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Re: Briefe aus dem Leben der Lady Nyachelle Blutring
Nyachelle - 04.02.2008, 21:07Briefe aus dem Leben der Lady Nyachelle Blutring
((OOC:
Diese Briefe dokumentieren ein Teil von Nyachelles Hintergund.
Bitte klingt euch nicht ungefragt in den Briefwechsel ein.
Wir sind natürlich für jede Idee dankbar.))
Re: Briefe aus dem Leben der Lady Nyachelle Blutring
Letorius - 04.02.2008, 21:13
Ein einfacher Brief erreicht den Haushalt von Lady Nyachelle Blutring in Silbermond. Er ist adressiert an Lady Blutring persönlich und trägt den Absender von ihrem Anwesen auf den Ländereien, die ihren Hauptbesitz darstellen.
Zitat: „Liebe Nyachelle,
du weißt ja selbst, dass während der Trauerzeit nach dem Tod deines Vaters einiges im Argen lag mit dem Anwesen. Doch diese schrecklichen Zustände bessern sich rasant. Die Stallungen sind beinah komplett wieder in dem guten Zustand wie vor dieser schrecklichen Zeit. Sogar das ewig quietschende Tor schwingt nun so lautlos auf, als wäre es neu. Du würdest kaum glauben, was sich hier alles veränder hat, seit du nach Silbermond abgereist bist. Dennoch liegt noch ein weiter Weg vor uns, bis alles wieder renoviert ist und so funktioniert wie es soll.
Bedauerlicherweise musste ich von Prof. Lichtscheu erfahren, dass du eine mir unbekannte Person, welche auch noch vollkommen familienfremd ist in dein Testament eintragen lassen willst. Ich hoffe, du hast dir diesen Schritt wirklich sehr gut überlegt. Dass ein solcher Schritt ein hohes Risiko darstellt brauche ich wohl nicht extra betonen. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, Prof. Lichtscheu anzuweisen, diesen Eintrag in dein Testament vorerst nicht auszuführen. Bitte mach in Zukunft nicht noch einmal etwas so unberlegtes. Komm zu mir und wir können über diese Sachen reden. Dann kann das Risiko eingeschätzt werden und anschließend kannst du deine Entscheidung darüber fällen.
In Sorge,
Letorius“
Re: Briefe aus dem Leben der Lady Nyachelle Blutring
Nyachelle - 06.02.2008, 14:21
Ein Einfacher Brief, die Adresse und der Absender sind in verschnörkelter Schrift geschrieben, erreicht das Anwesen der Blutrings, und findet sich nach kurzer Zeit auf dem Schreibtisch des Verwalters wieder.
Zitat: „Lieber Letorius,
es freut mich zu hören das ihr so große Fortschritte macht. Ich freue mich schon darauf wenn ich das nächste mal bei euch bin, um all die Veränderungen zu sehen. All das Neue wird sicher ein wenig ungewohnt sein, aber ich bin mir sicher das es mir gefallen wird. Steht das alte Gästehaus am Brunnen wieder? Du weißt, das kleine Gebäude das wir nur noch als Schuppen verwendet haben. Es hatte immer so etwas beruhigendes das Haus so alleine neben dem Brunnen stehen zu sehen. Oh ich darf gar nicht daran denken welche Arbeit noch auf mich hier, und auf euch wartet.
Aber ich habe volles Vertrauen zu dir, das du diesen weiten Weg für mich meisterst.
Danke das du dich so sehr um meine Angelegeheiten sorgst. aber es wäre nicht nötig gewesen. Wenn ich jemals in die Fußstapfen meines Vaters passen will, muß ich lernen die Entscheidungen selbst zu treffen. Es wäre schön wenn du das akzeptieren kannst.
Bitte richte allen von mir viele Grüße aus,
eure Nyachelle“
Re: Briefe aus dem Leben der Lady Nyachelle Blutring
Letorius - 08.02.2008, 01:31
Knapp gehalten ist die Anwort, die einige Zeit später im Silbermonder Haushalt der Lady Blutring eingeht.
