Verfügbare Informationen zu "Andren Sunderfist"
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Moginal Forenurl: Klick aus dem Unterforum: Charaktergeschichten (RP) Antworten: 5 Forum gestartet am: Dienstag 22.05.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Andren Sunderfist Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 9 Monaten, 6 Tagen, 9 Stunden, 56 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Andren Sunderfist"
Re: Andren Sunderfist
Moginal - 21.04.2008, 20:42Andren Sunderfist
((Das ist prinzipiell mal die geschichte für meinen "neuen" Mainchar in Wrath, da ich doch vorhabe auf Deathknight umzusteigen.
Keine Angst, die Pointe wird noch nicht gespoilert.
Konstruktive Kritik erwünscht.))
1.)
Andorhal
Es war eine ruhige Nacht, leise gingen die Wachen ihre Runden, alles war in ordnung. Doch schlich eine verhüllte Gestalt durch die Straßen, versteckte sich ungeschickt zwischen den Häusern. Ihre leichten Ledersandalen schützten nicht vor dem matsch, der sich langsam um ihre Zehen legte. Eine zarte Stimme fluchte leise, doch der Wachmann der sie um ein haar streifte war zu betrunken um etwas zu bemerken.
Er hatte schon mühe nicht sein innerstes der Straße zu schenken.
Matt leuchtete der Mond auf die verhüllte Gestalt, zarte Lippen und eine weiche Haut reflektierten das wenige Licht. Blasse Augen suchten einen Weg um die dunkle Ecke schnell zu verlassen, denn wenn jemand erfuhr dass sie so alleine durch die Gassen schlich, dann würde sie ihrem vater unsägliche Schmach bereiten.
Doch war es für sie eine Schmach immer eingesperrt zu sein, von der Welt außerhalb des Anwesens zu träumen. Sie wollte Leben, zum ersten mal Wein kosten und ihren Traumprinzen finden.
Nicht den fetten Oger von Mann dem sie versprochen war.
Zielsicher setzte sie einen Fuß vor den anderen, ignorierte das Schmatzen dass jeder ihrer Schritte erzeugt, vertrieb die gedanken an die Abscheulichekeiten die in diesem Morast hausten.
Nach einer schier endlosen Zeit hatte sie ihre zarte hand auf einen verrosteten Türknauf, sah ein letztes mal auf den Sumpf der sich Hauptstraße schimpfte. Sie schritt Zielsicher in eine wohlig warme Schänke,streifte ihren Umhang ab.
Zum Vorschein kam eine junge Frau, gerade erst der jugend entsprungen. Doch ihr äußeres war mit einer herben Lederrüstung geschützt, denn ausgerechnet sie war an den unsäglichsten Ort von ganz Andorhal gekommen.
Ein verruchter ort. "Da geben sich die Banditen und Straßenköter die Pfote" heißt es im Volksmund; die Schänke zur Schindmähre.
Jeder der hier sein Dasein fristete hatte zu viel oder eben zu wenig vom Leben gesehen.
Dicker Rauch lag in der Luft, es roch nach Schweiß und Alkohol, der süßliche tabakduft gab dem ganzen eine besondere Note.
Wie ein Enzian im Misthaufen.
Die Adrette Dame sah sich um, denn ihre armen, in Sandalen gehüllte, Füße trieften vor Dreck. Das einzige was jedoch als Gelegenheit für eine Wäsche in Frage kam war ein vergilbter Napf, dessen Inhalt unausprechlich widerlich aussah, dass die Hauptstraße ein wahres Wunderland dagegen war.
Ihr hübsches Äußeres, verpackt in einen Einband aus Schmutz und Leder, zog sofort gierige Blicke an. Sehr selten sah man am Rand der Gesellschaft ein so hübsches Ding.
Die alten Jungfern die sonst ihre Runden nach freiern gingen wirkten wie faule Äpfel neben ihr. Der einzige der wenig Notiz von dem neuen Gast Notiz zu nehmen schien war der Wirt.
Er putzte fachkundig mit einem dreckigen lappen seine Bierhumpen.
Erst als er ein wenig getöse vernahm, blickte er auf und sah sie vor sich.
Der Wirt schmatzte laut, sah sie prüfend an.
Er wagte einen schielenden Blick zu jeder Seite, er konnte spüren wie jeder seiner Gäste darauf brannte ihre Stimme zu höhren.
Er wahr ehrlich mit sich selbst. Jedesmal wenn ein so junges Fräulein hier auftauchte, hatte das zwei Dinge zu bedeuten.
1.)Sie war eine der edlen Kurtisanen aus der Hauptstadt und einer der Adligen suchte sich seine Spelunke für die abwicklung des schmutzigen geschäfts aus.
2.)Sie war eine von den flinken Kätzchen die Ausschau nach einem Kopfgeld hatten.
An Möglichkeit 3, die implizierte dass sie ein einfaches Mädchen war die nur Abenteuer suchte, dachte er nicht. Niemand wäre so dumm.
