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Re: Storytechnisches - teil 2 - Kulte&Vereinigungen, Magie,
GabrielCuran - 11.01.2008, 22:46Storytechnisches - teil 2 - Kulte&Vereinigungen, Magie,
Kommen wir nun zum zweiten teil des storytechnischen um sich besser mit Mumien auseinander zu setzen.
Diesmal werden die Kulte, die Magiearten und die Herkunftsländer der Mumien besprochen.
Über die vielen Jahrhunderte ägyptischer Geschichte und darüber hinaus haben sich mächtige Kulte gebildet, welche alle im Namen der großen Göttin Ma’at ihre rolle in der großen Welt spielen. Einige blicken auf eine sehr lange Geschichte zurück und jede von ihnen besitzt Besonderheiten. Ich werde hier alle kurz beschreiben. Für längere Beschreibungen kontaktiert mich einfach. Ich stehe euch gern zur Verfügung. Ach ja und vorher noch eines; Capacocha und Wu T’ian besitzen ihre eigenen Klans und werden bei bedarf noch erläutert. Aber wir kommen erst zu den Amenti.
Kult der Isis
Der Kult der Isis geht auf eine Tradition zurück, die sich bis zum Leben der Isis selbst zurückverfolgen lässt. Als Mutterfigur und Schutzgöttin hatte isis um sich herum einen Kult aufgebaut der unter anderem Horus selbst vor Set geschützt hatte und den ersten Zauber des Lebens primär bewachte. Sie behüteten viele Geheimnisse die von Isis an sie weitergegeben wurden.
Doch mit der zeit wurde der Kult schwächer und das wissen ebenso. Die Mitglieder waren alle nur sterbliche und deswegen schwach gegen die meist Untoten oder monströsen Diener von Apophis. Es geschah das wichtige Geheimnisse gestohlen wurden. Unter anderem der erste Zauber des Lebens. Der Kult schien dadurch am ende.
Ironischerweise stärkte sich der Kult aber durch Invasoren und Händlerfluten in Ägypten. Viele Einwanderer sahen in den Riten des Kultes eher so was wie Sexpraktiken, wurden aber später vom Glauben an Isis überzeugt. Der Kult stärkte sich.
Heute sieht der Kult der isis in jeden Amenti einen Segen, den sie so gut es geht zu Schützen versuchen. Sie lehren ihnen die Magie. Und da ihr Kult durch Isis ins Leben gerufen wurde kennen sie immer noch große Geheimnisse der Magie.
Kinder des Osiris
Am Anfang, als Osiris Ordnung in Ägypten aufbaute, rebellierten die Ghule, besser bekannt als Vampire, gegen osiris. Daraufhin verbrannte Ra sie mit seinem heiligen Feuer zu Asche. Einige konnten sich im schatten der Welt verstecken. Ein Vampir, Khetamon, bat um Audienz bei Osiris. Er wollte seinem inneren Fluch trotzen. Osiris verstand dies und lehrte ihn und andere Vampire in die lehren der Ma’at. Diese Vampire nannten sich daraufhin Kinder des Osiris.
Nach Osiris erstem Tod wurde es im Kult unruhig. Khetamon nahm die Kontrolle an sich, in der Hoffnung die Kinder des Osiris würden nicht vom Weg abkommen. Doch Set tötete Khetamon und breitete Hass unter den Kindern des Osiris aus. Einige versuchten sich zu wehren, gingen so weit das sie die Gesetze brachen. Andere kamen ganz vom Weg ab. Und als Osiris wiederauferstand und sah das seine „Kinder“ ihrer dunklen Seite folgten, ließ er sie durch das Licht der Sonne hinrichten, während er diejenigen die standhaft blieben wieder menschlich machte.
Heute noch sind die Anhänger der Kinder des Osiris sterblich, können die Vergangenheit aber besser rekonstruieren dadurch das viele Mitglieder sehr lange lebten (oder noch Leben). Sie verstehen sich darauf mit der dunklen Seite eines Wesens zu operieren und sie unter Kontrolle zu bringen. Deshalb werden die meisten Sefekhi durch die Kinder des Osiris präpariert.
