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Re: definition der kaufsucht
nemisis - 09.02.2006, 22:19definition der kaufsucht
Definition der Kaufsucht
Kaufsucht nennt man das süchtige Kaufen von Konsumgütern und Dienstleistungen. Es findet in der Regel eher anfallsweise als permanent statt; zwischen den Anfällen können längere Zeitabstände liegen, mehrere Tage oder auch ein bis zwei Wochen. Es handelt sich um eine stoffungebundene Sucht, die anderen Süchten wie z.B. Drogen- Alkohol-, Esssucht oder Arbeitssucht in der Entstehungsgeschichte und den Beschreibungsmerkmalen stark ähnelt.
Suchtobjekt ist das Kaufen selbst, nicht das Konsumieren der gekauften Güter. Die Produkte werden nicht um ihres Gebrauchswertes willen gekauft. Sie werden gekauft, weil das Kaufen eine kompensatorische Funktion hat, also um ein Autonomiedefizit zu kompensieren. Als Kaufsucht wird die Abhängigkeit vom kompensatorischen Kaufen bezeichnet. Der Kaufsüchtige hat keine nichtkompensatorischen Alternativen. Kaufsüchtige benutzen das Kaufen, um sich externe Bestätigung für ihren unsicheren Selbstwert und Abschirmung vor ihren unguten Gefühlen, resultierend aus der zugrunde liegenden Autonomiestörung, zu verschaffen.
Von süchtigem Kaufverhalten kann erst gesprochen werden, wenn die vier Merkmale - ein als unwiderstehlich erlebter Drang, die Abhängigkeit von Suchtobjekten bis hin zum Verlust der Selbstkontrolle, die Tendenz zur Dosissteigerung und das Auftreten von Entzugserscheinungen - im Kaufverhalten klar ausgeprägt sind.
Häufig tritt die Kaufsucht abwechselnd oder gleichzeitig mit anderen Süchten wie beispielsweise der Esssucht oder der Alkoholsucht auf (vgl. Schellhorn, Reisch und Raab, 1996, S. 24 und 46; Neuner und Reisch, 2002, S. 3; Raab, 2000, S. 148).
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