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Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:14Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Hier gibt`s fortan Reviews zu unserem Album, welches wir hier im Oktober 2005 im Baltic Sound aufgenommen haben.
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:21
Tracklist
1. The Inner Death 3.55
2. Recompense 3.51
3. Scarred 4.25
4. Aggression Square 3.28
5. My Demons 4.53
6. Carnage 3.35
7. Only The Strong Survive 2.58
8. Executor 05 4.45
9. Irony 3.58
10. The Novel Of Hate 5.32
Gesamtspielzeit : 41.22 Min.
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:21
BGT _ the inner death
Eigentlich sind es ja eher die schreib- und mundfaulen Redakteure und Fans, die sich bequeme Abkürzungen zurechtlegen. BGT ersparen uns aber diese Mühe und beschränken sich direkt auf die Abkürzung. Leider weiß aber kein Mensch, außer der Band selbst natürlich, was BGT eigentlich heißen soll. Da sind der Fantasie wohl keine Grenzen gesetzt. Passend wäre aber auf jeden Fall etwas wie Brutal Groove Team oder ähnliches, denn BGT grooven wie sau. Alle Songs sind im Midtempo-Bereich angesiedelt und walzen genüsslich alles in Grund uns Boden. Ihr schnörkelloser, ursprünglicher Death Metal geht direkt in Ohr und Nacken. Wenn ihr euch auf der nächsten Party also mal wieder kräftig die Wirbel ausrenken wollt, kann ich euch BGT nur wärmstens ans Herz legen. „The Inner Death“ bietet dazu noch eine wirklich gute und druckvolle Produktion. Für die nötige Aggression sorgt vor allem Frontmann Börbel, der äußerst gekonnt ins Mikro röchelt und grunzt. Seine Vielseitigkeit zeigt er vor allem in dem Anspieltipp „Scarred“, wo er neben den tiefen Grunts und dem messerscharfen Gekreische auch noch seine ordentliche cleane Stimme unter Beweis stellt.
BGT sind verdammt straight. Straightness hat aber auch immer ihren Preis. Mit „The Inner Death“ haben die Jungs aus Neumünster nicht gerade das Rad neu erfunden. Innovationen gibt es nicht zu bewundern. Generell kommt die CD sehr homogen daher. Die Geschwindigkeit und auch der generelle Sound werden kaum variiert. Fans oldschooliger Todestöne werden jedoch voll auf ihre Kosten kommen. Gerade wer nach dem grandiosen aktuellen Bolt Thrower-Release mehr groovige Kost braucht sollte mal ein Ohr riskieren, denn gerade Songs wie „Executor 05“ und „Irony“ erinnern stellenweise deutlich an die Briten.
Stefan Seehütter
stefan.seehuetter@metalius.de
8 von 10 Punkten
http://www.metalius.de/reviews/review_3642.html
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:25
B.G.T. - The Inner Death
Release: 2005
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Death Metal
Laufzeit: 41.10 min
Label: Eigenproduktion
Beim ersten Hinstarren auf das gut gemachte Cover-Artwork des im Jahr 2005 erschienenen „The Inner Death” fällt einem sofort der recht fragwürdige Schriftzug „B.G.T.” auf, welcher von zwei Äxten umgeben ist und bei mir eine Vielzahl an Ideen weckt, wofür diese drei Buchstaben stehen könnten.
„Bibliographie Geschichte der Technik” oder, eine lustigere Variante, „Backe gerade Teilchen”, die aber mit der Band selber und vor allem mit der Musik wohl weniger zu tun haben. Nach einer weitgehenden Internetrecherche (Bandhomepage, etc.) bin ich zum Entschluss gekommen, dass das Geheimnis um den ominösen Namen wohl besser behütet ist, als der Heilige Gral selber. Sollte uns aber nicht weiter stören, da ja bekanntlich die musikalischen Aspekte wichtiger sind, als irgendwelche unwichtigen Bedeutungen diverser Abkürzungen. Die Band aus Neumünster besteht aus fünf Recken: Den alten Mitgliedern von Vocation (nein, kein Punkrock aus Stuttgart) und Mortura, die manchen Älteren bekannt sein müssten. Nach dem existenziellen Ende der Urgesteine entwickelte sich B.G.T. aus einem Projekt heraus zu einer ernsthaften Größe. Nach diversen Line-Up-Wechseln, welche schon zum Standard jeder Band gehören , hat sich 2001 ein perfektes Team zusammengefunden und die Musikrichtung Agressions- (Aggro-) Metal wurde ins Leben gerufen . Wer sich gerade fragt, was Aggro-Metal ist, sollte unbedingt die Homepage besuchen: www.btgmetal.de. Der Satz alleine „Ich hau dir auf die Fresse” lädt förmlich dazu ein, seinen Nachbarn auf Konzerten in guter alter Pogo-Manier mit Füßen und Ellbogen zu bearbeiten.
Musikalisch schlagen die Jungs deutlich in die Death Metal Kerbe mit leichtem Abgleiten in den 90er Jahre Hardcore Bereich und knüpfen an das 1998 erschienene Debüt-Album „Of Noise And Flesh” an, welches damals überraschend positiv empfangen wurde. In dem 41minütigen, gut produzierten „the Inner Death” Album, aufgenommen im Baltic Sound Studio (u.a GUM-HEN, sowie die Jazzlegende Martin Weiss), tauchen deutliche Ähnlichkeiten zu Death Metal Größen wie Six Feed Under auf. Sollte aber keinen stören, da die Jungs genug Eigenideen und vor allem langwierige, musikalische Erfahrung besitzen um ihr Material, trotz der Ähnlichkeiten, interessant und hörenswert zu gestalten. Die Songs bewegen sich zum größten Teil gemütlich und ziemlich groovig im Midtempo-Bereich und vermeiden jeden hastigen Übergang. Dennoch klingen die Stücke sehr druckvoll und in keiner Weise langweilig bzw. gleich. Vor allem die Arbeit von Shouter Börbel ist durchaus erhaben und verleiht durch seine ausdrucksstarken Vocals dem Hörer einen zusätzlichen Tritt in den Allerwertesten. Im Ganzen handelt es sich bei „The Inner Death” um ein verdammt starkes und vor allem gut produziertes Album, welches einen von der ersten bis zur letzten Hörminute mit brachialem Sound und tödlichen Grouls von den Beinen fegt.
predi of Ruhrmetal.com
http://www.ruhrmetal-mag.de/reviews/index.php?page=show&id=212&oft=1
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:27
Artist: B.G.T.
Title: The Inner Death
Homepage: B.G.T.
Label: EIGENPRODUKTION
Auch wenn man die Bands musikalisch nicht so richtig vergleichen kann, zeigen B.G.T. aus Neumünster ihren Kollegen (z.B. NECROMORPH), wie auch Eigenproduktionen ordentlich klingen können.
Schon 2004 hat man beim „Wacken Metal Battle“ aufhorchen lassen, und die guten Kritiken dürften sich nun bei „The Inner Death“ sicherlich wiederholen. In einem für Eigenreleases recht ordentlichen und differenzierten Sound zocken die Norddeutschen hier 10 richtig fette Songs, die stilistisch im groovigen Death zwischen SFU und einigen schwedischen Bands liegen. Musikalisch zwar nicht innovativ, aber hörbar motiviert und abwechslungsreich gehen die Jungs zu Werke. Die Riffs und auch das Drumming grooven ohne Ende, so dass der Kopf gleich mitnickt. In eigentlich jedem Song gibt es sogar Passagen, die zum Mithüpfen anregen, und bei der schleppenden Walze „Scarred“ erinnert man sich an die glorreichen Zeit bei denen man im Death Metal auch noch ohne Probleme einige Breaks und Tribal-Drums einbauen konnte, ohne gleich den MetalCore-Stempel aufgedrückt zu bekommen.
Obwohl (oder gerade weil) B.G.T schon seit 10 Jahren unterwegs sind, hört man deutlich die Motivation und den Spaß an der Musik, wenn man in der Band spürt, dass es fluppt… Also alles mehr als im grünen Bereich… Weitermachen!
Fafnir -
http://www.musik.terrorverlag.de/musik/rezensionen/index.php?select_cd=3330&kategorie=metal
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:28
BGT - The Inner Death
Genre: Death Metal
Erscheinungsjahr: 2005
Eigenproduktion
Spielzeit: 41:17
B.G.T. stehen für groovigen und breakfreudigen Death Metal, der sich im Mid-Tempo bewegt, bzw. gemäß eigener Aussage “Ich Hau Dir auf die Fresse Agressions Metal” lauten soll.
Nun zum langerwarteten 2. Album (in immerhin 10 jahren Bandgeschichte), welches mit “The Inner Death” schon mal nen coolen Titel hat. Die Produktion ist stark und das Songmaterial braucht keine Vergleiche zu scheuen. Nun gut, wer die Band schon einmal live gesehen hat, weiß was ihn erwartet, zumal einige Songs bereits im Frühjahr 2005 zum Besten gegeben wurden. Und Sänger Boerbel, unser Media Markt CD Experte, weiß wie man zu klingen hat, wenn man Bands wie Obituary oder Bolt Thrower als Vorbilder ansieht.
Einige Durchläufe vergehen wie im Fluge und die Cutouts aus Filmen als Songintros sind einfach passend. Langsam zeichnen sich meine Favoriten unter den Songs ab. Das mörderisch geile “Only The Strong Survive” sticht für mich dabei am meisten heraus. Das Niveau wird stets hoch gehalten und so fällt kein Song qualitativ ab.
Lasst uns das nächste mal nicht wieder 7 Jahre warten Jungs.
Fazit: Zitat eines Kumpels (Torben): “Extremste Handbang Action ist vorprogrammiert!”. Genau dies denke ich trifft den Kern. Im Undergroundbereich ein echtes Sahnestück des Deathmetals.
