3.Kapitel: In Salacastle

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    Re: 3.Kapitel: In Salacastle

    ivanus - 08.02.2006, 20:18

    3.Kapitel: In Salacastle
    Daniel wachte schon früh am Morgen auf. Etwas hatte ihn aus dem Schlaf gerissen. Da war es wieder. Ein merkwürdiges klopfen. Als wenn Horn auf Glas klopfen würde. Daniel machte die Augen auf und schaute zum Fenster. Eine Eule klopfte mit ihrem Schnabel an die Fensterscheibe. Daniel stand auf und öffnete das Fenster. Die Eule flog mit einem eingerollten Blätterbündel im Schnabel, dass wie eine Zeitung wirkte ins Zimmer. Sie landete auf Renovald. Sie ließ die Zeitung fallen und fing an auf Renovald herumzuhacken. Daniel fand das verhalten der Eule sehr ungewöhnlich. Aber in dieser Welt war ja vieles sehr ungewöhnlich. Daniel setzte sich auf sein Bett und schaute durch sein Zimmer. Peeter schlief noch ganz fest, genauso wie Renovald. Es schien so, als würde er gar nicht bemerken, dass eine Eule auf ihm herumhackte. Daniel hockte sich neben Renovald und versuchte die Eule zu verscheuchen. Die Eule fing an nach Daniel zu schnappen und er zuckte mit der Hand zurück. Er schaute sich die Eule nun genauer an. Es war eine sehr verschmutze Schneeeule. Sie war ganz grau und man konnte den Staub schon fast wegpusten. Es schien, als würde der Staub an der Eule festkleben, da er bei keiner Bewegung der Eule abfiel. Diese Eule war schon sehr merkwürdig. Sie fing an den schon mit Flicken übersäten Mantel zu zerfleddern. Daniel entschied sich dazu, Renovald aufzuwecken.
    „Renovald. Renovald!“ sagte Daniel mit gedämpfter Stimme, doch Renovald rührte sich nicht. Daniel versuchte es erneut, doch Renovald wollte einfach nicht aufwachen. Daniel entschied sich es auf rauere Art zu versuchen. Er schüttelte Renovald und Renovald ließ ein Grummeln hören.
    „Renovald. Hier ist eine Eule. Sie hat eine Zeitung mitgebracht und hackt nun auf dir herum“, sagte Daniel und Renovald antwortete: „Bezahl sie!“
    „Aber womit. Ich habe doch kein Geld.“ Kolumbus und Kathreen hatte Daniel nie Taschengeld gegeben, damit er sich nie al etwas schönes kaufen konnte. Sie wollten ja, das er Lid und sie taten alles, damit ihm das Leben bei ihnen zur Hölle wurde.
    „Nimm das Geld aus meinem Mantel“, sagte Renovald und schlug die Eule von sich.
    „In welcher Tasche hast du denn dein Geld?“ fragte Daniel und fing an die Taschen zu durchwühlen.
    „Ach warte. Ich zeig es dir“, sagte Renovald und setzte sich auf. Er griff in eine seiner Taschen und zog ganz viele merkwürdige Münzen heraus. Daniel guckte mit einem fragenden Blick auf die Münzen.
    „Was sind das denn für merkwürdige Münzen?“ fragte Daniel und deutete auf die Münzen.
    „Das ist das Geld von uns Zauberern. Das hier sind Knatzen“, sagte Renovald und deutete auf die kleinsten Münzen, die alle silbern waren, „und das hier sind Suklaten“, sagte er und deutete auf die größten von allen Münzen die alle rot waren, „Und diese hier sind Gläßer“, beendete er und deutete auf schwarze Münzen, die etwas kleiner waren als die Suklaten.
    „Und was müssen wir jetzt der Eule geben?“ fragte Daniel und deutete auf die Schneeeule, die jetzt etwas benommen auf dem Fußboden saß.
    „Wir brauchen 2Suklaten und 5Gläßer“, antwortete Renovald und kramte die entsprechenden Münzen zusammen, steckte sie in einen Beutel, der an den Fuß der Eule gebunden war, und die Eule flog aus dem Fenster in den frühen Morgen.
    „Wir sollten mal langsam Frühstücken, denn wir sollten so früh wie möglich aufbrechen“, sagte Renovald und stand auf. Daniel folgte dem Beispiel und zog sich rasch an. Sie gingen zusammen nach unten, und die Küche war wieder in die Moderne Zeit zurückgekehrt. Daniel ging zur Spülmaschine und holte zwei Teller heraus. Er stellte die Teller auf den Tisch und Renovald half ihm beim Tischdecken.
    „Wo kaufen wir eigentlich meine Schulsachen ein? Hier in Altenberg gibt es bestimmt kein Geschäft in dem es Salamanderblut gibt“, fragte Daniel und legte Messer auf den Tisch.
    „Wir müssen nach Salacastle“, antwortete Renovald und suchte etwas im Kühlschrank.
    „Was suchst du?“ fragte Daniel Renovald, der immer noch mit dem Kopf im Kühlaschrank hing.
    „Ich suche Brot, Tost oder etwas ähnliches“, antwortete Renovald und steckte de Kopf aus dem Kühlschrank. Daniel lachte. „Im Kühlschrank findet man kein Brot. Das ist im Brottopf“, sagte Daniel und zeigte auf den Brottopf auf der Fensterbank. Renovald machte den Kühlschrank zu und ging zur Fensterbank. Er nahm den Brottopf in näheren Augenschein.
    Ein dumpfes Poltern ertönte und Daniel bemerkte, dass jemand die Treppe hinunterkam. Daniel blickte mit ängstlichen Blick auf Renovald. Doch der schaute ganz gelassen und bedeutete Daniel, dass er keine Angst haben musste, doch dass beruhigte ihn keineswegs. Daniel hatte Angst, wie derjenige reagieren wird wenn er Renovald sehen würde. Die Küchentür ging auf und Kethreen stand in der Küche. Als sie Renovald sah, blieb sie wie versteinert stehen.
    „Guten Morgen!“ sagte Renovald und reichte Kethreen die Hand, „Ich bin Renovald und seit gestern Abend ein guter Freund von Daniel.“ Kethreen sagte immer noch nichts und musterte Renovald. Der lies seine Hand wieder sinken und drehte sich wieder dem Brottopf zu.
    „Was machen sie hier?“ fragte Kethreen plötzlich und Renovald drehte sich wieder zu ihr.
    „Ich erzähle es Ihnen gleich aber setzten Sie sich zu erst mal. Oder holen Sie erst mal Ihren Gatten“, sagte Renovald und holte ein Brot aus dem Brottopf. Kethreen schaute zu Daniel, doch der sah sie nicht an. Dann drehte sie sich verunsichert um und verließ die Küche.
    „Was willst du ihnen gleich sagen?“ fragte Daniel Renovald und schaute zu ihm.
    „Lass das mal meine Sorge sein.“ Kethreen kam die Treppe wieder hinunter und wie es sich anhörte, war Kolumbus bei ihr. Tatsächlich kamen beide in die Küche.
    „Was wollen sie von uns?“ fragte Kolumbus Renovald in einem rauen Ton.
    „Setzen sie sich erst mal, dann erzähle ich Ihnen alles“, antwortete Renovald und Kolumbus und Kethreen setzten sich verunsichert auf einen Stuhl. Sie blickten immer noch zu Renovald.
    „Ihr Adoptivsohn wird demnächst in eine andere Schule, als Sie sich vorstellen können.“ Kethreen und Kolumbus waren ganz ruhig. Keiner von ihnen sagte ein Wort.
    „Ihr Adoptivsohn wir bis frühestens der Weihnachtsferien sie wieder besuchen kommen. Er wird auf das Internat Salamander gehen. Seine Ausbildung dauert acht Jahre. In den Sommerferien wird er jedoch immer zuhause sein“, berichtete Renovald Kethreen und Kolumbus. Sie starrten abwechselnd zu Daniel und Renovald.
    „Und was ist dieses Internat für eine besondere Schule?“ fragte Kolumbus, der nun endlich seine Stimme gefunden hatte.
    „Salamander ist eine Schule für Hexen und Zauberer. Daniel wird dort das Zaubern und noch vieles anderes gelehrt“, antwortet Renovald und war immer noch ganz gelassen. Kethreen und Kolumbus waren wieder toten still. Daniel sagte ebenfalls nichts und schaute nur zu Renovald und seinen Adoptiveltern.
    „Wollen Sie etwas frühstücken?“ fragte Renovald und deutete zu dem gedeckten Tisch. Kethreen warf einen Blick auf ihn rührte jedoch nichts an.
    „Daniel wir müssen bald los. Du solltest etwas frühstücken. Wir haben nämlich noch einen langen Tag vor uns“, sagte Renovald, „Daniel wird heute Abend wieder hier sein. Das Schuljahr beginnt erst am 01.08.2005. Bis dahin wird Daniel noch bei Ihnen wohnen und Sie werden ihn wie Ihren eigenen Sohn behandeln“, sagte er dann noch zu Kethreen und Kolumbus. Doch die sagten wieder nichts und starrten jetzt Daniel an. Daniel und Renovald setzten sich und Daniel schmierte sich ein Leberwurstbrot. Renovald machte sich auch etwas zum Mitnehmen und eine Stunde Später hatten Daniel und Renovald das Haus verlassen.
    „Und wo müssen wir jetzt hin?“ fragte Daniel Renovald und blickte die Straße auf und ab, als ob er einen Laden suchen würde, in dem sie die Schuldsachen einkaufe könnten.
    „Wir müssen nach Salacastle“, antwortete Renovald und ging langsam in Richtung U-Bahnstation. Daniel folgte ihm und fragte sich wo dieses Salacastle sein sollte.
    „Wie kommen wir zu diese Salacastle?“ fragte Daniel.
