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Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 08.01.2008, 20:2260 Jahre 1. FC Köln
60 Jahre FC
Tonis Wut-Rede im Krankenbett
Es ist der Sommer 1983. Wenige Tage nach dem kölschen Pokalfinale gegen Fortuna. Der FC hat 1:0 gewonnen.
Die Fans im Müngersdorfer Stadion feiern den kleinen Lokalrivalen und pfeifen das Star-Ensemble des FC gnadenlos aus.
Die Stimmung am Geißbockheim ist angespannt. Es köchelt. Star-Trainer Rinus Michels und Manager Hannes Löhr stehen in der Kritik. Präsident Peter Weiand verliert die Kontrolle über den Klub.
Da holt Toni Schumacher, der gerade eine Meniskus-OP hinter sich hat, zum großen Rundumschlag aus. Er bestellt einen EXPRESS-Redakteur an sein Krankenbett und lässt eine Wutrede los. „Es müssen Köpfe rollen“, diktiert er in den Block. Und dann kommt‘s: „Der Trainer muss weg.“ Bumm! „Manager Hannes Löhr hat Fehler gemacht.“ Bumm! „Klaus Allofs und Klaus Fischer müssen verkauft werden.“ Bumm!
„Mir ist der Kragen geplatzt“, sagt das kölsche Torwart-Idol heute, „ich habe nie darüber nachgedacht, wie das ankommt, was ich sage. Ich habe immer nur auf mein Herz gehört. Und das hat geblutet.“
Er wollte nicht mehr tatenlos mit anschauen, wie sein Klub sportlich in den Abgrund gewirtschaftet wurde. „Ich musste die Notbremse ziehen“, erinnert sich Schumacher und schaut zurück auf den alltäglichen Wahnsinn in der Kabine.
„Vor dem Training wurde immer nur gejault, dass es unter Michels wie auf einem Kasernenhof zuginge. Jeder hat sich über den anderen beschwert. Das ging mir so auf den Senkel.“
Schumacher packte aus. „Weil ich meinen Zorn nicht herunterschlucken wollte. Ich habe den Jungs gesagt: Ich brauche keinen Trainer, der mich motiviert. Ich würde auch Top-Leistungen bringen, wenn Willy Millowitsch mich trainieren würde.“
EXPRESS fragt noch einmal nach: Bereuen Sie heute Ihren Wutanfall, Herr Schumacher? „Nein. Ich stehe zu dem, was ich mache.“ Gab es keinen Ärger vom damaligen FC-Präsidenten Peter Weiand? „Nein. Die haben geglaubt, dass nach meiner Kritik Michels hinschmeißen würde. Tat er aber nicht.“
Hat Michels mit Ihnen später geredet? „Er hat gesagt, dass der Schumacher der einzige sei, der ihn kritisieren dürfe.“
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 08.01.2008, 20:48
Wählen Sie die FC-Super-Elf!
In 39 Tagen ist es so weit: Am 13. Februar feiert der FC seinen 60. Geburtstag. Nä, wat e Jeföhl!
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Stimmen Sie ab und wählen Sie im Rahmen der großen Gemeinschaftsaktion von EXPRESS und 1. FC Köln die Super-Elf!
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Weit über 300 Spieler trugen seit 1948 den Dress mit dem Geißbock auf der Brust, von A wie Achenbach oder Allofs bis Z wie Zimmermann oder Zivkovic; Weltmeister wie Schäfer, Overath oder Littbarski; Senkrechtstarter wie Podolski – wer waren die größten?
Der 1. FC Köln und EXPRESS haben aus 60 Jahren FC eine Vorauswahl getroffen, bei der unter anderem folgende Kriterien berücksichtigt wurden: Erfolge mit dem FC, Zugehörigkeit und Einsätze beim FC, Bedeutung für Klub oder Team, individuelle Klasse.
Doch die letzte Stimme bei der Wahl zur Super-Elf haben SIE! Ab Montag, 0:00 Uhr, geht’s los. Hier geht's zur Wahl: www.60jahrefc.de
Die Abstimmung läuft über insgesamt fünf Wochen. Jede Woche eine Position im Team - vom Torwart bis zum Trainer.
Gewinnen können Sie natürlich auch: Neben zahlreichen Preisen aus der FC-Boutique wird jede Woche ein einzigartiges FC-Erlebnis verlost, das man nirgends kaufen kann.
Eine Abstimmungs-Woche beginnt jeweils am Montag und endet am darauf folgenden Sonntag. So füllt sich die Super-Elf Woche für Woche weiter auf!
Der Wahl-Kalender
Mo, 07.01. - Fr, 11.01., 12 Uhr: Torwart
Mo, 14.01. - Fr, 18.01., 12 Uhr: Abwehr
Mo, 21.01. - Fr, 25.01. 12 Uhr: Mittelfeld
Mo, 28.01. - Fr, 01.02., 12 Uhr: Angriff
Mo, 04.02. - Fr, 08.02., 12 Uhr: Trainer
Hier geht's zur Wahl: www.60jahrefc.de
Um an der Abstimmung teilnehmen zu können, müssen Sie sich einmalig anmelden. Danach steht Ihnen pro Position eine Stimme zur Verfügung. Wenn Sie sich also einmal angemeldet haben, brauchen Sie sich für die nächste Wahlrunde nicht mehr neu registrieren. Loggen Sie sich einfach mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem selbstgewählten Passwort ein. Keine Angst: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergeben.
Sie wollen dem FC zum 60. Geburtstag alles Gute wünschen? Dann tragen Sie sich gleich ins Gratulations-Forum ein. Natürlich auch unter www.60jahrefc.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 11.01.2008, 17:13
60 Jahre FC
Schöner Frans: Ein Torwart für die Frauen
Es war einer der Genie-Streiche des legendären Franz Kremer. Um auch die Frauen ins Fußballstadion zu locken, so wird kolportiert, habe der erste Präsident des 1. FC Köln 1950 Frans de Munck verpflichtet.
Der smarte Holländer, mindestens so schön wie die damals angesagten Kinohelden Clark Gable oder Errol Flynn, erwies sich aber nicht nur als probater Lockvogel, ganz nebenbei war er einer der besten Torhüter der Welt.
