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Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 22.02.2006, 21:20Leben als Tokio Hotel Fan
Autor: Lizzy
Art der Story: Allgemein
Hauptpersonen: Sabine, Sophie
Rating: PG 14
Warnung: keine
Summary: Die Ich-Erzählerin Sabine erzählt, wie sich Fan wurde. Sie lernt Bill kennen, woraufhin sie einen Entschluss fasst.
Disclaimer: Die Jungs der Band Tokio Hotel gehören sich selbst. Die Geschichte entspricht meiner freien Phantasie.
Vorwort
Sicher kennen einige diese FF schon. Aber habe sie auf Wunsch einer einzelnen Person gepostet.
Daher widme ich sie Butterfliege! Ich wünsch dir viel Spaß!
Also, let's go!
_________________________
Wie alles begann
Es fing alles im August 2005 an. Ich hatte eine sehr depressive Phase und wollte die meiste Zeit einfach nur meine Ruhe haben. Der Fernseher lief so gut wie nie und das Radio schon gar nicht. Ich hatte alles was ich brauchte auf meinem Rechner. Informiert wurde man im groben Teil in einer Community, die unter den Namen OKF oder auch Ortkontrollfahrt bei jungen Leuten aus Mecklenburg-Vorpommern sehr bekannt auch dementsprechend auch beliebt ist. Immerhin werden dort auch immer Bilder aus verschiedenen Diskotheken online gestellt. Ich ließ mich allerdings selten fotografieren. Da man in die Disko „Genesis“ auch erst ab 18 reinkommt, war es für mich immer ein riesen Aufwand, um auch wie 18 auszusehen. Von daher bin ich auch nicht gefahren.
Kommunizieren konnte ich mit meinen Freunden also über diese Seite, da ja jeder sein eigenes Gästebuch hat, oder wir schrieben per ICQ, E-Mail oder telefonierten. Hauptsache mir hing nicht ständig jemand auf der Pelle.
Meine Freundin Piepsi, kannte ich seit der 5. Klasse, genauso wie Lisa. Sie waren seit dem sehr wichtig für mich geworden. Und so war es an einem Tag, dass Piepsi mich besucht hatte und wir am Computer saßen und ein bisschen im Internet surften. Da ich eine Flatrate hatte, war das nie ein Problem. Der Computer lief sowieso den ganzen Tag. Sie hatte eine CD dabei, die wir nebenbei hörten. Sie erzählte von der Band, die gerade lief. Ich hörte kurz auf den Text. „.... ich weiß, dass ich dich finden kann, hör deinen Namen im Orkan. Ich glaub noch mehr, denn glauben kann ich nicht. Ich muss durch den Monsun, hinter die Welt...“ Ich nickte leicht. „Ja, klingt ganz gut. Ich glaub Mario, hatte das Lied letztens auch mit. Er war sich nicht sicher, ob das ein Junge oder ein Mädchen singt“, sagte ich. Piepsi ging nicht darauf ein. Der Tag verlief noch ganz lustig. Ich hatte mir die Digitalkamera meiner Schwester Maxi ausgeliehen. Wir fotografierten noch ein bisschen umher und alberten rum.
Nicht viel später, nur einige wenige Tage, hatte ich ausnahmsweise mal Viva zu laufen. Und da lief das Lied wieder. „Ich muss durch den Monsun, hinter die Welt, ans Ende der Zeit...“ Ich musste grinsen. Die singende Person war nicht definierbar. Es hatte eine komische Frisur, und schwarzgeschminkte Augen. Wunderschöne Augen muss ich sagen. Heute sag ich, die schönsten Augen Deutschlands. Sie waren sehr dunkel. Für mich war das schon fast schwarz. Nach dem Lied, war ich hin und weg und wollte wissen, wer „Tokio Hotel“ denn ist. Mädchen oder Junge? Die anderen drei waren Jungs. Wobei ich mir bei dem einen mit den Dreadlocks auch nicht so sicher war. Also schwang ich mich ans Internet. Ich suchte bei Google. Nebenbei ging ich bei OKF online und sah ins Forum. „Tokio Hotel-hat diese Band eine Zukunft?“ las ich. Ich habe, ohne die anderen Kommentare der anderen zu lesen, mein Kommentar abgegeben. Google zeigte viel an. Das Internet bot einiges an. Ich informierte mich ausreichend über die Band. Es war wirklich ein Junge. Hieß Bill und war 15 und der mit den Dreads sein Zwillingsbruder, was ich ziemlich lustig fand. Allein der Name Bill war schon amüsant. Mir fiel dazu nur Billy ein. Jünger als ich waren die beiden Twins. Die anderen älter. Das Lied habe ich mir aus dem Internet runtergeladen. Leider war da ne Störung drin. Aber das störte mich nicht. Ich hörte dieses Lied rauf und runter. In der nächsten Zeit machte ich mich auf die Suche nach Bildern von den Jungs. Ich musste sehr staunen. Das Internet war zugestopft mit Fanpages. Ich beschäftige mich sehr viel mit der Band. Ich fing mit der Zeit sogar an mir die Bravo zu kaufen.
Es wurde Anfang September. Ich hatte den Newsletter der offiziellen Homepage der Band abonniert und bekam eine E-Mail, in der stand, dass bald das Debütalbum mit dem Titel „Schrei“ rauskommen würde. Lisa war gerade bei mir, als ich das gelesen hatte. „Ich komm dann mit“, erklärte sie sich bereit, obwohl sie Tokio Hotel überhaupt nicht mochte. „Dann halt dir den 19. September mal frei“, sagte ich und konnte das Datum kaum abwarten. Ich steckte in einer festen Beziehung die schon seit 2003 dauerte. Arne sagte nicht viel gegen Band, fand sie aber auch nicht gut. Piepsi mochte die.
Dann war endlich das heißersehnte Datum. Wir fuhren runter in den Plattenladen. „Das ist aber nur die normale CD“, sagte der Verkäufer, der voll gut aussah. Es gab noch eine Limited Version. Da war noch ne DVD mitbei. „Egal. Mir geht es ja nur um die Musik, hauptsache das Album“, sagte ich und rieb mir die Hände vor Vorfreude, endlich nach Hause zu kommen und mir CD anzuhören. Er verlange 19 Euro. Ich gab ihm einem Zwanziger und sagte: „Behalten sie den Rest.“ Dann stürmte ich auch schon aus dem Laden. Ich kaufte mir noch zwei Zeitungen.