Anspieltipps: Only The Strong Survive, sowie alle anderen
Bewertung: 9,5 von 10 Punkten
Autor: Thomas
Offizielle Bandwebsite: www.bgtmetal.de
http://www.underground-vision.de/
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:32
B.G.T. - The Inner Death
Diese Formation aus dem Norddeutschen Neumünster wurde schon vor mittlerweile 10 Jahren ins Leben gerufen. Zwar war man an der Livefront wohl recht aktiv, aber in Sachen Tonkonserve gab’s bisher nur eine EP aus dem Jahre 1998. Das hat sich nun aber seit Ende des letzten Jahres geändert, denn seitdem ist die neue B.G.T. Scheibe „The Inner Death“ erhältlich. Und eben diese möchte ich euch hier nun ein wenig schmackhaft machen. Der Fünfer bietet auf diesem 10 Tracker in gut 40 Minuten Aggro Death Metal (so nennt die Band ihren Stil) auf’s Fressbrett. Jo, Aggro Death Metal, das trifft’s schon genau auf den Punkt. B.G.T. spielen schnörkellosen old school Death Metal mit einigen Hardcore anleihen und räudigem Gesang. So kommt bereits der Opener und Titelsong einem Schlag in die Fresse gleich. Fett runtergestimmte Klampfen, präzises Drumming, Vocals, die einem durch Mark und Bein gehen und ein Refrain, der für Death Metal Verhältnisse recht eingängig ist. Der Groove sitzt und das Tempo ist in gemäßigten Gefilden angesiedelt. Ok, Geschwindigkeitsorgien sucht man auf „The Inner Death“ zwar vergeblich, was aber nicht heißt, dass man im Schneckentempo agiert. Nee, nee is halt nur kein Ultraspeed Gebolze. Macht aber auch gar nix, denn so entfalten die Songs eine satte heavieness, die ordentlich Ass kickt. Zwirbelt euch nur mal das geile „Executor ´05“ oder den fetten Rausschmeißer „The Novel of Hate“ rein. Also, ich muß schon sagen, B.G.T. haben den Dreh raus und bieten recht selbstständige Mucke, die nicht klingt, wie bereits 1000 mal vorher schon gehört. Nicht umsonst konnte die Band im letzten Jahr beim „Wacken Metal Battle“ einen beachtlichen vierten Platz erringen. Ich zücke 8 Punkte und hoffe auf ein baldiges wiederhören! Kontakt: KBB Promotion, c/o Lars Eiper, Goebenstr. 5, 24534 Neumünster.
Verfasser: Frank
Punkte: 8/10
http://www.finalprophecy666.de/modules.php?name=Reviews&rop=showcontent&id=216
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:33
Rezensent Volker
B.G.T. aus Neumünster beackern die norddeutsche Szene seit 10 Jahren ohne dabei mit Veröffentlichungen in der Vergangenheit sonderlich präsent gewesen zu sein. Obwohl das Line-Up laut Bandinfo bereits seit 2001 stabil ist, datiert der bislang einzige Release, die EP „Of Noise and Flesh“, auf das Jahr 1998, so dass die Schleswig-Holsteiner reichlich Zeit hatten, um an den zehn nun auf „The inner Death“ enthalten Songs zu werkeln. Aggro-Death Metal soll es heissen, was den straighten groovigen Death mit rhythmischen Einflüssen aus dem metallischen Hardcore der 90er recht passend abbildet. Massivität statt Geschwindigkeit könnte das Motto heissen, denn der amerikanisch geprägte Sound dröhnt nahezu stetig im Midtempo und könnte auch als gedrosselte Fusion aus Six Feet Under, Malevolent Creation und Merauder umschrieben werden. In ganz tiefen Niederungen wie beim coolen „Scarred“ kann gar ein Schuss Crowbar ausgemacht werden, wobei die Südstaatler allerdings nie derartige Boshaftigkeit transportiert haben. Besonders gut funktionieren die Stücke sicherlich auf der Bühne, wo vor allem Druck und Intensität zählen, während über die Albumdistanz die weitgehende Gleichförmigkeit der Stücke und vor allem der verwendeten Riffs den Aufmerksamkeitspegel schon mal etwas sinken lassen kann. Trotzdem können sich einige Stücke wie der Titelsong, die forsche Six Feet Under-Adaption „Carnage“ und das abgrundtiefe „Executor 05“ aus dem recht starren Grundkonzept hervorheben. Für eine Eigenproduktion geht das Ganze hier jedenfalls vollkommen in Ordnung, auch dank der vollauf professionellen Produktion aus dem Baltic Sound Studio.
Mal sehen, wo es für die zu ungewohnter Aktivität erwachten B.G.T. noch hingeht – schlecht stehen die Chancen sicherlich nicht und hinter den gelobten deutschen Todesgroove-Kollegen von Debauchery müssen sie sich schon mal gar nicht verstecken.
http://www.metalspheres.de/cdreviews.php?ID=1948
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:36
B.G.T. THE INNER DEATH, 2005, Eigenlabel
Stil: Death Metal, Aggro Death
Wertung:
5,5 von 7 Punkten J.G.
Review:
Der Slogan der Truppe aus Neumünster ist wohl unmissverständlich: "Ich hau Dir auf die Fresse". Und Sie haben dafür auch das richtige Werkzeug, ihren Aggressions Metal oder wie sie es nennen Aggro Death.
Oftmals erlebe ich es, dass sich hinter Death Metal Bands nur ein paar Möchtegerns verschanzen, denen es an spielerischem Vermögen fehlt und mangels Songwriting irgendetwas ins Mikro geplärrt wird. Die Gitarren stimmt man dazu möglichst tief und den Verstärker dreht man bis zum Anschlag. Noch eine kleine Meute Headbanger engagieren, die für zwei oder drei Bierchen die Nackenwirbel knacken lassen und die Sache ist geritzt.
Es geht aber auch anders und das beweisen B.G.T. mit ihrem Album THE INNER DEATH in durchaus eindrucksvoller Weise. Seit nunmehr zehn Jahren pflügen die Metaller mit einer Mischung aus melodischem Death Metal und einer Portion Thrash durch die Clubs. Es wird aber nicht einfach von der schwedischen oder amerikanischen Konkurrenz abgekupfert, sondern richtig geschuftet und allem eine eigene moderne Note verpasst.
An diesem Rezept könnten sich so manche Möchtegern-DM'ler ein Beispiel nehmen. Trotz Growl sind die Texte verständlich, denn wenn sie schon im Booklet fehlen, sollte man sie zumindest verstehen. Und wenn man bei Death plötzlich eingängige Hooklines entdeckt, dann ist das auch kein Zufall sondern sicherlich Absicht.
Schon beim Opener und gleichzeitig auch Titelsong "The inner Death" wird nicht lange gefackelt. Kurzes Intro und dann gehts mit Volldampf los in Richtung Lauschlappen.
"Recompense" überrascht mit einem Sprach-Part gleich zu Beginn, bevor die Walze auf Touren kommt und spätestens nach eineinhalb Minuten alles platt macht, was ihr im Weg steht.
Nicht lange rumblödeln, gleich volle Kanne - so das Motto für "Scarred". Tempowechsel bis schon fast auf Doom-Geschwindigkeit und Clean-Voice sorgen für Abwechslung.
Bei "Aggression Square" verhält es sich gerade anders. Hier wird etwas verhaltener begonnen und allmählich das Tempo forciert. Besonders das variable Drum-Playing kann hier überzeugen.
Für alle die eigentlich etwas mehr Speed brauchen um auch wirklich die Belastungsgrenze der Nackenmuskeln zu erreichen werden wohl an "Carnage", dem wahren Überflieger "The Executor 2005" und dem Schluss-Track "The Novel of Hate" mit dem stellenweise etwas forcierten Mid-Tempo-Takt, Gefallen finden.
Fazit: Obwohl die überwiegend im Mid-Tempo galoppierenden Songs und die für Death Metal relativ "hohe" und "verständliche" Stimme aus dem üblichen Rahmen fällt, ist das gerade das Sahnehäubchen, welches ein hohes Maß an Eigenständigkeit vermittelt.
Zwei schnellere Songs hätten sicherlich nicht geschadet und für mehr Abwechslung gesorgt.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Jungs endlich eine Chance für einen Plattenvertrag bekommen, denn liebe Labels, was wollt ihr mehr?
Tipp:
Death Metal mit einem gewissen Niveau, den sich kein Fan dieser Musikrichtung entgehen lassen sollte.
Kennste B.G.T.? Was nich'? Haste was verpasst!
http://www.hardharderheavy.de/review_bgt.shtml
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:39
B.G.T (Deutschland) "The Inner Death" CD
B.G.T - The Inner Death CD
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!
VÖ: November 2005
Erscheinungsjahr: 2005
Spieldauer: 43:10
Musikstil: Death Metal
Musikbeschreibung: Aggro Death Metal
Leserwertung
10 von 10 Punkten
Eine weitere interessante Band aus dem norddeutschen Untergrund sind B:G:T. – mir gelang es nicht herauszufinden, was das Kürzel bedeutet – welche nach eigener Aussage „bösen Death Metal“ spielen, den sie „Aggro Death Metal“ nennen.
Nun ja, Wortschiebereien hin und her – ist ja alles gut und schön, aber was letztendlich zählt, das ist doch die Musik, oder ?
Und die hat es wahrhaftig in sich !!!
Ausgestattet mit einem mächtigen Sound pflügen B:G:T seit nunmehr schon fast zehn Jahren unbeirrbar ihre Bahn, welche sich speist aus Old School Death Metal, welcher weder eindeutig schwedisch, noch amerikanisch klingt, sondern seine ureigene Duftnote aufweist. Dieses Todesblei fließt aber keineswegs angestaubt die Nackenmuskeln hinunter, sondern klingt modern und frisch – geile Riffs paaren sich mit mächtigen druckvollen Melodielinien. Der Growler ist nicht der absolute Heilsbringer – für meinen Geschmack könnte er durchaus noch einige Halboktaven tiefer gurgeln – macht seine Sache aber unterm Strich trotzdem ganz gut.
Am besten gefallen mir die vor Originalität, Aggressivität und ungebändigter Lebensfreude nur so strotzenden abwechslungsreichen und in ihrer Geschwindigkeit ständig variierenden Arrangements, welche den berühmten Funken augenblicklich überspringen und nicht mehr erlöschen lassen.
Anspieltip ist eigentlich das ganze sich auf erstaunlich hohem Niveau bewegende Album, wobei Prügler wie ‚Scarred’ oder ‚Only The Stron Survive’ (Jahrzehntriff !) selbst hier noch herausragen und so manche Label-Produktion locker in den Schatten stellen.
Absoluter Überknaller ist jedoch der Hit ‚Executor 05’, mit welchem sich die Band im vergangenen Jahr für das Wacken Open Air beworben und dann im Halbfinale nur knapp ausgeschieden war. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
Daumen hoch für eine hoffnungsvolle Nachwuchtruppe aus dem deutschen Untergrund !
