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Re: Schattenrufer..
Anonymous - 22.01.2008, 06:01Schattenrufer..
Das Angebot stand, hatte ihr geholfen zu entkommen, doch mehr noch war es das es sie reizte. Schatten. Sie waren Schatten. Sie war ein Schatten. Es war besser als nichts, mehr als das was sie geglaubt hatte sein zu können. Und der kleine Schatten? Würde er es verstehen? …Er musste es nicht erfahren, musste es nicht wissen - was sie tat. Niemand musste es wissen.
Ein letzter Blick durch die Taverne. Niemand verstand sie hier, niemand konnte hier sehen was in ihr lag, wie müde sie von all dem war. Verräterin, Spionin, Mörderin, ja selbst Hure hatte man sie hier schon genannt. Kindisch, naiv, dumm, …und vieles mehr dergleichen war ihr hier an den Kopf geworfen worden.
Doch zwischen all dem lag ein Name …ein Gefühl. Das Letzte was sie gehalten hatte zu gehen. Tara… Nur ein simpler Name …doch war es mehr. War sie geblieben, wegen ihm. War sie geblieben weil es ihn gab. Doch nun da der Weg dunkler wurde, nun da die Schatten sie immer mehr zu sich riefen, war die Zeit gekommen das Tara sich zur ruhe legen musste. War die Zeit gekommen das der Schatten seinen Weg finden musste.
Sie trat hinaus in die Dunkelheit der Nacht. Der Wind wehte durch die Straßen der Stadt die einmal ihre Stadt gewesen war. Doch sie war es nicht mehr, schon lange nicht mehr. Was war aus dem geworden was sie einst so geliebt hatte? Oder hatte nur einfach sie sich geändert? Hatte sie ihren Weg so lange im Dunklen liegen lassen das sie das Licht nicht mehr ertragen konnte? Wollte sie all das nun sehen um Gehen zu können? Sie wusste es nicht, wussten es beide nicht.
Der Wind wehte ihr kalt über die Haut und sie spürte den Ruf der sie nach Unterstadt zog. Spürte das Verlangen mit ihm zu reden, ihn um Rat zu bitten. Schattenrufer, mehr war sie nicht …nicht mehr für all jene hier. Ein Schatten so dunkel das es nichts anderes mehr gab in ihr, so dachte sie.
Ein Blick zurück als sie im Sonnenzornturm stand. Frei sein, frei voll allen Fesseln. Fast unbewusst strich sie sich über den Bauch. >Ich liebe dich …doch kann man Wind nicht halten…nicht fassen.<
Ein Blick zurück …ein letzter ehrenvoller Gruß an das was sie befreit hatte, das was sie aus allen Fängen gezogen hatte. Und nun da sie frei war ging sie dorthin zurück …dorthin zurück wo sie zu dem wurde was sie nun war, wo man ihr den Weg geebnet hatte.
Ein Griff an die Kugel, nur ein Moment, dann stand sie in den Ruinen, wusste nicht wo sie ihn finden sollte, doch folgte dem Ruf in sich …folgte dem Verlangen ihn zu finden.
Brill, das Gasthaus. Der Ort an dem sie den Frieden gefunden hatte, immer wieder, für den Moment. Keine Schatten, keine Gefühle, kein Durcheinander. Nun da sie hier war, nun da sie das traurige Lächeln von Renee sah wusste sie dass es an der Zeit war. Zeit das zu sein was man ihr bestimmt hatte zu sein.
„Wo ist er…?“ flüsterte sie ihr zu …und ein Deut in die Küche …in den Keller war die Antwort.
Langsame, fast ehrwürdige Schritte führten sie in den Keller, in die Dunkelheit dort unten.
„Du hast lange gebraucht um zu mir zurück zu kommen meine Kleine.“
Ein leises Seufzen, fast als würde ihr etwas von der Seele fallen war ihre Antwort.
„Du bist gekommen weil du dein Ziel, deine Bestimmung gefunden hast?“
Eine leise Antwort in die Dunkelheit.
„Wir sind Schattenrufer …so wie du Vater.“
„Schattenrufer …ein schönes Wort für etwas das so finster ist wie dieses Loch.“
„Wir gaben ihn …sie gab ihn sich …meint das wir eine Bezeichnung brauchen …der „kleine Schatten“ eine Bezeichnung braucht.“
Langsam tritt er aus dem dunklen Teil des Kellers, streckt sich etwas vor ihr.
„Du weißt was dich erwartet?“
„Wir wissen es …wissen es schon länger. Doch wir sind noch nicht am Ende unseres Weges angelangt. Wir sind noch nicht das was wir sein müssen um ans Ende unseres Weges gehen zu können.“
„Was ist es das du noch brauchst?“
„Mehr Schatten …mehr Dunkelheit. Finsternis.“
„Schatten werden zu Dunkelheit …zu Finsternis.“ Er nickt mehrmals, beginnt dann langsam seinen Kopf hin und her zu wiegen.
„Du weißt wie du die Finsternis erreichen kannst?“
„Wir wissen wie. Doch …ist es das wert?“
„Ist es das jemals wert gewesen?“
„Oh ja, mit jedem einzelnen Tropfen …mit jedem einzelnen Schrei.“ Sie schließt die Augen, scheint sich an etwas zu erinnern, beginnt dabei langsam zu schmunzeln.
„Doch reicht es uns nicht mehr …schon lange nicht mehr. Zu viele waren …so böse zu uns. Zu böse zu uns..“
Als sie die Augen öffnet wirkt ihr Blick kalt und leer, ähnelt fast dem des Untoten.
„Blut und Asche …Tod und Verderben.“ Wieder nickt er langsam, grinst dann etwas als er scheinbar ihren Blick bemerkt. „Fast schon …fast bist du soweit…“
„Wir werden noch etwas Zeit brauchen. Werden noch etwas erledigen müssen bevor wir gehen…“
„Du hast alle Zeit der Welt mein Schatten …geh und nimm dir was du brauchst. Geh und verbreite das was ich nicht sein kann… Geh und bring Blut und Asche unter Deinesgleichen…“
„Wir werden Blut und Asche säen, wo andere Wasser und Leben bringen wollen.“
Wieder nickt der Untote einige Male.
„Bring das was ich nicht kann …sei das was ich nie war.“
Kurz mustert sie die Verbände des Untoten, kramt dann in einer ihrer Taschen und zieht einige gut gearbeitete Neuere hervor.
„Wir werden euch erhalten …doch wir werden euch nicht wiedersehen, oder?“
„Eines Tages meine Kleine …eines Tages wird nichts mehr von mir übrig sein und ich werde in den Nether gehen …das sein was ich sein sollte …schon vor langer Zeit. Und dort werde ich warten... werde auf dich warten.“
„Wir werden folgen …doch noch nicht so bald.“
Sie wechselt hastig die Verbände, verknotet sie dieses Mal nicht mit kleinen Schleifen. Nichts mehr das an das Alte erinnert. Nichts mehr das noch Licht zulässt. Wo Schatten nach Licht greifen das keiner mehr beschützt …dort stirbt es.
Leise, als sie den letztern Verband verknotet spricht sie zu ihm.
