Osgallon X: Review

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    Re: Osgallon X: Review

    Fynnie - 07.04.2008, 10:22

    Osgallon X: Review
    Da ich nicht dabei war und von überall her komische Kritiken und Reviews an mein spitzes Ohr gelangen, wollte ich fragen ob ihr mir hier eine kleine Zusammenfassung geben könnt, aus eurer Sicht.

    Das Osgallonforum ist etwas wirr, ich verstehe da nicht alles o.O

    Edit: Und evtl. gleich einen Termin für eine zweite Oisin-Besprechung ansetzen, so wie wir das besprochen haben an der ersten.



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 07.04.2008, 11:04


    Osgallon X war wohl mein letztes Osgallon.

    Kurzer Geschichtsabriss:
    Freitag- Ankunft
    -Turuks töten einen weissen Hirschen und als die Spieler auftauchen auch zwei von ihnen.
    -König Bran wird von den Turuks gefunden und zu den Spielern gebracht
    -König Bran stirbt
    -Das erbe des Königs wird verlesen:
    Anadir soll König werden (erbittet sich aber Zeit bis Morgen)
    Aralas wird Prinz und Vize von Anadir
    Skirs bekommen die Hirschzucht
    Tuan die Kutsche
    Amraton wird oberseter Alschemist
    Mabrook bekommt den Weinkeller

    Samstag
    -Anadir wird im Wald aufgeknüpft gefunden. Arals geht auf die anwesenden Turuks los und reisst Amraton und Tuan mit in den Tod.
    -Chivas wird König
    -Die Toten werden bestattet
    -Naidar taucht auf, vom Kupfernen wieder besessen und verletzt Skirs und Asgarothi.
    -Verhandlungen mit den Turuks wegen Muanflöte klappen endlich.
    -Naidar wird vom Kupfernen und der Blindheit befreit
    -Turuks schliessen Friedenspackt mit Chivas

    Sonntag
    -Argo wird bei der Verhaftung von zwei Deserteuren am Hals schwer verletzt. Nur das Blut des Götterdrachen Luth in ihm und Lia die Heilerin retten ihn vor dem Tot.
    -Dorian wird in der Bauchgegend schwer verletzt bei der gleichen Mission.
    -Die Drachenkrieger tauchen auf und das Volk flüchtet.



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 07.04.2008, 11:19


    Persönliches
    Ich werde nichts ins Osgallonforum schreiben.

    -Plot: Bran will die Flöte wegen seiner neuen Frau...Findet die Flöte oder Osgallon geht unter?...Flöte bringt nix weil die Drachenkrieger eh unbesiegbar sind???

    Zeigt sehr schön wie unzureichend das Spiel war.
    Die Turuks sollten auf Geheiss der Orga Streit mit den Menschen anfangen. Warum? nur damits was zu tun gibt? Fremdrasse X zum prügeln? Wir haben von Tuan mal gelernt das die Turuk ein stolzes und edles Waldvolk sind und unternehmen alles um die Situation nicht eskalieren zu lassen mit dem Ergebniss dass wir als 'Lasch' bezeichnet werden. Es war alles organisiert Anadir, Bran Aralas war alles abgesprochen und die Spieler waren nur zum zuschaun da. Alles in der Hoffnung das die Menschen endlich auf die Turuks losgehn. Warum sollten wir? Aralas hätte eigentlich gewusst dass es nicht die Turuks waren aber wenn die Orga sagt er soll drauf los thja.

    Die Turuks hatten eine Killlist welche Spieler sie auschalten wollten...

    Essen: Wie immer zu viel un zu teuer. Es waren 1000.- für das Essen eingeplant!!!!!! Hallo!? was soll denn bitte diese Extravaganz?
    Es war lecker ja klar. Aber wenn ich lecker essen gehn will brauch ich dazu kein Larp

    2. Charas: Als Mabrook, Tuan und Anadir tot waren und sie ihre zweitcharas vom Stapel rissen ging es nur noch darum ärger zu machen und zu stören. Sorry aber von den dreien hätte ich echt mehr erwartet.

