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Re: Mein zweites Kapitel zu "Die Zauberschule Hogwarts"
D.I.A. - 16.02.2006, 20:48Mein zweites Kapitel zu "Die Zauberschule Hogwarts"
So hier ist dann mal das zweite Chap, Bitteschööön:
Ferien mit Petunia und Dudley
Sehr, sehr langsam ging sie in Richtung Haustür. Wieder klingelte es. „Mach mal ein bisschen schneller!“, kam es aus der Küche. Schließlich öffnete sie die Tür und Petunia stand vor ihr. Sie war eine sehr dünne, pferdegesichtige Frau mit kleinen spitzen Zähnen wie ein Vampir. Ihre früher einmal blonden Haare, die jetzt grau waren, hatte sie zu einem strengen Zopf gebunden, während ihre Augen bösartig funkelten. „Duddymatz!“, rief sie, wobei sie Alice einfach übersah, „ Ja komm mal her und drück deine Mami ganz fest.“ Folgsam wie ein Schoßhündchen kam Dudley angewatschelt und umarmte seine Mutter, als hätte er sie Jahre nicht gesehen, wobei Alice klar war, dass er sie mindestens vor drei Tagen das letzte Mal gesehen hat. Onkel Dudley geleitete seine Mutter ins Wohnzimmer, wo Kuchen, Tee und Kaffee schon bereitstanden. Alice hatte gerade noch Zeit sich zu wundern, wie es ihr Onkel geschafft hatte, dass alles ins Wohnzimmer zu tragen, wobei er es doch sonst nur schaffte, die Chipstüte von der Küche bis hierher zu tragen, als auch schon Petunia über sie herfiel. „Ach dieses Drecksgör ist schon wieder hier?“, fragte sie ihren Sohn, als sie sich den Schweiß von der Stirn wischte. Dudley nickte nur. Er wiedersprach seiner Mutter nur ungern, denn sonst würde er nie wieder gebügelte Hosen in seinem Schrank finden. „Also, ehrlich Duddymatz, das hast du doch nicht nötig. Du verdienst es, dich in den heißesten Wochen des Jahres von deiner Mama pflegen zu lassen. Warum schicken diese...“, sie zögerte, „Menschen...“, stieß sie hervor, als ob ihr die größte Mühe machen würde dies zu sagen, „dieses Kind nur immer wieder zu dir? Als ob WIR dich hier haben wollten.“
Die Wut, die sich seit Beginn dieses Tages angesammelt hatte, begann wieder in Alice aufzusteigen. „Ich denke...“, fuhr sie fort, als hätte sie eben nicht etwas abscheuliches gesagt, „... deine Eltern mögen dich genauso wenig wie wir und darum schicken die dich immer zu meinem kleinen Schatz hier.“ Sie tätschelte Onkel Dudleys Kopf und strich ihm die Haare aus dem Gesicht. Er war kurz davor, seinen Senf dazu zu geben, jedoch blieb er stumm und nahm sich noch ein Stück Kuchen. Alice jedoch stand noch immer im Flur und ließ die Wucht der Worte Petunias über sich ergehen. Wenn sie jetzt ausrastete, musste sie in den Keller ziehen, das war sicher. Der Keller war zwar größer, jedoch auch feucht und voller Ratten.
Sie würden Alice dort verrotten lassen und kaum merken, dass sie fehlte.
Sie stand noch einigen Minuten regungslos im Flur und lauschte dem unsinnigen Gerede von Petunia und Onkel Dudley, bis sie sich aus ihren Träumen riss und wieder die Treppe empor stieg. Oben angekommen, öffnete sie die Tür, ging zwei Schritte hinein und ließ sich auf ihr Bett fallen, als hätte sie gerade einen schweren Arbeitstag hinter sich.
„Es wird noch schlimmer kommen.“ , sagte sie leise zu sich selbst, während sie ihr Gesicht in eines der Kissen drückte, „Du brauchst dir erst gar keine Hoffnungen machen. Es wird schlimmer.“
Sie drehte sich auf den Rücken und starrte zur Decke. Als sie schließlich ein Kreischen aus einer Ecke des Zimmers vernahm, kam ihr ein Gedanke zur Ablenkung. Der Schrei kam von Hedwig, einer recht alten, jedoch klugen Schneeeule. Sie hatte einst Alice´ Vater gehört, doch über die Ferien gehörte sie ihr. Sie hievte sich vom Bett hoch und ging zu Hedwig, um ihr Gefieder zu streicheln.
