Nachelaims Aufgabe

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    Re: Nachelaims Aufgabe

    Miranillinia - 09.03.2006, 23:51

    Nachelaims Aufgabe
    Nachelaim soll gegen die Nagas am Strand von Ashenvale Muscheln sammeln gehen, diese öffnen und eine Schillernde Perle bringen.

    Dadurch beweist nicht nur seinen Mut, seine Tapferkeit und sein Kampfgeschick, denn die Nagas sind schreckliche Gegner, sondern auch sein Fingerspitzengefühl im Öffnen der Muscheln.

    Ich bin sehr sicher, dass er diese Aufgabe schaffen wird!
    Mira



    Re: Nachelaims Aufgabe

    Nachelaim - 10.03.2006, 14:03


    Werte Streiter der Rubinklingen

    Nachdem ich am gestrigen Abend noch eineige Stunden an der im Westen gelegenen Küsten von Ashenvale mit dem Versuch verbracht habe, diese Perle zu finden, bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob es denn wahrlich einfacher ist diese zu finden, oder ob ich stattdessen doch besser einen Drachen töten sollte.
    Zwar nenne ich mittlerweile sechs Perlen mein eigen, doch eine schimmernde will einfach nicht dabei sein. Bei den Göttern, so sehr ich auch an diesen Dingern reibe, sie wollen um nichts in der Welt anfangen zu schimmern.
    Wenn dieses Abendteuer so weiter geht, bin ich wohl der erste elfische Krieger der an Fischfutter zerbricht.
    *schaut sich verzweifelt um*
    Wenn das zu Ende ist werde ich wohl nie wieder Muscheln suchen, und bei meiner Mutter Kochtopf ganz gewiss nicht eine mehr essen!
    Für jetzt gehabt Euch wohl, ich werde mich in meiner Verzweiflung erneut in die Fluten des Meeres werfen.
    *schnaubt verächtlich irgend etwas unverständliches über Salz und Wasser*



    Re: Nachelaims Aufgabe

    Nachelaim - 13.03.2006, 15:08


    So will ich Euch denn berichten, was sich bei meiner Suche nach der schimmernden Perle am Strand von Ashenvale - diesem verderbten Ort - zugetragen hat.
    Nachdem ich am Vortag so kläglich gescheitert war, lies ich mich völlig übermüdet in einem kleinen Hain in den nahegelegenen Hügeln nieder. Ohne noch viel Zeit mit einem Lagerfeuer oder einer abendlichen Mahlzeit zu verbringen, nahm ich wenige Bissen Brot und einen Schluck Wasser zu mir. Voller Unmut und ob meines bisherigen Scheiterns im Unreinen mit meiner Selbst, schlief ich erst sehr spät ein.
    Die Nacht brachte nur wirre Träume. Riesige, von Nagas berittene Muscheln, suchten mich zu verschlingenden und schossen dabei mit Perlen auf mich, die derart ungehörig schimmerten, das ich schier geblendet schien.
    Als ich schließlich blinzelnd aufwachte, erkannte ich - gegen die im Osten aufgehende Sonne - gerade noch rechtzeitig den auf mich anstürmenden Naga, der mich mit seinem Dreizack aufzuspießen gedachte. Einen sauberen Schwerthieb später stand ich über seinem kopflosen Körper. Ziemlich zufrieden darüber, das ich mich bei den Peinigern meiner Träume so schnell hatte erkenntlich zeigen können, nahm ich ein ausgedehntes Frühstück. Mit frischem Wasser spülte ich Brot - und ja - ein paar dieser vermaledeiten Muscheln herunter. ( Anmerkung für mich selbst: Keine Schwüre mehr auf meiner Mutter Kochtopf - ich fand das Ding eh immer viel zu groß )
    So gestärkt wanderte ich mit frischer Zuversicht erneut zum Strand herunter.
    Der Vormittag zog sich in schier endlosen Kämpfen dahin und während sich der Strand allmählich vom Blut der getöteten Nagas rot färbte, erhob sich ein lähmender Geruch nach altem Fisch der mir abermals jede Zuversicht nahm, das meine Mission wahrhaftig von Erfolg gekrönt sein könnte. So viele dieser verderbten Wesen ich auch tötete, sie tauchten doch ein ums andere mal aus den Tiefen der See auf, um den Strand erneut zu besiedeln.
    Den Zenit der Verzweiflung des Vortages längst überschritten, begegnete ich einer Priesterin der Menschen. Ihre Magie gab mir neue Zuversicht; und als sie mich bat sie und Ihre Gruppe in eine nahegelegene Höhle - die sie die Blackfathomtiefen nannte - zu begleiten, nahm ich dankbar an.
    Bei den Göttern, ich hatte gelernt diesen Strand auf eine Art zu hassen, die ich meiner selbst nimmer zugetan hätte. Also brach ich gemeinsam mit dieser bezaubernden Dame *flucht leise vor sich hin: könnt ich mir bloß Namen merken ... vermutlich der einzige schusselige Nachelf ...* und ihrer Gruppe in die Blackfathomtiefen auf.

