Ein Konzert und seine Folgen...

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 15.03.2006, 15:20

    Ein Konzert und seine Folgen...
    Ein Konzert und seine Folgen...
    1. Autor: Tanja
    2. Art der Story: vll. Sap kA
    3. Hauptpersonen: Julia Steger, Lisa Steger, Katrin, Bill Kaulitz, Tom Kaulitz, Georg Listing, Gustav Schäfer
    4. Rating: PG-14
    5. Warnungen: gibt eigentlich nichts zu warnen
    6. Disclaimer: Ich verdiene mit meinem Geschreibsel kein Geld und die Geschichte entspricht weder der Wahrheit, noch gehören mir irgendwelche Songs, Lyrics oder gar die Tokio Hotel Jungs ;)
    7. Claimer: Julia Steger, Lisa Steger und Katrin sind auf meinem Mist gewachsen ^^


    Das ist meine erste Tokio Hotel FF. Aber nicht meine allerererste FF. Hab schon einige geschrieben (nicht von TH), allerdings nie zuende…

    Der Anfang ist in der Vergangenheitsform geschrieben, später dann Gegenwart. Ich hoffe, dass stört nicht so sehr beim lesen.

    Bitte seht über die gelegentlichen Zeitsprünge von Vergangenheit und Gegenwart hinweg!! Das passiert mir GRUNDSÄTZLICH!! *g* Sorry… <.<

    Es geht los:
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    „Ich muss durch den Monsuuuun, hinter die Weeelt, ans Ende der Zeit bis kein Regen mehr fäääällt…“
    Wenn ein Tag SO anfängt, kann er nur schlecht werden! Ich saß total müde auf meinem Bett und rieb mir den Schlaf aus den Augen, als die Töne von diesem grausamen Lied an mein Ohr drangen.
    „Lisaaa!!“, rief ich genervt und torkelte in das Zimmer nebenan, welches meiner total gestörten 14-jährigen Schwester Lisa gehörte.
    „Wärst du so freundlich, diesen Scheiß leiser zu machen!?“, bat ich sie total entnervt. Sie rollte nur mit den Augen und drehte ihre Anlage ein bisschen leiser.
    „Ist ja schon gut, Julia, reg dich ab.“ Ich war 16 und somit 2 Jahre älter als meine Schwester, was ich so manches Mal gerne zeigte. Wütend stapfte ich aus ihrem Zimmer und auf direktem Wege ins Bad, wo ich mir erstmal kaltes Wasser ins Gesicht pfefferte. Es war irgendwie … kalt!! Aber alles andere als erfrischend oder „wach machend“. Ich trocknete mein Gesicht und zog mich missmutig an. Wie ich aufstehen doch hasste! Und vor allem wenn man in die Schule muss… Um 7.20 schwang ich mich auf mein Rad und fuhr mit meinem MP3 Player im Ohr (natürlich nur den Kopfhörer, nicht das ganze Teil xD) los. Nachdem ich meine Freunde begrüßt hatte, warteten wir vor dem Vordereingang wie üblich, dass wir ins Schulhaus „durften“. Im Klassenzimmer begann das gleiche Spiel von vorne. Ich hörte als erstes „Durch den Monsun“ aus dem MP3 Player von Katrin, da sie es mal wieder total laut gestellt hatte.
    Die war genauso ein freakiger Tokio Hotel-Fan wie meine Schwester.
    Ich nahm ihn ihr kurzerhand aus den Fingern und schaltete um auf das nächste Lied.
    „Hey!“, rief sie und zerrte an dem Ding. Ich grinste nur und schlenderte langsam an meinen Platz.

    Nach der Schule fuhr ich schnell nach hause und warf meinen Rucksack in eine Ecke. Beim Essen war Lisa total hibbelig und konnte kaum stillsitzen. Schweigend aß ich auf und als alle fertig waren, raste Lisa sofort in ihr Zimmer. Ich half meiner Mutter noch beim Tischabräumen und verzog mich dann auch in mein Zimmer. Ich schaltete gerade meinen PC ein, da hörte ich einen lauten Schrei. Kurz darauf flog meine Tür auf und meine Schwester sprang herein.
    „Lisa!? Was ist in dich gefahren!?“, rief ich total erschrocken und sprang auf.
    „Stuttgart!!“, rief sie nur und quietschte wie ein Meerschweinchen. Ich sah sie irritiert an und legte ihr meine Hand auf die Stirn.
    „Also Fieber kann’s nich’ sein…“, murmelte ich leise.
    „Tokio Hotel geben ein Konzert in Stuttgart!“, rief sie ein weiteres Mal und umarmte mich stürmisch. Oh.Mein.Gott! Und deswegen SO ein Aufstand!? Ich verstand die Welt nicht mehr. Wenig begeistert sah ich meine Schwester an und schüttelte ungläubig den Kopf.
    „Ich weiß, dass das schrecklich ist, aber deswegen musst du doch nicht so rumschreien.“ Lisa zeigte mir nur nen Vogel und raste runter ins Wohnzimmer um meiner Mutter die Hiobsbotschaft ins Ohr zu kreischen.
    Ich verdrehte die Augen und widmete mich meinem PC. Als ich es mir gerade gemütlich gemacht hatte, kam meine Schwester wieder ins Zimmer. Ihre Freude schien getrübt zu sein.
    „Was gibt’s Lisa?“, fragte ich und sie nahm neben mir Platz.
    „Ich darf nicht alleine gehen.“, murmelte sie bedrückt.
    Ich nickte verständnisvoll und legte ihr meine Hand auf die Schulter.
    „Is doch nicht so schlimm.“
    Lisa sah mich nur mit großen Augen an.
    „Nicht so schlimm!?!? Hallo!? Ich will da unbedingt hin!“
    Ich rollte nur mit den Augen.
    „Darum musst du mitgehen.“, bemerkte sie fest entschlossen und sah mich bittend an.
    „WAS!? Ich glaub bei dir hakt’s!“
    „Ach bitte!“
    „Niemals!“
    „Bitteeeeeeee!“
    „Neheiiin!“
    „Bitteeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!“
    „NEIN!“
    „Juliiii, bitteeee! Ich darf nur, wenn du mitgehst!“
    „Oh man… Was krieg ich dafür?“
    Lisa überlegte eine Weile.
    „Ich nerv dich einen Monat nicht mehr mit lauter Tokio Hotel Musik!“
    „Zwei!“
    „Hmm… Okay, wenn’s sein muss…“
    „Abgemacht.“
    „Oh danke Julia!“ Lisa fiel mir um den Hals und hüpfte im Zimmer rum.
    „Ich geh Karten bestellen.“, rief sie noch und rannte dann in ihr Zimmer.
    Was hatte ich mir DA nur aufgehalst? Jetzt „durfte“ ich auch noch auf ein Konzert von diesen pubertierenden Spastis gehen… Den restlichen Tag über versuchte ich mich auf meine Hausaufgaben zu konzentrieren, aber alle paar Minuten kam meine Schwester reingestürmt und teilte mir mit, wie sehr sie sich auf das Konzert freute oder sie erinnerte mich daran, dass das Konzert am kommenden Samstag um 19 Uhr stattfinden würde und ich mir nichts anderes vornehmen sollte.

    ~~~~~~~~~~~~~~~

    Soo, das war erstmal der erste (nicht so große) Teil...
    Ich hoffe, es gefällt euch wenigstens ein bisschen!
    Ich hab noch was, also falls Bedarf besteht nur sagen :wink:

    LG, Tanja



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Thunfisch - 15.03.2006, 15:38


    Geiler Teil. Mach weiter *ersten Kommi schreib*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 15.03.2006, 15:41


    Dankeschön Thunfisch xD :-D
    *über ersten kommi freu* :wink:

    Ich poste heute auf jeden Fall noch nen Teil!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 15.03.2006, 15:45


    weitaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 15.03.2006, 17:07


    Hier noch n kleiner Teil.

    ~~~~~~~~~~~~~~~

    Am nächsten Morgen in der Schule erzählte ich Verena und Stephen von meinem schlimmen Schicksal.
    „Ey, ihr werdet nicht glauben wo ich dank meiner lieben Schwester am Samstag hinmuss.“
    Verena und Stephen sahen sich an.
    „Zum Psychiater?“
    Ich musste grinsen und schüttelte den Kopf.
    „Schön wärs… Nein, zu einem Tokio Hotel Konzert!!“
    Statt Beileid erntete ich neidische Blicke, womit ich nie gerechnet hätte.
    „Hast du’s gut! Ich will da auch hin!“, motzte Verena gleich und Stephen stimmte ihr zu. Na großartig! Dann musste ich ja nicht gehen.
    „Supi, dann geht ihr doch mit als Begleitung für Lisa.“, bot ich ihnen „großzügig“ an.
    Beide hätten liebend gerne diesen Job übernommen aber leider hatten sie am Samstagabend beide keine Zeit. Also blieb das doch wieder an mir hängen…
    In der Pause kam Katrin zu mir und ich rechnete schon damit gleich von ihr ihren Kopfhörer ins Ohr gesteckt zu bekommen. (Das hatte sie schon öfter gemacht und mir lautstark „Durch den Monsun“ vorgespielt. Um mich zu „bekehren“ wie sie es nannte.) Doch sie schwieg erstmal und spielte an dem Reißverschluss ihrer Jacke herum. Irgendwann brach ich das Schweigen, weil es mich nervte ihre kläglichen Versuche mit der Jacke Musik zu machen mitanzuhören.
    „Was gibt’s Katrin?“, fragte ich sie schließlich und sah sie an.
    „Ich hab heut morgen zufällig gehört, wie du von einem Tokio Hotel Konzert gesprochen hast.“, begann sie und zögerte dann.
    Ich nickte nur und sie fuhr fort: „Naja und ich wollte dich fragen ob ich da vielleicht mitkommen könnte…?“
    Ich überlegte.
    „Du kannst ja statt mir gehen und meine Schwester begleiten.“, schlug ich vor.
    „Nee, ich kenn deine Schwester ja gar nich… Aber wenn du sie eh begleitest könnte ich ja mitkommen oder?“
    In der Grundschule war Katrin meine beste Freundin gewesen, aber seit wir in der Realschule waren hatten wir keinen so guten Kontakt mehr zueinander… Eigentlich fand ich es schade. Wir hatten immer sehr viel Spaß miteinander.
    „Nagut, in Ordnung.“, meinte ich und war eigentlich sehr froh darüber. So kam ich mal wieder mehr mit Katrin ins Gespräch und ich war nicht die einzige 16-jährige, da ich annahm, dass dort nur kleine Mädchen wie Lisa rumgeisterten.
    „Super!“, strahlte sie und umarmte mich. Ich grinste nur. Es überraschte mich, dass es ihr soviel bedeutete. Wir unterhielten uns noch ein bisschen und gingen dann gemeinsam zurück ins Schulhaus.

    Nach der Schule fuhr ich schnell nach Hause und teilte meiner Schwester gleich mit, dass wir noch eine Begleitung haben würden.
    „Ehrlich? Ist ja cool, dann lern ich noch einen Fan kennen.“, meinte sie und freute sich.
    Wir berieten uns noch ein bisschen was wir alles mitnehmen würden und sahen uns nach Zugverbindungen um. Langsam begann ich Spaß an der Sache zu entwickeln. Immerhin kam ich so wieder in Kontakt mit Katrin. Wenigstens EINE Sache die daran positiv für mich war. Außerdem hatte ich schon immer gerne geplant. Immer, wenn ich mit meinen Freunden etwas unternahm war ich diejenige, die sich um das Organisatorische kümmerte.
    Lisa und ich planten noch ein bisschen herum, bis das Essen fertig war. Meine Mutter freute sich, dass ich Lisa begleiten „wollte“, was mir einen Pluspunkt bei ihr einbrachte. Also hatte die ganze Sache noch einen Vorteil für mich.

    ~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 15.03.2006, 19:05


    Wollt ihr noch was? xD
    Ich hätte da noch was im Angebot *g*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 15.03.2006, 19:20


    japp



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 15.03.2006, 19:20


    ja büdde !!! Klingt schon echt gut um genaueres zu
    sagen ist es noch zu früh aber ist vielversprechen*gg*
    Also büdde büdde schnell WEITER

    deine sassi



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 15.03.2006, 19:23


    Vieeeeelen Dank für eure Kommis =)
    *total freu*

    Ok, dann hier noch n Teil für euch

    Endlich kommen ganz langsam TH ins Spiel ^^

    ~~~~~~~~~~

    Am Freitagabend wuselte Lisa die ganze Zeit im Haus umher und steckte jeden der ihr zu nahe kam mit ihrer Aufregung an. Auch ich war mittlerweile total aufgeregt und nervös. Sie konnte einen aber auch echt verrückt machen! Wir hatten uns für 14 Uhr mit Katrin am Bahnhof verabredet. Wir mussten nach Stuttgart zum Glück nur eine Viertelstunde fahren, also war das kein Problem.

    Samstag um 13.30 hatte ich auch endlich meinen Rucksack fertig gepackt, war bereit und auf das Schlimmste gefasst. Lisa war wie üblich total überdreht und raste von einem Zimmer ins nächste.
    „Oh mein Gott, jetzt hätte ich doch fast die Digi vergessen!“, rief sie aufgeregt und raste in ihr Zimmer. Kurz darauf kam sie zurück.
    „Nein, hatte sie in der Hand.“
    Ich konnte mir nur schwer ein Lachen verkneifen, worauf ich einen bösen Blick von meiner verpeilten Schwester erntete. Als Lisa ihren Rucksack mindestens dreimal untersucht hatte, auf etwaige fehlende Gegenstände, die sie mitschleppen musste, konnte es endlich losgehen Richtung Bahnhof. Wir trafen sofort auf Katrin, die vor dem Haupteingang stand und nervös von einem Bein aufs andere trat.
    „Hi Katrin.“, begrüßte ich sie und umarmte sie. Ich stellte ihr meine Schwester vor und dann liefen wir zum Gleis.
    Während der Zugfahrt wurde es etwas lockerer zwischen uns und als wir dann um Viertel nach 2 in Stuttgart angekommen waren, gackerten wir rum wie ein paar Verrückte. xD

    Um 3 etwa hatten wir die Halle gefunden. Es waren schon einige Fans da. Katrin, Lisa und ich stellten uns dazu. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl zwischen all den Fans mit ihren Plakaten und „I love Tokio Hotel“ (oder bestimmte Bandmitglieder) T-Shirts…
    Der Einlass würde erst um 18.30 beginnen, also waren noch 4 Stunden Zeit.
    „Können wir nicht irgendwie in ein Café gehen bis es losgeht? Ich hatte nicht vor mir die Beine in den Bauch zu stehen, schon bevor das Konzert überhaupt angefangen hat!“
    Ich erntete nur einen verständnislosen Blick von Lisa.
    „Meinst du ich will ganz hinten stehen!?“, keifte sie mich an und Katrin nickte zustimmend und grinste. Na ganz toll! Ich war mit zwei Verrückten unterwegs… -.-
    „Nagut, aber ich bleib nicht stehen. Ich schau mir mal das Gelände an und trink irgendwo n Kaffee, in Ordnung?“
    Lisa brummte irgendetwas unverständliches, Katrin war es egal. Langsam entfernte ich mich von dem nervigen Haufen vor der Halle. Ich bog in eine Seitenstraße ein, keine Menschenseele weit und breit war zu sehen. Die Gegend sah recht nobel aus und war beeindruckend. Überall teuer aussehende Häuser, pro Haus mehrere Autos vor ebenfalls nobel aussehenden Garagen. Ich ging langsam weiter und entdeckte ein Schild mit Aufschrift: „Zur Innenstadt“
    Na also! Da wird es wohl ein Café geben. Nachdem ich um einige Ecken gebogen war stand ich vor einem kleinen Cafe. Ich betrat den kleinen Laden und setzte mich in eine Nische nahe der Tür. Das war eine Angewohnheit von mir, die ich schon lange hatte. Nach kurzer Zeit kam eine freundlich aussehende, ältere Dame zu mir an den Tisch und nahm meine Bestellung auf. Ich bestellte mir einen Milchkaffee.

    Nach wenigen Minuten angenehmer Stille hörte ich ein paar Jungenstimmen durcheinander quasseln. Ich verdrehte die Augen. Das konnte ich jetzt grade noch gebrauchen. Die Typen kamen in den Laden. Ich konnte es zwar nicht sehen, da ich mit dem Rücken zur Tür saß, aber ich konnte es umso deutlicher hören. Ich holte meinen MP3 Player heraus und stellte die Lautstärke hoch. Ich wollte eigentlich meine Ruhe haben, immerhin würde ich am Abend noch genug laute Leute um mich haben. Plötzlich tippte mir etwas oder jemand an die Schulter. Ich zuckte zusammen und erschrak fürchterlich, da die Musik wirklich sehr laut war. Wütend zog ich mir die Kopfhörer aus dem Ohr und drehte mich zu dem Schuldigen um. Es war ein Junge mit dunkelblonden Dreads und einer Cap auf. Er hatte ein Piercing in der Unterlippe und trug die typischen Hip Hopper-Klamotten. Sehr weite Baggy, die ultratief hing, weites Shirt. Frech grinsend mustert er mich.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 15.03.2006, 19:27


    uiuiui wer isn das mach weiter



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 16.03.2006, 18:36


    Hier mal noch n Teil, wenn ihr wollt ;-)

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    „Sorry, wollte dich nicht erschrecken.“, meinte er nur lässig und setzte sich neben mich. Hallo!? Was soll DAS denn jetzt?
    „Hab ich dich aufgefordert dich neben mich zu setzen?“, fragte ich zickig und sah ihn böse an. Er hob entschuldigend die Arme und stand auf.
    „Whou, Entschuldige. Ich wusste ja nicht, dass du SO eine bist.“
    Was war denn DAS für ein Typ!?
    „Hallo!? Was soll das denn jetzt heißen?“, fragte ich ihn angriffslustig. Seine Augen blitzten kurz auf und er grinste wieder.
    „Solche Mädels mag ich. Temperamentvoll.“, meinte er und grinste noch mehr.
    Er war dreist, das musste man ihm lassen. Und irgendwie kam er mir entfernt bekannt vor… Aber woher nur!?
    „Sag mal, kennen wir uns eigentlich zufällig?“, fragte ich ihn nach einiger Zeit und musterte ihn genau. Er zuckte mit den Schultern.
    „Wüsste nicht woher.“
    „Okay, ich dachte nur.“
    Er stellte sich mir als Tom vor und gab mir die Hand.
    Ich wollte mich gerade wieder abwenden, da bemerkte ich einen Typ mit schwarzen, auffallend gestylten Haaren und Lederjacke. Ich musste ihn als Bill von Tokio Hotel identifizieren, rutschte tiefer in den Sitz und versteckte mich hinter meiner Tasse. Tom bemerkte meinen plötzlichen Verhaltenswechsel und grinste breit.
    Ich zeigte mit dem Finger unauffällig auf Bill, der am Tresen stand und sich mit der Ladenbesitzerin zu unterhalten schien. Der sah sich kurz nach ihm um und wandte sich dann wieder mir zu.
    Er sah mich fragend an.
    „Was is mit ihm?“
    Ich konnte nicht glauben, dass er diese nervige Band nicht kannte und sah ihn ungläubig an.
    „Sag jetzt nicht, du kennst diese bescheuerte Band namens Tokio Hotel nicht!?“
    Tom schien zu überlegen, denn er sah mich verwundert an.
    Nach einer Weile schien ihm ein Licht aufzugehen und er grinste noch viel breiter als je zuvor.
    Er drehte sich zu Bill.
    „Bill, könntest du mal schnell herkommen bitte?“, rief er diesen komischen Vogel mit Geschmacksverirrung zu sich. Mir klappte die Kinnlade herunter.
    „Wieso rufst du den her!? Ich will den nicht sehen.“, zischte ich ihm zu.
    Er wandte sich zu Tom um und kam langsam auf ihn – auf uns! – zu. Schnell drehte ich mich um und sah aus dem Fenster. Ich tat einfach so als würde ich ihn nicht sehen. Doch mein Plan sollte nicht aufgehen, da Tom gerade Bill auf mich aufmerksam machte.
    „Hey, ich wollte dir diese junge Dame hier vorstellen.“, sagte er und grinste.
    Ich drehte mich missmutig um und sah direkt in Bills geschminktes Gesicht. Dann zu Tom und wieder zurück zu Bill. Das gibt’s doch nicht? Die sahen sich sehr ähnlich und das auch nach mehrmaligem Hinsehen.
    „Darf ich vorstellen?“, begann Tom nachdem er mich eine Weile beobachtet hatte wie ich die beiden musterte. „Das ist Bill, mein Zwillingsbruder und Sänger unserer Band Tokio Hotel.“
    Ich musste schlucken.
    „Zwillingsbruder? EURER Band?“ Ich verstand nur noch Bahnhof. Doch da kam es mir. Tom kam mir von einem Poster in dem Zimmer meiner Schwester bekannt vor! OMG! Ich saß ahnungslos in einem kleinen Café und lernte bereits nach kurzer Zeit 2 Mitglieder einer Band kennen, die ich nicht leiden konnte. Zufälle gibt’s…
    „Hi, und wie heißt du?“, fragte Bill und streckte mir die Hand hin.
    Nur sehr zögernd nahm ich sie und ließ sie sofort wieder los.
    „Julia.“, sagte ich kurz angebunden und hoffte sie würden gleich wieder abzischen. Doch sie schienen alle Zeit der Welt zu haben.
    „Freut mich. Sag mal, meinst du wir können uns ein bisschen zu dir setzen?“, fragte Bill und ich unterdrückte ein Seufzen.
    „Weiß nicht, könnt ihr?“, konterte ich etwas genervt, was die beiden aber nur zum Grinsen brachte.
    Sie setzten sich auf die Bank mir gegenüber am Tisch und winkten zwei andere Kerle zu sich.
    Sie stellten sich mir als Gustav und Georg vor, der Rest dieser behinderten Band. Da kein Platz mehr bei uns war setzten sich die zwei eine Nische weiter. Ich wollte am liebsten im Erdboden versinken.
    Ich hatte nicht vor mit diesen Idioten gesehen zu werden und sah mich panisch um ob ich jemand Bekanntes erkennen konnte. Da ich niemanden sah atmete ich erleichtert auf.
    Bill und Tom hatten mich die ganze Zeit über beobachtet und grinsten. Wieso mussten die die ganze Zeit so doof grinsen!? Ich erwiderte ihre Blicke mit teilnahmslosem Blick und nahm einen Schluck aus meiner Tasse.
    Na super. Der Kaffee war mittlerweile kalt und das war nicht grade das, was ich als lecker bezeichnen würde. Angewidert stellte ich die Tasse ein Stück von mir weg. Nach einer Weile räusperte Bill sich und ich blickte auf.
    „Und was machst du hier?“ Es klang sehr nach einer Frage, die man stellte, wenn man keine Ahnung hatte, was man eigentlich sagen sollte.
    „Ich trinke Kaffee.“, antwortete ich, zog meine Tasse wieder näher zu mir und umklammerte sie mit den Fingern.
    Er nickte. „Ahja. Aber eigentlich meinte ich eher so allgemein.“
    Wie doof is der? Versteht der nicht, dass ich so abblocke, weil ich nich mit ihm reden will!?
    Nur widerwillig antwortete ich.
    „Ich bin hier um auf euer Konzert zu gehen…“, sagte ich und schaute dabei meine Tasse an.
    Als ich kurz aufsah musste ich in beiden Gesichtern ein fettes Grinsen sehen.
    „Aber nur wegen meiner dämlichen Schwester.“, fügte ich schnell hinzu. „Sie ist absoluter Fan von euch.“
    Tom zog eine Augenbraue hoch.
    „Und du? Magst du uns etwa nicht?“
    Wenn Blicke töten könnten.’ Wenn er jetzt was sagt, töte ich ihn wirklich.’, dachte ich in Gedanken schon ein Messer wetzend. Er sah mir wohl an, dass er seine Klappe halten sollte, denn er sagte nichts weiter. Ich war nicht sonderlich scharf auf eine Diskussion mit Bill, wieso ich ihn nicht leiden konnte. Es war schon schlimm genug, mit ihm an einem Tisch sitzen zu müssen! Er schaute irritiert von seinem Bruder zu mir, doch Tom schüttelte den Kopf. Was sollte das jetzt wieder bedeuten? Ich wurde aus den zwei nicht schlau und eigentlich wollte ich viel lieber zu der kreischenden Menge zurück als hier mit diesen Spackos zu sitzen. Doch Bill lies nicht locker.
    „Sag doch mal. Magst du uns nicht?“ Ich seufzte und verdrehte die Augen.
    „Ist das wichtig?“
    Bill nickte.
    „Find ich schon.“
    „Na schön…“ Ich gab mich geschlagen. „Sagen wir es so: Ich bin nicht gerade begeistert von euch bzw. eurer Musik. Zufrieden?“
    Bill und Tom tauschten einen Blick und grinsten erneut beide auf dieselbe Art und Weise. Es war ein Grinsen was mich zum Wahnsinn brachte. Ich wurde wirklich nicht schlau aus den zwei Hohlköpfen. Was hatte dieses Grinsen zu bedeuten!? Langsam hatte ich keinen Bock mehr auf die Gesellschaft von zwei dumm grinsenden Affen.
    „So und jetzt geh ich mal wieder zurück zu meiner Schwester und meiner Freundin.“, sagte ich und stand auf. Ich schnappte meine Tasse, brachte sie der netten Dame und bezahlte. Danach drehte ich mich um und ging ohne „Tschüss“ zu sagen aus dem Café. Endlich Freiheit!


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 16.03.2006, 18:45


    Hehe die STory is ja mal geil.
    Machst du büdde weiter?



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 16.03.2006, 19:06


    Dankeschööön Mizzy89!!
    *freu wie schnitzel* =)

    Vll. kommt heut abend noch was oder wenn nich dann morgen



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 16.03.2006, 19:51


    Och büdde heute noch.... Büdde!!!! :-D
    Ließt du auch mal meine Story "Gefühlschaos"? :oops:
    Ich würde mich auch wie ein Schnitzel freuen! :lol:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Thunfisch - 16.03.2006, 20:26


    Die Story ist total geil. MAch weiter so. Wann kommt der nächste Teil? *lieb schau*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 16.03.2006, 21:41


    Ok, dann hier nochmal was :wink:

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


    Ich war erst wenige Schritte gegangen, da hörte ich die Meute kranker Affen hinter mir her rennen.
    „Hey! Julia, warte!“, hörte ich Tom rufen.
    Ich lief einfach weiter und tat, als hätte ich nichts gehört. Doch wieder einmal ging mein Plan nicht auf.
    Wenige Sekunden später stand er bereits keuchend neben mir.
    „Keine Kondition, was?“, meinte ich nur trocken und wollte weitergehen.
    Doch schon stand auch Bill neben mir. Ich sah, dass auch Gustav und Georg nicht weit waren und verdrehte die Augen. Merkten die denn nicht, dass ich nicht sonderlich viel Wert auf ihre Gesellschaft legte!?
    Scheinbar nicht, denn sie blieben bei mir stehen und sahen mich an.
    „Was ist denn?“, fragte ich gereizt und sah von einem zum andern.
    Bill hielt mir grinsend etwas kleines, schwarzes hin, was verdächtig nach meiner Tasche aussah.
    „Hier, das hast du drin vergessen.“, sagte er und ich entriss ihm die Tasche.
    Ich zwang mich dazu, danke zu sagen und wollte weitergehen, doch Bill hielt mich fest.
    „Du gehst doch sicher zur Halle zurück, nich?“, fragte er.
    Doch es war eher eine rhetorische Frage.
    „Ich dachte wir könnten ja mitgehen, wir müssen da jetzt eh hin. Soundcheck.“
    Ich seufzte tief und versuchte mir schnell eine Ausrede einfallen zu lassen. Doch sie warteten gar keine Antwort ab, sondern hängten sich einfach an mich ran. Ich gab schließlich auf und ging mit den Typen in Richtung Halle…

    Unterwegs alberten Tom und Bill die ganze Zeit herum, während Georg und Gustav mit den Gedanken ganz woanders zu sein schienen. Tom klaute mir plötzlich meine Tasche und durchwühlte sie.
    „HEY!“, rief ich aufgebracht und wollte sie ihm entreißen, doch er hatte sie schnell an Bill weitergereicht.
    Dieser schaute mich an und gab sie mir zurück. Wenigstens war er nicht so kindisch das alberne Spielchen von Tom weiterzuführen. Ich drehte mich um und ging weiter. Dadurch konnte ich nicht sehen, wie Tom Bill ein kleines weißes Kärtchen zeigte. Auf diesem Kärtchen stand meine Telefonnummer, Adresse, Handynummer und E-Mail-Adresse. Wenn ich in dem Moment gewusst hätte, dass er so eine Karte genommen hat, wäre ich wohl ausgerastet.
    Den restlichen Weg schwieg ich und auch die Jungs verhielten sich relativ ruhig. (Bis auf ein wenig Getuschel im Hintergrund von Bill und Tom…)
    An einer Kreuzung kurz vor der Halle, blieben Bill, Tom, Gustav und Georg stehen. Ich hielt ebenfalls an und sah sie erwartungsvoll an.
    „Wir gehen hier rechts zum Hintereingang.“, meinte Tom und ich nickte nur.
    ‚Na endlich!’, dachte ich erleichtert. Plötzlich kam Tom auf mich zu und gab mir ein Bussi links und rechts. HALLO!? Was soll DAS denn!? Ich schaute ihn mit großen Augen an, doch er grinste nur (wie gewöhnlich). Gustav und Georg beließen es bei einem Handschlag, Bill jedoch scheint sich nicht leicht abwimmeln zu lassen. Während Tom, Georg und Gustav schon mal vorgingen, blieb er noch kurz bei mir stehen.
    „Ich wollt nur sagen, dass ich es heute ganz lustig fand, auch wenn du uns hasst.“, meinte er und sah mich durchdringend an. Es kam mir vor, als wollte er mich hypnotisieren und mich anschließend dazu bringen, ihn und die andern zu mögen.
    „Jetzt übertreib mal nicht…“, erwiderte ich leise und wich seinem Blick aus.
    Sein Blick war nicht so oberflächlich wie der von Tom, sondern es schien so als könnte er in mich hineingucken. Das war mir mehr als unangenehm. Wieso konnte er nicht einfach verschwinden!? Ich war kein TH Fan und schon lange kein Bill-Fan. Also womit habe ich es verdient, dass ich ausgerechnet DENEN begegne? Die Welt war ungerecht.
    „Schon okay, ich will dir keinen Vortrag halten. Ich find nur, dass du uns vorher echt kennen lernen solltest, bevor du sagst, dass du uns nich magst.“
    Oh man, wassn das fürn Typ?
    Er sah mich noch einige Sekunden an und verabschiedete sich dann stumm von mir.
    „Hey Bill, warte.“, rief ich ihm hinterher und sofort danach fragte ich mich, wieso ich ihn jetzt nicht einfach gehen lies.
    Er drehte sich langsam zu mir um und blieb stehen.
    „Was?“
    „So schlimm seid ihr ja gar nicht…“
    Er begann zu grinsen und ich konnte nicht anders als miteinzustimmen. Alles in mir sträubte sich dagegen, doch irgendwas brachte mich dazu ihm die Hand auf die Schulter zu legen.
    „Tschüss, Bill. Wir sehn uns beim Konzert.“
    Lächelnd drückte mich Bill ganz, ganz kurz an sich und verschwand dann ziemlich schnell in die Richtung, in die die Jungs zuvor gegangen waren.
    Hoppla, was war denn das eben!?
    Ich sah ihm noch eine Weile ungläubig nach und schüttelte anschließend den Kopf. Was für komische Vögel! Irgendwie musste ich dann doch auch grinsen und als ich endlich den Weg links der Kreuzung einschlug musste ich sogar ein wenig lachen. Das war schon echt ein verrückter Zufall. Meine Schwester, die totaler TH Fan ist, steht sich vor der Halle die Beine in den Bauch um ihre Lieblinge zu sehen und ich geh mal eben in ein Café und schließe Bekanntschaft mit denen, obwohl ich sie nicht leiden kann…

    ~~~~~~~~~~~~~~~~

    PS:
    Hey Thunfisch *wink* :wink:
    Dich kenn ichxD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 16.03.2006, 22:33


    weita



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 17.03.2006, 21:11


    Gefällt mir... :D

    Mach mal weiter.. Bitte... :)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 17.03.2006, 21:53


    Freut mich ;)

    Hier ein etwas längerer Teil!
    Have fun!! ^^

    ~~~~~~~~~~~~~~~~


    Bei der Halle angekommen traf mich fast der Schlag. Die Menge die bevor ich gegangen war vor der Halle gestanden hatte, hatte sich locker verdreifacht. Ich sah auf die Uhr. Es war bereits 5. Ich war fast zwei Stunden weg gewesen. Hoffentlich war Lisa jetzt nicht sauer…
    Ich fand Lisa und Katrin relativ schnell. Sie saßen auf einem Stein vor dem Halleneingang. Sie hatten sich ziemlich nach vorne durchgearbeitet, bzw. gekämpft ^^.
    „Ach, lässt sich das gnädige Fräulein auch mal wieder blicken…?“
    Lisa sah sauer aus.
    „Hey, tut mir echt sorry, Maus.“
    Ich nahm sie in den Arm, sie verdrehte nur die Augen.
    „Schon okay.“
    Ich überlege, ob ich ihnen von meiner seltsamen Begegnung erzählen soll, doch ich entschließe mich nach längerem hin und her es nicht zu tun. Warum, weiß ich nicht. Is einfach so.
    „Übrigens hast du nachher ein Meet & Greet mit Tokio Hotel.“, erzählt mir Katrin ganz beiläufig. Mir knallt die Kinnlade herunter. Nee, oder!?!?
    „WAS!?“
    „Ja, als du weg warst wurde eines verlost und Lisa hat gewonnen.“
    „Ja und warum geht dann nicht SIE hin!? Der Tokio Hotel Fan??“, frage ich verwirrt.
    „Frag sie doch.“, meinte Katrin nur und ich sah Lisa an.
    Sie grinste nur.
    „Ich dachte du kannst es besser gebrauchen, da hab ich mich unter deinem Namen eingetragen.“
    Langsam klappte ich meinen Mund wieder zu.
    „Du bist vollkommen verrückt, weißt du das?“
    Lisa nickte und ich musste lachen. Wie verrückt ist das Mädel!? Ist so ein riesen Tokio Hotel Fan und überlässt das Meet & Greet ihrer Anti-Schwester. Es war mir unbegreiflich. Aber ich wollte denen auf keinen Fall noch mal begegnen. Komische Vögel, da…
    „Ich geh aber nicht hin.“, meinte ich trocken und setzte mich neben Lisa auf den Stein.
    „Doch, du gehst.“, erwidert sie nur gelangweilt und sieht mich an.
    „Nee, ich hab keinen Bock mich mit denen zu unterhalten!“
    „Ach komm, das wird lustig!“, schaltet sich Katrin ein und ich werfe ihr einen bösen Blick zu. Nicht mal sie steht hinter mir. Nein, sie fällt mir auch noch in den Rücken. Toll…
    „Oh man, ihr seid total bescheuert!“
    Lisa und Katrin sehen sich an und grinsen.
    „Also gehst du?“, fragt Lisa mit einem Welpenblick und ich gebe nach. Was auch sonst? Sie kriegt ihren Willen doch eh jedes Mal. *seufz*
    Wieder grinsen beide und ich verdrehe die Augen.
    „Wann is das denn?“, frage ich nach einer Weile und sehe Lisa an.
    „18.00 Uhr.“, antwortet sie knapp und ich sehe auf die Uhr. Na toll, in einer halben Stunde.
    Die Zeit vergeht schnell, viel zu schnell. Um 17.55 schlendere ich langsam zum Hintereingang, wo ich auch schon einen Security erblicke.
    „Ähm, entschuldigen sie, aber finden hier die Meet & Greets statt?“, frage ich den unfreundlich aussehenden Typen.
    Er nickt.
    „Name?“
    „Julia Steger.“
    „Kann ich kurz deinen Ausweis sehen?“
    Ich nicke und reiche ihm meinen Ausweis. Er nickt ebenfalls und gibt ihn mir zurück.
    „Du hast eine halbe Stunde. Gleich da rein und die zweite Tür links.“
    Er schiebt mich zur Tür herein. Ich fühle mich wie Daniel in der Löwengrube, der gerade zu einem Haufen hungriger Löwen in den Käfig geworfen wird.
    Was denken die von mir wenn ich jetzt auch noch zu nem Meet & Greet antanze, obwohl ich kein Fan bin!?

    Langsam laufe ich den Gang entlang.
    An der ersten Tür links vorbei… An der ersten Tür rechts vorbei…
    Da ist es. Die zweite Tür links…
    Ich atme tief durch, bin irgendwie nervös…
    Zögernd klopfe ich schließlich an.
    „Herein!“, höre ich von drinnen. Eindeutig Bills Stimme. Langsam öffne ich die Tür und blicke in das überraschte Gesicht von Bill, als er mich erkennt.
    „Was machst DU denn hier!?“, fragt er sichtlich irritiert.„Ich dachte, der Meet & Greet Gewinner kommt jetzt.“
    Ich zeige auf mich und verdrehe die Augen.
    „Hier steht er…“, sage ich und muss ungewollt grinsen, als ich die Gesichter der vier Jungs sehe.
    „Meine Schwester mal wieder… Sie hat unter meinem Namen beim M&G Gewinnspiel mitgemacht und natürlich gewonnen.“, füge ich schnell hinzu.
    Alle grinsen breit. Tom kommt immer noch grinsend auf mich zu und begrüßt mich wieder mit Küsschen links und rechts. Boah, dieser notgeile Typ! Ich habe das Gefühl er lässt keine Gelegenheit aus mit jedem x-beliebigen Mädel zu flirten. Aber mit mir nicht! Doch irgendwie sage ich nichts und Bill tut es Tom gleich.
    Als auch Gustav und Georg mich auf diese zweifelhafte Art und Weise begrüßen wollen, weiche ich aus und reiche ihnen stattdessen die Hand. Sie schaun mich komisch an, grinsen jedoch nach wenigen Sekunden.
    „Wieso dürfen die beiden dich abknutschen und wir nicht?“, protestieren sie gespielt beleidigt und lachen.
    Ich habe das Gefühl mich verteidigen zu müssen.
    „Jetzt macht aber mal halblang! Erstens hab ich mich von niemanden abknutschen lassen und zweitens hab ich auch nicht gesagt, dass Bill und Tom das dürfen.“, verteidige ich mich sofort.
    Ich muss erneut in vier breit grinsende Gesichter sehen. Demonstrativ wische ich mir mit dem Ärmel über beide Backen, was aber nur dazu führt, dass alle in Gelächter ausbrechen.
    ‚Oh Gott, was für Affen!’, denke ich kopfschüttelnd, muss aber dann auch grinsen. Ich sehe aus den Augenwinkeln wie Bill etwas auf ein Stück Papier oder Karton oder sowas kritzelt. Er kommt einen Schritt auf mich zu und hält mir das Teil hin. Ich sehe es mir etwas genauer an und stelle fest, dass es eine Autogrammkarte ist. „Für Julia, Bill“ steht darauf und ich sehe ihn ironisch an. Meint er ich bin scharf auf ein Autogramm? Mir liegt auf der Zunge das Autogramm abzulehnen, doch ich tue es dann doch nicht, sondern nehme die Karte entgegen. Ich schaue ihn an und er grinst.
    „Das wolltest du sicher haben, nicht?“, antwortet er ebenso ironisch wie ich ihn anschaue und ich fange auch an zu grinsen.
    „Klar, in Wirklichkeit steh ich ja auf dich. Ich will es nur nicht zugeben.“
    Alle fangen wieder an zu lachen und ich mit. Irgendwie sind die Jungs ja schon ganz okay…
    Die anderen schreiben mir auch jeder ein Autogramm. Mir fallen plötzlich Katrin und Lisa ein.
    „Hey, meint ihr ihr könntet mir auch welche für meine Schwester Lisa und meine Freundin Katrin geben?“, frage ich mit einem Anflug Schüchternheit in der Stimme, was mich selbst überrascht.
    „Klar.“, lächelt Bill und schreibt noch zwei Autogrammkarten.
    Ich nehme sie und auch die von den andern dankend entgegen.
    „Kommt denn sonst kein Meet & Greet Gewinner mehr?“, frage ich nach einer Weile irritiert, weil ich mich wundere, dass ich hier alleine mit denen in einem Raum stehe.
    „Nein, es wurde diesmal nur eines verlost, weil wir keinen Bock auf so viele hatten. Das is immer Stress pur.“, antwortet mir Tom und ich nicke verständnisvoll. Das kann ich nachvollziehen.
    „Hast du ne Cam dabei?“, fragt Tom mich plötzlich.
    Ich durchwühle meine Tasche und finde meine Digitalkamera. Ich nehme sie heraus und reiche sie ihm.
    „Ja, wieso?“
    „Fotos machen!“, antwortet er kurz angebunden und stellt sich neben mich. Er reicht Bill die Kamera und legt den Arm um mich. Hallo!? Was soll das denn? Doch wieder einmal wehre ich mich nicht gegen ihn, sondern lächle in die Kamera. Bill drückt ab und ich seh lauter Lichtpunkte. ( Der Blitz war „etwas“ hell… ;)) Anschließend kommt Georg und danach Gustav. Bill kommt nicht zu mir, also komme ich zu ihm und stelle mich neben ihn. Als ich dann neben ihm stehe sieht er mich überrascht an und reicht Tom die Kamera. Seinen Arm legt er allerdings nicht um mich. Alles in mir sträubt sich dagegen, aber ich lege meinen Arm eben um ihn, wenn er es nicht tut. Bis zu seinen Schultern hoch komme ich allerdings nicht, da er viel größer als ich ist, also lege ich ihn kurzerhand um seine Hüfte. Tom hinter der Kamera fängt an frech zu grinsen und drückt ab.
    Ich nehme ihm die Kamera wieder aus der Hand und schlage ihn für das freche Grinsen leicht auf den Arm. Doch er grinst nur noch mehr.
    Die Jungs setzen sich auf die Couch und fordern mich auf, mich zu ihnen zu setzen.
    Leicht zögernd tue ich das auch. Einerseits würde ich gerne wieder hier raus, aber andererseits machen mich diese Typen neugierig. Wir unterhalten uns ein wenig über Dies & Das, belangloses Zeugs.
    Bei dem Gespräch merke ich, dass wir irgendwie auf einer Wellenlänge liegen. Ich hätte niemals gedacht, dass ausgerechnet ICH das mal zugeben würde, aber diese Typen sind echt sympathisch.
    Ich muss lachen, wenn Gustav sein Witzchen reist und Bill und Tom mal wieder rumalbern.
    Die halbe Stunde vergeht schließlich viel zu schnell und ich merke erst, dass die Zeit rum ist als die Jungs auf die Uhr sehen und geschockt aufspringen.
    „Die Zeit ist leider vorbei.“, meint Bill und ich sehe ebenfalls auf die Uhr.
    Tatsächlich. Es ist fast 18.30 Uhr.
    Tom kommt mal wieder als erstes auf mich zu und sieht mich fragend an.
    Ich kapiere was er meint und nicke grinsend. Es war das Zeichen, dass er mich gern verabschieden kann, wie er es sonst immer ungefragt tut. Also wieder mal Küsschen links und rechts. Georg und Gustav belassen es dennoch bei einem Handschlag und als Bill vor mir steht und keinerlei Anstalten macht irgendwas zu sagen, übernehme ich kurzerhand die Verabschiedung und verabschiede ihn alá Tom mit Küsschen.
    Etwas überrascht schaut er mich an, ich zwinkere ihm kurz zu und gehe dann zur Tür. An der Tür angekommen drehe ich mich noch mal um und winke den Jungs zu. Draußen steht auch schon der Security von vorhin.
    „Na, hattest du Spaß?“, fragt er grinsend und ich muss mir eingestehen, dass ich das wirklich hatte. Mit DEN Typen! Ich kann es selbst kaum glauben.
    „Jup, irgendwie schon.“, erwidere ich grinsend.
    „Okay, also komm mit. Du kannst direkt von hier in die Halle gehen, dann musst du dich nicht anstellen.“
    Ich folge dem Security schweigend und lasse das Treffen im Kopf noch mal Revue passieren.