Shemsu-Heru
Vor langer Zeit wurden die ersten 42 Mumien, die auch Shemsu-Heru genannt wurden, geschaffen. Darunter auch Horus, der Sohn der Isis und des Osiris. Doch mit den schlechten Zeiten wurden viele der ersten Mumien eigensinnig. Der erste von ihnen, der seinen eigenen idealen folgte war Ishmael. Ihm folgten weitere, die nun Ishmaeliten genannt wurden. Eine der ersten Mumien wagte es sogar Ma’at an Apophis zu verraten und wurde deswegen aus der Realität gelöscht. Sein Name ist daraufhin mit ihm verschollen. Am Ende blieben nur 13 der ehemals 42 Mumien. Horus war einer von ihnen, und er besuchte in der Unterwelt seinen Vater Osiris auf seinen Thron. Das treffen ließ ihn beschließen nun selbstständig und ohne Hilfe von Mutter und Vater gegen Apophis und Set zu kämpfen.
Um ihn versammelte er die 12 anderen ersten Mumien. Nach dem Vorfall in der Unterwelt befahl Osiris den 13 Shemsu-heru einen rituellen Selbstmord zu begehen um noch stärker wiederauferstehen zu können. Aus ihnen wurden nun Horus und die 12 Imkhu, die mächtigsten aller Mumien.
Bis heute lebt der „wandelnde Gott“ Horus und seine Imkhu, die ihm als seine Stimme dienen, und wird von ganzen Heerscharen von Menschen, die von der Existenz Horus wissen angebetet. Mumien die von dem Kult rund um die Shemsu-Heru wiedererweckt wurden, werden meist von religiösen Fanatikern so sehr unterstützt das es sogar meist nervig ist oder nicht Ma’at gerecht währe schwache Menschen als Unterstützung mit zu nehmen.
Die Shemsu-Heru haben aber einen Vorteil. Sie sind die wahrhaft ältesten, können sich an die Geschichte und an alte Magie erinnern und beherrschen sie meist sogar.
Eset-A
Einige des Kultes der Isis und der Kinder des osiris halten an einer Jahrtausenden alten Theorie fest. Osiris wurde zweimal getötet und jedes Mal in 16 teile gerissen. Sie glauben daran dass man Osiris wiederbeleben könnte wie es auch isis und Nephtys getan haben. Man weiß aus Legenden von 14 heiligen Orten an denen teile des Osiris liegen sollen. Doch da wären 3 Probleme. Erstens sind die Lenden des osiris (genauer eigentlich sein Phallus) verschollen da sie von einem Narufisch gefressen wurden. Zweitens gibt es ein Ungleichgewicht zwischen den 14 orten und den übrigen 15 teilen. Es würde eines fehlen. Und drittens sind die meisten Orte heilige Relikte und Stätten die niemals betreten oder verändert werden dürfen. Man würde sich auf politischer und religiöser Hinsicht nicht nur unbeliebt machen, sondern würde Glaubenskriege entfesseln. Doch dadurch lassen sich die Gläubiger der Theorie nicht abbringen. Man glaubt an Allegorien, Bedeutungsveränderungen und an die Tatsache das Isis es geschafft hat den fehlenden teil künstlich nachzustellen.
Die Eset-A sind rund um den Globus aktiv. Vor Jahrtausenden geraubte Artefakte aus den heiligen Stätten könnten die Essenz von osiris tragen. Die Angst das man sie zerstören könnte macht die Eset-A zu einer Gruppe die auf kritische art und weise versucht ihre ziele durchzusetzen.
Ashuki
Eine Firma die kurz vor dem Ruin stand und durch spezielle Geschäftsumstellungen jetzt sehr mächtig ist. Mit einem Mix aus Hochtechnologischer Forschungseinrichtung und Archäologischer Forschung verdient die Ashuki Corporation sauberes Geld und ist nicht so wie andere Großunternehmen. Sie benutzen keine Umweltausbeutung, Ressourcenvertilgung und unnötige Korruption. Die Firma wird von sehr mächtigen Mumien geleitet und versucht mit ihrer Technologie und ihrer Forschung die Mumien so gut es geht zu unterstützen. Im Gegensatz zu den anderen Kulten haben sie einen Vorteil. Sie haben einen Standpunkt in der Moderne und können anderen Mumien damit verhelfen.
