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Re: Neuanmeldung mit laaanger Vorstellung...
Zero - 24.03.2008, 23:25Neuanmeldung mit laaanger Vorstellung...
Vorweg: Habe das heute in Word vorgetippt und es ist doch sehr lang geworden, tut mir Leid...
Hallo zusammen,
vor längerer Zeit habe ich einen Fernsehbeitrag gesehen, der mich (und damals viele andere) hier her geführt hat. Seitdem lese ich hier ab und zu mit, und bin froh eine Plattform gefunden zu haben, auf der andere mein Schicksal teilen. Dass ich mit meinem „Problem“ nicht alleine bin, habe ich mir schon früher gedacht, aber einerseits wusste ich nicht wo ich suchen sollte, andererseits glaube ich auch, dass ich nicht finden wollte… Denn dies hieße ja dann, dass ich mich nicht länger hinter meinen eigenen Ausreden verstecken konnte (ich weiß nicht, was ich tun soll; ich bin allein).
Jetzt aber zu mir, denn ich habe über die letzten Tage den Entschluss gefasst Kampf gegen mich selbst zu führen. Hilfe traue ich mir nicht persönlich zu holen, dafür ist das Schamgefühl zu groß. Aber ich schreibe meine lange, langweilige, und in diesem Forum nicht einmal besondere Geschichte hier auf, um den Druck auf mich selbst zu erhöhen. So dass ich sie, wenn ich nachlässig werde als Mahnung wieder lesen kann. Das Tippen in Wort hat fast 3 Stunden gedauert, und ich habe nicht mal alles erwähnt….
Ich
Ich bin 26 Jahre alt, fast mit dem Studium fertig und noch Jungfrau. Damit seid ihr die einzigen Menschen, die das wissen. Meine Familie weiß es nicht, meine Freunde wissen es nicht. Um Ausreden und Fantasiegeschichten war ich nie verlegen. Im Grunde ist es mir selbst gegenüber nicht peinlich… das Problem das ich habe ist das, was sozial von mir erwartet wird. Und da will ich nicht „anders“ sein. Sex hat mir auch nie gefehlt, denn ich glaube dazu muss man ihn wohl gehabt haben. Was mir fehlt ist aber körperliche Nähe und ein Mensch, dem ich etwas bedeute und der mir etwas bedeutet. Wichtig, um meine Probleme nachzuvollziehen: Ich bin extrem schüchtern. Und zwar immer, nicht nur gegenüber Frauen. „Socially awkward“ sozusagen. Vor 6 Jahren konnte ich nichtmal eine Pizza am Telefon bestellen, ohne dass ich kurz vor einem Herzinfarkt stand. Das ist heute nicht mehr so schlimm, aber ich vermeide Kontakt mit Fremden, wann immer es geht.
Dazu habe ich 25 Jahre keinen Tropfen Alkohol zu mir genommen (rauche auch nicht, nehme sonst keine Drogen). Warum? Nicht aus Überzeugung… ich war abstinent, weil ich Angst davor hatte, dass ich die Kontrolle über mich verliere. Sachen sage und Dinge tue, die sich angestaut haben, und es hat sich viel angestaut. Vor einem Jahr, zu Silvester dann der Entschluss: Probiere es mal, nur ein bißchen. Denn ich war unter Fremden, die ich danach nie wieder sehen würde. Zu meiner Überraschung kaum eine Wirkung. Anschließende „Selbstversuche“ mit erhöhten Dosen führten auch zu keinem Filmriss. Als ich Alkohol dann unter Freunden probierte spürte ich, dass ich mehr Selbstvertrauen habe und rede wie ein Wasserfall. Dabei habe ich jedoch immer unter Kontrolle was ich sage. Trotzdem besteht weiterhin die Angst, die Grenze zu überschreiten. Deswegen trinke ich nur sehr wenig und selten.