Zu Hause angekommen fragte meine Mutter. „Und hast du die CD bekommen?“ Ich grinste und nickte und stürmte weiter in mein Zimmer und schaltete meinen Rechner an. So saßen wir vor dem Rechner und hörten uns das Album an. Den ersten Titel „Schrei“ machte Lisa weiter. Das Lied begann ziemlich rockig, was ich eigentlich gut fand. Da ich Fan der toten Hosen war und zu dem Zeitpunkt auch schon auf einem Konzert der Hosen war, kannte ich solche Musik gut und liebte sie. Wobei ich auch Balladen zu gerne hörte. Arne mochte so was leider nie, dabei kuschelten wir die meiste Zeit, da wäre so ne schöne Musik schon schön gewesen. Aber da war er leider nie rumzukriegen. Bei „Durch den Monsun“ sangen wir mit. An das Lied hatte sich Lisa schon gewöhnt, da es den ganzen Tag bei mir lief. Und das ging dann so weiter. Nach ein bisschen erzählen, hörten wir dann mal wieder zu. Der Song hieß „Freunde bleiben“ und erzählte von zwei Freunden die eigentlich total unterschiedlich waren. Dann der Refrain: „Bitte lass uns keine Freunde bleiben!“ Lisa und ich lachten los. Das ganze Lied über haben wir uns übelst einen abgegrinst. Textstellen wie: „Du bist das, was ich nicht sein will, du wärst lieber tot als Bill“, „Arschgesicht, nimm das nicht persönlich“, „Nietenketten und Tattoo, Mami lässt das alles zu, dafür trägst du Papis lange Unterhosen“ fanden wir einfach nur zum schreien. Ich liebte die Musik über alles. Ich konnte ununterbrochen von der Band erzählen. Wusste alles über Bill, was den Fans bekannt war. Wobei er der interessantesten Frage keine Antwort gegeben hat. Jungfrau oder nicht, das ließ er offen. Aber er wird sein ganzes Leben lang eine Jungfrau bleiben. Genau wie sein Bruder Tom (großes grinsen). In den Zeitungen waren zwei Poster, die ich mir an die Wand klatschte. „Dabei wird es auch bleiben. Aus dem Alter bin ich raus“, sagte ich.
Somit war ich Fan der Band. Ich wusste nicht, dass diese Band mein Leben so auf den Kopf stellen würde. Oder war es nur der Sänger?
_
weiter?
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lg Lizzy
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
butterfliege - 22.02.2006, 21:33Re: Leben als Tokio Hotel Fan
weiter :!: :!: :!: :!: :!: :!:
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
rose&tom - 22.02.2006, 21:35
ich find des bis jetzt gut und auch irgendwie lustig
besonders das mit der jungfrau und tom *gg*
ich bleib auch immer jungfrau
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 22.02.2006, 21:38
Das war meine erste "FF"...
Das ist schon so lange her... ich weiß selber kaum noch, was da drinne steht^^
Aber meine Ellis haben gesagt, die is gut.
Ich mach ganz bald weiter^^
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
its my life - 22.02.2006, 21:42
hammer süsse!!!!!
lüp disch schnel weiter
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Anonymous - 22.02.2006, 22:23
weiter weiter weiter kann ich nur sagen :D
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
TH-meitli-89 - 22.02.2006, 22:34
buahhh schreib weiter
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 22.02.2006, 22:37
Skyline86 hat folgendes geschrieben: weiter weiter weiter kann ich nur sagen :D
Hey! Dein erstes Commi zu einer meiner FFs!
Hab dich lüb!
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Entscheidungen
Es war Dienstag. Arne kam vorbei, als ich gerade das Album hörte und bei OKF beschäftigt war. „Du bist ja mal pünktlich“, sagte ich erstaunt und gab ihm einen dicken Kuss. Er schaute kritisch auf meinen Rechner und machte die Musik aus. Die Poster schienen ihm auch nicht zu passen. Aber das war mir egal. Wir lagen auf der Couch und erzählten, was wir so erlebt hatten in den letzen Tagen, wobei ich meinen Blick nicht immer von den Postern lassen konnte. „Das ist n Mädchen, oder?“, fragte Arne. Ich war empört: „Nein! Dachte ich auch erst, aber trotzdem. Kein Mädchen würde freiwillig so rumlaufen!“ Ich spielte auf Bills zerissenen Hosen an und auf die Lederjacken und auf die T-Shirts. Wir Frauen tragen schließlich nicht T-Shirts mit Aufschriften, wie zum Beispiel Basketball oder sonstiges. Außerdem war Bill grad im Stimmenbruch und so extrem haben Frauen den nicht. Also war für mich alles schick. Arne lästerte weiter und ich wurde immer zickiger. Doch dem war nicht genug. Knapp zwei Wochen später hieß es dann die Jungs sind schwul. Dabei haben doch die Exfreundinnen der Jungs ausgepackt. Also ein bisschen bekloppt war das alles.
Ich hatte schon so viele Poster gesammelt. In einer Bravo waren einmal 11 Poster auf einmal. Arne meinte mal im verächtlichem Ton: „Immer noch keine neuen Poster!?“ Tja, das änderte sich schnell. 4 weitere Poster kamen an die Wand. Und jeden Morgen, wenn ich die Augen aufmachte konnte ich diese schönen Augen von Bill sehen (*freu*)
Meinen Freund spuckte das nach einiger Zeit alles ein bisschen an. Nachdem ein Sonderheft (100Seiten über Tokio Hotel mit massig Postern) auf den Markt kam, gab es keine Stelle mehr in meinem Zimmer, wo er die Jungs nicht hätte sehen müssen. Als die Jungs dann noch als „bester Newcommer“ für den Cometen nominiert wurden, war bei mir alles zu spät. Gespannt saßen meine Mutter, ihr Freund Maik und ich vor dem Fernseher und schauten uns die Verleihung an. Endlich, bester Newcommer. „Der Gewinner, für den besten Newcommer sind...“ kam es aus dem Fernseher. Ich ballte bittend die Hände. Ich war extrem aufgeregt. Der Typ, der das sagen durfte, hielt sich die Ohren zu und schrie: „TOKIO HOTEL“ Die Leute die live dabei sein durften flippten aus. Bill sprang in die Luft und hob die Hände. „Joa, schicker Bauch“, sagte ich grinsend. „Na siehste, haben’s ja geschafft“, sagte Maik, der die auch nicht unbedingt mochte. Meine Mutter mochte ihre Debütsingle. Bills Danksagung war total drollig. „Danke dass wir das schon erleben dürfen“ war ein Satz. Tja, mit mittlerweile 16 Jahren so was schon zu erleben, ist bestimmt ziemlich krass. Doch mit dem Cometen war noch nicht genug. Aus allen Gewinnern, wurde noch mal der Gewinner des Supercometen ausgewählt, der live vom Publikum gewählt wurde. „Ruf doch an“, meinte meine Mutter. „Ach was. Gegen Fettes Brot und Söhne Mannheims haben die Jungs doch sowieso keine Chance“, meinte ich. Als es dann endlich so weit war, bekamen Tokio Hotel wirklich noch den Supercometen. Sogar meine Mutter fand das gut. Es war bereits kurz vor zwölf. Ich war so aufgewühlt, dass ich nicht schlafen konnte. Am nächsten Morgen kam ich supergelaunt zur Schule. Caro und Lisa fanden das gar nicht schön. Ich hab ich mich über die Ereignisse des letzen Abends super gefreut.