    ~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 19.03.2006, 21:48


    Wollt ihr eigentlich noch was?
    Weil keiner geschrieben hat :(



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 19.03.2006, 22:13


    Tanja hat folgendes geschrieben: Wollt ihr eigentlich noch was?
    Weil keiner geschrieben hat :(

    schreiiiiiiiib weiter...
    deine story ist so geiL

    hap dich liep

    yvonne :-D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 19.03.2006, 22:25


    *g* Danke fürs Kommi :-D :) :wink:

    Geht morgen weiter



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 19.03.2006, 22:45


    Ja, ich will noch was... :D

    Weiter...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 19.03.2006, 22:49


    ich auch!!!!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 20.03.2006, 14:35


    Joa dann gehts hier weiter ^^
    Ich bin voll unzufrieden damit (bin ich aber immer :roll: )...


    ~~~~~~~~~~~~~~~


    Als ich in der Halle ankomme bin ich die einzige weit und breit. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass der Einlass gleich beginnt. Wenn ich jetzt Fan wäre, würde ich mich in die erste Reihe stellen, jetzt wäre DIE Gelegenheit dazu…
    Ich gehe nach vorne ans Gitter und betrachte die Bühne. Ich denke ernsthaft darüber nach in der ersten Reihe stehen zu bleiben, als mir eine Stimme in meinem Kopf verklickert, dass ich Tokio Hotel ja eigentlich hasse oder es zumindest bis vor kurzem noch getan habe. Fast hätte ich es vergessen bzw. verdrängt. Aber eben nur fast. Ich wundere mich über mich selbst.
    Durch lautes Gekreische werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ich drehe mich zum Halleneingang und sehe, dass die Tür gerade geöffnet wurde. Lisa und Katrin kommen als eine der ersten herein.
    Als sie mich entdecken kommen sie gleich auf mich zugestürmt. Ich stehe immer noch in der ersten Reihe.
    „Und? Wie war’s? Erzäähl!“
    Sie überrumpeln mich mit tausenden Fragen. Das war mir aber von vornherein klar gewesen.
    Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Und das ist untypisch für mich…
    „Hmm… Passt schon.“, murmle ich nur und zucke mit den Schultern.
    „Passt schon!?“, kreischt Lisa. „Hör mal, du warst mit den geilsten Typen in EINEM Raum und sagst nur ‚Passt schon’!?!?“
    „Ach Lisa… Du weißt doch, dass ich die nich leiden kann!!“, erwidere ich aufgebracht und rolle mit den Augen.
    Es klingt ehrlich und wahr, aber ehrlich gesagt bin ich mir selbst nicht mehr so ganz sicher, ob es auch der Wahrheit entspricht… Immerhin hab ich ne Menge Spaß mit ihnen gehabt und viel gelacht…
    Schnell verdränge ich diese Gedanken. Ich will es mir irgendwie nicht eingestehen, dass ich sie sympathisch finde. Ich könnte es niemals zugeben.
    Lisa sagt nichts mehr. Sie sieht traurig aus. Sollte ich es vielleicht doch sagen? Liegt ihr soviel daran? Okay. Ich nehme mir vor es ihr zu gestehen. Aber erst, wenn wir wieder daheim sind.

    Die Halle füllt sich immer mehr und irgendwann bemerke ich, dass wir noch immer in der ersten Reihe stehen. Naja, zu spät. Ändern kann (‚und will’, fügt die hinterhältige Stimme in meinem Kopf hinzu) ich nun nichts mehr daran. Gegen 19 Uhr gehen die Lichter in der Halle aus und alle Gespräche verstummen augenblicklich.
    Es ist faszinierend. Langsam betreten die Jungs einer nach dem andern die Bühne.
    Tom als erster. Er geht direkt zu seiner Gitarre, begibt sich in Pose.
    Gustav hinterher, geht direkt an die Drums. Als nächstes kommt Georg. Er stellt sich an seine Position und nimmt den Bass.
    Als letztes betritt Bill die Bühne.
    Er lässt seinen Blick als einziger durchs Publikum schweifen, scannt die Reihen ab. Er geht zum Mikrofon und sagt irgendwas.
    Ich verstehe es nicht, da mir gerade laut ins Ohr gekreischt wurde. Katrin is’ schuld, dass ich jetzt rechts taub bin. Auch Lisa beginnt zu kreischen, aber ich mache ihr mit einem Schlag auf den Arm klar, dass ich das nich brauchen kann. Sie verstummt auch sofort und ich kann hören, wie die ersten Töne von „Durch den Monsun“ angespielt werden.
    Ich versuche es mir einmal ganz unvoreingenommen anzuhören. Es fällt mir leichter, als ich gedacht hätte. Irgendwie geht der Rhythmus ins Blut…
    Ich weiß nicht wie das passiert ist, aber nach einer Weile singe ich sogar mit. Den Text kann ich ja dank Lisa auswendig.
    Lisa sieht mich belustigt an, als sie merkt was ich da tue. Ich unterlasse es auf der Stelle und laufe leicht rot an. Wieso ist es mir peinlich? Ich habe keine Antwort darauf und konzentriere mich lieber weiter auf das Konzert.
    Immer wieder schweift Bills Blick durchs Publikum während er singt.
    Sie spielen einige Lieder und ich muss mir eingestehen, dass ich einige echt gut finde…
    Nach etwa 2 Stunden ist der ganze Zauber vorbei. Sie gehen nachdem sie sich mehrfach verabschiedet haben schnell von der Bühne. Langsam verflüchtigt sich die Menge um die Bühne und auch Lisa, Katrin und ich verlassen die Halle.

    ~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 21.03.2006, 21:22


    Na, da hat es aber zwei erwischt... :-D Sie schämt sich in Grund und Boden und er sucht alles nach ihr ab. Wenigstens deute ich das jetzt mal so... ;)

    Wirklich toll...

    Zitat: Ich bin voll unzufrieden damit
    Kann ich also gar nicht verstehen!

    Weiter...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 21.03.2006, 21:51


    Wow, danke! :oops:

    *damit jetzt nicht gerechnet hätte* :)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 21.03.2006, 22:56


    weiter



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 21.03.2006, 23:30


    oh wie geil weiter!!!
    lg chrissy



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 22.03.2006, 15:33


    Vieeeeeeeeeeelen Dank für all eure Postings =) :) :) :)
    Freu mich über jedes einzelne total!

    Hier gehts weiter...
    ~~~~~~~~~~~

    Keiner der beiden fragt mich, wie ich das Konzert fand. Ich bin sehr froh darüber, denn so muss ich nicht zugeben, dass ich irgendwie schwer beeindruckt bin…
    „Bill sieht so hammer aus…“, höre ich von Katrin und Lisa stimmt ihr zu, wobei sie, wie sie sagt, ja eher auf Tom steht. Schön, was man bei so einem Konzert so alles von seiner Schwester erfährt. ;)
    Ich hab Hunger. Katrin und Lisa stimmen mir zu. Nach langem Hin und Her beschließen wir, den McDonalds unsicher zu machen.
    Auf dem Weg dorthin bin ich sehr schweigsam. Aber dafür labern meine beiden Begleiterinnen umso mehr. Fast ausschließlich geht es bei ihrem Gespräch darum, wie geil der Tag war. Wenn die wüssten, dass sie wenn sie mit mir Kaffee trinken gegangen wären die Jungs jetzt persönlich kennen würden… Ich sage es nicht, habe es auch nicht vor jemals zu sagen. Ich weiß, ich würde Lisa damit die Freude verderben, weil sie sich so sehr ärgern würde.
    Im McDonalds ist fast nichts los und Lisa und ich stellen uns gleich an, während Katrin einen Platz aussucht. Als wir in der Schlange stehen sieht mich Lisa von der Seite an.
    „Du fandest das Konzert gut, gell?“, sagt sie plötzlich und es hört sich nicht wirklich nach einer Frage an sondern eher wie eine Feststellung.
    „Ähm… also…“, stottere ich rum. Wieso um alles in der Welt fang ich an zu stottern!?
    Lisa grinst nur wissend und sagt nichts mehr.
    Als wir mit dem Essen Katrin gefunden haben, stelle ich mit Schrecken fest, dass am Nebentisch vier ganz bestimmte Kerle sitzen und ziemlich lautstark rumgröhlen. Am liebsten würde ich umdrehen, aber ich kann Katrin und Lisa ja nicht hier stehen lassen… Ich versuche möglichst unauffällig Platz zu nehmen, doch da höre ich schon eine mir mittlerweile wohlbekannte Stimme.
    „Na sieh mal einer!“, ruft Tom und ich drehe mich nur sehr widerwillig zu ihm um.
    „Hey…“, murmle ich und spüre wie ich leicht rot werde. Fragt mich nicht wieso! Ich habe keine Ahnung. Durchs Toms Gerufe werden natürlich auch die restlichen drei der Bande auf mich aufmerksam.
    „So sieht man sich wieder.“, bemerkt Bill grinsend. Ich nicke nur schüchtern und könnte mir für mein kindisches Verhalten sofort in den Arsch treten.
    „Das wievielte Mal heute?“, fragt er und ich hoffe innerlich, dass er jetzt nicht das Treffen im Café erwähnt. Lisa würde mich umbringen, wenn sie mitkriegen würde das ich ihr das nicht erzählt hab…
    „Einmal im Café, dann beim Meet & Greet und jetzt hier im McDonalds.“, zählt Tom munter auf und grinst dabei wie ein Honigkuchenpferd. Na ganz toll…
    Und schon sehen Lisa und Katrin mich schief von der Seite an. Ich sinke in meinem Sitz immer tiefer und ziehe mir den Kragen über den Kopf.
    „Im Café!?!?“, zischt Lisa und ich sehe sie entschuldigend an.
    Tom scheint zu merken, dass er das nicht hätte erwähnen dürfen und beugt sich unauffällig zu mir rüber.
    „Sorry…“, flüstert er.
    „Schon okay.“, flüstere ich zurück und könnte ihn innerlich erwürgen.
    Nach dem ersten Schock unterhalten sich alle kreuz und quer miteinander. Auch Lisa taut langsam auf und unterhält sich mit Tom.
    Mir wird das ganze nach einer Weile zu dumm und ich gehe vor dem McDonalds eine rauchen.
    Eine Weile stehe ich einfach nur da und sehe in die Ferne. Nach einigen Minuten bemerke ich, wie sich jemand neben mich stellt und mir die Hand auf die Schulter legt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Lisa ist, greife nach der Hand und drücke sie. Ich drehe mich zu „Lisa“ um und stelle fest, dass es Bill ist. Überrascht lasse ich seine Hand los und laufe erneut rot an.
    „Sorry, dachte du wärst jemand anders…“, murmle ich und ziehe an meiner Zigarette.
    „Hey, ich wollte nur mal nach dir schauen…“, sagt er leise und sieht auf seine Schuhe.
    Ich nicke und atme die schöne Abendluft ein. Es ist bereits dunkel geworden. Der Tag war sehr ereignisreich und lang.
    „Wenn mir heute morgen jemand erzählt hätte, was heute alles passiert, hätte ich demjenigen nen Vogel gezeigt…“, sage ich und lächle gedankenverloren.
    Bill lacht.
    „Glaub ich dir aufs Wort.“
    Wir lächeln uns an. Eigentlich isser ja schon ganz süß… Nachdem wir uns eine Weile angeschaut haben, räuspere ich mich und mache meine Zigarette aus.
    „Wir sollten mal wieder reingehen.“
    Bill nickt und wir gehen zusammen zurück zu dem immer noch wild durcheinander plappernden Haufen.


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Kritik??? Wenn ja, bitte sagen :)
    Nehm mir Kritik immer gerne zu Herzen! ;)

    LG,
    Tanja



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 22.03.2006, 19:19


    oh bidde weiter ich finds geil nur i-wie warum weiß ich erst jetzt das die raucht ich mein nich im cafe nicht in der schlange nirgens erst jetzt?? naja egal ...


    mach bitte schnell weiter!!!
    chrissy



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 22.03.2006, 19:28


    Das steht etwa später in der FF^^

    Sie is Gelegenheitsraucherin und raucht nur wenn sie nervös is oder aufgeregt oder so ^^



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.03.2006, 11:58


    Ich hoff mal ihr wollt noch was und mach mal einfach weiter ;)

    :?
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


    Inzwischen sitzt Lisa neben Tom, sie scherzen rum. Katrin unterhält sich währenddessen mit Gustav und Georg. Bill und ich sehen uns an und fangen gleichzeitig an zu lachen. Ich glaub wir wussten beide nicht, wieso.
    Die ganze Situation war einfach nur witzig.
    Wir setzen uns zu den andern an den Tisch.
    Schweigend lausche ich dem Gespräch von Tom und Lisa. Sie lachen die ganze Zeit, das macht es mir schwer ihnen zu folgen, also gebe ich es auf und spiele an meinem Reißverschluss herum.
    Bill und ich sitzen irgendwie blöd daneben während die anderen sich angeregt unterhalten.
    Ich komme mir saudumm vor… Bill scheint es nicht anders zu gehen, denn als sich unsere Blicke einmal kurz treffen verdreht er die Augen und tut so als würde er jeden Moment einschlafen.
    Ich lache laut auf und ziehe damit sofort alle Blicke auf mich.
    Schnell rutsche ich tiefer in den Sitz, es ist mir peinlich. Bill grinst mich frech an, worauf ich ihm die Zunge rausstrecke.
    Nachdem wir eine weitere halbe Stunde dumm daneben saßen, räuspere ich mich.
    „Ich unterbreche eure Gespräche ja nur ungern, aber könnten wir mal langsam nach hause gehen? Es ist schon halb 12.“
    „Och nee, schon!?“, mosert Lisa sofort los und sieht mich bittend an.
    „Ja, ich hatte nicht vor hier Wurzeln zu schlagen.“
    „Och bitte, Julia! Nur noch ne Viertelstunde.“, bettelt sie und ich nicke die Augen verdrehend.
    „Wenn’s sein muss…“, seufze ich und sehe Bill mit einem vielsagenden Blick an. Er grinst mich an, wir verstehen uns ohne Worte.
    Langsam steht Bill von seinem Stuhl auf und setzt sich zu mir auf die komische Plastikbank.
    „Öde, was?“
    Ich schüttle den Kopf.
    „Nein, ist doch totaaal spannend hier.“, erwidere ich ironisch und grinse.
    „Ich hab das Gefühl Tom steht voll auf deine Schwester.“, sagt er nach einer Weile mit dem Blick auf den lachenden Tom und Lisa.
    „Jup. Und andersrum genauso.“, füge ich hinzu und sehe ebenfalls den zwei Turteltäubchen zu.
    „Freust du dich für sie?“, fragt er nachdem wir die zwei eine Weile beobachtet haben auf einmal.
    Ich sehe ihn irritiert an.
    „Klar, wieso auch nicht?“
    Bill zuckt mit den Schultern.
    „Keine Ahnung, nur so…“, meint er, den Blick weiterhin auf die zwei geheftet.
    Verwirrt schaue ich ihn noch eine Weile an, wende den Blick dann aber von ihm ab und sehe auf die Uhr. Die Viertelstunde ist rum. Endlich nach hause!!
    „Lisa, die Zeit ist rum.“, mache ich auf mich aufmerksam und ernte einen bösen Blick von Lisa.
    „Ach komm, nur weil du normalerweise nach dem Sandmännchen ins Bett gehst, musst du hier nicht so rumzicken!“
    Ich glaub ich hör nicht richtig! Wer ist hier die Ältere, he!?
    „Sag mal, spinnst du? Ich will ganz einfach nur nach hause, okay!?“, erwidere ich gereizt. „Falls es dir entgangen sein sollte, Katrin und du seid die einzigen die von uns gerade Spaß haben!“
    Sie sieht mich an. Auch Tom sieht mich an, dann von mir zu Bill und wieder zurück.
    Ich komm irgendwie nicht mehr ganz mit was diese Blicke bedeuten sollen.
    Irritiert sehe ich Bill an. Er scheint seine Schnürsenkel interessanter zu finden als alles andere.
    Auch Katrin scheint nicht grad begeistert davon zu sein, dass sie sich von Georg und Gustav trennen muss. Aber ich habe meinen Willen schließlich doch durchsetzen können und ein paar Minuten später stehen wir alle vor dem McDonalds und verabschieden uns.
    Nachdem Bill, Tom, Georg und Gustav sich von Katrin und Lisa verabschiedet haben kommen sie zu mir.
    Georg und Gustav belassen es wie üblich bei einem Handschlag, doch Tom zieht wieder seine „Küsschen Küsschen“ Nummer ab.
    Bill scheint nicht recht zu wissen, wie er sich verabschieden soll, er steht ein bisschen unbeholfen vor mir und sieht mich an.
    Ich komme mir reichlich dumm vor und übernehme schließlich erneut die Verabschiedung.
    Keine Ahnung was in mich gefahren ist, aber ich umarme ihn kurz und gebe ihm einen kleinen Kuss auf die Wange.
    Erst als ich mich von ihm löse, stelle ich fest, was ich eigentlich getan habe. Ich schlage mir die Hand vor den Mund und laufe zum tausendsten Mal an diesem Tag rot an.
    Doch Bill scheint es nicht schlimm gefunden zu haben, er grinst nur etwas schief.
    Ich scheine ihn irgendwie zu irritieren.
    Okay, ich kann es echt verstehen. Erst bin ich total abweisend und zickig, dann lege ich ihm zum Abschied den Arm auf die Schulter. Später lache ich mit ihnen und verabschiede Bill mit Küsschen alá Tom.
    Und nun DAS.
    Ich weiß selbst nicht, was in mich gefahren ist, aber ich mag ihn wirklich gern.
    Beim Meet & Greet und eben im McDonalds habe ich festgestellt, dass wir auf einer Wellenlänge sind und das imponiert mir doch ziemlich.

    ~~~~~~~~~~~~

    :roll: Comments pls ;) xD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 26.03.2006, 13:02


    hey wow finde deine FF voll geil.
    schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 26.03.2006, 13:51


    weita



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 26.03.2006, 15:30


    Sehr fein, sehr süß... und klar wollen wir mehr... Immer her damit...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.03.2006, 16:25


    Wow, fettes Dankeschön für eure Comments! *strahl* :-D
    Süß von euch =) *froi wie schnitzel*

    Vielleicht stell ich heut noch was rein :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 26.03.2006, 16:34


    hey schnitzel lol aba nicht zu viel strahlen sondern weiter schreiben



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 26.03.2006, 18:29


    muha is die geeeeil
    GEIL GEIL GEIL
    einfach genial x)

    muha des beste is ya das ich auch Julia heiße x] un natürlich auch auf bill stehe ^^
    also beeil dich ma mid weiterschreiben =D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.03.2006, 19:45


    Whoa *total erschlagen bin*
    Wisst ihr eigentlich wie ich mich grad über die Kommis freu!?!?
    Wahrscheinlich nicht!!
    *rumspring und jeden einzelnen abknutsch*

    Echt megalieb von euch!! :)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.03.2006, 19:50


    Sooo, weil ihr alle so brav seid und mir so viele Kommis gepostet habt, gibts hier noch nen Teil ;)


    ~~~~~~~~~~~~


    Wenig später sitzen Lisa, Katrin und ich im Bus Richtung Bahnhof. Mit etwas Glück schaffen wir noch den letzten Zug… Auf der Heimfahrt sind alle erstmal sehr schweigsam, bis Katrin dann auf einmal anfängt von Georg zu schwärmen. Ich sehe sie verwirrt an.
    „Ich dachte du stehst auf Bill?“, frage ich irritiert.
    Lisa und Katrin werfen sich einen Blick zu, der mich total verwirrt. Was sollte das jetzt bedeuten!?
    „Ähm, nee, jetzt nicht mehr.“, meint sie nur und sieht erneut Lisa mit demselben Gesichtsaudruck wie zuvor an.
    Was haben die auf einmal alle!? Erst der komische Blick von Tom, nun von den beiden. Langsam check ich gar nichts mehr.

    Wir haben Glück und sitzen wenig später tatsächlich im letzten Zug nach Hause.
    Lisa fängt irgendwann an von Tom zu schwärmen und zeigt stolz ein Foto das sie mit ihrem Handy von sich und ihm gemacht hat. Er hat den Arm um ihre Schultern gelegt und beide sehen glücklich aus. Ich freue mich für meine kleine Schwester und drücke sie kurz an mich.
    „Aber bist du denn nicht traurig, dass du ihn wohl nie wieder so privat erleben wirst?“, gebe ich zu bedenken und sehe sie durchdringend an.
    Sie schüttelt den Kopf und drückt ein paar Knöpfe auf ihrem Handy. Sie hält es mir unter die Nase und ich lese „Tom“ und seine Nummer auf dem Display. Aha, dann ist ja alles klar. Auch Katrin hat die Nummern von Georg und Gustav und präsentiert sie mir stolz.
    Beide sehen mich an.
    „Hast du die von Bill?“
    Ich schüttle verwirrt den Kopf.
    „Warum sollte ich sie haben?“
    Wieder dieser Blick zwischen Lisa und Katrin, ich werde innerlich fast verrückt. Zu gern wüsste ich die Bedeutung.
    „Ich dachte nur…“, meint Katrin und ich sehe aus dem Fenster.
    Wieso denken die ich hätte Bills Nummer? Sie vergessen wohl, dass ich die Typen nich leiden kann. Okay, das war jetzt eindeutig gelogen, aber sie wissen ja noch nichts von meinem Sinneswandel.
    Oder doch!? Merkt man es mir so sehr an? Ich weiß es nicht und bin ehrlich gesagt auch viel zu müde um darüber nachzugrübeln.

    +++++++++++++++

    Als wir um halb 1 endlich zuhause angekommen sind, gehe ich sofort mit Katrin in mein Zimmer. Sie schläft diese Nacht bei mir. Schnell richten wir ihre Matratze hin und fallen anschließend todmüde ins Bett. Als das Licht bereits aus ist und ich kurz vorm einpennen bin, lässt mich Katrin auf einmal aufschrecken.
    „Darf ich dich mal was fragen…?“, fragt sie leise und wartet auf eine Antwort.
    „Was denn?“, murmle ich gereizt.
    „Du hasst die nicht mehr, oder?“
    Und für so eine Frage weckt die mich jetzt wieder auf oder was?
    „Nee…“
    „Ich habs gemerkt.“, meint sie. „So wie du mit Bill geflirtet hast…“, fügt sie hinzu und lacht.
    Hab ich da gerade richtig gehört!?
    „Wie bitte!?“ Mit einem Schlag bin ich hellwach.
    „Du willst das jetzt nicht allen Ernstes bestreiten, oder?“, kichert sie albern herum und ich bin nahe dran ihr ein Kissen ins Gesicht zu pfeffern.
    „Du spinnst.“, sage ich lediglich und schüttle im Dunkeln den Kopf.
    Wie kommt die auf so was?
    „Schon gut, jetzt schlaf.“, sagt Katrin versöhnlich und dreht sich auf die andere Seite. Aber jetzt kann ich nicht mehr schlafen. Schönen Dank auch, Katrin! Die ganze Zeit denke ich darüber nach, was sie gesagt hat.
    Meint sie wegen der etwas anderen Verabschiedung? Das muss es sein, denn sonst war ja nichts… Oder?
    „Wie kommst du eigentlich darauf?“, frage ich nach einer Weile ungeduldig. Ich will endlich wissen, was sie meint!
    Schon wieder kichert sie.
    „Sag jetzt nicht, dir sind all die Blickwechsel zwischen euch nicht aufgefallen!“
    „Das hast du falsch verstanden!“, erwidere ich. „Das kannst du nicht verstehen, wenn du nicht in unserer Situation warst.“, verteidige ich mich vehement.
    „Wenn du meinst… Aber ich penn jetzt echt, Nacht.“, murmelt sie noch und ist dann auch endlich mal eingeschlafen. Sie lässt mich in meiner Verwirrung allein. Also echt!
    Doch irgendwann schlafe ich dann doch auch ein. Die Müdigkeit siegt.

    ++++++++++++++++

    Als ich aufwache liegt Katrin nicht mehr auf ihrer Matratze. Nur sehr langsam stehe ich auf, strecke mich erstmal ausgiebig und ziehe mich an. Mein erster Weg führt mich ins Bad, wo ich in den Spiegel schaue.
    Oh weia, wie seh ich denn aus? Kaltes Wasser findet den Weg in mein Gesicht.
    Nach einer ausgiebigen Katzenwäsche begebe ich mich ins untere Stockwerk.
    Ich höre Stimmen aus der Küche und will gerade eintreten als ich meinen Namen höre.
    Ich halte in der Bewegung inne, die Hand auf der Türklinke, und lausche angestrengt.
    „Weißt du was Tom mir gestern über Bill erzählt hat?“, höre ich Lisa sagen.
    Ich werde hellhörig und drücke mein Ohr so gut es geht an die Tür.
    Vermutlich schüttelt Katrin den Kopf, denn sie fährt fort: „Bill hat ihm erzählt, dass er Julia schon im Café sofort sympathisch und interessant fand. Tom sagt, dass ist ein eindeutiges Anzeichen bei ihm…“
    Was genau erzählt Lisa da gerade!? Ich kann es nicht ganz fassen und lausche weiterhin angestrengt.
    „Meinst du, es beruht auf Gegenseitigkeit?“, höre ich Katrin fragen.
    „Ich weiß nicht… Hast du gestern Abend noch was aus ihr rausbekommen?“
    „Nicht viel, sie hat überrascht reagiert…“, sagt Katrin gerade leise. „Aber sie hat wenigstens zugegeben, dass sie die Jungs nicht hasst.“
    „Aha, nicht sehr aufschlussreich also…“
    Weiter höre ich nichts mehr, weil ich verwirrt von der Tür weg gesprungen bin und mindestens zwei Minuten mit offenem Mund einfach so dastand.
    Oh.mein.Gott!!! Ich kann es nicht fassen! Was labern die alle für einen Scheiß!?!? Ist denn die ganze Welt verrückt geworden!? Oder bin ich hier die einzige, die irgendwas nicht checkt…?
    Irgendwann habe ich mich wieder einigermaßen beruhigt. Ich drücke ein letztes Mal mein Ohr gegen die Küchentür. Sie reden von etwas anderem.
    Ich atme noch einmal tief durch und betrete dann die Tür, als wenn nichts gewesen wäre – ich hoffe zumindest, dass es so rüberkommt.
    „Ah, guten Morgen Schlafmütze!“, werde ich von beiden freundlich begrüßt.
    Ich murmle ein „Morgän“ und setze mich zu ihnen an den Tisch.
    „Und? Gut geschlafen?“, fragt mich Lisa ganz unbefangen.
    „Mhh… Joa, passt scho…“, brumme ich vor mich hin. Lisa und Katrin tauschen einen Blick und sehen mich an. Ich fühle mich äußerst unwohl und beschließe nur einen Kaffee zu trinken um wach zu werden und dann so schnell wie möglich zu verschwinden.
    Nachdem ich meinen Kaffee getrunken habe, verziehe ich mich mit einem unverständlichen Gebrumme auf mein Zimmer. Ich habe keinen Bock mehr auf diese Blicke von ihnen. Sie machen mich wahnsinnig!
    Da ich mir ziemlich sicher bin, dass Katrin gleich wieder ins Zimmer kommt um mich auszuquetschen, schnappe ich mir meine Tasche und mache mich auf den Weg in den Park.
    Als ich auf dem Weg nach draußen an der Küche vorbeikomme, höre ich schon wieder meine Namen im Zusammenhang mit Bill. Schnell gehe ich weiter. Ich will das alles gar nicht hören. Ich weiß nicht, wie sie auf so was kommen. Das ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 26.03.2006, 20:13


    GEIL
    GEIL
    GEIL
    :shock:

    Nach einer ausgiebigen Katzenwäsche begebe ich mich ins untere Stockwerk.

    Ich will das alles gar nicht hören. Ich weiß nicht, wie sie auf so was kommen.

    die 2 geilsten sätze ey hammer. mach heut bitte noch nen billteil sonst kann ich nich schlafen :cry:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.03.2006, 21:01


    Daaaaaankeeeeee fürs Kommi unpredictable =)

    Der nächste Teil ist leider kein Bill-Teil.
    Erst der übernächste wieder ^^
    Aber dann kommen erstmal einige Teile mit Bill :wink:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 26.03.2006, 21:10


    aach naund is doch egal.. dann stellste halt heut noch 2 teile on ^^
    nein aber wenigstens einen.. :roll: *flehz*

    BIIITTTEEE *bambi blick aufsetzt*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.03.2006, 21:13


    Weil du's bist! :-D

    Sieh das als Dankeschön für deine lieben Kommis *gg*

    Ok dann hier der Teil ohne Bill^^
    Morgen kommt dann der wo es wieder mehr um TH geht

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Als ich endlich vor dem Haus auf der Straße stehe und die frische Luft einatme, geht es mir gleich viel besser. Langsam mache ich mich auf den Weg in den nahe gelegenen Park um ein bisschen Abstand von all dem zu bekommen.
    Eigentlich bin ich nicht oft im Park, ich meide Natur so gut es geht, aber genau das brauche ich jetzt.
    Im Park ist sehr wenig los, worüber ich mehr als froh bin.
    Ich setze mich auf eine Bank beim Brunnen und schließe die Augen.
    Man ist das entspannend!
    Doch ich kriege meinen Kopf einfach nicht frei, dauernd denke ich an die Worte von Katrin und Lisa, an den vorigen Tag.
    Die ganzen Begegnungen mit Tom, Gustav, Georg und natürlich mit Bill…
    Bill…
    Ich weiß nicht, was ich von Lisas Behauptungen halten soll.
    So recht dran glauben kann und will ich nicht.
    Ich mein, ich hätte das doch gemerkt, wenn Bill was von mir wollen würde, oder?
    Ich seufze und öffne die Augen.
    Außerdem kennen wir uns ja gar nicht und werden dies auch sicher nie tun.
    Ich sitze ganz alleine bei dem Platz am Brunnen.
    Auf einmal vibriert meine Tasche.
    Ich zucke zusammen und erst nach ein paar Sekunden checke ich, dass es mein Handy sein muss.
    Wahrscheinlich sind es Katrin und Lisa und fragen, wo ich bin…
    „Ja?“, melde ich mich wie gewöhnlich und warte auf eine Antwort.
    „Hi, hier ist Tom.“, meldet sich eine Stimme und ich grüble nach. Wer erlaubt sich hier gerade einen Scherz?
    „Ahja, klar. Lisa das ist nicht lustig.“
    „Hä? Wieso Lisa? Tom, nicht Lisa.“
    „Jaja, schon klar! Lisa, der Scherz is nach hinten losgegangen, Tom hat meine Nummer nichtmal.“
    „Mensch Julia, ich bin’s wirklich.“, sagt Tom und bekommt einen Lachanfall.
    Okay, jetzt erkenne ich seine Stimme. Fuck, wie peinlich…
    „Oh… Hi Tom…“, murmle ich und laufe rot an. Zum Glück gibt es noch kein Bildtelefon.
    „Aber woher hast du denn meine Nummer?“, frage ich verwirrt.
    Bestimmt hat Lisa sie ihm gegeben…
    „Als ich dir auf dem Weg zur Halle die Tasche geklaut hab, hab ich so ein kleines Kärtchen entdeckt mit deiner Nummer und so…“
    „Und die hast du genommen oder was?“
    „Joa, könnte man so sagen.“
    Was fällt dem ein!?
    „Also echt. Hättest mich ja auch nach meiner Nummer fragen können, wenn du sie so dringend haben willst.“
    „Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht?“
    Ich lache.
    „Also ich finde es ja einfacher jemanden nach etwas zu fragen, statt die Tasche zu durchwühlen.“
    „Stimmt. Aber egal jetzt. Eigentlich wollte ich dich ja was ganz anderes fragen.“
    „Schieß los.“
    „Ich hab mich für heute Abend mit Lisa verabredet und wollte dich fragen, ob du Bock hast auch mitzukommen.“, fragt Tom und ich überlege.
    „Ich stör doch nur, wenn ich dabei bin.“, weiche ich aus und hoffe, er gibt sich damit zufrieden.
    Ich hab keine große Lust darauf, schon wieder nur doof daneben zu sitzen während die zwei rumalbern…
    „Ach was, sonst hätte ich ja nicht gefragt.“, kontert er sofort. „Außerdem wird es cool. Da is ne Halloween-Party bei uns in Magdeburg, die is ganz cool.“
    Ich seufze. Was soll ich denn da?
    „Ich überleg’s mir, okay?“
    „Okay, meld dich dann. Hast ja meine Nummer jetzt auch.“
    Damit legt er auf. Ich klappe mein Handy zu und starre eine Weile in den Springbrunnen.
    Einige Minuten später stehe ich seufzend auf und trete den Heimweg an.

    +++++++++++


    Zuhause angekommen schließe ich die Tür auf und werde sofort von Katrin empfangen.
    „Wo warst du denn?“, fragt sie und kommt auf mich zu.
    „Im Park…“, antworte ich knapp und hänge meine Jacke an die Garderobe.
    Sie sieht mich etwas komisch an, belässt es dann aber dabei und folgt mir in mein Zimmer.
    „Wo ist Lisa?“, frage ich sie während ich meinen PC einschalte.
    „Sie telefoniert.“
    „Mit wem?“
    „Tom…“
    Aha… Er macht wohl die Runde und ruft jeden mal an.
    „Er hat mich vorher übrigens auch angerufen und zu einer Party nach Magdeburg eingeladen…“, erzähle ich ihr und schaue dabei in den Bildschirm.
    „Achja?“ Sie klingt nicht sonderlich überrascht.
    „Ich glaub eh nicht, dass Mum das erlaubt.“
    „Doch, Lisa hat schon mit ihr geredet.“
    Also das hätte ich jetzt nicht erwartet, dass meine Mutter so etwas erlaubt. Party bei wildfremden Jungs in einer weit entfernten Stadt… Da muss etwas faul sein.
    „Lisa hat nicht zufällig verschwiegen was genau wir dort machen und mit wem, oder?“, frage ich ganz beiläufig und mustere Katrin genau.
    „Öhm, ich weiß es nicht. Sie hat mir nur gesagt, dass wir dürfen.“
    „Naja, ich geh sowieso nicht hin.“, erwidere ich und schaue wieder auf den Bildschirm.
    3 neue Emails…
    „Wieso nicht!?“, kreischt Katrin schon fast und ich sehe sie erstaunt an.
    „Was geht denn mit dir? Ist doch nicht dein Problem…“
    „Doch, ich komm ja auch mit. Du musst mitkommen, bitte!“, versucht sie mich zu überreden.
    „Hat Tom dich auch eingeladen?“
    „Nein, aber Georg…“ Sie bekommt Herzchen in den Augen und ich muss grinsen.
    „Aha…“, murmle ich. „Naja, ich geh trotzdem nicht mit.“
    „Aber wieso denn?“
    „Weil es genauso ablaufen wird wie gestern! Du amüsierst dich mit Georg und Gustav, Lisa sich mit Tom und ich sitze doof daneben! Außerdem interessieren mich diese Typen nicht.“
    Katrin sieht mich eine Weile an.
    „Und was ist mit Bill? Der ist ja auch noch da…“
    Na ganz toll! Fast hätte ich es vergessen. Klar, der ist ja auch noch da… Das erschwert die ganze Sache für mich noch einmal um das tausendfache.
    Ich habe nämlich keine Ahnung, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll.
    Aber das sage ich ihr nicht.
    Stattdessen zucke ich nur mit den Schultern.
    „Gestern war er auch dabei, und das hat nichts daran geändert, dass ich mich zu Tode gelangweilt habe.“
    Sie sagt nichts, sieht mich nur lange an.
    Sie setzt gerade an, etwas zu sagen, da kommt Lisa hereingestürmt.
    „Julia, da bist du ja!“, ruft sie und setzt sich zu uns.
    „Ich war im Park.“, antworte ich schon mal, falls die Frage gleich kommt.
    „Aha…“, sagt sie. „Tom hat mir erzählt, dass er dich eingeladen hat zu der Party.“
    Ich nicke ohne vom Bildschirm wegzusehen.
    „Ich geh nicht.“
    Sie reagiert ähnlich wie Katrin.
    „Das kannst du doch nicht machen!!“
    Ich verdrehe die Augen.
    „Doch, kann ich sehr wohl.“
    „Nein, das kannst du NICHT!“, kontert sie und steht auf. „Wenn du nicht mitgehst darf ich auch nicht und dann sehe ich Tom nicht so schnell wieder!“
    „Beruhig dich und setz dich wieder hin.“
    „Nein, ich will aber nicht!!“, ruft sie aufgebracht. „Wenn du mir einen Strich durch die Rechnung machst bist du echt für mich gestorben…“, flüstert sie hasserfüllt und rennt aus meinem Zimmer. AUTSCH! Also DIE Tür war zu.
    Verdattert schaue ich Katrin an.
    „Du solltest zu ihr gehen und das klären.“, murmelt sie und verlässt mein Zimmer ebenfalls. Oh mein Gott! Ja ist denn die ganze Welt verrückt geworden!? Von heute auf morgen steht mein Leben Kopf. So hatte ich mir den Konzertbesuch nicht vorgestellt…

    ~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 26.03.2006, 21:26


    AUTSCH! Also DIE Tür war zu.


    GEIL einfach nur geil :shock:
    ich weiß garnet sowirklich was ich sagen soll.. außer GEIl ^^ echt.

    kannst du nicht noch iwie.. :roll: heute posten ? .. weil.. eh :roll: na.. weil .. die ff einfach so hammer genial is .. und :roll: jezz isses erst recht spannend und.. sonst kann ich nich schlafen un dann bist du schuld

    wenn ich morgen mit absicht verschlafe :twisted: hehe .. also

    BIIIITTE x) :roll: :twisted: denk daraaaan ^^



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.03.2006, 21:41


    Fettes Dankeschön für deine lieben Kommis =)

    *hin- und hergerissen bin*
    Na okay^^
    Weil du's bist poste ich noch den nächsten Teil^^
    Hab ja noch etwas Vorrat, da geht das. :wink:
    Ich will ja nicht Schuld sein, wenn du morgen "ganz aus Versehen" verpennst ;)

    Aber dann ist echt Schluss für heute *gg*
    Geh jetzt dann gleich off

    ~~~~~~~~~~~~~~~~


    Zögernd stehe ich auf und trete von meinem Zimmer in den Flur. Ich atme tief durch und klopfe dann bei Katrin an die Tür.
    Erst kommt eine Weile keine Reaktion, dann ein leises: „Herein…“
    Ich öffne die Tür und sehe Lisa auf dem Bett liegen.
    Sie hat geweint… Katrin sitzt bei ihr.
    „Hey…“, murmle ich und trete von einem Bein auf das andere.
    Sie sieht mich nur an. Ich setze mich neben sie und lege ihr den Arm um den Rücken.
    „Wenn dir das mit Tom soviel bedeutet, geh ich natürlich dir zuliebe mit…“
    Für kurze Zeit erscheint ein Lächeln auf ihrem Gesicht, doch es verfliegt schnell wieder.
    „Wieso nur mir zuliebe?“, fragt sie leise.
    „Mensch Lisa, weil mich nichts und niemand dahin treibt! Ich bin nun mal kein Tokio Hotel Fan.“, erkläre ich ihr als würde ich zu einem Behinderten sprechen.
    „Ich weiß, aber du fandest das Konzert gut!“, erwidert sie und sieht mich mahnend an. „Und außerdem hab ich gemerkt, dass du die Jungs auch nett findest!“
    Ich seufze.
    „Klar, sie sind nicht so doof wie ich gedacht habe, aber das heißt noch lang nicht, dass ich wegen denen ewig lang nach Magdeburg mit dem Zug fahren will für eine einzige Party…“
    „Wir müssen nicht Zug fahren, wir werden von einem Chauffeur abgeholt.“, kontert Lisa sofort.
    „Ja, okay. Aber das ändert nichts daran, dass wir für eine einzige Party so lange unterwegs sind!“
    Auch darauf weiß sie zu kontern.
    „Nicht für eine Party. Für eine Woche!“
    Ich schaue sie mit offenem Mund an.
    „Wir haben Ferien und nichts vor.“, fügt sie hinzu als ich sie nur ansehe als wäre sie von einem anderen Stern.
    Spinnt die jetzt völlig!? Eine Woche!? EINE ganze Woche!? Oh mein Gott, das halt ich nich aus…
    „Oh mein Gott…“, murmle ich und verdrehe die Augen. „Eine Woche? Du spinnst ja echt! Mum erlaubt das NIE! Außerdem hab ich sehr wohl andere Dinge vor.“
    „Oh doch, alles schon abgeklärt. Aber nur, wenn du mitgehst, hat sie gesagt. Sie vertraut dir eben. Ohne dich lässt sie mich nicht gehen…“
    Na ganz toll, echt!
    „Und du Katrin? Darfst du auch so lange bleiben?“, frage ich in der Hoffnung wenigstens einen einigermaßen vernünftigen Menschen um mich zu haben. Außerdem kann ich dann eine Woche mit ihr verbringen und sie wieder richtig kennenlernen.
    Sie nickt strahlend auf die Aussicht eine Woche Georg um sich zu haben.
    „Und wo schlafen wir die ganze Zeit?“
    „Na wo wohl!?“, meint Lisa mit einem Funkeln in den Augen und ich sehe sie geschockt an. Doch nicht etwa…
    „Bei den Jungs!“, fügt Lisa hinzu und vollendet damit meine Gedanken.
    „Oh Gott…“, rutscht es aus mir raus.
    Lisa und Katrin grinsen nur und freuen sich wie blöd, dass ich mich endlich breitschlagen lassen hab. Bei mir ist es eher genau das Gegenteil.


