wohl beste Seite des Frühlings, die ganzen letzten Tage war das Wetter wirklich angenehm gewesen und gerade am Freitag, so kurz vor dem Wochenende, sprang es um. Von einem Extrem ins nächste, dabei hatten sie nicht einmal April, wo man die Temperaturschwankungen locker auf das eben typische ‚Aprilwetter’ hätte schieben können, sondern noch Ende Mai. Grummelnd schlang sich Pat den Schal um den Hals. An solchen Tagen verfluchte sie die Tatsache, das sie jeden Morgen zu Fuß zur Schule lief und nicht wie ihre jüngeren Brüder gefahren wurde. Nach der kurzen Verabschiedung schlüpfte Pat in ihre Stiefel, schulterte ihre Tasche und verlies das Haus. Nicht nur mit der üblichen Müdigkeit und schlechter Laune wegen des frühen Aufstehens, jetzt auch noch verstimmt wegen dem Wetter.

    Erst als sie den blonden Haarschopf ihrer besten Freundin entdeckte, besserte sich ihre Laune. Mit einem noch nicht einmal wirklich gespielten, abgrundtiefen Seufzen schmiss sie sich Nina um den Hals. „Ich hasse mein Leben!“ Schniefte Pat theatralisch, „Is’ doch alles scheiße...“

    „Was’n los, Dramaqueen?“ Nuschelte Nina undeutlich und tätschelte ihren Rücken, „Wieso hast du so schlechte Laune? Auch eine Begegnung der dritten Art hinter dir?“ Stirnrunzelnd löste sich Pat von Nina, fragend den Kopf schief legend. Seufzend zeigte die Blonde hinter sich und enthüllte einen weiteren Blondschopf. Und wo Farin war, konnte Bela nicht weit sein. „Großartig...“ Murmelte Pat mehr zu sich selbst als zu jemand anderen. Auf das Dauergrinsen des Halbriesen und die dämlichen Sprüche seines Freundes konnte sie gerade ziemlich gut verzichten.

    „Du sagst es.“ Stimmte ihr Nina zu, irgendwie resignierend. Wahrscheinlich hatte auch der ‚Kampfzwerg’ frühmorgens in der Kälte keine Lust sich ausgiebig zu streiten, wen verwunderte es?



    Re: Normaly Days

    .keks - 14.08.2008, 02:52


    Jedes Mal schmeiß ich mich echt weg vor Lachen :D Genial!
    Besonders Zitat: „Nina und ich sind zusammen!“, kam plötzlich von dem Schwarzhaarigen aus heiterem Himmel. Stille! Alle drei Augenpaare waren auf ihn gerichtet und der erste, der seine Sprache wieder fand, war Farin:“ Wirklich?“
    „Nö, aber sonst hättet ihr den Mund doch nie gehalten.“, erwiderte er mit dem Anflug eines Grinsens.
    Da bin ich echt vom Stuhl gefallen :D Ich freu mich schon auf den nächsten Teil :wink:



    Re: Normaly Days

    Krissi - 14.08.2008, 17:23


    tolli!! :D



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 14.08.2008, 17:56


    suuuper :D
    ich will mehr!!! :P



    Re: Normaly Days

    Nessie - 14.08.2008, 18:04


    Ich versprech euch, ihr werdet noch öfter vom Stuhl fallen ;)





    „Guten Morgen Pat, wie schön das du uns auf unseren Weg in die Schule begleitest.“ Rief ihr Farin mit einem seiner breitesten Dauergrinsen zu, entlockte Pat somit ein entnervtes Ächzen. Es war zu früh und zu kalt für so was. „Geh sterben...“ Nuschelte sie deshalb, ergriff die Hand von Nina und zog sie die Straße hinunter zur Schule. Das zustimmende Kommentar von Bela überraschte sie, gelinde gesagt. Aber nachdem er neben ihr und Nina aufgetaucht war, verstand sie es mit einem Blick in sein Gesicht. Sie waren wohl zu dritt die irgendwie mit dem falschen Fuß aufgestanden waren. Und so verbrachten sie den Hinweg zur Schule in trautem, oder in Farins Fall, beleidigtem Schweigen. War ja gleich, hauptsache sie konnten vor sich hin mosern.

    Der Schulweg kam heute irgendwie allen viel zu lange vor und wie schon einmal in der vergangenen Woche waren zumindest Pat und Nina heilfroh Farin los zu werden. Bela war heute ja noch auszuhalten, der hielt nämlich seinen Mund.
    „Bis nachher“, tönte es noch von Bela, der seinem schmollenden Freund in Richtung der Klassenräume folgte. Der billigte ihn nur mit einem knappen Blick und schon im nächsten Moment verschwanden sie um die nächste Ecke.

    Die beiden Freundinnen machten sich auf den Weg zu den Fachräumen, denn Freitags in der ersten Stunde stand immer Biologie an. Immerhin ein Fach, das einem nicht auch noch den letzten Nerv raubte. Wie immer und mit einem weiteren Seufzen ließen die beiden sich synchron an der Wand hinunter gleiten und setzten schließlich auf dem Boden auf. „Zum Glück ist Freitag...“, vollkommen ohne Zusammenhang und ohne weiteren Sinn stellte Nina diese Tatsache in den Raum. Was sollte sie auch schon groß sagen? Es war ein Freitagmorgen, sie hatten Schule und waren müde, freuten sich auf das Wochenende, nicht jedoch auf den Schultag, der noch vor ihnen lag. Zudem ging einem das Dauergrinsen des Blonden einfach mal auf den...nun gut, ja...Sack. Nicht das es irgendwie direkt störte, doch es drängte sich einem eben auf und selbst Dinge die man mochte, störten irgendwann einmal. Vor allem dann, wenn man schlechte Laune hatte.

    Den Rest der Zeit, bis zur ersten Stunde verbrachten sie weiterhin mit Schweigen und erst als Frau Ruchatz in Sicht kam, erhoben die beiden sich wieder von dem Boden und trotteten hintereinander lustlos zu ihren Plätzen.
    Entsprechen ihrer Laune lies auch ihre Mitarbeit in dieser Stunde sehr zu wünschen übrig und selten kam es vor das sie sich ganz beteiligten. Doch heute war einer dieser Tage und über das Klingeln, das die erste Stunde beendete, waren die Brünette und die Blonde mehr als froh. Zwar winkte nun eine weitere Stunde in einem Hauptfach. Doch immerhin war es Deutsch und das war ein weiteres Fach, das man irgendwie überleben konnte. Danach war Pause und dann mussten sie nur noch vier Stunden und eine weitere Pause überstehen.

    „Warum gibt es eigentlich solche Tage? Die sollten verboten werden...“, nuschelte Nina, auf dem Weg zum Klassenraum. Schulterzuckend blickte Pat ihre Freundin an.
    „Ihr beiden seht irgendwie Mitleiderregend aus...“, ertönte plötzlich von hinten eine Stimme, die der Brünetten im Moment schon ziemlich auf den Geist ging und entsprechen fiel auch ihre Reaktion aus: „Pass auf, das du nicht gleich auch so aussiehst.“

    „Woah; Fahr die Klauen ein, Tiger.“ In einer abwehrenden Geste hatte Farin die Hände vor die Brust verschoben und begegnete dem giftigen Blick der verstimmten Pat mit einer geradezu herausfordernden Gelassenheit, „Das war eine simple Feststellung, kein Grund gleich an die Decke zu gehen.“
    „Wäre es dir lieber wenn ich dir an die Kehle gehen würde?“, entgegnete Pat mit sarkastisch und hob spöttisch eine ihrer Augenbraue in Richtung Haaransatz.. Nina hingegen warf einen raschen Blick auf ihre Uhr und zuckte dann mit den Schultern. Sie hatten noch ein paar Minuten Zeit und ihr Deutschlehrer kam selten pünktlich, da konnte Pat auch gut ihre Laune an Farin auslassen. Besser als an ihr.

    „Aber dann ohne Zähne.“ Scherzte Farin grinsend und betrachtete mit Genugtuung wie der Brünetten alles aus dem Gesicht fiel. Mit solch einer Antwort hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Aber sie wäre nicht Pat wenn sie sich nicht direkt wieder fangen würde, doch bevor sie die bissige Erwiderung, die ihr auf der Zunge lag, aussprechen konnte, erklang vom Ende des Ganges die bekannte Stimme von einem ihrer Klassenkameraden.

    „Nina! Pat! Kommt ihr jetzt mal?“ Yuudai, den heutigen Tag mal mit dunkelblauem Haar und grelltürkisen Strähnchen winkte ihnen auffordernd zu, einen neugierigen Seitenblick auf den männlichen Blondschopf werfend, „Flirten kann Pat in der Pause, jetzt kommt schon, der Schunck ist schon die Treppe hoch...“



    Re: Normaly Days

    .keks - 14.08.2008, 19:06


    Wieder mal genial, wirklich! Ich liebe diese Geschichte :)



    Re: Normaly Days

    Krissi - 14.08.2008, 19:59


    Wahhh ...
    gestern hattest du doch den letzte Teil gepostet oder?? ;)



    Re: Normaly Days

    Motte - 14.08.2008, 20:52


    Eigentlich halt ich ja nichts von FF's, aber die ist echt gut :shock:
    Bin jetze auch n fleißiger Leser :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 14.08.2008, 22:37


    Da wir inzwischen relativ viel geschrieben haben, denk ich mir mal, kann ich es mir leisten, jetzt schon wieder zu posten :mrgreen:



    „Viel Spaß euch zweien!“ Wünschte Farin, noch immer mit dem amüsierten Grinsen auf den Lippen und verkniff sich ein Lachen als Pat ihm erneut einen ihrer dunkelsten Blicke schickte. Eigentlich hatte er ja gedacht das Nina der bissige Kampfzwerg war, aber wenn die Brünette schlecht gelaunt war, stand sie der Blonden ja um nichts nach. Wahrscheinlich verstanden sie sich deshalb so gut, die zwei waren durchaus interessant. Farin sah ihnen nach bis die beiden mit dem bunten Japaner die Treppe hoch stiefelten und dann über seine Schulter zu Bela, der dem kurzen Schlagabtausch zwischen ihm und Pat wortlos gelauscht hatte. „Und du sagst das ich und Nina die Streithähne sind?“ Wollte der Schwarzhaarige von ihm wissen, skeptisch das breite Grinsen betrachtend das in Farins Gesicht gepflastert war.

    „Japp, seit ihr.“ Entgegnete Farin und schlenderte dann mit seinem besten Freund ebenfalls den Gang hinunter, „Und der Esel nennt sich übrigens immer zuerst.“



    Es war Samstag, es war etwa 16 Uhr und die Sonne schien wieder. Der Tag stand also vollkommen im Gegensatz zu dem Gestrigen. Auch die Launen der beiden Mädchen war wesentlich besser, als gestern und da sie heute morgen ausschlafen hatten können, waren sie auch nicht müde. So ein Samstag war doch etwas wundervolles, vor allem dann, wenn man ihn zusammen mit ein paar wirklichen Freunden und ein paar...Klassenkameraden an der Agger verbringen konnte. Klar, es gab immer wieder einmal Personen, auf die man sehr gut verzichten konnte, doch bei entsprechend guter Laune, war es auch kein Ding der Unmöglichkeit, diese zu ignorieren. Genau das tat die kleine Gruppe von Freunden auch. Diese hatten sich nämlich dazu durchgerungen in das kühle Nass zu springen. Auch wenn es eher ein langsames hineintasten war. Doch springen hörte sich einfach dynamischer an.

    Etwas von dieser Gruppe und somit auch mit einem guten Sicherheitsabstand zum Wasser, saßen einige der so genannten Spaßbremsen. Warum diese sich eigentlich immer wieder selbst einluden, nur um dann irgendwo teilnahmslos in der Ecke zu sitzen, konnten wahrscheinlich noch nicht einmal die drei sich selbst erklären und das beste Mittel gegen sie war wohl Ignoranz. Schließlich war die Laune von Sophia, Yuudai, Pat und Nina heute einfach zu gut, als das man sich über sowas aufregen sollte.

    Jedoch konnte man sich über das aufregen, was hinter dem kleinen Wald auftauchte...Zwei Visagen, die inzwischen sehr bekannt waren und ein drittes Gesicht, das den beiden Freundinnen zwar nicht bekannt war, aber wer sich freiwillig mit diesen beiden Herren abgab, der musste in gewisser Weise einen an der Klatsche haben, denn sonst hielt man es mit ihnen aus. Hiermit war wohl auch bestätigt, das Pat und Nina sich selbst nicht als normal ansahen, sicherlich hatten auch die beiden irgendwo einen Schatten, jedoch konnten sie diesen auch relativ einfach vor anderen verbergen. Bei Bela und Farin war es da schon schwerer, denen sah man schon aus 10 Metern Entfernung an, das sie ein Katastrophenkommando waren.

    „Psst, Nina!“ Möglichst unauffällig machte Pat ihre Freundin auf die beiden, pardon, die drei aufmerksam. Nina nickte nur, sie hatte es bereits gesehen. Vorsichtig tastete sich die Brünette die glitschigen Steine zurück zu der Sandbank, ganz rein hatten sie sich nicht getraut und auch Nina war stehen geblieben als das Wasser ihr bis zu den Knien gegangen war. Der strategische Rückzug, wie ihn Pat in Gedanken nannte, wurde allerdings zunichte gemacht. Nicht in Form von Bela oder Farin, die und der namenlose Dritte hatten sich in einiger Entfernung nieder gelassen und sie noch nicht bemerkt. Allerdings... Wenn sie sich so die Gesichter ansah, die entschlossene und sadistisch grinsende Gruppe Jungs aus ihrem Biologiekurs ansah, dann war das wohl nur noch eine Frage der Zeit.

    „Fuck!“ Fasste Nina Pats Gedanken in einem einzelnen, sehr schmeichelhaftem Adjektiv zusammen. Sie schien wohl dasselbe zu denken wie die Brünette. „Japp, Fuck.“ Stimmte Pat ihr zu. Irgendwie schon am resignieren. Wie sie es erwartet hatten war das Wasser der Agger weder besonders sauber, noch war es übermäßig warm. In Wahrheit konnte man gerade noch am Ufer die Steine sehen und das Wasser war arschkalt, eigentlich hatten sie und ihre Freunde beschlossen das Schwimmen zu verschieben. Oder sich zumindest erstmal Mut anzutrinken. Deswegen waren Yuudai und Sophia auch zurück zu ihrer Decke gegangen. Auf die Hilfe konnten sie also nicht zählen. Und die vier Jungs in Badeshorts kamen Sekunde für Sekunde näher.

    „Hast du Wechselsachen mit?“ Erkundigte sich Nina, während sie die Knoten ihres Bikini Oberteils überprüfte, „Ich fürchte trocken werden wir aus der Sache nicht mehr rauskommen...“ „Klar, in weiser Voraussicht...“ Murmelte Pat noch, bevor sie unsicher lächelnd ihren Stufenkameraden entgegen sah.

    „Das wollt ihr gar nicht tun!“ Versuchte Nina ihr Glück als Psychologin.
    „Wer sagt denn das wir euch hineinwerfen wollen?“ Hakte Nils nach, „Weibliche Intuition?“
    „Nein, wir haben Augen im Kopf, euer Gegrinse verrät euch.“ Konterte Pat sarkastisch.
    „Tja, wenn ihr es doch eh schon wisst...“ Patricks Grinsen wurde noch eine Spur breiter.

    Danach ging alles ziemlich schnell. Ohne auf die Proteste und die Schreie der Mädels zu achten, wurden die beiden geschultert. Nils ignorierte die trommelnden Fäuste auf seinem Rücken und das Gezappel der Brünetten, stattdessen marschierte er Schritt für Schritt in die Agger hinein. Patrick folgte mit einer noch immer zeternden Nina. Erst im wirklichen Tiefen Teil wurden die Beiden, großzügiger Weise nachdem sie eh schon nass waren durch den unfreiwilligen Tauchgang, losgelassen. Und dann stürzten sich Nina und Pat gnadenlos wie Racheengel auf die beiden Jungs und schon wenige Sekunden später war eine wilde Wasserschlacht im Gange, zu der sich schließlich auch Yuudai und Sophia sowie einige andere Jungs gesellten. Jetzt wo sie alle in dem kalten Wasser standen, war es gar nicht mehr so schlimm.



    Re: Normaly Days

    .keks - 14.08.2008, 22:47


    Toll Toll Toll! Mehr!! :)



    Re: Normaly Days

    Jacky - 14.08.2008, 22:50


    Motte hat folgendes geschrieben: Eigentlich halt ich ja nichts von FF's, aber die ist echt gut :shock:
    Bin jetze auch n fleißiger Leser :D

    Dem kann ich nur zustimmen.

    Nessie TOLL!
    Die FF gefällt mir sehr gut :D
    *nächster teil*



    Re: Normaly Days

    Nessie - 15.08.2008, 01:20


    So, hab heute abend mal den Prolog eingelesen und würde von euch gern wissen, ob ich weiter machen soll oder es besser lasse.

    Also bei mir is es so ne Mischung aus Zufrieden sein und boa is das Scheiße.
    Wenn ihr sagt, mach weiter, dann les ich den Rest auch noch ein :)

    Hab dafür jetzt etwa ne Stunde gebraucht.

    http://de.tinypic.com/player.php?v=34nmscx&s=4



    Re: Normaly Days

    Jacky - 15.08.2008, 08:04


    Also ich finds eig ganz gut :D
    Ich würde sagen weitermachen :D



    Re: Normaly Days

    Motte - 15.08.2008, 11:07


    Mach weiter ;)
    Nicht nur das ich zurzeit unglaublich lesefaul bin :roll: :lol: mir gefällt auch wie du liest. Deine Stimme is angenehm ^^ich hab sie ja noch nicht erlebt



    Re: Normaly Days

    Tina - 15.08.2008, 17:22


    :D das ist was für VANäSSA
    Da hört man ja deinen Akzent ;)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 15.08.2008, 18:18


    Dabei hab ich versucht den weitestgehend rauszuhalten :lol:
    Naja, ich selbst mags irgendwie überhaupt nicht und je öfter ich es mir anhöre desto grusliger find ichs, meine eigene Stimme zu hören Ôo

    Aber da es euch ja scheinbar gefällt, setz ich mich heute schon an Kapitel eins :)

    Mal schaun wie lang ich dafür brauch, um das einzulesen.



    Re: Normaly Days

    .keks - 15.08.2008, 23:29


    Find ich richtig klasse! Mach weiter! :wink:



    Re: Normaly Days

    Nessie - 16.08.2008, 00:57


    Dass das Geschrei nicht unbemerkt blieb, war zu erwarten gewesen und neugierig hatten sich die drei anderen genähert, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal realisiert hatten, das dies dort die Objekte waren, die man während der Schulzeit so gut ärgern konnte und die sich auch noch ärgern liesen.
    „Ach nein...Wen ham wir den da?“, das Grinsen in Farins Gesicht wurde breiter und langsam näherte er sich dem Ufer.
    „Den heiligen Geist?“, entgegnete Nina trocken.
    „Wohl eher nassen Kampfzwerg“, konterte nun der Schwarzhaarige.

    Es war Samstag, das Wetter war wirklich gut und für heute hatte Nina sich vorgenommen, sich ihre Laune durch nichts und vor allem durch niemanden verderben zu lassen und zu diesem Niemandem gehörte nun mal auch Bela. Ausnahmsweise und das erste Mal, seitdem sie die beiden Jungs kennen, bildete sich ein breites Grinsen auf dem Gesicht der Blonden, das wohl einmal rundum gegangen wäre, wenn ihre Ohren nicht ihre Lippen daran gehindert hätten. Mit genau diesem Grinsen marschierte sie zielstrebig auf Bela zu. Dieser hatte nicht einmal die leiseste Ahnung, was die Kleinere im Schilde führte und schon im nächsten Moment hatte dieses nasse und kalte Etwas seine Arme um ihn geschlungen.

    „Geh weg! Du machst mir Angst...“, irritiert blickte Bela auf die Blonde hinab, versuchte sie von sich weg zu bekommen. Nicht, das er grundsätzlich etwas gegen eine Umarmung hatte, aber diese war eben eine etwas zu nasse und darauf hatte er eigentlich keine Lust gehabt. Zudem musste man(n) ja auch den Schein wahren.
    „Lange nicht mehr gesehen“, nicht sonderlich lange, aber eben doch lange genug, als dass das schwarze Shirt mit dem KISS-Aufdruck nass war, hatte sie ihn umarmt und nun wieder von ihm gelöst

    „Ach nee...Wirste anhänglich?“, kommentierte Farin die ganze Szene und mit einem ungläubigen Blick kam nun auch Pat, gefolgt von Patrick und Nils aus dem Wasser. Die beiden zuletzt genannten jedoch hielten einen kleinen Sicherheitsabstand und beobachteten das Ganze einfach nur schweigend.
    Vorsichtig legte Pat ihrer Freundin eine Hand auf die Stirn: „Ich glaub sie hat Fieber...“
    Schmunzelnd blickte sie die Blonde an, diese Schüttelte nur den Kopf: „Nö, aber das war eben eine schöne Gelegenheit, die ich mir nicht nehmen lassen wollte.“

    „Wer isn des?“, unverholen und ohne zu zögern fragte Pat schließlich nach dem Namen des anderen. Bela war immer noch damit beschäftigt sich das nasse Shirt ein wenig vom Körper wegzuzupfen, denn angenehm war es sicherlich nicht und so übernahm Farin das Vorstellen: „ Das is Rod...Unser Bassist...“
    „Ihr habt ne Band?“, bei dem Wort ´Bassist´ war die Blonde hellhörig geworden. Ohne zu wissen, in was genau sie sich genau in diesem Moment hineinmanövrierte, sprach sie einfach weiter: „Schlagzeuger sind ja voll toll...und eh die Besten und vor allem Sexy!“
    Genau in diesem Moment fing Farin an lauthals loszulachen.

    „Ich glaube ich weiß wer bei euch der Schlagzeuger ist...“ Meinte Pat grinsend, theoretisch hätte Farin auch einfach mit dem Finger drauf zeigen können, das wäre genauso offensichtlich gewesen wie sein plötzlicher Lachflash. Das begriff auch Nina die mit einem Mal erst blass wurde und dann rot, ob jetzt vor Verlegenheit oder Wut auf sich selbst, konnte selbst Pat nicht sagen. Nicht zum ersten Mal wäre es wohl besser gewesen wenn die Blonde erst gedacht und dann gesprochen hätte.

    „Das heißt die Blonde hier steht auf Bela?“ Fasste der Bassist, Rod, das eben gehörte zusammen und Farin, der sich gerade wieder gefangen hatte, prustete, gemeinsam mit Pat, direkt wieder los. Nina schien das Ganze nicht ganz so lustig zu finden und auch Bela sah irgendwie... nun ja, peinlich berührt ist vielleicht das falsche Wort, aber es beschreibt ihn wohl trotzdem recht gut.




    Heut hab ich es nicht geschafft irgendwas einzulesen, bin fertig mit der Welt.
    Morgen vielleicht, heute und morgen will ich meine Stimme schonen, für Sonntag



    Re: Normaly Days

    .keks - 16.08.2008, 01:13


    Lass dir Zeit mit dem Einlesen ;)
    Aber dieser Teil war wieder klasse! :D Schmeiß mich echt weg :D



    Re: Normaly Days

    Krissi - 16.08.2008, 01:29


    Toll :D .. Weiter :D

    Ich find's übrigens auch angenehm wenn du liest :D



    Re: Normaly Days

    Jacky - 16.08.2008, 11:15


    Der Teil war total toll :D
    Und die Geschichte mit dem heiligen Geist kenn ich auch xD
    (ihr andern könnt des nich verstehn is ein Insider^^ :D)

    Mach schnell weiter! :D



    Re: Normaly Days

    Tina - 16.08.2008, 14:47


    hehe mein Grinsen würde auch grad einmal um den Kopf gehen, wenn ich keine Ohren hätte :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 17.08.2008, 00:11


    Weiter im Text.
    Heute wieder nicht zum einlesen gekommen



    „Weißt du, Rod...“ Presste Pat zwischen zwei Atemzügen hervor und massierte sich ihre schmerzende Seite, „Nina und Bela... sind so ein wenig wie... Katz und Maus... Sie streiten, sie zicken sich an...“ „Was sich liebt das neckt sich?“ Schlug Rod hilfreich vor und wurde direkt im Anschluss von zwei Augenpaaren durchbohrt. In diesem Moment konnte er wirklich froh sein das Blicke nicht töten konnten.

    „Ich wusste gar nicht das ihr Kontakte zu den höheren Stufen habt.“ Mischte sich Yuudai ein, der hinter ihnen aus dem Wasser stakste und über Pats Schulter die Jungs musterte, „Oh... sind das nicht die zwei von gestern...?“
    „Yuu, du bist kalt!“ Protestierte die Brünette und schob den zierlichen Japaner von sich, „Und ja. Der Blonde, welcher sich gerade vor Lachen beinahe in die Agger gekullert hatte, ist Farin, der Schwarzhaarige ‚Kiss’-T-Shirt Träger ist Bela und der dritte im Bunde ist Rod, den sehen wir aber auch zum ersten Mal.“

    „Genau, ich hab dich noch nie in unserer Schule gesehen, wo kommst du her?“ Las Nina den Faden auf, froh, die Sache mit ihrer Schlagzeug und Schlagzeuger Neigung beiseite schieben zu können. Vorerst zumindest. „Solltet ihr euch zum Quatschen nicht vielleicht auf eure Decke verziehen?“ Unterbrach Patrick die aufkommende Diskussion, „Unsere Wasserschlacht scheint ja wohl jetzt beendet, wobei das stärkere Geschlecht eindeutig gewonnen hat!“

    „Ich gehe auf ein anderes Gymnasium“, erklärte er, während sie sich auf den Weg zu ihrer Decke machten. Nils und Patrick waren nicht darauf erpicht, dem Gespräch weiter zu folgen und so suchten sie sich neue Opfer und das waren genau in diesem Moment eben die Spaßbremsen.
    „Und ihr beiden wusstet bis eben nicht, das die eine Band haben?“, hakte Rod weiter nach. Wäre ja zu einfach gewesen, dieses Thema einfach ruhen zu lassen.
    „Nope, wobei so genau haben wir uns ja auch noch gar nicht mit ihnen beschäftigt“, entgegnete Pat, denn Nina war bei diesem Thema wieder ungewohnt still geworden.

