Buchzitate

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    Re: Buchzitate

    Sonea - 17.04.2008, 20:42

    Buchzitate
    "die welt ist gierig und manchmal verschlingt sie kleine kinder mit haut und haaren"

    Edward: "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm..."
    Bella: "Was für ein dummes Lamm!"
    Edward: "Was für ein abartiger, masochistischer Löwe"

    ^^

    fortsetzung folgt wenn ich mal wieder mehr zeit hab^^



    Re: Buchzitate

    Lyndwyn - 17.04.2008, 21:23


    das zweite....!! ♥

    also hier ein par aus "Die Elfen" von dem grandiosen Bernhard Hennen:

    Mandred zu Alfadas: "Hilf Nuramon. Er ist weniger wiederborstig." (als Farodin^^)

    Mandred als sie riesige Winlager unter der Stadt Aniscans sehen:
    "Bei den Titten Naidas, Priester, was macht ihr mit so viel Wein? Badet ihr darin?"
    ^^

    Mandred, Nuramon, Farodin und Alfadas erfahren, dass Mandred ihre Pferde ausversehen bei einem Bordell untergebracht hat:
    Nuramon lachte laut und presste sich im nächsten Moment die Hände auf die Wunde über seiner Hüfte. "Ein Hurenhaus! Du hast die Pferde in einem Hurenhaus untergestellt, Mandred?"
    "Auf dem Hof eines Hurenhauses" wandte Oleif (das ist Alfadas) ein, der ebenfalls rot geworden war "Auf dem Hof."
    "Ich wette, das ist das einziege Hurenhaus in der Stadt", setzte Farodin nach. "Und du hast es zielsicher gefunden."
    Mandred konnte nicht begreifen, was daran so komisch sein sollte. "Ich weiß davon nichts. Im Hof steht die Werkstatt eines ehrbaren Handwerkers, das ist alles, was ich gesehen habe."
    "Natürlich" erwiederte Farodin grinsend. "Natürlich."



    Re: Buchzitate

    Sakura - 19.04.2008, 13:00


    Ich zitiere mal ein bisschen aus Bartimäus - Das Amulett von Samarkand^^

    Nach der dritten Aufforderung erschien der Kobold. Er drehte sich wie ein Kreisel und zog milde erstaunt eine Augenbraue hoch.
    "Du bist nicht tot?", fragte er.
    "Nein."
    "Schade."
    "Hör auf mit der Dreherei", fauchte ihn Nathanael an. "Ich habe einen Auftrag für dich."
    "Immer langsam", sagte der Kobold und bremste abrupt. "Wer ist das da neben dir?"
    "Das ist Bartimäus, auch einer meiner Sklaven."
    "Das bildet er sich jedenfalls ein", bemerkte der Dschinn.
    Der Kobold schnitt eine Grimasse. "Das soll Bartimäus sein? Der aus dem Tower?"
    "Ja."
    "Ist der etwa auch nicht tot?"
    "Nein."
    "Schade."
    "Keckes Kerlchen." Bartimäus reckte sich und gähnte. "Sag ihm, er soll sich lieber vorsehen. Kobolde seiner Größenordnung pflege ich als Zahnstocher zu benutzen."
    Der Säugling sah skeptisch aus. "Ehrlich? Und Dschinn wie dich verspeise ich zum Frühstück, Kumpel."


    Jabor wollte mir von der anderen Seite des Kronleuchters eine Pestilenz auf den Hals schicken, doch sie wurde unterwegs von einer Kraftwelle zerfetzt und in eine Wolke hübscher Blumen verwandelt, die langsam zu Boden segelten.
    "Entzückend", kommentierte ich. "Jetzt musst du nur noch lernen, wie man sie hübsch anordnet. Ich borge dir gerne eine Vase."
    Ich glaube nicht, dass Jabors Gespür für Beleidigungen so weit reichte, um diesen Seitenhieb zu raffen, aber der Tonfall kam bei ihm an, und das genügte, dass er sich zu einer verbalen Erwiderung hinreißen ließ.
    "ER HAT MICH GERUFEN, WEIL ICH DER STÄRKERE BIN!", grunzte er, rupfte den Kornleuchter von der Decke und schmiss ihn nach mir. Ich wich anmutig wie ein Balletttänzer aus. Der Kronlichter krachte an die Wand und es regnete Kristallsplitter auf die Köpfe der Zauberer.
    Jabor zeigte sich von meinem eleganten Manöver mitnichten beeindruckt. "FEIGLING!", brüllte er. "DAS IST ALLES, WAS DU KANNST - RUMLABERN, WEGRENNEN UND DICH IRGENDWO VERSTECKEN!"
    "Das nennt man Intelligenz", entgegnete ich, drehte eine Piruoette, riss einen zerbrochenen Balken aus der Decke und schleuderte ihn wie einen Speer nach Jabor.


