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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Anonymous - BlackShine Forum: La Montana aus dem Unterforum: Anmeldungen/Abmeldungen Antworten: 3 Forum gestartet am: Freitag 18.05.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Hope Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 11 Monaten, 21 Tagen, 17 Stunden, 13 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Hope"
Re: Hope
Anonymous - 30.03.2008, 20:17Hope
Angaben zu euch
Name*:
Key
Alter*:
14
Geburtstag*:
21.12.1993
Geschlecht*:
weiblich
eMail*:
LaMontana@web.de
ICQ:
/
Angaben zu eurem Pferd
Bild/Aussehen*:
http://www.slawik.com
Alter*:
5 Jahre
Geschlecht*:
Stute
Rasse:
Andalusier
Charakter/Vergangenheit*:
Wie könnte man Hope am besten beschreiben? Am besten würde man jemanden fragen, der Hope schon sehr lange kennt. Doch da gibt es niemanden, außer ihrer Mutter.
Damals, bis vor drei Jahren, war Hope noch ein ganz normales Pferd. Sie war lebenslustig, hatte viele Freunde und immer Spaß. Hope wollte immer alles ganz genau erkunden und wissen, sie war sehr neugierig. Es gab nie Streit mit ihr, denn sie war stets gehorsam und achtete darauf, die Gefühle anderer nicht zu verletzen. Das waren die guten Zeiten in Hopes Leben.
Doch dies änderte sich schlagartig, als unser Leithengst, Zeus, ihr Vater, starb und sein Sohn, Gourmet, die Herde übernahm. Von nun an gallten andere Regeln, härtere und strengere Regeln. Grausame und Hinterhältige. Unsere Herde hatte so etwas nie von Gourmet erwartet, aber die Herde drohte zu zerbrechen. Einige von uns wehrten sich und wurden schrecklich bestraft. Auch Hope und ich wollten uns wehren, aber wir bekamen von Tag zu Tag mehr Angst und hielten uns an die Regeln. In Hope stieg von Tag zu Tag mehr Hass auf. Hope war doch gerade mal zwei Jahre gewesen. Sie musste täglich ansehen, wie andere Stuten geschlagen und misshandelt wurden. Auch die Junghengste hatten es schwer. Gourmet verschonte bloß uns zwei, weil wir stets gehorsam waren. An Flucht dachten wir nicht. Wir lebten in einem gefährlichen Tal und konnten ohne Herde kaum überleben. Hier wimmelte es nur so von Wölfen und anderen wilden Tieren. Als ein weiteres Jahr vergangen war, bekamen wir ein neues Herdenmitglied. Es war nichts besonderes, denn ständig kamen nichtsahnende Pferde zu uns und dachten, wir wären eine Herde die durch dick und dünn ginge. Doch dieses neue Herdenmitglied veränderte alles. Der Name des Hengstes war Noodless Nugget, er war groß und stark und Gourmet hätte eigentlich wissen müssen, dass Noodless mit ihm irgendwann um den Platz als Leithengst kämpfen würde, aber er war dumm wie Brot, auch wenn er grausam war.
Als die zwei diesen Kampf führten, sahen alle zu. Natürlich wollten wir, dass Noodless Nugget den Kampf gewinnt und der neue Leithengst wird, aber da wussten wir noch nicht, dass er mindestens genauso schrecklich wie Gourmet war.
Aber natürlich gewann er, er war um einiges stärker und größer, wie bereits erwähnt. Die ersten Monate waren die schönste Zeit für die ganze Herde nach Zeus Tod. Doch dann fing alles wieder von vorne an. Die Regeln waren noch kranker als die des Gourmets und Hope wollte sich endlich waren. Sie war inzwischen schon fast vier Jahre alt, aber ich hielt sie davon ab sich zu wehren. Wer wusste schon, was dann mit passieren würde. Aber Hope ließ sich nicht abhalten. Sie konnte dieses Leben nicht als Leben sehen und wollte es auch nicht führen. Sie schmiedete Rachepläne, zusammen mit anderen jungen Pferden der Herde, die älteren fanden bloß, dass sie nicht mehr ganz dicht war. Sie wusste ja nicht, was auf sie zu kam. Aber Noodless Nugget kam dahinter. Er hatte den Plan der Jungtiere durchschaut und wollte ihnen mit Gewalt zeigen, dass dieses Verhalten in der Herde nicht geduldet wird. Völlig krank! Er wollte unsere jungen Pferde treten, dass sie bluten. Er sagte es uns immer wieder und die drei standen dort in der Mitte eines großen Kreises von Pferden, mit traurigen Augen und hängenden Ohren. Sie hätten alle etwas tun wollen, aber Noodless war zu mächtig. Er war noch mächtiger als Gourmet.
