alkohol+durschnittswert

antidrogen.info
Verfügbare Informationen zu "alkohol+durschnittswert"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Wessnix - fix - ®0tzZz BUb_Kiste Cola - Anonymous - schimmel
  • Forum: antidrogen.info
  • Forenbeschreibung: Sammlungsforum
  • aus dem Unterforum: Beiträgeforum
  • Antworten: 11
  • Forum gestartet am: Freitag 03.02.2006
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: alkohol+durschnittswert
  • Letzte Antwort: vor 17 Jahren, 20 Tagen, 1 Stunde, 39 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "alkohol+durschnittswert"

    Re: alkohol+durschnittswert

    Wessnix - 09.02.2006, 11:18

    alkohol+durschnittswert
    Alkohol als Gesellschaftsproblem

    Alkoholismus zählt zu den größten gesellschaftlichen Problemen in Deutschland. Jeder Deutsche konsumiert pro Jahr mehr als 10 Liter reinen Alkohols. Während bei den Erwachsenen der Trend vom Bier zum Wein geht, waren bei Jugendlichen zuletzt Mixgetränke aus Spirituosen und Limonade ("Alcopops") der Renner. Der Anteil dieser Getränke nimmt aber seit der letzten Getränkesteuerreform wieder ab. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen schätzt die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland auf 1,5 Millionen. 2,4 Millionen sind durch Alkoholmissbrauch gefährdet. Insgesamt konsumieren 7,8 Millionen Deutsche Alkohol auf riskante Weise. Der Grat zwischen Genuss und Gefahr ist schmal: Schon wer täglich einen Liter Bier trinkt, riskiert alkoholabhängig zu werden oder alkoholbedingte Organschäden zu bekommen. 30 bis 40 Gramm reiner Alkohol für Männer und 20 Gramm täglich für Frauen gelten als Grenze für körperliche Folgeerkrankungen.

    42.000 Todesfälle sind jährlich in Zusammenhang mit Alkohol zu beklagen. Das entspricht einem Flugzeugabsturz einer mittelgroßen Maschine an jedem Tag des Jahres! Alkohol hat schon zahlreiche Familien zerstört. Jede sechste Kündigung in Deutschland erfolgt auf Grund von Alkoholmissbrauch. Rund ein Viertel aller Arbeitsunfälle sind auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Nicht zu vergessen sind Hunderte von Opfern im Straßenverkehr. Die wirtschaftlichen Kosten, die durch die Schäden des Alkoholkonsums verursacht werden, werden auf 40 Milliarden Euro pro Jahr gechätzt.



    Re: alkohol+durschnittswert

    Wessnix - 09.02.2006, 11:22


    Der Blutalkoholspiegel ist abhängig von:
    -der Alkoholmenge
    -der Art des Alkohols (z. B. Schnaps oder Wein)
    -in welchem Zeitraum getrunken wurde
    -ob auch gegessen wurde
    -Alter
    -Geschlecht
    -Gewicht



    Re: alkohol+durschnittswert

    Wessnix - 09.02.2006, 11:24

    sex+alkohol
    Wie wirkt der Alkohol abhängig von der Dosis?

    Kleine Mengen an Alkohol wirken sexuell anregend. Bekanntlich hat Alkohol einen enthemmenden Effekt und steigert dadurch die Lust. In einem Bericht in "Sexualmedizin" wird beschrieben, dass kleine Mengen an Alkohol bei Frauen den Testosteronspiegel ansteigen lassen, was mit einer Verstärkung des Lustgefühls einhergeht.

    Wer die "positiven" Effekte des Alkohols nutzen möchte, zugleich aber nichts von der sexuellen Energie einbüßen will, sollte den Konsum auf etwa 0,5 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht beschränken. Das bedeutet z. B. für einen 75 Kilogramm schweren Mann, er sollte nicht ganz zwei Viertel Weißwein trinken.

    Bei einer größeren Alkoholmenge wird die Aussprache "nuschelig". Es treten leichte Störungen in der Koordination auf. Die Sexualität kann aggressiver und rücksichtsloser werden. Um den Orgasmus zu erreichen, braucht es eine stärkere Stimulation. Manchmal wird man auch nur müde und schläft vorzeitig ein.

    Durch große Mengen Alkohol werden die Bewegungen unbeholfen und taumelig. Frauen und auch Männer haben in diesem Stadium der Trunkenheit Probleme, den Orgasmus zu erreichen. Auch die Erektionsfähigkeit kann leiden. Es gilt: Der Geist ist willig, aber der Körper macht schlapp.