Zum Glück war Wochenende. Da ich die Schule hasste wie die Pest, war das Wochenende immer das, worauf ich mich am meisten freute.
Seit es Tokio Hotel gab, ging es mir viel besser. Ich hasste mein Leben und wollte eigentlich nicht mehr. Aber ich hatte an der Band neuen Halt gefunden, denn die Texte steckten voller Hoffnung. „Schrei“ war mein Lieblingslied. Bill beschreibt darin, dass man sich nicht verbiegen lassen soll und wenn es zu viel wird, soll man einfach mal alles aus sich herausschreien.
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
butterfliege - 22.02.2006, 22:42
mach büdde weidaaaaaaaaa:!: :!:
ich muss übrigens auch gestehen das Schrei eins meiner lieblingslieder auf dem album ist. :)
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 22.02.2006, 22:43
butterfliege hat folgendes geschrieben: mach büdde weidaaaaaaaaa:!: :!:
ich muss übrigens auch gestehen das Schrei eins meiner lieblingslieder auf dem album ist. :)
Das Lied ist ja auch einfach hammergeil!
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
rose&tom - 22.02.2006, 22:59
ich glaub ich werde von meinen eltern in der sache nie verständniss bekommen
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
TH-meitli-89 - 22.02.2006, 23:02
schreib weiter suesse,...
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 22.02.2006, 23:03
rose&tom hat folgendes geschrieben: ich glaub ich werde von meinen eltern in der sache nie verständniss bekommen
mach bitte schnell weiter
Lg
Wieso?? Welche Sache meinst du jetzt??
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
rose&tom - 23.02.2006, 14:52
TH mein ich
die berven manchmal tierisch also meine eltern wenn es um das geht
gut dass ich nicht der einige fan in der familie bin
mein cousine ist auch fan
das geilste ist aber die schwester meiner cousine ist us 5 fan und wir quälen sie immer mit aufnahmen die dvd darf sie sich das nächste mal auch angucken *gg*
so und jetzt wieder zum thema
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Aureliebabe - 23.02.2006, 15:17
hey is des jetzt die neue ff?
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 23.02.2006, 16:10
@rose&tom: Achso! Ja, immer schon die US5 Fans quälen^^ Naja, deine Eltern werden sich bestimmt auch daran gewöhnen. Ich wohnte ja bei meiner Mutter und ihrem Freund.
Mein Vater mag TH auch nicht, aber das ist mir egal. Ich seh meinen Vater zum Glück ja nicht so oft.
@Aureliebabe: Nein, das hier war meine allererste FF! Das ist ne kleine Überbrückung, weil "sind angehende Männer Schweine?" zur Zeit nicht vorankommt.
Ich mach dann mal weiter
_______________________________
Arne und ich zickten uns oft an. Während sich Lisa mittlerweile an die Musik gewöhnt hatte, machte Arne Stress, wenn ich die Musik hörte. Dadurch lief auch im Bett gar nichts. Pech für ihn, aber mir war es egal. Ich wollte die Beziehung einfach nicht mehr. Ich war unglücklich. Aber meine erste große Liebe wollte ich nicht einfach so aufgeben. Mir fehlte der Mut, es einfach zu beenden. Ständig machte er die Musik und die Jungs runter. Das war für mich immer wie ein Schlag ins Gesicht. Ohne die Band hätte es mich nicht mehr lange gegeben. Ich hatte mittlerweile Kontakt zu Joanne, aus Luxemburg. Sie hat eine eigene Fanpage. Man fühlt sich einfach super. Die Jungs machen so viel für uns Fans. Wir Fans machen viel für Jungs. Ein super geben und nehmen. Auch untereinander gingen wir Fans ganz toll miteinander um. Es gab keine Band, die so sehr geliebt, aber auch so sehr gehasst wurden. Die Antifans beschmissen die Jungs mit rohen Eiern und Obst und erstellten Haterpages und hatten einen absoluten Lieblingsspruch: „Kill Bill“, den sie auch auf T-Shirts zu stehen hatten. Ich fand es nicht besonderes nett, aber irgendwie auch amüsant. Bill meinte nur, dass es wenigstens eine kreative Idee wäre. Tom, sein Zwillingsbruder sah das nie so lässig. Die Jungs waren auch immer für einen Lacher gut. Sie hatten echt Humor. Während es mit der Band immer weiter bergauf ging, ging es mit meiner Beziehung immer weiter bergab.
