Umbra

Die letzten Kinder des Roten Mondes
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  • Forum: Die letzten Kinder des Roten Mondes
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    Re: Umbra

    aalisha - 11.06.2008, 10:17

    Umbra
    Die Triade
    Gaia umfasst alles Wirkliche und Unwirkliche. Die Geisterwelt und die stoffliche Welt. All das ist nicht nur von Gaia, es ist Gaia. Als Bestand von Gaia wird die Triade gesehen, welche aus drei Grundaspekte besteht:

    Die Wyldnis personifiziert Schöpfung, genauso wie Veränderung und Chaos. Der ständige Wandel ohne jede erdenkliche Richtung, ohne System sind die Wesenszüge der Wyldnis. Doch kann man nicht wirklich von einem Wesen reden, denn die Wyldnis wie auch die beiden anderen Aspekte haben am Anfang keine Gefühle gehabt. Sie waren einfach nur das was sie waren oder immer noch sind. Die Heimat der Wyldnis liegt im Tiefen Umbra, einem Ort in der Geisterwelt, der unheimlich und größtenteils unbekannt ist. Hier herrscht die Wyldnis und jeder Reisenden sei gewarnt sich ins Tiefe Umbra zu begeben. Dort herrschen die Gesetzte der Wyldnis. Ständige Veränderung, Schöpfung, Umwandlung und Chaos. Nur Wenige haben genug Erfahrung, sich dem zu stellen, doch auch dann ist es noch gefährlich. In der stofflichen Welt ist die Wyldnis immer weiter auf dem Rückzug. In einer Welt, welche durch "Vernunft" und "logische Zusammenhänge" bestimmt wird, verliert die Wyldnis tagtäglich ihre Präsenz. Es gibt nur noch sehr wenige Orte in unserer Welt, in der die Wyldnis herrscht.

    In der stofflichen Welt jedoch herrscht die Weberin. Als Verkörperung von Ordnung, Stasis und Strukturen ist sie das Gegenstück zur Wyldnis. Wo die Wyldnis erschuf, ordnete die Weberin und verhinderte den sofortigen Wechsel und schuf Bahnen. So arbeiteten Wyldnis und Weberin zusammen und schufen Leben und Entwicklung. Die Weberin legte ihre Netze über die Formlosigkeit der Wyldnis und formte mit Hilfe des Potentials feste Formen.

    Doch sind diese beiden Urgewalten zu allumfassend und vor allem zu gegensätzlich, als dass sie nebeneinander hätten existieren können. Nur der Wyrm als Kraft des Gleichgewichts konnte Harmonie schaffen. Er schuf Ordnung, wo zu viel Chaos herrschte und brachte Chaos, wo zu viel Ordnung herrschte. Seine Aufgabe bestand darin Harmonie zu schaffen und die Vorherrschaft von Wyldnis oder Weberin zu verhindern.
    In diesen Zeiten herrschten alle drei Teile der Triade nebeneinander. Die Geister- wie auch die stoffliche Welt waren Eins. Die Wesen lebten in Einklang und Harmonie zusammen. Aber es sollte anders kommen:

    Aus unerfindlichen Gründen geriet die Weberin außer Kontrolle und wurde wahnsinnig. Sie spannte den Wyrm in ihre Strukturnetze ein, welche ein unüberwindbares Gefängnis für diesen darstellen. Vielleicht sah sie in ihrem Wahnsinn den Wyrm als Hindernis für das Versteinern der Wyldnis an. Aber das sind nur Spekulationen. Der Wyrm hingegen wand sich in seinem Gefängnis und zog somit die Netze immer enger um sich. In panischer Angst wendete er sich wie im Wahn und aus der Kraft des Gleichgewicht wurde eine pervertierte Form, eine Kraft der sinnlosen Zerstörung. Welche Ziele die Teile der Triade haben, ist unbekannt und können nur erraten werden. Doch würde die Erkenntnis einen sofort in den Wahnsinn treiben.



    Re: Umbra

    aalisha - 11.06.2008, 10:22


    Die Geister
    Unter Geistern versteht man im Werwolf alle Wesen die in der materiellen Welt nicht mehr leben können und deswegen in die Geisterwerlt verdrängt wurde. Dabei unterscheiden die Werwölfe Geister nach unterschiedlichen Kriterien, vor allem aber nach ihrer Macht und ihrer Zugehörigkeit in der Hirachie der Geister.

    Macht:
    Gäfflinge: Sind die schwächsten Geister. Oft sind sie auch nicht vernunftbegabt, sondern eher von tierischer Inteligenz.
    Zäcklinge: Die mächtigeren Geister und oft vernunftbegabt.
    Incarnae: Extrem mächtige Geisterwesen, die fast ausschließlich über ihre Untergebenen ihren Willen erklären (auch wenn sie ihre Untergebenen oft als Avatare nutzen).
    Himmlische: Wesen von göttlicher Macht. Die Personifizierungen von Urkräften oder Sternen z.B. Gaia, Helios oder Luna.
    Hirachie (nur einige Beispiele):

    Elementare: Geister die einem klassischen Element oder bestimmten Stoff zuzuordnen sind (Wasser-, Feuer-, Stahl-, Stein- oder Glaselementare)
    Tiergeister: Geister deren Äußeres einem Tier entspricht und der oft die Charakteristiken aufweist, die diesem Tier in Mythen und Fabeln zugesprochen wird.
    Feengeister: Geister die nicht einfach zuzuordnende Persönlichkeiten haben, jedoch eine Verbindung zum Traum oder zur Phantasie vom Menschen haben. Nicht zu verwechseln mit Wechselbälgern.
    Plagen: Geister die (bewusst oder unbewusst) dem Wyrm dienen oder ihm ergeben sind.
    Die Werwolf-Regelbücher und Zusatzbücher geben spielrelevante Werte und Beschreibungen zu einer Vielzahl vom Geistern, es wird jedoch deutlich gemacht, dass theoretisch zu jeder abstrakten Vorstellung ein Geist existieren könnte, der diese personifiziert.



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