    „Normalerweise würde ich mit meinem Besen fliegen, aber mit dir müssen wir auf fremde Art dort hinkommen.“
    „Was meinst du mit fremder Art?“
    „Das heißt so, wie du bis vor kurzem noch gereist bist. Mit Uatos, so heißen die glaube ich, zum Beispiel.“
    „Du meinst Autos“, verbesserte ihn Daniel und ging weiter neben Renovald zur U-Bahnstation. Dort angekommen stand Renovald vor dem Fahrscheinautomaten und konnte mit ihm anscheinend nichts anfangen.
    „Soll ich dir helfen?“ fragte Daniel und stellte sich vor den Automaten.
    „Das wäre echt nett“, sagte Renovald und machte Daniel platz.
    „Hast du Geld für mich?“
    „Ehm. Meinst du das hier?“ fragte Renovald und zog ein par Eurostücke aus seiner Tasche.
    „Wir brauchen 3,50€ pro Person.“
    „Ehm. Und was heißt das?“ Daniel hatte ganz vergessen, dass Renovald ja fast nichts von den nichtmagischen Menschen wusste.
    „Gib mir das Geld. Ich mach das schon“, sagte Daniel und Renovald gab Daniel das Geld. Daniel zog die Fahrkarten und wartete zusammen mit Renovald auf die richtige Bahn.
    Nach einer Stunde waren sie anscheinend endlich angekommen. Daniel Stieg aus der Bahn und wollte schon zum Ausgang gehen, da packte Renovald ihn an die Schulterund zog ihn noch weiter in den Bahnhof hinein.
    „Wo gehen wir hin?“ fragte Daniel und schaute ihn fragend an.
    „Es muss hier irgendwo sein“, murmelte Renovald und ging noch weiter in den Bahnhof hinein. Daniel sagte nichts mehr und folgte nur Renovald. Sie gingen noch fünf Minuten immer tiefer in den Bahnhof. Bis vor eine sehr heruntergekommene Wand. Renovald schaute sich um, um zu sehen, ob auch keiner da war. Dann zog er seinen Zauberstab heraus und machte eine merkwürdige Bewegung. Als er den Zauberstab wieder sinken lies, war eine Tür in der Wand erschienen, und Renovald drehte den Türknauf. Daniel klappte der Mund auf. So etwas hatte er noch nie gesehen. Die Tür hatte sich geöffnet und hinter ihr, war ein riesengroßer Markt zu sehen. Renovald ging durch den nun entstandenen Torbogen, doch Daniel konnte sich nicht vom Fleck bewegen. Er war so erstaunt darüber, was passiert ist. Renovald drehte sich um und ging zurück zu Daniel.
    „Was ist los? Warum kommst du nicht?“ fragte er und nahm Daniels Arm und zog ihn in das Schloss. Überall waren Läden zu sehen, doch sie verkauften keine Klamotten und Schuhe, sondern ganz andere Dinge. Über jedem Laden hingen alte Holzschilder, auf denen die Namen der Läden eingebrannt waren. Daniel fand diesen Ort wundervoll. Das war die schönste Welt, die er je gesehen hatte. Wenn alles kein Traum war, dann gehörte er, Daniel Sarry jetzt auch zu dieser Welt. Daniel war so glücklich, so glücklich, wie schon sehr lange nicht mehr. Daniel konnte sich schon nicht mehr daran erinnern, wann er das letzte mal so glücklich gewesen war. Renovald führte Daniel durch Schloss. Daniel stand immer noch der Mund offen, und Er konnte seinen Augen kaum trauen, was er alles sahen konnte. Nirgends konnte Daniel etwas finden, was in die Welt führte, in der er sich noch bis vor kurzem Befand. Renovald führte Daniel zu einem sehr hohen und wunderschönen Gebäude, dass mitten in dem Schloss stand.
    „Siehst du das Gebäude dahinten?“ fragte Renovald Daniel, „Das ist Goldenworld, unsere Bank. Es ist das sicherste Gebäude der ganzen Welt. Du wirst nirgends ein sicheres Gebäude finden wie dieses hier.“ Renovald führte Daniel in die Bank und hier drinnen war es noch schöner als draußen. Auf dem Bahnsteig, würde man nie erkennen, dass hinter diesen heruntergekommenen Wand, solch eine schone Welt versteckt war. Renovald führte Daniel zu einem Schalter und erst jetzt bemerkte Daniel, dass nicht Menschen hinter ihnen saßen, sondern kleine vielleicht Menschliche Wesen, die ein verschrumpeltes Gesicht hatten, und die Augen vielen fast aus ihren Höhlen. Sie trugen sehr alte heruntergekommene Kleidung und sie hatten sehr lange Finger. Ihre Hände dagegen waren sehr klein. Ihre Füße guckten unter den Schaltern hervor.
    „Wir möchten an die Grotte von Herr Daniel Sarry“, sagte Renovald zu dem merkwürdigen Geschöpf.
    „Renovald?“
    „Ja?“
    „Was sind das für Geschöpfe? Da hinter den Schaltern?“
    „Das sind langfingrige Pferdeschwänze“, antwortete Renovald. Daniel bemerkte, dass diese Pferdeschwänze einen schweif an ihrem Hinterteil hatten. Der Pferdeschwanz, der hinter ihrem Schalter stand fragte Renovald: „Haben sie denn auch den Nummerncode für die Grotte von Daniel Sarry?“
    „Aber natürlich!“ sagte Renovald fröhlich und reichte dem Pferdeschwanz einen kleinen Zettel. Daniel konnte nicht erkennen was auf ihm draufstand. Der Pferdeschwanz schien die Nummer zu kontrollieren und anscheinend war sie die richtige, denn er stand von seinem Hocker auf und führte sie in einem Raum, der sich hinter der großen Schalterhalle befand. Hier waren überall klein Schlüssellöcher. Alle Wände und sogar die Decke war mit diesen Schlüssellöchern übersäht. Über jedem Schlüsselloch stand noch eine Nummer. Der Pferdeschwanz ging in eine Ecke, in der sich besonders viele Schlüssellöcher befanden. Der Pferdeschwanz zog wie es den Anschein nahm einen sehr kleinen Schlüssel heraus. Er steckte den Schlüssel in ein Schlüsselloch, drehte ihn dreimal nach rechts und zweimal nach links. Plötzlich ertönte ein lautes Donnergrollen und die Wand tat sich aus dem kleinen Schlüsselloch auf. Nach ca. 30sekunden war es wieder Still und der Raum hatte sich in eine Grotte verwandelt. Daniel viel der Mund auf. Überall waren Knatzen, Suklaten und Gläßer zu finden.
    „Das ist alles eins!“ sagte Renovald und wies mit der Hand durch die Grotte.
    „Los nimm dir soviel wie du brachst“, sagte Renovald und drückte Daniel einen Beutel in die Hand. Daniel begann sich einige Knatzen, Suklaten und Gläßer in den Sack zu packen. Als Daniel den Sack bis obenhin gefüllt hatte, zog der Pferdeschwanz den Schlüssel aus dem Schlüsselloch und das Donnergrollen hob erneut an. Doch wie auch vorhin war es nach ca. 30sekunden wieder vorbei und Renovald, Daniel und der Pferdeschwanz standen wieder in dem Raum der mit den Schlüssellöchern übersäht war.
    Draußen vor Goldenworld erzählte Renovald Daniel noch ganz viele Geschichten über Goldenworld.
    „Vor vielen Jahren hatte jemand mal versucht Goldenworld zu überfallen, aber die Täter hatten es nicht geschafft. Diese Bank ist so stark gesichert, sodass nur ein Pferdeschwanz die Grotten mit dem vielen Geld öffnen können. Damals war Goldenworld aber noch nicht so stark gesichert. Es arbeiteten noch normale Zauberer in ihr und somit konnte jeder der einen Schlüssel für eine Grotte hatte diese öffnen.“
    „Was passiert den mit denjenigen die jetzt versuchen eine Grotte zu öffnen?“ fragte Daniel. Er fand das Thema echt spannend.
    „Die Grotte geht für Diejenigen auf, aber sie kommen dort nicht mehr heraus. Erst wenn jemand aus dieser Grote Geld haben möchte, wird sie wieder geöffnet. Beim Öffnen jedoch, bemerkt der Pferdeschwanz sofort dass jemand in der Grotte ist und er schlägt Alarm. Dann kann es für denjenigen der in der Grotte sitzt echt schlimm ausgehen.“
    „Was passiert denn mit denen?“
    „Das kommt immer auf den Wert an, der sich in der Grotte befindet. Schau mal! Da ist „Ich koch für dich!“.“ Sagte Renovald.
    „Gibt es da was zu essen?“ fragte Daniel mit freudigem Blick. Er hatte einen tierischen Hunger bekommen. Renovald führte Daniel in „Ich koch für dich!“. Dies war ein wundervolles Restaurant. Daniel war zwar noch nie in einem Restaurant gewesen, aber dieses war das schönste der ganzen Welt. An den Wänden hinge überall wunderschöne Bilder. Doch sie hingen nicht einfach nur da. Sie wechselten die Bilderrahmen und alles was man dort finden konnte bewegte sich. Lampen in den Bildern gingen immer wieder an und aus. Fackeln erleuchteten und erlöschen wieder. Einmal quer durch das Restaurant floss ein Fluss, über ihm lag eine Glasscheibe und die Tische und Stühle, so schien es, schwebten über dem Fluss. Auch Renovald und Daniel gingen über den Fluss. Statt Lampen an der Decke, hingen Fackeln an den Wänden und tauchten den Raum in ein angenehmes Licht.
    „Setzt dich Daniel“, sagte Renovald als sie an einem kleinem alten Holztisch, für zwei Personen, in einer Ecke. Daniel setzte sich. Über Renovald hing eine Fackel. Renovald nahm sich eine Karte, die auf dem Tisch lag und begann sie zu studieren. Daniel schaute sich mit geöffnetem Mund im Raum um.
    „Such dir auch etwas aus. Schließlich sind wir hier nicht zum Staunen hergekommen“, sagte Daniel mit einem Blick auf Daniel. Der machte den Mund zu und nahm sich die zweite Karte, die auf ihrem Tisch lag. In der Karte standen alles merkwürdige Gerichte, solche, die Daniel noch die gesehen und gehört hatte.