„Sie haben ihr nie geholfen Vater …nur einer …der den Weg kannte ...so glaubten wir. Doch niemand hat sie je beschützt …hat ihr je versucht zu helfen.“
Seine Stimme erklingt rau und fast könnte man meinen das etwas Traurigkeit in ihr schwingt, welche jedoch sofort wieder verklungen ist.
„Niemand der sein Leid nicht nach Außen trägt muss auf Hilfe hoffen. So war es immer …sie sehen das Offensichtliche …doch nie tiefer. Keiner.“
Leicht nickt sie, als hätte sie mit der Antwort gerechnet.
„Wirst du mich hin und wieder besuchen …Kleine?“
„Wenn …dann wisst ihr was folgen würde. Wir suchen euch nur auf wenn wir euch brauchen. Zuviel das ihr uns antatet, zuviel das ihr geweckt habt, Vater.“
Wieder nickt er leicht, tritt dann langsam wieder zurück in den Schatten des Kellers.
„Ich habe nichts anderes von dir erwartet …Schattenruferin.“
Sie wendet sich um, geht einige Stufen der Treppe wieder hinauf ehe sie leise, fast traurig zu ihm spricht.
„Mögen die Schatten dich beschützen …Vater.“
Dann geht sie, hinauf in die Taverne, bleibt vor Renee stehen und sieht sie schweigend an. Einige Sekunden verstreichen und die beiden schauen sich nur an. Erst ein leichtes Nicken der Untoten lässt die Elfe ihren Weg fortsetzen, lässt sie das Gasthaus, die Stadt verlassen Richtung Silberwald.
Ein Haus dort, umgeben vom Untod …umgeben von Nebel und Dunkelheit. Ein Zuhause. Er liegt im Bett, sie weiß dass er nicht viel schläft, weiß dass er vielleicht nicht einmal jetzt richtig schläft. Nicht lange hier verweilen. Ein Brief wird von ihr auf dem Kissen zurück gelassen ehe sie sich wieder abwendet, nicht einen Blick zurück wirft. Es vielleicht nicht ertragen kann …oder nicht gewillt ist.
Unten schließt sie die Tür, leise um nicht zu zeigen das sie geht. Wie lange es dauern wird bis sie zurück kommt? Bis sie zurückkehren wird? Einige Monate sicher …einige Monate bis sie ihm etwas geben wird das er braucht, dass er nicht sterben kann.
>Die Schatten sind zu wichtig als das sie sterben dürfen…<
Kurz noch atmet sie die feuchte, modrige Luft ihrer Heimat ein ehe sie ihrem Pferd die Sporen gibt, weg reitet von dem was ein Teil von ihr einmal suchte …sie befreite, sie trieb in den Weg den sie nun geht …der ihr bestimmt war durch eine untote Hand.
Wo Schatten nach dem Licht greifen das keiner Schützt …stirbt es...
Re: Schattenrufer..
Ân - 22.01.2008, 14:33
Er bleibt noch lange mit geschlossenen Augen liegen, auch als die leisen Schritte und das Geräusch der Tür, die geschlossen wird, verklungen sind.
Es dauert einen langen Moment dann dreht er sich langsam, fast schwerfällig auf den Rücken. Starrt schweigend vor sich hin bevor er den Kopf wendet, auf das Papier sieht, das neben ihm auf dem Kissen liegt.
Wieder ein langer Moment dann setzt er sich auf, greift nach dem Brief und faltet ihn auseinander. Sein Gesicht, seine Augen sind ausdruckslos, nur das Zucken seiner Wangenmuskeln eine Reaktion auf das was er liest.
Mit den Fingerspitzen streicht er leicht über das Papier, die Worte dort...scheint eines langsam nachzuzeichnen. Er flüstert etwas. Sieht auf und blickt in das Grau um ihn herum. Faltet den Brief langsam wieder zusammen.
Es wird draussen bereits hell und die Geräusche aus dem Wald dringen nun deutlicher in das Haus als er noch immer so auf dem Bett sitzt, noch immer vor sich hin starrt. Den Brief fast behutsam in seinen Händen haltend.
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 14.02.2008, 04:06
Sin’dorei …Kal’dorei …Verlassene …Menschen …als würde es eine Rolle spielen …als wäre es noch wichtig. War man denn wirklich nur das als was man geboren wurde? War man denn wirklich nur das wert, welches Blut durch die eigenen Adern floss?
Vor dem Gasthaus …ein Blick gen Himmel. Die Sterne waren an jedem Ort dieselben …egal ob der Immersang …das Brachland …Duskwood. Niemand sieht tiefer …alle sehen nur das Offensichtliche…
Was wenn man sich irgendwann nicht mehr entscheiden kann? Was wenn man irgendwann nicht mehr seinen Weg gehen kann den man sich so sehr gewünscht hatte? Das was an der Oberfläche lag …das sahen sie alle, doch was wenn sie ihnen nicht das Oberflächliche geben würde? Was wenn sie ihnen nicht mehr geben würde als das was sie in sich trug?
Die Hülle …musste nicht wichtig sein. Sollte nicht wichtig sein. Ein Herz das mehr wollte …etwas anderes suchte als dort wo es einmal geboren worden war… das konnte man doch nicht einfach so …von sich stoßen …oder?
Alles hinter sich lassen. Aber nicht alles verlieren …das war nicht möglich …oder?
> Nein ..ist es nicht… < Zwei Stimmen …eine Antwort…
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 14.02.2008, 04:06
Es braucht Zeit, alles braucht Zeit. Sie wartete schon so lange darauf das sie einen ihrer Wege gehen konnte, einen Weg wählen musste, das Ende des Weges erreichen würde.
Geschaffen aus etwas dem einmal nichts war, weder schwarz noch weiß. Tiefstes Grau war sie einmal gewesen, fassettenlos, ziellos, traumlos. Nicht mehr als eine Seele die sich durch die Zeit treiben lies.
Jemand hatte sie gefunden, hatte etwas in ihr gesehen und sie begonnen zu formen. Nicht mehr war es gewesen, man hatte sie geformt, den Schatten in ihr gerufen der an dem einen Tag geboren worden war.
Jeder trug ihn in sich …jeder konnte ein Schatten werden, wenn der Wille dazu gegeben war. Der Wille mehr zu sein als nur ein Schemen, das Zwielicht. Sie hatte viele getroffen die gedacht hatten sie wären dunkel, doch nur einige Zeit, wenige Gespräche, wenige Worte und sie hatte gesehen das es nicht so war, das es nicht der Schatten war in dem sie wandelten.
Wer ein Schatten sein will kann nicht zu diesem werden.
Sie hatte sich nie gewünscht dass zu sein was sie war, wollte es nie hören, wollte es nie fühlen, aber nun da man sie abermals in diesen Weg gedrängt hatte, wollte sie ihn nutzen, jeden einzelnen Schlag zurück geben. Ausgleichen, das Gleichgewicht zurück bringen.
Es mussten mehr werden, viel mehr. Der erste Teil des Weges war gegangen, sie hatte einen kleinen Schatten neben sich gefunden, eine verwandte Seele mehr an ihrer Seite. Doch es würde noch nicht reichen. Zwölf mussten es sein, dunkel wie die Nacht, doch nicht so finster wie sie. ..und das Gleichgewicht musste gewahrt werden, musste erhalten bleiben.
Bald würde sie soweit sein. Bald würde sie das Gleichgewicht suchen können.
