Eine Eisige Berührung - Der 14. Spielabend

DUNGEONS & DRAGONS
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    Re: Eine Eisige Berührung - Der 14. Spielabend

    SL - 02.04.2008, 17:13

    Eine Eisige Berührung - Der 14. Spielabend
    Hört her, Ihr edlen Leute....

    ... wir schreiben den Oghmastag des 1 Zehntages im Monat Nachtal des Jahres der Goldenen Erleuchtung.

    Wieder einmal konnten die anstrengenden und gefährlichen Ereignisse der vergangen Tage unsere Helden aufhalten. Sie sitzen im Kreis der Gemeinschaft, sich am Feuer wärmend und erwarten den Kommenden Tag mit seinen Prüfungen.

    Unsere Helden Kael`thas, Ollowain, Shillandra, Thalion und Tan´Sharrid sind am nächsten Morgen nach Ihrer Rast erneut aufgebrochen. Sie umwanderten den nahe liegenden Wald, in dem Sie noch Tage zuvor den Mystrapriester aufsuchten, und folgten den Gebirgsausläufern im Osten, nach Süden. Nach zwei Tagen des Reisens umwanderten Sie einen Gebirgshang und führten Ihren Weg anschließend nach Nord-Osten in ein Gebirgstal fort. In Diesem Tal, so wussten unsere Helden befand sich das kleine Dorf Friggendorf. Friggendorf war Ihr Ziel, denn Sie waren hier um nach der verwundenen Ehefrau von Elbrich Kupferblick zu suchen.
    Nach anfänglichen Scheuen Blicken der Dorfbewohner wurden unsere Helden dann doch noch freundlich in Empfang genommen und herzlichst Begrüßt. Sie wurden in die Ereignisse der vergangenen Wochen in Kenntnissen gesetzt und vergeudeten anschließend keine weitere Zeit und hörten sich bei den Dorfbewohnern um.

    Dank Kael`thas schneller Auffassungsgabe durchschauten unsere Helden schnell die Ereignisse und erkannten das die Priester der Mondgöttin hinter den spurlosen Verschwinden der Dorfbewohner steckten.

    Sie schauten sich im Tempel um und als sich die Gefährten in einem Großen Raum hinter dem Altar aufhielten, blieb Ollowain starr stehen, verdrehte die Augen und wirkte für einen kleinen Moment Regungslos. Einen kleinen Augenblick später hatte Ollowain auf einmal eine Schriftrolle in der rechten Hand, die er selbstverständlich wegsteckte und dann kam wieder leben zurück in Ollowains Glieder. Er schüttelte kurz den Kopf und zeigte dann selbstsicher auf einen Geheimen Abgang der unter den Tempel führte. Unsere Helden führten alle Priester in eine kleine Kammer und sperrten diese dort ein um sicher zu gehen, nicht in Ihren Bemühungen das Böse zu bekämpfen, unangenehm gestört zu werden.
    Anschließend machten Sie sich daran den Abgang in die Katakomben freizuschaufeln, was ihnen nach weiteren Stunden gelang.
    Der Weg nach unten lag frei, und sofort spürte Ollowain die böse Energie die aus den Tiefen empor stieg.

    Unsere Helden zögerten nicht, und ließen sich, Tan`Sharrid vorne weg, an einem dicken Hanfseil in die Katakomben hinab.
    Unten angekommen wurde Tan`Sharrid sofort von einigen Untoten überrascht, denen das nicht ganz so lautlose eintreten der Helden, auf selbige aufmerksam gemacht hatten.
    Bevor jedoch die Situation nur im Ansatz Gefährlich werden konnte, hob Ollowain sein Heiliges Symbol empor, schritt an Tan`Sharrids Seite und vernichtete alle Untoten Kreaturen mit einem Gebet an die Rote Ritterin.

