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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: [SKz] joini - Legolas - [NGF]Freaky Forum: Schwarzes Brett Forum Forenbeschreibung: Guckt einfach mal rum!! Und schreibt was rein!!!! aus dem Unterforum: Alle anderen Games Antworten: 5 Forum gestartet am: Mittwoch 01.02.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Star Wars Battlefront 2 Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 11 Monaten, 13 Tagen, 22 Stunden, 48 Minuten
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Re: Star Wars Battlefront 2
[SKz] joini - 20.02.2006, 16:39Star Wars Battlefront 2
"Krieg der Sterne"-Fans können sich nicht über einen Mangel an Spielen zu ihrem Lieblingsthema beklagen. Keine andere Filmumsetzung dürfe so viele Adaptionen erfahren haben, wie George Lucas' persönlicher Goldesel "Star Wars", der auf so ziemlich jedem System der vergangenen 20 Jahre in verschiedenen Genres seinen Platz gefunden hat. So auch der 3rd Person Shooter "Star Wars Battlefront", welcher letztes Jahr auf PC, Playstation 2 und Xbox mit riesigen Schauplätzen und jederzeit nutzbaren Fahrzeugen zu begeistern wusste, wenn auch noch einige Feinheiten im Gameplay zu Kritik veranlassten und einigen Spielern die taktische Note zu kurz kam. Nun, genau ein Jahr später, bietet uns Lucasarts die offizielle Fortsetzung des (Online-)Schlachtspektakels, das jede Menge Feintuning, frische Maps sowie komplett neue Spielmodi spendiert bekommen hat.
Sei ein Sternenkrieger...
Genau wie der Vorgänger bietet euch auch "Star Wars Battlefront 2" die Möglichkeit, als Soldat an verschiedenen Land- und Luftschlachten im Star Wars-Universum teilzunehmen. Auf sechs Weltraum- und achtzehn Boden-Levels, die allesamt Umgebungen der bekannten Sternensaga nachempfunden sind, bekriegen sich die Armeen zwei verschiedener Parteien - je nach Ära Imperiale Sturmtruppen gegen Rebellenkrieger oder republikanische Klontruppen gegen die Droidenarmee der Separatisten. Als Schlachtfelder dienen viele Schauplätze, die man aus den Filmvorlagen kennt. Egal ob der Rebellenstützpunkt auf Hoth, das Innere des Todessterns, die Raffinerien von Mustafar oder der Sumpf von Dagobah - jedes der sorgfältig durchdachten Level hat einen besonders hohen Wiedererkennungswert und ist wie geschaffen für Massenschlachten voller Explosionen und herumschwirrender Lasergeschosse. Allerdings wurden nur wenige Schauplätze von Battlefront 1 übernommen - ihr findet hier hauptsächlich frisch gestaltete Level vor, die den Maps des Vorgängers nicht nur grafisch überlegen sind.
