Geschichte

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    Re: Geschichte

    hannes - 19.03.2008, 02:09

    Geschichte
    [color=darkred]Die Neugründung

    Im Jahre 2038 gibt es in London keinen Frieden mehr.
    Demonenhorden haben alle sichtbaren Überreste der Zivilisation ausgelöscht.
    In einer nebligen Nacht streifen zwei Männer umher,
    auf der Suche nach Überlebenden.
    Hier, am Ufer der Themse in der Nähe der Küste
    tauchen manchmal noch Flüchtlinge auf.
    Sie versuchen dem Inferno auf Schiffen zu entkommen.
    Doch in letzter Zeit wurden es immer weniger.
    Schließlich ruft einer der Männer dem anderen etwas zu.
    Man kann kaum etwas erkennen in der kalten, feuchten Luft.
    "Das bringt nix, lass uns morgen weiter suchen!"
    "Du hast Recht. Lass uns abhauen."
    Der Zweite dreht sich langsam um und betrachtet den
    blutroten Vollmond.
    "Wahrscheinlich gibt es hier sowieso keine Überlebenden mehr."
    "Gehen wir noch mal zu den Häusern an der Küste,
    von da können wir ja zur Convent Garden Station runter."
    Man hört beim Laufen ihre Rüstungen leise klirren,
    während sie das auf das Ufer zumarschieren.
    Einige Meter davor bleibt der Erste abrupt stehen.
    "Still!"
    Leise fragt der Andere: "Was ?"
    "Untehalb der Böschung... das schnapp ich mir!"
    Der Andere: "Du weist überhaupt nicht was das ist!"
    Ein kurzes Summen geht durch die Finsternis.
    Der Erste hatte flink zwei blaue Schwerter gezogen.
    Sie wirken so dünn und zerbrechlich, das man glauben könnte
    sie würden die Luft durchschneiden.
    Er rennt an.
    Roten Runen beginnen auf den Klingen zu glühen.
    Noch 20 Meter bis zur Böschung.
    Eine blaue Aura umgibt ihn plötzlich.
    Noch 15 Meter.
    Der Andere zieht ein funkensprühendes Schwert und rennt ihm hinterher.
    Noch 10 Meter.
    "Hanor, du Narr!"
    Noch 5 Meter.
    Er springt über die Kante des Abgrunds
    und erblickt unter sich einen großen schwarzen Schatten.
    Der hatte sich scheinbar an Kadavern von Flüchtlingen gelabt
    und wante sich nun neugierig um.
    Als das elefantengroße Tier den Templer bemerkt,
    stößt es ein kräftiges Schnauben aus,
    und seine leuchtend-roten Augen verengen sich in der Dunkelheit.
    Hanor durfte keinen Moment zögern.
    Er hatte bereits mit seinem Angrif begonnen.
    Das entstand ein rythmische Surren.
    Der Größere hatte die Böschung erreicht und sprang seinem Gefährten nach.
    Sofort wusste er, dieser Moloch würde versuchen,
    ihn mit den Stoßzähnen zu durchbohren.
    Der rasende Ungetüm rannte besessen auf sie zu.
    Alles ging sehr schnell.
    Hanor konnte gerade so im letzten Moment zur Seite springen.
    Ein gleisendes Quicken hallte durch die Nacht.
    Er hatte ihm eines seiner Schwerter in die Stirn und das andere in den Nacken gebort.
    Das Höllenwesen rannte noch einige Meter weiter gerade aus,
    bis es gegen eine Mauer prallte und mit einem heftigen Knall zu Boden ging.

    Da lag der Fleischkolloss.
    Noch immer dampft er in der Kälte der Nacht,
    seine Größe wirkt furchteinflößend.
    "Du wirst noch mal draufgehen. Du weist diese Wesen töten dich, wenn sie treffen."
    "Ich halte mich das nächste Mal zurück Tylur."
    "Hoffe ich. Sonst muss ich bald alleine nach Überlebenden suchen."
    Erleichtert lächelt er seinen Waffenbruder an:
    "Gehen wir zur Convent Garden Station."