    Farin der es einfach nicht lassen konnte, setzte noch einmal einen drauf: “Jaja, wer steht heut schon auf Gitarristen, das Größte überhaupt ist doch, den Schlagzeuger zu fisten.“
    „Halts Maul, Farin!“, wies Nina ihn zurecht, denn sie hatte keine Lust weiter auf dieses Thema einzugehen, es war ihr auch so schon unangenehm genug, da musste der nicht auch noch weiter darauf herumhacken.
    „Jetzt hab ich nen empfindlichen Punkt getroffen...“, stellte der Größere trocken fest und schon im nächsten Moment hob er die Hände schützend vor sein Gesicht, als Nina sich urplötzlich umdrehte.
    „Weiche von mir, böser Geist“, meinte er kleinlaut, als Nina auf ihn zukam. Schnaubend drehte sie sich um und lies sich auf die Decke fallen.

    „Du solltest wirklich mal den Mund halten, Farin...“, stellte Rod trocken fest und lies sich am Rand der Decke nieder, blickte den Blonden und dann die Blonde an, die sich von den anderen abgewendet hatte.
    „Nessie...Nina...komm, sprich wieder mit mir...“, bettelte Pat mit Schmolllippe.
    „Aber nur, wenn wir DEM den Mund zunähen“, grummelte sie leise.
    Schulterzuckend wandte Pat sich wieder von ihrer Freundin ab, die wohl jetzt erstmal beleidigt sein wollte und keine Lust auf eine Unterhaltung hatte.

    „Sorry, Nina“, scheinbar hatte auch Farin mal ein schlechtes Gewissen, denn sonst hätte er sich sicherlich nicht entschuldigt. Mehr als ein Schnauben bekam er wohl nicht von ihr, zumindest nicht in der nächsten halben Stunde. Dann würde der Zorn erst einmal verflogen sein, doch so lange brauchte sie, bis sie sich wieder einigermaßen gefangen haben würde. „Lass sie einfach“, sprang nun Bela an, warum? Das wusste er wohl selbst nicht, doch auch ihm war das Thema von eben unangenehm genug gewesen.

    Pat hätte zu diesem Thema zwar auch eine ganze Menge erzählen können, schließlich war das ein Punkt der bei ihnen immer zu Diskussionen führte. Aber im Anbetracht der momentanen Lage hielt sie es für besser, das Thema ruhen zu lassen. Schließlich wollte sie es nicht mit ihrer besten Freundin so verscherzen, wie es Farin fertig gebracht hatte. Stattdessen wand sie sich lieber dem neuen zu. Diesem Rod...


    „Das bedeutet also, grob zusammen gefasst, das du mit den beiden Chaoten nicht auf eine Schule wolltest, in einer Stadt die du nicht magst und deshalb... biste bei dem Gymnasium geblieben, auf dem du jetzt drauf bist?“ Nachdenklich stützte Pat ihr Gesicht mit einer Hand, während sie mit der anderen nach einer Salzstange griff. Sie lag bäuchlings auf der Decke, Nina hatte ihren Rücken als Kopfstütze zweckentfremdet, Bela lag auf der Seite, Rod saß im Schneidersitz und Farin lag auf dem Rücken, hatte sich aber mit den Armen nach hinten abgestützt. Insgesamt also eine entspannte Runde mit Salzstangen und Cola aus der Kühltasche. Nina war in der letzten halben Stunde wieder aufgetaut und strafte ihre Umwelt nicht mehr mit Missachtung, der Rest vermied peinlichst genau das Thema Schlagzeuger und das gute Wetter sorgte für gute Laune.

    „Naja, ich kanns dir nicht verdenken, wenn ich die zwei in einem meiner Kurse hätte... Urgs. Mündlich Fünf wäre wohl nur mit viel Glück zu erreichen.“ Fuhr Pat fort und fing an zu grinsen als Bela und Farin sie gespielt empört anblitzten, „Guckt mich nicht so an, es stimmt doch!“

    „Wir sind sehr aufmerksame Schüler!“ Widersprach Farin energisch.
    „Und fleißig!“ Fügte Bela hinzu.
    „Gehorsam...“
    „Gelehrig...“
    „Fügsam...“
    „Strebsam...“
    „Intelligent...“
    „Zügig...“
    „Immer pünktlich...“
    „Ernsthaft...“
    „Talentiert...“
    „Konzentriert...“

    „Die Vorzeigeschüler.“ Beendete Farin die Aufzählung und fiel als einziger nicht in das allgemein Gelächter mit ein. Mit ernster Mine legte er Pat eine Hand unter das Kinn und zwang ihr so, ihm in die Augen zu blicken, nachdem er sich vorgebeugt hatte und sie so ihre Gesichter auf einer Ebene hatten. „Können diese Augen lügen?“ Wollte er von der Brünetten wissen, die zuerst nur perplex blinzelte und dann mit solch einer Inbrunst antwortete („Ja!!“), das dieses Mal selbst Farin lachen musste.



    Re: Normaly Days

    nicole - 17.08.2008, 01:33


    huihui also hab au endlich mal wieder zeit gefunden weiterzulesen :)

    ist echt toll nessie! kompliment! =)



    Re: Normaly Days

    .keks - 17.08.2008, 01:50


    Richtig klasse wieder :)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 17.08.2008, 11:40


    Da ich etwa in einer Stunde nicht mehr da bin, kommt jetzt schon der nächste Teil und heute abend werd ich wohl erst gegen 2 Uhr Nachts irgendwann wieder da sein.



    Je weiter der Tag sich dem Abend näherte, desto ruhiger wurde es am Aggerbogen. Patrick und Nils hatten sich inzwischen verabschiedet, auch Sophia war mit den beiden gegangen und die Weiber, die eine Weile Ziel von Nils und Patricks Langeweile waren, hatten sich irgendwann unbemerkt aus dem Staub gemacht.
    Wo Yuudai war, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner sagen, bis dieser jedoch kichernd wieder und mit irgend einem wildfremden Typen an der Hand wieder auftauchte.
    „Ich bin weg“, brachte er wirklich nur mit Mühe und Not hervor und wurde auch schon im nächsten Moment von seiner neuen Affäre weggezogen.

    Bela blickte dem Japaner skeptisch hinterher und eine seiner Augenbrauen wanderte in Richtung Haaransatz: „Ähm...?“
    „Ja?“, das amüsierte Gesicht Ninas war deutlich zu erkennen. Für sie und Pat war Yuu etwas alltägliches, genauso wie die Tatsache, das dieser nicht ständig mit Weibern anbändelte, sondern eben mit diesen verschiedensten Typen, die manchmal auch schräger als schräg waren.
    „Der is schwul?!“, fragte Bela entsetzt.
    „Problem mit?“, Ja, Nina hatte definitiv ihren Spaß dabei.
    „Nö...Aber ihr sagt, wir seien schräg.“
    „Jo, seid ihr ja auch“, fiel nun Pat mit ein.
    „Ja...aber...ach vergiss es...“, gab der Schwarzhaarige schließlich auf.

    Es hatte keinen Sinn mit den beiden zu diskutieren, denn die waren scheinbar so guter Laune, das sie die Diskussion auf keinen Fall verlieren wollte, also auch immer irgendwie ein weiteres Argument finden würden, sodass sie immer das letzte Wort hätten.
    „Ja, er ist schwul, aber glücklicherweise lässt er es in unserer Gegenwart meistens darauf beruhen, das er sich eben sehr gekonnt kleidet“, erklärte Nina schließlich doch, denn irgendwie hatte sie beim Seufzen von Bela gar nicht anders gekonnt, als doch ein wenig nachzugeben.

    Erst als die Sonne dafür sorgte, das der Himmel sich rot färbte, packten die fünf ihre Sachen und machten sich langsam auf den Weg nach Hause. Da Rod einen etwas weiteren Weg hatte, als die anderen und zudem den Bus nehmen musste, um nach Hause zu kommen, verabschiedete dieser sich an der Bushaltestelle von dem Rest der Gruppe. Diese mussten nämlich einen ganz anderen Bus nehmen und standen somit noch etwa 10 weitere Minuten noch an der Haltestelle.

    Alles in allem konnte man wohl doch sagen, das es ein guter Tag für alle war, obwohl es etwas unfreundlich angefangen hatte.




    „Was hältst du davon?“ Mit fragendem Blick schob Pat der Blonden das aufgeschlagene Heft zu, welches diese Stirnrunzelnd überflog und dann kopfschüttelnd zurückwies. Seufzend blätterte Pat weiter und las sich die Überschriften und die kurzen Artikel mit den Bilder darunter durch. Es war der letzte Tag vor den Ferien und die Beiden hatten einen Kurzurlaub geplant, dabei stand noch nicht fest wohin sie fliegen würden oder fahren oder ob sie irgendwo campen würden, noch nicht einmal ob es nur sie beide werden würde oder ob sich noch andere ihrer Clique anschließen würden. Mit gezückten Stift rahmte sie vielversprechendes ein, schaute abwechselnd auf Ninas Heft das sie ihr zuschob und auf ihr eigenes. Sie hatten bereits die Hälfte der Pause um, die sie in dem Foyer der Schule verbracht hatten, als sich plötzlich ein Schatten über sie schob und Farin neugierig über ihre Schulter lugte, während Bela Nina kacke dreist das Heft klaute.

    „Ihr wollt wegfahren?“ Sagte dieser überrascht und blickte zwischen der dank Belas Aktion bereits wieder verstimmten Nina zu Pat und wieder zurück.,
    „An den Strand, Typen aufreißen?“
    „Ja klar.“
    Entgegnete Pat trocken, Farin mit ihrem Stift gegen die Stirn pieksend,
    „Klar, wilden und hemmungslosen Sex im heißen Wüstensand mit einem Surfertypen. Braungebrannt und gut trainiert…“
    „Tja, dann werden wir wohl mit euch fahren müssen um aufzupassen, das eben genau das nicht passiert, oder Bela?“
    Grinsend quetschte sich der Größte der Vier hinter die Bank und zog das Heft zu sich daran, es an der ersten Seite aufschlagend und durchblätternd. Bela tat es ihm an der anderen Seite gleich. Die Brünette wechselte einen raschen Blick mit ihrer Freundin, die nur resignierend mit den Schultern zuckte und sich zu Bela setzte. Mittlerweile hatten sie akzeptiert dass die Beiden sich nicht abwimmeln ließen, warum also unnötig Kraft verschwenden?

    „Korfu?“ Schlug Bela vor, die Seite aufgeschlagen und den Strand musternd.
    „Bist du bekloppt?!“ Fuhr Pat auf, „Da werden wir noch überrollt von den verrückten Inselbewohner!“
    „Mhm… Paris?“ Kam von Farin der Gegenvorschlag.
    „Wie blond kann man sein?“ Nina schlug sich mit der Hand gegen die Stirn, „Die fahren genauso grausam!“
    „Mhm… Holland?“ Kam es zweifelnd aus Belas Richtung nachdem auch einige andere Vorschläge resolut abgewiesen worden.
    „Da soll es regnen.“ Schmetterte Pat gnadenlos ab.
    „Und der Strand ist nicht toll da.“ Stimmte Nina zu.



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 17.08.2008, 13:47


    huiiiii =) hab jetzt alles nochmal gelesen und ich kann nur sagen: weiterschreiben! :D:D:D



    Re: Normaly Days

    Jacky - 17.08.2008, 13:54


    Ich bin auch für weiterschreiben :D



    Re: Normaly Days

    .keks - 17.08.2008, 14:45


    Super klasse :)



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 17.08.2008, 17:13


    weiter, weiter, weiter :D



    Re: Normaly Days

    Biggi - 17.08.2008, 20:14


    Ich bin endlich mal wieder zum lesen gekommen.. Die geschichte wird immer toller :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 18.08.2008, 02:17


    Naja, was heißt weiterschreiben, die FF is schon fertig.


    „Tja.“
    Seufzte Farin theatralisch auf und schlug das Heft zu,
    „Dann bleibt uns wohl nichts anderes übrig als euch zu unserem Gig nach Berlin mitzunehmen, nicht wahr Bela?“
    „Eigentlich wollten wir ja zwei heiße Miezen aus dem Biologiekurs mitnehmen, aber wir können euch ja wohl schlecht hängen lassen.“
    Stimmte Bela genüsslich zu, sich an den entgleisten Gesichtsausdrücken der beiden Zehnern erfreuen, „Zumal Rod eh schon nach euch gefragt hat.“
    „Das bedeutet also dass du lieber zwei Blondinen das Hirn raus vögelst als uns mitzunehmen? Und uns verbieten, an den Strand zu fahren und uns flachlegen zu lassen?“
    Hakte Nina empört nach.
    „Bietest du dich stattdessen an?“
    Konterte Bela mit einem anzüglichen Grinsen und deutete auf Ninas blonde Haare. Nina fühlte wie ihr das Blut in die Wangen schoss und eine Zornesader auf ihrer Stirn zu pulsieren begann. Bevor sie allerdings auf Bela losgehen konnte um ihn aufgrund dieser unverschämten Bemerkung die Augen auskratzen zu können, warf Pat ein ungläubiges: „Nach Berlin? Mit Euch?“ ein. Dicht gefolgt von einem: „Ich hab euch noch nie spielen gehört, seid ihr so gut?“ an Farin gerichtet, während Nina Bela von der Bank zu Boden takelte.
    „Naja, so schlecht sind wir jetzt nicht.“ Antwortete dieser gelassen, die theatralischen Hilfeschreie seines besten Freundes gekonnt ignorierend.


    Dieser hatte nicht wirklich Probleme mit der kleineren Blonden, immerhin war er kräftemäßig dieser überlegen. Als es ihm dann auch zu viel wurde, packte er beide ihrer Handgelenke mit der einen Hand und mit dem Zeigefinger der noch freien Hand begann er ihre Seite zu malträtieren, wobei sich Nina wirklich zusammenreißen musste, um nicht einfach laut loszuquieken.
    Vollkommen außer Atem, aber dann irgendwann doch schaffte sie es, auch mal wieder zu sprechen:“ Könntest du jetzt aufhörn, ich bekomm keine Luft mehr.“
    „Was hastn du für eine miese Kondition?“
    „Ich treib keinen Sport...“
    „So siehst du auch aus.“
    „Du Arsch!“, endlich hatte sie ihre Hände wieder frei und genau mit diesen Worten hatte Bela die Faust der Kleineren in der Magengegend.
    Dieser zuckte deutlich zusammen und ein leises Ächzen war zu vernehmen.
    Schließlich setzte sich Nina dort hin, wo zuvor noch Bela gesessen hatte.

    „Und wann fahrt ihr?“, stelle Nina schließlich die Frage, die auch Pat auf den Lippen brannte.
    „Morgen...“
    „Wie morgen?“
    „Ja, so wie ich es gesagt hab. Morgen...“
    „Ist euch das etwa zu früh?“
    „Nein, nur wäre es vielleicht ganz praktisch gewesen etwas früher davon zu wissen?“
    „Ihr wollt also nicht mitfahren?“
    „Doch, doch...Klar...aber...“
    „Kein aber, ich fahrt morgen mit uns mit.“
    „Und wie fahrt ihr?“
    „Mit einem kleinen VW-Bus.“
    „und der Fahrer?“
    „Bela, Rod und ich wechseln uns ab...“
    „Ach scheiße, ihr seid ja schon Ü18, gelle?“
    „Jopp“
    „Richtig...“
    Doch noch etwas skeptisch blickten sich die beiden Freundinnen an, denn beiden war es nicht allzu geheuer mit den beiden, oder um genau zu sein dreien, einfach mal so nach Berlin zu fahren. Wenn die auf der Straße genau so viel Scheiße bauten, wie sie es in der Schule taten, dann würde es nämlich eine Fahrt sein, die alle sehr viel Nerven kostete und unter Umständen auch nicht gerade ungefährlich sein würde.
    „Also kommt ihr mit?“, fragte Farin, als er die Blicke der beiden wahrnahm.
    „Sie haben sich doch schon angeboten...außerdem würde Nina dann auch mal dazu kommen Sport zu treiben...“, fiel Bela Pat ins Wort.
    „Du glaubst doch wohl nicht, das ich mit dir in die Kiste hüpfe!“, grummelte diese und sorgte damit weiter dafür, das Pat nicht zu Wort kam.
    „Schneller als du denkst, liebe Nina“, grinste der Schwarzhaarige schon beinahe Siegessicher.
    „Dann hör auf zu denken, tut dir eh nicht gut“
    „Könntet ihr beiden jetzt mal euer Maul halten?“, fuhr nun die Brünette dazwischen, der es eindeutig zu viel wurde.
    Farin konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, denn die Streithähne waren verstummt.
    „Ja, wir fahren mit“, beschloss die Braunhaarige nun einfach.
    „Aber wir haben getrennte Zimmer, oder?“, wollte die Blonde sicherheitshalber wissen.
    „Japp, du bist zusammen mit Bela und Rod in einem Zimmer und Pat und ich sind in einem Zimmer. Rod erträgt euer gezanke und sorgt dafür, das du ihm nicht die Eier abreißt und Pat und ich können endlich mal Urlaub machen.“, grinste Farin breit, als Nina beinahe alle Gesichtszüge zu entgleisen schienen.

    „Du glaubst doch wohl nicht das ich dich mit Pat alleine lasse, oder?“
    Ungläubig starrte Nina Farin an, bevor sie sich hilfesuchend an Pat wandte, die aber ebenso perplex den Blondschopf anstarrte. Der Blondschopf fasste sich schneller.
    „Du glaubst doch wohl nicht das ich dich mit Pat alleine lasse, oder? Ich bin ein wenig zu jung um schon Tante zu werden!“
    Fuhr sie auf und zeigte dann anklagend auf Bela,
    „Außerdem werde ich auch nicht mit dem in einem Zimmer schlafen! Denn Pat ist ebenfalls ein wenig zu jung um Tante zu werden!“

    „Na, ich gehe doch davon aus dass ihr beide euch benehmen könnt und uns nicht anspringt.“
    Fasste es Farin absichtlich falsch auf und, obwohl weder Pat noch Nina es geglaubt hätte, sein Grinsen wurde noch ein Stück breiter,
    „Es sei denn natürlich ihr sorgt vorher für genug Kondome oder nehmt die Pille. Außerdem, liebe Nina, hat Rod einen sehr leichten Schlaf.“

    „Arschloch.“
    Kommentierte Nina das Ganze trocken..
    „Danke, das Kompliment gebe ich gerne zurück.“
    Konterte Farin elegant und stupste dann fragend gegen Pats Schulter,
    „Wie wäre es wenn du uns mal deine Meinung von dem Ganzen verrätst?“

    „Es ist mir vollkommen egal mit wem ich in einem Zimmer bin!“
    Erklärte diese und redete hastig weiter als Nina ihr ins Wort fallen wollte,
    „Solange es getrennte Betten gibt. Ich habe keine Lust als Drittklassige Mary-Sue dem Klischee des Doppelbettes zu erlegen, schließlich ist das hier keine Liebesschnulze. Sonst wärt ihr bereits Stars und reich…“



    Re: Normaly Days

    Krissi - 18.08.2008, 12:10


    Tolli! Schnell weiterposten :D

    Wenn du gestern doch in Eupen warst hast du sicher so gute Laune das du uns schon den nächsten teil reinstellst, oder? *g*
    Wies wars eig.?



    Re: Normaly Days

    Jacky - 18.08.2008, 14:08


    Wiedermal total toll und lustig :D
    Wie viele Teile gibt es denn noch?



    Re: Normaly Days

    .keks - 18.08.2008, 15:59


    Klasse :)



    Re: Normaly Days

    Schokokeksriegel - 19.08.2008, 14:42


    *rumkuller* Ey Nina, warum hast du mir denn nicht erzählt das du das eingelesen hast? Ich bin ganz baff. Und hab irgendwie ziemlich gute Laune nachdem ich es mir angehört habe. *hrhrhr* x3~ Besonders die kleinen Fehlerchen und das Stocken, hach, herrlich. *gg* ABER sonst finde ich es (abgesehen von lustig) gut, hab's mir direkt in meinen RealPlaya gezogen. ^^

    Nicht nur das du gelesen hast, sondern auch das es überhaupt hier drin steht. Hast du mir das mal erzählt? o.o Wahrscheinlich nicht, liegt wahrscheinlich daran das ich hier wohl selten reinschaue... Heh, muss ich wohl ändern. xDDD

    Oh... Äh... Ich muss noch was zu der FF schreiben, oder? Ich schließe mich mal der Meinung der anderen an: Hach, ist das eine tolle Geschichte. Du bist eine tolle Autorin, ich bin eine tolle Autorin, wir sind ein tolles Team, das ist eine geile FF... *überhaupt nicht stolz* Ich weiß, ich bin verrückt und schreibe zu viel. xDD

    Aber die anderen schreiben so wenig, iwie muss ich mich hier doch mal von der breiten Masse abheben. ;)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 20.08.2008, 18:53


    Öhm, keine Ahnung wie viele Teile es noch gibt xD Kommt drauf an, wie ich die einteile ;)

    Ach Schatzi, weißt du, über manche Dinge schweigt man lieber, als das man damit hausieren geht.



    „Daran arbeiten wir.“
    Grinste Bela breit, dem es scheinbar gar nicht zu stören schien mit Nina in einem Zimmer zu schlafen. Wahrscheinlich hielt er an seinem Plan fest mit Nina in die Kiste zu hüpfen. Oder aber das anzügliche Grinsen bezog sich auf die fanatischen Groupies die er dann in Ruhe nageln konnte, was Pat allerdings bezweifelte. Vielleicht sollte sie sich doch für eine Zimmerteilung einsetzen. Sie beide mit Rod und die beiden anderen in einem Zimmer, das würde weniger Probleme geben. Doch gerade als sie den Mund aufmachen wollte, machte ihr Nina einen Strich durch die Rechnung.

    „Na gut, aber ich schwör ich: Ich schreie wenn er etwas versucht!“
    Grummelte sie noch, Bela den Rücken zudrehend und so den eindeutig boshaften Gesichtsausdruck nicht sehend. Pat aber sah ihn gut genug und sie hörte auch noch das Raunen:
    „Du wirst bei was ganz anderem schreien.“
    Ihr zweiter Anlauf etwas zu sagen wurde von Farin verhindert. Irgendwie hatte sie in dem Gespräch die Arschkarte gezogen, es fuhr ihr heute jeder über den Mund.
    „Lass die das mal unter sich aus machen. Die werden sich zusammen raufen müssen die nächsten Tage. Und für den schlimmsten Fall haben wir Rod, er wird Ninas Unschuld behüten.“
    Erklärte er während Bela ein betont unschuldiges Grinsen aufgesetzt hatte, nachdem er Nina in die Seite gestupst hat, woraufhin diese quietschend auffuhr und ihn wütend gegen das Schienenbein trat, „Da wird schon nichts passieren. Nur…“

    Er stockte leicht als Bela schmerzhaft aufstöhnte unter hinter Nina her humpelte um sich an ihr zu rächen. Stirnrunzelnd blickte die Brünette zu Farin hinauf, sein „Nur?“ fragend wiederholend. „Naja…“ Fuhr dieser fort, ihre Hand ergreifend und sie den beiden hinter herziehend, „Rod schläft wie ein Stein.“ Pat blinzelte einige Male bis der Sinn seiner Aussage auch bei ihr angekommen war, dann blieb sie stehen und starrte ihn mit offenen Mund an: „Aber du hast du gesagt... das er einen leichten Schlaf hat…?!“
    „Ach tatsächlich?“ Ein beinahe ebenso unschuldiges Grinsen wie das von Bela umspielte nun auch seine Lippen als er seinen Kopf zu ihr drehte und Pat tat das einzige, was ihr in dieser Situation einfiel: Sie imitierte Ninas Methode, holte aus und trat ihm in die Kniekehlen

    „Boar, verdammt...fang bloß nicht an wie die.“, sprach er bei dem Versuch nicht vollkommen in die Knie zu gehen.
    „Dann hör du auf Bela zu unterstützen!“
    „Als ob Nina das nicht auch will...hallo, auch wenn ihr Frauen immer meint, ihr wäret so schwer zu durchschaun...Seid ihr nicht. Da braucht nur ein halbwegs gut aussehender Kerl vorbeikommen und ihr hüpft mit dem in die Kiste...Außerdem hätte sie kein Interesse, dann würde sie sich ja wohl kaum mit ihm abgeben...“, erläuterte er besserwisserisch.
    „Wir haben ja gar keine andere Wahl, ihr klebt an uns, als hätten wir Magneten am Arsch.“
    „Habt ihr das etwa nicht?“, kurzes Schweigen und Farin drehte sich zu Bela um:“ Du, die zwei haben keine Magneten am Hintern, wusstest du das schon?“
    Der Blonde konnte sich das Grinsen nicht verkneifen und Bela wusste reichlich wenig mit dieser Aussage anzufangen:“ Ähm...ja und, was willst du mir damit jetzt sagen?“
    „Ach, du Vollpfosten. Vergiss es“
    „Schon geschehn...“
    „Gut und jetzt die letzten beiden Stunden“, erinnerte der Größte die anderen alle daran, das ja noch gar keine Ferien waren.
    „Wir holn euch moin ab...und wehe ihr seid nicht da“, mit dem Zeigefinger deutete Farin auf die beiden Freundinnen.
    „Falscher Satz, das hättest du nicht sagen sollen“, grinste nun wieder einmal Nina breit.
    „Du willst dir doch nicht die Chance entgehen lassen, mit Bela und Rod in einem Zimmer zu schlafen?!“, fragte Farin entsetzt.
    „Nein, überhaupt nicht, ich steh auf Dreier!“, antwortete die Blonde sarkastisch.
    „Oh oh, jetzt wird sie auch noch anspruchsvoll. Bela, halt dich ran, bevor du gar keine Chancen mehr hast.“

    Mit einer schnellen Handbewegung hatte der Schwarzhaarige den Größeren herumgedreht und schob ihn den Flur entlang zu ihrem Klassenzimmer.
    Ebenso waren auch Pat und Nina auf dem Weg zu den letzten beiden Schulstunden vor ihren Ferien.




    Am nächsten morgen saßen vier der fünf Personen bereits in dem alten VW-Bus und warteten auf die letzte Person.
    „Nicht zu fassen, da fahrn wir wegen euch nach Berlin und der ist nicht pünktlich!“, wer da herummeckerte, das musste man wohl nicht lange erklären. Während Pat bereits vorne neben Farin saß und quietschfidel, zudem hibbelig war, als hätte man ihr Massenweiße irgendwelche Drogen verabreicht, lag Nina auf der Rückbank, den Kopf in Rods Schoß gebettet.
    Dieser nahm es einfach stoisch hin, musste über ihre Aussage sogar schmunzeln. Nach fast 20 Minuten, die sie dort vor der Haustür gewartet hatten, kam Bela endlich aus der Haustür. Das einzige, das er bei sich hatte, war einer eher kleine Reisetasche. Als er den Bus hinten öffnete wurde Pat klar, das nicht nur Nina schlechte Laune verbreiten könnte.