    Wird extrem viel Alkohol getrunken, ist man nicht mehr in der Lage, zusammenhängend zu denken und gezielt aktiv zu sein. Die Sexualität wird unmöglich, die Erektion zu halten ist meistens unmöglich und ein Orgasmus wird nicht erreicht.

    Wenn man über einen längeren Zeitraum große Mengen Alkohol konsumiert oder die krankhafte Form, also den Alkoholismus, erreicht hat, verringert sich das Verlangen nach Sex. Die sexuelle Leistungsfähigkeit kann sogar dauerhaft beeinträchtigt sein.



    Re: alkohol+durschnittswert

    Wessnix - 09.02.2006, 11:25

    und noch was zu sex+alkohol
    Weshalb führt der Alkohol unter anderem zu sexuellen Problemen?

    Bei nicht regelmäßigem Alkoholgenuss sind die sexuellen Störungen und die allgemeinen körperlichen Veränderungen nach Abnahme des Blutalkoholspiegels wieder rückläufig.

    Bei stetigem Alkoholkonsum entstehen im Körper Veränderungen, die zu dauerhaften Schäden führen. Es kommt zu Persönlichkeits-, Gehirn- und Nervenveränderungen sowie zu den bekannten Leberschäden (Zirrhose), Erkrankungen des Herzens etc.

    Die Sexualität wird zur Nebensache, und die körperliche Leistungsfähigkeit in der Sexualität ist reduziert oder überhaupt nicht mehr vorhanden.

    Alkohol wirkt als Nervengift und greift das Gehirn an. Der körperliche Stoffwechsel verändert sich durch die Leberschäden, das Zusammenspiel der Sexualhormone kommt aus dem Gleichgewicht.

    Auch die dem Alkoholismus zugrunde liegende seelische Störung kann sich auf die Lust bzw. Potenz auswirken.



    Wie kann sich die Sexualität wieder normalisieren?

    Im Falle der Alkoholkrankheit ist die gestörte Sexualität nur ein Symptom. Es reicht nicht, diese Funktionsstörung zu behandeln, sondern vordringlich das Alkoholproblem. Dies erfolgt in der schwierigen und sehr lange dauernden Therapie des Alkoholismus. An erster Stelle steht hier die Einsicht des Betroffenen, alkoholkrank zu sein.

    Informationen zur Therapie erhält man bei den Anonymen Alkoholikern bzw. beim Hausarzt. Alkohol ist eine Droge, die nicht nur den Geist süchtig macht, sondern auch den Körper. Es ist daher ratsam, eine Entziehungskur nach der Entgiftung des Körpers durchzuführen. Die Entzugserscheinungen können durch Medikamente gelindert werden. Eine psychologische Betreuung, die auch die Partnerin/den Partner einschließen muss, ist die Basis für jede andere Therapie. Häufig lösen sich auch die sexuellen Probleme, wenn die Sucht erfolgreich behandelt wird.



    Re: alkohol+durschnittswert

    fix - 09.02.2006, 21:23


    ich hab dazu auch was gfunden:
    ALKOHOL

    Einführung
    Der Alkohol ist dem Menschen von altersher bekannt. Kein anderes Genussmittel erfreute sich über Jahrtausende so nachhaltiger Beliebtheit wie die alkoholischen Getränke, und dies trotz der seit langem bekannten Gefahren und gesundheitlichen Folgen. Das hartnäckige Festhalten an den überkommenen Trinkgewohnheiten lässt vermuten, dass elementare Empfindungen und Wunschvorstellungen durch das Alkoholtrinken angesprochen werden. Anders lässt es sich wohl kaum erklären, dass der Alkoholgebrauch bereits vor tausenden von Jahren so große Verbreitung fand und sich daran bis heute, trotz des tiefgreifenden sozialen und kulturellen Wandels, nicht geändert hat.

    Vergeblich versuchten die Völker seit Jahrtausenden, sich durch allgemein verbindliche Trinksitten und Riten vor den Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums zu schützen. Das Bemühen um Schadensbegrenzung erwies sich als unzureichend, nicht zuletzt durch die wachsende Massenproduktion, durch das breite Angebot und durch die Preiswürdigkeit alkoholischer Getränke.