Eine Stunde später band Alice ihrer Eule drei Briefe ums Bein. Fast alle hatten den gleichen Inhalt. Einer war für Phil Weasley, einer für Connor Hagrid und einer für Alexander Bug.
Die drei Jungen waren ihre besten Freunde in Hogwarts, wobei sie für Alex etwas mehr empfand, als für die anderen beiden. Schon bei ihrer ersten Reise mit dem Hogwarts-Express hatte er es ihr angetan. Natürlich sagte sie niemandem davon. Es war eher ein stilles Genießen, welches sie von den Treffen mit Alex davon trug. Sie wusste nicht, ob er dasselbe fühlte und darum beschränkte sie sich auf den Gedanken, nur mit ihm befreundet zu sein. Anders als Phil, Connor und Alice war Alex nicht in Gryffindor, eines der vier Häuser in Hogwarts, sondern in Ravenclaw. Des Weiteren gab es noch Slytherin und Hufflepuff. Das war auch der Grund, warum sie Alex nicht ganz so oft zu Gesicht bekam, wie Phil und Connor. Mit den beiden hatte sie schon viel mehr erlebt, trotzdem war sie eng mit ihm befreundet.
Zwei Briefe waren vollkommen gleich. Das waren die für Phil und Connor. In beiden erzählte sie von ihrem Onkel und fragte, ob sie sich in der Winkelgasse treffen würden, um Bücher zu kaufen. Sie waren recht kurz. Jedoch widmete sie dem Brief für Alex etwas mehr Aufmerksamkeit.
Hi Alex,
wie verläuft dein Sommer? Meiner ist wieder einmal schrecklich. Ich verbringe die Ferien wieder bei meinem Onkel Dudley. Ich habe dir ja von ihm erzählt. Doch es kommt noch schlimmer: seine Ma ist auch hier. Sie ist die reinste Furie, ehrlich. Zusammen sind die beiden tödlich. Ich bin heilfroh, wenn ich hier wieder raus bin. Ich fahr in der letzten Woche wieder nach London, um in der Winkelgasse Bücher, Umhänge usw. zu kaufen. Wäre schön, wenn du auch kommst. Phil und Connor kommen vielleicht auch. Ich hab ihre Briefe gerade erst losgeschickt. Bist du wieder von deinem Bruder vermöbelt worden? Hast du die Quidditch-Liga verfolgt? Chelsea ist schon wieder draußen, aber Abergale ist auf der Tabelle ganz weit nach vorn gerutscht. Na ja, wenigstens ist meine Lieblingsmannschaft, die Chudley Cannons, noch gut dabei. Denkst du, sie schaffen es irgendwann den Cup zu gewinnen? Ich hoffe so sehr. Ich darf mir hier den Tagespropheten nicht abbonieren. Wäre nett, wenn du mich über die Zaubererwelt auf dem Laufenden hältst. Ich warte auf deine Antwort ( aber mach bitte schnell, sonst sterbe ich vor Langeweile!)
Alles Liebe, Alice
Als Alice auch diesen Brief beendete, konnte sie Hedwig losschicken. Sie wusste, wohin sie fliegen musste. Hedwig war diese Strecken schon so oft geflogen, dass Alice sich sicher war, sie würde den Weg auswendig kennen. Glücklich sah sie Hedwig nach, bis sie zwischen den Bäumen verschwand.
Alice beschloss, nicht zum Abendessen zu gehen und ließ sich wieder aufs Bett fallen. Staub wirbelte auf. Sie holte ihr Tagebuch aus der Tasche und schrieb über den ersten Tag bei Onkel Dudley einen zweiseitigen Bericht. Als sie geendet hatte, war sie mit einem Mal todmüde und schlief ohne sich umzuziehen ein.