Zu meinem Aussehen, denn oft überlege ich, ob es daran vielleicht liegt: Ich bin nicht Brad Pitt. Ich bin aber auch nicht der hässlichste Mensch der Welt. Meine Ansprüche sind jedoch viel zu hoch. Wenn wir die beliebten Kategorien von 1-10 nehmen, dann bin ich (Hotornot getestet ;-)) eine 4,5 bis 5,0. Mittelmaß, the story of my life. Die Mädels, die ich hübsch finde sind ab 8 und aufwärts. Das kann ich vergessen, tue es aber nicht. Ich habe etwas gegen „dickere“ Frauen. Nicht persönlich, ich finde sie aber nicht attraktiv. Das ist aber exakt der Typ von Frauen, der auf mich fliegt wie die Motte ins Licht. Zum Verzweifeln… Das Perverse ist, dass ich in dieser Beziehung arg oberflächlich bin, von anderen (den Frauen von 8 ab aufwärts) aber erwarte, dass sie mal etwas weiter schauen als nur auf mein Gesicht. Ich bin ein Heuchler…
Früher, oder wie ich so wurde, wie ich bin. (sehr lang, sorry)
Um die Vorgeschichte nicht auf Romanlänge zu bringen: Der „Knacks“ in meinem Leben war der Zeitpunkt, als ich die Schule wechselte und dort niemanden kannte. Ich hatte keine Freunde, war der Prügelknabe, bekam fürchterliche Akne und mein Selbstvertrauen war im Keller. Es wurde besser, als diejenigen, die mich malträtierten sitzen blieben und die Schule verließen. Mit dem Abitur war ich dann „nur noch“ extrem schüchtern. Hier beginnt dann auch meine Geschichte…
Meine erste und richtige letzte Freundin hatte ich mit 20 Jahren. Kennengelernt auf einer Feier bei Lagerfeuer bei meinem besten Freund. An dem Abend war ich „Hahn im Korb“… Mein Freund war in festen Händen (also keine „Konkurrenz“), ich war der Älteste und wir hatten Frauenüberschuss. Verschaut hatte ich mich gleich in ein Mädel (welches aber nicht meine Freundin werden sollte), es gab ein weiteres welches ich von früher kannte (und das sehr offensichtlich etwas von mir wollte; ich fand sie jedoch nicht attraktiv und bin auf nichts eingegangen). Das dritte Mädel kannte ich nicht, fand es aber „ganz nett“. Der Abend zog ins Land, die Müdigkeit ließ mich schlaftrunken werden und so war ich lockerer als gewöhnlich… irgendwie tauschte ich "mit der ganz netten" Telefonnummern aus.
Zu meiner absoluten Panik war sie es, die mich einen Tag später aus dem Bett klingelte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht mal darüber nachdenken können ob und wann ich sie anrufen sollte. In meiner Verlegenheit ging ich auf ihren Vorschlag ein, sich zu treffen und ich bot ihr an, sie abzuholen (ich Auto, sie noch nicht 18).
Ab hier kommt mir alles was ich dann getan habe wie in Trance vor. Ich fahre zum Treffpunkt, sie steht da und ich erkenne sie wieder… Aber (und da bin ich ehrlich), ich hatte sie attraktiver in Erinnerung. Egal, sage ich mir, ist ja nicht so dass du was anderes in Aussicht hast… das wird schon, lerne sie erstmal kennen.
Was soll ich sagen, charakterlich passte sie zu mir, wie die Faust aufs Auge. Mein Problem: Ich fand sie einfach nicht attraktiv, und dafür habe ich mich, oberflächlichen Idioten, gehasst. Ich tat all das, was von mir „erwartet wurde“ (wie ich es von Freunden, aus Büchern und Fernsehen kannte). Kino, Essen gehen, Spaziergänge zu zweit… Und dann kam der Abend an dem wir uns schon 1 ½ Wochen kannten und ich sie abends bis zur Haustür begleitete. Ich hatte bis dahin noch NIE geküsst, wusste aber, dass sie das jetzt wohl irgendwie von mir erwartet. Nach einigen Minuten dämlichen Herumgestammels (beiderseits) an der Wohnungstür drückte ich ihr mit der Entschlossenheit eines Selbstmörders, der sich die Pistole an den Kopf hält einen Kuss auf. Vielleicht auch um unser beiderseitiges Smalltalk-Desaster zu beenden. Sie ging darauf ein (und erzählte später sie war positiv überrascht und total von den Socken gar meiner Initiative). Ich fuhr zufrieden heim und machte gedanklich einen Haken in meiner Checkliste „Erster Kuss“.