Andere Parteien
Grundsätzlich gibt es noch zwei andere Parteien. Die Schüler des Anubis und die Ikhwan Al-Safa. Die Schüler des Anubis sind Ausläufer der Kinder des osiris die von einem Gangrel namens Anpu angeführt werden. Sie existieren noch in einer niedrigen zahl und blieben bis zum heutigen tag Vampire. Sie schützten vor dem Kult der Isis den ersten Zauber des Lebens. Aber als dann die Kinder des Osiris verfielen bat der Kult der Isis darum den Schutz allein zu übernehmen. Anpu willigte ein, doch das hatte zur folge das die nur sterblichen Anhänger des Kultes der Isis ihren wertvollen Zauber nicht schützen konnten.
Nun nach langer Zeit wurden die Kinder des Apophis wieder aktiv und suchen nach Mumien die auf ihrer hajj sind und bekämpfen Feuer mit Feuer, als Vampire also Vampire.
Die Ikhwan Al-Safa sind ein alter Dämonenschlächterkult auf Basis muslimischen Glaubens. An und für sich stetig aktiv haben die Amenti mit ihnen nur eine Sache gemeinsam; Gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Ansonsten misstrauen sich die Parteien.
Shuanksen; Die leblosen
Die letzte Partei hat wenig mit den Idealen der Amenti zu schaffen. Die Shuanksen bilden sich aus zwei Parteien heraus. Zum einen aus den Ishmaeliten. Nachdem ishmael die Shemsu-Heru verließ und ihm weitere folgten blieben diese Mumien ewig unvollkommen und stets so wie der erste Zauber des Lebens sie schuf. Zum anderen aus den cabiri, die aus einer Abschrift des ersten Zaubers des Lebens entstanden wahren. Diese Abschrift wurde von einem griechischen Philosoph namens Cabirus angefertigt. Genauso wie die ishmaeliten waren die cabiri unvollkommen, da sie noch den ersten Zauber des Lebens nutzten. Sie waren leblos. Viele von ihnen wurden vernichtet, da sie weder den Segen von Osiris und Ma’at, noch den Fluch von Set und Apophis trugen und vom Dja-Akh einfach zerfetzt wurden, oder von einer der beiden genannten Seiten gerichtet oder verschlungen wurden. Es existieren noch sehr wenige von ihnen. Und die Zahl schrumpft immer mehr. Doch die Leblosen haben Verständnis für Magie und kennen alte Mythen die vielleicht bei anderen Kulten nicht bekannt sind oder verschlossen bleiben.
Doch die Kulte und Vereinigungen sind ja nicht das einzige, was einer Mumie hilfreich sein kann. Die Amenti besitzen eine große Gabe die sie einsetzen können. Das Hekau („Wörter der Macht“). Es gibt 12 verschiedene Zauberarten bei den Mumien. Die 6 Hekauwege der Amenti, die 4 Zauberarten der Capacocha und die 2 Künste der Wu T’ian. Primär konzentrieren wir uns hier mit dem Hekau der Amenti. Gesagt werden kann aber, dass Eine Mumie, gleich welcher Art sie angehört, in der Lage ist alle 12 Wege zu lernen. Doch das würde sehr viel Zeit erfordern. Gewiss können die Mumien dank ihrer Gabe der Wiederauferstehung diese aufbringen, aber Anfangs ist es eh praktischer wenige Wege der Magie zu lernen.
In der Magie der Mumien unterscheidet man zwischen Zaubersprüchen und Ritualen. Zaubersprüche sind kurzweilige Aktionen, wie Gesten bilden oder magische Worte sprechen. Sie sind schnell einsetzbar und entfalten ihre Macht wenige Momente nach Einsatz. Viele Zaubersprüche können deswegen gut in brenzligen Situationen oder zum Kampf verwendet werden.
