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Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 06.02.2008, 16:50Meine Geschichte^^
einfach mal lesen, wenn ihr lust habt, iss aba en bissi geklaut von maya und domenico:
„Nein, das glaub ich nicht! Du spinnst!“, rief ich. „Es stimmt aber! Ich habe Mama und Papa darüber in der Küche sprechen gehört. Mama sagte: ‚Ich habe im Internet recherchiert und ein hübschen Reiterhof gefunden.’ Und dann hat sie Pa ein Bild gezeigt, dass ich nicht sehen konnte. Er hat dann gesagt: ‚Denkst du, dass sie dort wirklich hin will?’ Weiter kam ich nicht, denn in dem Moment kamen sie aus der Küche, ich konnte mich gerade noch so verstecken.“, entgegnete mein kleiner Bruder Flo, der ja eigentlich Florian heißt und 10 ist. Sonst habe ich noch eine Schwester, die in Afrika lebt, sie ist 26. Ich heiße Natalie Kirschner - werde aber nur Nadie genannt- und bin fast 14. Also ich werde es in 3 Tagen. Wir leben in München. Also nicht ganz in München, sondern am Stadtrand. Ich glaube sehr stark an Jesus Christus, doch das sage ich niemanden, weil mich sonst jeder auslacht. Ich wünsche mir, dass ich auf einen Reiterhof darf, weil ich Pferde über alles Liebe.
Abends lag ich noch wach im Bett, ich konnte es immer noch nicht fassen. Was wäre, wenn Flo mir nur einen Streich gespielt hat? Was wäre, wenn ich bis dahin sterben würde? ‚Ein Glück, dass Sommerferien sind!’, dachte ich. ‚Ein Glück, dass die Ferien erst gestern angefangen haben!’ Über diesen Gedanken schlief ich ein.
Als ich am nächsten Morgen erwachte, war es erst 7.37 Uhr. Ich hatte Hunger und mein Magen knurrte, also beschloss ich runter zu gehen. (Ihr müsst wissen, dass wir ein 3-stöckiges Haus haben) Unten legte ich 2 Brotscheiben in den Toaster und holte mir einen Teller aus dem Schrank. Dann holte ich mir noch eine Nuss-Nougat-Creme und Butter aus dem Kühlschrank. Ich war so beschäftigt, dass ich gar nicht merkte, dass sich mein Bruder Flo sich von hinten an mich heran geschlichen hatte. „Buuuuuuuuh!!!“, schrie er und ich lies vor Schreck die Butter fallen. Sie landete auf den Fuß von Flo, der vor Schreck aufschrie. Ich versuchte ihm den Mund zuzuhalten, doch das ging schlecht, weil er versuchte, mir in den Finger zu beißen, dass ihm das dann auch geling, hat er Mam zu verdanken, die plötzlich in der Tür stand. Starr vor Schreck stand ich da. Plötzlich spürte ich einen stechenden Schmerz in den Fingern und ich schrie auch auf. Da stand dann auch schon Pa in der Türe. Er lief schnell zu Flo und befreite mich von dem Biss. Erleichtert atmete ich auf und ließ kaltes Wasser auf meinen Finger laufen, der dick geworden war. An Flos Fuß war überhaupt nichts, aber er behauptete, dass er ganz schlimm wehtun würde. Er konnte Pa sogar überreden, mit ihm ins Krankenhaus zu fahren. Dort untersuchte der Arzt den Fuß und stellte einen leichten Bluterguss fest. Die war aber nicht weiter schlimm und so konnte Flo, ohne Verband nach hause fahren. Dies alles ging von Morgens bis ca. Mittags. Bis zum Abendessen hatte ich ja noch ein wenig Zeit und so ging ich zu Tabby, meiner 14-jährigen Freundin, die ja eigentlich Tabea Bunter. Am Abend, nach dem Abendessen schaltete ich den Fernseher und schlief davor ein..
Wie gesagt, bisschen langweilig (wahrscheinlich, weil es zu real ist^^), wird aber noch spannender... würde mich aber trotzdem auf euere feedbacks freuen und bidde: SEIT EHRLICH
und dann mal schauen, ob ich weiterschreibe^^
Re: Meine Geschichte^^
Nicki- Mausi - 06.02.2008, 17:54
Joa geht schon, bloß. ich finde das mit den uhrzeiten nicht so toll. ich hätte lieber geschrieben am nachmittag oder bzw. am abend.
Gruß Nicki- Mausi :)
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 06.02.2008, 17:58
Gut, werd es umändern=D (*freuz* jemand hats durchgelesen^^)
Werd's wahrscheinlich nochmal nach eurer kritik ändern, wenn es allzu schlimm ist :o :cry:
Re: Meine Geschichte^^
Sweet Jackie - 06.02.2008, 18:48
ich denke so für den Anfang kann man noch nicht wirklich etwas sagen... aber ich dine die Sache mit der BUtter und so... find ich ganz schön verworren.... ich musste es zweimal lesen um das zu verstehen :oops:
aber sonst find ichs ganz in Ordnung :wink:
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 06.02.2008, 21:20
kanns ja nochma umändern, iss ja jez nich die beste geschichte... :roll: Soll ich weiter schreiben?
Re: Meine Geschichte^^
smili - 06.02.2008, 22:15
Jop schreib weiter!! :)
Re: Meine Geschichte^^
crossgirl14 - 06.02.2008, 22:15
also es stimmt, so viel kann man zu der geschichte noch nicht sagen..
schreib ruhig weiter.. würde mich interessieren, wie es weitergeht =)
also ich finde es klingt teilweise noch etwas komisch... (damit meine ich jez so ' Zitat: Dies alles ging von Morgens bis ca. Mittags. Bis zum Abendessen hatte ich ja noch ein wenig Zeit und so ging ich zu Tabby, meiner 14-jährigen Freundin, die ja eigentlich Tabea Bunter. Am Abend, nach dem Abendessen schaltete ich den Fernseher und schlief davor ein.. '
das klingt nicht wirklich nach einer geschichte, sondern eher so.. weiß nich.. also nich so ganz flüssig.. & etwas verworren ist es auch..
nimm mir das aber nich übel, ja? ;)
& schreib weiter!!!
ich wusste noch gar nicht, dass man von einem toastbrot einen leichten bluterguss kriegen kann.. find ich cool.. :D
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 06.02.2008, 23:48
Denk ja auch eher, dass das die butter war... phhhh... Trotzdem, hier kommt der nächste teil, iss zwar nicht viel, aber:
Am nächsten Tag kam mich Tabby besuchen. Es hätte jaein lustiger Nachmittag werden. Wir unterhielten uns über unser Lieblingsthema: ‚Jungs’. Tabby: „Wie findest du Lukas?“ Ich: „Der ist sehr hässlich, aber wie findest du Markus? Der ist doch niedlich, oder etwa nicht? Er hat so coole, grüne Augen. Die sind echt der Hammer!“ Die ganze Klasse war in den Markus verknallt (Er war 15), der der beste Handballspieler in der Klasse war, bis auf Tabby, die war in den Lukas (Er war ebenfalls 15), der mit Markus der beste Handballspieler war. „Hm… Eigentlich ist der ja schon ganz nett, aber er hat einen hässlichen Pickel auf der Nase!“, meinte Tabby. Ich: „Bist du blind oder tust du nur so? 1.:Auf einen Pickel kommt es nicht an und 2.: Der hat ein voll goldiges Gesicht! Aber wenn du meinst…“, sagte ich. „Sollen wir das Thema wechseln? Ich finde das Thema ‚Jungs’ ist langweilig.“, meinte Tabby. „Ja okay! Weißt du schon das neuste?“, fragte sie mich. „was meinst du damit?“, wollte ich wissen. „Also: Der Lukas hat zu seinem Freund gemeint, dass er alle Mädchen aus der Klasse hässlich findet bis auf mich!“, strahlte sie. „Meinst du wirklich?“, fragte ich skeptisch. „Das hat mir der Markus erzählt und der ist ja der beste Freund vom Lukas.“, meinte sie immer noch strahlend. „Ich dachte, dass du das Thema wechseln wolltest.“, meinte ich leicht genervt, es ist zwar so, dass ich es ihr gönnen würde, das mit dem Lukas, aber auf Dauer kann Tabby echt anstrengend sein. „Okay! Du hast doch morgen Geburtstag, oder?“, meinte sie scheinheilig, als ob sie nicht genau gewusst hätte, dass ich morgen Geburtstag habe. „Ja.“, antwortete ich. Sie fragte mich: „Was wünschst du dir denn?“, fragte Tabby mich. „Also: Eine Woche mindestens Ferien auf einem Reiterhof und einen Freund. Das ist das wichtigste, sonst wünsche ich mir noch: eine PSP, ein paar Bücher, Die Sims 2 Erweiterungspacks und einen Nintendo Ds.“, antwortete ich sofort. „Oha! Alles nicht so billige Geschenke.“, grinste Tabby. „Aber das mit dem Reiterhof, das weiß ich schon, dass das geht.“, sagte ich etwas säuerlich. „Warum?“ „Weil Flo…“, da kam mein kleiner Bruder ins Zimmer, der wahrscheinlich die ganze Zeit an der Tür gelauscht hatte. „Wieso redet ihr über mich?“, wollte er wissen. „Warum lauschst du an der Tür?“, fragte ich zurück. „Hey, das ist unfair, ich habe als erstes gefragt!“, rief er. „ Ich wollte Tabby gerade das mit dem Reiterhof sagen.“, meinte ich. „Und warum hast du an der Tür gelauscht?“, wollte Tabby wissen. „Ich habe nicht gelauscht, ich bin nur gerade an der Tür vorbei gelaufen, als ich meinen Namen hörte.“, log er, denn er hatte die ganze Zeit vor der Tür gestanden und gelauscht. „Hm…!“, seufzte ich. „Ja? Ich warte noch immer auf eine Antwort!“, meinte Tabby zu Flo, doch der zog sich wieder aus meinem Zimmer zurück. „Ich habe gerade nachgedacht!“, sagte ich. Und dann flüsterte ich Tabby noch etwas zu. Sie war sofort einverstanden und so nahm ich meine Sprüh-Deo und sprühte ins Schlüsselloch. Ein Schrei und ich machte die Tür auf und Flo, der gerade durchs Schlüsselloch geschaut hatte, rieb sich mit schmerzverzehrtem Gesicht sein Auge. Das war eigentlich nicht meine Absicht gewesen. Ich wollte ihm nur ins Ohr sprühen, aber jetzt tat er mir Leid, auch wenn er uns die ganze Zeit belauscht hatte. „Mama!?“, rief ich die Treppe hinunter. „Was denn, mein Schatz?“, hallte es die Treppe hoch zurück. „Flo hat uns belauscht!“ „Nein, das stimmt nicht! Ich wollte nur gucken, was ihr gerade macht.“, Flo hatte aufgehört zu, sein Auge zu reiben und stritt das ganze jetzt ab. Mama kam nach oben, um zu schauen was los war, doch als sie oben war, war Flo wieder in seinem Zimmer und Tabby und ich in meinem –abgeschlossen-. Meine Mutter dachte, sie hätte sich verhört und ging wieder nach unten. Dann wurde Nachmittag doch noch lustig: Flo entschuldigte sich und dann spielten wir ‚Mensch ärgere dich nicht’. Es hätte aber schöner werden können, wenn nicht Tabby die ganze Zeit von Lukas geschwärmt hätte…
Ich denke ich muss noch einiges ändern, könnt ihr mir nicht helfen=? Ich glaub, ich sollte vllt lieba aufhörn zu schreibn...
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 11.02.2008, 17:27
ich weiß, iss bissi schlecht geschrieben, wird hoff mal noch besser...^^
Re: Meine Geschichte^^
girli - 12.02.2008, 22:39
ich kann dir leider nicht viel tipps geben denn ich kann nicht gut schreiben aber im grosse und ganzen find ich es nicht mal so schlecht.
es ist an ein paar orten irgenwie unlogisch.aber nimm dir das nicht zu herzen!
Is nicht böse gemeint!ehrlich!!!!!!!!!!
(Ich kanns ja nicht besser) :lol:
Re: Meine Geschichte^^
crossgirl14 - 12.02.2008, 23:55
hab grad keine zeit, deswegn nur kurz:
hör nich auf zu schreiben, ja? =)
klar, sind n paar sachen, die man verbessern könnte, aber is ja bei meiner geschichte z.B. genauso.. ;)
muss jez nur weg..
ciaoi
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 14.02.2008, 17:24
trotzdem danke =)=) Werd dann mal weiterschreiben^^ (ich versuchs zumindest mal)
Re: Meine Geschichte^^
girli - 14.02.2008, 19:55
da schaffst das! gib einfach nie auf!!!!!