    Die nächsten Stunden verbringen Lisa und ich mit Packen. Katrin ist schnell nach hause gefahren und tut dort dasselbe. Mehrmals rennen wir im Flur gegeneinander, auf der Suche nach all unseren Dingen die wir mitnehmen wollen, die wie üblich im ganzen Haus verstreut sind. -.-
    Gegen 15 Uhr klingelt das Telefon.
    „Julia Steger, hallo?“, keuche ich ins Telefon, da ich gerade durchs ganze Haus gerannt bin um noch rechtzeitig den Hörer abzunehmen.
    „Hi Du! Ich wollte mich mal erkundigen, ob du nach dem Konzert noch lebst.“, meldet sich Verena und ich grinse.
    Wenn die wüsste!
    „Ich hab viel zu erzählen.“, sage ich und Lisa, die hinter mir steht, fügt hinzu: „Und keine Zeit dazu!“
    Ich schlage ihr leicht auf den Arm und gehe mit dem Telefon in mein Zimmer.
    Ich erzähle ihr alles in einer Ultrakurzfassung, da ich noch viel zu packen habe.
    Als ich fertig bin, ist sie erstmal richtig platt.
    „Das kann echt nich wahr sein.“, sagt sie irgendwann und ich grinse.
    „Du sagst es…“
    Ich erkläre ihr, dass ich noch viel zu tun hab und wir verabschieden uns.
    Eine Stunde später klingelt es an der Tür und als ich aufmache grinst mich Katrin an. In den Händen einen großen Koffer und auf dem Rücken einen prall gefüllten Rucksack.
    „Ich bin fertig.“
    „Tolle Begrüßung.“, lache ich und helfe ihr den Koffer reinzutragen.
    Auch Lisa und ich sind endlich fertig. Kurz bevor es um 16.30 klingelt und wir abgeholt werden nimmt mich meine Mutter noch mal ins Kreuzverhör (oder so was ähnliches…^^).
    „Macht keine Dummheiten und pass gut auf Lisa auf, okay?“, mahnt sie mich und sieht mich durchdringend an.
    „Ja, schon klar. Ich pass auf sie auf.“
    „Okay. Nimm dein Handy immer überall hin mit, damit ich dich erreichen kann. Und ruf an, wenn was ist, okay?“
    Ich nicke nur und lege ihr die Hand auf die Schulter.
    „Beruhig dich, ich bin nicht das erste Mal eine Woche ohne Eltern von zuhause weg.“
    „Aber Lisa.“, gibt sie zu bedenken und sieht mich mahnend an.
    „Pass auf, dass sie nichts Dummes anstellt.“
    Ich nicke erneut.
    „Natürlich.“
    Ich umarme sie und dann kann es endlich losgehen. Naja, was heißt endlich. Ich wüsste etwas Besseres mit einer Woche Ferien anzufangen, als sie bei 4 halbstarken Idioten aus Magdeburg zu verbringen. Okay, Idioten ist übertrieben…

    ++++++++++++++++++

    Während der Fahrt gehe ich im Kopf noch mal alle Gegenstände durch, die ich möglicherweise vergessen haben könnte.
    Katrin und Lisa quatschen wie üblich durcheinander. Nach mehreren misslungenen Versuchen die beiden ruhigzustellen, hole ich meinen MP3 Player heraus.
    Ich ärgere mich, dass ich mir nicht ein paar Tokio Hotel Lieder auf den MP3 Player geladen habe. Denn einige sind wirklich gut.
    Nach zwei Pausen und 4 ½ Stunden Fahrzeit kommen wir um 21.30 Uhr endlich in Loitsche bei Magdeburg an. Der Chauffeur fährt uns direkt zu dem Haus der Jungs. Sogar unsere Koffer müssen wir nicht selbst tragen. Was für ein Service.
    Lisa ist die erste an der Tür und tritt nervös von einem Bein aufs nächste. Schließlich nimmt ihr „unser“ Chauffeur die Last ab und klingelt für sie. Sie sieht ihn dankbar an und ich muss über ihr pubertäres Verhalten grinsen.
    Nach wenigen Sekunden öffnet uns ein grinsender Tom die Tür.
    „Hi!“, ruft er und umarmt Lisa zur Begrüßung.
    Sie läuft rot an und stammelt ein schüchternes „Hi“ zurück.
    Auch Katrin wird mit einer Umarmung begrüßt und schließlich auch ich.
    „Was, heute keine Küsschen?“, frage ich grinsend und er lacht.
    „Wie du willst!“, sagt er und gibt mir ein Bussi links und rechts.
    Unauffällig werfe ich einen Blick zu Lisa. Sie beobachtet uns kritisch und ich weiche lieber einen Schritt von Tom. Nicht, dass sie mich noch vor Eifersucht tötet.
    Drinnen höre ich Gustav und Bill über irgendetwas diskutieren. Allerdings kann ich nicht verstehen, um was es geht. Auf einmal verstummen die Stimmen und Bill kommt aus einem Zimmer zu uns in den Flur, wo wir alle versammelt mit unseren Koffern stehen.
    Er kommt als erstes zu mir.
    „Hi!“, sagt er fröhlich und drückt mich zur Begrüßung etwa eine Millisekunde an sich.
    Auch Katrin und Lisa werden auf diese Art begrüßt.
    „Ich zeig dir dein Zimmer.“, sagt er zu mir, nimmt meinen Koffer und ist schon halb die Treppe zum anderen Stockwerk oben. Aber ich halte ihn auf.
    „Warte, das kann ich doch alleine.“, wehre ich ab und will ihm den Koffer aus der Hand nehmen. Doch das lässt er nicht zu. Er schüttelt den Kopf und sprintet die restlichen Meter nach oben. Ich gebe auf und trotte langsam hinter ihm her. Ich stelle fest, wie groß das Haus ist und wie viele Zimmer es hat. Bei einem der ersten Zimmer bleibt er stehen und trägt den Koffer rein.
    „Da wären wir…“, meint er und sieht mich an.
    „Danke.“, sage ich und lächle ihn an.
    Er lächelt zurück und geht zur Tür. Dort angekommen dreht er sich noch einmal um.
    „Zieh dich für die Party um, wir gehen gleich los.“
    Ich nicke und er schließt die Tür hinter sich.

    ~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 26.03.2006, 21:54


    Lisa ist die erste an der Tür und tritt nervös von einem Bein aufs nächste

    lol als hätte die voll viele davon ^^

    OKEEE ich habs mir annas überlegt *püüüh* verschlaf ich jezz halt ausversehn mid absicht 2 stunde ey..

    das kannst du net bringen >.< ausgerechnet jetzt ich meine was war das schon?
    eine millisekunde und dann.. der koffer und das sie sich.. HEY er hat gesagt sie soll sich umziehen *naughty*

    und ich hab mal nachgedacht *hehe* ICH HAB NACHGEDACHT das bedeutet ya das sie sich auch AUSZIEHEN muss .. und NUR darauf will die geile sau doch hinaus.. dieses berechnende mädchenjunge oO

    LOL. bitte ey.. ich schrieb hier kommis die sind haltsolang wie deine ffs teile ^^ also .. bitte widme mir noch einen ey

    BISt aber selber schuld das ich hier so freakig sitzte und fast entzugserscheinungen bekomme oO yaaaaaa

    schau mich nich so an
    ich mags nich wenn man mich so anschaut oO

    genau das mein ich. wieso nennst du dein ding da auch Julia? das macht mich noch bekloppt - bin ich zwar schon aber muss ja net sein *LOL*

    MAN JETZZT POSTE GEFÄLLIGST NOCH NEN TEIL ^^

    BITTE .. ey komm jezz hab ich echt viel geschrieben und deswegen hör ich jezz auf.. bis du den nächsten teil postest..
    sonst gibts auaaaaaa :twisted: :roll:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 27.03.2006, 19:51


    @unpredictable:
    Weißt du eigentlich wie geil du bist?*rofl*
    Deine Kommis sind echt geil *lach*
    Danke :-D

    ~~~~~~~~~~~

    Ich sehe mich in dem Zimmer um. Es befindet sich ein Bett, ein großer Kleiderschrank und ein kleiner Tisch mit Stühlen darin.
    Zum Auspacken hab ich ja noch genug Zeit, also ziehe ich nur mein Outfit und das Schminkzeug aus dem Koffer und ziehe mich um.
    Ich entscheide mich für eine schlichte schwarze Schlaghose und ein schulterfreies, orangefarbenes Top. Nachdem ich mich umgezogen hab, nehme ich meine Schminkutensilien und stelle mich vor den großen Schrankspiegel.
    Etwas Make-up und Kajal, mehr nicht.
    Gerade als ich fertig bin klopft es an der Tür.
    „Herein!“, rufe ich und lege mein Schminkzeug aufs Bett.
    Lisa erscheint in der Tür und lächelt mich an.
    „Hey…“, sagt sie leise und tritt ein.
    Sie schließt die Tür hinter sich und setzt sich auf mein Bett.
    „Na, schon fertig?“, frage ich und räume nebenher meine Schlafklamotten aus.
    „Fast.“, sagt sie und sieht mich an. „Ich weiß nicht genau was ich anziehen soll…“
    Ich verstehe. Sie will Tom gefallen und den Rat ihrer großen Schwester einholen.
    „Zieh dich nicht zu aufreizend an, sonst wirkt es billig.“, rate ich ihr bevor sie überhaupt etwas gesagt hat.
    Sie nickt grinsend und ich zwinkere ihr zu.
    „Wenn ich so ähnlich gehe wie du ist es also okay, oder?“, fragt sie noch einmal nach und ich nicke.
    „Ja.“
    „Danke für deinen Rat, Julia.“ Fröhlich geht sie aus dem Zimmer.
    Grinsend kämme ich mir die Haare und überlege, ob ich sie offen lassen oder irgendeine Frisur zaubern soll.
    Ich habe schulterlange, schwarz gefärbte Haare und trage sie meistens offen oder zu einem einfachen Zopf zusammengebunden.
    Ich entscheide mich für offene Haare und gehe schließlich ausgehfertig mit meiner Tasche aus dem Zimmer.
    Tom steht vor dem Zimmer von Lisa.
    „Ich zieh mich grad um, du kannst jetzt nicht rein!“, ruft Lisa von drin.
    „Doch, das macht mir rein gar nichts aus.“, ruft Tom grinsend zurück durch die Tür.
    Ganz „Große-Schwester-like“ klingeln bei mir alle Alarmglocken, ich packe Tom am Arm und ziehe ihn weg von Lisas Tür.
    „Hey, was soll denn das?“
    Er sieht mich mit großen Augen an.
    „Ich bin 2 Jahre älter als Lisa und muss sie vor so Typen wie dir beschützen.“, erkläre ich grinsend. „Befehl von Mom.“
    „Achso, dann ist ja alles klar.“, sagt er und grinst mich an.
    Ich gehe mit Tom die Treppe runter und stelle mich schon mal in den Flur. Bereit zum Abflug.
    „Setz dich doch solange ins Wohnzimmer bis alle fertig sind.“, bietet mir Tom an und führt mich in ein schön eingerichtetes, großes Zimmer. Georg und Gustav sitzen auf einer Couch. Ich setze mich zu ihnen.
    „Schon fertig?“, fragt Georg und ich nicke.
    „Jupp.“
    Wir labern ein bisschen über die bevorstehende Party. Mir wird erklärt mit wem ich mich am besten nicht abgeben soll und so weiter.
    „Aha. Dann bleibe ich besser immer in eurer Nähe.“, beschließe ich und Gustav grinst.
    „Halte dich am besten bei Bill auf, er ist wohl der gleiche Partytyp wie du.“, meint er grinsend und Georg nickt.
    „Das denke ich auch.“
    Woher wollen die das bitte wissen!? Naja egal, ich denke mir nichts weiter dabei.
    Kurze Zeit später sind endlich alle fertig, Bill hat am längsten gebraucht.
    Kein Wunder bei der Frisur.
    Um 22 Uhr fahren wir los. Der Wagen gleicht einer Limousine.

    Gegen Viertel Elf kommen wir endlich an. Ich steige als erstes aus und warte, bis die anderen ebenfalls ausgestiegen sind. Wie erwartet heftet sich Lisa an Toms und Katrin sich an Georgs Fersen. Gustav küsst gerade ein blondes Mädchen, das ich nicht kenne. Woher auch?
    Ich nehme an, dass es seine Freundin ist.
    Also bleiben mal wieder Bill und ich übrig. Wir trotten hinterher und hoffen wahrscheinlich beide, dass es diesmal besser wird als im McDonalds.
    Die Party findet in einer großen Lagerhalle statt.
    Es sind schon eine Menge Leute drin als wir sie betreten.
    Eindeutig eine Halloween-Party, denn überall stehen Kürbisse und so ´n Zeugs herum.
    Wir setzen uns an einen kleinen Tisch mit zwei Sofas und Stühlen drumherum.
    Lisa und Tom setzen sich gleich auf die Couch und Katrin mit Georg daneben.
    Gustav und die blonde Unbekannte setzen sich zusammen auf einen Stuhl und Bill setzt sich auf das zweite Sofa das herumsteht.
    Ich weiß nicht genau wo ich mich platzieren soll und stehe etwas doof herum.
    Bill klopft auf den Platz neben ihm und ich setze mich zögernd neben ihn auf das Sofa.
    Die Blonde wird mir als Lydia vorgestellt. Wie erwartet ist sie Gustavs Freundin.
    Eine Unterhaltung zu führen ist bei dem Lärm nicht wirklich möglich, also lassen wir es eben.
    Ich lausche still der Musik und werfe ab und zu einen Blick zu Bill. Er sitzt ebenso still neben mir und starrt Löcher in die Luft.
    Ich stupse ihn an.
    Sein Kopf dreht sich zu mir und er sieht mich fragend an.
    Ich beuge mich so weit wie nur irgendwie möglich zu ihm.
    „Bisschen laut, stimmts?“
    Er nickt und verdreht die Augen.
    „Ich geh mal eine rauchen.“, rufe ich ihm ins Ohr und stehe auf. Schnell entferne ich mich von der lauten Musik und fliehe nach draußen.
    Es ist kühl und ich habe meine Jacke drinnen gelassen. Shit.
    Ich zünde mir eine Zigarette an und entspanne mich langsam.
    Ich bin Gelegenheitsraucherin. Ich rauche nur, wenn ich nervös bin oder angespannt.
    Und das ist im Moment beides der Fall… Nervös wegen Bill… Ich weiß nämlich nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll.
    Wenn das stimmt, was ich vor der Küche belauscht habe, ist er ein sehr guter Schauspieler…
    Ich merke nämlich nichts davon, dass er mich irgendwie anziehend finden soll.
    Und angespannt bin ich wegen der lauten Musik und all dem Lärm der da drinnen herrscht.
    Ich hätte nicht herkommen sollen…
    Wenige Minuten später tippt mir jemand auf die Schulter.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 27.03.2006, 20:51


    Tanja hat folgendes geschrieben: @unpredictable:
    Weißt du eigentlich wie geil du bist?*rofl*
    Deine Kommis sind echt geil *lach*
    Danke :-D

    Ob ich das weiß ?

    :roll:

    JAAA das weiß ich *lol* .. nein ^^ eigenlob dingens stinkt .. ich riech zwar nix aber muss ja net right ? ^^

    ALSO. . zur info: ich hab heut net verpennt. hatte iwie doch keinen bock aber .. denk nich ich sag das immer nur so :twisted: ich hatts echt vor 8)


    So und jezz zu dir du kleine geile ff schreiberin ^^ mach sofort weiter sonst .. sonst ^^ .. :oops:

    MAN DU WEIßT WAS SONST PASSIERT :twisted:

    also.. man .. wie kann man aber auch ^^ an so ner stelle aufhörn. bis wie gesagt voll selber schuld... an mir.

    oO du bis schuld an mir.
    ein geiles deutsch ^^

    SO WEITER JETZT ^^



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 27.03.2006, 23:01


    Zitat: Sie vergessen wohl, dass ich die Typen nich leiden kann.

    SICHER!! :D

    Sehr schöne Teile...

    Weiter bitte...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 28.03.2006, 00:03


    Hab gesehen, dass die Omi_Rose hier ein Kommie hinterlassen hat und was meine liebste Omi liest, kann nicht schlecht sein...deshalb hab ich die FF jetzt auch mal gelesen...

    Gefällt mir total gut!!!

    Bin gespannt, wie es weiter geht!!!

    LG



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 28.03.2006, 11:43


    Hey, dankeschön für die ganzen Kommis, gell? =) :oops:
    *euch bussi aufdrück, ob ihr wollt oder nich* xD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 28.03.2006, 12:38


    Mach bitte weiter!!! :-D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 28.03.2006, 12:50


    Ok ;)

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ich drehe mich überrascht um und blicke direkt in Bills rehbraune Augen.
    „Hey…“, sagt er leise und sieht mich an.
    „Hey.“, erwidere ich.
    „Ganz schön laut da drin, ne?“
    „Man versteht sein eigenes Wort nicht.“, stimme ich ihm zu.
    Das Gespräch verläut sehr steif. Ich fange an zu zittern. Es ist echt ganz schön kalt.
    Er sieht es und zieht seine Jacke aus.
    „Hier, nimm.“, meint er und hält sie mir hin.
    Ich schüttle energisch den Kopf.
    „Nein, ich hab eine dabei, muss sie nur holen gehen.“
    „Komm, hab dich nicht so. Zieh an.“, sagt er und zieht mir seine Jacke an.
    Ich komme mir vor wie Bills kleines Kind, das er anziehen muss. Dieser Gedanke bringt mich zum grinsen.
    „Was is?“, fragt er irritiert und sieht mich fragend an.
    „Nichts, nichts.“, grinse ich und fange an zu lachen.
    Bill zieht die gepiercte Augenbraue hoch und grinst ebenfalls.
    „Ahja. Ich versteh alles.“, meint er ironisch und wir lachen uns plötzlich an.
    Mir kommt es vor als wäre gerade das Eis zwischen uns gebrochen.
    Wir unterhalten uns über Musik und Schule und so Zeugs.
    Ich merke gar nicht wie lang wir draußen stehen und reden, bis plötzlich Lisa neben mir steht.
    „Ach hier seid ihr.“, sagt sie und lächelt, als sie sieht, dass ich Bills Jacke trage.
    Ich wundere mich, wieso sie das zum lächeln bringt.
    Sie wird uns doch wohl nicht immer noch was andichten wollen?
    Sie fragt, ob wir wieder mit reinkommen.
    Bill und ich schütteln gleichzeitig den Kopf.
    „Nein, wir bleiben noch ein bisschen draußen…“, antworte ich für uns beide.
    Lisa nickt und wünscht uns noch viel Spaß.
    Sie geht wieder in die Halle. Nun beginnt auch Bill zu zittern. Kein Wunder. Seine Jacke trage ja ich.
    „Ich hol meine Jacke.“, sage ich und will seine Jacke ausziehen. Doch er hält mich auf.
    „Nee, warte…“, sagt er leise und kommt näher auf mich zu. „Das geht auch anders.“
    Er fährt mit seinen Händen langsam unter die Jacke an meinen Rücken. Ich zucke zusammen.
    Was soll das denn jetzt auf einmal!? Irritiert sehe ich ihn an.
    Er blickt schüchtern zurück und lächelt leicht.
    Schnell nimmt er seine Arme weg und sieht auf den Boden.
    „Tut mir Leid! Wollte nicht aufdringlich sein.“, murmelt er gen Boden.
    Ich bin total verwirrt! Was war denn das jetzt?
    Mein Gott ist der süß! Hups, hab ich das grad wirklich gedacht!?
    Ich gehe einen Schritt auf ihn zu und drücke ihm einen kleinen Kuss auf die Wange.
    Er sieht mich an und lächelt.
    Ich laufe rot an und verschwinde dann schnell in die Halle.
    Wieso hab ich das gemacht!?
    Ich gehe zu unserer Sitzecke und setze mich auf das Sofa.
    Ich bemerke, dass ich noch immer Bills Jacke trage und ziehe sie schnell aus.
    Die andern sehen mich an. Ich lege Bills Jacke neben mich auf das Sofa und stehe auf.
    Schnell gehe ich an die Bar.
    Ich weiß nicht, was ich tun soll wenn ich jetzt Bill begegne.
    Was ist nur in mich gefahren? Wieso hab ich ihm einen Kuss gegeben?
    Okay, es war „nur“ auf die Wange, aber trotzdem…!
    Wenigstens hab ich jetzt eine gewisse Klarheit was seine Gefühle betreffen…
    Ich grüble noch eine Weile nach und starre an die Decke.
    Auf einmal tippt mir etwas oder jemand an die Schulter.
    Ich erschrecke und drehe mich um.
    Tom steht vor mir und sieht mich an.
    „Hey…“, murmelt er und setzt sich zu mir an die Bar.
    „Hi.“, sage ich leise und sehe ihn an.
    „Ich hab grad Bill getroffen… Er wirkte irgendwie abwesend.“, beginnt er zögernd und sieht mich durchdringend an. „Weißt du was er hat?“
    Ich weiche seinem Blick aus und zucke mit den Schultern.
    „Nein, keine Ahnung.“, lüge ich.
    „Mhm… okay.“ Er scheint sich damit zufrieden zu geben. „Nagut, ich geh dann wieder zu Lisa. Ciao.“
    Ich hebe die Hand zum Abschied und lege meinen Kopf auf den Tresen.
    Soll ich Bill suchen und die Sache abklären?
    Aber was für eine Sache überhaupt!?
    Gibt es etwas zu klären?

    ++++++++++

    Schließlich entscheide ich mich dafür, Bill zu suchen.
    Seufzend stehe ich auf und sehe mich um. Eine Menge Leute sind hier.
    Da jemanden zu finden ist mehr als schwer.
    Nachdem ich die ganze Halle abgesucht und Bill immer noch nicht gefunden hab, gehe ich zur Sitzecke.
    Lisa und Tom sitzen auf dem Sofa, ziemlich eng beieinander wenn ich das mal so sagen darf…
    Gustav und Lydia sind weg und auch Georg und Katrin seh ich nirgends.
    Ich räuspere mich.
    „Sorry, aber habt ihr Bill gesehen?“, frage ich und sehe vom einen zum andern.
    Beide schütteln den Kopf.
    „Das letzte Mal als ich ihn gesehen hab war vor einer halben Stunde vielleicht. Da kam er hier an die Sitzecke, ist aber gleich wieder abgezischt. Ich glaub er hat dich gesucht.“, sagt Tom und sieht mir fest in die Augen.
    Ich nicke und verabschiede mich schnell. Toms Blicke sind mir unangenehm.
    Ich gehe vor die Halle und schaue mich um.
    Bill sitzt auf der Rückenlehne einer Bank und sieht in den Himmel.
    Etwas zögernd laufe ich zu ihm und setze mich neben ihn auf die Lehne.
    Er sieht mich an und lächelt leicht.
    „Hi…“, murmelt er leise und sieht dann wieder in den Himmel.
    „Hi…“
    Er sieht traurig aus. Und außerdem verdammt süß…
    Ich lege langsam den Arm um ihn und lege meinen Kopf auf seine Schulter.
    Eine angenehme Wärme geht von ihm aus.
    Mir fällt auf, dass er seine Jacke wieder trägt. Doch ich hab meine mal wieder nicht an…
    Diesmal fahre ich mit dem Arm unter seine Jacke an seinen Rücken.
    Keine Ahnung was plötzlich in mich gefahren ist…
    Er dreht sich zu mir und sieht mir tief in die Augen.
    „Ist dir kalt?“, fragt er ruhig.
    Ich nicke und sehe ihn an.
    „Ja…“
    Er lächelt und nimmt mich in den Arm. Ich lege auch den anderen Arm unter seiner Jacke um seinen Rücken und erwidere die Umarmung.
    Mir wird richtig warm. Es ist ein tolles Gefühl…
    Oh mein Gott, der Junge macht mich verrückt!
    Langsam löse ich mich von ihm und sehe ihn an. Wir sehen uns tief in die Augen.
    „Hey da seid ihr ja!“, ruft Lisa plötzlich und setzt sich zu uns.
    Schnell rutschen wir ein Stück auseinander.
    Ich werde rot und bin froh, dass es schon lange dunkel ist.
    „Es ist schon weit nach Mitternacht und ziemlich öde. Wir wollten nach hause gehen, ist das okay?“, sagt sie und sieht von Bill zu mir und wieder zurück.
    Sie scheint gleich zu merken was zwischen uns läuft und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.
    „Ist okay…“, murmle ich und stehe auf.
    Ich helfe Bill von der Bank indem ich ihm die Hand hinstrecke.
    Er nimmt sie und lässt sie auch nicht wieder los als er unten ist.
    Lisa sieht mich vielsagend an und ich lächle zurück.
    Sie geht hinein um die andern zu holen. Bill und ich stehen währenddessen etwas unbeholfen nebeneinander. Keiner sagt etwas, die Stimmung ist sehr angespannt.
    Er hält noch immer meine Hand.
    Zum Glück kommen in dem Moment Tom und die andern aus der Halle zu uns. Sie lachen laut.
    Sie scheinen alle etwas beschwipst zu sein.
    Bill und ich sehen uns an und lachen. Wir sind die einzigen, die noch nüchtern sind.
    Endlich steigen wir in das riesige Auto, welches uns auch schon hergebracht hat.
    Nach etwa 15 Minuten kommen wir in Loitsche an.
    Todmüde torkele ich aus dem Auto. Bill steigt hinter mir aus und stolpert direkt auf mich.
    „Huch, hast du auch zu viel getrunken?“, frage ich ihn grinsend.
    „Nee, bin nur hundemüde.“, antwortet er und gähnt herzhaft.
    Wenige Minuten später liegt endlich jeder in seinem Bett. Ich habe extra noch kontrolliert ob Lisa auch wirklich in IHREM Bett liegt.
    Nachdem sie etwas zu viel Alkohol intus hat weiß ich nämlich nicht ob sie nicht doch zu Tom geht…
    Kurze Zeit später schlafe ich ein.
    Doch mein Schlaf ist nicht sehr erholsam. Mehrmals wache ich auf und frage mich wo ich bin.
    Super, jetzt muss ich auch noch aufs Klo…
    Missmutig stehe ich auf und tapse zur Tür.
    Der Flur ist stockdunkel, doch ich kann keinen Lichtschalter finden.
    Also torkle ich den langen Flur entlang und öffne die nächstbeste Tür.
    Keine Ahnung, wo das Klo ist.
    Meine Hand sucht den Lichtschalter und findet ihn nach einigen Versuchen endlich.
    Als das Licht an geht, stelle ich fest, dass ich nicht im Klo bin, sondern direkt in Bills Zimmer.
    Ich versuche so schnell und unauffällig wie möglich zu verschwinden, aber er wacht auf und öffnet die Augen. Total verschlafen sieht er mich an.
    „Wassn los?“, brummt er tief und reibt sich mit der rechten Hand im Auge.
    Mein Gott ist das süß! Am liebsten würde ich mich zu ihm legen… Was denke ich denn da!? Schnell verscheuche ich die Gedanken.
    „Ich such das Klo…“, gebe ich zu und werde rot.
    „Eine Tür weiter.“, nuschelt er schwer verständlich und legt sich wieder hin.
    „Okay, danke. Gute Nacht.“, flüstere ich, mache das Licht aus und schließe die Tür lächelnd hinter mir.
    Danach finde ich das Klo ohne Komplikationen.
    Kurze Zeit später liege ich wieder todmüde in meinem Bett und schlafe schließlich ein.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 28.03.2006, 13:00


    Hach, was is der Bill süß!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 28.03.2006, 14:08


    aaaalsooooo x)

    mein beliebtes kommi:

    GEIL ^^ :shock: :P :roll:

    einfach nur hammer geil.. man wieso küssen die sich net ? muss die scheiß schwester immer dazwischen gehn ? -.- maaan :twisted:
    nur so ne geile umarmung ey ^^ das is zwar geil aber reichen tuts net.

    geht die eigentlich nochma zurück in bills zimmer ? ^^

    .. so ^^ und stell dir vor :shock: du sollst weiter machen



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 28.03.2006, 16:58


    weita



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 28.03.2006, 19:50


    ach wie süß!!!!!!!*fg+
    weida!
    lg chrissy



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 28.03.2006, 22:07


    ahhh wie geil!!
    Will Bill auch mal so nuschln sehn :)

    schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 29.03.2006, 13:37


    *gerührt bin*
    Danke für eure süßen Kommis *ganz doll freu*


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Am Montagmorgen wache ich erst um 12 Uhr auf. Nachdem ich mich aus dem Bett gequält und mühsam umgezogen habe, verrät mir ein Blick in den Spiegel, dass ich mich letzte Nacht nicht abgeschminkt habe.
    Der Kajal hängt irgendwo, aber nicht mehr am Auge.
    Schnell schminke ich mich ab und gehe dann runter in die Küche.
    Bill ist scheinbar außer mir der einzige, der schon wach ist.
    „Hi.“, begrüßt er mich gutgelaunt und bittet mich sich neben ihn zu setzen.
    Ich nehme Platz und schnappe mir ein Brötchen vom schön gedeckten Frühstückstisch.
    „Wow, warst du etwa schon beim Bäcker?“, frage ich ihn sichtlich erstaunt von der Auswahl an Brötchen und ähnlichem.
    Er nickt und deutet auf seine Armbanduhr.
    „Also schon ist gut!!“, lacht er. „Andere essen jetzt zu Mittag.“
    Ich stimme ihm zu und lache mit.
    „Und? Hast du gestern noch das Klo gefunden?“, fragt er mich zwischen zwei Bissen von seinem Brötchen.
    „Ja, ohne weitere Zwischenstopps sogar.“, antworte ich und grinse ihn an.
    Wir unterhalten uns noch ein bisschen über alles Mögliche bis die andern runterkommen.
    Tom ist um 13 Uhr der dritte (nach Bill und mir), der sich blicken lässt.
    „Morgen…“, nuschelt er und setzt sich neben Bill.
    Tom gähnt herzhaft.
    „Was ein Abend…“
    Bill und ich wechseln einen vielsagenden Blick und fangen gleichzeitig an zu lachen.
    „Nächstes Mal solltest du ein bisschen weniger Alkohol konsumieren.“, rät Bill seinem Bruderherz lächelnd.
    „Jaja…“, nuschelt dieser nur und nimmt sich ein Brötchen.
    Er sieht von Bill zu mir und wieder zurück und grinst.
    „Und was lief bei euch gestern noch so?“
    Bill schlägt ihm auf den Arm während ich rot anlaufe.
    „Gar nichts lief!“, stellt Bill richtig und sieht mich vorsichtig an.
    Schnell sehe ich auf meinen Teller.
    „Das stimmt.“
    „Ahja… von mir aus.“, meint Tom nur und isst sein Brötchen schweigend.
    Mir ist das ziemlich peinlich und ich sehe Bill an, dass es ihm nicht anders ergeht.
    Auch der Rest der Bande lässt nicht mehr lange auf sich warten.
    Georg war der nächste, der sich zu uns gesellte. Danach Gustav und direkt im Anschluss schließlich auch Katrin.
    Nachdem alle gefrühstückt haben setzen wir uns ins Wohnzimmer vor den Fernseher und Bill nimmt gleich die Fernbedienung an sich.
    „Mach Viva Plus.“, befiehlt Tom und setzt sich mit Lisa auf die große Couch.
    Katrin, Georg und Gustav setzen sich dazu. Bill geht in die Küche um Getränke zu arrangieren.
    „Ich helf ihm…“, nuschle ich und gehe ihm nach.
    Eigentlich ist es eher ein Vorwand um bei ihm zu sein, aber das würde ich niemals zugeben…
    Bill steht mit dem Rücken zu mir vor dem Schrank und ich nutze die Gelegenheit und beobachte ihn still.
    Seine Haare sind wie immer mit viel Haarspray gestylt und stehen in wilden Spikes von seinem Kopf ab. Er trägt eine schwarzweiße Lederjacke.
    Es steht ihm einfach unglaublich gut… Seine Haare laden so richtig zum Anfassen ein. Ich würde zu gerne wissen, wie sie sich anfühlen…
    Ich bin so in Gedanken versunken, dass ich recht spät registriere, dass Bill mich längst entdeckt hat.
    „Na? Suchst du wieder das Klo?“, fragt er mich während er Gläser aus dem Schrank nimmt.
    Ich laufe zum millionsten Mal seit ich die Typen kenne rot an und bin froh, dass er sich nicht zu mir umdreht.
    Ich stelle mich neben ihn und muss mich echt schwer zurückhalten, dass ich ihn nicht einfach umarme.
    „Nein, ich wollte dir nur helfen…“, antworte ich nicht GANZ wahrheitsgemäß. Aber immerhin ist es auch nicht gelogen.
    Er dreht sich zu mir und sieht mir in die Augen.
    „Wir sollten uns mal unterhalten.“
    Ich schlucke hörbar. Nee, oder!?
    „Okay…“, murmle ich und erwidere seinen Blick.
    „Setzen wir uns.“, sagt er ruhig und schiebt mir einen Barhocker von der Küchentheke hin.
    Ich setze mich und er setzt sich direkt vor mich.
    Anstatt etwas zu sagen, sieht mich Bill nur an und seufzt.
    Er sitzt unglaublich nah vor mir…
    Ich spüre seinen warmen Atem.
    „Was denkst du?“, fragt er nach einer Weile und mustert mich.
    „Nichts besonderes…“, murmle ich und weiche seinem Blick aus.
    „Gestern Abend…“, beginnt er und sieht auf den Boden „… was hat dir das bedeutet…? Also die Umarmung und so…“
    Ich schlucke. Ich merke, dass es ihm sehr schwer gefallen ist, mich das zu fragen.
    Scheiße, ich weiß nicht, was ich sagen soll!
    „Ähm… naja… Ich… du…“, stammle ich und suche verzweifelt nach den richtigen Worten.
    Er sieht mich erwartungsvoll an, versucht Blickkontakt herzustellen.
    Doch ich weiche seinem Blick aus und weiß absolut nicht, was ich sagen soll.
    Hat es mir etwas bedeutet? Ja, auf jeden Fall… Aber hat es mir genauso viel bedeutet, wie ihm?? Das weiß ich nicht…
    Nach mehreren Versuchen wieder deutlich zu sprechen, bringe ich schließlich doch noch einen Satz heraus:
    „Klar hat es mir etwas bedeutet…“
    „Und was?“, fragt er nach und sieht mich mit seinen großen, schwarzgeschminkten Augen an.
    Ich merk schon, der Junge lässt nicht locker.
    „Naja…“, beginne ich zögernd. „Das weiß ich ehrlich gesagt nicht genau…“
    Endlich stelle ich wieder Blickkontakt her und meine so etwas wie Enttäuschung in seinen Augen zu lesen.
    „Okay…“, flüstert er und steht auf.

    Im nächsten Moment ist er auch schon mit den Gläsern aus der Küche verschwunden.
    Der wird doch wohl nicht eingeschnappt sein…?
    Zögernd gehe ich einige Minuten später hinterher ins Wohnzimmer.
    Alle sehen mich an, als ich den Raum betrete.
    Es herrscht eine unangenehme Stille und ich lasse mich schnell auf einen freien Sessel fallen.
    „Was ist?“, frage ich nach einer Weile die Bande, die mich angafft als wäre ich ein Tier im Zoo.
    Endlich richten sie ihren Blick wieder auf den Fernseher und ich atme erstmal durch.
    Bill sitzt am anderen Ende des Zimmers, ich sehe nur die wild abstehenden Spikes an seinem Hinterkopf.
    Ich fühle mich schlecht. Habe ein schlechtes Gewissen… Doch warum?
    Was kann ich denn dafür, wenn er mehr für mich empfindet, als ich für ihn?
    Gar nichts, eben!
    Aber auch diese Erkenntnis hilft nicht wirklich, um mein schlechtes Gewissen loszuwerden.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 29.03.2006, 15:33


    man merkt exht das lisa und die schwestern sind.
    entweder verkackts lisa oder sie selber >.<

    MENSCH ^^ das kann doch wohl net war sein.
    schnell weiter sonst.. MAN ^^ ich kann nich mehr.
    ich weiß grad net ob ich lachen oder heulen soll.

    außerdem ess ich grad erdbeeren und ^^ ach k.A
    mach schnell weiter :twisted: :roll:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 30.03.2006, 21:00


    geil!!!

    schreib bitte schnell weiter!!

    Finde deine FF echt klasse!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 31.03.2006, 11:56


    Super!!!

    Weiter!!!

    Sie will ihn doch auch, oder nicht ?!!! :wink:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 01.04.2006, 13:12


    Dankeeee für die Kommis =)

    Hiaaaa bitteschön...

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ich bin ganz froh, dass Bill mir den restlichen Tag aus dem Weg geht, auch wenn er mir mit seinen albernen Scherzen an meiner Seite fehlt…
    Das gebe ich mir gegenüber auch ehrlich zu.
    Ich genieße es, wenn er in meiner Nähe ist und mich zum Lachen bringt.
    Doch mehr ist da eben nicht… Glaube ich jedenfalls.

    Da wir alle recht geschafft von der Party sind, verbringen wir den gesamten Tag vor der Glotze.
    Ich frage mich, wieso ich überhaupt hergekommen bin…


    Als Bill sich am Abend auch noch alleine zu ein paar Freunden verzieht und Gustav zu Lydia geht, ist meine Stimmung am Tiefpunkt angelangt.
    Ich bereue es sehr, dass ich mich von Lisa und Katrin habe breitschlagen lassen mitzukommen.

    Irgendwann verziehe ich mich einfach in „mein“ Zimmer, weil ich es nicht mehr ertragen kann, wie Lisa und Tom rumflirten und Georg krampfhaft versucht, sich irgendwie mit mir zu unterhalten.

    Im Zimmer laufe ich dauernd auf und ab.
    Mir geht die ganze Zeit nur Bill im Kopf herum…
    Ich frage mich, wo er wohl gerade ist, was er tut und vor allem mit wem!
    „Julia, reiß dich zusammen!“, ermahne ich mich selbst und bleibe stehen.
    Eigentlich geht es mich nichts an mit wem er wo ist, aber es interessiert mich.
    Kurz spiele ich mit dem Gedanken Tom zu fragen, ob er weiß wo Bill ist und ihm dann hinterher zu gehen, doch ich verwerfe die Idee genauso schnell wieder wie sie gekommen ist.
    Ich hab eigentlich keinen Bock wie eine Klette an ihm zu hängen.
    Allein die Tatsache, dass ich überhaupt mit dem Gedanken gespielt habe ist schon zu lächerlich.
    Ich muss über mich selbst lachen und setze mich auf das Bett.
    Seufzend lasse ich mich nach hinten fallen und sehe auf die Uhr.
    Schon 22 Uhr.
    Vor 24 Stunden ungefähr hat diese blöde Party angefangen…
    Ich frage mich, wann Bill wohl wiederkommt und schlage mir in demselben Moment für diesen Gedanken gegen den Kopf.

    Lange Zeit liege ich einfach nur so da und starre an die Decke.
    Irgendwann klopft es an der Tür.
    „Herein…“, rufe ich und kann mir schon denken, wer das ist.
    Ich hatte Recht. Wenige Millisekunden später steckt Tom seinen Kopf durch die Tür.
    „Kann ich reinkommen?“, fragt er und sieht mich an.
    Ich nicke und richte mich auf.
    Tom setzt sich neben mich und spielt an seinem Lippenpiercing herum.
    Nach einer Weile Schweigen sieht er mich endlich an.
    „Es geht um Bill…“, beginnt er und ich seufze.
    „Dacht ich mir…“
    „Er wirkt so geknickt seit heute Mittag. Ist irgendwas vorgefallen?“, fragt er und sieht mich intensiv an.
    „Wieso fragst du MICH das?“, kontere ich und weiche seinem Blick aus.
    Tom seufzt und verdreht die Augen.
    „Tu doch nicht immer so, als würdest du das alles nicht merken.“
    Ich sehe auf den Boden und schweige.
    Was soll ich ihm darauf schon antworten?
    „Er ist total verknallt in dich, das hast du ja hoffentlich mittlerweile gemerkt.“
    Ich richte meinen Blick auf Tom.
    „Ja, ich weiß…“, murmle ich.
    „Tu mir den Gefallen und rede heute Nacht noch mit Bill, wenn er nach hause kommt.“
    „Aber was soll ich denn zu ihm sagen!?“, frage ich verzweifelt und sehe Tom hilfesuchend an.
    „Was weiß ich. Das musst dann schon du wissen!“, erwidert er schulterzuckend.
    „Über was soll ich mit ihm reden, Tom!? Sag doch.“
    „Ja mein Gott, über deine Gefühle!“, sagt er etwas lauter und fügt als er meinen hilflosen Gesichtsausdruck sieht etwas leiser hinzu: „Ist das denn so schwer?“
    Ich sehe zu Boden und schließe die Augen.
    „Ja…“, murmle ich und vergrabe mein Gesicht unter den Händen.

    Wenige Augenblicke später spüre ich zwei Arme um meinen Körper.
    Ich öffne langsam die Augen und sehe, wie Tom mich umarmt.
    „Du schaffst das schon.“, flüstert er leise, aber bestimmt.
    Ich bin ihm in diesem Moment so dankbar für diese Geste und erwidere seine Umarmung.

    Zeitgleich öffnet sich plötzlich die Tür und Lisa platzt herein.
    „Hey ihr!“, ruft sie fröhlich und verstummt, als sie uns da so sitzen sieht.
    Tom und ich lösen uns aus der Umarmung und sehen zu ihr auf.
    Wenn Blicke töten könnten, wäre ich genau in diesem Moment gestorben.
    Sie sieht mich dermaßen böse an, dass ich schon Angst habe, sie fällt mich gleich an.
    Scheinbar versteht sie das ganze total falsch und zieht wie immer falsche Schlüsse...
    Auch Tom entgeht dieser Blick natürlich nicht und er springt auf, als Lisa aus dem Zimmer rennt.
    „Lisa, warte!“, ruft er und rennt ihr hinterher.


    Ich schließe die Augen und lasse mich aufs Bett fallen.
    Der ganze Tag ist einfach nur verkorkst und sollte aus meinem Gedächtnis gestrichen werden.
    Ich öffne die Augen und gehe zurück ins Wohnzimmer.
    Georg sitzt mit Katrin auf der Couch und zappt durch die Programme.
    „Sag mal, wisst ihr wo Lisa ist?“
    Georg nickt und deutet auf den Balkon.
    „Aber ich soll keinen zu ihr lassen, hat sie mir befohlen.“, fügt er schnell hinzu, als ich schon auf dem halben Weg zu ihr bin.
    Ich werfe einen Blick zurück zu ihm und gehe zu ihr raus.
    „Lisa…?“, beginne ich leise und gehe einen Schritt auf sie zu.
    Sie reagiert nicht.
    Doch als ich ihr die Hand auf die Schulter lege, spüre ich wie sie zittert.
    Ich stelle mich neben sie und versuche ihr ins Gesicht zu blicken.
    Sie schlägt meine Hand weg und dreht sich weg.
    „Mensch Lisa, schau mich bitte an.“
    Zögernd dreht sie sich zu mir um und ich sehe ihre tränennassen Augen.
    „Das ist alles ein großes Missverständnis!“, sage ich und nehme sie in den Arm.
    Sie löst sich aus der Umarmung und geht einen Schritt weg von mir Richtung Wohnzimmer.
    „Und du meinst ich glaub dir das jetzt?“
    Sie sieht mich voller Zorn an und flüstert die folgenden Worte schon fast: „Ich weiß jetzt wenigstens, warum du Bill abwimmelst. Du willst dich an Tom ranmachen, du falsche Schlange…“
    Diese Worte sind wie ein Schlag ins Gesicht und ich muss mich erstmal sammeln um zu kontern.
    Doch als ich gerade etwas erwidern will, ist sie schon längst wieder in die Wohnung gerannt.
    Bitte!? Hab ich da gerade richtig gehört? Ich will mich an Tom ranmachen!?!?
    Na, das wüsst’ ich aber!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 01.04.2006, 14:33


    irgendwie.. is mir diese lisa grad total unsympathisch geworden.

    NEIN.
    wie kann man so .. keine ahnung wie is die ?
    scheiße sein ? >.<

    man ey 'ich' arme ^^ mit bill läufts net .. und 'ich' hab auch noch ne kack schwester die entweder grade dann stört wenn 'ich' un bill uns küssen wollen oder immer dann reinkommt wenns grad TOTAL unpassend is

    und dann auch noch scheiße rumzicken oO das sind die richigen

    ohne 'mich' würde meine kack schwester th doch garnet kennen ey >.< undankbare jugend heutzutage ne ? xD

    also.. yoah werd ma nen wieder so nen langen entri machen ^^ entri ey >.< was red ich da ?

    also ich mein natürlich.. KOMMI und so xD manich weiß nich was ich weiß und was ich meine =D

    ich bin dumm -> das is alles ^^

    achso nochwas.. ich add dich ma bei cq ne ? xD hehe

    so reicht jetzt =O



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 01.04.2006, 14:57


    oh :shock: mahc plz weiter!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 01.04.2006, 16:24


    Zitat: Sie will ihn doch auch, oder nicht ?!!!