Dabei kam Kremer zupass, dass de Munck, zu jener Zeit Nationaltorhüter der Niederländer, gerade für ein Jahr gesperrt worden war, weil er verbotenerweise als Amateurspieler bei den Sittardse Boys 50 (!) Gulden angenommen hatte.
De Munck, erster Ausländer in Reihen der Geißböcke, sagte später zu seinem Wechsel: „Ich hatte das Glück, dass der FC damals zufällig einen guten Torhüter suchte, für mich kam das Angebot zur rechten Zeit. Die Stadt lag nach dem Krieg zwar noch in Schutt und Asche, aber das Stadion war glücklicherweise unbeschädigt. In Köln hatte ich die glücklichste Zeit meines Lebens.“
Kein Wunder: Der „Schwarze Panther“ wurde verehrt, und das nicht nur als Fußballspieler. „Er war ein Weltklasseprofi“, bescheinigt ihm FC-Legende Hans Schäfer noch heute, „aber er war auch ein richtig netter Kerl, sah bombig aus, war charmant, kam bei den Frauen gut an. Dabei war er glücklich verheiratet.“ Das ist er bis heute – als 85-Jähriger lebt de Munck mit seiner Frau in Arnheim.
In Köln wurde der Umschwärmte auch zum Kinostar. Er hatte in „Das ideale Brautpaar“ laut Filmplakat neben dem „Fußball“ die einzige Hauptrolle, echte Stars wie Elisabeth Flickenschildt oder Lonny Kellner tauchten nur im Kleingedruckten auf. An die Erstaufführung des Streifens erinnert sich Ex-FC-Amateurspieler Manfred Pelzer: „Das war am 1. November 1953 abends im Hahnentor-Kino am Rudolfplatz. Eigentlich kein so glücklicher Termin: Am Nachmittag hatte der FC gegen Rot-Weiß Essen 0:5 verloren.“ Die letzten beiden Treffer donnerte da übrigens Helmut Rahn ins Netz des Panthers.
Einer hat unter dem Charisma und der Klasse de Muncks aber auch gelitten: Fritz Herkenrath. Der Keeper von Preußen Dellbrück kam 1951 zum FC, wo er in der Oberliga West dann aber nur 13 Mal eingesetzt wurde. Enttäuscht wechselte er ein Jahr später zu RW Essen – und wurde Nationalspieler.
De Muncks internationale Karriere war während seiner Kölner Zeit unterbrochen (Legionäre hatten damals in Hollands Nationalelf keine Chance), insgesamt brachte er es davor und danach auf 31 Einsätze im Oranje-Trikot. Als der schöne Mann 1954 – nach dem beim VfB Stuttgart verlorenen Pokalfinale und 113 Spielen für den FC – Köln verließ, da weinte ihm nicht nur die Damenwelt nach…
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 15.01.2008, 21:01
60 Jahre FC
Zur Begrüßung gab's was auf den Hintern
Heutzutage müsste man bei solchen Aufnahmeritualen wohl gleich mit dem Staatsanwalt rechnen. Denn wer beim FC früher was werden wollte, der musste hart im Nehmen sein – für Neulinge gab es erst mal was auf den Hintern. Abwehrrecke Leo Wilden erinnert sich noch genau an seine persönliche „FC-Taufe“.
Trainingslager 1958. „Es war üblich, dass der sogenannte »Heilige Geist« auf die Neuen übertragen wurde“, erzählt der heute 71-jährige Wilden. Und das ging so: „Morgens klopfte es an der Zimmertür, die Mitspieler schnappten mich, zogen mir die Schlafanzughose runter – und dann hatte jeder drei, vier Schläge auf den nackten Hintern frei.“
An den Kollegen Rudolf Eder erinnert sich Wilden da besonders gut: „Er hatte eine riesige Hand und die habe ich besonders gespürt. Aber wenn man das überstanden hatte, war man in die Mannschaft aufgenommen.“ Und nicht nur das: „Ich konnte den folgenden Neulingen auch kräftig den Hintern versohlen“ – was den heutigen Tabakladen-Besitzer dann auch wieder freute.
Ein Entkommen gab es nicht. Als Christian Breuer sich auf seinem Zimmer einschloss, um der Taufe zu entgehen, befahl ihm sogar Trainer Peter Szabo zu öffnen. Ob es vielleicht doch das schmerzhafte Ritual war, das das Team zusammenschweißte und zu den Meisterschaften 1962 und 1964 führte?
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 13:07
20 Hits auf die neue FC-CD
Rechtzeitig zum 60. Geburtstag des 1. FC Köln bringt der FC zusammen mit EMI eine neue FC-CD auf den Markt. Und die FC-Fans können bestimmen, welche Titel auf die CD sollen. Bis zum 23. Januar kann auf fc-koeln.de abgestimmt werden. Aus einer Liste von 60 FC-Liedern – von BAP über Höhner bis Queen – kann jeder Fan bis zu 20 Titel auswählen. Die 20 Titel, die in der Gesamtwertung die meisten Stimmen erhalten, werden auf CD gepresst. Die CD erscheint pünktlich zum 60. FC-Geburtstag am 13. Februar und ist ab 15. Februar im Handel erhältlich. Jeder, der an der Abstimmung teilnimmt, wird im Produkt namentlich genannt. Also nix wie mitmachen.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Anonymous - 19.01.2008, 14:37
60 Jahre FC
Der Bulle ist nicht zu packen
So richtig dran geglaubt hat Wolfgang Weber nicht. „Ich befürchte, die Generation, die mich wählt, stirbt so langsam aus“, hatte der inzwischen 63-jährige Abwehrspieler gesagt, als EXPRESS und FC zur Abwehrspieler-Kür aufriefen.
FC-Wahl
Doch der „Bulle“, der 470 Pflichtspiele für den FC bestritt, hängte alle ab.
Den Namen hat ihm übrigens einst Wolfgang Overath verpasst. Weber selbst vermutet: „Wahrscheinlich, weil ich mich mit ihm in Vor-FC-Zeiten in einem Spiel der Kreisauswahlen Köln und Rhein/Sieg 1962 so beharkt habe, dass am Ende unsere Trikots zerrissen waren.“
Overath erklärt die „Taufe“ drastischer, wenn auch lachend: „Der Bulle hat getreten wie ein Stier.“ Wobei der „Bulle“ zu Recht Wert darauf legt, dass „ich nie die Rote Karte gesehen habe“. Er bewundere auch Per Mertesacker, „weil der dem Gegner nicht die Hacken abtritt“.