    Gejubel als rumging Argo sei Tod: Unterste OT Schublade!

    OT: Vor allem die Noobs haben lautstark in der Taverne OT blasen erzeugt und wenn man sie dann drauf hinwies wurde man als 'konsequenzler' angeschnödet. Tuan beklagt sich im Osgallonforum dass wir kamen als er grad OT war....HALLO das Spiel lief noch! was sollten die ganzen NSCs OT in der Taverne? Was genau an 24h IT war so unverständlich???

    Für mich eines der schlechtesten Spiele die ich je erlebt habe.
    Sorry aber das war das letzte Osgallon



    Re: Osgallon X: Review

    Xanya - 07.04.2008, 11:28


    Ich muss leider zustimmen... Es gab zwar einzelne coole Szenen, aber die waren innerhalb des Spielergrüppchens, mit dem ich rumgezogen bin. Alles in allem trifft es Olis Beschreibung auch aus meiner Sicht ziemlich gut. (abgesehen davon, dass Adrianna Argo gerettet hat und Lia Dorian, aber Detail)

    Extrem Schade an sich, weil der Anfang, das Ausspielen von Turuks gegen Menschen, an sich ein guter Ansatz war. Wäre da einen dritte Partei aufgetaucht, gegen die man sich sogar hätte verbünden können...



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 07.04.2008, 11:29


    Gründe warum Argo noch lebt:

    -ein leichtes Berühren am Hals ist kein Schlag und höchstens ein tiefer Schnitt.
    -Die Halsmuskulatur ist sehr stark
    -Sein Schnitt hat den seitlichen Halsmuskel getroffen und nicht die Arterie (die laut Anatomie weiter vorne liegt)
    -Selbst wenn die Schlagader getroffen wäre blutet man nicht in Sekunden aus (Das geht nur im James Bond) Die Heiler waren sofort da und die Wunde wurde zugedrückt. Aussrdem bekam ich einen Stabilisierungstrank von dem Linda genau EINEN für solche Situationen dabei hatte und dieser klar als dieser mitgenommen wurde.
    -Jemanden am Hals zu berühren und dann den 'Todesstoss' zu tellen ist Kindergarten.

    Argo kann sterben. Ich habe kein Problem damit, aber durch Telling und schlecht ausgepielte Attacken nicht.



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 07.04.2008, 14:53


    Hab grad erfahren dass das Querschlägern von den Tuan/Anadir 2.Charas klare Orgaanweisung war.... Passt ja sehr gut ins Bild



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 08.04.2008, 13:23


    Mail an die Osgallon Orga:

    So der Ärger ist verraucht und ich setze an zum Review.
    Ich schreibe euch das extra per Email weil bei jeder Kritik die andern Spieler sowieso nölen ich sei nur sauer wegen Argo. Dies hat aber andere Gründe die ich noch erwähne.