Nutzen ziehen aus dem was einem geboten wurde. Sie musste immer wieder schmunzeln bei dem Gedanken. Es war fast zu leicht für den Moment. Doch wusste sie auch dass es noch schwerer werden würde. Viel schwerer, anstrengender und gefährlicher …mit jedem Schritt.
Ruhig saß sie dort in der Ecke der Taverne. Die Kapuze ihres Umhangs tief in ihr Gesicht gezogen. Hier würde sie nicht auffallen. Hier würde sich keiner für sie interessieren solange sie ruhig war, ruhiger als dort wo sie herkam.
Sie schloss die Augen, trank noch einen tiefen Schluck des Mets. Sie wusste dass es nicht gut war, wusste dass es nicht gut sein konnte was sie dort gerade tat, doch brauchte sie den Alkohol, brauchte ihn mehr als damals.
Soviel zurück lassen um den eigenen Weg zu gehen, soviel Verlassen um das zu sein was man sein sollte, wozu man bestimmt war.
Wieder senkte sie den Kopf, die Kapuze viel ihr wieder tief in ihr Gesicht, das schmunzeln auf ihren Lippen nicht zu sehen als sie an das Ende dachte. Die Bilder die sie von diesem Moment hatte waren unglaublich. Überwältigten sie jedes Mal und beruhigten sie zugleich.
Sie sollten sehen was sie sah, sollten erkennen was sie schon vor langer Zeit erkannt hatte. Es gab ein Gleichgewicht, doch sahen es die meisten nicht. Die Herkunft war egal, das Blut war egal, am Ende zählte nur das was alle gemeinsam hatten ...und sie würde es finden, würde es schüren, würde es genießen, bei jedem einzelnen Schritt auf dem Weg dorthin.
Wenn euch nichts mehr bleibt, außer Weinen oder Lachen …wofür würdet ihr euch entscheiden?
Sie hatte sich entschieden, hatte sich schon vor langer Zeit entschieden, doch war es nie leicht gewesen, war sie immer im Zwiespalt gewesen mit sich. Damals war sie den weg gegangen im Zwielicht, hatte nach etwas gesucht das sie in die eine oder andere Richtung getrieben hätte.
Sie hatten ihr einen Weg gegeben, hatten es selbst so gewollt.
Nun stand sie an der nächsten Kreuzung und was sie sah gab ihr die Sicherheit dass alles sie nur weiter zu diesem einen Bild treiben würde. Nichts war anders, egal wo, überall sahen die Sterne gleich aus. –Auch hier.-
Wenn ihr euch jemals fragt wer uns erschuf, dann solltet ihr euch fragen ob ihr es nicht vielleicht selbst wart.
Ein leises Lachen entrann ihrer Kehle.
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 14.02.2008, 04:07
Ein Blick in die Sterne, in die ansonsten dunkle Nacht.
Nicht alleine gehen müssen, jemanden haben der in der letzten Minute neben einem stand. Was das für ein Gefühl war zu wissen, sie hätte es nicht beschreiben können in dem Moment. Sie hätte nie gedacht, es nie geglaubt zu hoffen das es jemanden gab der sie so sehr verstand, so sehr wusste wie es ist das zu sein was sie war.
Ein kleines Licht in dem Dunkel das sie um sich sah. Jemand der sie begleiten würde, sie begleiten würde auf dem Weg, diesen Weg kannte, aus Instinkt, nicht weil sie es ihm erklärt hatte.
Der kleine Schatten den sie gesehen hatte war um so vieles größer als sie es geglaubt hatte. Hatte sie nichts rufen müssen, hatte sie nichts in die richtigen Bahnen leiten müssen. Kein Feuer das man hatte entfachen müssen, kein Leid das man wecken musste, keinen Hass der neu erweckt werden musste. Nichts, nur die blanke liebe eines Schattens der seines Gleichen gefunden hatte.
Eine Familie, eine Familie in der Dunkelheit. Viel mehr hatte es nie sein sollen. Und nun da sie einen wahren Schatten an ihrer Seite gefunden hatte wollte sie ihn nicht mehr verlieren, um nichts in der Welt.
~ Sei der Schatten an meiner Seite ~
~ Sei mein Licht, das es mich leite ~
~ Sei meine Dunkelheit, am hellsten Tag ~
~ Sei das Letzte, das ich dort mag ~
~ Gib mir die Kraft, zu tun was ich muss ~
~ Gib mir wieder, das Verlangen nach dem Genuss ~
~ Sei das Letzte, das ich sehe ~
~ Sei an meiner Seite, wenn ich gehe ~
~ Reiche mir die Hand wenn das Feuer mich verschlingt ~
~ Bleib bei mir, wenn der Rest in Blut und Asche versinkt ~
Augen die einen nicht gehen lassen wollen, wenn man das Ende des Weges erreicht hat. Das und nicht viel mehr. Jemand der den Namen, die Geschichte weiter trägt, mit jedem Schritt auf dem folgenden Weg des zweiten Schattens.
Schritte die denselben Weg einschlagen werden den mal selbst einmal gewählt hatte. So musste es sein, und nicht anders. Einen Erben der es aus dem Herzen heraus war. Nur solche Schatten konnten ewig im Geiste leben.
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 14.02.2008, 04:09
Schmerzen, Bilder, so viele davon. Peitscheschläge, Leid, so viel Schmerz, zuviel Schmerz.
Die Erste, sie krümmt sich, hält sich krampfhaft den Kopf, scheint gegen etwas zu Kämpfen, kauert in dem Lichtkegel, kauert in dem letzten Licht das ihr geblieben ist in all der Dunkelheit.
~ Ich war nie so! ~
Ein Schrei in ihrem Geist. Konnte es nicht sein, durfte es nicht sein.
> Er Gab dir nichts. … Er gab dir Schmerz und Leid …und du bist zusammengebrochen. <
Die Schattengestalt, regungslos steht sie hinter ihr, schaut ausdruckslos auf die Erste hinab. Ihre Augen abwesend, scheinbar nicht mehr im Hier, nicht mehr am Rande das Lichtkegels an dem sie meist stehen muss. Nicht ins Licht gehen, darf sie nicht, nur wenn man sie lässt.
- Ich bin ich selbst … Ich bin ich selbst …Wir sind …nicht eins. - Monoton, immer wieder wiederholend, wie eine Predigt, als würde sich der Schatten an diese Worte klammern, weiter leerer Blick, während die Andere sich windet, spürt das ihr Körper sich wehrt, ebenso wie ihr Geist.
> Wärst du damals nicht zusammen gebrochen …wärst du eine leere Hülle. <
Unsagbarer Schmerz in ihrem Kopf, weitere Bilder, verlorene geliebte Wesen, geraubt …genommen von einem ...genommen von vielen. - Schmerz, Wut, Hass, Sucht nach Rache. - … ~ Trauer, Einsamkeit, Suche nach Glück. ~
> …du hasst dich …für deinen Hass. <
Die Erste, ein verzweifelter Blick nach oben, versucht sie etwas zu sehen, versucht sie die Herkunft des Lichtes zu erkennen.
~ Ich will nicht …tu mir das nicht an! ~
Die Zweite, ein leises Schmunzeln unter dem leeren Ausdruck in ihrem Gesicht.