    @Omi: Klar will sie das... ;)

    Sehr geiler Teil Tanja... Und die davor auch... Mach ganz shcnell weiter...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 01.04.2006, 18:30


    Dankescheeen für die Kommis :oops: :-D
    Und danke fürs Kompliment @ Desert_Rose :)


    Kommt bald was. Morgen



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 01.04.2006, 18:56


    Schnell weiter!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 02.04.2006, 16:24


    schreib schnell weiter!!!

    Hoffe heute kommt noch ein teil!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 02.04.2006, 20:05


    weita



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 02.04.2006, 20:10


    Thx very much für die Kommiiis ^^

    Hiaaa gehts weiter. Is nurn bissle und au nich spannend ;):

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Apropos Tom, wo ist der eigentlich hin!?
    Ich gehe langsam zurück ins Wohnzimmer und schließe die Balkontür hinter mir.
    Katrin und Georg schauen mich mit großen, neugierigen Augen an.
    „Wo ist Tom?“
    Katrin und Georg zucken mit den Schultern.
    Ich komme mir vor wie in einer Komödie.
    Alles läuft schief, tausend Missverständnisse und und und…
    Na toll. Ich verdrehe die Augen und sprinte aus dem Wohnzimmer hoch in den zweiten Stock.
    Vor Toms Zimmertür bleibe ich stehen und klopfe.
    „Tom?“, rufe ich, als ich kein Geräusch von drinnen höre.
    Als mir niemand antwortet, gehe ich einfach unaufgefordert rein.
    Tom und Lisa sitzen auf dem Bett und scheinen sich zu unterhalten.
    Als ich das Zimmer betrete und Lisa mich entdeckt dreht sie ihren Kopf schnell in eine andere Richtung.
    Ich verstehe nur Bahnhof. Hat Tom etwa nicht mit ihr geredet und ihr alles erklärt!?
    „Lisa, wieso bist du immer noch böse auf mich? Hat Tom dir nicht erzählt, wie es war?“
    Lisa ignoriert mich gekonnt, dafür sieht mich Tom komisch an…
    „Hallo!?“, rufe ich verzweifelt, als keiner etwas sagt.
    „Ich hab ihr erzählt, wie es war.“, meldet sich Tom nach einer halben Ewigkeit endlich zu Wort.
    „Ja und warum ignoriert sie mich dann!?!?“
    Langsam stehe ich wirklich kurz vorm Verzweifeln.
    „Lass uns kurz rausgehen.“, meint Tom und geht aus dem Zimmer.
    Ich folge ihm nachdem ich Lisa einen letzten, kurzen Blick zuwerfe.
    „Also, was ist?“, frage ich schließlich als wir beide draußen im Flur stehen.
    „Naja, Lisa denkt irgendwie du würdest versuchen, dich an mich ranzumachen…“
    Ich nicke nur ungeduldig.
    „Jaja, das hat sie mir eben auf dem Balkon schon verklickert…“
    „Aber du hast ihr ja sicher gesagt, dass das nicht wahr ist, nehm ich an…?“
    Tom sieht mich nur an und erwidert nichts.
    „Erde an Tom, hallo!?“
    „Wie könnte ich ihr sicher sagen, dass es nicht stimmt?“, fragt er mich mit einem leichten Grinsen auf den Lippen.
    Ich sehe ihn genervt an und schlage ihm leicht auf den Arm.
    „Laber kein’ Scheiß, Tom.“
    „Also nicht?“, fragt er immer noch leicht grinsend.
    „NEIN!“, rufe ich entrüstet und sehe ihn geschockt an.
    „Ist ja schon gut, reg dich nicht auf.“, versucht er mich zu beruhigen und legt mir seine Hand auf die Schulter.
    „Wie kommt ihr da drauf?“
    Tom zuckt mit den Schultern.
    „Weiß nicht, wäre ja eine Erklärung dafür gewesen, dass du Bill abblitzen lässt…“, murmelt er und sieht mich an.
    Ich verdrehe die Augen und lasse ihn stehen. Ich kann dieses Gelaber nicht ertragen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 02.04.2006, 20:29


    weitaaaaaaaaaaaaaaaaa



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 02.04.2006, 20:39


    Richtig!!! Wenn man den einen Kaulitz abblitzen lässt, kann das nur daran liegen, dass man den anderen will... :?

    Tom ist einfach zu geil!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 02.04.2006, 22:55


    lol. man lässt generell keinen kaulitz abblitzen ^^
    weiter.. war wie immer geil xD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 03.04.2006, 15:49


    mach weiter!!!!!!

    lg chrissy



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 04.04.2006, 14:37


    schnell weiter!!!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 04.04.2006, 15:07


    Huhu^^

    Hier gehts mal weiter^^

    ~~~~~~~~~~~~~~~

    Schnell gehe ich in Toms Zimmer zu Lisa zurück.
    Sie liegt auf seinem Bett und hat die Augen geschlossen.
    „Lisa?“, flüstere ich leise und setze mich neben sie aufs Bett.
    Sie reagiert nicht.
    „Lisa, bitte rede mit mir.“
    Erneut reagiert sie nicht.
    Ich beschließe sie einfach vollzuquatschen, ob sie mit mir reden will oder nicht. Ich muss die Sache einfach aus der Welt schaffen.
    „Ich will mich nicht an Tom ranmachen, wenn du das denkst.“, beginne ich nach einer kleinen Pause.
    „Das ist bestimmt nicht der Grund, weswegen ich nicht mit Bill zusammen bin…“
    Endlich sieht sie auf.
    „Und was ist dann der Grund?“, fragt sie leise und sieht mich endlich wieder an.
    „Keine Ahnung…“, murmle ich und spiele mit dem Ring an meinem linken Ringfinger.
    Ich spüre ihren Blick auf mir, meide jedoch, ihr in die Augen zu sehen.
    „Du spinnst doch, ey. Ihr passt so gut zusammen.“
    Nun sehe ich sie doch an.
    „...meinst du?“
    Sie nickt eifrig. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.

    Plötzlich hört man lautes Gepolter von unten. Wir schrecken beide hoch und rennen fast gleichzeitig los ins andere Stockwerk.
    Bill liegt direkt vor der Haustür auf dem Boden.
    Er scheint „leicht“ angetrunken zu sein…
    Er beginnt zu lachen. Lisa und ich sehen uns an und können uns ein Lachen ebenfalls schwer verkneifen.
    Schnell renne ich zu ihm hin und knie mich neben ihn.
    „Juuuuliaaa!“, ruft er lachend und sieht mich mit einem komischen Grinsen an.
    „Jaja, schon gut.“, erwidere ich etwas genervt und wedle mir mit der Hand vor der Nase rum, als ich seine Bierfahne rieche.
    Ich helfe ihm aufzustehen, er stolpert auf mich und wirft mich fast wieder mit zu Boden.
    „Komm, ich bring dich erstmal in dein Zimmer.“
    Von dem Krach und dem Lachen angezogen, stehen nun auch Georg, Tom und Katrin mit im Flur.
    Ich werfe ihnen einen kurzen Blick zu und trage dann den betrunkenen Bill zusammen mit Lisa hoch in sein Zimmer.
    Zum Glück ist er so leicht.
    Als ich ihn in seinem Bett abgelegt hab und aufstehen will, hält er mich am Arm fest und zieht mich zu ihm runter.
    „Du…“, beginnt er und mir kommt erneut ein Schwall Biergeruch entgegen.
    „Ich glaub ich muss kotzen.“
    Lisa, die im Türrahmen steht, bricht in Gelächter aus und kann vor lauter Lachen kaum mehr stehen.
    Auch ich kann es mir echt nicht verkneifen, doch ich zwinge mich dazu, mich lieber auf Bills „Bedürfnis“ zu konzentrieren und helfe ihm ins Badezimmer.
    Da ich nicht unbedingt das Bedürfnis habe, Bill beim Kotzen zu beobachten, warte ich vor dem Badezimmer mit Lisa, bis er fertig ist.
    „Gott ist der dicht.“, bemerkt Lisa lachend.
    „Ja, wie man unschwer erkennen kann.“, stimme ich ihr zu und gehe zurück ins Badezimmer, wo Bill gerade am Waschbecken steht und sich krampfhaft daran festhält, um nicht umzukippen.
    Schnell laufe ich zu ihm und lege ihm stützend die Arme um den Bauch.
    „Komm jetzt, Bill.“, sage ich leise und ziehe ihn mit mir.
    Er ist mir keine große Hilfe und legt seinen Kopf auf meine Schulter. Ich habe das Gefühl er liegt gerade mit seinem vollen Gewicht auf mir.
    ‚Wenn der jetzt einpennt, bring ich ihn um’, denke ich und schlage der lachenden Lisa leicht auf den Arm.
    „Lach mich nich’ aus, sondern hilf mir den da zu tragen.“
    Sie nickt immer noch kichernd und geht mir etwas zur Hand.
    Gemeinsam schaffen wir es schließlich, Bill in sein Bett zu legen, ihm die Schuhe und die Jacke auszuziehen und ihn zuzudecken.
    „Geh du schon mal runter.“, sage ich an Lisa gewandt. „Ich pass solang auf, dass Bill nicht noch was Dummes anstellt oder sein ganzes Zimmer voll kotzt.“
    Sie nickt grinsend und verschwindet nach unten.
    Als sie weg ist, stelle ich einen Eimer (den er hoffentlich nicht benutzen muss) neben Bills Bett und setze mich an den Bettrand zu seinen Füßen.
    Ich beobachte ihn eine Weile schweigend.
    Wie ruhig er daliegt… Als könnte er keiner Fliege was zuleide tun.
    Von wegen! Der Kerl hat es faustdick hinter den Ohren.
    Ob er sich wegen mir betrunken hat? Wegen seinen Gefühlen, die ich nicht erwidere, wie er es gerne hätte…?
    Ach nein, bestimmt nicht! So schätze ich ihn nicht ein. Oder?
    Auf einmal rüttelt mich Bill aus meinen Gedanken, weil er plötzlich aufrecht im Bett sitzt und mich anschaut.
    Ich erwidere seinen Blick, seine Augen sind leicht glasig.
    „Julia, ich glaub ich hab etwas zu viel getrunken...“, bemerkt er auf einmal mit relativ ernstem Gesichtsausdruck und mich hauts fast vom Bett vor Lachen.
    „Ja, da könntest du gar nicht so Unrecht haben.“, stimme ich ihm unter einem heftigen Lachflash zu.
    „Ich liebe dich.“, sagt er auf einmal leise und ich verstumme augenblicklich.
    Hat er das gerade wirklich gesagt? Oh mein Gott…
    Was soll ich denn jetzt darauf schon sagen!?
    Statt was zu sagen, rücke ich zu ihm auf und lege meinen Kopf für einen Moment auf seine Schulter und schließe die Augen. Ich genieße in dem Moment einfach nur seine Nähe.
    In dem Moment kommt Tom zur Tür hereingestürmt und grinst bei dem Anblick.
    „Aha, ich sehe du hast also schon mit ihm geredet.“
    „Seid ihr jetzt endlich zusammen?“
    Ich stehe vom Bett auf und nehme etwas Abstand.
    „Nein… Es fällt mir nicht sehr leicht, mit einem Betrunkenen ein ernsthaftes Gespräch zu führen.“, erwidere ich trocken und meide den Augenkontakt mit Bill.
    Er wartet scheinbar auf eine Antwort.
    Doch was soll ich ihm denn sagen? Ich bin mir nicht wirklich klar über meine Gefühle…
    Tom nickt nur.
    „Ich geh dann mal runter, du kommst ja sicher allein mit ihm zurecht.“, murmle ich und verlasse schnell das Zimmer.
    Im Wohnzimmer sitzen Georg, Lisa und Katrin zusammen und scheinen sich angeregt über etwas zu unterhalten.
    Ich setze mich wortlos zu ihnen.
    „Hey, hattet ihr jetzt ein klärendes Gespräch?“, will Georg gleich wissen und dreht sich zu mir.
    Ich schüttle nur müde den Kopf und lehne mich erschöpft an die Rückenlehne des Sofas.
    Eigentlich hab ich keine Lust mich jetzt auch noch mit Georg über meine beschissen verkorkste Gefühlswelt unterhalten zu müssen…
    Doch er sagt auch nichts mehr, sondern legt mir nur freundschaftlich eine Hand auf die Schulter, was soviel heißen soll wie „Du packst das schon“.
    Ich schließe die Augen und fühle, wie mich die Müdigkeit zu übermannen droht.
    Doch es ist schon zu spät, um mich in mein Bett zu legen, denn wenige Sekunden später bin ich auch schon eingeschlafen.



    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 04.04.2006, 15:17


    weißt du hätt ich nich so ne scheiß laune würd ich hier jezz voll den roman schreiben xD aber.. ich lass das ^^

    also. wie immer genial xD spitze eben. echt knuffig der besoffne bill ne ? xD weiter un zwar ganz schnell



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 04.04.2006, 15:41


    Sehr geiles Kapitel!!!

    Mach schnell weiter!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 04.04.2006, 21:58


    ich hab mir den besoffenen Bill grad Bildlich vorgestellt und mich hat es fast verrissen vor lachen!!Voll geil!!


    Bitte schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 05.04.2006, 18:57


    weitaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa]



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 09.04.2006, 00:03


    Dankeeeeee für die Kommiiiis =)
    Hier gehts weita :-D


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Als ich wieder aufwache, liege ich nicht da wo ich eingeschlafen bin, aber auch nicht in „meinem“ Bett.
    Ich sehe mich verwirrt um und mich trifft fast der Schlag, als ich bemerke, dass ich nicht alleine im Bett liege…
    Das „Etwas“ neben mir bewegt sich und ich kann stachelige, schwarze Haare erkennen, die zu jemandem gehören, der unmittelbar neben mir liegt…
    ‚Tom…’, schießt es mir durch den Kopf. Er hat mich garantiert gestern Nacht hier hingelegt, damit ich gleich nach dem Aufwachen mit Bill reden kann…
    So ein Idiot… <.<
    Doch ich hab nicht viel Zeit nachzudenken, denn da wacht auch schon Bill neben mir auf und streckt sich.
    Ich bekomme fast seinen Arm ins Gesicht und weiche aus.
    Dummerweise lag ich so nah am Bettrand, dass ich etwas unsanft aus dem Bett falle.
    „Hoppla.“, höre ich Bill rufen und da sehe ich ihn auch schon wie er vom Bett aus zu mir runterschaut, wie ich da zusammengekrümmt vor dem Bett liege.
    „Was machst DU denn hier!?“, fragt er überrascht und sieht mich mit großen Augen an.
    Ich fange an zu lachen und Bill stimmt auch gleich mit ein und streckt mir die Hand hin, sodass ich zurück ins Bett klettern kann.
    „Ich weiß es nicht. Ich denke aber und bin mir ziemlich sicher, dass Tom dafür verantwortlich ist.“, antworte ich nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hab.
    Bill nickt nur und hält sich den Kopf.
    „Scheiße, hab ich Kopfschmerzen.“, nuschelt er und vergräbt seinen Kopf unter seinem Kopfkissen.
    „Tja, dann trink das nächste Mal besser etwas weniger.“
    Er zieht seinen Kopf unter dem Kissen hervor und sieht mich müde und verpeilt an.
    „Du hast Recht.“, murmelt er. „Das war auch eigentlich nicht geplant…“
    Ich mustere ihn.
    Sein Kajal ist über das gesamte Gesicht verteilt und seine ehemals super gestylten Haare stehen in alle Richtungen ab (okay, das tun sie ja eigentlich auch wenn sie frisch gestylt sind *rofl*).
    Auch er sieht mich die ganze Zeit an und ein Lächeln breitet sich unweigerlich auf meinem Gesicht aus.
    Scheiße ist der Typ süß…
    Langsam kommt er näher und ich habe nicht das Bedürfnis, zu flüchten. Ganz im Gegenteil.
    Ich rutsche ebenfalls näher zu ihm.
    Als er nur noch wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt ist, gehe ich den letzten Schritt und drücke ihm sanft meine Lippen auf seine.
    Sofort erwidert er den Kuss, legt seine Hand in meinen Nacken und zieht mich so noch näher zu sich ran.
    Ich spüre ein aufregendes Kribbeln im Bauch und lasse es zu.
    Der Kuss wird langsam etwas sicherer und nicht mehr so zaghaft wie am Anfang.
    Nach einer halben Ewigkeit, wie es mir vorkommt, lösen wir uns voneinander und sehen uns tief in die Augen.
    Er strahlt mich an und ich lege meinen Kopf auf seine Brust.
    Die Nähe zu ihm tut mir unendlich gut und ich weiß, dass es das richtige ist, was ich tue.
    Zum ersten Mal bin ich mir meiner Gefühle 100%ig sicher.
    Bill legt seine Arme um mich und drückt mich fest an sich.
    „Ich hoffe, der Kuss war nicht aus Mitleid.“, meint er plötzlich und ich sehe ihn an.
    „Nein, keine Sorge.“, widerspreche ich ihm und grinse ihn an.
    Auch er grinst nun und drückt mich noch ein letztes Mal kurz an sich.
    „Also, lass uns mal runtergehen.“
    Ich nicke und stehe langsam auf.
    Während Bill ins Bad geht, gehe ich in mein Zimmer und ziehe mich um.
    Ich wechsle meine sehr verknitterten Klamotten gegen eine neue Jeans und einen roten Pullover.
    Schnell wasche ich mir das Gesicht und schminke mich neu.
    Während ich mir einen Kajalstrich ziehe, denke ich die ganze Zeit an den Kuss und die Schmetterlinge, die dabei in meinem Bauch umhergeschwirrt sind.
    Ein Lächeln breitet sich über meinem Gesicht aus und ich summe ein Lied vor mich hin, während ich runter zu den anderen gehe.
    Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es bereits Zwei ist.
    Als ich in der Küche ankomme, sind 5 Augenpaare auf mich gerichtet und ich höre auf zu summen.
    „Was is?“, frage ich irritiert und lasse meinen Blick von einem zum andern wandern.
    Tom ist der erste, der seine Sprache wieder findet.
    „War die Idee gut, oder war die Idee gut!?“, fragt er frech grinsend und sieht mich an.
    „Sie war…“, beginne ich gespielt ernst. „…ganz gut, ja.“
    Ich grinse ihn glücklich an, laufe zu ihm an den Tisch und umarme ihn.
    „Danke.“, flüstere ich ihm ins Ohr und setze mich dann zu den fünf an den Tisch.
    Wie auf Kommando beginnen alle durcheinander zu plappern und löchern mich mit Fragen.
    „Also seid ihr jetzt zusammen?“, fragt Katrin aufgeregt und rutscht nervös auf ihren Stuhl hin und her.
    „Ja, denk schon.“, antworte ich und falle fast vom Stuhl, als Katrin plötzlich aufspringt und mich abknuddelt.
    „Ich wusste es, ich wusste es, ich wusste es!“, ruft sie glücklich und lässt mich gar nicht mehr los.
    Nach einer halben Ewigkeit kann ich mich endlich von ihr befreien.
    In dem Moment kommt Bill herein und stellt sich hinter mich.
    „Was ist denn hier los?“, nuschelt er müde und legt mir von hinten die Arme um den Hals.
    Ich laufe leicht rot an, weil natürlich sofort alle Augen auf uns und speziell auf mich gerichtet sind.
    Ich habe das Gefühl die warten alle auf eine Reaktion von mir, also nehme ich Bills Hände und drücke sie kurz.
    „Nichts ist los, außer das ihr bis Zwei geschlafen habt.“, sagt Gustav grinsend und fügt noch viel breiter grinsend leise hinzu: „Wenn ihr dazu überhaupt gekommen seid…“
    Bill lässt von mir ab und setzt sich neben mich an den Tisch.
    Entweder er hat es nicht gehört, oder er ignoriert es gekonnt.
    „Gibt’s noch was zu essen?“, fragt Bill und reibt sich den Schlaf aus den Augen.
    „Nee, für Leute die so lang pennen gibt’s nichts.“, erwidert Tom grinsend.
    „Das sagt grad der Richtige!“, kontert Bill sofort und grinst ebenfalls.
    Nachdem wir uns ein paar belegte Brote gemacht haben, setzen wir uns alle zusammen ins Wohnzimmer und bereden, was wir unternehmen könnten.
    Es ist Dienstag und die Jungs haben keine Termine, also steht uns alles offen.
    Tom und Georg sind für Kino, da läuft irgend so ein Film in dem man viele Titten sieht, laut Tom.
    Lisa sieht ihn etwas beleidigt von der Seite an, doch er checkt’s gar nicht.
    Gustav enthält sich seiner Stimme und Katrin ebenfalls.
    Nun sind nur noch Lisa, Bill und ich übrig.
    Mir ist es egal, also überlasse ich Bill und Lisa die Entscheidung.
    Doch auch die beiden haben keine andere Idee, also gehen wir wohl oder übel in den Film mit den vielen Titten. <.<

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 09.04.2006, 10:47


    Huhu... Habe ja schon etwas länger nicht mehr komentiert, aber besser spät als nie... ;)

    Fand die letzten Teil sehr süß... :D

    Nur eine kleine Kritik muss ich loswerden. Weiß ja net, wie es den anderen ging, aber beim Kuss hat sich bei mir ALLES gesträubt... Natürlich wollte ich den toll und kribbelnd finden, aber mir lag ständig im Kopf, dass Bill erstens am Abend zuvor zuviel gesoffen hat - glaube mir, da dürfte er schon schlimm genug schmecken - und er hat gekotzt... Nee, also da geht ein Kuss doch mal gar nicht... Bäh... Ich habe mich also, anstatt mich über den Kuss zu freuen, mich nur vor Ekel geschüttelt... Das war bestimmt nicht in deinem Sinne... ;)

    Naja, weiß jetzt nicht, ob ich damit allein dastehe, aber in Zukunft würde ich an deiner Stelle auf sowas achten... :P

    Ansonsten fand ich die Entwicklung aber sehr fein und freue mich auf dne nächsten Teil... ;) :P



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 09.04.2006, 13:33


    ROFL!!!!!
    Desert_Rose ich hab mir grad schier den Arsch abgelacht!!!
    *rofl*

    Hey daran hab ich ja überhaupt nicht gedacht ! *rofl*

    Du hast Recht!! :-D
    Is ja eklig :? :oops: !!

    Ich hoffe ihr verzeiht mir das *lach*

    Danke fürs Kommi ;)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 09.04.2006, 15:02


    ey wie geil is dass denn ?
    also ich hab bei dem kuss voll gänsehaut bekommen
    weil ich iwie gar nit mehr an den vorabend gedacht hatte xD
    aber auch wenn
    ich mein HALLO ? :roll:
    das is bill kaulitz =D da kann man
    ya wohl ma ne ausnahme machen xD
    ich mein klar is iwie eklig =D
    aber .. dafür hat man den xD un
    das is doch was ^^
    also ich fands wie immer ganz geil ^^

    WEITER



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 09.04.2006, 15:48


    Süßer Kommi *gggg*
    Dankeschööööön *euch alle voll lieb hab* <3



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 09.04.2006, 17:23


    hammer Teil.
    Ich hab mir grad voll den Arsch abgelacht :-D

    Naja okay das mit dem Kuss ist echt net so lecker *rofl*
    Aber ich verzeih dir das weil ich so lachen musste *gg*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 09.04.2006, 17:58


    Sicherlich verzeihen wir Dir das, kann ja mal passieren... :P

    Aber...

    Zitat: aber auch wenn
    ich mein HALLO ?
    das is bill kaulitz =D da kann man
    ya wohl ma ne ausnahme machen xD


    Hallo?!? Das könnte Casanova persönlich sein, wenn der mich mit *Stückchen* küsst, würde ich den vom Bett treten... Ieeeeiiihhh... *schüttel*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    unpredictable - 09.04.2006, 19:00


    lol.
    was sin stückchen ?



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 14.04.2006, 09:27


    Wann geht's weiter?????????



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 14.04.2006, 13:17


    Bald xD
    Vll. kommt gleich was, muss mal gucken! =)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 14.04.2006, 13:21


    Hier is mal wieder was.

    Bin mal wieder brutal unzufrieden...
    und komm momentan auch nicht mehr weiter in der story...
    Hab aber noch bissle Vorrat.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Im Kino ist zum Glück nicht sonderlich viel los. Das heißt im Klartext die Jungs müssen „nur“ alle 5 Minuten ein Autogramm geben…
    Lisa, Katrin und ich stehen mit einigem Sicherheitsabstand hinter ihnen und beobachten das Ganze.
    Ich bin froh, als der Film endlich anfängt und wir alle in der letzten Reihe im Saal sitzen.
    Lisa neben Tom, Katrin zwischen Georg und Gustav und ich neben Bill.
    Der Film ist ziemlich langweilig, sodass mein Blick immer mal wieder durch den Raum schweift und auch gern mal länger bei Bill hängen bleibt.
    Als es wieder einmal soweit ist, dreht er sich ruckartig zu mir um und sieht mich an.
    „Was ist?“, flüstert er lächelnd.
    „Nichts.“, flüstere ich sichtlich ertappt zurück und werde leicht rot.
    Er grinst mich noch einmal an, greift nach meiner Hand und widmet seiner Aufmerksamkeit wieder der Kinoleinwand.
    Seine Hand in meiner zu spüren tut mir unheimlich gut und ich weiß seit langem endlich mal wieder genau, wo ich hingehöre und mit wem ich meine Zeit verbringen will.
    Mit ihm. Keine Frage. Mit Bill. Und mit Tom, Georg, Gustav, Lisa und Katrin.
    Bei ihnen fühle ich mich wirklich wohl.
    Niemals hätte ich 3 Tage zuvor auch nur ansatzweiße gedacht, dass ich in wenigen Tagen endlich wieder mit Katrin in Kontakt stehe und außerdem, dass ich tatsächlich mit Tokio Hotel befreundet sein würde!!
    Mit DENEN! Noch vor wenigen Tagen hätte ich denjenigen, der mir das erzählt hätte, lachend stehengelassen und einen Vogel gezeigt.

    Als der Film eine Stunde später zu Ende ist, gehe ich als erste aus dem Kinosaal. Wenn mich jetzt jemand nach dem Inhalt des Films fragen würde, ich wüsste rein gar nichts.
    Kein Wunder, wenn man die ganze Zeit vor lauter Schmetterlingen nichts anderes sieht.
    Kurz nach mir kommt Bill aus dem Saal und stellt sich zu mir.
    Als ich seine Hand nehmen will, zieht er sie zurück.
    Irritiert sehe ich ihn an. Doch er schüttelt nur den Kopf und zieht mich in eine ruhige Ecke.
    „Nicht in der Öffentlichkeit. Muss ja nicht gleich jeder wissen, oder? Also die Fans…“, flüstert er und sieht mich an.
    Naja, toll find ich das Versteckspiel ja nicht gerade, aber ich muss ihm zustimmen. Es muss ja nicht gleich sofort sein.
    Ich nicke nur und gehe dann zu Lisa und Katrin, die ebenfalls gerade aus dem Saal kommen.
    „Wie findest du ihn?“, fragt Lisa grinsend.
    „Hä? Das weißt du doch…“, antworte ich irritiert und runzle die Stirn.
    „Woher soll ich’s denn wissen??“
    „Na das sieht man doch wohl!“, grinse ich sie an.
    „HÄ? Reden wir grad beide vom gleichen!?“ Nun ist ihre Stirn ebenfalls gerunzelt.
    „Du meinst doch Bill, oder?“, frage ich mittlerweile verunsichert nach und schaue mich hilfesuchend nach Katrin um, die sich den Bauch hält vor Lachen.
    Langsam dämmert es mir, nachdem ich in Lisas Gesicht sehe, die nun ebenfalls lacht.
    „Ach… Du meinst den Film!?!?“
    Lisa nickt unter glucksenden Lachern und ich laufe (mal wieder) rot an.
    Mittlerweile haben sich auch die andern 4 zu uns gesellt und sehen mich fragend an.
    Ich winke nur ab und gehe raus an die frische Luft.
    Schon hat uns ein Schwarm Mädchen entdeckt und eine enge Traube um die Jungs gebildet.
    Seufzend entferne ich mich ein Stück von den kreischenden Weibern und setze mich auf eine Bank.
    Nach wenigen Minuten gesellen sich Lisa und Katrin – immer noch breit grinsend – dazu und setzen sich neben mich.
    „Wieder beruhigt?“, frage ich ohne sie anzusehen und ernte schon wieder ein paar glucksende Lacher.
    Scheinbar nicht.
    „Sorry, aber das war zu geil!“, kichert Lisa und klopft mir auf die Schulter.
    Katrin stimmt ihr ebenfalls kichernd zu.

    Etwa 20 Minuten später sitzen wir endlich im Bus nach hause.
    Saki holte uns freundlicherweise ab. Beziehungsweise wahrscheinlich eher weniger freundlicherweise, sondern viel mehr gesundheitsfördernderweise. xD
    Denn ich weiß nicht ob die Jungs eine Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln unbeschadet überstanden hätten.

    +++++++++

    Den Rest des Tages verbringen wir wieder auf der Couch.
    Wir erzählen uns Witze, lustige Geschichten und albern rum.
    So laut wie wir lachen bin ich froh, dass dies eine Eigentumswohnung ist.
    „So und jetzt wird’s endlich schmutzig.“, ruft Georg und hebt eine Flasche vom Boden auf.
    Ich ahne was kommt und schlage mir die Hände vors Gesicht.
    Flaschendrehen.
    „Sind wir dafür nicht schon ein wenig zu alt?“, werfe ich leise in den Raum und ernte nur fette Grinser.
    „Dafür ist man NIE zu alt!“, ruft Tom und beschlagnahmt die Flasche gleich.
    „Halt, vorher müssen wir ausmachen was der „auserwählte“ machen darf!“, ruft Katrin dazwischen und schlägt gleich (wie nicht anders zu erwarten war) einen Kuss auf den Mund vor.
    Na super!
    Als erstes trifft es Bill.
    Nun wird noch mal gedreht, um zu bestimmen wenn Bill küssen „darf“.
    Tom dreht und wen trifft es? Na? Genau, TOM!
    Alle brechen in schallendes Gelächter aus, außer Bill und Tom.
    Zögerlich krabbelt Bill zu Tom, der ihm gegenüber sitzt und drückt ihm einen klitzekleinen Kuss auf den Mund.
    Nun ist Bill dran.
    Er dreht und es trifft Katrin. Sie sitzt ganz gespannt da und fixiert die Flasche mit ihren Blicken als Bill ein weiteres Mal zum drehen ansetzt.
    Georg!
    Ich merke wie bleich Katrin wird als sie sich langsam zu Georg umdreht, der genau neben ihr sitzt.
    Auch er wirkt etwas nervös, als sie immer näher kommt und ihm schließlich mit zusammengekniffenen Augen einen Kuss auf den Mund gibt.
    Beide laufen rot an und ich muss grinsen.
    Es ist einfach zu süß!
    „Soooo.“, sagt Georg und lehnt sich nach vorn.
    „Passt gut auf!“
    Es trifft diesmal Lisa. Und zu ihrem Glück „muss“ sie Tom küssen.
    Tom fummelt nervös an seinem Hosenbein rum und auch Lisa wirkt total angespannt.
    Das sollte nun also der legendäre erste Kuss von meiner kleinen Schwester und Tom werden.
    Kurz fällt mir ein, was mir meine Mutter eingebläut hatte, bevor sie uns hatte gehen lassen, doch ich schiebe den Gedanken beiseite.
    Als sich ihre Lippen treffen habe ich das Gefühl der ganze Raum hält den Atem an.
    Wie erwartet lösen sie sich nicht so schnell voneinander und Tom legt seine Hand in Lisas Nacken und zieht sie auch noch näher ran.
    Ich schaue weg, da ich mir wie ein Voyeur vorkomme und sehe stattdessen Bill an.
    Er legt einen Arm um mich und wir warten alle geduldig, bis sich die 2 Turteltäubchen endlich voneinander lösen.


    ~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 14.04.2006, 13:46


    Richtig, für Flaschendrehen ist man NIE zu alt!!! :wink:

    Mach bald weiter!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 14.04.2006, 15:41


    ohja Flaschendrehen geht immer :D

    Geiler Teil.Mach bitte schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 14.04.2006, 16:46


    weitaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa....


    echt hammer geiL der teiL...
    will noch mehr xD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 14.04.2006, 17:57


    weiter



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    BlingBlingPerle - 17.04.2006, 12:51


    huhu...
    ich hab mir ma grad alles durchgelesen^^
    ich find deine story echt supiiiiii..
    mach bitte schnell weiter oki???



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 17.04.2006, 18:23


    Ich mochte Flaschendrehen nie... Ist aber ne süße Idee... :P

    Weiter...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 17.04.2006, 19:25


    *hehe* Danke für eure total süßen Kommis ^^

    @Desert_Rose: Ich mochte Flaschendrehen auch nie xD
    Und mag es auch immer no nich *g*


    Ja dann gehts hier mal weiter, ne?...
    Is aber nur ein kleiner Teil


    ~~~~~~~~~~~~~

    Als sie fertig sind, sind sie beide rot angelaufen.
    Als Lisas Blick einmal meinen trifft, grinse ich sie an und zwinkere ihr zu.
    Ich habe irgendwie Glück und es trifft nie mich.
    Mittlerweile hat Gustav schon Tom geküsst, Bill Katrin (ich habe weggesehen…), Tom Georg und Lisa Katrin.
    Nur ich blieb verschont. Doch das sollte nicht so bleiben…
    „So, jetzt kommst aber du dran.“, droht mir Katrin grinsend und dreht an der Flasche.
    Nach kurzer Zeit wird klar, dass ich wohl nicht verschont bleiben würde.
    Sie zeigt genau auf mich.
    Gespannt verfolge ich die Flasche mit den Augen als Katrin sie ein zweites Mal dreht.
    Es trifft Tom.
    Er zwinkert mir gleich zu und öffnet seine Arme grinsend.
    Nur so zum Spaß falle ich ihm in die Arme und werfe ihn dabei um.
    „Komm her, mein Schatz!“, rufe ich lachend und drücke ihm einen fetten Schmatz auf den Mund.
    Eigentlich wollte ich sofort wieder zurück zu meinem Platz, doch er hält mich fest und steckt mir seine Zunge in den Hals.
    Erschrocken entwinde ich mich aus seinem Griff und setze mich zu Bill, der mich etwas schief anguckt.
    Auch Tom kassiert einen schiefen Blick von Lisa sowie von Bill.
    Mir ist das mehr als unangenehm.
    „So, ich muss drehen!“, sage ich schnell um die Stille zu durchbrechen.
    Es trifft Bill, der mich küssen muss, doch er reagiert gar nicht.
    „Bill?“, frage ich vorsichtig.
    Er sieht mich nur verletzt an und springt dann auf.
    „Tom, kommst du bitte mal mit!?“, sagt er etwas laut und verschwindet schnellen Schrittes aus dem Zimmer.
    Tom steht auf, wirft Lisa einen Blick zu und geht ihm hinterher.
    Verwirrt schaue ich die andern an, doch alle sehen auf den Boden.
    „Was ist denn jetzt auf einmal los!?“, rufe ich verzweifelt und endlich sieht Katrin mich an.
    „Tom ist zu weit gegangen.“, meint sie nur und läuft Lisa hinterher, die sich auf den Balkon verzogen hat.
    Nun sitze ich mit Georg und Gustav alleine da.
    „Mach dir mal keine Sorgen.“, meint Gustav schließlich und setzt sich zu mir. „Bill ist total schnell eifersüchtig, musst du wissen…“
    Ach, toll! Und ich soll mir keine Sorgen machen!?
    „Na klasse. Mein Gott, der soll sich nich’ so anpissen! Das war doch nur ein Scherz!!“, rege ich mich auf und bemerke nicht wie Bill plötzlich hinter mir steht.
    „Redest du von mir?“, fragt er und ich drehe mich überrascht zu ihm um.
    „Ja!“, sage ich und stehe auf.
    „Ich piss mich nich’ an!!“, wehrt er sich gleich und verschränkt die Arme vor dem Körper.
    „Aber total, Alter! Ich will gar nicht wissen, was du mit Tom gemacht hast.“, erwidere ich und verschränke ebenfalls die Arme.
    „Findest du das etwa auch noch toll, dass er dir einen Zungenkuss gegeben hat!?“ Langsam wird er sauer…
    „Nein Mensch, natürlich nicht! Aber das war nur ein Spaß und ich kann sehr gut zwischen Spaß und Ernst unterscheiden!“
    „Aber ich nicht.“, meint er noch und verlässt dann schnellen Schrittes erneut den Raum.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~



    Die Muse sollte mich dringend mal wieder küssen :roll:

    Aber ich hab noch etwas Vorrat...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    BlingBlingPerle - 17.04.2006, 20:56


    zickäääää! *hinterbillherruf* xD

    mach schnell weiter bitte^^



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 17.04.2006, 21:00


    weitaaaaa



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Flatha - 17.04.2006, 21:58


    Ja,genau WEITER !!! Die ff ist echt geil !!! :!:



    HEAGDL
    Flatha :)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 17.04.2006, 23:25


    ahhhh weiter!!

    Mensch Tom was machst du denn??

    Wann gehts weiter??
    *nich mehr abwarten kann*

    .
    .
    .
    .
    achso hab ich schon gesagt,dass du weiter schreiben sollst??!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    TomKaysGirl - 20.04.2006, 17:17


    hey ich muss sagen guter schreibstil!!!!
    und wäre für ein dickes fettes WEITA!!!
    Kussi
    Nathalie



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    firefly - 22.04.2006, 17:40


    Wow , die FF wurde sofort in meine Favo Liste aufgenommen , also fühl dich geehrt *lol* , denn da schaffen es nur die besten hin !

    Mir gefällts das zwischen Bill und (wie peinlich ich hab ihren namen vergessen , egal , tun wir einfach mal so als würde hier ihr name stehen , okay^^) *piep* nicht gleich alles glatt läuft , sondern es auch mal schwierigkeiten gibt , genau deswegen macht es ja auch so Spaß die FF zu lesen . Außerdem will ich ja unbedingt auch noch wissen wie es mit den anderen Pärchen weitergeht ;)

    Fazit : unbedingt weiterschreiben :P



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 22.04.2006, 20:43


    Wow *erschlagen binZ*

    Hammers großes Dankeschön an euch alle!!! :-D
    *strahl*

    @TomKaysGirl: Freut mich riesig, dass dir mein Schreibstil gefällt! :)

    @firefly:
    Wow, freut mich riesig, fühl mich wirklich geehrt ^^ *knutsch*
    Und sie heißt Julia *gg* :wink:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 23.04.2006, 16:14


    So, ich poste auch mal n Stück weiter =)

    Hab euch lieb xD


    ~~~~~~~~~~~~~~~~

    Na ganz toll!
    Was hatte ich mir denn da für einen geangelt!?
    Hilfesuchend sehe ich mich nach den andern um, doch die sehen alle beschämt zu Boden und ich sehe ihnen an, dass sie sich nicht einmischen wollen.
    Aus Gustav und Georg spricht da wohl die Erfahrung…
    „Das darf nich wahr sein…“, murmle ich genervt und renne hinter Bill her.
    „Bill?“, rufe ich als ich im Flur stehe.
    Keine Antwort.
    „Biiiill??“
    Wieder nichts.
    Wütend stürme ich die Treppe rauf zu seinem Zimmer…

    Ich stürme ohne zu Klopfen rein und sehe ihn auf seinem Bett liegen.
    Sein Kopf ist unter einem Kissen vergraben.
    „Bill, was ist denn los?“, frage ich leise und setze mich vorsichtig neben ihn.
    „Lass mich doch einfach…“, nuschelt er unter dem Kissen hervor und dreht sich von mir weg.
    „Bitte, schau mich doch an und rede mit mir.“
    Nach einer Weile richtet er sich auf und das Kissen fällt dabei zu Boden.
    Seine Haare sind total verwuschelt was mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
    Er sieht mich an.
    „Was wolltest du mir sagen?“
    Das weiß ich selbst nicht so genau…
    „Naja… Ich will keinen Stress mit dir.“, bringe ich schließlich stotternd hervor und sehe ihn so lieb wie ich kann an.
    „Ich doch auch nicht…“, murmelt er. „Aber ich erwarte, dass du dich wenigstens entschuldigst!“
    Eigentlich sehe ich es nicht ein wieso, aber da er mir wichtiger ist als mein Stolz, entschuldige ich mich eben.
    „Es tut mir Leid.“, flüstere ich und lege ihm einen Arm um die Schulter.
    „Ist okay… Solange du es nie wieder tust.“, schärft er mir ein und sieht mich durchdringend an.
    „Nie wieder.“, lächle ich und schlucke dabei die Worte runter, die uns nur weiteren Stress eingebracht hätten.
    Er lächelt und umarmt mich.
    Ich erwidere die Umarmung und lasse mich mit ihm nach hinten aufs Bett fallen.
    „Du schuldest mir noch was…“, nuschle ich mit dem Kopf auf seinem Bauch liegend.
    „Was denn?“, fragt er und sieht mich an.
    „Einen Kuss…“
    Seine Miene hellt sich auf und er zieht mich langsam näher zu sich.
    Als er mich schließlich endlich küsst bin ich mehr als erleichtert, dass die Sache nun gegessen zu sein scheint.
    Die Schmetterlinge in meinem Bauch beginnen wieder wie verrückt zu tanzen und umherzuschwirren und ich gebe mich ganz dem Gefühl hin.
    Es tut so gut!
    Minuten später erst, so kommt es mir vor, lösen wir uns voneinander und lächeln uns an.
    „Du kannst ja schon mal runter zu den andern gehen, ich muss noch mal mit Tom reden.“, meint er und ich nicke.
    An der Tür werfe ich ihm noch einen Kuss zu und gehe dann runter.
    Katrin, Lisa, Georg und Gustav sitzen lachend beisammen und verstummen, als ich das Wohnzimmer betrete.
    „Und?“, fragt Gustav ängstlich und bietet mir einen Platz neben ihm an.
    „Alles okay…“, sage ich lächelnd und nehme den Platz dankend an.
    Gustav lächelt ebenfalls und klopft mir auf die Schulter.
    „Ich sagte ja mach dir keine Sorgen. Bill wird zwar schnell eifersüchtig, aber genauso schnell wie sie gekommen ist verfliegt sie auch wieder.“
    Ich nicke und suche den Blick von Lisa.
    „Und bei dir auch alles okay?“, frage ich sie vorsichtig, da sie mich ja auch nicht gerade freundlich angeschaut hatte nach der „Aktion“ mit Tom.
    „Ja, passt.“, meint sie nur und zwinkert mir zu.
    Erleichtert lehne ich mich in dem Sessel zurück und spätestens als wenige Minuten später Bill und Tom lachend hereinkommen ist alles wieder in Ordnung.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 23.04.2006, 16:24


    süüüüüüü....ß

    mach weiteeeeeeeer



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 24.04.2006, 13:21


    Ich poste dann mal noch was, wenns genehm ist :-D XD

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag machen wir nicht wirklich etwas anderes wie an den Tagen zuvor.
    Wir sitzen viel zusammen, lachen, machen Scheiße und mit jedem weiteren Tag fällt mir auf, was für eine eingeschworene kleine Gemeinde wir schon nach so kurzer Zeit sind.