Gut, er hatte einen Raum voller Idioten vor sich, die alle darauf brannten sich die kleine vorzunehmen. Die dachten nur an Möglichkeit drei.
Er war wieder ehrlich zu sich selbst. Er wollte keine Sauerei, er mochte es dreckig, nicht blutig.
Er neigte sich seinem neuen Gast zu, hielt vor ihrem Gesicht inne.
Seine Nasenflügeln blähten sich, er vernahm den frischen Duft von Seife, sah auf ihre zarten Lippen. Ja, sogar ihn könnte eine so hübsche Frau in den bann ziehen, könnte.
Der Wirt knurrte sie an, fragte sie was sie wolle.
Ihr ganzer Körper war angespannt, sie befürchtete das schlimmste. Der ganze Ort widerte sie an. Der alte Wirt, der sie misstrauisch ansah, roch sicher sofort dass sie nur Unschludig war.
"Tief durchatmen und die rauhe spielen, dann lassen sie die Finger von dir. Funktioniert immer dort, die haben sich schon zu oft die Finger verbrannt" hörte sie die Stimme ihrer Zofe im Geiste.
Ihre zarte Hand griff fest an den Kragen des Wirts, zog ihn hinunter.
Zitternd sprach sie, zumindest redetete sie sich ein dass sie zittere, zu dem Wirt.
Branntwein alter Sack, aber Zack-Zack. Sonst schicke das dir in deiner Hose wichtig ist auf eine lage Reise!
Die Männerrunde johlte auf, lachte lauthals. "Die kleine hat mumm" war auch zu höhren.
Schlagartig wurde es jedoch ruhig als der Wirt alle mit einer barschen geste zum Schweigen brachte.
Er wollte kein Blutbad. Er verhielt sich ruhig, schärfte ihr ein keinen Ärger zu machen und reichte ihr den Wein.
Die anderen tuschelten wieder miteinander, keiner wollte mehr mit ihr reden. Dafür war noch keiner betrunken genug.
Da stand sie nun. Andhoria Gemmelstein, kaum 20 Jahre alt, in einer Kluft die ihr nicht behagte, an einem ort der sie nur zum würgen brachte und hielt ein Getränk in Händen von dem allein der Geruch reicht um sie in tiefe Trunkenheit zu versetzen.
Was hatte sie sich gedacht? Dass ihre Finte klappen würde? Dass nichts passieren würde?
Ironischer Weise war nichts passiert, alles war nach Plan verlaufen.
Leicht grinsend erinnerte sie sich an die Worte ihres Großvaters:
"Hör zu Kind, wenn du was dummes tuhst, dann mach es. Denn beim ersten mal geht nie was schief."
Andhorias Grinsen wurde breiter, sie strich sich ihr dichtes, schwarzes haar beiseite und blickte aufmerksam umher.
Überall saßen zwielichtige Gestalten, überall wurde getuschelt, überall wurde Alkohol in die Kehle geschüttet.
Ruhigen schrittes bahnte sie sich ihren Weg durch die Masse, bis sie an einem verwaisten Tisch angelangt war. Niemand schien sich um den Tisch zu scheren, also setzte sie sich.
Plötzlich schälte sich eine Gestalt aus dem Schatten, sie sah einen vermummten Vagabunden vor sich.
Beinahe hätte sie ihren Becher fallen lassen, überspielte es aber geschickt mit einem beherzetn Schluck daraus.
"Noch hast du Glück, versaus nicht" sagte sie zu sich selbst.
Der Vagabund schien sie zu mustern, sie konnte schwach graue Augen sehen die sie ansahen.
War es klagend? Wusste er etwa dass sie nur eine Blenderin war?
Die Sorgen überschlugen sich, doch sie entschloss sich diese mit dem branntwein zu löschen. Mit jedem Schluck wurde ihr wohler, sie fühlte sich entspannter.
Sie vergaß, dass sie eine Adelstochter war, sie vergaß dass ihr Vater vermutlich eine Armee aufstellen wird um sie zu finden.
Sie sah den Fremden wieder an, neugier übermannte sie, sie fing an Fragen zu stellen.
"Wer seid ihr, fremder?" fragte sie mit betont kalter Stimme.
"Ich? Man nennt mich Krämer, ich hab immer n paar nützliche Sachen.
Wer bist du?"
"ich, oh ich bin ähm, Belinda."
Der Fremde stockte, sie sah wieder die grauen Augen die sie musterten.
Hatte sie etwas falsches gesagt?
Sie würde nie eine Antwort darauf erfahren.
Das nächste woran sie sich erinnerte war, dass sie den becher mit dem branntwein leerte, die grauen Augen direkt vor sich hatte und sich in ihnen verlor. Sie wollte nur mehr Geborgenheit, all ihre Sorgen vergessen.
Sie vergaß,....
Eine Lebzeit lang....
Re: Andren Sunderfist
Moginal - 25.04.2008, 12:03
2.) 14 jahre Später
Der Sommer hielt einzug, die Sonne brannte so stark wie noch nie auf die Bewohner von Andorhal herab.