    „Alta, wie viel Scheiß habt ihr dabei?“
    „Das schwarze, da ist unsere Unterwäsche drin, wir wolln ja gut aussehn, in den anderen beiden Taschen sind unsere Klamotten und in der anderen kleinen Tasche, das is sogesehen unser Kulturbeutel.“, drehte sich Pat zu Bela herum, in den Kofferraum blickend. Dort hinten hatten zwei Gitarren, zwei Bässe und Belas Drumset einen Platz gefunden. Sowie die Taschen mit dem ´Nötigsten´, was sie in Berlin brauchen würden. Verstärker hatten sie glücklicherweiße nicht mitnehmen müssen, denn die wurden vom Veranstalter gestellt.
    „Finger weg von der schwarzen Tasche, Bela!“, mahnte Nina einfach vorsorglich den Älteren. Der warf grummelnd die Klappe des Busses zu und öffnete die Tür an Ninas Beinen.
    „So, entweder zu machst dich jetzt dünn oder ich setz mich auf deine Beine!“
    Nur leicht die Augen öffnend sah die Blonde den Schwarzhaarigen an, zog schließlich die Beine an den Körper heran.
    „Oha, was habt ihr mit der gemacht? Seit wann hört die auf mich?“
    „Tja Bela...wir sind eben gut.“, grinste Farin ihn durch den Rückspiegel an.
    Doch gerade als Bela sich angeschnallt hatte, legte Nina ihre Beine einfach auf seine Oberschenkel und lies sie auch dort liegen. Etwa zeitgleich startete Farin den Motor.

    Es herrschte eisernes Schweigen das irgendwie keiner so recht zu durchbrechen wusste. Rod schwieg vorsichtshalber da er die Morgenmuffeligkeit von Bela zur Genüge kannte und nicht Gefahr laufen wollte, der Auslöser von den Vulkanausbruch des Schlagzeugers zu werden, tat er das, was er am liebsten auf langen Autofahrten tat: Sich die Ohrstöpsel seines Mp3 Players in die Ohren stopfen und Musik hören. Allerdings kam er nicht weit, denn innerhalb weniger Sekunden hatte Nina ihm den linken geklaut und ihn in ihr Ohr gestopft, während Pat ahnungslos die Hand nach dem altersschwachen Radio ausstreckte und es anschaltete. Was herauskam, waren die sanften Klänge einer Geige.
    „Pat…“ Knurrte Bela verstimmt, als die krächzende Stimme eines alten Mannes ansetzte und begann aus einem Märchenbuch vorzulesen. Die Brünette verstand den Wink, reagierte vorbildlich: Und schaltete um. Nur um über die hohen Stimmen der Chipmunks zu stolpern, die ihre Version von ‚Bad Day‘ zum Besten gaben. Sie hatte nichts gegen die putzigen Tierchen, ganz anders als ein gewisser Schlagzeuger im hinteren Teil des Busses.
    „Paaat…“ Knurrte dieser erneut, dieses Mal etwas länger und bereits aggressiver. Rod horchte auf und auch Nina blickte auf, als Farin ebenfalls Anstalten machte sich nach hinten umzudrehen, geschah irgendwie alles ziemlich schnell und ziemlich gleichzeitig.



    Re: Normaly Days

    Jacky - 20.08.2008, 18:59


    WEITER WEITER WEITER!
    :D
    TOLL TOLL TOLL!



    Re: Normaly Days

    .keks - 20.08.2008, 22:40


    Mein Gott, musst du immer aufhörn, wenn's spannend wird? :D
    Suuuuper genial! 8)



    Re: Normaly Days

    Krissi - 20.08.2008, 22:46


    Sollen wir jetz bis nach Mitternacht warten oder stellst du den nächsten teil schon eher rein? *G*



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 20.08.2008, 22:53


    jaaa!! ich lieeeebe diese geschihcte =)) du bist genial :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 20.08.2008, 23:00


    Ja, ich muss immer da aufhörn, wos Spannend wird ;) Das nennt man Cliffhanger und ich liebe sie...also nur wenn ich sie selbst produzier ;)

    Ach keks, musst mich doch nicht Gott nennen, Nessie reicht ;)




    „Sieh auf die Straße, verdammt!“ Rief Pat, die, trotz Belas unwilligen des Knurrens, den Radiosender nicht gewechselt hatte.
    „Schalt den Scheiß aus und pass auf das du die Karre nicht in den nächsten Graben setzt!“ Lies Bela verlauten, während er Anstalten machte das selbst zu übernehmen.
    „Willst du mir die Beine brechen?“ Erschrocken zog Nina eben genannte Körperteile wieder an sich und versuchte gleichzeitig Bela auf seinen Sitz zurück zu schieben,
    „Ich glaub‘ es nicht….“ „Vorsicht! Da vorne ist…“ Doch die gut gemeinte Warnung von Rod kam zu spät. Farin setzte den Bus mehr oder weniger gekonnt über einen der Erhebungen der Straße hinweg, Nina gab Bela gerade in dem Moment einen ordentlichen Schubs und sie fielen beide auf die rechte Seite, wodurch der Bus ins Schlingern geriet und beinahe genau das geschehen wäre, was Bela voraus gesagt hätte.

    Es dauerte nur wenige Augenblicke dann stand der Bus sicher auf der Außenspur der Straße, seine Insassen wild durcheinander gepurzelt und als zeterndes, strampelten Etwas im hinteren Teil zusammengepfercht. Farin und Pat tauschten nur einen kurzen Blick, warfen dann mutig einen Blick nach hinten und brachen bei dem Anblick in Gelächter aus. Währenddessen ordneten die anderen ihre Gliedmaßen.

    „Autsch! Bela, dein Fuß hängt in meinem Schritt!“ Presste Rod zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.
    „Häh? Der?“ Fragte Bela nach und bewegte probeweise seinen Linken Fuß.
    „AUTSCH! Nein du Idiot, der andere, der drückt mir gegen mein Brustknochen!“ Schrie Nina auf.
    „Dann der?“ Bela probierte den anderen Fuß und erntete ein Ächzen seitens Rod.
    „Ich hab einen Ellenbogen in der Seite…“ Machte Nina auf sich aufmerksam und versuchte eben diesen von sich weg zu drücken.
    „Entschuldige.“ „Wer sitzt da auf meinem anderen Bein?“
    „Jetzt lass doch mal meinen Knöchel los!!“

    Zehn Minuten später hatte sich die Konstellation verändert. Bela saß vor dem Steuerrad und fuhr auf die Autobahn, Pat saß nach wie vor und noch immer kichernd auf dem Beifahrersitz und studierte die Karte, Rod hatte sich in die Mitte gesetzt und Nina den Mp3 Player überlassen, jene saß links und starrte aus dem Fenster, selig Musik hörend, während Farin auf der anderen Seite an die Scheibe hauchte und begann, mit den Fingern Bilder zu malen. Das Radio war aus, stattdessen hatten sie eine CD eingeschoben und vielleicht würden sie ohne eine weitere Panne bis zur Rast durchfahren können. „Mami, ich hab Hunger!“ Warf Nina plötzlich aus heiterem Himmel in den Raum als das Schild einer Raststätte an ihnen vorbeiraste.
    „Wann sind wir da?“ Las Farin prompt den Faden auf und erwiderte Belas bösen Blick im Spiegel mit unschuldigem Lächeln.
    „Ich muss mal!“ Steuerte Rod seinen Teil mit Kleinkinderstimme bei.

    Und dann setzte „Mami“ Bela den Blinker um an der nächsten Raststätte zu halten: Bei McDonald.

    „Klasse und was soll ich essen, du Idiot?!“, meckerte Farin, der als Vegetarier äußerst schlechte Karten bei dem Fastfood Restaurant hatte.
    „Das ist dein Problem, ich hab Hunger und muss pissen, also halten wir hier! Du kannst dich meinetwegen mit den Pommes begnügen...“
    „Wow und ich dachte immer, ich sei ein Morgenmuffel“, grinste Nina nun breit, bei der Aussicht, das nun sie nicht mehr diejenige war, die schlechte Laune verbreiten würde.
    „Halt den Mund und steig einfach aus, damit ich den Wagen abschließen kann.“, knurrte Bela sichtlich gereizt.
    „Zu Befehl, Sir!“, mit diesen Worten sprang sie aus dem Bus und streckte sich erst einmal genüsslich.
    „Bela zahlt!“, beschloss Farin nun einfach.
    „Warum ich?“
    „Weil du uns hierher gebracht hast und dafür sorgst, das ich wohl keinen frischen Orangensaft bekomme und wohl auch eher weniger zu Essen!“, entgegnete Farin und der Tonfall seiner Stimme lies deutlich werden, das er keinen Widerspruch duldete.
    „Das kann ja noch was werden“, flüsterte Pat Nina zu, die sich das erste Mal heute richtig begrüßt hatten, indem sie sich demonstrativ herzlich in die Arme gefallen waren.
    „Ach du meine Fresse...habt ihr uns etwa was verheimlicht?“, fragte Farin sehr skeptisch.
    „Klar, wir sind lesbisch, noch nicht gewusst?“, grinste Nina Farin an, drückte ihrer Freundin einen Kuss auf die Wange und hüpfte freudig in Richtung des Eingangs.
    Dieses Mal war es Bela, der vollkommen perplex dort stand woraufhin Farin in schallendes Gelächter fiel:“ Guck Pat, da hast du den Beweis, sie will ihn nur Eifersüchtig machen und er lässt sich auch noch Eifersüchtig machen.“

    Farin erntete nur todbringende Blicke von Bela und einen Rippenstoß von Rod:“ Los komm, wir haben glaub alle Hunger.“
    „Bei Belas Fahrstil würd ich aber nicht zu viel essen...das landet alles später wieder irgendwo...“
    „Ach und wer hat uns in den Graben gesetzt?“
    „Das musst du falsch mitbekommen haben, das war nicht ich...“
    „Klar und ich bin der heilige Geist!“, entgegnete der Schwarzhaarige. Immer noch waren sie nicht drinnen angekommen. Doch auf die letzte Aussage Belas war Rod angesprungen, hatte sie vor diesem auf die Knie geworfen:“ Es ist mir eine Ehre.“ Sprachs mit ehrfürchtig klingendem Ton.
    „Alta, habt ihr jetzt alle nen Schuss?“
    „Klar und du bist der einzig normale hier und jetzt Fuß, ich hab Hunger!“, wurde nun auch mal wieder Pats Stimme laut. Rod erhob sich wieder vom Boden, klopfte sich die Knie ein wenig ab und zusammen betraten sie die Filiale.

    Glücklicherweise gab es auch so etwas wie Salate, sodass Farin sich nicht nur mit Pommes zufrieden geben musste.
    Der Rest der Meute hatte sich Burger in den verschiedensten Variationen bestellt, sodass keine Wünsche übrig blieben und auch wie angedroht hatte Bela gezahlt.
    Nach fast einer Stunde die sie mit Essen verbrachten drängelte schließlich der Bassist als erster, das sie weiter mussten, wenn sie noch bei Tag in Berlin ankommen wollten.
    „Also, alle nochmal pinkeln und dann zurück“

    Das nächste Stück über würde Rod fahren und nun saß Nina wieder hinten, zwischen Farin und Bela.
    Besonders begeistert war diese nicht davon. Doch Bela wollte nicht wieder fahren und Farin auch nicht. Beide wollten am Fenster sitzen und somit musste Rod fahren und die Blonde musste die beiden Nervensägen ertragen.
    „Wehe mir kotzt einer in den Bus!“, drohte Rod allen Vieren.
    Es war ´sein´ Bus, beziehungsweise er musste dafür geradestehen, wenn diesem irgendetwas widerfuhr.
    „Und Bela...wehe du trittst mir noch einmal so in die Eier. Scheiße das tut immer noch weh!“
    Dieses Mal konnte sich keiner mehr vor Lachen halten, nicht einmal Rod.



    Re: Normaly Days

    .keks - 20.08.2008, 23:01


    Hahaha Nessie^^ :P

    Ich liebe es, mach gaaaanz schnell weiter!



    Re: Normaly Days

    Krissi - 20.08.2008, 23:17


    Wie schnell hast du denn gelesen? *g*

    klasse :D WEITER!!!



    Re: Normaly Days

    Nessie - 20.08.2008, 23:43


    keks schreibt wohl erst den Beitrag, weil sie weiß, das der Teil eh wieder klasse wird.
    Und sobald sie geschrieben hat, dann liest sie :mrgreen:



    Re: Normaly Days

    Krissi - 20.08.2008, 23:46


    die will nur die erste sein :D

    du hättest an deinen Beitrag ruhig den nächsten Teil ranhängen können ;)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 20.08.2008, 23:46


    Wenn das Wörtchen ´wenn´ nicht wär, dann wäre ich Millionär ;)



    Re: Normaly Days

    Krissi - 20.08.2008, 23:49


    ich bin blond :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 20.08.2008, 23:51


    Ich bin FU-Blond...na und? :D :P



    Re: Normaly Days

    Krissi - 20.08.2008, 23:52


    ich wollte damit sagen das ich nicht verstanden haben warum du das mit dem 'wenn' gesagt hast :D



    Re: Normaly Days

    Jacky - 21.08.2008, 14:35


    Leute ihr spammt :D :wink:

    Also ich fand den Teil mal wieder richtig klasse!
    WEITER!



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 21.08.2008, 14:46


    ich will mehr, mehr, mehr!!! genial, ich guck alle halbe stunde ob n neuer tei drin is^^ :D



    Re: Normaly Days

    Motte - 21.08.2008, 15:07


    Des komisch...
    Man weiß eig seit Anfang wie's ausgeht, aber man wills trotzdem lesen/wissen:D



    Re: Normaly Days

    Jacky - 21.08.2008, 15:11


    Jetzt wo du es sagst find ich das auch komisch :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 21.08.2008, 15:27


    Ihr wisst gar nicht wie es ausgehen wird, weil Pat und ich schreiben keine 0-8-15 Sachen :P
    Also ist diese FF auch nicht 0-8-15




    Doch obwohl jetzt zumindest keinerlei Fahrprobleme auftraten, Rod fuhr nach Pats Anweisungen, die sie natürlich vorher mit rotem Stift eingezeichnet hatten damit die Brünette sie auch ja nicht nach Timbuktu brachte oder sonst wo hin, und die Rückbank verhielt sich ruhig. Zu Anfang. Gut ging es genau 48 Minuten. Denn dann viel Farin mit einem Male auf, das es doch ziemlich öde war, ständig aus dem Fenster zu gucken und immer dasselbe zu sehen oder mit sich selbst Drei gewinnt zu spielen. Also suchte er sich eine andere Beschäftigung... Nina schreckte auf als sie Pats warnendes: „Farin…“ hörte. Stirnrunzelnd zog sie sich den Ohrstöpsel des Players aus dem Ohr und auch Bela wand sich von dem Fenster ab. Rods Hände krampften sich am Lenkrad, er hatte mit einem Mal eine ganz böse Vorahnung.
    „Was denn?“ Fragte Farin unschuldig nach, sich in seinem Sitz zurücklehnen, „Ich hab‘ nichts gemacht.“
    Einige Sekunden verstrichen, dann drehte sich Pat wieder nach vorne und betrachtete die Karte, Nina und Bela hörten weiter Musik und Rod entspannte sich ein wenig. Dennoch… Der Blick den er der Brünetten zuwarf, und den sie erwiderte, war ein beunruhigter. Doch in den nächsten Minuten geschah nichts und so wurde Pat unvorsichtig, kümmerte sich nicht mehr um den Blondschopf hinter sich. Der nutzte die Chance, lehnte sich nach vorne, langte um den Sitz herum und piekste Pat in die Seite. Die zuckte überrascht zusammen, fuhr herum und blitze Farn böse an: „Verdammt nochmal! Wenn dir langweilig ist dann BESCHÄFTIGE dich mit irgendetwas!“
    „Tu ich doch.“ Erklärte Farin zufrieden, „Mit dir.“ „Farin…“ „Pa~at?“

    „Wir spielen ein Spiel.“ Ging Rod dazwischen und hatte mit einem Mal die volle Aufmerksamkeit der Bus Insassen, „Ähm… Ich packe meinen Koffer: Mit einer Zahnbürste. Und jetzt ihr. Inder Reihenfolge. Erst Pat, dann Farin, dann Nina, danach Bela und wieder ich, okay?“
    „Wie originell…“ Grinsend zeigte Pat Rod die nächste Ausfahrt und fuhr dann fort, „Ich packe meinen Koffer: Mit einer Zahnbürste und einer Rolle Klebeband für die große Klappe des vorlauten Herrn Urlaubs.“
    „Ich packe meinen Koffer: Mit einer Zahnbürste, meinen ganz persönlichen Klebeband und… janz wichtig, Kondome.“ Zählte Farin auf und erntete ein zustimmendes Nicken von Bela, „Eine XXL-Sonderpackung, multifunktionell".“
    „Ja, wie? Wieder verwertbar?“ Fiel Rod ins Wort und verkniff sich ein Lachen, „Einmal Waschmaschine mit Weichspüler und geschmeidig wie neu!“
    „Na, früher hat man die Dinger auch immer gewaschen…“ Meinte Nina grinsend, „Obwohl sie damals noch nicht aus Latex bestanden. Also, ich packe meinen Koffer, ja? Und zwar mit Rod Zahnbürste, Klebeband für Farin, wiederverwertbare Kondome und… was nehm‘ ich mit? Ah, ich weiß. Gummibärchen!“

    „Urgs, ich glaub‘ ich kotz gleich…“ Ächzte Bela entsetzt und warf Nina einen angeekelten Blick zu, „Nach ner Ladung Burger auch noch Bärchen, danke nein! Das wird der Bus nicht sauber überstehen… Nicht bei Rods Fahrstil…“
    „Ne Bela, das zählt nicht.“ Ging Farin prompt drauf an, „Kotze kannst du doch nicht in deinen Koffer packen. Außerdem musst du noch sagen was schon alles drinne ist. Du kennst doch die Spielregeln…“
    „Mensch Alta, klar kann man Kotze einpacken. Aber wenn du mir jetzt nicht schneller als schnell ne Tüte gibst, wird das, was bereits im Koffer ist, nicht mehr lange sauber sein. Dann landet die Kotze nämlich überall im Auto – Und auf dir!“
    „ROD! Fahr rechts RAN!“ Kam von Angesprochenem wie aus der Pistole geschossen und Rod gehorchte, keine Sekunde zu früh.
    „So langsam fange ich an meinem Horoskop Glauben zu schenken…“ Seufzte Rod als er neben Pat am Bus lehnte und Farin und Nina sich um Bela kümmerten, „Es hat mir geraten das, was heute ansteht, zu verschieben…“ Dann seufzte er noch einmal nachdem die Würggeräusche verklungen waren und meinte dann beinahe schon anklagend, „Das teure Essen…“
    „Haben doch nicht wir bezahlt…“ Fügte Pat hinzu, schwankend zwischen Mitleid für Bela und Amüsement aufgrund Rods Erzählung.
    „Nein, das nicht.“ Stimmte Rod ihr zu und zwinkerte spitzbübisch, „Aber wenn wir gewusst hätten das er sie wieder auskotzt, hätten wir sie essen können.“

    „Dann hätten aber vielleicht wir gekotzt“, stellte Pat trocken fest und Rod zuckte nur mit den Schultern. Ein höchst bleicher Bela und zwei etwas angeekelte Blondschöpfe kamen wieder zum Vorschein. Wobei Farin immer noch die Spur eines Grinsens im Gesicht hatte, Sprüche verkniff sich der Größte jedoch vorsorglich, denn Bela war soweit verstimmt, das dieser jeden von Farins Aussagen mit irgend einem dummen Kommentar quittiert hätte.
    „Können wir weiter?“, fragte Pat ungeduldig. Es war nicht gerade so, das sie das Autofahren liebte, aber sie hatte auch keine Lust ewig hier an der Autobahn zu stehen und darauf zu warten, das es Bela wirklich wieder richtig gut ging.
    „Ich glaub Bela sollte erstmal noch ein wenig frische Luft schnappen...“, äußerte Nina nachdenklich, der Schwarzhaarige nickte sachte, lehnte sich leicht an den Bus und etwa fünf weitere Minuten verbrachten sie nun schweigend am Fahrbahnrand. Erst als Bela bedeutete, das sie wieder einsteigen konnten, stiegen sie auch wieder ein. Rod immer noch am Lenkrad, Pat wieder auf dem Beifahrersitz und der Rest der Meute auf der Rückbank. Wobei Nina dieses mal am Fenster rechts außen saß, Bela in der Mitte und Farin links.
    Dieser hatte vorsorglich eine etwas arg große Tüte aus dem Kofferraum geholt.
    Ohne großartig zu fragen legte Bela sich einfach quer auf die Rückbank, dieses Mal war es der Schoß von der Blonden, der als Kopfkissen herhalten musste und Farins Oberschenkel stellten nun die Ablagefläche für Belas Beine dar.

    Eine gewisse Portion Mitleid war schon in Nina aufgekeimt, denn ohne darauf zu achten, das sie Bela eigentlich hassen wollte, fuhr sie mit den Fingern durch dessen schwarzes und leicht feuchtes Haar.
    Nachdem Rod den Motor angeschmissen hatte schloss der kleinste der Männerunde die Augen. Bis, ja bis Farin sich wieder meldete:“ Ach sieh mal einer guck...“
    Doch bevor er weitersprechen konnte, wurde er bereits von Bela unterbrochen:“ Halt einfach mal deine Fresse!“
    Ein kurzer Blick zu Nina verriet Farin, das er wirklich einfach mal still sein sollte und so war er es auch.

    Wobei ihr Fahrer sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Nicht allzu oft kam es vor, das der Gitarrist wirklich den Mund hielt, wenn man ihn dazu mahnte. Pat erkannte das leichte Grinsen und achtete nicht mehr so sehr auf die Karte und gerade im letzten Moment riss er das Lenkrad herum, sodass sie doch noch auf die richtige Abfahrt kamen.
    Genau in dem Moment riss Bela seine Augen schlagartig auf, in böser Vorahnung sprach die Blonde einfach ein deutliches:“ Nein, nicht schon wieder, Bela!“ aus und nachdem der Drummer ein paar Mal tief durchgeatmet hatte, beruhigte er sich auch wieder.
    Die nächsten 100 Kilometer verliefen ruhig. Bela schlief, Farin hatte sich inzwischen den MP3- Player von Rod geschnappt. Letzterer unterhielt sich leise mit Pat und Nina strich Bela immer noch kontinuierlich durch das schwarze Haar.

    Erst als Bela wieder aufwachte, was kurz nach Hannover der Fall war, und dieser anmeldete, das er nichts gegen eine Pinkelpause hätte, wurde der zweite Stopp eingelegt.
    „Gut geschlafen?“, grinste Nina den Drummer an.
    „Wie ein Stein...“, entgegnete der mit einem Gähnen.
    „Urgh Bela, man kann sehen was du gekotzt hast“, grinste Farin, als er sah, wie Bela herzhaft gähnte und dabei nicht einmal Anstalten machte, seine Hand vor den Mund zu halten.
    „Ach das hast du dir vorhin nicht genau angeguckt?“, fragte der Schwarzhaarige sarkastisch.

    Rod war bereits auf dem Parkplatz der Raststätte angekommen und bevor der Streit auf der Rückbank wieder ausarten konnte, stoppte er auf dem auserwählten Parkplatz mit einer kleinen Vollbremsung, das sorgte hinten für Ruhe, wobei Bela fast von der Rückbank rutschte.
    „ROD!“, klang es einstimmig von allen dreien.
    Der Grinste nur breit:“ Was denn? Das is halt bei alten Autos so...die spinnen hin und wieder mal.“
    „So wie du.“, erwiderte Farin, öffnete dann aber die Tür des Wagens und stieg als erster aus, dicht gefolgt von Bela und Nina.

    „Das war fies.“ Stellte Pat grinsend fest, nachdem die drei einträchtig nebeneinander zu den Toiletten stapften. Die wenigen Male die sie und Nina mit Rod Kontakt gehabt hatten konnte man eigentlich an einer Hand abzählen. Aber seitdem sie in diesen Bus eingestiegen waren, würde er ihr mit jeder Meile die sie mehr zurück legten, sympathischer. Sie konnte verstehen warum Farin und Bela ihn so sehr mochten und schätzten.
    „Nicht wahr?“ Stimmte ihr Rod grinsend zu und stand dann auch aus. Die Türen ließen sie offen stehen und während sie auf die anderen warteten, lehnten sie sich an den Bus und sprachen über Belanglosigkeiten. Pat erfuhr das er die beiden anderen schon sehr lange kannte, bekam einige Anekdoten aus der Anfangszeit ihrer Freundschaft erzählt weshalb sie mehrmals beinahe auf dem Boden landete vor Lachen und beinahe bedauerte sie es schon als sie die anderen entdeckte.

    „Los, kennst du noch irgendwelche peinlichen Geheimnisse über die beiden?“
    Wand sich Pat an Rod, sich einzelne Lachtränen aus den Augen reibend,
    „Wer weiß, vielleicht kann ich sie irgendwann einmal noch gebrauchen…?“



    Re: Normaly Days

    Jacky - 21.08.2008, 15:34


    GEIL GEIL GEIL!
    Allerdings tut mir Bela ein bissl leid :( :wink:

    Von mir aus kannste gleich den nächsten reinstellen :D



    Re: Normaly Days

    Dumdedum - 21.08.2008, 15:37


    ohja.. der arme bela. aber sonst echt klasse :)



    Re: Normaly Days

    Krissi - 21.08.2008, 16:16


    Also ich hätte auch nichts gegen den nächsten Teil ;)



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 21.08.2008, 17:13


    ich hätte nicht nur nichts dagegen^^ ich bin dafür :D alsooooo? *hundeblick aufsetz*



    Re: Normaly Days

    Nessie - 21.08.2008, 19:29


    Hmm, ob ihr das schon verdient habt?
    Wobei, ja...ich hab ja gute Laune ;)


    „Nein, es tut mir Leid, so auf die Schnelle fällt mir natürlich nichts ein.“
    Entschuldigend wuschelte Rod durch Pats braune Haare und entlockte dieser damit ein empörten Aufschrei, dann begrüßte er die anderen mit einem breiten Grinsen,
    „Willkommen zurück meine Damen und Herren, ich hoffe sie sind bereit für unsere neue Etappe? Mein Co-Pilot und ich begrüßen sie an Board der M.S.Rod und wünsche angenehmen Aufenthalt.“

    „Wenn wir nicht zufrieden sind, kriegen wir dann unser Geld zurück?“
    Erkundigte sich Bela beim Einsteigen, immer noch leicht grünlich im Gesicht.
    „Oder können wir eine andere Art der Rückerstattung einfordern?“
    Fügte Farin hinzu und kletterte ins Innere des Busses.
    „Haben wir überhaupt bezahlt?“
    Wollte Nina stirnrunzelnd wissen und warf einen eindeutig besorgten Blick zum Schlagzeuger, fing danach Pats Grinsen auf und wurde, zu ihrem Ärgernis, prompt Rot. Zumindest hatte das niemand mitgekriegt…

    Entgegen alles Erwartungen verlief der letzte Teil der Reise Problemlos. Wenn man von einem weiteren Kotzanfall von Bela absah, nachdem ein anderes Auto sie geschnitten hatte, ein nicht mehr definierbares Etwas nachdem Rod es überrollt hatte, Farin anfing sämtliche Walwitze rauf und runter zu erzählen, danach überging zu Zungenbrechern und dann auch noch anfing zu singen, Pat wieder das Radio in Beschlag genommen hatte und sie mit Rod begonnen hatte Volksschlager zu gröhlen, solange, bis Farin schließlich mit einstimmte und der Polizist, der sie angehalten hatte, sie alle für vollkommen verrückt einstufte. Aber immerhin: Sie waren in Berlin.