- Nein! Sie haben es verdient gehasst zu werden. -
> Das haben sie …aber deswegen den Hass leugnen? … <
~ Nein …sie haben es verdient gehasst zu werden …haben mir wehgetan …so oft… ~
> Du brauchst keinen anderen der für dich hasst und tötet. <
~ Ich kann es nicht …kann es nicht… ~ Wimmernd, leise verhallend in der Dunkelheit.
- Ich kann es …konnte es immer… - Fester, die Stimme stark, selbstsicher.
> Dieser Schatten …das bist … du. <
- Es ist …noch nicht …soweit … Ich …brauche sie doch noch… -
~ Hör auf! Hör auf damit! Das bin …Nicht ich… er hat es …mir …gegeben …nein. Hör auf! Das bin nicht ich! ~
Langsam beugt sich der Schatten, geht auf die Knie, streckt eine Hand nach der Ersten aus, scheint nach ihr greifen zu wollen. Die Erste, sie windet sich immer noch, ihr Griff fest an ihrem Kopf, lassen sie die Bilder nicht los. So viel verloren, so viel Schmerz, so viel anderes das sie haben wollte, so viel Schlechtes das sie stattdessen bekam.
„Komm zu mir…“ Ein leises Flüstern des Schattens zu der Ersten. Die Erste Schüttelt den Kopf, scheint sich immer noch zu wehren, ihr Blick glasig, schmerzerfüllt, scheint sie nicht fassen zu können was geschieht in ihr.
Worte die weiter in ihren Geist dringen, sie verschlingen, so viele Bilder, so viel das um sie ist. Da war mehr, früher. Schatten, er war immer da, immer ein leises Flüstern.
> Du warst immer da …und man kann dich nicht vernichten. <
Fast sanft in all der Kälte blickt der Schatten auf die Erste hinab.
„Ich war immer da, immer in dir …es ist in jedem, du weißt es. Lass es zu, lass mich zu dir …lass uns sein was wir sein müssen. Lass uns leben, lass uns das tun was wir beide wollen. Lass mich in dein Licht. Komm ein Stück in meine Dunkelheit. Lass uns mehr sein als wir je waren …lass uns …Leben.“
Ein hoffender, fast flehender Blick auf den Schatten, scheint die Erste es nur noch beenden zu wollen.
~ Lass mich deine Stärke tragen… ~
- Lass mich deine Liebe spüren… -
Ein Schmunzeln des Schatten als das Licht, die Erste nach dem Schatten greift. Sie versinkt in ihren Armen, umschlungen wird von der Dunkelheit. Schwarz wird es für einen Moment, undurchdringlich.
Dann, langsam. Düsterer Wald, Sterne die am Himmel stehen, ein Friedhof, Tirisfal. Heimat, Ruhe. Keine Melodien, keine Schreie mehr, kein Flüstern, nur die Dunkelheit des nächtlichen Tirisfals. Und mitten in diesem Bild, eine Gestalt, aufrecht steht sie da, die Augen geschlossen schmunzelt sie seicht. Summt sie leise.
Ruhe, soviel Ruhe, soviel Wärme, soviel Frieden.
Langsam öffnet sie die Augen, schaut einen Moment über den See, scheint sie sich zu orientieren in all dem Durcheinander, fällt ihr Blick auf den Kal’dorei vor ihr, den Nachtelf ohne Namen. Sie weiß es, tief in ihrem innern. Fühlt es. Ihr Name. Braucht sie nun noch einen? Weiß es nicht, gleichgültig.
Wieder ein Blick über den See, so viel Ruhe, so viel Stille in ihr. Niemand der sie leitet, nur sie selbst, nur eine …und alles ist anders.
Eine Umarmung in ihrem Innern, fühlt sie die Wärme der Ersten, spürt sie die Kraft der Zweiten. Nichts hat sich geändert, und doch ist alles anders.
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 14.02.2008, 04:09
Ihr Geist, das alte Bild von Tirisfal. Der Friedhof, die dunkle Nacht. Die Elfe, so wie sie sich in ihrem Geiste selbst sieht. Das dunkle Hemd, die Narbe an ihrem Bauch, deutlich sichtbar für jeden, hätte es jemand anderen in ihrem Geiste gegeben der sie hätte sehen können. Die dunkle Hose, die langen Stiefel. Das was sie alle an ihr kannten. Das was sie alle immer gesehen hatten und wie sie selbst hatte sein wollen.
Die Beine übereinander geschlagen saß sie auf einem Grabstein. Schmunzelte mit verträumtem Blick in die imaginäre Umgebung, den unwirklich Wald, die Spiegelung ihres Selbst, wie sie sich sah.
„Was denkst du? Haben sie es bemerkt?“ Das Schmunzeln wandelt sich in ein leichtes Lächeln. „Sicher nicht… Und selbst wenn, sie könnten es nicht zuordnen.“
Ein leises Kichern.
„Du hast so geschrieen, so gebettelt. Du hast es geahnt, nicht? Hast gewusst was passieren würde. Immer. Der Pakt, du hast ihn brechen lassen. Er hat dich dazu gebracht ihn zu brechen.“ Ein Lachen, etwas lauter, amüsiert.
„So ein Narr. Er hat es nicht verstanden. Und der andere? Habe ich dich nicht schön von ihm fortgezogen? Ja …es war ein wunderbares Spiel mit der Sehnsucht, nicht? …Vertrauen.“ Ein leises verächtliches Schnauben. „Unfug. Warum suchtest du eigentlich danach?“
Ihr Blick wandert zum Himmel, fixiert einen kleinen Punkt, einen kleinen leuchtenden Punkt am Himmel, einen Stern, am ansonsten Wolken verhangenen Himmel.
„Was hat dir dein Vertrauen am Ende gebracht? Mir die Unsterblichkeit …und dir?“ Wieder ein seichtes Schmunzeln auf ihren Lippen als ihre Finger über die Front des Grabsteines streichen.
„Und was fange ich nun an mit meinem neu gewonnenen Leben? Meiner Gabe und deinem Körper?“ Ein leises summen als sie einen Moment ihren Monolog unterbricht. „Du konntest sie schreien hören. Weißt du was ich kann? Ich kann sie fühlen, hören, fast berühren.“
Leicht beginnt sie den Kopf zu wiegen.
„Er sagte es einmal …mehr eine Verlassene als es gut für uns ist. Und weißt du was? Ich liebe es.“
Wieder ein leises Lachen, fast zufrieden könnte man es deuten. Einen Moment scheint sie darin zu versinken ehe sie einen Finger auf ihre Lippen legt, ein leises „Ssscht“ von sich gibt, dann wieder beginnt zu Schmunzeln.
„Aber wir wollen es ihnen nicht verraten. Nicht wahr? Nein. Ich werde vorsichtig sein. Unsterblichkeit, doch was nützt sie wenn alle es wissen? Was nützt sie wenn wir …gejagt werden.“
Ein kurzes Blinzeln, dann lacht sie amüsiert.
„Spreche ich immer noch im Wir… alte Angewohnheiten …sie sind so schwer abzulegen. Genauso wie deine dumme Suche nach deinen Schatten. Aber gebrauchen kann ich den Rest von deinem Tun sicher noch. Vielleicht brauche ich ja einmal jemanden …der…“
Ein Grinsen, sinkt ihr Blick wieder hinab, in die Tiefen des unwirklichen Waldes. Der Blick kalt, doch genießend.