Fredegard von Haberichtsstein, stolzer Kommandant der Stadtwache, ging wie immer mit seinen zwei treuen Gardisten seine Runde.
Er war vermutlich der stolzeste Mann in ganz Andorhal.
Kein Verbrecher war unter seinem Kommando entkommen.
Sogar die Priester in der Kirche priesen ihn als einen Helden des Lichts.
Es war gerade Mittag geworden, deswegen suchte er sich eine Möglichkeit um das Loch in seinen Magen zu stopfen.
Normalerweise wäre er in einer Gaststube eingekehrt, da hätte man ihn wieder umjubelt und das mochte er nicht.
Anfangs hat es ihm gefallen als Held gefeiert zu werden, doch mittlerweile missfiel ihm das ganze sehr stark.
Er sah sich auf der belebten Straße um, plötzlich fiel ihm ein stolzes Anwesen ins Auge.
Es war ein großeses Haus, aus grauen Granit gezimmert und die Schindeln auf dem Dache leuchteten rot in der Sonne.
Fredegard hielt inne, sah sich das Anwesen genau an.
Er kannte es sehr gut, sein Mentor wohnte darin und auch die große Liebe seines Lebens.
Der eine war Helbrich von Gemmelstein, ein angesehener Graf in der Gegend, im wurde der Einfluss bis in die Hauptstadt nachgesagt.
Als Fredegard noch einfacher Wachsoldat war, hatte ihn der Graf, damals Hauptmann der Wache, unter seine Fittiche genommen und gezeigt dass ein rechtschaffender Mensch viel erreichen kann.
Der Hauptmann hatte das Werk seines Mentors fortgesetzt, jedoch hatte er leider den Kontakt zum Grafen verloren. Er sah ihn ab und an, jedoch redeten sie wenig, der Graf ist sehr alt geworden und befindet sich im Ruhestand.
Die andere war Andhoria, seine einzige Tochter. Er erinnerte sich an den Tag vor 16 jahren als er sie kennen gelernt hatte. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, er sah verträumt zu dem Anwesen.
Er erinnerte sich an vieles, an ihre Augen, an ihr schwarzes Haar und an ihre unbeugsamkeit gegenüber ihren Vater.
Fredegard vergötterte sie heute noch, obwohl er mittlerweile selber Frau und Kinder hatte.
Er wäre für sie durch Himmel und Hölle gegangen, nur um ihr Gesicht wieder zu sehen.
Leider kam alles anders. Andhoria war einem Grafen aus der Stadt versprochen, Fredegard der zwar Adeliges Blut, aber kein Land vorweisen konnte, wurde ignoriert.
Er hatte Pläne sie freizukaufen, sie von diesem inzestgezeichneten Mann loszureißen, doch dann empfing sie einen Bastard von ihrem verlobten und alles ging sehr schnell.
Fredegard schloss die Augen, die Erinnerung war selbst nach so langer Zeit noch viel zu schmerzhaft.
Einer der Gardisten stand bereits etwas unruhig da, das entging dem Hauptmann jedoch nicht. Er hob seine Stimme, sprach ruhig:
"Hier wohnen alte Freunde von mir, ich denke wir werden sie besuchen und ein Mahl zu uns nehmen"
Die beiden Gardisten grinsten erfreut, sie waren es scheinbar auch leid immer in einer Gaststube zu sitzen und die Heldenhaften Geschichten ihres Hauptmanns zu höhren.
Das Dreiergespann schritt über den Hof, Fredegard klopfte sacht an dem großen Eichentor welches ins Hausinnere führte.
Nichts geschah. Fredegard klopfte nocheinmal, wieder geschah nichts.
Stirnrunzelnd gab er seinen Mannen den Befehl auszuschwärmen, er selbst versuchte das Tor aufzudrücken.
Zu seiner verwunderung, gab es sofort nach.
Der Hauptmann schritt in das Haus hinein, es war gespenstisch ruhig. Nichts war zu höhren."Kann das sein?" fragte er sich selbst.
Er ging weiter voran, verließ den breitegezimmerten Flur, kam in eine Wohnstube.
Er dachte zuerst er sah nicht recht, doch dann wurde er bleich.
Der alte Graf saß in einem Lehnstuhl, seine Augen blickten entsetzt an die Decke.
Ihm war mit einem sauberen Streich der Bauch aufgeschlitzt worden, das blut war bereits verkrustet. Die Lache unter dem Stuhl verlieh dem ganzen eine grauenhafte Note.
Fredegard zog sein Schwert, alamiert brüllte er nach seinen Gardisten.
Diese kamen sofort herbeigeeilt, sahen ebenfalls entsetzt zu dem toten Grafen.
"Beim Licht, was immer hier passiert ist, wir müssen es aufklären!"
sagte der Hauptmann laut.
Er deutete auf einen der Gardisten, sprach in heller aufregung.
"Ihr alamiert den rest der Wache, schließt die Stadt ab, keiner darf hinein oder hinaus. Ich ahne schlimmes"
Der Gardist nickte, eilte davon.