Nachdem diese Hürde überwunden war, bestanden die nächsten Tage aus nichts anderen als Küssen. Es war ehrlich gesagt anstrengend und ermüdend. Stundenlang am Stück, ohne Scherz! Sie bekam nicht genug und ich habe mich nicht getraut etwas zu sagen und schielte nebenbei auf die Uhr und zählte die Minuten, bis ich sie heimbringen sollte. Ich fühlte mich beschissen.
Wieder wenige Tage später waren über Nacht allein daheim. Und ich spürte wieder dieses Gefühl: Jetzt musst du den nächsten Schritt gehen. So kam es zum sog. „Heavy Petting“ (bescheuerter Begriff), mehr habe ich mich nicht getraut und mehr hätte sie wohl auch nicht gewollt. Erregt war ich, aber es fehlte wieder jegliche Anziehungskraft… Es war der Abend, an dem ich mich entschloss das Ganze zu beenden.
Weil ich jedoch ein Feigling bin, habe ich nichts gesagt. Ich war aber wesentlich distanzierter, habe Ausreden erfunden und es dauerte eine geschlagene Woche bis sie mich fragte „Mache ich was falsch, du bist so komisch“. Und es brach mir das Herz, denn wenn hier jemand schuld war, dann ich. Sie war ein herzensguter Mensch… ich sagte „nein, alles in Ordnung“. Erwähnte ich, dass ich ein Feigling bin? Was folgte war der GAU. Etwas von dem wir uns beide nicht mehr erholen sollten und wofür ich mich bis heute abgrundtief schäme und mich hasse. Ich habe per E-Mail Schluss gemacht. Gemailt haben wir uns sowieso den ganzen Tag über, und sie stocherte wieder, ob es mir nicht gut ginge usw. Und in einem verzweifelten Moment, als ich merkte dass ich es ihr nie ins Gesicht sagen könnte, schrieb ich ihr, dass ich Schluss machen möchte. Ich drückte auf „Senden“ und wurde danach fast ohnmächtig. Ich drückte anschließend alle 2 Sekunden „Senden/Empfangen“ und nach quälenden 30 Minuten hatte ich eine Antwort. Sie verstand die Welt nicht mehr, war am Boden zerstört und vermutlich kurz davor sich vor ein Auto zu schmeißen. Ich versuchte zu retten, was zu retten war und versprach ihr am nächsten Tag vorbeizukommen, um es ihr persönlich zu erklären. Ich tat es auch, ich drosch eine hohle Phrase nach der nächsten („Es bist nicht du, es liegt an mir“) und wir trennten uns. 2 Jahre später erfuhr ich, dass sie lesbisch ist und glücklich mit ihrer Freundin ist. Das traf mich – Verzeihung – in die Eier. Ich war so brutal, dass es dazu führte dass sie Männern für immer abschwor. Außerdem machte sie mich schlecht in der Gegend. Absolut zu Recht, damit hatte ich gerechnet und war für das Studium extra weit weg gezogen.
Ich baute mir (mit viel Glück, an Eigeninitiative mangelt es mir) im Studium einen neuen Freundeskreis auf. Zwei Mädels nahmen mich während der Einführungswoche mit, luden mich immer wieder zum Kochen etc. ein und wie das so ist, lernt man dann wieder andere Leute kennen usw. Eines dieser beiden Mädels sollte später meine Mitbewohnerin werden, und – so bin ich mir bis heute sicher – meine große Liebe. Aber dazu später…
Zu den Freunden, die ich kennenlernte, gehörte auch ein sehr attraktives Mädel. Wir verbrachten jeden Tag miteinander… wie ein altes Ehepaar. Wie ich später erfuhr, waren sich ALLE sicher, dass wir beide zusammen waren. Sie hatte jedoch einen Freund. Der wohnte zwar weiter weg, und besuchte sie alle 2 Wochen mal, aber sie hatte einen Freund. Und wenn jemand einen Freund hat, dann sollte ich das akzeptieren – Pech gehabt. Mit etwas Abstand ist es mir klar, dass das eine faule Ausrede mir gegenüber war – ich hatte Angst vor dem nächsten Schritt, war mir nicht sicher… und was, wenn ich mich vertat?! Alle würden es erfahren und es wäre extrem peinlich. Also wartete ich… Auch die Tatsache, dass wir praktisch aufeinander zusammen auf meinem Bett lagen und „lernten“ fiel mir nicht ungewöhnlich