    Das Spiel:
    Ich hatte bis etwa am Samstag Nachmittag einfach das Gefühl Zuschauer zu sein.
    -Bran stirbt (Plotvorgabe)
    -Anadir stirbt (Plotvorgabe)
    -Aralas stirbt (Plotvorgabe)
    -Keine Verhandlungen mit den Turuks (Plotvorgabe)
    Die Turukspieler sagten nachher selbst sie hätten Mühe gehabt einen Grund zu finden uns zu hassen. Warum die strikten Vorgaben. Wenn es die Spieler schon schaffen zu deeskalieren warum bestraft man sie noch? Warum können die Turuk Nsc nicht Turuk Spieler sein mit eigenen intressen und eigenen Zielen. Warum die SL Vorgaben sie müssen mit uns Ärger anfangen? Ihr habt die Grundidee der 'edlen Wilden' zu 'standartgegnernscmosch' degeneriert und wundert euch nachher dass die Spieler mit den Nsc reden wollen. Einer der Hauptgründe warum die Spieler so demotiviert waren am Samstag, war das ALLE Versuche mit den Turuks in Kontakt zu treten wegen der Flöte oder den Blumen rigoros auf Orgaanweisung abgeschmettert wurden. Die Turuks hätten wohl auch nach dem weissen Hirschen nicht angegriffen, denn wir haben ihnen Essen angeboten. Der Grund warum Mabruok sterben musste war klar die OT ansage 'macht ärger'.
    Wenn ihr schon Turuks als 'Gegner' bringt dann bringt doch zwei Clans einen 'Schimpansenartigen' agressiven lärmigen Stamm und einen ruhigeren 'Oran Utanartigen' mit dem man verhandeln kann. Gebt jedem Stamm eine eigen Identität und die Spieler werden mit freuden die bösen verkloppen und mit den guten Verhandeln. Nach 10 mal 'Turuks euch essen' wars einfach langweilig. Ich gebe euch nicht die Schuld das ich mit meinem veränderten Konzept die Turuks nicht angreiffen durfte so sehr sie uns an den Karren fuhren. Dieser Zwiespalt war eines der spannensten Dinge an dem Spiel. Aber unterlasst dann Bemerkungen wie 'Die Spieler waren ja voll lasch und feige' (o-Ton Debora) weil ich als Anführer gewählt wurde und nicht kämpfen wollte. Da können die Spieler nix dafür.
    Lasst bitte auch die Weltuntergangsstorys. Die Spieler zu motivieren die Flöte zu besorgen sollte nicht mit 'sonst geht Osgallon unter' erklärt werden. viel zu billig. Die Wichtigkeit der Flöte hätte einfach im letzten Willen von Bran oder als letzte Worte von Anadir auftauchen können.
    Apropo ich fand es sehr schön die Stammspieler zu belohnen mit Goodies wie Kutschen oder Hirschzuchten. Gab einem für kurze Zeit das Gefühl der Orga wichtig zu sein.
    Die Idee Plot über mehrere Spiele wieder kommen zu lassen finde ich Toll. Begreift aber das die Spieler sich abgeschlossene Episoden gewöhnt sind und verwirrt sind wenn die Flöte in diesem Spiel nix nützt.
    Das die Nsc anscheinend ne Killliste hatten, wem sie mal ans Bein tretten wollten finde ich unterste Schublade. So bestraft ihr nur die Spieler die aktiv versuchen euren Plot zu lösen. Die Spieler die nix machen werden davon nicht betroffen. Ausserdem ist die Anweisung den oder den Spieler zu killen eine ganz klare OT Beleidigung.
    Drachenkrieger: Hat Sandra nicht ne Stickmaschine?? Haben Spieler nicht Rüstungen? Hat sich Anadir nicht einen Wolfskopf gebaut? Könnte man nicht einen Drachenkopf bauen? Drachenkrieger waren zuwenig sorry. Graue Mäntel und farbige Gugel sind zu wenig für unbesiegbare Wesen. Wenn sie schon krass sind sollten sie auch krass aussehen.
    Essen: Ich weiss die Orga setzt grossen Wert auf extravagante Küche. Sie ist sehr lecker und immer eine Freude. Aber sie ist unnötig. Gutes wärschaftes Essen würde völlig ausreichen. 1000.- Franken für Essen sind meiner Meinung zu viel. Legt lieber den Preis fürs Larp runter dafür. Wenn ich schön Essen will mach ich das nicht am Larp sondern privat. Am Larp möchte ich einfaches mit viel kohlenhydraten. Eintopf oder Gulasch. nix Aufwendiges. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
    2.Spielercharas: Tuan und Anadir zu sagen sie sollen Querschläger spielen und möglichst mir und Chivi ans Bein tretten war in Anbetracht der schon eh gesunkenen Spielerlaune wohl ne blöde Idee. So bestraft ihr wieder nur die Spieler die versuchen das Spiel am Laufen zu halten. Chivi und mich noch mehr zu demotivieren weil wir die ganze Zeit auf die beiden Querulanten acht geben mussten war sehr mühsam, wir hatten schon genug Probleme mit den Turuks und den andern Spielern die nicht mehr wollten. Natürlich gehen die Magier nicht mehr inden Wald um Blumen zu suchen wenn die Turuks sie gleich aufessen. Wundert euch das denn??