    Jaah, ich war fleißig... *Handschmerz*



    Re: Buchzitate

    Sonea - 21.04.2008, 19:02


    There is an unbridgeable gap between the generations, and i have no wish to corss it.


    Voll psycho
    Harald Martenstein spricht mit seinem Sohn:
    Mein Sohn ist 14 Jahre alt. Wenn er etwas großartig fand, sagte er bis vor Kurzem: "Das ist geil.".Das Wort geil bedeutete im Mittelalter gut. Später bedeutete es lüstern. Jetzt heißt geil wieder gut. Ich hab meinen Sohn gefragt: "Was ist das Gegenteil von geil?Wie nennt ihr, in euren jungen, taubedeckten Welt, in welcher gerade die Morgensonne der Selbstfindung aufgetht, eine Person, ein Tier oder eine Sache, die nicht großartig ist?"
    Mein Sohn sagte: "Das Gegenteil von geil heißt schwul. Ein schwuler Film ist ein Film, der nicht geil war. Schwule Schulsportschuhe. Eine schwule Mathearbeit. Der Pitbull-ein schwuler Hund. Die Klassenfahrt nach Beverly Hills war geil." In der neuerlichen Umprägung des Wortes kommt meiner Ansicht nach nicht die Wiederauflebung des Ressentiments gegen Homosexuelle zum Ausdruck, sondern die ewige Lust der Jugend an der Provokation.
    Kürzlich kehrte mein Sohn aus der Schule zurück und teilte mir mit, weiter Umwertungen hätten stattgefunden. "Man sagt nicht mehr geil, nur Dreißigjährige sagen geil." Jetzt sagt man zu etwas Gutem meistens porno. Das Schulfest war voll porno. Der Pfarrer im Jugendgottesdienst hat porno gepredigt. Mein Sohn sagt, das Gegenteil von porno bezeichne die Jugend neuerdings als psycho.Ein Mädchen, das gestern noch schwul war, ist heute schon psycho. In der Kombination dieser beiden Begriffe ergeben sich reizende sprachliche Effekte, zum Beispiel: Psycho von Hitchcock ist ein porno Film. N. ist ein porno Typ, aber er muss jede Woche zu einem psycho Therapeuten.
    Nach einigem Nachdenken wurde mir klar, dass die Gutwörter und die Schlechtwörter der Jugend meist dem Bereich des Sexuellen entnommen werden. Dabei wird stets das gesellschaftlich Goutierte negative besetzt, das gesellschaftlich Verpönte aber ins Positive gewendet. Dies ist eine Entdeckung eines soziel-psychologiscgen Gesetzes, dies ist das Holz, aus dem Promotionen geschnitzt werden. In 10 Jahren werden die 14-Jährigen sagen:
    Die Klassenfahrt nach Bad Orb war sensibel und nachhaltig. Die Klassenfahrt nach Beverly-Hills aber war pädophil. Dann aber dachte ich an das große Wort des Sigmund Freud: "Derjenige, der zum ersten Mal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."