Jede der zwei Parteien einer Schlacht hat eine begrenzte Anzahl an Soldaten zur Verfügung, von denen auch nur eine bestimmte Zahl gleichzeitig auf dem Schlachtfeld zu finden ist. Als einer dieser Soldaten startet der Spieler wahlweise in 3rd Person- oder Ego-Perspektive an so genannten Kommandopunkten, die strategisch auf den Maps verteilt sind und ihre Parteizugehörigkeit durch die Farben rot und blau verdeutlichen. Da Kommandopunkte auch Wiedereinstiegspunkte für eure Armee darstellen, sind diese natürlich heiß umkämpft, daher bedient sich jede der insgesamt sieben wählbaren Kämpferklassen einer anderen Bewaffnung, bestehend aus diversen Kanonen und Sprengsätzen, was allerdings Star Wars-typisch recht unblutige Konsequenzen hat. Verliert man im Gefecht das Leben, kann man sich eine andere Soldatenklasse aussuchen und an einem frei wählbaren Kommandopunkt der eigenen Partei wieder ins Spiel einsteigen - zumindest so lange einem noch genügend Soldaten zur Verfügung stehen. Auf den verschiedenen Schlachtfeldern gibt es zudem für die Schlacht nützliche Fahrzeuge wie Swoop Bikes, Kampfgleiter, AT-STs sowie auf Hoth auch Snowspeeder und AT-ATs, welche auch von mehreren Soldaten gleichzeitig bedient werden können. Durch die vielen Teilnehmer einer Schlacht und die großen Geschosse der Fahrzeuge sind die Gefechte recht hitzig und große Strategien weniger gefragt als die Übersicht über das Schlachtfeld um sich für die richtige Kämpferklasse zur richtigen Zeit zu entscheiden. Die Dichte der Schlachten erzeugt jedoch eine Wahnsinnsatmosphäre und lässt das Adrenalin schnell steigen. Ständig schwirren Geschosse an einem vorbei, werden Befehle und Warnungen gebrüllt, fliegen Sprengsätze in die Luft und vieles mehr - man kann die verbrannte Luft förmlich riechen...
Um einem sinnlosen Gemetzel vorzubeugen, gibt es in den angebotenen Spielmodi verschiedene Ziele, die den Verlauf der Schlacht beeinflussen: Herz des Spiels ist noch immer der aus dem Vorgänger bekannte Eroberungs-Modus, in dem es gilt alle Kommandopunkte eines Levels einzunehmen, was zur Folge hat, dass kein Gegner mehr ins Spiel einsteigen kann, oder man versucht die gegnerische Armee völlig auszuradieren. Neu in "Star Wars Battlefront 2" ist hingegen der CTF Modus, den man bereits aus anderen Shootern kennt: In "Capture the Flag" gilt es, eine Flagge, die in der Mitte des Levels liegt, zur Basis des Gegners zu bringen. Schafft ein Team dies fünf Mal, so hat es die Schlacht gewonnen. Eine zweite CTF-Variante wird mit zwei Flaggen gespielt. Jedes Team muss die Flagge des Gegners fünf Mal von deren Basis zur eigenen bringen um zu gewinnen. Durch die beiden Flaggen ist die Verwirrung jedoch groß und der Spielablauf ziemlich unübersichtlich, CTF mit einer Flagge spielt sich deutlich besser. Die drei weiteren neuen Spielmodi sind eher verschiedene "Deathmatch"-Varianten. Bestes Beispiel dafür ist der "Elimination"-Modus, der sich aber bis auf die Vorbestimmten Kommandopunkte kaum von der Eroberung unterscheidet. Beim "Angriff" gibt es allerdings zwei ganz spezielle Teams: Schurken und Helden. Das bedeutet, ihr dürft im Team mit sämtlichen guten oder bösen Jedi bzw. Charakteren wie Boba Fett und Han Solo ein Deathmatch ausfechten. Dies mag verlockend klingen, artet jedoch durch die Superkräfte der Charaktere schnell in Chaos aus. Profis kommen hier definitiv auf ihre Kosten, dem Durchschnittsspieler dürfte jedoch bei diesem rasanten Kräftemessen der Superlativen einiges zu schnell ablaufen. Diese Spielvariante ist scheinbar auch nicht ganz ernst gemeint, denn im Hintergrund läuft anstelle von aufpeitschenden Fanfanren die Musik der "Cantina Band" und Jabbas Hausmusikanten, was bei der gebotenen Superheldenschlacht schonmal zum Schmunzeln veranlässt. Im ebenfalls neuen "Jagd"-Modus wird eine Partei bestimmt, welche die unbewaffneten und in alle Richtungen flüchtenden "Gejagten" in einer vorgegebenen Zeit ausradieren muss, Schafft sie dies nicht, gewinnt der Gegner.