Für Overath hat mit Weber aber auch der Richtige gewonnen: „Der Wolfgang war überragend, bei der WM 1966 hat es keinen besseren Vorstopper gegeben – so athletisch, mit so viel Kraft, mit so viel Biss.“
Seine fußballerischen Aktivitäten beschränken sich beim 53-maligen Nationalspieler heute aufs Organisieren: „Ich betreue immer noch die Mannschaft der FC-Altinternationalen. Das macht Riesenspaß – auch weil die noch wirklich guten Fußball spielen.“
Als „Deutscher Botschafter für die Special Olympics“ engagiert sich Weber darüberhinaus für Kinder mit Down Syndrom, „und ich bringe das Porzer Stadtarchiv auf Vordermann“. Sportlich ist Weber auch noch – vor allem aus Figurbewusstsein: „Damit ich gut essen kann, strampele ich mich auf dem Tourenrad ab.“
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 14:41
Harald Konopka war ein Klasse-Verteidiger.
„Auf uns drei wäre Verlass…“
Seite an Seite mit Wolfgang Weber und Jürgen Kohler – mit dieser Abwehrkonstellation in der FC-Supermannschaft kann sich Harald Konopka durchaus anfreunden.
„Jeder in dieser Reihe wüsste genau, dass er sich auf die anderen beiden hundertprozentig verlassen kann“, sagt der auf Rang drei gelandete beinharte Verteidiger.
Dass drei „Oldies“ bei der Wahl vorn liegen, wundert den heute 55-jährigen Gebietsvertriebsleiter der Firma „Kraft Food“, der in den 90er Jahren als Trainer die SSG 09 Bergisch Gladbach von der Landes- in die Oberliga führte, nicht wirklich.
„Die Leute verbinden den FC mit Erfolg und nicht mit dem schrecklichen Dasein in der Zweiten Liga“, erklärt der gebürtige Dürener, den Jupp Röhrig einst nach nur zwei Minuten Begutachtung beim Probetraining für seine A-Jugend rekrutierte.
Stolz ist Defensivstratege Konopka übrigens hauptsächlich auf seine Stürmerqualitäten. „Als wir 1971 in Fürth durch das 3:1 gegen den 1. FC Nürnberg A-Jugendmeister wurden, habe ich zwei Tore geschossen“, erzählt „Harry“, und: „Beim Pokalsieg 1977 (1:1 und 1:0 gegen Hertha) schoss Dieter Müller die beiden Tore für uns. Aber ich habe ihm beide Male die Vorlage gegeben…“
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 14:45
Jürgen Kohler
Lachen, bis der Arzt kam
Jürgen Kohler und der 1. FC Köln – es war eine kurze, aber heftige Liebesbeziehung. 1987 rief den damaligen Mannheimer aus Köln Christoph Daum an. „Ich will dich haben“, sagte der heutige FC-Trainer dem Verteidiger. Kohler setzte sich in den Zug, traf sich mit Daum in einer Suite des Kölner Bonotel.
Kurzer Plausch, Lachshäppchen, dann war alles klar. „Ich hatte damals auch ein Angebot aus Dortmund“, verrät der 42-Jährige heute, „aber Christoph hat mich in seinen Bann gezogen.“
Und dann ging die Erfolgsstory los. Der FC und Kohler stürmten ein Jahr später bis auf Platz zwei. „Weil wir eine Super-Truppe hatten“, sagt er und erzählt prompt Anekdoten von der tollen Stimmung im Team.
„Einmal spritzte Thomas Häßler dem Pierre Littbarski Rasierschaum in den Schuh. Als Litti sich den Treter anzog, quoll das Zeug nur so heraus.“ Und die Mannschaft lachte sich schlapp.
Ein Tag später die Revanche. Litti marschierte mit einem Hammer und Nägeln in die Kabine und steuerte auf Häßlers Platz zu. Kohler: „Dann holte er einen Schuh Ickes, entfernte die Einlegesohle und nagelte den Schuh an die Sitzbank.“
Häßler ahnte natürlich nichts, er zog und zog an seinem Schuh. Der aber wollte sich nicht bewegen lassen. Icke fluchte, seine Kollegen brüllten vor Lachen.
Prächtige Stimmung, erfolgreicher Fußball. „Das haben die Menschen nicht vergessen“, sagt Kohler und ist mächtig stolz, dass die FC-Fans ihn in die Super-Elf wählten.
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 14:47
Alle Ergebnisse im Überblick
Name Position Anteil Stimmen Mehr Info
Harald Schumacher Torwart 79.3%
Wolfgang Weber Abwehr 19.2%
Jürgen Kohler Abwehr 16.3%
Harald Konopka Abwehr 12.7%
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 14:49
Position Torwart
Name Harald Schumacher
Spitzname Toni
Weil sein zweiter Vorname „Anton“ ist.
Weil seinerzeit mit Konopka ein weiterer Harald beim FC spielte.
Weil ein erfolgreicher Vorgänger auch Toni Schumacher hieß.
Geburtstag 06.03.1954 in Düren
Beim FC 1973 - 1987
Spiele für den FC 542
Länderspiele 76
Stationen bis 1973 Schwarz-Weiß Düren
1973-1987 1. FC Köln
1987-1988 FC Schalke 04, 33 Spiele
1988-1991 Fenerbahce Istanbul, 89 Spiele
1991-1992 FC Bayern München, 8 Spiele
1995-1996 Borussia Dortmund, 1 Spiel
Stationen als Trainer 1996-1998 Borussia Dortmund (Torwart-Trainer)
1998-2000 Fortuna Köln
2001-2003 Bayer 04 Leverkusen (Torwart-Trainer)
Erfolge
1978 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1977, 1978 und 1983 DFB-Pokal Sieger mit dem FC
1973 und 1982 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1973 und 1980 DFB-Pokal Finalist mit dem FC
1986 UEFA-Pokal Finalist mit dem 1. FC Köln
1980 Europameister
1982 und 1986 Vize-Weltmeister
1984 und 1986 Deutschlands Fußballer des Jahres
1989 Türkischer Meister mit Fenerbahce Istanbul
1996 Deutscher Meister mit Borussia Dortmund
1997 Deutscher Meister mit Borussia Dortmund (als Trainer)
1997 Champions-League-Sieger mit Borussia Dortmund (als Trainer)
1997 Weltpokalsieger mit Borussia Dortmund (als Trainer)
Allgemeines „Toni“ ist bis heute Rekordspieler des 1. FC Köln in der 1. Bundesliga.