    Als ich am Samstagmorgen neben Bill erwache ist er noch im Land der Träume.
    Lächelnd beobachte ich ihn eine Weile. Doch ich will ihn damit nicht wecken und stehe schließlich auf und ziehe mich um.
    Während ich runter in die Küche gehe, denke ich darüber nach, was so ein Konzert und eine kurze Woche doch alles verändern kann…
    Schon komisch!
    Unten sitzt bereits Lisa und sieht aus dem Fenster.
    „Hey Süße!“, begrüße ich sie und umarme sie kurz.
    „Hey! Gut geschlafen?“, fragt sie und wendet sich mir zu.
    „Jaaa… Und du?“
    „Jaaaa…“, antwortet sie.
    Wir beide fangen an zu lachen.
    Doch schnell werde ich wieder ernster.
    „Ich wollte da mal reden mit dir wegen Tom…“, beginne ich zögernd und mustere den Küchentisch.
    „…Ja?“
    „Naja, also… *räusper* Du weißt schon!“, fahre ich fort und ernte nur einen kurzen Lacher seitens Lisa.
    „Nee, nich’ wirklich!?“
    Ich fuchtele orientierungslos mit meinen Händen durch die Gegend und suche nach Worten.
    „Naja, Bienchen und Blümchen und so, weißt?“, versuche ich es weiter.
    Lisa lacht sich halb kaputt und ich verdrehe die Augen.
    „Also wenn du mich grad aufklären willst, muss ich dich enttäuschen!“, bringt sie unter Lachen hervor.
    „Haha… Nein, du weißt genau was ich meine!“, erwidere ich genervt und sehe sie ernst an.
    „Jaaa, versteh schon, groooße Schwester!“, grinst sie. „Keine Sorge, ich tu nichts überstürztes, okay?“
    Ich nicke und stehe auf.
    „Na dann lass uns mal den Frühstückstisch decken, oder?“
    Sie stimmt mir zu und wir machen uns gemeinsam ans Werk.

    Etwa eine halbe Stunde später beglückt uns der erste mit seiner Anwesenheit.
    Gustav.
    „Na, gut geschlafen?“, begrüße ich ihn als er müde in die Küche torkelt.
    „Jaja, passt schon…“, murmelt er schlaftrunken und macht gleich einen viel wacheren Eindruck, als er den frisch gedeckten Küchentisch sieht.
    „Hey, ihr wart ja schon fleißig!“
    Wir nicken stolz und setzen uns mit ihm schon mal hin.
    Während wir ein bisschen plaudern was wir am Wochenende noch so unternehmen, gesellen sich auch Georg und Tom langsam zu uns.
    Sie sehen beide auch nicht wesentlich wacher aus als Gustav und sind nicht minder überrascht über das schöne kleine „Buffet alá Julia und Lisa“.
    Gemeinsam planen wir unser letztes gemeinsames Wochenende auf unbestimmte Zeit und so langsam überkommt mich ein Trauergefühl.
    Ich habe keine Ahnung, wann ich sie alle wieder sehen werde…
    Vor allem Bill…
    Doch ich verdränge den Gedanken schnell wieder und stehe auf um mal oben nach Bill zu schauen.

    Er liegt immer noch genauso friedlich schlummernd da, nur ein Bein hängt aus dem Bett.
    Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen und setze mich zu ihm.
    Sanft streiche ich ihm eine Strähne aus dem Gesicht und kann einfach nicht aufhören ihn anzusehen.
    Bin völlig fasziniert von dem Anblick.
    Ein leises Stöhnen (xD) entrinnt ihm und er wacht langsam auf.
    „Mhh… Julia?“, murmelt er total verschlafen und reibt sich die Augen.
    „Jahaa, ich bin’s. Guten Morgen Langschläfer.“, begrüße ich ihn und drücke ihm einen Kuss auf die Wange.
    „Langschläfer?“, meint er nach einem Blick auf den Wecker, der neben ihm steht und 12 Uhr zeigt. „Ich glaub du hast mich noch nie richtig schlafen sehen.“, grinst er und ich verneine.
    „Normalerweise penn ich am Wochenende bis 16, 17 Uhr.“
    Ich sehe ihn mit großen Augen an und lache.
    „Ohaa. Du bist ja schlimmer wie ich.“
    „Da kannst du mal sehen.“, grinst er und erhebt sich langsam aber sicher.
    Er trägt, wie gewöhnlich im Bett, nur eine Boxershort, die momentan echt nur das nötigste bedeckt nachdem er sich im Schlaf wohl mehrmals gedreht hat.
    Ich find es nicht wirklich schade, da es mir tiefe Einblicke beschert…
    „Geiler Arsch.“, kann ich mir nicht verkneifen und Bill dreht sich langsam grinsend zu mir um.
    „Nicht du! Ich!“, ergänze ich und fange mir damit ein Kissen ein, das gerade dummerweise für ihn griffbereit lag.

    ~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 24.04.2006, 18:11


    hey mal wieder echt klasse geschrieben!
    Freu mich schon auf neue Teile.Hoffe es geht bald weiter!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Thunfisch - 24.04.2006, 19:40


    hab grad den letzten Teil gelesen. Echt total geil geschrieben. Kompliment *das gleiche schreib*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 25.04.2006, 21:06


    weita



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 26.04.2006, 00:57


    So, hab auch mal wieder weiter gelesen...

    Der Tom hat's echt ein bisschen zu weit getrieben... :roll: Aber Bill ist sooooooo süß!!!

    Mach schnell weiter!!!

    LG



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 26.04.2006, 02:19


    Sehr schön... Ich mochte die Sache mit seinen Shorts... :oops: Bin und bleibe nunmal ein Ferkel... :P

    Also... Ich mag deinen Stil und der Grundplot ist auch sehr schön... Aber, ich glaube, das hatte ich schonmal erwähnt, oder?!? ;)Vor allem das Hin- und Her gefällt mir... ;) :P

    Was ich mich gersde so frage, ist, ob Du auch noch die Geschehnisse außerhalb des Urlaubes (ich gehe jetzt mal davon aus, dass es Urlaub war), eingehen wirst ?? Fände ich sehr interessant, da gerade dort noch ziemlich viele Probleme auf Julia und Bill warten dürften... Wenn Du nix verraten willst ist auch gut... Würde mich nur mal interessieren... Bin ein sehr neugieriger Mensch... ;)

    Bin also mal gespannt wie es weiter geht...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 26.04.2006, 10:19


    weiteeeeeeer!!
    hammer geiL!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.04.2006, 13:53


    Erstmal vorweg vielen lieben Dank für eure süßen Kommis!
    Fühle mich geehrt ^^

    @Desert_Rose:
    Ja, ich beschreibe auch noch wie es nach der Woche "Urlaub" dann weitergeht.
    =)
    Danke fürs Kompliment, freu mich =)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.04.2006, 14:03


    So, da ihr alle so fleißig Kommis postet gibts hier auch noch nen Teil *hehe*

    ~~~~~~~~~~~~~~

    Nachdem wir etwas später endlich alle versammelt am Frühstückstisch sitzen (Katrin ist mittlerweile auch von den Toten auferstanden), präsentieren wir Bill und Katrin unsere Wochenend-Pläne.
    Wir wollten zusammen picknicken an einem kleinen, sehr abgelegenen See und abends ne große Filmenacht veranstalten mit allem, was dazugehört. (also laut Georg & Tom auch auf jeden Fall Flaschendrehen… <.<)
    Das sollte alles heute am Samstag stattfinden, da Katrin, Lisa und ich am Sonntagmorgen bereits abreisen mussten…
    Schon wieder überkam mich dieses Gefühl der Trauer und ich senkte den Blick.
    Bill schien zu merken, dass irgendwas ist, denn kurze Zeit später spürte ich seinen Arm um meine Schulter.
    „Was is’ denn?“, flüstert er mir ins Ohr und legt seinen Kopf an meinen.
    Eine seiner Stacheln sticht mich dabei leicht, doch es macht mir nichts aus. ;)
    „Wegen Sonntag…“, murmle ich nur und kuschle mich an ihn.
    Es war mir egal, dass uns die anderen beobachteten.
    „Hmm…“, macht er nur und streicht mir über den Rücken.
    Diese Geste sagt mehr als tausend Worte.

    Wir saßen noch eine Weile am Frühstückstisch bis sich dann Georg und Katrin dazu bereiterklärten alles für unser Picknick vorzubereiten.
    Das war mir gerade recht und ich verzog mich erstmal unter die Dusche.
    Dort konnte ich wenigstens erstmal meine Gedanken ordnen.
    Während der kalte Strahl aus der Dusche den letzten Rest Müdigkeit aus mir vertrieb, malte ich mir die kommenden Wochen aus. Ohne Bill. Ohne Georg, Gustav und Tom.
    Aber am schlimmsten war natürlich die Tatsache, dass ich Bill nicht so schnell wieder sehen würde…
    Ich hätte mich für den Gedanken schlagen können, aber es war einfach so.
    Davor hatte ich es ja auch geschafft einen Tag ohne einen Jungen zu überstehen!
    Aber nun war das eben anders… Ich liebe Bill! Da denkt man nun mal dummerweise fast ausschließlich an diese eine Person…
    Der negative Effekt der Liebe ;).
    Total in Gedanken versunken merke ich erst gar nicht, dass es an der Badezimmertür klopft.
    Als auf einmal die Tür aufgeht, merke ich, dass ich mir das Klopfgeräusch vorher wohl doch nicht nur eingebildet hatte.
    Es ist Bill.
    Huch, was will der denn hier?
    Reflexartig reiße ich blitzschnell das Handtuch vom Haken und wickle es mir um den Körper.
    Bill grinst kurz, kommt herein und schließt die Tür hinter sich.
    „Was gibt’s?“, frage ich ihn während ich den Wasserhahn zudrehe.
    „Ich wollte nur mal nachsehen ob die Dusche dich auch nicht gerade umbringt oder so…“, antwortet er leise und setzt sich an den Badewannenrand.
    „Ahja…“, murmle ich nur, steige aus der Wanne und beginne meine Haare zu föhnen.
    Ich sehe im Spiegel wie Bill mich dabei die ganze Zeit beobachtet.
    Nach einer Weile lasse ich davon ab ihn dabei zu beobachten.
    So merke ich auch nicht, wie er sich auf einmal von hinten an mich rangeschlichen hat.
    „Ah!“, rufe ich erstaunt, als er mir auf einmal seine Arme von hinten um die Hüften schlingt.
    Ich spüre seinen warmen Atem an meinem Nacken und merke, wie sich auf meinem gesamten Körper eine Gänsehaut ausbreitet.
    Er dreht mich langsam um, sodass ich direkt vor ihm stehe. Nur wenige Zentimeter trennen mich von seinem Gesicht.
    Wie in Zeitlupe lege ich die Arme ebenfalls um ihn und warte darauf, dass er irgendetwas tut oder sagt.
    Doch nichts.
    Keine Reaktion.
    Wir stehen nur so da und sehen uns in die Augen.
    Nach einer Weile merke ich, wie sich langsam der Knoten von meinem Handtuch löst und sich langsam aber sicher verabschiedet.
    Ein paar Sekunden später ist es soweit und es fällt herunter.
    Blitzschnell strecke ihn meinen Arm aus um es aufzufangen, doch ich bin zu langsam.
    Na super!
    Nun stehe ich also nackt vor Bill und laufe so rot an wie eine überreife Tomate.
    Auch er wird leicht rot, wie ich feststelle, und bückt sich schließlich ganz gemächlich danach um es aufzuheben.
    Grinsend drückt er es mir in die Hand und ich reiße es ihm aus der Hand und wickle mich so schnell ich kann wieder darin ein.
    Wie peinlich!
    Doch schnell verfliegt die Scham und stattdessen breche ich in Gelächter aus in das nach kurzer Zeit auch Bill miteinstimmt.
    Als wir uns beruhigt haben kommt er wieder näher zu mir und legt mir seine warme Hand in den Nacken.
    Schon wieder Gänsehaut!
    Ganz langsam und vorsichtig beginnt er mich zu küssen und lässt damit der Gänsehaut gar keine Möglichkeit zu verschwinden.
    Ich erwidere den Kuss nur zu gerne und lege ihm meine Arme um den Hals.
    Ich weiß gar nicht wie lange wir so einfach nur dastanden.
    Plötzlich geht die Tür auf und Lisa streckt ihren Kopf zur Tür herein.
    „Huch! Oh, tut mir Leid. Das nächste Mal klopfe ich an!!“, stammelt sie überrascht und läuft rot an.
    „Nein, schon okay.“, sage ich schnell und gehe einen Schritt von Bill weg. „Ich wollte mich sowieso gerade anziehen.“
    „Okay, wir wollten dann nämlich gleich los.“, meint sie noch und verschwindet dann wieder.
    Als sie weg ist grinse ich Bill an und gehe dann in unser mittlerweile gemeinsames Schlafzimmer um mich anzuziehen.

    Nachdem ich das geschafft und mich ein wenig geschminkt hatte, gehe ich wieder runter ins Wohnzimmer, wo ich die ganze Bande sitzen sehe.
    „Na, fertig?“, fragt Bill lächelnd und zieht mich auf seinen Schoß.
    Ich nicke nur und bemerke einen großen Korb der auf dem Tisch steht.
    „Ist das für unser Picknick?“, frage ich überflüssigerweise und bekomme gleich von Katrin stolz aufgezählt, was sie und Georg alles arrangiert haben.

    ~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Thunfisch - 26.04.2006, 14:28


    Tahaa *erste bin*

    Also...
    Wie immer ein geiler Teil. Geiler Schreibstil. Einfach alles geil *g*
    Bin gespannt auf den nächsten Teil.



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 26.04.2006, 16:04


    hey.wieder echt klasse geschrieben!
    Ui das mit dem Handtuch is ja peinlich *gg*
    Schreib bitte schnell weiter!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    firefly - 26.04.2006, 19:27


    Trööööt , die zweite bin *lol*


    Ich liebe Picknicken !!!
    Jaul , des wird betstimmt cool , war ehrlich gesagt etwas erstaunt , dass Bill einfach so ins badezimmer reinspaziert kam ^^



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 26.04.2006, 21:00


    firefly hat folgendes geschrieben:
    Ich liebe Picknicken !!!
    Jaul , des wird betstimmt cool , war ehrlich gesagt etwas erstaunt , dass Bill einfach so ins badezimmer reinspaziert kam ^^
    Der is halt notgeil *loool*
    Ne, Scherz XD

    edit: Ich hab ne Verwarnung, wegen diesem Post hier bekommen.
    Und ich finds bissle komisch!
    Weil das ist ja meine eigene FF und ich kann ja nicht meinen Teil kommentieren! lol...
    Und darf ich nichtmal was zur FF schreiben/beantworten etc. wenn ich keinen Teil gleichzeitig poste!?
    :?
    Wenn ja find ich das ziemlich be...scheiden



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 26.04.2006, 21:16


    Zu geil!!! :lol: :lol: :lol:

    Der Bill die coole Sau... 8)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    firefly - 27.04.2006, 13:24


    @ tanja : Okay , die Regel ist vielleicht dazu gedacht , dass der Autor keine Selbstgespräche führt *lol*

    Ne aber im ernst , find ichs auch komisch , dass mein sich nicht für sein Feedback bedanken bzw. Antworten dazu geben kann ???
    Außerdem kann auch dadurch die anzahl der Feedbackgeber vermindert werden , wenn der Autor nur seine Story postet !
    Nur stur die Story lesen /posten ist ja auch nicht der Sinn eines FF Boardes...



    edit : für diesen Beitrag hab ich auch ne verwarnung kassiert , ne ehrlich mal ich find diese Anti-Spam weinstellung Okay , aber bitte nur in Maßen , die Moderatoren Übertreibenshier eindeutig !

    Und okay , wenn ihr wollt , dass ich nur stumm vor mich hinlese und keine Kommis mehr abgebe (nicht jeder hat zu einem ausführlichen Kommi Zeit und manchmal sind diese auch der handlung wegen nicht angebracht)- alles klar , aber erwartet bitte nicht , dass das Board den Sinn eines FF-Fos mit lockerer Atmosphäre erfüllt !


    P.S.: Falls ich keine Kommis mehr hier rein schreibe bin ich höchstwahrscheinlich gekickt worden , aber wenn ich "Spam" editiere bleibts ja nur einmal "Spam" oder ^^

    Hab euch alle lieb , bin aber im Moment Leicht angepisst !



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 27.04.2006, 14:46


    Naja...
    Mir gehts auch so firefly. Wegen dem Angepisst-Sein ...

    Hier dann mal ein neuer Teil!
    Und ich hoffe, dass ihr jetzt nicht alle abgeschreckt seid, hier noch Kommis zu posten.
    Denn das wäre ja auch blöd.

    HEL



    ~~~~~~~~~~~~~~

    Wenige Minuten später machen wir uns auf den Weg.
    Saki fährt uns wieder einmal.
    Bis zu dem See brauchen wir etwa eine Stunde.
    Dort angekommen lässt Saki uns raus und fährt dann weg mit den Worten, dass wir ihn anrufen sollen, wenn wir abgeholt werden wollen.
    Georg und Gustav tragen den großen Picknickkorb und alle gemeinsam müssen wir ein Stück in den Wald gehen.
    Mir wird mit jedem Schritt etwas klarer, was die Jungs mit abgelegen meinen.
    Als wir schließlich ankommen stelle ich fest, dass der See wirklich total versteckt ist und das ist natürlich sehr positiv für uns.
    Endlich mal keine Fanscharen und Neugierige.
    Nur wir 7 ganz alleine.
    Wir breiten unsere Decke auf einem schönen Stück Wiese aus und machen es uns gleich gemütlich.

    Wie schon erwartet packt Georg gleich eine leere Flasche aus und füllt ein wenig Wasser aus dem See hinein um sie zu beschweren.
    Er legt sie in unsere Mitte und grinst uns an.
    „So, jetzt geht’s rund!“, lacht er und ich verdrehe grinsend die Augen.
    Immer diese Kinder! xD
    „Diesmal aber mit Wahrheit oder Pflicht.“, verkündet Tom und reibt sich die Hände.
    Als erstes trifft es dieses Mal mich.
    „Wahrheit oder Pflicht?“, fragt Georg grinsend und ich zögere.
    „Wahrheit…“, sage ich schließlich und schaue ihn erwartungsvoll an.
    Ich bin gespannt, was jetzt kommt.
    Georg scheint zu überlegen.
    Dann hellt sich seine Miene auf und er grinst mich teuflisch an.
    „Hast du schon mit Bill geschlafen?“
    Ich sehe ihn geschockt an und werfe Bill einen Blick zu.
    Er grinst nur.
    „Nein!“, antworte ich schließlich wahrheitsgemäß und drehe an der Flasche.
    Es trifft Tom.
    „Also Tom, Wahrheit oder Pflicht?“
    „Pflicht.“, meint er mutig und ich denke mir irgendwas fieses aus.
    „Ok Tom, hör zu…“, beginne ich und sehe ihn grinsend an. „Du gehst jetzt eine Runde baden im See und darfst uns dann mit schönen Badenixen-Posen vergnügen!“
    Seine Farbe weicht aus seinem Gesicht und alle außer ihm lachen los.
    Ich sehe ihm genüsslich grinsend dabei zu, wie er sich bis auf eine Badeshorts auszieht und schließlich vorsichtig in den See steigt.
    Grinsend beobachten wir das Schauspiel als er schließlich tatsächlich ein paar schöne Posen zum Besten gibt.
    Als er mit grimmigem Gesichtsausdruck wieder rauskommt kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen:
    „Du bist doch eh ein Poser, da fällt dir das doch bestimmt nicht schwer.“, grinse ich ihn frech an und erreiche damit nur, dass er seine Dreads über mir auswringt.
    Na toll ^^…
    Nachdem wir Tom in eine Decke eingewickelt haben kann es weitergehen.
    Es trifft Katrin.
    Sie entscheidet sich für Wahrheit, da sie wohl keine Lust hat ebenfalls eine Runde zu schwimmen.
    „Okay Katrin… Findest du Bill süß?“, fragt Tom grinsend und ich sehe wie Katrin etwas rot anläuft.
    Die Frage ist ihr sichtlich unangenehm.
    „Ähm… naja…“, druckst sie herum.
    „Ja ich höre?“
    Ich werfe Bill einen Blick zu.
    Er sieht angestrengt auf den See und seine Gesichtsfarbe ist ebenfalls leicht rot.
    „Ja, schon…“, gibt sie schließlich zu und rupft ein paar Grasbüschel heraus.
    Irgendwie ändert sich die Stimmung von lustig und unbeschwert zu naja, wie soll ich sagen, irgendwie verkrampft…
    Ich hab keine Ahnung wieso, aber diese eigentlich harmlose Frage von Tom scheint irgendetwas verändert zu haben.
    Wir haben dann auch alle keine große Lust mehr auf dieses alberne Spielchen und Georg, Lisa, Gustav und Tom beschließen eine Runde im See zu schwimmen.
    Ich habe dazu jedoch keine große Lust, sondern werfe meinen MP3 Player an und lege mich mit einer Decke ins Gras in die Sonne.
    Kurze Zeit später döse ich ein…

    +++++++++

    Is aber kein großartiger Teil^^



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 27.04.2006, 16:07


    Mal wieder klasse geschrieben!
    Kann man total gut nachvollziehen!

    Finds aber komisch,dass Bill da auch rot anläuft.Irgendwas stimmt da doch nicht?!Naja vll. lieg ich auch falsch!

    Aber schreib bitte schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 27.04.2006, 19:23


    Bill-Fan 4ever hat folgendes geschrieben:
    Finds aber komisch,dass Bill da auch rot anläuft.Irgendwas stimmt da doch nicht?!Naja vll. lieg ich auch falsch!

    Das hast du ganz richtig gedeutet 8)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 27.04.2006, 21:32


    ohje *schock*
    Dann schreib bitte bitte schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 29.04.2006, 09:47

    GEIL!
    GEIL!!! Mach schnell schnell weitaaaa pls!!! :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 29.04.2006, 12:32


    weita



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 29.04.2006, 20:19


    Fettes Dankeschön für die ganzen lieben Kommis^^ ;)

    Hier gehts dann mal weiter 8)

    +++++++++

    Als ich wieder zu mir komme sitzen die 4 Schwimmer auf einer Decke in der Sonne und spielen Karten.
    Bill ist nirgends zu sehen und als ich meinen Blick noch mal über den Platz schweifen lasse fällt mir auf, dass auch Katrin fehlt.
    Ich beschließe zu den anderen zu gehen, packe meine Decke und mache mich auf den Weg.
    Ein Blick auf die Uhr lässt mich erstaunt feststellen, dass ich scheinbar einige Stunden geschlafen habe.
    Es ist bereits 5.
    „Na, gut geschlafen?“, fragt mich Georg grinsend als ich mich neben ihn platziere.
    „Hm, naja…“, murmle ich nur und muss gähnen.
    Ich beobachte sie eine Weile beim Unospielen.
    Eine Weile später kommt Katrin wieder und setzt sich zu uns.
    „Wann fahren wir heim?“, fragt sie in die Runde.
    Alle zucken mit den Schultern und widmen sich dem Spiel.
    „Jetzt sagt doch mal.“
    „Ich kann ja gleich mal Saki anrufen…“, nuschelt Georg in seinen imaginären Bart und legt eine Aussetzen-Karte.
    „Ach man, du Arsch!“, motzt Tom und stützt beleidigt den Kopf in die freie Hand.
    Doch der „Arsch“ grinst nur genüsslich.
    Ein paar Minuten später steht der Sieger fest.
    Georg hat gewonnen, zückt mit einem stolzen Siegerlächeln sein Handy und wählt Sakis Nummer.
    „Ja hi, ich bin’s, Georg. ….. Holst du uns ab? … mhm… ja… okay. Ciao!“
    „In einer halben Stunde.“, sagt Georg und lässt sich zurück ins Gras fallen.
    Damit gibt Katrin sich zufrieden.
    Ganz gemächlich stehen die Schwimmer auf und gehen sich umziehen.
    Also sitze ich mit Katrin alleine da.
    „Wie geht’s dir, wenn du daran denkst, dass wir morgen abfahren müssen…?“, frage ich sie nach einer Weile und sehe dabei in die Ferne.
    „Naja, nicht so toll…“, murmelt sie und sieht ebenfalls irgendwo auf einen Punkt weit weg.
    Ich merke, dass sie keine Lust hat zu reden und lasse sie in Ruhe.
    Irgendwie ist sie komisch. Doch das liegt sicher daran, dass wir nur noch einen Abend mit den Jungs haben…
    Mir geht es ja auch nicht besser!
    Von Bill fehlt weiterhin jede Spur.
    „Sag mal wo ist eigentlich Bill?“, frage ich Katrin nach einigen Minuten.
    „Ähm, keine Ahnung!“, antwortet sie schnell.
    Ich nicke und rupfe ein paar Grasbüschel aus der Erde.
    Blöde Angewohnheit!
    Etwas später kommen Georg, Lisa, Tom und Gustav angezogen wieder.
    „Wir sollten schon mal zusammenpacken und uns auf den Weg machen.“, meint Tom und zieht uns die Decke unterm Arsch weg.
    „Hey!“, rufe ich entrüstet als ich ins Gras falle.
    „Wo ist Bill?“
    Tom sieht sich um.
    „Ich glaub der wollte ein bisschen spazieren gehen.“, sagt er. „Ist aber schon ne Weile her. Ich wundere mich auch schon, wo er bleibt. Du kannst ja mal schauen.“
    Ich nicke und mache mich auf den Weg.
    Doch vor lauter Bäumen sehe ich den Wald nicht und bin froh, dass ich mein Handy dabeihabe.
    Mein Orientierungssinn lässt nämlich sehr zu wünschen übrig.
    Ich gehe immer tiefer in den Wald und treffe schließlich auf eine kleine Holzhütte.
    Ich klopfe kurz an und trete dann, ohne ein Herein abzuwarten, ein.
    Und tatsächlich: Bill ist da!
    Er sitzt an einem kleinen Tisch auf einer Holzbank und scheint irgendetwas zu schreiben.
    Als ich mich räuspere dreht er schnell seinen Kopf zu mir und sieht mich überrascht an.
    „Oh, hey!“, sagt er, schlägt das Buch in das er eben noch gekritzelt hatte zu und steht auf.
    „Hey… Was machst du denn hier?“, frage ich und sehe ihn nicht minder überrascht an.
    „Nichts besonderes.“, murmelt er.
    „Ahja…“, erwidere ich. „Wir wollten jetzt dann gehen!“
    „Okay, komme.“, sagt er, steckt das kleine Büchlein ein und verlässt zusammen mit mir die Hütte.
    Auf dem Weg zurück bin ich froh ihn dabeizuhaben, alleine hätte ich den Weg sicher nicht gefunden.
    Er sagt die ganze Zeit über nichts und das wundert mich doch ziemlich.
    Er kommt mir irgendwie abweisend vor, darum zögere ich auch, als ich mit dem Gedanken spiele seine Hand zu halten.
    Schließlich lasse ich es lieber und gehe schweigend neben ihm her.
    Doch ich hab gar keine Zeit länger darüber nachzudenken, denn dann sind wir auch schon wieder am See bei den anderen.
    „Da seid ihr ja endlich!“, ruft Tom und gemeinsam machen wir uns auf den Weg zurück zu der Stelle an der Saki uns am Mittag auch schon abgesetzt hatte.
    Kurz nachdem wir ankommen biegt auch schon das dunkle Auto zu uns ab und wir steigen ein.
    Während der Fahrt sagt niemand etwas.
    Nur Gustav und Georg blödeln hinten etwas herum.
    Mir fallen langsam schon wieder die Augen zu…
    Mir scheint, als verpenne ich den gesamten Tag.




    ~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 29.04.2006, 21:02


    mal wieder echt hammer!!
    Also so langsam kommt mir das echt alles spanisch vor mit Katrin und Bill!Du musst unbedingt ganz schnell weiter schreiben!!Bitte.Kanns kaum erwarten!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Janamaus - 29.04.2006, 21:03


    ochh neee....
    ....hofffentlich ist da nichts zwischen Kathrin und Bill...*heul*
    Das wär soooo ein Scheiß!!!
    *Angst Hab*
    Aber schön geschrieben!!
    *Immer noch Angst Hab*
    Mach BITTE ganz SCHNELL weeeiter!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 29.04.2006, 22:06


    mach weiter



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 30.04.2006, 15:26


    weitaa!!! weitaa!!! weitaa!!! Die story ist echt geilomatiko!! :) aber mach büdde schnell weiter!!! *entzugserscheinungen krieg*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 30.04.2006, 18:09


    Vielen vielen Dank für eure Kommis, echt!!
    Freu mich wie'n paniertes Wiener Schnitzel!

    Dann gehts hier mal weiter 8)

    Holt die Taschentücher raus XD

    ~~~~~~~~~~~

    Als ich wieder aufwache liege ich in Bills Bett.
    Ich sehe auf die Uhr. 20 Uhr.
    Scheiße!
    Schon wieder so lang gepennt!
    Ich verpenn heut echt den ganzen Tag…
    Langsam steh ich auf und trete hinaus auf den Flur.
    Im Haus riecht es nach Essen. Mir dreht sich der Magen um.
    Also Hunger hab ich jetzt absolut nicht.
    Darum beschließe ich mal schnell bei Lisa reinzuschauen.
    Ich klopfe kurz und gehe schließlich einfach rein.
    Ich habe die Angewohnheit ziemlich leise zu klopfen, sodass mich irgendwie nie jemand hört. ^^
    Das Zimmer ist jedoch leer.
    Schulterzuckend schließe ich die Tür und beschließe eben bei Katrin mal reinzuschauen.
    Ein groooßer Fehler, wie ich im Nachhinein sagen kann…
    Wie gewöhnlich klopfe ich nur ganz kurz und leise und öffne dann die Tür.
    Ich sehe Katrin wild knutschend mit jemandem auf dem Bett liegen.
    Genau erkennen, wer es ist, kann ich auf die Schnelle nicht, doch ich nehme stark an, dass es sich um Georg handelt. Wer sonst?
    Geschockt schließe ich die Tür wieder leise.
    Sie hat mich nicht bemerkt.
    Ein Glück!
    Naja, dann gehe ich eben runter ins Wohnzimmer.
    Dort sitzen sie alle quatschend rum.
    Doch Georg sitzt ebenfalls dabei…
    In meinem Gesicht erscheinen 3 große Fragezeichen.
    „Hey, auch mal wach, Schlafmütze?“, neckt mich Tom und grinst breit.
    Doch mein Gehirn rattert viel zu schnell, als dass ich irgendwas erwidern könnte.
    Schnell suche ich die Couchreihe ab.
    Lisa sitzt da. Tom auch. Gustav ebenso. Georg wie gesagt auch.
    Bill fehlt.
    Moment mal…
    Bill fehlt?


    ..?..
    !!!!
    Mein Verstand setzt einen Moment aus und ich verrenne mich in einen mehr als unrealistischen Gedanken.
    Katrin … und … Bill…?!?
    NIEMALS!
    Wie von der Tarantel gestochen rase ich die Treppe hoch und kann nicht mehr sehen, wie Tom einen verwirrten Blick mit den anderen wechselt.
    Als ich vor Katrins Tür stehe suche ich krampfhaft nach irgendeinem Vorwand einfach so reinzuplatzen.
    Mir fällt jedoch nichts ein…
    Ich merke wie mir langsam der Schweiß ausbricht. Angstschweiß…
    Als ich gerade endlich die Tür öffnen will, die Hand schon an der Türklinke, wird selbige aufgerissen und vor mir steht Katrin und sieht mich geschockt an.
    „Äh Julia!“, ruft sie laut und wirft einen Blick hinter sich. „Was gibt’s?“
    Sie wirkt total verunsichert, was mich mehr als misstrauisch macht.
    Was geht hier vor?
    „Ähm… Ich… öh…“ MIST! Nun könnte ich den Vorwand gebrauchen, der mir nicht eingefallen ist…
    Ich höre es hinter ihr poltern und sehe sie fragend an.
    „Ach, das war nur ein Stapel Zeitschriften, war nur eine Frage der Zeit, bis der umfallen würde.“, beantwortet sie schnell meine ungestellte Frage.
    Etwas ZU schnell, für meinen Geschmack…
    Außerdem hatte ich noch nie eine schlechtere Ausrede gehört.
    Da ist doch was im Busch.
    Von Sekunde zu Sekunde werde ich unsicherer und langsam breitet sich eine Art Panik in mir aus.
    Auch Katrin wirkt mehr als verunsichert und ich merke wie sie zu schwitzen beginnt.
    Sie sieht mich immer noch mit vor Schreck geweiteten Augen an und scheint darauf zu warten, dass sie endlich wieder die Tür schließen kann.
    Ich weiß aber ganz sicher, dass jemand bei ihr im Zimmer ist und will nicht locker lassen, ehe ich Gewissheit habe.
    Schließlich nehme ich all meinen Mut zusammen und will einfach ins Zimmer marschieren.
    Doch Katrin bewegt sich nicht von der Stelle.
    Keinen Millimeter.
    Stattdessen werden ihre Augen immer größer.
    „Darf ich nicht reinkommen?“, frage ich sie schließlich und durchbohre sie mit meinem Blick.
    „Ähm, nein! Das geht grad leider überhaupt nicht.“, erwidert sie hektisch und macht die Tür ein Stückchen weiter zu.
    Das darf echt nicht wahr sein!
    „Und wieso nicht?“, frage ich weiter und lasse sie dabei keine Sekunde aus den Augen.
    „Naja, das… das… ach es geht einfach nicht!“, stottert sie und will die Tür ganz schließen.
    Doch ich, schlau wie ich bin, stecke blitzschnell meinen Fuß zwischen die Tür und verhindere so, dass sie mir diese vor der Nase zumacht.
    So langsam reicht’s mir echt!
    Ich stoße die Tür mit voller Kraft unsanft auf und damit Katrin ein Stück nach hinten und trete ein.
    Mit dem was ich sehe hatte ich zwar mittlerweile wirklich gerechnet, aber das linderte den Schmerz nicht im Geringsten, der sich sofort in mir ausbreitete…
    Bill liegt mit nacktem Oberkörper auf ihrem Bett und sieht mich mit noch größeren Augen wie Katrin zuvor an.
    „J…julia…“, stammelt er nur und wenn ich nicht so traurig wäre, würde ich ihm eine reinhauen.
    Ich weiß nicht wie lange ich einfach so im Raum stehe und ihn ansehe.
    Irgendwie will ich es nicht wahrhaben.
    Das kann doch nicht wirklich gerade passiert sein?
    Doch es besteht wirklich kein Zweifel…
    Katrin … und Bill… haben sich tatsächlich geküsst.
    Und ich musste es mitansehen, ohne zu wissen, wen sie da so leidenschaftlich abknutscht…
    Aber hätte er sich nicht wenigstens die Mühe machen können sich eine Ausrede einfallen zu lassen, die erklärt, dass er mit nacktem Oberkörper bei Katrin auf dem Bett liegt…?
    Mein Atem geht immer schneller und ich merke wie mir ganz langsam glühende Tränen in die Augen schießen.
    Schnell wende ich mich ab, ich will nicht, dass er meine Tränen sieht. So schnell ich kann renne ich aus dem Zimmer.
    Die Treppen stürze ich mehr runter als das ich sie runtergehe.
    Tom steht im Flur und sieht mich verwirrt an.
    Als er mein tränenüberströmtes, und bestimmt total verquollenes, Gesicht sieht, will er etwas sagen, doch ich kann es schon nicht mehr hören, da ich schon längst raus auf die Straße gerannt bin.
    Mein einziger Gedanke ist weg, weg, weg!
    Nur weg von hier. So schnell wie möglich.
    Und am besten NIE wieder zurückkommen…

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 30.04.2006, 23:18


    och männo *schnief* mach aber trotzdem schnell weiter!!! Kann dich wieder nur loben :roll:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Janamaus - 01.05.2006, 10:00


    Wie scheiße ist DAS denn bitte????
    Erst sich voll so bemühen und dann ma schnell mit ner anderen rummachen!!
    Vorallem schon zum 2. Mal au.
    Voll der Arsch!!!
    Aber hast du schön beschrieben!!
    Vorallem die Stelle...*heul*...wo sie checkt, dass die mit Bill rumknutscht!
    Mach schnell weiter!!!
    Bin voll gespannt!!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 01.05.2006, 12:40


    oh nein ich habs geahnt!!Ach du schei*e!
    Der Teil war echt hammer geschrieben,hatte voll das Herz rasen :D
    Schreib bitte schnell weiter!!
    Möchte wissen was Bill und Katrin jetzt tun!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 01.05.2006, 20:15


    Hui, das war heftig... Ziemlich hinterlistig vor allem, auch wenn ich gerade nicht so ganz checke, warum er sie betrügt. ich frage mich gerade, ob ich eventuell nen Teil überlesen habe... *kopfkratz* Vor allem da gerade jemand erwähnte, dass es schon das zweite Mal währe... Naja, werde ich gleich mal nachsehen...

    Ihre Gefühle waren sehr schön nachzuvollziehen, hab richtig Gänsehaut bekommen... Sehr schön...

    Edit: Alles klar, habe tatsächlich einen Teil überlesen... Aber, warum er auf einmal so merkwürdig tickt verstehe ich immer noch nicht. Das macht es aber spannend... Bin also gespannt, was noch so alles passiert...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 01.05.2006, 20:52


    Vielen lieben Dank für eure Kommis, ich freu mich jedes Mal aufs neue total.
    Echt, danke!!

    Den folgenden Teil find ich ziemlich schwach, sorry dafür ^^"
    Aber es kommt wieder besseres +lol+

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ich renne immer weiter und weiter.
    Biege in tausend verschiedene, mir total fremde, Straßen ein und muss irgendwann stehen bleiben, da ich total Seitenstechen habe und außer Puste bin.
    Ich lehne mich an eine kleine Mauer und schnappe nach Luft.
    So verausgabt hab ich mich auch schon lange nicht mehr…
    Erst jetzt registriere ich, dass es ziemlich kalt ist und ich in kurzem T-Shirt und mit Jeans in der Kälte stehe.
    Nichtmal Schuhe trage ich.
    Kein Wunder, dass meine Füße verdammt weh tun…
    Scheiße!
    Ich sehe eine kleine Bank ein paar Meter weiter und steuere darauf zu.
    Seufzend setze ich mich und ziehe meine Knie an meinen Körper.
    Ich merke wie mir Tränen die Wangen herunterlaufen, doch ich spüre es gar nicht.
    Irgendwie fühle ich mich gefühlskalt und leer…
    Einfach nur leer…
    Ich lehne meinen Kopf an meine angewinkelten Beine und schlinge die Arme um mich.
    In Gedanken sehe ich Bill und Katrin…
    Nach einigen Minuten in denen ich so dasitze, merke ich wie mir immer kälter wird.
    Mich schüttelt es und ich krame in meiner Hosentasche nach meinem Handy.
    Doch es ist nicht da!
    Oh shit!...
    Na toll, jetzt steh ich da. Oder sitze da, ist ja auch egal…
    Ohne Handy, ohne Schuhe, ohne Jacke, ohne Orientierungssinn.
    Ohne alles!
    Und dafür mit einer gähnenden Leere im Kopf.
    Ich habe das Gefühl schon so viel geweint zu haben, dass ich mindestens 5 Kilo weniger wiegen müsste…
    „Na toll, was mach ich jetzt?“, schießt es mir durch den Kopf.
    Und das alles wegen Bill und Katrin…
    Ganz langsam steigt Wut in mir auf. Doch gleichzeitig auch Enttäuschung.
    Ich bin dermaßen enttäuscht von den beiden.
    Nie, NIE hätte ich das gedacht!!
    NIE!!
    Wie können sie mir so was antun?
    Katrin wusste doch ganz genau, dass ich Bill liebe!
    Und Bill erstrecht…
    Außerdem, war es nicht ER der mir noch am Abend zuvor zugeflüstert hat, dass er mich liebt?
    Hab ich mir das etwa nur eingebildet??
    Schon wieder steigen mir Tränen in die Augen, doch ich mag einfach nicht mehr weinen.
    Schnell wische ich sie mir weg und atme tief durch.
    Rumgeheule hilft mir im Moment wirklich herzlich wenig!
    Schließlich beschließe ich irgendwie den Weg zu finden. Aber das ist leichter gesagt als getan!
    Da es mittlerweile halb 10 ist, ist es dunkel und das erleichtert mir die ganze Sache nicht unbedingt.
    Ich gehe erstmal die letzte Straße zurück die ich gekommen bin.
    Leider komme ich jedoch gleich an eine Kreuzung und spätestens jetzt bin ich echt aufgeschmissen!
    Ganz langsam aber sicher verzweifle ich und werde gleichzeitig vom Wind durchgeschüttelt.
    Mir ist saukalt und ich rechne schon fest mit einer dicken, fetten Erkältung und Fieber am nächsten Tag.
    Wenn nicht sogar schlimmeres…
    Ich benutze das „Auszählspiel“ das man als Kind immer benutzt hat.
    „Ene, Mene, Muh und raus bist du.“, murmle ich und zeige dabei jeweils auf eine von meinen 3 Möglichkeiten.
    Trotz der total beschissenen Situation muss ich etwas grinsen.
    Doch das vergeht mir schnell wieder.
    Bei meinem tollen Spielchen kommt schließlich raus, dass ich nach links gehen soll.
    Na dann mal los…
    Nach einer Weile komme ich zu einer weiteren Kreuzung und ich sinke verzweifelt auf den kalten Bordstein.
    „Was mach ich nur!?“, denke ich verzweifelt und raufe mir die Haare.
    Ich merke, wie mir schon wieder Tränen hochkommen und kämpfe dagegen an.
    Doch sie sind stärker…
    Total erschöpft und frierend sinke ich in mir zusammen. Ich bin hundemüde.
    ….

    ..

    Als ich irgendwann aufwache, spüre ich zwei wärmende Arme um mich.
    Ich hebe meinen Kopf und sehe direkt in Lisas blaue Augen.
    Sie sagt erstmal nichts und sieht mich nur an.
    „Hey…“, murmle ich und umarme sie, gottfroh, gerettet zu sein.
    Sie zieht mich hoch und ich bemerke Tom, der hinter Lisa steht.
    Er kommt zu mir und drückt mich an sich.
    „Es tut mir alles so leid…“, flüstert er mir ins Ohr.
    Ich erwidere nichts, genieße einfach die Wärme, die von ihm ausgeht.
    „Komm, lass uns gehen bevor Julia noch erfriert.“, sagt Lisa und Tom und ich nicken.
    Einen Augenblick später hat Tom mich auf einmal Huckepack genommen.
    „Hey, ich kann schon noch alleine laufen.“, rufe ich und will runterspringen, doch er hält mich fest.
    „Ohne Schuhe!?“, fragt er scherzhaft und lacht kurz.
    Damit gebe ich mich geschlagen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Marichan - 02.05.2006, 07:47


    hey,
    also,ich hab keine ahnung was ich schreiben soll,.
    bin voll baff ey,
    der schreibstil gefällt mir,er hat sowas in sich,ich weiß nicht was,aber es ist geil!!
    und sonnst so hab ich keine kritik,
    postest du heute was??

    your Marichan



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 02.05.2006, 15:07


    mal wie immer klasse geschrieben!!
    Gott sei dank haben Lisa und Tom sie gefunden.Die arme tut mir voll leid!!Schreib bitte schnell weiter!!Bin schon süchtig nach deiner FF!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 03.05.2006, 12:45


    Sag mal was geht denn bitte mit Bill??? Hat der sie noch alle???

    Mach schnell weiter, damit wir endlich erfahren, was Bill für ein Problem hat... :shock:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 03.05.2006, 17:37


    joa mach bitte schnell weiter



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 03.05.2006, 17:54


    Thx für eure Kommis :-D
    Froi wie schnitzel :lol:

    Dann gehts hier mal weiter^^


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Mein Kopf fühlt sich an, als wär er auf das dreifache Volumen angeschwollen, als ich am nächsten Morgen aufwache.
    Langsam richte ich mich auf und bemerke, dass ich in Lisas Zimmer sein muss.
    Denn auf einem Stuhl liegen ihre Klamotten.
    Mich überkommt die Erinnerung an den letzten Tag und schnell lasse ich mich wieder nach hinten fallen und ziehe mir die Decke über den Kopf.
    Ich fühle mich einfach nur scheiße!
    Alles was ich will, ist nach Hause und ganz viel Abstand gewinnen.
    Vielleicht hilft mir das irgendwann darüber hinwegzukommen…
    Auch wenn ich mir das im Moment nicht vorstellen kann, jemals wieder richtig glücklich zu sein.
    Dieser Arsch hat mir wirklich sehr wehgetan…
    Mit dem Gedanken endlich nach Hause fahren zu können ziehe ich mir schließlich die Decke vom Kopf und stehe auf.
    Blitzschnell ziehe ich mich an und lasse das Schminken wegfallen.
    Für so was hab ich gerade wirklich keinen Nerv!

