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Alle Beiträge und Antworten zu "MiniRoman:Schloss Draco"
Re: MiniRoman:Schloss Draco
Folken - 10.04.2008, 18:08MiniRoman:Schloss Draco
ok, hier eine von meinen kleinen romanen, die ich letztes jahr in meiner freizeit getippt habe. und zwar läuft das hier folgendermaßen ab. ich poste hier immer ein teil des kleinen romanes und wenn es auch gefällt, dann schreibt eben als antwort, das ihr mehr hören möchtet. wenn das einer macht, dann weis ich, das sich das wenigstens einer durchliest ^^ und deswegen werde ich dann den nächsten teil posten und wenn dann wieder einer schreibt, das er mehr lesen möchte, dann kommt der nächste und so weiter und sofort. ich würde natürlich auch gerne kritiken hören, egal ob gut oder schlecht.
dieser kleine roman handelt von einem jungen studenten namens mitchel, der für sein studium die gegend um das legendäre schloss von graf dracula in rumänien, untersucht. ich habe dies für eine internetfreundin geschrieben, die mit ihrer geschichte nicht mehr weit kam. also wundert euch bitte nicht, wenn dieser roman ein offenen anfang hat und wundert euch auch bitte nicht, das der eine charakter meinen namen, also patrick, trägt. ich bin eben nicht gut, in namen einfallen lassen. deswegen habe ich meinen genommen ^^
also dann, viel spaß beim lesen.
„Wo, wo bin ich?“, fragte sich Mitchel, als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte. Er befand sich in eine Art Keller. Über ihn war ein riesiges Loch, in das man nicht sehen konnte, wo es hinführte.
„Bin ich von da oben herunter gefallen? Und wo bin ich hier gelandet.“
Der Keller war nur sehr schwach beleuchtet, so dass sich Mitchel nur sehr schwer zu Recht finden konnte. Nach wenigen Minuten, die er auch gebraucht hat, um sich zu erholen, gewöhnte sich sein Augenlicht allmählig an die Dunkelheit. Überall waren Spinnweben und alte Möbel, die niemand mehr gebrauchen konnte.
„Mal sehen, ob ich hier noch etwas finde, das ich später mal gebrauchen könnte aber erst einmal sollte ich ein Ausgang finden.“
Nach ein paar Abzweigungen und langen Gängen, fand er schließlich eine Treppe, die in ein höheres Stockwerk führte. Mitchel griff nach dem Türgriff und versuchte die alte Tür zu öffnen. Egal wie er es anstellte, die Tür ging nicht auf.
„Verdammt! Das kann doch nicht wahr sein. Es muss doch einen Weg geben, diese dumme Holztür zu öffnen.“
Er stämmte sich mit seiner ganzen Kraft gegen die alte, morsche Tür und trat ein paar Mal dagegen. Als er sich noch ein paar Mal gegen die Tür warf, gab sie schließlich nach und brach auf.
Das Licht auf der anderen Seite der Tür war für ihn so hell, dass sich Mitchel die Augen zu halten musste. Nach wenigen Sekunden und kurzem blinzeln, stellte er fest, das er sich in einem großen Speisesaal befand. Der Raum war einfach nur riesig. Selbst die Fenster waren mehr als sechs Meter hoch. Wenn es nicht gerade Nacht gewesen wäre, dann hätte man bestimmt einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Ländereien gehabt. In der Mitte des Raumes war ein großer Esstisch. Er war knapp zehn Meter lang und drei Meter breit. Außer Geschirr, war jedoch nichts gedeckt. Kein Essen und kein zu Trinken und alles glänzte, als hätte man es nie benutzt. Mitchel schweifte mit seinen Blicken durch den gesamten Raum.
„Nichts ungewöhnliches.“, dachte er sich, als er eine Frau sah, die ihn von weitem anstarrte. Ihrer Kleidung nach, war sie ein Dienstmädchen. Nur war ihr Kleid an mehreren Stellen zerrissen, was irgendwie überhaupt nicht zu dem fein gedeckten Tisch passte. Ohne auch nur eine Bewegung zu machen, blickte sie ihn mit einem durchdringenden Blick an. Mitchel hatte wieder ein mulmiges Gefühl, genau dasselbe, wie er bei der unbekannten Frau hatte, die die roten Rosen gegossen hatte.
Re: MiniRoman:Schloss Draco
pga - 13.05.2008, 21:14
das handwerkliche ist ok, aber der text wäre mir etwas sachlich. dafür ist dieser text sehr einfach geschrieben und man erkennt klar die anfänge eines "roten fadens".
:)
Re: MiniRoman:Schloss Draco
jo3 - 21.05.2008, 12:36
.... und wie geht es weiter?...
Re: MiniRoman:Schloss Draco
Folken - 21.05.2008, 15:52
oh sry, habe dieses forum eigentlich schon vergessen. trakath hat mich erst wieder darauf gebracht, das ich hier mal etwas geposted hätte *g*
egal, so geht die geschichte weiter:
„Vielleicht ist ja diese Frau gesprächiger?“, dachte er sich und lief langsam auf das Dienstmädchen zu.
„Entschuldigung, Miss. Ich glaub ich hab mich hier verlaufen und würde gerne wieder gehen.“
Die Frau blieb immer noch stehen und reagierte überhaupt nicht auf das, was er sagte.
