The Movies

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    Re: The Movies

    [SKz] joini - 20.02.2006, 22:28

    The Movies
    Hollywood, die Traumfabrik - wer wäre nicht gern ein Teil dieser glamourösen Welt des Films? Kein Problem, denn die Lionhead Studios und deren Mastermind Peter Molyneux verhelfen euch im Aufbau-Strategiespiel "The Movies" zum Status eines Filmmoguls mit eigenem Studio und natürlich dem ganzen Stress, der zum Filmbusiness dazugehört.




    "The Movies" ist ein klassisches Strategiespiel im Stil von "Theme Park" oder der "Tycoon"-Reihe, welches euch genreüblich die Planung eines Unternehmens aus der Vogelperspektive erlaubt. Das Ziel ist klar beschrieben: Baue ein Studio auf, drehe Filme und werde der mächtigste Filmproduzent der Welt. Wir schreiben das Jahr 1920, die Welt der bewegten Bilder ist noch stumm und der Markt völlig unerforscht. Da steht Ihr nun mit einem dicken Batzen Geld in der Tasche und einem riesigen Gelände zu euren Füßen, welches nur darauf wartet bebaut zu werden. Bevor ihr jedoch mit dem Filmedrehen loslegen könnt, müsst ihr erstmal euer Studio errichten. Wie jedes Filmstudio braucht auch eures eine Verwaltung, mit der ihr alles organisiert. Zu diesem Zweck errichtet man verschiedene Einrichtungen, wie eine Schauspielschule zum Anwerben zukünftiger Stars, Produktionsbüros für die Veröffentlichung eines Films sowie Personalbüros für diverse Angestellte. Die darauf folgende Spielmechanik folgt allerdings immer einem festen Schema: Drehbuch schreiben, drehen, veröffentlichen. Besonders einfach habt ihr es jedoch bei "The Movies" nicht, denn wie jeder von uns weiß, sind Filmstars nicht die pflegeleichtesten Angestellten und wenn man sich auf seinem Gelände nicht um alles selber kümmert, kann man sowieso gleich einpacken. Ein guter Film braucht zum Beispiel ein gutes Drehbuch, darum stellt ihr Autoren ein, die eure Leinwandschinken verfassen oder entwerft die Drehbücher eigenhändig mit Hilfe eines groben Editors, der vorgefertigte Dramaturgiepassagen aneinander schnippeln lässt. Letztgenanntes ist zwar sehr zeitaufwändig, führt aber zu weit besseren Ergebnissen als die Bemühungen der eingestellten Autoren. In "The Movies" gibt es allerdings nur fünf drehbare Filmgenres: Horror, Action, Romanze, Komödie und Sci-Fi. Dies vereinfacht einerseits das Drehbuchschreiben, andererseits beschränkt es natürlich ein wenig die künstlerische Freiheit. Es werden euch jedoch viele abwechslungsreiche Dramaturgiemöglichkeiten geboten, so dass in dieser Hinsicht keine Eintönigkeit aufkommt.

    Kamera! - Licht! - und Action!