Im Oktober war es soweit, dass ich ein Lied von den Jungs im Internet fand. „Sex“ war der Titel und es war ein Liebeslied. Passt auf den ersten Blick nicht zu Titel. Aber wenn man es hört doch. Im Refrain singt er: „Und es geht im Endeffekt nicht einfach nur um Sex“. Man muss wissen, dass Bill die Texte selber schreib und Hilfe von Songwritern bekommt. Allerdings wurde es nie bewiesen, dass der Song wirklich von Tokio Hotel ist. Mir war klar, dass es die Band nicht lange geben wird. Ich gab ihnen etwa 5 Jahre. Als Arne mich besuchte und ich ihm das Lied vorspielte, war er alles andere als begeistert. „Das ist von Tokio Hotel“, sagte ich. „Ich wusste, warum ich das Lied und die Stimme scheußlich fand“, meinte er. Ich knurrte gedanklich. „Aber ist doch voll geil, dass man so süß schreiben kann. Es geht hier doch einfach nur um den Text. Und der ist ja wohl einfach nur schön“, entgegnete ich. Er machte das Lied runter und meinte, dass Bill das niemals selbst schreibt. „Weißt du was? Wenn man Keine Ahnung hat, einfach die Fresse halten!“, sagte ich. Mir riss der Geduldsfaden. „Deswegen bist du jetzt beleidigt und zickst rum?“, fragte er mich. Ich stand auf und setzte mich auf einen Stuhl. Vor kurzem wollte er mir verbieten, über die Band zu reden. „Arne, ich liebe dich. Aber so geht es nicht. Die Band ist mir wichtig, und du machst sie immer nur schlecht. Ich muss jetzt immer nach Greifswald zu Nervenärztin. Du weißt, dass es mir scheiße geht. Mich kostet die Beziehung mehr Kraft als alles andere. Und Kraft hab ich nicht“, sagte ich. Mir machten Schluss. Er wollte, dass wir Freunde bleiben. Das war für mich auch okay. Nachdem er weg war, redete meine Mutter mit mir. Ich war total am heulen. Ich habe mich gegen meine Gefühle entschieden. „Er hat dir eh nicht gut getan“, meinte meine Mutter. Sie hatte Recht. Ich hätte nie gedacht, dass eine Liebe an einer Band scheitern kann. Denn Tokio Hotel war der Auslöser.
Alles nimmt seinen Lauf
Es dauerte nicht lange, da wurden auch schon Tourdaten bekannt gegeben. Berlin war mitten in der Woche. Ein Konzert war Heimspiel für die Jungs. Das heißt in Magdeburg. Doch dieses Konzert war auf einen Sonntag. „Ich muss ja nächsten Tag zur Schule. Aber das ist ja alles nicht so schlimm. Beginn ist schon um 18.30Uhr“, versuchte ich meine Mutter zu überreden. Schon fast zwei Wochen redete ich davon. „Steht da denn, wie lange das geht?“, fragte sie. „Keine Ahnung. Ich geh mal gucken“, sagte ich und schaute im Tourindex nach. Unter dem Konzert stand etwas rot geschrieben. „Oh, nein! Nicht ausverkauft!“, dachte ich. Denn einige Konzerte waren innerhalb der ersten Woche bereits restlos ausverkauft. Ich las. Ich sprang auf, schaute auf den Kalender und sprang zu Tür, wo ein Poster hängt und schrie: „Juhu! Jungs, ich liebe euch!“ Meine Mutter und Maik kamen an und fragten, warum ich denn so schreien würde. „Das Konzert wurde auf den 17.12. verlegt. Das ist ein Samstag! Da hat Opa zwar Geburtstag, aber das ist ja egal! Geil!“, freute ich mich. Ich hatte mal wieder ein absolutes Dauergrinsen aufgesetzt. Meine Freundin Sophie wollte mich begleiten. Wir freuen uns riesig auf das Konzert.
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
TH-meitli-89 - 23.02.2006, 16:18
oh schreib weiter suesse,.... :D :D :D
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
rose&tom - 23.02.2006, 16:48
mir geht es so ziemlich am arsch vorbei was meine eltern über die sagen tun sie ja eigentlich nur wenn ich was von denen angucke aber wir diskutieren oft darüber
heißt wen ich zu irgendetwas einen schleten kommentar ablasse heißt es von meinen elter tokio hotel mach das ja nicht klar oder so aber egal
ich hab mich auch rießig gefreut aufs konzi zu gehen
unseres war zum glück am samstag und meine eltern haben es komischer weise sofort erlaubt
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Aureliebabe - 23.02.2006, 17:46
hey cool deine erste aber die waren ja damals schon gut :D
is des auch so gewesen oder hast du das erfunden??
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
biggi-maus - 23.02.2006, 18:44
edit
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 23.02.2006, 18:59
Aureliebabe hat folgendes geschrieben: hey cool deine erste aber die waren ja damals schon gut :D
is des auch so gewesen oder hast du das erfunden??
Also ab jetzt ist es erfunden. Sonst ist alles wahr. Die Trennung von meinem Freund ist original so abgelaufen.
Also ich mach dann mal weiter!
Danke für eure lieben Commis! *knutsch*
Knapp einem Monat vor dem Konzert bekam ich langsam Zweifel, ob ich da wirklich hinwill. Auf Grund einiger Downloads war ich bestens informiert. Das eine Mädel schrie: „Bill, ich liebe dich und deinen geilen Arsch!“ und alle anderen kreischten. Mir taten die Ohren so schon weh. Und überhaupt, wo hat Bill denn bitte einen geilen Arsch? Man kann sich auch was einbilden als Fan. „Sophie, ich glaub wir kommen vom Konzert mit einem Gehörschaden nach Hause“, erzählte ich ihr am Telefon. „Wieso?“, fragte sie. „Naja, du weißt ja nicht, wie die da alle umherkreischen“, meinte ich. „Da machen wir mit!“, erwiderte sie. „Hilfe“, schrie ich verzweifelt. Die Jungs gehen mir zehn Meter am Arsch vorbei. Ich will doch einfach nur die Musik mal live hören.
Der nächste Schock kam. Auf dem Konzert war fotografieren verboten. Ich regte mich übelst auf. „Wenn mir die Jungs über den Weg laufen, hau ich denen die Fresse ein! Und allen anderen die damit zu tun haben gleich mit!“, schimpfte ich. Erst war ich deprimiert. Doch dann dachte ich nur: na und? Immerhin hatte ich an diesem Tag erfahren, dass nur zwei Tage später ein Special über die Jungs kommen würde. Das sollte wohl sieben Stunden gehen. Glücklicherweise wurde es auf Viva gesendet. Das beste kam ja sonst immer auf MTV. Aber diesen Sender empfingen wir nicht. Ich konnte den 17.12. kaum abwarten. Sophie und ich ohne unsere Eltern in Magdeburg. Das war einfach nur endgeil. Ich hatte so meine Wünsche, dir aber nie in Erfüllung gehen konnten. Alles was ich wollte, ist Bill einmal in die Augen schauen. Ich hatte selten so schöne Augen gesehen und war hin und weg. Ich war schon Wochen vorher aufgeregt. Bisher war ich nur auf einem Konzert der toten Hosen gewesen. Konzerte waren für mich einfach nur das beste, was es gab.
