Daniel van Buyten

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    Re: Daniel van Buyten

    blauercellersven - 16.03.2006, 10:01

    Daniel van Buyten
    Ein Zusammenprall mit Daniel »Wand« Buyten?

    »Das tut weh!«

    Er kam im Sommer nach Hamburg, wurde Mannschaftskapitän und erarbeitete sich den Ruf des steinharten Abwehrfels´. Groß, breit, stark - Attribute, die Daniel van Buyten wie kaum ein anderer Bundesligaspieler verkörpert. Dies brachte ihm in den letzten Jahren etliche Spitznamen ein, über die er im Interview spricht. Darüber hinaus erklärt er die sportliche Situation und gewährt einen Einblick in sein Seelenleben. Der Kapitän spricht.

    Sie sind jetzt drei Monate hier. Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom HSV?

    Van Buyten: Ich bin sehr zufrieden. Ich hatte ja gar keine Ahnung, was mich erwarten würde. Die Strukturen für einen Spieler sind absolut professionell. Unser neuer Trainingstrakt in der AOL Arena beinhaltet wirklich alles. Kraftraum, Bäder, Sauna, perfekte medizinische Betreuung. Außerdem wird man hier nicht im Stich gelassen. Immer wenn ich mal ein Problem hatte, konnte ich jemanden anrufen, der mir dann geholfen hat. Ich vergleiche den HSV in dieser Hinsicht mit Olympique Marseille.

    Trotzdem verlief der Saisonstart nicht nach Plan. Wo sind die Gründe dafür zu suchen?

    Van Buyten: Aufgrund des UI-Cups konnten wir uns nicht so vorbereiten, wie wir es eigentlich wollten. Wenn man alle drei, vier Tage spielt, kann man nicht so viel trainieren. Letztlich sind wir im UI-Cup nicht weitergekommen, haben aber zwei, drei Wochen der wichtigen Vorbreitungsphase verloren. Viele Spieler waren müde. Jetzt arbeiten wir die Defizite auf und werden von Woche zu Woche besser. Ich bin überzeugt, dass sich der Erfolg einstellen wird.

    Klaus Toppmöller hat Sie gleich zum Kapitän gemacht.

    Van Buyten: Ich bin stolz darauf, dass ich Kapitän des HSV sein darf. Es ist schön, wenn dir ein Trainer so viel Vertrauen entgegen bringt. Ich wollte dadurch keine Probleme machen.

    Welche Aufgaben muss ein Kapitän übernehmen?

    Van Buyten: Er muss alles dafür tun, dass die Mannschaft funktioniert. Auf dem Platz und auch daneben. Auf dem Platz ist er der verlängerte Arm des Trainers, daneben muss er für alle Mitspieler jederzeit ansprechbar sein und den Verein repräsentieren.

    Fällt es Ihnen schwer, nach jedem Spiel Interviews geben zu müssen?

    Van Buyten: Nach Niederlagen fällt es mir natürlich viel schwerer. Aber es gehört dazu, ich stehe vor der Gruppe, muss immer Stellung beziehen. Die Presse muss ja auch ihren Job machen.

    Sie wirken sehr routiniert vor Fernsehkameras. War das immer so?

    Van Buyten: Nein, ganz sicher nicht. Ich habe im Umgang mit den Medien viel gelernt. Früher war ich sehr schüchtern und ängstlich. Das öffentliche Sprechen hat mir dabei geholfen, mich auch als Person zu öffnen.

    Sie haben sich auch schon in Marseille und Manchester zurecht gefunden. Macht es traurig, wenn man als Fußballer häufiger gezwungen ist, Stadt und Umgebung zu wechseln?



    Van Buyten: Mich nicht. Solange ich Fußball spiele, denke ich nur an Fußball. Das schöne Leben kann ich nach meiner Karriere genießen. Jetzt brauche ich nicht viel, um glücklich zu sein. Hauptsache, meine Familie kommt mich besuchen so oft es geht?

    Sie sind sehr familienbezogen. Wann wollen Sie Ihre eigene Familie gründen?

    Van Buyten: Erst will ich meine Karriere zu Ende bringen. Als Fußballer bist du doch andauernd unterwegs. Ich will meine Kinder aber groß werden sehen. Ich will genau das für sie machen, was meine Eltern früher für mich gemacht haben. Das war das Größte überhaupt. Sie haben mich immer unterstützt. Meine Mutter hat mir allerdings das Versprechen abgerungen, dass ich die Schule zu Ende bringe. Daran habe ich mich gehalten. Obwohl ich wirklich nur Fußball im Kopf hatte. Schon mit zwölf Jahren habe ich meinem Vater geschworen, dass ich Fußballprofi werde. Ich war zu allem Verzicht bereit.

    Wissen Sie das Profileben heute zu schätzen?

    Van Buyten: Ja, ich liebe meinen Beruf. Ich habe mit nichts angefangen, natürlich weiß ich die Vorzüge jetzt zu schätzen. Aber es gibt auch Dinge, über die ich nachdenke.

    Zum Beispiel?

    Van Buyten: Manchmal habe ich den Eindruck, dass man sich als Profi nicht mehr selbst gehört. Du musst zu jedem Zeitpunkt aufpassen, was du machst, immer deiner Vorbildfunktion gerecht werden. Einen öffentlichen Fehltritt darf man sich nicht erlauben, da muss man höllisch aufpassen.

    Ihre Gegenspieler sollten sich besser auch keinen Fehltritt erlauben. Es tut sicher weh, wenn man gegen Daniel »Wand« Buyten prallt, oder?

    Van Buyten: Das tut ordentlich weh.

    Was für Spitznamen wurden Ihnen im Laufe Ihrer bisherigen Karriere noch verpasst?

    Van Buyten: Ich hatte schon eine ganze Menge. Zum Beispiel Godzilla. In Manchester war ich »the rock«, der Felsen. In Marseille hieß ich immer Tarzan. Die Reporter fanden, dass ich aussehe wie Johnny Weismüller. Da wurde sogar das Gerücht in die Welt gesetzt, dass ich die Hauptrolle in einem Tarzan-Film spielen soll. Fast zwei Monate hielt sich das. Obwohl ich nie etwas dazu gesagt habe.

    Von Ihrer Frisur her würde Tarzan schon ganz gut passen.

    Van Buyten: Stimmt. Ich trage die Haare seit zwei Jahren lang. Mir gefällt das so einfach besser. Meine Eltern wollen mich immer zum Friseur schicken. Aber ich gehe nicht.



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