Zitat: „Liebe Nyachelle,
vielen Dank für dein Vertrauen in meine Fähigkeiten. Es ist gut, dass du lernen willst, in die Fußstapfen deines Vaters zu passen. Doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg. Nur ist es nicht gerade vorteilhaft, wenn du mit den Lernen anfängst, indem du tiefgreifende Entscheidungen über das Wohl und Weh des Familienbesitzes fällst. Bevor du dort erste Schritte unternimmst, sollte dein Studium abgeschlossen sein und du solltest dich bereits gut mit den Verwaltungsaufgaben, Pflichten, Rechten, Risiken und dergleichen auskennen. Was im kurzen heißt, du wirst noch einige Jahre brauchen, bis du gelernt hast verantwortungsvoll mit dem Familienbesitz zu wirtschaften. Und erst dann kannst du lernen, in die Fußstapfen deines Vaters zu passen. Daher sprich bitte in Zukunft solche Sachen mit mir durch. Ich will dir nicht die Entscheidung abnehmen, sondern aufzeigen, wo welche Risiken oder Vorteile liegen und was eventuell sonst noch zu beachten wäre. So lernst du genau das, was du brauchst, um schlussendlich das Familiengeschäft zu übernehmen.
Die Instandsetzung des ehemaligen Gästehauses wird in einigen Tagen beginnen. Wir sollten uns dann bei Gelegenheit über die Einrichtung unterhalten. Ich werde dich auf dem Laufenden halten, wie es hier voran geht und wann die Planung für die Einrichtung des Gebäudes los gehen kann. Von allen hier viele Grüße.
Dein Letorius“
Re: Briefe aus dem Leben der Lady Nyachelle Blutring
Letorius - 12.02.2008, 23:43
Einige Wochen später:
Ein Mann mittleren Alters sitzt hinter dem imposanten Schreibtisch im Arbeitszimmer des verstorbenen Lord Blutring. Vor ihm liegt ein fein säuberlich glatt gestrichenes Pergament, die Schreibfeder sowie Tinte stehen nutzungsbereit daneben. Kurz schweift sein Blick auf das Bild des jungen Mädchens, welches auf dem Schreibtisch steht, dann greift er zur Schreibfeder und beginnt einen etwas längeren Brief zu verfassen.
Zitat: „Liebe Nyachelle,
ich freue mich, dir diesen Brief schreiben zu können, da hier nun alles in deinem Sinne organisiert und das Chaos, weswegen wir deine Studien nach Silbermond verlegen mussten beseitigt wurde. Es steht deiner Rückkehr nach Hause nun nichts mehr im Weg, und es ist auch bereits ein Privatlehrer organisiert, der deine Studien hier begleiten und anleiten wird.
Bereits seit einiger Zeit werde ich nicht nur immer wieder vom Personal, sondern auch von Lord und Lady Nachtlaub und den andern Adligen dieser Gegend gefragt, wann du denn zurückkehrst. Auch gibt es hier leider mehr als nur eine Person, die mir hinsichtlich der Verwaltung deines Anwesens und deines Vermögens Steine in den Weg legen wollen, da du nicht zugegen bist. Nicht, dass dies ein wirkliches Problem darstellen würde, doch würde schon allein deine Anwesenheit hier dafür sorgen, dass eben jene Leute endlich akzeptieren, dass ich momentan als Verwalter des Anwesens fungiere um dir unnötige Arbeiten zu ersparen und dir die Zeit zu geben, deine Studien zu vollenden.