auf. Und als sie im Sommer ihr Top auszog weil ihr „heiß war“ und sie mir praktisch halbnackt gegenüber saß, wusste ich das nicht zu deuten. Wenn ich nur daran denke, könnte ich mit dem Kopf vor die Wand schlagen… Denn genau eine Woche später lernte sie jemand anderes kennen und verbrachte soviel Zeit mit ihm, wie vorher mit mir. Ihr Freund (den ich inzwischen natürlich kennengelernt hatte, und den ich eigentlich sehr nett fand) fing an mir in ICQ zu schreiben, was mir Angst machte. Dann kam sie wieder auf Besuch vorbei, setzte sich auf mein Bett und sagte mit bedrückter Stimme „Ich muss dir was erzählen…“. Für einen kurzen Moment dachte ich, dass es um mich ging doch die Hoffnung wurde mit den Worten „… ich habe jemanden kennengelernt und habe mich gestern von X getrennt“ im Keim erstickt. Ich war vollkommen baff und kann mich an den Rest des Gesprächs nicht mehr erinnern. Mit diesem neuen Freund ist sie seitdem zusammen. Sie sagte mir einmal (angetrunken), dass das mit uns ja nicht geklappt hätte… Immer wenn ich ihren Freund sehe, denke ich mir: Das könntest du sein! Es tut weh, deswegen habe ich den Kontakt langsam abreißen lassen.
Wenig später gesteht mir eine sehr gute Freundin einen Tag vor den Semesterferien in ICQ ihre Liebe. Das kam vollkommen unerwartet, zumal auch sie einen Freund hatte. Von diesem habe sie sich aber getrennt… Wir verlassen den Studienort in entgegengesetzte Richtungen und telefonieren jeden Tag mehrere Stunden. Einen Monat später wird es daher um so seltsamer, als wir uns wieder sehen. Es fällt uns beiden sichtbar schwer, den Schalter von „bester Freund“ auf „Beziehung“ umzustellen. Zwei Wochen rumgeeiere und wieder bin ich es, der zuerst küsst. Wieder läuft alles auf stundenlanges rumgeknutsche raus (ich muss ein toller Küsser sein, anders kann ich mir das nicht erklären). Ab hier stelle ich mich trottelig an, mache das Falsche zum falschen Zeitpunkt, frage nach anstatt zu handeln. Wir kamen nie über das Küssen hinaus. Was im Endeffekt okay war, denn ich entdeckte, dass der alte Freund auf Sparflamme nebenher köchelte. Wir trennten uns (auch wenn wir eigentlich nie richtig zusammen waren) und alles war unendlich peinlich, denn unsere Freunde hatten den ganzen Mist natürlich mitbekommen. Das war der letzte zwischenmenschliche Kontakt, den ich seitdem hatte. Es ist drei Jahre her…
Erstmal hatte ich die Schnauze voll von Frauen. Ich war verletzt, gedemütigt, jegliches Selbstvertrauen war dahin. Ich zog spontan mit meiner besten Freundin und einem weiteren Mitbewohner zusammen. Diese beste Freundin entwickelte sich vor meinen Augen zu meiner Traumfrau. Alle positiven Eigenschaften, die ich mir wünschte. Mit den negativen konnte ich leben. Sie war unglaublich attraktiv. Haken: Auch sie war in einer Beziehung. Zu erzählen gibt es nicht viel mehr. Ein Jahr habe ich sie aus nächster Nähe angehimmelt, wieder fast den ganzen Tag mit ihr verbracht… Und war doch nicht viel mehr als ihr Schoßhund. Beachtet wurde ich, wenn ich nützlich war oder ihr langweilig. Und wenn auch nur irgendetwas anderes passierte, wurde ich fallengelassen wie eine heiße Kartoffel. Diese Phase tat unheimlich weh, vermutlich aus dem Grund, dass ich das erste Mal verliebt war. Vorher hatte ich höchstens geschwärmt oder einen „Crush“.
Das Pflichtpraktikum löste die WG auf, und unsere Wege trennten sich. Ich begann sie zu vergessen, arbeitete in einer Großstadt mit neuen Menschen, kannte wieder niemanden und entschloss mich „Version 2.0“ von mir zu starten. Neue Frisur, neue Klamotten, anderes Auftreten. Hier gab es niemanden der mich kannte und auch keine dummen Kommentare. Ich trieb Sport, nahm ab und machte aus „normal“ „schlank“. Ich fühlte mich toll.