„Ich werde noch meine helle Freude an den Resten deines Tuns haben… An den Resten die du zurück gelassen hast…“
Wieder wandern ihre Finger über die Front des Grabsteines, ziehen dort Linien nach die zu Buchstaben werden, zu Lesen nur für sie, bedeuten sie mehr als nur einen Namen. Bedeuten sie für sie mehr als nur ein Wort.
Freiheit liegt darin, Freiheit für sie, als ihre Finger langsam die Buchstaben entlang ziehen.
Nitara…
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 15.02.2008, 14:16
Tirisfal, noch immer die Eine, die Dritte. Streichen ihre Finger unaufhörlich
über den Grabstein, die Buchstaben. Bemerkt sie scheinbar nicht dass sich
unter den Namen weitere, verwitterte und kaum noch lesbare Worte
geschlichen haben. Doch denen die es wissen wollten, jenen, denen es
etwas bedeutet hätte, die hätten dort lesen können:
~ Etwas, das sich in die Herzen anderer begeben hat …kann nie wirklich sterben. ~
Und nur für einen Moment strahlt der letzte Stern der sich durch die
Wolkendecke geschlichen hat etwas auf, blinkt kurz, ehe er wieder zu
dem kleinen Leuchten über der Dritten wird.
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 22.02.2008, 16:15
Brill …die Gruft. Eine in dunkles Leder gehüllte zierliche Gestalt, langsam
und leisen Schrittes ging sie auf die Gruft zu. Ihr Blick ging unter der
Maske dabei immer wieder umher, als würde sie etwas suchen.
Als würde sie darauf warten dass etwas sie angreift. Wachsam und
sichtlich kampfbereit stieg sie die wenigen Stufen zu der großen,
schweren Tür empor, öffnete diese dann nach einem Moment.
Immer wieder halten ihre Schritte in dem dunklen Gang wieder,
als sie die scheinbar endlosen Stufen hinab zu den Gräbern beschritt.
Nur einen Moment dauerte es dort unten, bis sie die Schemen der
einzelnen Särge erkennen konnte. Sehen konnte das der schmucklose
Sarg, nicht viel mehr als eine Holzkiste, offen war. Ihr Blick ging weiter,
ihr Atem etwas schneller als sie nicht finden konnte wonach sie suchte.
Angst. Nicht mehr war es indem Moment das ihr Herz erfüllte. Er durfte
nicht. Noch nicht.
„Vater?“ Versucht stark erklang ihre Stimme in der Dunkelheit. Nur ein
Moment, dann tauchten milchig-gelbe, glühende Augen in der Dunkelheit
auf und blickten zu ihr, kalt und leer. Nichts das erahnen lies das dieses
Wesen etwas für sie empfunden hätte trotz seines Namens.
„Was wünscht meine Kleine? Was wünschst du das ich für dich tue?“
Langsam atmete die zierliche Gestalt aus, schien fast erleichtert durch
die Worte.
„Ich …etwas ist anders. Etwas …“
Mit einem Schritt auf sie zu, einem wink mit der faulenden Hand brach
er sie ab, musterte sie eingehend als sie ihn schweigend anschaute. Ihr
Blick weicher, doch nicht das was man an ihr einmal gekannt hatte.
Langsam begann er seinen Kopf zu wiegen, sein blick verklärter auf ihr.
„Was ist mit meiner Kleinen? Wo ist dein Summen? Wo ist dein
wundervolles Flüstern?“ Seine Hand streckte sich nach ihr aus, berührte
sie vorsichtig an der Wange, fast zärtlich wenn man es gesehen hätte
dort unten in der Dunkelheit.
„Wer ist es der dich verunstaltet? Wer ist es der mir nehmen will was
ich so lange geschürt habe?“
„Es…“ Ein Schlag, schlug er mit seiner flachen Hand in ihr Gesicht,
wand sie ihren Kopf mit der Bewegung mit.
„Wo ist meine Kleine? Wo ist die Leere in dir?“
Einen Moment die Augen schließend wand sie ihm wieder ihr Gesicht
zu. Leise, kühler antwortete sie ihm.
„Ich bin hier Vater …Ich bin gekommen das ihr mir einen neuen Weg
gebt. Meiner …ich habe ihn verloren. Ich brauche …Schatten. Man hat
mir meine Schatten …entrissen. Meinen Weg …entfernt.“
„Hat man das, ja?“ Ein verächtliches Schnauben. „Was war deine
Bestimmung?“
„Töten.“
„Was ist es das du willst?“
Ein Moment herrschte schweigen, sah sie ihn nur an. Dann, langsam
schüttelte sie den Kopf.
„Ich …weiß es nicht. Sie alle …sie…sind es nicht wert …sind es nicht wert.“
„Sind es nicht wert?!“ Seine Stimme laut, brach sie fast durch die
unterirdischen Mauern des Massengrabes.
„Was gaben sie dir? Sag mir, waren sie es nicht die dich schlugen?
Waren sie es nicht die dich quälten, dich schürten?“
Ein Nicken, schluckte sie einen Moment ehe sie mit leiserer Stimme
antwortete.
„Sie schlugen einen Teil von mir der es hasste. Sie schlugen einen Teil
von mir der es brauchte, es brauchte um zu wachsen. Aber …was nun?
Ich bin …anders, Vater. Sie riefen mich. Sie riefen mich und ließen mich
leben. Ich wollte leben, immer. Wie kann ich etwas hassen das mich erschuf?“
„Hasst du mich meine Kleine?“
„Nein Vater.“
„Soll ich dich dazu bringen das du mich hasst?“
Erschrocken fast blickte sie auf, schaute ihm in die leeren, kalten Augen.
„Sie werden dein Feuer wieder schüren …so wie sie es immer tun. Hab
Geduld. Dein Weg wird sich zeigen in der Zeit die du auf dieser Welt
wandelst mit dem was du nun bist. Du weißt was diese Welt ist?“
Fast monoton, als hätte sie es immer und immer wieder sagen müssen
vor langer Zeit.
„Diese Welt ist kalt und grausam. Alle versuchen ihren eigenen Vorteil
aus anderen zu ziehen. Egal was sie tun.“
„Wer dich liebt …sucht wärme für sich. Wer dich versucht an sich zu
binden, will einen Vorteil anderen gegenüber. Wer dich versucht zu
zähmen, versucht sich selbst zu schützen. Wer dich versuchte zu
vernichten um sie zu schützen …versuchte sich selbst zu schützen.
Du weißt wie diese Welt, wie dieses Leben ist. Du hast es gesehen.
So oft. Genieße was man dir bietet und nutze was sie dir geben.“
Ein leises, verächtliches Schnauben.
„Zweifle nicht an dir. Warte nur. Sie werden es erneut tun. Es liegt in
ihrer Natur. Warte und sie werden dich stärken. Warte und sie werden
dich verletzen.“
Langsam breitete er die Arme aus, neigte den Kopf etwas als sein
leerer Blick weiter auf ihr ruhte, sie zu sich zu rufen schien.