    Alkoholische Getränke spielen wegen ihrer anregenden und stimmungsbelebenden Wirkung als Genussmittel eine beherrschende Rolle. Das Gefahrenpotential, das sich im Alkohol als Rauschmittel und als Suchtmittel verbirgt, wird zwar in Fachkreisen hinlänglich erkannt, in der breiten Bevölkerung aber unterschätzt.

    Begriffsbestimmung und Wirkung
    Alkohol (Äthylalkohol C2 H5 OH) entsteht durch die alkoholische Gärung, bei der Zucker in Alkohol und Kohlendioxid gespalten wird. Alkohol wirkt in Bier, Wein, Sekt oder Spirituosen.

    Die akute Wirkung von Alkohol hängt von der konsumierten Menge ab. Bei geringeren Konsummengen wirkt Alkohol eher anregend, aktivitäts- und kommunikationsfördernd; beim Konsum größerer Mengen kommt es häufig zu einer emotionalen "Abschottung", zum Teil verbunden mit Aggression und Gewalt.

    Forschungen zu langfristigen Effekten von Alkohol stellen übereinstimmend fest, dass bei langfristigem massiven Alkoholkonsum ein erhöhtes Krebsrisiko von Mund und Rachen besteht und entzündliche Reizungen der Magenschleimhaut hervorgerufen werden können. 80% aller Leberschädigungen in westlichen Ländern sind Folge exzessiven Alkoholkonsums. Schäden infolge von Alkohol finden sich in Nerven und Muskeln (alkoholische Polyneuropathie, cerebrale Krampfanfälle, Korsakow-Syndrom).

    Alkoholkonsum in Deutschland
    Heute ist der Alkohol in fast allen Ländern der Welt das Suchtmittel Nummer eins. Deutschland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Alkoholkonsum in der Welt, hinter Luxemburg, Frankreich und Portugal. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung hat jeder Bundesbürger 1995 im statistischen Mittel 11,2 l reinen Alkohol zu sich genommen. Der Verbrauch von Alkoholgetränken war 1997 mit 160,2 Litern pro Kopf abermals rückläufig (1996: 160,9 Liter), wenngleich mit vermindertem Tempo. Gleichwohl liegt Deutschland hinsichtlich des Alkoholkonsums nach wie vor in der Spitzengruppe sämtlicher Länder der Welt.

    Konsumenten, Missbraucher, Abhängige
    Altersgruppen 18-59 J. 18-69 J. (Hochrechnung)
    Riskanter Konsum, insgesamt 7,8 Mio. (16%) 9,3 Mio.
    davon missbräuchlicher Konsum 2,4 Mio. (5%) 2,7 Mio.
    davon abhängiger Konsum 1,5 Mio. (3%) 1,6 Mio
    (Quelle: Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen in Deutschland, Schriftenreihe des BMG. Band 128, Nomos-Verlag, 2000)
    Gebrauch, Mißbrauch und Abhängigkeit - Suchtentwicklung
    Was die eben genannten abstrakten Zahlen für die Gesundheit der Bevölkerung bedeuten, das läßt sich am ehesten erahnen, wenn man eine Beziehung herstellt zu der Alkoholtrinkmenge, die von der WHO bereits als gesundheitsschädlich eingestuft wird. Läßt man die Kinder unberücksichtigt und bezieht sich nur auf die Bevölkerung ab 15 Jahren, dann ergibt sich -statistisch gesehen- eine durchschnittliche Alkoholtrinkmenge von 36,7 g reinem Alkohol. Dieser Durchschnittswert liegt bedenklich hoch, denn der Grenzwert der gesundheitsschädigenden Trinkmenge liegt nach der WHO für Männer bei einem täglichen Alkoholkonsum von 40 g und für Frauen von nur 20 g. Berücksichtigt man außerdem den großen Anteil von nicht oder kaum Alkohol trinkenden Menschen in der Bevölkerung, dann läßt sich allein aus den statistischen Zahlen (1995: 11,2l reiner Alkohol pro Kopf) auf eine erhebliche Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung schließen, denn der Alkoholkonsum liegt bei einem großen Teil der Bevölkerung über der kritischen Trinkgrenze einer Gesundheitsgefährdung.