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 15.02.2008, 15:30
Ich vesuchs :oops: :oops: :oops: Wollt ihr jetzt einen Teil? hab noch iemlich viel geshrieben :oops: :lol:
Re: Meine Geschichte^^
Toiletten_tief_taucher - 15.02.2008, 15:40
Die iss komisch um nich zu sagen seeeeeehr komisch, aber schreib mal trotzdem weiter!!!^^ (vllt wirds ja noch)
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 15.02.2008, 17:24
Bin ja selber TTT^^ also da kommt ein neuer teil:
Dann kam mein Geburtstag! Ich kann euch sagen, dass das der schönste Tag meines Lebens war. Morgens kam meine Mutter rein und gratulierte, danach kam Flo und gratulierte und mein Papa, der hatte verschlafen und gratulierte mir dafür später. Ich ging die Treppe runter ins Esszimmer und da saß… Meine Oma!!! Sie war extra wegen mir hergekommen und gratulierte mir jetzt und überschüttete mich mit Küssen. Angeekelt strich ich mir über mein Gesicht. Dann fiel mein Blick auf den Tisch. Da lagen ein paar Puma Schuhe in braun, die ich mir gewünscht hatte. Dann lagen da noch drei Briefumschläge, die ich erst später öffnete. Erst fiel mein Blick auf den Stapel Bücher, die neben einem Eastpak (schwarz) lagen. Ich dachte: ‚Dann hat Flo also doch gelogen! Kein Reiterhof… Schade!’ Ich ging traurig auf meinen Platz, wo 14 kleine und eine große Kerzen standen. „Was ist los Nadie? Willst du deine Briefe gar nicht öffnen?“ „Nein!“, sagte ich stur und biss in mein Tortenstück. „Warum denn nicht?“, fragte Flo. „Dann öffne ich sie halt, wenn du keine Lust hast!“ „Kommt ja gar nicht in die Tüte! Geht dich nämlich nicht die Bohne an!“ Und so öffnete ich meine Briefe, der erste Brief war von meiner einen anderen Oma. Sie schrieb:
Hallo Natalie,
Alles Gute zu deinem 14. Geburtstag. Viel Glück in deinem nächsten Lebensjahr, ich hoffe, dass du viel Spaß in der Schule hast. Der 50-€-Schein ist für dein Sparschwein. Dies alles wünscht dir deine Omi,
Gudrun
Den 50-€-Schein fand ich immer noch am besten... Der nächste Brief stammte aus Afrika, von meiner Schwester. Sie schrieb:
Hey Nadie,
Alles Liebe zu deinem 14. Geburtstag. Was hast denn schon so alles bekommen? Du kannst es mir ja zeigen, wenn ich wieder nach hause komme. Oh Moment, Katharina schreit gerade. Muss aufhören. Ich hoffe ich sehe dich bald. Bis dann:
Charlotte +Marvin +Katharina
Katharina ist das Baby von meiner Schwester und ihrem Mann. Der letzte Brief war von meiner Mutter. Darin war ein Zettel mit Bild von einem Reiterhof und was darin stand, war immer noch das Beste, und zwar:
Hey Nadie,
Dies ist der Reiterhof auf dem du demnächst sein wirst und zwar für 2 Wochen. Frau Mäler und Frau Albricht schicken ihre Söhne dort auch hin und dann habe ich auch noch Tabeas Mutter gefragt, ob sie Tabea nicht auch dorthin schicken könnte und dazu hat sie ‚Ja, klar!’, gesagt. Du fährst jetzt in 3 Tagen, also am Freitag, ab. Viel Spaß wünscht dir:
Deine Mutter + dein Vater
Ich tanzte wild durch die Wohnung. Doch dann rief ich Tabby an: „Wir fahren auf den Reiterhof, wir fahren auf den Reiterhof!!!“, aber von der anderen Seite der Leitung kam nur ein mürrisches: „Das ist ja schön, aber mit wem spreche ich da bitte?“ Das Blut schoss mir in den Kopf und ich stotterte: „Ähm, d-da m-muss ich m-mich ver-verwählt haben!“, und legte schnellstens auf. Dann wählte ich die richtige Nummer und diesmal ging Tabby dran. „Na, schon den Brief von deiner Mutter aufgemacht?“, fragte sie mich als erstes. „Du wusstest davon?“, fragte ich sehr erstaunt. „Ja klar, dass war ja schließlich mein Vorschlag, dass die beiden Jungs noch mitkommen. Zum Glück ist meine Mutter mit den Eltern von Markus und Lukas befreundet, sonst wäre das nichts geworden.“ „Oh Tabby, wenn man eine Person durch das Telefon umarmen könnte, dann würde ich dich jetzt umarmen!“ „Ach lass mal, das kannst du ja noch 2 Wochen lang machen.“, entgegnete Tabby. Ich glaube, sie grinste da gerade stolz.
Der Teil ist nich so gut geschrieben...=( Trotzdem freu ich mich natürlich über Feedbacks
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=D - 15.02.2008, 17:52
schöööne geschichte, (naja, hab die ja schon mal vorher gelesen!!^^) aber ich weiß jetzt eigentlich auch nich genau, was ich dir da so als tipp geben könnt, ich weiß auch nich, wie man das i-wie verbessern könnt: ich finds gut; aber wenn mir was einfällt, sag ichs dir :lol: naja, schreib ma weita un dann sehn wir ma, was me so draus machen können=)
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 15.02.2008, 17:53
wir telepfonieren ja imma ma wieder un dann kannst dus mia sagen, wenn dia was dazu einfällt^^
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=D - 15.02.2008, 17:57
klaaaaaaaaaaaaaaaro, machen wir ja grad, aber wie gesagt: mir fällt momentan ja nix ein!!!!!!! :roll: *überleg* :idea: *scharf nachdenk*
naja, sehn uns ja hoffentlich ma morgen=)
Re: Meine Geschichte^^
Toiletten_tief_taucher - 15.02.2008, 17:59
ne, geht doch nich... aba wia könne ja trotzdem was ausmachen... (jetzt hab ich meine identität verraten... *mist*)
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 15.02.2008, 18:02
haha, vor dir reingeschrieben (wir telen ja)
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=D - 15.02.2008, 18:02
lusitg.... naja, is ja nich so schlimm, is ja immerhin auch ein bischen insider-info :zwinker: naja, aber so wie ich das sehe, MÜSSEN wir uns morge mal treffen, un das wird gehen!!! aber naja..... ma gucken :P
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 15.02.2008, 18:13
insider-info? meinst du damit, weil die andern, die hier auf die seite gehen nich wissen, dass wir freunde sin? Okay, jez wissen sies^^ Wir sin halt die ABF's^^ K+A^^
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=D - 15.02.2008, 18:16
stimmt genau!!! aber nur die wissens, die das auch lesen, außerdem sag ich dir nochn andern mal, was ich noch so damit meinte, INSIDER-INFOS!!!!!!!gleich is das telefon kaputt :D naja, bis baaaaaaaaaaald oder sooo
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 15.02.2008, 19:03
wir ham ja schon aufgelegt, außerdem iss nur die batterie leer... kein wunder bei 2 stunden^^
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 19.02.2008, 17:18
3 Tage später. „Mama, wo hast du meine Tüte mit den Reiterstiefeln hingetan?“, fragte ich. „Hier liegt sie doch, mein Schatz! Jetzt hetz doch mal nicht so!“, antwortete Mama. Es war 10.17 Uhr. Überall lagen Sachen herum. „Wir müssen in 13 min am Bahnhof sein, Nadie! Also beeil dich.“, rief Pa. „Musst du sie denn so hetzen?“, fragte Mam Pa ärgerlich, doch der ignorierte sie einfach. „Okay! Ich komme.“, meinte ich. Mam und ich nahmen meine zwei Koffer und trugen sie zum Auto. Als endlich alles verstaut war, gab Mama mir einen Kuss und Pa fuhr weiter zu Tabby, die wir noch abholten. Markus und Lukas kamen zum Bahnhof per Bus. Ich winkte Mama noch zu bis wir um die Kurve fuhren und dann sofort in die Einfahrt zum Haus von Tabby. Dort luden wir Tabbys Sachen ein und natürlich auch Tabby und fuhren nun endlich zum Bahnhof. Als wir ankamen war es schon 10.26 Uhr. Lukas und Markus warteten schon. Sie begrüßten uns mit einem „Moin, was geht? Herzlichen Glückwunsch zum 14.! Geschenke gibt’s später.“. „Danke!“ Da fuhr auch schon der Zug in den Bahnhof ein. Es war ein IC, mit dem wir gut 4 ½ Stunden fuhren. Wir stiegen mit unserem Gepäck ein und mein Pa sagte noch: „Gute Fahrt und kommt gut an!“. Das ist ja fast das gleich ‚Gute Fahrt!’ und ‚Kommt gut an!’. Manchmal ist er echt unlogisch.
Im Zug setzten wir uns in das reservierte Viererabteil mit einem Tisch. Wir spielten ‚Mensch ärgere dich nicht!’ bis die Fahrt vorbei war und das waren immerhin 4 ½ Stunden. Lukas saß mir gegenüber und Markus saß Tabby gegenüber. Wenn Markus gerade nicht dran war, dann musterte er mich und auch andersherum. Am Ende wurde Markus Erster, ich Zweite, Tabby Dritte und Lukas Vierter. Ich fragte: „Wolltet ihr eigentlich mitkommen auf den Reiterhof?“ „Ja, ich reite schon seit 2 Jahren mit Lukas zusammen auf einem Reiterhof in der Stadt. Vorher bin ich auf einem Reiterhof außerhalb der Stadt geritten. Insgesamt vier Jahre.“, antwortete Markus. „Wie lange reitest du schon?“, frage Lukas mich. „Seit ich drei bin! Wir haben ja auch einen Rappen. Sonny heißt er…“, sagte ich. „Und wie lange reitest du schon?“, fragte Markus Tabby. „Seit ich mit Nadie befreundet bin und das sind mindestens schon zehn Jahre oder so. Seit dem Kindergarten halt. Sie hat es mir beigebracht als ich fünf war…“, antwortete Tabby. „Ach so ist das.“, grinste Markus. „Ja, warum?“, fragte ich. Die Frage ignorierte er einfach. Da fuhr der Zug auch schon ein. Wir stiegen mit unserem Gepäck aus. Am Bahnsteig wurden wir schon von der Tochter der Inhaberin des Reiterhofes erwartet. „Hallo!! Da seit ihr ja!“ „Jo, da sind wir!“, gab Markus zur Antwort. Dafür stieß ich ihn in die Rippen. „Wie weit ist es bis zum Reiterhof?“, fragte ich ungeduldig. „Circa eine viertel Stunde von hier entfernt. Ich heiße übrigens Marie und bin 21 Jahre alt. Ihr könnt mich duzen, wenn ihr wollt.“, der stolz in ihrer Stimme war nicht zu überhören, warum sie stolz war, weiß ich nicht. „Okay. Ich heiße Tabea, das sind Lukas, das Markus und das Natalie! Man sagt aber eigentlich nie Tabea zu mir, sondern nur Tabby!“, meinte Tabby, bevor ich irgendetwas sagen konnte. „Habt ihr anderen auch Spitznamen?“, fragte Marie, während sie uns zu ihrem Auto lotste. „Nadie!“, sagte ich wie aus der Pistole geschossen. „Ich habe eigentlich keinen wirklichen Spitznamen.“, sagte Markus. „Ich auch nicht!“, meinte Lukas mit einer Mischung aus kopfschütteln und nicken. Wir verstauten unser Gepäck im Kofferraum und stiegen ins Auto. Während Tabby sich vorne hinsetzte, quetschten Lukas, Markus und ich uns auf die Rückbank, mit Markus in der Mitte. Dann fuhren wir los. „Habt ihr noch andere Hobbys außer Reiten?“, fragte Marie neugierig. Sie war wirklich neugierig, aber auch nett. Mich nervte ihre Neugier aber trotzdem. Markus grinste nur und flüsterte Lukas etwas zu. „Ja, wir beiden spielen Handball.“, antwortete Lukas und zeigte auf Markus und sich. „Und ich…“, ich stockte plötzlich, weil Marie eine scharfe Kurve nahm. Ich stieß außer Versehen meinen Ellebogen in Markus’ Seite. Er wurde rot, guckte mich aber nicht an. Ich murmelte ein unbeholfenes „’tschuldigung!“ und redete sofort weiter:„Und ich zeichne gerne Sachen. Letztens habe ich im Kunstunterricht ein Bild von Tabby gemalt und…“ „Und es ist ihr ziemlich gut gelungen!“, unterbrach mich Tabby. „Sie hat die ganzen Schatten auf meinem Gesicht, die Schminke und meinen Schmuck mega gut gezeichnet und dafür die ganzen 2 Stunden BK gebraucht. Ihr Bild war mit Abstand das Beste von allen. Manche hatten nur hässliche Fratzen von ihren Partnern gemalt, aber Nadie hatte alle Erwartungen unseres Kunstlehrers übertroffen! Sie könnte mal Malerin werden.“. „Ja, das stimmt. Ich habe mir das Bild auch lange angeguckt. Es war wirklich schön. Die 1 hast du dir wirklich verdient.“, stimmte Lukas ihr zu, Markus nickte nur und ich nahm die Farbe einer überreifen Kirsche an.
So, iss jez nich so arg viel, aber es wird ja eh nich gelesen, von daher...