Frischer Wind: Ein Punktesystem
Der grundsätzliche Spielablauf der Infanterie-Maps hat sich trotz neuer Spielmodi nicht geändert, denn die Rahmenbedingungen sind noch die gleichen wie im Vorgänger. Doch "Battlefront 2" hätte die Bezeichnung "Fortsetzung" nicht verdient, wenn nicht ordentlich an den Feinheiten geschraubt worden wäre. Allem voran gehen die neuen Soldatenklassen und der Zwang, sich die Verwendung stärkerer Klassen erst verdienen zu müssen. Die altbekannten Klassen mit ihren verschiedenen Funktionen sind erhalten geblieben: Der zweikampfstarke Infanterist, die Vorhut, die sich dank Bazookas gut gegen Fahrzeuge zur Wehr setzen kann, die schwach bewaffneten Piloten / Techniker, deren Vorteil es ist kaputte Energie- und Munitionsspender reparieren zu können sowie Fahrzeuge automatisch beim Fahren zu reparieren, und - last but not least - die Scharfschützen. Dazu gesellen sich Sondertruppen, die in jeder Partei unterschiedlich sind. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es bei "Battlefront 2" derlei gleich zwei pro Partei. Sie haben einige Tricks auf Lager und würzen den Spielablauf durch Tarnvorrichtung, Flammenwerfer, Jet-Packs, Schutzschilde und anderes außergewöhnliches Equipment. Da Wookies, Spione, Jet-Truppen, Magna Wachen, Droidikas etc. allerdings recht starke Klassen darstellen, sind nur wenige von ihnen auf dem Schlachtfeld erlaubt. Zudem muss man als Spieler erst eine gewisse Anzahl an Punkten vorweisen können, die man sich durch das Tragen der Flagge, das Einnehmen von Kommandopunkten oder dem Beseitigen von Gegnern verdient, bevor man sich der Sonderklassen bedienen kann. So ist es z.B. nicht mehr möglich, dass die Imperialen Sturmtruppen per Jet-Trooper die meisten Kommandopunkte schon belegt haben, bevor das "Fußvolk" überhaupt eine Chance hatte, diese zu erreichen, wie es im Vorgänger manchmal der Fall war.
Sich Punkte durch ruhmreiche Taten zu verdienen hat aber mehr Vorteile als nur die Möglichkeit stärkere Kämpferklassen zur Auswahl zu haben, oder im Online-Spiel an die Rolle des Anführers zu kommen. Wer besonders treffsicher ist oder längere Kämpfe überlebt, wird mit kurzweiligen Bonuskräften wie Heilung oder verlängerter Ausdauer zum Rennen und auf dem Boden rollen belohnt. Zudem werden diese Punkte auf der Scoreliste zum Ende einer Schlacht aufgeführt und gelten als Hauptkriterium für die Rangfolge. Besonders Lobenswert bei dieser Neuerung im Spielsystem ist, dass taktische Erfolge wie das Einnehmen eines Kommandopunkts oder das Tragen der Flagge deutlich besser belohnt werden, als die Zahl der Abschüsse. Wer also schneller starke Klassen im Kampf benutzen will, muss sich für das eigene Team als wertvoll erweisen. Dies wirkt sich auch im Online-Match auf den Spielablauf aus, welcher zwar noch genauso hektisch ist wie im Vorgänger, aber deutlich teamorientierter vonstatten geht.