    Die Grenzen zwischen dem in unserer Kultur anerkannten Gebrauch der Droge Alkohol als Genußmittel und ihrem Mißbrauch sind eigentlich recht klar. Aber sie sind der Bevölkerung weitgehend unbekannt. Außerdem sind die Grenzen mehr an Gesundheitsrisiken als am tatsächlichen Umgang mit Alkohol orientiert. Da derartige Risiken nicht für alle gleich sind und der tatsächliche Umgang stark von der offiziellen Norm abweicht, reagieren viele Leute ungläubig, wenn man ihnen sagt, daß Mißbrauch von Alkohol dann vorliegt wenn

    zu unpassender Gelegenheit (Autofahren, Arbeit, Sport, Schwangerschaft)
    bis zum Rausch
    zur Besserung einer gestörten seelischen Befindlichkeit ("Seelentröster")
    langfristig übermäßig, (d.h. für Männer täglich mehr als 40 g, für Frauen mehr als 20 g Alkohol)
    getrunken wird.

    Wer zuviel von einer Droge zu sich nimmt, ist suchtkrank. So einfach ist die Antwort aber nicht, denn nicht jeder Mensch reagiert auf eine bestimmte Menge des Suchtmittels in gleicher Weise. Außerdem gehen Gebrauch, Mißbrauch und Abhängigkeit fließend ineinander über und die Grenzziehung dazwischen sind erstens wenig exakt und zweitens wenig bekannt. Der Betreffende selbst bemerkt die Entwicklung meistens nicht, denn Abhängigkeit ist keine Alles-oder-Nichts-Entscheidung. Deshalb hat man sich darauf geeinigt, die Abhängigkeit anhand der Folgen des Suchtmittelgebrauches zu bestimmen:

    Abhängig von Suchtmitteln ist jeder, der die Einnahme des Suchtmittels nicht beenden kann, ohne das unangenehme Zustände körperlicher oder seelischer Art auftreten, oder der doch immer wieder so viel von dem Suchtmittel zu sich nimmt, daß es ihn selbst oder andere schädigt.
    Man muß also nicht täglich oder in Unmengen Suchtmittel zu sich nehmen, um abhängig zu sein.

    Alkoholiker sind Menschen, bei denen das Trinken zu psychischer und/oder körperlicher Abhängigkeit von der Droge Alkohol geführt hat. Es sind Menschen, die weder das Trinken dauerhaft kontrollieren noch einschätzen können, wie sie sich verhalten, wenn sie einmal zu trinken begonnen haben. Sie verspüren zumindest zeitweise ein unwiderstehliches Verlangen nach Alkohol, das in ihrem Leben immer mehr an Bedeutung gewinnt. Alkoholiker sind Menschen, die zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben angefangen haben zu trinken, so wie es jeder tut, der in Gesellschaft trinkt. Mit der Zeit jedoch ist das Trinken für sie nicht eine Frage der freien Entscheidung, sondern es wird zu einem Zwang.

    Zum Trinkverhalten
    Es gibt kein bestimmtes Verhaltensmuster, das als typisch für einen Alkoholiker bezeichnet werden könnte. Alkoholiker zeigen oft ganz unterschiedliche Arten von Trinkverhalten mit ganz verschiedenen Folgen. Manche Alkoholiker trinken täglich, andere in bestimmten Abständen, und bei manchen vergeht eine lange Zeit bis zum nächsten Rausch. Einige trinken Unmengen an Alkohol, andere wiederum nicht. Manche Alkoholiker trinken nur Bier, manche nur Wein und einige nur Schnaps. Während Alkoholismus bei einigen Menschen schon in jungen Jahren auftritt, entwickelt er sich bei anderen über eine Reihe von Jahren hinweg. Deshalb gibt es streng genommen auch nicht den Alkoholismus, sondern viele Alkoholismen.
    Der Allgemeinarzt Jellinek hat in den 60er Jahren versucht die verschiedenen Typen des Alkoholsyndroms festzulegen:

    Alpha-Trinker: Konflikt- und Erleichterungstrinker
    Beta-Trinker: Gelegenheitstrinker
    Gamma-Trinker: Süchtiger Trinker
    Delta-Trinker: Spiegeltrinker
    Epsilon-Trinker: Quartalsäufer

    Psychische und körperliche Abhängigkeit
    Die körperliche Abhängigkeit ist die Folge eines häufigen Suchtmittelgebrauches und der dadurch entstandenen allmählichen Anpassung des Körpers an diese Mittel (Toleranzentwicklung). Dies führt dazu, daß der Körper den Alkohol braucht, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Das Körpergefühl ist erst dann normal, wenn das Suchtmittel im Körper vorhanden ist.

    Psychisch abhängig ist jemand dann, wenn der Suchtmittelgebrauch zum vorherrschenden Mittel für die Herstellung von Wohlbefinden und für die Bewältigung von Belastungen und Verstimmungen geworden ist.