    „Ehm.“
    „Was ist?“
    „Kannst du mir vielleicht mal helfen? Ich verstehe kein Wort von dieser Speisekarte“, sagte Daniel und warf einen fragenden Blick zu Renovald. Der legte seine Karte auf den Tisch und begann Daniel sie zu erklären.
    „Bei dieser Suppe fragst du dich sicher, was Katastresen sind, oder?“ Daniel nickte. „Katastresen sind kleine schwarze Pilze, die so schmecken wie Möhren und Salbeiblatter.“
    „Gibt es hier keine Pommes? Oder vielleicht ein Bockwurst?“ fragte Daniel und Renovald schaute ihn nur mit Fragezeichen in den Augen an.
    „Was sind Pommes?“
    „Pommes werden auch Fritten genannt. Es sind in streifen geschnittene Kartoffeln, die in einer Friteuse frittiert wurden sind.“
    „Was ist eine Friteuse?“ fragte Renovald und Daniel lachte kurz auf. Dann viel ihm ein, dass es ihm in der Zaubererwelt ja genauso geht und, dass er auch nichts von dieser Welt wusste.
    „Ich glaube es ist einfacher, wenn ich das gleiche esse wie du.“ Stellte Daniel fest und legte seine Karte auf Seite.
    „Schweinekoteletts mit Sahnesoße und Salamanderpüree“, sprach Renovald wie es den Anschein nahm zu seinem Teller. Plötzlich lag auf Renovalds Teller Schweinekoteletts mit Sahnesoße und Salamanderpüree. Daniel kam schon gar nicht mehr aus dem Staunen.
    „Willst du nichts essen?“ fragte Renovald und Daniel bekam sich wieder ein.
    „Doch, aber wie soll ich dass denn bestellen?“
    „Sprich einfach das Gericht zu deinem Teller und schon bekommst du es serviert.“ Daniel schaute ihn misstrauisch an, sprach dann aber zu seinem Teller: „Schweinekoteletts mit Sahnesoße und Salamanderpüree!“ Plötzlich erschien auch auf seinem Teller Schweinekoteletts mit Sahnesoße und Salamanderpüree.
    „Echt cool. So etwas würde es in dir nichtmagischen Welt nicht geben. Da muss man die Bestellung immer bei einem Kellner aufgeben“, erzählte Daniel und begann zu essen.
    „Wie bekomme ich denn was zu trinken?“ fragte Daniel, nach zwei bissen von dem Salamanderpüree.
    „Musst dich wohl erst mal an das andere Essen gewöhnen. Sprich einfach das Getränk zu deinem Glas, was du haben willst. Spinnenschnaps!“ sagte Renovald und in seinem Glas erschien eine merkwürdig aussehende Substanz.
    „Cola!“ sagte Daniel aber in seinem Glas erschien keine Cola.
    „Coca Cola!“ sagte Daniel aber es erschien immer noch keine Cola in seinem Glas.
    „Warum bekomme ich keine Cola?“
    „Wahrscheinlich, da wir in dieser Welt keine Cola kennen.“
    „Ach so!“ sagte Daniel und sah dann noch mal in der Karte nach, was es hier alles für Getränke gab. Es gab Löwenzahnsirup, Salamanderblutsaft und noch viele andere Getränke mit einem merkwürdigen Namen. Daniel entschied sich dann für einen Vanzumasirup. Er bestellte den Sirup bei seinem Glas und ein bräunliches Getränk war nun in seinem Glas.
    „Kann man das trinken?“ fragte Daniel Renovald ganz ungläubig darüber, dass man den zähen Sirup mit merkwürdigen Stückchen drinnen trinken konnte.
    „Aber natürlich! Vanzumasirup schmeckt wirklich gut.“ Daniel schaute Renovald ungläubig an und nahm dann das Glas in die Hand. Er hob es zu seinen Lippen und nahm einen klitzekleinen Schluck. Er schmeckte anders als die Säfte die er bis jetzt getrunken hatte. Er schmeckte irgendwie süß aber gleichzeitig auch etwas bitter. Er hatte einen ähnlichen Geschmack, wie die Blüten von Taubnesseln, wenn man an ihnen saugte. Daniel nahm sich nach dem ersten Schluck och einen größeren und ließ sich den Saft dann richtig schmecken.
    „Der schmeckt wirklich gut! So etwas leckeres habe ich schon lange nicht mehr getrunken.“
    „Sag ich doch!“ sagte Renovald und lächelte zu Daniel, „und wie schmeckt dir das Essen?“ fragte er und nahm einen großen Bissen von dem Schweinekotelette.
    „Eigentlich ganz gut. Aber das Salamanderpüree schmeckt noch etwas ungewöhnlich. Ich glaube ich muss mich erst mal an diese neue Welt gewöhnen!“ sagte Daniel und nahm noch eine Gabel von dem Salamanderpüree. Nach etwa einer halben Stunde, hatten Renovald und Daniel aufgegessen.
    „Und wie sollen wir jetzt bezahlen, wenn es hier keinen Kellner gibt?“ fragte Daniel, nachdem er den restlichen Salamanderpüree von seinem Teller gekratzt hatte.
    „Mach dir darüber mal keine Sorge!“ antwortete Renovald, der sich mit einer Serviette, die gerade erscheinen war den Mund abwischte.
    „Wir möchten gerne bezahlen!“ sagte Renovald dann und plötzlich erschein eine Rechnung auf dem Tisch und zwischen Daniels und Renovalds Tellern erschein ein kleiner Schlitz.
    „Hm das geht ja noch“, sagte Renovald und nahm sein Portemonnaie aus seinem Mantel. Er legte 10Knatzen 5Suklaten und 10Gläßer auf den Tisch. Er steckte es in den Schlitz auf dem Tisch zwischen den Tellern und nachdem Renovald alles Geld in den Tisch gesteckt hatte, spuckte dieser noch 1Knatzen und 3Gläßer aus dem Schlitz, doch dann sagte Renovald: „Den Rest darfst du behalten!“ und das Geld war wieder im Tisch verschwunden.
    „Wir müssen gehen! Wir haben noch viel zu besorgen.“ Daniel stand auf und schob den Stuhl an den Tisch heran. Nachdem auch Renovald auch seinen Stuhl wieder an den Tisch herangeschoben hatte, verschwanden die alten verschmutzen Teller und neue saubere Teller erscheinen auf dem Tisch. Auch das Tischtuch wurde von unsichtbarer Hand ausgewechselt.
    „Komm wir müssen weiter!“ sagte Renovald und schob Daniel zum Ausgang.
    „Hat es ihnen geschmeckt?“ fragte eine alte Dame auf einem Portrait und Daniel antwortete: „Oh ja! Es war sehr gut!“ und die alte Dame lächelte. Renovald schob Daniel aus dem Laden, als die alte Dame wieder den Mund öffnete.
    „Bei der alten Tante muss man echt aufpassen! Die kann einen echt Festlabern.“ Daniel lachte und entdeckte dann einen Laden mit haufenweise wundervollen Tieren.
    „Auf meiner Einkaufsliste stand auch, dass Schüler ein Haustier mitbringen dürfen. Darf ich mir hier eins kaufen?“ fragte Daniel, doch Renovald meinte nur: „In diesem Laden sind die Tiere viel zu teuer und außerdem haben sie dort eine kürzere Lebensdauer. Ich hatte mal eine Eule von dort und die hat es nicht mal von Köln bis Aachen geschafft.“
    „Dann kaufe ich mir lieber woanders ein Haustier.“
    „Das ist vernünftig! Auch wenn du soviel Geld hast, solltest du es nicht einfach aus dem Fenster werfen. Schließlich musst du noch acht Jahre zur Schule gehen und danach musst du dir auch erst mal noch eine Wohnung leisten können“, sagte Renovald, als die Beiden an „Frau Harringtons beste Kleidung“ vorbeigingen.
    „Wir müssen dir noch eine Uniform kaufen“, sagte Renovald und deutete auf den Laden von Frau Harrington.“ Da sind die Uniformen günstig und haben auch eine sehr gute Qualität.“ Renovald ging mit Daniel voran in den Laden. In diesem Laden war es genauso schön wie im Rest des Schlosses. An den Wänden hingen viele Rollen mit Stoffen. Eine Hexe stand vor einem Stihl, auf dem. Das konnte nicht sein.
    „Hallo Katharina! Was machst du denn hier?“ fragte Daniel und ging auf das Mädchen auf dem Stuhl zu. Es drehte sich um und es war wirklich Katharina.
    „Hi Daniel! Ich bin eine Hexe und gehe wie du dieses Jahr nach Salamander“, antwortete Katharina.
    „Du bist fertig mein Kind!“ sagte die Hexe, die Katharina abgemessen hatte. Katharina stieg von ihrem Stuhl und ging auf Daniel zu.
    „Ich hab mir immer gewünscht, dass du auch eine Zauberer ist.“
    „Seit wann wusstest du denn schon, dass du eine Hexe bist?“ fragte Daniel und ging noch einen Schritt auf Katharina zu.
    „Ich weiß es schon seit meiner Geburt. Meine Eltern sind auch Zauberer und dann konnte ich nichts anderes werden. Und seit wann weist du es?“ Daniel war erstaunt über Katharinas Antwort und somit verpasste er es ihre Frage zu beantworten.
    „Seit gestern. Renovald hat es mir erzählt. Ich habe bis jetzt in der anderen Welt gelebt!“ antwortete er nun.
    „Du hast dein ganzes Leben bei den dummen Gartenzwergen verbracht? Alle Achtung! Und du hast nie gewusst, dass du ein Zauberer bist?“
    „Ja! Aber...“
    „Benötigst du auch die Schuluniform für Salamander?“ fragte eine alte aber nett aussehende Hexe mit einer piepsigen Stimme Daniel. Daniel hatte ganz vergessen, dass er in diesem Laden war um sich eine Uniform zu kaufen.