    Re: Buchzitate

    Lowen - 23.04.2008, 18:58


    (...) ''Wir haben die Orte, an dennen es die meisten Toten gab, sogar von Freiwilligen durchsuchen lassen, ob uns vielleicht ein paar Albae (böse Elfen) mit ihren Fertigkeiten von dort aus zusetzen, aber wir haben keine Spuren gefunden. Dafür erkrankten die Freiwilligen der Expedition innerhalb von wenigen Umläufen und starben.
    ''Wie'?'' fragte der Einäugige nach.
    ''Sie erstickten an ihrem eigenen Blut. Sie schwitzten, und die Lungen liefen voller Blut, bis sie keine Luft mehr bekamen.'' Sie schauderte. ''Ein grauenvoller Tod, Tungdill''
    Er sc hob die Karte von sich und leerte seinen Humpen. Der siebte, wenn Ingrimmsch sich nicht verzählt hatte. Das war für einen Zwerg, der kaum etwas richtiges gegessen hatte und immer noch nüchtern wirkte, eine stattliche Leistung. Heldenhaft eben. ''Haben sich ihre Gliedmaßen verfärbt? Die Fingerkuppen beispielswiese? Und die Zungenspitze?''
    Balyndis und ihr Sohn wechselten einen kurzen Blick
    ''Ich hab ihm nichts davon gesagt'', sagte Balyndar daraufhin.
    ''Niemand weiß davon.''
    Tungdill schenkte ihm ein gefährliches Lächeln. ''Ich muss es auch von niemanden erfahren. Ich habe es mir selbst erschlossen'' Er verlangte einen neuen Humpen. ''Es ist kein Fluch. Es ist ein geruchloses Gas''
    Balyndar rollte mit den Augen. ''Nein, ist es nicht! Das haben wir ausgeschlossen.''
    Die Methoden zur Erkundung der herkömmlichen Ausdünstunge des Berges sind bei dieser Heimsuchung zwecklos, Balyndar. Es ist der Kordrion (drachenähnliches geschöpf nur bissl dümmer und mehr augen)
    Er ist in mehrfacher Hinsicht der Schuldige am Sterben. ''Er frisst nicht nur diejenigen, die gegen ihn ausziehen. Seine Ausscheidungen bewirken den Tod, den mir Balyndis beschrieben hat, Sobald sie mit Wasser in Berührung kommen'' Er nahm die Karten zur Hand. ''Ingrimmsch sagte mir, das der Kordrion im nördlcihen Teil des Grauen Gebirges sitzt, in der Nähe des Steinernen Torwegs. Das ist die Erklärung: Das Regenwasser spült seine Exkremente die Hänge hinab und läuft in die Flüsse, welche durch kleine Kanäle exakt in die Teile fließen, in denen das vermeintliche Fieber auftauchte.''
    ''Seine Scheiße bringt sogar Verderben?!**, entfuhr es Ingrimmsch ungläubig. ''Ho das nenne ich ein hinterfotziges Scheusal! Umso besser, dass wir ihm ein Ende bereiten ...



    Re: Buchzitate

    tupis - 23.04.2008, 21:44


    ich hab da einen spruch in nem buch gelesen, naja ne freundin hat mir den gezeigt eigentlich war dder auf englisch aber egal:

    meine philosophie ist ziemlich einfach, jeder tag an dem niemand versucht mich zu töten ist ein guter tag.
    in letzter zeit hatte ich wenige gute tage!!!!!

    ich mag des voll



    Re: Buchzitate

    Sonea - 26.04.2008, 12:14


    "Du warst weg?", fragte ich (Bella) vorwurfsvoll und und strich über den Kragen seine frischen Hemdes.
    Edward: "Ich hätte umöglich mit denselben Sachen gehen können, in denen ich gekommen war - was sollen denn die Nachbarn denken?"
    Ich (Bella) zog eine Scnute.
    "Du hast tief und fest geschlafen; ich hab nichts verpasst." Dann blitzte etwas in seinen (Edwards) Augen auf. "Den Monolog war schon vorbei."
    Ich (Blelle) stöhnte. "Und - was hast du diesmal gehört?"
    Sein Blick wurde zärtilich. "Du hast gesagt, du liebst mich."
    "Das wusstest du doch schon", sagte ich (Bella) und senkte den Kopf.
    "Trotzdem, es war schön, es zu hören."
    "Ich liebe dich", flüsterte ich (Bella).
    "Du bist mein Leben", antwortete er schlicht.

    "Es ist interessant, dir beim schlafen zuzusehen", sagte er (Edward) ganz sachlich. "Beziehungsweise zuzuhören - du sprichst."
    "Nein!" Ich (Bella) schnappte nach Luft und musste mich an der Spüle abstützen. (...)
    Sofort wurde seine Miene bekümmert. "Bist du sauer?"
    "Das kommt drauf an!" (...)
    "Und worauf?", bohrte er nach, als ich nichts sagte.
    "Darauf, was du gehört hast!", sagte ich kläglich.
    "Sei mir nicht böse!", bat er. (...) "Du vermisst deine Mutter, flüsterte er. "Du machst dir Sorgen um sie. (...)"
    "Sonst noch was?", fragte ich (Bella).
    Er wusste, worauf ich hinauswollte. "Meinen Namen hast du auch genannt", gab er zu.
    Ich seufzte resignierend. "Oft?"
    "Wie oft genau ist 'oft'?"
    "Oh Gott!", ich (Bella) ließ den Kopf hängen. (...)
    "Fühl dich nicht bloßgestellt", flüsterte er mir (Bella) ins Ohr. "Wenn ich Träume hätte, würden sie alle von dir handeln. Und ich schäme mich nicht dafür."