    Die daraus entstehende gefühlsmäßige Bindung an das Suchtmittel hält weitaus länger an als die körperliche Abhängigkeit. Die körperliche Abhängigkeit läßt sich meist in ein- bis dreiwöchigen Entzug beseitigen. Die Entwöhnung von der psychischen Abhängigkeit dauert hingegen im allgemeinen zwei Jahre, bis sie stabilisiert ist.

    Wirtschaftliche Bedeutung und soziale und gesundheitliche Folgen von Alkohol für die deutsche Bevölkerung
    Die starke Verbreitung des Suchtmittels Alkohol führt zu schweren gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Schäden der Bevölkerung. Etwa 2,5 Millionen Menschen sind in der Bundesrepublik Deutschland an einer Alkoholabhängigkeit erkrankt, davon etwa 90.000 in Mecklenburg-Vorpommern. Jährlich sterben rund 40.000 Menschen in Deutschland an alkoholbedingten Krankheiten, und es werden jährlich etwa 2200 Säuglinge mit alkoholbedingten Fehlbildungen geboren von Müttern, die in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben.
    Indirekt sind aber weitaus mehr Menschen betroffen als die statistischen Zahlen aussagen, denn mitbetroffen ist das gesamte soziale Umfeld eines Alkoholabhängigen in der Familie oder am Arbeitsplatz. Ausgehend von 90.000 Alkoholkranken in Mecklenburg-Vorpommern wird die Zahl der mitbetroffenen Familienangehörigen auf 350.000 geschätzt. Den Familien drohen Arbeitslosigkeit, sozialer Abstieg und konflikthafte Beziehungen bis hin zur Gewaltanwendung.

    Eine nicht unerhebliche Last haben ebenso die Betriebe zu tragen. Im betrieblichen Bereich wird ein durchschnittlicher Anteil alkoholabhängiger Mitarbeiter von rund 5% angenommen. Letztendlich sind aber wir alle mitbetroffen, indem wir für die hohen volkswirtschaftlichen Folgekosten durch alkoholbedingte Arbeitsausfälle, Produktionsmängel, Unfälle, Beratung und Behandlung aufkommen müssen, die in Deutschland auf rund 60 Milliarden geschätzt werden.

    Eine weitere besorgniserregende Randerscheinung des starken Alkoholtrinkens ist die daraus entstehende Kriminalität. Der Zusammenhang zwischen Alkoholbeeinflussung und erhöhter Gewaltbereitschaft wird durch die Kriminalstatistiken eindrucksvoll belegt. Jedes vierte Gewaltdelikt wurde 1995 von Tatverdächtigen unter Alkoholeinfluß begangen. Nahezu jede zweite Tötung geschieht unter Alkoholeinfluß.

    Anteil der Straftaten unter Alkoholeinfluß (in Prozent) an der Gesamtzahl der jeweiligen Straftaten
    Straftat 1994 1995
    Gefährliche/schwere Körperverletzung 29,0% 27,5%
    Vergewaltigung 29,1% 32,4%
    Raubmord 32,0% 32,7%
    Sexualmord 33,0% 35,0%
    Körperverletzung mit tödlichem Ausgang 37,6% 38,0%
    Totschlag 39,2% 38,8%
    Gewaltkriminalität insgesamt 26,9% 25,0%
    Widerstand gegen die Staatsgewalt 57,9% 56,3%



    Re: alkohol+durschnittswert

    fix - 09.02.2006, 22:18


    Legale Drogen sind weiterhin das größte Problem
    Über 200 000 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr an den Folgen des Konsums von Nikotin und Alkohol
    BERLIN (sul). Nikotin und Alkohol bleiben in Deutschland Suchtmittel Nummer Eins. 140 000 Menschen sterben jährlich am Tabakkonsum. 73 000 Todesfälle stehen in Verbindung mit Alkohol. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in ihrem Jahrbuch Sucht 2003, das sie jetzt in Berlin vorgestellt hat.

    Demnach leiden deutlich mehr Menschen an den gesundheitlichen Folgen von Nikotin- und Alkoholkonsum als an den Konsequenzen von Medikamentenmißbrauch und dem Konsum illegaler Drogen.

    Besorgniserregend ist besonders der Tabakkonsum von Kindern, zeigt die Statistik der DHS: Im Durchschnitt fangen Kinder im Alter von knapp 14 Jahren an zu rauchen. Außerdem scheint exzessives Rauschtrinken gerade bei Jugendlichen beliebt zu sein.