    Nach diesem Kampf entzündeten die Gefährten ihre Fackeln und ihre magischen Lichter und schauten sich erstmals in diesen alten Katakomben um. Die Wände waren feucht und der Boden eisig kalt. Es roch leicht modrig und bei jedem Schritt unserer mutigen Helden wurde jahrhunderte alter Staub aufgewirbelt. Sie durchschritten einige Türen, gingen durch kalte Flure und Korridore und mussten sich immer wieder Untoten Kreaturen stellen. Obwohl ein Großteil der Kämpfe Kräfte zehrend war gab es kein Monster, bei dem unserer Helden Gefahr liefen ernsthaft verletzt zu werden.
    Dann jedoch durch schritten sie eine Tür hinter der sich ein Raum mit gewaltigen Ausmaßen aufzeigte und in diesem Raum lauerte ein untotes Monster das ebenfalls gewaltige Ausmaße hatte. Eine untote Kreatur, sechs Meter hoch und mit armen stark wie die eines Riesen und Klauen so scharf wie verzauberter Dolch. Und obwohl dieses Wesen zuerst Groß und unbeholfen wirkte entpuppte es sich als gewannt wie eine Wildkatze.
    Es entfachte ein gewaltiger Kampf, der für die Helden ein Meilenstein in Ihrer bisherigen Kampferfahrung darstellen würde. Sie wurden in all Ihren Fähigkeiten geprüft und nur diesen ist es zu verdanken das die Gefährten wieder einmal als Sieger, auch in dieser Begegnung, gingen.

    Was sie nach ihrem Erfolg in diesem Gefecht noch nicht wussten, war das ihre Größte Herausforderung an diesem Tage aber noch vor Ihnen lag. Nach dem Sie Ihre wunden versorgt hatten stießen unsere mutigen Abenteurer die nächste Tür auf um noch weiter in diesem unbekannten Katakomben vorzudringen um die Quelle zu suchen, welche für diesen verdorbenen Ort verantwortlich ist.
    Sie kamen an eine Wendeltreppe die weiter hinab ins dunkle führte, und alle wussten dass dort unten das Böse lauerte. Langsam aber stetig stiegen sie die alten aus Granit geformten Treppen hinab und kamen an eine prunkvolle Tür hinter der unsere Helden Gelächter hörten. Sie wollten die Tür aufstoßen um Ihrem Feind zu überraschen doch wie es schien war dieser auf die Begegnung mit unseren Helden vorbereitet. Die Tür war verbarrikadiert und so dauerte es einige Momente bis der Weg in den Raum dahinter frei lag.