Ich sah unter Tränen zu, wie meine Tochter und unsere Jungpferde von Noodless verspottet und misshandelt wurden. Doch ich konnte nicht ertragen, wie sie jedesmal vor Schmerzen wiehrten und aufschrien. Ich stürzte mich vor Hope und nahm die ganze Schuld auf mich. Das brachte Noodless Fass zum überlaufen. Nun machte er nicht mehr die Jungen fertig, sondern trat mit aller Kraft auf mich ein. Ich erinnere mich nur noch sehr schwach daran, aber ich weiß mit Sicherheit, dass es große Schmerzen waren. Noodless prügelte mich halb tot und somit auch Hopes Herz. Es wurde eiskalt, gegen jeden Hengst, gegen Herdenmitglieder, die sich nicht wehren können und gegen alles, was etwas mit Liebe und Freundschaft zu tun hatte, denn wie sich später herausstellte hatte eine ihrer Freunde sie an Noodless verraten.
Wir wurden von der Herde verstoßen, oder besser gesagt von Noodless Nugget und streiften lange Zeit alleine durch das Gebiet, auch wenn es sehr schwer für mich war. Ich war ziemlich geschwächt und hatte tausende Verletzungen und Wunden. Hope ging es nicht anders, nur dass ihre Wunden nicht so tief waren. Jedenfalls nicht die Äußeren.
Doch es war so, als hätte Gott uns ein Wunder geschickt. An dem Tag als Hope vier Jahre alt wurde, wurden wir von einer Herde gefunden. Natürlich hatten wir zuerst misstrauen, vorallem gegenüber dem Leithengst, aber wir blieben ein paar Tage dort um uns zu erholen. Wie die Stuten und auch die Jungtiere berichteten, machte First Class, der Leithengst dieser Herde, seinem Namen alle Ehre. Er war fair und bietete der kompletten Herde ein wundervolles Leben.
Wie es kommen musste, wickelte er mich förmlich um seinen Finger. Ich hatte mich in ihn verliebt, obwohl erst ein Monat vergangen war. Wir gehörten nicht zur Herde, aber wir waren lange dort. Hope redete mit niemandem, außer mit mir. Mich liebte sie schließlich noch, aber von meiner Liebe zu First Class durfte sie nie erfahren. Jedenfalls so lange nicht, bis sich ihr Herz erholt hatte, aber das tat es auch zwei Monate danach noch nicht. Sie war stets etwas weiter von der Herde entfernt, stand den ganzen Tag nur da und starrte in die weite Ferne. Sie fragte mich oft, wie ich es hier aushalten könne und wie ich allen vertrauen könne, aber ich sagte nur, dass Zeit alle Wunden heile. Aber sie sagte bloß abschätzend, dass ihre Wunden nie mehr heilen können würden. Aber sie wollte bei mir bleiben, denn ich hatte mich für sie eingesetzt.
Aber doch ging alles schief... Denn First Class und ich waren nun zusammen, natürlich heimlich, aber wir erwarteten ein Fohlen. Ich erzählte es Hope, sie war doch meine Tochter und würde es verstehen? Dachte ich zumindestens. Doch sie schrie mich an, fing an zu weinen und sah mir dann in die Augen. Ihre waren leer und sahen traurig aus, doch plötzlich veränderten sie sich. Sie wurden hasserfüllt und ich hatte das Gefühl, dies gallt mir. So war es auch. Trotz allen Versuchen, sie zur Vernunft zu bringen, sie dazu zu bringen bei der Herde zu bleiben, lief sie davon. Das letzte was sie sagte, nein sie schrie es, war: "Ich hasse dich! Dich und die ganzen Anderen! Und ich dachte ich hätte dir vertrauen können!
Herde*:
Einzelgängerin
Ich hoffe euch gefällt mein neues Stütchen ;D
Re: Hope
BlackShine - 04.04.2008, 16:06
Herzlich willkommen^^
Hört sich vielversprechend an (:
Re: Hope
Anonymous - 04.04.2008, 16:11
danke :)
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