    „Ja!“ antwortete er stolz und die Hexe führte ihn zu dem Stuhl, auf dem Katharina eben noch stand.“ Sollen wir uns heute Nachmittag bei Sascha treffen?“
    „Ja gerne! Bis nachher dann!“ rief Daniel Katharina nach und winkte ihr noch zum Abschied.
    „Wer war dieses Mädchen?“ fragte Renovald und Daniel viel wieder ein, dass er mit Renovald in den Laden gekommen war.
    „Das war Katharina! Sie war in meiner Klasse, doch ich habe noch nie mit ihr gesprochen, da sie immer bei den ganz coolen Leuten rumhing und ich nie zu denen gehört hätte. Wo wohnt eigentlich dieser Sascha?“ Renovald lachte.
    „Sascha ist eine Eisdiele. Eigentlich heißt er gar nicht Sascha sondern „Magische Eisspezialitäten!“. Doch alle Jugendliche nennen den Laden Sascha, da der Eisverkäufer Sascha heißt und er ist ein wirklich sehr netter junger Mann“, antwortete Renovald.
    „Aber bevor du dich mit Katharina treffen kannst, musst du erst mal alle deine Schulsachen besorgen.“
    „Wie kann ich dir helfen?“ fragte eine kleine altaussehende Hexe mit einem bonbonrosafarbigen Umhang, der schon zehn Zentimeter Hochwasser hatte. Daniel hatte sie bis jetzt noch gar nicht bemerkt. Er hatte die ganze Zeit nur Blicke für Katharina, doch jetzt viel ihm auf, dass diese Hexe Katharina vermessen hatte. Er hätte nie gedacht, dass Katharina eine Hexe ist. Er hatte immer gedacht Hexen seinen alt verschrumpelt und hätten eine Warze auf der Nase. Aber Katharina war nicht alt, nicht verschrumpelt und hatte auch keine Warze auf der Nase. Ganz im Gegenteil. Sie war wunderschön mit ihren goldbraunem Haar und sie trug immer so wundervolle Kleidung. Und ihre Augen waren so blau wie dass Meer und ihr Mund hat so schöne schmale Lippen echt einfach nur zum Küssen.
    „Salamander oder eine andere?“ sagte die Hexe und riss Daniel wieder aus seiner Tagträumerei.
    „Eh... Salamander glaube ich“, sagte Daniel und schaute ganz verdutzt drein.
    „Ich muss schon genau wissen auf welche Schule du gehen wirst mein Junge. Denn jede Schule hat eine andere Schuluniform“, erklärte die Hexe und fuchtelte nun mit einem kleinen sehr verstümmelten Zauberstab vor Daniels Gesicht herum.
    „Ich gehe demnächst auf Salamander“, sagte Daniel und schaute ängstlich den Zauberstab an.
    „Vor dem brauchst du keine Angst zu haben! Der macht nur etwas, wenn ich es ihm befehle!“ sagte die Hexe, nachdem sie bemerkt hatte, wie Daniel auf den Zauberstab geschaut hatte. Sie zog ihren Zauberstab von Daniels Gesicht weg und ging hinter die Theke. Kramen und einem grellen Scheppern tauchte die Hexe wieder auf und nun schwebte ein Stapel mit Stoffen, ein Maßband, Nadeln und Garn auf Daniel zu. Diese Materialien wurden anscheinend von dem Zauberstab der Hexe geführt. Dann hielten die Sachen etwa einen halben Meter vor Daniel inne und die Hexe tippte nun das Maßband mit ihre Zauberstab an und das begann augenblicklich Daniel von Kopf bis Fuß zu vermessen. Das Maßband vermaß seine Beinbreite, seine Beinlänge, seine Schuhgröße und noch alles andere was man an einem Körper nur messen konnte.
    „Wird es dein erstes Jahr in Salamander?“ sagte die Hexe Daniel und er antwortete ihr schnell mit einem „Ja!“.
    „Ich hoffe das diese Generation wieder noch schneller wächst, damit ich noch mehr verkaufen kann“, murmelte die Hexe die nun um Daniel herum ging und ihren Zauberstab immer noch auf Daniel gerichtet.
    „Was meinen Sie wie teuer dass wird?“ fragte Renovald die Hexe, die nun ihr Maßband aufrollte, dass nun endlich aufgehört hatte Daniel zu vermessen. Ehe die Hexe antwortete schwang sie ihren Zauberstab einmal kurz und plötzlich erschein eine Schere und begann die Stoffe zu schneiden.
    „Ich decke dass wird 5Knatzen 20Suklaten und 3Gläßer wert sein. Ah da ist ja schon die Rechnung“, antwortete die Hexe und tatsächlich erschein aus dem nichts ein kleines Stück Papier und die Hexe las es schnell durch.
    „Ja, dass macht wirklich 5Knatzen 20Suklaten du 3Gläßer.“ Daniel zog einen kleinen Geldbeutel aus seiner Tasche in das er in Goldenworld dorthinein getan hatte. Dann kramte er dass Geld zusammen und reichte es der Hexe. Die Hexe nahm das Geld und während sie wieder hinter die Theke ging zählte sie das Geld. Die Schere hatte aufgehört zu schneiden und nun begann eine Nadel die Stoffe zusammenzunähen.
    „Wie viele Uniformen hätten Sie denn gerne?“ sagte die Hexe und Daniel war ganz irritiert über diese Frage, doch Renovald antwortete für ihn.
    „Ich denke wir benötigen nur fünf Uniformen.“
    „Sie brauchen etwa auch eine?“ sagte die Hexe mit einem merkwürdig fragendem Blick Renovald.
    „Nein! Nein! Daniel braucht nur fünf Stück, ich gehe schon lange nicht mehr zur Schule. Ich bin ein Botschafter von Salamander. Wir haben uns schon oft gesehen, ich war schon mit vielen Kindern hier“, sagte Renovald glucksend und warf nun einen Blick zu Daniel, der nun plötzlich eine Uniform an seinem Laib trug.
    „Wieso habe ich diesen Hochzeitsanzug an? Und warum habe ich diesen Umhang an?“ sagte Daniel ganz irritiert.
    „Ich muss doch testen ob dir deine neue Uniform passt!“ antwortete die Hexe und tat so als wäre es selbstverständlich.
    „Tragen alle in der Schule einen solchen Hochzeitsanzug? Obwohl eigentlich seh’ ich doch ganz gut aus. So etwas gutes hatte ich noch nie an“, bemerkte Daniel und drehte sich nun vor einem Spiegel.
    „Halt mal an mein Junge! Ich Muss ich doch noch kopieren!“ sagte die Hexe ganz erfreut darüber, dass Daniel die Uniform so gut passte. Daniel hörte auf sich zu drehen und nach zwei Sekunden hatte Daniel wieder seine alte Kleidung an. Dann richtete die Hexe ihren Zauberstab auf die nun ordentlich gefaltete Uniform und sagte: „Sensedra!“ und plötzlich lagen fünf Schuluniformen nebeneinander auf dem Stuhl, auf dem Daniel eben noch gestanden hatte. Die Hexe packte die Uniformen in eine Papptüte und reichte sie mit einem scharmantem Lächeln Daniel.
    „Hier mein Junge! Beehre mich bald wieder! Ich wünsche dir ein schönes Schuljahr“, sagte die Hexe und Daniel und Renovald verließen „Frau Harringtons beste Kleidung“.
    „Wo gehen wir jetzt hin?“ fragte Daniel als sie wieder in dem Korridor, der zu einer Einkaufsstraße umgebaut worden ist, standen und wieder in Richtung Bahnhof gingen.
    „Ich glaube wir sollten dir jetzt deine Schulbücher kaufen, aber wir haben nicht mehr viel Zeit, wenn du dich noch mit deinem Mädchen treffen willst –“ sagte Renovald doch Daniel unterbrach ihn: „Katharina ist nicht mein Mädchen!“ sagte Daniel laut und lief leicht rot an.
    „Ich glaube wir sollten und aufteilen! Ich gehe deine Bücher kaufen und du gehst dir schon einmal deinen Zauberstab kaufen“, führte Renovald fort.
    „OK. Wenn du mir sagst, wo ich den besten Zauberstab kaufen kann, bin ich einverstanden.“
    „Zämbers macht die besten Zauberstäbe. Er hat seinen Laden hier direkt um die Ecke“, sagte Renovald und deutete auf eine Tür, die sich als Mauer getarnt hatte, „du musst nur an dem Seil an der Ecke dort ziehen, dann gehr die Tür schon auf und du stehst dann direkt neben dem Laden von Zämbers“, fuhr Renovald vor und deutete auf Ecke, die in die Mauer gemeißelt war und an ihr hing tatsächlich ein kurzes Seil.
    „Und wo treffen...“ sagte Daniel und verstummte, da er bemerkt hatte, dass Renovald schon verschwunden war. Daniel schaute noch mal die Straße auf und ab und als er Renovald nicht finden konnte, beschloss er einfach zu Zämbers zu gehen. Daniel ging auf die Wand zu und stellte sich genau vor die Stelle, an der die Ecke in die Mauer gemeißelt war. Er zog an dem Seil und plötzlich öffnete sich die Mauer und ein Torbogen wie es mit der Wand zwischen Salacastle und dem Bahnhof geschehe ist. Daniel viel vor lauter Staunen der Mund auf und er ging ganz langsam und vorsichtig durch den Torbogen. Er drehte sich nach rechts und er stand vor einem sehr geheimnisvoll aussehendem Laden. Über dem Eingang prangte ein wundervolles Schild auf dem „Zämbers beste Zauberstäbe“ eingebrannt war. Daniel ging mit pochendem Herz auf den Laden zu und als er direkt vor der Ladentür stand, atmete er noch einmal tief durch und betrat den Laden. Er ließ die Tür hinter sich zuschwanken. Kein klingeln war zu hören wie es in den anderen Läden zu hören gewesen war, als er oder andere ihn betreten hatten. Als die Tür sich hinter Daniel geschlossen hatte, war eine totenstille in dem Laden. Daniel behagte diese Stille überhaupt nicht. In dem Laden war nichts von dem Rummel draußen zu spüren oder zu hören.
