ZdS - Fraktionen und politische Lage im 26. Jahrhundert

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    Re: ZdS - Fraktionen und politische Lage im 26. Jahrhundert

    Fellknäuel - 19.04.2008, 22:08

    ZdS - Fraktionen und politische Lage im 26. Jahrhundert
    Terranisches Imperium:
    Bis zum Tag des Zusammenbruchs war das Imperium die uneingeschränkt dominierende Macht im von Menschen besiedelten Teil der Milchstraße. Zwar ist es heute nur noch ein Schatten seiner einstigen Größe, doch zählt es immer noch zu den einflußreichsten Fraktionen, sowohl was wirtschaftliche als auch militärische Macht an geht.
    Die Ziele des Imperiums bestehen schlicht und einfach darin, erneut alle Menschen unter seiner Führung zu vereinigen – ob mit Diplomatie oder Waffengewalt.


    Kalmirisches Kaiserreich:
    Im Jahr 2285 kaufte ein junger Adeliger namens Lord Tremon Kalmir, welcher über ein beträchtliches Privatvermögen verfügte, die Besiedelungsrechte für einen erdähnlichen Planeten im südlichen Teil des terranischen Einflußgebietes. Den Planeten, der der einzige fruchtbare Himmelskörper in seinem System war, nannte er Kalmira.
    Da Kalmira reich an Bodenschätzen war, wurde er rasch zu einer wirtschaftlichen Größe in seinem Sektor. Und da Reichtum stets Neider an zieht, investierte Lord Kalmir viel Geld und Ressourcen in den Aufbau und Unterhalt einer Privatarmee von einer beachtlichen Schlagkraft.
    Dies kam dem Adelshaus sehr zu gute, als im Jahr 2430 der interstellare Verkehr erneut möglich wurde. Kalmira zögerte nicht lange, seine Truppen aus zu senden und benachbarte Systeme zu annektieren. Durch die Allianz mit einigen anderen wohlhabenden Systemen (die später einfach dem eigenen Reich eingegliedert wurden) schwang sich das Haus Kalmir schnell zu einer der stärksten Mächte in seinem Sektor auf, was durch die Umbenennung in das kalmirische Kaiserreich im Jahr 2450 passend unterstrichen wurde.
    Heute ist Kalmira eines der mächtigsten Sternenreiche, das dem Imperium in Sachen wirtschaftliche und militärische Macht in nichts nach steht. Zwar ist seine Flotte zahlenmäßig schwächer als die des Imperiums, dafür jedoch besser ausgerüstet und technologisch auf einem etwas höheren Niveau.
    Die Ziele sind jedoch nahezu die gleichen: ebenso wie das terranische Imperium trachtet auch das Haus Kalmir danach, alle Menschen unter dem eigenen Banner zu vereinen. Und dieses Ziel verfolgt es konsequent und rücksichtslos.


    Orden des strahlenden Lichts:
    Nachdem im Jahr 2100 die ebenso geheimnisvolle wie allmächtige Alienrasse die Menschheit vor der totalen Auslöschung durch die Tohydrim bewahrt hatte, bemühte sich die Weltregierung, das Geschehene vor der Bevölkerung geheim zu halten. Dennoch gelangten Berichte darüber an die Öffentlichkeit, und das Volk der Erde befand sich in heller Aufregung.
    Eine der nachhaltigsten Folgen war das Aufkommen einer Glaubensgemeinschaft, die in den mysteriösen Fremden Götter sahen: sie nannten sich den Orden des strahlenden Lichts, denn in ihren Reihen befanden sich auch einige derer, die sich zum Zeitpunkt der Schlacht im All befunden hatten, um sich den Tohydrim entgegen zu stellen.
    Der Orden fand schnell regen Zulauf, und während der Besiedelung der Milchstraße auch genug Raum für seine Gläubigen. Dennoch blieb diese Gemeinschaft lange Zeit eine oft belächelte und nicht sonderlich ernst genommene Gruppe von Außenseitern.

    Dies änderte sich in den Jahren nach dem Zusammenbruch. Plötzlich war nichts mehr sicher, und überall herrschten Not und Gewalt. Die Menschen sehnten sich plötzlich nach etwas, woran sie glauben konnten, und das ihnen Besserung versprach – der perfekte Nährboden für die Lehren des Ordens.
    Die Lehren wurden dann durch das Aufkommen der Portale eindrucksvoll untermauert, denn kaum jemand zweifelte daran, daß sie von den Wesen stammten, die damals die Erde vor den Tohydrin gerettet hatten. Daher wurden die Schiffe des Ordens auf den bereits missionierten Welten dann auch begeistert empfangen, und er konnte seinen Einflußbereich schlagartig weit ausdehnen.
    In den folgenden Jahrzehnten verfielen die Obersten des Ordens immer mehr dem Rausch der Macht, und ihre Methoden zur Bekehrung neuer Anhänger wurden zunehmend fanatischer und gewalttätiger.

    Heute ist der Orden des strahlenden Lichts eine Macht, mit der man rechnen muß. Obgleich er nicht mit der Schlagkraft des kalmirischen Sternenreichs und des Imperiums mit halten kann, hat er doch ein nicht zu unterschätzendes militärisches Potential angesammelt, mit dem er seine Grenzen erbittert verteidigt.
    Das oberste Ziel des Ordens ist es, alle Ungläubigen zu seinem eigenen Glauben zu bekehren – oder auszulöschen.