Rituale wiederum sind Zeitaufwendig. Meist sogar extrem Zeitaufwendig. Sie werden meist außerhalb von Kämpfen eingesetzt. Höchstens wenn man Freunde hat die den Gegner im Kampf binden könnte man diese mächtigen Rituale sprechen. Ein Vorteil gegenüber Zaubersprüchen ist, das Rituale von mehreren Mumien gleichzeitig praktiziert werden können, wobei sie sich dadurch gegenseitig stärken und ihre Macht aufteilen können.
An und für sich hat jede Magie der Mumien 5 Level (ähnlich anderer übernatürlichen Fähigkeiten wie Sphären oder Disziplinen). Nur Hekau besitzen 3 weitere Level, das hohe Hekau. Somit besitzen die Wege der Wu T’ian und Capacocha 5 Level und die der Amenti 8. Kommen wir nun zu den verschiedenen Wegen.
Alchemie
Die Ägypter hatten an sich als erste die Alchemie genutzt um die Geheimnisse des Universums durch stete Forschung herauszufinden. Über die Jahrhunderte entstanden dadurch tausende von Formeln alchemistischer Präparate. Im späteren haben andere Kulturen die Alchemie mehr oder minder von den Ägyptern kopiert. Erst mit der steten Entwickelung zur richtigen Chemie gingen die Geheimnisse der Alchemie verloren. Aber nicht vollständig und nicht für jeden.
Alchemisten unter den Mumien sind in der Lage machtvolle Präparate zu fast jeden Zweck zu kreieren. Die Zaubersprüche der Alchemie konzentrieren sich auf Identifikation, Transmutation und Kataklysmus von Substanzen aller art. Rituale besitzt die Alchemie eigentlich nicht. Es wird dort eigentlich von Rezepten geredet, die einige Zeit benötigen, um aus ihnen Präparate zu bilden (pro LvL 1 Stunde). Die entstehenden Präparate sind vielseitig und können alle erdenklichen Formen annehmen, wie etwa Gifte, das Panacrea, der Stein der weisen, Heiltränke, der berühmte Liebestrank und Destillate die Gefühle in sich tragen.
Jedes Präparat kann in vier hauptsächlichen Formen vorkommen und auf 3 verschiedenen weisen hergestellt werden. Man kann Gas- oder aerosolförmige Essenzen, richtige tränke, salben oder Pulver bzw. feste formen herstellen. Man kann sie rein in mengen herstellen oder sogar mit mehr Erfahrung konzentrierter oder sehr schnell herstellen. Alchemistische Produkte haben natürlich auch ein Verfallsdatum und man benötigt für sie dementsprechendes Werkzeug und dementsprechende Inhaltsstoffe.
Alchemie gilt im Allgemeinen als sehr variabel und durch ein wahrhaftes Trial by Error Prinzip kann es passieren das man neue einzigartige tränke herstellen könnte. Wenn sich ein Alchemist daran erinnert, was schief gelaufen ist als durch sein letztes Experiment die Hütte explodierte, kann er versuchen ein neues Präparat herzustellen, wie in diesem fall eine Flüssigkernbombe. Alles ist möglich in der Alchemie. Man muss nur forschen.
Alchemistische Präparate sind im Allgemeinen auf den menschlichen Körper abgestimmt. Da Mumien sehr menschlich sind wirken ihre Präparate nur auf sie und Menschen. Ein anderes übernatürliches Wesen kann leider nicht davon profitieren. Es gibt nur die Ausnahme der aggressiven Präparate wie gifte oder Säuren. Diese wirken gegen alles und jeden (mit bestimmten Einschränkungen). Mumien können Versuchen die Tränke auf die eigenarten anderer übernatürlicher zu spezialisieren, was aber sehr schwer ist (der wurf wird so gemacht als ob man 2 Punkte weniger in Alchemie hätte). Aber die Präparate haben auch grenzen. Wenn mehrere Präparate genutzt werden die ein und dasselbe Attribut zum Beispiel heben, wirkt immer nur das stärkste Präparat. Wenn die Wirkung des stärksten verfällt wirkt ab da an das zweitstärkste usw. Alchemie hat auch seine grenzen. Obwohl Alchemie trotz dieser Tatsache in der Lage ist grenzen sehr zu sprengen.