    Vergessen war es, das man zweimal angehalten hatte, damit Bela kotzen konnte, wobei dieser sich beschwerte, in seinen Hamburgern wäre irgendetwas ungenießbares gewesen. Worauf er sowohl von Rod, als auch von Farin gebremst wurde, denn Farin warf ein, dass es einfach am Fleisch allgemein gelegen hätte und Rod konterte damit, das er dann sicherlich nicht so viel davon gegessen hätte.
    Auch interessierte keinen mehr, wie sehr sie sich teilweiße gezofft hatten, während der Fahrt.
    Auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollten, aber Pat und Nina hatten eine doch etwas edlere Übernachtungsmöglichkeit erwartet. Stattdessen war es ´nur´ eine kleine Pension in Berlin Spandau. Im Ballhaus würden die drei ihren Auftritt haben und so hatte man ihnen diese Pension wärmstens empfohlen.
    Des äußeren Eindruckes trotzend gingen sie voll beladen mit ihrem Gepäck, samt Instrumenten in die kleine Eingangshalle.

    „Wie kann ich Ihnen helfen?“, ertönte eine unangenehm piepsige Stimme, einer Frau, deren Erscheinungsbild einfach nicht mit dem Rest zusammenpassen wollte.
    „Wir haben zwei Zimmer hier, für 7 Tage auf den Namen Felsenheimer reserviert“, ergriff Bela das Wort.
    Man sah ihm die Fahrt deutlich an, er war immer noch reichlich bleich, die Haare gänzlich durcheinander.
    „Dann kommen Sie, ich zeige ihnen die beiden Zimmer.“, am liebsten hätte Pat sich die Ohren bei dieser Stimme zugehalten und schweigend begleitete die Dame die fünf in das erste Obergeschoss.

    Sie schloss das erste Zimmer auf, welches sich als das Zimmer für zwei Personen entpuppte:“ Ich denke hier werden die beiden Damen schlafen, oder?“
    Pat schob sich als erste in den Raum hinein und bevor Nina reagieren konnte, war Farin an ihr vorbei und hatte sich zu Pat in das Zimmer gedrängt, lies seine Tasche auf das noch allein stehende Bett fallen.
    „Nein, hier schlafen wir beide...Zeigen sie den anderen dreien mal ihr Zimmer, wir kommen hier schon zurecht.“
    Verdattert blickte die Brünette den Größeren an. Hatte sie doch nicht unbedingt damit gerechnet, das sie wirklich mit Farin in einem Zimmer schlafen würde.
    Immerhin waren es Einzelbetten.

    Vollkommen aus dem Konzept gebracht starrte die Angestellte Farin an, wurde dann aber aus ihren Gedanken gerissen, als Bela nicht nach dem zweiten Zimmer fragte, sondern der Dame einfach den Schlüssel aus der Hand nahm.
    „Ich glaub Sie können uns alleine lassen“, grinste Farin und das lies die Angestellte sich nicht zweimal sagen. Schneller als man bis 3 zählen konnte, war diese verschwunden.

    Nebenan ertönte plötzlich ein Schrei. Ein nur zu guter Schrei und fast noch im selben Moment standen Farin und Pat in der Tür zu Ninas, Rods und Belas Schlafgemach.
    „Rod, du schläfst mit Bela in einem Bett! Ich geh nicht mit dem in ein Doppelbett!“, keifte die Blonde wild gestikulierend.
    „Nix da, ich brauch meinen Schönheitsschlaf und so wie der mit seinen Extremitäten herumfuchtelt würde ich den nicht bei ihm bekommen.“
    „Du willst mich doch nicht etwa...?“
    „Doch, will ich.“
    Rod blieb standhaft und unter Androhung Bela aus dem Bett zu werfen, falls er die imaginäre Linie überschreiten würde, lies sich Nina schließlich doch darauf ein, mit Bela in dem Doppelbett zu schlafen.



    Re: Normaly Days

    .keks - 21.08.2008, 19:47


    Mehr Mehr Mehr, Los! :D
    Dadurch bessert sich meine Laune immer :)



    Re: Normaly Days

    Jacky - 21.08.2008, 20:08


    Ich bin auch für weiter!
    :D



    Re: Normaly Days

    Krissi - 21.08.2008, 20:09


    Jaa ... meeeeeehr :D



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 21.08.2008, 20:48


    und: jaaa! natürlich haben wir das verdient :D:D:D:D was denkst du denn? =P meeeeehr! *fan sei*



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 21.08.2008, 21:14


    weiter, nicht aufhören :D



    Re: Normaly Days

    Tina - 22.08.2008, 08:23


    weiter, weiter, weiter!!!
    Wir sidn die liebsten. Das Argument , wir hätten das nciht verdient, zählt nicht :D



    Re: Normaly Days

    Krissi - 23.08.2008, 00:01


    NNNEEESSSSSSIIIIIEEEE *liebguck*



    Re: Normaly Days

    Jacky - 23.08.2008, 11:29


    Nessie langsam wirds zeit für den nächsten teil *bettel* *vor Nessie auf Knie fall*



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 23.08.2008, 15:08


    *anfleh* :D:D:D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 23.08.2008, 15:36


    Das ihr schon anfangt zu betteln, nur weil man mal nich so viel online is und den nächsten Teil online stellt find ich toll :mrgreen:


    Unbemerkt hatte Farin sich zurück in das Zweierzimmer geschlichen und als Pat zurück in ihr Zimmer ging, war es an ihr, zu keifen und zu zicken:“ Ich glaub du bist nicht mehr ganz bei Trost. Du hast sie wohl nicht mehr alle! Schieb die Betten sofort wieder auseinander!“
    „Nö, so is es doch viel schöner“, grinste Farin die Brünette locker an.
    „Das ist mir so was von egal, schieb die Betten wieder auseinander!“
    „Machs doch selbst“, mit diesen Worten warf Farin sich auf seinen Teil des inzwischen entstandenen Doppelbettes.
    „Ich habe einen unruhigen Schlaf...Ich fuchtel mit den Armen und Beinen, was das Zeug hält, also wenn du irgendwann nen Ellbogen oder sonst was von mir in der Fresse, dem Bauch oder gar in den Eiern hast, dann bist du selbst Schuld!“, kniff Pat die Augen zusammen. Der würde sich noch wundern.

    Erst jetzt bekam Pat die Chance sich in dem Zimmer richtig um zu sehen. Natürlich war es nicht besonders luxuriös, aber das hatte sie auch nicht erwartet, nicht nach dem Anblick der äußerlichen Fassade. Aber zumindest waren die Wände noch ganz und es war sauber, selbst das angrenzende Bad war recht geräumig und beinhaltete neben Toilette und Dusche, sogar noch eine Badewanne. Dennoch… kritisch musterte Pat den nicht wirklich sehr vertrauensvoll aussehenden Schrank. Sie würde wohl eher aus ihrem Koffer leben. Die Brünette warf Farin einen warnenden Blick zu: „Ich geh zuerst ins Bad. Und wage es dich etwas anderes zu tun als auf diesem Bett zu sitzen, verstanden?“

    „Klar und deutlich, Ma’am.“ Entgegnete Farin, noch immer mit einem unverschämt breiten Grinsen und sah Pat nach, als diese sich im Badezimmer einschloss und kurze Zeit später schon das rauschen der Dusche erklang. Brav setzte sich Farin auf das Bett und lehnte sich zurück, die Arme hinter den Kopf verschränkt. Nebenan hörte er Ninas Stimme…

    Diese war selten genervt, sie hatte kleine Geschwister, da war man nach einigen Jahren auch einiges gewöhnt. Aber Bela und Rod würden sie noch in den Wahnsinn treiben. Ersterer weigerte sich partout dagegen duschen zu gehen, während Nina sich absolut dagegen wehrte mit einem ungeduschten Bela zu schlafen. Im selben Bett versteht sich, so rein platonisch. Schließlich lief da noch nichts zwischen ihnen… Nina erstarrte mitten im Wortgefecht. Hatte sie da gerade ‚noch‘ nicht gedacht…? Beinahe schon fluchtartig griff sie sich eines der Handtücher und verschwand im Badezimmer, einen vollkommen verwirrten Bela und einen es zumindest im Ansatz ahnenden Rod zurücklassend.


    „Du stehst auf sie.“ Stellte Rod wie ganz nebenbei fest, während er den Schrank inspizierte und beschloss, aus dem Koffer zu leben. Bela hatte weit weniger Hemmungen, nachdem er probeweise gegen den Schrank getreten hatte und dieser hielt, bepackte er diesen mit seinem Hab und Gut, während er Rod einen abschätzenden Blick zu warf. Er machte nicht den Fehler etwas abwehrendes, gegenüber Nina wahrscheinlich sogar verletzendes zu sagen. Natürlich hörte er noch das Rauschen, aber, auch wenn er es nicht gerne zugab, er hatte genug Groschenromane gelesen um sich gegen die Invasion der Klischees zu wappnen. Also schwieg er nur, deutete ein Schulterzucken an und legte sich danach wieder aufs Bett. Über die Frage, nein, Rods Feststellung nachdenkend. Tat er das wirklich?

    Sie war kleiner als er, war Blond wie Farin und hatte wahrscheinlich den IQ seiner Gitarre, sie war sehr schnell zu reizen und Sarkastisch Ironisch angehaucht. Selten wechselten sie ein paar Wörter ohne sich zu nerven oder anzuspringen, aber wenn, dann genoss er es beinahe so sehr wie ihre Streitereien. Er konnte Nina nicht so genau einordnen, aber er empfand ihr gegenüber anders als den Biologiekurs-90-60-90 Schlampen. „Vielleicht.“ Antwortete er daher und grinste leicht als Rod schnaubte. Nina unterdessen hatte nicht einmal einen kleinsten Laut gehört, aber das wird ja niemanden verwundern, denn wir schreiben hier ja auch keinen Groschenroman.

    Auf der anderen Seite schlang sich Pat gerade das Handtuch um den Körper und verließ das Badezimmer, befahl Farin sich umzudrehen und schlüpfte in ein Top und eine lange, bequeme Hose. Schließlich hatten sie nichts besonderes vor, da durfte sie gammlig rumrennen. „Du zerzaustes Etwas…“ Kommentierte Farin prompt ihr Erscheinungsbild, stand auf und ging an ihr vorbei ins Bad. Ohne weiteres Kommentar. Schweigend blickte Pat ihm nach und betrachtete dann ihre zerzausten Haare. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen als sie sich an die Stelle setzte an der Farin bis vor kurzem noch gesessen hatte. Oh ja, wie hatten sie sich dagegen gesträubt… Und schlussendlich hatte es doch nichts genutzt.

    Auch Nina lehnte ihre Stirn gegen die kalten Kacheln der Dusche. Es war seltsam, einerseits wollte sie die Tatsache akzeptieren das ihr Bela jeden Tag wichtiger wurde und anderseits… Seufzend schaltete sie das Wasser ab und griff nach dem Handtuch.

    Sie trocknete sich nur fahrig ab, zog den mitgenommen Slip und BH an und schlang sich erneut das Handtuch um den Körper. Immerhin würde sie alleine mit zwei Halbstarken im Zimmer leben, da wollte sie dann nicht gerade mehr oder minder gänzlich nackt herumrennen. Sowas musste nun auch wieder nicht sein.
    Mit einer schnellen Handbewegung entriegelte sie die Türe, der erste Blick der sich ihr bot, war Bela, der seine Kleidung in den Schrank einräumte:“ Du vertraust dem Schrank?“
    Ohne sie anzublicken antwortete der Angesprochene:“ Mehr als dir...“
    „Na danke“, grummelte die Blonde gekränkt.
    Rod verdrehte nur die Augen. Ob dieser es wirklich überleben würde, mit den beiden in einem Zimmer zu schlafen? Wobei, wozu gab es Ohropax?

    Ihre Tasche war noch auf dem Bett und da zumindest eine gewisse Ordnung darin herrschte, hatte sie auch schnell das KISS-Shirt gefunden, das sie extra noch gewaschen hatte. Die Blonde zog sich mit dem Rücken zu den beiden Schwarzhaarigen gewandt an und erst als sie auch eine schwarze Hose trug, drehte sie sich wieder um, wobei nun die Blicke von Bela und Rod auf ihr hafteten.
    „Nee oder?!“, tönte Belas Stimme
    „Meinst du mich?“
    „Wen sonst?“
    „Naja, Rod is ja auch noch hier...“
    „Bei dem weiß ich aber, das er KISS mag und bei ihm schätze ich es...“
    „Öhm...“, bei diesen Worten starrte die Blonde auf ihr Shirt.
    „Du magst die jetzt nicht wirklich, oder Bela?“
    „Nein, ich tu nur liebend gerne so, als ob ich Bands mag“, entgegnete der Schwarzhaarige sarkastisch.
    Bevor Nina weiter reagieren konnte hatte Bela ein Shirt aus dem Schrank gezogen, das dem von der Jüngeren bis ins kleinste Detail ähnelte, bis auf die Tatsache, das sie es in der Damenvariante trug und Bela in der Herrenvariante.
    „Darf doch nicht wahr sein“, seufzte Nina und lies sich zeitgleich auf das Bett fallen.

    „Ist doch toll, ihr seid euch ähnlicher, als ihr denkt“, warf nun auch Rod todesmutig einen Satz dazwischen, wobei er von Bela nur einen giftigen Blick erntete.
    „Als ob ich dem ähneln will“
    „Willst du, sogar mehr als du denkst, wetten?“, plötzlich stand Farin einfach in der Zimmertür. Mit nassen Haaren, inzwischen aber wieder angezogen. Neben ihm Pat, welche zumindest ihre Haare gebändigt hatte.
    „Ach Farin, bis eben war es so schön ruhig hier drin.“
    „Ach Bela, das kann ich mir gar nicht vorstellen.“
    „Oh doch Farin, so war es!“
    „Bela, ich glaub du hast heute nicht nur den Mageninhalt ausgekotzt, sondern auch einen Teil deiner Gehirnzellen.“
    „Hä, warum?“
    Die Augen verdrehend verschwand Farin wieder aus der Tür. Manchmal war der Schlagzeuger doch herrlich schwer von Begriff. Nicht das es böse gemeint war, es war wohl eher eine sympathische Eigenschaft, gegen die er aber nichts tun konnte.



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 23.08.2008, 15:48


    huiiii *freu* farin beschreibst du seehr schnukkelig..ne echt süß der kleine ^^ ;) :roll:



    Re: Normaly Days

    Nessie - 23.08.2008, 16:43


    Nessie hat folgendes geschrieben:

    Sie war kleiner als er, war Blond wie Farin und hatte wahrscheinlich den IQ seiner Gitarre, sie war sehr schnell zu reizen und Sarkastisch Ironisch angehaucht. Selten wechselten sie ein paar Wörter ohne sich zu nerven oder anzuspringen, aber wenn, dann genoss er es beinahe so sehr wie ihre Streitereien. Er konnte Nina nicht so genau einordnen, aber er empfand ihr gegenüber anders als den Biologiekurs-90-60-90 Schlampen. „Vielleicht.“ Antwortete er daher und grinste leicht als Rod schnaubte. Nina unterdessen hatte nicht einmal einen kleinsten Laut gehört, aber das wird ja niemanden verwundern, denn wir schreiben hier ja auch keinen Groschenroman.



    Meinst du das mit Farin beschrieben?
    Das soll die Beschreibung von mir sein xD



    Re: Normaly Days

    .keks - 23.08.2008, 16:52


    Na endliiiiich :P

    Is das süüüß :) Super Teil :)



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 23.08.2008, 19:49


    nein^^ so insgesamt ;) für was für eine unaufmerksame leserin hältst du mich? :shock: :D :D :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 23.08.2008, 21:31


    Für eine sehr, sehr unaufmerksame Leserin ;)
    Nee, quatsch, nur dachte ich, du meintest dass das Farin sei in dem Teil und wunderte mich darüber, welche Beschreibung von Farin du so schnuckelig findest.



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 23.08.2008, 22:08


    :D nein aber ich find wirklich...du beschreibst die voll toll :D in dieser welt will ich auch leben xDD hmm...wen würd ich den nnehmen...farin..belaa...was ne auswahl xDDD nein spaß^^ aber cih wollt das nur mal loswerden :D



    Re: Normaly Days

    .keks - 23.08.2008, 23:51


    Dürfen wir schon den nächsten Teil haben? :P
    Ich liebe diese FF! :love2:



    Re: Normaly Days

    Tina - 24.08.2008, 10:52


    Hehe du hast den IQ von Farins Gitarre mit eingebracht :D:D:D:D
    Ist das zu viel verlangt, wenn cih gerne nen nächsten teil irgendwann haben will? :P



    Re: Normaly Days

    Jacky - 24.08.2008, 12:20


    Da ich gestern nich da war muss ich mich jetzt zu dem Teil äußern :D

    Ich sage nur 4 Worte:
    POSTE SCHNELL DEN NÄCHSTEN TEIL!
    Okay das waren jetzt 5 xD
    *wissen will wie die ff weitergeht*
    *sterb vor neugier*
    Der IQ von Farins Gitarre is teilweise ein Insider :D



    Re: Normaly Days

    Krissi - 24.08.2008, 12:37


    NÄCHSTE TEIL *schrei*

    :D



    Re: Normaly Days

    nicole - 24.08.2008, 13:07


    weiter, weiter, weiter!!!!! :)



    Re: Normaly Days

    Jacky - 24.08.2008, 13:39


    Wir müssen betteln :D
    Das tut Nessies Ego gut :D ;-)
    *anfleh den nächsten Teil reinzustellen*
    *hundeblick aufsetz*



    Re: Normaly Days

    Motte - 24.08.2008, 13:41


    Des könnt man ja schon fast als Spam ansehen was hier gemacht wird :D
    Aber ihr wollt ja nur n nächsten Teil :D
    Nessie? :P



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 24.08.2008, 20:00


    jaaaaa *klatsch* bitteee...



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 25.08.2008, 19:41


    nessiiiieeee!!! biiiiiitteeeeee! *fleh* *aufdiekniefall*

    :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 25.08.2008, 20:03


    Jaa, ja, is ja gut...
    Ich musste heute und gestern um meine letzten 10 Wochen trauern...



    „Wollen wir heute abend eigentlich noch etwas unternehmen?“, fragte Pat nun in die Runde, diese stand nun an Farins Stelle dort im Türrahmen.
    „Keine Ahnung, ich denke schon, oder?“, meldete sich nun auch Rod zu Wort, blickte fragend zu Bela und Nina in die Runde.
    Beide nickten einstimmig.
    „Aber kein Alkohol, damit das klar ist, Bela!“, mahnte die Blonde.
    „Ich und Alkohol, also wie kommst du nur darauf...“, unschuldig grinsend blickte er sie an.
    „Weil ich dich inzwischen zumindest ein wenig kenne. Außerdem hab ich keine Lust, das du heute Nacht das Bett vollkotzt oder nach Alkohol stinkst.“
    „Das eine schließt das andere doch nicht aus“, grinste der Schwarzhaarige breit.
    „BELA!“, der Tonfall war scharf und würde er noch einmal etwas sagen, das dem Kampfzwerg nicht in dem Kram passte, dann würde Bela die Nacht vor dem Zimmer verbringen.

    „Also wie siehts aus?“, fuhr die Brünette noch einmal dazwischen.
    „Ich würd sagen, wir gehen einfach mal gucken, wo wir morgen spielen, oder?“, schlug Rod vor.
    Inzwischen war nun auch Farin wieder da und so hatten sich alle fünf in dem kleinen Zimmer versammelt und besprachen, wie sie es am Besten machen würden.
    Schließlich einigten sie sich darauf, das sie kurz im Ballhaus vorbeischauen würden, dort vielleicht etwas tranken und dann wieder hierher zurückkommen würden. Die Fahrt war immerhin doch anstrengend gewesen. Waren es doch über 550 Kilometer, die sie heute zurückgelegt hatten.

    Also zogen sie sich rasch etwas halbwegs passables an, die beiden weiblichen Mitglieder ihrer Gruppe verzichteten auf jegliche Gesichtsbemalungen und dann stapften sie in Richtung Ballhaus. Die Frau hinter der Rezeption blickte noch immer genauso pikiert wie schon bei ihrer ersten Zusammenkunft, aber darauf achteten die Fünf gar nicht. Sie waren erst einmal auf der Suche nach dem Weg – was das anging, gingen die Meinungen der drei Rocker gehörig auseinander. Aber schließlich fanden sie es doch, nachdem sie sich auf den ‚Frau nach Schnauze‘ Weg von Nina, in Verbindung mit ‚Immer der Nase nach‘ Pat gerichtet hatten. Wider Erwarten war es dann doch recht lustig geworden und die ‚Kein Alk‘ hielt gerade mal eine halbe Stunde. Es schien beinahe so, als würde Bela gute Vorsätze nur deshalb akzeptieren würde, um sie sofort wieder über Board zu schmeißen.

    Während er und Nina also mit ein paar weitern bei diversen Saufspielen ein Hochprozentiges nach dem anderen schluckten, begnügte sich die anderen drei mit etwas Anti-Alkoholisches. An diesen dreien lag es schließlich auch, dass es Bela und Nina heil zu ihrer Pension schafften. Und sogar noch in ihr Bett, wo sie zeitgleich einschliefen, kaum das ihre Köpfe die Kissen berührt hatten. Rod stopfte sich die pinken Oropax in die Ohren, hörte somit das unerträgliche Schnarchen von Bela nicht mehr und konnte so ruhig durchschlafen.

    Auch Farin verkrümelten sich in ihre, zusammengeschobenen, Betten und Pat war so müde, das sie sich noch nicht einmal mehr darüber aufregen könnte. Das würde sie am nächsten Morgen machen. Oder irgendwann im Laufe des Tages. Es blieb still dieses Nacht, obwohl das wohl eher die berühmte Ruhe vor dem Sturm war, denn der Morgen war es schon nicht mehr. Es war noch früh, definitiv zu früh. Das stellte Pat fest als sie aufwachte und ihre Nase kraus zog. Aber irgendwie verstand sie nicht ganz warum sie aufgewacht war… Es war warm, es war bequem. Mühsam öffnete sie die Augen und richtete sich auf.

    Das Wasser der Dusche rauschte wahrscheinlich war Farin in der Dusche. Prüfend tastete sie sine Hälfte entlang. Sie hatte Recht. Gähnend schwang sie die Beine über die Bettkante, richtete sich auf und drehte sich gerade in dem Moment zur Badezimmertür, als diese sich öffnete – und einen nassen, unbekleideten Farin präsentierte. Noch im Halbschlaf vergingen einige Sekunden bevor Pats Blick an ihm hinunter wanderten und bei einer ganz bestimmten Stelle hängen blieb – dann war sie mit einem Mal hell wach und nach dem folgenden Schrei vermutlich auch sämtliche andere Pensionnutzer.

    Einen Raum weiter schossen Nina und Bela hoch, blickten sich hektisch um und vielen dann synchron zurück in die Kissen als die heftigen Kopfschmerzen aufgrund der ruckartigen Bewegungen, sie mit voller Wucht trafen. Rod schlief, er hatte ja schließlich Oropax. „Wie s…. spät?“ Wollte Nina heißer von Bela wissen, wurde aber in der Mitte von einem Gähnen unterbrochen und der Satz den sie noch hatte dran hängen wollen, entfiel ihr. „Zu früh…“ Antwortete ihr Bela genauso muffelig und vergrub das Gesicht in seinem Kissen, „Wer hat da geschrien?“
    „SCHON MAL WAS VON EINEM HANDTUCH GEHÖRT?!“

    „Korrigiere, wer schreit da?“
    Fuhr Bela fort nachdem Pats Stimme durch die Wand drang, die er aber irgendwie trotzdem nicht erkannt.
    „Pat….“ Antwortete Nina und fuhr sich durch die blonden Haare,
    „Ist wohl irgendetwas passiert…“
    „Vielleicht hat sie ihn gefressen?“ Schlug Bela hoffnungsvoll vor, schließlich kannte er die Weckmethode seins besten Freundes zur Genüge.

    „Wie wäre es, wenn wir die da drüben einfach sein lassen und noch ein wenig weiterschlafen?“, fragte Nina schließlich mit pochendem Kopf. Sie fand Zustimmung bei Bela und so vergruben beide ihre Gesichter wieder in den Kissen.
    Währenddessen wurde bei Farin und Pat die Diskussion erst richtig ins Rollen gebracht.
    Ohne irgendwelche Hemmungen watschelte Farin zu seinem Koffer, kramte dort eine Unterhose heraus und zog diese sich an.
    „Ja, ich glaub ich hab schon mal von Handtüchern gehört...aber so was macht doch jeder. Ist langweilig.“
    „ Meine Fresse, du hast aber auch die Ruhe weg...“, mit diesen Worten lies Pat sich wieder zurück in ihr Kissen fallen, zog sich die Decke über den Kopf und hoffte, das sie das eben einfach nur geträumt hatte.