Re: Meine Geschichte^^
Ruth - 19.02.2008, 17:34
weeiteer :lol: :lol:
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 19.02.2008, 17:54
okaay, ich hab ja noch ein bissi zeit ( :lol: ):
Als wir um die nächste Ecke bogen, meinte Marie: „So da wären wir!“ „Wurde aber auch Zeit.“, sagte ich leise und geriet ins staunen über das schöne Haus mit dem riesigen Stall, der ans Haus angebaut war. Eine große Koppel erstreckte sich, so groß wie 2-3 Fußballfelder. Auf der Koppel standen ungefähr 15 Pferde. Ein schwarzer Hengst fiel mir sofort auf. Er sah unserem Sonny sehr ähnlich. Ich hatte nicht mehr Zeit zum staunen, denn nun stiegen wir aus und mir fiel sofort die frische Landluft auf. „Hier riecht es aber frisch!“, staunte Tabby, der es auch aufgefallen war. „Ja, das gefällt mir auch hier dran. Aber nehmt jetzt mal euer Gepäck und kommt mit, ich zeig euch jetzt eure Zimmer.“, sagte Marie. Also nahmen wir unser Gepäck aus dem Auto, Marie schloss das Auto ab und dann gingen wir Richtung Gebäude. „Sind wir die einzigen, die hier ihre Ferien verbringen?“, fragte ich neugierig. „Nein, es machen noch 8 andere Kinder ihre Ferien hier.“, antwortete Marie. „Wie alt sind die ungefähr?“, fragte ich weiter. „So zwischen 10 und 15.“, antwortet sie mir wieder. „Achso… Okay…“, meinte ich. Wir gingen schweigend weiter, in das große Gebäude. An einem Tisch in der Mitte des Raumes, saßen 3 Jungen und 1 Mädchen. Die drei Jungen waren ca. 13-14 Jahre alt und das Mädchen ca. 10. „Das sind Johannes (Sie zeigte auf den Jungen mit den blonden, etwas längeren Haaren, die ihm ins Gesicht hingen), Mario (Das war ein schwarzlockiger Junge) und Lukas (Ein Junge mit blond-kupferfarbenem Haar) und das Mädchen heißt Jaqueline (Sie war ein schlankes, ziemlich großes Mädchen für ihr Alter. Sie hatte schulterlange, dunkelbraune Haare). Johannes ist 14, Mario ist auch 14, außerdem ist er mein Bruder “, sie warf ihm einen unauffälligen Blick zu und sprach dann weiter: „Lukas ist ebenfalls 14. Jaqueline ist 10. Das hier“, sie zeigte auf uns. „sind die neuen. Sie heißen Lukas, Markus, Tabby und Nadie. Lukas ist… Wie alt bist du noch mal? Wie alt seid ihr alle noch mal?“, fragte Marie. Ich musste grinsen. „Die Jungs sind 15, wir Mädels 14.“, antwortete ich für alle. „Ihr habt’s gehört!“, nickte sie den 4 Kids zu. „Hi!“, traute ich mich zu sagen. „Hi!“, antworte mir Lukas und Mario mit einer lässigen Handbewegung. Sie waren bestimmt schon im Stimmbruch, so wie sie sich anhörten, „Kommt! Ich zeig euch jetzt euer Zimmer.“ Marie ging voraus und sprach dann weiter: „Es sind 2 Zimmer mit jeweils einem Doppelbett. Es wurde eingeteilt, dass immer ein Mädchen und ein Junge in ein Zimmer gehen. Wie ihr eingeteilt wurdet, hängt an der Zimmertür, soweit ich weiß, habt ihr die Zimmer 13 und 14. Die liegen nebeneinander. Ach da sind sie ja!“, wir standen von einer Tür, auf der mit rostigen Zahlen eine 13 stand. An der Tür hing ein Schild auf dem stand: Markus Albricht, Natalie Kirschner. Mir wurde warm im Bauch, als ich las, dass Markus mit mir in einem Zimmer schlafen sollte. Das Leben konnte manchmal wirklich toll sein. Markus und ich blieben vor der Tür stehen. Tabby und Lukas gingen eine Tür weiter, auf der in rostigen Zahlen eine 14 stand. An dieser Tür hing auch ein Schild, nur das darauf stand: Lukas Mäler, Tabea Bunder. „Die haben mich falsch geschrieben.“, beschwerte sich Tabea und ging in das Zimmer. „Tschüss dann… Packt erst einmal eure Sachen aus. Um 6 Uhr gibt es Abendessen.“, sagte Marie und ging. Ich schaute auf die Uhr. Es war gerade erst kurz vor 1. Als ich hinter Markus in unser Zimmer gehen wollte, stolperte ich aus Versehen über meinen Koffer. Doch bevor ich mit meiner Nase auf den Boden klatschte, hielt mich jemand von vorne fest. Ich hob meinen Kopf und schaute direkt in Markus’ Augen. Er wurde rot und ich ebenfalls. Ich wusste, wenn er mich jetzt loslassen würde, dann würde ich doch noch mit meiner Nase auf den Boden klatschen. Für einen Moment sah es wirklich so aus, als würde er mich gleich wieder loslassen. „Wehe!“, versuchte ich entrüstet zu klingen, konnte mir aber ein grinsen nicht verkneifen. Er grinste zurück. Dann stellte er mich wieder fest auf den Boden. Für kurze Zeit waren unsere Gesichter ganz nah, doch dann drehte er sich weg und schloss die Türe. Jetzt schaute ich mich um. Das Zimmer war nicht besonders groß, aber gemütlich. Es gab einen großen Schrank, ein Tischchen mit einem Stuhl, ein winziges Bad mit einer kleinen Dusche, einem Waschbecken und einem WC. Links neben dem Fenster war ein Doppelbett. Ich ging zum Fenster und blickte hinaus. Von hier aus konnte ich die Koppel sehen. Plötzlich stand Markus neben mir. „Schön, nicht?“, fragte er. Ich nickte. Ich drehte mich um und widmete mich meinen zwei Koffern. Erst öffnete ich den Schrank. Er war in zwei Hälften geteilt. Die linke und die rechte Hälfte waren jeweils gleich groß. „Ich nehme die linke!“, sagte ich. Markus drehte sich um und schaute mich fragend an. „Ich nehme die linke Schrankhälfte!“, erklärte ich. „Okay.“, meinte er und zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Willst du oben oder unten schlafen?“, fragte ich. „Lieber unten, sonst kracht es noch zusammen.“, grinste er. „Ach was!“, grinste ich. Er war irgendwie humorvoller, als ich immer gedacht hatte. „Doch! Muskelmasse ist schwerer als Fett, deshalb wiege ich ja auch fast 70 Kilo.“, erwiderte Markus. „Dann müsste es unten aber auch zusammen Krachen…“, meinte ich. Ich wendete mich wieder an meine Koffer und packte den Inhalt in den Schrank. Markus tat dasselbe. Um ca. halb drei waren wir fertig mit auspacken und auch fertig mit den nerven. Wir mussten noch unser Bett beziehen und dann wollten wir uns für 2 ½ Stunden hinlegen. Ich stellte meinen Wecker für halb 6. Doch als ich ins Bett stieg, merkte ich Markus’ Blick im Nacken. Ich drehte mich um und wieder schauten wir uns in die Augen. „Weißt du…Ähm… Nadie, du…Ach, vergiss es!“, stotterte er und wurde rot. „Sag!“, forderte ich. „Ne, schon okay.“ Er senkte seinen Blick. Ich stieg ratlos mein Bett wieder hoch und er ging in seins. Und so döste ich.
Wird immer peinlicher... :oops: Also, ich weiß nich ob ich noch weiterschreibe (Bin zwa schon auf der 15. Din A-4 seite, aber ich weiß noch nicht ganz genau wies enden soll)
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 19.02.2008, 18:00
Ich kann nich schreiben, versuch es aber immer wieder :roll: :roll: :roll: Hab noch so eine Geschichte geschrieben!!
Zur Geschichte: Das mit dem Mädchen und Junge in einem Zimmer ist ja ziemlich romantisch =DD
Re: Meine Geschichte^^
Ruth - 19.02.2008, 19:08
ja das stimmt schon , nur ist es einbisschen unlogisch, denn jungs und mödchen trennt man eigentlich immer, aber es ist ja deine geschichte :D trotzdem weiter!
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 20.02.2008, 17:36
Ja weiß! Der reiterhof iss halt ma anders^^ Egal, ch schreib ma weiter! Ich hab jez auch schon sou viel geschriebn^^ Schon bei seite 16 oder so (Din A-4)
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 23.02.2008, 16:49
soll ich einen kleinen nächsten Teil reintun?
Re: Meine Geschichte^^
Ruth - 23.02.2008, 17:46
ja sicher! :lol:
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 23.02.2008, 17:58
Ich träumte davon, dass ich mit Markus zusammen war und plötzlich kam ein Mädchen, dessen Gesicht ich nicht sehen konnte und sagte: „Hey Markus, du bist doch mit mir zusammen!“ Ich protestierte: „Nein, das stimmt nicht!“ Dann fing ich an zu um mich zu schlagen. Jemand rüttelte an mir. „Hey lass mich in Ruhe!“, sagte ich hysterisch, nicht gerade freundlich und fing noch mehr an, um mich herum zuschlagen und zu boxen. Zwei starke Hände hielten meine Handgelenke fest. Dann wachte ich auf und sah Markus’ Gesicht vor meinem. „Du hast geträumt und wirres Zeugs geredet.“ Er sah mich grinsend an, doch hinter seinem Grinsen war ein besorgter Ausdruck. Ich wischte mir beschämt eine Träne aus den Augen. „Und dann hast du plötzlich angefangen um dich zu schlagen. Ich bin schnell zu dir hoch und hab dich aufgeweckt.“, er wurde rot und schaute verlegen an mir vorbei. „Hm, danke und ’tschuldigung…“, antwortet ich, froh darüber, dass es nur ein Traum war. „Nichts zu danken! Äh… weißt du, du bist irgendwie voll okay…“, meinte er und wurde etwas verlegen. „Du auch!“, meinte ich vollen Ernstes. Plötzlich klopfte es stürmisch an der Tür. Ich schaute auf den Wecker und sah, dass es schon zehn vor halb 6 war. Ich stellte schnell den Wecker aus und kletterte aus dem Bett. Markus kletterte geschwind hinterher und öffnete. Zwei grinsende Gesichter erschienen in der Tür: Lukas und Tabby. „Na schon ausgepackt?“, fragte Tabby uns und fiel mir stürmisch um den Hals zur Begrüßung. „Jo!“, antwortete ich, gähnte und schüttelte sie ab. „Bist du gerade aus dem Bett geschlüpft?“, fragte Tabby mich verwundert, denn sie ging immer sehr spät ins Bett und war dann eigentlich so gut wie nie müde. „Jop!“ „Wir wollten euch nur mal besuchen!“, meinte Lukas. „Dann kommt mal rein.“, Markus machte eine Bewegung ins Zimmer. Die beiden traten ein und setzten sich sofort auf Markus’ Bett. Dann klopfte es noch einmal an der Tür. Diesmal machte ich auf. Marie stand vor der Tür. „Ich wollte euch noch ein paar Informationen geben. Zum Glück seid ihr ja alle hier, dann muss nicht noch mal erklären.
Das sind die Regeln, die hier auf dem Reiterhof von Mo-Fr gelten:
1. Aufstehen um 7.30 Uhr
2. Frühstück um 8.00 Uhr
3. Reitstunden von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr
4. Mittagessen um 12.45 Uhr
5. Mittagspause von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr
6. Reitstunden 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
7. Abendessen um 18.00 Uhr
8. Zimmerbesuche bis 21.30 Uhr
9. Bettruhe um 22.00 Uhr
Diese Regeln gelten nur am Samstag:
10. Aufstehen 8.30 Uhr
11. Frühstück 9.00 Uhr
12. Reitstunden von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr
13. und der Rest des Tages verläuft wie immer
Diese Regeln gelten nur am Sonntag:
14. Aufstehen um 8.00 Uhr
15. Frühstück um 8.45 Uhr
16. Kirche um 9.45 Uhr bis 11.45 Uhr
17. Mittagessen um 12.00 Uhr
18. Ausreiten mit Picknick von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
19. und der Rest des Tages bleibt gleich
Außerdem:
Jeder hilft mit, d.h., dass jede Zimmergruppe mal den Stall ausmisten muss, in der Küche helfen muss, oder den Esssaal, den Gemeinschaftsraum und die Leseecke putzen muss. Am Sonntag wird getauscht.
Und:
Jeden Tag duschen, oder mindestens waschen, wegen dem reiten, da schwitzt man ja so…!“, las Marie die Regeln ausnahmsweise mal langsam vor.
„Ich weiß, die Regeln kann man sich nicht alle merken, deshalb habe ich die Regeln auf jeweils 1 Blatt geschrieben, das ihr an die Tür hängen könnt. Außerdem steht da drauf, wann ihr Küchendienst und sowas habt. Also, wenn ihr noch Fragen habt, dann stellt sie bitte jetzt, sonst kommt zum Abendbrot!“, redete Marie ununterbrochen weiter. Dann drehte sie sich schwungvoll um und verlies das Zimmer. „Hä? Das kapier ich nicht… Erst sagt sie, dass wir noch Unverstandenes fragen können und dann haut sie einfach ab, ohne abzuwarten…“, meinte Tabby mit einem sehr verdatterten Blick. Dann folgten wir Marie in einen großen Saal mit einem langen Tisch. Ich schaute auf die Uhr. Es war schon kurz nach Sechs. Hatte Marie wirklich so lange geredet? Sie war ja wirklich eine Quasselstrippe und redete Zehn Wörter pro Fünf Sekunden, aber hatte sie doch wirklich so lange gequasselt? „Setzt euch bitte da hinten hin.“, eine Frau, ca. Mitte 40, stand plötzlich vor uns. Sie lächelte. Ich schaute etwas irritiert zu den anderen. „Ich bin übrigens die Besitzerin des Hofes.“, stellte sie sich vor. „Ich heiße Josephine Mörten. Marie und Mario sind meine Kinder. Mein Mann arbeitet als Bankangestellter und ist deshalb erst um 19.00 Uhr zu hause. Ihr seid dann wohl die Neuen… Ihr könnt mich duzen, das klingt freundlicher!“ Wir setzten uns an die unsere angewiesenen Plätze und warteten gespannt, was es zu essen geben würde. Ich schaute mich etwas um. Der Raum war hellgrün gestrichen und wirkte freundlich. Gegenüber von der Tür, durch die wir in den Esssaal gekommen waren, war eine andere Tür. Sie führte zur Küche, wie ich gleich erfahren würde. Mir fiel auf, dass nur 6 Kinder hier saßen. Hatte Marie nicht gesagt, dass hier noch 8 andere Kinder in den Ferien wären? Wahrscheinlich hatten die anderen, die fehlten, Küchendienst. Ich schaute mir die Kinder genau an und erkannte Isabelle und Mario. Von Johannes und Lukas fehlte jegliche Spur.