Amulette
Das Hekau der Amulette beschäftigt sich eigentlich nicht direkt mit richtigen Amuletten, sondern mit Zeichen und Glyphen, die magische kraft ausstrahlen. Der Amulettschmied verfeinert selbst gefertigte oder vorgefertigte Amulette mit seinen Zeichen und kann dadurch eine sehr protektive Magie kontrollieren.
Zaubersprüche der Amulettmagie sind meist Gesten und Zeichen die schnell in die Luft gemalt werden und ihre Macht ausbreiten und vor allem möglichen, wie Pech, Feinden oder Magie Schutz bieten. Das Hekau der Amulette besitzt auch an sich keine Rituale, mehr Verfeinerungsprozesse, die an sich lange zeit dauern können (pro LvL 1 tag). Wenn sie aber fertig gestellt sind besitzt man mächtige kleine Artefakte die passivisch starke Wirkungen haben können.
Amulette können natürlich vernichtet werden, obwohl es Amulette gibt die an sich spezielle Schutzwirkungen gegen solche Zerstörungsversuche besitzen. Solange sie aktiv sind, geben sie stetig Magie von sich und können deswegen aufgespürt werden. An und für sich muss man ein Amulett nur tragen um es zu aktivieren. Bestimmte können aber auch durch den willen oder die Lebenskraft des Anwenders ihre macht entfalten. Doch Amulette sind nicht unbedingt für die Ewigkeit. Normalerweise ist ihre Verzauberung zeitlich begrenzt und hängt von der macht des Anwenders ab. Und ein Anwender kann auch nur im bestimmten maße von Amuletten profitieren. Amulettmächte überlappen, wenn sie ein und denselben Effekt haben und immer nur das stärkste wirkt. Und ein nutzer dieses hekau kann auch nur eine bestimmte Anzahl von Amuletten gleichzeitig kontrollieren, die durch seine machtdeterminiert wird.
Letztendlich ist die macht der glyphen eines Amuletts auf die Lebenskraft eines Anwenders angewiesen. Menschen und Mumien können sie problemlos nutzen. Doch Geister, Vampire oder wandelnde tote sind nicht in der Lage sie zu nutzen (auch wenn es heißt das die Fluchmumien da ein paar Amulette hätte, doch wer ist so wahnsinnig diese um Hilfe zu bitten). An und für sich sind Gestaltwandler auch nicht in der Lage sie zu nutzen. Im falle, das ein wesen, anders als Mensch oder Mumie, ein Amulett nutzen, kann es zu katastrophalen folgen kommen.
Amulettschmiede benötigen an sich für die Magie nur spezielles Werkzeug zur Gravur und Prägung um die Zeichen zu fertigen. Oder Farben um sie zu malen. Wenn sie natürlich ein eigenes Amulett schmieden wollen, benötigen sie ebenso Werkzeuge und Materialien um eines zu kreieren.
Amulette schützen ihre Anwender und verstärken ihre macht sehr. Amulettmagier können ernsthafte Gegner werden. Und genauso gute verbündete.
Bildnisse
Architektur und Bildhauerei war ein Markenzeichen ägyptischer Kultur. Wer erinnert sich nicht an die kolossalen Statuen am Tal der Könige oder die Obelisken? Und wer kennt nicht die gewaltigen Pyramiden von Gizeh? Eine sehr hohe Persönlichkeit in der Architektur war der berühmte Vizier Imhotep. Er und viele andere Ägypter waren Künstler die werke erschufen die im diesseits wie im jenseits Meilensteine schufen.
Das Hekau der Bildnisse verkörpert diese Jahrtausende alte Kunst in einem übernatürlichen Rahmen. Bildhauer sind in der Lage mit den nötigen Werkzeugen und Materialien Statuetten und Statuen zu bauen und sie zum leben zu erwecken. Außerdem können sie andere Bildnisse oder Kreationen anderer Mächte abschalten oder sogar kontrollieren. Des Weiteren können sie aber auch ein Bindeglied zwischen diesseits und jenseits sein. Sie können Reliktwaffen erschaffen die im jenseits existieren, oder Relikte wiederum rematerialisieren. Sie können Verknüpfungen zwischen diesseits und jenseits aufbauen.