Die Macht ist mit ihnen
Die stärkste aller spielbaren Klassen ist die Anführer-Klasse, bestehend aus verschiedenen großen Star Wars-Persönlichkeiten wie Eisenlunge Darth Vader, der lieblichen Prinzessin Leia, Obi Wan Kenobi, Kampfzwerg Yoda oder gar dem Imperator selbst. Während im Vorgänger nur die CPU Hand an diese Super-Charaktere legen durfte, dürft ihr diesmal endlich selbst ran. Pro Kriegspartei gibt es auf jeder Map jedoch nur einen einzigen Anführer: Spielt ihr also online, kann ebenfalls nur ein einziger Spieler die Rolle des Anführers übernehmen. Je nach Servereinstellung übernimmt der beste, der schlechteste oder ein zufälliger Spieler diese Rolle, im Singleplayer-Modus kommt es hingegen auf die Spielart an, wann und wie oft man den Anführer spielen darf. Alle Anführer haben außergewöhnliche Fähigkeiten und räumen in Windeseile auf dem Schlachtfeld auf. Ausgestattet mit Machttricks wie "Jedisprint", Blitzen oder Würgegriff über das Blocken der Geschosse per Lichtschwert bis hin zum "Rocketpack" und besonders starken Blastern sind die Anführer allen anderen Klassen stark überlegen. Ungewöhnlich ist jedoch, dass Anführer keine gewöhnliche Energieleiste besitzen, sondern einen Zeitbalken in Form eines Lichtschwerts, der den Aufenthalt begrenzt und kontinuierlich kleiner wird. Allerdings reagiert dieser Zeitindikator auch auf Feindbeschuss, drum verweilen Jedi nicht viel länger auf dem Schlachtfeld als normale Einheiten, können aber in dieser Zeit viel mehr Schaden anrichten. Als Jedi Ritter oder Boba Fett spielt es sich dank der Superkräfte ausgezeichnet, doch kommt man nicht all zu oft oder all zu lang in den Genuss, diese spielen zu dürfen. Dies ist auch gut so, denn sonst wären die Schlachtplätze viel zu schnell leergefegt. Gerade hier sieht man sehr gut, wie viele Gedanken man sich bei Pandemic um die Kräftebalance in den Teams gemacht hat - und diese Bemühungen wirken sich sehr positiv auf den Spielverlauf aus.
Sternenschlacht
Völlig neu im Battlefront-Universum sind die Raumschlachten. Zwar bot der erste Battlefront-Ableger bereits auf ausgesuchten Maps Raumjäger an, die zur Luftschlacht genutzt werden konnten, doch die Areale waren viel zu klein für ausgedehnte Dogfights - viel zu schnell knutschte man irgendeine Wand oder flog zu weit aus dem Spielfeld heraus und starb. Ganz anders bei "Battlefront 2", denn hier wurden die Dogfights in den Weltraum verlegt. In den sechs Weltraum-Levels findet eine Schlacht zwischen mehreren Sternenkreuzern statt, die sich gegenseitig Abfangjäger und Bomber an die Gurgel jagen. Man startet als Soldat im Inneren eines Kreuzers (beim Imperium z.B. im Sternenzerstörer) und sucht sich den Weg in den Hangar. Dort stehen diverse Jäger, die sich auf Knopfdruck besteigen und recht arcadetypisch fliegen lassen. Da die Areale hier im Weltraum sehr großzügig angelegt wurden und die Steuerung schon nach kurzer Zeit erlernt ist, stehen spannenden Luftkämpfen und irren Verfolgungsjagden keine Hindernisse mehr im Weg. Der starke Arcade-Touch in den Weltraum-Levels der Open Beta-Version wurde jedoch durch längere Aufladezeiten für Torpedos etwas entschärft. Action gibt es aber in den gebotenen Spielmodi noch immer genug. Capture the Flag läuft genau so ab wie auf den Infanterie-Maps, nur eben im Weltraum. Beim Angriffsmodus hingegen, geht es darum, den gegnerischen Sternenkreuzer in die Luft zu jagen, was sowohl vom Raumjäger aus geschehen kann, in dem man die einzelnen Maschinenteile vom Weltraum aus angreift, oder man versucht im Hangar des gegnerischen Kreuzers zu landen, auszusteigen und als Infanterist die Komponenten wie Lebenserhaltung, Schutzschilde und Triebwerke durch gezielte Sprengungen außer Kraft zu setzen. Erstaunlicherweise sind die Weltraum-Levels dadurch weit abwechslungsreicher als die Infanterie-Maps und vor allem ist hier mehr Taktik von Nöten. Im Hangar des Gegnerschiffs bugsierte Shuttles dienen beispielsweise auch als Einstiegspunkt für Infanteristen und ein Konvoi zur Deckung ist sowohl für Bomber als auch für Flaggenträger eine Lebensversicherung. Doch auch die Jägerwahl ist eine wichtige Entscheidung, denn jede Jägerklasse steuert sich anders und bietet eine andere Bewaffnung: Seid ihr auf Dogfights aus, dürfte der flinke "Tie Interceptor" oder der "A-Wing" eurem Geschmack entsprechen, wer es hingegen auf die Kreuzer und deren Systeme abgesehen hat, wird mit den trägen Bombern größere Erfolge haben. Soll aber das gegnerische Schiff geentert werden, sollte man es mit dem stark gepanzerten aber kaum wendigen Shuttle versuchen und dabei gleich ein paar Teammitglieder auf der Ladefläche mitnehmen - genügend Action ist auf jeden Fall garantiert.