„Ich bin der einzige der dich wollte weil du schön bist. Ich bin der
Einzige der dich so liebt wie du erdacht warst. Sei mein Erbe, sei
mein Nachlass. Sei mein Kind das ich nie hatte. Sei das was alle
fürchten um zu zeigen wie diese Welt sich selbst erschaffen hat.“
Langsam ging sie auf ihn zu, senkte den Blick als er seine Hand an
ihren Hinterkopf legte. Vorsichtig drängte er ihren Kopf an seine Brust.
Strich ihr fast sanft durchs Haar. Seine Stimme fast beruhigend als er
weiter auf sie einredete. Sie weiter versuchte zu leiten, ihr Halt zu
geben in dem Neuen.
„Es war zu früh. Ich weiß. Es war zu früh für dich. Du bist noch so
schwach. Du bist noch so zerbrechlich. Lass dich nicht von anderen
Leiten. Lass dich nicht von anderen Verändern. Du bist schön, genauso
wie du erdacht warst. Du bist schön in all deiner Kälte. Du bist schön
in all deinem Hass. Lass dir Zeit und such den Weg. Lass dir Zeit und
sie den Rest für dich tun.“
Sanft fast drückte er sie von sich, sahen seine dennoch leeren, toten
Augen sie an, suchten ihren Blick.
„Es war zu früh, doch du bist stark. Lass dich nicht verderben. Lass
dich nicht verändern. Und nun geh. Suche die, die dich schüren. Suche
die, die dich formen werden. Erneut.“
Ein schwaches Nicken als sie sich langsam umwandte, er ihr noch einen
Moment nachsah ehe er sich wieder den dunklen Ecken der Gruft
zudrehte, in diesen versank.
Als sie die Oberfläche betrat, die Tür schon fast hinter ihr zugefallen
war hörte sie ein leises, widerhallendes Lachen aus der Gruft, wandte
nur einen Moment ihren Blick zurück auf die Gruft, ehe sie wieder zum
Friedhof sah.
> Sie werden es schüren, immer und immer wieder…mit jedem
einzelnen Tag…<
Ein leichtes Nicken ehe sie leise einen Namen flüstere, ein
Schlachtross vor ihr erschien. Ihre dünnen Finger strichen einen
Moment über den Schädel des toten Tieres, sahen in dessen
glühende Augen.
„Wir müssen das Feuer wieder finden Dwin…sonst hatte ich nie
einen Sinn…“
Dann steigt sie auf, reitet davon. In Richtung der verpesteten
Länder, immer weiter, als würde sie ein Dämon jagen…
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 22.02.2008, 16:18
Feuer. Sie spürte es. In ihrem Innersten. Auf ihrer Haut.
Spürte es in sich, wo sie es nur spüren konnte.
Die Sonne. Langsam stieg sie über die Baumkronen des imaginären
Tirisfal. Fielen die warmen Strahlen auf ihre Haut. Schlichen sich
langsam über den Grabstein auf dem sie saß. Die Augen geschlossen
hatte sie ihr Gesicht dem Himmel zugewandt, sah man wie ihr Tränen
die Wangen hinab liefen, das salzige Wasser begann zu glitzern unter
dem Einfall des Lichtes.
Es konnte nicht sein, durfte nicht sein. Sie wusste es irgendwo. Hörte
ein leises Flüstern, ein letztes Flüstern aus den Wäldern um sich herum.
Doch war diese Wärme, das Feuer in ihr so unendlich angenehm. War
das alles um sie herum völlig egal, bei der Wärme die sie gerade spürte.
Etwas rührte sich in ihr und unter ihr hörte man leise Stein zerbrechen.
Hörte man leise kleine Steinbrocken zu Boden fallen. Ein Blick auf den
Stein, als die Dritte, die Letzte sich nicht rührte, scheinbar nur unter
Tränen die Wärme genoss die sie durchflutete.
Ein letzter, langsam von rissen durchzogener Satz bildete sich unter
den vorher gegangenen. Ein letzter Satz. Konnte man nun alles lesen.
Konnte man erkennen was auf dem Stein zu stehen hatte, jetzt, da er
langsam zu zerbrechen drohte, die Risse in ihm tiefer wurden.
Nitara…
~ Etwas das sich in die Herzen anderer begeben hat …kann nicht sterben. ~
~ Liebe, Freundschaft, Vertrauen. Das Einzige das die Welt lebenswert macht in all der Dunkelheit. ~
~ Hingabe, das Letzte was es braucht um das zu retten, das sich schon lange aufgegeben hat. ~
Ein letzter Blick auf den Stein, die Umgebung, dann lösten sich die
Bilder, löste sich alles um sie herum auf. Verschwamm in einem
unendlichen Weiß.
Wieder ein Wald. Wärme, ein See. Der Himmel. Sterne, unzählig
viele Sterne. Ein Himmel so dunkel, doch nicht kalt. Durchzogen
von tief violetten Wolken.
Die Bäume, selbst in der Dunkelheit waren sie farbenfroh, konnte
man das Rot und Gold der Blätter erkennen. Sanfte Melodie. Ein
leiser sanfter Ton in ihrem Innern. Wärme, angenehmes Gefühl als
sie langsam die Augen öffnete, das Lächeln auf ihren Lippen ehrlich.
Ihr Blick fast weich.
Der Immersang bei Nacht. Sie wusste, nie konnte es ganz hell in ihrem
Innern sein, hatte sie zuviel gesehen, zuviel gefühlt, zuviel erlebt als
dass das Licht je zurück kehren würde, doch die Wärme des ewigen
Frühlings ihres Waldes, der sanfte Wind der immer wieder durch ihre
Heimat strich, das war es, was sie am Ende wieder eins sein ließ.
Alles war anders. Spürte sie die Wärme. Hörte sie den sanften Ton.
Alleine saß sie an diesem See, hätte man in ihren Geist sehen können,
so hätte man niemand anderen bemerkt als sie dennoch glaubte eine
Umarmung zu spüren, ein leises, sanftes, letztes Flüstern zu hören.
„Nutze deine Kraft …und spüre meine Liebe …diese Welt ist zu gut
um sie sterben zu lassen…“
Der Wind strich durch ihr Haar und nur einen Moment hätte man
meinen können das sich ihre leise Antwort nicht an sie selbst richtete,
das ihre Antwort an etwas gerichtet war das sie einmal getrennt hatte,
das sie einmal bekämpft hatte. So lange versucht hatte zu vernichten.
„Ich danke dir …Asto’re…“
Ein liebevolles Lächeln als sie wieder die Augen schloss, ihr Gesicht
dem Himmel zuwandte, der imaginäre Wind über ihre Haut strich wie
eine ewig anhaltende Umarmung, eine ewig anhaltende Berührung,
warm und voller Gefühl. Das letzte das gefehlt hatte um sie zum
Frieden zu bringen, das Letzte was sie gebraucht hatte um Ruhe in
sich und der Welt zu entdecken.
Das Letzte das gefehlt hatte um alle Wege zu vergessen und das
Leben, ihr Leben neu zu beginnen.
-Ende-
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 22.02.2008, 16:22
Nitara
Jahre zogen ins Land,
Bilder durchfluteten meinen Verstand.
Bilder längst verstorbner Personen,
anderer, die lange noch in meinem Herzen wohnen.
Ich trug sie mit mir, Tag für Tag,
trage jeden in mir, wen ich auch mag.
Erinnerung an alte Zeit.
Erinnerung die ewig in mir verweilt.