Am nächsten Morgen wurde sie nicht von einem Hahn, sondern von einem Schrei geweckt, der, wie sich herausstellte, von Petunia stammte. In der Nacht hatte sie eine Sprechanlage in Alice´ Zimmer installiert, inklusive einer Videokamera. Verwundert starrte Alice auf den grauen Sprechkasten an dem ein Lämpchen blinkte. „ DU KOMMST SOFORT RUNTER UND BRÄTST DIE EIER UND DEN SCHINKEN!“ , ertönte es wütend daraus hervor. Alice gab keine Antwort von sich. „SOFORT!“, schallte es erneut. Alice kämpfte sich aus dem Bett. Noch völlig schlaftrunken wankte sie in die Küche, wo Onkel Dudley und Petunia bereits am Tisch saßen, um bedient zu werden. Sie hatten noch nicht einmal die Eier aus dem Kühlschrank genommen. Alice starrte sie einen Moment lang an und begann dann, Eier und Schinken in die Pfanne zu werfen. Nachdem sie das Frühstück für Onkel und Großtante serviert hatte, musste sie sich selber ein Ei braten und, weil Dudley so gut drauf war, durfte sie sogar noch einen Toast essen. Nachdem sie ihr karges Mahl verschlungen hatte, machte sie den Abwasch und begann, den Rasen zu mähen, während Petunia wie üblich Wäsche wusch und Dudleys Hosen bügelte. Die unangenehmen Arbeiten wie Toilette putzen und Garten umgraben, gehörten zu Alice´ Aufgabengebiet. Petunia hingegen nähte nur nebenbei.
Als Alice zum Mittagessen wieder ins Haus kam, hatten die Dursleys schon gegessen. Für sie stand eine Dose Erbseneintopf bereit, die sie sich aufwärmte. Anschließend ließ sie sich wieder auf ihr Bett fallen. Dort lag sie eine Minute, bis eine gemeine Stimme aus dem grauen Sprechkasten zu hören war: „Ich sehe alles...“, selbstverständlich war es die von Petunia, „ Jetzt setzt deinen Hintern in Bewegung oder ich mach dir Beine, es gibt noch viel zu tun!“
Mit „es gibt noch viel zu tun“ meinte sie, dass Alice den Zaun neu streichen sollte. Rot sollte er werden. Alice musste festellen, dass das gewählte Rot sich fürchterlich mit der eigelben Hauswand biss. Sie fragte ihre Großtante noch, ob die Farbe nicht etwas unpassend war, doch Petunia meinte nur, sie habe kein Auge dafür. Doch am nächsten Tag mischte sich ihr Onkel mit ein. Dudley zuckte beim ersten Anblick auf den Zaun arg zusammen und bekam einen halben Wutanfall. Er verdonnerte Alice zu einem weiterem Anstrich. Diesmal war es Weiß. Als Alice nach drei Stunden fertig war, schien Dudley zufrieden, doch am Tag darauf war es wieder Petunia, die gegen die Farbe protestierte. „ Du bist doch noch jung, Dudders. Du kannst doch mutig sein mit der Wahl der Farbe.“ Doch bevor sie ihm das sagte, musste sie natürlich erst mal Alice zur Schnecke machen. Schließlich einigten sie sich auf eine Farbe und schickten Alice zum Baumarkt, um minzgrüne Farbe zu kaufen. Das einzig gut daran war, dass Alice für wenige Minuten ihre Ruhe hatte. Als am fünften Tag dann die Farbe am Zaun getrocknet war, hatte Alice den Rest des Tages frei, was für Petunia und Onkel Dudleys Verhältnisse ungeheuer gütig war.