Zaubersprüche des Hekaus sind meist darauf aus, Bildnisse zu kontrollieren, sie abzuschalten, Relikte zu erschaffen und Gegenstände besser zu kontrollieren. Mit den Ritualen baut man in extrem langwierigen verfahren (pro LvL 1 tag) die Kreaturen oder zieht komplexe Verknüpfungen zwischen einem Objekt und etwas anderem oder der diesseitigen und jenseitigen Instanz eines Objektes.
Die künstlichen Kreaturen sind nach Erschaffung immer abgeschaltet und benötigen Energie um zu funktionieren. Nur jemand, der über das wissen um Bildnisse verfügt kann sie aktivieren und kontrollieren. Sollte man sie aktivieren, braucht die Kreatur stets Nachschub an Energie. Unterbindet man diesen schaltet es sich von selbst ab. Ein jemand der Bildnisse kontrollieren kann, kann auch nur so viele Bildnisse kontrollieren, wie es seine macht erlaubt und ist demnach begrenzt, was er aber mit kleinen Tricks auch überwinden kann.
Bildnisse können zerstört werden. An und für sich heilen sie sich nicht selber, wie ihre natürlichen Gegenstücke und müssen deswegen repariert werden.
Eine Mumie die das Hekau der Bildnisse nutzt kann eine kleine Truppe aus hilfreichen Helfern herstellen, die mit ihrer macht der Mumie beiseite stehen.
Nekromantie
Wie man weiß, glaubten die Ägypter an einen Totenkult. Sie vergötterten sie, präparierten ihre Leichname für die Nachwelt und hatten eine komplett andere Auffassung zum Tod. Das hekau der Nekromantie spiegelt das wieder.
An und für sich ist die Nekromantie der Mumien im Gegensatz zu der Nekromantie der Vampire anders. Mumien beschwören eher Geister und die rohe Essenz des nichts und des Todes, die sie gegen ihre Gegner einsetzen. Sie nutzen die Kräfte der Unterwelt und unter anderem auch alte verfahren der Körpererhaltungen. Die Zaubersprüche sind darauf ausgelegt die Kräfte der Spektralwelt, des nichts und des Todes auf verschiedene weise schnell zu nutzen. Rituale können mit ihren speziellen Verfahren noch größere Kräfte freisetzen. Diese Rituale sind von moderater Dauer (pro LvL 10 min) und benötigen meist Werkzeuge wie Schneidwerkzeuge oder Gegenstände der Unterwelt sowie auch zum Beispiel Natron und andere mittel die zur Präparation von toten genutzt wurde.
Ein Nekromant kann viele Verbündete in der Unterwelt haben und in der Unterwelt alle möglichen Veränderungen hervorrufen, während er in der materiellen Welt sehr mächtige Magie entfesseln kann.
Himmelskörper
Die Ägypter waren bewandert in der Astrologie. So sehr das es auch eine Magie gibt die die Mächte des Himmels und der Sterne und damit der Götter nutzen kann. Dieses Hekau zählt zu den mächtigsten und kann extreme Veränderungen hervorrufen.
Seine Zaubersprüche können mystische Zukunftsvisionen hervorrufen, die Kraft der Götter erbitten oder die Schicksalsfäden zu einem gewissen grad kontrollieren. Während die mächtigen Rituale große macht entfalten können. Eines der bekanntesten Rituale ist die Wettermagie, die zu Anfang kleine Veränderungen wie leichten Nebel erzeugen kann und am Zenit zu weltumspannenden tosenden und tödlichen Gewitterstürmen führen kann. Die Rituale benötigen moderate Zeit (pro LvL 10 min) und meist keinerlei hilfsmittel. Höchstens Notizen der Sternenverläufe und Sternenkarten werden genutzt, ansonsten reicht es den Himmel zusehen.