    OTBlasen: Häufig von euch selbst produziert. Wenn die eine Hälfte des Raumes mit laut scherzenden Orgas gefüllt ist dann ist es schwer (vor allem für die Noobs) selber IT zu bleiben. Klar mussten die NSC irgendwo hin. Aber wenn die ganze Taverne nur noch OT ist macht das 24H IT keinen Sinn mehr und führt zu solch komischen Situationen wie die Argoszene. Versucht doch wenigstens leise zu sein auch wenn die Nsc durchgefraôhren und müde sind. Die Spieler waren auch OT ich weiss aber bei euch fängt die Spirale nunmal an.
    Aktive Spieler: Es gibt immer einige wenige die versuchen das Spiel zu reissen, den Plot zu lösen und die andern Spieler zu motivieren sich für ein Land und einen König einzusetzten, der nicht ihr eigener ist. Die Schlachtrösser jeder Orga...und genau die bestraft ihr mit Querulantenbremsklötzen, Killlisten und anderen lustigen Dingen. Euch muss klar sein dass ohne einen Chivas, Tuan oder die Oisins das ganze Spiel versupft. Weder Söldner xx noch Heiler YZ sind Anführer und Zugpferde. Mitläufer zu spielen ist je nach Charakonzept toll aber ein Heiler wird niemals das Schwert erheben und rufen 'Osgallon, mir nach!' Hört auf den Zugpferden an den Karren zu fahren von der Orga aus. Die haben schon genug zu tun mit normalen Querschlägern und dem Plot. Ich erinnere mich nur zu gut an die halbOTszene in der Chivi und bittet zu bleiben weil er allein keine Chance hätte den Haufen bei der Stange zu halten. Wenn schon gebriefte 2.Charas dann Motivatoren für die passiven und nicht bremsen für die aktiven. Bring Königtreue Fanatiker, Militärische Offiziere und übereifrige Abenteurer statt tikonischen Rebellen.
    Land: Gebt euch mehr Hintergrund. Gebt jedem Herzogtum ein Wappen und Modetips. Gebt jedem Herzogtum einen Trend. Wenn schon extravagante Küche, kocht etwas dass in dem bespielten Herzogtum auch auf den Tisch kommen würde. Ihr bremst die Spieler nicht, im Gegenteil ihr gebt ihnen etwas woran sie sich orientieren können. So spielen sie nicht mehr Söldnergruppe XX sondern erfinden die 'Fumorischen Raben' und tragen die Farben von Fumo. Dann liegt ihnen auch was an Bran oder andern Fürsten und der Adel kriegt endlich den Respekt den er Verdient hätte. Meine absichtlich gespielte Respektlosigkeit gegnüber dem König wurde gar nicht bemerkt weil jeder den König mit 'Hey Chivas' ansprechen darf. Macht das Land als Wohngegend attraktiv und es wird mehr osgallonen haben als in den letzten Spielen (Welche etwa 3 waren).
    Die Argoszene: Zwei Dinge: 1. Wenns OT grad nicht passt wegen verarzten dann meldet das als Orga und wir kommen in ner viertel Stunde wieder. 2. Kommt nach dem Kampf als Orga wenn ihr der meinung seit jemand spielt nicht aus nicht wärend. Szene war folgende Amarak hielt mir die Lanze in Richtung Hals und berührte mich kurz damit. Ganz leicht. Ich schnappte mir die Klinge und führte sie über meinen Kopf aus dem Weg und griff ihn an. Mir war nicht klar das ein erfahrener Spieler wie Anadir einen Schnitt am Hals so sanft andeutet, vor allem weil wir uns lange kennen und er durch unsere Urulokivergangenheit eigentlich wissen müsste das ich nicht zimperlich bin. Ein leichtes Berühren ist für mich kein Schnitt und Anadir sollte das wissen. Natürlich hätte er nicht ausholen sollen aber etwas Druck und ein klares Abziehen müssten schon sein. Ich weiss dass man mir nachsagt ich spiele nicht aus und klar wollte mir die Orga mal eins reinbrennen, anders kann ich mir das Gejubel der Nscs nicht erklären. Ich versuche wirklich Treffer auch auszuspielen und hab nach Hellis Armtreffer auch nen halben Tag den Arm nicht benutzt. Bei Amadeus' Armtreffer hab ichs auch ausgespielt aber das hat er nicht gesehn weil der Arm hinter meinem Schild war (Der an einem Gürtel an meiner Schulter hing und somit nicht sank).
    Fazit zur Argoaktion:
    -Ein Schnitt an der Seite des Halses ist zwar Autsch aber nicht Lebensbedrohlich. Die Schlagader ist weiter unten in Richtung Kehle und die hat er nicht getroffen.
    -Selbst wenn er getroffen hätte würde man nicht innerhalb von einer Sekunde verbluten. Es geht gut Ein bis zwei Minuten bis ein Körper lebensgefährlich viel Blut verliert.
    -Die Heiler haben sofort den Blutfluss gestoppt.
    -Das Blut des Götterdrachen Luth (It an einem Hornstein erspielt) verleiht Argo stärkere und schnellere Heilung
    Ich habe kein Problem damit Argo sterben zu lassen aber nicht durch telling.