    „Hallo? Ist da jemand?“ rief Daniel mit ängstlicher Stimme. Plötzlich hörte er ein Rauschen und ein kleiner Mann kam auf einer Treppe am Rand der Regale an den Wände herangefahren. Der Mann hatte ganz zerzaustes weißes Haar. Er musste schon sehr alt sein, denn er hatte schon sehr viele Falten im Gesicht. Er trug einen sehr alten und geflickten Umhang, der dem Mann bis auf die Füße reichte.
    „Entschuldigung! Ich brauche einen Zauberstab, da ich bald nach Salamander gehen werde“, sagte Daniel verschüchtert.
    „Warum so ängstlich mein Junge? Ich tu dir nichts“, sagte der Mann der Herr Zämbers sei musste, da sonst keiner in dem Laden war. Herr Zämbers stieg die Treppe hinunter und ging nun auf Daniel zu.
    „Haben Sie schon ihre Schuluniform gekauft?“ fragte Herr Zämbers, der nun kaum einen Meter vor Daniel entfernt stehen blieb.
    „Ja! Bei „Frau Harringtons beste Kleidung.“
    „Dann benötige ich mal deinen Namen, damit ich deine Maße von ihr haben kann. Frau Harrington ist eine gute Freundin von mir. Wir tauschen die Messungen untereinander aus, damit wir nicht jeden Kunden vermessen müssen. Nun sagst du mir nun deinen Namen?“ sagte Herr Zämbers und schaute Daniel ganz freundlich an.
    „Ich heiße Daniel Sarry!“
    „Ach und wann hast du deine Uniform gekauft?“
    „Gerade eben!“ sagte Daniel jetzt wieder mit einer festen Stimme. Herr Zämbers ging zu einem Porträt und redete mit ihm, doch Daniel konnte nicht verstehen was er sagte. Dann leuchtete eine Kugel auf der Theke von Herr Zämbers auf und Plötzlich schwebte der Zettel den er eben noch bei Frau Harrington im Laden gesehen hatte. Herr Zämbers ging auf die Kugel zu und öffnete sie mit einem kurzen Schnippen mit seinem Zauberstab.
    „Ah, ja, ja, ja! Ich glaube da hätte ich einen passenden“, murmelte Herr Zämbers der gerade wieder in einen Regalen verschwand. Daniel schaute sich in dem Laden um. Rechts neben ihm an der Wand, stand ein kleiner hölzerner Stuhl, der merkwürdigerweise nur drei anstatt vier hatte. Daniel setzte sich auf den Stuhl und bemerkte, dass der Stuhl zwar hölzern, hart und ungemütlich aussah, aber super gemütlich und gepolstert war. Herr Zämbers kam wieder mit ungefähr zehn langen und dünnen Schachteln zwischen den enggestellten Regalen hervor.
    „Ah! Wie ich sehe hast du es dir schon gemütlich gemacht“, sagte Herr Zämbers und legte die Schachteln auf seine Theke. „Komm her und probiere die Zauberstäbe aus, damit du heute noch den richtigen finden kannst“, sagte Herr Zämbers und winkte Daniel zu sich. Er ging zu der Theke und nahm einen Zauberstab in die Hand, den Herr Zämbers ihm hinhielt. Herr Zämbers schaute Daniel erwartungsvoll an, doch Daniel wusste nicht, was er von ihm wollte.
    „Was muss ich machen?“ fragte Daniel damit Herr Zämbers ihn nicht mehr so anschauen musste.
    „Schwingen Sie den Zauberstab über Ihren Kopf Herr Sarry! Nun machen Sie schon, Sie brauchen keine Angst zu haben!“ sagte Herr Zämbers, da Daniel sich immer noch nicht bewegt hatte. Dann nickte er mit seinem Kopf und schwang den Zauberstab über seinem Kopf. Plötzlich flogen hinderte der kleinen und länglichen Schachteln aus den Regalen. Ganz erschrocken legte Daniel den Zauberstab wieder auf die Theke.
    „Nein, Nein, dass war der falsche!“ murmelte Herr Zämbers vor sich hin und verschwand wieder zwischen den Regalen. Nach ein par Minuten tauchte er wieder zwischen den Regal auf und hatte dieses Mal nicht nur einen, sondern einen ganzen Stapel voller Zauberstäben auf dem Arm. Er reichte Daniel eine Schachtel und Daniel probierte auch diesen aus. Er probierte noch sehr viele aus, bis er plötzlich auf einen stieß der, als Daniel ihn schwang, in ihm eine Wärme aufstieg und Daniel bekam ein Gefühl, als ob er vom Boden abheben würde. So etwas tolles hatte er noch nie erlebt! Herr Zämbers musste das Gefühl, das durch Daniels Körper strömte in seinem Gesicht abgelesen haben, da er nun plötzlich in die Hände klatschte und erfreut Daniel anschaute. Daniel wusste, dass er nun den richtigen Zauberstab in der Hand hielt und dass er diesen Zauberstab unbedingt haben wollte. Selbst wenn er nie das Zaubern erlernen würde, den Zauberstab zu schwingen war schon ein tolles Gefühl.
    „Darf ich diesen hier kaufen?“ fragte Daniel Herr Zämbers.
    „Aber natürlich! Dieser Zauberstab hat sich Sie ausgesucht und mit diesem Zauberstab werden Sie immer am Besten zaubern können. Mit einem anderen Zauberstab würde dieses Gefühl in ihnen nie entstehen! Wenn sie wollen mache ich ihnen noch eine Kopie von diesem Zauberstab, damit ich immer einen im Laden habe, falls ihrer mal nicht mehr funktionieren sollte. Oder falls noch Kinder von ihnen einen kaufen wollen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass das gleiche Modell für sie das Beste ist. Oder zu mindest ein Teil des Zauberstabes.“
    „Ich glaube mit den Kindern da brauche ich mir noch keine Sorge zu machen. Dass wird noch etwas dauern! Aber falls meiner nicht mehr funktionieren sollte, wäre es wohl am angebrachtesten, wenn sie mir einen Ersatz Zauberstab machen. Wie teuer kommt das denn?“
    „Der Zauberstab kostet 3Knatzen, 20Suklaten und 9Gläßer.“
    „Und was ist mit der Kopie?“
    „Die Bezahlen Sie erst, wenn Sie sie brauchen. Dann kommen sie wieder in meinen Laden und kaufen sich den neuen Zauberstab. Ich werde die Kopie natürlich i meinem Laden aufbewahren! Aber für die Kopie, musst du mir deine Unterschrift geben, damit ich deinen Zauberstab mit deinem Namen versehen darf.“
    „Wo soll ich unterschreiben? Und hier ist das Geld für den Zauberstab.“ Daniel reichte Herrn Zämbers das Geld und unterschrieb auf einem sehr amtlich wirkendem Blatt Pergament.
    „Ich bedanke mich für Ihren Einkauf und hoffe, dass Sie mich bald wieder beehren. Auf wiedersehen!“ rief Herr Zämbers und öffnete mit einem Schwung seines Zauberstabes die Tür, damit Daniel den Laden verlassen konnte.
    Draußen vor dem Laden überlegte Daniel wo er hingehen sollte. Er entschied sich wieder den Weg durch die Mauer zu nehmen und hoffte, dass sich auch auf dieser Seite ein Seil befand. Und tatsächlich. Als Daniel direkt vor der Mauer stand, konnte er ein kurzes und dünnes Seil erkennen, doch es war nicht das selbe wie auf der anderen Seite. Daniel ging noch ein Par Schritte auf das Seil zu und zog vorsichtig daran. Plötzlich wurde es schwarz um Harry und auch der Lärm auf der Straße war nicht mehr zu hören. Daniel fühlte sich ganz unwohl in seiner Haut und versuchte das Seil wieder loszulassen, doch er kannte seine Hand nicht mehr öffnen. Er versuchte sich mit seiner anderen hand irgendwo festzuhalten, doch er konnte sich nicht mehr bewegen. Dann endlich wurde es wieder hell um Daniel herum und er erkannte eine Straße, doch es war weder die Straße, auf der er das Seil angefasst hatte, noch die Straße, die sich auf der anderen Seite der Mauer befand. Diese Straße wirkte irgendwie düster und dunkel. Daniel wusste nicht wo er gelandet war. Er holte seinen Zauberstab aus einer kleinen Tüte, die er von Herrn Zämbers bekommen hatte und hielt ihn mit ausgestrecktem Arm vor sich. Er wusste zwar nicht was er mit diesem Zauberstab anrichten konnte, aber er verlieh ihm etwas Geborgenheit und Daniel hatte nicht mehr so viel Angst wie vorher. Er ging langsam die Straße hinauf in die Richtung eines sehr großen und wunderschönem Haus. Das Haus schien Daniel richtig anzuziehen denn er schaute in keine andere Richtung mehr, sondern nur noch auf das Haus. Daniels Angst war wie weggeblasen und er ließ den Arm, in der er den Zauberstab hielt neben sich herumbaumeln.
    „Daniel! Daniel! Was machst du denn da? Was hast du hier zu suchen?“ Daniel blieb erschrocken stehen, als er diese Stimme erkannt. Es war die von Renovald und er hörte nun ein hechten und keuchen hinter sich. Er drehte sich um und sah Renovald auf sich zu laufen. Daniel viel erst jetzt wieder ein, dass er immer noch in dieser dunklen Gasse Steckte. Seit dem er das Haus gesehen hatte, hatte er alles andere Vergessen. Er wusste nicht mehr wer er war und was er hier wollte. Er wusste nur, dass er in dieses Haus hineinmusste.
    „Wie kommst du hierher?“ fragte Renovald erneut.
    „Ich habe an dem Seil in der Wand neben Zämbers Laden gezogen, und dann war ich plötzlich in dieser Straße. Ich weiß auch nicht wie ich hierher gekommen bin. Ich wollte nur auf die andere Seite der mauer, und habe gedacht, dass ich wieder an dem Seil ziehen muss. Es tut mir leid.“
    „Wir reden später weiter. Wir müssen hier jetzt ganz schnell wieder raus. Komm mit!“ sagte Renovald und ging auf die Mauer zu, von der Daniel eben losgegangen war.