Dann waren es endlich nur noch wenige Tage bis zum Konzert. Ich rechnete mir alles durch. Insgesamt kostete mich der Ausflug nach Magdeburg mit allem drum und dran etwa 120 Euro. „Noch zwei Tage, dann ist Freitag. Kommst dann abends her?“, fragte ich Sophie, als wir telefonierten. „Ja, aber erst spät abends. Dann lassen wir uns so zu 9.00Uhr nach Züssow fahren. Dann sind wir etwa 14.00Uhr in Magdeburg“, meinte sie. „Ja. Ich weiß gar nicht, was ich anziehen soll. Vor der Halle ist das richtig kalt und in der Halle wird das bestimmt richtig warm“, sagte ich. „Na, was wir anziehen, entscheiden wir dann am Freitag in aller Ruhe. Richtig geil, wäre es ja, wenn man den Jungs mal die Hand schütteln könnte“, schwärmte sie. „Ich hoffe und bete schon wochenlang“, meinte ich. Ich war nicht kirchlich erzogen. Aber trotzdem glaubte ich doch irgendwie an Gott. Sophie lachte und antwortet: „Na dann kann ja nichts mehr schief gehen. Wer weiß, was da noch so passieren wird.“ Ich grinste gequält. „Gar nichts wird da passieren, außer dass uns da vielleicht ein paar Antifans die Laune verderben wollen“, meinte ich. „Ach was! Die sollen sich zusammenreißen! Mit kreischenden Mädels legt man sich besser nicht an“, sagte Sophie. „Hihi. Die laufen freiwillig vor uns weg“, blödelte ich umher. „Was wollen wir überhaupt nach dem Konzert machen?“, fragte Sophie. „Wenn wir nach dem Konzert nicht zu müde sind, können wir noch was trinken. Ganz in der Nähe ist so eine Art Bar“, antwortete ich. „Ich dachte eher an eine Diskothek“, bemerke Sophie. „Da kommen wir mit 16 wohl kaum irgendwo rein“, entgegnete ich. Wir plauderten noch ein bisschen und alberten rum.
Am Freitag Abend kam Sophie dann zu mir. Wir schoben uns eine Pizza in den Ofen. Solange wie wir warten mussten, schauten wir, was ich an Klamotten mitnehmen könnte. Immerhin war das Konzert ein nicht alltägliches Erlebnis. Da wollte ich schon was passendes anziehen. Ich entschied mich für meine Lieblingsjeans, ein Top und eine Strickjacke. Das dürfte warm genug werden. Beim Essen gingen wir noch einmal alles mit meiner Mutter und Maik durch, damit auch nichts schief gehen konnte. Sophie und ich waren super aufgeregt.
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
biggi-maus - 23.02.2006, 19:07
edit
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 23.02.2006, 19:30
biggi-maus hat folgendes geschrieben: weiter weiter weiter!
hast du dich wegen TH von deinem Freund getrennt oder wegen ner anderen Band?
musst nicht drauf antworten wenns dir zu privat is...^^
meine freundin hatte nämlich am Anfang au stress mit ihrem Freund wegen TH aba des hat sich dann i-wie von selbst geregelt und er hat aufgehört uns wegen der Band zu verarschen! zum Glück...^^
der teil war voll cool!
Also: Ich war in der Beziehung richtig derbe unglücklich und war sowieso schon total depressiv.
Tokio Hotel hat mir den Mut gegeben, sagen wir es mal so. :wink:
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
butterfliege - 23.02.2006, 20:04
dein ex-freund ist ziemlich blöd wenn ich das mal sagen darf.
ich mein hat der nichts gemerkt, ausserdem gehört sich das nciht , über die lieblingsmusik der freundin so herzuziehen. jeder darf seine meinung haben gerade in einer beziehung. (MEINE MEINUNG)
ich hab mich auf unser konzi auch voll gefreut und dann haben sies abgesagt*heul*, dafür hab ich ihn schon mit neuer frise live gesehen :lol:
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 23.02.2006, 20:19
@butterfliege: Du hast ja Recht! Aber ist ja eh Schluss^^
Hier gehts weida:
Magdeburg
Mein Handywecker holte Sophie und mich 7.00Uhr aus dem Bett. Wir grinsten uns an. „Nur noch wenige Stunden dann sind wir in Magdeburg. Ich kann es kaum fassen, dass wir dahin fahren“, sagte ich noch ziemlich verschlafen. „Ach wieso? Ist doch geil!“, meinte Sophie. Wir standen auf und machten uns fertig. Am Frühstückstisch fragte meine Mutter: „Und seid ihr aufgeregt?“ Sophie und ich nickten. „Und wie. Das wird so geil! Ich freu mich schon total“, gab ich als Antwort.
Nicht viel später fanden wir uns schon in Züssow auf dem Bahnhof wieder. Mit den Worten „Passt auf euch auf“ und „Viel Spaß“ verabschiedeten sich meine Mutter und Maik von uns.