    Bevor ich die Küche betrete bleibe ich erstmal lauschend vor selbiger stehen.
    Ich höre Gustav, Tom und Lisa über irgendetwas heftig diskutieren und trete schließlich ein.
    Als ich den Raum betrete verstummen alle und sehen mich an.
    Ich versuche es so gut es geht zu ignorieren und setze mich schweigend zu ihnen an den Küchentisch.
    „Hey…“, begrüßt mich Gustav und sucht Blickkontakt.
    Doch ich will niemanden ansehen. Vielleicht aus Angst sie könnten sehen wie kaputt ich bin.
    Wobei sie sich das wahrscheinlich sowieso denken können…
    „Hey…“, will ich erwidern, doch es kommt nur ein komisches Krächzen heraus.
    „Wie geht es dir…?“, fragt Gustav und mir huscht ein müdes Lächeln übers Gesicht.
    „Passt schon…“, murmle ich nicht gerade überzeugend und nehme dankend die Tasse Tee entgegen, die Tom mir anbietet.
    Sie wollen scheinbar Konversation machen, doch dazu bin ich wirklich nicht in der Lage.
    Doch sie scheinen es nicht zu merken oder merken zu wollen.
    „Ich hab mit Bill geredet.“, beginnt Tom und ich sehe auf den Boden.
    ‚Ich will es gar nicht hören!’, will ich sagen, doch alles was über meine Lippen kommt ist ein „Aha…“.
    „Er will mit dir reden.“, fügt Tom hinzu und ich muss fast lachen.
    Als ob ich mit ihm jemals wieder ein Wort wechseln würde!
    „Aber ich nicht mit ihm.“, erwidere ich und bin froh, dass ich meine Sprache wiedergefunden habe.
    „Ich kann dich ja verstehen, aber es ist auch keine Lösung vor dem Problem wegzulaufen… Stell dich dem Problem.“, mischt sich Lisa ein und legt mir ihre Hand auf den Arm.
    Zum ersten Mal hebe ich meinen Kopf und sehe sie an.
    Sie hat gut reden…
    Bill ist ja nicht IHR mit ihrer ehemals besten Freundin und wieder-guten-Freundin fremdgegangen…
    „Lass das mal meine Sorge sein.“, sage ich ruhig und nehme einen Schluck aus der Tasse.
    Ihgitt, Pfefferminztee… >.<
    Sie will etwas erwidern, doch als sie gerade zum Sprechen ansetzen will unterbreche ich sie:
    „Wann fahren wir?“
    Gustav sieht auf die Uhr.
    „In einer Stunde.“
    Ich nicke und erhebe mich von meinem Stuhl.
    „Ich geh dann wieder nach oben…“, murmle ich und verschwinde schnell aus der Küche und fliehe damit vor unliebsamen Gesprächen über meine Gefühlswelt und Bill…
    Bill…
    Schon wieder drehen sich meine Gedanken um ihn und mir steigen erneut Tränen in die Augen.
    Scheiße, ich will doch diesem Depp nicht nachheulen!

    I open my eyes
    I try to see but I'm blinded
    By the white light
    I can't remember how
    I can't remember why
    I'm lying here tonight

    Als ich in meinem Zimmer ankomme, lege ich mich aufs Bett.
    Ich starre die Decke an und die Tränen laufen mir schon wieder unaufhörlich die Wangen herunter.

    And I can't stand the pain
    And I can't make it go away
    No I can't stand the pain

    Ich vergrabe mein Gesicht in den Händen.
    Wie konnte das passieren?
    Und wieso mir?
    Ausgerechnet MIR?
    Wieso immer ich...?

    How could this happen to me?
    I made my mistakes
    Got no where to run
    The night goes on
    As I'm fading away
    I'm sick of this life
    I just wanna scream
    How could this happen to me?

    Everybody's screaming
    I try to make a sound
    But no one hears me
    I'm slipping off the edge
    I'm hanging by a thread
    I wanna start this over again
    So I try to hold onto
    A time when nothing mattered
    And I can't explain what happened
    And I can't erase the things that I've done
    No I can't

    Wieso kann ich nicht einfach alles ungeschehen machen?
    Nochmal in der Zeit zurückreisen?
    Es geht nicht.
    Außerdem war es doch gar nicht meine Schuld…

    How could this happen to me?
    I made my mistakes
    Got no where to run
    The night goes on
    As I'm fading away
    I'm sick of this life
    I just wanna scream
    How could this happen to me?

    I've made my mistakes
    Got no where to run
    The night goes on
    As I'm fading away
    I'm sick of this life
    I just wanna scream
    How could this happen to me?
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 03.05.2006, 18:03


    Ich muss wissen, wie es weiter geht!!!

    Was will Bill ihr denn sagen??? Der will sich doch wohl nicht entschuldigen oder so nen Blödsinn...Das hätte der sich mal vorher überlegen müssen, bevor er sich mit nacktem Oberkörper bei ner anderen im Bett rumgetrieben hat... :evil:

    Der Vollidiot... :evil:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 03.05.2006, 18:03


    mach schnell weiteer das is voll cool +lol+ :wink:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 03.05.2006, 18:41


    mal wieder klasse geschrieben!!Also an Julias Stelle würde ich auch nicht mit Bill reden wollen!!Kann sie da schon verstehen!!
    Hoffe es geht bald weiter??!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 06.05.2006, 18:57


    Bill-Fan 4ever hat folgendes geschrieben: mal wieder klasse geschrieben!!Also an Julias Stelle würde ich auch nicht mit Bill reden wollen!!Kann sie da schon verstehen!!
    Hoffe es geht bald weiter??!!


    oh ja!!! würd ich au nich was bill gemacht war echt entscheiße?! ich meine meinte er net vor gar nich lnger zeit das er sie liebe !? und dann mit ner anderen im bett rummachen...des is echt des letzte!!!! :evil: *so abgeregt* also jez zu den ganzen teilen!!! find du hast echt nen coolen schreibstil!! echt *lob* :wink: sooo jez bitte gaaanz schnell weiter will wissen was jez mit ihr und bill is!!!
    baba
    hdggggdl :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 07.05.2006, 11:41


    *über kommis freu wie schnitzel*^^
    Dankeeeeeeee euch allen!!!

    PS: War gestern mittag vor der BSS vorm Hotel. Hab n Autogramm von Bill :-D


    Dann gehts hier mal weiter^^
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


    Es klopft an der Zimmertür.
    Schnell ziehe ich mir die Decke über den Kopf.
    Niemand soll sehen, dass ich diesem Idioten nachtrauere…
    Ich kann spüren wie sich jemand an das Fußende der Matratze setzt.
    „Ich will jetzt mit niemandem reden…“, nuschle ich unter dem Kissen hervor und hoffe, damit den Fremdkörper aus dem Zimmer zu befördern.
    Doch vergebens…
    Mir wird die Decke vom Kopf gezogen und ich schlage mir schnell die Hände vors Gesicht um meine Tränen zu verstecken. Ich weiß, dass das albern ist, aber es ist eben so…
    Mein Gegenüber lacht kurz und ich ahne schon, mit wem ich das „Vergnügen“ habe.
    Meine Handgelenke werden von zwei warmen Händen umfasst und damit bin ich gezwungen „mich dem Problem zu stellen“.
    Bill sitzt vor mir und sieht mich aus traurigen Augen an.
    Wie ich diesen Hundeblick hasse…!
    Dieser Hundeblick ist reserviert für treue, unschuldige Hunde und von treu und unschuldig sind wir in diesem Fall weit entfernt…
    „Julia…“, beginnt er und ich reiße meine Hände von ihm los und steige aus dem Bett.
    Es ist kindisch, aber das ist mir sooo egal!!
    Ich will nicht mit ihm reden!!
    „Bitte, Julia. Ich will doch nur mit dir reden.“
    Schon wieder steigen mir diese verflixten Tränen in die Augen.
    So viel wie in den letzten Tagen habe ich wirklich schon lange nicht mehr geweint…
    „Aber ich nicht mit dir…“, quetsche ich unter Tränen hervor und sinke auf dem Boden zusammen.
    Sekunden später spüre ich zwei Arme um meinen Körper und ohne nachzudenken umarme ich ihn und drücke mich an ihn. Ich brauche Halt. Egal von wem…
    „Es tut mir so leid…“, flüstert er mir ins Ohr, genau wie Tom zuvor…
    Er streicht mir langsam über den Rücken und ich bekomme gegen meinen Willen eine Gänsehaut.
    Scheiße…
    Ich hatte mir doch vorgenommen ihn anzuschreien, wenn ich ihm begegnen würde…
    Und wütend sein.
    Und überhaupt einfach nur total sauer sein und dann nie wieder mit ihm zu reden.
    Doch irgendwie kann ich das nicht.
    Ich liebe ihn doch…
    Trotz allem…


    Ich reiße mich zusammen und löse mich aus der Umarmung.
    Er sieht mich an und wischt mir dann vorsichtig eine Träne weg.
    Einen Moment bin ich wie vernebelt von dieser Geste.
    Doch schnell fange ich mich wieder und erinnere mich, was er getan hat.
    „Wieso?“, frage ich ihn und sehe ihm fest in die Augen.
    „Ich weiß es nicht…“, beginnt er und sieht auf den Boden. „Es war eine Kurzschlussreaktion… Ich hab nicht nachgedacht! Es war falsch und es tut mir tierisch leid!“

    Er sieht mich wieder an und in seinem Blick liegt etwas so süßes und unschuldiges…
    Er kommt mit seinem Gesicht meinem immer näher und wie von allein schließe ich die Augen.
    Ich will es eigentlich nicht, aber ich kann mich nicht dagegen wehren.
    Ganz sanft berühren seine Lippen meine.
    Es tut unendlich gut ihn wieder zu spüren.
    Plötzlich spüre ich seine Zunge und öffne meinen Mund leicht.
    Er umkreist meine Zunge langsam und sein Piercing fühlt sich total kalt an.
    Ich lege meine Arme um ihn und genieße den Kuss total.
    SO hatte ich mir das zwar nicht vorgestellt, aber es war doch viel besser wie streiten…

    Langsam drückt er mich nach hinten und ich merke erstmals wie leicht er ist.
    Sein Atem geht immer schneller und er fährt mit seinen Händen unter mein Shirt.
    Schon wieder Gänsehaut.
    Das wird langsam schon zur Gewohnheit.
    Ich gehe darauf ein und fahre ebenfalls mit meinen Händen unter sein Shirt und ziehe es ihm kurzerhand aus.
    Er grinst mich an und ich spüre wieder die Schmetterlinge wie bei unserem ersten Kuss…
    Er zieht mir im Gegenzug ebenfalls das Shirt aus und küsst meinen Hals.
    Langsam gleiten seine Hände runter zu meiner Hose und er macht sich an meinem Jeansknopf zu schaffen.
    Gleichzeitig tue ich dasselbe bei ihm und küsse ihn leidenschaftlich.
    Als wir schließlich nur noch in Unterwäsche aufeinander liegen lässt sich seine Erregung nicht mehr verbergen. (xD)
    Seine Hände gleiten vorsichtig von meinem Bauch runter zu meinem Slip und ich tue es ihm gleich.
    Genau in dem Moment klopft es an der Tür und wir sehen uns entsetzt an.
    In Sekundenschnelle springt er von mir runter, reißt die Decke vom Bett und breitet sie über uns aus.
    Es ist Lisa.
    „Oh!!“, ruft sie als sie uns sieht und läuft so rot an wie eine reife Tomate.
    „Das… das… tut mir… leid!“, stottert sie entsetzt und sieht uns verwirrt an, als Bill und ich auf einmal in großes Gelächter ausbrechen.
    Schließlich, nachdem sie den Schock einigermaßen überstanden hat, lacht sie mit und von unserem Gelächter angezogen steht nun auch Tom in der Tür.
    „Oh!“, ruft er, ebenso wie Lisa, als er uns sieht.
    Nur mit dem Unterschied, dass er nicht rot wird. ;)
    „Könntet ihr bitte mal rausgehen?“, ruft Bill entsetzt als die zwei nach ein paar Minuten immer noch wie die Spanner dastehen.
    Schnell verschwinden sie, jedoch nicht ohne uns noch einmal daran zu erinnern, dass ich in 20 Minuten losfahren muss.

    Mist…
    Stimmt ja, ich muss ja schon gehen.
    Noch eine halbe Stunde zuvor konnte ich den Moment kaum erwarten, dass ich endlich wieder nach hause kann und nun…?
    Nie hätte ich gedacht, dass ich ihm so schnell verzeihen kann.
    Obwohl ich es natürlich immer noch nicht verstehen kann…
    Ich sehe Bill an und lächle, als ich merke, dass er mich beobachtet.
    „Ich denke wir sollten uns mal wieder anziehen.“, bemerke ich grinsend und er reicht mir ebenfalls grinsend meine Hose.
    Schnell ziehe ich mich an und drücke Bill noch einen Kuss auf den Mund bevor ich ins Bad verschwinde um mich etwas herzurichten.
    Ich seh ja aus wie explodiertes Huhn!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~


    Ich weiß, es geht etwas schnell mit der Versöhnung, aber keine Sorge, es bleibt nich so "heile Welt"-mäßig *g* XD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 07.05.2006, 12:09


    mach bitte ganz schnell weiter...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 07.05.2006, 14:55


    explodiertes Huhn... :lol: Sehr geil!!!

    Aber ich finde ja, sie hätte ihm nicht so schnell verzeihen sollen...Na ja...und seine dämliche Ausrede...bla, bla...

    Bin gespannt, wie es weitergeht... :wink:



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 07.05.2006, 15:02


    also war echt wieda n supa teil!! irgendwie find ichs au schön das sich die beiden wieda vertragen ham...aba versteh imma noch nich warum bill des gemacht hab!!!! nun denn!! von meiner seite gibts null kritk!!! :wink: soo jez mach büüüdde gaaanz schnell weiter!!
    baba
    hdggggggdl *bussi* :-D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 07.05.2006, 17:49


    hihi explodiertes Huhn...wie geil ist das denn?!
    Also dein Schreibstil gefällt mir einfach total gut!!

    Hätte nie gedacht,dass sie ihm so schnell verzeiht!!Hoffentlich weiß Bill das zu schätzen!!
    Bin schon gespannt was passiert,wenn sie wieder weg ist,weit weg von Bill!!

    Schreib bitte schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 09.05.2006, 11:33


    Thx a lot für all eure Kommis!
    Freu mich jedesmal wieder aufs Neue ganz arg drüber =)


    Soo, dann gehts mal weiter

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    20 Minuten später stehen wir alle unten im Flur vor der Haustür.
    Bill umarmt mich fest und ich versuche mir alles von ihm genau einzuprägen.
    Als ich die Augen öffne sehe ich Katrin…
    In mir steigt die Wut hoch und ich schließe schnell wieder die Augen, aus Angst auf sie loszugehen.
    Ich habe einen richtigen Hass auf sie. Doch das kann man mir denke ich nicht verübeln.

    Schließlich reiße ich mich von Bill los, auch wenn es mir schwer fällt, und verabschiede mich von Gustav.
    „Pass auf dich auf.“, murmelt er und drückt mich an sich.
    „Klar, du aber auch!“, erwidere ich und drücke ihn.
    Dann kommt Georg an die Reihe.
    „Machs gut.“, sagt er und umarmt mich ebenfalls.
    „Machs besser.“, grinse ich ihn an und werde daraufhin auch schon von Tom überfallen, der mich überschwänglich umarmt.
    „Vergiss uns nicht, ja?“, flüstert er mir ins Ohr und drückt mich so fest, dass ich Angst um meinen Rücken bekomme.
    „Niemals!“, lache ich und streiche ihm kurz über die Dreads. Sie fühlen sich so rau an.
    „Aber du mich auch nicht, gell?“, füge ich hinzu und grinse in an.
    „Mal sehn.“, grinst er zurück und ich strecke ihm scherzhaft die Zunge raus.
    „Dann mal los, oder?“, seufzt Lisa nachdem sie sich ebenfalls von allen verabschiedet hat und geht zur Tür.
    Ein letztes Mal gebe ich Bill einen Kuss, schnappe meinen Koffer und folge Lisa zum Auto, das schon auf uns wartet.

    Es fährt uns derselbe Mann der uns auch schon abgeholt hatte.
    Ich sehe aus den Augenwinkeln wie Katrin sich langsam zu uns gesellt und ihren Koffer in den Kofferraum stellt.
    Doch ich versuche sie einfach nur zu ignorieren.
    Auf Streit hab ich jetzt wirklich keinen Bock!
    Lisa wirft immer mal wieder einen besorgten Blick von mir zu Katrin und wieder zurück, verkneift sich jedoch jeglichen Kommentar, worüber ich ihr auch sehr dankbar bin.

    Im Auto nehme ich mir den Platz hinten links am Fenster wo ich Bill, Tom, Georg und Gustav gut im Blick habe, die vor der Haustür stehen und winken.
    Ich kann mir ein Seufzen nicht verkneifen, als ich Bill an der Hauswand lehnen sehe.
    Lisa bemerkt es und zwinkert mir zu.
    „Du siehst ihn sicher bald wieder.“, versucht sie mich aufzumuntern und ich schenke ihr ein müdes Lächeln.
    „Hoffentlich…“
    Da fahren wir auch schon los und ich werfe Bill eine Kusshand zu die er grinsend erwidert.
    Das ist dann auch das letzte was ich von ihm sehe, weil wir um die Ecke biegen und das Grundstück der Kaulitz’ verlassen.

    Während der gesamten Fahrt höre ich nur Musik und sehe aus dem Fenster.
    Hin und wieder spüre ich einen Blick auf mir, der mit großer Wahrscheinlichkeit von Katrin stammt.
    Doch ich versuche es einfach zu ignorieren und zähle krampfhaft die uns überholenden Autos um mich abzulenken.
    Leider klappt das nicht allzu lange, da ein kleines Blatt Papier über meine Schulter segelt.
    Neugierig falte ich es auseinander und erkenne die Handschrift von Katrin.
    Einen Augenblick lang zögere ich, doch dann lese ich ihn doch.
    Hey Julia,
    Wenn wir da sind möchte ich bitte mit dir reden.
    Es ist dringend!
    Katrin

    Pff… Sie kann sich ja wohl denken, dass ich darauf keinen großen Wert lege.
    Ich werfe ihr einen Blick zu und bemerke, dass sie mich beobachtet.
    Sie hält meinem Blick stand. Schnell sehe ich wieder weg und richte meinen Blick wieder aus dem Fenster.

    Die Fahrt scheint kein Ende nehmen zu wollen.
    Als wir nach der Hälfte eine kurze Pause machen, steige ich schnell aus dem Auto und zünde mir das erste Mal seit fast einer Woche wieder eine Zigarette an.
    Eigentlich wollte ich ja ganz damit aufhören, doch diese angespannte Stimmung im Auto macht mich wieder total nervös…
    Wenige Minuten später steht Lisa neben mir und legt mir ihren Arm um die Schulter.
    „Hey…“, murmelt sie.
    „Hey.“, erwidere ich und lege ihr ebenfalls meinen freien Arm um die Schulter.
    „Ich vermisse Tom schon jetzt…“, sagt sie leise und ich drücke sie an mich.
    „Wetten er ruft heute noch an?“, versuche ich sie aufzumuntern.
    „Hmm…“, murmelt sie nur und geht dann wieder ins Auto.

    Kurz darauf gehe auch ich zurück zum Auto und nehme meinen gewohnten Platz hinten links ein.
    Nach weiteren 2 Stunden Fahrt kommen wir endlich an.
    Ich steige aus und gehe zum Kofferraum, um meinen Koffer in Empfang zu nehmen, den mir „unser“ Fahrer
    freundlicherweise rausholt.
    Ich bedanke mich artig für alles und gehe dann zur Tür.
    Lisa kommt mir – zusammen mit Katrin… - hinterher.
    Als ich die Wohnung betreten will, hält mich Katrin am Arm fest.
    „Was ist jetzt?“, fragt sie und sieht mich an.
    „Komm halt kurz mit.“, antworte ich schroff und bringe meinen Koffer in mein Zimmer.
    Katrin folgt mir und steht etwas dumm im Raum herum.
    „Setz dich…“
    Sie setzt sich auf mein Bett und betrachtet ihre Schuhe.
    Ich stehe mit verschränkten Armen ungeduldig wartend im Zimmer und warte darauf, dass sie sich endlich entschuldigt.
    Doch da kann ich wohl lange warten.
    „Also die Sache mit Bill…“, beginnt sie und ich nicke ungeduldig. „Naja, es ist so, dass ich ihn ziemlich anziehend finde.“
    Ich sehe sie lange an und warte darauf, dass sie fortfährt.
    „Und als ich ihm das am See mitgeteilt habe war er nicht gerade abgeneigt.“
    In meinem Gehirn beginnt es zu rattern.
    „Naja, schließlich haben wir uns geküsst und das nicht zu kurz.“, erzählt sie mir brühwarm. Und es klingt tatsächlich stolz.
    WOW, ich kann’s nicht glauben!
    Das im Zimmer war also scheinbar nicht das erste Mal…
    „Ich kann schon verstehen was du an ihm findest, er ist sehr leidenschaftlich.“, fügt sie genießerisch hinzu und ich platze fast.
    Schließlich kann ich mich nicht zurückhalten.
    „SAG MAL GEHT’S DIR NOCH GUT!?“, brülle ich und meine Haltung ändert sich von ungeduldig zu verkrampft und angriffslustig.
    „Was denn!?“, fragt sie unschuldig und tut so, als erzähle sie mir von etwas total belanglosem und nicht davon, wie sie mit meinem Freund fremdgegangen ist.
    „WIESO genau erzählst du mir das jetzt?“, frage ich sie mit immer noch lauter Stimme und ich spüre wie mir schon wieder Tränen in die Augen steigen.
    Doch ich halte sie zurück.
    „Naja, ich dachte du solltest es vielleicht wissen, dass dein „Freund“ nicht gerade der treuste ist.“, meint sie schulterzuckend und steht langsam vom Bett auf.
    Am liebste würde ich ihr jetzt eine reinhauen…
    Doch zu ihrem Glück kann ich mich gerade noch zurückhalten und so bleibt es bei einem etwas unsanften Schubser zurück aufs Bett.
    Ihre Augen weiten sich und sie sieht mich total entgeistert an.
    „Hey, was soll’n das jetzt!?“, ruft sie.
    „DU KANNST MICH MAL! VERPISS DICH SOFORT AUS MEINEM ZIMMER UND DIESEM HAUS!!“, schreie ich und werfe sie aus dem Zimmer.
    Als sie weg ist breche ich weinend auf dem Bett zusammen.
    Von dem Geschrei und meinem Geflenne angezogen steht plötzlich meine Mutter in der Tür und sieht mich geschockt an.
    „Ja Julia, was ist denn los??“, fragt sie besorgt, setzt sich neben mich und umarmt mich.
    Ich drücke sie und bin froh, sie in dem Moment bei mir zu haben.
    „Nichts, alles okay…“, schluchze ich wenig überzeugend und wische mir die Tränen vom Gesicht.
    Ich versuche mich zu beruhigen und atme tief durch.
    „Hast du Streit mit Katrin?“, fragt sie und streicht mir über den Arm.
    Ich nicke nur, nicht fähig über diese Schlampe oder überhaupt die restliche Woche zu reden.
    „Ich lass dich dann mal allein okay?“, sage sie und umarmt mich noch mal. „Wenn’s Abendessen gibt sag ich bescheid.“
    Ich nicke wieder und beschließe, mich solange ein bisschen hinzulegen.


    ~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Desert_Rose - 09.05.2006, 11:58


    Hm... Also, ich bin jetzt mal ganz ehrlich, das sollte man ja sein. Julia ist viel zu blauäugig und diese ganze Versöhnungssache geht viel zu schnell... Klar, sie ist jung, aber ich bezweifele, dass man nach so einer Sache SO schnell wieder auf nen grünen Zweig kommt...

    Klar, dass sie ihm noch ne Chane geben würde - nachdem sie drüber nachgedacht hat - ist halbwegs nachvollziehbar. Da hätte er aber schon ein bisschen mehr Reue zeigen müssen...

    Aber... Sie ist am Boden zerstört, richtig fertig, keine 2 Minuten später knutscht sie wie wild mit ihm um weitere 2 Minuten später kichernd mit ihm auf dem Bett zu sitzen? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen... Sowas schaltet sich doch nicht ab und an...

    Sie verzeiht ihm ohne wirklich nocheinmal nachzuharken? Ohne augenscheinlich den geringsten Schimmer Argwohn? Wäre möglich, wenn sie sich die ganze Sache in den letzten tagen schön geredet hätte, aber das hat sie eben nicht. Sie weiß sehr wohl, was da abgelaufen ist und es hat sie auch verletzt... Sie hat die Konzequenzen getragen udn nun lässt sie sich auf einmal so über den Haufen rennen und tut so - jedenfalls hatte das auf mich den Eindruck- als wäre nichts gewesen? Bzw. als läge die Schuld bei Katrin?!?

    Sorry, Süße, die letzten Teile überschlagen sich und sind absolut unrealistisch... Da hättest du viel mehr draus machen können. Gefühlschaos, Bill, der verzweifelt versiucht ihr Vertrauen zurück zu bekommen, Katrin, die falsch spielt... Hast Du aber nicht... Stattdessen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass sie sich jetzt auch noch mit Katrin verträgt und alles wieder wunderbar ist... Meine Meinung jedenfalls...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 09.05.2006, 12:11


    Hey!
    Danke für die ehrliche Kritik! =)

    Wie gesagt, es bleibt nicht so "heile Welt"-like^^
    Ich weiß, dass es mit dem Verzeihen viel zu schnell kam.
    Aber die Sache ist auf keinen Fall schon gegessen ;)
    Hab die Story ja eigentlich schon fertig, nur bin ich noch am Überarbeiten.

    Auf jeden Fall danke für deine Kritik! :wink:

    PS: Und keine Sorge, mit Katrin verträgt sie sich auch nicht *gg*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 09.05.2006, 14:35


    Naya also der Teil war wieder KLasse wie immer aber ich fand die anderen besser trotzdem *Thumbs up* gut geschrieben



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 09.05.2006, 15:51


    Die Story war ja eigentlich schon seit Wochen fertig, aber ich hab sie heute total überarbeitet und auch vom Sinn her ziemlich verändert *gg*
    Ich hoffe, dass ichs damit besser und nicht schlechter gemacht hab.
    Bin irgendwie voll verunsichert :(



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 09.05.2006, 16:40


    mach gaaanz schnell weiter



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 11.05.2006, 21:27


    weita



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 11.05.2006, 21:35


    Na dann hier^^
    Bis zum nächsten Teil könnte es erstmal n bisschen dauern, weil ich ja wie gesagt am Story überarbeiten bin...


    ~~~~~~~~~~~~~~

    Doch an Schlaf ist in dem Moment nicht zu denken.
    Ich bin viel zu aufgewühlt um einfach nur dazuliegen.
    Also springe ich wieder auf und gehe durchs Zimmer.
    Hat Katrin die Wahrheit gesagt?
    Hat Bill sie wirklich mehrmals geküsst und war auch noch ganz bei der Sache?
    Wenn das stimmen sollte, drehe ich diesem Kerl den Hals um!
    Ich nehme mir vor ihn noch am selben Abend zur Rede zu stellen.
    Doch nicht sofort, ich würde ihn in dieser Stimmung eh nur anschreien und das bringt uns wenig.

    Durch das ganze Auf- und Abgelaufe merke ich nicht, wie Lisa in mein Zimmer kommt.
    „Was machst du denn da?“, fragt sie und sieht mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
    „Gar nichts.“, antworte ich knapp und bleibe abrupt stehen.
    „Was war denn vorher mit Katrin…?“, fragt sie zögernd.
    „… Ich will jetzt nicht unbedingt drüber reden. Später, ok?”
    In dem Moment steckt meine Mutter ihren Kopf zur Tür herein.
    „Essen ist fertig, kommt ihr?“, fragt sie und wir folgen ihr runter in die Essküche.

    Beim Essen erreicht meine Laune einen weiteren Tiefpunkt.
    „Ich bin übrigens ziemlich sauer auf euch.“, beginnt meine Mutter zwischen zwei Bissen von ihrem Kartoffelsalat und wirft Lisa und mir einen strengen Blick zu.
    „Ihr habt nicht einmal angerufen in der letzten Woche!“
    Shit! Ich wusste doch, dass ich irgendwas vergessen hatte!
    „Oh, stimmt. Tut mir Leid, Mom!“, entschuldige ich mich und sehe sie mit meinem Dackelblick an.
    „Ich hab mir wirklich Sorgen gemacht.“, fügt sie hinzu, ohne auf meine Entschuldigung einzugehen.
    „Tut uns echt leid!“, entschuldigt sich auch Lisa kleinlaut und kaut auf einem Stück Fleisch herum.
    „Ihr habt beide eine Woche Telefonverbot und ich hoffe, dass das dann nicht noch mal passiert.“
    Na super, danke Mama!! >.<
    „Oh nee, oder?”, motze ich gleich los und kassiere dafür einen bösen Blick.
    „Keine Widerrede, Julia! Sonst erlaub ich euch so was nicht noch mal.“, sagt sie streng und ich verdrehe die Augen.
    „Du hättest ja auch mal anrufen können!“, wehre ich mich entschieden und verschränke die Arme vor dem Körper.
    „Willst du jetzt mit mir diskutieren?“
    „Ja! Ich versteh nicht, wieso du nicht angerufen hast, wenn es dir sooo wichtig war!“
    „Junge Dame!“, beginnt sie reichlich bemüht ruhig zu klingen. Wie ich es hasse! „Ich habe euch diese Reise nur unter der Bedingung erlaubt, dass ihr mich anruft. Und da ist es ja klar, dass ich von euch erwarten kann, dass ihr das auch wirklich tut.“
    Wie ich diese blöden sinnlosen Diskussionen um nichts hasse!
    ARGH!
    „Ja, ist ja schon gut.“, versuche ich die Diskussion zu beenden und will mich auf mein Zimmer verziehen.
    „Halt!“, ruft meine Mutter mich zurück, als ich das Zimmer verlassen will.
    „Du darfst noch den Tisch abräumen.“, meint sie augenzwinkernd und ich verdrehe genervt die Augen.
    Super, das ist aber echt nett!
    Schnell erledige ich das und verziehe mich dann in mein Zimmer.
    Ich sehe mein Handy auf meinem Bett liegen und überlege kurz, ob ich Bill anrufen soll.
    Nach einigem Zögern tue ich dies schließlich und sehe großzügig über mein eigentliches Telefonverbot hinweg.
    Es läutet ein paar Mal bis Bill dann endlich abnimmt.
    „Ja?“, meldet er sich. Er klingt etwas gestresst.
    „Hey Bill, ich bin’s.“
    „Julia?“
    „Genau.”
    „Hey, seid ihr gut nach Hause gekommen?“, fragt er und seine Stimme klingt gleich viel fröhlicher.
    „Ja…“, antworte ich und suche nach den richtigen Worten ihn wegen Katrin auszufragen.
    Es fällt mir nicht leicht, da ich keinen Streit will.
    „Ich vermiss dich…“, murmelt er und ich überlege ernsthaft die Sache mit Katrin einfach endgültig zu vergessen.
    „Ich dich auch…“, bringe ich schließlich heraus.
    „Ich hab vorhin übrigens mit Katrin gesprochen.“, sprudelt es dann doch aus mir heraus und ich bin gespannt auf seine Reaktion.
    „Aha…“, ist alles, was von ihm kommt.
    „Willst du nicht wissen, was sie mir erzählt hat…?“
    „Ähm. Sag halt.“ Er klingt etwas angespannt und nicht gerade angetan von diesem Thema.
    Ich erzähle ihm alles, was Katrin mir erzählt hat und warte erstmal ab.
    Doch er sagt gar nichts. Ich höre nur sein leises Atmen.
    „Können wir das mal unter vier Augen besprechen?“, fragt er nach einigen stillen Minuten.
    Ich habe es geahnt.
    Wäre es nicht so, würde er mir das jetzt auf der Stelle sagen.
    Doch er weicht aus, also ist da sicher tatsächlich was Wahres dran, was Katrin mir erzählt hat…
    „Nein, ich würde das gerne jetzt klären, wenn es geht.“
    Er seufzt.
    „Ich dachte wir hätten das geklärt.“, murmelt er und ich kann förmlich spüren wie er die Augen verdreht.
    „Ja, das dachte ich auch. Aber nachdem was mir Katrin so erzählt hat, bin ich mir da nicht mehr so sicher!“
    „Mein Gott, ich weiß ja, dass ich Kacke gebaut hab, Julia! Ich hab mich bereits entschuldigt! Mehr kann ich auch nicht tun!!“
    Er erhebt seine Stimme und klingt ziemlich wütend.
    Super. Toll. Sensationell.
    Ich wusste, dass das Streit gibt…
    Ich will gerade etwas erwidern, da höre ich nur noch „Tuuut, tuuuut“ aus dem Telefon und schließe daraus, dass er wutentbrannt aufgelegt hat.
    Ganz, ganz toll! Echt!
    So ein Idiot…

    ~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 12.05.2006, 20:18


    ohoo wie kann bill nur sowas machen!!!??? also hallo!!?? sollte der jez des net klärn???? *aufreg* *bill zu julia schleif* *sag ers klären soll* :x *wieda abgeregt hab* sooo ^^ jez zum teil!! hast ma wieda supa geschrieben!!1 klasse teil!! :-D soo jez versuch aba doch büdde schnell weiter zu machen!! *lieb gug*

    baba
    hdgggggggdl :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 12.05.2006, 21:51


    wow wieder echt klasse Teile!!!

    Was geht denn mit Bill ab???Gehts nocht??
    Also der könnte doch mal ein bisschen anderst reagieren!!Also irgendwie stimmt da immernoch was nicht!Ich weiß nicht,aber ich glaub mit Katrin und bill war mehr als er sagt!!

    Schreib bitte ganz schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 14.05.2006, 10:13


    Der Teil war mal wieder groooße Spitze =) *mich schon auf den nächsten Teil freuz* mach schneeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeell weiter biiiiiiiiiitte!!!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 19.05.2006, 22:25


    gehts auch noch mal weiter...... :?



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 20.05.2006, 09:45


    ja ich bekomm schon entzugserscheinungen!!!

    Man Tanja mach doch bitte weiter :(



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 20.05.2006, 11:34


    Sorry...
    Bin zur zeit immer so unkonzentriert..
    Aber werd mich wohl mal wieder dahinterklemmen..
    Sorry nochmal :(



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 23.05.2006, 19:05


    *immmernoch auf Teil warte*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 23.05.2006, 19:23


    wie lange müssen wir denn noch warten???? :?



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    +*Sunshine*+ <3 - 24.05.2006, 13:47


    Heyy!!!
    So ich hab dann auch mal 2 Stunden am Stück deine FF
    gelesen und boa ich konnt voll nicht aufhören so um 22
    Uhr kam mein Dad gestern Abend rein und meinte ich
    solll mal weg weil ich schon den ganzen Tag am PC saß
    und dann konnt ich mich aber nich trennen weil ich war
    erst auf seite ehm 9 oder so und nya ehm dann hab ich
    bis 22:30 noch gelesen ^^

    Und boa ich find deinen Schreibstil soooo geil!!!!
    Da bockt sich das lesen voll :D

    fehler sind mir keine aufgefallen auf sowas achtet man
    ja nicht.

    Ich fands auch gut dass du das nicht so wie viele
    gemachst hast; erst hassen und im nächsten Teil is
    Freide-Freude-Eierkuchen....:D

    Ouuu maan....
    Der Bill is aber ey booaaaa :evil:
    Voll der dumme....erst mal so vol entschuldigen und
    dnan gleich öfter gemacht....tzäää
    Also wirklich mal....

    Also ich find, du solltest schleunigst mal weiter
    machen!! Ich beokomm nämlich auch langsma aber
    sicher entzugserscheinungen...^^

    man mal nicht so inne socken kommt mitm schreiben is
    bei mirn auch manchmal so....machs so wie ich;
    vergess wenn man ne deutscharbeit cshreiben muss das buch, lass dich von der Lehrerin vor der ganzen Klasse
    zur sau machen und schreib die arbeit nach, damit du in
    der stnde zeit hast um an der FF zu schreiben xD....

    Ok scheiß idee i know... :roll: :roll:

    Aber mach btte ggaaaaaaannnzzz schneeeeel weiter,
    ya???
    Küsserleeeeeeee <3



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 24.05.2006, 21:55


    Einfach genial ich freu mich schon voll auf den nächsten teil der auch so hoff ich bald kommt



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 25.05.2006, 11:17


    @Ever Blazin Girl:
    :shock:
    Was für ein Kommi! WOW!
    Danke ey!!
    Freu mich riesig über dein Kommi, echt =))

    Und auch @ alle anderen: Dankeeee

    Heute poste ich höchstwahrscheinlich noch was.

    hel und sry nochmal, fürs Warten lassen!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 27.05.2006, 13:26


    Hey!
    Die Story ist echt nicht schlecht! hab aber bisher erst nen Drittel gelesen, aber gleich les ich weiter*g* Man kann ja nicht wirklich auf hören*smile*

    Jetzt mal nen paar Kommis zur Stroy^^

    ~„Hast du’s gut! Ich will da auch hin!“, motzte Verena ~

    ---> Hey ich heiß auch Verena*lol* Und für nen TH Konzi bin ich auch immer zu haben XD

    ~Und irgendwie kam er mir entfernt bekannt vor… Aber woher nur!? ~ & ~Tom kam mir von einem Poster in dem Zimmer meiner Schwester bekannt vor! ~

    --->Julia scheint wohl nicht so oft im Zimmer ihrer Schwester zu sein XD

    ~Ich konnte nicht glauben, dass er diese nervige Band nicht kannte und sah ihn ungläubig an.
    „Sag jetzt nicht, du kennst diese bescheuerte Band namens Tokio Hotel nicht!?“~

    --->*lol* Wie geil ist das denn?!? *sich grad vorstellt*

    ~„Wieso rufst du den her!? Ich will den nicht sehen.“, ~

    --->*g* Julia ist ja nur nen gaaanz kleines bisschen frech ;oD

    ~„Ich bin hier um auf euer Konzert zu gehen…“, sagte ich und schaute dabei meine Tasse an. ~

    --->*auf dem Boden liegt* Nein- Wie cool! *sich einen ablacht*

    ~Danach drehte ich mich um und ging ohne „Tschüss“ zu sagen aus dem Café. Endlich Freiheit!~

    ---> Och menno! Gerade wo's so lustig ist, haut sie ab und ist dann noch so bös zu denen!

    ~Bill hielt mir grinsend etwas kleines, schwarzes hin, was verdächtig nach meiner Tasche aussah. ~

    --->Und hinein ins nächste Fettnäpfchen!^^ Ist aber cool formuliert!

    ~Wie verrückt ist das Mädel!? Ist so ein riesen Tokio Hotel Fan und überlässt das Meet & Greet ihrer Anti-Schwester. Es war mir unbegreiflich. ~

    ---> Mir auch! Was ist das denn für eine Schwester!?! Ich will auch so eine*g*

    ~Draußen steht auch schon der Security von vorhin.
    „Na, hattest du Spaß?“, fragt er grinsend und ich muss mir eingestehen, dass ich das wirklich hatte. Mit DEN Typen! Ich kann es selbst kaum glauben.
    „Jup, irgendwie schon.“, erwidere ich grinsend. ~

    --->*cool* Was der wohl gedacht haben muss! "irgendwie schon" *lol*Securitys haben wohl den meisten Kontakt mit TH Fans (wohl auch körperlich^^) Aber ob schon jemals einer aus ihnen schlau geworden ist???

    ~Ich denke ernsthaft darüber nach in der ersten Reihe stehen zu bleiben, als mir eine Stimme in meinem Kopf verklickert, dass ich Tokio Hotel ja eigentlich hasse oder es zumindest bis vor kurzem noch getan habe~

    --->Na da musste die Stimme ja harte Arbeit leisten!*g*


    vll gibts später mehr- aber erstmal muss ich weiterlesen und du unbedingt weiterschreiben!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 27.05.2006, 16:36


    Ooohaaaa, was für ein genialer Kommi, sal!!
    Freu mich totaaaaaaaaaal!!!
    WOW, danke, echt! *strahl*

    Dann gehts jetzt auch endlich mal weiter.
    Sorryyyy, dass ich euch sooo lang warten lassen hab.
    Tut mir echt leid! :?
    Verzeiht ihr mir nochmal? *hundeblick aufsetz und winsel*




    ~~~~~~~~~~~~~~~

    Ich lege mein Handy weg und in dem Moment betritt Julia mein Zimmer nach einem zögerlichen Klopfen.
    „Hey…“, sagt sie und tritt ein.
    „Hey.“, erwidere ich und setze mich auf mein Bett.
    Ich gehe im Kopf einmal das Telefongespräch mit Bill durch.
    Er ist manchmal echt ein Idiot!
    „Was ist denn los?“, fragt Lisa als sie mein wütendes Gesicht sieht.
    „Ich hab mit Bill telefoniert…“, antworte ich und setze mich auf mein Bett.
    „Gibt’s Stress?“, fragt sie mitfühlend und setzt sich neben mich.
    „Kann man so sagen, ja…“
    „Das wird schon, keine Sorge. Tom hat mir schon so manches über Bill erzählt.“
    Ich horche auf.
    „Achja, was denn?“
    „Naja, er kann zum Beispiel manchmal ein echter Sturkopf sein.”
    Ja, das hab ich mittlerweile auch gemerkt.
    „Stimmt…“, sage ich nur und lasse mich nach hinten fallen.
    „Aber er hat mir auch erzählt, dass sein Ärger schnell verraucht. Gib ihm nur einen Tag Zeit.“
    Ich soll ihm Zeit geben!?
    Hab ICH etwa was getan??
    Nee, das war eindeutig ER!

    Eigentlich habe ich keine Lust mehr, mich darüber zu unterhalten und das merkt Lisa auch schnell.
    „Ich lass dich dann mal alleine…“, sagt sie, drückt mich kurz und verlässt dann mein Zimmer.
    Also etwas Gutes hatte das Konzert und die Woche auf jeden Fall: Ich habe ein viel engeres und besseres Verhältnis zu meiner Schwester.

    ++++++++++

    Am nächsten Morgen werde ich unsanft durch ein lautes Geräusch geweckt.
    Noch halb schlafend öffne ich die Augen einen Spalt, um herauszufinden wer diesen Krach veranstaltet.
    Es ist ein kleiner, blauer, beschissener, verdammter Wecker!
    Mit voller Wucht knalle ich das Teil an die Wand und lege mich erleichtert wieder hin, als das nervige Geräusch verstummt.

    Wenige Sekunden später schlafe ich wieder ein, nicht ahnend, dass der Wecker dazu da war mich für die Schule zu wecken.
    Schule!
    Klar, es ist Montag nach den Ferien!
    OH NEIN!
    Mir fällt es wie Schuppen von den Augen und in Sekundenschnelle springe ich aus dem Bett.
    In Rekordzeit rase ich ins Bad, wasche mich, ziehe mich an und packe meine Schultasche.
    Um 7.35 Uhr erreiche ich die Essküche und sehe einen Zettel auf dem Tisch liegen:
    Guten Morgen Maus!
    Ich hoffe sehr, der Wecker hat seinen Dienst getan und du kommst rechtzeitig zur Schule.
    Dein Frühstück liegt auf dem Küchentisch.
    Normalerweise würde ich dich ja wecken, aber ich bin mit Lisa beim Arzt.
    Keine Sorge, sie hat nur Bauchschmerzen.