ich mag nichmehr weiterschreibn =(
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 23.02.2008, 21:11
mag meine geschichte nich=( sie wird i-wie immer schlechter, schreib aba trotzdem fleißig weiter :wink:
hier kommt bestimmt einer nach hunderten von jahren drauf erst... ich bin am ende :O
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 26.02.2008, 15:58
nayah, nich so ganz, aber bal ;) also nich mehr lange :P
Re: Meine Geschichte^^
Zykyma - 04.03.2008, 21:52
Schreib mal weiter, es interresirt mich wie's weitergeht
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 07.03.2008, 13:52
wat? es interessiet jemanden^^
Re: Meine Geschichte^^
Lollypop=DD - 07.03.2008, 13:54
oops, glatt vergessen den teil reinzustelln:D
ach mist, jetzt wirds doof^^ (aba i-wie goldüsch):
Wahrscheinlich hatten die Küchendienst. Interessierte mich eigentlich nicht ganz und ich hatte keine Zeit mehr zum Nachdenken, denn nun kamen aus der Tür, gegenüber der anderen Tür, aus der wir gekommen waren, Lukas und Johannes mit einem Wagen, auf dem ein Korb mit Brötchen stand. Es standen auch noch Teller und ein länglicher Korb mit Besteck darauf. Dann kam eine dickere Frau mit einem anderen Wagen aus der Tür. Auf diesem Wagen waren kleine Körbchen, in denen Marmelade, Butter, Margarine und eine Art Nuss-Nougat-Creme waren. „Ihr könnt euch jetzt etwas zu essen holen.“, meinte Josephine Mörten, nachdem Johannes und Lukas sich schon etwas geholt hatten. Sofort stürmten die 5 Mädchen, unter anderem auch Isabelle, und der Junge los, die noch am Tisch saßen. Lukas, Tabby, Markus und ich gingen ganz gemächlich zum Buffet. Ich nahm mir 1 Brötchen, ein Päckchen Butter und ein Päckchen von dem Himbeergelee. Dann ging ich zurück auf den Platz. Die anderen hatten sich auch so etwas Ähnliches zum essen auf den Teller gemacht wie ich. Nun aßen wir und erzählten über alles Mögliche, z.B. über die Pferde, die wir vorhin gesehen hatten. „Ich reite auf dem schwarzem Pferd.“, sagte ich. „Ne, das wird bestimmt eingeteilt, sonst wäre es unfair!“, entgegnete mir Lukas. „Ja, das kann sein.“ „Das kann nicht nur sein, das ist so.“, rief uns ein Mädchen zu, das und gegenüber am Tisch saß. „Wir werden es ja sehen…“, meinte ich abwesend. In meinen Gedanken ritt ich schon auf dem schwarzen Pferd davon. Ein sanftes rütteln riss mich wieder in die Realität. „Hey, ess’ mal lieber dein Brötchen, statt zu träumen, das kannst du nachher auch noch machen.“, grinste mich Tabby an. Also biss ich in mein Brötchen und aß auf. Später, als wir fertig waren mit essen, fragten Lukas und Tabby, ob sie noch ein bisschen bei uns ins Zimmer kommen könnten, doch ich sagte: „Ne, wir waren ja noch gar nicht bei euch, also gehen wir jetzt auf euer Zimmer.“ Gesagt, getan. Als wir bei den beiden ins Zimmer traten, waren die Betten noch nicht bezogen, aber sonst alles ordentlich in den Schrank geräumt. Das Zimmer sah aber sonst genauso aus wie unseres. Schnell kletterte Tabby nach oben aufs Bett und bezog es. Danach kletterte ich ebenfalls zu ihr hoch. Die beiden Jungs setzten sich, bzw. Lukas legte sich, auf das Bett unten. „Soll ich ein bisschen Musik anmachen?“, fragte Lukas uns. „Du hast einen CD-Player dabei?“, fragte Tabby erstaunt. „Ja und Kopfhörern und kleinen Boxen.“, antwortete Lukas und Markus meinte: „Dann sollten wir aber nicht zu laut aufdrehen, aber ich denke, dass das sowieso nicht geht!“ „Korrekt!“, grinste Lukas. „Und was hast du für Musik?“, fragte ich weiter. „Also, ich habe 6 CDs dabei: 2 CDs von Linkin Park, 3 Misch-CDs und eine von Bushido. Da, könnt ja mal gucken!“, er reichte mir ein CD-Tasche und ich schaute hinein. „Also ich wäre für Minutes to midnight von Linkin Park.“, meinte Markus ohne in die Tasche zu schauen. Ich und Tabby stimmten ihm zu. Also legte Lukas die CD ein und sofort klang das erste Lied durch die Boxen, doch er schaltete sofort um auf ‚What I’ve done’. „Ach, ist das schön.“, schwärmte Tabby und legte sich zurück. Doch dann schaltete er wieder um und zwar diesmal auf ‚Crawling’. „Hey, Moment mal! Ist das nicht von der CD ‚Hybrid Theory’?“, fragte ich etwas verwirrt. „Ja, stimmt, ich auf die CD hinzugefügt, weil ich diese CD nicht habe und ich dieses Lied so schön finde. Ich habe nur noch ‚Meteora’. Aber da sind auch schöne Lieder drauf.“ Tabby summte leise ‚Crawling’ mit. Und ich schaute über den Rand des Bettes nach unten, genau in Markus’ Augen, zum wievielten Mal an diesem Tag weiß ich auch nicht mehr. Schnell zog ich meinen Kopf wieder zurück. Das nächste Lied war schön. Weil ich nicht wusste wie es heißt, fragte ich Lukas: „Wie heißt das Lied, Lukas?“ „‚Valentines Day’“, antwortet er mir. „Das ist schön…“, sagte ich verträumt. Da piepste meine Uhr (Das macht sie immer zu jeder vollen Stunde). „Wie viel Uhr haben wir?“, fragte Markus mich daraufhin. „7 Uhr.“, gab ich zurück. „Wir sollten zurück in unser Zimmer gehen!“ „Warum jetzt schon?“, fragte ich. „Du kannst ja gehen!“, antworte Tabby. „Ne, ich komme mit…“, sagte ich schnell und kletterte geschwind die Leiter hinab. Dann ging ich ihm hinterher in unser Zimmer. Beinahe wäre ich wieder gefallen, konnte mich aber gerade noch fangen. Markus war gerade dabei, sich frische Boxershorts aus dem Schrank zu holen. „Macht es dir was aus, wenn ich nur in Boxershorts schlafe? Ich meine, ist dir das unangenehm?“, fragte er. „Warum sollte es mir unangenehm sein?“ „Ich mein, weil das manchen unangenehm ist.“, er grinste mich etwas unsicher an. Ich grinste zurück. „Nö, macht mir nichts aus.“ „Gut, dann ich jetzt duschen oder musst du vorher noch mal ins Bad?“, fragte er mich. Er war irgendwie so nett. Mein Bruder wäre jetzt schon längst im Bad und den würde es auch nicht kratzen, wenn es andere stören würde, dass er nachts nur mit Boxershorts schläft. „Ja…Ähm… Ich muss noch mein Kram aufstellen und mich waschen, aber das kann ich ja später auch noch machen.“, ich lächelte vorsichtig. „Ne, du kannst ruhig vor mir gehen. Mich stört’s nicht.“, meinte er und schaute mich an. Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. „Wie lange brauchst du zum duschen?“ „3 Minuten, normalerweise.“ „Die kann ich auch warten. Ich brauche im Bad immer mindestens 10 Minuten.“ „Okay, dann geh ich jetzt duschen.“, meinte er und ging Richtung Bad. 1 Minute später hörte ich die Dusche laufen. Ich schloss den Rollladen und legte mich ins Bett. Dann lauschte den Geräuschen im Bad. Ca. 3 Minuten später hörte das Wasser tatsächlich auf zu laufen. Kurze Zeit danach kam Markus in Boxershorts aus dem Badezimmer. Ich konnte seine ganzen Muskeln sehen, die er mit dem Handball bekommen hatte. Er lächelte mich verlegen an. Ich hatte ihn noch nie lächeln gesehen. Er hatte immer nur dumm oder vielleicht manchmal auch nett gegrinst. Er war noch hübscher, wenn er nur lächelte. Ich kam mein Bett runter und schnappte mir meinen Bademantel, meinen Schlafanzug und mein Kosmetikkram. „Ich glaub, ich könnte auch eine Dusche gebrauchen!“, entschloss ich mich, nachdem ich mir über mein fettiges Haar gestrichen hatte. „Mach das!“, meinte Markus nur. Ich schaute auf die Uhr. Schon viertel nach sieben.
Re: Meine Geschichte^^
Ruth - 07.03.2008, 18:52
weiter! mich interessierts auch!
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 07.03.2008, 20:45
:P
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 08.03.2008, 11:17
schreib ruihg weiter!!!!!
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 03.06.2008, 18:26
jetzt schreib sofort weiter xD (cih kann die teile auch reinstellen, du hast mir die datei geschickt)
Ich duschte mich im Schnelldurchgang. Ich glaube es waren gerade mal 5 Minuten. Danach trocknete ich mich ab und zog mir meinen Schlafanzug an. Ich putzte mir schnell noch meine Zähne und wusch mir mein Gesicht. Kurz bevor ich aus dem Bad ging, lauschte ich noch einmal an der Tür. Ich hörte die Stimmen von Lukas und Tabby. Eigentlich komisch, weil ich die beiden gar nicht reinkommen gehört hatte. Wahrscheinlich hatten sie sich bei uns reingeschlichen. Ich öffnete entschlossen die Tür und musste mich plötzlich vom hellen Bad an das dunkele Zimmer gewöhnen. Als ich mich halbwegs daran gewöhnt hatte, sah ich auf dem einzigen Tisch im Zimmer eine 14 aus Holz. Daneben waren 3 kleine Päckchen und um der 14 und den Päckchen zählte ich 14 brennende Kerzen. Auf dem Bett unten saßen Lukas, Tabby und Markus, Lukas –genauso wie Markus- auch nur in Boxershorts. Tabby hatte ihren Schlafanzug an. Mir blieb zuerst die Stimme weg. Ich wollte schon fragen: ‚Hab’ ich heute Geburtstag?’, doch da fiel mir ein, dass ja am Dienstag Geburtstag hatte. „Danke!“, sagte ich überwältigt. „Ich hatte ja gesagt: Geschenke gibt’s später.“, meinte Markus. „Jetzt pack doch schon aus!“, drängte Tabby. „Ne, mach ich später alleine.“, meinte ich bestimmt. „Wenn du meinst!“, murrte Tabby. „Ihr solltet gehen! Wir haben schon viertel vor Acht… Hab ich wirklich eine halbe Stunde gebrauch?“, fragte ich verblüfft. „Joa, sieht so aus.“, meinte Tabby. „Komm wir gehen!“, Lukas nahm Tabby am Arm und zog sie mit aus dem Zimmer und sie lies sich von ihm ziehen. Ich warf Markus einen fragenden Blick zu und er gab mir ein ‚Warte-Zeichen’. Ich nickte. „Cucu, bis Morgen!“, rief ich den beiden noch hinterher, bevor sie endgültig meinem Blick entschwanden. „Hast du eigentlich Icq?“, fragte ich. „Ja, kann aber meine Nummer nicht auswendig. Hast du auch Icq?“ „Ja, ich kann meine Nummer auswendig, willst du sie haben?“ „Okay! Ich such gerade mal ein Blatt, wo ich sie aufschreiben kann.“, er nahm sich ein Blatt und einen Stift und schaute mich an. Ich diktierte ihm: „123456789“ „Danke!“, er guckte mich mit einem schüchternen Lächeln an. „Jo, dann mach ich mal meine Geschenke auf…“ Ich schnappte mir meine Päckchen und kletterte auf mein Bett. Das Erste Päckchen war von Tabby. Sie schenkte mir 15€, weil sie nicht wusste, was mir auf die Schnelle kaufen könnte. Das Zweite war von Lukas. Er schenkte mir ein Paar Ohrringe mit Blümchen. Woher wusste er, dass ich schon immer solche Ohrringe haben wollte? Da fiel mir Tabby und ich musste grinsen. Das Letzte Päckchen musste dann wohl von Markus sein. Ich öffnete es und sah einen dunkelrot schimmernden Herzanhänger aus Edelstahl. ‚Das ist ja süß!’, dachte ich mir und schaute sofort nach unten zu Markus. Der lag schon unter der Decke und hatte sein Lämpchen an. „Schon alles ausgepackt?“, fragte er mich mit einem erwartungsvollen Blick. „Ja. Was ist denn jetzt mit Tabby und Lukas?“, wollte ich wissen, weil mir dies immer noch nicht erklärt hatte. „Die haben sich halt verliebt und sind jetzt zusammen!“, meinte Markus gelangweilt. „Sie sind zusammen?“, fragte ich erstaunt. Jetzt hatte Tabby endlich ihren Freund, von dem sie schon immer geschwärmt hatte. „Passen gut zusammen, oder?“, fragte er mich. Ich nickte. „Danke für den Herzanhänger, der ist echt hübsch.“, meinte ich verlegen. „Hat mir auch gut gefallen. Wie viel Uhr ist es denn jetzt?“, fragte er mich. Ich schaute auf die Uhr. „20 nach Acht.“, antwortete ich und kletterte vom Bett, um an den Schrank zu gelangen. „Was machst du jetzt?“, fragte mich Markus irritiert. „Ich hole mir jetzt was zum Essen.“, grinste ich. Nach langen Kramen im Schrank, fand ich eine Tüte mit Schnuller zum naschen. „Willst du auch?“ Ich sah in fragen an. „Klar!“ Er griff in die Tüte und holte sich zwei Schnuller heraus, die er gleich auf den winzigen Tisch legte, der über dem Bett angebracht war. „Kann ich mich hinsetzten?“, fragte ich ihn schüchtern. Zur Antwort rückte er ein Stück zur Seite, damit ich mich aufs Bett setzten konnte. „Hattest du schon mal eine Freundin?“, fragte ich ihn nun endlich die Frage, die ich mir schon die ganze Zeit gestellt hatte. „Ja, einmal… Das hat nur zwei Tage gehalten, außerdem war das in der 3. Klasse und wir haben uns auch nicht geküsst.“, antwortete er mir. „Und du?“ „Nein, ich hatte noch nie einen Freund. Bin auch noch ungeküsst… Wer würde denn auch schon gerne mit mir zusammen sein?“, antwortete ich frustriert. „So darfst du doch nicht denken! Du bist doch hübsch…“, er wurde rot und drehte seinen Kopf weg. Ich wurde auch rot. Er drehte seinen Kopf wieder zu mir. Unsere Gesichter kamen sich näher. Plötzlich spürte ich etwas Weiches auf meinen Lippen, seine Lippen, die mich küssten. Mir wurde heiß und kalt zu gleich. Mein Bauch kribbelte fürchterlich und ich bekam eine Gänsehaut. Es war ein unbeschreibliches Gefühl.
Es war nun schon weit nach 10 Uhr. Ich dachte über den Kuss nach. ‚Hatte er wirklich gesagt, dass ich hübsch wäre?’, fragte ich mich. ‚Warum hat er gerade mich und nicht ein anderes Mädchen aus der Klasse geküsst?’
Als ich aufwachte, war es gerade halb Acht. In einer Stunde würden wir normalerweise aufstehen, aber ich konnte nicht mehr schlafen. Weil ich sowieso aufs Klo musste, zog mich auch gleich noch an. Ich klatschte mir meine übliche Menge an Tagescreme aufs Gesicht und schminkte mich mit Maskara, Kajalstift und etwas grünen Liedschatten. Ich hatte mich schon seit der Weihnachtfeier vor drei Monaten nicht mehr geschminkt. Als ich aus dem Bad kam, war Markus schon aufgestanden. Er stand am Schrank und suchte sich seine Kleidung raus. Als ich aus dem Bad kam hob er seinen Kopf, um mir mit seinen coolen, grünen Augen einen prüfenden Blick zuzuwerfen. Dann vertiefte er sich wieder in den Schrank. Ich ging auch zum Schrank, um meinen Schlafanzug hinein zulegen. In dem Moment, als ich ihn reinlegte, schauten wir uns automatisch an. „Das sieht schön, wie du dich geschminkt hast, solltest du öfters machen.“, er grinste verlegen und berührte meine Wangen sanft. „Und du solltest öfters mal lächeln! Das sieht hübscher aus als grinsen.“, ich lächelte ihn an und er schaute mich verdattert an, dann lächelte er zurück. Wieder kamen unsere Gesichter sich nahe, doch da klopfte es leise an der Tür. „Psst! Seid ihr schon wach?“, fragte Tabby leise. Ich wollte gerade antworten, doch da schüttelte Markus den Kopf. „Sind sie schon wach?“, fragte Lukas Tabby leise. „Nein, ich höre nichts.“, antwortete Tabby leise. „Dann lass sie schlafen, Maus!“ ‚Maus’… Wie sich das anhörte. Markus und ich tauschten einen belustigten Blick aus. „Was wolltest du mich denn fragen?“, fragte ich Markus, als ich hörte, wie die Türe nebenan zugemacht wurde. „Ob du vielleicht…Ähm…“ „Ja?“ ‚Wollte er etwa…?’ Ich verwarf den Gedanken gleich wieder, nur um zu erfahren, dass er genau das fragen wollte: „Also, ähm…Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht…ob du vielleicht…Ähm…mit mir gehen willst?“ Jetzt war es raus. Er wurde so knallrot, wie mein Top. Ich schaute in seine Augen und fasste ihn mit beiden Händen an die Schulter. „Ich wusste, dass du mit mir nichts zu tun haben willst, warum hab ich dann gefragt?“, er schüttelte meine Hände ab und drehte sich traurig um. „Ich hätte nicht mit herkommen dürfen… Sorry, wollte dich…“ „Zur Freundin?“, schnitt ich ihm das Wort ab. Er nickte nur. „Darf ich dir mal etwas sagen?“ Er nickte wieder. „Alle Mädchen aus der Klasse, bis auf Tabby, sind in dich! Warum sollte es bei mir nicht so sein?“ „Echt? Wusste ich nicht! Was soll das ändern? Ich habe das Mädchen nicht, was ich mir gewünscht hätte…“ „Ja!“, sagte ich. „Was ‚Ja’?“ „Ja auf deine Frage.“ Ich musste grinsen, was er zum Glück nicht sah, weil er ja mit dem Rücken zu mir gewandt war. „Du meinst…“ Er sprach es nicht aus und drehte sich nicht um. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich ihm gerade nur knapp über die Schulter langte. Ich drehte ihn langsam zu mir um. Er hatte seine Augen geschlossen. Dann öffnete er sie. Sie hatten einen eigenartigen Glanz. „Wirklich?“, fragte er ungläubig. „Ja, ganz echt.“ Er nahm meine Hand, doch ich entriss sie ihm und meinte gespielt entsetzt: „Was willst du denn? Ich bin nicht deine Freundin! Was hast du denn gedacht?“ Er riss seine Augen weit auf. Dann fing er hysterisch an zu schreien: „Du…“ „Hey! Stopp! Darf man seinen Freund nicht mal veräppeln!“ Das wollte ich nicht, wollte ihn nur ein bisschen veräppeln. Beleidigt drehte er sich um. „Hab’s n-nicht so ge-gemeint!“, stotterte ich. Grinsend drehte er sich plötzlich um. „Hä? Das versteh ich jetzt nicht!“, fragte ich verwirrt auf sein Grinsen. „Musst du nicht!“ Er strich mir zärtlich übers Haar. „Na dann.“, sagte ich immer noch ein bisschen belämmert.