    „Es tut mir echt leid weist du, aber..“
    „Gleich!“ raunzte nur Renovald und zückte seinen Zauberstab. Dann packte er Daniel ganz feste am Arm und plötzlich saugte etwas unbekanntes die beiden ein und Daniel hatte das Gefühl zerquetscht zu werden. Sie wurden immer weiter eingesaugt, als sie dann plötzlich wieder neben Zämbers Laden standen. Daniel fiel auf den Boden und sah nur noch schwarz vor den Augen. Dann bekam er plötzlich etwas kaltes und nassen ins Gesicht und er schlug die Augen wieder auf.
    „Was ist passiert?“ sagte Daniel und richtete sich auf. Erst jetzt bemerkte er, dass viele Leute um ihn herumstanden und auf ihn hinunter schauten. Renovald hielt einen Eimer in der Hand, in dem bis vor ein Par Sekunden anscheinend noch Wasser gewesen war. Daniel Stellte sich hin und die Leute gingen nach und nach wieder weg. Dann bemerkte Daniel, dass auch Katharina unter den Leuten stand und er wurde knallrot. Damit sie sein Gesicht nicht sehen konnte, drehte e sich um und sah Renovald an.
    „Was ist passiert?“ fragte Daniel erneut und schaute nun ernster.
    „Als wir wieder auf der Straße waren, bist du plötzlich in Ohnmacht gefallen. Dann habe ich dir einen Eimer Wasser übers Gesicht geschüttet und du wurdest wieder wach“, sagte Renovald und schwang den Eimer in seiner Hand.
    „Hi Daniel!“ kam die Stimme von Katharina von hinten.
    „Hi Katharina! Wir ham uns ja schon ewig nicht mehr gesehen!“ sagte Daniel mit belustigter Stimmer und drehte sich um.
    „Solln wir jetzt zu Sascha gehen?“ fragte sie Daniel und schaute ihn ganz bittend an. Daniel drehte sich wieder zu Renovald und der sagte: „Geh’ schon ich kauf dir dann die restliche Sachen. Wir treffen uns dann um sechs am Tor.“ Nach diesen Worte drehte Renovald sich um und ging weiter die Straße hinunter.
    „Sollen wir dann gehen?“ fragte Katharina noch einmal. Daniel drehte sich wieder zu ihr und sie gingen gemeinsam die Straße in die andere Richtung als Renovald. Sie unterhielten sich und schauten noch auf dem Weg verschiedene Läden hinein.
    „Bist du alleine hier?“ fragte Daniel, als sie aus einem Laden für Federn, Federhalter und Tintenfässer herauskamen.
    „Nein, Meine Eltern kaufen für mich die Schulsachen. Ich geh’ immer etwas alleine durch Salacastle und kaufe mir auch mal das ein oder andere. Manchmal treffe ich auch ein Par nette Leute und gehen mit ihnen durch Salacastle, so wie ich dich getroffen habe.“
    „Bist du schon lange auch Salamander?“
    „Ich war noch nie dort. Bis jetzt sind nur meine Geschwister dort hingegangen. Ich musste bis jetzt immer auf diese bescheuerte Nommischule gehen. Ich freue mich schon richtig, dass ich dieses Jahr nun endlich nach Salamander gehen darf.“
    „Was sind Nommis“ fragte Daniel und schaute Katharina fragend an.
    „So nennen wir die nichtmagischen Menschen. Die Erwachsenen benutzen den Ausdruck aber nicht, und wenn du dich mit einem Erwachsenem unterhältst und dann von Nommis redest, dann sollte man sich schnell ducken, da die Erwachsenen den Ausdruck überhaupt nicht mögen“, sagte Katharina, als sie um ein Ecke bogen. Katharina führte Daniel zu einem kleinen aber wunderschönem Laden, an dem über dem Eingang in großen Lettern „Magische Eisspezialitäten“ geschrieben stand.
    „So! hier sind wir!“ sagte Katharina, und öffnete die Ladentür. Daniel trat in einen wunderschönen Laden. An den Wänden leuchteten Fackeln in den unterschiedlichsten Farben. Die Theke war aus Steinen und Holz gebaut und an der Theke standen Barhocker, die aus Eichenholz geschnitzt worden sind. In der Wand floss ein Fluss, der aus der Decke herauskam. Daniel bemerkte über sich noch viele andere Flüsse.
    „Sollen wir uns hier drinnen hinsetzten oder draußen?“ fragte Katharina und Daniel schaute sie nun wieder an.
    „Lass uns nach draußen setzten. Es ist heute so schönes Wetter.“
    „Das Argument mit dem Wetter zählt in Salacastle nicht! Hier ist immer gutes Wetter! Wir sind hier in eine verzaubertem Schloss. Hier gibt es kein schlechtes Wetter“, berichtete Katharina Daniel, während sie sich durch den Laden auf die andere Seite kämpften um nach draußen zu gelangen. Bei Sascha war es so rappelvoll, dass sie sich ein Par mal fast verloren hatten. Endlich, nach ein Par Minuten, hatten sie es endlich geschafft nach draußen zu gelangen.
    „Sollen wir uns hier hin setzten?“ fragte Katharina, als sie auf einer großen Wiese mit Seen, Flüssen und Wasserfällen standen.
    „Hier ist es doch ganz nett!“ sagte Daniel und deutete auf einen Tisch mit zwei Stühlen, die direkt neben einem kleinem Wasserfall standen.
    „OK“, sagte Katharina, und ging nun mit Daniel zu dem Tisch.
    „Bist du oft hier?“ fragte Daniel und nahm sich eine Speisekarte in die Hand.
    „Och, eigentlich immer wenn ich in Salacastle bin.“
    „Du sagtest eben, dass du deine alte Schule nicht gerade gemocht hattest. Das sah aber immer ganz anders aus. Du hast dich doch immer so gut mit den anderen verstanden. Ist von denen eigentlich noch jemand ein Zauberer oder eine Hexe?“
    „Nein wir sind die einzigen Zauberer in unserer Klasse gewesen. Ich habe immer nur so getan, als ob ich die Anderen mögen würde. Aber in Wirklichkeit habe ich sie alle nie gemocht. Sie haben mich alle geliebt. Sie waren alle in mich verknallt, und ich habe so getan, als ob ich auf sie stehen würde, aber.“
    „Aber was?“ fragte Daniel und beugte sich nun weiter zu Katharina.
    „Ist nicht so wichtig!“ sagte Katharina und Sascha der Kellner kam zu ihrem Tisch.
    „Was darf ich euch bringen?“ fragte er und zog einen Schreibblock aus seiner Tasche.
    „Ich nehme zwei Kugeln Salamanderbluteis und noch zwei Kugeln Zitroneneis“, sagte Katharina und Sascha machte keine Anstalten etwas aufzuschreiben.
    „Und was möchtest du?“ fragte er dann Daniel.
    „Ich nehme das gleiche wie sie.“ Sascha schrieb immer noch nichts auf. Er ging ein Par Schritte und dann plötzlich war er verschwunden.
    „Wie will er denn wissen, was wir bestellt haben, wenn er sich nichts aufschreibt?“ fragte Daniel und schaute Katharina fragend an.
    „Das war kein Schreibblock, Daniel! Das war ein Portrait, dass die Bestellung aufgenommen hat. Sascha trägt es nur herum und fragt die Gäste was sie gerne hätten und das Portrait übergibt die Informationen direkt an die Küche.“ Nicht lange nachdem Katharina dies Daniel erklärt hatte, kam Sascha schon wieder und diesmal trug er kein Portrait bei sich, sonder diesmal schwebten zwei Tabletts vor ihm.
    „Hier ist eure Bestellung!“ sagte Sascha und stellte die Tabletts auf den Tisch. Auf den Tabletts stand jeweils eine Schale mit vier Kugeln Eis und neben der Schale lag ein silberner Löffel.. Daniel nahm den Löffel in die Hand und probierte etwas von dem Salamanderbluteis. Es schmeckte ganz anders als er es erwartet hatte. Er hatte erwartet, dass es nach Blut oder etwas anderem merkwürdigen schmecken würde.
    „Das schmeckt ja wirklich gut!“
    „Aber natürlich! Ansonsten würde ich es doch nicht bestellen!“ sagte Katharina mit sehr erfreuter Stimme. Daniel und Katharina aßen ihr Eis noch sehr genüsslich auf und unterhielten sich noch eine ganze Ewigkeit.
    „Ich glaube, dass wir langsam zum Tor gehen sollten. Wir wollen ja nicht, dass du zu spät kommst“, sagte Katharina und erhob sich.
    „Ich glaube auch! Aber gibt es auch einen anderen Weg zum Tor als durch diesen vollen Laden?“ sagte Daniel und erhob sich nun ebenfalls.
    „Ja! Aber der ist länger. Obwohl wir haben ja noch eine Stunde, dann können wir ruhig den Umweg nehmen“, sagte Katharina und ging weiter über die Wiese. Sie führte ihn zu einem anderem Wasserfall als den neben dem sie gesessen hatten. Sie zog ihren Zauberstab aus einer Umhängetasche, die sie bei sich trug. Dann berührte sie das Wasser, dass von einem kleinem Hügel herunter floss. Plötzlich teilte sich das Wasser und es entstand ein Torbogen in dem Wasserfall. Daniel war ganz erstaunt über das was nicht mal einen Schritt vor ihm geschah. Katharina ging ganz gelassen durch den Bogen und Daniel war immer noch so erstaunt über dass, was geschehen ist, dass er sich nicht vom Platz bewegen konnte.