Fazit. Sehr empfehlenswertes, äußerst erfreuliches Teil, für das die Band noch einen Vertrieb sucht; also Labels: gebt den Jungs eine Chance ! – 8 Punkte.
8.0 Punkte von Warmaster (am 03.01.2006)
http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=2929
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:40
B.G.T. - The Inner Death
Death Metal
Gut, ihr Stil strotzt nicht gerade vor Innovationen, manche Songs klingen ab und zu ein wenig vorhersehbar und ganz sicher hat man das Rad nicht neu erfunden, dennoch haben es B.G.T. irgendwie einfach drauf. Der Death Metal der seit 1996 existenten Combo kommt zumeist tief und schleppend daher, auf bewusste Speedorgien wurde zu Gunsten eines sehr dichten und homogenen Soundgerüsts verzichtet, und walzt gerade zu durch die Boxen. „The Inner Death“ wirkt wie ein Schlachtschiff, das sich unaufhaltsam durch die wilde See kämpft und sich von nichts und niemanden aufhalten lässt. 41 Minuten und 20 Sekunden lang gibt es gehörig auf die Ohren, die zehn Tracks können voll und ganz überzeugen und sorgen dafür, dass der Repeat-Taste mal wieder eine Aufgabe zuteil wird. Zusammen mit der guten Produktion und der mehr als ansprechenden Aufmachung, haben sich B.G.T. meiner Auffassung nach für einen Plattendeal qualifiziert. Mal gucken, ob das eine oder andere Label der gleichen Meinung ist. (lk)
http://www.metal-inside.de/frame.php?url=http://www.metal-inside.de/dyn/review.jsp?id=6254
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:41
B.G.T. "The Inner Death" (Death Metal)
(Eigenproduktion)
Seit 1996 gibt es diese norddeutsche Todesmetaller-Formation, die bisher mit einer EP (1998, "Of Noise and Flesh", steht zum Download auf www.bgtmetal.de bereit) und einigen Liveshows auf sich aufmerksam machen konnte. Beim Wacken Metal Battle haben sie sich 2004 den undankbaren 4. Platz erkämpft und die Endausscheidung auf dem WOA damit knapp verpasst. Schade, denn der Aggro-Death Metal der neuen CD ist wirklich ein kleiner Leckerbissen. Geschwindigkeitstechnisch kommen die Songs meistens mittelschnell aus den Boxen, haben aber auch einige schnellere Parts oder fette Groove-Passagen zu bieten. Der Gesang ist schön gurgelig und die Produktion ist als absolut amtlich zu bezeichnen. Für Genrefans zu empfehlen, die wieder Bock auf die alte Schule haben und Death Metal ohne klebrig-süße Melodien hören wollen. Zwar nicht bahnbrechend neu, aber dafür herrlich Old School. (chris)
http://www.amboss-mag.de/reviews/Archiv2/06/r06-02/b-g-t.html
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:46
B.G.T. - The Inner Death
Eigenproduktion Deutschland/KBB
(2006)
Hervorgegangen aus u.a. Vocation, können B.G.T. in diesem Jahr auf das 10jährige Gründungsfest zurückblicken. Die finster drein schauenden Herren haben die Zeit sinnvoll genutzt und sich insbesondere an den Instrumenten gebildet und das Songwriting schlüssig und flüssig gehalten. Heißt, Breaks und Wendungen klingen sinnvoll. Laut eigenem Bekunden spielen B.G.T. „Aggro Death Metal“ und hinter den 10 Nummern steckt ohrenscheinlich eine Menge Wut, Shouter Börbel brüllt seine Massages zudem mit einer ordentlichen Portion Aggressivität heraus. Einiges dieser Aggression wurde tatsächlich in das – in einem superfetten Sound auflaufende – Songmaterial gesteckt. Nachdem aber nahezu alle 10 Nummern im mehr oder weniger selben schleppenden Tempo in die Digitalrillen gepresst wurden (Tempotechnische Beschleunigungen gibt’s u.a. nur in kurzen Abschnitten bei ‚Carnage’ bzw. dem Opener ‚The Inner Death’, ‚My Demons’ und dem Rausschmeißer ‚The Novel Of Hate’), verpufft die Wut ziemlich schnell. Der Opener und Rauswerfer erinnern auch vom Riffing her deutlich an Obituary und Bolt Thrower, ab und zu kommen für mich noch schleppende Morgoth der mittleren Phase oder Six Feet Under dazu. Alles in allem ist „The Inner Death“ gut und solide eingetrümmert, aber ich vermisse einen echten Smasher, bzw. durch die permanent angezogene Handbremse klingt vor allem gegen Ende der Scheibe alles etwas gleichförmig. Nicht schlecht, aber leider auch nicht wirklich begeisternd. Haut aber weiter rein, Jungs! www.bgtmetal.de
8 von 13 Augen
Oliver Vollmer
www.bright-eyes.de/baseportal/CDs/kritikendetail&Id==7129
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:49
B.G.T.: The Inner Death [Eigenproduktion]
cdreview - B.G.T.: The Inner Death [Eigenproduktion]B.G.T. aus Norddeutschland nennen ihren Stil selbst Aggro-Death Metal. Was nach dem Einlegen der Scheibe aus den Boxen schallt, klingt auch recht ordentlich, aber auch nicht aggressiver als jede andere gute Death Metal-Band. Das in wenigen Tagen eingehämmerte Werk kann sich soundtechnisch sehen lassen, klingt transparent und macht Druck. B.G.T. setzen überwiegend auf direkte und schnörkellose Riffs, wie man sie von OBITUARY, SIX FEET UNDER oder BOLT THROWER kennt, wobei man an die Beispiele weder heranreicht, noch sich davon limitieren lässt. Eines sind B.G.T. gewiss nicht: Eine Kopie. Die Innovation höchstselbst sind sie aber ebenso wenig. Der fast durchweg im Midtempo vor sich hin trabende Death Metal orientiert sich vor allem an amerikanischen Vorbildern und stampft sich munter durch die gesamte Spielzeit. Experimenten ist der Fünfer aber dennoch keineswegs abgeneigt, nicht selten sind es sehr moderne Einflüsse, die "The Inner Death" eine frische Note verleihen.
Wer sich auf diese Scheibe einlässt findet sich knietief im Sumpf des Grooves wieder. SIX FEET UNDER haben hier besonders ihre Spuren hinterlassen, besonders deutlich bei "Executor 05". Aber mit den Zehen stößt man unter der Wasseroberfläche immer wieder an andere Dinge an. Geschwindigkeitsanfälle, wie zum Beispiel bei "Carnage" kommen bei B.G.T. selten vor, der Großteil der Songs walzt sich eher zäh oder in oberem Midtempo seinen Weg ins Gehör. Der durch brutalen Hardcore wie MERAUDER oder THROWDOWN beeinflusste Groove ist dabei stets präsent und die mit moshigen Riffs versehenen Arrangements erinnern dabei teilweise an neuere KATAKLYSM. Sänger Börbel reizt seine angenehm raue Stimme in viele Richtungen aus, shoutet, keift, grummelt und grunzt als wäre Glen Benton persönlich hinter ihm her.
"The Inner Death" ist rundum eine nette Scheibe geworden, die einfach zu konsumieren ist und sofort zündet, aber auf Dauer deutlich an Kraft verliert. Die straighten Songs und der massige Groove überrollen einen nicht selten und machen das Hören des Rundlings zu einer kurzweiligen Angelegenheit. Die jederzeit kompromisslos nach vorne gehenden Songs sind zwar alle keine Hits, aber auch alles andere als schlecht. Wer auf wuchtigen, modernen Death Metal abfährt, der vor Groove und Mosh nicht zurückschreckt, sollte die Jungs aus Neumünster auf jeden Fall mal in den Schacht werfen. Mir persönlich fehlen aber einige prägnante Nummern, an die man sich auch nach dem Hören noch gerne erinnert. Momente, die Lust darauf machen, die Platte noch einmal hören zu wollen, sind auf "The Inner Death" nämlich ziemlich spärlich gesät. Statt pro Song mehrere ähnlich klingende Walzriffs aneinander zu schustern hätte man sich mehr auf gezielte Hooklines oder den einen oder anderen Chorus konzentrieren sollen. Dennoch haben B.G.T. sich mit ihrem ersten Lebenszeichen nach vielen Jahren ein starkes Zeichen gesetzt, für das der Daumen durchaus hochgeht.
http://www.vampster.com/artikel/show/?id=18056
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:51
An der nordischen Küste
Endlich, nach 7 Jahren…
THE INNER DEATH
B.G.T.
...ist es soweit.
Die nordischen fünf von B.G.T. haben uns ein schönes Häppchen Musik mitgebracht. Das Ding hat nen breiten Arsch in der Hose, kickt, und es macht mal wieder richtig Spaß zuzuhören.
Der Nachfolger der 1998er EP „OF NOISE AND FLESH“ ist nun da. Es handelt sich um melodiösen Death Metal. Death Metal ist, wie wir alle wissen, nicht gleich Death Metal. Hineingeschnitten wird ein großer Anteil Thrash, der den Jungs gut zu Gesichte steht.
Was die Band hat ist Wut, Aggression und Eier!!!
Die Gitarrenformation bildet eine steinharte Mauer. Mal werden die Riffs einfach so runtergeschmettert, mal wird mit dem Zuhörer gespielt.
Die Vocals von Börbel (kein Druckfehler – nicht Bärbel) sind druckvoll und gnadenlos, und man sollte gar nicht meinen, dass hier schnöde Klischees erfüllt werden. Es wird´s nicht versucht den Großen etwas nachzumachen. Ich attestiere Eigenständigkeit und Spielfreude.
Auf die Muschel gibt es 10 Songs. Einfach. Pur. Geradeaus.
Wofür das Kürzel B.G.T. steht weiß ich nicht, was ich mir aber vorstellen kann ist, dass die Jungs live so richtig abgehen.