    Re: Normaly Days

    Krissi - 25.08.2008, 20:09


    toll :D
    kannste nicht gleich noch den nächsten Teil reinstellen *liebguck*



    Re: Normaly Days

    Jacky - 25.08.2008, 20:24


    xD
    Ich muss immernohc lachen xD
    Nessie stell bitte den nächsten rein :D



    Re: Normaly Days

    nicole - 25.08.2008, 21:28


    ja bitttttttttöööööööööööö! :) :) :)



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 25.08.2008, 21:34


    jaaaa...bitteeee



    Re: Normaly Days

    .keks - 25.08.2008, 22:55


    :D *auch haben will* :D



    Re: Normaly Days

    Dumdedum - 26.08.2008, 14:15


    nessie?! wie wärs mit dem nächsten teil? ;):)



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 26.08.2008, 15:26


    och, komm schon nessie! bittöööö :wink:



    Re: Normaly Days

    Nessie - 26.08.2008, 20:11


    Leute, ich hatte ewig lang Schule und war am Arsch. Bin erst seit n paar Minuten am PC, macht kein Stress.



    Doch das Leben enttäuschte sie wieder einmal, denn mit einem Ruck wurde es kalt in ihrem Bett und hell wurde es auch noch.
    „Nichts da, wer mit mir in einem Zimmer schläft, der steht früh auf.“
    „Du kannst mich mal...“
    „Was denn? Den Buckel runterrutschen? Das hältst du nicht aus? Kreuzweiße? Is irgendwie so langweilig. Am Arsch lecken? Darf ich wirklich?“
    „Farin“, stöhnte Pat genervt, zog sich nun das Kissen unter dem Kopf hervor und legte es auf eben jenen wieder drauf.
    „Jo, das bin ich, was is?“
    „Fall tot um, geh sterben, geh lesen, geh joggen, egal was, aber nerv nicht und vor allem, halt den Mund“
    „Ich dachte du hättest gestern abend nichts getrunken? Warum dann so ne Katerstimmung?“
    „Das ist keine Katerstimmung, so was nennt man noch nicht ganz wach.“
    „Achso, soll ich das ändern?“
    „NEIN.“

    Damit war es dann auch wieder in diesem Zimmer still, denn ohne ein weiteres Kommentar hatte Farin die Decke wieder zurück auf das Bett und somit auf die Brünette geworfen, die zog sich diese ein wenig zurecht und Farin hatte sich ein Buch geschnappt und blätterte darin herum. Zunächst eher lustlos, bis er eine Stelle entdeckte, die ihm zusagte.
    Somit war die nächste Stunde Schlaf für sie gesichert.

    Genau das war aber im Nachbarzimmer nicht mehr der Fall.
    Rod hatte nichts getrunken und somit wurde Rod nach einiger Zeit eben auch wach. Relativ gut gelaunt, denn das Wetter versprach gut zu werden und heute Abend hatten sie ihren Gig, also allen Grund zur Freude.
    Da der Rest seines Zimmers noch schlief und er nicht ahnen konnte, wie verkatert die beiden waren, befreite er seine Ohren erst einmal von den pinken Dingern, welche wahre Wunder bewirkten. Er hatte wirklich rein gar nichts gehört.
    Zunächst duschte er selbst, nachdem er trocken und wieder angezogen war, tauchte er sein Handtuch in kaltes Wasser ein und warf es schließlich Bela und Nina direkt über die Köpfe.

    Der erste, der aufsprang war Bela.
    „Du Sau!“
    Das ihm dabei der Kopf dröhnte und er erst einmal sein Gleichgewicht finden musste, interessierte ihn nicht sonderlich dabei.
    Nina hatte eine etwas verspätete Reaktion, die kam dann aber auch:“ Bist du des Wahnsinns fette Beute?! Bei dir hakts wohl!“
    Da Bela bereits hinter seinem Bandkollegen her war, war es für die Blonde unnötig auch aufzustehen und so blieb sie einfach in ihrem Bett liegen. Sollte Bela sich doch das Genick brechen, während er versuchte Rod das nasse Handtuch ins Gesicht zu werfen.
    Schließlich gab Bela auf, als er merkte, das er heute morgen keine Chance gegen den Bassisten hatte.

    „Gnade dir Gott, wenn der Kater weg ist...“
    “Ui ui ui, eine wahre Drohung aus dem Munde des Grafen“, lachte Rod.
    Zugegeben, eine wohl lustige Situation, zwei schlafende zu wecken. Doch wenn diese Schlafenden einen Kater hatten, dann wurde die ganze Sache irgendwie gar nicht mehr so lustig. Zumindest in deren Augen.

    Unwillig knurrend stierte Pat an die gegenüberliegende Wand. Da lies Farin sie jetzt schlafen und was war? Die im Nachbarzimmer nahmen sich lautstark auseinander. Ächzend drehte sich Pat auf den Bauch und richtete sich auf, kurz den Einband von Farins Buch betrachtend und dann aus dem Bett kraxelnd. Jetzt würde sie niemals wieder einschlafen können, nicht nachdem sie jetzt halbwegs wach war. Natürlich war sie noch immer müde und es war mehr ein schlurfen als etwas anderes als sich Pat in Richtung ihres Koffers begab und frische Klamotten heraussuchte. Grade als sie Anstalten machte im Bad zu verschwinden, meldete sich Farin hinter ihr zu Wort: „Brauchst du Hilfe?“
    „Wobei?“ Hakte Pat belustigt nach, „Beim Rücken einseifen?“

    „Zum Beispiel.“ Stimmte der Blondschopf zu und sein Grinsen wurde zu einem Lächeln als Pat nur den Kopf schüttelt und im angrenzendem Zimmer verschwand. Dann klappt er sein Buch zu und machte sich auf den Weg nach neben an. Schließlich wollte er wissen was genau geschehen war. Als er aber ganz anti aggressiv die Tür öffnete und unvorsichtigerweise den dahinter liegenden Raum betrat, schlug Rod einen Haken um ihn herum, während Bela nicht so schnell reagieren konnte und in Farin hinein torkelte. Stirnrunzelnd blickte der Blondschopf Bela entgegen, als sich dieser wider aufrappelte und sich in einer… naja, eindeutig zweideutigen Position wiederfand.
    „Guten Morgen, du bist aber wieder stürmisch, krieg ich direkt einen Kuss?“,
    Fragte Farin Bela grinsend als sich dieser aufrichtete und die Hand helfend zu dem Blondschopf entgegenstreckte. Allerdings vertraute Farin dem leicht schwankenden Bela nicht sonderlich und stand aus eigener Kraft wieder auf.
    „Einen ‚Guten-Morgen-Kuss‘ habe ich trotzdem nicht bekommen….“
    Merkte Farin gespielt beleidigt an und taumelte dann einige Schritte zurück als Bela ihn zu sich zog und einen Oscar reifen Kuss aufdrückte. Na gut, vielleicht würd es am Oscar scheitern weil Belas Hand dazwischen gewesen war, aber von hinten aus gesehen wirkte es ziemlich real.
    „Farin, mein Herz, verzeih mir!“ Rief Bela theatralisch.
    „Oh Bela, mein Honigschneckchen!“ Spielte Farin mit und ergriff die Hände seines neuen Herzblattes.
    „Farin…“ Seufzte Bela.
    „Bela…“
    „Farin.“
    „Bela.“
    „Farin!“
    „Bela!“
    „Farin, du…“ Setzte Bela schließlich an, wurde allerdings von Pats Stimme unterbrochen.
    „Meine Freunde sind homosexuell.“ Stellte sie trocken fest, stirnrunzelnd am Türrahmen lehnend und das Schmierentheater zwischen Bela und Farin betrachtend. Fast sofort lagen sämtliche Blicke auf der Brünetten, die die Blicke mit stoischer Gelassenheit erwiderte und nur fragend den Kopf schief legte: „Was ist? Ihr seht mich an als hätte wäre das ein Verbrechen und die beiden kriminell…“ Trotz hämmernder Kopfschmerzen musste nun auch Nina lachen, stemmte sich aus den Kissen hoch und gab ihren Senf dazu: „Ey Rod, dürfen die das?“

    Dieser nickte einfach nur auf Pats Frage:“ Ich glaub schon, das die das dürfen.“
    „Bela...“
    Etwas verwundert, das dieser gerade von Nina angesprochen wurde, lies er Farin ruckartig los, was bei diesem dazu führte, das er ein Stück nach vorne kippte, hatte er doch bis eben an dem Kleineren gelehnt.
    „Was?“
    „Du enttäuschst mich.“
    „Warum?“
    „Die ganze Zeit drohst du mir an, das du irgend ein Weib nageln willst und jetzt bändelst du mir Farin an.“



    Re: Normaly Days

    Jacky - 26.08.2008, 20:30


    WEITER!
    :D



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 26.08.2008, 20:32


    juhuuu....jetzt hast du doch sicherlich ziet, oda nessie?!
    dann kannst du doch bestimmt noch den nächsten teil posten, oda?
    *liebguck* :roll:



    Re: Normaly Days

    Krissi - 26.08.2008, 20:50


    es ist abend, du hast sicherlich zeit, wir haben zeit und langeweile .. also prfekt für den nächsten Teil, oder? :D



    Re: Normaly Days

    .keks - 26.08.2008, 22:22


    Ach, is das wieder toll! :)



    Re: Normaly Days

    Tina - 28.08.2008, 17:28


    Neeeessieeee du weiß doch bestimmt, was ich will, oder? ;)



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 28.08.2008, 18:57


    nessieee...ich bin das ganze wochende weg...bitteeee...noch ein teil :(
    ;)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 28.08.2008, 19:05


    Gestern erst um kurz vor 6 aus der Schule gewesen und heute auch erst seit 17 Uhr zu Haus -.-
    Dann stell ich mal den nächsten Teil rein.




    Vollkommen verwirrt blickten alle zu der Blonden. Was zum Teufel war plötzlich in sie gefahren?!
    „So, alles raus“, begann Bela die anderen drei in Richtung Tür zu schieben, wobei er nicht weit kam, denn schon im nächsten Moment fiel Nina wieder dazwischen:“ Herrlich, wie einfach Männer gestrickt sind.“
    Fast schon enttäuscht blickte Bela durch die Runde, Farin begann lauthals zu lachen, wobei dies nicht lange anhielt, denn schon bald hörte man kleine und hektische Schritte auf dem Flur:“ Ich muss sie doch sehr bitte, die Lautstärke ein wenig zu mäßigen, ansonsten wird es nicht möglich sein, das sie hier weiter unterkommen.“
    Pat hatte Farin in das Zimmer hineingeschoben und drückte ihm ein Kissen ins Gesicht, damit man dessen Lachen nicht allzu sehr hörte, Rod der als einziger einigermaßen ernst geblieben war, hatte sich in den Türrahmen gestellt, sodass die Dame nicht in das Zimmer blicken konnte und nickte gut erzogen zu allem, was diese sagte. Schließlich verschwand sie auch wieder nach unten.

    Rod drehte sich um und von allen vier schallte ihm ein: „ Amen“, entgegen, wobei nun alle in Gelächter ausbrachen.
    Einige Zeit saßen sie zusammen, sprachen über den heutigen Abend, bis Farin irgendwann einfach nicht mehr darüber schweigen konnte:“ Bela, Nina...“
    „Hmm?“
    „Ihr stinkt!“
    „Gar nicht wahr...“
    „Rod, stinken wir?“
    „Pat, stink ich?“
    Weder Rod, noch Pat konnten dies verneinen. Die beiden hatten noch immer nicht geduscht, seitdem sie aufgestanden waren und eine leichte Alkoholfahne haftete ihn eben doch an.
    „Ihr geht jetzt erstmal duschen!“, befahl der Blonde.

    „Ich geh aber nicht duschen, wenn die hier drin ist!“
    „Komm schlimmer als Farins kann der kleine Bela doch gar nicht aussehn...“, grinste Pat sarkastisch in die Richtung der beiden.
    „Als ob ich nicht wüsste was ein Handtuch ist.“
    „Ihr habt das mitbekommen?“
    „So laut wie du geschrien hast...da war das nicht zu überhörn. Also ich geh dann mal als erste duschen. Ach und Bela, ich dusch das ganze warme Wasser weg.“, mit diesen Worten erhob die Blonde sich vom Bett. Doch bevor sie beim Bad angekommen war, hatte auch Bela sich erhoben, sich eine frische Boxershort aus dem Schrank gekrallt und war vor ins Bad gesprungen.
    „So, der duscht jetzt“, grinste Nina die andere an.
    „Du Miststück“, schallte es aus dem Bad heraus.
    „Darf ich bei euch duschen gehen?“, wandte sich die Blonde an ihre Freundin, woraufhin diese nur stumm nickte.

    Kaum hatte diese den Raum verlassen und betrat das Doppelzimmer, blickten Pat und Farin abwartend in Richtung Rod. Der den Blicken kurz standhielt und dann, nach einem kurzen Seufzen, eine kurze Zusammenfassung des Morgens ablieferte. Danach keimte so etwas wie Mitleid in Pat auf, für den armen Rod der ohne Unterstützung mit den wohl schlimmsten Chaoten (in so ziemlich alle Gemüts- und Lebenslagen) auf engstem Raum zusammen gepfercht die nächsten Tage würde verbringen müssen. Farin hingegen kugelte sich vor Lachen auf dem Bett, was ihm einen kritischen Blick von Bela einbrachte, der das Badezimmer verließ – bekleidet mit einem Handtuch. „Vorbildlich Bela.“ Nickte Pat zufrieden und blickte dann doch in eine andere Richtung als Bela begann, sich seelenruhig anzuziehen, „Vergiss was ich gesagt habe…“
    Nina, die in diesem Moment das Zimmer betrat, erhaschte nur noch einen kurzen Blick auf Belas blankes Hinterteil. Sie selbst war schon komplett angezogen und blickte erwartungsvoll in die Runde. Im Gegensatz zu Bela schien sie wieder vollkommen auf dem Damm zu sein, während der Schlagzeuger irgendwie noch ein wenig… zerknautscht wirkte. Die Blonde grinste nur breit als sie Pats fragenden Blick bemerkte und zog eine Packung Aspirin aus der Hosentasche ihrer schwarzen Jeans. „Wirkt Wunder.“ Meinte sie laut und warf die Packung Bela gegen den Kopf. Der zuckte erschrocken zusammen, stolperte und landete rückwärts in dem Schrank. Dieses Mal gab das Holz unter ihm nach und nach einem lauten Knall war der Schrank sauber in der Mitte auseinander gebrochen. Rod seufzte nur schwer als er die hastig trippelnd Schritte der Pensionsleiterin am Gang entlang eilen hörte und während Nina Bela aufhalf und der sich fertig anzog, wobei sich die beiden natürlich lauthals darüber stritten wer von ihnen denn jetzt Schuld war, empfing Rod todesmutig die Wetterhexe und erklärte ihr die… neusten Gegebenheiten ihrer Chaosreise.
    Nach zehn Minuten schloss er mit klingelnden Ohren die Tür wieder, Bela und Nina mit verkniffenem Gesichtsausdruck musternd. „Wir müssen ihr einen neuen kaufen.“ Teilte er ihnen die ernüchternde Tatsache mit einem Seufzen mit und griff nach den Schlüsseln des Busses, „Los, ich fahr euch. Ihr seid es Schuld, ich zahle und achte darauf das wir Heil hin und mit dem Schrank wider heil zurück sind, klar?“
    „Aber warum muss ich…?“ Fuhr Bela auf, wurde aber gnadenlos von Rod zum Schweigen gebracht.
    „Darum.“
    „Das ist keine Antwort!“ Empörte sich Nina, folgte aber trotzdem.
    „Das ist mir doch egal. Ich hab die Schlüssel des Busses, ich hab‘ hier die Macht..“
    Farin und Pat folgten den dreien auf den Gang und blickten ihnen nach. Nina spuckte Gift und Galle, Bela fluchte seinen Fluchreportoire einmal rauf und wieder runter, während Rods staubtrockenen Kommentare dazwischen dem ganzen einen Hauch von Comedy verliehen. Versteckte Kamera und so n Scheiß. Erst als Pat hinter Farin wieder in ihr Zimmer trat. Bemerkte sie die kleine Tatsache, die sie vollkommen außer Acht gelassen hatte. Rod fuhr den Bus, außer zu Fuß oder mit teuren Öffentlichen kämen sie hier nicht mehr weg. Und je nachdem wie lange die drei brauchten, würde sie gelangweilt im Zimmer ausharren müssen. Ächzend lies sich Pat bäuchlings auf das Bett fallen.

    Ebenso tat es Farin ihr gleich, wobei Pat in diesem Moment zur Seite zuckte:“ Erschreck mich doch nicht so.“
    Nuschelte sie leise in die Matratze hinein, wobei es Farin sehr wenig interessierte, der hatte sich inzwischen unbemerkt über die Brünette gebeugt, sodass diese direkt in seine Augen sehen würde, wenn sie ihr Gesicht herumdrehte.
    Da sie genau das auch bald tun würde – selbst sie konnte nicht ewig ohne Sauerstoff auskommen – wartete er einfach in dieser Position ab.
    Lange musste er auch nicht mehr warten und seine Geduld wurde belohnt, denn schon wenige Minuten später drehte sich die Brünette auf den Rücken und zuckte ein weiteres Mal zusammen:“ Sag mal, macht es dir Spaß, mir einen Schock nach dem anderen einzujagen?“



    Re: Normaly Days

    Krissi - 28.08.2008, 19:41


    Dann kannste ja heute noch einen Teil reinstellen *g*



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 28.08.2008, 19:50


    och, komm schon, nessie, ich bin morgen den ganzen tag nicht da, das heißt, dass ich den nächsten teil höchstens samstag nachmittag wieder lesen könnte... :wink: :D



    Re: Normaly Days

    .keks - 28.08.2008, 19:59


    och wie süß :) is das schööön! :P



    Re: Normaly Days

    Jacky - 28.08.2008, 20:03


    Toll und ich bin natürlich auch für weiter :D



    Re: Normaly Days

    Motte - 28.08.2008, 20:06


    Ich bin jetzt mal gegen das System ...


    Boh is die scheiße! Mach bloß ned weiter :evil:








    NICHT! Natürlich weiter :D :wink:



    Re: Normaly Days

    Nessie - 28.08.2008, 20:22


    Bildet euch nichts drauf ein :P
    Nur weil ich gestern nichts reingestellt habe.




    Mit einem breiten Grinsen nickte der Angesprochene:“ Wenn du es so formulierst, dann ja.“
    „Du hast doch echt nen Schuss...“
    “Aber nen Liebenswerten, oder?“

    Tja, nun konnte Pat Spielverderber sein und einfach das sagen, was ihr auf der Zunge lag, was aber überhaupt nicht der Wahrheit entsprechend würde. Oder sie war einfach mal ehrlich, lief damit aber Gefahr furchtbar auf die Schnauze zu fallen. Worauf sie verständlicherweise keine allzu große Lust hat.
    Ohne zu sprechen nickte sie einfach sachte und blickte dem Aufblondierten in die grünen Augen.
    Das Grinsen auf seinen Lippen wirkte ausnahmsweise nicht hämisch oder schadenfroh, sondern eher freundlich, fast schon liebevoll.
    Verdammt, sie dachte hier Dinge, die sie eigentlich nicht denken wollte und doch machte es ihr überhaupt nichts aus, dem Gitarristen doch so nah zu sein. Es war wohl eher eine angenehme Nähe.

    Ohne zu fragen näherte er sich ihr einfach noch ein Stück. Doch genau in dem Moment wurde ihr die Sache etwas ungeheuerlich, legte ihm also den Zeigefinger auf die Lippen:“ Ist das richtig, was wir hier tun?“
    „Die anderen sind weg, wir sind alleine...fällt dir eine bessere Beschäftigung ein? Oder hast du gar irgendwelche Einwände?“
    „Ähm...nö...“
    „Na also.“
    Das lies Farin sich nicht zweimal sagen und schon waren auch die letzten Millimeter - oder waren es vielleicht doch sogar noch ein paar Zentimeter? – überwunden.


    Wenn der verehrte Leser hier an dieser Stelle rosarote Herzchen und Feuerwerke in dem Bauch der Brünetten erwartet hatte, dann würde er jetzt bitterlich enttäuscht werden. Denn die Welt blieb wo sie war, die Umgebung rutschte lediglich zu einem unwichtigem Etwas weit, weit in den Hintergrund als sie das prickelnde Gefühl genoss, das Farins Lippen auf ihren in ihr auslösten. Es war zuerst nur eine sanfte, fast schon zögerliche Berührung gewesen, das Pat für einen ganz kurzen Blick wirklich nur gedacht hatte, sich es einzubilden. Aber nur kurz, dann schob sie eine Hand in den Nacken des Blonden und vertiefte den Kuss. Ganz ohne explodierende Herzchen, lediglich mit ihrem eigenen, schneller schlagendem.

    Aber sie brauchte das auch gar nicht, so ein grausamer Realitätsverlust würde sie lediglich davon ablenken was Farins Zunge gerade mit ihrer anstellte. Himmel, wo hatte der Kerl so Küssen gelernt…? Und während er seine Hände unter Pats Shirt schob und die beiden in der nächsten Zeit damit beschäftigt waren, sich auf einer anderen Ebene näher kennen zu lernen, hatte Rod in der Innenstadt von Berlin mittlerweile gänzlich andere Probleme.
    „Wir müssen da entlang, das stand auf dem Hinweisschild!“ Brüllte ihm Bela von rechts in sein Ohr und zeigte wild gestikulierend auf die vor ihnen liegende Abzweigung in eine ihm, natürlich, vollkommen unbekannte Straße.
    „Blödsinn!“ Widersprach Nina energisch von der Rückbank, „Es war die Abzweigung die danach kommt!“
    „Hast du keine Augen im Kopf, oder hat dir dein Blond auch noch die letzten Sehzellen weggeätzt…?“ Konterte Bela spöttisch, Nina einen Blick durch den Rückspiegel zuwerfend, „Jetzt, wo deine Gehirnzellen schon das Zeitliche gesegnet haben?“
    Seufzend kurbelte Rod an der roten Ampel das Fenster herunter, streckte seinen Kopf heraus und erkundigte sich höflich nach einer genaueren Wegbeschreibung. Auf die Schilder und die zeternden anderen Insassen wollte er sich nun wirklich nicht verlassen – irgendwann wollte er doch auch mal wieder in der Pension ankommen. Obwohl… Er hatte Farin mit Pat allein gelassen, nachher würde er…? Rod schüttelte den Kopf. Nein, er kannte Farin, er würde sicherlich nicht die Chance nutzen um…

    Rod bedankte sich bei der freundlichen Frau die ihm den Weg beschrieben hatte und klemmte sich wieder ordentlich hinters Steuer, Gas gebend als die Ampel auf Grün sprang. Am Besten er würde sich Zeit lassen, gerade weil er den Blondschopf kannte. Er konnte nur hoffen, dass Pats vernünftige Seite zum Vorschein kommen würde. Sonst würde die Packung Kondome die Farin auf der Hinreise in seinen Koffer gepackt hatte, schneller zum Einsatz kommen würde, als sie alle gedacht hatten. Worauf hatte er sich da bloß eingelassen…? Das war ja schlimmer als einen Sack Flöhe zu hüten.
    Zurück in der Pension war Pat tatsächlich mal vernünftig und schob Farin schweren Herzens von sich herunter. „Hör mal…“ Begann sie, mit einigen seiner blonden Haarfransen spielend, „… ich bin keiner von deinen potenziellen Groupies die nur mit dir schlafen wenn es dir gerade danach verlangt oder du Langweile hast.“



    Re: Normaly Days

    Jacky - 28.08.2008, 20:26


    Einfach lustig und total toll :D
    Bin gespannt wie es weitergeht :D



    Re: Normaly Days

    Krissi - 28.08.2008, 20:37


    Vorgestern hattest du doch auch nichts reingestellt, oder? ;D

    Hach..ich bin begeistert von der FF!



    Re: Normaly Days

    nicole - 28.08.2008, 22:44


    ja doch, wirklich sehr unterhaltsam =)



    Re: Normaly Days

    .keks - 28.08.2008, 23:11


    Schöööön :) Weiter weiter! :P



    Re: Normaly Days

    Tina - 29.08.2008, 15:21


    Nessie hat folgendes geschrieben: Wenn der verehrte Leser hier an dieser Stelle rosarote Herzchen und Feuerwerke in dem Bauch der Brünetten erwartet hatte, dann würde er jetzt bitterlich enttäuscht werden.
    :D Die Stelle ist toll. :P Ich mag das wie du die Leser teilweise so verarschst :happy8:



    Re: Normaly Days

    Nessie - 30.08.2008, 23:47


    Is ja langweilig, wenn der Leser meint, das der Schreiber ihm zugestimmt ist ;)
    Morgen muss ich mal schaun, wie ich reinstellen kann, weil ich nich da bin, also wenn auch wieder erst gegen abend.




    „Traust du mir das tatsächlich zu?“, wollte der Blonde wissen. Nachdenklich drehte Pat weiter die Haarsträhnen zwischen ihren Fingern, wusste nicht so Recht, was sie darauf antworten sollte. Eigentlich traute sie es ihm nicht zu, aber andererseits hatte er oft genug Bemerkungen in solch eine Richtung losgelassen, das es eben auch doch so sein konnte.
    „Ich will nicht nur für diese eine Woche dein Spaßobjekt sein...“, mit dieser Aussage ging sie nicht auf seine Frage ein, merkte aber schon im nächsten Moment, wie sehr sie sich gerade mit ihrer Aussage in eine Sackgasse manövrierte.
    „Was soll mir das jetzt sagen?“, hakte er weiter nach.
    „Ach Farin....“, seufzte Pat gequält. Bis eben war es noch so schön gewesen und nun war die ganze Stimmung dahin.

    Doch bevor sie sich darüber weiter Gedanken machen konnte, wurde es draußen im Flur wieder laut und man hörte weder zeternde Stimmen.
    „Das wars dann wohl mit der Ruhe“, stellte Farin leise fest. Ohne darüber nachzudenken, was sie tat schlüpfte die Brünette unter dem Größeren hervor, huschte ins Bad und sorgte dafür, das ihre Haare nur noch normal zerzaust wirkten und nicht noch wie eben übermäßig zerzaust.
    Wehmütig blickte Farin der Brünetten hinterher, die schenkte ihm einen versöhnlichen, fast schon entschuldigenden Blick.

    Der Blonde lächelte und erhob sich dann von dem Bett, mit einem kurzen Blick in den Spiegel stellte er fest, das man nicht sah, was gerade eben gewesen ist, beziehungsweiße was eben fast gewesen wäre, aber eben doch nicht stattgefunden hatte.
    Dann öffnete er die Türe und trat auf den Flur hinaus, dort sah er nur noch Nina, die gerade wieder in ihrem Zimmer verschwand.
    In eben jenem Zimmer herrschte bereits reges Treiben, denn Bela und Rod waren schon dabei die Einzelteile des Schranks zusammen zu bauen.
    „Da seid ihr ja wieder“, begrüßte Farin die anderen mit gewohnt guter Laune.
    „Hilf uns lieber“, grummelte Rod inzwischen leicht genervt.
    „Und hattet ihr Spaß? Also du und Pat.“, warf Nina ein, die sich im Schneidersitz auf ihr Bett gesetzt hatte und den anderen beiden beim Arbeiten zusah.
    „Klar, eine ausgedehnte Knutschsession, die in wildem und zügellosen Sex geendet hat...“
    „Davon träumst du doch nur Farin“, maulte Bela herum, der immer noch der Meinung war, die Welt sei nur zu ihm so ungerecht und er müsse sowieso alles Leid ertragen.

