Was wäre wenn.....

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    Re: Was wäre wenn.....

    Shlomo - 04.02.2008, 15:38

    Was wäre wenn.....
    Kann prinzipiell gesagt werden, das sündenfall und die dazu notwendige erlösung von vornerein geplannt war?

    Was wäre, wenn es keinen sündenfall gegeben hätte, weil eva sich nicht auf die frucht eingelassen hätte?

    Ich habe gelesen, das Jesus trotzdem auf die erde gekommen wäre um gemeinschaft mit den nicht-sündern zu haben...



    Re: Was wäre wenn.....

    tommy c - 05.02.2008, 22:52


    Ich glaube, daß es den sog. freien Willen wirklich gibt.
    Gott ist allmächtig, Sünde Ihm zuwider. Daß Eva zur Frucht griff zeigt, daß Gott in ihrem Willen nicht eingegriffen hat. Denn Er hätte ihren Ungehorsam nie gewollt. Hätte Eva keinen freien Willen gehabt hätte Er eingegriffen.

    Die Frage, ob Gott "das alles" geplant hätte ist wahrscheinlich zu hoch für uns Menschen... Gott wusste sicherlich im Voraus, wie die Menschen sich entscheiden würden, da die Zeit für Ihn keine Hürde ist. Trotzdem beließ Er ihnen den freien Willen.
    Ich verstehe nicht, warum Gott sich einen derartigen Schmerz ausgesetzt hat, da Er wußte, wie häufig Er abgelehnt würde... Kann man Liebe verstehen?



    Re: Was wäre wenn.....

    trinity - 05.02.2008, 23:58


    Richard Rohr schreibt:

    Zitat: Die Wirklichkeit Jesu und auch sein Kreuz besteht darin, dass er ein freies Ja sagt zu dem, was sein Menschsein letztlich von ihm fordert. Mir kommt es oft so vor, als hätten wir den Weg Jesu immer nur angebetet und verehrt, statt ihn selbst zu gehen. Ersteres fühlt sich richtig schön religiös an, Letzteres dagegen bloß menschlich - und überhaupt nicht erhaben.
    Wir erkennen diese Struktur, die Art, wie Gott an uns arbeitet, gewöhnlich erst im Nachhinein. Anders gesagt: Wir lernen langsam. Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Menschen, die wir als spirituelle Lehrer bezeichnen, dies erst in ihrer zweiten Lebenshälfte wurden. Juliana von Norwich, die englische Einsiedlerin (1342-1416) hatte offenbar eine erstaunliche Fähigkeit , über das Entweder-Oder-Denken hinauszugehen. Sie konnte mit dem Paradox leben, mit unbeantworteten Fragen, immensen inneren Konflikten und theologischen Widersprüchen - und dennoch voll Vertrauen und im inneren Frieden. (...)
    So konnte sie sagen: "Erst kam der Fall, dann die Erlösung vom Fall. Doch beides entspringt der Gnade Gottes."
    (...)
    Unser kleiner, zählender und berechnender Verstand kennt nur Entweder-Oder, Gewinnen oder Verlieren, Gut oder Schlecht.
    Und doch wissen wir alle, (oder zumindest jetzt wisst ihr, dass es bei den Katholiken so ist, Anm. trin) dass der Diakon in der Osternacht von der felix culpa singt: Wir sind gerettet - so geißt es in der Osterliturgie - durch eine "glückselige Schuld". Jesus erinnert Juliana daran, dass seine Kreuzigung das Schlimmste war, was je in der Geschichte der Menschheit geschehen ist - doch Gott machte daraus das Beste, um all unsere Selbstrechtfertigung beiseite zu wischen. Und wie bei Jesus werden auch unsere Wunden zur Auszeichnung. Wenn das Kreuz die Norm ist, gibt es wohl keinen anderen Weg. So und nicht anders läuft das ab.

    Ich sympathisiere mit (weiblicher) Spiritualität und Mystik im Allgemeinen und was dieses Zitat betrifft mit Juliana im Besonderen. Der Text ist aus:
    "Wer loslässt, wird gehalten" und er erklärt gerade, warum Leiden ok ist und so.

    Ansonsten kann ich mich noch vage daran erinnern, das Aslan in
    "Der König von Narnia" (wars glaube ich) zu Lucy sagt:
    Zitat: "Was wäre wenn" gibt es nicht. Ich erzähle jedem nur seine eigene Geschichte und es ist nicht wichtig und gut, zu wissen, was passiert wäre, hätte man sich anders entschieden oder anders gehandelt.
    Sinngemäß jedenfalls.



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