Wer Infos checken will der blättere mal auf der bandeigenen Website:
www.bgtmetal.de
Mosh it!!!
http://www.heavy-metal.de/?id=5669
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:53
B.G.T. - The Inner Death
Label: Kbb
Gegründet im Sommer 1996 ist B.G.T. seit nun fast neun Jahren ein festes Urgestein in Neumünster und Umgebung. Ursprünglich aus Mitgliedern von VOCATION und MORTURA gegründet, waren B.G.T. anfangs nur als Nebenprojekt an den Start gegangen. Nach Auflösung beider Ur-Bands noch 1996 wurde daraus schnell ein ernstzunehmendes Projekt. Welches sich da Aggro-Metal (!) nennt. Alles klar? Ihr neuestes Werk nennt sich „The Inner Death“.
Abgesehen von dieser wirklich sehr kreativen Bereicherung der Liste der Metal-Subgenres spielen B.G.T. tatsächlich ziemlich klassischen, groovigen Death Metal, nur eben mit einer leicht, ähäm, proletoiden Herangehensweise, die sich auch im Sound niederschlägt: Midtempo-Haudrauf, eher zu einfach als zu kompliziert und immer schön in die Magengrube gezielt. Obwohl das schon tausendmal da gewesen ist, gelingt es B.G.T. doch eine ganz ansehnliche Partystimmung aufkommen zu lassen: B.G.T. sind nicht sehr originell, aber beherzt.
B.G.T. sind also eher etwas für den spezifisch Interessierten – aber wie gesagt trotzdem durchaus solide: Denn für einen Haufen, der sich so freizügig zur Spaßorientiertheit bekennt, ist “The Inner Death“ beeindruckend professionell eingespielt und produziert.
http://www.earshot.at/?review=3672
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:54
B.G.T. - The Inner Death
Erscheinungsjahr: 2005
Stil: Death Metal
Review
B.G.T. hauen dem Hörer auf "The Inner Death" einen mächtig angepisst klingenden Mix aus 90er-Hardcore und Death Metal um die Ohren. Größtenteils setzt man dabei auf die Trumpfkarte Walzen-Groove und tritt nur mal stellenweise ein wenig aufs Gaspedal. Richtig schnell geht's allerdings nie zur Sache. Schade eigentlich. Denn dadurch würden die Norddeutschen ihre Musik noch deutlich aufwerten. So ziehen B.G.T. zwar 'ne dichte Aggro-Sound-Wand hoch, sind aber mit ihren zahlreichen Halftime-Drumbeats auch recht leicht auszurechnen.
Nichtsdestotrotz knallen Songs wie die mit guten Riffs und Grooves anrückenden 'Aggression Square' und 'My Demons' schon recht ordentlich. Das schnell losstartende 'Carnage' und vor allem die spannend arrangierten (und für mich unverständlicherweise ans Ende gepackten) Brecher 'Irony' (Höhepunkt der Scheibe!) und 'The Novel Of Hate' sind sogar noch überzeugender. Gleiches gilt im Übrigen auch für die wirklich fette, mächtig drückende Produktion, welche die Songs wunderbar ins rechte Licht rückt, sowie den coolen Dez-Fafara-auf-Death-Metal-Gesang. Shouter Börbel ruiniert sich ganz sauber die Stimmbänder!
Insgesamt hat die Truppe auf ihrem zweiten Album schon einiges richtig gemacht. Wenn es ihr in Zukunft gelingt, noch etwas mehr Dynamik in ihr Songmaterial zu bekommen, ist beim nächsten Mal sogar eine weitere Steigerung zu erwarten. Hoffentlich muss man auf die kommenden Lebenszeichen dann nicht wieder sieben (!) Jahre warten; so lange liegt die Debüt-EP "Of Noise And Flesh" nämlich bereits zurück. Im Hier und Jetzt können sich Interessierte aber erst mal über die Bandhomepage erkundigen, wie man an "The Inner Death" rankommt, und bei der Gelegenheit den ersten Output komplett und völlig kostenlos auf ihre Festplatte befördern. Es gibt schlechtere Ideen!
Anspieltipps: The Inner Death, My Demons, Irony
Oliver Schneider
http://www.powermetal.de/cdreview/review-6900.html
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:55
Neumünster ist der Mittelpunkt Schleswig-Holsteins, jedenfalls rein geografisch. Ansonsten ist da nicht viel, was die Stadt bietet. Das könnte sich jetzt wenigstens musikalisch ändern, denn von dort kommt etwas auf uns zu, das sich in der bandeigenen Sprache "Ich hau Dir auf die Fresse, Aggression-Metal" nennt. Gefällt mir irgendwie! Und ganz von der Hand weisen kann man den Spruch auch nicht. Was hier aus den Lautsprechern schießt,ist eine brutale Mischung aus Death-Metal und 90er-Jahre Hardcore. Also im weitesten Sinne sowas wie: Malevolent Creation meets Biohazard.
Gleich am Anfang werden einem mit "The Inner Death" gehörig die Ohren durchgepustet. Volle Breitseite als Einstieg. Der Groove trifft den Nerv und das obwohl mit dem Tempo ein wenig zu sehr hinter dem Berg gehalten wird. Aber da haben wir gleich den Schwachpunkt des Albums: Ein bisschen mehr Geschwindigkeit wäre sicherlich keine Abwertung gewesen. Egal, trotzdem kommen die Songs aggressiv genug rüber und verbreiten eine zum gemächlichem Bangen einladende Stimmung. Weitere Anspieltipps auf "The Inner Death" sind "Irony" und "The Novel Of Hate". Warum diese am Ende zu finden sind verwundert mich doch sehr. Denn beide sind Brecher erster Klasse und haben zudem auch noch das höchste Tempo vorzuweisen.
B.G.T. haben in den Baltic Sound Studios einen durch die Bank weg überzeugenden Sound aufgedrückt bekommen. Die Instrumente wirken wie aus einem Guss und auch die räudigen Vocals drängen nie in den Vordergrund.
B.G.T. hatten es seiner Zeit auch schon beim Metal Battle versucht und sind immerhin bis ins Halbfinale der Vorausscheidung gekommen. Fraglich ist bei dem mir hier vorliegendem Material dann aber, hatte die 'nen schlechten Tag? Bei der Qualität hätte es weiter gehen müssen. Wer Interesse an "The Inner Death" hat, findet die Songs größten Teils auf der Band-Homepage.
Un wat blev mi dar noch to seggen? Wi hier boben in Holstein, wi könt dat even!
9/10 Punkte und Demo CD des Monats 12/05
http://www.bloodchamber.de/cd2/b/2271/
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:56
B.G.T. - The Inner Death
Eigenproduktion
VÖ: November 2005
Stil: Groove Death Metal
Ein wirklich feines Stück Metal haben uns die norddeutschen Metaller B.G.T. zum Jahresende auf den Gabentisch gelegt. Das Album "The Inner Death" ist mal wieder ein gutes Beispiel dafür, wieviel Potential im einheimischen Underground eigentlich steckt. B.G.T. spielen überwiegend im Midtempo gehaltenen, eingängigen Death Metal mit leichter Hardcore- und Thrash-Schlagseite. Das mag nicht sonderlich innovativ klingen, allerdings merkt man der Band an, dass sie bereits seit knapp 10 Jahren im Geschäft ist (in denen man es bisher leider nur auf zwei Veröffentlichungen gebracht hat) und in dieser Zeit ein Gespür für tolle Songs und vor allem für geile Grooves entwickelt hat.
Mit dem Titeltrack haben die Nordlichter gleich ein echtes Highlight des Albums an den Anfang der CD gestellt - eine Groove-Granate, die Bock auf heftige Moshpits macht. Desweiteren stechen der Song "Carnage" aufgrund seiner coolen, SIX FEET UNDER-mäßigen Riffattacken sowie der etwas abwechslungsreichere Schlusspunkt "The Novel Of Hate" aus dem ansonsten auch alles andere als schlechten Album heraus.
Wer also auf eingängigen Groove Death Metal steht oder mit der Schnittmenge aus Death Metal und Hardcore etwas anfangen kann, kann hier bedenkenlos zugreifen. Nicht zuletzt deshalb, weil die unheimlich druckvolle Produktion und die professionelle Aufmachung der CD keinerlei Anlass zum Meckern bieten. Wenn die Band den eingeschlagenen Weg fortsetzt und sich vor allem nicht wieder sieben Jahre bis zum nächste Release Zeit lässt, wird es garantiert noch etwas mit dem Plattenvertrag.
Wertung: 8 von 10 Punkten (Gorefield)
http://www.tinnitus-mag.de/ug_show_review.php?id=145
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.02.2006, 16:59
Aus dem aktuellen LEGACY Magazin 06/05 Dez./Jan.
B.G.T. "The Inner Death"
"Die Schleswig-Holsteiner haben nichts mit den Salzgitteranern Vollkrampen
BRUTAL GLÖCKEL TERROR zu tun. Aber mit DISBELIEF und BOLT THROWER und das
ist gut so. Sieben Jahre nach "Of Noise and Flesh" bieten uns die Herren
aus Neumünster gute 40 Minuten Death Metal der Old-Schooligen Machart -
den sie selbst übrigens ´Aggro Death Metal´ nennen. B.G.T. haben Ihrer
neuen Scheibe einen Mördersound verpasst - der eigentlich auch
Label-Werken zu Ehre gereichen müsste. Zur Erinnerung an DISBELIEF sorgt
vor allem Sänger Börbel mit seinen kranken Versionen - für alles andere
das oftmals schleppende oder im mittleren Geschwindigkeitsbereich
angesiedelte Tempo und gelegentliche, klitzekleine Thrash-Spritzer.
Das ist jetzt nicht sonderlich originell, dafür aber recht gut gemacht.
Und immer dann, wenn es Ignoranten langweilig werden könnte, ziehen die
Nordsterne so richtig an (zum Beispiel wie `Irony`) und ziehen dem
angehenden Meckerpott das Fell über die Ohren. Diese Musik hat Groove
und Härte, macht richtig Spaß. Erfahrene Death Metaller mit Mut zur weg
rationalisierten Redundanz müssen hier zuschlagen.
Erst FEARER, jetzt B.G.T. - Norddeutschland goes Todesmetall. Fein.
Wer´s sich ordentlich besorgen lassen will, schaue hier:
www.bgtmetal.de oder schreibe an KBB, Lars Eiper, Goebenstr.5,
24534 Neumünster. (SM)
11/15 Punkte
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 28.02.2006, 23:39
Von sich reden machten die Neumünsteraner B.G.T. 2005 vor allem beim durch Ihre Teilnahme am mittlerweile bekannten "Wacken Metal Battle". Die Band gewann den Schleswig Holsteinischen Vorentscheid und gelangte schließlich in das Halbfinale in Wacken. Dort war dann allerdings Schluß.