    Sie stürmten in den Raum und fanden sich in einer Großen, von zehn Säulen gestützten Halle mit einer Deckenhöhe von knapp vier Metern wieder, an dessen Ende ein Mann in einer purpurfarbenen Robe an einem Schreibtisch saß der nur von einer Kerze beleuchtet wurde. Diese Halle war eindeutige ein Tempel Schar´s wie unsere Helden erkannten und dieser Mann am Ende des Raumes lachte ununterbrochen und sein halb untotes Gesicht war zu einer schrecklichen Grimasse verzogen. Unsere Gefährten wussten dass dieser Mann das Böse anbetete und zögerten keinen Augenblick und gingen sofort zum Angriff über.
    Thalion eröffnete sofort das Feuer und versenkte einen Pfeil in der Schulter dieses Schar´s Klerikers und Ollowain wirkte zur Vorsicht einen seiner mächtigen Zauber zur Bannung anderer Magie. Zeitgleich stürmten die anderen Gefährten im Schatten der Säulen voran. Der Mann erhob sich aus seinem Stuhl und löschte die Kerze. Das einzige Licht was noch existent war, war das welches unsere Helden bei sich trugen. Sie wurden Vorsichtiger da Sie Ihren Feind nicht mehr sahen. Tan`Sharrid stürmte weiter vor und entdeckte den ersten Gegner den er im Nahkampf bekämpfen konnte. Es war ein untot dreinschauender Krieger in Plattenrüstung der ein Schild und ein Schwert trug. Doch es kam nicht zu dem von Tan`Sharrid erhofften Angriff seiner seits da er plötzlich auf magische weise in seiner Bewegung inne halten musste. Er hatte keine Kontrolle über seine Glieder und konnte nur mit ansehen wie er starr da stand.
    Aus dem Schutz der Dunkelheit stürmte gerade ein zweiter von diesen stark gerüsteten Kriegern, der zusammen mit seinem Kumpanen den Wehrlosen Tan`Sharrid niederstrecken wollte. Doch diesmal kam Kael`thas seinen Gegner zuvor und sorgte seinerseits dafür das diese durch sein Netzzauber in Ihrer Bewegung gestoppt wurden und sich in den klebrigen Fängen des Netzes verfingen.
    Diese beiden Gegner waren aus Erfahrungswerten für einige Sekunden lahm gelegt so dass sich unsere Helden nur noch um den in der Dunkelheit verschwundenen Kleriker kümmern mussten. Da einzige was immer wieder von ihm zu sehen war, waren seine vernichtenden Zauber die auf die Helden nieder gingen und schwer zusetzten. Ollowain kam mit seiner heilenden Magie kaum hinterher. Kael`thas erwiderte die Angriffe des Klerikers seinerseits mit Feuerbällen die er dank eines magischen Gegenstandes schleudern konnte.
    Der Kleriker erkannte das Kael`thas in diesem Moment durch diese mächtigen Angriffe wohl den gefährlichsten Gegner darstellte und wirkte in einem Bruchteil einer Sekunde einen Zauber mit dem Kael`thas seinem Augenlicht beraubt wurde.
    Dieser Kampf hätte wirklich übel für unsere Helden ausgehen können wenn Tan´Sharrid nicht in dem Moment von Kael`thas´s Erblindung seine Kontrolle über seinen Körper und seine Fähigkeiten zurück erlangt hätte.
    In Vollster Wut lies Tan`Sharrid seine Flammen über seinen Körper empor steigen und landete einen nach dem anderen mächtigen Hieb bei seinen Gegnern.

    Auf einmal hörte er ein Flüstern an seinem Rechten Ohr, dass - Tan`Sharrid, Du wirst sterben - von sich gab und eine Warnung mit schönen Grüßen eines bereits bekannten Tara`glyn´s.
    Gerade als Tan`Sharrid darüber nachdachte woher dieser Kleriker seinen Namen kannte, merkte er eine Eiskalte Berührung die Ihm durch Mark und Knochen ging. Ein höllischer Schmerz folgte der Tan`Sharrid fast das Bewusstsein raubte. Er konnte noch einmal einen Schlag austeilen mit dem er den Kleriker niederstrecken konnte. Das wunderliche war nur, dass der Kleriker diesen Schlag nicht versuchte auszuweichen sondern ihn mit einem grinsen auf seiner diabolischen Fratze hinnahm. Der Kleriker ging tot zu Boden und Tan`Sharrid tat das gleiche, da der eisige Schmerz, der vor wenigen Sekunden durch die Berührung des Klerikers seinen Körper heimsuchte, sein Herz zum platzen brachte.
    Seine Lebensgeister wurden ausgelöscht, nur Shillandra ist es zu verdanken dass er wieder unter den Lebenden weilt, wie sie dieses Tat ist eins Ihrer zahlreichen Geheimnisse.

    In diesen bösen Hallen stehen nun, Kael`thas noch immer blind, Tan´Sharrid von eisiger Kälte ausgefüllt und der Rest der Gruppe vom Kampf stark geschwächt. Wir können nur hoffen dass unsere Helden auf keine weiteren Kreaturen in diesen Katakomben treffen, denn dieses würde vermutlich den Tod unserer Gefährten bedeuten.

    Wir schreiben den Silvanustag des 1 Zehntages im Monat Nachtal des Jahres der Goldenen Erleuchtung.

    Erhebt eure Becher zum Wohle dieser Mannen. Betet mit mir zu den Göttern, dass unseren Helden in diesen dunklen Tagen der Mut und der Tatendrang nicht ausgehen und dass das Glück Ihnen weiterhin hold ist.
    Mögen Kael`thas, Ollowain, Shillandra. Thalion und Tan´Sharrid noch viel Licht über diese dunklen Tage bringen.

    PROST!!!



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