    Sobald das Drehbuch steht, castet ihr eine geeignete Besetzung und fangt an zu drehen. Um die beste Leistung für den Film zu sichern, schickt man natürlich möglichst Darsteller und Regisseure mit Genre-Erfahrung an die selbstgebauten gebauten Sets. Am Dreh selbst seid ihr jedoch nicht beteiligt, dies erledigt das Spiel für euch automatisch. Durch die frei zoombare Grafik könnt ihr dem Dreh jedoch jederzeit beiwohnen und das Schauspiel der Darsteller beobachten. Ist der Film abgedreht, kann man ihn nachbearbeiten, um dessen Qualität zu steigern, ihn der PR-Agentur zu Werbezwecken überlassen oder gleich zur Vorführung freigeben. Je gelungener der Film, desto mehr Kinobesucher wollen ihn sehen, was natürlich Geld für eure zukünftigen Filmpläne einspielt. Damit ihr aber auch längerfristig etwas von den Mühen als Filmexperte habt, lassen sich die Zelluloidklassiker nach der Fertigstellung als handfeste Filmdatei exportieren. So könnt ihr eure Werke Freunden oder anderen Spielern im Netz zur Begutachtung präsentieren. Richtige Filme sind diese meist wenige Minuten dauernden Werke natürlich nicht, aber es ist schon erstaunlich, welche Ergebnisse sich mit Hilfe der gegebenen Mittel erzielen lassen. Der spielerische Knackpunkt an der Sache ist jedoch die Bewertung des Films durch die CPU und dem damit verbundenen Geld durch Kinobesucher: Diese erfolgt nämlich nach einem vorgegebenen Schema, welches für euch nur relativ schwer einschätzbar ist, darum kann ein Film, den ihr für gelungen haltet auch schnell mal bei der Wertung durchfallen. Auf jeden Fall spielt Abwechslung in den Filmen eine große Rolle. Benutzt ihr also ein Set zu oft oder dreht ständig Filme des gleichen Genres, sind die Filmkritiker schnell gelangweilt und bewerten die Filme schlecht. Einzige Abhilfe ist also das Bauen unverbrauchter Sets und das Einsetzen möglichst unterschiedlicher Handlungsstränge.




    Pluspunkte beim Publikum bekommt ihr auch, wenn ihr Filme dreht, die zum aktuellen Zeitgeschehen passen. Wenn ihr zum Beispiel einen Zeitungsbericht über Bonnie und Clyde lest, ist es ein geschickter Schachzug Actionfilme und Romanzen zu drehen, da dies gerade dem Zeitgeist entspricht. Am wichtigsten für den eigentlichen Dreh ist jedoch, dass sich eure Stars wohl fühlen. Diese wollen nicht nur auf einem schön geschmückten Gelände arbeiten, sondern auch bei Laune gehalten werden, was wiederum von unterschiedlichen Faktoren wie Gehalt, Stress und Star-Status abhängt. Weist ihr einem eurer Stars einen eigenen Wohnwagen zu, verpasst ihm ein neues Image durch neue Kleidung und Schönheitschirurgie oder erhöht dessen Gehalt, steigt seine Laune sichtlich und er liefert eine bessere Performance ab. Allerdings kann es passieren, dass seine Kollegen dadurch neidisch werden, weshalb man genau abzuwägen sollte, wie sehr man die Stars verwöhnt. Vernachlässigt ihr allerdings einen Schauspieler oder einen eurer Regisseure, fängt er an sich zu betrinken oder bekommt Wutanfälle auf dem Set, was wiederum die Drehzeit verlängert, die Performance verschlechtert und euch natürlich Geld kostet. Ebenso verhält es sich mit Darstellern, die gerade keinen Film drehen. Durch die aufkommende Langweile fühlen sie sich nicht gefordert und drohen euch im schlimmsten Fall mit Kündigung. Ist dies der Fall, sollte man sie auf ein gerade unbenutztes Set zum Proben schicken. So verringert sich nicht nur deren Langweile, auch die Genreerfahrung steigt, was für folgende Filme natürlich nur nützlich sein kann. Wie ihr euch also denken könnt, verbringt ihr die meiste Zeit damit, Babysitter für eure Stars zu spielen.

    And the winner is...




    Natürlich ist euer Studio nicht das Einzige in Hollywood, darum gilt es sich ständig gegen die Konkurrenz zu behaupten. Ein Hilfsmittel dafür ist die Forschung: Stellt ihr Filmforscher ein, könnt ihr schon bald die neuste Technik wie Farbfilm, Stereoton oder Special-Effects verwenden, um euch von den Konkurrenzstudios abzuheben. Alle fünf Jahre findet zudem eine Preisverleihung statt, welche die konkurrierenden Studios für ihre Leistungen auszeichnet. Doch sind diese Preise weit mehr als ein virtuelles Schulterklopfen. Wer fleißig Preise einheimst, verschafft sich Boni, die bis zur nächsten Preisverleihung anhalten und euch das Filmedrehen erleichtern. Zudem werden für bestimmte Errungenschaften neue Gebäude oder Settypen freigeschaltet. Es lohnt sich also immer möglichst effizient zu arbeiten, nicht nur der Finanzen wegen. Doch auch euer Kontostand ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Wer Schulden macht, kann keine neuen Gebäude oder Sets bauen, schlimmer ist jedoch, dass euch die Angestellten verlassen und die Wertung des Studios in den Keller sinkt. Da das Gelände ständig in Schuss gehalten werden muss, ist ein Verlust von Arbeitskräften kritisch. Im schlimmsten Fall müsst ihr sogar Schauspieler und Regisseure zur Reparatur eines Gebäudes abkommandieren, und dies schmeckt den kleinen Snobs natürlich überhaupt nicht.