Knapp vorbei ist eben immer noch daneben. Nichtsdestotrotz ließen B.G.T. sich nicht entmutigen, denn die positiven Reaktionen hatten gezeigt, daß B.G.T. auf dem richtigen Weg sind. Der wurde dann auch weiter beschritten und führte ins Studio, wo nach etlichen Jahren die erste Full Lenght CD aufgenommen wurde. Schon 1998 gab`s nämlich eine Veröffentlichung mit dem Titel "Of Noise and Flesh". Obwohl der Rezensent damals auch diesen "Lärm- und Fleischbrocken" begutachtete, blieb bis auf den "Menschenauflauf" nichts weiter hängen.
B.G.T. kämpften sich durch einige Besetzungswechsel, überaschten dann aber durch zünftige Auftritte, bei denen den Anwesenden ordentlich der Marsch geblasen wurde. Mit "The Inner Death" verhält es sich nicht anders. Die Band scheint gewachsen und läßt die erworbene Reife (und Ruhe) in die neuen Songs einfließen. Fett tönen die Gitarren, das Schlagzeug treibt doppelbassig alle(s) vor sich her und der Sänger gröhlt und growlt wie in guten, alten (Death Metal-) Zeiten. Als musikalischer Einfluß müssen Obituary genannt werden; Six feet Under, Deicide oder Dismember lassen auch ab und an mal grüßen. B.G.T. entfalten eine Midtempowalze, die verdammt gut nach vorne drückt. Besonders Live eine absolute Macht. Hat beinah`was von Bolt Thrower, doch der amerikanische Anteil behält die Oberhand. Stumpf und roh; nicht aber sinnlos wird gebolzt. Straight und Brutal! Da ist bestimmt noch mehr drin. Für diesmal muß man B.G.T. bescheinigen, eine ordentliche Leistung mit "The Inner Death" vollbracht zu haben. "The Inner Death" macht Spaß und der Tod is` da rein gar nix!
Torsten Matzat
http://www.laermbelaestigung.net/?type=bands&id=1299
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 28.02.2006, 23:43
Auch die fünf Jungs von B.G.T. aus Neumünster haben sich der harten Musik verschrieben. B.G.T., das sind Hermy am Bass, Heede an den Drums, Börbel am Mic, Meyer und Brüggen an den Klampfen!
Dass auf ihren Flaggen "Aggro Death Metal" steht, ist mit jedem Track der aktuellen Scheibe "The Inner Death" bestätigt. Kein langweiliges Introgedudel, keine Cleanparts oder sonstige Eskapaden. Hier und da lässt sich der ein oder andere Hardcore bzw. Thrash Einfluss heraushören und wenn das Rad auch hier nicht neu erfunden wird, kann sich die Scheibe definitiv hören lassen. Die druckvolle Stimme von Shouter Börbel und die harten Riffs lassen die Songs ohne große Umwege durch die Lauscher marschieren. Im Midtempo grooven sich die Jungs somit sehr sicher durch ihre 2. Platte, die lange hat auf sich warten lassen.
Songs wie "Carnage", "The Novel of Hate" oder der Opener "The Inner Death" sollten live locker zum Haareschütteln motivieren.
Wenn man daran denkt, dass die Scheibe eine Eigenproduktion ist, kann ich sagen: Hut ab! Design und Produktion wirken recht professionell. Das sollte doch auf eine rosige Zukunft schließen lassen und eventuell findet sich ja auch das ein oder andere Label.
Wertung: 7.5/10
// Bloodranger
http://www.hotel666.de/reviews.php?action=detail&review_id=63
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 01.03.2006, 00:01
Aus dem "Heavy" Ausgabe 89, März 2006:
Das diese Jungs zurecht beim Wacken Metal Battle den 4. Platz errungen und somit das Finale im Norden Deutschlands nur knapp verpaßt haben, beweißt Ihre zweite Eigenproduktion "The Inner Death". Mächtiger Death Metal mit leichten Trash- und Hardcore Zitaten walzt einen nieder wie der sprichwörtliche Panzer. ILLDISPOSED treffen auf jüngere KATAKLYSM, verbraten ein wenig IMPIOUS und schleimen sich dank kleiner Dosen PANTERA/THROWDOWN auch beim tätowierten Kurzhaarvolk ein. Größte Pluspunkte sind das mordsmäßige Organ von Sänger Börbel und die megafette Produktion aus dem Baltic Sound Studio, die zusammen eine Wucht erzeugen, wie man sie im Undergroundbereich nur selten erlebt. Wären da nicht ein paar Schönheitsfehler wie der verunglückte Versuch, cleane Vocals zu verwenden ("Scarred"), oder die leichte Berechenbarkeit der Stücke, hätte es durchaus in den zweistelligen Punktebereich gehen können. Vielleicht beim nächsten Mal, Jungs! Ihr dürft Euch nur nicht wieder acht Jahre bis zum nächsten Lebenszeichen Zeit lassen. Die Debut-EP der Schleswig Holsteiner erschien nämlich bereits 1998. Wer von norddeutscher Durchschlagskraft überzeugen will, wählt sich bitte auf www.bgtmetal.de ins Netz ein.
David Gregori
9/11
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 04.03.2006, 22:28
BGT
The Inner Death
(10-Song-CD: Preis unbekannt)
Die Abkürzung BGT könnte für "besonders großzügiges Timing" stehen, denn die Gruppe aus Schleswig-Holstein hat schlappe sieben Jahre seit ihrer Erstveröffentlichung, der EP »Of Noise And Flesh«, verstreichen lassen. Doch immerhin hat man die Zeit genutzt, um bei »The Inner Death« ein echtes Brett abzuliefern: Hier gibt es groovigen Death Metal mit leichten Thrash- und zugleich Hardcore-Anleihen, der sauber gespielt wird und ordentlich auf die Zwölf geht. Könnte also für die Band eine gute Basis sein, von der aus es amtlich nach vorne geht - sofern man sich nicht wieder länger als ein halbes Jahrzehnt bis zum nächsten Release Zeit läßt...
http://www.underground-empire.com/cgi-bin/reloc.pl?http%3A//
www.underground-empire.com/links.php%3Ftype%3Dos%26idx%3Da
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 14.03.2006, 14:08
B.G.T. - The Inner Death
Death Metal/Grind
Label/Kontakt: Eigenproduktion
10 Songs (41:22)
Webseite: www.bgtmetal.de
Bereits seit 10 Jahren lärmen B.G.T. in der Neumünster Umgebung. Trotzdem gab es bisher lediglich die EP "Of Noise And Flesh" aus dem Jahr 1998. Veröffentlichungsfreudig scheint die Band ja nun nicht gerade zu sein. B.G.T. spielen straighten Death Metal mit einer ordentlichen Portion Groove und vielen Hardcore Elementen… die Gruppe bezeichnet dies als Aggro Metal…nun ja, im Prinzip ist es eigentlich nichts anderes als eine weitere (mittlerweile) moderne Death Metal/Metalcore Kreuzung, wie es sie ja heutzutage recht häufig gibt. Natürlich klingt die Musik recht brutal und aggressiv, der Sänger shoutet und growlt, was das Zeug hält. Zumeißt walzen B.G.T. mit ordentlichem Groove ihren Hardcore/Death Metal Crossover aus den Lautsprechern, fast durchgehend im Midtempo, seltener wird auch mal ein wenig Gas gegeben. Die Musik ist sehr stark Rhythmus betont, ziemlich simpel und eingängig. Das Ganze klingt recht heavy und massiv. Leider mit der Zeit auch etwas langweilig. Irgendwie vermisse ich bei B.G.T. abwechslungsreiche Momente. Und noch etwas stört: jeder Song erscheint absolut vorhersehbar. Irgendwie ist die Musik zwar ganz gut, rockt ordentlich und tritt Arsch, aber es fehlt etwas. Einfach dieser zündende Funke, dieses Feeling, um "The Inner Death" zu etwas Besonderem zu machen. Ich denke, dass die Band live sicherlich eine Bank reißen kann, da dort vor allem dieser Druck und die Aggressivität besser zur Geltung kommen. Auf Platte ist mir das allerdings auf Dauer zu eintönig. Die fette und sehr druckvolle Produktion kann indes wieder punkten. Cooles Album, nicht mehr und nicht weniger.
Punkte: 6/10
(Endres / 10.03.2006)
http://www.metal.de/cdreviews.php4?was=review&id=6267
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 16.03.2006, 00:24
B.G.T. - The inner death (CD 2005)
Gemeinhin sagt man ja, daß die Norddeutschen kühl und reserviert seien. Zumindest die Metal-Gemeinde weiß aber, daß die "da oben" auch ganz anders können. Und das nicht erst seit Obscenity, Fearer und Konsorten. Genau in dieselbe Kerbe hauen denn auch B.G.T. aus Schleswig-Holstein. Aus den Boxen ballert dir brutaler Death Metal entgegen und rasiert kräftigst durch die Hirnwindungen. Erstaunlicherweise gibt's B.G.T. schon seit zehn Jahren und doch ist "The inner death" ihre erste Langrille. Zwei Jahre nach Bandgründung hatte man schon eine EP "Of noise and flesh" vom Stapel gelassen, dann aber war Stille. Und keiner weiß, was die Jungs bis Herbst letzten Jahres so getrieben haben. Das andere große Rätsel: was bedeutet eigentlich B.G.T.? Ich vermute "Brutales Groovendes Todmetall". Denn genau das zelebrieren die fünf auf ihrem Album. Zehn Tracks lassen einen Gewittersturm aufkommen und geben bis zum Schluß kaum Momente zum tieferen Durchatmen. Und so gehört sich das. Damit das keiner in den falschen Hals kriegt - B.G.T. sind mitnichten andauernd nur am Knüppeln. Das Songwriting läßt abwechslungsreichen Death Metal der Oldschool-Variante auferstehen. Aggressiv, hart, variabel. Ein paar Schlückchen Hardcore werden auch noch mit runtergekippt. Ein klein wenig Thrash-Feeling hier und da verfeinert die Angelegenheit. Klingt zwar alles wie schon tausendmal gehört, aber Vorsicht! B.G.T. sind immer für was Überraschendes gut und lassen sich ständig was anderes einfallen, um einen zu fesseln. Zwar spielt sich "The inner death" hauptsächlich im Midtempo und schleppenden Gangarten ab. Aber genügend Blast-Abschnitte sind vorhanden. Die Breaks sind genial gesetzt und mancher Tempowechsel läßt aufhorchen. Dazu gesellen sich noch Parts mit Clean-Vocals ("Scarred"), Bass-Zwischenspielen ("Executor 05") und ähnlichen Sachen sowie ein paar Samples. Und fertig ist der "Aggro-Death". Daß die Jungs technisch vollkommen fit sind, sei natürlich auch noch erwähnt. Anspieltipps kann ich leider (oder vielleicht doch glücklicherweise) keine geben. Denn mir gefallen durchweg alle Titel. Auf der Website gibt's aber ein paar mp3's. Also testen und dann kaufen. Unbedingt!