Alice beschloss, sich nicht im Zimmer zu verstecken, da sie so oder so keine Privatsphäre hatte. Petunia hatte den Küchenfernseher umbauen lassen, sodass sie sah, was bei Alice im Zimmer geschah. Doch Alice ging hinaus in die Natur von Little Whinging. Schon vor Jahren hatte sie hier ihre Lieblingsplätze festgelegt. Sie ging in den Park, um zu entspannen. Es war ein weiterer heißer Tag. Der Park war voller kreischender Kinder, die im Teich planschten oder Fange auf dem Rasen spielten. Voller Sehnsucht dachte Alice an Hogwarts. In den letzten Schulwochen lagen sie, Phil, Connor und Alex, immer am See oder unter einem Baum, um für die Prüfungen zu lernen, was an sich natürlich keinen Spaß machte, jedoch waren sie alle zusammen, um zu lernen. Ja, sie sehnte sich nach Hogwarts. So ging es ihr immer im Sommer. Es war ihr zweitliebster Ort auf der ganzen Welt. Sie mochte ihr Zuhause, auch wenn sie nur wenige Tage im Jahr dort verbrachte. Aber Hogwarts war wie ein zweites für sie. Als sie die Hände in den Nacken legte, spürte sie einen enormen Sonnenbrand, den sie sich wahrscheinlich beim ständigen Umpinseln des Zaunes eingefangen hatte. Plötzlich musste sie laut auflachen. Der Anblick, Dudley und Petunia sich um die Zaunfarbe streiten zu sehen, ist doch eigentlich lustig gewesen. Es kam selten vor, dass Alice in den Sommerferien lachte. Umso mehr genoss sie den Moment der Schadenfreude. Sie nahm auf einer minzgrün gestrichenen Parkbank platz.
Doch ihr kurzes Hochgefühl sackte schnell ab, als sie daran dachte, dass sie weitere viereinhalb Wochen im Ligusterweg verbringen musste, in denen sie den Zaun möglicherweise noch hundertmal streichen, den rasen mähen, Frühstück zubereiten musste.
Betrübt starrte sie auf ein paar der Kinder. Warum war gerade ihre Familiensituation so verfahren? Warum hassten sich alle gegenseitig? Hatte es alles mit der Zaubererei zu tun?
Plötzlich wollte Alice Petunia und Onkel Dudley irgendeinen gemeinen Fluch auf den Hals jagen, jedoch wand sie sich von dem Gedanken ab.
In den Ferien durften junge Zauberer ihre Kräfte nicht benutzen, wegen einem blöden Geheimhaltungsgesetz, das sie vor Jahrzehnten im Zaubereiministerium beschlossen hatten. Wenn Alice jetzt zauberte, würde sie von der Schule verwiesen werden und müsste wahrscheinlich das ganze Jahr bei Onkel Dudley verbringen.
Erst als es dämmerte, erhob Alice sich von der Parkbank, um zum Ligusterweg zurückzukehren. Dort angekommen aß sie allein ein paar belegte Brote und ging wieder in ihr Zimmer. Hedwig war wieder da und hatte zwei Briefe an ihrem Bein zu hängen. Einen von Phil und einen von Connor. Als Alice sah, dass Bugs Brief nicht mit dabei war, wurde sie traurig. Jedoch steigerte sich diese noch, als sie die Briefe ihrer Freunde las.
Liebe Alice,
ich verbringe einen tollen Sommer bei meinen Großeltern im Fuchsbau. Ich habe ganz viel Quidditch trainiert und hoffe, dass ich bald noch mehr Quaffel in die Torringe befördern kann. Das tut mir echt leid, dass du wieder zu deinem Onkel musst. Ich kann leider nicht mit in die Winkelgasse, weil meine Oma alles schon in der ersten Woche besorgt hat. Also sehen wir uns erst im Hogwarts-Express, fürchte ich. Tut mir leid.
Wir sehen uns! Phil Weasley
Ps. : Lass den Kopf nicht hängen, ich bin sicher Conner und A.B. kommen mit!
Mit A.B. meinte er Alex, doch das tat nichts zur Sache. Mit betrübter Miene öffnete Alice den zweiten Brief.
Hey Alice!
danke, es geht mir gut. Wie ich hör´ geht´s dir nich so, oder? Keine Sorge, die Zeit ist im Nu um, wirst sehn. Ich kann nicht mit in die Winkelgasse. Ich war in Frankreich bei meiner Mum und da gab’s unsre´ Bücher billiger als da un´ dann hab ich sie halt schon da gekauft. Aber ich bin sicher Phil und Alex können, also mach dir ma keinen Kopf deswegen. Wir sehn´ uns im Express!
Connor
Alice war den Tränen nahe. Sie würde ihre besten Freunde erst in fünf Wochen sehen. Wenn jetzt auch noch Alex absagte, wäre sie verloren. Doch Alice wischte sich die Tränen vom Gesicht, da sie bemerkte, dass die Kamera auf sie gerichtet war. Sie wollte Petunia oder Dudley keinen Grund geben, sie auszulachen.
so das war es mal wieder!! :P
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