    *schnulz*xD

    Er (Farid) hat sie geküsst!" flüsterte eins der Kinder Doria zu, gerade so laut, dass Meggie es verstehen konnte. Es war ein Mädchen und es errötete, als Meggie seinen Blick erwiederte. Hastig verbarg es das Gesicht an Dorias Seite.
    "Ja, das hat er", flüsterte Doria zurück. "Aber hat sie ihn auch zurückgeküsst?"
    "Nein!" stellte der Junge zu seiner Rechten fest und musterte Meggie so abschätzend, als fragte er sich, ob es Spaß machte, sie zu küssen.
    "Das ist gut." sagte Doria. "Sehr gut."


    @lyn:des hast du ins eri geschrieben^^



    Re: Buchzitate

    Lyndwyn - 13.05.2008, 14:33


    @Sonea: ah ja stimmt^^

    So, noch ein paar Zitate aus Bis(s) zum Abendrot.

    "Edward!" brachte ich (Bella) unter Kichern heraus. "Und dabei... dachte ich immer... du wärst viel... klüger als ich!"

    das war irgendwie so witzig an der Stelle...^^


    Seine Lippen waren wieder an meinem Ohr. "Bella", murmelte er, und seine Stimme war warm und samten. "Würdest du bitte aufhören dich auszuziehen?"
    "Möchtest du das lieber machen?" fragte ich verwirrt.

    oh Gott ich hab mich so kaputtgelacht... Bella Bella... ohje...^^

    und jetzt noch zwei total schöne:

    "Isabella Swan?" er schaute zu mir auf, seine Wimpern waren so unglaublich lang, und sein Blick war weich, aber immernoch glühend. "Ich verspreche dir, dass ich dich immer lieben werde - jeden Tag bis in alle Ewigkeit. Willst du mich heiraten?"

    "Schlaf, meine Bella. Träum süß, du bist die Einzige, die je mein Herz berührt hat. Es wird immer dir gehören. Schlaf, meine einziege Geliebte."

    das zweite hört sich auf englisch schöner an... :

    "Sleep my Bella.
    Dream happy dreams. You are the only one who has ever touched my heart.
    It will always be yours.
    Sleep my only Love."



    Re: Buchzitate

    Sonea - 10.07.2008, 21:34


    Whiper, Isabel Abedi
    (Auszüge aus Elizas Tagebuch)

    Ich hasse, hasse, hasse ihn! Er nimmt
    mich mit in dieses Haus wie etwas, das
    ins Gepäck gehört, nicht, weil es schön
    ist, sondern, weil es mitmuss, ein not-
    wendiges Übel wie ein sperriger Regen-
    schirm. Notwendig bin ich nicht, aber ein
    Übel werde ich sein, darauf kann er Gift
    nehmen.

    Eliza,3.Juli 1975


    Es ist, als ob er seine Worte zu Hause spa-
    ren würde, um sie draußen auszuteilen.
    Die Dorftrottel in der Kneipe kleben
    schon jetzt an seinen Lippen wie die Bie-
    nen am Honig. Der Herr Doktor aus der
    Stadt mit seiner schönen Tochter. Ich
    sage kein einziges Wort. Mein Gesicht ist
    aus Glas, und ich wünsche mir, dass sich
    jemand daran schneidet.

    Eliza,5.Juli 1975


    Ich habe die Brüder Löwenherz auf Mut-
    ters Nachttisch gefunden, ich habe darin
    gelesen. Ich habe darin gelesen, und Jona-
    than war wieder da. Er war so sehr da,
    dass ich meinte, ihn halten zu können.
    Mich an ihm festhalten zu können.

    Eliza,7. Juli 1975


    Der Junge mit dem Muttermal. Er heißt
    Robert und hilft beim Renovieren. Mein
    Vater wirft sofort die Angel nach ihm
    aus. Er will Ersatz für Jonathan, als wäre
    ich gar nicht vorhanden. Dafür hasse ich
    ihn einmal mehr! Aber Robert lässt sich
    nicht ködern. Er arbeitet schweigend, und
    bevor er geht, sieht er mich an. Seine Au-
    gen sind so dunkel, dass man kaum die
    Pupillen erkennt. Ich glaube, ich werde
    beschließen, ihn zu mögen.