Es folgte die Rückkehr an den Studienort. Die Frisur wich, die Klamotten blieben. Ich bekam Lob von allen Seiten aufgrund meiner Figur. Dann verfiel ich in den alten Trott, wurde wieder stiller, depressiver. Der Grund war, dass ich wieder mit meinem „Schwarm“ zu tun hatte. Jeder Tag war wie ein Schlag in die Magengrube, denn selbst wenn ich mich getraut hätte die Initiative zu ergreifen, ich war/bin mir zu 100% sicher, dass sie nichts von mir will. So sah ich jeden Tag das, was ich will aber nicht bekommen konnte. Zum Glück war das Studium dann soweit, dass ich die Stadt verlassen konnte. Ich zog wieder zu Mama, lebte dort 5 Monate und verschloss mich den ganzen Tag in der Wohnung. Ich habe mich in diesen 5 Monaten dreimal mit einer alten Freundin getroffen. Eindruck Treffen 1: Nur mal Kaffee trinken, Eindruck Treffen 2: Sie will was von mir, wuschelte durch mein Haar und fragte mich was ich morgen mache. SMS am nächsten Tag wurde dann aber von ihr beantwortet mir „Muss Lernen, habe keine Zeit“ (WTF?), Treffen 3: Wirkte Erzwungen, tat weh, war froh als es vorbei war.
Heute
Wieder bin ich umgezogen. Wieder bin ich vor meinen Problemen davongerannt. Neue Großstadt, wieder kenne ich keinen, wieder fange ich von vorne an. Mit 26 Jahren. Wieder habe ich mir viel vorgenommen. Wieder sind 2 Wochen vorbei und nichts ist passiert. Ich habe mich bei zwei Partnerbörsen angemeldet. Bekomme jedoch Panikattacken, wenn jemand auf mein Profil geht und schließe das Browserfenster. Nachts, wenn alle Schlafen schicke ich dann Anfragen durch die Gegend. Heute wurde eine beantwortet. Absolute Panik: Was soll ich schreiben? Meine Hände zittern, ich bekomme Schüttelfrost. Nach 4 Stunden googlen habe ich mir zwei Sätze aus dem Hirn geklaubt und schicke sie ab. Ich sehe absolut schwarz… Selbst wenn sie antworten würde: Ich bin so schüchtern, dass ich nicht weiß was ich sagen soll. In den letzten Jahren hat sich immer erst ein wochenlanges Vertrauensverhältnis aufgebaut, bevor ich mich in den Gesprächen sicher fühlte. Ich weiß nicht mehr, wie es ist spontan zu sein. Mache mir bei jedem Satz Gedanken, wie er wirkt. Zu langweilig, zu aufdringlich, zu künstlich, zu hirnlos…
Heute die erste Nachricht in einem anderen Portal bekommen! Foto sieht nett aus. Ich bekomme wieder meine Panikattacken. Legt sich aber sehr schnell, als ich im Profil sehe, dass sie 14 ist. Großartig! Was denkt die sich eigentlich? Damit wäre das Thema erledigt.
Re: Neuanmeldung mit laaanger Vorstellung...
vancy - 25.03.2008, 19:39
Herzlich Willkommen, erstmal.
In ein paar von den geschilderten Situation erkenne ich mich echt wieder :roll:
Re: Neuanmeldung mit laaanger Vorstellung...
Ganta - 26.03.2008, 03:24
Hallo Zero!
Herzlich willkommen im Forum.
Eine wichtige Frage: was willst Du? (also nicht vom Forum, sondern vom Leben)
Re: Neuanmeldung mit laaanger Vorstellung...
Zero - 26.03.2008, 17:52
Was ich vom Leben will? Mein Leben zurück würde ich sagen.
Aber dafür muss ich was tun, und dafür ist mehr Eigeninitiative gefragt. Und dafür muss ich wiederum an meinem Selbstvertrauen arbeiten, was ich gerade tue. Es gilt also alte Strukturen aufzubrechen und über meinen Schatten zu springen. Und ich will vom Leben, dass es mir dabei keine Knüppel zwischen die Beine wirft... Denke ich?! War das jetzt eine Antwort auf die Frage? :)
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