Der Zug fuhr los. Wir hatten zwei Digitalkameras dabei. Die meiste Zeit hörten wir Musik. Zum Teil auch Tokio Hotel zum warm werden. Etwa eine Stunde später in Prenzlau hatten wir eine kleine Raucherpause. An uns gingen ein paar Typen vorbei. „Hey Bunny! Geiler Arsch!“, rief Sophie einen der Jungs hinterher. Er drehte sich total verwirrt um. Wir haben die meiste Zeit nur rumgealbert. Berlin Ostbahnhof mussten wir so zur Mittagszeit umsteigen. Wir hatten kleine Probleme das nächste Gleis zu finden. Zum Glück hatten wir mehr als genug Zeit. Etwa 13.30Uhr fuhr der Zug in Magdeburg rein. Sophie und ich hatten ein fettes Grinsen im Gesicht. Dann stiegen wir am Hauptbahnhof aus. Der Bahnhof war überfüllt mit Menschen. Hier und da trafen wir auf andere Fans. Einige hatten Tokio Hotel-T-Shirts an. Damit hätte mich nicht auf die Straße getraut. So lebensmüde war ich nicht. Wir riefen ihnen zu: „Tokio Hotel for ever!“ Die Gruppe, die aus drei Mädchen bestand, brachen sofort in Gejubel aus und kamen zu uns rüber. „Ihr wollt auch zum Konzert?“, fragte eins der Mädchen. Sie hatte kurze schwarze Haare und ein Nasenpiercing. „Ja, wollen wir. Aber erst müssen wir unsere Jungendherberge finden“, antwortete ich. Sie nickte. „Wir müssen unsere auch finden. Die soll hier ganz in der Nähe sein. Unsere heißt Magdeburger Hof“, sagte sie. „Genau da müssen wir auch hin“, bemerkte Sophie. Die Mädchen grinsten. „Ich heiße Mia“, sagte das schwarzhaarige Mädchen und gab uns die Hand. Die anderen beiden hießen Yvonne und Susen. Wir beschlossen zusammen nach der Jugendherberge zu suchen. Ich unterhielt mich mit Mia. „Wen magst du am liebsten?“, fragte sie mich. „Mir geht es eigentlich eher um die Musik. Manchmal denke ich, dass die Jungs nicht ganz dicht sind. Aber Bill ist schon nicht schlecht, glaube ich“, antwortete ich. „Glaubst du?“, hakte sie nach. „Naja! Wir kennen die Jungs nicht persönlich. Wer weiß schon, wie die wirklich sind“, meinte ich. „Okay, stimmt schon. Also finde die beiden Twins hammergeil“, sagte sie. „Ja, der angeblich Sexbesessene und das kleine Kampfkätzchen“, rutschte mir raus. „Was? Wie war das grad?“, fragte sie nach und lachte los. „Kampfkätzchen ist gut! Wie bist du denn darauf gekommen?“, fragte Yvonne. „Naja, durch einige Verarschungsgeschichten“, antwortete ich. „Ach, die auf Tokio Hotel Twins de?“, fragte sie. „Ja, genau die“, sagte ich. „Die sind richtig geil! Aber manchmal auch total gemein“, meinte Susen. Wir redeten noch viel über die Geschichten und die Jungs. Die drei Mädchen waren total gut drauf.
Nach einigen S-Bahnstationen und Fußmärschen fanden wir endlich unsere Unterkunft. „Sieht geil aus“, meinte Sophie. „Nichts wie rein“, sagte Susen. Sie und die anderen beiden stürmten los. „Kommt ihr nicht mit?“, fragte Mia. „Wir rauchen noch“, sagte Sophie und zeigte ihre Zigarette. „Achso“, sagte sie und ging ihren Freundinnen nach. „Nette Mädchen“, bemerkte Sophie. „Ja, stimmt“, meinte ich. „Na dann lass uns rein“, sagte sie und trat ihre Zigarette aus.
Wir gingen rein und ließen uns unser Zimmer zeigen. „Schönen Aufenthalt“, sagte der dort angestellte Mann. „Danke, werden wir haben“, sagte ich und grinste. „Das ist schön hier“, meinte Sophie. Ich nickte.
Nachdem wir etwas gegessen hatten, machten wir uns fertig. Ich schaute auf mein Handy. „Wir sollten los“, murmelte ich. „Ja also ich bin startklar“, sagte Sophie. So machten wir uns auf zur Stadthalle.
Etwa 16.30Uhr waren wir da. Einige wenige waren auch schon da. Wir hörten ein Pfeifen und schauten uns um. Mia, Yvonne und Susen kamen auf uns zu. „Ihr wollt wohl auch weit nach vorne“, meinte Yvonne. Wir nickten. Mia hantierte mit ihrer Kamera umher. „Ihr wisst schon, dass fotografieren verboten ist, oder?“, fragte Sophie. „Was echt?“, fragte Mia. Wir nickten abermals. „Wir wollen auch versuchen irgendwie die Kameras dareinzukriegen“, sagte ich. Mia schaute sich um. „Da hinten geht Maxis“, rief sie und stürmte los. „Kommt mit“, rief sie uns zu. Wir gingen ihr nach. „Maxis!“, rief. Der blonde Typ drehte sich um. „Hey“, sagte er. Er und Mia fielen sich um den Hals. Ich beobachtet das Geschehen. „Das ist Maxis. Er wohnt hier. Er ist ein Cousin einer Freundin“, erklärte Mia. „Aha“, sagte Sophie. Mia erklärte ihm, wer wir sind. „Und ihr mögt Tokio Hotel auch total, was?“, sagte er. Wir standen fast beim Hintereingang. „Naja, die Jungs benehmen sich manchmal wie die kleinen Kinder. Ist total peinlich“, meinte ich. „Gut zu wissen, wie unsere Fans so denken“, sagte eine Stimme.
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
butterfliege - 23.02.2006, 20:28
kommt jetzt das was ich denke? :shock: :shock: :shock:
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
rose&tom - 23.02.2006, 20:28
Gut zu wissen wie unsere fans über uns denken!
der satz ist ja mal geil
ich lach mir hier grad einen ab du!
ich find sie zwar nicht peinlich aber ich find sie machen manchmal schon krasse sachen aber ich find des für ihr alter normel
mach bitte schnell weiter
Lg
Ps.: ist des in echt auch so passiert?
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Coli - 23.02.2006, 20:32
:lol: :lol: :lol:
ich hab die story auch mal gelesen
is echt geil geschrieben!!!!!
mach bitte schnell weiter
muss ja wissen,
wie's jez weitergeht
:D
lY
Coli
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 23.02.2006, 20:32
rose&tom hat folgendes geschrieben: Gut zu wissen wie unsere fans über uns denken!
der satz ist ja mal geil
ich lach mir hier grad einen ab du!
ich find sie zwar nicht peinlich aber ich find sie machen manchmal schon krasse sachen aber ich find des für ihr alter normel
mach bitte schnell weiter
Lg
Ps.: ist des in echt auch so passiert?