    "Black and White" trifft die "Sims"




    Um euch den Einstieg ins Spiel zu erleichtern, werden euch die wichtigsten Schritte und die Steuerung auf sehr ausführliche Weise durch eine Sprecherin näher gebracht, was auf Wunsch auch unterdrückt werden kann. Doch gerade beim ersten Spielen wird man auf diese Funktion nicht verzichten wollen, denn auch wenn Menus und Steuerung gut durchdacht sind, ist es ein Leichtes sich in der Vielzahl an Möglichkeiten zu verlieren. Die Steuerung ist sehr intuitiv angelegt und trägt ganz klar Peter Molyneux' Handschrift. Statt den Spieler mit einer Vielzahl von Menüs zu erschlagen, wird hier auf Interaktion mit der Spielumgebung gesetzt. Lediglich Bauten und Verzierungen des Studios werden über ein verschachteltes Menu ausgewählt. Jedes Gebäude, welches ihr errichtet, übt spezielle Funktionen aus, die ihr anhand der Zimmer innerhalb der Bauten erkennen könnt. Führt ihr den Cursor über eines eurer Gebäude, verschwindet die Fassade, so dass euch ein Blick auf den Grundriss und die Funktionen der Einrichtung gewährt wird. Die einzelnen Zimmer des Gebäudes fungieren hierbei als Zuweisungsorte. Wollt ihr also einen Handwerker einstellen, schnappt ihr mit dem Cursor einfach einen herumstehenden Arbeitslosen und tragt ihn buchstäblich zum Personalbüro, um ihn im Raum "Handwerker einstellen" abzusetzen - "Black and White" lässt grüßen. Ebenso geschieht es mit Arbeit suchenden Schauspielern und Regisseuren, die ihr einfach auflest und in der Schauspielschule absetzt, bzw. Drehbüchern oder abgedrehten Filmen, deren Symbole einfach im passenden Gebäude zur weiteren Bearbeitung abgelegt werden. Um euch das Finden des richtigen Gebäudes zu erleichtern, hilft ein Leitstrahl, der die aktuellen Möglichkeiten aufweist -sehr benutzerfreundlich. Die Talente der Stars werden euch hingegen mit einer Vielzahl von Statistiken näher gebracht, die ihr aufrufen könnt, in dem ihr mit der Maus auf die gewünschte Person zeigt. Dies lässt einige Informationsblasen erscheinen, in der alle nötigen Werte wie Genreerfahrung, Laune, Beschwerdegründe aber auch die Sympathie zu den Kollegen angezeigt werden. Letzteres ist vor allem wichtig, um passende Schauspielpartner für Filme zu bestimmen und das Arbeitsverhältnis zu verbessern. Kann ein Star seinen Filmpartner nicht leiden, leidet die Performance und der Star spielt die beleidigte Leberwurst. Um das Verhältnis zu verbessern könnt ihr lediglich eure Stars zu Unterhaltungen anregen, in dem ihr sie einfach auflest und neben der gewünschten Person absetzt. Eine Garantie für eine zukünftige Freundschaft ist dies jedoch nicht, so dass der kleine Soziologe in euch genau aufpassen sollte, wen er zusammenführt. Aber auch andere Aspekte im Privatleben der Stars liegen in eurer Hand, z.B. wie wohl er sich in seinem Wohnwagen fühlt oder wie gestresst er ist. Die Schauspieler brauchen nämlich hin und wieder Drehpausen zum Stressabbau, die sie am liebsten im schmuck eingerichteten Wohnwagen, an einem Imbissstand oder an der Bar verbringen. Doch passt auf, dass sie nicht in dem Alkoholismus verfallen, denn dies ist nicht nur talentschädigend, sondern steckt auch befreundete Stars an.