Unser Schlüsselblümchen wird hier vermisst, weshalb ich, um dir eine schnelle und reibungslose Rückreise zu ermöglichen bereits alles dafür in die Wege geleitet habe. Die Papiere für die Reise wirst du von Prof. Lichtscheu erhalten, sobald du ihm den von dir gewünschten Reisetermin nennst. Deine Räumlichkeiten sind, ganz wie du es bei deiner Abreise gewünscht hast, nicht verändert worden, doch hat die junge Leonis diese bereits für dich gelüftet und entstaubt, so dass du diese jederzeit wieder in Besitz nehmen kannst. Unsere gute alte Gracie ist so darauf versessen dich wieder versorgen zu dürfen, dass wir alle hier bereits die einzelnen Zutaten deiner Lieblingsspeisen in den Gerichten unterscheiden können, da sie täglich genau jene zubereitet, falls du plötzlich vor der Tür stehst.
Es ist hier wieder beinah so wie früher. Einzig die Anwesenheit und das fröhliche Lachen unseres Schlüsselblümchens fehlt noch. Wir alle hoffen, dass du bald wieder hier bist.
Stellvertretend für uns alle hier,
dein
Letorius“
Re: Briefe aus dem Leben der Lady Nyachelle Blutring
Nyachelle - 13.02.2008, 22:23
Gedankenverloren starrte Nyachelle auf den Brief in ihren Händen. Für sie war es wie ein Fenster in eine längst vergangene, verflossene Zeit. Auch wenn ihre Miene keinerlei Regung zeigte, bildete sich langsam eine verlorene Träne in ihrem Augenwinkel. Minuten lang saß sie da, nicht fähig oder willens etwas anderes zu Tun als in Gedanken die damalige Zeit zu empfinden. Nach einiger Zeit wischte sie ihre Augen trocken, stand auf und holte ihre selten benutzen Schreibutensilien. Langsam schrieb sie eine Antwort. Oft Absetztend und ein paar Minuten nachdenkend.
Zitat:
"Lieber Letorius,
ich habe mich gefreut zu lesen das bei euch alles langsam wieder in geordneten Bahnen läuft. Du weißt sicher am besten, wie es sein sollte, schließlich hast du die Dinge lange genug für meinen Vater geregelt.
Silbermond ist eine beeindruckende Stadt, genauso wie du es beschrieben hattest. Die Vorlesungen an der Akademie sind interessant, aber nicht im mindesten so wie die ganzen unterschiedlichen Elfen hier. Du weißt das es mir nicht immer leicht fällt Freunde zu finden, aber hier gibt es Elfen die mich scheinbar besser verstehen als ich das jemals zu hoffen gewagt habe. Ich habe selten so eine angenehme Gesellschaft erlebt.
Du wirst sicher verstehen das ich erst einmal in Silbermond für meine Studien unabkömmlich bin. Ich weiß, du hast jemanden organisiert der mich in meinen Studien unterstützen wird, dennoch will ich ungern mitten während der Vorlesungszeit meine Studien unterbrechen. Ich glaube die Herren Direktoren würde es auch nicht verstehen, wenn ich die Akademie jetzt verlassen würde.
Ich hoffe das ich eine gute Studentin für sie bin. Ich habe mir bisher alle Mühe gegeben und will meine Bemühungen jetzt nicht aufgeben. Ich hoffe du versteht das.
Bitte sagte Gracie das das Essen in Silbermond nicht an ihre Kochkünste herankommt, und es kaum eine Woche vergeht in der ich nicht daran denke sie her zu hohlen. Aber natürlich haben wir hier nicht den Platz dafür. Du hattest Recht, in Silbermond wird den Falkenschreitern einfach zu wenig Bedeutung zugemessen. Hier sind sie nur ein beliebiges Verkehrsmittel unter vielen. Hier laufen so viele Kodos und ähnliche Reittiere herum, es ist fast nicht zu glauben, wenn man es nicht sehen würde. Mir scheint als ob viele hier keine Gedanken daran verlieren wie es für die Tiere wohl sein muss. Ich will gar nicht daran denken wie einige hier mit ihren Tieren umgehen.
Bitte sage allen das ich sie vermisse und mich darauf freue sie Ende des Semesters wiederzusehen.
Mit vielen lieben Grüßen,
deine Nyachelle"
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