Radon ist...

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    Re: Radon ist...

    Administrator - 18.02.2006, 18:20

    Radon ist...
    Zitat: Radon ist...

    * ein Edelgas,

    * unsichtbar und

    * radioaktiv

    * nach dem Rauchen die 2. Ursache für Lungenkrebs

    * verantwortlich für 40% der mittleren Strahlenexposition der Bevölkerung


    Radon kann Lungenkrebs auslösen. Eine Studie aus dem Jahr 1999 schätzt, dass sieben Prozent der Todesfälle infolge von Lungenkrebs durch das radioaktive Edelgas Radon bedingt seien. Um so unverständlicher ist es, dass immer noch Radon-Kuren angeboten werden dürfen.
    Radon bildet sich ganz natürlich im Erdboden, wenn zum Beispiel Uran 235 oder und Uran 238 in den Gesteinen zerfällt. Das Gas entweicht in die Luft. Durchschnittlich beträgt die Konzentration von Radon in der Außenluft zwischen zehn und 30 Becquerel pro Kubikmeter Luft. Radon dringt in Häuser ein, wenn das Fundament nicht genügend abgedichtet ist. Da der Luftaustausch in Räumen geringer ist als draußen, kann sich Radon im Haus anreichern.
    Im Bundesdurchschnitt liegt die Konzentration des Gases in Innenräumen bei 50 Becquerel pro Kubikmeter Luft. In etwa fünf bis zehn Prozent aller Häuser wird dieser Wert teilweise dramatisch überschritten, schätzt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS, München).
    Nur Messungen geben Aufschluss über die Belastung. So wurden in Niedersachsen in einigen Bauernhäusern der Elbmarsch erhöhte Werte gefunden. Werden mehr als 250 Becquerel pro Kubikmeter Luft gemessen, rät das BfS zum Handeln. Das einfachste ist, häufiger zu lüften. Wirksam ist auch, unter der Bodenplatte Schläuche zu verlegen, so dass das Gas in die Außenluft entweichen kann. Am aufwendigsten ist es, das Fundament von innen abzudichten. Dies ist allerdings die wirksamste Maßnahme.
    Doch nicht überall in Deutschland entsteht gleich viel Radon. Es gibt Gebiete wie das Erzgebirge, den Hunsrück, die Eifel, die Oberpfalz, das Fichtelgebirge, Teile des Schwarzwaldes oder des Bayerischen Waldes, in denen erhöhte Radonwerte auftreten.



    Unkalkulierbares Radon

    Das radioaktive Gas Radon entsteht natürlich beim Zerfall von Uran in Granitstein und im Boden. Neuerdings gibt es widersprüchliche Meldungen über seine Gefährlichkeit. Forscher der Columbia University stellten anhand von Zellkulturen fest, dass sich Radon-Schäden bestrahlter Zellen auf die benachbarte Umgebung ausdehnen. Eine nur zehnprozentige Bestrahlung führte zu einer nahezu gleichen Belastung wie die Bestrahlung der gesamten Zellkultur. Studien von Barry Michael vom Gray Cancer Institut in London zeigten andererseits, dass Nachbarzellen den Alterungsprozess bestrahlter Zellen beschleunigen und diese mitunter vor einer Entartung absterben. Fazit: Niemand weiß, was passiert. Es gibt keinen sicheren Radon-Wert, dem sich Menschen ohne Bedenken aussetzen können.

    Quelle: ReformhausKurier 2/2002



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