http://www.klasma.cjb.net/
sowie Klasma Fanzine Nr. 12
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 16.03.2006, 21:53
B.G.T. – The inner death
Eigenvertrieb
Oh, wie ich diese Promo-Schreiben liebe! Ich glaube, nirgendwo anders wird mehr gelogen, als auf diesem Wisch Papier, welcher als Hintergrund-Info zu den jeweiligen Promo-Scheiben auf den Tisch flattert. So wird bei B.G.T. damit geklotzt, dass Zitat: "Eine neue Musik war geboren: Der AGGRO-DEATH METAL!". Uhh wie brutal, ich erzittere am ganzen Leibe und wage es kaum, die CD einzulegen. Doch nach einem intensiven Selbstfindungs-Seminar wage ich es über meinen Schatten zu springen und den angepriesenen Klängen zu lauschen. Was dann jedoch zu meinen Lauschern vordringt, kann man getrost als schon mehrfach gehörten, modernen Death Metal bezeichnen, dem hie und da einen Schuss Hardcore beigemischt wurde. Dass dies nicht immer so doll funktioniert, zeigt der Song "Scarred". Bei dem Versuch, cleane-, gekreischte- und Growl-Vocals einzusetzen, scheitern die Jungs von B.G.T. kläglich..., es tönt einfach nur..., ähm..., furchtbar! Aber damit ist auch bereits der Tiefpunkt erreicht, denn all die anderen Songs tönen sehr anständig und grooven in bester Death Metal Manier durch die Eingeweide. Schon der Opener "The inner death" walzt in gewohnter Midtempo-Rhythmik alles nieder. Besonders ans Herz gewachsen ist mir "Aggression sqare", welcher schön treibend die Nackenwirbel in ihre Bestanteile zerlegt. B.G.T. haben den Dreh raus, wie man Death Metal Songs schreibt, jedoch erfinden die Jungs das Rad auch nicht neu. Was beim Anhören über die gesamte Strecke von "The inner death" auffällt, ist die geringe Geschwindigkeits-Bandbreite der Songs. Mütterchen Midtempo dominiert und wird erst bei den letzteren Tracks gelegentlich übergangen. Aber das Teil groovt und es fällt verdammt schwer, sich beim Anhören ruhig zu verhalten. Fazit: Eine gute bodenständige Death Metal Scheibe, nicht mehr, aber ganz bestimmt auch nicht weniger..., Daumen hoch!!
R.K.
Punkte: 8.3 von 10
http://www.metalfactory.ch/
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 24.03.2006, 20:53
B.G.T. - The inner Death (2006)
Review
Stil: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Punkte: 9/13
Spielzeit: 41:22
Massive Gitarrensalven und fette Kickdrum Attacken aus Norddeutschland haben die heimische Bühne erobert. B.G.T spielen ihres Zeichens Aggro-Death Metal, ein Stil, der in gemässigterem Tempo und mit zeitweiligen Thrash Einlagen durch schiere, zähe Gewalt die Impulse vom Trommelfell ohne Umwege übers Gehirn direkt an die Nackenmuskeln weiterleitet und das Verlangen nach jener gesetzeslosen Arena aufkommen lässt, in der jeder gleichzeitig Feind und Verbündeter ist; kontrollierte Aggressivität erwünscht ist, aber nicht in blinde Wut umschlagen soll; wo jeder Gefangener und Wärter ist und die Band vorne auf der Bühne der einzige Gott.
Nach dem ersten, durch einen lang andauernden Adrenalinschub hervorgerufenen, kleinhirngesteuerten Benehmen entpuppt ein zweites Hinhören ausserhalb der tobenden Masse die schweren Gitarren als etwas eintönig und leicht durchschaubar. Die Stimme von Sänger Börbel kennt nur eine Lautstärke, eine Tonlage und nur den einen, kräftigen, verzerrten Ausdruck. Kompromisslos folgt eine Welle der mitreissenden, nach fliegenden Haaren fordernden Rhythmen der anderen. Nichts für die gemütliche Stube, dieser Sound verlangt nach Lautstärke, Bier, wilden Massen. Wenn ich mir bei den verwinkelten, tiefgründigen Kompositionen einiger Bands ein live Auftritt nur schwer vorstellen kann, dann trifft auf B.G.T. und "The inner Death" das genaue Gegenteil zu.
http://www.schwermetall.ch/kritiken/kritikanzeigen.php?kritiknr=1378
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 30.03.2006, 23:24
Aus dem Magazin "Arising Realm Nr.13" / April-Mai-Juni 2006
B.G.T. sind eine weitere interessante Band aus unserem Nachbarland. Selbst nennen sie ihren Stil Aggo-Death Metal, was man ohne weiteres so stehen lassen kann. Hier wird gegrunzt was das Zeug hält und auch die Songauswahl gestaltet sich als interessant. Da die Truppe bereits seit 10 Jahren existiert, ist auch das hohe spielerische Niveau nicht verwunderlich. B.G.T. legen vor allem auf langsame und drückend brutal gespielte Passagen wert, wobei die Abwechslung aber an einigen Stellen etwas zu kurz kommt. Innerhalb eines Songs könnte mehr passieren, doch oft wird ein Riff unzählige Male wiederholt. "Recompense" ist meiner Ansicht nach der beste Song der Jungs, da dieser alles zu bieten hat, was ich mir von einem guten Death/Trash Song erwarte. B.G.T. haben mit Sicherheit einiges auf dem Kasten, trotzdem habe ich das Gefühl, das sie Ihr komplettes Potential noch nicht ausgeschöpft haben. Man darf gespannt sein, wie sich diese Band in Zukunft noch entwickeln wird.
Michael Freitag
7/10 Punkte
www.arisingrealm.at
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 09.04.2006, 17:12
Aggro-Deathmetal nennen die norddeutschen B.G.T. ihre Soundkreation und treffen damit den Nagel so ziemlich genau auf den Kopf. Schnörkelloser, traditioneller Midtempodeathmetal wird mit ein paar kleinen Hardcoretupfern versetzt, damit die Crowd im Moshpit ordentlich um sich treten kann. Die Tatsache, dass sich B.G.T. schon gute 10 Jahre im Buissenes rumtreiben, hört man "The inner death" deutlich an: von instrumentaler Seite gibt es keine Beanstandungen, die Jungs spielen ihr Ding routiniert herunter, Erfahrung ist halt durch nichts zu ersetzen.
Sehr gut gefällt mir der äusserst variable Gesang. Sänger Börbel deckt die ganze Deathmetalpalette ab, angefangen vom Gegrunze einer abgestochenen Sau über Geröchel und Geschrei bis hin zu klaren Tönen, die kommen allerdings nur mal kurz im Vorzeigestück von "The inner death", "Scarred" vor. Gerade bei dieser Nummer geht der Gute so richtig aus sich heraus und erinnert zwischendurch fast an den legendären John Tardy (Obituary).
Zur Produktion hat man sich in den Baltic Sound Studios verschanzt und ein ordentliches Pfund zusammengezimmert - da bleibt kein Wunsch offen bzw. ein Auge trocken. Passt zur Mucke, wie die Faust aufs Auge!
Fans von Bolt Thrower, den alten Death und anderen Vertretern des straighten, klassischen Deathmetal dürfen sich die Scheibe unbesehen ins Regal stellen, allen anderen Hartwurstlern sei ein Reinhören wärmstens empfohlen!
Ein dickes Ding, dem ich gerne 8 von 10 Zählern verpasse!
Christian Nitschke 8/10 Punkte
http://www.pandaimonix.de/reviews/BGT-The_inner_death.html
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 13.04.2006, 17:54
Seit beinahe zehn Jahren treiben B.G.T. aus Norddeutschland jetzt ihr Unwesen im todesmetallischen Untergrund und das neueste Kind der Aggro-Death-Metaller (bandeigene Bezeichnung) hört auf den Namen "The Inner Death". Zehn Midtempo-Fresse-Polierer mit tödlichen Riffs, die mal recht eingängig, dann wieder anspruchsvoller zusammengeschraubt sind. Assoziationen sind mir viele gekommen beim Hören, wobei aber keine davon den Nagel wirklich auf den Kopf trifft: Alte Tiamat, Pro-Pain, Obituary, Death, Bolt Thrower... insgesamt treffen B.G.T. jedenfalls eine sehr eigene Note und beschränken sich in ihren Einflüssen weder auf die eine noch auf die andere Seite des großen Teiches. Die Hardcore-Anleihen sind eher marginal, so dass der Begriff Metalcore hier fehl am Platze wäre.
Was ich bei dieser Scheibe aber wichtiger finde, ist seine fantastische Durchschlagskraft! In-your-face sagt man glaube ich dazu. Ein dazu passendes Trademark von "The Inner Death" ist außerdem die Stimme von Brüllwürfel Börbel, der nicht nur einigermaßen variabel daherkommt, sondern auch einen ober-brontal-tiefen Crisp in der Kehle hat, der es mir richtig angetan hat. Eingeprügelt wurde das ganze im Baltic Sound Studio von einem gewissen Herrn Pizzawaldl. Aha.
Auf der Homepage gibt es mehrere Samples vom Album zu hören und die CD kriegt ihr dort bestimmt auch. Lohnt sich!
Autor: FarmerMaggot
8/10 Punkte
http://www.metal-dungeon.de/cd_see.php?id=832
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 23.04.2006, 03:13
Es gibt sie noch, diese Underground-Scheiben, die man bekommt und kurze Zeit später triumphierend überall als DEN Geheimtipp schlechthin allen seinen Bekannten anpreist. Selbigen Peinlichkeitsmarathon hat der Verfasser dieser Zeilen absolviert, nachdem „The Inner Death“ von BGT das erste Mal meinen CD-Player beehrt hatte.