    Wenn du heimkommst sind wir wieder da.

    Grüßle,
    Mutti

    Na klasse.
    Schnell packe ich mir mein Frühstück, rase aus der Wohnung und düse in Windeseile mit dem Fahrrad zur Schule.
    Als ich ankomme, ich es bereits 7.50 Uhr.
    Vor dem Klassenzimmer atme ich kurz noch mal tief durch, klopfe und trete ein.
    „Fräulein Steger, das ist aber nett, dass sie uns mit ihrer Anwesenheit erfreuen.“, begrüßt mich mein verhasster Mathelehrer und ich setze mich „’Tschuldigung“ murmelnd schnell auf meinen Platz neben Verena.

    Der Unterricht ist „spannend“ wie immer und ich bin richtig froh, dass ich Ablenkung in Form eines Zettelchens bekomme:
    Hey Du!
    Wie war deine Woche?? *gespannt bin*
    HDL,
    Verena

    Ich überlege kurz, was ich schreiben soll:
    Hey!
    Durchwachsen, könnte man sagen…
    Ich erzähl’s dir später, ja?

    Mehr schreibe ich nicht und ich schiebe ihn ihr unauffällig rüber.
    Sie nickt mir grinsend zu und ich kann ihr richtig ansehen wie gespannt sie ist.
    Als ich meinen Blick einmal durchs Klassenzimmer schweifen lasse, sehe ich Katrin…
    Sie sitzt wie immer auf ihrem Platz ganz hinten und wirkt abwesend.

    Ich wende meinen Blick von ihr ab und sehe stattdessen aus dem Fenster.
    Meine Gedanken schweifen schon wieder ab zu Bill…
    Was er wohl gerade macht?




    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Nicht sehr viel, nicht sehr toll, aber besser als nichts, hoffe ich xD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 27.05.2006, 17:12


    heey!!
    ja klaaaa ich denke wir können dir scho verzeihen!^^
    so subba das du wieda nen teil gemacht hast!!
    bin gespannt was jez ausm bill und da julia wird!!
    also mach auf jeden fall weiter!! :wink:

    baay
    hdgggdl
    kussi :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 27.05.2006, 21:27


    voll geil wieder ma! ich denke da kann ich dir verzeihen :wink: aber mach dies mal gaaaanz schnell weiter^^ grüsle das sasel-kind XD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 28.05.2006, 09:52


    Yeah! Es geht weiter! *freu*
    Ich hab gestern bis halb zwei an der Story gelesen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte*g* Die ist echt voll super geworden!
    Kann es sein, dass du so im Oktober damit angefangen hast? Das hört sich am Anfang so an^^
    Ich hoffe, du schreibst bald weiter! Lang werde ich es wohl nicht ohne aushalten XD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 29.05.2006, 22:00


    woah endlich geht es weiter!!

    Wieder echt ein toller teill!!
    Toll geschrieben usw.

    Mach aber bitte schnell weiter!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    +*Sunshine*+ <3 - 30.05.2006, 14:06


    Heyy....
    So ich schreib dann auch mal wieder n Kommi ^^

    Der Teil war cool....
    is zwar nicht großartig viel passiert aber ... lol...

    Schreibstil immernoch perfekt und ehm Rechtschreibfehler hab ich auch n9icht wirkölich entdeckt aber is ja auch egal man kanns lesen xD....

    Woaaa Bill hasst mich :-(
    Der is son Arsch...:-(

    Ok das interessiert hier grad keinen aber egal =)

    Ehm ja was kann man noch so zu dem teil sagen...

    Nix genau^^

    *Im Zimmer rumhüpf*

    gegen die Langeweile^^

    *Immernoch lanbgweilig is*

    *seil hol und seilspring*

    Maan ich will nen neuen Teil....


    Zack zack lool ^^ Ich bin Killerpilze Fan xD Die machen soooo geile Mukke....Du bist ein Stubenhocker und ich signe hier für dich, wilst du nihcht ins Rampenlicht ...xD ^^

    Lool okeee so ich bin mal wieder am nerven also mach ich mal die Fliuege....

    *suuuuum*

    Lol *wink*

    Cuui ich wart jez aufn neuen Teil..
    Kuss



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 04.06.2006, 14:33


    Riesigen Dank für eure süßen Kommis =)
    Ihr seid echt süß (:

    Dann gehts hier mal weiter.
    Ist aber nicht grad berauschend, tut mir Leid!
    Ich lass irgendwie voll nach :?

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Währenddessen bei Bill (aus seiner Sicht):
    „Alter mach hinneeee!“, hallt es durch die gesamte Wohnung.
    Tom ruft mich nun schon das dritte Mal.
    Doch ich versuche immer noch krampfhaft mich zu schminken und mir die Haare zu machen.
    Ich war beim Frisör: Haarverlängerung - und mit dem Stylen komme ich noch nicht so ganz klar…

    Ich bin tierisch gespannt wie das bei Julia ankommt…
    Julia…
    Mir fällt wieder unser Telefongespräch vom letzten Abend ein und meine Laune verschlechtert sich noch einmal um das tausendfache.
    Ich hätte sie nicht so anschreien dürfen.
    Sie hat ja Recht…
    Sie hat allen Grund sauer zu sein…
    Wie dumm muss man sein jemandem wie Julia fremdzugehen?
    Ich könnte mich selber dafür schlagen, doch das übernimmt schon Tom.
    Er ist mindestens so sauer wie Julia und nimmt es mir sehr übel.

    Das mit Katrin war nichts anderes wie ein Ausrutscher!
    Es war am See…
    Ich ging ein Stück von der Gruppe weg zu der kleinen Hütte und merkte nicht, wie Katrin mir folgte.
    Dort hatte sie mich überrascht und sich an mich rangemacht.
    Sie erzählte mir, dass sie auf mich stehen würde.

    Auf einmal hat sie mich geküsst…
    Ich weiß, dass es dumm war, doch nach dem ersten Schock hab ich es erwidert.
    Sie ging ganz schön ran…
    Das schlechte Gewissen kam jedoch erst als wir uns zuhause in Katrins Zimmer getroffen hatten und es immer wilder zuging.

    Ich bin mehr als froh, dass Julia uns „erwischt“ hat. Keine Ahnung, was sonst noch passiert wäre…
    Es war wirklich eine Kurzschlussreaktion!

    Ein sehr lautes Hämmern an der Badezimmertür reißt mich aus meinen Gedanken.
    „Sag mal, könntest du mir mal verraten, was du so lange da drin machst!?“, ruft Tom und ich habe das Gefühl er tritt gleich die Tür ein.
    Mürrisch öffne ich die Tür.
    Als Tom das Chaos auf meinem Kopf sieht, lacht er laut los.
    „Ich glaub das Stylen von der neuen Frisur musst du noch üben.“, bringt er prustend unter lautem Lachen hervor und ich strecke ihm die Zunge raus.
    „Mach’s besser…“, kontere ich.
    „Okay!“
    Er schnappt sich eine Bürste und mein Haarspray und macht sich an meinen Haaren zu schaffen.
    Nach zehn Minuten sehe ich einigermaßen ansehnlich aus und Tom hat ein zufriedenes Grinsen auf den Lippen.
    „Siehste? War doch ganz einfach!“, meint er rechthaberisch.
    „Ich hab ja auch die ganze Vorarbeit geleistet.“, murmle ich und verschwinde aus dem Bad.

    „Wir müssen gleich los. Falls du es vergessen haben solltest, wir haben heute einen Auftritt in München.“, ruft mir Tom hinterher und ich schlage mir mit der Hand auf die Stirn.
    Fuck!
    Stimmt ja. Heute ist ja der Auftritt!
    Schnell gehe ich in mein Zimmer und packe meinen Koffer.


    Eine Stunde später stehen Tom und ich jeweils mit einem großen Koffer bewaffnet vor dem Haus und steigen zu Saki ins Auto.
    Wir holen Georg und Gustav ab und machen uns auf den Weg nach München.
    Mit den Gedanken bin ich die ganze Zeit bei Julia…

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Wieder aus Julias Sicht ;) (hoffentlich verwirrt es nicht zu sehr^^):

    „Fräulein Steger, was gibt es da draußen denn so spannendes zu sehen, was sie davon abhält, dem Unterrichtsgeschehen zu folgen?“, höre ich die total beknackte Stimme von meinem Lehrer an mein Ohr dringen.
    Ich schrecke hoch.
    „Nichts.“, knurre ich widerwillig und zwinge mich meinen Blick zu ihm zu richten.
    „Gut. Dann rechne uns bitte Aufgabe Nummer 20 im Buch mal an der Tafel vor.“, befiehlt er und ich verdrehe stöhnend die Augen.
    „Ich kann das sowieso nicht, versuchen sie’s gar nicht erst mit mir.“, versuche ich ihn davon abzubringen, was auch schon mehrfach geklappt hat. Doch diesmal scheint es nicht zu ziehen.
    „An die Tafel.”, meint er lediglich gelassen und ich erhebe mich langsam von meinem Stuhl und schlurfe zur Tafel.

    Ich stehe vor der Tafel und habe KEINE Ahnung, was ich machen soll.
    Schließlich hilft mir Susanne, die vorne sitzt und Mathe ziemlich gut kann.
    Erleichtert gehe ich wenige Minuten später zurück zu meinem Platz.


    Der Schultag vergeht seeehr langsam und als ich um 12.55 Uhr endlich mit Verena das Klassenzimmer verlassen kann, fällt mir ein großer Stein vom Herzen.
    „So, jetzt erzähl aber mal!“, bettelt sie als wir runter zu den Fahrradständern gehen.
    „Wo soll ich denn da anfangen?“
    „Bei der Party! Die Nacht in der alles begann.“, sagt sie geheimnisvoll und ich muss lachen.
    „Komm heute Mittag mal vorbei, dann erzähl ich dir alles.“
    Und ich meine wirklich ALLES.
    Ich bin sehr froh, endlich mit jemand vernünftigen über alles reden zu können.
    Sie kann mir sicher Tipps geben, was ich nun in Sachen Bill machen soll…
    An der Kreuzung zwischen Fahrradweg und Weg zur Bushaltestelle verabschieden wir uns.
    „Ok, dann komm ich heute Mittag einfach vorbei.“ sagt Verena, als ich gerade losfahren wollte.
    „Geht klar!“, rufe ich ihr hinterher und fahre dann endlich nach Hause.

    Zuhause angekommen sehe ich niemanden im Wohnzimmer, niemanden in der Küche und auch sonst wo niemanden.
    Dann eben nicht.
    Sind wohl doch noch beim Arzt…
    Ich gehe hoch in mein Zimmer und lege meine Schultasche ab.
    „Erstmal Mails checken...“, murmle ich und werde gleich von 50 neuen E-Mails erschlagen.
    Wow, da ist man eine Woche nicht da und schon quillt alles über.
    Die nächste Stunde bin ich demnach erstmal mit E-Mails lesen und gegebenenfalls beantworten beschäftigt…
    Mein Blick fällt auf mein Handy.
    Eine neue SMS…

    +++++++++++++



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 04.06.2006, 21:08


    bitte mach schnell weiter...

    will wissen wer geschrieben hat und so...

    finde deine ff supaaaa gut...

    kiZZ...
    hab dich lieb...

    bye yvonne



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 04.06.2006, 21:13


    yeah! Endlich wieder ein neuer Teil! *sich gaaaaaaanz doll freut* Hast du wieder gut gemacht! Und nachlassen tust du auch nicht. Es kann ja keine Story nur aus Höhepunkten bestehen. Und es ist auch nicht so, dass deine jetzt langweilig ist- warum auch? Dein Schreibstil ist einfach super und da kann auch keiner was dran rütteln. Ich würd voll gern deine Deutschlehrerin sein, dann würd ich dich immer vorlesen lassen XD naja, ist fies, ne? ;oD

    In diesem Teil finde ich es gut, dass endlich geklärt wird, was Bill dazu veranlasst hat, fremdzugehen. Jetzt kann ich endlich wieder schlafen XD
    Nur nen bisschen merkwürdig fand ich, dass Tom Bills Haare stylet. Ich stell ihn mir so nen bisschen ungeduldig vor (was à la Badezimmertür fast eintreten auch gut zur Geltung kommt^^).

    So, das wars erstmal meinerseits- ich hoffe, bald kommt auch von dir wieder was*g*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 06.06.2006, 14:30


    endlich es geht weiter (war zwar nicht so lang aber trotzdem :) )
    mach büdde schnell schnell weiter sonst krieg ich entzugserscheinungen^^
    Man kommmt überhaupt nicht durcheinander als du den Wechsel von Bill auf Julia gemacht hast echt supi.
    Und nochmal : SCHNELL WEITER!!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 06.06.2006, 17:14


    huhu!^^
    sooo freu mich voll das ma wieda n teil dirn is!!^^
    maaan ich will jez wissen wer die sms geschrieben hat....obwohl ich kanns mir ja eig scho denken!! :-D
    also maach büüüüüüüüdde gaanz schnelle weiter!!

    baaay

    hdgggdl

    kizZ :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    +*Sunshine*+ <3 - 06.06.2006, 17:57


    AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHH
    HHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
    HHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
    HH...HHH :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: *ganz vergessen hab Kommi zu
    schreiben...

    Also *räusper*

    ich find deine FF imemrnoch supi dupi klasse =)
    Sonst ehm rechtschreibfehler:Nöööööö
    Logikfehler:Nööööö
    also alles wie immer....
    Nur ehm blöööö [für des wort gibts leider keine übersetzung]
    Bill soll der jetzt seine wunderschönen Haaris zeigen
    und die ist dann voll stolz auf Billy und dann alles gut
    =)

    Aber ich wette, da kommt wieder was dazwischen und
    die beiden sprühen wieder Funken....grml :x

    ...Ist ja deine entscheidung püühh....*eingeschnappt is*

    Lieber Gott,
    Ich bete für die FF
    Dass sie gaaanz lieb weitergeht,
    Und niemand sich mehr streitet.
    In guten wie in schlechten Zeiten sind sie für einander da.
    Und niemand *Bill anguck* geht dem anderem Fremd
    Amen!

    Soa ich hoffe er erhört meine gebete...xD
    Ich bin krank....

    :twisted: HAHAHAAAA als ob ich deine Gebete erhöre
    die beiden werden Leiden, hahahaaaa :twisted:

    AHHHH Mammiiiiii....

    :roll:

    Ich glaube, ich brauch ruhe...

    Ohmmmmmmmm....
    Ohmmmmmmm....

    Hachb ich bin die Ruhe selbst :-D
    lalilaaaa die Vöglein siiiingeeeeen *sing ehm ich meine
    träller*

    Gott ist ein Popstar!!!!!!*abroqq*

    I <3 das Lied xD... voll geil....

    Ohhhh :shock: Ich spamme :oops: Schurryyy....

    Schooo...isch denksch isch ehm *lolli aus mund nehm*
    Ich denk ich gehj dann mal wieder,....

    Hat mich gefreut hier sein zu dürfen....

    *winke winke*

    Tabby schmuuusen...xD

    Cuiii

    Kannst ja mal lesen: Unheilbar KranK ....is auch hier i-wo :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 12.06.2006, 19:10


    wieder ein hammer Teil!!
    Du lässt überhaupt nicht nach...mir gefällt das alles immernoch total gut!!

    Von wem die SMS wohl ist??
    Hm...*wissen will*
    Jaja Bill...Kurzschlussreaktion^^
    Nein ich bin ruhig und sag nix mehr!!
    *still in ecke setz*
    *auf neuen Teil warte*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 12.06.2006, 19:50


    Hey ihr
    Erstmal möchte ich mich für die zahlreichen, total süßen Kommis bedanken! =)
    Danke!!
    Echt hammers lieb von euch, ich freu mich über jeden einzelnen Leser und Kommi-Schreiber riesig!
    Auch über Kritik natürlich!! ;)

    So, dann will ich euch auch aus Dankbarkeit nen weiteren Teil zukommen lassn *hihi*

    Hab euch lieeeb!

    Kritik und Kommis - wie üblich - immer gern gesehen!

    ++++++++++

    Wieder bei Julia:
    Hi Julia…
    Ich muss ganz ganz dringend mit dir reden!
    Bitte schreib zurück, wann du Zeit hast.
    LY,
    Bill…

    Dringend reden?
    Mein Gesichtsaudruck verfinstert sich.
    Sag bloß er hat endlich eingesehen, dass er ein Idiot ist!
    Nee, bestimmt nicht!
    Ich schüttle entschieden den Kopf und will ihm gerade antworten, als es an der Tür klingelt.
    Das sind bestimmt Mom und Lisa!
    Schnell rase ich nach unten und öffne die Tür.
    Doch vor mir steht weder meine Mom, noch Lisa…
    Bill steht vor mir, mit langen Haaren (!) und sieht nicht minder überrascht aus wie ich.
    „Was machst DU denn hier!?“, fragt Bill mich überrascht.
    Ich lache los.
    „Na, also das könnte doch wohl eher ich dich fragen, oder nicht!? Immerhin sind wir hier bei mir zuhause.“, antworte ich unter Lachen so gut es geht und ernte einen verständnislosen Blick.
    „Ach… Oh, alles klar…“, meint Bill und dreht sich um zu dem schwarzen Van der in der Einfahrt steht, wie ich eben bemerke.
    „TOOOOM!“, ruft er seinem Bruder drohend zu, der grinsend an der Autotür lehnt.
    Ich winke ihm zu und bitte Bill schließlich herein.
    „Was hast du eigentlich mit deinen Haaren gemacht?“, frage ich als wir hoch in mein Zimmer gehen und mustere ihn von der Seite.
    „Ich war gestern beim Frisör.“, sagt er grinsend und ich nicke anerkennend.
    „Sieht klasse aus…“
    „Danke.“, murmelt er und wird rot.
    „Das ist aber echt ne Überraschung, dass du da bist.“, bemerke ich als wir schließlich in meinem Zimmer sitzen.
    „Ja, kann man so sagen…“, murmelt er zurück und legt seinen Kopf in den aufgestützten Arm.
    Die Stimmung ist verdammt angespannt und ich kratze nervös an der Schreibtischplatte herum.
    „Hast du meine SMS bekommen?“, fragt er nach einer Weile in der wir nur schweigend nebeneinander saßen.
    „Ja, wollte dir gerade antworten, als du geklingelt hast…“, antworte ich leise und vermeide es ihn anzusehen.
    „Ich will das jetzt endgültig klären.“, sagt er und ich spüre, dass er mich ansieht.
    Ich nicke nur und sehe weiterhin auf den Boden.
    Er dreht mein Gesicht zu ihm, sodass ich gezwungen bin ihn anzusehen.
    „Bitte nimm meine Entschuldigung an…“, flüstert er und sieht mich total liebenswürdig an.
    Ich kann einfach nicht…
    Nachdem was mir Katrin erzählt hat, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob wir zusammenpassen…
    Erst betrügt er mich, dann schreit er mich ohne Grund am Telefon an und benimmt sich total bescheuert.
    Eigentlich sollte ich ihm das sagen, doch ich kann es nicht.
    „Ich bin eigentlich überhaupt nicht jemand, der fremdgeht. Wirklich nicht!“, murmelt er und sieht mir weiterhin tief in die Augen.
    „Ich will mich hiermit nochmals bei dir entschuldigen und ich schwöre dir, dass ich so was NIE wieder tun werde! Bitte gib uns noch eine Chance…“
    Ich kann nicht anders und mir steigen ein paar Tränen in die Augen, die ich aber schnell unauffällig wegwische.
    „Ich muss mir erst über einige Dinge klar werden…“, sage ich leise und als ich die Augen kurz schließe spüre ich seine Lippen für einen kurzen Moment auf meinen.
    Ich erwidere den Kuss nicht, stoße ihn aber auch nicht weg.
    Er streicht mir eine Träne von der Wange und lächelt mich an. Doch ich lächle nicht zurück.
    „Ich werde dich nicht noch mal enttäuschen.“, sagt er und legt einen Arm vorsichtig um mich.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ich merke wie jemand in der Tür steht und uns beobachtet.
    Meine Mom, Lisa, Tom, Georg und Gustav stehen alle im Türrahmen und sehen mich erwartungsvoll an.
    „Was soll das denn werden, wenn’s fertig ist!?“, frage ich aggressiv und reiße mich von Bill los.
    Ich werde wütend.
    Müssen die sich in meine Privatsphäre einmischen!?
    Das ist eine Sache die einzig und allein Bill und mich etwas angeht und sonst niemanden!
    Ich brauche nicht auch noch eine Familie und Freunde die sich einmischen und als Beziehungsdoktor aufspielen wollen...
    „Würdet ihr mich bitte entschuldigen!?“, keife ich als sie mich nur ziemlich doof anschauen und drücke mich an ihnen vorbei.
    Während ich mir schnell die Schuhe anziehe und aus dem Haus stürme, fluche ich leise vor mich hin.
    Solche Idioten, wirklich!
    Vielleicht habe ich etwas überreagiert, aber das ist mir wirklich scheißegal.
    Im Moment bin ich einfach nur sauer auf alles und jeden.

    Ich gehe einfach in irgendeine Richtung und versuche meine Gedanken zu ordnen.
    Ohne Ziel gehe ich durch die Straßen und werde auf einmal von lautem Rufen aus meinen Gedanken gerissen.
    „Julia?“, ruft eine mir sehr bekannt vorkommende Stimme und ich horche auf.
    „Warte doch!“
    Wenige Sekunden später steht auch schon Verena neben mir und hält sich keuchend die Seite.
    „Wo gehst du denn hin? Ich wollte doch heute zu dir kommen.“
    Ups, stimmt ja…
    „Ja, sorry…“, murmle ich nur und fummle in meiner Jacke nach meiner Zigarettenpackung.
    „Wolltest du damit nicht schon vor längerer Zeit aufhören?“, kommentiert Verena meinen Versuch, mir eine Zigarette anzuzünden.
    Doch der Wind ist viel zu stark.
    „Jaja…“, erwidere ich nur genervt und schaffe es schließlich doch noch.
    Ich nehme einen tiefen Zug von der Zigarette und fühle mich gleich entspannter.
    „Erzählst du’s mir jetzt?“, bittet Verena mich nachdem wir eine Weile schweigend nebeneinander stehen.
    „Ich will jetzt absolut nicht darüber reden, tut mir leid.“, wehre ich ab und setze mich auf eine Steinmauer am Wegesrand.
    „Lass uns über was anderes reden.“
    Sie verdreht die Augen und setzt sich schließlich neben mich.
    „Na gut. Aber irgendwann will ich’s wissen! Du machst mich ja ganz neugierig.“
    Ich nicke nur und ziehe ein weiteres Mal an meiner Zigarette um die Gedanken an Bill zu vertreiben, die mich schon wieder heimzusuchen drohen.
    „Können wir zu dir gehen, es ist ganz schön frisch.“, fragt Verena nach einer Weile fröstelnd.
    „Nee, das geht grad echt nicht.“, sage ich schnell und mustere meine Schuhe.
    Es tut mir ja leid, wie abweisend ich bin, aber ich kann ihr das jetzt beim besten Willen nicht erklären!
    Und wenn sie jetzt sehen würde, wer bei mir zuhause wahrscheinlich immer noch herumhockt würde sie einen Anfall bekommen.
    „Wie bist du heute eigentlich drauf!?“, fährt sie mich an und ich schließe die Augen kurz.
    „Ich kann dir das nicht erklären. Nicht jetzt. Nicht heute…“
    Sie steht auf und entfernt sich ein paar Schritte von der Mauer und mir.
    „Dann melde dich, wenn du dir fein genug dafür bist, deiner besten Freundin von deinen Problemen zu erzählen.“, sagt sie beleidigt und sieht mich verletzt an. „Ich dachte immer, wir erzählen uns alles…“
    Mit den Worten geht sie weg und lässt mich alleine zurück.
    Toll… Jetzt hab ich auch noch zusätzlich Stress mit meiner Freundin.
    Okay, ich bin ja irgendwie auch selbst schuld…
    Aber ich hätte ihr das jetzt nicht erklären können, ohne wieder an Bill zu denken.
    Und das hätte ich jetzt nicht verkraftet…

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 13.06.2006, 14:50


    soo da bin ich wieda :D
    also der teil war wieda subbi (wie imma halt^^)
    finds schön das sich da bill entschuldigt hat aba die julia muss ihn aba auch verzeihen!!
    man MUSS bill einfach verzeihen...
    bei seinen süßen blick...
    da kann ma ned anders!! :D
    joo also mach da mal gaanz schnell weiter ja!?

    baay

    lieb dich

    kussi :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 13.06.2006, 19:01


    Wie geil- es geht weiter! Ich guck jeden Tag nach und hoff, dass du weitergeschrieben hast^^ Und endlich ist es so weit*freu*

    wow, ich war echt überrascht, als Bill plötzlich in der Tür stand! Aber dass Tom das ohne Bills Wissen eingefädelt hat, find ich echt lustig XD

    Warum ist sie nur weggelaufen? Naja, ich kanns schon nachvollziehen. Aber jetzt kriegt sie wieder Stress- und das mit Bill ist auch noch nicht aus der Welt :(

    Ich schließ mich Tokio-Girl's Meinung voll und ganz an: Sie muss die Entschuldigung annehmen! Er hats doch wirklich bereut. obwohl- blöd find ichs immer noch von Bill... Aber naja...

    nen bisschen schad ist, dass seine Frisur nur so kurz vorgekommen ist. Ist aber so auch situationsbedingt besser- also wieder keine Kritik :-D

    Bitte schreib diese Woche noch weiter- bitte, bitte, bitte*ganz lieb anguckt*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 13.06.2006, 19:02


    wow wieder ein hammer Teil!!
    der war soooo toll!!

    Jaja hat der Tom eingefädelt :D
    Ähm warum in himmels willen stehen die denn alle in der Türe??
    Das finde ich richtig shit von denen!
    so haben die beiden doch nie eine Chance!!

    büdde mach schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 13.06.2006, 19:46


    Erstmal rieeeesiges Dankeschön an euch alle =)
    Ihr seid toll!!! Da machts wieder voll Spaß, weiterzuschreiben!!

    Und ja, es kommt diese Woche auf jeden Fall noch ein Teil!!

    Bill-Fan 4ever hat folgendes geschrieben: Ähm warum in himmels willen stehen die denn alle in der Türe??
    Das finde ich richtig shit von denen!
    so haben die beiden doch nie eine Chance!!
    büdde mach schnell weiter!!
    Aber man konnte schon so einigermaßen checken, wieso die da alle stehen, oder? *hoff*
    Halt weil die alle eingeweiht wurden von Tom und wissen wollten, ob sie sich versöhnt haben *g*
    Neugierige Menschen, die :roll: :-D

    Also dann, nochmals Danke für eure süüüßen Kommis!!

    Tanja :)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 13.06.2006, 20:13


    ja das weiß ich schon :D
    nur ich finde das nicht fair!!

    büdde schreib schnell weiter!!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 13.06.2006, 20:26


    Super, dass es diese Woche noch nen neuen Teil gibt*sich schon ganz doll drauf freut*
    War wirklich nen bisschen unpassend von denen, sich sofort in die Tür zu stellen- sie hätten es ja noch früh genug erfahren. :roll:
    Naja, ich hoff immer noch auf ein Happy End^^ Das Happy kann ja bald kommen- nur das End muss noch ganz lange warten!!!
    Schreibst du solange du Lust hast, oder in nen richtiges Ende bald in Sicht??? büdde nich*anfleh*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 14.06.2006, 14:55


    @Bill-Fan 4ever:
    Gut, dass mans checken konnte *gg* xD

    @sal:
    .. Das Ende ist schon in Sicht... :wink:
    Habs auch schon geschrieben, überarbeite es höchstens nochmal...
    Darum kommt auch heute Abend wohl noch ein neuer Teil.
    Mal sehen!



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 14.06.2006, 15:22


    Und was soll ich dann bitteschön machen, wenn die Geschichte zu Ende ist??? :(
    das hört sich ja so an, als ob das Ende schon bald kommen wird*heul* Ne Fortsetzung wird es aber nicht geben, oder? *dir nen riesen Eis rüberschiebt* Oder??? :-D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 14.06.2006, 15:36


    warum ist das Ende schon in Sicht!!
    Menno....ich liebe deine FF doch!!
    *traurig in Ecke sitz*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 14.06.2006, 15:57


    @sal und Bill-Fan 4ever:
    Nich traurig sein ;) *bussi* xD
    Über ne Fortsetzung hab ich auch schon mal nachgedacht...
    Aber das kann ich jetzt noch nicht sagen.
    Ich schließe es auf jeden Fall mal NICHT ganz aus ;)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 16.06.2006, 19:56


    Hier gehts mal weiter^^

    Enjoy *g*

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Ich sitze noch eine Weile auf der eiskalten Steinmauer herum und bewege mich dann schließlich langsam nach Hause.
    Bevor ich die Tür aufschließe, schaue ich in der Einfahrt nach ob der schwarze Van noch dasteht.
    Erleichtert stelle ich fest, dass sie bereits weg zu sein scheinen und schließe dann die Tür auf.
    Schnell verziehe ich mich in mein Zimmer und lasse mich erschöpft rückwärts auf mein Bett fallen.
    Unter mir knackt etwas und ich schrecke hoch.
    Scheiße, ich hab mich voll auf mein Handy fallen lassen!
    Ich nehme es und inspiziere es sofort auf Macken oder sonstige Spuren.
    Dabei fällt mein Blick auf das Display und ich sehe, dass ich eine neue SMS habe:
    Ich wollte dir nur sagen, dass du dir alle Zeit
    der Welt lassen kannst um dir über deine
    Gefühle klar zu werden.
    Ich warte!
    LY, Bill…

    Sofort denke ich wieder an ihn und lege das Handy weg, ohne zu antworten.
    Was soll ich ihm darauf auch schon antworten!?
    Ich habe ihm ja klar und deutlich gesagt, dass ich mir erst über meine Gefühle klar werden muss.
    Aber das ist leichter gesagt als getan…
    Klar liebe ich ihn.
    Aber er hat mich immerhin betrogen.
    Allerdings weiß ich immer noch nicht, ob das was Katrin erzählt hat der Wahrheit entspricht.

    Darum beschließe ich ihm doch zu schreiben:
    Ich hab nur eine Frage…
    Stimmt es, dass der „Ausrutscher“ mit Katrin
    in ihrem Zimmer nicht der einzige war…?
    Julia

    Ich tippe es schnell in mein Handy, verschicke die SMS und lege mich dann hin.
    Kurz darauf schlafe ich auch schon ein.

    +++++++


    Am nächsten Morgen werde ich durch einen lauten Ton unsanft aus meinen Träumen gerissen.
    Mein Wecker…
    Total verschlafen streiche ich mir mit der Hand über die Augen und setze mich seufzend aufrecht hin.
    Und schon wieder beginnt der tägliche Trott von vorne…
    Aufstehen, Waschen, Frühstücken, Schule…
    Dann nach der Schule Mittagessen, Hausaufgaben, Lernen und dann ist der Tag auch schon wieder gelaufen.
    Solche negativen Gedanken habe ich beinahe jeden Morgen, also wundert euch nicht.

    Zum Glück sind das auch meine Mom und Lisa mittlerweile gewohnt und nehmen es einfach hin.
    Übel gelaunt werfe ich mich in irgendwelche Klamotten, torkle ins Bad und wasche mir schnell mein Gesicht.
    Danach begebe ich mich langsam in die Küche und setze mich zu Lisa an den Tisch.
    „Morgen. Mom ist arbeiten.“, begrüßt sie mich monoton und ich nicke nur.

    Nach einem kleinen Frühstück renne ich nach oben, packe meine Tasche und mein Handy und mache mich (immer noch übel gelaunt) auf den Weg in die Schule.


    Im Klassenzimmer ist außer mir noch niemand und ich setze mich auf meinen Platz und sehe aus dem Fenster.
    Wenig später betritt jemand das Klassenzimmer.
    Katrin…
    Ich tue so, als wäre nichts und sehe wieder aus dem Fenster, in der Hoffnung, dass sie mich einfach in Ruhe lässt…
    Ein Gespräch mit ihr, das kann ich jetzt gerade noch gebrauchen, wenn ich eh schlecht drauf bin.

    Zu meinem unendlichen Glück ignoriert sie mich ebenfalls und wenige Minuten später betreten auch schon Verena und Stephen zusammen mit unserer restlichen Klasse das Klassenzimmer.
    Die Stunden ziehen sich mal wieder dahin wie besonders zäher Kaugummi.


    Nach der Schule fahre ich so schnell wie möglich nach Hause.
    Zuhause angekommen höre ich die Stimme meiner Schwester aus dem Wohnzimmer.
    Ich folge dem Geräusch und sehe sie zu meinem Entsetzen mit Katrin zusammensitzen.
    Unfähig etwas zu sagen beobachte ich sie eine Weile, bis Katrin mich schließlich bemerkt.
    Sofort verfinstert sich ihre Miene und sie steht wortlos auf.
    „Also, ich geh dann mal. Wir sehn uns.“, sagt sie an Lisa gewandt und rauscht ohne mich noch eines Blickes zu würdigen an mir vorbei.
    „Was hat diese… diese beschissene Schlampe in unserer Wohnung zu suchen?“, frage ich Lisa und funkle sie böse an.
    „Nur weil du nicht mit ihr klar kommst, heißt das noch lange nicht, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihr haben kann!!“, kontert sie sofort und funkelt nicht weniger böse zurück.
    Ich überlege einen Moment. Im Grunde hat sie ja schon recht…
    Doch bevor ich etwas erwidern kann, unterbricht sie mich auch schon.
    „Übrigens gibt es da etwas, was ich dir zeigen will!“, ruft sie, springt auf, kramt in einem Stapel Zeitschriften und hält mir schließlich triumphierend einen Zeitungsausschnitt unter die Nase.
    „Tokio Hotel kommen nach Stuttgart“, lese ich laut vor und mein Gesicht hellt sich etwas auf. „Am 15., das ist ja bald!“
    „Meinst du wir bekommen noch Karten?“, frage ich panisch und erinnere mich selbst an einen hysterischen Fan.
    „Hallo? Jemand zuhause? Wir kennen die Band persönlich. Meinst du im Ernst, du bekommst keine Karten?“, erinnert mich Lisa und ich muss unweigerlich grinsen.
    Wo sie Recht hat, hat sie Recht…

    Ich gehe in mein Zimmer hoch und schalte gleich den PC ein.
    Verena ist online. Sofort erzähle ich ihr von dem Konzert.
    Sie ist begeistert und wir fangen an zu planen.
    Ich komme mir wirklich wie ein Fan vor…


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 16.06.2006, 22:14


    "Unter mir knackt etwas und ich schrecke hoch."
    -->Ich dachte erst Bill hätte sich unterm Bett versteckt! XD

    "Ich wollte dir nur sagen, dass du dir alle Zeit
    der Welt lassen kannst um dir über deine
    Gefühle klar zu werden.
    Ich warte!
    LY, Bill…"
    --> Das ist ja voll süß! Also ich würd dem schon mal nicht mehr sooo böse sein*g*

    "„Meinst du wir bekommen noch Karten?“, frage ich panisch und erinnere mich selbst an einen hysterischen Fan."
    --> *hihi* So nen bisschen denkt sie ja noch wie am Anfang- so nen 100%iger Fan ist sie nicht und ich denke, dass wird sie wohl auch nie werden. Finde ich aber gut, dass du ihre Carakterzüge immer noch beibehälst!

    "Wir kennen die Band persönlich. Meinst du im Ernst, du bekommst keine Karten?"
    --> Ist ja nicht so, dass Tokio Hotel gerade bei denen zu Hause waren XD


    Hey- julia will wirklich auf das Konzert von denen gehen? *g* Naja, dann wird sie sich schon richtig entscheiden --> für Bill XD
    Und Katrin ist so blöd zu ihr! Bin mal gespannt, was Bill antwortet^^ Und was dann aus den beiden wird^^


    @Bill-Fan 4ever:
    Ich denke mal, wir lassen das Ende der Geschichte erstmal auf uns zu kommen- und dann werden wir gaaanz lieb zu der Tanja sein, oder? XD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 16.06.2006, 22:44


    sal hat folgendes geschrieben: "Unter mir knackt etwas und ich schrecke hoch."
    -->Ich dachte erst Bill hätte sich unterm Bett versteckt! XD

    *roooofl*
    Na das wär auch ne Idee gewesen!! *totlach*

    Übrigens vielen Dank für deinen geilen Kommi!!
    Ich liebe solche Kommis wo einzelne Teile vom Teil (*höhö*) so "analysiert" werden xD



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 17.06.2006, 09:55


    he wieder echt n klasse Teil!!
    Wow die will freiwillig auf ein konzi?!Is ja geil!!
    Boah ich hasse diese Katrin. *erwürgen könnt*

    büdde mach schnell weiter!!


    @sal...jo so machen wirs :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    kleinemaus005 - 17.06.2006, 12:07


    Huhuuu =)

    Ja War Ma Wieder Nen Supa TeiL!!

    Freiwillig Aufn Konzi!?GeiL xD

    Kathrin Ist Ja Sooo Dumm Eh...
    Ich Hasse Die..

    Naya Baba...

    Mach Weiteeer



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 30.06.2006, 17:17


    Na ihr?
    Wollt ihr mir nicht noch ein paar Kommis widmen? :wink:
    *lieb frag und anglubsch*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 01.07.2006, 12:17


    Na klar wollen wir!!! XD Aber genauso wollen wir auch nen neuen Teil^^
    Hm... den letzen Teil hab ich dir ja schon kommentiert... Deswegen schreib ich dir jetzte einfach mal Kommies aus irgendwechen Teilen der Geschichte:


    ~~Kaltes Wasser findet den Weg in mein Gesicht.~~
    --> Voll die lustige Formulierung *sich grad vorstellt, dass das Wasser ihr Gesicht sucht* XD

    ~~ „Hi, hier ist Tom.“, meldet sich eine Stimme und ich grüble nach. Wer erlaubt sich hier gerade einen Scherz?
    „Ahja, klar. Lisa das ist nicht lustig.“
    „Hä? Wieso Lisa? Tom, nicht Lisa.“ ~~
    --> *lol* War irgendwie klar- am Anfang ist Julia manchmal echt noch verpeilt^^

    ~~ Lisa ist die erste an der Tür und tritt nervös von einem Bein aufs nächste. Schließlich nimmt ihr „unser“ Chauffeur die Last ab und klingelt für sie. ~~
    -->Erst unbedingt hinwollen und dann nicht klingeln können- nee, nee ;oD

    ~~ Mein Gott ist der süß! Hups, hab ich das grad wirklich gedacht!? ~~
    -->xD Find ich cool, wie sie sich das so langsam eingesteht- hast du gut gemacht!


    Sry, ist jetzt nicht so viel. Aber wenn nen neuer Teil kommt, dann gibts wieder mehr^^
    Liebe Grüße, Sal



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 01.07.2006, 22:13


    Ui - big dankeschön sal^^
    *knutsch*

    Hier kommt auch endlich mal wieder wat^^...
    Sry fürs warten-lassen!


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Die nächsten Tage verstreichen extrem langsam. Ich bin mir immer noch nicht klar darüber, ob ich Bill noch eine Chance geben soll oder nicht.
    Er hat auch seither noch nicht auf meine SMS geantwortet.
    Ich frage mich, wieso er mir nicht einfach ehrlich antworten kann.
    Mir ist sehr wohl bewusst, dass Bill ein stressiges Leben führt und wenn er einmal kurz Zeit zum verschnaufen hat nicht sofort daran denkt sich bei mir zu melden, aber er könnte mir doch wohl mal kurz auf eine SMS antworten oder etwa nicht!?
    Zugegebenermaßen bin ich schwer enttäuscht.
    Das letzte was ich von ihm gehört habe, war die SMS an dem Abend, dass ich mir Zeit lassen solle.
    Langsam begann ich mir doch etwas Sorgen zu machen.

    Aus Neugier und Langeweile beschloss ich mal eine Tokio Hotel Fanseite aufzusuchen und mal zu schauen, ob sie gerade irgendwelche Auftritte hatten.
    Ich wurde dank Mr. Google sofort fündig und entdeckte ein Tokio Hotel Fanforum.
    Ich meldete mich an und las ein paar Threadtitel.
    „Hat Bill eine Freundin?“, ist das erste was ich lese.
    Ich klicke mich rein und werde schier erschlagen von tausenden Postings. Ich gebe es auf, bevor ich richtig begonnen habe und verlasse den Thread kurze Zeit später wieder und werde schließlich fündig zum Thema Auftritte.
    Laut dem Forum waren sie gerade in Nürnberg. Morgen in Köln, dann ein paar Tage später in Hamburg.
    Stressiger Alltag, ohne Zweifel.
    Aber hatte er nicht wenigstens einmal 2 Minuten Zeit um mich anzurufen?
    Oder wenigstens eine kleine SMS zu schreiben?
    Nur um mir die Gewissheit zu geben, dass es ihm gut geht?
    Immerhin waren wir ja noch offiziell zusammen…
    Wenn auch irgendwie nicht richtig.
    Aber nein.
    Gar nichts!
    Niente!
    Nada!
    Nothing!
    Wieso ich mich dann nicht einfach nochmal melde?
    Das liegt einzig und allein an meinem Stolz. Ich kann nicht.
    Er muss sich melden!
    Immerhin hatte er nicht mal auf die letzte SMS geantwortet!
    Also ist ganz klar ER an der Reihe!


    ***Bill***

    „…dann wird alles guuuuuuuut......“
    Die letzte Zeile war gesungen, der letzte Takt gespielt.
    Ein letztes Mal ließ ich meinen Blick durchs Publikum schweifen.
    Irgendwie erwartete ich, gleich Julia zwischen all den Fans zu erkennen wie sie mir zuwinkte.
    Doch das war so was von unwahrscheinlich.
    Ich wusste nicht mal, ob sie von dem Konzert heute wusste…
    Woher auch?
    Ich hatte mich schon eine ganze Weile nicht bei ihr gemeldet.
    Der Stress wuchs mir über den Kopf.
    Und nicht nur das…
    Tom hatte mich deswegen schon mehrmals zusammengeschissen und zur Schnecke gemacht, doch ich könnte es nicht ertragen, ihre Stimme zu hören…
    Ich weiß genau, ich würde es ihr erzählen.
    Doch ich darf nicht.
    Das würde alles kaputtmachen…
    Ich hatte ja sowieso vor, mit Katrin endgültig Schluss zu machen, doch es kam immer irgendetwas dazwischen… Ich weiß, dass ist keine Ausrede. Zumindest keine gute.