    Vor einem schattigen Eingang in die Kanalisation bleiben die Beiden stehen.
    "Siehst du den Kadaver da?", deutet Tylur auf einen
    stinkenden, leblosen Körper, der drei Häuser weiter zu sehen ist;
    "Ein toter Dämon?"
    "Ja. Der lockt Andere, größere an... wir sollten ihn vern..."
    Hanor unterbricht ihn:
    "Du hast dich nicht geirrt, schau, hinter den Häusern da!"
    Über den Trümmern einiger alter Gebäude schweben riesige Schatten.
    Neben ihnen tauchen immer wieder neue, kleinere Schatten auf.
    "Irre ich mich, oder kommen die immer näher ran?"
    "Warte mal..."
    "Ach du Schande, die wollen uns!"
    "Verdammt, was machen wir jetzt?
    Wenn wir jetzt zum Gulli gehen,
    werden uns die Dinger in die versteckte U-Bahnstation folgen!"
    "Wir müssen sie weglocken."
    Plötzlich fielen Hanor die alten Blocks am Straßenrand auf:
    "Komm in die alten Wohnblöcke da!"
    Er hoffte, die Schatten würden sie dort nicht mehr aufspüren können.
    "Da werden wir lebendig begraben!"
    "Los, wir haben keine andere Wahl!"
    Von der Straßenmitte aus waren es
    einige Meter bis zum nächsten Hauseingang.
    Die Schatten kamen immer näher und näher.
    Sie rannten und sprangen durch eine morsche Tür.
    Mit einem dumpfen Knall landeten sie im Hausflur.
    Es knarrte und knackte unter ihren Füßen.
    Die vermoderten, schimmeligen Balken gaben unter dem Gewicht von Tylurs Verteidigerrüstung nach.
    Der gesamte Holzboden brach weg und Tylur viel in die Kelleretage.
    Hanor hing am Rand des Durchbruchs, mit den Füßen in der Luft.
    Von Draußen war ein Säußeln zu hören.
    "Verdammt, die Drecksdinger suchen uns noch immer." murmelte er.
    Tylur war zu sich gekommen und grub sich aus den Splittern alter Regale,
    auf denen er gelandet war.
    "Hanor, was ist?"
    Der leichtere Schwertmeister zog sich hoch.
    In diesem Moment brachen die Bretter von Tür und Fenstern und die wabbeligen Kugeldämonen flogen ins Haus.
    "Sieh zu das du hoch kommst!" rief Hanor, schwang sich auf,
    und versuchte den Orbiles den Weg durch den Hausflur zu blockieren.
    Tylur flüsterte ein Gebet.
    Hanors Klingen tanzten durch den Flur,
    doch es kamen immer mehr der giftigen Quallentiere.
    Er konnte nicht alle treffen, und so kamen sie gefährlich nah heran.
    Tylur hatte sich durch das Gebet erholt und war hinter ihn gelaufen.
    Er beschwor seine Aura der Verteidigung herauf.
    "Beeil dich, ich kann sie nicht aufhalten."
    "Noch einen Moment..."
    Kurz zuckte ein Blitz hervor.
    "Schnell, weg da!"
    Hanor rollte sich schwitzend hinter seinen Bruder.
    Mit einem Male prasseln die Tentakel der Orbiles auf die gesegnete Verteidigerrüstung.
    Doch immer kurz bevor sie Diese berühren, blitzt es.
    "Es sind zu viele. Ich schaue nach einem Hinterausgang."
    "Es gibt keinen."
    Immerwieder stechen die fliegenden Monster auf Tylur ein.
    "Lass dir was einfallen, sonst haben wir ein Problem!"
    "Warte Tylur. Vielleicht ist hier jemand, der Digitalfunk hört.
    Hältst du durch?"
    "Mach endlich!"
    Hanor kramt ein kleines Gerät heraus.
    "....schrrzzzzz Chat-Kanal 8: sssrtttttzz..."
    Er presst sein Ohr an die kleine Maschine: "Scheiß Batterie!"
    Dabei schaut er durch ein zerschossenes Fenster.
    Und erschrickt bei dem was er erblickt...
    "Tylur, das da ist nicht irgendein Dämon, der uns verfolgt!"
    "Das ist Bedlam!"
    ".....schrzzztt...KANAL BEIGETRETEN - CHAT 8 "
    "Geschafft! Halte durch!"
    "Kanal 8 hier ist Hanor, Themse Eingang Convent Garden Station.
    Bedlam, eine der Fünf Lügen ist hier! Er darf die Station nicht finden!
    Hallo ...? Irgendwer...?...."
    "Der Höllenfürst wandelt auf Erden! Hier !"
    Funkstille.
    "Ahh, mach endlich Hanor! Die durchbrechen noch meine Aura!"
    "Verdammt" grübelt Hanor verzweifelt.
    "Dann stellen wir das Mistvieh wenigstens. Für die Lebenden!"
    Ein blauer Windhauch umgibt ihn, stärker noch als vorher.
    "Lass uns Kämpfen gehen, Tylur! wir springen aus dem Fenster.
    Wir werden uns stellen!"
    Sie sprinten eine alte Treppe hinauf, gefolgt von den Orbiles.
    Hinter ihnen bricht das morsche Treppenholz in Stücke.
    auch Tylur beginnt blau zu strahlen und spricht sein vermeintlich letztes Gebet.
    Sie hasten durch das düstere Gemäuer, erkennen ein Fenster und springen.