Toni Schumacher ist nicht nur der berühmteste Torwart der FC-Geschichte, sondern auch einer der Bekanntesten nationalen und internationalen Spieler des FCs.
Er ist gelernter Kupferschmied.
1979 debütierte er in der Nationalmannschaft unter Jupp Derwall.
1980 wurde er dort Stammkeeper.
Viele seiner Zitate wie zum Beispiel „Ich bin das Raubtier, und der Ball ist die Beute“, sind legendär.
1987 veröffentlichte er das Skandalbuch „Anpfiff“, in dem er Missstände im Deutschen Fußball offen legte, danach war er im DFB nicht mehr zu halten.
„Toni“ war 1996 bereits Torwart-Trainer bei Dortmund, kam aber als „Geschenk“ von Trainer Otmar Hitzfeld zu einem Kurzeinsatz im letzten Saisonspiel.
Sein Abgang als Trainer bei Fortuna Köln ist auch legendär: Im Dezember 1999 wurde er in der Halbzeitpause des Spiels gegen Waldhof Mannheim von Präsident Jean Löring gefeuert.
Heute ist er Geschäftsführer und Teilhaber der Sportmarketingagentur sportsfirst
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 14:52
Position Abwehr
Name Wolfgang Weber
Geburtstag 26.06.1944 in Schlawe, Pommern
Der Bulle@@Eisenfuß@@Wegen seienr harten, aber fairen Spielweise.
Beim FC 1963 - 1977
Spiele für den FC 470
FC-Tore 32
Länderspiele 53
Länderspieltore 2
Stationen bis 1962 SpVgg Porz
1962-1978 1. FC Köln
Stationen als Trainer 1978-1980 SV Werder Bremen
Erfolge
1964 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1963, 1965 und 1973 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1968, 1977 DFB-Pokal-Sieger mit dem 1. FC Köln
1970, 1971 und 1973 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1966 Vize-Weltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft
Allgemeines
1954 startete Weber seine ersten fußballerischen Gehversuche in Porz.
Dort wurde er auch Juniorennationalspieler.
Trainer Heddergott funktionierte in dort von einem Halbstürmer zu einem Verteidiger um.
Franz Kremer und Jupp Röhrig holten Weber 1962 zum FC, war dann aber erst nach den damaligen Statuten für ein Jahr gesperrt.
Gleich in seinem ersten Profijahr wurde Weber Deutscher Meister.
Im legendären WM-Finale gegen England 1966 in Wembly-Stadion erzielte Weber das 2:2 und ist damit bis heute der einzige FC-Spieler, der in einem WM-Endspiel getroffen hat.
In den Europapokalspielen gegen den FC Liverpool 1965 spielte Weber mit gebrochenem Wadenbein.
1977 beendete Weber nach einer Herzmuskelentzündung seine Karriere.
Zu seiner aktiven Zeit war Weber einer der besten Verteidiger der Welt, überragend im Zweikampf und bei Kopfbällen.
Er wurde in seiner Karriere nicht einmal mit Rot vom Platz gestellt.
Von 1977-1978 war Weber beim FC Assistenztrainer, Torwarttrainer und Spielerbeobachter.
Zwischen 1980 und 1993 war Weber für adidas tätig.
Seit 1993 hat Weber zahlreiche Ehrenämter inne, wie z.B. Pate der FC-Jugendabteilung.
Weber ist bei jedem Spiel seines FC auf der Ehrentribüne.
Weber ist einer der beliebtesten FC-Spieler aller Zeiten.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 14:54
Position Abwehr
Name Harald Konopka
Geburtstag 18.11.1952 in Düren
Beim FC 1971 - 1984
Spiele für den FC 457
FC-Tore 25
Länderspiele 2
Stationen 1971-1984 1. FC Köln
01/1984-1984 Borussia Dortmund
Stationen als Trainer SSG 09 Bergisch Gladbach
Erfolge
1978 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1977, 1978 und 1983 DFB-Pokal-Sieger mit dem 1. FC Köln
1973 und 1982 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1973 und 1980 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1971 Deutscher A-Jugend Meister mit dem 1. FC Köln
Allgemeines
Schon in der A-Jugend gewann Konopka mit dem FC 1971 die Deutsche Meisterschaft.
Er war nicht nur ein „knallharter“ Verteidiger, sondern auch ein exzellenter Flankengeber.
Konopka war sehr hitzköpfig, dies zeigte sich auch bei der Siegerehrung nach dem Pokalfinale 1983, als er pfeifenden Fans seinen Hintern zeigte.
Beruflich ist er heute Vertreter der Firma Kraft Foods.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 19.01.2008, 14:56
Position Abwehr
Name Jürgen Kohler
Spitzname Der Kokser
Geburtstag 06.10.1965 in Lambsheim
Beim FC 1987 - 1989
Spiele für den FC 67
FC-Tore 2
Länderspiele 105
Länderspieltore 2
Stationen 1983-1987 SV Waldhof Mannheim
1987-1989 1. FC Köln
1989-1991 FC Bayern München
1991-1995 Juventus Turin
1995-2002 Borussia Dortmund
Stationen als Trainer
2002-2003 Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft
2003-2004 Bayer 04 Leverkusen (Sportdirektor)
2005-2006 MSV Duisburg
Erfolge
1989 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1990 Deutscher Meister mit dem FC Bayern München
1996 und 2002 Deutscher Meister mit Borussia Dortmund
1991 Deutscher Vize-Meister mit dem FC Bayern München
1997 Champions-League-Sieger mit Borussia Dortmund
1997 Weltpokal-Sieger mit Borussia Dortmund
1995 italienischer Meister mit Juventus Turin
1993 UEFA-Cup-Sieger mit Juventus Turin
1995 UEFA-Cup-Finalist mit Juventus Turin
2002 UEFA-Cup-Finalist mit Borussia Dortmund
1990 Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft
1996 Europameister mit der deutschen Nationalmannschaft
1992 Vize-Europameister mit der deutschen Nationalmannschaft
Allgemeines
Von Waldhof Mannheim gekommen, nahm die Karriere Kohlers beim FC richtig Schwung auf.