    Was nun in diesen Höhlen selbst geschah, davon will ich Euch später berichten.



    Re: Nachelaims Aufgabe

    Nachelaim - 13.03.2006, 19:15


    Schon bald zeichnete sich am Horizont eine alte Tempelanlage ab. Wir betraten diese und machten uns geradewegs auf zum Kellergewölbe. Dies muss meiner Erinnerung nach wohl der Augenblick gewesen sein, in dem mich zum erstenmal ein ungute Vorahnung beschlich. Dort angelangt mussten wir feststellen, dass sich das Gewölbe im Lauf der Zeiten mit Wasser gefüllt hatte und das der eigentliche Zugang zu den Höhlen sich nunmehr nur noch als verschwommener Umriss unter der Wasseroberfläche abzeichnete. Ohne zu zögern tauchten meine Begleiter ab und unterschwammen die Fundamente des Tempels, in dem sie einer beängstigend engen Passage folgten. Was sollte ich tun? Meine Vorahnung wurde deutlicher, wurde zu Bildern und beschuppte Wesen erschienen vor meinem geistigen Auge.
    Nun bereits mit meinem Wort verpflichtet folgte ich ihnen.
    Könnt Ihr Euch meine Bestürzung vorstellen als ich sah welche Gegner mir entgegen traten? Nagas um ein vielfaches stärker als alles was ich bislang am Strand gesehen hatte und zudem ungleich aggressiver. Doch damit nicht genug, Murlocs und gehörnte Wesen die ich nur selten zuvor zu Auge bekommen hatte. Was hatte sich hier nur eingenistet? Egal was es war, es war böse und es musste mit aller Kraft bekämpft werden.
    Schritt für Schritt kämpfte sich unsere Gruppe vor, wir hinterließen nichts als verbrannte Erde und trotz herber Treffer die wir einstecken mussten gelangten wir schließlich zu einem Portal. Die Verderbtheit schien förmlich hindurchzuströmen und es war klar das sich die Quelle des Übels der Ashenvaleküste dahinter befinden musste.
    An Mut fehlte es wahrlich nicht in unsrer wackeren Gruppe, es war nicht einer unter uns der zweifelte das wir versuchen mussten zu dieser Quelle zu gelangen.
    Wir schritten weiter voran durch das Tor ...