    Die richtige Studioplanung




    Um euch und vor allem euren Stars weite Wege in der Filmproduktion zu ersparen, solltet ihr den Aufbau des Studios genau planen, doch dies ist gar nicht so einfach. Um Gebäude und Sets besser anzubinden, müsst ihr nämlich Wege bauen, die zum Eingang des Gebäudes führen, dadurch aber wertvollen Platz belegen. Zudem sind nicht alle nötigen Gebäudetypen besonders prestigeträchtig für das Gelände. Toiletten sind beispielsweise notwendig, damit die Stars ihr Geschäft erledigen können, doch sind die anfänglich baubaren Plumpsklos nicht gerade eine Augenweide, ganz zu schweigen vom Gestank, und so ziehen diese die Prestigebewertung des Studios in den Keller. Abhilfe schaffen diverse Geländeverzierungen wie Palmen, Parkbänke, Denkmäler und ähnliches, die ihr überall platzieren könnt, aber natürlich auch eine Menge Bargeld verschlingen. Neben des Babysitterjobs für Stars und dem eigentlichen Filme drehen ist die dritte wichtige Aufgabe also den Überblick über euer recht begrenztes Gelände zu bewahren. Oft gebrauchte Sets müssen Neueren Platz machen und auch das Ambiente um die Gebäude herum verlangt nach Pflege. Wer alles zubetoniert mag zwar wenig Sorgen mit der Instandhaltung haben, schafft sich aber keine Freunde unter seinen Stars. Grasflächen wollen hingegen ständig erneuert werden und Sandflächen sehen zwar toll aus, verlangsamen aber das Vorankommen auf dem Gelände - die Qual der Wahl ist euch überlassen. Zu tun gibt es jedoch immer genug: Ständig ist man gezwungen die Aufgabenfelder herumzujonglieren, so dass "The Movies" nie langweilig wird. Eher umgekehrt, man wünscht sich oftmals etwas mehr Zeit um alles erledigen zu können.

    Das richtige Ambiente




    "The Movies" ist grafisch sicherlich nicht der Renner, kann aber in der allgemeinen Aufmachung viele Pluspunkte verbuchen. Vor allem akustisch bekommt man eine Menge geboten, denn aus den Boxen ertönen nicht nur diverse Filmscore-Plagiate von James Bond bis Herr der Ringe, auch die reichhaltigen Soundeffekte wissen mit ihrem klischeebehafteten Flair zu begeistern. Zudem begleiten euch mehrere Radiosprecher durch die Zeitepochen, um mit einer gehörigen Portion Humor ein Gefühl für das Zeitgeschehen zu vermitteln. Durch die vielen Bauten, Geländeverzierungen und herumwuselnden Spielfiguren wird das System jedoch ziemlich in Anspruch genommen - bei maximaler Grafikeinstellung werden also auch High-End Rechner schnell an ihre Grenzen geführt. Dafür kann aber jederzeit frei an das Geschehen herangezoomt werden, um das Eigenleben des Filmstudios näher zu betrachten. Was gelegentlich allerdings stört, sind die vielen Informationsblasen, die eigentlich den Überblick über die Werte eurer Stars, Gebäude etc erleichtern sollen. Diese beschränken sich zwar immer nur auf gerade nötige Statistiken, sind jedoch durch ihre Verschachtelungen nicht gerade übersichtlich. Ab und zu wünscht man sich einfach eine altmodische, trockene Statistik. Ansonsten ist die Präsentation jedoch sehr gelungen und zieht euch sofort in die Welt des Films. Ein erfreulicher Bonus ist zudem der "Sandkasten-Modus", der euch viele Regeln des eigentlichen Spiels abschalten lässt, damit ihr in Ruhe Filme drehen könnt. So könnt ihr eurer kreativen Seite freien Lauf lassen und müsst euch nicht um jede Kleinigkeit eures Studios kümmern. Der mitgelieferte Stareditor, der euch erlaubt eigene Stars und Sternchen zu kreieren, rundet das Paket ab.



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