Schon der Titeltrack ist für jeden Old School-Death-Maniac eine echte Offenbarung. Weitere Bonbons folgen im Rudel, der Sound ist optimal und die Welt um einen herum zerfällt schön säuberlich in Atome. „The Inner Death“ erinnert hier und da etwas an My Darkest Hate, gepaart mit gutem alten NY-Hardcore - und damit meine ich den Dampfwalzen-Groove-Faktor. Hier wird von Song 1 bis Song 10 durchgeschädelt. Musikalische Schwächen? Fehlanzeige.
Besonders schön u.a.: „Scared“, das mit kleinem Biafra-mäßigem Psycho-Vocal-Zwischenteil daherwütet, der Moshpit-Groover „Aggression Square“ oder der an Obituary erinnernde Lava-Rausschmeißer „The Novel Of Hate“. Einfach nur geil die Jungs.
Und einmal mehr die Frage: Warum ist das hier eine Eigenproduktion, während so viele Schrottgewächse dieser Tage durch Labelsupport nerven? Ich kann mir einfach nicht erklären, wie man so was überhören kann. Wenn die Jungs live genauso abgehen, dürfte jeder Club zwischen Himmel und Hölle in Sekundenschnelle zerlegt werden. Also, AUFSTEHEN SCHULEEEEE, liebe Industrie und bitte signen, jetzt!
6 von 7 Punkte
http://www.metalnews.de/?metalid=05&action=show&cdid=1232&PHPSESSID=58f955a0b438cdf02b90a779f8ef6e2d
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 08.05.2006, 20:47
Nach einigen Line-Up Wechseln und ganzen 7 Jahren Wartezeit liefern B.G.T. mit „The Inner Death“ nun den Nachfolger der „Of Noise And Flesh“-EP.
Nach einem Beitrag zum Sampler „Sounds United Vol.1“ und der Teilnahme beim WACKEN METAL BATTLE, bei der man leider nur den 4. Platz belegte und somit knapp das Finale verpasste, ging man im Oktober 2005 ins Studio, um die 10 Tracks für „The Inner Death“ aufzunehmen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Denn „The Inner Death“ bietet powergeladenen Death Metal. Einerseits durch die Kompositionen und andererseits durch den verdammt fetten Sound. Dieser lässt nämlich keine Wünsche offen. Die Drums knallen ohne Ende, die Gitarren kommen verdammt heavy und fett rüber und die Stimme von Shouter Börbel setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Der leicht vom Hardcore inspirierte Death Metal bewegt sich meist im donnernden Midtempo, öfter wird das Tempo angezogen, jedoch verzichtet man auf reines Gebolze, und das ist auch ganz gut so.
Denn die Songs können durch ihre Abwechslung den Hörer lange bei der Stange halten, ohne dass wirkliche Durchhänger zu finden sind. Der mit einem Rauschen beginnende Titeltrack geht sofort in die Vollen und kann durch den stampfenden Rhythmus und dem im Kopf hängen bleibenden Refrain den perfekten Opener ausmachen. Das folgende „Recompense“ hat an den richtigen Stellen Tempiwechsel von stapfend hin zum Uptempo, alles passt.
Das ändert sich bei den nächsten Songs eigentlich auch nicht großartig. Obwohl die Grundgeschwindigkeit oftmals dieselbe ist, schaffen es B.G.T., an den richtigen Stellen das Tempo anzuziehen oder wieder zu verlangsamen, so dass genug Abwechslung geboten wird.
„Aggression Square“ ist mit seinem Anfangsriff der perfekte Banger, sei es live oder bei einer Metal-Party, auch das gegen Ende ziemlich viel Double-Bass eingesetzt wird, passt wunderbar. Der Song „Carnage“ erinnert mich vom Sound und von der Art irgendwie sehr an Kataklysm, auch hier sind die Tempiwechsel gekonnt eingesetzt. Ein weiterer Song mit Mitgröhlcharakter ist auch „Only The Strong Survive“. Die abschließenden Songs wie das anfänglich recht melodische „Irony“, das sogar ein Riff enthält, dass bei Cannibal Corpse´s „Unleashing The Bloodthirsty“ schon einmal Anklang fand, und auch der letzte Track „The Novel Of Hate“ sind ganz im Stile des restlichem Albums.
Und da wäre auch der einzige Schwachpunkt dieses Outputs. Es ist auf gar keinen Fall so, dass jeder Song gleich klingt, aber dennoch bleiben große Überraschungen aus. Aber das hält mich nicht davon ab, zu sagen, dass B.G.T. mit „The Inner Death“ einen mächtig walzenden Release vorgelegt haben. Die Songs knallen an allen Ecken und Enden, die Produktion ist wirklich klasse und wenn ich sehe, welche Bands es schaffen, einen Vertrieb zu finden, so sollte es eigentlich keinen Grund geben, dass B.G.T. keinen finden und bald einen Nachfolger einprügeln, bei dem man die hier leider zu wenig eingesetzten Melodien weiter ausbaut und die Songs noch interessanter gestaltet. Also liebe Vertriebe, werft ein Auge auf B.G.T.!
Anspieltipps: The Inner Death, Aggression Square, The Novel Of Hate, Recompense
Bewertung: 8 von 10 Punkten
Ole Verwold
http://www.the-pit.de/reviews/b/bgt/cd/the_inner_death/213/index.html
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 10.05.2006, 20:52
Liebe Leserinnen und Leser! Bitte, ich bitte euch inständig! Bitte schluckt eure Aggressionen, die in euch immer mal wieder hoch kochen, keines Falls so sang und klanglos herunter. Das ist nicht gut und widerspricht eurer menschlichen Natur. Denn diese ist fies und tierisch! Ich rate euch eher zu einer Dosis B.G.T. audial injiziert und ordentlich dazu abgesschädelt. Das macht müde Männer munter und Frauen ferrückt…..
Aggression Metal, wie die vier aus Neumünster ihre Musik bezeichnen, wird auf ihrer aktuellen Scheibe auf gute hausgemachte Weise zum Besten gegeben. Grollende Vocals - Dampfmaschinen walzen auf zutiefst schlecht gelaunten Gitarren über den pedantisch gepflegten Vorgarten des zivilisierten Geschmacks und machen vor nichts und niemanden halt.
Der erste Track des gleichnamigen Albums „The Inner Death“ ist Programm für die folgenden 9 Songs. Im Midtempo wird der leicht hardcorerig angehauchte Death Metal durch die Boxen gezwungen, mit dem beachtlichen Ergebnis, dass der Zuhörer nicht mehr davon lassen kann und von der BGT Welle mitgerissen wird. Wenn das hier schon vom Zuhören so akut zum Abschädeln einlädt, dann frag ich mich, was das erst werden soll, wenn die Jungs live aufspielen? Mann o mann…
Die Dämonen werden beim 5. Track „My Demons“ gerufen. Ekstatische Beschwörungsformeln vom Zeremonienmeister Börbel begleitet von tiefen Bässen und bösartigen Gitarren, gespickt mit einem Hauch von gesungenen Passagen, lassen eindeutig die Haare, die sich schon die ganze Zeit am bangen befinden, zusätzlich noch zu Berge stehen. Das aktuelle Werk der Aggro-Metal Tiere (muss die Namen um ihres Namens Willen jetzt hier mal mit nennen) Hermy, Heede, Börbel, Meyer und Brüggen, dient auf jeden Fall der Aggressionsbewältigung und kanalisiert den Fluss der menschliche Natur….!!!
Jungs superklasse, weiter so und besser noch!!
Bewertung: 91%
http://www.evilized.de/cms/content/view/1655/41/
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 17.06.2006, 16:45
HÄHÄHÄHÄHÄHÄHÄÄÄÄÄÄÄÄ:
Sowas kommt auch mal vor..... :twisted: :
Seit zehn Jahren existiert die Band B.G.T. bereits, welche mit "The Inner Death" versucht,
auf sich aufmerksam zu machen.
Leider gelingt das nicht so ganz. Zwar ist diese Eigenproduktion gut produziert,
der Sound klingt klar und die Elemente kommen gut zur Geltung. Doch was nützt die beste Produktion,
wenn es nicht gelingt, die Songs anspruchsvoll und abwechslungsreich zu gestalten?
Was an der größtenteils im Midtempo gehaltenen Scheibe gefällt, ist die ordentliche Portion Groove,
die man den 10 Songs verpasst hat, sowie das tiefe Geschrei des Frontmannes.
Allerdings klingen die Songs allesamt sehr ähnlich, was nicht unbedingt dazu führt,
dass man dieses Album in einem Zug genießen kann. Vielmehr tritt bereits nach kurzer Zeit
Langeweile auf und man sehnt sich nach ein wenig Abwechslung.
Dem Hardcore scheint man nicht abgeneigt zu sein, da hier sehr viel mit solchen Elementen
gearbeitet wurde. Im Grunde fährt man auf dem Zug der neumodernen Death/Metal Schiene.
Was mich ein wenig zum Lachen brachte, war, dass man in der kurzen beigelegten Info davon sprach,
eine neue Musikrichtung erfunden zu haben, welche man als AGGRO-Death/Metal bezeichnet.
Diese Behauptung dürfte bei konservativeren Death/Metallern eher auf ein hämisches Grinsen stoßen.
Das Wort Aggro verwendet doch auch eine Berliner Gruppierung, die in einer anderen
Musikrichtung zu Hause ist und nicht unbedingt durch intelligente Äußerungen auf sich aufmerksam
gemacht hat.
Fazit:
Im Grunde ist bereits alles gesagt. Die Platte überzeugt nicht gerade durch Abwechslung.
Die einfach gehaltenen Riffs werden nicht durch irgendeinen mitreißenden Moment interessanter
gestaltet. Der starke Hardcoreeinfluss wird sicherlich nur Personen gefallen,
die sich mit der aktuellen Trendentwicklung anfreunden können.
Bewertung:
Punkte (Innovation): 0 von 15
Punkte (Gesamt): 5 von 15
http://www.feindesland.de/Plattenkritiken/BGT_TheInnerDeath_2006.html
KÖSTLICH!!!