Fredegard und sein anderer Kumpan eilten durch das ganze Haus. Zu ihrem Schrecken war niemand mehr am Leben. Jeder der Bewohner war mit unheimlicher präzision getötet worden.
Am schlimmsten traf es den Hauptmann als er den Leichnahm seiner alten Liebe entdeckte. Selbst in diesem Alter hatte sie die Schönheit behalten, die er noch von damals kannte.
Er kniete vor ihr, während der andere Gardist weiter suchte.
Er strich ihr über die Wange, eine kleine Träne rann seiner Wange hinab.
"Wie nur? Wieso sollte jemand das tun?" sagte er leise.
Niemand antwortete. Er sah nur ihre leeren Augen, die wie bei den anderen schreckerfüllt zur Decke blickten.
Sie war durch einen Schnitt in die Kehle zu Tode gekommen, scheinbar hatte sie gekniet bevor sie starb.
Der Gardist kam wieder zu dem Hauptmann gerannt, seine schweren Stiefel brachten den Holzboden laut zum Knarren.
"Hauptmann, hier lebt noch jemand! Kommt, schnell!" brüllte der dieser.
Fredegard stand auf, rannte seinem Untergebenen nach.
Wer könnte noch Leben? Wieso wurde diese Person nur verschont?
Die beiden kamen in ein kleines Zimmer, es war einfach eingerichtet, überall waren Spielsachen zu sehen, fein säuberlich standen diese in Regalen, jedoch sah es nicht danach aus, als hätte jemand oft damit gespielt.
Am Boden lag eine junge Frau, ungefähr im gleichen Alter wie Andhoria, schätzte Fredegard.
Sie lag wimmernd am Boden, ihre hellen roten Haare verdeckten jeden Blick auf ihr Gesicht. An ihren Armen waren überall schwielen, ihre Kleidung war zerschlissen.
Der Gardist kniete neben sie nieder, half ihr auf die Beine.
Die arme Frau wimmerte nur, sagte sonst nichts. Während der Gardist die einzige Überlebende hinauschaffte, sah sich der Hauptmann alles noch einmal an.
Es kam ihm alles wie ein Schlachtfest vor. Hier und da waren Kampfspuren, doch gab es kein Indiz dass der oder die Mörder sich irgendwie verletzt hätten.
Könnte das ganze überhaupt ein einziger geschafft haben? Noch dazu ohne Kratzer.
Fredegard verließ das Anwesen, er hatte genug gesehen. Während er auf die Wachstube zuging schossen ihm allerlei Gedanken durch den Kopf.
Wie konnte so etwas passieren? Vorallem warum sollte jemand eine ganze Familie mit stumpf und stiel ausrotten?
Während er grübelte fiel ihm plötzlich etwas wichtiges ein!
Er hatte in dem ganzen Grauen vergessen dass jemand fehlte.
Andhorias Sohn, Andren.
Der Hauptmann rannte zurück zum Anwesen, mittlerweile wimmelte es von Wachsoldaten, die einerseits die Schaulustigen auf Abstand hielten, andereseits den tatort begutachteten.
Er rannte durch das ganze Haus, erntete verwunderte Blicke seiner Untergebenen, suchte fieberhaft nach einer Knabenleiche.
Doch er fand nichts, gar nichts.
Er setzte sich auf die Veranda im Innenhof, sah bedrückt in die ferne.
Wer rottet eine ganze Familie aus, lässt eine junge Frau am Leben und entführt einen Knaben von zarten 14 jahren?
Während Fredegard sinierte, trat neben ihm ein älterer Mann in schwarzen Gewändern. Es war der Leichenbeschauer, Alfred Dernstein.
Dieser setzte sich neben den Hauptmann, faltete die Hände.
Seine alte, kratzige Stimme klang voller grauen, scheinbar war die Mordserie sogar für einen wie ihn zu viel.
"Ich brauche dir nicht sagen, wie sie gestorben sind, jedoch kann ich dir vielleicht ein paar Dinge über den Täter erzählen."
Dernstein sah ihn ruhig an, der Hauptmann blickte leicht verwundert zurück.
"Dann sprich doch Alfred! Erzähl mir was du weißt."
Fredegard war in heller aufregeung, vielleicht gab es doch noch eine Möglichkeit den Mörder zu fassen und Licht auf das ganze zu werfen.
"Was ich an den Schnittwunden erkennen kann ist folgendes. Der Mörder hat ein sehr kunstvoll gefertigtes Schwert geschwungen. Dem Schnittwinkel nach war er sehr klein, denn die Schnittwunden am Bauch eines der Opfer gehen nach oben. Das soll heißen wenn du jemanden der größer ist als du den Bauch aufschlitzt, dann wird die Wunde im inneren nach oben gehen."
Fredegard nickte verstehend. Aber wer war so klein?
"Bevor du jedoch vermutungen über einen zZwerg anstellst, Zwerge benutzen keine Schwerter, sondern Kolben oder Äxte.
Der Täter hier verwendete ein sehr scharfes Schwert. Ich vermute eine Elfenwaffe.