    Darauf reagiert die Bundesregierung mit Präventionsprogrammen. Besonders den frühen und übermäßigen Tabak- und Alkoholkonsum von Kindern will die Drogenbeauftragte Marion Caspers-Merk in den Griff bekommen.

    Noch in diesem Jahr startet ein Modellprojekt, das Jugendliche vom exzessiven Trinken abhalten soll. Außerdem wird die Neuregelung des Jugendschutzgesetzes dazu führen, daß weniger Kinder zum Glimmstengel greifen. Das hofft zumindest die Drogenbeauftragte.

    Ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung steht auch der Kampf gegen den Medikamentenmißbrauch. Nach Schätzungen von Professor Gerd Glaeske von der Universität Bremen leiden in Deutschland 1,5 Millionen Menschen unter Arzneimittelabhängigkeit.

    Beim Thema Drogen klafft zwischen Wissen und Handeln im übrigen eine Lücke. Die Deutschen gehen zwar immer sensibler mit dem Thema Sucht um, stellte die DHS fest. Aber Drogen und Suchtmittel aller Art werden weiterhin sehr stark konsumiert.



    Re: alkohol+durschnittswert

    ®0tzZz BUb_Kiste Cola - 24.02.2006, 10:55


    bringt uns nix... mir müssen daraus ein text amchen wo nicht zulang ist un alle infos hat, der peter un ich werden uns nun an die arbeit machen un eure texte überarbeiten = zusammenschreiben , der vollstaendige text ist spaetestens morgen on!



    Re: alkohol+durschnittswert

    Anonymous - 24.02.2006, 11:14


    ®0tzZz BUb_Kiste Cola hat folgendes geschrieben: bringt uns nix... mir müssen daraus ein text amchen wo nicht zulang ist un alle infos hat, der peter un ich werden uns nun an die arbeit machen un eure texte überarbeiten = zusammenschreiben , der vollstaendige text ist spaetestens morgen on!



    Infos zum Thema Alkohol:

    Alkohol als Gesellschaftsproblem

    Alkoholismus zählt zu den größten gesellschaftlichen Problemen in Deutschland. Jeder Deutsche konsumiert pro Jahr mehr als 10 Liter reinen Alkohols. Während bei den Erwachsenen der Trend vom Bier zum Wein geht, waren bei Jugendlichen zuletzt Mixgetränke aus Spirituosen und Limonade ("Alcopops") der Renner. Der Anteil dieser Getränke nimmt aber seit der letzten Getränkesteuerreform wieder ab. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen schätzt die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland auf 1,5 Millionen. 2,4 Millionen sind durch Alkoholmissbrauch gefährdet. Insgesamt konsumieren 7,8 Millionen Deutsche Alkohol auf riskante Weise. Der Grat zwischen Genuss und Gefahr ist schmal: Schon wer täglich einen Liter Bier trinkt, riskiert alkoholabhängig zu werden oder alkoholbedingte Organschäden zu bekommen. 30 bis 40 Gramm reiner Alkohol für Männer und 20 Gramm täglich für Frauen gelten als Grenze für körperliche Folgeerkrankungen.

    42.000 Todesfälle sind jährlich in Zusammenhang mit Alkohol zu beklagen. Das entspricht einem Flugzeugabsturz einer mittelgroßen Maschine an jedem Tag des Jahres! Alkohol hat schon zahlreiche Familien zerstört. Jede sechste Kündigung in Deutschland erfolgt auf Grund von Alkoholmissbrauch. Rund ein Viertel aller Arbeitsunfälle sind auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Nicht zu vergessen sind Hunderte von Opfern im Straßenverkehr. Die wirtschaftlichen Kosten, die durch die Schäden des Alkoholkonsums verursacht werden, werden auf 40 Milliarden Euro pro Jahr gechätzt.


    Der Blutalkoholspiegel ist abhängig von:
    -der Alkoholmenge
    -der Art des Alkohols (z. B. Schnaps oder Wein)
    -in welchem Zeitraum getrunken wurde
    -ob auch gegessen wurde
    -Alter
    -Geschlecht
    -Gewicht

    Wie wirkt der Alkohol abhängig von der Dosis?

    Kleine Mengen an Alkohol wirken sexuell anregend. Bekanntlich hat Alkohol einen enthemmenden Effekt und steigert dadurch die Lust. In einem Bericht in "Sexualmedizin" wird beschrieben, dass kleine Mengen an Alkohol bei Frauen den Testosteronspiegel ansteigen lassen, was mit einer Verstärkung des Lustgefühls einhergeht.