Doch wollte ich gehen,
konnte doch der Sehnsucht nicht widerstehen.
Gehen und Ruhe finden,
meine Seele an die Ewigkeit binden.
So viel Leid das ich erfuhr,
alle waren blind, so stur.
Soviel Leid das meine Seele brechen lies,
ich alle Gefühle von mir stieß.
Mich teilte um Leben zu können.
Mich teilte um mir Ruhe zu gönnen.
Doch wusste ich nicht dass es zu mir gehört,
wusste ich nicht dass es mich sonst zerstört.
Eine Zweite, geschaffen um mich zu schützen.
Eine Zweite, ohne Gefühle, dass sie mir nichts nützen.
Die Erste, so rein gewesen.
Die Erste, gequält durch andere Wesen.
So lange gingen wir getrennt den Pfad.
So lange, wollten bringen eine verdorbene Saat.
Am Ende brauchte es nur wenig um zu erkennen.
Am Ende brauchte es wenig um zu verbinden – nicht zu trennen.
Wir hatten beide recht auf Leben.
Es konnte die eine nie ohne die andere geben.
Es konnte nie alleine sein was doch einmal eins gewesen.
Licht konnte man nicht retten ohne das Schattenwesen.
Gleichgewicht, nie mehr hatten wir gesucht.
Gleichgewicht, keiner hatte es in uns versucht.
Hatte versucht es zu verbinden,
hatte versucht den Schatten in dem Licht zu finden.
Am Ende nun, das ich hier stehe,
am Ende nun da ich nicht vergehe,
griffen Licht und Schatten in einander,
liegen Hass und Liebe beieinander.
Wir gaben euch unsere Liebe,
ihr stahlt sie uns wie Diebe.
Ein Licht erloschen, neues Feuer entfacht.
Ein Feuer in der tiefsten Nacht.
Bin ich die Erste, die Zweite, die Letzte.
Bin ich die, die man verletzte.
Bin ich die, die euch Hassen lernte.
Bin ich die, die Blut ernte.
Erschaffen aus Hass, befreit durch Liebe.
Geleitet einst durch Hass, Wut und Triebe.
Erschaffen aus etwas das verschlossen war.
Ich hatte ein Recht zu Leben, doch war es euch nie klar.
Ich werde bleiben, werde fühlen, ewiglich.
Ich werde da sein, rächen, auch für dich.
Ich werde bleiben, lieben, leiden, lachen, weinen.
Ich bin die Letzte, das was ich einmal war, vereint wieder zu der Einen.
Ich bin Nitara, der Schatten, Asto’re, Tara, Nita … wie auch immer man mich schon nannte.
Ich bin eins mit mir, im Reinen mit allem, die, die meine Mutter einst auf diese Erde entsandte.
Seht mich an und erkennt was war, ein geistiges Schicksal immer da.
Seht mich an und erkennt was ist, eine starke Frau, so wie sie einmal war.
Re: Schattenrufer..
Anonymous - 23.02.2008, 20:58
OOC:
Nitara – Die Erklärung
Da ich mittlerweile festgestellt habe, das einige die Bilder die ich versucht
habe zu nutzen, um ihren Seelenzustand zu erläutern, nicht ganz
verstanden haben, werde ich es auch noch einmal mit der OOC-Erklärung
versuchen.
Das kann etwas schwer werden, ich versuche es dennoch so gut es geht.
Zu aller erst einmal muss ich die Bezeichnungen erklären.
Die Erste:
Die Erste war der Teil von Nitara, der sich als erstes in die Stadt
Silbermond begeben hat. Also somit der Beginn der Rp-Geschehnisse.
Dieser Teil ihres Selbst hat sich somit als Besitzer des Körpers
angesehen, was im eigentlichen Sinne auch war. Die sanfte Seite an
Nitara war das, was sie war >bevor< Silbermond fiel. Lieb, Freundlich,
etwas Kindisch, Naiv. Kurz um, ein frischer Geist der keine Sorgen
kannte. (Nita, Tara, Asto’re, das Licht …usw.)
Die Zweite:
Die Zweite war der Teil von Nitara, der begann den Hass und die Wut
auf die Welt und alle die ihr böses wollen aufzubauen. Markesch war
derjenige, der diesen Teil ihrer selbst durch seinen Einfluss, sein
Handeln noch gefördert hat. Wie es einfach jedem geht der Böses
erlebt, staute sich eine gewisse Wut in dem Charakter auf, die immer
mehr geschürt wurde. (Der Schatten, die Maske, das Dunkle …usw.)
Die Dritte:
Die Dritte ist nun das Endergebnis, das sich aus der Verschmelzung
(Wiedervereinigung) der Ersten und der Zweiten ergeben hat. Diesen
Teil werde ich nicht erklären, da er neu entdeckt werden kann.
(Die Letzte, die Eine, das was war …usw.)
Nun zu den Fakten:
Nitara (die Erste) wurde als freundliches Wesen in die Rp-Gesellschaft
geworfen. Es stand also offen ob man sie nett behandelt, dieses Reine
und Freundliche in ihr gefördert wird und somit die Oberhand gewinnt
oder nicht.
Die Ereignisse im Rp waren nicht durchgehend negativ, allerdings
waren die Einwirkungen auf den Charakter doch vorwiegend schlechter
natur. (Beleidigungen, Kritisierung an ihrem Verhalten – rein IC natürlich –
und noch andere Dinge.) Die wenigen positiven Einwirkungen wie
Freundlichkeit, Zuneigung und auch Liebe konnten das Negative am
Ende des ersten Aktes nicht aufheben.
Mit jeder Boshaftigkeit die der Ersten widerfuhren, wuchs die Kraft der
Zweiten, der dunkleren Seite. Was sich, so hoffe ich zumindest, auch
nach und nach im Rp bemerkbar gemacht hat. Die Kraft der Zweiten,
der Dunklen, konnte nur durch positive Empfindungen geschwächt
werden. (Wie gesagt, davon gab es nicht ausreichende.)
Das Gleichgewicht zwischen den Beiden war also >nicht< gegeben.
Was nach und nach dazu führte, das die Zweite die Oberhand gewann.
Das fiese Spiel an dem ganzen war zudem noch, das sich die Zweite,
die „Böse“ mit jedem mal das sie stärker wurde etwas mehr von der
Ersten nahm. Ihr immer mehr suggerierte, das die Welt schlecht wäre,
das sie sich nicht um andere kümmern sollte und so weiter. Die
Auswirkungen dessen werde ich gleich noch erklären.
Die Psyche:
Ab jetzt wird es kompliziert.
Nitara war eine gut behütete Elfe aus einfachen Verhältnissen, die an
nur einem Tag ihre Familie, ihre Freunde, ihre Heimat verlor. Eigentlich
alles was sie kannte. Dieses Trauma zu verarbeiten ist an sich schon
schwer genug. Nun kamen aber noch die Einwirkungen Markeschs hinzu.
Dieser Veränderte sich zunehmend mit der Krankheit die ihn plagte.
(Unter anderem die Seuche der Geißel und noch einiges mehr.)
Es führte dazu, wie man in der Geschichte erkennen konnte, das er
immer hasserfüllter, wütender, Unmenschlicher wurde. Als er dann zu
dem Untoten wurde, den man aus der Geschichte und dem Foren-Rp
kennt, wollte er etwas erschaffen das ihm glich. Unfähig positive
Emotionen zu empfinden, sowie noch einige andere Dinge.