    Eliza,9.Juli 1975


    Heute war ich bei Marie, dem Mädchen
    mit den blonden Zöpfen und dem kratzi-
    gen Rock. Sie ist schon fast sechszehn, aber
    sie fürchtet sich vor Geistern wie ein
    Kind. Sie sagt, es wohnt einer in ihrem
    Schrank. Ich flüstere, dass ich ihn spüren
    kann, dass ich glaube, er wolle mit ihr
    sprechen. Ich sage Marie, sie soll ihn ru-
    fen, und als sie blass wird, lache ich sie
    aus.

    Eliza,11.Juli 1975


    Und wenn ich selbst ein Geist wäre?
    Würde mein Vater dann mit mir spre-
    chen? Würde er im Traum nach mir ru-
    fen, so wie jetzt nach Jonathan? Und ich-
    würde ich antworten? Oder würde ich
    ihn mit Schweigen strafen?
    Der Abend ist Nacht geworden, und das
    Dorf ist zu still für solche Gedanken. Ich
    schiebe sie zurück wie einen dunklen
    Vorhang, aber heller wird es dadurch
    nicht.

    Eliza,13.Juli 1975


    Beim Bauern gibt es Milch. In seiner Kü-
    che riecht es nach Kohl, über dem Ofen
    hängt ein Bild von Maria. Die Alte nennt
    mich Schneewittchen. Sie sitzt den gan-
    zen Tag vor der Haustür, ihre mausgrau-
    en Haare stecken unter einem schwarzen
    Kopftuch, und ihre Hände sind rau wie
    Reibeisen. Als sie mir zum Abschied ei-
    nen Apfel schenkt, habe ich fast Angst
    hineinzubeißen.

    Eliza,14.Juli 1975


    Der Dachboden wird mir gehören. Mir
    allein. Während mein Vater Robert zu
    weiteren Arbeiten am Haus überredet,
    schleiche ich mich hoch. Ich bin umgeben
    von Vergangenheit, und mein Lächeln
    verfängt sich in fremden Geschichten. Ich
    will auch eine Geschichte haben, eine, die
    ich selbst bestimme.

    Eliza,15.Juli 1975


    Thomas Kord, du bist ein armseliges, klei-
    nes Würstchen, weißt du das? Mit deinen
    dreckigen Sprüchen kannst du vielleicht
    Mädchen wie Marie einschüchtern, aber
    nicht mich. Wenn du etwas von mir
    willst, dann komm doch. Komm und hol
    es dir.

    Eliza,17.Juli 1975


    Glaubt man dem Gerede im Dorf, dann
    ist es nicht dieser Kord, sondern Robert,
    vor dem man sich in Acht nehmen muss.
    Angeblich ist er vorbestraft wegen Kör-
    perverletzung, und da war auch was mit
    einem Mädchen. Aber ich mag das Dunk-
    le, das von ihm ausgeht. Ich mag sein
    Gesicht, seine traurigen Augen. Er ist
    seltsam schön wie eine Nacht ohne
    Sterne.

    Eliza,19.Juli 1975


    Fortsetzung folgt



    Re: Buchzitate

    Lyndwyn - 13.07.2008, 13:31


    die hören sich gut an, da wird man gleich neugierig auf das Buch... Ist das eine Reihe oder ein einzelnes Buch?

    "Friss ihn, Bär! Friss ihn auf der Stelle!
    Er ist tatsächlich zurück, aber denkst du, er lässt sich bei einem alten Freund sehen?"

    - Der Schwarze Prinz, Tintenblut



    Re: Buchzitate

    Sonea - 13.07.2008, 15:34


    einzelnes,ist auch nicht besonders dick^^



    Re: Buchzitate

    Lyndwyn - 14.07.2008, 19:50


    hm dann werd ich in nächster Zeit im Buchladen mal sehen, ob es das da gibt, hört sich jedenfalls wirklich gut an! Danke für den 'Tipp'!



    Re: Buchzitate

    Sonea - 14.07.2008, 20:22


    jeah!cool! ich muss mich unbedingt mit jemanden über das buch unterhalten^^



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