    Wer die "positiven" Effekte des Alkohols nutzen möchte, zugleich aber nichts von der sexuellen Energie einbüßen will, sollte den Konsum auf etwa 0,5 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht beschränken. Das bedeutet z. B. für einen 75 Kilogramm schweren Mann, er sollte nicht ganz zwei Viertel Weißwein trinken.

    Bei einer größeren Alkoholmenge wird die Aussprache "nuschelig". Es treten leichte Störungen in der Koordination auf. Die Sexualität kann aggressiver und rücksichtsloser werden. Um den Orgasmus zu erreichen, braucht es eine stärkere Stimulation. Manchmal wird man auch nur müde und schläft vorzeitig ein.

    Durch große Mengen Alkohol werden die Bewegungen unbeholfen und taumelig. Frauen und auch Männer haben in diesem Stadium der Trunkenheit Probleme, den Orgasmus zu erreichen. Auch die Erektionsfähigkeit kann leiden. Es gilt: Der Geist ist willig, aber der Körper macht schlapp.

    Wird extrem viel Alkohol getrunken, ist man nicht mehr in der Lage, zusammenhängend zu denken und gezielt aktiv zu sein. Die Sexualität wird unmöglich, die Erektion zu halten ist meistens unmöglich und ein Orgasmus wird nicht erreicht.

    Wenn man über einen längeren Zeitraum große Mengen Alkohol konsumiert oder die krankhafte Form, also den Alkoholismus, erreicht hat, verringert sich das Verlangen nach Sex. Die sexuelle Leistungsfähigkeit kann sogar dauerhaft beeinträchtigt sein.


    Weshalb führt der Alkohol unter anderem zu sexuellen Problemen?

    Bei nicht regelmäßigem Alkoholgenuss sind die sexuellen Störungen und die allgemeinen körperlichen Veränderungen nach Abnahme des Blutalkoholspiegels wieder rückläufig.

    Bei stetigem Alkoholkonsum entstehen im Körper Veränderungen, die zu dauerhaften Schäden führen. Es kommt zu Persönlichkeits-, Gehirn- und Nervenveränderungen sowie zu den bekannten Leberschäden (Zirrhose), Erkrankungen des Herzens etc.

    Die Sexualität wird zur Nebensache, und die körperliche Leistungsfähigkeit in der Sexualität ist reduziert oder überhaupt nicht mehr vorhanden.

    Alkohol wirkt als Nervengift und greift das Gehirn an. Der körperliche Stoffwechsel verändert sich durch die Leberschäden, das Zusammenspiel der Sexualhormone kommt aus dem Gleichgewicht.

    Auch die dem Alkoholismus zugrunde liegende seelische Störung kann sich auf die Lust bzw. Potenz auswirken.



    Eine weitere besorgniserregende Randerscheinung des starken Alkoholtrinkens ist die daraus entstehende Kriminalität. Der Zusammenhang zwischen Alkoholbeeinflussung und erhöhter Gewaltbereitschaft wird durch die Kriminalstatistiken eindrucksvoll belegt. Jedes vierte Gewaltdelikt wurde 1995 von Tatverdächtigen unter Alkoholeinfluß begangen. Nahezu jede zweite Tötung geschieht unter Alkoholeinfluß.

    Anteil der Straftaten unter Alkoholeinfluß (in Prozent) an der Gesamtzahl der jeweiligen Straftaten
    Straftat 1994 1995
    Gefährliche/schwere Körperverletzung 29,0% 27,5%
    Vergewaltigung 29,1% 32,4%
    Raubmord 32,0% 32,7%
    Sexualmord 33,0% 35,0%
    Körperverletzung mit tödlichem Ausgang 37,6% 38,0%
    Totschlag 39,2% 38,8%
    Gewaltkriminalität insgesamt 26,9% 25,0%
    Widerstand gegen die Staatsgewalt 57,9% 56,3%



    des ist es, die zusammenfassung von peter un mir(kai), so übergänge, also flüssig schreiben.... uns so machen wir net !
    des soll einer bidde einer machen der gut in deustch ist ....
    weil es soll ja auch gut werden , denn wir wollen erster werden!



    Re: alkohol+durschnittswert

    Anonymous - 24.02.2006, 11:20


    den text überarbeite ich nochmal daheim un nach ferien nehme ich dann auf USPstick,Mp3player oder .... den vollständigen text mit!