Er entdeckte diesen Hauch von Hass und Wut in Nitara (die zu dem
Zeitpunkt noch eins war) und begann diesen Teil, den Hass und die
Wut, zu fördern. Schlug sie, ließ sie leiden, wie gesagt, negative
Einflüsse.
In der Zeit als sie bei ihm war hatte sie genau einen positiven Einfluss,
und das war Renee (die Gastwirtin). Wieder das Spiel mit dem Positiven
und Negativem. Nun war wieder eine kleine Hinterlist in der Geschichte
verstrickt, die ich aber ebenfalls nicht verraten werde, da sie noch in
der Geschichte ihren Platz finden wird. (*grinst leicht* Alles will ich
jetzt auch nicht verraten.)
Zum Ende, gab es diesen Schlüsselmoment, der zu einer kleinen
Explosion in Nitaras (immer noch die Ganze) Seelen- und Geisteszustand
führte. Der Mord an dem Schattenläufer in den Wäldern Tirisfals. Als sie
diesen Mord beging, der ihren Verstand hätte völlig schwinden lassen
müssen, angesichts der Brutalität, trennten sich die beiden Seiten von
einander.
Das war der Moment, in dem es die Erste (Nita) und die Zweite
(Schatten) zum ersten Mal gab. In der Geschichte dadurch verdeutlicht,
dass sie Markesch gegenüber keine Angst mehr zeigte als der Schatten
zugegen war. Nitara hingegen (die Szene am Morgen danach) fröhlich,
unbeschwert weiter machen konnte.
Es gab Reize die dazu führten, dass die Zweite auftauchte. Dieselben die
auch dazu führten das sie überhaupt erst zu Tage trat. Wut, Angst, Hass,
negative Emotionen. Zu Anfang recht schwach, wurde von Woche zu
Woche die Erste empfindlicher in Bezug auf diese Gefühle während die
Zweite sich immer weniger von Liebe, Freude oder Glücklichsein zurück
drängen lies.
Für viele die im Rp mit mir waren wird der Wechsel von der einen zur
anderen gar nicht aufgefallen sein. Was Absicht war, denn rein vom
Prinzip her war sie ein und dieselbe Person.
Das Selbstempfinden:
Nitara (die Erste) sah sich selbst als einzige wahre Besitzerin des
Körpers. Was jedoch falsch war. Sie war ein Aspekt der Person die
vor der Spaltung existierte. Der Schatten (die Zweite) sah sich selbst
als Schöpfung eines anderen und der sie umgebenden Gesellschaft.
Was auch nicht stimmte, denn Hass und Wut wären in dieser Situation
durchaus angebracht gewesen.
Doch konnte sich das „reine Wesen“ Nitara, also quasi die „Ur-Nitara“
nicht damit abfinden in einer so relativ kurzen Zeit einem so emotionalen
Wandel zu unterliegen. (Daher die Trennung von dem Negativen.)
Die Zweite sah sich im laufe der Geschichte als eigentliche rechtmäßige
Besitzerin des Körpers, da so viele nach ihr „gerufen“ hatten. Ihr Weg
diesen Willen, den Körper zu besitzen, zu bekommen, suchte sie sich
nach und nach durch leises Flüstern in „Nitaras“ Geist. (Dem Geist der
Ersten.)
Leichtes beeinflussen durch negative Botschaften wie zum Beispiel:
„Sie hassen dich. Sie werden dir wehtun. Sie werden dir wieder wehtun,
immer wieder.“
Die Bestätigung dieses Flüsterns, was zwangsläufig eintreten musste,
brachte die Erste dazu sich nach und nach immer mehr in ihr Innerstes
zurück zu ziehen und die Zweite so immer stärker werden zu lassen.
Die Erste begann immer mehr an sich selbst und ihrer Berechtigung
zur Existenz zu zweifeln.
(Das alles war im Rp schwer zu erklären, da es eher etwas Geistiges
war, das sich in meinem Innern abspielte, also in meinem Verstand,
wenn ich sie a) nicht spielte, oder b) sie spielte und die Einflüsse
verarbeitete.)
Am Ende, als ich begann den Schattenrufer zu schreiben, war die Erste
so sehr geschwächt, klammerte sich wie gesagt nur an Pirophon und An,
das sie allem anderen schon längst den Zugang verwehrt hatte.
Als der Schatten dann in ihr noch den Drang nach Freiheit schürte und
Pirophon (entschuldige Piro) den falschen Ansatz suchte um Nitara zu
retten, hatte der Schatten seine Chance gesehen, wollte nun seinen
Teil des Weges gehen.
*einmal tief durchatmet*
Am Ende:
Am Ende war es eigentlich nun der Schatten, die Zweite (nach dem
ersten Schattenruferpost) der das Sagen über den Körper hatte. (Wir
sind immer noch an einer Stelle wo sich ein Verstand in zwei Aspekte
aufgeteilt hat. Hass – Liebe.)
Da ich selbst nun kein emotionaler Krüppel bin und es mir als Spieler
schwer gefallen wäre diese Seite an ihr so auszuspielen wie sie
eigentlich gedacht gewesen wäre, musste ich sie abschwächen. An und
für sich wäre diese Seite, die Gott sei dank nicht lange zu gegen war,
ein mordendes Monster ohne Gnade und Mitleid gewesen. (Nicht
Ausspielbar an und für sich, ich weiß.)
Am Ende brauchte es eigentlich nur jemanden der ihr klar machte, das
sie und das Dunkle (Licht und Schatten) eins sind. Und sind wir ehrlich,
das geht nicht unbedingt auf freundliche Art und Weise.
Nitara hat, ebenso wie der Schatten immer darauf bestanden als
eigenständige Person angesehen zu werden. (Tut mir leid wenn es
irreführend war.) Am Ende waren es beide nicht.
Die letzten Posts im Schattenrufer sind verwirrend. Das weiß ich. Ich
war zum Teil nicht weniger verwirrt. *lächelt schief* Das was nach
dem Zusammenbruch (der Verschmelzung) passierte war, das der
Schatten sich über den Körper ausgebreitet hatte. Geglaubt hatte die
Erste vernichtet zu haben. Alle Emotionen und so weiter wären
verschwunden, kein Kampf mehr und absoluter Rachedurst.
Dies ist nicht möglich gewesen. Man kann nicht töten was nie lebte.
Nitara, die Erste war weiter zugegen, nur hatte die enorme Anzahl
von negativen Einflüssen dazu geführt, dass sie abgestumpft war
dem Leben gegenüber. Was fehlte war ein enormer positiver Einfluss,
der das „Eis“ brechen lies.
An dieser Stelle darf ich Ezra für die enorme Hartnäckigkeit seines
Charakters danken.
So. Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Bei Fragen bitte ich
INSTÄNDIG darum diese zu stellen.
Größten Teils ist dieser Thread für diejenigen, die einen Wandel des
Charakters erlebt haben, vielleicht nur in Auszügen, diesen aber
eventuell nicht nachvollziehen konnten oder nicht verstehen.
Ich danke allen die an diesem Spiel mit der Seele und der Psyche
teilgenommen haben und hoffe dass sie sich auch an der neuen
Nitara eine Weile erfreuen werden.
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