    Doch davon später mehr



    Re: Nachelaims Aufgabe

    Nachelaim - 14.03.2006, 14:41


    Am anderen Ende des Portals angekommen, wurde uns unmittelbar die trügerische Stille dieses neuen Ortes gewahr. Sollte es am Ende doch leichter sein, als die Befürchtungen uns dies glauben machen wollten. Nach der ersten Biegung dieses neuen Höhlenlabyrinths wussten wir es besser. Pah, wie hätte es auch anders kommen sollen. Die Feinde wurden stärker, unnachgiebiger und in ihrer Zahl noch größer. Während der Kampf vorher nur die ein oder andere Wunde forderte, ging er nun unmittelbar an die Substanz unserer Gruppe. Meine Bemühungen reichten kaum noch aus die Repressalien der Angreifer auf meine Person, der ich die beste Rüstung trug, zu lenken. Unsere Priesterin war vollends damit beschäftigt, die Wunden zu heilen, die uns ein ums andere mal geschlagen wurden. Und Schurke und Hexenmeister mussten all ihre Künste aufbieten um dem Ansturm der Angreifer stand zu halten. Doch noch fochten wir wacker Seit an Seit, unsere Gemeinschaft hielt und so kämpften wir uns auf beschwerliche aber unaufhaltsame Art und Weise weiter vor.
    Durch unterirdische Seen, über eingestürzte Brücken und durch enge Passagen gelangten wir schließlich in ein riesiges Gewölbe, welches zur Gänze von einem großen See beherrscht wurde, in dessen Mitte sich eine etwa 100 Schritt messende Insel befand.
    Die bösartige Kreatur die dort herrschte, war es schließlich die unsere Gruppe zum Straucheln brachte. Eine für wahr seltsames Wesen war es das da auf vier kurzen Beinen auf uns zu kroch. Mit einem behornten Panzer geschützt bot es kaum Angriffsfläche und selbst die auf Kopf und Beine gezielten Treffer schienen kaum mehr als Kratzer zu verursachen.
    Ich habe keine genaue Erinnerung mehr, wer aus unserer Gruppe zuerst fiel, doch letztlich hielt keiner Stand. Einer nach dem anderen wurde niedergestreckt und ins Reich der Geister gerissen.
    Nur die starke Bindung unserer Gruppe konnte die Magie schaffen, welche uns ins Leben zurückzog.
    Gewarnt durch unsere ernüchternde Erfahrung des ersten Angriffs, gingen wir beim Zweiten vorsichtiger und vor allem planvoller zu Werke. Während unsere Priesterin sich noch weiter zurückzog und aus sicherer Distanz Ihre Heilzauber ausübte griffen wir übrigen drei gemeinsam , gezielter und unter Aufbringung all unserer Künste an und tatsächlich es gelang!
    Dieser Sieg lehrte uns jedoch nicht nur, das eine starke Gemeinschaft schier unbezwingbare Gegner fällen kann, sondern auch, dass sich in dieser Höhle Gegner befanden, welche unsere Kräfte tatsächlich noch deutlich übertrafen. Geläutert von dieser eingreifenden Erfahrung beschlossen wir den Rückweg anzutreten. Da sich dort kaum noch ein Gegner fand waren die wenigen verbliebenen kaum mehr als lästig, so das uns die wärmende Nachmittagssonne ohne größere Blessuren am Strand von Ashenvale empfing. Von hier aus trennten sich die Wege unserer Gruppe und ich habe seither keinen dieser Freunde wiedergesehen.
    Ach fast hätt ich es vergessen. Irgendwo auf dem Weg zwischen Portal und der Gewölbeinsel riss ich zwei Nagas mehrere Muscheln aus ihren toten Flossen und darin fand ich schließlich diese beiden schimmernden Perlen.
    Die erste übergab ich - meiner Aufgabe gemäß - unserer lieben Mira.
    Für die zweite gab es zwei Interessenten: Drechim und Mira.
    Da ich sie nicht teilen konnte lies ich einen magischen Würfel der hundert Augen entscheiden. Sollte er über 50 Augen zeigen so wollte ich die Perle sofort an Mira übergeben, fünfzig oder weniger Augen hätte bedeutet, das Drechim die Perle bekam. Es war - das sage ich weder mit Freude noch mit Bedauern - die Siebenundfünfzig. So erhielt Mira auch die zweite Perle.
    Sollte ich noch einmal eine finden, so gehört sie heute schon Drechim.

    So wisst Ihr nun was einst geschah,
    der Tod er war mir oftmals nah,
    letzendlich fand ich's Kleinod doch,
    recht schimmernd war die Perle noch.



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