Ich weiß, das alles klingt obskur für dich, aber das sind die Fakten die ich daraus lesen kann."
Fredegard schwieg, sah nachdenklich zu Boden.
"Ich werde am besten die Überlebende fragen, vielleicht kann sie mir sagen wer für das Blutbad verantwortlich ist."
Dernstein nickte, stand auf und ging ab.
Der Hauptmann verließ wieder das Anwesen, dieses Mal schwor er sich nie mehr diesen verfluchten Ort zu besuchen.
Er schritt die Straße entlang, sah die aufgebrachten Gesichter der Menschen. Die nächsten Jahre würde es nur diesen Tag zum Thema geben.
Re: Andren Sunderfist
Moginal - 27.05.2008, 21:15
3.) In Träumen
Die Nacht war schwül, die Hitze des Tages wollte nicht vergehen.
Fredegard lag in seinem bett, wälzte sich, die Hitze ließ ihn nicht schlafen.
War es wirklich die Hitze? Ja und Nein.
Ihm ging die Gräueltat der letzten Woche nicht aus dem Kopf.
Eine ganze Familie ausgelöscht.
Gründe? Gab es keine....
Die einzige Zeugin die das Schlachtfest überlebte siechte in einer schwer bewachten Kammer dahin. Sie vermochte nichts zu Essen, sie sah leer drein, sagte nichts.
Jeder Versuch des Hauptmanns mit ihr zu sprechen endeten mit einem Schreikrampf ihrerseits.
War er so schrecklich? Nein, war er nicht.
"Du bist so süß wie bei unserem ersten treffen."
Munterte ihn immer seine Frau auf.
Ja, seine Frau, sie war seine Stütze. Egal wie oft darüber nachgedacht hatte wie sein Leben mit Andhoria verlaufen wäre, ohne seine Frau wäre er nichts.
Langsam stand Fredegard auf, sah aus dem Fenster.
Sein Haus lag friedlich am Stadtrand, er genoß eine herrliche Aussicht.
"Wo bist du du Bastard?" sagte er leise zu sich selbst.
Er versuchte wieder zu schlafen, es ging nicht.
Leise schlüpfte er in seine Zivilkleidung, ein paar Leinenhosen und ein zerknittertes Wollhemd, schritt langsam auf die Stadt zu.
Er ging eine Weile, ohne zu wissen wo er war. Plötzlich merkte er, dass die Straße unter im nicht mehr so gut gebaut war, sie stand vor Dreck.
Er blickte sich weiter um, bemerkte dass er im Armentviertel gelandet war.
Kein schöner Anblick. Trotz seiner Härte war dieser Teil der Stadt ein Schlachtfeld zwischen den verschiedenen Banden und der Wache.
Aber sogar hier war Waffenruhe, die Begebenheit der letzten Woche hatte sogar hier eingeschlagen.
Wo hatte sie das nicht? Im ganzen Reich wurde darüber gesprochen.
Eine angesehene Familie wurde ausgerottet, hatte Verbindungen zum Hof, keiner konnte sich erklären wer so etwas zu stande brachte.
Sein blickte schweifte weiter, plötzlich fiel ihm eine schäbige Schenke ins Auge.
"Zur Schindmähre".
Ach, der Misthaufen; dachte Fredegard.
Naja, ein Bier kann nicht schaden, in Zivil kennt mich keiner.
Er betrat die Schenke, keiner grüßte ihn, alle waren zu sehr mit sich selbst beschäftig.
Der Wirt saß verbissen hinter der Theke, bereit sofort jedem eine zu verpassen der aufmüpfig wurde.
Lag wohl an der allgemein paranoiden Stimmung in der Stadt.
Der Hauptmann bestellte sein Bier, bekam es.
Er nahm einen Schluck, verzog sofort das Gesicht.
Es schmeckte sehr bitter, oder einfach widerlich, Fredegard konnte den Unterschied nicht ausmachen.
Sein Blick musterte den ganzen raum, besah die krummen gestalten, die Halunken die vor dem Gesetz flüchteten, ein Ort der Schande.
Nach 3 Krügen Bier, fand er, war das Bier nicht mehr so übel.
Fredegard konnte viel vertragen, aber die Hitze sorgte doch für eine Verstärkung des Alkohols.
Langsam übermannte ihn die Müdigkeit, das war das Zeichen zu gehen. Er verließ wieder das Gasthaus, ging auf die dreckige Straße.
Plötzlich tippte ihn jemand auf die Schulter.
Fredegard wandte sich um, wurde sofort mitgeschleift.
In einer finsteren Ecke stand eine verhüllte Gestalt vor ihm, er konnte nur das graue Schimmern der Augen vor sich ausmachen.
"Hauptmann, ich kenne die antwort auf einige eurer Fragen."
Was will dieses.....Ding?
Antworten?
Das ließ er sich nicht zwei mal sagen.
"Warum ist das Bier in der Spelunke so widerlich?"
Die gestalt lachte kalt.