Dieses machtvolle Hekau kann Veränderungen göttlicher natur hervorrufen. Wetterkontrolle, Asteroidenschauer, Zukunftsvisionen oder sogar fatale Erdbeben und die Möglichkeit jemanden vom Schicksal aus zu strafen.
Nomenklatur
In der Bibel heißt es, das Gott nur sprach es werde licht und das Resultat war, das es licht wurde. In alten ägyptischen Mythen sagt man das Ptah der Allerschaffer war und das er mit der ersten Sprache die Welt erschuf. Diese Macht können sich die Amenti zu nutze machen und alle Existenzen mithilfe der Ren kontrollieren und manipulieren. Sie können Existenzen jeglicher art, ob spektral oder materiell aus der Realität entfernen, versklaven und verändern. Mit der macht über die Ren sind die Amenti mit einer macht gesegnet, die von unglaublicher natur ist.
Die Zaubersprüche des Hekaus sind kurze Phrasen, während Rituale komplexe Sätze sind die lange zeit benötigen um ihre macht zu entfalten (pro LvL 10 min). Doch die Ren kann man nicht einfach so lernen. Ren sind komplexer als ein Wort einer weltlichen Sprache. Um ein Ren von einer Existenz zu verstehen, es sprechen zu können und damit seine macht zu entfalten, muss man die innerste natur dieser Existenz auf den Grund gehen. Je einfacher etwas ist umso kürzer ist das ren. Steine zum Beispiel haben, egal ob zu bodenplatten veredelt oder als Felsen in der natur, immer dieselben kurzen ren. Bäume und pflanzen haben je nach art andere kurze ren. Tiere haben komplexe Ren, je nach art. Menschen haben alle unterschiedliche Ren, da sie unterschiedliche Charakter haben. Und übernatürliche haben die längsten, komplexesten und wandelbarsten Ren von allen. Selbst Gedanken, Fähigkeiten, wissen, gaben, Magie, Attribute und anderes haben an sich komplexe ren. Um ein Ren zu verstehen muss man die ganze natur der jeweiligen Existenz verstehen. Man wird das Ren für „Fuchs“ niemals lernen solange man nicht den fuchs genauer erforscht. Man wird das Ren für „stahl“ auch nicht verstehen solange man nicht weiß wie man stahl macht. Es ist also für diese komplexe Magie unheimlich viel Forschung von Nöten. Man braucht keine hilfsmittel um die Magie zu nutzen aber ein unheimliches vorher angelegtes Vorwissen um die Ren zu verstehen. Ren lernt man am besten mit einem meister. Die Ren selbst sind zu komplex um sie weltlich oder unirdisch aufzuschreiben, weswegen es nicht so etwas wie ein „englisch – Ren, Ren – englisch“ Wörterbuch gibt.
Ein Nomenklaturist kann gewaltige macht besitzen. Er kann existenzen versklaven, sie aus der realität entfernen oder anderes mit ihnen anstellen. Keiner ist sicher wenn man erstmal sein ren kennt.
Kommen wir zum Schluss zu den Ländern der Hoffnung und der Unterwelt. Den Herkunftsländern der Mumien.
Im materiellen Raum, dem Raum der lebenden gibt es sehr viele heilige Stätten, Grabmäler, Tempel und Orte, an denen man an die Götter, das jenseits und an die toten glaubt und ihnen gedenkt. Die meisten davon konzentrieren sich in der wiege der Menschheit und drum herum, bis hin zum unteren Europa. Diese Glaubensstätten werden durch ein nichtsichtbares Netzwerk aus Energie, genannt Netz der Hoffnung verbunden. Durch dieses fließt reine Lebensenergie, also Sekhem. Das gesamte gebiet über das sich dieses netz spannt nennt man Land der Hoffnung. Es ist die zentrale Operationsstätte der Mumien. Kommen wir zu den wichtigen Orten und Stätten des Landes der Hoffnung. Es ist nur eine kurze Aufstellung mit den wichtigsten Tempeln an denen man Kulte der Amenti sowie Amenti finden kann.