    Fazit des Spiels
    Tuan hat sehr schön geschrieben wie sich die Larpszene verändert. Es wäre Schade wenn Osgallon im Sumpf von 'Saufen, Lustig und OT' untergehen würde.
    Tarodin meinte es sollte ein 'Aufräumspiel' sein. Das einzige womit ihr wirklich aufgeräumt habt waren eure Stammspieler.
    Liebe Grüsse
    Oliver

    ps: Das nächste mal wenn die Turuks im Schnee versinken, dürfen durchaus einen Boten zu uns Schicken (IT oder OT) und nach einem Alarmruf ist die Halbe Spielerschaft auf dem Weg die Turuks mitzuevakuieren. Versteht sich doch von selbst dass man sich da hilft.



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 09.04.2008, 17:50


    Haben bis jetzt nur die Meinung von Xanya und mir gehört. Was meint der Rest der Gruppe zum Game?



    Re: Osgallon X: Review

    Fynnie - 10.04.2008, 09:43


    Guter Brief find ich. Hast du schon ne Antwort?



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 10.04.2008, 09:58


    Heute hat mir Tarodin folgendes geschrieben:

    Hallo Argo

    Wir haben Dein Email erhalten und werden uns so schnell wie möglich dazu
    äussern. Zuvor sei Dir aber mein Dank zu teil, denn Deine Stellungnahme ist
    mir besonders wichtig, da es hier was zu klären gibt. Ich hoffe, du weißt,
    das wir Dich IT wie OT mögen und nicht missen wollen. Die Situation mit den
    Spielern muss bereinigt werden.

    bis bald,

    Tarodin



    Re: Osgallon X: Review

    Benorgas_Skir - 10.04.2008, 14:38


    so kurz meine Meinung zu dem Game:

    ich fand den Plot ziemlich sinnlos, da er Verlangte das Tu'rugs Krieg mit den Menschen anfangen. ?!? Wiso denn das? weil sie Hunger haben? ist das alles?
    Vor allem fand ich es schade, dass die Orga es versuchte mit allen Mitteln zur Eskalation kommen zu lassen. Das, obwohl wir mit unserem Spiel klar machten, dass es keinen Krieg geben wird. Wir greifen kein Waldvolk an, nachdem wir schon die Elfen verloren haben!
    Wir Oisins haben unsere Rollen schön konsequent ausgespielt und überall Krieg verhindert.
    Auch, dass die letzten gebliebene Persöhnlichkeiten Osgallon's aussterben mussten ist schade.
    Was es sich mit dieser Osgalotus Blume und der Flöte auf sich hat, hab ich weder IT noch OT rausgefunden.