    „Worauf wartest du?“ fragte Katharina und Daniels Beine lösten sich vom Boden. Er ging mit langsamen, federnden Schritten durch den Bogen. Er fühlte nichts. Er wurde nicht nass, so wie er es erwartet hatte und er musste bemerken, dass hinter dem Wasser kein anderes Klima und Wetter herrschte wie vor dem Wasserfall. Als Daniel auf der anderen Seite angekommen war, schloss sich der Wasserfall sofort wieder hinter ihm.
    „Hast so was anscheinend noch nie gesehen, oder? Du wirst dich noch dran gewöhnen“, sagte Katharina und ging weiter einen Gang entlang, in dem die Beiden nun standen. Rechts und links von ihnen waren wieder Geschäfte, doch diesen Weg hatte Daniel noch nicht gesehen. Hier war er mit Renovald nicht vorbei gegangen.
    „Wo sind wir?“ fragte Daniel und schaute sich ganz verunsichert zum.
    „Wir sind in Salacastle! Du hast doch nicht geglaubt ich würde dich irgendwo hinbringen wo Renovald nicht ist!“ Doch genau das hatte Daniel geglaubt. Er konnte sich nicht vorstellen, dass dies hier immer noch Salacastle sein sollte. Es war noch heller als in den anderen Straßen von Salacastle. Es waren alle hier so fröhlich und sie tanzten alle über die Straße und in den Läden gab es nicht mehr die normalen Gegenstände, sondern hier gab es Stricknadeln und Wolle und alle sahen zwar so aus wie bei den Nommis aber irgendwie sahen sie auch verzaubert aus. Katharina führte ihn die Straße noch weiter hinunter. Nach fünf Minuten kamen sie an einer Straßenecke aus. Als die Beiden um die Ecke bogen, konnte Daniel das Salacastle wieder erkenn wie er es mit Renovald kennen gelernt hatte. Das Licht war wieder etwas gedämmt worden und in den Schaufenstern lagen wieder Umhänge oder Kessel und noch viele andere Dinge, die Daniel mittlerweile schon als normal einstufte. Links neben Daniel war ein merkwürdiger Laden. „Zauberscherze für alle Fälle!“ prangte auf einem Schild über diesem Laden. Katharina hatte seinen Blick gesehen und fragte: „Sollen wir da mal reingehen? Wir haben och eine halbe stunde. Von hier brauchen wir nur noch fünf Minuten bis zum Tor.“
    „Der Laden sieht recht interessant aus! Ich würde da gerne mal reinschauen.“ Und so gingen sie in den Laden und Daniel kam gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Die Wände waren vollgestellt mit Regalen und man konnte kaum zwei Schritte machen, ohne gegen jemand anderes zu stoßen. Dieser Laden war so voll, dass man die Waren auf den Regalen kaum erkennen konnte.
    „Das ist der beliebteste Laden der Jugendlichen. Sascha verdient nicht so viel wie die Besitzer von diesem Laden. Manchmal müssen die den Laden sogar schließen, weil sie mit der Produktion nicht so schnell sind!“ sagte ein kleiner junge der neben Daniel stand und dies seinem bestem freund erklärte, der offensichtlich zum ersten Mal in diesem Laden war, da er sich genauso erstaunt umschaute wie Daniel.
    „Dieser Laden ist ja echt klasse!“ staunte Daniel und schaute sich um. Er wusste nicht wo er zuerst hinschauen sollte. In diesem Laden gab es so viele tolle Sachen, die er so gerne alle kaufen wollte.
    „Ja, dass ist auch mein Lieblingsladen. Jedes Mal wenn ich in Salacastle bin kann ich stunden in diesem Laden verbringen. Sie haben jedes Mal etwas neues erfunden und manchmal komme ich hier mit drei Einkaufstüten raus. Aber dann darf ich mir die nächste Zeit nichts kaufen, da ich dann mein ganzes Geld für den Monat ausgegeben habe.“
    „Was gibt es hier denn alles für tolle Dinge?“ fragte Daniel und schaute Katharina an, die anscheinend erfreut darüber war, dass Daniel diesen Laden auch so toll fand wie sie, aber man konnte diesen Laden kaum hassen.
    „Das hier sind Spickerfedern. Wenn du etwas falsch geschrieben hast korrigiert sie deine Fehler von ganz alleine. Und wenn du mal eine Aufgabenstellung nicht verstehst oder die Antwort nicht weist, dann lässt sie deine Hand von ganz alleine die Antwort schreiben.“ Katharina konnte kaum mehr aufhören von den Sachen in dem Laden zu schwärmen.
    „Wie spät ist es eigentlich?“ fragte Daniel nachdem Katharina noch nicht mal den halben Laden gezeigt hatte. Katharina schaute auf ihre Uhr und sie wurde bleich im Gesicht
    „Wir haben schon sechs. Wir sollten jetzt eigentlich am Tor sein. Wir müssen uns jetzt wirklich beeilen!“ Daniel und Katharina zwängten sich durch den Laden und als sie wieder auf der Straße angekommen waren, liefen sie schnell los, um nicht all zu spät bei Renovald anzukommen. Nach etwa drei Minuten waren sie am Tor angekommen. Dort stand schon Renovald mit bestimmt sechs Tüten in der Hand.
    „Da seid ihr ja! Ich habe schon auf euch gewartet. Wo wart ihr denn? Aber ich will mal nicht nörgeln. Ihr wart ja nur drei Minuten zu spät“, sagte Renovald und schaute nun zu Daniel und Katharina.
    „Wir müssen jetzt wirklich gehen. Du musst vor deiner Fahrt nach Salamander noch mal gut schlafen. Der morgige Tag wird echt anstrengend. Ihr müsst ca. fünf stunden mit dem Salamanderexpress fahren“, sagte Renovald und zog seinen Zauberstab aus einer kleinen Tasche, die genau für einen Zauberstab angepasst worden ist, und tippte auf ein Par Steine in der Mauer direkt hinter Mauer.
    „Wir sehen uns dann morgen. Sollen wir in ein Abteil gehen? Aber das können wir auch noch morgen besprechen. Sollen wir uns irgendwo treffen? Gibt es einen Ort an dem wir uns schnell finden können?“ fragte Daniel und Renovald fand, dass es kaum zu überhören war dass Daniel in Katharina über beide Ohren in sie verknallt war.
    „Ja! Ich würde gerne mit dir in einem Abteil fahren. Auf unserem Gleis gibt es eine Daniel, als er von Renovald schon durch das Tor gezogen wurde, dass nun wieder in der Mauer erschienen ist.
    „Bis morgen Daniel!“ rief Katharina Daniel hinterher. Als Daniel ganz aus dem Tor raus war, verschloss sich die Mauer wieder und Daniel schaute noch Katharina hinterher.
    „Kann es sein. Ehm. Kann es sein..“ setzte Renovald an.
    „Kann was sein?“ fragte Daniel und schaute nun nicht mehr zu der Wand sondern nun in Renovalds Gesicht.
    „Ist schon gut!“
    „Was wolltest du mich fragen?“
    „Is nicht so wichtig! Ich dachte nur!“
    „Ja?..“
    „Kann es sein, dass du auf Katharina stehst?“ Daniel wurde knall rot und schaute nun in eine andere Richtung.
    „War das so deutlich zu erkennen?“ fragte Daniel und schaute wieder zu Renovald.
    „Nun ja, Ich hab's bemerkt, aber sie glaub ich nicht.“
    „Bist du dir da sicher?“ sagte Daniel und schaute Renovald stirnrunzelnd an.
    „Nun wenn das so ist. Ich hoffe nur, dass sie es nicht bemerkt hat.“
    „Warum denn? Sie sah nicht so aus als ob sie dich nicht mögen würde. Es schien mir fast so, als wäre sie auch in dich verknallt. Aber ich will die keine Hoffnungen mache, falls es nicht so sein sollte.“ Daniel wurde wieder ganz rot und schaute wieder in eine andere Richtung.
    „Wir müssen jetzt hier hoch“, sagte Renovald und deutete auf eine Rolltreppe und ging langsam auf sie zu. Daniel folgte Renovald und las die Schilder, die an den Wänden hingen.
    „Wir müssen jetzt hier hoch nicht nach da“, sagte Daniel, als Renovald gerade in die falsche Richtung gehen wollte.
    „Ach ja! Jetzt wäre ich schon fast nach Hamburg gefahren. Aber wir müssen ja zu dieser Mauer hier.“
    „Fahren wir nicht wieder nach Altenberg? Fahren wir nicht wieder nach Hause?“
    „Nein! Wir übernachten hier im Bahnhof. Wir fahren Morgen früh mit der U-Bahn nach Altenberg zum Hauptbahnhof und von dort fährst du dann mit dem Salamanderexpress nach Salamander.“
    „Aber wenn wir heute schon nach Altenberg fahren, dann muss ich Morgen nur noch nach Salamander fahren.“
    „Aber in Altenberg gibt es kein Zwischenlager. Nur hier gibt es eins, da hier auch Salacastle ist. Wir könnten auch in einem Hotel in Salacastle übernachten, aber dass würde wieder Geld kosten und das Lager für die Schüler ist kostenlos. Es dürfen dort nur Schüler und eine Begleitperson übernachten.“ Daniel sah ein, dass er nicht vor seiner Abreise noch mal nach Hause durfte, doch er musste nach Hause, da er doch Peeter noch nicht auf Wiedersehen gesagt hatte und er hatte doch noch keine Kleidung mit.
    „Was für Kleidung nehme ich eigentlich mit? Ich habe heute morgen keine mitgenommen.“
    „Morgen wirst du welche in deinem Koffer haben.“
    „In welchem Koffer?“ fragte Daniel und schaute sich in der Halle um, in der er immer noch mit Renovald stand und von der nach rechts du links Rolltreppen ab und aufgingen.