    Rod hielt nur die Teile des Schrankes fest, während Bela diese zusammenschraubte und so konnte er auch einen Blick auf Farin werfen. Er kannte den Blonden und zumindest den ersten Teil traute er den beiden anderen zu. Ob es wirklich weiter gegangen war, konnte er nicht sagen und schnell wurde er auch wieder aus seinen Gedanken gerissen, als Bela ihn mahnte, er könne den Schrank jetzt los lassen und solle stattdessen die Regalböden holen.
    „Das Ding sieht aber nicht gerade Vertrauensvoll aus“, stellte Pat fest, die inzwischen auch aus ihrem Zimmer gekommen war.
    „Genauso gut oder schlecht wie der alte...“, stellte Rod fest.
    Sie hatten nicht viel Geld dafür ausgegeben. Um genau zu sein hatten sie einfach den erst Besten und vor allem den Billigsten genommen, den sie dort bekommen konnten.

    „Da hast du allerdings Recht.“ Stimmte Pat zu und sah dann den beiden zu, wie sie den Schrank krumm und schief irgendwie zusammenbauten und in eine Ecke schoben. Wahrscheinlich in der Hoffnung das Bela nicht wieder den Mini-Gozilla durchkommen lies und auch diesen Schrank zum Möbelteufel schickte. Weder sie, noch Nina und Farin schon mal gar nicht, hatten Anstalten gemacht den beiden zu helfen, dementsprechend eisig waren die Blicke die Bela ihnen zuwarf. Während Rod zufrieden ihr Werk betrachtete.

    „Was grinst du so blöd, Farin? Hättest ruhig mal helfen können.“ Grummelte er seinem besten Freund entgegen und setzte sich vollkommen geschafft auf das Bett, „Jetzt bin ich schon halb tot und das ‚Konzert‘ ist doch schon in wenigen Stunden…“
    „In exakt 8, Bela. Und spätestens um Fünf sind wir da, klar?“ Mahnend blickte Rod den Schlagzeuger an, „Und zwar ohne weitere Pannen.“
    „Sehr wohl, Sire.“ Erwiderte Bela spöttisch, verschränkte die Arme hinter den Kopf und lies sich nach hinten fallen. Die nächsten Minuten verbrachten sie in trautem Schweigen, jeder von ihnen genoss die Stille. Nina hatte sich zu Bela ins Bett gelegt und war beinahe schon weggedöst, als Pats Stimme sie hochschrecken lies. Farin und sie hatten sich auf dem ziemlich altersschwachen und Mottenzerfressenen Sofa niedergelassen und nach einiger Zeit wohl wieder begonnen sich zu langweilen – und aufgrund dessen seine Hand auf Wanderschaft geschickt.
    „Entweder du tust deine Hand sofort von meinem Hintern oder ich helfe nach.“ Knurrte sie verstimmt, „Du hast die Wahl.“
    „Ich habe immer die Wahl.“ Konterte Farin mit einem verschmitzten Grinsen, beugte sich zu ihr und küsste sie, sich nicht um die anderen im Raum zu kümmern. Ganz im Gegensatz zu Pat, die knallrot anlief und Anstalten machte ihn von sich zu schieben. Ninas Augen schienen quasi aus den Höhlen zu quellen, hastig stieß sie Bela an und zeigte auf das sich ihnen bietende Bild. Auch ihm fiel die Kinnlade zu Boden. Nur Rod öffnete eines seiner Augen, blickte zu den Beiden hinüber und schloss es wieder. „Wurde ja auch langsam Zeit.“ War das einzige was er sagte.



    Re: Normaly Days

    nicole - 31.08.2008, 01:24


    hehehe ich bin ich echt gespannt wies weitergeht =)



    Re: Normaly Days

    .keks - 31.08.2008, 01:57


    Und ich erst *fg*



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 31.08.2008, 12:52


    yeah....ich will wissen, wie es weiter geht! :D :D :D



    Re: Normaly Days

    Tina - 31.08.2008, 13:17


    Weiter!Weiter!Weiter! :D



    Re: Normaly Days

    Jacky - 31.08.2008, 13:50


    Ich muss die ganze Zeit lachen :D
    Ich kanns mir echt bildlich vorstellen wie Par rot anläuft :)
    WEITER!



    Re: Normaly Days

    Krissi - 31.08.2008, 14:21


    Lieb fragen hilft halt ;)

    weiiter :D



    Re: Normaly Days

    Nessie - 01.09.2008, 21:00


    Weiter gehts im Text:




    „Hast du davon gewusst?“, von allen guten Geistern verlassen und fast schon voller Entsetzen blickte Nina Rod an. Der schien wirklich alles einfach hin zu nehmen und die Ruhe selbst zu sein, die durch nichts gestört werden konnte.
    Nicht einmal sie und Bela schafften es, ihn wirklich zu einem Wutausbruch zu bringen. Wohl eine sehr positive Eigenschaft, denn damit sorgte der Schwarzhaarige dafür, das die vier sich nicht die Köpfe einschlugen.
    Rod zuckte mit den Schultern:“ Nicht gewusst, aber geahnt und du und Bela halten auch nicht mehr lange durch...“
    „Glaubst du!“, grummelte Bela.
    „Weiß ich...“
    „Klar, wenn noch nicht mal wir wissen ob, äh...ich meine...ach verdammt!“, nun war es an Nina knallrot anzulaufen.

    Farin hatte sich inzwischen wieder von Pat gelöst, die den Widerstand irgendwann aufgegeben hatte. Sie hatte keine Chance dagegen gehabt, denn wenn der Gitarrist sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann würde er dies auch bekommen. Koste es, was es wolle und manchmal lohnte es sich eben doch ein Risiko einzugehen.
    „Also seid ihr jetzt zusammen?“, wollte Bela wissen.
    „Japp“
    „Nein!“
    „Doch.“
    „Gar nicht wahr!“
    „Wohl wahr.“
    „Halts Maul...“
    „Wenn ich dich dann nochmal küssen darf.“
    „Seit wann fragst du, ob du was darfst oder nicht?“
    „Gut, dann frag ich eben nicht...“, mit diesen Worten widmete sich der Gitarrist erneut Pat, wobei sie nicht weit kamen, denn schon im nächsten Moment schaltete sich wieder Bela dazwischen:“ Ich glaub mir wird schlecht...“

    Rod ächzte auf: „Nicht schon wieder Bela, das hatten wir doch schon.“
    „Das meinte ich doch gar nicht!“ Empörte sich Bela und zeigte anklagend zum Sofa, „Er… Sie… Zusammen!“
    „Nur kein Neid, Bela.“ Erwiderte Farin trocken.
    „Ich bin nicht neidisch!“
    „Stimmt, Schatz.“ Mischte sich nun auch Pat mit ironischem Unterton ein, „Da gibt es nichts auf das er neidisch sein könnte. Der passende und grammatikalisch richtige Ausdruck wäre nämlich eifersüchtig. Aber da wir nicht zusammen sind, gibt es nichts auf das er eifersüchtig sein könnte.“
    „Wir sind aber zusammen, mein kleines Deutsch Genie.“ Widersprach ihr Farin im zuckersüßen Tonfall, „Also hat Bela einen Grund. Schließlich hat er das bei Nina noch nicht einmal geschafft.“
    „Hallo?! Wir sind im gleichen Raum!“ Warf Nina ein, deren Rotton sich merklich vertieft hatte und auch Belas Wangen färbten sich leicht rosa.
    „Das weiß ich. Das ist auch der einzige Grund warum ich nicht über Pat herfalle.“ Entgegnete Farin mit einem breiten Grinsen, er war so ziemlich der einzige der die momentane Situation ziemlich amüsant fand. Auch wenn er das Bedürfnis hatte, Pat an die Hand zu nehmen und in ihr Zimmer zu ziehen, um ihr in aller Ruhe zu erklären was er jetzt in ihr sah und um danach… naja. Vielleicht am Abend nach dem Konzert.
    „Egal an was du denkst, wenn es auch nur im Entferntesten mit mir zu tun hat: Vergiss es.“ Pats Stimme riss ihn aus seinen Träumen, „Das Grinsen war grad eindeutig perverser Natur, an was hast du gedacht…?“

    „An dich, an mich, ohne Kleidung auf unserem Bett, während ich…“ Fing Farin zu erklären und wurde von vier Stimmen gleichzeitig am weiterreden gehindert.
    „Farin, du perverses Schwein!“ Rief ihm Rod halb amüsiert und halb tadelnd entgegen.
    „Du Schwanz-besessener Gitarrist!“ Fügte Nina hinzu.
    „Du MANN!“ Steuerte Pat bei.
    „Du Arsch…“ Grummelte Bela und warf einen raschen Seitenblick zu Nina.


    „Hör auf mich so anzugucken“, mit diesen Worten rutschte Nina etwa eine Handbreit weit von Bela weg.
    „Ich hab doch gar nichts gedacht.“
    „Das ist ja das Problem, sobald Männer aufhören zu denken sind sie Schwanzgesteuert.“
    „Ist doch gar nicht wahr.“, empörten sich nun direkt drei in dem Raum.
    „Ist wohl wahr!“, protestierten Nina und Pat gemeinsam.
    In den letzten Stunden hatten sie zwar nicht so viel Zeit miteinander verbringen können, weil es irgendwie immer wieder Dinge gab, die dafür sorgten, das es einfach unmöglich wurde, aber trotzdem hielten sie noch zusammen. Besonders dann wenn es um die Männerwelt ging.

    „Okay, wir haben jetzt noch etwa 4 Stunden bis wir im Ballhaus sein wollen und dort uns vorbereiten, was machen wir bis dahin?“, schaltete sich nun wieder Rod dazwischen. Scheinbar hatte er ein untrügliches Gefühl dafür, wann er genau das tun musste, damit sich keiner an die Kehle ging.
    „Schlafen“, schlug Bela vor, lies sich wieder nach hinten auf das Bett fallen.
    „Faule Sau“, lachte Nina und mit Schwung landete ihre flache Hand auf Belas Bauch, der zuckte zusammen, doch bevor er irgendwie hatte reagieren können warf sich Farin zwischen die Blonde und den Schwarzhaarigen auf das Bett:“ Miteinander?“
    Genau das nahm die Brünette als Anlass die Arme vor der Brust zu verschränken und Farin an zu fahren:“ Sowas kannst du dir aber abschminken, wenn du meinst, wir wären zusammen.“

    Als hätte er nur darauf gewartet war der Blonde mit einem Satz wieder auf den Beinen:
    „Okay, das mit uns muss warten“
    Grinsend hob er Pat vom Sofa, trug sie bis zum Türrahmen, erst dort hatte diese Halt gefunden, um sich fest zu halten und nicht gänzlich von dem Gitarristen in das andere Zimmer entführt zu werden:“ Sach mal, musst du eigentlich immer alles falsch verstehen?“
    „Ihr Frauen seid mir viel zu kompliziert und ihr meint sowieso nie das, was ihr wirklich sagt, also nehm ich auch einfach mal sowas falsch auf.“, grinste er, hörte dabei aber auf Pat in ihr Zimmer zerren zu wollen, hatte sie aber immer noch auf dem Arm und stand mit ihr in dem Türrahmen.

    „Also schlafen?“, versicherte sich der Schwarzhaarige noch einmal mit einem Grinsen, rieb sich noch einmal kurz den Bauch und drehte sich dann zur Seite, sodass Nina ihm nicht noch einmal eine zwiebeln konnte.
    „Japp“, stimmte ihm die Blonde auch prompt zu, lies sich ebenfalls wieder in die Federn fallen.
    Rod zuckte etwas hilflos mit den Schultern. Ihm stand der Sinn eigentlich nicht nach schlafen, aber er schien eindeutig überstimmt zu werden.


    „Na toll… Ihr schlaft nebeneinander, Farin und Pat schlafen miteinander („TUN WIR NICHT!“)… Was mache ich denn jetzt?“ Klagte er sein Leid und kreuzte schmollend die Arme vor der Brust,
    „Ihr habt alle was um euch zu beschäftigen und ich sitzt hier und starre Löcher in die Luft.“
    „Tja, is‘ halt Fresse halten angesagt, Roddyboy.“
    Antwortete ihm Bela während er sein Kissen zurecht stopfte,
    „Schwimm halt einmal mit dem Strom: Pass dich uns an, geh schlafen.“
    „Ich glaube kaum das Farin zulässt das ich mitmache…“ Griente Rod,
    „Geschweige denn Pat.“
    „Donner und Gloria, wir haben nichts miteinander!“ Fuhr Pat auf und zappelte auf Farins Armen, fügte allerdings deutlich leiser ein, „Glaub ich zumindest“ hinzu.
    „Das ist ja nicht zum aushalten! Kann die mal einer zum Schweigen bringen?“ Genervt blickte Bela zur Tür und verdrehte die Augen.
    „Sofort.“ Entgegnete Farin prompt und verschloss Pats Mund mit seinem, ohne auf ihre Proteste zu achten.



    Re: Normaly Days

    nicole - 01.09.2008, 21:06


    ganz wunderbar *schmunzel*



    Re: Normaly Days

    Krissi - 01.09.2008, 21:08


    *mitschmunzel*

    Kommt heute noch ein Teil? .. weil gestern war ja nichts *fg*



    Re: Normaly Days

    .keks - 01.09.2008, 21:08


    Ach, wie schöön :) Ich will am liebsten sofort weiterlesen :wink:



    Re: Normaly Days

    Dumdedum - 01.09.2008, 21:17


    ahhh so toll und lustig :lol:



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 02.09.2008, 15:27


    wie ich schon sooo oft geschrieben hab: ich lieeeeebe diese geschichte :D:D:D WEITERSCHREIBEEEEN! bitteee ... =P



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 02.09.2008, 15:33


    jaa, ich bin schon wieder voll am grinsen :D :D :D
    weiter



    Re: Normaly Days

    Jacky - 02.09.2008, 15:40


    MEHR!



    Re: Normaly Days

    esgibtnureinengott.. - 02.09.2008, 23:25


    Hab mir jetzt mal Zeit genommen alles zu lesen und es ist toll.
    Mehr!!!!



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 03.09.2008, 18:40


    wuhaaa, das ist jetzt schon 2 tage her, dass du den letzten teil gepostet hast!

    bittöööö, nessie! *fleh* :buhu: ich brauch dringend mal wieder was zum lachen!



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 03.09.2008, 21:17


    jaaaaaa...ich auch :cry: =((



    Re: Normaly Days

    Nessie - 03.09.2008, 21:32


    Ja ja...bin ja noch gar nich solange zu Hause...




    „Nehmt euch ein Zimmer!“ Rief Nina den beiden zu, mit gemischten Gefühlen,
    „Ach ne, ihr habt ja schon eins. Dann haut doch endlich ab.“
    Einerseits amüsierte sie das Verhalten ihrer besten Freundin und sie gönnte Pat ihr Glück, aber andererseits beneidete sie die Brünette darum, das sie ihr Glück schon gefunden hatte, während sie auf den Weg zu ihrem wohl noch einige Steine aus dem Weg zu schaffen hatte. Nachdenklich betrachtete sie Bela. Da er ihr den Rücken zugewandt hatte, konnte sie das gefahrlos tun ohne sich rechtfertigen zu müssen. Sie weigerte sich noch immer hartnäckig die Tatsache zu akzeptieren, aber sie hatte sich Hals über Kopf in Bela verliebt. Verliebt und nicht Verknallt. Das war der Unterschied der ihr zu schaffen machte…
    Aber irgendwann fielen ihr doch die Augen zu und sank in Morpheus Arme. Der Schwarzhaarige wartete bis Ninas Atemzüge gleichmäßiger wurden, dann drehte auch er sich vorsichtig um und betrachtete die schlafende Blonde. Er ahnte nichts von Ninas Gedankengängen, aber seine drehten sich in dieselbe Richtung. Wann hatte er aufgehört mehr in Nina zu sehen als eine Schulkameradin, mehr als den blondierten Kampfzwerg, mehr als einen Kumpel, mehr als eine gute Freundin…? Der Übergang von Freundschaft zu Liebe war fließend und doch schleichend gewesen, doch in seiner Ignoranz hatte er es nicht bemerkt und dann abgestritten.
    „Rod…?“
    „Mhm…?“ Angesprochener, der sich bereits damit abgefunden hatte sich ebenfalls ausruhen zu müssen, öffnete die Augen und richtete sich auf, fragend zu dem Schlagzeuger hinüber blickend, „Was ist?“
    „Seit wann weißt du das ich in Nina…“ Bela brach ab, noch war er nicht so weit das er das Wort über die Lippen bringen konnte, „Das ich mehr für sie empfinde…?“
    Rod lächelte. Auch Bela sah Schluss endlich ein, was er schon seit der ersten Begegnung der beiden Mädels geahnt hatte. Es war etwas in der unbeschwerten Art wie sie miteinander umgingen, die Blicke die sie sich zugeworfen hatten. Bela und Nina, aber auch Farin und Pat. Da war etwas das aus jeder Geste gesprochen hatte und Rod besaß den Sinn um so etwas zu bemerken. Als Außenstehender sogar leichter als Betroffener.
    „Lange. Weitaus länger als du.“ Antwortete er daher nur schlicht. Bela nickte nur und legte sich wider ordentlich hin, still das Gesicht der Blonden betrachten. So lange, bis er schließlich einschlief. In seinen Träumen erlaubte er sich die Gedanken die er sich im wachen Zustand nicht erlaubte und so träumte er von Nina, die wohl tatsächlich sein Herz geklaut zu haben schien.
    Rod betrachtet die beiden schweigend. Als er sicher war das auch Bela eingeschlafen war, klatschte er sich seine flache Hand gegen die Stirn. „Dumm wie Brot! Einer schlimmer als der andere!“ Brummelte er entnervt, „Ich geb ihnen noch diese Nacht und wenn sie es dann immer noch nicht gebacken kriege tret ich ihnen dermaßen in den Arsch. Das ist ja nicht zum aushalten! Und warum haben eigentlich immer nur die anderen so ein Glück? Wo bleibt meine kleine Rebellin und meine ganz persönliche Liebesgeschichte, habe ich etwa kein Recht darauf und bin dazu verdonnert den Amor für Arme zu spielen…?“ Er schwang seine Beine über das Bett, griff nach seinen Schuhen und verließ danach die Pension. Er brauchte jetzt etwas Bewegung und frische Luft. Luft ohne diese dämlichen rosa Liebesnebelschwaden.

    Farin hatte derweil mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen. Wie überzeugte man Pat davon, dass Mann es ernst meinte?
    „Warum machst du das?!“ Wild mit den Armen gestikulierend lief Pat vor den zusammengeschobenen Betten auf und ab, während Farin, bequem auf eben jenem liegend, zusah, „Du ziehst da voll die Show ab vor den anderen, küsst mich aus heiterem Himmel…“
    „Na, ist doch glasklar.“ Warf Farin ein, in einem Ton, der genau verständlich machte dass die Antwort bei ihm auf der Hand lag, „Ich liebe dich.“
    Pat stoppte mitten im Schritt, drehte sich zu dem Blondschopf um und lies geschafft die Hände sinken. „Das sagst du in so einem Tonfall…?“ Wollte sie ungläubig von ihm wissen, musterte die lässige Haltung vom Gitarristen, „Das sagt der einfach so als würde er übers Wetter reden… Oh Gott, ich glaube es nicht. Das ist zu viel, das hält frau doch im Kopf nicht aus…“
    „Pat…?“
    „Ja…?“ Seufzte Angesprochene und unterbrach ihr fassungsloses Gebrabbel.
    „Krieg ich ne Antwort?“ Wollte er wissen, sich aufrichtend und die Hand nach ihr ausstreckend.
    Widerstandslos lies sich die Brünette zu Farin ziehen, als sie ihre Hand in seine gelegt hatte. „Ich liebe dich auch.“ Meinte sie dann mit dem Anflug eines selbstironischen Lächelns, während Farin die Arme um ihre Hüfte schlang und sie auf seinen Schoss manövrierte, „Gott weiß warum…“
    „Na, ist doch glasklar.“ Wiederholte Farin in seiner Meine-Güte-bist-du-dämlich-und-ich-nicht-und-deshalb-muss-ich-dich-belehren-obwohl-es-langsam-nervt Stimme, „Weil ich einfach der unwiderstehlichste, schönste, begehrenswerte, humorvollste, anziehendste, geilste, bestaussehendste, tollste…“
    „Farin…?“ Unterbrach ihn Pat in seiner Lobeshymne über sich selbst.
    „Ja?“
    „Sei still und küss mich einfach, ich weiß das du ein selbstverliebtes Arschloch bist.“
    „Aber du liebst mich deswegen!“
    „Nein, ich liebe dich trotzdem!“ Korrigierte Pat ihn und schloss die Augen als Farins Lippen über ihre strichen. Das wie wievielte Mal? Das dritte, das vierte? Pat hatte nicht mitgezählt, aber bereits jetzt wusste sie, sie beinahe schon süchtig war. Als sich seine Arme um ihre Hüfte legten und er sie an sich drückte, konnte Farin genauso wenig wortreich beschreiben was eigentlich genau geschah, jedesmal wenn er sie küsste. Pats Haare wehten nicht im nicht existenten Wind und sie schmeckte weder nach Rosen, Zimt oder irgendwelchen anderen, vollkommen hirnrissigen Geschmacksbeschreibungen und trotzdem… trotzdem war es so unwahrscheinlich einfach Pat, das er gar nicht anders konnte als sich zu fragen, warum zum Teufel er so lange gebraucht hatte. Wieso hatte er sie sich nicht schon längst geschnappt, sie zu Boden geknutscht und ihr einfach gezeigt dass er sie brauchte, wollte…?



    Re: Normaly Days

    Krissi - 03.09.2008, 21:50


    Weiter!! :D

    kannste nich heute nochwas posten?! *liebguck*



    Re: Normaly Days

    Nessie - 03.09.2008, 22:16


    Hmm, nur ausnahmsweise.
    Und alle unter 18 überlesen jetzt einfach den Teil *hust*




    „Wenn du wieder stoppen willst dann tu das am Besten jetzt…“ Murmelte er gegen ihre Lippen, „Weil ich nicht garantieren kann, dass ich mich zurück halten werde.“ Pat strich nur als Antwort federleicht über Farins Schritt und kicherte leicht als er leise aufstöhnte. Normalerweise war sie keine sonderliche Draufgänger und auch kein Kontrollfreak, aber gerade in diesem Moment genoss sie das Bild eines Farin, dem gerade alles entglitt. Sanft drückte sie ihn zurück in die Kissen, küsste ihn innig und schob ihre Hand unter den Bund von Farins Boxershorts. Der legte Pat eine seiner Hände in den Nacken und zog sie näher zu sich, den Kuss erwidernd. Es fiel ihm mit jeder weiteren Sekunde die verstrich, schwerer zu glauben das Pat tatsächlich noch Jungfrau war. Welche Jungfrau würde… Farins Gedanken wurden abgeschnitten als Pat genau das, was er sich gerade fragen wollte.

    Der Blonde stöhnte in den Kuss und genoss die Aufmerksamkeit die Pats Hand seinem besten Stück zukommen lies. Es stimmte wohl tatsächlich das Männer zu wenig Blut besaßen um ihr Gehirn noch mit zu versorgen, wenn einiges in die unteren Regionen schossen, zumindest würde das erklären warum er kaum noch in der Lage war einen klaren Gedanken zu fassen und nur mühsam die Hand der Brünette aus seiner Hose ziehen konnte. Sein Atem ging jetzt schon viel zu flach und sein Puls raste, während Pat ihn nur mit diesem gespielt unschuldigen Lächeln angrinste. Eine geschickten Drehung seitens Farins später, befand sich Pat nun unter ihm während er ihren Körper erkundete. Dazu brauchte er weder seine Augen noch Worte. Nur seine Hände fuhren ihre Haut entlang, erkundeten die entlegensten Winkel ihres Körpers und bescherten ihr einen heiß-kalten Schauer nach dem anderen. Pat spürte ihre Lust durch die Adern rinnen, spürte das unbändige Verlangen nach dem Blonden – doch dieser lies sich gerade Mal dazu herab sich ihren Brüsten genauer zu widmen.

    Zuerst mit seinen Händen, dann mit seinem Mund. Keuchend bog sich Pat ihm entgegen. War der Kerl denn von allen guten Geistern verlassen, wenn er so weiter machte würde sie kommen, sobald er nur einmal ihre Körpermitte streifen würde. Ihre Stimme zitterte als sie Farins Kopf zu sich zog, einen Kuss auf seine Lippen presste und ihm dann ein atemloses: „Jetzt!“ zuraunte. Farin grinste nur spitzbübisch, er hatte ein beinahe genauso großes Vergnügen darin die Brünette zu reizen, wie sie ihm. Aber auch seine Erregung drückte schmerzhaft gegen den engen Stoff seiner Shorts. Mit einer schnellen Bewegung entledigte er sich derer und half auch Pat den letzten Rest an überflüssigen Kleidungsstücken achtlos zu Boden zu werfen. „Nun denn meine Schöne, wie hätten wir es denn gerne?“ Neckend strich er mit der flachen Hand ihren Bauch hinab.
    „Das ist mir vollkommen gleich…“ Knurrte Pat ungeduldig. Farin grinste nur, strich ihr eine ihrer verschwitzen Haarsträhnen aus dem Gesicht und lies sich wieder rückwärts in die Kissen sinken, die Brünette mit sich ziehend. Die erstarrte für einen kurzen Moment, bis sie verstand was Farin damit bezweckte – und dann schoss ihr das Blut in die Wangen. Er grinste nur sein typisches Farin Grinsen, dirigierte Pat an die richtige Stelle und ignorierte die schwächliche Gegenwehr. Noch immer verlegen aufgrund seines Blickes, schließlich lies er sie keine Sekunde aus den Augen, stützte sie sich an seiner Brust ab und lies sich langsam auf ihn sinken. Für einen kurzen, unsagbar kurzen Moment schoss Schmerz in jeden Winkel ihres Körpers, doch so urplötzlich wie er gekommen war, verschwand er auch wieder. Und das Verlangen, das sich bei der kurzen Diskussion zwischen ihnen beinahe schon verflüchtig hatte, kehrte dreimal so heftig zurück.