Nein, das ist nicht passiert^^ Schlimm wäre es gewesen! :)
@Coli: Stimmt! Ich kann mich an dich erinnern! :D
_______________________
Ich fuhr zusammen. Bill und Tom standen hinter uns. „Na das nenn ich ja jetzt mal Fettnäpfchen“, meinte ich und seufzte. Die Jungs begrüßten Maxis. Sah so aus, als wären das gute Kumpels. „Sind wir echt so schlimm?“, fragte Bill. „Naja, irgendwie schon. Ich mein, mal grad drei Haare auf’m Sack, nur Haut und Knochen sein und dann immer so umherposen. Das ist voll kindisch“, meinte ich. Tom verschränkte die Arme und schüttelte mit dem Kopf. „Bist ja nur neidisch“, meinte er. „Was? Worauf? Dass ihr tausende von Weibern haben könnt? Nee danke, lass mal. Ich bin nicht lesbisch”, entgegnete ich. „Und nachher steht ihr da und kreischt wie die kleinen Kinder“, sagte Bill. „Komm Sophie, wir gehen die Tickets verscherbeln. Arrogant sind die auch noch“, meinte ich und ging. „Muss ich mir das bieten lassen?“, hörte ich Bill noch sagen. „Jetzt hast du es dir versaut“, meinte Sophie. „Ach, das ist mir doch egal. Ich war halt frustriert, dass die da auf einmal standen und hab nicht nachgedacht. Ist doch egal“, sagte ich. „Willst du jetzt wirklich die Karten verscherbeln?“, fragte Sophie. „Ach! Das wäre ja noch schöner“, antwortete ich. Wir stellten uns dicht vor den Eingang, verstauten die Kameras und warteten.
Endlich gingen die Türen auf. Die Ordner tasteten zu unserem Glück kaum ab. Als wir an ihnen vorbei waren, sagte ich: „Schwein gehabt.“ Sophie grinste. Es war super. Die Halle war noch so gut wie leer. Wir stellten uns mittig nach ganz vorne. Die Halle füllte sich schnell. Wir warteten und erzählten. „18.35Uhr. So langsam könnten die Jungs sich beeilen“, meinte ich. „Da kommen sie“, sagte Sophie. Wir zückten die Kameras und fotografierten. Die Menge brach in großen Gejubel aus. Zunächst spielten die Jungs „Jung und nicht mehr jugendfrei“. Anschließend begrüßte uns das Kampfkätzchen. Den Namen hatte er wirklich zu Recht.
Sie spielten und spielten. Und wir rockten ab und sangen mit. Natürlich fotografierten wir ohne Ende. Dann lief Bill von der Bühne. „Was will er jetzt?“, fragte ich. Ich strecke meinen Kopf vor, um zu sehen, was er vorhatte. Er lief vorbei und klatschte die Hände der Fans ab. „Scheiße“, sagte ich und zog den Kopf zurück. Während Sophie ihre Hand ausstreckte, machte ich mich möglichst klein. Die Mädels kreischten und schrieen. Mir schmerzten die Ohren.
Nach etwa einer Stunde war alles zu Ende und die Jungs gingen mit einigen Wörtern von der Bühne. Wir warteten. Als die Halle etwas leerer war, machten wir uns auf den Weg Richtung Ausgang. Als wir dann draußen waren, steckte ich mir erst mal eine Zigarette an. „Willst du noch warten, bis die Jungs kommen?“, fragte Sophie und grinste. „Nein, will ich nicht! Das werde ich Bill und mir ersparen“, meinte ich im giftigem Ton. Sophie grinste. „Willst du warten?“, fragte ich. „Du solltest dich entschuldigen“, meinte sie und grinste noch mehr. „Bitte was? Warum denn? Woher soll ich wissen, dass die beiden auf einmal hinter uns auftauchen?“, fragte ich und verschränkte beleidigt die Arme. „Wolltet ihr nicht die Karten verscheuern?“, drang es in mein Ohr. „Argh!! Du schon wieder!“, rief ich und drehte mich um. Bill sah uns an. „Und warum stehst du immer auf einmal und ganz plötzlich hinter uns! Das ist ja beängstigend“, beschwerte ich mich. „Und dann auch noch in der ersten Reihe und so viel fotografieren“, sagte Bill und schüttelte mit dem Kopf. „Geht dir gar nix an“, entgegnete ich. Ich hörte, dass Sophie sich das lachen verkneifen musste. Ich war etwas genervt. „Wo du schon mal hier bist. Was kann man hier jetzt noch machen?“, fragte ich Bill. „Ne Menge“, kam als Antwort. „Aha. Danke für die Auskunft“, sagte ich und drehte mich um, um zu gehen. „Hier in der Nähe ist ein kleiner Club. Da gehen wir jetzt allerdings feiern“, meinte Bill. „Oh, klasse. Da werden wir dann wohl nicht hin, bevor du oder ich noch kotzen muss“, knurrte ich. Bill zog eine Augenbraue hoch. Ich ging näher ran. Er hatte wirklich hübsche Augen. Ich verfiel fast in Schwärmerei. „Ähm, ja. Wir werden dann mal. Euer Konzert war... geil. Viel Erfolg noch und so“, sagte ich. „Jo“, kam es noch. Dann trennten sich unsere Wege. Er ging wieder in die Halle. Sophie war die Zeit über damit beschäftigt, sich das lachen zu verkneifen. „Das ist nicht lustig“, herrschte ich sie an. „Doch! Du hättest dich mal sehen sollen“, meinte sie. „Wieso?“, fragte ich. „Du hast die ganze Zeit so verträumt geguckt. Total süß“, sagte sie. „Oh, toll. Meine Gebete haben ja anscheinend geholfen. Jetzt fehlt nur noch, dass die Jungs uns mit in ihren dämlichen Club nehmen“, meinte ich ironisch. „Du würdest dich doch darüber freuen“, bemerkte Sophie. „Das geht dich gar nichts an“, entgegnete ich. So langsam wurde ich sauer. Das war die Chance meines Lebens. „Noch kannst du zurück gehen“, sagte Sophie auf ein mal sehr ernst. „Wieso sollte ich?“, fragte ich. „Sabine, monatelang schwärmst du von Bill“, sagte sie. „Ja, wow, wie tausend andere Mädchen auch“, entgegnete ich. Sophie rollte mit den Augen. „Wir suchen uns jetzt ne Bar. Ich brauch was zu trinken“, sagte ich und zerrte sie mit. Ich schaute mich an letztes mal um. Das war ein komische Begegnung.
„Da ist Le Frog! Ab rein da“, sagte ich und stürmte zum Eingang. Wir setzen uns an einen Tisch. „Was darf es sein?“, fragte der Kellner. „Für mich bitte zwei Batida-Kirsch und ein Vodka-RedBull“, sagte ich. Sophie lehnte ab. „Willst du dir jetzt die Kante geben?“, fragte sie. „Ja! Ich bin deprimiert“, sagte ich sauer.
Nach einigen Drinks bezahlte ich. „Jetzt ist mir schlecht“, sagte ich, als wir das Lokal verlassen hatten. „Ich dachte du verträgst so viel“, bemerkte Sophie. Ich gab keine Antwort.