    Zum schluss noch ein paar Highlights:

    - Die Gegend war Super schön
    - Ich mag Wintergames
    - Der Dachs von Lossé


    so mehr fällt mir im Moment nicht ein...



    Re: Osgallon X: Review

    Benorgas_Skir - 11.04.2008, 11:50


    Bran schrieb im Osgallon Forum:

    Zitat: Um das Verbleiben Argos weiss man ja noch nicht endgültig Bescheid - ausser ich hätte etwas verpasst - klar ist aber, dass ein Oisin vorübergehend seinen Kopf bei den ganz alltäglichen Beschäftigungen wie Zähneputzen und Haarekämmen wird festhalten müssen. Ob seines Verbleibens wird man wohl noch zeitens Erfahren.

    Ferner beuge auch ich mich vor denjenigen, die nunmehr in Geschichten und Mythen weiterleben werden.

    !?!



    Re: Osgallon X: Review

    Argo - 17.04.2008, 11:51


    So hab ne Stunde mit Tarodin geredet:

    Laut Taro gibts ne starke Diskrepanz zwischen der Hausorga (Lossé, Tau, Mallinalda und Eressea) und der Plotorga (Bran, Tarodin).
    Die Hausorga hatte viele Informationen die den Spielern schlicht vorenthalten wurden.
    -Brans Ratgeber hätten das Bündnis zu den Turuks als aufgehoben erklärt
    -Das Gockelbällchen war aus Versehen noch in seiner Tasche und gar kein Teil des Plots. Die Erklärung ist also reine imprvisiert gewesen.
    -Die Querschlägercharas von Tuan und Anadir wurden von Lossé auf uns angesetzt. Eigentlich hätte ANadir zu den NSCs sollen. Dort ist er aber nie erschienen.

    Die Killliste existierte aber es standen nur Personen drauf die angefragt haben ob ihre Charas sterben dürfen:
    -Bran
    -Tau
    -Anadir
    -Aralas
    -Amrathon
    -Tuan


    Ausser Bran und Tarodin verlassen alle die Orga und den Vorstand des Osgallon Kulturvereins. Neu in die Orga wird zum Beispiel Kikil kommen.

    Es ist geplant ganz Osgallon einer Erneuerung zu unterziehen und die Welt bespielbarer und Attraktiver zu machen. Herzogtümer sollen ausgebaut werden, Adlige mehr in Ränkespiele verwickelt und der Plot überzeugender werden.

    Freitag Intro, Samstagabend Ritual, Sonntag Endschlacht war tatsächlich ein geschriebenes Gesetz in der Orga und soll nun ebenfalls aufgehoben werden.

    Es soll neu bis zu Vier Spiele pro Jahr geben. Zwei Dreitägige und zwei 1-2 Tägige. zusätzlich sind Ambientecons geplant.

    Tarodin sieht die Fehler die gemacht wurden und weiss dass es nun unglaublich schwer wird die sinkende Titanic aufzuhalten. Es existiert eine Blacklist mit 'schlechten' Spielern die nicht mehr eingeladen werden oder sich nicht mehr anmelden dürfen. Ziel ist es das Spielniveau auf Oisin, Asgarothi und Tuanstand zu bringen.

