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Re: MCS - Multiple Chemical Sensitivity
Administrator - 18.02.2006, 18:22MCS - Multiple Chemical Sensitivity
Zitat: MCS - Multiple Chemical Sensitivity
"MCS - eine neue Massenkrankheit greift um sich!" Schon wieder eine Hiobsbotschaft! Was steckt dahinter? Panikmache oder etwa ein neues Virus?
Keines von beidem. Tatsache ist aber, daß seit einigen Jahren immer häufiger eine neue Krankheit Namens "MCS" - "Multiple Chemical Sensitivity" (MCS) - diagnostiziert wird. Dabei sind sich selbst die Arzte noch nicht im klaren darüber, was sie von der neuen Krankheit halten sollen.
Übereinstimmung herrscht allenfalls darin, daß MCS eine chronische Krankheit ist, die viel Aufmerksamkeit erfordert und nicht von heute auf morgen geheilt werden kann. Immer häufiger führt MCS zu Berufsunfähigkeit.
Erkrankte Menschen können - ohne aufwendige Behandlung - nicht mehr in ihrer bisherigen Umgebung leben und den gewohnten Tätigkeit nachgehen; viele vertragen nicht mal mehr das Trinkwasser und die alltäglichen Lebensmittel.
Die geschädigte Umwelt schlägt zurück
In den USA ist die Krankheit MCS schon vor einigen Jahren beschrieben und offiziell anerkannt worden. Es handelt sich um kein neues Virus und um keine fremdartige Bakterie. Das, was den MCS-Kranken zu schaffen macht, ist schlicht hausgemacht: MCS ist eine Umwelterkrankung. Nach dem nun schon seit Jahrzehnten anhaltenden Artenrückgang in der Welt der Pflanzen und der Tiere trifft's jetzt auch die "Krönung der Natur" - den Menschen.
Symtome der MCS
Nicht alle Menschen reagieren auf Umweltbelastungen in gleicher Weise: Manche klagen über Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen, manche werden schwer krank, während andere gesund bleiben, obwohl sie den gleichen Schadstoffen ausgesetztwaren. Deshalb werden die Betroffenen oft als psychisch gestört angesehen.
Die ersten Anzeichen von MCS
* MCS-Patienten leiden in aller Regel an vielfältigen körperlichen und psychischen Beschwerden. Erste Anzeichen der Erkrankung sind häufig Probleme mit den Augen und Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren-Bereich.
* Anzeichen auch eine ausgeprägte Intoleranz gegenüber bestimmten Gerüchen. Nur der "Erkrankte" nimmt sie wahr,
* Häufige Übelkeit mit Berechreiz
* Kopfschmerzen mit Schwindelanfällen
Wie sich MCS bemerkbar macht
Erschöpfung und Müdigkeit gehören zu den typischen Begleiterscheinungen der MCS. Es gibt Patienten, die gleichzeitig an zwei Krankheiten leiden - an der MCS und am Chronischen Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome, CFS).
MGS- Mit Gerüchen fängt es an
Das ist typisch für die MCS: DieBetroffenen leiden unter Gerüchen, die die meisten anderen Menschen überhaupt nicht erst wahrnehmen. Die Nase warnt vor dem Gift Diese Geruchsüberempfindlichkeit hat allerdings auch ihr Gutes: Die MCS-Kranken werden dadurch vor der Chemikalie, die sie krank macht, gewarnt. Sie können zumindest versuchen, dem Schadstoff aus dem Weg zu gehen. Schlechter geht's den anderen, die die Ursache ihrer Erkrankung nicht gleich wahrnehmen und bei denen sich anstatt der Geruchsprobleme gleich ausgeprägte gesundheitliche Beschwerden einstellen.
Millionen von Betroffenen -Nur die Spitze des Eisbergs ist sichtbar!Wer meint, MCS sei eine ausgesprochene Seltenheit und betreffe nur "eine Handvoll" Menschen auf der Welt, der irrt gründlich. Neuesten Schätzungen aus den USA zufolge leiden in den Industrieländern rund 15 Prozent der Bevölkerung an einer mehr oder weniger aus- geprägten Form der MCS. Auf Deutschland umgerechnet wären das etwa 12 Millionen Menschen. Selbst wenn in Deutschland nicht ganz so viele an MCS erkrankt sein sollten, im Millionenbereich bewegt sich die Zahl der Betroffenen auf jeden Fall.