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
butterfliege - 23.02.2006, 20:40
mach weiter weiter wieter :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
rose&tom - 23.02.2006, 20:49
*kopf schüttelt*
tz tz wie im kindergarten
also wenn mir meine freundin sagen würde dass ich süß geguckt hab würde sie jetzt nicht mehr leben ich kann das wort süß nicht mehr hören vor allem wenn ich damit in verbindung stehe
wie gehts eigentlich deinem bein?
ich würd auch sagen dass es schlimm wäre *gg*
machbitte schnell weiter
Lg
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Coli - 23.02.2006, 20:50
lool wenn die jez nich fett is xD
sooo viel hätt ich auch nich getrunken
und gleich soo fies zum armen billy sein
ts ts xD
achja,... ich hab erst jez deine ff gelesn xD
wegen deinem post :lol:
mach weiter pls
lY
Coli
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Aureliebabe - 23.02.2006, 21:28
hey tust mir leid wegen deinen freund ist aber auch anderseits gut dass dir th geholfen hat sozudsagen ich fand den teil grad irgendwie lustig ......und jetzt gehts weiter!
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
Lizzy - 24.02.2006, 13:04
Huhu Leutz! Morgen gehts mit der eigentlichen FF weiter^^
Viel Spaß hier mit noch und danke für eure Commis!
_________________________________
„Sabine, wach auf“, hörte ich eine Stimme sagen. „Hey“ Ich öffnete die Augen und sah diese wunderschönen braunen Augen. „AHH!“; schrie ich. Ich hörte Sophie lachen. Sie hatte ein Poster in der Hand. „Bist du blöd? Das war der größte Schock am frühen Morgen, den man haben kann“, meckerte ich. „Das hast du doch sonst auch jeden Morgen“, meinte Sophie. „Ja, aber da kannte ich ihn noch nicht. Au, mir tut alles weh“, jammerte ich. „Vielleicht hättest du das Trinken lieber lassen sollen“, meinte sie. „Nee, nee. Ich kann mich glücklicherweise nur noch ganz dunkel an gestern erinnern”, sagte ich.
Wir aßen Frühstück und machten uns dann auch schon auf den Weg zum Bahnhof.
„Ich glaub ich hab Verfolgungswahn“, meinte ich, als wir die letzen Meter zu Fuß zum Bahnhof gingen. Wir sahen zum Kiosk. „Nein, hast du nicht“, meinte Sophie. „Boah, ist ja schlimm“, sagte ich. „Halt“, rief jemand. Wir drehten uns um. Es waren Mia und die anderen. Ich rollte mit den Augen. Dummerweise fühlte Bill sich angesprochen und guckte blöd rüber. Ich lächelte ihn an und machte kurz winke winke. „Gehen wir?“, fragte ich die anderen. Sie nickten. Ich sah noch ein letztes Mal zu Kiosk. Kein Kampfkätzchen weit und breit zu sehen. „Ich glaube, ich werde mich mein ganzes Leben lang ärgern“, meinte ich. „Ihr beide wart richtig unterhaltsam“, warf Mia ein, die alles mitbekommen hatte. „Erinnere mich nicht daran“, bat ich. „Die weiß eh nichts mehr“, sagte Sophie. „Ja, schon gut! Ich werde nie wieder so viel trinken“, meinte ich. Wir stiegen in den Zug und fuhren nach Hause. Die meiste Zeit hing in meinen Erinnerungen nach. Mein Traum war es, ihm einmal in die Augen zu schauen. Mehr wollte ich nie. Eigentlich war der 17.12.2005 einer der besten Tage meines Lebens.
Das Ende
Als ich zu Hause ankam, ließ ich mich aufs Bett fallen. Meine Mutter setzte sich zu mir. „Ihr habt gar nichts erzählt“, sagte sie. „Das Konzert war geil. Aber ich bin ziemlich müde“, meinte ich. Ich konnte ihr ja nicht sagen, dass ich einen Kater hatte, weil ich ein „Gespräch“ mit Bill hatte. Ich erzählte ihr den genauen Ablauf des Konzertes. Alles andere wäre super peinlich.
Ich setzte mich an den Rechner. Ich hatte eine E-Mail von Sophie. Sie hatte mir die ganzen Bilder geschickt. „Häh? Wieso schickt sie mir Viedodateien?“, fragte ich mich. Meine Mutter zuckte mit den Achseln. Ich spielte das Video ab. Es war so gut wie gar nichts zu sehen. Dafür aber zu hören: „Argh!! Du schon wieder!“ - „Und warum stehst du immer auf einmal und ganz plötzlich hinter uns! Das ist ja beängstigend“ - „Und dann auch noch in der ersten Reihe und so viel fotografieren“ - „Geht dir gar nix an“
„AHH!“, schrie ich und schloss sofort das Video. Meine Mutter sah mich fragend an. Ich grinste. Meine Tokio Hotel Zeiten sind vorbei“, sagte ich und nahm die Poster von der Wand. „Warum das denn jetzt auf einmal?“, fragte meine Mutter. „Ich spiel dir die Videos nachher noch vor. Die Gespräche mit Bill sind nicht gut gelaufen. Als Band sind die einfach nur klasse. Aber sonst müssen die Jungs erst mal erwachsen werden. Und ich muss es auch. Und das wird nicht gehen, solange diese Band Teil meines Lebens ist“, erklärte ich. Ich versuchte mit den Jungs abzuschließen.
Ich denke heute, nach 10 Jahren noch oft an das Jahr 2005. Ich habe die Jungs nie wieder gesehen. Nur hin und wieder lief mal wieder was im Fernseher. Ich bereue die Zeit nicht. Aber ich habe damals mehr in meinen Träumen gelebt, als in der Realität.
Jetzt führe ich ein Leben ohne Tokio Hotel. Aber trotzdem an Erinnerungen an diese wunderschönen Augen.
Ende
eure Lizzy
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
TH-meitli-89 - 24.02.2006, 13:38
wow,..schoenes ende,... :D :D :D :D
ich fand die ff noch geil,.. :D
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
rose&tom - 24.02.2006, 14:40
ja das ist in der tat ein schönes ende
Lg
Re: Leben als Tokio Hotel Fan
butterfliege - 24.02.2006, 21:46
ich muss den beiden zustimmen.
bis zum nächsten teil des anderen ff :)
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