Ich saß neben Markus auf meinem Bett, als es wieder klopfte. „Herein!“, antwortete ich, bevor Markus wieder seinen Kopf schütteln konnte. Lukas und Tabby kamen herein und blieben erstaunt stehen. „Was machst du denn da oben?“, fragte Lukas Markus grinsend. „Warum nennst du denn Tabby ‚Maus’?“, fragte Markus grinsend zurück. „Woher weißt du das?“, fragte Lukas verblüfft. „Ich bin ja nicht taub. Was wolltet ihr heute Morgen eigentlich?“ „Nichts!“ „Dann hättet ihr ja auch bei euch im Zimmer bleiben können!“ „Ihr hättet uns ja auch rein lassen können, außerdem: Wir hatten ein bisschen Langeweile. Du hast immer noch nicht meine Frage beantworte, was du oben bei Nadie machst.“, forschend sah Lukas seinen besten Freund an. „Darf man denn nicht mal neben seiner Freundin sitzen?“, fragte dieser genervt. „Was? Freundin? Bist du jetzt mit Nadie zusammen?“, meldete sich Tabby erstaunt zu Wort und sah mich fragend an. „Können wir jetzt vielleicht mal frühstücken gehen?“ Diese Fragerei nervte mich und wir hatten schon fünf vor halb neun. „Klar… Deshalb sind wir ja hier.“, antwortete Tabby und flüsterte mir leise zu: „Jetzt haben wir beide, was wir wollten!“ Ich nickte nur. Auf dem Weg zum Esssaal legte Markus mir den Arm um. Lukas tat dasselbe bei Tabby.
Zum Frühstück gab es das Gleiche wie es am Abend zuvor zum Essen gegeben hatte. Ich hatte ziemlich heftigen Hunger, das habe ich immer morgens. Ich packte meinen Teller voll und aß alles auf. Markus starrte mich fasziniert an. „Was?“, fragte ich, als ich seinen Blick bemerkte. „Hab mich gerade gewundert, wie viel du essen kannst und doch so dünn bleibst.“, antwortete er mir. „Findest du mich etwa dünn?“ „Du bist total dünn… Du solltest mal andere Kleider, welche die zu dir wirklich passen, also so welche, die die Figur betonen!“, meinte er ohne rot zu werden. „Waaaaas? Du solltest dir mal die Hose etwas runterziehen! So wie das jetzt aussieht, sieht es voll uncool aus.“, warf ich ihm an den Kopf. „Meinst du?“ Er schaute prüfend an sich runter. „Ich zeig es dir nachher, wie ich es meine.“ „Okay… Aber wir haben nachher noch Reitstunden!“ „Ich weiß…“, gab ich zurück. „Bist du fertig mit essen?“, fragte Markus mich. „Ja, siehste doch!“ „Hey Mädel! Nicht gleich so…“ „Was?“ Ich lies ihn nicht ausreden. „Gehen wir!“, sagte ich.
Wir gingen langsam, Arm in Arm in unser Zimmer. „Schreibst du deinen Eltern einen Brief?“, fragte ich plötzlich. „Nö! Warum denn?“, fragte er. „Du etwa?“ „Ne, ich rufe zu hause an. Zum Briefeschreiben bin ich viel zu bequem.“, grinste ich. „Bequem? Du bist sowas von faul…“ Ich versuchte ihn zu hauen, doch er hielt meine fest. „Bäh!“ Er streckte mir die Zunge. „Danke!“ Meinte ich ironisch und setzte ein beleidigtes Gesicht auf. „Was ist eigentlich dein Lieblingslied?“, fragte ich. Ich konnte ihm einfach nicht sauer sein. Er starrte abwesend den Gang hinunter und blieb stehen. Dann sah er mich an. „Warum?“ „Interessiert mich halt.“ „An Erster Stelle denke mal ‚Stronger’, kennst du das?“ „Logisch, wer kennt das nicht?“ „Dann noch das eine von Mattafix, weiß nicht wie’s heißt, ist aber das neue!“ „Kenn ich!“ „Und du?“, fragte er neugierig. „Können wir vielleicht erstmal wieder in unser Zimmer gehen?“ „Mhm…“, nickte er. Und so gingen wir auf unser Zimmer. „Du wolltest mir doch etwas zeigen… Ich meine, meine Hose…“, er grinste mich verlegen. „Du sollst doch lächeln! Egal… Schau, so!“ Ich zog ihm die Hose samt Gürtel ein Stück runter. „Hey, nicht meine Boxershorts!“ Ich musste plötzlich anfangen zu lachen. Er sah mich verdutzt an. „Was gibt’s denn da zu lachen?“ Ich zeigte nur auf seine Boxershorts. Sie waren rosa mit roten Herzen. „Na und? Sieht man ja nicht!“ „Jetzt schon… Komm, wir gehen runter, Reitstunden fangen an.“ Ich nahm meine Reitsachen und zog ihn an der Hand hinter mir her, ich versuchte es zu mindest, doch er hielt mich fest, er war ja immerhin stärker als ich. „Was ist los?“, fragte ich. „Ich brauch auch noch meine Reitsachen. Außerdem: Reitest du in dieser Hose? Ich reite immer mit Jeans, aber mit Helm und Reitstiefeln. Ich hasse meine Reithose…“ „Stimmt, daran hab ich nicht gedacht.“ Ich zog mir meine Schuhe und meine Jeans aus und stieg schnell in meine Reithose. „Warum bist du nicht ins Bad? Ist dir das nicht peinlich…?“, fragte er vorsichtig. „Vor dir nicht, du bist ja mein Freund.“ Er lächelte. „Kannst du bitte auch deine Reithose anziehen? Bitte!“ „Meinetwegen… Aber nicht lachen!“, gab er sich geschlagen, ohne zu diskutieren. „Ich lache nicht, versprochen.“ Er schlüpfte auch aus seiner Jeans und zog sich seine Reithose an. Ich lächelte. Er sah hübsch in Reithose aus. „Hübsch!“ „Danke! Meinst du aber eh nicht ernst. Hast mir übrigens immer noch nicht meine Frage beantwortet, was du für Lieder magst.“, erinnerte er mich. „Warte…!“ Ich kletterte geschwind auf mein Bett, um mein Handy zu holen, dann kam ich wieder runter. „Wir durften doch gar kein Handy mitnehmen, dachte ich…“, sprach er seinen Gedanken aus. „Denkst, dass interessiert mich? Nö!“, fragte ich. „Frech, muss schon sagen… Hab auch mein Handy dabei, obwohl es verboten ist.“ „Phhh… Wer ist hier frech? DU oder ich?“, fragte ich und ohne auf seine Antwort zu warten lies ich das Lied ablaufen. Es faszinierte mich immer wieder. Die Band lies das Lied am Anfang so unbeschreiblich klingen. Es klang so, als würde nur durch diese Töne am Anfang alles einfrieren. Mir lief ein eiskalter Schauer über den Rücken. „Was ist das für ein Lied? Das kommt mir bekannt vor.“, fragte mich Markus nachdenklich. „Von Cinema Bizarre.“, antwortete ich. „Jetzt sollten wir aber wirklich gehen, bevor Lukas und Tabby uns wieder abholen, diesmal holen wir sie ab.“, schlug ich vor. „Ok.“ Wir gingen auf den Flur und klopften bei Lukas und Tabby an. „Was los?“, fragte Lukas, der die Tür aufmachte. Er hatte auch schon seine Reithose an. „Wir gehen jetzt reiten. Kommt ihr?“ „Sind ja schon fertig!“ Tabby kam aus dem Zimmer. Sie hatte die gleiche Reithose an wie ich, weil wir damals zusammen einkaufen waren, als die alten Hosen uns beiden zu klein wurden. Das war noch gar nicht so lange her. Ca. ein halbes Jahr oder so.. „Schön! Können wir jetzt gehen?“, fragte ich und zog Tabby einfach mit mir mit. „Na schlechte Laune?“, fragte Lukas grinsend. „Ne, aber wir haben schon halb.“ „Was? Wie schnell doch die Zeit vergeht…“, meinte Lukas und schloss die Tür hinter sich. Wir rannten hinunter auf den Hof, auf dem Frau Mörten (ich hatte mir noch nicht angewohnt, sie zu duzen) schon wartete. „Schön, dass ihr so pünktlich seid. Kommt bitte mit in den Stall.“ Wir folgten ihr quer über den Vorhof zu einem großen Gebäude aus Holz. Das musste der Stall sein. Es roch nach frischem Stroh und Pferd schon bevor wir in den Stall gingen. Frau Mörten führte uns direkt durch eine Pforte hinein. Wir gingen zu erst durch einen kleinen Vorraum, der mit einer Tür zu dem anderen Teil des Stalles abgetrennt war. Im Vorraum hingen Pferdegschirre und Sattel. Ich zählte sie alle gar nicht. Da erst fiel mir das Stimmengewirr von der anderen Seite der Tür her auf. Frau Mörten ging direkt auf die Tür zu und öffnete sie. Sofort brach das Stimmengewirr ab. Wir traten nach Frau Mörten ein. Als erstes sah ich Pferdeboxen. Auf der rechten und linken Seite ungefähr Zehn. Ich zählte nach. Es waren tatsächlich auf jeder Seite Zehn. Dann erst nahm ich die Jungs und Mädchen wahr, die uns musterten. „Das hier sind Lukas, Tabea, Markus und Natalie, die neuen! Ihr habt sie bestimmt schon gesehen.“, stellte Frau Mörten uns vor. Einige nickten. „Ich zeig euch jetzt eure Pferde…“, wandte sie sich wieder an uns. Sie ging die Gasse entlang, vorbei an allen Mädchen und Jungs. Dann blieb sie vor einer Box stehen. Darin stand ein brauner Fuchs. „Das ist deiner. Er heißt Goliath.“, sagte Frau Mörten zu Lukas. Lukas sah ihn an. Es Freundschaft auf den ersten Blick. „Du kannst ich rausholen und satteln.“, meinte Frau Mörten zu ihm. „Das gilt übrigens für euch alle. Holt bitte eure Pferde und sattelt sie.“, wandte sie sich mit einem strengen Ton an die anderen. Dann bedeutete sie uns, ihr zu folgen. Sie blieb eine Box wieder stehen. „Das ist deine.“, sagte er zu Markus. Es war eine weiße Apfelschimmelstute. „Sie heißt Lukaya.“, stellte Frau Mörten weiter vor. „Das ist ein schöner Name… Er gefällt mir…“, meinte Markus und streichelte sie sanft. Ich spürte, wie mich das Gefühl von Eifersucht biss. Eifersüchtig auf ein Pferd? Wie albern ich doch war! Ich schob das Gefühl schnell beiseite und folgte Josephine Mörten weiter. Sie ging drei Boxen zurück und drehte sich nach rechts. „Das ist deine. Jesara…“, sagte sie zu Tabby. Tabby starrte die grau-braune Stute an. Es schien, als würde die Stute zurückstarren. Da musste Tabby grinsen und das Pferd gab ein belustigtes Wiehern zurück. Die schienen sich alle mit ihren Pferden zu verstehen. Was ich wohl für ein Pferd bekommen würde? Ich wurde nervös. „Komm, ich zeig dir dein Pferd.“, sagte Josephine. Sie drehte sich um und ging ganz zur letzten Box. „Es ist einer unserer wildesten Hengste. Er ist noch nicht sehr alt, fünf einhalb Jahre.“ Dann wagte ich mich in die Box zu schauen. Als ich ihn erblickte, erstarrte ich. Er war schwarz wie die Nacht und hatte einen weißen Punkt auf der Stirn. „Er ist Namenlos. Wir haben keinen passenden Namen gefunden.“ „Wurde er schon zugeritten?“ „Ja, aber wurde schon etwas länger nicht mehr geritten. Ich habe vertrauen in dir, dass du das schaffst.“ „Wem gehört das Pferd?“ „Mir! Doch mich hat er nie an sich rangelassen, deshalb versuchen wir es jetzt mit dir. Du hast ja ziemlich viel Reiterfahrungen, mehr als ich…“ „Wie lang reitest du schon?“ „Ungefähr sieben Jahre… Du Zwölf, oder?“ „Ja! Aber sieben Jahre sind doch auch viel…“, meinte ich. „Ja schon… Jetzt sattel mal den Hengst. Wenn du einen passenden Namen hast, dann kannst du ihn so nennen. Ich habe ja keinen gefunden.“, schlug sie vor. „Blacknight…“, sagte ich verträumt. „Der ist schön der Name, so heißt er jetzt… Auf so einen Namen wäre ich nicht gekommen. So, jetzt solltest du aber wirklich anfangen den Hengst zu satteln, wir haben schon Viertel vor Neun.“ Ich holte Blacknight aus der Box und führte ihn die ‚Gasse’ hinunter. Ich fing neidische Blicke auf als ich ihn sattelte. „Hi, ich bin Katrin. Du kannst mich Katti nennen. Wer bist du? Bist du Natalie oder Tabea?“, fragte mich ein Mädchen. „Hi, ich bin Natalie, du kannst mich Nadie nennen.“ „Wie lange reitest du denn schon?“, fragte mich Katti neugierig. „Zwölf Jahre. Und du?“ „Schon Zwölf? Ich reite erst fünf Jahre… Wie alt bist du?“ „14 geworden am Dienstag… Das mit dem Reiterhof hab ich zum Geburtstag bekommen. Wie alt bist du?“ „13… Herzlich Glückwunsch nachträglich! Du hast voll Glück mit dem schwarzen!“, meinte sie. „Danke! Warum ‚schwarzer’?“, fragte ich. „Na ja, der Hengst halt… Den durfte noch niemand reiten! Der ist viel zu wild. Gehört Jos.“ „ Ich nenne ihn jetzt mal Black… Ist Jos Josephine?“ „Ja. Gehen wir?“ „Okay… Scheint so, als wären die anderen schon raus gegangen. Was machen wir in den Reitstunden eigentlich?“, fragte ich und ging hinter Katti her, die ihre braune Stute neben sich herzog. „Wir lassen sie Pferde an der Longe gehen oder machen ein bisschen Hindernisspringen. Hast du ein Pferd?“, fragte sie mich interessiert. „Ja, ein Rappe. Ist ein Fuchs, der Sonny heißt.“ „Schöner Name.“ Katrin ging über die Koppel und dann sah einen eingezäunten Bereich. Er war kreisförmig. In so einem Bereich lässt man Pferde normalerweise an der Longe gehen. Nebendran war noch ein eingezäunter, kreisförmiger Bereich, der mit einem viereckigen Bereich angeschlossen war. In dem viereckigen Bereich waren unter anderen Tabby, Lukas und Markus mit ihren Pferden. Lukas saß bereits auf Lukaya. Als er mich mit Blacknight sah, machte er erstmal große Augen und dann winkte er mir schüchtern. Ich winkte zurück. „Oh, das Lukaya doch jemanden gefunden… Der Kerl ist ja hübsch!