    „Gott…“ Entkam es Pats Lippen, dicht gefolgt von einem Ächzen als Farin ihr mit einem „Farin reicht.“ antwortete. Dann allerdings sprachen sie die nächsten Minuten nichts mehr, als die Brünette unter Farins fachmännischen und kundigen Händen lernte, wie man einen Mann nahe des Orgasmus‘ ritt. Natürlich vollkommen ohne auf seine Kosten zu kommen, denn bei dieser aufopferungsvollen Rolle die er sich ergeben hatte, hatte er natürlich keinen wunderbaren Ausblick auf Pat. Und wieder einmal fragte er sich, was er getan hatte um eben jene zu verdienen, bisher dachte er eigentlich immer, das das Schicksal nichts weiter als eine Verkettung von Umständen war. Die nächste Frage entfiel ihm dann allerdings, als er spürte wie sich Pat um ihn herum zusammen zog und ihn direkt mit über die Klippe riss. Schwer atmend sackte sie auf ihm zusammen und wartete bis ihre Kräfte zurückkehrten. Vollkommen mit sich und der Welt zufrieden strich Farin über Pats Haar und zog die Decke über ihre schweißnassen Körper.

    „Farin…?“ Ertönte plötzlich die Stimme von Pat als sie sich von ihm runter rollte, sich auf die Ellenbogen stützte und an seiner Nase zog.

    „Ja, Süße?“ Antwortete Farin mit geschlossenen Augen, noch immer das Gefühl von Pats nackter Haut an seiner genießend.

    „Das nächste Mal sparst du dir diese vollkommen überflüssigen Sprüche…“ Sagte Pat trocken, „Die haben total die Stimmung versaut.“

    „Nein, haben sie nicht.“ Widersprach Farin grinsend, „Du bist schließlich doch gekommen.“

    „Arsch.“

    „Ich weiß.“ Lachend vergrub er seine Nase in ihren Haare, dann fügte er noch ein „Ich liebe dich.“ hinzu. Es vergingen einige Minuten und kurz bevor Farin tatsächlich eingeschlafen war, stupste ihn Pat noch einmal an.

    „Farin…?“

    „Ja Pat…?“

    „Ich liebe dich auch.“

    „Ich habe nichts anderes erwartet.“

    Und dann schliefen sie doch noch etwas, solange bis Rod an die Tür hämmerte und ihnen befahl, sich etwas anzuziehen und die Hintern in den Bus zu schwingen.



    Re: Normaly Days

    esgibtnureinengott.. - 03.09.2008, 22:16


    ohh ja noch mehr :D



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 03.09.2008, 22:39


    der arme rooood =(( willst du mich nich in die geschichte einbaun? nee spaß ;)^^ xD



    Re: Normaly Days

    .keks - 03.09.2008, 22:49


    Mehr .. Bitte! :)



    Re: Normaly Days

    Jacky - 04.09.2008, 07:40


    WEITER WEITER WEITER!
    Und glaubst du eig i.eine hier hört auf deine ab 18 begrenzung ? ;-)
    Also ich jedenfalls nich und das ist auch wichtig für den rest der geschichte nehme ich an :D



    Re: Normaly Days

    nicole - 04.09.2008, 11:15


    weiterweiterweiterweiter!!!!! =)



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 04.09.2008, 14:33


    rod tut mir leid :cry: der arme!

    trotzdem: weiter schreiben!



    Re: Normaly Days

    Dumdedum - 04.09.2008, 15:08


    ohje, aber echt. armer rod :(

    bin schon auf den nächsten teil gespannt :)



    Re: Normaly Days

    Tina - 04.09.2008, 16:20


    Jacky hat folgendes geschrieben: WEITER WEITER WEITER!
    Und glaubst du eig i.eine hier hört auf deine ab 18 begrenzung ? ;-)
    Also ich jedenfalls nich und das ist auch wichtig für den rest der geschichte nehme ich an :D
    Mann Jacky du bist doch ncoh viel zu jung :D
    und warum konnte sich Nessie dieses Kapitel eigentlich ausdenken, wenn sie auch noch keine 18 ist? :roll:

    Nessie, du musst VANäSSA einbauen- im Notfall immer für Rod oder wie war das? :D

    ...ach ja: ich möcht gerne ncoh mehr lesen ;)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 04.09.2008, 18:38


    Naja, ausdenken is nich so schwer ;) Wobei war ja nicht mein Part, sondern einer von Pats ;)
    Wobei sie sogar nochmal n paar Monate jünger is, als ich.

    Naja, ich würd VANäSSA ja einbauen, aber der Teil ist schon fertig und der zweite Teil ist schon soweit in Arbeit, als das wir niemanden mehr brauchen ;)



    Re: Normaly Days

    Tina - 04.09.2008, 18:59


    Man Nessie du Eimer, jetzt hast du ja schon was verraten :(
    Als Entschädigung brauchen wir jetzt nen neuen Teil :P



    Re: Normaly Days

    Dumdedum - 04.09.2008, 19:19


    ohja ein neuer teil wäre jetzt nicht schlecht :P



    Re: Normaly Days

    Jacky - 04.09.2008, 20:09


    Mensch Nessie!
    Jetzt biste schonmal on und lässt uns keinen neuen Teil da :(



    Re: Normaly Days

    Nessie - 04.09.2008, 20:28


    Schätzelchen, stress doch nicht ;)


    Rod hatte den Bus in der Nähe des Ballhauses geparkt, denn keiner hatte Lust die Instrumente allzu weit schleppen zu müssen, zumal Belas Drumset sowieso viel zu viel Einzelteile besaß, als das man es sich hätte leisten können allzu lange für das ausladen zu brauchen.
    Im Ballhaus selbst war es noch relativ ruhig, ein paar Angestellte tummelten sich bereits vor und hinter der kleinen Bühne und wiesen die fünf an, wo sie das Zeug loswerden konnten.
    Sie würden als letzte an diesem Abend auftreten und somit waren noch zwei weitere Bands vor ihnen dran.

    Eine Tatsache die sie nicht störte. Zumindest Farin und Rod nicht. Bela hingegen hatte gleich wieder einen Grund zu meckern:“ Toll, dann kann ich mein Schlagzeug ja noch gar nicht aufbaun“
    „Ach komm Bela, reg dich jetzt doch darüber nich so auf, wir helfen dir doch“, versuchte die Blonde überraschenderweise den Schwarzhaarigen zu beruhigen, was diesen jedoch herzlich wenig interessierte.
    „Wer will was trinken, ich geb ne Runde aus“, rief Rod von vor der Bühne. Dieser hatte sich die Bar schon etwas genauer angesehen und beschlossen, das sie ruhig eine Kleinigkeit trinken konnten, vor ihrem Auftritt.
    Das sie bei Bela aufpassen mussten, das dieser sich den Whiskey nicht Wassergläserweise hinunterkippte war jedoch allen klar.
    Die Nervosität wurde mit Niveaulosen Sprüchen überspielt, wobei man auch nur von außen dachte, das die drei Halbstarken wirklich ruhig und gelassen waren. Innerlich hatte jeder mit der Aufregung und einer gewissen Portion Lampenfieber zu kämpfen.

    Etwa eine halbe Stunde nachdem die fünf im Ballhaus angekommen waren trudelte auch das Publikum ein und im Nachhinein fanden es alle drei gar nicht so schlimm als letztes dran zu sein, denn so konnten sie die Reaktionen des Publikums schon einmal etwas genauer in Augenschein nehmen und wussten, was sie besser machen konnten und was sie am besten ganz unterliesen.
    Schnell verwandelte sich das Ballhaus in einen kleinen Hexenkessel, das Publikum hatte Spaß an den beiden anderen Bands und war gut vorgeheizt. Etwa 15 Minuten bevor Bela, Farin und Rod auf die Bühne mussten musste man Bela förmlich daran hindern, das er sich nun noch eine ganze Flasche Alkohol einverleibte, denn dieser war auch jetzt schon ganz gut angetrunken.

    Jedoch bezweifelte keiner, das es wirklich schief gehen würde und wenn sie ehrlich waren, dann hoffte auch jeder, das es wirklich so war und das nicht doch noch etwas unangenehmes passierte.
    „Bela, komm wir sind dran, du musst dein Schlagzeug noch aufbauen!“, zerrte Farin den Drummer an seinem Shirt.
    „Ich dachte ihr helft mir?!“
    „Tun wir doch auch, aber jetzt komm!“, beschwichtigte der Gitarrist weiter.
    Schließlich lies sich der Schwarzhaarige doch noch hinter die Bühne ziehen. Ein kleiner und improvisierter Vorhang sorgte dafür, das man von dem Abbau und wieder Aufbau der Instrumente nichts mitbekam. Sie hatten noch fünf Minuten Zeit und genau das war der Moment, in dem Farin sich von seiner neu gewonnenen Liebe mit einem flüchtigen Kuss verabschiedete.

    Die beiden Freundinnen drängten sich bis ganz nach vorn an die Bühne heran, standen schließlich auch in erster Reihe. Das das alles nicht gerade fair war, dafür zwei viel zu große Kerle aus der ersten Reihe zu verbannen, das war ihnen in diesem Moment egal gewesen. Sie wollten ganz vorne sein, wozu sonst auch waren sie mit nach Berlin gekommen?
    Der Vorhang wurde abgehangen und mit einem überschwänglichen: „Hey!“, begrüßte Farin das Publikum. Dieses jedoch wusste noch nicht so ganz, was es mit den drei Flitzpiepen dort auf der Bühne anfangen sollte, denn statt einfach den Mund zu halten und zu spielen quatschen Farin erst einmal ein paar Minuten lang.
    Irgendwann aber wurde dieses Gequatsche von mehreren Rufen aus dem Publikum unterbrochen, denn diese forderten, das sie nun gefälligst zu spielen beginnen sollten.
    „Na sagt das doch gleich!“, lachte Bela hinter seinem Schlagzeug und so begannen sie auch endlich zu spielen.

    Vergessen war die Quatscherei Farins und das Publikum lies sich mitreißen, teilweiße etwas verwundert über die seltsamen Texte, aber immerhin war die Melodie gut und nach einer Stunde waren wirklich alle schweißnass.
    Man musste sogar aufpassen, das man nicht auf dem Boden ausrutschte und sich womöglich noch irgend etwas brach.
    Weiter rechts vor Rod erhaschte die Brünette immer wieder einen Blick auf ein paar dieser extrem aufgetakelten Tussis, die eh nur darauf aus waren sich irgend einen Kerl anzulachen, der berühmt war oder die besten Chancen dazu hatte, es zu werden.
    Ein spöttisches Grinsen huschte über Pats Lippen, denn sie wusste, Farin war ihr und das es bei Bela und Nina bald soweit sein würde, da war sie sich auch mehr als sicher.

    Nach einer Stunde spielten die drei das letzte Lied und verschwanden schließlich von der Bühne.
    Schnell leerte sich schnell, sodass man sich auch in normaler Lautstärke unterhalten konnte. Vereinzelt saßen noch ein paar Leute an der Bar, manche standen in kleinen Gruppen in dem Raum herum und unterhielten sich über die verschiedensten Dinge.
    Am Eingang zum Backstagebereich standen genau eben jene die Pat schon während des Konzertes bemerkt hatte, diese durften aber nicht nach hinten und so ernteten die beiden Freundinnen mordende Blicke, als sie von dem Security nach hinten gelassen wurden.

    „Tja, angehende Pornodarstellerinnen werden halt nur ins Rotlicht-Milieu gelassen und nicht zu der wohl besten Band der Welt.“ Rief Pat den aufgetakelten Besenstielen zu und wurde von einer lachenden Nina weitergezogen. Im Moment befand sie sich in der wohl besten Laune die sie hätte haben können und auch Nina strahlte als sie sich den dreien näherten, die sich gerade mit einem fremden Mann im Anzug unterhielten. Stirnrunzelnd blieb Nina stehen und stoppte auch Pat. Es vergingen einige Minuten und dann drückte der Fremde Rod eine Karte in die Hand, schüttelte den dreien die Hand und verschwand dann aus dem Hintereingang. Neugierig kamen unsere zwei Hauptpersonen näher und betrachteten die kalkweißen Gesichter der drei Mitglieder von ‚Die Ärzte‘.
    „Wer war das denn…?“ Wollte Pat wissen und wedelte vor Farins Gesicht mit einer Hand umher und schrie überrascht auf, als dieser plötzlich zusammen zuckte, die Arme um sie schlang und sie übermütig durch die Luft wirbelte, danach auf den Boden absetzte um sie zum krönenden Abschluss vernichtend zu küssen. Ein wenig perplex und außer Atem durch den Kuss lehnte sich die Brünette gegen den Blonden und war keinen Deut schlauer als vorher. Auch die anderen beiden fingen plötzlich an zu strahlen wie Honigkuchenpferde.



    Re: Normaly Days

    Jacky - 04.09.2008, 20:34


    Toll und weiter bitte :D
    Aber ich hab nen Fehler gefunden ^^
    Zitat: Schnell leerte sich schnell,



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 04.09.2008, 20:37


    ich wünschte ich könnte auch so mitreissend schreiben :( :roll:



    Re: Normaly Days

    .keks - 04.09.2008, 20:40


    Ahhh, weiteeeer :)



    Re: Normaly Days

    Krissi - 04.09.2008, 21:28


    ist man mal ne weile nicht on .. sind schon die nächsten beide n Teile da ^^ .. aber wenn ich jetz schon on bin hätte ich nichts gegen den nächsten Teil ;)



    Re: Normaly Days

    nicole - 05.09.2008, 11:22


    immer an den spannenden stellen aufhören kann manchmal ganz schön gemein sein, Nessie ;)

    mehr!



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 05.09.2008, 16:36


    jaaaa....mehr, ich will mehr! :D :D :D :D



    Re: Normaly Days

    Tina - 05.09.2008, 16:53


    Nessie du bist unfair. Ich hab ja nen Verdacht, wer der Kerl war, aber ich wills wissen. Also:Schrieb weiter! :bindafür:



    Re: Normaly Days

    Krissi - 06.09.2008, 15:10


    nicole hat folgendes geschrieben: immer an den spannenden stellen aufhören kann manchmal ganz schön gemein sein, Nessie ;)

    mehr!

    und dann uns ewig warten lassen das der nächste Teil kommt nochmehr! ;)



    Re: Normaly Days

    Tina - 06.09.2008, 17:46


    Das macht die mit Absicht. Nessie ist in Wirklichkeit eine total böse Diva(nein, NICHT der Boss ;) ), welche Spaß daran aht uns auf die Folter zu spannen. Das könnte schon an sadistische Verhaltensformen grenzen.
    Sicher sitzt siejetzt zu Hause und hat einen Heidenspaß daran, zu lesen, wie wir alle den neuen teil haben wollen mit der Genugtuung, dass sie den erst in n paar Tagen reinstellt.
    Nessie ist ganz fürchtbar böse und gemein.



    Re: Normaly Days

    Krissi - 06.09.2008, 18:25


    Jetz hab ich angst!! :cry: böse böse Nessie! ;)

    aber mir ist gerade aufgefallen das sie heute nochgarnicht online war o.O



    Re: Normaly Days

    nicole - 06.09.2008, 18:44


    ja, das vermute ich mittlerweile auch schon....seeeehr seltsam ;)

    bitteeeeeeeeeeeeeee den nächsten teiiiiil *liebguck*

    ansonsten spamen wir halt hier noch ne weile rum, auch egal dann :D



    Re: Normaly Days

    Jacky - 06.09.2008, 20:08


    Nene, Spammen is nich.

    Dann stellt sie den nächsten Teil erst recht nich online.



    Re: Normaly Days

    Nessie - 06.09.2008, 20:55


    Tina hat folgendes geschrieben: Das macht die mit Absicht. Nessie ist in Wirklichkeit eine total böse Diva(nein, NICHT der Boss ;) ), welche Spaß daran aht uns auf die Folter zu spannen. Das könnte schon an sadistische Verhaltensformen grenzen.
    Sicher sitzt siejetzt zu Hause und hat einen Heidenspaß daran, zu lesen, wie wir alle den neuen teil haben wollen mit der Genugtuung, dass sie den erst in n paar Tagen reinstellt.
    Nessie ist ganz fürchtbar böse und gemein.

    Tina hats erkannt :mrgreen: Ich bin ein kleines, asoziales Mädchen, das seine sadistischen Züge hier im Forum auslebt.

    Krissi hat folgendes geschrieben: Jetz hab ich angst!! Weinen böse böse Nessie! Winken
    So soll es auch sein. Ich mein, der Admin is immer groß und böse *hust*


    Krissi hat folgendes geschrieben: aber mir ist gerade aufgefallen das sie heute nochgarnicht online war o.O
    So is es eben, wenn man viel mit der Schule zu tun hat -.-
    Beziehungsweise auf der Suche nach einem Nebenjob und nach einem Pferd ist.

    nicole hat folgendes geschrieben:
    immer an den spannenden stellen aufhören kann manchmal ganz schön gemein sein, Nessie Winken

    Sowas nennt man Cliff und wenn man sie selbst produziert dann ist das einfach nur toll.

    Jetzt gehts aber mal wieder weiter ;)
    Ich würd sagen, es sind nach diesem Teil noch zwei weitere...




    „Wir haben… wir haben gerade eben einen Plattenvertrag angeboten bekommen!“ Erklärte Rod während sich seine Stimme vor Begeisterung gerade zu überschlug. Nun fingen auch Nina und Pat an zu grinsen und während Pat Farin erneut in einen Kuss zu sich hinunter zog, umarmte Nina erst Rod und fiel dann auch Bela um den Hals. Der Schwarzhaarige betrachtete die lachende Blonde in seinen Armen, hob dann ihr Kinn und küsste sie. Nina erstarrte in seinen Armen aufgrund der plötzlichen Berührung, doch dann lächelte sie glücklich. Ihre Hände fanden den Platz in Belas Haaren als sie ihn näher zu sich zog und sich gleichzeitig an ihn schmiegte. Belas Zunge strich sanft über ihre Lippen und als Nina eben jene öffnete, vertiefte er ihren Kuss. Rod unterdessen schickte en Dankesgebet in Richtung Himmel und seufzte ein erleichtertes: „ENDLICH!“
    „Ich würde nicht frohlocken Rod, immerhin schläfst du in ihrem Zimmer!“ Warf Pat grinsend ein, die sich von Farin gelöst hatte und mit einem zufriedenen Funkeln in den Augen die vollkommen abwesenden Küssenden betrachtete. Das viel wohl auch Rod ein, denn mit einem Mal verschwand sein Grinsen: „Ich glaube ich schlafe im Flur…“
    „Ich bin sicher die Pensionsleitern bietet dir Platz in ihrem Bett.“ Fügte Farin ebenfalls grinsend zu, „Ihr versteht euch doch bereits blendend.“
    „Halt’s Maul und küss deine Freundin, dann kommt wenigstens kein Schund aus deinem Mund!“ Fuhr Rod seinen Freund gespielt empört an, fiel dann allerdings in das Lachen der beiden mit ein. Und so langsam tauchten auch Bela und Nina wieder aus ihrem Trance-artigen Zustand auf.

    „Alta, is das geil“, lies Bela vernehmen, als er sich wieder von Nina gelöst hatte, zumindest nachdem sein Mund nicht mehr damit beschäftigt war Nina zu beglücken, hatte er direkt wieder gesprochen.
    „Was genau meinst du, Bela?“, grinste Rod ihn an.
    „Na, alles...“
    „Auch ich?“, wollte Nina wissen.
    „Was heißt auch? Vor allem...“
    „Oh mein Gott...erst rückt er nicht mit der Sprache raus und dann is er sogar noch schlimmer als ich“, grinste nun Farin, der inzwischen seine Freundin in die Arme geschlossen hatte.
    Nina lag in Belas Armen und Rod stand etwas verloren zwischen den beiden Pärchen.
    Auch wenn er es sich jetzt nicht anmerken lies, das es ihn störte, so machte es ihm innerlich doch sehr zu schaffen, das nun auch Bela und Nina zueinander gefunden hatten.
    Nicht das er ihnen das Glück nicht gönnte, aber es war eben doch immer scheiße als Single unter Pärchen zu sein, dabei fühlte man sich wie das fünfte Rad am Wagen und genau das wollte er eigentlich nicht.

    Die anderen vier erkannten das Schweigen von Rod richtig und nur mit einem kurzen Blick zu den jeweils anderen lösten sie sich voneinander und sprangen Rod förmlich an, sodass er nun in ihrer Mitte war:“ Für dich finden wir auch noch was.“
    Lachte Farin und wuschelte dem Bassisten durch das schwarze Haar.
    „Oder jede Nacht ne andere, hat doch auch was“, fügte Bela hinzu, wobei er sich mit diesem Satz einen Rippenstoß erntete:“ Wehe du kommst auf dumme Gedanken, Felse!“, funkelte Nina ihn aus ihren blauen Augen heraus an.

    Irgendwann wurde ihre Runde jedoch gestört, denn man wollte den Backstagebereich abschließen und somit mussten eben auch sie dort heraus.
    Vor der Tür standen immer noch die Schnepfen, wobei zuerst Farin Hand in Hand mit Pat den Bereich verlies und dann Bela mit Nina. Rod folgte als letzter und wurde prompt von Nina angegrinst:“ Wie wäre es mit einer von denen?“
    „Nein danke...“, lachte Rod beinahe spöttisch, wobei er mit genau diesem Satz die Hoffnungen dieser 3 Weiber zerstörte.
    Auch wenn er der einzige Single war, wählerisch wollte er immer noch sein und nur weil etwas nicht bei drei auf den Bäumen war, würde er sich nicht gerade das krallen und unter den Nagel reißen. So verzweifelt war er nun doch auch wieder nicht.

    Nachdem sie noch fast 3 Stunden im Ballhaus verbracht hatten und dieses Mal sogar Rod Alkohol getrunken hatte, war Farin der einzige, der noch fahren durfte.
    Bela und die Blonde hatten wieder ordentlich getrunken, Rod war zwar augenscheinlich noch nüchtern, wollte aber trotzdem nicht mehr Auto fahren.
    Pat hatte sich nur ein Glas Wodka/O-Saft gegönnt. Sie wusste das Farin Alkohol nicht mochte, doch sie hatte mit den anderen anstoßen wollen und so hatten die beiden sich auf einen Kompromiss einigen können.



    Re: Normaly Days

    Krissi - 06.09.2008, 21:09


    Juhu ^^ .. ein Plattenvertrag :D .. und Bela und Nina haben endlich zusammengefunden :D
    Nur Rod tut mir ein bisschen leid...
    Und schon bald zu Ende?? Aber zum Glück kommt ja dann noch der 2. Teil..vllt. auch ein 3. und 4. .. hoffe ich ;)

    WEITER!!



    Re: Normaly Days

    esgibtnureinengott.. - 06.09.2008, 21:36


    ohh man der arme rod :cry:
    Aber trotzdem weiter



    Re: Normaly Days

    Jacky - 06.09.2008, 22:28


    WEITER!
    Aber Rod tut mir echt leid :(



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 06.09.2008, 23:19


    jaa... der arme :( *mitleid hab* aber weiterschreiben bitte..bzw nächsten teil reinstellen ;) (dies ist kein spam :D )



    Re: Normaly Days

    .keks - 07.09.2008, 00:38


    Weiter :) Jaja, der Rod .. Wetten, der findet auch noch eine? :D



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 07.09.2008, 11:06


    maan, immer is rod derjenige, der vernachlässigt wird, das is nicht fair!

    aber trotzdem wär es toll, wenn der nächste teil gepostet würde :wink:



    Re: Normaly Days

    Krissi - 07.09.2008, 16:49


    Nessieee *ganzdollliebguck*



    Re: Normaly Days

    Nessie - 07.09.2008, 18:50


    Ja, ja is ja schon gut...
    Hatte heute andere Sachen zu regeln und wenn alles klappt, dann hab ich bald ein Pferdchen :mrgreen:




    Epilog

    Also beschlossen sie Bela und Nina in den Bus zu verfrachten und sich auf den Weg zurück zu ihrer Pension zu machen. Im Gegensatz zu der letzten Fahrt verlief diese relativ schweigsam ab. Nina und Bela lagen mehr als das sie saßen und klebten förmlich aneinander auf der Rückbank, wobei der arme Rod daneben saß und still aus dem Fenster sah. Pat blickt ebenfalls aus dem Fenster und betrachtete die vorbei ziehenden Autos und Häuser und Farin… der betrachtete aus den Augenwinkeln Pat und da er keine Frau war, also des Multi-Taskin nicht fähig, über sah so manche Ampel und Vorfahrtsschild. Aber sie kamen heil und recht schnell an. „Nun, zumindest werde ich schlafen können…“ Kommentierte Rod die auf dem Rücksitzt eingeschlafenen Nina und den sich im Halbschlaf befindenden Bela, „Na kommt ihr zwei, Daddy-Rod bringt euch in die Heia.“

    Grinsend half Farin beim Tragen von Nina, während Rod Bela stützte. Nina, auf den Weg ins Zimmer aufgewacht, griff nur schlaftrunken nach der Decke und kuschelte sich an Bela, der dank Rod das richtige Bett erreicht hatte und nachdem Bela sie in seine Arme gezogen hatte, waren sie beide auch schon eingeschlafen. „Sind sie nicht süß?“ Wollte Farin mit einem amüsierten Grinsen von den anderen beiden wissen, die ihm zustimmten. Dann wünschten sie Rod noch eine ruhige und entspannte Nacht, die er wahrscheinlich haben würde, denn die beiden anderen waren ja zu betrunken um zu irgendetwas anderem als schlafen fähig zu sein. Mit ruhigem Gewissen zog sich Rod um und legte sich schlafen, während Farin und Pat sich in ihr Zimmer zurück zogen.

    Letztere machte sich nicht die Mühe nach einem Schlafanzug zu suchen, schnell schlüpfte sie aus ihren Sachen und lies einfach nur ihr T-Shirt an, Farin tat es ihr gleich und kroch auch nur in Boxershorts bekleidet zu ihr unter die Bettdecke. Nach einem verhaltenen Gähnen beugte sie sich zu Farin hinüber, legte sachte ihre Lippen auf seine und genoss das Gefühl seiner Haut unter ihrer. Allerdings stoppte sie seine Hand die sich vorwitziger Weise unter ihr Shirt gestohlen hatte: „Ich bin müde und will eigentlich nur noch schlafen…“

    „Sicher…?“ Es klang beinahe wie ein Schnurren als sich Farin vorbeugte und einen Kuss knapp unterhalb ihres Ohres platzierte.