    Ein Augenblick später stehen sie direkt zu Füßen eines Gegners,
    der aus der Hölle kam um sie zu vernichten.
    Unzählige kleine Dämonen, mehr noch als im Hausflur,
    preschen ihnen entgegen.
    Bedlam stößt verängstigende blubbernde Laute von sich aus.
    Tylurs eifrigstes Gebet war erhört worden,
    der Schutz des Verteidigers des Glaubens war ihnen gewährt worden.
    Trotzdem war es hoffnungslos.
    Auch wenn Sie zehn Dämonen töten würden,
    Bedlam konnte sofort hunderte neue herbeirufen.
    Aber sie kämpften unverzagt.
    Schlag um Schlag.
    Dafür lebten Sie. Dafür starben Sie. Das wussten Sie.
    Ihre Kräfte gingen zuneige.

    Sie hatten es nicht bemerkt.
    Doch Bedlam wandte sich ab von ihnen.
    "Tylur, sieh die Blitze in der Luft."
    "Was ist das? Ich höre Geschoße!"
    Ein Dimensionstor öffnet sich unweit der Schlacht, Bedlam verschwindet.
    Viele Orbiles zerplatzen.
    Das Tor schließt sich.
    Die Schüsse werden immer lauter, die Blitze heller.
    Ein Exospektor fällt plötzlich zu Boden und bergräbt mehrere Häuser unter sich.

    "He Ihr! Wart ihr diejenigen, die Bedlam gemeldet haben?"
    Überrumpelt und Müde vom Todeskampf können die zwei Templer nur grinsen.
    "Jap das waren Wir." ruft Hanor.
    Er betrachtet die Schaar, die sich Ihnen genähert hatte.
    Ihr Anführer war ein Kabalist mit dunkler Hautfarbe.
    Er musste sehr erfahren sein, sicher dreißig Jahre oder älter.
    Hinter ihm stand ein anderer Templer.
    Seine Rüstung sah Tylurs sehr ähnlich, er war auch in ihrem Alter.
    Und ein Schwertmeister war bei Ihnen.
    Er hielt zwei brennende Schwerter in den Händen.
    Der Beschwörer begann zu sprechen: " Ich bin Alkazzar, das sind Hansen und Jogy."
    "Hallo Männer!" "Ihr hattet Glück im Unglück!"
    Alkazzar fuhr fort: "Nach den Schweren Verlusten war ich der letzte Überlebende eines alten Ordens.
    Wir nannten uns Holy Flames.
    Nur mein Bruder Jogy hat den Angriff auf unsere Gilde damals mit mir überstanden.
    Wir haben uns geschworen, Rache zu nehmen.

    Hanor blickt zu Tylur:
    "Seit wir hier angekommen sind,
    wollten wir einen der alten Orden unterstützen.
    Dass ist unser Moment."
    "Richtig!"
    "Lasst uns zusammen kämpfen!"
    "Zusammen können wir die Holy Flames auferstehen lassen!"
    Alkazzar dreht sich um. Hansen und Jogy nicken.
    Er erhebt die Stimme: "Die Holy Flames existieren wieder!"[/color]



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