    Das ganze wurde begleitet von vielen Lobhuldigungen für unsere Truppe und komplimenten wie sehr konsequent wir doch seien (Gunmage/Heileranschluss einbezogen)

    So viel zum Telefon



    Re: Osgallon X: Review

    Fynnie - 17.04.2008, 13:34


    Alles schön und gut, aber eine Sache wurmt mich seit jeher:

    Wieso bespielt man Herzogtümer, Königreiche etc. wenn man absolut nicht in der Lage ist, sowas darzustellen? Leute, wir sitzen da in einer Pfadfinderhütte, weder Herzog noch König sehen nach Herzog oder König aus und beide haben grad mal 2-3 Leute die die ganze 'Armee' darstellen soll?

    Genau solche Charakter- bzw. Spielkonzepte werden überall immer verlacht und überall rät man immer und immer und immer wieder davon ab, etwas spielen zu wollen, was man nicht fähig ist darzustellen.

    Wieso nicht einen etwas kleineren Rahmen? So dass das ganze noch glaubhaft ist? Nichts gegen Chivas und all die anderen, die in Plastikrüstungen, Pannesamt etc. rumspaziert sind (vorletztes Osgallon?), aber mittlerweile hab ich echt genügend Alternativen zu Schweizer Larps, so dass ich nicht mehr auf Cons wie das Osgallon angewiesen sein muss. Es hinterlässt sowieso einen bitteren Nachgeschmack, den einzig das super Essen zu lindern vermag.

    Macht doch bitte auf Low-Power, wieder mehr auf DKWDDK anstatt schwulem Telling und hyperdimensionalen Opposumdrachen aus der Zukunft. Streicht spielstörende NSCs aus eurem Konzept, lasst euch etwas anderes einfallen. Krankheiten die die Spieler befallen etc. etc.

    Ich bin, obwohl ich nicht auf der Con war, sehr enttäuscht von all dem was ich hören musste. Und ich werde ganz sicher keine Deutschen Freunde mehr hierher einladen, um ihnen 'tolle' Cons hier zu zeigen. Nachdem sich auch sie sehr negativ geäussert haben. Sehr schade, und vorallem peinlich.

    Die Szene in Deutschland wächst an ihren Aufgaben. Sie wächst an ihren Problemen und entwickelt sich weiter. Die Osgallonen sollten weg von ihrer 'Gruppenkuschel'-Mentalität und professioneller werden. Als Orga von derart frequentierten Cons sollte man die Fähigkeit zur Selbstreflektion und Weiterentwicklung besitzen.

    In diesem Sinne: Bitte Tarodin, back to the roots. Sollte Tarodin es echt schaffen, was neues aufzuziehen (in Richtung RARP o.ä.) würde ich mich überzeugen lassen, auf eine solche Con zu gehen. Aber bestimmt nicht mehr unter der Marke Osgallon.

    PS: Das wären so in etwa meine Vorschläge gewesen, hätte Osgallon einen besonderen Platz in meinem rollenspielerischen Herz. Dem ist aber nicht so. Sorry :?

    Lg, Fynn



    Re: Osgallon X: Review

    Eilid - 23.04.2008, 12:27


    Nun, nachdem sich bei mir das RL wieder etwas beruhigt hat und ich meine Gedanken zu dem Spiel sortieren konnte, möchte ich auch noch etwas dazu sagen.

    Ich denke, es hatte einige gute Ansätze, die aber in viel OT und erzwungenen Aktionen ertränkt wurden. Schade..

    Aus der Sicht einer Heilerin muss ich sagen, dass es mit der Zeit frustrierte, andauernd Leute zu verarzten, die dann draufgingen und ich gewann mit der Zeit den Eindruck, dass man lieber starb, als eine Wunde auszuspielen. Nicht zu dieser Sorte Tod gehörte der von Bran. Solche Szenen würden dem Spiel Würze geben, aber bloss auf Rosmarin und Pfeffer herumkauen macht keinen Spass, wenn das Fleisch und die Kartoffeln fehlen. ;)

    Wenn ich lese, dass Tarodin und Bran weitermachen und eventuell Kikil dazu stösst, gibt mir das wieder Hoffnung für Osgallon, denn ich hatte den Eindruck, dass da durchaus noch Motivation ist, um etwas daraus zu machen.