    „Vollkommen.“ Pat blieb hart, legte sich auf ihre Seite und wandte Farin den Rücken zu. Der lachte nur leise, legte einen Arm um sie und zog sie näher zu sich. Mit der Nase in ihrem Haar vergraben schlief er schließlich ein. Pat nach einigen Minuten auch – dem Herzschlag des Blonden lauschend.

    Am nächsten Morgen war Rod mal wieder der erste der aus dem Reich der Toten zurück kehrte, mit einer viel zu guten Laune zu der Tageszeit unter die Dusche sprang und danach in seine Schuhe schlüpfte. Er hatte das trügerische Gefühl das er den Vormittag wo anders verbringen sollte als im Zimmer, er glaubte zwar nicht das die beiden wie die Karnickel über sich herfallen würde, aber er kannte ja Bela gut genug. Und die Geschichten von seinen Ex-Freundinnen. Bela war zwar kein Nymphomane, aber in einer Sache der Raupe Nimmersatt gar nicht mal so unähnlich: Er hatte ziemlichen Appetit. Nachdenklich schloss Rod die Tür hinter sich. Hatte er diesen Vergleich jetzt von Inka oder doch von… wie hieß sie gleich…?

    Während Rod also spazieren ging, Pat und Farin selig schliefen, wachte Nina aus eben jenem gerade auf. Das Geräusch der zugeschlagenden Tür hatte sie irgendwie hochschrecken lassen und nun sah sie sich ziemlich perplex blinzelnd im Raum um, wobei ihr Blick beinahe schon automatisch zur Seite wanderte und auf Bela ruhen blieb. Der Kerl sah ja sogar beim schlafen aus wie ein Gott… Das schwarze Haar stand ihm wirr und zerzaust in sämtliche Himmelsrichtung ab, sein Mund war leicht geöffnet und die blanke Brust hob und senkte sich gleichmäßig bei jedem Atemzug. Beinahe schon zögerlich streckte Nina ihren Arm aus und strich die Bettdecke Belas Brust hinab. Gedankenverloren ertastete sie die festen Muskeln, fuhr mit den Finger hauchzart über das Sonnenartige Tatto hoch zu seiner Brust und wieder hinab. Es wirkte surreal neben Bela im Bett zu sitzen und ihn berühren zu können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben oder von Selbstzweifeln geplagt zu werden. Nina zog die Hand wieder zurück und fuhr sich durch die blonden Haare.

    „Warum hörst du auf?“ Wollte Bela plötzlich wissen und erschrocken zuckte Nina zusammen. Es war mehr ein heiseres Flüstern gewesen und klang so gar nicht nach dem Bela den sie kannte, dennoch konnte sie nicht anders als das sanfte Lächeln ebenso zärtlich zu erwidern.

    „Ich hab‘ gedacht du schläfst.“ Antwortete sie daher wahrheitsgemäß, erntete ein leises Lachen. Dann schwiegen sie einige Lidschläge, bevor Nina näher zu ihm rückte und wieder damit begann die Konturen seines Gesichtes mit ihren Fingerspitzen nachzuziehen. Bela war bei weitem keine Schönheit, aber er war in seiner Inperfektion Perfekt und gerade das machte ihn in Ninas Augen zu dem, was er war. Ein attraktiver, charmanter junger Mann dem sie mit Haut und Haar verfallen war. An seinen Lippen hielt sie inne, stockte einen kurzen Moment und beugte sich dann zu ihm hinab um ihre Lippen auf seine zu legen. Fast automatisch schob sich seine Hand in ihren Nacken und zog sie näher zu sich. Er neigte den Kopf ein wenig zur Seite und vertiefte den Kuss, bewegte seine Lippen auffordernd gegen, die sie bereitwillig öffnete. Er ertastete, erprobte und plünderte er die Mundhöhle der Blonden, genoss das was sie ihm zu bieten hatte. Bis er schließlich Ninas Zunge berührte und sie mit seiner eigenen umspielte.

    Belas Küsse waren dominant und nicht im Traum wäre Nina auf die Idee gekommen ihm gerade das streitig zu machen, sie war kein Mensch der sich leicht unterbuttern lies, aber der Schwarzhaarige lullte sie ein mit seiner Wärme und seinem Geschmack, sodass sie wie wehrlos alles über sich ergehen lies. Und jede Sekunde mit ihm genoss, sie saugte seine Anwesenheit in sich auf und seine andere Hand die im kontinuierlich gleich bleibenden Rhythmus über ihren Rücken fuhr, jagten ihr eine Gänsehaut nach der anderen über eben jenen. Sie war süchtig, vollkommen benebelt von dem berauschenden Gefühl das durch ihre Adern schoss.

    Das, was blieb, als Belas Lippen sich von ihren lösten, war die Gewissheit dass es weiter gehen würde als nur ein paar harmlosen Küssen. Sie hatte zu lange darauf gewartet als das sie es jetzt die Chance vergeben würde, Bela vollkommen spüren zu können. Er zog sich seine Spur entlang ihres Kinnes zu ihrem Hals, saugte und nippte an dem empfindlichen Fleisch. Nina seufzte wohlig und strich zärtlich durch den schwarzen Haarschopf. Er stoppte nur wenige Sekunde in seinem Tun, als er die Blonde rückwärts auf das Bett drückte und mit einer geschickten Bewegung das Shirt über den Kopf zog. Fast automatisch schoss ihr das Blut in die Wangen und reflexartig hoch sie ihre Hände um ihre Blöße zu bedecken. Bela lächelte nur leicht, küsste sie flüchtig auf die Lippen und griff dann nach ihren Handgelenken um sie von ihrer Brust zu ziehen. Peinlich berührt blickte Nina zur Seite, als sie den prüfenden Blick Belas entlang ihres Oberkörpers wandern spürte.

    „Na, gefällt dir was du siehst?“ Erkundigte sie sich schnippisch, zum Teil auch nur um ihre Verlegenheit zu überspielen.

    „Definitiv.“ War die schlichte Antwort, allerdings blieb Nina eine entsprechende Erwiderung im Halse stecken als sich Belas Hände auf Wanderschaft begaben und ihren Oberkörper umspielten. Zuerst nur mit zarten Berührungen, dann mit leichtem Druck strich er über Ninas Brüste und entlocke ihr ein überraschtes Keuchen. Er wusste das er der erste war und diese Tatsache erregte ihn gleichermaßen, wie sie auch seinen Beschluss bestätigten, das kein andere sie jemals wieder dort berühren würde, wo er sie bald berühren würde. Ihre Haut kribbelte über all dort wo Belas Hände sie berührten, das Verlangen das aus jeder seiner Bewegungen und Küssen sprach, steigerte auch ihr eigenes. Es fühlte sich ein wenig so an wie Fieber, nur das ihr Körper jede weitere Sekunde stärker zu glühen schien. Es fühlte sich besser an, viel besser… Sie protestierte nicht als sich Belas Hand unter ihren Slip schob und sein Mund die Hand an ihrer Brust ersetzte.

    Genau genommen wusste sie auch nicht so recht was genau er mit seinen Fingern tat, die ihr Laute entlockte, von denen sie noch nicht einmal gewusst hatte, das sie diese ausstoßen konnte. Ihre Hüfte schob sich seiner Hand entgegen als er mit einem Finger in sie eindrang und beinahe zeitgleich mit einem zweiten in sie glitt. Ihre Atemzüge wurden schneller, hektischer und ihr Herz klopfte so laut, das sie meinte, Bela müsste es hören. Ihr Puls raste und ihr Kopf war mit einem Male wie leer gefegt. Nicht verwunderlich das sie erst dann den nebligen Zustand ihrer selbst bemerkte, als Bela inne hielt und seine Finger zurück zog. Zurück war das enttäuschende Gefühl der Leere.

    „Gleich, Süße.“ Sagte Bela nachdem er Ninas unwilliges Brummeln vernommen hatte und schälte sich aus seiner, mittlerweile, viel zu eng gewordenen Boxershorts. Bela vergrub sein Gesicht in ihrem Hals und biss sie sacht, als sie mit den Fingerspitzen über seine Erektion fuhr. Dann drängte er ihre Schenkel auseinander, legte sich zwischen ihre Beine und küsste sie noch einmal innig, bevor er ohne Warnung in ihren erhitzen Körper eindrang. Ninas Körper versteifte sich als ein beißender Schmerz die Hitze und das Verlangen für einen kurzen Moment zurück drängte und über ihre Lippen ein ersticktes, schmerzvolles Keuchen kam. Bela spürte die plötzliche Angespanntheit und bewegte sich nicht, nur seine Hände strichen sachte über ihre Brustwarzen, seine Lippen erneut auf ihre legte und sie beruhigend küsste. Es dauerte nicht lange da kehrte entspannte sie sich, der Schmerz verebbte und die Welle der Lust die ihren Körper überspülte, riss sie bereits beinahe über die Klippe. Nina stöhnte in den Kuss und drängte ihr Becken enger zu Belas Lenden, klammerte sich an Belas Schultern und ihre Fingernägel hinterließen rote Kratzer entlang seines Rückens.

    Er nahm sie vollkommen in Besitz, drängte nach einem kurzen Blick noch tiefer in sie ein und lies die Hitze in ihrem Körper noch brennender werden. Bela murmelte etwas Unverständliches gegen ihre Lippen, als er begann seine Hüften zu bewegen, die Hitze mit jedem seiner rhythmischen Bewegungen immer unerträglicher zu machen. Schließlich wurde es Nina zu viel und sie erreichte ihren Höhepunkt mit Belas Namen auf den Lippen. Sein Körper spannte sich an und er stieß ein Stöhnen aus, als er ihr kurz darauf folgte.

    Die Stille, die folgte, war ohrenbetäubend.

    Regungslos verharrten sie, warteten darauf, dass sich ihre Atemzüge wieder normalisierten. Dann zog sich Bela zurück, küsste sie und flüsterte ihr ein „Ich liebe dich.“ gegen die Lippen. Dann richtete er sich auf, schwang die Beine über den Bettrand und ging, nackt wie Gott ihn schuf, in Richtung Badezimmer. An der Tür angekommen drehte er sich zum Bett um, wo sich Nina verwirrt, geschafft und dennoch glücklich, aufgerichtet hatte und seinem abwartenden, beinahe schon auffordernden Blick mit einem fragenden begegnete.

    „Bereit für Runde Zwei?“ Wollte der Schwarzhaarige mit einem anzüglichen Grinsen wissen und verschwand im angrenzenden Raum. Die Tür einladend geöffnet lassen. Nina gluckste leicht als sie, leicht wacklig auf den Beinen, folgte. Um nichts in der Welt würde sie eine weitere solcher Erfahrungen verpassen wollen. Ihr Leben wurde von Tag zu Tag besser und mit Bela an ihrer Seite und ihren anderen Freunden, war sie sich sicher, das ihnen eine beinahe schon berauschende Zukunft verauslag. Sie liebte Bela mit einer solchen Inbrunst wie er sie, sie hatte eine beste Freundin deren Freund der beste Freund ihres Freundes war, sie hatten Rod – der ja nun wirklich durch nichts zu ersetzen war. Es war perfekt, beinahe schon ein ‚Happy End‘ nach all den Kamikaze Aktionen und das Chaos das sie hervorgerufen hatten.

    Genau das ging auch Rod durch den Kopf als er durch einen Park spazierte und an dem See anhielt. Die Wasseroberfläche glitzerte im Licht der Sonne, um ihn herum zwitscherten die Vögel und der Wind fuhr raschelnd durch die Kronen der Bäume. Er hatte nicht das Gefühl das es jetzt enden würde, ihre Band war gerade entdeckt worden, sie würden sich auf den Markt durchschlagen müssen und würden wohl so einen oder anderen Fehlschlag verkraften müssen, aber er war sich ziemlich sicher das sie das packen würden. Sie hatten einander und Rod war sich sicher das Nina und Pat sie nicht hängen lassen würden. Ein wenig beneidete er Bela und Farin um ihre Glücksgriffe, aber dann musste er doch über seinen Gedankengang lachen. Wie sagte man so schön, Freunde sind die Familie die man aussuchen kann und Rod hatte sehr genau gewählt. Farin und Bela waren beinahe schon Teil seiner Seele und auch in den beiden Mädels sah er so etwas wie Schwestern. Ja, das war das perfekte Ende und gleichzeitig der wohl viel versprechendeste Neuanfang den er sich hätte wünschen können.

    Pat hingegen dachte gar nichts als sie von Farins weichen Lippen auf den ihren geweckt wurde, sie fragte sich lediglich mit was sie den Blondschopf und den Rest ihrer Freunde verdient hatte. Und als sie die Liebe in den grünen Augen funkeln sah, wusste sie, das sie niemals wieder würde loslassen können. Und wenn sie ganz ehrlich war, dann wollte sie das auch gar nicht..

    Das wollte niemand von ihnen.







    Jetzt gibt es nur noch einen Teil, dann ist Normaly Days zu Ende.



    Re: Normaly Days

    Jacky - 07.09.2008, 18:59


    WEITER WEITER WEITER
    Obwohl...dann ist es ja zuende :cry: :cry:



    Re: Normaly Days

    Tina - 07.09.2008, 19:06


    Nessie hat folgendes geschrieben: Jetzt gibt es nur noch einen Teil, dann ist Normaly Days zu Ende.
    Dann muss das aber ein Nur-Rod-Kapitel sein. Sonst wird der arme Kerl doch total vernachlässigt :wink:



    Re: Normaly Days

    Krissi - 07.09.2008, 19:06


    Erstmal Glückwusch zu deinem (Fast-)Pferdchen :D

    schade das es schon (fast) zu Ende ist ..

    Aber da heute Sonntag könntest du ja noch den letzten Teil reinstellen! :D

    Ich finde übrigens das Montag ein Schöner Tag wäre für den Anfang von Teil2 *fg*



    Re: Normaly Days

    .keks - 07.09.2008, 19:08


    Ne, dann schon zu Ende? :cry:
    Die is sooo schöön :)



    Re: Normaly Days

    esgibtnureinengott.. - 07.09.2008, 19:55


    ohh ja bitte noch der letzte teil :lol:
    und ich hoffe dass das mit dem pferd für dich klappt



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 07.09.2008, 20:05


    jaaa....danach muss es doch i-wie weiter gehen! bitte! einen teil 2 oda soo...das kann nicht einfach so enden!

    aber stimmt, der letzte teil müsste dann heute abend noch rein! :D



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 07.09.2008, 20:10


    och nöö =( das kann doch nicht zu ende sein... dann musst du ne vorsetzung schreiben ;) ichbin süüchtiiiiig :D ne ernst...das kann noch nicht zu ende sein! das darf nihct zu ende sein :'( :cry:



    Re: Normaly Days

    Jacky - 07.09.2008, 20:21


    Nessie hat ja jesacht sie schreibt an nem 2. Teil wenn ich mich richtig erinnere ;-) :D



    Re: Normaly Days

    nicole - 07.09.2008, 20:51


    ja ganz wunderbare geschichte, ich liebe sie! =)



    Re: Normaly Days

    Nessie - 07.09.2008, 22:10


    So, danach is Ende...



    Zwei Monate. Zwei ganze, verdammt lange und verdammt leere Monate waren seitdem vergangen. ‚Seitdem‘, dachte Nina bitter, ‚Dabei ist die Wunde noch genauso frisch wie am Anfang…‘ Mittlerweile waren sie und ihre Freundin in der Oberstufe, begannen das Elfte Jahr in ihrem Gymnasium. Es war ein Donnerstag, nicht das es irgendeinen wirklich tiefgründigen Sinn hätte den Wochentag zu erwähnen. Das einzig erwähnenswert waren die letzten drei Stunden Ausfall ihres Unterrichtes. Der Rest war irgendwie in weite Ferne gerückt und vollkommen unwichtig geworden. Doch die beiden hatten die Chance genutzt und waren in die Stadt hinab gefahren und hatten sich in ihr Lieblingscafé gesetzt. Der einzige Platz den sie nicht mit Erinnerungen an die Jungs verbanden, der einzige, wirklich ‚neutrale‘ Ort.

    Es lenkte sie nicht ab, ihre Gedanken waren genauso trüb und trist, sie drehten sich weiter im Kreis aber das geschäftige Treiben und die angenehme Anonymität der Stadt war Balsam für ihre geschundenen Seelen. Es war nichts Besonderes als sie ungewohnt schweigsam ihr Eis löffelten. Bananensplit bei Pat, während Nina zu der bewährten Liebeskummervariante gegriffen hatte – Schokoladeneis und Jogurt. Pizzagroße Becher versteht sich, wenn Kalorienbombe, dann richtig.

    Sicherlich wundert man sich nun, wo denn Bela und Farin – oder auch Rod – blieben. Diese hatten schließlich im vorherigen Kapitel an einem nahezu bombastischen Ende Teil gehabt. Genau das war aber der Grund, warum die Beiden sich immer wieder in die Eisdiele bewegten, sich diesen ´Seelenbalsam´ gönnten und warum ihre Stimmung so gedrückt war. Die Geschehnisse hatten sich erst vor knapp zwei Wochen überschlagen und zu einem abrupten Ende geführt, doch noch immer steckte es ihnen taufrisch in den Knochen. Vieles scheint weitaus einfacher als es in Wirklichkeit war, nahezu banal und übertrieben, aber es war, auf gut Deutsch gesagt, momentan alles ziemlich beschissen.

    „Pat…?“
    „Ja…?“
    „Hier ist es so ruhig...“
    „Ich weiß...“
    „Dann tu etwas dagegen.“
    „Was denn?“
    Ratloses Schulterzucken.

    Es war ein belangloses und vor allen Dingen lustloses Gespräch. Nein, die beiden hatten sich nicht zerstritten, wohl eher das Gegenteil, in der letzten Zeit waren sie noch viel mehr zusammengewachsen, bildeten eine Einheit und doch waren sie nicht mehr diejenigen in der Klasse, die durch Zwischenrufe nervten. Sie waren ungewohnt ruhig geworden, die Beiden mit der großen Klappe, dessen Sarkasmus vor jedem geliebt wurde, solange er nicht einen selbst traf. Doch dieser Sarkasmus kam nicht mehr aus vollem Herzen und war auch nicht mehr mit einem Lächeln unterstrichen, er kam beißend und war alles andere als spaßig geworden.

    „Er fehlt mir…“ Der Blick der Blonden war glasig, wie so oft in letzter Zeit.
    „Ich weiß. Sie fehlen uns Beiden.“ Sprach die Brünette aus, was sie beide dachten.


    .:Rückblick – Montag:.

    Es war nun schon der dritte Gig in Folge den die Ärzte hinter sich gebracht hatten, als nigelnagelneu gegründete Punkrockband. Mittendrin der rockenden Zuschauer befanden sich Nina und Pat, die zu der festen Überzeugung gelangt waren, dass ihr Leben wie einem Traum glich. Als Farin zu der Brünetten blickte schickte sie ihm einen Luftkuss, der ihn sich prompt verspielen lies – was ihm auch prompt ein sarkastischen Kommentar von Bela einbrachte, als sie das Lied trotz dem Patzer über die Runden brachten. Nina hingegen belies es bei einem strahlenden Lächeln und dachte sich nichts dabei als die angehenden Pornoqueens die Ärzte aus der Ferne an flirteten – schließlich kannten sie doch jetzt ihre Jungs.

    .:Rückblick Ende:.

    Seufzend stützte Pat ihr Kinn in ihrer Handinnenfläche ab und betrachtete die Menschen vor dem Fenster. Sie würde einiges geben um mit einen von ihnen zu tauschen. Es schien doch alles so perfekt, wann hatte sie die Zeichen übersehen? Wann hatten sie sich blenden lassen in ihrer grenzenlosen Liebe, in ihrem Vertrauen in die Loyalität der Männer? Sie hatten doch vieles geahnt, wieso hatten sie nicht reagiert? Lustlos kratzte sie ihre Schale leer.

    .:Rückblick – Mittwoch:.

    „Rod? Hast du Farin gesehen? Oder Bela? Oder gar beide…?“ Erkundigte sich Pat mit einem breiten Grinsen als sie mit Tüten bepackt gemeinsam mit Nina von einer Shoppingtour aus Berlin wiederkam. Sie hatte so einiges gekauft was sie ihren Freunden unbedingt zeigen musste, doch bei Rods Gesichtsausdruck stockte sie. Da stockten sie Beide. „Was ist los?“ Wollte Nina Stirnrunzelnd wissen, warf die Tüten auf das Sofa und schält sich aus Anorak und Chucks, „Du ziehst ein Gesicht wie Sieben Tage Regenwetter…“ „Die zwei haben keine Zeit für euch.“ Erklärte Rod knapp und blickte starr auf seine im Schoss gefalteten Hände. „Basteln sie wieder an einem Song?“ Grinsend setzte sich Nina zu Rod aufs Sofa und Pat lehnte sich an die Lehne, das Grinsen ihrer Freundin erwidernd. „Nein, sie…“ Fing Rod an, wurde aber von einem Schrei aus dem Nebenraum unterbrochen. „Ah! Bela, Fester!“ Und Nina erbleichte.

    .:Rückblick – Freitag:.

    „Und…?“ Nina sah auf als sich Pat zu ihr aufs Sofa setzte. Auch Rod blickte von seinem Kreuzworträtsel auf und schenkte Pat einen traurigen Blick. Stumm schüttelte die Brünette den Kopf, vergrub das Gesicht in ihren Händen. Sie hatten noch am selben Tag die Zimmer gewechselt, Nina und Pat schliefen mit Rod im Dreierzimmer während sich Farin und Bela das andere teilten und nicht darunter zu leiden schienen, das sie Nina und Pat gar nicht mehr sahen. Stattdessen vergnügten sie sich mit ihren Pseudo Playmates und ignorierten die Versuche ihrer Freundinnen, eine halbwegs vernünftige Erklärung für ihr Benehmen zu erhalten. Sie konnte schreien, toben, weinen, schweigen… Es war beinahe so, als hätte es niemals das gegeben, was sie bis vor kurzen noch verbanden. „So endet es also…?“ Pats Stimme zitterte als sie die Frage in den Raum stellte, nach der Hand ihrer besten Freundin greifend, „So einfach…?“ Eine einsame Träne rollte Ninas Wangen hinab, dann zog sie die Brünette in ihre Arme. Beinahe schon fluchtartig verlies Rod das Zimmer, der Anblick der beiden verzweifelten Mädchen zerriss ihm förmlich das Herz. Schließlich wusste er dass er nichts tun konnte. „Ihr verdammten Arschlöcher…“ Murmelte er in Richtung des zweiten Zimmers.

    .:Rückblick Ende:.

    Kaum das sie wieder zurück in Köln waren, wurde es schlimmer. Der Wunsch nach Ruhm und Reichtum entfernte Farin und Bela immer weiter von Pat und Nina, während letztere einfach nur stumm daneben stehen und abwarten konnten. Hilflos… Wütend krampfte sich Ninas Hand um das kühle Metall des Löffels als sie an die lächerlichen Ausflüchte der beiden zurückdachte. Bela hatte zuerst noch alles abgestritten und sich danach nicht einmal mehr die Mühe gemacht, es vor Nina zu verbergen. Farin hingegen hatte angeblich zu viel Stress mit der folgenden Tour und dem Schreiben ihrer Songs. Der einzige, der sich in unregelmäßigen Abständen aus den entlegensten Winkeln von Nordrhein-Westfalen bei ihnen meldete, war Rod.

    „Komm, lass‘ uns gehen.“ Pat zog einige Scheine aus ihrem Portmonaire und winkte dem Kellner zu. Und dann schwiegen sie wieder während sie sich ihre Anoraks anzogen und das Café verließen. Am nächsten Tag blieb ihr Stammplatz leer, am übernächsten auch. Sie hatten mit diesem Teil ihres Lebens abgeschlossen. Nina ergriff die Hand ihrer Freundin und drückte sie, sie hatten einander, sie würden auch das überstehen. Irgendwie. Irgendwann…



    Re: Normaly Days

    Charlyyy - 07.09.2008, 22:21


    waah! :'( du hast mich grad zu tränen gerührt =(( haupstsache rod is der einzig "gute" ;) aaber...das können die doch nich machäään :mumum: egal..ich verneige mich vor deinem schriftstellerischen talent :flehan: auch wnen das ende ich will nicht sagen doof...aber unerwartet is ;) aber sonst wäre es nicht diese geschichte...ich muss wohl damit leben, dass es kein happy end gibt, womit ja eg zu rechnen war..trotzdem wuääääh"" *heul*



    Re: Normaly Days

    Krissi - 07.09.2008, 22:33


    Das kannst du doch nicht machen! Du kannst Bela und Farin doch nicht einfach fremd gehen lassen! :?
    Aber wenn es jetzt ein Happy End geben würde, wär ja der Reiz für den nächsten Teil nicht da! ;D



    Re: Normaly Days

    .keks - 07.09.2008, 22:51


    Ahhh, wie toll! :cry: :)



    Re: Normaly Days

    Jacky - 08.09.2008, 06:54


    I.wie wusste ich das es so ein Ende geben würde^^
    Da Nessie ja gesagt hatte, dass es keine 0-8-15 Story ist.
    Und die wäre es ja gewesen, wenn alles mit einem Happy End ausgegangen wäre.

    Ich muss sagen das ist die einzige FF die ich in meinem Leben gelesen habe, denn alle anderen sind mir zu unglaubwürdig oder der Schreibstil gefällt mir nicht.
    Ein großes Kompliment an euch, Nessie und Pat.
    :D :D

    Schreibt schnell WEITER!!! :P



    Re: Normaly Days

    die.coriii - 08.09.2008, 14:39


    ein sehr realistisches ende, und mal ein gegensatz zu den 0-8-15 geschichten!

    aber trotzdem so traurig! :cry: :cry: :cry:



    Re: Normaly Days

    nicole - 08.09.2008, 14:49


    also zuerst muss ich mal loswerden, dass ich solche geschichten mit solchen enden liebe =)

    dann muss ich sagen, dass ihr zwei das irchtig toll gemacht habt. ganz großes kompliment!
    ich bin gespannt auf teil 2 =)

    ja und zum schluss.....
    trauriges (sehr einfühlsam geschrieben!), trotzdem schönes ende einer insgesamt sehr lustigen geschichte, die mich immer wieder zum lachen gebracht hat, egal wie meine laune vor dem lesen war! :)



    Re: Normaly Days

    Tina - 08.09.2008, 19:49


    hehe kein schnulzen-kitsch Ende :D Hätt ich Nessie aber auch nicht zugetraut :D
    Was sind Bela und AFrin denn bitteschön für Ärsche?
    Aber Hauptsache Rod ist cool 8)



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