"Idiot, das meinte ich nicht, aber der Wirt verdünnt es mit Brenneselsaft und Viehurin. So spart er kosten."
Fredegard würgte, spie das Bier des Abends in den Dreck. Egal ob die Erkenntnis nun Stimmte oder nicht, der Gedanke war eifnach zu widerlich.
"Also, hör zu Hauptmann, ich weiß wie du deinen Mörder findest. Als erstes musst du deine Schutzbefohlene zum reden bringen.
Hierfür brauchst du einen Hexer.
Eine richtig verdorbene Seele kann dir sagen wer dieses Mädchen gebrochen hat."
Fredegard stutze.
Ein Hexer? Hexerei war verboten, nur mit einem bewusst zu sprechen schloss die Todesstrafe nicht aus.
"Wer sagt mir, dass ihr nicht der Mörder seid?"
Die gestalt seufzte, sprach heiser.
"Denk nach, dein Mörder ist so groß wie ein zwerg, ich bin zu groß."
Ehe Fredegard etwas sagen konnte, verschwand die Gestalt in einer wolke aus schwarzem Feuer.
Trotz der Farbe wurde die umgebung beleuchtet und Fredegard sah kurz ein enstelltes Gesicht, zefressen, als hätte die Zeit ewig daran genagt.
"Na toll, da kommt der Teufel zu mir und sagt mir was ich machen soll.
Was kommt als nächstes?"
Das Problem war, der irre hatte gar nicht so urnecht. Egal was mit der armen Zofe geschehen war, kein priester konnte ihr so richtig helfen.
Grummelnd ging er aus dem Armenviertel, wieder zu seinem Haus.
Während der Himmel wieder heller wurde und seine Schicht bald beginnen würde, fragte er sich, wo er in aller Welt einen hexer herbekommen würde.
Re: Andren Sunderfist
Moginal - 05.06.2008, 19:20
4.)Der lange Weg
Rühren, einmal drauf klopfen, dann sollte es funktionieren.
Nein, tat es nicht, der Kessel brodelte, schmolz weg.
"Verdammt" hallte es auf der Lichtung.
Wütend warf ein Mensch seinen Kochlöffel durch die Luft, fuhr sich durchs graue Haar.
Nach einer weile fing er sich wieder, strich sich über seine dunkle, violette Robe und setzte sich in die Wiese.
Gyram Renn, einst ein sehr begabter Zauberer, gepriesen von seinem Meister als recht talentiert.
Ja, das war er, aber die arkanen Künste waren ihn immer zu langweilig.
Deswegen blickte er sich nach anderen Dingen um, bis er schließlich auf die Totenbeschwörung stieß.
Eine tolle Sparte der Magie. Man konnte Dinge wieder Lebendig machen, tolle Krankheiten erfinden, einfach Herrlich.
Problem: Er wurde ertappt, gefangen genommen und fast hingerichtet.
Er entkam nur, weil einer seiner Wachen an einer Krankheit sichte und Gyram den Vorgang ungesehen beschleunigte.
Vóila: Die Wache rettete ihn. Zugegeben, seine Diener hielten nie lang. Zu oft zerfielen sie von selbst, ganz einfach weil die Verwesung die Körper verschlang.
Gyram hatte sich an den Gestank gewöhnt, derzeit arbeitete an einer Balsamierungsflüssigkeit, damit seine untoten Diener länger für ihn arbeiteten.
Problem: Er war kein Alchimist.
"Von allen dummen Dingen die seid des Todes unseres geliebten Grafen passiert sind, ist das die schlimmste! Fredegard, denk nach! Du siehst Geister, du kommst auf die Schiefe Bahn! Du bist ein Held! Bleib einer und löse es auf die richtige weise."
Bohrend hallte die Stimme seiner geliebten Frau in Fredegards Kopf.
Ja, er war Irre. Er hatte sich den langen Weg nach Dalaran angetan und nur Unglück gehabt.
Sein Pferd starb an einer Seuche, er wäre fast von einem Wolf gefressen worden und die hohen Herren in Dalaran hätten ihn fast geköpft, nur weil er nach jemanden fragte der sich mit "Hexerei" auskannte.
Fluchend ging er wieder auf der Straße heiwmärts. Bis nach Andorhal würde es ein langer Weg werden, aber daran war Fredegard gewöhnt.
Am zweiten tag seiner Reise setzte der Regen ein, er war gezwungen abseits der Straßen zu gehen.
In den Wäldern laurte alles mögliche: Räuber, Ratten, wilde Keiler; Einfach alles Dinge die einen schnell töten konnten.
Er streifte einige Tage durch die Wälder, bis er sich eines Nachts schließlich sich einer Lichtung näherte wo unheimliche Laute zu vernehmen waren.
So gut es ging schlich sich der Hauptmann an, doch er wurde prompt entdeckt. Plattenrüstungen machen einfach zu viel Krach.
Vor ihm stand ein halb verwesendes etwas, fuchtelte mit einem Knüppel nach ihm.
Reflexartig zog Fredegard sein Schwert, führte einen gewalzigen Hieb aus und schlug der Kreatur den Kopf ab.