Auch wenn der Weltraum weniger Wiedererkennungswert besitzt als die Infanterielevel, wurde die Stimmung der Star Wars-Weltraumgefechte genauso gut eingefangen wie in den Infanterie-Maps, denn nicht nur die originalgetreu modellierten Raumjäger wissen das Star Wars-Feeling hervorragend zu transportieren, auch die Hintergründe und kleinen Animationen wie kleine explodierende Raumschiffe und die unzähligen Geschosse eurer Feinde wissen eine dichte Kampfatmosphäre zu schaffen. Das gegnerische Raumschiff entern und von innen zerlegen zu können ist zudem eine klasse Idee, die vor allem etwas Abwechslung in den Shooter-Alltag bringt. Alles in Allem sind die Weltraum-Maps also die auffälligste und zugleich gelungenste Bereicherung im Battlefront-Universum.
Single- und Multiplayer
Ein großer Kritikpunkt bei "Star Wars Battlefront" war der schwachbrüstige Singleplayer-Modus. Doch auch auf diesem Gebiet weiss der Nachfolger das Erstlingswerk auszustechen. In der offline spielbaren Kampagne begleitet ihr die 501. Legion, eine Elitegruppe Klonsoldaten der Republik, später auch bekannt als "Vaders Faust", auf ihrem Weg zu Ruhm und Ehre durch Beihilfe bei der Schaffung des Imperiums. Ein Sprecher erzählt euch vor jedem Einsatz eine kleine Anekdote aus dem Journal der 501. Legion und deren Auftrag, dann bekommt ihr die genauen Missionsziele verraten. Hier werden euch knackige Aufgaben vorgegeben und auch andere Feinde als die üblichen Soldaten vorgesetzt. So müsst ihr beispielsweise in der Bibliothek auf Coruscant aufrührerische Jedi vernichten, aber dabei auch verhindern dass sie die Aufzeichnungen der Bibliothek zerstören bevor das Imperium davon Backups gemacht hat. Oder ihr müsst gespeicherte Daten innerhalb eines Zeitlimits von A nach B bringen. Die knackigen Aufgaben und der gut gewählte Sprecher wissen euch durchaus eine Zeit lang zu beschäftigen. Ein ganz besonderes Schmankerl ist jedoch der Galaxis-Eroberungs-Modus: In dieser Spielvariante wird die Galaxie in Sternensysteme auf einer Karte aufgeteilt, die ihr mit euerer Flotte auf bestimmten Routen besuchen könnt. Ist ein Planet vom Feind besetzt, könnt ihr versuchen, ihn durch einen Angriff zu befreien, was durch eine Eroberungs-Infanterieschlacht ausgefochten wird, bei der die CPU eure Gegner übernimmt. Treffen hingegen beide Flotten der Parteien aufeinander, darf der Konflikt in einem Weltraum-Level ausgetragen werden. Jedoch stehen euch nicht von vornherein alle Kämpferklassen zur Verfügung. Truppen und Levelboni müssen erst mit Credits eingekauft werden, die ihr durch gewonnene Schlachten einheimst. Der brettspielartige Spielverlauf, die taktische Note durch das Einkaufen der Einheiten und die zuschaltbaren Boni halten lange bei der Stange und dürften noch unterhaltsam sein, wenn die Kampagne längst durchgespielt wurde. Wer also keinen Breitbandanschluss ins Internet hat, kann bei "Battlefront 2" trotzdem bedenkenlos zuschlagen, denn diesmal hat Pandemic auch an die Solospieler gedacht.