“, grinste Katti und zeigte doch tatsächlich auf meinen Markus. „Nicht um sonst ist er mein Freund!“ „Echt?“, fragte Katti und ging durch das Tor, das in den viereckigen Bereich führte. „Seit wann seid ihr zusammen?“, fragte sie mich interessiert. „Ähm…“ Ich grinste. „Seit heute Morgen.“ „Was? Boar, du bist ja voll der Glückspilz! Erst den schwarzen und dann den da! Wie heißt er?“ Sie machte große Augen. „Markus! Außerdem heißt der schwarze nicht schwarzer, sondern Blacknight!“ „Blacknight? Der Name gefällt mir!!“, sagte Katti erstaunt. „Seit wann heißt der denn so?“, fragte sie und ging auf Markus zu. „Seit vorhin… Ich durfte ich nennen, wie ich wollte, also hab ich den Namen genommen. Jos war einverstanden und jetzt heißt er so.“ „Wer mit was einverstanden?“, fragte Markus. „Nichts! Ähm… Kannst du mal von Lukaya runter kommen? Nur kurz!?“, fragte ich. Er sprang ab und streichelte der beunruhigten Lukaya über den Hals. Ich umarmte Markus und gab ihm einen Kuss. „Du hast ‚mein’ Pferd ja noch gar nicht gesehen… Das ist Blacknight. Frage: Was machen wir hier eigentlich?“, fragte ich. „Wir warten auf Jos, die wahrscheinlich mal wieder ihre Unterlagen im Büro vergessen hat.“, antwortete mir Kathrin. Markus strich währenddessen Blacknight über den Rücken, da wo der Sattel den Rücken nicht bedeckte. „Willst du immer Blacknight zu ihm sagen, oder hat der einen Spitznamen?“, fragte Markus. „Ja, ich nenne ihn Black.“, meinte ich und stieg auf ihn auf. Doch Black lies sich das nicht gefallen und warf mich ab. Markus hielt ihm am Zügel fest. „Nicht so hastig, Black…“, grinste Markus und half mir gleichzeitig hoch. Ich strich Black beruhigend über den Hals und schaute ihm direkt in die Augen. In seinen Augen spiegelten sich Angst und Panik, Misstrauen und ein bisschen Neugier. Ich drückte mein Kopf fest auf seinen Hals, bis ich spürte, dass er wieder etwas ruhiger geworden war. Dann stieg ich wieder auf. Diesmal warf mich Black nicht ab. Ich lies Katti und Markus verdutzt stehen und ritt mit Blacknight bis zu Tabby und Lukas, die zusammen mit Goliath und Jesara in einer Ecke des Zaunes standen. Als Tabby mich sah, machte sie erst einmal große Augen! „Du hast den schwarzen erwischt, von dem alle reden?“, fragte sie mich. „Wie du siehst… Aber er heißt nicht schwarzer, sondern Blacknight.“, sagte ich. „Dann ist er das doch nicht… Ich dachte schon…“, sagte sie. „Das ist der schwarze, ich durfte ihm einen Namen geben!“ Ich lächelte sie an. „Du dummer Glückspilz!“, meinte sie und grinste. „Hi Nadie!“, meldete sich Lukas zu Wort. „Hi Lukas! Wie reitet es sich mit Goliath? Mich hat Black einfach abgeworfen… Dann hab ich es noch einmal versucht und dann ging es. Der hat vielleicht Launen!“ „Goliath hat einen weichen Gang. Nennst du ihn“ -Er zeigte auf Blacknight- „Black?“ „Ja, ihr könnt ja meinetwegen auch so nennen! Ihr könnt auch Blacki, Nighti, Night oder sonst wie nennen…“, meinte ich und grinste Tabby herausfordernd an. „Was guckst du so?“, fragte sich mich. „Wir reiten ja Morgen aus! Dann machen wir mal einen Wettkampf! Wer am schnellsten reiten kann, du auf Jesara ich auf Black. Was hälst du davon?“, fragte ich sie. „Kay…“, entgegnete sie mir. „Darf ich auch mitmachen?“, fragte Lukas mich. „Klar! Fragen wir auch noch Katti und Markus?“, fragte ich. „Wer ist Katti?“, fragte mich Tabby verständnislos. „Das Mädel, mit dem ich mich angefreundet hab und das-“ Ich hielt inne. Das durfte doch nicht war sein. Da stand Katti und flirtete mit Markus. Oder sah das nur so aus? Ich beachtete sie Frage nicht und rannte auf die beiden zu mit Black, der bedrohlich schnaufte. „Markus…“, sagte ich fast atemlos. „Was machst du da?“ „Siehst du doch, ich rede mit Katti! Was ist daran so schlimm?“ „Ähm, kann ich dich mal kurz sprechen? Nur kurz…!“ „Klar!“ Er tappte mir mit Lukaya hinterher. „Was fällt dir eigentlich ein? Einfach mit einer anderen flirten! Gib’s zu! Du liebst mich gar nicht!“, fing ich wütend an. „Stopp!“ Er fasste sich an die Stirn. „Es ist nicht so wie du denkst! Katti wollte nur mit mir reden, mehr über mich wissen! Ich hab ihr auch gesagt, dass ich eine Freundin habe.“ Ich sah ihn an und wurde rot. „Echt? Tut mir voll Leid! War nur total eifersüchtig… Wollte dich eh noch etwas fragen. Machst du Morgen beim Ausritt an einem Wettreiten mit? Lukas und Tabby machen auch mit.“ „Klar!“ „Ich frage noch Katti. Kommst du?“ Ich gab ihm meine Hand und Händchen haltend gingen wir wieder zurück zu Katti. „Na ihr beiden? Was habt ihr denn so wichtiges diskutiert?“ „Geht sich nichts an, gelle Schatz?“, fragte Markus mich und ich nickte. „Ach ja, bevor ich es vergesse: Machst du Morgen bei einem Wettreiten mit? Also, ich meine beim Ausritt?“, fragte ich. „Kay, dass müssen wir aber Jos sagen, sonst bekommt sie einen Nervenzusammenbruch, wenn wir einfach los reiten!“, meinte Katti. Da kam Jos auch schon vom Haus angejoggt. „’Tschuldigung, dass es so lange gedauert hat…“, stammelte sie. „Fangen wir an! Wir haben schon eine halbe Stunde verloren. Wir machen jetzt Hindernisspringen, also ab zur Halle.“, meinte Jos und nahm ihre Stute. Wir liefen mit unseren Pferden zu einer kleinen Reithalle. Langsam wunderte ich mich, wie viel Geld Jos eigentlich haben müsste, bei so einem großen Hof… „Sag mal, wie konnte Jos das ganze hier eigentlich bezahlen?“, fragte ich Katti. „Sie hat einmal im Lotto gewonnen. Sieben Millionen Euro.“ „Was? So viel?“ Ich sah Katti irritiert an. „Ja! Das hat sie alles hier in den Hof gesteckt. Ihr Mann verdient auch nicht gerade wenig, deshalb haben sie sich Blacknight geleistet! Das war vor Drei Jahren… Sie wurde damals von ihm abgeworfen und hat sich einen Arm und ein Bein gebrochen, seit dem ist sie nicht mehr auf Black geritten. Das hat dann immer ihr Mann übernommen, aber nur so viel, wie nötig war, also Zehn Minuten Ausritt am Tag und dann Zwei Stunden an der Longe. Dann durfte er auf die Koppel.“ „Was? Nur Zehn Minuten Ausritt? Das reicht doch lange nicht!“, sagte ich empört. „Ich weiß, jetzt sind wir aber an der Halle angelangt.“, antwortete mir Kathrin. Wir gingen hinein und ich schaute mir die Halle genau an. Sie roch genauso wie der Stall. Sie war nicht besonders groß, wirkte aber gemütlich. „Reitet jetzt bitte alle Zehn Runden Kreis im Uhrzeigersinn, danach gegen den Uhrzeigersinn.“, kommandierte Josephine. „Lukas, gehe bitte im Takt hoch und runter!“, rief Josephine dem Lukas mit den blond-kupfernen Haaren zu, dann kam sie auf mich zu: „Versuch es mal mit Blacknight, vielleicht wirft er dich ja nicht ab…“ Ich stieg auf und Black lies mich, danach ritten wir im Kreis mit den anderen, die mir bewundernde und auch eifersüchtige Blicke zu warfen. „Dann ritten wir im Trab, danach im Galopp, dann parierten wir wieder in den Schritt. Markus kam auf mich zu galoppiert. „Du reitest echt toll!“ „Kein Wunder, ich reite auch schon Zwölf Jahre.“, grinste ich.
„Wer ist das eigentlich?“, zischte ein Mädchen einem anderen zu. „Keine Ahnung… Entweder ist es Tabea oder Natalie. Hast du ja gehört! Ach nee, du hattest ja Küchendienst! Ist voll der Hammer: Die kann den Schwarzen reiten!“, meinte das andere Mädchen mit dem Namen Stacy. „Ich sehe es! Guck mal, der geile Junge da, der ist doch hübsch! Den muss ich mir greifen! Ach nee, da steht diese dumme Tussi und redet mit dem! Die bildet sich bestimmt etwas darauf ein! Phhh, die und was besseres? Ich reite schon Neun Jahre und die bestimmt erst Zwei, so wie die aussieht… Komm, wir gehen mal zu Katti! Wie es aussieht, hat sich Katti mal gleich wieder eingeschleimt… Die muss aufpassen, dass sie nicht auf der Schleimspur ausrutscht!“, meinte das Mädchen mit dem Namen Bibianca. Sie gingen zu Kathrin, die sich gerade mit Johannes stritt. „…und ich sage nein!“, meinte Katti gerade. „Geh doch heulen!“, antwortet Johannes ihr nicht gerade nett. „Aufhören! Stopp!“, rief Bibianca und fuchtelte mit ihren Armen in der Luft rum. „Was gibt’s Bibi?“, fragte Katti und kam zu Stacy und Bibianca rüber. Die drei waren dicke Freundinnen und waren doch so unterschiedlich. Bibianca war sehr dominant und lästerte andauernd. Sie war ein sehr hübsches Mädchen mit schwarzen, langen Haaren. Sie schminkte sich sehr Heftig, mit dickem Strich unter den Augen und viel Liedschatten, obwohl sie erst 13 war, was man ihr überhaupt nicht ansah. Stacy war eher zurückhaltend und eine kleine Streberin. Weil sie hübsch war, wurde sie von Bibianca beachtet und geschätzt. Sie hatte leuchtende, grüne Augen und in eine Bob-Form geschnittenes, braunes Haar. Sie war ein Jahr älter als Bibi und somit 14. Sie ging in die gleiche Klasse wie Bibianca und Katti und weil das sehr nah am Reiterhof lag, gingen sie immer hierher zu Reitstunden und in den Ferien, um Spaß zu haben. Katti war das Gegenteil von beiden: Sie war gar nicht gut in der Schule und war auch nicht gleich eifersüchtig, wie Bibianca. Kathrin war eigentlich immer gut drauf und fand immer schnell Freunde. Sie verstand es, sich einzuschleimen und beliebt zu werden, sehr zum Ärger von Bibi, die immer im Mittelpunkt stehen wollte. Zusammen mit noch einem Mädchen –Lean, die auch reitet, aber dieses Jahr mit ihren Eltern nach Kalifornien geflogen war- waren sie ein Club, der alles Mögliche zusammen machte: Streich, lästern, prügeln oder einfach nur Pyjama-Partys. „Ach, weißt du, wer diese Mädel da ist, dass den Schwarzen reitet?“, fragte Bibi. Es deprimierte sie ziemlich, dass das andere Mädchen und nicht sie den Schwarzen reiten durfte. „Du meinst Nadie? Sie ist total nett, wenn du das meinst! Und der Schwarze hat einen Namen bekommen: Blacknight!“ „Was? Wer hat den denn so genannt?“, fragte Bibi. „Nadie natürlich! Sie ist echt so erfinderisch!“, schwärmte Katti. „So ein alberner Name! Warum durfte sie ihn eigentlich benennen? Ist doch nicht ihr Pferd!“, entrüstete sich Bibi. „Frag sie doch selber! Mir hat sie gesagt, dass sie schon Zwölf Jahre reitet und dass Jos deshalb so viel vertrauen in sie setzt!“, meinte Katti spitz. „So eine eingebildete Kuh!“, entgegnete Bibianca ihr ebenfalls spitz. „Ach, zu deiner Information: Ich finde sie sehr nett! Außerdem ist sie mit Markus zusammen.“, meinte Katti und verzog ihre Lippen zu einem spöttischen grinsen. „Wer bitteschön ist Markus? Ach, ist ja auch egal! Ich geh mal zu der da…“
„Hi! Ich bin Bibianca, kannst mich Bibi nennen, das macht jeder hier!“, meinte Bibianca zu mir und schaute mich fragend an. „Hi, ich bin Natalie, du kannst mich Nadie nennen. Das ist Markus!“ Als ich den Namen Markus aussprach zuckte sie zusammen und schaute mich mit einem bösen Blick an, so als hätte ich ihr gerade etwas weggenommen, was ihr sehr viel bedeutete. „Schön! Wie alt bist du?“, fragte sie mich eine Spur unfreundlicher. „14. Du?“ „15.“, log Bibianca um Eindruck zu machen. „Wie lang reitest du schon? Ich reite Neun Jahre! Ich habe gehört, dass du schon Zwölf Jahre reitest. Stimmt das?“ „Ja, wir haben auch ein Pferd! Ich reite, seit ich Zwei bin!“, meinte ich. „Du reitest also seitdem du Vier bist?“, fragte ich nach einer Weile des Schweigens. „Nein! Seit dem ich Zwei bin!“, meine sie. „Dann hast du mich also angelogen, dass du 15 bist! Dann bist du nämlich 13!“ Sie guckte mich irritiert an, drehte sich einfach um und verschwand wieder zu Katti und Stacy. „Jetzt habe ich mir Feinde gemacht!“, stöhnte ich. „Die werden dir nichts tun, solange ich bei dir bin!“, meinte Markus und grinste lässig. „Sei mal nicht so selbstsicher, du!“ Ich tippte an den Bauch. „Warum nicht? Mit der kann ich’s locker aufnehmen! Und wenn sie mit mehreren anrückt, dann hole ich mir Lukas zur Hilfe, der ist ja auch nicht gerade der Schwächste! Wir haben letztens Armdrücken gemacht und rate mal wer gewonnen hat?“, fragte er mich. „Lukas?“, fragte ich gespielt unsicher. „Ich!“, meinte er entsetz. „Hey, hab dich nur mal wieder verarscht!“, grinste ich und legte meine Hand in seine.