Ein lauter Aufschrei kam von der Lichtung, ein Mann mittleren alters kam auf ihn zugerannt, er trug eine dunkle Robe, wirkte nicht gerade erfreut.
"Verdammt, willst du denn nicht einfach sterben. Sieh her, ich bin ein Nekromant! Flieh, sterblicher und verzweifle."
Gyram hob die hand, sein untoter Diener stand wieder auf, jedoch ohne Kopf.
Noch hilfloser als vorher fuchtelte dieser nach Fredegard.
Nach dem anfänglichen grauen hatte sich der Hauptmann schnell gefangen.
"Es ist schon tot, also einfach draufhauen!" sagte er zus ich selbst.
Gesagt, getan. Mit einem anmutig gestezten Schnitt flog der wiedererweckte Kadaver in zwei Hälften auf den Boden.
Sein Meister stand verdutzt dahinter. Gebannt vor fassungslosigkeit starrte Gyram auf seinen Diener, doch zu mehr kam er nicht.
Fredegard ging auf Nummer sicher und setzte diesem sein Schwert an die Kehle.
Ehe er den Nekromanten von seinem Irrsin erlöste, flehte dieser um sein Leben.
"Bitte, ich war etwas vorschnell! Lasst mich am Leben! Ich kann euch helfen! Ernsthaft!"
Der hauptmann dachte kurz nach. Wortlos schlug er Gyram ins Gesicht, die Wucht der gepanzerten Faust sandte diesen ins Reich der Träume.
"Ja, ihr werdet mir helfen, aber ich entscheide wie."
Ächzend suchte er auf der Lichtung nach etwas brauchbaren, fesselte schließlich den Nekromanten, schulterte diesen und machte sich auf den Weg nach Andorhal.
"Glück im Unglück, was?"
sagte er leise zu sich selbst.
Ja, fällt eine Tür zu, geht irgendwo ein Fenster auf.
Re: Andren Sunderfist
Moginal - 19.06.2008, 23:23
5.) Wahrheit und Einklang
"Mit der göttlichen Kraft des Lichtes, werde gereinigt Scherge des Nethers. Möge deine verdorbene Seele frieden finden, Hexer."
"Verdammt noch mal, ich bin ein Nekromant, kein billighexer!"
plusterte sich gyram vor dem Priester auf.
Sein Wort gegen den geistlichen wurde sofort mit einem Schlag in den Magen bestraft.
"Ich denke das reicht Pater, wir brauchen ihn noch für Ermittlungen." warf Fredegard ein, dem der ganze Ritus in der Engen Gefängnisszelle gar nicht behagte.
Der Priester rümpfte die Nase vor dem Hauptmann, verließ wortlos die Zelle. Mit einem Nicken packten zwei Wachen, welche bisher ruhig hinter Gyram standen, zu und schleiften ihn Fredegard nach.
Das vierergespann schritt druch einen langen, spärlich beleuchteten Gang, an dessen Ende eine massive Stahltür in die Wand eingelassen war.
Fünf schwer bewaffnete Wächter standen davor, öffneten auf Befehl ihres Hauptmanns diese.
Dahinter verbarg sich ein reichlich eingerichteter Raum, auf dem prunkvollen Himmelbett saß eine junge Frau, zusammengekauert, blickte starr in die leere.
"Los, Nekromant, untersuch sie, finde heraus was ihr fehlt." sagte Fredegard scharf. Um seine Anweisung zu verdeutlichen, hielt er Gyram seine klinge an die Kehle.
Der Nekromant schritt lansgam und vorsichtig auf sie zu, betrachtete sie genau. Nach langen herumüberlegen faßte er sie leicht auf die Stirn.
Keine Reaktion.
Gyram schloss die Augen, schien sich zu konzentrieren, plötzlich regte sich etwas, in ihm. Die Luft wurde ihm abgeschnitten, er fiel zu Boden.
Alles jedoch ohne zutun von Fredegard. Dieser sah entsetzt zwischen der jungen Zofe und dem Nekromanten hin und her.
Die junge Frau war auch in Bewegung geraten, wälzte sich kreischend im Bett, jedoch war es keiner der normalen "Anfälle".
Irgendetwas schien langsam an ihr zu nagen, zerfraß sie äußerlich, bis nichts mehr von ihr übrig war.
Der Anblick der verfallenen Frau raubte allen beteiligten jegliche Beherrschung, sorgte dafür dass sie zu Boden fielen und sich wehement bemühten ihr innerstes nicht nach außen zu befördern.
Gyram stand indes wieder auf, er wirkte merkwürdig. Seine Augen waren geblendet, seine Stimme klang sphärisch und fern.
"Der listige Jäger fängt die Beute, der listige Jäger fängt die Beute.
Die Beute ist da wo wie die Jäger die Reste des Mahls begraben."
sprach der Nekromant, fiel leblos zu Boden und das selbe schaurige Schauspiel, welches sich vorhin mit der armen Zofe abgespielt hatte, wiederholte sich.