„Ich bin hier mit noch zwei anderen Personen angekommen. Eine Frau und noch ein Mann. Haben sie sie zufällig gesehen.“
Wieder schenkte ihm diese Frau keine Beachtung. Sie starrte ihn einzig und allein in seine Augen. Als Mitchel ihr immer näher kam, bemerkte er, dass sie eine große Ähnlichkeit mit der Frau hatte, die er bei diesen Rosen kennengelernt hatte. Dieses Putzmädchen war mehr als nur blass. Teilweise hing ihr sogar die Haut von den Knochen.
„Miss? Geht es ihnen gut?“
Plötzlich sprintete die Frau mit einer extrem hohen Geschwindigkeit auf ihn zu. Mitchel hatte nicht die Zeit aus zu weichen. Seine einzige Reaktion war es, das er sie auffing und seitlich wegschleuderte, als sie auf ihn zu stürmte. Das Dienstmädchen krachte gegen einen Stuhl, welcher daraufhin zerbrach. Sie stand jedoch so schnell wieder, wie sie auch hingefallen war. Der ahnungslose Mitchel konnte dies alles nicht verstehen und kommentierte seine Verwirrung mit:
„Was zum ...“
Wie ein Puma, der gerade zum Sprung ausholte, bewegte sich die Frau auf ihn zu. Als sie jedoch diesen Sprung auf Mitchel ansetzen wollte, hörte sie abrupt auf. Mit hektischen Blicken musterte sie die Umgebung, als ob sie etwas wittern würde. Mitchel selbst bemerkte nichts, als plötzlich die Tassen und Teller auf dem Tisch anfingen zu vibrieren
„Ein Erdbeben? Nein doch nicht hier in Rumänien.“
Das Beben wurde immer unregelmäßiger, dafür aber immer stärker. Es schien so, las ob es auf sie zu kam. Das Dienstmädchen war so mit dem Beben beschäftigt, das sie Mitchel nicht mehr beachtete. Auf einem Schlag wurde es ruhig und das Beben verschwand. Für Mitchel war es ein wenig zu ruhig aber für das Dienstmädchen war es wieder Grund genug, sich um Mitchel zu kümmern. Wieder verkrampfte sie ihren Körper, damit sie jeden Moment blitzartig zuschlagen konnte. Als sie zum Sprung ansetzen wollte, wurde sie schon wieder von etwas aufgehalten. Sie bemerkte, wie ein wenig Putz von der Decke bröselte. Als sie nach oben blickte und nichts weiter sah, stürzte über ihr die Decke ein. Mitchel sah, wie ein großer Schatten auf das Dienstmädchen fiel, jedoch war es ihm durch den aufgewirbelten Staub vergönnt, einen genaueren Blick zu erhalten, wer oder was da gerade von der Decke kam. Er hörte nur den Aufprall, als er sich schnell von der Unfallstelle entfernte. Er hätte es locker bis zur Tür schaffen können aber seine Neugierde war zu groß. Gespannt blickte er zurück und versuchte zu sehen, was passiert ist. Plötzlich schoss aus dem Nebel die Frau heraus und rannte in Mitchel´s Richtung. Mehr als ein paar Meter kam sie jedoch nicht, als sie etwas am Bein packte und wieder zurück in die Staubwolke zog. Mitchel konnte sich nur anhand von den Geräuschen ein Bild davon machen, was da vor sich ging. Er hörte etwas, das so klang, als würde man Fleisch in Stücke reißen und als ob man Knochen brechen würde. Alles menschliche in Mitchel sagte ihm, er soll schnell umkehren und wegrennen aber seine Neugierde war stärker, so das er einfach nur da stand und in die Wolke blickte. Ein merkwürdiges Objekt kam auf Mitchel zu geflogen und landete vor ihm auf dem Boden. Er blickte nach unten und sah den Kopf des Dienstmädchens. Nur konnte man nicht mehr viel erkennen, da die eine Hälfte des Gesichtes und der komplette Unterkiefer fehlten. Er kämpfte damit, sich nicht zu übergeben, als er ein tiefes Grollen aus der Wolke hörte. Erstarrt vor Angst, zitterte er am ganz Körper, als ein großer Schatten direkt aus dem Nebel kam und mit langsamen aber mit lauten Schritten auf Mitchel zu lief. Der Nebel um dieser Kreatur lichtete sich und Mitchel konnte langsam erkennen, wie es aussah. Knapp drei Meter vor Mitchel blieb das Wesen stehen. Er konnte genau erkennen, wie es aussah. Es hatte eine Ähnlichkeit mit einem Wolf, nur ging er auf zwei Beinen. Er war bestimmt so um die zweimeterfünzig hoch und sein Körper war übersät von angeschwollenen Muskeln. Allein der Unterarm von diesem Wolfgeschöpf war dicker, als Mitchel´s Oberschenkel. Mit schwerem Atem neigte sich der Kopf des Wolfes in Mitchel´s Richtung. Nach heftigem ein- und ausatmen, welches Mitchel als „schnüffeln“ interpretierte, ging der Wolf einige Schritte zurück und verschränkte seine Arme. Plötzlich umgab den Wolf ein merkwürdig helles Licht. Es war so hell und grell, das Mitchel sich die Augen zuhalten musste. Er blinzelte wieder kurz auf, als das Licht verschwunden war und es wieder normal in dem Zimmer aussah. Zu Mitchel´s Überraschung stand vor ihm ein junger Mann.
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