„Schau mal, diese Natalie hat sich wieder an meinen Traumtypen rangemacht! Das wird sie mir noch büßen!“, meinte Bibianca nun völlig eifersüchtig und wütend auf Nadie. „Die hat doch tatsächlich gemeint, dass sie schon Zwölf Jahre reitet! Ich weiß auch nicht, wie sie erraten hat, dass ich 13 bin!“ Kathrin sah Bibi an und merkte, dass diese mit ihrer Eifersucht nicht mehr zu stoppen war. Sie musste einen Weg finden, sie davon abzubringen, Nadie und Markus auseinander zu reisen und meinte daher zu Bibianca: „Sei vorsichtig! Markus ist ihr Freund! Wenn du sie also belästigst, bzw. verprügelst und ihr Streiche spielst, dann kommt er und verteidigt sie! Der ist echt total stark, der spielt ja auch Handball!“ „Mit dem werden wir doch locker fertig: Du, Le, Stacy und ich!“, entgegnete ihr Bibianca spöttisch und bestieg wieder ihr Pferd Januk. „Der Freund von dem ist auch Handballer und mindestens genauso stark! Sei wirklich vorsichtig, was du da machst!“, meinte Kathrin noch, bevor Bibianca mit Januk losstürmte.
Markus und ich gingen im Trab nebeneinander, immer im Kreis. „Wie findest du Bibianca?“, fragte ich Markus. „Sie ist ziemlich dominant und eingebildet! Man merkt, dass sie schnell eifersüchtig wird!“ „Ich glaub, die ist in dich! Als ich deinen Namen gesagt habe, da ist sie zusammen gezuckt und hat mich böse angefunkelt! Vielleicht weiß sie ja, dass ich deine Freundin bin! Das hat ihr bestimmt Katti erzählt, mit der sie gerade rumhängt. Ich denke, dass sie alles tun wird, um an dich ranzukommen!“, meinte ich unsicher und wusste nicht, wie recht ich damit hatte. „Ne, du kennst sie ja noch nicht einmal! Schon dreist, dass sie sich als 15-jährige ausgibt, obwohl sie erst 13 ist. Die schminkt sich ziemlich heftig, wenn du mich fragst. Dass das ihre Eltern erlauben.“, gab mir Markus zurück. „Ich glaub mal, du solltest Morgen wieder deine Jeans anziehen, dass sieht besser aus!“, sagte ich, um das Thema zu wechseln. „Ich mag meine Reithose auch nicht! Komm wir reiten mal im Galopp im Kreis! Mal sehen, wer als Erstes Fünf Runden hat.“ Ich grinste, stellte mich neben Lukaya mit Black und Markus zählte langsam bis Drei. Bei Drei stürmten wir los. Ich lag um eine Pferdelänge vorne. Dann sah ich plötzlich wieder Bibianca vor mir. Sie ritt auf ihrem Pferd im Trab vor mir. Das nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass Black sich plötzlich aufrichtete, ausschlug und mich damit auf den Boden katapultierte. Ein markerschütternder Schrei ging von Bibianca aus. Dann fiel ich hart und Markus kam auf mich zu. Er fragte mich: „Nadie, alles okay…?“ „Ja, ich denke! Mir tut nichts weh!“, log ich, denn mein Kopf schmerzte extrem. Ich versuchte aufzustehen, doch ich schaffte es nicht. Ein beißender ging durch meinen Finger. „Autsch! Mist, das tut weh!“, murmelte ich mit schmerzverzehrten Gesicht, denn mein Knie brannte auch wie verrückt. Ich folgte Markus’ blick und schaute auf mein Knie. In meiner Hose war ein Loch und dadurch sickerte Blut. „Sieht schlimmer aus, als es ist.“, sagte ich, denn es war ja nur eine Schürfwunde. Dann fiel mein Blick auf das Pferd, das vor der bewusstlosen Bibianca hin und her tänzelte und mir fiel alles wieder ein. Ich musste nur auf sie zeigen und Markus verstand. Er rannte zu ihr und hob sie auf seine starken Arme. Ich schaute mich um, in die geschockten Gesichter der Teens, die noch teilweise auf ihren Pferden saßen und einfach nur zu uns rüber glotzten. Jos war kurz in den Stall gegangen, um etwas zu holen. Sie hatte, weil sie ja so vergesslich ist, mal wieder etwas vergessen. „Was steht ihr rum? Hol’ doch einer mal Hilfe!“, rief ich verzweifelt in die Runde, die sich sofort in Bewegung setzte. Alle rannten wild durcheinander, wie in einem Ameisenhaufen. Ich ging auf Bibianca zu. Sie blutete an der Stirn, denn sie vorne übers Pferd geflogen und mitten auf dem Gesicht gelandet. Ich bedeutete Markus, sie auf den Strohballen zu legen. Jos kam in die Halle gerannt. Sie ging geradewegs auf Bibi zu. „Was ist denn passiert?“, fragte sie und bückte sich über den Strohballen, auf der die Verletzte lag. „Wir haben ein kleines Wettreiten gemacht und dann bin ich halt in sie reingeritten!“, stammelte ich. „Oha, du blutest ja auch!“ Sie sah mich entgeistert an. „Ach, sieht nur schlimmer aus, als es ist! Kleine Schürfwunde! Jetzt muss ich mir wieder eine neue Reithose kaufen…“, meinte ich mit einem weiteren Blick auf meine Hose. Dann hörte ich eine Krankenwagensirene. Ich weiß nicht mehr, was dann geschah, nur das mir plötzlich schwarz vor Augen wurde und Markus auf mich zugeeilt kam. Ich fiel und fiel, immer weiter in ein schwarzes Loch. Es war ein Gefühl abzustürzen, alles zu verlieren.
„Ihr Ringfinger ist leicht angestaucht und ihr Knie hat eine heftige Schürfwunde. Sie hat außerdem eine kleine Beule am Kopf!“, meinte eine raue Männerstimme. „Und Bibianca, das andere Mädchen?“, fragte mir ein bekannte Stimme – Jos. „Sie hat eine leichte Gehirnerschütterung. Sie hat auch einen gebrochenen Daumen. Sie muss noch zwei bis drei Tage im Krankenhaus bleiben, wegen der Gehirnerschütterung und danach muss sie sich schonen, also kein Reiten in diesen Ferien mehr.“, antwortete der Mann vom Anfang. „Was ist mit ihr? Kann Natalie gleich wieder mitkommen?“, fragte Josephine weiter. „Wenn sie wach wird ja. Dann sollte sie den ersten Tag vielleicht noch nicht reiten, aber weil das ja heute eh nicht mehr geht, kann sie ja Morgen wieder reiten. Sie muss aber dann gut aufpassen auf ihren Finger. Wir können ihn ja tapen, wissen sie, was ich meine?“ „Ja! Beim Tapen klebt man die Finger mit diesem Tape zusammen, oder?“, wollte Jos wissen. Logisch eigentlich, das tapen von Tape kommt… „Genau… Oh, sie wacht auf!“ Ich schlug meine Augen auf und musste für einen Moment erst einmal blinzeln. Dann nahm die Umgebung bekannte Umrisse war. Ein Schrank, eine Tür, die wahrscheinlich in ein Bad führte, ein Bett neben mir, das besetzt war. Als ich genauer hinsah, merkte ich, dass es Bibianca sein musst. Ihre Augenlieder waren geschlossen. Sie war ungeschminkt und sah ganz anders aus wie sonst. Nun sah sie nicht mehr aus wie 15, sondern schon eher wie 13. Als war in sterilen weiß in diesem Raum. Wahrscheinlich musste dies ein Krankenhauszimmersein und das bestätigte der Mann in weiß, der vor meinem Bett stand und ein Schild mit ‚Dr. Hartmann’ trug. Neben ihm stand Jos. Sie hatte noch das gleiche an wie vorhin, als ich umgekippt war. Wie viel Uhr hatten wir jetzt eigentlich? Mein Blick fiel auf die Uhr, die an der Wand hing. Schon viertel vor Acht. Ich schaute aus dem Fenster: Abends! „Wie fühlst du dich?“, fragte mich der Mann. „Gut…“, meinte ich. „Kopfschmerzen, oder sonst irgendwelche Schmerzen?“, fragte er mich weiter. „Nein!“, antwortete ich. „Wie geht es Black?“, fragte ich Jos. „Ihm geht’s gut. Er hat sich ein bisschen erschreckt. Wir haben ihn gut versorgt. Denkst du, du kannst schon mit nach hause kommen?“, fragte sie mich. „Klar, ich fühl’ mich gut.“, grinste ich matt. Nachdem mir der Arzt erlaubt hatte aufzustehen, ging ich mit meinen normalen Sachen ins Bad, weil ich ein weißes, steriles Hemd angezogen bekommen hatte. Als ich wieder aus dem winzigen Bad kam, war Bibianca aufgewacht. Sie sah sehr blass aus. Ich ging auf sie zu und sagte: „Entschuldigung! Wollte ja eigentlich nicht in dich hineinreiten.“ Sie wich meinen Blicken aus und antwortete: „Habe ja auch selbst ein bisschen Schuld, dass ich jetzt hier im Bett mit einer Gehirnerschütterung und einem gebrochenem Daumen liege. Ich wollte die einfach nur den Spaß verderben… Hab dich nämlich am Anfang nicht leiden können, weil ich dachte, dass du dich nur wichtig machen wolltest!“, meinte sie. „Außerdem war ich furchtbar eifersüchtig auf dich, weil du Black reiten durftest und ich nicht. Außerdem hast du einen Freund! Ich hab mich sofort in den verknallt und wollte ihn dir wegnehmen, aber du und Markus passen einfach besser zusammen, als ich und er…“, fügte sie noch leise hinzu. Dann sagte sie noch ein Wort, das so klang, als hätte sie es schon Jahre nicht mehr benutzt: „Entschuldigung!“ „Ist schon okay…“, antwortete ich. „Tut mir echt Leid! Ich denke, du willst ja jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben, nachdem du das gehört hast! Ich hab jetzt was fürs Leben gelernt! Ach ja, bitte verrate Markus nicht, dass ich mich halt in ihn… Weißt schon!“ Sie sah mich an: Bittend und hoffend. Ich war erstaunt. Dass sie das alles von mir gedacht hatte, hätte ich nicht gedacht. „Ich verzeihe dir. Tut mir auch total Leid, dass du jetzt die ganzen Ferien nicht mehr reiten kannst! Ich werde ihm nichts verraten!“, sagte ich und fügte noch flüsternd hinzu, so das es Jos nicht hören konnte: „Kannst du mir deine Handynummer geben, wenn du dein Handy dabei hast! Dann kann ich dir Simsen.“ „Okay, ich schreib sie dir auf. Kannst du mir mal ein Stift und ein Stück Papier geben? Zum Glück ist mein linker Daumen gebrochen und nicht mein rechter, sonst könnte ich jetzt nicht schreiben.“ Ich reichte ihr ein Stück Papier und einen Stift aus meiner Hintertasche in der Hose. Josephine sah mich fragend an und ich grinste nur mein ‚Nur-Pech-das-du-nichts-weißt’ –Grinsen. Sie zuckte daraufhin nur gleichgültig mit den Schultern. „Da!“ Bibi drückte mir das Blatt mit der Nummer in die Hand. „Kannst du mir nächstes Mal, wenn du mich besuchst, meins mitnehmen?“, fragte sie mich. Erst sah ich sie fragend an und dann verstand ich: Sie hatte ihr Handy gemeint. „Klar doch!“ „Können wir gehen? Die Fahrt dauert zwar nur eine viertel Stunde, aber ich möchte trotzdem noch vor neun Uhr auf den Reiterhof kommen. Übrigens: Schön, dass du dich jetzt mit Bibianca verstehst! Freut mich.“ Josephine lächelte und fragte: „Gehen wir?“ „Klar! Muss mich nur noch verabschieden. Ähm… Wie war das eigentlich mit dem tapen? Ich möchte nämlich Morgen wieder reiten!“, wandte ich mich an Dr. Hartmann. Dieser kramte in seinen riesigen Taschen seines weißen Arztkittels und holte eine Taperolle hervor. „Haben Sie immer Tape dabei?“, fragte Jos erstaunt. „Ja, man weiß ja nie…“, antwortete dieser. „Oder Frau.“, grinste Jos. Dr. Hartmanns Gesicht war ein einziges Fragezeichen. Josephine winkte ab und Dr. Hartmann widmete sich meinen Finger. Das hieß: STILLHALTEN. Ich hasse es, still zu halten. Ich bin ein sehr nervöses Wesen, das sagen mir auch immer meine Freunde. Als er meinen Mittelfinger und meinen Ringfinger aneinander presste und das Tape drumherum wickelte, warf ich Bibi einen verschwörerischen Blick zu. Sie grinste. Ich wusste selbst nicht, warum ich mich plötzlich mit dieser Zicke verstand. Wir hatten etwas gemeinsam: Wir waren pubertierende, zickige Mädchen, was uns letztendlich Verband. Hört sich schwachsinnig an, oder? Auf jeden Fall meinte sie noch zu mir bevor ich mit Jos aus der Tür verschwand und Dr. Hartmann noch Jos schnell die Taperolle in die Hand gedrückt hatte: „Und meins nicht vergessen! Du kommst mich doch Morgen besuchen, oder?“ Ich nickte nur und rannte Jos hinterher, die es vorzog, einfach schnell zu gehen und mich damit zu erpressen, dass ich auch kommen musste.