Fredegard hatte sich halbwegs wieder gefangen, nahm gerade noch die letzten Worte wahr, bevor er sich wieder übergab.
"Warum bin ich nicht in Andorhal geblieben?"
fragte der Hauptmann sich selbst.
Wo die Jäger die Reste ihres Mahls begraben?
"Eh, Hauptmann, vielleicht sollten wir auf den Friedhof sehen!" warf einer der Gardisten ein.
Fredegard warf diesem einen dankenden Blick zu.
Es war logisch, trotz der ganzen unappetitlichen Extras.
Innerhalb weniger Minuten war die ganze Wache auf den Beinen, umzingelte den Friedhof. Doch was sie dort fanden, mochte keiner beschreiben, selbst der Hauptmann war mehr als entsetzt: Das grauen hatte ihn so tief erfüllt, dass er alles vergaß was er für gut hielt.
Fein Säuberlich war eine Gruppe Leichen aufgereiht, alles Personen die der Hauptmann kannte und schätzte.
Seine besten Freunde, entfernte Verwandte, seine Frau und seine Kinder.
Bittere Tränen rannten seine Wangen hinab, ein unmenschlicher Schrei hallte über den Friedhof.
"Wieso?" schrie Fredegard laut, zog sein Schwert, rannte wild durch die Straßen. Er schlug alles leblose klein, seine Wut, seine verzweiflung kannte keine Grenzen.
Ehe er sich versah hatte er die Stadt verlassen, fand sich abseits des Weges wieder bewusst bei sich selbst.
Was war geschehen? Habe ich jemanden verletzt?
Nein, kein Blut am Schwert.
"Bist du bereit zu Sterben, Fredegard?" hauchte eine ihm bekannte Frauenstimme.
"Andhoria?" fragte dieser perplex.
Vor ihm stand eine eine verhüllte Gestalt, blass leuchteten ihm graue Augen entgegen.
"Ja, liebster, eine Schande, ich hätte wirklich gern mein Leben mit dir verbracht."
Sie schritt auf ihn zu, eine verfallene Hand strich ihm über die Wange.
Schnell schwebte sie wieder zurück. Wie aus dem nichts erschien vor Fredegard ein kleiner Halbelf, kaum älter als ein Knabe.
Er zog sacht sein Schwert, zielte damit auf Fredegard.
Dieser sah perplex zu seinem vermeintlichen Gegner, ging in abwehrstellung.
Jetzt ging alles sehr schnell. Der Hauptmann war sehr erfahren im Kampf, aber der flinke Halbelf erwischte ihn mit einem Streich an der Seite.
Die kunstvoll geschmiedte Elfenwaffe schnitt präzise durch den leicht gepanzernten Teil seiner schweren Plattenrüstung, roter Lebenssaft sprudelte zu Boden.
Verschwommen wurde die Sicht des Menschen, langsam wurde alles taub, seine sicht schwand.
"Wenigstens sehe ich meine Familie wieder." Lächelnd fiel er zu Boden.
Lächeln....
"Genug für dich, kleiner?" fragte eine kratzende Stimme.
Andren nickte, seine junge Stimme klang ernst.
"Mein Urteil wurde vollstreckt, mich hält hier nichts mehr."
Die vermummte Gestalt nickte, lachte leicht.
Abseits stand die verhüllte Andhoria, sah entfernt dem treiben zu.
Der junge Halbelf entfernte sich, die andere vermummte Gestalt kam auf sie zu.
"Wie lange muss ich mit dir Umherwandern, Daraam?"
"Keine Angst, Andhoria, nur bis eine andere einen Nachfahren von mir austrägt."
Andhoria schüttelte sich, scheinbar erinnerte sie sich an etwas sehr unangenehmes.
"Was passiert mit Andren? Wird er weiter Morden?" fragte sie recht teilnahmslos.
Daraam rückte seine Kapuzue zurecht, lachte wieder kehlig.
"Das weiß ich nicht, er macht was er will. Ich denke aber, dass wir großes von ihm zu erwarten haben."
meinte dieser gelangweilt.
"Ich hoffe du irrst dich."
Sie seufzte gelangweilt.
"Hast du etwas von Oldin gehört?"
"Nein, er ist verschwunden. Außer dass er dich in eine Welt aus Tod und Schmerz geschwängert hat, gibt es nicht viel von ihm zu hören."
Daraam lachte wieder kehlig, setzte sich in Bewegung.
Andhoria folgte ihm, sah zu den Sternen.
"Eines Tages sehen wir uns wieder, Fredegard. Eines Tages....."
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Untitled
Werbung in eigener Sache - gepostet von Illuzah am Mittwoch 22.08.2007
Ähnliche Beiträge wie "Andren Sunderfist"
Durchschnittsalter hier? - gepostet von Boothby am Samstag 03.06.2006
abstimmung allybild! - gepostet von corboros am Mittwoch 21.06.2006
werde mich bald nur noch auf welt 7 konsentrieren - gepostet von kleinesmann am Freitag 14.07.2006