Kohler war ein beinharter Verteidiger, die Duelle im Dress der Nationalmannschaft gegen den holländischen Stürmer van Basten sind legendär.
Er war in allen seinen Vereinen Publikumsliebling.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 27.01.2008, 08:01
20 FC-Hits für die neue FC-CD
Die Fans haben entschieden
Die Fans haben entschieden, welche 20 Hits auf die neue FC-CD kommen. Über 5.000 FC-Fans haben bei der Online-Wahl auf fc-koeln.de mitgemacht. Die 20 Titel, die in der Gesamtwertung die meisten Stimmen bekommen haben werden jetzt auf CD gepresst – und die erscheint pünktlich zum 60. Geburtstag des FC am 13. Februar. Als besonderes Geburtstagsgeschenk werden alle Fans, die bei der Wahl teilgenommen haben, in der CD namentlich genannt.
Die CD gibt’s ab dem 13. Februar in den FC-FanShops zu kaufen. Ab dem 15. Februar ist sie dann auch im Handel erhältlich.
Und diese 20 FC-Hits sind auf der neuen CD „60 Jahre 1. FC Köln“:
HÖHNER: Mer Stonn Zo Dir FC Kölle (Hymne Auf den 1.FC Köln)
BLÄCK FÖÖSS: Du (Bes Die Stadt)
BAP: FC Jeff Jas!
GERRY & THE PACEMAKERS: You´ll Never Walk Alone
BRINGS: Superjeile Zick
HÖHNER: Viva Colonia
BLÄCK FÖÖSS: Rut Un Wiess
PAVEIER: Mir Sin Kölsche Us Kölle Am Rhing
FC FAN GESÄNGE: Fußballclub Köln…
HÖHNER: Unser Hätz Schläät För Dä FC Kölle
RÄUBER: Denn Wenn Et Trömmelche Jeiht
PAVEIER: Buenos Dias Mathias
HÖHNER: Alles was ich will (FC Überlebens-Version)
ET FUSSICH JULCHEN, DIKR LOTTNER & FC-CHOR: Mir Sin Kölsche Jonge
HÖHNER: Jetzt Geht´s Los
JÜRGEN ZELTINGER BAND: Müngersdorfer Stadion
HÖHNER: Hey Kölle Du Bes E Jeföhl
BLÄCK FÖÖSS: En Unserem Veedel
SPÄTZÜNDER: Eine Stään Dä Övver Kölle Steiht
FC FAN GESÄNGE: Mer Stonn Zo Dir FC Kölle (Die Hymne In Der Original Stadion Version)
Quelle: 1. FC Köln
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 27.01.2008, 08:08
Position Mittelfeld
Wolfgang Overath
Geburtstag 29.09.1943 in Siegburg
Beim FC
1962 - 1977 (Spieler)
1991 - 1998 (Mitglied des Verwaltungsrates)
14.06.2004 (Präsident)
Spiele für den FC 543
FC-Tore 118
Länderspiele 81
Länderspieltore 17
Stationen
1963-1977 1. FC Köln
Erfolge 1964 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1965 und 1973 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1968 und 1977 DFB-Pokal-Sieger mit dem 1. FC Köln
1970, 1971 und 1973 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1974 Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft
1966 Vize-Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft
Allgemeines
Mit neun Jahren wurde Overath Mitglied des SSV Siegburg 04.
1962 unterschrieb Overath, nachdem ihn Schatzmeister Richard Pelzer zum FC lockte, einen Vertrag.
Von Beginn der Bundesliga 1963 an war auch Overath in seiner ersten Profisaison direkt Stammspieler. Direkt im ersten Profijahr wurde Overath deutscher Meister und erzielte zu dem am 1. Spieltag in Saarbrücken das erste Tor des 1. FC Köln in der neu gegründeten Bundesliga.
1966 wurde Overath Spielführer des FC und gab die Binde bis zum Ende seiner Kariere 1977 nicht mehr ab.
Auch in der Nationalmannschaft avancierte Overath direkt zum Stammspieler.
Kurze Zeit nach seinem größten internationalen Erfolg mit dem WM-Sieg 1974 beendete Overath seine Karriere in der Nationalmannschaft.
Als zur Saison 1976/77 Hennes Weisweiler als Trainer zum FC zurückkam, waren die Tage Overaths im FC-Trikot gezählt. Nachdem Overath 1977 im Pokalfinale nicht eingesetzt wurde, beendete der begnadete Supertechniker seine Karriere.
15 Jahre lang hat Overath den FC geprägt, mit ihm ging eine Ära zu Ende.
Overath war und ist einer der beliebtesten und international bekanntesten Spieler der FC-Geschichte. Trotz hochkarätiger Angebote blieb er dem FC immer treu. Am 17.05.1977 wurde er in seinem Abschiedsspiel von den Fans wie ein Held gefeiert.
Nach Ende seine Karriere war Overath Repräsentant von adidas.
Overath ist auch sozial sehr aktiv, so spielt er zum Beispiel regelmäßig für den guten Zweck in der „Lotto-Elf“.