Wir sprachen die Fahrt über nichts außer einmal ‚Gesundheit!’ als Jos niesen musste. Als wir ankamen, brannte noch in den meisten Schlafräumen das Licht, wie man vom Hof aus sehen konnte. „Ich hab nachgedacht! Es wäre nicht so gut, dich weiter auf Black reiten zu lassen.“, sprach Josephine aus heiterem Himmel darauf los. Doch das, was sie sagte, traf mich wie ein Schlag aufs Gesicht. Ich kannte Black nicht so gut, das musste ich zugeben und ich war heute das erst Mal auf ihm geritten, doch ich hatte ihn bereits in mein Herz geschlossen. „Nein!“, sagte ich und noch mal: “Nein!“ „Doch, das am besten, nachdem er heute in Bibianca reingeritten war und ihr einen Daumenbruch zugefügt hatte, denn er hatte sich auf ihren Daumen gestellt. Das wird nie mehr richtig abheilen. Er ist zu gefährlich für dich!“ „Und…und was wirst du jetzt mit ihm machen?“, fragte ich stockend. „Ich hatte daran gedacht, ihn zu verkaufen, aber er liegt mir zu sehr am Herzen. Tut mir echt Leid, dass ich dich mit ihm belastet hatte.“, meinte sie. Ich schluckte meine Tränen gewaltsam hinunter. „Kann ich- kann ich ihn trotzdem noch reiten?“, fragte ich mit erstickter Stimme. „Nein! Um Himmelswillen! Willst du dir alle Halsknochen brechen?“, fraget sie mich entrüstet. „Nein, aber ich möchte es noch mal mit ihm probieren.“, antwortete ich. „Nein hab ich gesagt und da bleibt es.“, antwortete sie mir in einem Ton, der keine Widerrede duldete.
Als ich in mein Zimmer kam, sprang Markus gleich auf. Er hatte jetzt eine Jeanshose und ein etwas längeres T-Shirt an. „Wie geht’s dir jetzt?“, fragte er mich und sein Blick fiel sofort auf meinen getapeten Finger. „Ist nur leichte Anstauchung!“, erklärte ich schnell. „Hatte ich auch schon mal… Hab’s mir tapen lasse, damit ich sofort weiter Handball spielen konnte. Wie geht es jetzt Bibianca? Die hat doch bestimmt nichts Schlimmes, oder doch?“, fragte er ängstlich. „Daumen gebrochen und leichte Gehirnerschütterung. Find’ das irgendwie übertrieben, aber egal. Wir haben uns übrigens angefreundet.“, erklärte ich nebenbei. „Ja?“ „Sie hat mir was gebeichtet, darf es aber nicht verraten!“, fügte ich noch hinzu. „Hauptsache, du bist wieder da, meine kleine!“, grinste er schelmisch. „Bitte, nenn’ mich nicht ‚kleine’, das ertrag ich nicht!“, sagte ich gespielt beleidigt. „Hey, so war des jetzt nicht gemeint!“, meinte er erstaunt darüber, dass ich so plötzlich beleidigt war. „Ich gehe jetzt schlafen!“, sagte ich, schnappte mir meinen Schlafanzug und ging in das kleine Bad.
ziemlich langer teil xD
Re: Meine Geschichte^^
Melanie - 06.08.2008, 21:49
Schööööööne Geschichte :)
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 06.08.2008, 21:50
sie schreibt nicht mehr :cry:
Re: Meine Geschichte^^
Melanie - 06.08.2008, 22:04
@ xXxTeigerxXx : Wie ?! Sie schreibt nicht mehr ?!
Das kann sie doch nicht machen !
UNBEDINGT WEITERSCHREIBEN!!
Die geschichte,der schreibstyl und .. ach ALLES ist toll !!
Nicht aufhören !!!! :cry: :cry: :cry: :cry:
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 07.08.2008, 15:40
das werd ich ihr mal sagen, ma looken, sie fand ihre geschichte nich so dolle, aber sie hat sich enorm gebessert, im schreibstil halt, deshalb wird der Schreibstil nichmehr der gleiche sein (ich hoffe, sie bekommts trotzdem i-wie hin :roll:)
Re: Meine Geschichte^^
Melanie - 07.08.2008, 18:22
Okay :) Mach das ;)
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 08.08.2008, 20:26
sie hat doch tatsächlich weitergeschrieben =)
Ich setzte mich auf den Klodeckel und musste mir meine Nase zuhalten, um nicht lauthals loszulachen. Jungs waren immer so süß, wenn sie sich ärgerten oder verdutz jemanden anstarrten.
Als ich mich halbwegs erholt hatte, machte ich schnell Katzenwäsche, putze mir die Zähne und ging aus dem Bad. Markus hatte sich samt Klamotten ins Bett gelegt. Ich grinste, als ich ihn entdeckte und vertuschte es sofort durch ein Husten, als er mich ansah. Ich lief zum Schrank und holte mir meine kleine Bibel raus. Dann kletterte ich mein Bett hoch und lehnte mich im Schneidersitz gegen die Wand. Danach schaltete ich das kleine Licht an und schlug die Bibel auf, in der Hoffung irgendetwas Passendes zu entdecken. Ich schlug 5. Mose 22 auf. ‚Seid hilfsbereit!’, las ich. ‚Okay!’, dachte ich. ‚Das ist ja nun nicht wirklich passend!’ Doch ich las trotzdem weiter. Es ging darum, dass man mithelfen sollte, dass jeder seine Sachen zurückbekommt, wenn er etwas verloren hat. Zum Beispiel ein Tier oder einen Mantel. Interessiert las ich weiter und spürte, dass Markus auf das Bett hochkletterte war und sich nun neben mich setzte. Er lehnte seinen Kopf auf meine Schulter und meinte dann erstaunt: „Eine Bibel?!“ Ich nickte nur. Er las mit mir mit und schien ziemlich interessiert zu sein. Dann lächelte er. „Kann ich die mir mal ausleihen?“, fragte er. „Klar. Ich kann dir auch eine kaufen!“ „Nein, schon gut! Musst mir nicht extra eine kaufen! Ich will nur mal reinschauen...“ Also gab ich sie ihm und er kletterte wieder das Bett runter. Ich schaltete das Licht aus. Als Markus dann ins Bad ging, kletterte ich das Bett runter. Die letzten zwei Sprossen sprang ich runter. Ich legte mich schnell in sein Bett, warum wusste ich selbst noch nicht mal. Langsam schloss ich meine Augen und musste dann ziemlich schnell eingeschlafen sein, denn ich spürte schon nicht mehr, wie sich Markus neben mich kuschelte und einen Arm um mich legte.
Ich erwachte und merkte, dass Markus noch immer seinen Arm um mich geschlungen hatte. Sanft versuchte ich mich zu befreien, aber das führte dazu, dass er die Augen öffnete und einmal gähnte. „Wie viel Uhr?“, fragte er verschlafen und rieb sich mit der Hand übers Auge. Meine Uhr zeigte gerade mal kurz nach halb sieben an. „Kurz nach halb Sieben.“, antwortete ich und konnte mich nun endlich von seinem Arm befreien. Ich richtete mich auf und torkelte Richtung Bad. Ein paar Minuten saß ich einfach nur auf dem Klodeckel, bevor ich beschloss, mich zu duschen und richtig wach zu werden. Gesagt, getan. Um etwa viertel nach Sieben kam ich sauber und ‚glänzend’ aus dem Bad. Nur bekleidet mit meinem Bademantel, der mir bis zu den Knöcheln reichte. Markus wurde rot, verschwand darauf gleich im Bad. Im Schnelldurchgang zog ich mich an und war gerade dabei, mir meine Strümpfe überzuziehen, als Markus aus dem Bad kam. Er hatte seine Haare irgendwie anders gekämmt als sonst: Die Haare gingen von einem Punkt aus, der sich am hinten oben befand in verschiedene Richtungen (also geordnet: Nach vorne gingen die, die nach vorne kamen, nach hinten gingen die, die nach hinten kamen, zur Seite gingen die, die zur Seite kamen, ...). Damit es besser hält, hatte er etwas Gel hineingekämmt. Es sah wirklich unglaublich süß aus. „Cute!“, sagte ich und grinste. „Qjut?“, fragte Markus verwirrt. Ich grinste. „Englisch? Süß?“, erklärte ich. „Achso...“, er grinste verlegen und kam auf mich zu. Meine Haare waren in der Zwischenzeit fast ganz trocken geworden und so widmete ich mich ihnen.
Als um viertel vor Acht klopfte konnte ich mir nur die Hand an die Stirn schlagen. Wie konnte jemand bloß immer so pünktlich sein? Lukas und Tabby kamen einfach rein und grinsten. „Hallo? Es ist noch Bettruhe, erst um 8.00 Uhr aufstehen!“, beschwerte sich Markus, der sich samt Kleidung wieder in sein Bett gelegt hatte. „’Tschuldigung! Außerdem bist du doch schon angezogen!“, antwortete Tabby beleidigt, wurde aber von Lukas beruhigt. „Und, was wollt ihr?“, fragte ich und band mir meine Haare mit einem blauen Haarband zusammen. „Och... Keine Ahnung... Uns war langweilig! Wir können ja schon mal in den Esssaal gehen.
Re: Meine Geschichte^^
Melanie - 08.08.2008, 20:41
Wow :) Das ist echt hammer schöön :D Also,auf jedenfall nicht NICHT weiterschreiben !! Dann sterbe ich :( Das ist soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo toll .. wirklich !! :-*
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 11.08.2008, 14:40
du hast lang genug gewartet ;-)
„Spinnst du? Wir haben erst in einer Dreiviertelstunde Frühstück!“, antwortete ich und schob beide aus dem Zimmer. Hinter ihnen schloss ich die Tür mit dem Schlüssel ab. Dann lehnte ich mich an die Tür und atmete kurz tief ein, bevor ich auf mein Bett kletterte und mich dort ausbreitete. Die Zeit ging viel zu schnell um. Ich sollte mal zu Hause anrufen oder einen Brief schreiben. Genau! Brief schreiben. Schnell rappelte ich mich auf und kletterte wieder das Bett runter. Dann holte ich mir meinen Block und meine Mäppchen, das ich extra mitgenommen hatte, wenn mir langweilig werden würde und ich nichts zu tun hatte. Wieder auf meinem Bett fing ich an zu schreiben:
Liebe Mama, lieber Papa,
Wie geht es euch? Mir geht es gut! Außerdem gefällt es mir hier auch sehr gut =) Ich hoffe, ihr habt irgendeine sinnvolle Beschäftigung gefunden, wofür man mich nicht braucht =D
Ich hatte Gestern einen Reitunfall und dabei hab ich mir den Ringfinger angestaucht und meine Reithose ist nun kaputt. Ein Mädchen liegt im Krankenhaus mit einer leichten Gehirnerschütterung und einen gebrochenen Daumen. Doch sie kann Morgen oder Übermorgen schon wieder entlassen werden.
Vielleicht könnt ihr mir ja eine neue Reithose schicken? Wäre auf jeden fall nett von euch!
Hab euch alle ganz doll lieb,
Nadie
Zufrieden mit dem Resultat malte ich noch schnell ein großes, rotes Herz darauf, bevor ich den Brief in der Mitte knickte und ihn in einen Umschlag steckte, den ich danach mit Tesafilm zuklebte. „Sag mal, weißt du wo hier in der Nähe ein Briefkasten ist?“, fragte ich Markus, der ein Auge öffnete und dann den Kopf schüttelte. Ich zuckte mit den Schultern und verstaute den Brief vorerst im Schrank. Die Uhr verriet mir, dass es inzwischen schon zwanzig nach Acht war. „Was soll ich denn jetzt noch machen? In den Esssaal zu gehen wäre zu früh und was anderes fällt mir nicht ein.“, meinte ich und verschränkte meine Arme vor der Brust. Plötzlich musste ich niesen, weil mein Haar mich in der Nase gekitzelt hatte. „Gesundheit!“, lächelte Markus, doch ich erwiderte nur mit einem Schmollmund: „Ich hab immer Haarausfall, nachdem ich mir die Haare gewaschen hab.“ „Mich stört’s nicht!“, grinste Markus. Ich zuckte mit den Schultern. „Dich vielleicht nicht, dafür mich umso mehr!“ „Ach komm, so schlimm ist es doch gar nicht!“ Er lächelte immer noch. Ich zuckte mit den Schultern und bürstete meine Haare noch einmal. „Noch einmal zu der Sache zurück, was du jetzt tun kannst. Du hast mir gestern Abend keinen gute Nacht Kuss gegeben.“, meinte er schelmisch. Auf Zehnspitze gab ich ihm er auf die rechte Wange und dann auf die linke Wange ein Küsschen. Enttäuscht schaute er mich an. Also gab ich ihn noch einen auf den Mund, hatte aber nicht damit gerechnet, dass aus dem Küsschen ein längerer Kuss werden würde.
so, Lolly hofft, dass es dir gefällt ;)
Re: Meine Geschichte^^
Melanie - 11.08.2008, 19:16
Aber logo :)
Die Geschichte ist wirklich schööööön ?
Re: Meine Geschichte^^
claudi - 12.08.2008, 14:02
wieso ? meli
Re: Meine Geschichte^^
Melanie - 12.08.2008, 16:51
Sorry,ich wollte eigentlich " = )" schreiben,aber irgendwie hat meine tastatur Faxxen gemacht (Batterie war leer und ich hab's erst zu spät gemerkt ^^)
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 14.08.2008, 19:32
:lol: is ja niich schlimm [ist ja niich meine geschichte xD xD]
claudi! du liest die geschichte auch?! =D
Re: Meine Geschichte^^
Melanie - 14.08.2008, 21:00
Jaa Hallo ? Das ist doch logisch,dass claudi sie auch liest :D Die Geschichte ist ja auch wunderschööön ♥
Re: Meine Geschichte^^
xXxTeigerxXx - 16.08.2008, 12:48
:lol: na denn^^
Re: Meine Geschichte^^
Schnuffi - 17.10.2008, 16:04
heeeey weiterschreiben.....die ist echt voooool meeeega geeeeil kraaasss!!!!! :wink:
Re: Meine Geschichte^^
claudi - 17.10.2008, 20:37
genau!!!
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