    Re: alkohol+durschnittswert

    schimmel - 24.02.2006, 11:28

    Mary und Pascal
    Umfrage zum Thema Alkohol:

    Wir haben ein paar Fragen über Alkohol je 3 Leuten einer Altersgruppe gestellt!
    Hier die Auswertung:

    1. Hast du schon einmal Alkohol in größeren Massen getrunken?
    12: Ja, Ja, Nein
    14: Ja, Ja, Ja
    16: Ja, Ja, Ja

    2. Wann hast du das erste Mal Alkohol in größeren Massen getrunken?
    12: 11, 12, nie
    14: 12, 13, 13
    16: 14, 14, 13

    3. Wie oft konsumierst du Alkohol?
    12: einmal im Monat, selten, eigentlich nie
    14: wöchentlich, zwei mal im Monat, wöchentlich
    16: zwei mal pro Woche, wöchentlich, wöchentlich

    4. Warst du schon einmal richtig betrunken (Filmriss, Brechreiz,…)
    12: Nein, Ja, Nein
    14: Ja, Ja, Ja
    16: Ja, Ja, Ja

    5. Wenn du trinkst, wie viel trinkst du dann?
    12: kommt immer darauf an, immer anders, Nicht viel
    14: kommt immer darauf an
    16: ca. 6 Bier oder Wodka, kommt immer darauf an

    6. Hast du schon einmal einen Fehler im alkoholisierten Zustand begangen?
    12: Ja, Nein, Nein
    14: Ja, Nein, Nein
    16: Ja, Nein, Ja

    7. Wirst du im alkoholisierten Zustand aggressiv?
    12: Nein, Nein, ?
    14: Nein, Nein, Nein
    16: Nein, Nein, Nein

    8. In welchen Zustand verfällst du wenn du Alkohol getrunken hast?
    12: angetrunken, angetrunken, ?
    14: meist keine Auswirkungen, lustig, lustig und liebevoll
    16: angetrunken, angetrunken, angetrunken

    9. Was hältst du von Alkohol?
    12: man braucht es nicht unbedingt, toll, es ist scheiße dass es erst ab 16 bzw. ab 18 erlaubt ist
    14: (kein Kommentar), nicht gut, es schmeckt
    16: super, schön, es schmeckt

    10. Wieso trinkst du Alkohol
    12: aus scheiß, weil’s alle machen, /
    14: wegen dem Geschmack und der Party, Party, Geschmack
    16: wegen dem Geschmack und der guten Laune, Geschmack, Geschmack

    11. Wie kommst du an Alkohol?
    12: durch Freunde, durch Freunde, gar nicht
    14: durch Freunde, selbst, selbst oder durch Freunde
    16: selbst, selbst, selbst oder durch Freunde

    12. Kommt man deiner Meinung nach leicht an Alkohol?
    12: Ja, Ja, ?
    14: Ja, Ja, Ja
    16: Ja, Ja ,Ja


    Wie man aus unserer Umfrage schließen kann, vergreifen sich schon viele 12jährige an Alkohol, meist wegen Gruppenzwang oder wegen dem Geschmack, was ein weiters Problem wäre, da man aus vielen alkoholischen Getränken (Alkopops) den Alkohol nicht schmecken kann!



    Re: alkohol+durschnittswert

    Anonymous - 07.03.2006, 09:29


    :D :) :o :lol: :P :wink:



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum antidrogen.info

    Internetsucht2 - gepostet von Anonymous am Dienstag 07.03.2006



    Ähnliche Beiträge wie "alkohol+durschnittswert"

    Alkohol-Barometer - Sonne (Donnerstag 02.02.2006)
    3. offene stendaler stadtmeisterschaften - Giesi (Dienstag 19.04.2011)
    Bier / Alkohol und Lebensmottos - Rusty (Mittwoch 17.05.2006)
    Alkohol-Rechner - jamal-jefferson (Mittwoch 12.04.2006)
    Alkohol Konsum - White_Tiger (Mittwoch 12.07.2006)
    Alkohol, Drogen und Zigaretten - SacredAngel (Dienstag 19.09.2006)
    Welcher Alkohol bist du? - D2K (Freitag 12.01.2007)
    Alkohol - Mogel (Samstag 20.03.2004)
    warum kein alkohol ?? heee?? - memorize (Sonntag 04.02.2007)
    Alkohol - Loony-Franzi (Montag 13.03.2006)