    Ich bedanke mich ein letztes Mal für diesen Abend bei dem kreischenden, johlenden Publikum und renne hinter die Bühne.
    Mein Weg führt mich direkt in meine Garderobe.
    Doch alleine sein sollte mir nicht gegönnt sein.
    „Alter war das ein tolles Konzert, oder war es ein tolles Konzert?“, ruft Tom aufgedreht und kommt mitsamt der Türfüllung in die Garderobe. So hört es sich zumindest an.
    Ich nicke nur müde und schnappe mir eine Dose Red Bull vom Tisch.
    „Was ist denn los?“
    Toms Stimme wird etwas leiser und weniger aufgedreht und er setzt sich neben mich auf die Armlehne des Sessels.
    „Nichts, alles in Ordnung!“, erwidere ich sofort und versuche ein wenig zu lächeln.
    Es scheint wohl sehr gequält auszusehen, denn der Blick meines Bruders wird etwas skeptisch.
    „Na das sieht man…“, murmelt er und legt mir eine Hand auf die Schulter.
    „Es ist wegen Julia, hab ich Recht?“
    Ich schließe die Augen und nicke.
    „Man Bill, Alter! Wie oft hab ich dir schon gesagt, dass du die Sache endlich regeln sollst! Sonst kommt ihr nie auf einen grünen Zweig!“
    Wieder nicke ich nur resigniert.
    „Man, das weiß ich selbst. Aber das ist nun mal leichter gesagt als getan.“, kontere ich und öffne die Augen wieder.
    „Hast du endlich mit Katrin Schluss gemacht?“, fragt mein Zwilling und mustert mich eingehend.
    Ich schüttle nur langsam den Kopf und seufze.
    „Und hast du dich wenigstens bei Julia gemeldet?“
    Wieder schüttle ich nur mit dem Kopf.
    Ich komme mir wirklich schäbig vor, doch ich kann nichts dagegen tun.
    Katrin hat etwas so anhängliches und fast schon aufdringliches an sich, dass ich nicht von ihr loskomme.
    Auch wenn ich es ganz ehrlich schon mehrmals wirklich versucht habe!
    Doch sie lässt sich nicht so schnell abwimmeln.
    Ich wundere mich, dass sie nicht in diesem Moment um mich herumwuselt.
    „Du bist echt nicht ganz dicht, Junge!“, reißt mich Tom aus meinen Gedanken und steht kopfschüttelnd auf.
    „Du hast eine tolle Freundin, die dich über alles liebt und machst mit Katrin rum! Was glaubst du eigentlich wie lang sich Julia das noch gefallen lässt!?“, motzt er während er durch den Raum geht. „Dir ist echt nicht zu helfen!“
    Ich beobachte ihn bei seinem Gang durch den Raum.
    „Man ich werd doch wohl selbst am besten wissen, was ich tun muss, okay?“, motze ich ihn an.
    „Soll ich ehrlich sein?“, beginnt Tom, bleibt vor mir stehen und fixiert mich mit seinem Blick. „Im Moment wirkst du nicht gerade sehr zurechnungsfähig. Du weißt doch gar nicht was du tust!“
    „Oh doch, das weiß ich sehr wohl!“, schreie ich ihn an und springe von dem Sessel auf.
    Weiß ich das wirklich? Ich bin mir selbst nicht so sicher, aber das gebe ich niemals vor meinem Bruder zu.
    In dem Moment klopft es kurz an der Tür und im nächsten Moment steht auch schon Katrin im Raum.
    „Gibt’s Probleme, Jungs?“, fragt sie mit sanfter Stimme, stellt sich neben mich und streicht mir mit ihrer Hand über den Arm.
    Ich schüttle Tom einen Blick zuwerfend den Kopf.
    „Alles in Ordnung.“, beteuere ich und verlasse unter dem Vorwand auf die Toilette zu müssen den Raum.


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    ***Julia***

    Nun sind bereits zwei Wochen vergangen ohne ein Lebenszeichen von Bill.
    Nicht eine SMS, nicht ein Anruf. Einfach nur nichts!
    Ich konnte es nicht fassen.
    Was um alles in der Welt konnte so wichtig sein, dass er deshalb seine Freundin vergisst?
    Noch ein Tag bis zu dem Konzert in Stuttgart.
    Ich hatte beschlossen ihn zu überraschen und dann nach dem Konzert endlich mit ihm zu reden.
    Über meine Gefühle, über uns… Über alles.
    Doch da fiel es mir ein: Ich hatte total vergessen, mich um die Karten zu kümmern!
    Doch Tom wird mir sicher noch welche besorgen können…
    Ich beschließe ihn gleich mal anzurufen.
    Gesagt, getan.
    Im nächsten Moment habe ich ihn auch schon an der Strippe.
    „Ja?“, murmelt eine verschlafene Stimme ins Telefon.
    „Tom? Hier ist Julia…“
    „Hey du! Lang nichts von dir gehört…“
    „Ja…“, sage ich nur und wechsele schnell das Thema. „Ich wollte dich mal was fragen wegen dem Konzert morgen in Stuttgart.“
    „Willst du kommen?“, fragt er und ich kann fast sehen wie er zu strahlen beginnt.
    „Ja, ich würde gerne Bill überraschen und… naja, mit ihm reden…“
    „Gute Idee…“, murmelt er nur.
    „Naja und ich wollte dich fragen, ob du uns Karten besorgen kannst. Also Verena, Lisa und mir.“
    „Selbstverständlich, das lässt sich machen. Könnt auch Backstage-Karten haben, dann können wir uns nach dem Konzert noch unterhalten. Ich vermisse dich nämlich…“
    Wie süß…
    „Ich vermisse dich auch…“, erwidere ich und lächele.
    Er räusperte sich kurz. „Also dann lass ich dir morgen vor dem Konzert die Karten zukommen. Kommt dann nach dem Konzert einfach backstage. Wir sehn uns.“
    „Okay, vielen Dank.“
    „Kein Thema.“
    Wir verabschiedeten uns und ich begann mich auf den nächsten Tag zu freuen.
    Schnell rurfe ich noch Verena an und wir verabreden uns für den nächsten Tag gegen Mittag bei mir.

    ++++++++++


    Boah sorry für die Zeitsprünge von Gegenwart in Vergangenheit und wieder zurück >.<
    Das passiert mir einfach immer wieder...
    Tut mir leid^^ -.-



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    BlingBlingPerle - 01.07.2006, 22:30


    huhu...
    spitzööö^^
    ich find die teile echt toll!
    dein schreibstil ist auch echt klasse.
    mach bitte weiter.
    lg anna



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 03.07.2006, 21:41


    Hey!!!

    Oh danke, danke, danke, dass es endlich weitergeht!
    So, und jetzt für deine megalange Fortsetzung ein megalanges Kommi (ich hoff doch mal, dass es eins wird!!!) :oD



    ~~Er hat auch seither noch nicht auf meine SMS geantwortet. ~~
    --> Er weiß ja wohl auch nicht, was er will… 

    ~~ Ich wurde dank Mr. Google sofort fündig und entdeckte ein Tokio Hotel Fanforum. ~~
    --> xD Mr. Google- den würd ich auch mal gern kennenlernen^^ Wenn der alles weiß, was der so findet, dann *wow* ;oD
    --> und Julia hat dann sofort EIN Tokio Hotel Forum entdeckt??? *lol* (ich zweifel dann grad doch etwas an der Kompetenz von Mr. Google, wenn der nur eins findet. Oder er war grad wegen der Flut von Foren überlastet, so dass er nur das erstbeste angezeigt hat*g*)

    ~~„Hat Bill eine Freundin?“, ist das erste was ich lese. Ich klicke mich rein und werde schier erschlagen von tausenden Postings. ~~
    --> Na das kommt doch schon eher hin^^ Aber da „sieht“ man doch mal, wie viele meinen, etwas über ihn zu wissen- oder die haben ihn alle mit Julia gesehen xD

    ~~ Laut dem Forum waren sie gerade in Nürnberg. Morgen in Köln, dann ein paar Tage später in Hamburg.~~
    --> Yeah, Hamburg RoKKs!!! (war da aufm Konzi *supi geilo war*)-sry, musste ich los werden*g*

    ~~ Immerhin waren wir ja noch offiziell zusammen… ~~
    --> Echt? Aber so offiziell, offiziell ja nicht, ne???

    ~~Ein letztes Mal ließ ich meinen Blick durchs Publikum schweifen. Irgendwie erwartete ich, gleich Julia zwischen all den Fans zu erkennen wie sie mir zuwinkte. ~~
    --> *schon wieder ins träumen kommt*… und er denkt jetzt an sie! :o)… Ist doch voll toll, eigentlich ist er ja auf dem Weg zur Besserung! Aber der Junge macht es sich nur noch schwerer!!!

    ~~Tom hatte mich deswegen schon mehrmals zusammengeschissen und zur Schnecke gemacht,(…)~~
    -->find ich irgendwie gut, dass Tom sich so dafür einsetzt! Sonst peilt der das nie…

    ~~ Ich hatte ja sowieso vor, mit Katrin endgültig Schluss zu machen, doch es kam immer irgendetwas dazwischen…~~
    -->oh… dieser Kerl!!! Und er ist so richtig mir Katrin zusammen? Das geht ja gar nicht! Ich nehm das von oben wieder zurück (von wegen auf dem richtigen Weg sein und so) :o(

    ~~„Alter war das ein tolles Konzert, oder war es ein tolles Konzert?“, ruft Tom aufgedreht und kommt mitsamt der Türfüllung in die Garderobe. So hört es sich zumindest an. ~~
    --> *lol* musste grad voll grinsen (obwohl die Stimmung grad nen bisschen bedrückt ist…) Find ich gut, wenn das nicht immer die ganze Zeit so ein langer negativer Faden in der Story ist, sondern es immer wieder etwas aufgelockert wird :oD (wow, hab ich mich eben komisch ausgedrückt) =)

    ~~ Ich komme mir wirklich schäbig vor, doch ich kann nichts dagegen tun. ~~
    --> Ich weiß, ich hab mich darüber eben aufgeregt, aber irgendwie ist es schon nachzuvollziehen. Also, dass Bill jetzt gar nichts macht, aber mit die Sache mit Katrin wird ich wohl nie verstehen…

    ~~„Du hast eine tolle Freundin, die dich über alles liebt und machst mit Katrin rum! Was glaubst du eigentlich wie lang sich Julia das noch gefallen lässt!?“, motzt er während er durch den Raum geht. „Dir ist echt nicht zu helfen!“ ~~
    --> Eigentlich: 100 Punkte, Tom! Aber wenn man bedenkt, dass er ja sonst wohl eher der Typ ist, der mehrere auf einmal haben soll…Aber zum Glück in deiner Story nicht *g* … Ich hoff auch, dass es so bleibt! Wenn der sich jetzt auch noch als so ein „Lisa?-Wer-war-denn-nochmal-Lisa?“ –Typ herausstellt, dann ist der für mich auch unten durch!

    ~~ In dem Moment klopft es kurz an der Tür und im nächsten Moment steht auch schon Katrin im Raum. ~~
    -->Reist sie denen jetzt sogar hinterher, oder was??? Also als Tom und eigentlich auch die anderen würd ich die nicht Backstage lassen! Auch schon allein „Bill zu liebe“

    ~~ Doch da fiel es mir ein: Ich hatte total vergessen, mich um die Karten zu kümmern! ~~
    -->Das muss jetzt aber nen Scherz gewesen sein! So ist doch noch nicht mal eine verzweifelte (okay, sie macht im Moment nicht so richtig diesen Eindruck) Julia drauf, dass sie einfach vergisst, Karten zu kaufen! *mich selber gerade beim Zimmer-auf-den-Kopf-stellen sieht, weil ich meine Konzertkarten verlegt hatte…*räusper** Okay, auch nicht besser, sei ihr also verziehen *zwinker*

    ~~„Willst du kommen?“, fragt er und ich kann fast sehen wie er zu strahlen beginnt.~~
    -->Juhu! Wenigstens einer, der noch nett zu ihr ist (von Lisa und manchmal auch Verena(*g*) abgesehen). Tom ist mir in deiner Geschichte total sympathisch! Bill ja eigentlich auch, wenn er halt nicht diese Sache mit Katrin hätte… :o(

    ~~ Könnt auch Backstage-Karten haben, dann können wir uns nach dem Konzert noch unterhalten. Ich vermisse dich nämlich…“
    Wie süß…
    „Ich vermisse dich auch…“, erwidere ich und lächele.~~
    --> kann mich nur anschließen: Wie süß!!!*lol*


    So, weiter geht ja leider noch nicht, weil du ja noch nicht mehr geschrieben hast :'o( Schade!
    Aber wenn du gaaanz lieb bist, dann schreibst du ja bald weiter, nicht?*g*
    Liebe Grüße,
    Sal



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Anonymous - 06.07.2006, 22:36


    ~ Könnt auch Backstage-Karten haben, dann können wir uns nach dem Konzert noch unterhalten. Ich vermisse dich nämlich…“
    Wie süß…
    „Ich vermisse dich auch…“, erwidere ich und lächele.~


    Na ob zwischen den beiden wohl auch noch was passiert?^^
    Also Bill würd ichs gönnen!!! Nur die Schwester tät mir Leid....
    Man... Dieser Katrin und dem Bill könnte man ja nur eine reinhauen!!!
    naja ...hiermit beende ich mein Kommi...
    Mach bitte schnell weiter :)



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 09.07.2006, 14:16


    booah so eine dumme katrin bitch ne -.-
    booah und bill erst ne mit juli aund katrin zam sein...
    gehts den noch gut!??
    echt
    *aufreg*
    also ich würde bill niie und nimma überaschen der wär für mich gestorben *stur binz*
    soo also wieda geile teile (wie imma halt)
    also tschauii
    schnell weida *gg*

    baay

    hdgggdl

    kussi :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 09.07.2006, 17:48


    So^^
    Erstmal vielen lieben Dank für die ganzen Kommis =)
    Also dann... hier das Ende..
    Das is kein Scherz ;D

    Ich bin damit allerdings.. naja.. nich wirklich zufrieden. Weiß aber auch nicht, was ich noch ändern soll und deswegen stell ichs jetzt einfach rein, damit ich mich mal wieder ganz auf meine anderen FFs konzentrieren kann. (Bin aber momentan nich in Schreiblaune.. .___.)
    Auf geht's...

    ~~~~~~~~~~~~~~~

    Am nächsten Morgen beginnt wie beim letzten Konzert auch schon das Gewusel bei Lisa und mir.
    Ich bin schon total gespannt was Bill als Erklärung zu bieten hat, dass er nicht geantwortet hat…
    Um 12 etwa klingelt es an der Tür.
    Wie nicht anders zu erwarten war, war es Verena.
    Kurz darauf machen wir uns alle drei auf den Weg zur Halle.

    Es ist schon unglaublich viel los und wir stellen uns erstmal abwartend, einige Meter von der Meute weg, hin und sehen uns um.
    Auf einmal spüre ich eine Hand auf meiner Schulter.
    „Sind sie Julia?“, fragt mich ein Security und ich sehe ihn irritiert an.
    „Äh, ja. Wieso?“
    „Okay, das hier ist für sie.“, sagt er und streckt mir einen Umschlag hin.
    Ich wundere mich, wie er mich erkannt hat, nehme dann aber den Umschlag an und öffne ihn neugierig.
    Es sind 3 Konzertkarten und 3 Backstage Pässe darin enthalten und ich verteile sie gleich an Katrin und Lisa.
    Auf den Backstage Pässen stehen sogar unsere Namen.
    „Wollt ihr gleich mitkommen? Ihr könnt es euch drinnen gemütlich machen und müsst euch nicht anstellen. Die Jungs sind allerdings gerade nicht da. Aber sie kommen bald.“, schlägt der nette Security Mann uns vor und wir nicken zustimmend. Scheinbar hat ihn jemand über unser Kommen bestens informiert.
    Bestimmt Tom, schießt es mir durch den Kopf.


    Wir folgen ihm und er führt uns in einen kleinen Raum im Backstage Bereich.
    „Im Raum nebenan steht ein Buffet, da könnt ihr euch bedienen.“, meint er noch und lässt uns dann allein zurück.
    „Wow!“, ruft Verena glücklich und dreht sich in dem kleinen Raum ein paar Mal im Kreis.
    Es gibt eine große Couch, einen kleinen Tisch und sogar einen Fernseher.
    Nicht schlecht.
    Ich sehe auf die Uhr und stelle fest, dass es noch geschlagene 4 ½ Stunden bis zum Einlass sind.
    Wir machen es uns erstmal gemütlich und sehen etwas fern.

    Um Vier klopft es an der Tür.
    „Herein.“, rufen wir alle im Chor.
    Es ist Tom!
    „Hey!“, rufe ich, springe auf und umarme ihn.
    „Hey.“, erwidert er und lässt mich los um die andern beiden zu begrüßen.
    „Wo sind denn die anderen drei?“, frage ich ihn und setze mich wieder auf die Couch.
    „Die wissen noch nichts davon, dass ihr hier seid. Und ich würde es gerne bis nach dem Konzert verheimlichen. Sonst kann sich Bill beim Auftritt nicht konzentrieren… Das ist keine Seltenheit bei ihm“, antwortet er und ich nicke.
    „Okay.“
    „Ich hab leider keine Zeit mehr, wir müssen jetzt zum Soundcheck. Wir sehn uns nach dem Konzert!“
    Er drückt mich noch einmal und verschwindet dann winkend wieder aus dem Raum.

    ~~~~~~~~~~~~

    ***Bill***

    Heute geben wir ein Konzert in Stuttgart und Julia weiß nichts davon…
    Ich fühle mich wirklich mies.
    Aber ich konnte es nicht ertragen, ihr irgendeine Lüge auftischen zu müssen.
    Und das würde unweigerlich auf mich zukommen, wenn ich sie anrufen würde…
    Klar, ich könnte ihr die Wahrheit sagen, aber ich weiß genau, dass dann alles vorbei wäre…
    Ich hab ihr geschworen, sie nie wieder zu enttäuschen…
    Und ich habe es nicht eingehalten…
    Verdammt, ich könnte mir in den Arsch treten!

    In dem Moment kommt Tom wieder und reißt mich damit aus meinen Gedanken.
    „Also, dann machen wir mal den Soundcheck.“, sagt er und greift nach seiner Gitarre.
    Ich nicke und versuche mich krampfhaft auf das Singen zu konzentrieren.
    Doch das einzige, was mir die ganze Zeit durch den Kopf geht, ist Julia!
    Und schon nach der ersten Strophe werde ich unterbrochen.
    „So wird das nix, Bill! Reiß dich mal zusammen und konzentrier dich auf den Text.“, ermahnt mich Gustav.
    „’Tschuldige.“, nuschle ich und versuche mich zu konzentrieren.
    Nach ein paar weiteren Anläufen klappt es schließlich und nach einer Stunde sind wir fertig.
    Ich marschiere schnurstracks zurück in die Garderobe. Endlich mal allein sein…
    Doch Gott schien etwas dagegen zu haben und so klopft es wenige Minuten später auch schon an der Tür…

    ***Julia***
    Ich halte es nicht länger aus! Ich muss jetzt endlich mit Bill sprechen.
    Nach einem längeren Hin und Her beschließe ich es zu wagen. Auch auf die Gefahr hin, dass er sich beim Konzert dauernd versingen sollte… Tom möge es mir verzeihen.
    Auf dem Weg in die Garderobe der Jungs entdecke ich Katrin…
    Schnell bleibe ich stehen und verstecke mich hinter einer Säule.
    Ich beobachte sie und sehe, wie sie direkt auf mein Ziel zuläuft.
    Die Garderobe der Jungs…
    Sie klopft und streicht sich eine Strähne hinters Ohr.
    Wenig später öffnet sich die Tür und Bill tritt heraus.
    Ich halte die Luft an.
    Endlich sehe ich ihn wieder…
    Sein Anblick nimmt mir den Atem und ich beobachte gespannt das Geschehen.
    Was will diese Schnepfe noch von meinem Freund!?
    Und was will sie überhaupt hier!?
    Plötzlich nimmt sie ihn in den Arm und… und küsst ihn! Mitten auf den Mund!
    Mir bleibt vor Schreck der Mund offen stehen.
    Das darf jetzt nicht wahr sein!
    Das passiert hier gerade nicht wirklich, oder!?
    Er umarmt sie und erwidert den Kuss…
    Er… erwidert den Kuss!?!?!?!?!
    Er tut es tatsächlich…
    Ich kann es nicht fassen. Presse mir die Hand vor den Mund um nicht zu schreien.
    Schnell verstecke ich mich vollständig hinter der Säule und rutsche langsam an ihr herunter.
    Kann mir irgendeiner sagen, WAS genau ich falsch gemacht habe?
    Irgendwas muss bei meiner Geburt schiefgegangen sein…
    Oder wieso habe ich sonst so ein Pech…?
    Ich riskiere einen weiteren Blick zu der Garderobe, doch sie sind weg.

    Ich hatte mir wirklich viele Horrorszenen ausgemalt, die irgendwie begründeten, dass Bill sich nicht gemeldet hatte.
    Aber DAS übertraf alle meine Vorstellungen…
    Obwohl…
    Ich hätte es mir denken können!
    Hätte es wissen müssen!
    Eine Träne tropft mir auf das Dekolletee. Gefolgt von noch einer und noch einer…
    Ich merke gar nicht, dass ich immer noch hinter der Säule sitze und auf die Tür starre.
    Auf einmal spüre ich eine Hand auf meiner Schulter und sehe in das besorgte Gesicht von Tom.
    Er sagt nichts, nimmt mich einfach nur fest in den Arm und streicht mir über den Rücken.
    „Vergiss ihn. Wirklich. Du hast etwas Besseres verdient.“, flüstert er.
    Ich löse mich von ihm und blicke ihm in die Augen.
    Langsam streicht er mir eine Träne von der Wange und nimmt seine Hand auch nicht wieder von dort weg.
    „Du bist so hübsch…“, flüstert er fast unverständlich.
    Ich sehe ihn irritiert an. Habe das Gefühl, im falschen Film zu sein.
    Ganz langsam kommt er meinem Gesicht immer näher und drückt dann ganz sanft seine Lippen auf meine.
    Was genau wird hier gespielt?
    Ich bin wie gelähmt.
    Erst nach einer Ewigkeit stoße ich ihn sanft von mir weg.
    „Tom… i-ich kann das nicht! Tut mir Leid…“, stottere ich und schüttle den Kopf.
    Er nickt nur und steckt die Hände in die Hosentaschen.
    „Ich versteh schon… Nein, mir tut es Leid…“, murmelt er. „Aber das hier solltest du echt mal lesen. Seite 43.“
    Er streckt mir ein kleines Buch hin.
    Moment mal… Ich identifiziere es als DAS kleine Buch!
    Das, in das Bill in der Hütte am See etwas geschrieben hat…
    Ich nehme es, schlage es nach kurzem Zögern, wie Tom gesagt hat, auf Seite 43 auf und beginne zu lesen…
    ******
    Samstag: Ich sitze hier gerade in Toms und meiner Hütte an unserem Lieblingssee.
    Okay, sie gehört nicht wirklich uns, aber wir haben sie als unsere erklärt, nachdem sie seit vielen Jahren so was wie unser zweites Zuhause geworden ist.
    Bis gerade eben war Katrin bei mir… Sie hat mir gestanden, dass sie auf mich steht.
    Ich weiß nicht was ich davon halten soll…
    Sie hat mich geküsst und wenn ich ganz ehrlich bin, hab ich den Kuss nicht gerade zaghaft erwidert…
    Was bin ich nur für ein Freund!?
    ******

    Der Tagebucheintrag endet und ich sehe Tom geschockt an.
    „I-ist… das… wahr…?“, versuche ich krampfhaft die richtigen Worte zu finden, doch Tom winkt ab und unterbricht mich.
    „Lies einfach weiter…!“
    Langsam blättere ich eine Seite weiter und sehe, dass der Tagebucheintrag von selbigem Samstag noch fortgesetzt wurde…
    ******
    Ich hab’s schon wieder getan.
    Nachdem wir heimgefahren sind, bin ich zu Katrin ins Zimmer und naja… Man kann sich ja denken, was dann passiert ist…
    Wir haben uns schon wieder geküsst. Wilder, als noch am See. Viel leidenschaftlicher….
    Doch dieses Mal hatte ich ein schlechtes Gewissen…
    Ich dachte die ganze Zeit an Julia und mir wurde schlagartig klar, was für ein egoistisches Arschloch ich bin.
    Im selben Moment klopfte es an der Tür. Katrin hat aufgemacht und sofort erkannte ich Julias Stimme…
    Sie wollte reinkommen und in mir stieg die Panik hoch.
    Ich wusste, wenn sie mich jetzt hier – oben ohne – auf Katrins Bett liegen sieht, ist es vorbei.
    Doch ich wollte sie auf keinen Fall wegen so einer Dummheit verlieren!
    Trotzdem war ich unfähig, mich vom Fleck zu bewegen.
    Ich suchte krampfhaft nach einer Ausrede, doch mir fiel nichts ein… Gar nichts…
    Und das passiert mir wirklich nicht oft.
    Wenig später stand sie vor mir.
    In ihrem Blick sah ich die pure Enttäuschung.
    Ich konnte und kann es ihr nicht verübeln.
    Mir wäre es genauso gegangen…
    Nun ist sie weg und ich bin schuld…
    Tom und Lisa sind sie gerade suchen… Nachdem sie mich gesehen hat ist sie abgehauen.
    Ohne Schuhe! Ihr muss furchtbar kalt sein… Ich bin so ein Idiot…
    ******
    Damit endet der Eintrag. Das Papier ist in der Mitte etwas gewellt. Scheinbar hat er beim Verfassen des Eintrags geweint…
    Also doch! Hat Katrin also wirklich die Wahrheit gesagt…
    Aber wieso um alles in der Welt kann mir Bill das nicht sagen?
    Ist er wirklich SO feige!?
    Ich bemerke einen weiteren Eintrag, zwei Tage zuvor verfasst, und lese ihn zögernd:
    ********
    Ich weiß, dass es total bekloppt ist, aber ich treffe mich jetzt seit ca. einer Woche regelmäßig mit Katrin…
    Wir küssen uns auch…
    Ich weiß nicht als was Katrin diese Treffen sieht, aber für mich ist es eher eine Ablenkung.
    Keine Beziehung.
    Katrin tröstet mich ein kleines Bisschen über Julia hinweg…
    Sie wartet vermutlich immer noch auf eine Antwort von mir auf ihre letzte SMS, doch ich kann es einfach nicht…
    Ich kann ihr nicht antworten. Eine SMS würde nicht ausreichen, um ihr alles zu erklären.
    Doch wenn ich sie anrufe, weiß ich genau, dass ich ihr alles erzählen würde.
    Die Treffen mit Katrin…
    Und dann wäre es endgültig vorbei, das weiß ich…
    Aber ich liebe Julia immer noch…
    Es ist eine richtig beschissene Situation, aber ich bin selbst schuld. Es ist alles meine Schuld!
    Keiner kann und will mir dabei helfen...
    Tom ist total enttäuscht von mir und ich kann es ihm nicht einmal verübeln…
    *****
    Geschockt klappe ich das Buch zu und starre mit leerem Blick an die Wand.
    Weiter will und kann ich gar nicht lesen.
    Er trifft sich tatsächlich mit Katrin…
    Und er meldet sich nicht, weil er Angst hat, dass dann unsere Beziehung zerbricht!?
    Checkt er denn nicht, dass unsere Beziehung auch zerbricht, wenn er sich NICHT meldet!?
    Ist er wirklich SO naiv?
    So ein Arschloch!!
    Tom nimmt mir das Buch aus der Hand, wirft mir einen letzten vielsagenden Blick zu und geht dann schnellen Schrittes weg.
    …Und lässt mich im totalen Gefühlschaos zurück…


    ~~~~~~~~~~

    „Julia, ist das dein Ernst?“
    Lisa und Verena sehen mich geschockt an.
    Ich sitze tränenüberströmt vor ihnen auf der Couch und bin mehr als fertig mit den Nerven.
    Ich habe ihnen alles erzählt. Irgendjemandem muss ich das ja anvertrauen.
    Okay, FAST alles. Das mit Tom habe ich ihnen verschwiegen.
    Ich weiß nicht wie Lisa reagiert hätte. Ich wollte nicht, dass Tom ihr das Herz bricht.
    „Natürlich ist das mein Ernst…“, sage ich nur leise und vergrabe mein Gesicht unter meinen Händen.
    Es klopft an der Tür.
    Nicht zaghaft, sondern richtig.
    Es ist wohl eher ein Hämmern als ein Klopfen.
    „Macht auf!“, ruft der Wahnsinnige und Lisa schließt die Tür auf die wir zuvor in weiser Voraussicht verschlossen hatten.
    Bill steht im Türrahmen und als er mich erblickt kommt er schnellen Schrittes zu mir.
    „Es tut mir leid!! Wirklich! Lass mich erklären!“
    Ich würdige ihn keines Blickes.
    „Ich will keine Erklärung und auch keine Entschuldigungen mehr von dir. Nein danke!“, kontere ich mit tränenerstickter Stimme und springe von der Couch auf.
    „Julia, bitte…“, beginnt er erneut und ich merke, dass auch er den Tränen nahe ist.
    Doch er tut mir kein Bisschen leid! Kein Bisschen!
    Mir laufen die Tränen in Strömen die Wangen herunter, doch ich versuche mich zu beherrschen.
    „Ich hab die Tagebucheinträge gelesen… Du kannst mir für immer gestohlen bleiben, Bill. Ich hab dich geliebt, aber DAS geht wirklich zu weit. Du bist zu feige, um es mir ins Gesicht zu sagen! Auf nimmer Wiedersehen.“, ist das letzte, was ich zu ihm sage…
    Danach renne ich aus dem Raum, raus aus dem Gebäude, an all den wartenden Fans vorbei.
    Lasse all das hinter mir.
    Will es einfach nur vergessen.
    Das Kapitel Tokio Hotel in meinem Leben ist hiermit beendet…
    Auch wenn es mir schwer fällt… Sehr, sehr schwer fällt…

    See, I dont know why I liked you so much
    I gave you all, of my trust
    I told you, I loved you, now thats all down the drain
    Ya put me through pain, I wanna let u know how I feel

    Ich habe ihn wirklich geliebt, ihm so sehr vertraut…
    Doch er hast mich betrogen, mich hintergangen…
    Sowas muss ich mir echt nicht gefallen lassen. Er kann mir wirklich gestohlen bleiben. Für immer…
    Ich werde darüber hinwegkommen… Irgendwann…


    Fuck what I said it dont mean shit now
    Fuck the presents might as well throw em out
    Fuck all those kisses, they didn't mean jack
    Fuck you, you hoe, I dont want you back


    You thought, you could
    Keep this shit from me, yeah
    Ya burnt bitch, I heard the story
    Ya played me, ya even gave him head
    Now ya askin for me back
    Ya just another act, look elsewhere
    Cuz ya done with me

    Und er scheint jetzt allen Ernstes zu glauben, ich könnte ihm einfach so verzeihen.
    Nach alldem…
    Ohne mich, Junge!
    Such dir ein anders Opfer.

    Fuck what I said it dont mean shit now
    Fuck the presents might as well throw em out
    Fuck all those kisses they didn't mean jack
    Fuck you, you hoe, I dont want you back

    Ya questioned, did I care
    You could ask anyone, I even said
    Ya were my great one
    Now its, over, but I do admit I'm sad.
    It hurts real bad, I cant sweat that, cuz I loved a hoe
    Fuck what I said it dont mean shit now
    Fuck the presents might as well throw em out
    Fuck all those kisses they didn't mean jack
    Fuck you, you hoe, I dont want you back

    Mir hat es nun endgültig die Augen geöffnet.
    Bill ist ein Idiot und wird es womöglich immer bleiben…
    Er hat mich wirklich sehr verletzt…
    Aber das ist alles vorbei!

    Nun beginnt mein neues Leben, ohne Bill…

    Und ich freu mich drauf…!


    ENDE

    Soooo, Ende im Gelände ;)
    Ich weiß, das Ende ist scheiße! Aber irgendwie musste ich das ganze mal beenden…
    Ich hoffe, es hat euch wenigstens etwas gefallen ^^
    Vielleicht lässt sich ja mal über eine Fortsetzung reden… kP
    Aber mal sehen, was die Zukunft bringt. xD

    LG,
    Tanja



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tokio-Girl - 09.07.2006, 20:21


    ach gottchen...
    *taschentuch zück*
    kein happy end!? :cry:
    schlimm...
    jaa bill is da wirklich ein arschloch ein riiiießen großes!!
    ...
    aba das die ff ein unhappy end hat niich schön
    *taschentuch nehmz*
    aba deine ff war wirklich seehr schön^^
    hab sie voll geliebt!!
    die idee die ganze ff eigentlich war echt wunderschön

    also ich sag dann bay tschüssi^^
    ich hoffe ich werd noch mehr von dir lesen^^

    baay

    hdgggdl :D



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    xHopelessx - 10.07.2006, 00:26


    *schock* Du kannst die FF doch net so einfach beenden??!!!Nicht so schnell und nicht jetzt!! *blöd find*
    Die war doch so toll und ich wollte noch mehr von der haben!!
    *schluchz*



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    *~Li-Ro~* - 10.07.2006, 04:33


    Genau gestern hab ich angefangen , die FF zulesen & grade eben les ich da das Wort Ende ???

    :shock: Man ey >_< :shock:

    Naja...ich fand die FF jedenfalls echt toll...
    Sie ging gut zulesen & sie war einfach toll xD

    Schreib bitte , bitte , bitte ein 2.Teil...da werd ich wieder dabei sein...
    Aber bitte schreib mir ne PM wenns soweit ist , nicht das ich dann wieder erst anfange zulesen , wenn es vorbei ist xD

    O.k.?
    Naja , dann hoffe bald ne PM von dir zubekommen!!!

    LG
    Rox



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 10.07.2006, 16:33


    Ich... ich weiß jetzt echt nicht, was ich dazu sagen soll... Es ist so.... hm... das "Ende" passt ga nicht so richtig zur Geschichte... Zwar finde ich das gut, dass die Geshichte so in sich verknüpft ist ( z.B. dass jetzt noch man Bills Buch auftaucht) Und der Schreibstil ist und bleibt jetzt voll super- aber das Ende ist nen bisschen unwürdig für die Geschichte... Klingt jetzt irgendwie blöd... Naja, trozdem danke für die tolle Fanfiktion! Es waren wirklich schöne Stunden, die zulesen *abschied nimmt*
    Aber ich würde es halt wirklich gut finden, wenn es noch eine Fortsetzung geben würde...
    Liebe Grüße,
    Sal



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 10.07.2006, 16:47


    @all:
    Danke für die Kommis =)
    Ich freu mich jedes Mal wieder wie'n Schnitzel ;D

    @sal:
    Ja, mir gehts auch so. Find das Ende auch nicht gut..
    Aber Enden schreiben lag mir noch nie :oops:
    Vielleicht gibts ja echt mal ne Fortsetzung^^



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 04.10.2006, 22:14


    Hi..
    Ich wollt nur mal so anmerken, dass ich seit nen paar Tagen an ner Fortsetzung von dieser FF hier schreibe.. ^^
    Ein paar von euch hatten sich das ja gewünscht.. und ja. Ich hab gedacht ich könnte ja ma machen *g*
    Aber bis ich den ersten Teil reinstelle könnts noch was dauern. Mal sehn.
    Wollt ich nur mal so anmerken, ne? ^^

    LG



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    sal - 05.10.2006, 14:38


    WAS??? Echt?!? Das finde ich ja total super!!! *freu*

    Hast du dir denn jetzt schon die ganze Handlung ausgedacht, oder schreibst du einfach drauflos? Naja- Hauptsache, es geht weiter^^ Hast du vielleicht ein kleines "Intro" für uns, damit die Wartezeit für den ersten Teil etwas verkürzt wird? Also so eine Art... hm - naja, wies halt auch auf Büchern drauf steht. Ein paar kleine Sätze, die was über den Inhalt andeuten, aber noch nichts verraten ;oD Wäre echt voll cool^^

    Ich werd demnächst dann die Geschichte noch mal lesen. Das ist dann schon mein... kp... 4./5. Mal oder so^^

    Ist jedenfalls toll, dass du dich zum neuen Teil entschieden hast! Daaanke :oD

    Liebe Grüße,
    Sal



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 05.10.2006, 16:59


    Hey Sal!

    Also die ganze Handlung hab ich mir noch nicht ausgedacht, aber die Grundstruktur hab ich auf jeden Fall. Und es kommen dann halt spontane Änderungen je nach Stimmung evtl. dazu. ^^
    Aber einfach drauflos schreiben tu ich nich mehr. Das wird bei mir nix. *gg*
    Wegen dem Intro hm.. also ich weiß nicht ob ich das hinbekomme. ;)
    Aber ich kanns ja mal versuchen... ^^

    Was?! Schon so oft hast du meine FF gelesen? :shock:
    Find ich ja cool! *g*

    LG, Tanja <3



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Toms Secret Affair - 28.10.2006, 11:27


    Hallöchen Tanja =)
    Ich hab' mir mal deine Story durchgelesen und muss dir jetzt mal meine Meinung an den Kopf pfeffern:

    Ehrlich, die ist sehr sehr super geworden! Du hast einen sehr tollen Schreibstil, die Lage + Gefühle super geschrieben und ich lese hier schon seid 9:40. Jedes Kapitel war irgendwie so fesselnd und ich muss mal ehrlich sagen das sich die ganzen Stunden Lesen absolut gelohnt haben!
    Was mir aber eher weniger gefallen hat ist, das Julia Bill so schnell verziehen hat, am gleich darauf folgenden Tag. Gott sei Dank hat sie jetzt ihren "Fehler eingesehen" und joa.

    Also ich lese den Zweiten Teil auf alle Fälle und hinterlasse dort auch meinen Senf ;)

    Greetings, Yasi.



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 11.12.2006, 22:53


    Ich hab i-wie voll vergesse auf dein Kommi zu antworten. -.-'

    Jedenfalls ein dickes DANKE an dich <33
    Freut mich wahnsinnig, dass dir die Story gefällt! (:
    Und das mit dem schnellen Verzeihen von Julia am darauffolgenden Tag, da stimm ich dir zu. Das hat mir selbst dann auch nicht gefallen. *g* Aber wie du schon sagtest, hat sie's dann ja eingesehen. ^^

    LG Tanja



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Sternenraeuber - 09.01.2007, 23:46


    Hey Tanja.

    Also ich habe gerade deine FF zuende gelesen.
    Wäre ja echt geil so leicht ne freundin von Tom oder Bill zu werden.
    Also bei der FF gibt es wenig Kritik.
    Nun gut einen Typen zu Küssen der gerade gekotzt hat ist nicht besonders Lecker.*Ich spreche aus eigener Erfahrung.*

    Kathrin: Also diese Frau geht gar nicht. Was für ne falsche Schlange. Also was die abgezogen hat ist echt mega scheisse. An Julias stelle wäre ich nicht so ruhig geblieben. Ich hätte Kathrin stundenlang in die fresse gehauen. Und die nennt sich Freundin? Oh man...

    Naja und Bill: Der Junge macht es sich ja auch tierisch einfach. Denk einmal Küssen und schon ist alles vergessen oder wat! Typisch Kerl. *Hoffentlich ist Bill in Wirklichkeit nicht auch so ein Arsch.* Aber wohl eher nicht, der kleine bill kann keiner Fliege was zu leide tun. :-D

    Aber eins verstehe ich nicht. Wollte Kathrin nicht was von Georg? Oder habe ich da was falsch gelesen? Kann ja ma passieren. :lol:

    Was ich auch ein bissl schade fand, war das Gustav immer ohne Freundin war. *Voll sünde alle voll am rumknutschen und er muss zu gucken.*

    Naja also deine FF war total geil. Also ich muss sagen teilweise musste ich mir echt ein Taschentuch zücken. Ich habe richtig mit gelitten.

    Du kannst dich super ausdrücken. Und das du ma in der zeit verrutscht bist ist mir gar nicht aufgefallen. :-D

    Ich hoffe das ich noch viele FF´s von dir zu lesen bekomme.

    Echt total geile ff.
    Kannst echt stolz auf dich sein.

    Viele liebe Grüße *STERNENRAEUBER*
    PS: Vll. kriege ich ja Nachhilfe von einer Expertin wie Dir!!! * :-D *



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 13.01.2007, 19:32


    OMG ich seh deinen Kommi ja jetzt erst!
    Wow, danke für das Lob :oops: Bin grad total erschlagen. ^^
    Danke! <3

    Es gibt übrigens eine Fortsetzung zu der FF, falls du's noch nicht gesehen hast =)
    In meiner Sig ist der Link dahin.

    LG Tanja



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    bLeeding_doLL - 14.02.2007, 11:36


    Ich sollte Kommie da lassen?
    Also ich hab die Ff eh gelöesen aber irgendwie bin ich nicht oft dazugekommen ein Kommie zu schreiben.
    Ich fandf die FF wirklich schön und ganz toll *-*
    Teil zwei werd ich natürlich auch lesen
    also ;)
    lg me



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Pingu - 28.05.2007, 16:25


    Aloha erst mal....

    Also anfangs muss ich mich als eingefleischten Slash-Fan outen und gestehen,das ich eigl. eher selten bis gar nicht Non-Slashiges lese, aber meine Freundin brachte mir gestern "Ein Konzert und seine Folgen" als ausgedruckte Version,mit den besten Empfehlungen und da ich heute in der Mittagsstunde tierishce Langeweile hatte, hab ich halt angefangen und mich in die FF eingelesen.....und ich hab gelesen und gelesen und gelesen und gelesen....Bis ich fertig war.....

    Und ich muss gestehen...die FF is der Knüller....!!! Julia,die eigl. dauer rot war und den "Rotwerd-Rekord" alle 2 Seiten aufs neue gebrochen hat,fand ich auf ihre Weise extrem Liebnswert und der Humor mit dem die FF teilweise geschrieben ist,ist einfach nur spitze....

    Wie du Bill anfangs immer beschrieben hast,das war einfach süß....wirklich....die zarten Annäherungs versuche,aber was er dann gemacht hat..alta..ich sah mich hier schon mit ner Bratpfanne auf Bill rumkloppen....wie kann man nur so blöd sein....

    Aber ich finde es mal sehr erfischend, das Tom scheinbar der sensible in einer FF ist und Bill das Frauenmordende Schwein.... XP

    Und,ich hab gleich nach der ersten Seite mal das erste Album von TH rausgekramt,weil das einfach so schön passte....Ich muss sagen,deine FF hat mir ne recht gemütliche Mittagsstunde beschert,so mit Musik hören,in eine Wolldecke eingemummelt aufm Bett liegen und in eine FF abtauchen...

    Ich kann das nicht oft,also vollkommen in einer FF versinken,besonder schwer fällt es mir bei non-slash oder generell FFs mit anderem Pairing als Bill x Tom Aber dennoch,dir ist es gelungen...nicht zuletzt durch deinen wunderschönen Schreibstil,doch ja,ich muss sagen,der ist wundervoll.....


    Auch wenn ich Anfangs eher skeptisch war,was diese FF anbetrifft,so werde ich nun nachher auch noch den 2. Teil anfangen zu lesen....

    Denn ich war echt raurig,als ich "ENDE" las.....


    Gutti,das solls ersma von mir gewesen sein..wir sehn uns beim 2. Teil....^_^


    LG


    Pingu



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Sternenraeuber - 28.05.2007, 20:28


    hey ihr....

    Nur mal so zur anmerkung: Ich war die freundin die pingu die ausgedruckte version gerstern vorbei gebracht hat.....Siehste pingu ich sag doch die ist der ober hammer.... Ich lüge nie..... :-D

    Also tanja da müsste ich bei dir ja mindestens 10+ Punkte kriegen...

    lieb euch...



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Tanja - 29.05.2007, 14:40


    Hey!
    WOW, bin grad hammer erschlagen von deinem Kommi, Pingu! :shock:
    Ist das toll ey ^^ *freu* Freut mich tierisch, dass ich dir mit meiner FF einen schönen Mittag bereiten konnte :-D
    Und @ Sternenraeuber: Jaaahaa, sogar nicht nur 10 Pluspunkte, sondern gleich 1000. :wink: Süß von dir, dass du die sogar weiterempfiehlst.



    Re: Ein Konzert und seine Folgen...

    Sternenraeuber - 29.05.2007, 21:17


    hey süsse. na klar tue ich das..du bist doch meine lieblings ff schreiberin... *schleim* :-D nein im ernst das bist du wirklich....


    Lieb euch...



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