    Talmar-Föderation:
    Während der zweiten Hälfte des 25. Jahrhunderts hatten sich mehrere in der westlichen Zone ansässige Sternensysteme mit gleichen Interessen und Idealen zusammen geschlossen, um sich gegen konkurrierende Sternenreiche zu behaupten. Keines von ihnen zeichnete sich durch eine besonders hervorstechende Militärmacht aus, doch zusammen waren sie stark und konnten sich aller Bedrohungen in ihrer Zone erwehren.
    Im Jahr 2490 gründeten sie schließlich die Talmar-Föderation, benannt nach der Welt, auf der sich ihr Hauptquartier befindet. Auch danach fanden weitere Welten ihren Weg in die Föderation. Heute stellt das Staatenbündnis die dominierende Macht in der westlichen Zone dar. Was die militärische Stärke und Größe des Einflußgebietes angeht, kann es problemlos mit dem Orden des strahlenden Lichts konkurrieren.
    Im Grunde will die Talmar-Föderation, deren Mitgliedsstaaten sich durch eine demokratische Regierungsform auszeichnen, nur in Frieden leben; doch da der Preis dafür unter den derzeit herrschenden Umständen aus ständiger Kampfbereitschaft besteht, verfügt sie auch über eine schlagkräftige Flotte, wenngleich sie denen des Imperiums und des kalmirischen Reiches unterlegen ist.


    System Cryon:
    Im Jahr 2134 entdeckten terranische Forschungsschiffe ein abgelegenes Sternensystem, dessen fünf Planeten zwar keine sonderlich angenehmen klimatischen Verhältnisse auf wiesen, aber dafür durch reiche Vorkommen an bekannten und neuen, vielseitig einsetzbaren Rohstoffen glänzten.
    Aus diesem Grund und noch diversen anderen wurde hier die Cryon Technologies Inc. angesiedelt – ein Rüstungskonzern, der von der Regierung eingerichtet worden war und nun die Hauptforschungslabors des Imperiums betrieb. Ein Großteil der technischen Errungenschaften, die nach dem Jahr 2134 gemacht wurden, fanden hier ihren Ursprung, egal, ob sie für die Landwirtschaft, Industrie oder das Militär Verwendung fanden. Aufgrund der Wichtigkeit des Systems wurden es mit unzähligen schwer bewaffneten Wächter-Satelliten geschützt; zudem war eine komplette Garnison hier stationiert.
    Daher stand das System Cryon von Anfang an auf der Seite der Gewinner, nachdem der interstellare Verkehr wieder möglich geworden war. Durch ihren hohen technologischen Stand und ihren Verzicht auf Expansion fiel es ihnen leicht, ihren Einflussbereich zu schützen. Denn trotz ihrer früheren Bindung zum Imperium waren die Führungspersonen von Cryon in erster Linie Geschäftsleute; daher lag ihr primäres Interesse beim Geld verdienen.
    Dies fiel ihnen auch nicht schwer, denn Cryon konnte seinen technologischen Vorsprung den anderen Reichen gegenüber stetig halten und sogar noch weiter ausbauen.
    Heute ist das System Cryon die technisch fortschrittlichste Fraktion in dem von Menschen bewohnten Teil der Milchstraße. Ständig werden in ihren Labors neue Technologien für alle möglichen Anwendungsbereiche (vor allem aber für die militärische Nutzung) entwickelt, die sie teuer an die anderen Fraktionen verkaufen. Seit der Einrichtung ihres privaten Sicherheitsdienstes handeln sie zudem auch mit Geheiminformationen aller Art. Damit ist das System Cryon zwar die räumlich kleinste, aber dennoch auch eine der wichtigsten Fraktionen im ehemaligen imperialen Gebiet.



    Re: ZdS - Fraktionen und politische Lage im 26. Jahrhundert

    Fellknäuel - 19.04.2008, 22:09


    Galaktische Lage der Fraktionen:
    Das alte terranische Imperium erstreckte sich über die gesamte “Nordseite“ (auf einer galaktischen Karte gesehen) der Milchstraße; das Gebiet ist seinerseits noch einmal in Zonen gemäß den Himmelsrichtungen unterteilt.
    Dabei befinden sich die vom neuen terranischen Imperium beherrschten Systeme vor allem in der nördlichen Zone, welche auch die Randbereiche einschließt. Das kalmirische Kaiserreich dominiert die südliche Zone und ist damit dem galaktischen Zentrum am nächsten. Der Einflussbereich der Talmar-Föderation erstreckt sich über die westliche Zone, während die östliche Zone vom Orden des strahlenden Lichts beherrscht wird. Im Zentrum der Nordseite schließlich befindet sich das System Cryon, zusammen mit seinen beiden Satellitensystemen, die es in den letzten 30 Jahren besiedelt und ausgebaut hat. Dort sammelt sich auch ein Großteil der neutralen Sternensysteme, die sich dort in den neutralen Zonen zwischen den Ausläufern der Machtbereiche von den vier großen Sternenreichen sammeln.


    Politische Lage in der Galaxis:
    Nach Jahrzehnten der aggressiven Expansion und Territorialkriege hat sich inzwischen so etwas wie ein brüchiger Waffenstillstand zwischen den Sternenreichen etabliert. Die Fronten haben sich verhärtet, ein schneller Sieg eines Reiches über ein anderes ist unmöglich, und würde es doch versucht werden, würde ein anderes sofort seine Gelegenheit nutzen.
    Dennoch ist die politische Lage kritisch, und schon der kleinste Anlaß kann genügen, um einen alles vernichtenden Krieg zu entfesseln. Dies gilt es unter allen Umständen zu verhindern.



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