Freunde von heißen Multiplayer-Matches hatten bei Battlefront bisher keinen Grund zu klagen und dürften auch in Zukunft keinen finden, da das Spielsystem für heiße Online-Gefechte ausgelegt worden ist. Wie gehabt lässt es sich (am PC) mit bis zu 50 Spielern übers Internet oder LAN zocken. Servereinstellungen und Browser sind klar und übersichtlich, es gibt also keinen Grund zu meckern. Der ein oder andere Bug steckt beim Online-Spiel jedoch noch im Detail (zum Beispiel das aus der Beta bekannte Respawn-Problem), dürfte aber mit dem ersten Patch ausgebügelt werden.
Grafik, Sound und Steuerung
"Star Wars Battlefront 2" überzeugt grafisch eher mit Masse als mit Klasse. Texturen, Modelle und Maps sind zwar etwas aufwändiger als beim Vorgänger, können aber keineswegs einem Vergleich mit Grafikkrachern wie "Quake 4" standhalten. Trotzdem sind die vielfältigen Levels stimmungsvoll und wohldurchdacht modelliert worden und zaubern die Star Wars-Stimmung auf sehr überzeugende Weise ins Wohnzimmer. Musik und Soundeffekte sind auf gewohnt hohem Niveau und tragen natürlich ebenfalls ihren Teil zur Stimmung bei. Weise eingesetzte Effekte und einfallsreiches Mapdesign wissen sowohl euch als auch euren Rechner ordentlich zu fordern. Zudem läst der Anblick von 30 Sturmtruppen auf offenem Feld niemanden kalt - hier kommt die angesprochene Masse zum Zug. Das Maps, Musik, Einheiten und Fahrzeuge auf den neusten Stand (sprich nach Episode 3 ) gebracht wurden, ist in diesem Zusammenhang schon fast keine Erwähnung mehr wert. Sehr lobenswert ist der Fakt, dass auch Joypads und Joysticks parallel zur Maus/Tastatur-Steuerung verwendet werden können - dies ist vor allem in den Weltraum-Maps sehr vorteilhaft. Bis ihr die Steuerung jedoch nach euren Wünschen angepasst habt, kann einige Zeit vergehen, da die Belegung nicht sehr komfortabel gelöst wurde.
Re: Star Wars Battlefront 2
Legolas - 12.04.2006, 22:53
ich hab star wars battlefront und ich finds super. der multiplayer modus is total lustig. mir macht das spiel verdammt viel spaß und kann es nur weiterempfehlen.
Re: Star Wars Battlefront 2
[NGF]Freaky - 13.04.2006, 11:27Star Wars Battlefront 2
Ich hab´s zwar nicht, aber ich hab es schon mal gespielt und finde es recht gut. Am besten/lustigsten finde ich ist das fiegen im Weltraum.
Re: Star Wars Battlefront 2
[SKz] joini - 13.04.2006, 12:15
das Fliegen find ich irgendwie langweilig, am besten sind die bodenkämpfe mit Jedis!!!
Re: Star Wars Battlefront 2
Legolas - 13.04.2006, 12:18
Ja das mit den helden ist lustig und macht viel sapß. im weltraum herum fliegen ist schon toll aber azf dauer langweilig.
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