Greifen wir einen uns gemeldeten Fall heraus:
Ich kann nachts nicht schlafen! Etwa jeder dritte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Wohnraumgifte, die aus Matratzen und Möbeln entweichen und Elektrosmog, der von Radioweckern und Halogenleuchten ausgesendet wird. Nicht selten führt dieser Mix aus chemischen Stoffen und elektromagnetischen Wellen zu gesundheitlichen Schäden. Was also tun, damit der Albtraum ein Ende hat?
Eine der Ursache dafür können Schadstoffe in der Matratze sein. Die aus Polyurethan bestehende Schaumstoff-Matratze wird in der Regel aus Isocyanaten hergestellt. Isocyanate gelten als zellschädigend und können Allergien auslösen. Auch Latexmatratzen kommen bei der Herstellung nicht ohne Chemie aus. Bei der Umwandlung des flüssigen Rohstoffs in elastischen Latex bilden sich Nitrosamine, die sich in Tierversuchen als krebserregend erwiesen haben.
Die Bestandteile einer Naturmatratze, wie beispielsweise Kokosfaser und Baumwolle, kommen meist per Schiff aus Übersee und müssen daher mit Konservierungsmitteln (Insektiziden) behandelt werden. Sie sollen verhindern, dass sich Motten oder andere Schädlinge in die Materialien einnisten. Zu den meist verwendeten Insektiziden zählen die Pyrethroide. Neueste Untersuchungen zeigen, dass Pyrethroide das menschliche Immunsystem schädigen können. Der Aufbau einer Federkernmatratze ist unterschiedlich in der ökologischen und gesundheitlichen Wirkung der Bestandteile. Die einzelnen Schichten sind meist miteinander verklebt. Die dabei verwendeten Klebstoffe können krebserzeugende Lösemittel, wie z.B. Xylol, ausgasen.
Radiowecker, Lampen und Handy
Der eingebaute Transformator eines Radioweckers ist ein magnetisches Feld, von dem eine höhere Belastung ausgeht als vergleichsweise von einer Hochspannungsleitung in Wohnungsnähe. Das Mobiltelefon am Nachttisch sendet eine hochfrequente Strahlung aus. Auch eine ausgeschaltete Leselampe verursacht elektrische Felder, solange der Stecker in der Steckdose verbleibt. Die elektrisch-magnetischen Wechselfelder von Heizdecken sind besonders stark. Aufgrund von Studien über Elektrosmog gibt es Hinweise auf Herz-Kreislaufproblemen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen, Nervosität und sogar schwach erhöhte Blutkrebsrisiken.
Wohngifte können auch aus dem Schlafzimmermobiliar ausdünsten. Besonders Bohrlöcher und unbeschichtete Kanten gasen bedenkliche Inhaltsstoffe aus. Dies wird durch die höhere Wärme und Feuchtigkeit, die während des Schlafes abgegeben werden, noch verstärkt. In Tierversuchen wurde die krebserzeugende Wirkung des Bindemittels Formaldehyd nachgewiesen. Bei Bakterien, Insekten und bestimmten Pflanzen sowie menschlichen Zellkulturen wurden Veränderungen in den Erbanlagen nachgewiesen. Durch die Verwendung von Altholz in Spanplatten gelangen auch heute noch Holzschutzmittel, wie Lindan, in unsere Wohnräume. Lindan gilt als krebserregend und beeinträchtigt die menschliche Fruchtbarkeit.
Siehe auch hierzu unsere Vermerke zu Matratzen, Eletrosmog und Mobilarkauf
Holen Sie sich den Rat von Umweltmedizinern !!
Wenn die MCS richtig erkannt und nicht etwa mit einer Psychose verwechselt wird, kann dem Betroffenen bald geholfen werden. Dazu ist eine sachgerechte Behandlung erforderlich, die nur Umweltmedizinem mit entsprechender Ausbildung vorbehalten bleiben sollte.
Weitere Informationen? Zum Beispiel hier: [http://www.hygiene.ruhr-uni-bochum.de/hygiene/] [http://www.bionet.de] [www.envicco.com] [http://www.med1.de/Forum/MCS/]
und unsere Kurzeintragung
[Umweltmedizin] [Umweltkrankheiten]
Siehe auch: Sick Building Syndrom
Quelle: www.Umweltfibel.de
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