Overath blieb seinem FC auch nach seiner Karriere immer verbunden. Von 1991 bis 1998 als Mitglied des Verwaltungsrates und seit Juni 2004 als achter Präsident des 1. FC Köln
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 27.01.2008, 08:11
Position Mittelfeld
Pierre Littbarski
Spitzname Litti
Geburtstag 16.04.1960 in Berlin
Beim FC 1978 - 1986
1987 - 1993
Spiele für den FC 505
FC-Tore 144
Länderspiele 73
Länderspieltore 18
Stationen
1978-1986 1. FC Köln
1986-1987 Racing Paris
1987-1993 1. FC Köln
1993-1995 JEF United Ichihara
1995-1997 Brummell Sendai
Stationen als Trainer bis 2001 FC Yokohama
2001 Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
2001-11/2002 MSV Duisburg
2005-2006 FC Sydney
ab 12/2006 Avispa Fukuoka
Erfolge
1982, 1989 und 1990 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1983 DFB-Pokal-Sieger mit dem 1. FC Köln
1980 und 1991 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1986 UEFA-Cup-Finalist mit dem 1. FC Köln
1990 Weltmeister mit dem 1. FC Köln
1982 und 1986 Vize-Weltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft
1982 Vize-Europameister mit der Deutschen U21-Nationalmannschaft
1999 und 2000 Meister in der japanischen J-League mit dem FC Yokohama (als Trainer)
2006 Meister in der australischen A-League mit dem FC Sydney (als Trainer)
Allgemeines
„Litti“ begann seine Karriere beim VfL Schöneberg, bevor er 1976 zu Hertha Zehlendorf wechselte.
1978 wurde er bei Spielen um die Deutsche Juniorenmeisterschaft gegen den 1. FC Köln vom damaligen FC-Manager Karl-Heinz Thielen entdeckt und quasi vom Feld weg verpflichtet.
„Litti“ hat in Berlin nebenbei eine Ausbildung beim Finanzamt gemacht.
In seiner ersten Saison beim FC kam er auf 21 Pflichtspiele.
In seiner zweiten Spielzeit war er unbestrittener Stammspieler.
„Litti“ ist einer der beliebtesten Spieler in der Geschichte des FC.
„Litti“ war ein starker Techniker und im Dribbling kaum zu stoppen.
1986 folgte er einem lukrativen Angebot nach Paris, wurde dort aber nicht heimisch und kehrte in der Folge-Spielzeit zum FC zurück. Um die Rückkehr zu ermöglichen stellte „Litti“ dem FC einen Teil der Ablösesumme als Darlehen zur Verfügung.
1993 verließ „Litti“ seinen FC in Richtung Japan in die neu gegründete J-League zu JEF United. Später wechselte er noch zu Sendai, wo er 1997 seine Karriere beendete.
Als Trainer konnte er seine größten Erfolge in Japan und Australien feiern.
1994 veröffentlichte „Litti“ seine Autobiographie „Litti – Meine Geschichte“.
Er ist in zweiter Ehe mit der Japanerin Hitomi verheiratet.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 27.01.2008, 08:14
Position Mittelfeld
Thomas Häßler
Spitzname Icke
Geburtstag 30.05.1966 in Berlin
Beim FC 1984 - 1990 (Trainer)
seit 2006 Technik-Trainer)
Spiele für den FC 182
FC-Tore 18
Länderspiele 101
Länderspieltore 11
Stationen
1984-1990 1. FC Köln
1990-1991 Juventus Turin
1991-1994 AS Rom
1994-1998 Karlsruher SC
1998-1999 Borussia Dortmund
1999-2003 TSV 1860 München
2003-2004 SV Salzburg
Stationen als Trainer seit 2006 Technik-Trainer beim 1. FC Köln
Erfolge
1989 und 1990 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FCKöln
1986 UEFA-Cup-Finalist mit dem 1. FC Köln
1996 DFB-Pokal-Finalist mit dem Karlsruher SC
1990 Weltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft
1996 Europameister mit der Deutschen Nationalmannschaft
1992 Vize-Europameister mit der Deutschen Nationalmannschaft
1988 Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Seoul
1989 und 1992 Fußballer des Jahres in Deutschland
1992 Bester Spieler der Europameisterschaft
Allgemeines
Häßler begann seine fußballerische Karriere bei Meteor 06 Berlin.
1979 wechselte „Icke“ zu den Reinickendorfer Füchsen, eher 1983 von Hannes Löhr zum FC geholt wurde.
Unter Christoph Daum spielte er in der A-Jugend, ehe er zu Saison 1984 Profi wurde.
Bevor sein Förderer Daum 1986 Trainer der Profis wurde, war Häßler eher Ersatzspieler. Gründe dafür waren seine damalige unprofessionelle Einstellung zu seinem Beruf. Erst Gespräche mit Daum und Sportdirektor Lattek brachten „Icke“ auf die richtige Bahn.
Nationaltrainer Beckenbauer blieben die überragenden Qualitäten Häßlers nicht verborgen. Am 31.08.1988 feierte er sein Debüt in der Nationalmannschaft, das bedeutete den Startschuss für eine sensationelle internationale Karriere.
Sein wichtigstes Tor im National-Dress erzielte Häßler in der WM-Quali am 15.11.1989 zum 2:1 gegen Wales im Müngersdorfer-Stadion. Dieses Tor ebnete den Weg zur WM.
Nach dem Gewinn der WM 1990 wechselte Häßler für die damalige Rekordablösesumme von 17 Millionen DM zu Juventus Turin.
Der Abschied aus Köln war für Fans und Häßler sehr tränenreich.
Neben seiner überragenden Technik war Häßler ein überragender Schütze bei Standardsitutionen.
Die Ehe mit seiner Gattin und Managerin Angela sorgte 1999 für Schlagzeilen, als herauskam, dass sie ein Verhältnis mit 1860 München Manager Edgar Geenen hatte, woraufhin dieser bei 1860 entlassen wurde.
Seine schlimmste fußballerische Zeit war neben dem Abstieg mit dem Karlsruher SC seine Saison in Dortmund, wo er wegen Diskrepanzen mit Trainer Skibbe selten spielte.