    Ich hatte hin und wieder den Eindruck, dass die Kommunikation unter der SL nicht ganz funktioniert hat, so wurde zum Beispiel die Tatsache, dass ich diesen verdammten Trank aus der orangen Blume getestet hab, nicht so gehandhabt, dass ich dabei hätte erfahren können, dass dieser Trank für Visionen zu brauchen ist. Es hiess einfach, du kriegst Halluzen.

    Ein Plot sollte meiner Meinung nach formbar und lebendig bleiben, so sehe ich das Auftauchen des Steins mit dem Hahn und die improvisierte Erklärung als gute Sache, auch dass dadurch der Druck stieg, einen König zu krönen. Nur sollte auch der Rest so flexibel sein, dass Aktionen der Spieler auch passende Reaktionen erzeugen.

    Ich kenne es vor allem aus dem P&P. Ich lass mich als Spieler gern vom Plot treiben und wenn ich merke, worauf ein SL hinaus will, schwimm ich auch in die Richtung. Aber das Gefühl, egal wie sehr ich paddle, ich hab eh keine Chance... das mag ich nicht besonders.

    So gesehen denke ich, dass an dem letzten Spiel ein etwas marode gewordenes "Bauwerk" eingestürzt ist. Die Frage, die sich mir stellt ist die, ob dieses Bauwerk mit den richtigen "Handwerkern", sprich Orga, wieder renoviert werden kann. Ich schätze, wenn sie aus den Fehlern lernen, dann ist es möglich. Und zumindest Tarodin scheint lernbereit zu sein.

    Es wurde hier mehrfach gefordert, dass man die motivierten Spieler nicht bestrafen, sondern unterstützen sollte und ich denke, das gilt auch für Orgas.

    Wenn ein Adliger ein Gefolge braucht... ist einer von euch dabei, Chivas' Minions zu spielen? Den Hofmagier? Den Berater? Die Ehefrau? Den Leibwächter?

    Kurz zusammengefasst: Das Spiel hatte seine Highlights, war aber alles in allem eher enttäuschend, aber ich bin zu stur (oder zu idealistisch, oder zu naiv, wie man das auch nennen mag...) um mich einfach umzudrehen und zu gehen.



    Re: Osgallon X: Review

    Uluth - 23.04.2008, 20:40


    muss nun doch kurz was dazu sagen.
    ich war (wie evt bekannt ist) aus sozialpolitischen gründen nicht an dem spiel. wenn eine gruppe wie die gorathrim (losse und anadir "sind" mitglieder dieser gruppe) mit solch fadenscheinigen gründen angepisst werden, bevor sie noch eingezahlt haben, dann bleib nur eine möglichkeit. nicht hingehen. ich hoffe das tun in zukunft mehr leute, nicht nur an osgallonspielen, sondern überhaupt.

    wenn nur die hälfte stimmt (will niemanden anpissen, rein rethorisch), von dem zeug was ich gehört und gelesen hab, war dass das unprofesionellste selbstbewixe das je jemand für 90 hämmer pro kopf verkaufen konnte.
    schade, dass man der alten orga nicht noch ein auswischen kann.

    auf der andern seite der medallie, auf tarodins seite, siehts etwas besser aus. doch ohne hilfe wird es dieses marode konstrukt nicht schaffen wieder was zu werden. ich arbeite mit oli an einem papaer für taro, denn der junge hat potenzial, einiges sogar (und ich habe schon live gespielt und vorallem organisiert, als die meisten von euch noch puppen gekämmt haben)

    fynns betrag bringt es ziemlich gut auf den punkt, und ich wäre froh, wenn tarodin sowas zu hören bekäme. das und konkrete (!) vorschläge für eine NEUE kampagne. eine restauration, wie eilid sagt, darf und soll es nicht geben. das wäre zu scheiter verurteilt.



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