Ägypten
-Alexandria
-Kairo
--Die Zitadelle von Kairo
--Stadt der Toten
-Gizeh
--Die Pyramiden von Gizeh
--Sphinx
-Memphis und Saqqara
-Abydos
--Tempel von Seti I
-Luxor
--Tempel von Karnak
--Tempel von Luxor
--Tal der Könige
--Tal der Königinnen
-Sinai
--Der berg Sinai
Persien
-Iran
--Teheran
--Persepolis
-Irak
--Bagdad
-Kuwait
Israel
-Jerusalem
--Masada
-Das Westliche Gebiet
--Bethlehem
--Jericho
-Jordan
--Petra
-Syrien
-Libanon
Arabien
-Westliches gebiet
--Mekka
---Das Ka’Ba
--Medina
-Das Östliche gebiet
-Das Leere gebiet
--Irem
Die Mediterranen Länder
-Griechenland
--Kreta
-Türkei
--Istanbul
--Cappodocia
--Berg Ararat
Eine Besonderheit bildet das Ka’Ba. Das Ka’Ba ist ein riesiger würfelförmiger Bau. Ein heiliges Relikt für die Muslime. Bei der Hajj muss man am Höhepunkt seiner reise den Ka’Ba neun Mal umrunden und dann den heiligen Stein vor dem Ka’Ba küssen (kann mich aber jetzt auch irren). Die Amenti nennen das Ka’Ba „Ab des Osiris“, den dort soll angeblich das herz des Osiris ruhen. Ob das stimmt ist eigentlich unklar, auch wenn die Kulte und Mumien daran festhalten. Vom Ka’Ba geht eine unheimliche macht aus, die man als Schneide bezeichnet. Ein stetig für alle übernatürlichen Wesen, die nicht Ma’at gerechter Natur, feinde der Ordnung, oder bekannte Gegenspieler sind, hörbares Geräusch, das von einem leisen rauschen, bis zu einem ohrenbetäubenden Lärm stark werden kann, je näher sie sich dem Ka’Ba nähern. Es erschwert diesen Genannten übernatürlichen das Leben auf viele Weise. Ihre Magie ist beschränkter, ihre Heilung funktioniert nicht mehr so wie sie sollte, ihre Konzentration und kraft lassen nach und und und….
Jenseits dieser Welt existiert das jenseits. Das Jenseits wird getrennt in die nahe spektrale ebene die von den Mumien als Neter-Kheret bekannt ist und die wahre Unterwelt. Neter-Kheret ist der Welt der sterblichen am nächsten und wird durch die Grenze von ihr getrennt. Die grenze ist so etwas wie eine Mauer zwischen Materieller und Spektraler Welt. An orten großen Glaubens kann sie sehr dünn sein, während sie an orten ohne glauben extrem stark ist.
Neter-Kheret an sich ist eine spektrale form der wirklichen Welt, an der an einigen stellen vielleicht einiges anders ist oder seien kann (wie zum Beispiel das die Weltwunder noch stehen könnten) und die von geistern und dem Dja-Akh bestimmt wird.
Sollte man stets Westwärts ziehen, immer der untergehenden blutroten sonne entgegen, kommt man irgendwann zu den Säulen des Westens. Hier befinden sich 42 Säulen zwischen denen 21 Tunnel sind. Die Tunnel sind Prüfungen und wer sie bestehlt kommt zur Unterwelt. Die Unterwelt ist eine karge stark zerstörte ebene, kontrolliert durch zerstörerische stürme und durchzogen von wenigen wegen die durch den Sturm führen aber alles andere als sicher seien können. Wenn man glück hat kann anubis einen führen, doch anubis ist undurchschaubar und könnte sogar mittendrin einfach verschwinden.
Wichtige orte der Unterwelt sind zum Beispiel die Ruinen der Geisterfestung Amenti oder die Felder von A’aru, wo man zu Ma’at selbst kommen kann.
So das war’s soweit… als nächstes komme ich zu den Besonderheiten der Mumien, zu ihren Sonderregeln und Eigenschaften. Später zur Charerstellung. Ich werde später nochmals genauer auf die Erzfeinde der amenti eingehen und die Beziehungen der amenti zu anderen übernatürlichen darlegen. Bis zum nächsten mal und bleiben se mich gewogen^^.
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