Abseits des Fußballs ist Musikfan Häßler Mitbegründer des Münchener Musiklabels MTM.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 27.01.2008, 08:17
Position Mittelfeld
Heinz Flohe
Spitzname Flocke
Geburtstag 28.01.1948 in Köln
Beim FC 1966 - 1979 (Spieler)
1993 - 1999 (Assistenztrainer der Amateure)
Spiele für den FC 453
FC-Tore 118
Länderspiele 39
Länderspieltore 8
Stationen
1966-1979 1. FC Köln
1979-1980 TSV 1860 München
Erfolge
1978 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1973 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1968, 1977 und 1978 DFB-Pokal-Sieger mit dem 1. FC Köln
1970, 1971 und 1973 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1974 Weltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft
1976 Vize-Europameister mit der Deutschen Nationalmannschaft
Allgemeines
Flohe, in Köln geboren, lernte das Fußball spielen beim TSC Euskirchen, dort wurde er auch zum Juniorennationalspieler
Nach seinem Wechsel 1966 zum FC konnte „Flocke“ sich erst keinen Stammplatz erkämpfen. Das lag zum einen an Verletzungen, zum anderen aber auch daran, dass die Spielmacherposition durch Overath besetzt war.
Als Weisweiler als Trainer zum FC zurückkam, machte dieser Flohe zum Kapitän.
Als Kapitän führte Flohe seinen FC zum Double.
Neben Overath und Jupp Röhrig gehört Flohe zu den besten Spielmachern der FC-Geschichte.
Flohe musste seine Karriere am 1. Dezember 1979 nach einem Foul von Paul Steiner beenden. Flohe brach sich dabei das Schien- und Wadenbein. Noch heute leidet er an den dabei erlittenen Nervenverletzungen.
Nach seiner Karriere trainierte Flohe die FC-Amateure, auch war er im Euskirchener-Raum als Trainer tätig.
1992 und 2004 musste sich Flohe am Herzen operieren lassen.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 27.01.2008, 08:20
Alle Ergebnisse im Überblick
Name Position Anteil Stimmen
Harald Schumacher Torwart 79.3%
Harald Konopka Abwehr 38%
Wolfgang Weber Abwehr 57.5%
Jürgen Kohler Abwehr 48.9%
Wolfgang Overath Mittelfeld 77.3%
Pierre Littbarski Mittelfeld 75.4%
Thomas Häßler Mittelfeld 71.6%
Heinz Flohe Mittelfeld 45.7%
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 29.01.2008, 19:56
Heinz Flohe wird 60
„Flocke“ zum 60.
Heinz Flohe wurde von den FC-Fans ins Mittelfeld der Super-Elf gewählt. Am Montag, 28. Januar, feiert „Flocke“ seinen 60sten Geburtstag. Der FC und fc-koeln.de wünschen alles Gute!
Das ist „Flocke“
In der Kölner Uniklinik geboren, 16 Tage vor der Gründung des 1. FC Köln, wächst Heinz Flohe in Euskirchen auf und spielt ab seinem 18. Lebensjahr 13 Jahre lang für den FC. In dieser Zeit gewinnt er dreimal den DFB-Pokal und einmal die Deutsche Meisterschaft.
Seine vorletzte Saison beim 1. FC Köln war der Höhepunkt seiner Karriere und gleichzeitig auch die bisher erfolgreichste Spielzeit der Clubgeschichte. Als Kapitän führt „Flocke“ den FC 1977/1978 zum Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.
Bereits beim TSV Euskirchen wurde Heinz Flohe zum Juniorennationalspieler, bevor er 1966 zum 1. FC Köln wechselte. Seine ersten Jahre beim FC waren sicherlich nicht einfach, da er zum einen diverse Verletzungsprobleme hatte, zum anderen die zentrale Mittelfeldposition von Wolfgang Overath bereits besetzt war.
Dennoch kam Flohe beim FC und ab 1970 auch in der Nationalmannschaft regelmäßig zum Einsatz. Seinen ersten Titel, den DFB-Pokal, gewann er 1968. In der Nationalmannschaft hatte er ebenfalls einige Erfolge. So nahm Flohe an der Europameisterschaft 1972 teil, er wurde 1974 Weltmeister und 1976 Vize-Europameister. Im selben Sommer sollte auch auf Clubebene Flohes erfolgreichste Zeit anbrechen.
Hennes Weisweiler kehrte als Trainer zum 1. FC Köln zurück und gewann gleich in seiner ersten Saison den DFB-Pokal. Nach dieser Spielzeit 1976/1977 beendete Wolfgang Overath seine aktive Laufbahn und Trainer Weisweiler beförderte Heinz Flohe zum neuen Kapitän des 1. FC Köln. Nach dem ersten Spieltag der Saison 1977/1978, einer 1:5 Niederlage bei Fortuna Düsseldorf, war der Erfolg, der gut neun Monate später erreicht werden sollte, noch nicht absehbar. Während dieser Spielzeit bestritt Heinz Flohe sowohl alle 34 Spiele in der Bundesliga als auch alle sieben Spiele im DFB-Pokal. Schließlich konnte „Flocke“ als Kapitän beide Trophäen in Empfang nehmen.
In der folgenden Saison kam Flohe dann allerdings nur auf 13 Einsätze, da er aufgrund eines Muskelfaserrisses, den er sich während der WM 1978 zuzog, für längere Zeit ausfiel. Vielleicht auch deshalb wurde die Saison nach dem Double sportlich eine Enttäuschung. Immerhin erreichte der FC das Halbfinale im Europapokal der Landesmeister, musste sich dort aber Nottingham Forest geschlagen geben.
Nach einem Platzverweis bei der 0:6-Niederlage beim Hamburger SV am 30. Spieltag fiel „Flocke“ bei Weisweiler in Ungnade - zur Saison 1979/1980 wechselte Flohe schließlich zum Aufsteiger 1860 München. Aus heutiger Sicht ein unwürdiger Abgang eines verdienten Spielers.
Wenige Monate nach diesem Transfer erlitt Heinz Flohe in einem Spiel von 1860 München gegen den MSV Duisburg einen Schien- und Wadenbeinbruch und musste seine aktive Laufbahn beenden. 1993 kehrte Heinz Flohe ans Geißbockheim zurück und war sechs Jahre lang bei den FC-Amateuren Co-Trainer von Stephan Engels. In der Saison 1995/1996 trainierte das Duo zudem für sieben Monate die Profis des FC. Heinz Flohe lebt heute zurückgezogen in seiner Heimat Euskirchen.