    „Du wirst schon sehen. Aber wir sollten mal langsam reingehen“, sagte Renovald und zog wieder seinen Zauberstab aus der Zauberstabtasche und murmelte etwas vor sich hin. Dann plötzlich erschien ein Türknauf in der Mauer zwischen zwei Schließfachschränken. Renovald drehte den Türknauf und öffnete eine kleine Tür die gerade in der Mauer erschienen ist. Daniel beeindruckte die Tür nicht mehr so stark, wie vielleicht noch am Anfang des Tages. Er hatte jetzt schon so viele Zauber gesehen, die Wände und Wasserfälle in Durchgänge und Türen verwandelt hatten. Der Raum hinter dem Durchgang in den Renovald Daniel schnell geschoben hatte beeindruckte ihn schon mehr. Der Raum war sehr groß, es hätten etwa drei Bahnhöfe in den Raum gepasst. An den Wänden waren überall Fackeln und Kamine mit flackernden Feuern. Im ganzen Raum standen bestimmt fünfhundert Feldbetten aufgestellt und zu jedem Bett gehörte noch ein kleines Nachtschränkchen und zwei Betten teilten sich immer einen großen Eichenschrank. Renovald führte Daniel zu einer kleinen Theke. Über der Theke hing ein hölzernes Schild mit der eingebrannten Aufschrift „Rezeption“. Hinter der Theke stand ein kleiner Mann, der, wie es den Anschein nahm, auf einem Hocker stehen musste um über die Theke blicken zu können.
    „Haben Sie ein Bett reserviert?“ fragte de kleine Mann hinter der Theke.
    „Ich habe vor zwei Tagen je ein Bett für Herrn Koller und für Daniel Sarry reserviert“, sagte Renovald und legte dem kleinem Mann hinter der Theke ein Stück Pergament, dass, so wie Daniel es erkennen konnte, ein Vertrag war. Der kleine Mann las das Pergament schnell durch und reichte ihn dann wieder Renovald.
    „Sie haben Bett Nummer 329 und 330. Hier ist noch ein Plan, damit sie wissen, wo sich ihre Badezimmer befinden und wo sie ihre Betten finden“, sagte der kleine Mann und reichte Daniel und Renovald eine Karte aus Pergamentpapier.
    „Komm lass uns unsere Betten beziehen. Du solltest heute früh schlafen gehen. Die Fahrt morgen wird sehr Anstrengend werden“, sagte Renovald und suchte die Betten auf dem Plan. Er musste die Betten gefunden haben, da er nun den Plan wieder wegsteckte und an der Wand entlang zu einer Gruppe Betten ging. Daniel folgte ihm Stumm. Renovald ging vorbei an vielen Betten, die schon zum Teil von anderen Gästen bezogen worden waren. Renovald führte ihn auch an Falltüren vorbei, die in Waschräume führten. Als Renovald und Daniel den Raum dann zur Hälfte durchquert hatten, kamen sie endlich zu Betten, die ein Etikett mit der Aufschrift 329 und 330 trugen.
    „So wir sind da!“ sagte Renovald und Daniel bemerkte, dass auf ihren Betten schon Bettzeug lag und als Daniel den Schrank öffnete sah er einen vollen Schrank mit den tollsten Klamotten die er je gesehen hatte. Daniel zog ein Par Socken aus einer Schublade. Die Socken hatten genau die Größe die Daniel brauchte. Daniel schaute sich seine neue Kleidung noch genauer an, während Renovald die Betten sich schon selbst überziehen.
    „Wir sollten mal in den für uns zugeordneten Waschraum gehen. Such dir was für die Nacht heraus. Wir gehen uns jetzt schon fertig machen“, sagte Renovald, der sich schon was aus seiner Schrankhälfte ausgesucht hatte.
    „Darf ich die ganzen Sachen behalten?“ fragte Daniel mit hoffnungsvoller Stimme.
    „Das sehen wir morgen. Die Sachen darfst du auf jeden Fall nicht um sonst mit nehmen. Aber jetzt komm schon. Wir wollen doch heute auch noch etwas essen, oder etwa nicht?“ Daniel suchte sich ein schönes Paar Socken aus und dazu noch eine Boxershorts, die mit Garfield bedruckt war. Dann suchte er sich noch ein einfaches rotes T-Shirt aus dem Schrank und er ging mit Renovald zu seinem Waschraum.
    „Wir müssen hier runter. Das ist unser Waschraum“, sagte Renovald und als er die Falltür öffnete erschien eine Leiter die in einen Raum unter der Schlaghalle führte. Aus dem Waschraum kam ein Geruch von verschiedenen Waschmitteln, mit denen sich die Leute dort unten gewaschen hatten. Daniel konnte keinen erkennen, der dort unten war, da der ganze Waschraum zugenebelt war, da alle sich nach dem Einkaufen geduscht haben. Renovald ging voran die Treppe hinunter und nach ein Par Sekunden hatte der Nebel auch Renovald verschlungen. Daniel kletterte ihm schnell hinterher und als er den Kopf unter der Erde hatte, viel die Falltür über ihm zu. Daniel kletterte die Treppe weiter herunter und hier unten konnte er wieder alles erkennen. An der rechten Wand waren viele Waschbecken mit Spiegeln und an der linken Seite waren viele Duschen, die nicht, wie in einem Schwimmbad in dem er mit der Schule war, mit einem Duschvorhang oder einer Tür abgetrennt war. In dem Waschraum waren nur Männer und Jungen zu finden. Kein einziges Mädchen war in diesem Waschraum zu finden.
    „Auch in der Zaubererwelt sind die Jungen von den Mädchen in den Waschräumen getrennt“, sagte Renovald, als hätte er Daniels Gedanken gelesen, „Willst du dich nicht mal ausziehen?“ fragte Renovald, als Daniel immer noch mit der Kleidung und dem Waschzeug in den Händen. Erst jetzt bemerkte Daniel, dass er der einzige war, der noch angezogen war. Alle anderen standen schon unter der Dusche und keiner schien ein Problem damit zu haben, dass sie nackt waren. Daniel jedoch konnte sich nicht so einfach vor anderen Jungen und Männern ausziehen.
    „Willst du heute nicht mehr duschen gehen?“ fragte Renovald erneut und Daniel zog sich zögernd aus. Nach etwa einer halben Stunde, standen Daniel und Renovald wieder oben neben ihren Betten. Daniel bemerkte, dass seine Sachen, die von dem Nebel und Dunst feucht geworden waren wieder trocken. Er legte die Sachen wieder in den Schrank und sie sortierten sich ganz von alleine.
    „Gibt es hier auch etwas zu essen?“ fragte Daniel, nachdem er das neue Haarmittel das er in seinem Schrank gefunden hatte.
    „Es müsste bald fertig sein!“ sagte Renovald und dann ertönte ein lauter Gong und alle Betten und Schränke waren wieder verschwunden und statt dessen erschienen im ganzen Raum Tische und Stühle. Daniel und Renovald setzten sich an den nächsten Tisch und auf allen Tischen standen Teller mit Messern und Gabeln. Auch Speisekarten lagen neben jedem Teller und Daniel nahm seine in die Hände.
    „Funktioniert das genauso wie in dem Restaurant?“ fragte Daniel und studierte die Speisekarte.
    „Aber natürlich! Wie sollte das sonst gehen?“ fragte Renovald und war ganz interessiert.
    „In der nichtmagischen Welt kommen immer Kellner und nehmen die Bestellung auf. So ähnlich wie bei Sascha. Nur die Kellner schreiben sich die Bestellung auf und sie wird nicht von einem Portrait aufgenommen.“
    „Das ist doch viel zu aufwendig!“ sagte Renovald und bestellte nun ein Schinkenschweinefilet, Salamanderkartoffelpüree und noch Spinnenbeinsoße.
    „Gebackene Eisbärpfote mit Salamanderblutsoße und Kokelkammsalat!“ bestellte sich Daniel und beobachtete was er diesmal zu essen bekommen würde. Dieses Essen sah nicht so schlimm aus, wie dass das sich Renovald bestellt hatte.
    „Krallensirup mit Honig bitte!“ sagte Daniel jetzt zu seinem Glas und er bekam ein sehr flüssiges rot-oranges Getränk in sein Glas.
    „Dann lass es dir schmecken!“ sagte Renovald und auch Daniel wünschte ihm einen guten Appetit. Daniel und Renovald waren nicht die einzigen die an ihrem Tisch saßen und aßen.
    „Hat es dir geschmeckt?“ fragte Renovald, als sie zu Ende gegessen hatten.
    „Oh, ja! Es war sehr lecker.“ Daniel hatte es diesmal wirklich gut geschmeckt und nicht so Gewöhnungsbedürftig wie das Essen am Mittag.
    „Wir sollten schon mal aufstehen. Gleich verschwinden die Tische wieder und wenn wir dann immer noch auf den Stühlen sitzen, verschwinden wir mit ihnen. Und mit einem erneutem Gong verschwanden die Tische



    Re: 3.Kapitel: In Salacastle

    D.I.A. - 14.02.2006, 00:06


    Hey [Ivanus]!
    Schööönes laaaanges Chap :wink:

    Hat mir mal wieder sehr gut gefallen, man kann sich die Welt von Salacastle sehr gut vorstellen! Die Figur der Katharina finde ich sehr interessant(und das Daniel in sie verliebt ist-cool, könnte später Probleme geben 8) ) Ich hoffe du entfaltest ihren Charakter noch ein wenig!
    Die Idee mit den Übernachtungsmöglichkeiten fand ich auch genial! Was mich nur ein wenig gestört hat, war das die nichtmagischen Menschen, nicht Muggel, sonder Nommis heissen, aber das ist bestimmt geschmackssache (ich dachte Muggel ist ein internationaler Begriff :wink: ) Aber ich finds wiederum cool, das die Erwachsenen diesen Begriff nur ungern hören.

    Also noch mal Hut ab! Das hast du wieder schön hinbekommen, und ich freu mich schon weiter zulesen! mach ich aber erst morgen, weil ich jetzt pennen gehen werde (*gg*)

    Alles Liebe ~D.I.A.~



    Re: 3.Kapitel: In Salacastle

    ivanus - 15.02.2006, 18:45


    Danke D.I.A.!!! :hello:

    echt toller kommi hat mich wirklich gefreuht
    bin ja jetzt auch wieder on :P
    also bis dann [Ivanus]



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