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 17.06.2006, 16:46
Die norddeutschten B.G.T. gibt es nun schon seit einigen Jahren, um genau zu sein seit einem
Jahrzehnt und haben sich in dieser Zeit, laut Promozettel, eine kleine aber feine Fanbase erspielt.
Ihr bisheriger Höhepunkt ist wohl zweifelsohne das Wackenbattle, für welchen sie sich qualifizierten
und einen achtbaren vierten Platz auf dem W:O:A erreichten. Die mir nun vorliegende Platte stammt
aus dem letzten Jahr, davor erschien lediglich die EP „Of Noise And Flesh“ im Jahre 1998.
Betitelt wird der Stil von B.G.T als Aggro-Death Metal inspiriert durch Bands wie Obituary und
Bolt Thrower, was mich durchaus neugierig machte.
Letzten Endes ist das, was man auf „The Inner Death“ zu Ohren bekommt, nicht wirklich mit den
zwei genannten Bands vergleichbar, da trifft doch eher die Beschreibung Aggro-Death Metal den
Nagel auf den Kopf. B.G.T. sind weder besonders schnell, noch sonst in irgendeiner Weise extrem,
allerdings scheinen die Jungs die Strukturen aus dem Hardcore regelrecht mit der Muttermilch
aufgesaut zuhaben. So trifft ein Slampart auf den nächsten und das Geshoute von Sänger Börbel
erinnert, demnach wie er es einsetzt, auch an einige Größen des Genres. Aber es ist eigentlich falsch,
an dieser Stelle von Slamparts zu reden, denn im Grunde hört sich die ganze Scheibe wie ein
einziger solcher an. Manchmal wird die Geschwindigkeit etwas angezogen, aber wirklich schnell
ist die Mucke von B.G.T. nie, sondern dümpelt größtenteils in langsamen Midtempogefilden herum,
was es doch etwas schwer macht, den Zuhörer immer bei der Stange zu halten.
Eine nette Idee sind die vielen Soundsampl!
es an den Anfängen der Songs, besonders cool ist der des fünften Stückes. Sie scheinen alle aus
einem Film zustammen, ich konnte aber leider nicht rausfinden, aus welchem.
Einige Songs sind auch verdammt kurzweilig und ich konnte mich öfters dabei ertappen,
wie mir „Executor 05“ in der Schule durch den Kopf schwebte.
Jener Song ist übrigens auch Anspieltipp und wird auch von B.G.T. selbst als „ihren Hit“ bezeichnet.
Was das Stück allerdings von den anderen abhebt, kann ich selbst bei nüchterem Hören nicht
rausfinden, denn musikalisch ist es eines der unspektakulären Lieder der Scheibe.
Die Leistung der fünf Norddeutschen auf „The Inner Death“ kann man als grundsolide einstufen,
vermag aber keine Akzente zusetzen oder sich von vielen anderen Underground-Bands abzuheben.
Vielleicht hat die Promo aber auch nur den falschen Reviewer gefunden.
Wer auf rockenden Death Metal im Stile Six Feet Unders, Hardcore und etwas gemächlichere
Tempi steht, sollte aber mal auf der Heimseite vorbeischauen und sich den einen oder anderen
Song anhören.
Bewertung: 5/10
Redakteur: Alain
http://www.metal1.info/reviews/reviews.php?rev_id=1446
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 17.06.2006, 16:48
Vor gut 10 Jahren gegründet hat sich die Death Metal-Formation B.G.T. mittlerweile zu einer festen
Größe zumindest im norddeutschen Raum entwickelt. Dabei kann die Band ubermäßig viele
Veröffentlichungen noch nicht aufweisen, lediglich 1998 erschien die EP "Of Noise And Flesh" und
2002 gab es dann noch die "Deadman Is Coming" Live DVD. Höchste Zeit also für ein vollständiges
Album und das hört auf den Titel "The Inner Death" und wird von der Band in Eigenregie veröffentlicht.
Gleich der Opener und Titelsong "The Inner Death" geht ganz munter nach vorne.
Aber auch im Midtempo versteht die Band ihr Handwerk.
Aber B.G.T. haben ein besonderes Gespür dafür ordentlich Groove in die Stücke zu packen wie z.B.
bei "Recompense". Auch wenn das Stück sich zeitweise etwas müht auf Touren zu kommen.
Gerade bei "Scarred" schimmern deutlich die Einflüsse von Six Feet Under durch.
Bei "Aggression Square" haben wir es mit einer echten Todesbleiwalze zu tun. Sehr druckvoll,
da geht der Daumen nach oben!"My Demons" walzt nicht weniger und sogar etwas schneller.
Leider sind die Uptempo-Parts nur spärlich gesäht.
Das dicht gestrickte "Carnage" und das rifflastige "Only The Strong Survive" lassen keinen
qualitativen Abfall ausmachen.
Einer der Höhepunkte ist sicher "Executor 05", variiert in Tempo und Gesang,
sehr abwechslungsreich und (natürlich) mit einer kräftigen Portion Groove ausgestattet. Top!
"Irony" ist wieder ein rifflastiges Monster geworden, dabei wird auch hier kräftig mit dem
Tempo gespielt. Gut!
Den Schlusspunkt setzt "The Novel Of Hate" und geht stellenweise etwas schleppend nach vorne,
ist aber jederzeit druckvoll. Wenn das Quartett das Tempo anzieht geht es aber auch hier schnell
Richtung Nackenbrecher.
Wenn man sich schon lange Zeit lässt, dann sollte wenigstens das Ergebnis stimmen und
das ist bei "The Inner Death" eindeutig der Fall. Der Produktion ist sauber und die Stücke
wurden in eine druckvolle Rüstung gepackt. Der groovige Death Metal erinnert an so manche
Ami-Death Metal-Band, dabei sind B.G.T. aber jederzeit eigenständig.
Freunde derartigen Sound sollten hier ruhig zugreifen und das kann auf www.bgtmetal.de
erledigt werden. (Tutti)
8/10
http://www.neckbreaker.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1029
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 17.06.2006, 16:50
Oha, ein mächtig fetter Brocken kommt da angerollt. B.G.T. heißt das (G)Roll-Kommando aus Neumünster, mit einer mächtig drückenden Produktion und Songs im Gepäck, welche als unheilige Mischung aus (besseren) SIX FEET UNDER, OBITUARY und CROWBAR durchgehen. Es gibt eine hohe Dosis an Aggressionen, ein tiefer Grizzly der grunzt, als hätte er die Omi verspeist.
Dazu gesellen sich groovende und walzende Donnerdrums und ultrafette Klampfen. Es geht nie richtig ab, dafür ist es schweineheavy! Bei dieser Wall of Sound bleibt keine Rübe ungeschüttelt, denn es ist wirklich verdammt gut gemacht. Also, wer auf OBITUARY schwört, wird hier glücklich werden. So fern er einer Undergroundband eine Chance geben will. B.G.T. hätten es allerdings verdient. Wo ist der Deal?
Ralf
8/10
http://www.metal-observer.com/articles.php?lid=2&sid=6&id=10228
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 10.07.2006, 22:25
Aggro-Metal ist die Bezeichnung, die B.G.T. für ihre Musik heranziehen. Im Grunde keine schlechte Beschreibung, denn der Fünfer aus Neumünster spielt eine ziemlich derbe Mischung aus Death Metal und einem kleinen bisschen Hardcore.
Die Songs von „The Inner Death“ bewegen sich hauptsächlich im groovenden Midtempo-Bereich, vergleichbar mit BOLT THROWER und OBITUARY, wenngleich natürlich nicht ganz in der Klasse dieser Bands anzusiedeln, dennoch weit mehr als langweilier 08/15 Death Metal. Die Nummern wissen mit ihrem Dampframmen-Groove, der ordentlich druckvollen Produktion und den beeidruckenden und mitreißenden Gitarrensalven durchaus zu begeistern. Klar kann man in Zukunft auch noch etwas abwechslungsreicher werden und auch der Growler Börbel sollte noch lernen, etwas variantenreicher zu Werke zu gehen, aber im Großen und Ganzen muss man B.G.T. (es ist beim besten Willen nicht rauszufinden, wofür diese Abkürzung steht) eine mehr als solide Leistung attestieren. Im Auge behalten sollte man diese Band auf jeden Fall. Death Metal-Anhänger werden mit dieser Scheibe sicher ihre Freude haben.
Und damit ist im Grunde bereits alles gesagt.
Weitere Infos zur Band und zur Scheibe findet ihr auf der Homepage der Jungs
Punkte: 80
MetalEschi
http://www.metalstorm.de/content/reviews/reviews.php?id=5468
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 20.07.2006, 21:03
Die Abkürzung BGT könnte für „besonders großzügiges Timing“ stehen, denn die Gruppe aus Schleswig Holstein hat schlappe sieben Jahre seit Ihrer Erstveröffentlichung, der EP „Of Noise and Flesh“, verstreichen lassen. Doch immerhin hat man die Zeit genutzt, um mit „The Inner Death“ ein echtes Brett abzuliefern. Hier gibt es groovigen Death Metal mit leichten Trash- und Hardcore-Anleihen, der sauber gespielt wird und ordentlich auf die Zwölf ballert. Könnte für B.G.T. also eine gute Basis sein, von der aus es amtlich nach vorne geht – sofern man sich nicht wieder länger als ein halbes Jahrzehnt bis zum nächsten Release Zeit lässt.
Stefan Glas
Aus dem Rock Hard 08/2006
www.rockhard.de
Re: Reviews B.G.T.-THE INNER DEATH (aufgenommen im Baltic Sound)
Börbel of B.G.T. - 01.11.2006, 23:44
Und noch einer aus dem Rock Hard...
In die Fresse - und ab dafür!
Das norddeutsche Quintett B.G.T. spendiert auf "Inner Death" einen Zehnerpack Death Metal mit Hardcore-Groove-Fundament.
Fast durchgängig im Mid- und Slowtempo wütend, findet man in den Songs keinerlei technische Kabinettstückchen oder
musikalische Überaschungen. Braucht es in dem Fall aber auch nicht,
denn B.G.T. überzeugen nicht durch chirurgische Präzision,
sondern mit dem wuchtig in die Magengrube krachenden Vorschlaghammer.
Keine Ahnung, wofür die drei Buchstaben im Bandnamen stehen,
aber "brutal groovendes Todesblei-Brett" wäre durchaus passend.
Andres Stappert
Aus dem Rock Hard 10/2006
www.rockhard.de
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