Quelle: 1. FC Köln
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 04.02.2008, 17:33
Position Stürmer
Hans Schäfer
Spitzname De Knoll
Wegen seines leicht zu erregenden Trotzkopfes
Geburtstag 19.10.1927 in Köln
Beim FC
1948 - 1965 (Spieler)
1965 - 1969 (Trainerassistent)
Spiele für den FC 507
FC-Tore 304
Länderspiele 39
Länderspieltore 15
Stationen 1948-1965 1. FC Köln
Erfolge
1962 und 1964 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1960, 1963 und 1965 Deutscher Vize-Meister mit dem 1. FC Köln
1954 Westdeutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1954 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1953 Westdeutscher Pokalsieger mit dem 1. FC Köln
1949 Aufstieg in die Oberliga West mit dem 1. FC Köln
1954 Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft
1963 Fußballer des Jahres in Deutschland
1953 Torschützenkönig der Oberliga West
Allgemeines
Schäfer ist eine der größten Personen der FC-Geschichte.
Das Fußballspielen erlernte Schäfer bei DJK Zollstock.
Der sehr talentierte Linksfuß wechselte von dort aus zu Sülz 07. Nach der Fusion mit Kölner BC 01 sicherte er sich auf Anhieb einen Stammplatz in der von Spielertrainer Hennes Weisweiler betreuten Mannschaft .
Schäfer wurde 1954 zu einem „Helden von Bern“, er bereitet sogar das Tor von Helmut Rahn vor.
Er wurde in dieser Zeit von der Presse als bester Linksaußen der Welt gefeiert.
Schäfer eröffnete neben dem Fußball eine Tankstelle in Köln-Lindenthal.
Er beendete 1965 mit 37 Jahren seine Karriere.
Heute lebt er in Köln-Lindenthal.
Er sitzt bei jedem FC-Heimspiel auf der Ehrentribüne.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 04.02.2008, 17:36
Position Stürmer
Dieter Müller
Geburtstag 01.04.1954 in Offenbach
Beim FC
1973 - 1981
Spiele für den FC 326
FC-Tore 231
Länderspiele 12
Länderspieltore 9
Stationen
bis 1973 Kickers Offenbach
1973-1981 1. FC Köln
1981-1982 VfB Stuttgart
1982-1985 Girondins Bordeaux
1985-1986 1. FC Saarbrücken
1986-1990 Kickers Offenbach
Erfolge
1978 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1977 und 1978 DFB-Pokal-Sieger mit dem 1. FC Köln
1980 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1976 Vize-Europameister mit Deutschland
1984 und 1985 französischer Meister mit Girondins Bordeaux
1977 und 1978 deutscher Torschützenkönig
1976 EM-Torschützenkönig
Allgemeines Aus Offenbach kam der Stürmer 1973 zum FC.
1997 traf Müller ein schwerer Schicksalsschlag als sein Sohn starb.
Seit 2000 ist Müller Präsident in Offenbach.
In der Saison 1977/78 erzielte Müller im Spiel gegen Werder Bremen (7:2) sechs Tore, bis heute unerreicht.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 04.02.2008, 17:40
Position Stürmer
Lukas Podolski
Spitzname Poldi
Geburtstag 04.06.1985 in Gleiwitz, Polen
Beim FC
2003 - 2006
Spiele für den FC 85
FC-Tore 51
Länderspiele 44
Länderspieltore 24
Stationen 2003-2006 1. FC Köln
seit 2006 FC Bayern München
Erfolge
2005 Aufstieg in die 1.Bundesliga mit dem 1. FC Köln
2007 Ligapokal-Gewinner mit dem FC Bayern München
2006 Ligapokal-Finalist mit dem FC Bayern München
2006 WM-Dritter mit der deutschen Nationalmannschaft
2005 Dritter des Confederations-Cup mit der deutschen Nationalmannschaft
Jan. 2004, Mai 2004, Okt. 2004, Jan. 2005, März 2005, Juni 2005, Sep. 2005 und April 2006 Torschütze des Monats
2005 Torschützenkönig der 2. Bundesliga, 24 Tore
2006 bester junger Spieler der WM
Dez. 2003, April 2004, Jan. 2005 und April 2006 Fußballer des Monats
2005 Dritter der Wahl zum „Golden Boy“, weltbester Fußballspieler unter 21 Jahren
Allgemeines
Sein erster Fußballverein war Jugend 07 Bergheim.
Bereits in der D-Jugend wechselte Poldi zum FC.
Aus der U-19 wurde Podolski vom damaligen Trainer Marcel Koller zu den Profis geholt.
Seinen ersten Profivertrag unterschrieb Poldi 2003.
Poldi hat alles was ein Stürmer haben muss: Schnelligkeit, glänzende Übersicht, tolle Technik, einen starken linken Schuss und einen eiskalten Abschluss.
Poldi blieb auch nach dem Abstieg 2004 dem FC erhalten. Er erzielte im Abstiegsjahr in 19 Bundesligaspielen 10 Tore. Das schaffte in der gesamten Bundesligageschichte noch kein 18-Jähriger.
Er war mit 24 Toren absoluter Aufstiegsgarant 2005.
Der direkte Wiederabstieg war für Poldi Grund für seinen Wechsel nach München.
Er konnte sich bis jetzt in München, auch aufgrund von zahlreichen Verletzungen, nicht durchsetzen.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 04.02.2008, 17:42
Alle Ergebnisse im Überblick
Name Position Anteil Stimmen
Harald Schumacher Torwart 79.3%
Harald Konopka Abwehr 38%
Wolfgang Weber Abwehr 57.5%
Jürgen Kohler Abwehr 48.9%
Thomas Häßler Mittelfeld 71.6%
Pierre Littbarski Mittelfeld 75.4%
Wolfgang Overath Mittelfeld 77.3%
Heinz Flohe Mittelfeld 45.7%
Hans Schäfer Stürmer 45.3%
Dieter Müller Stürmer 60.6%
Lukas Podolski Stürmer 49.4%
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 05.02.2008, 17:36
Als ganz Köln Hennes Weisweiler für tot hielt
Die Nachricht breitet sich am 14. Juni 1948 wie ein Lauffeuer in der Stadt aus. „Haste schon gehört? Der Hennes ist tot!“ Gestorben an einer Kopfverletzung, zugezogen tags zuvor im Qualifikationsspiel um den Aufstieg zur Oberliga West gegen Rhenania Würselen.
Hennes Weisweiler, Gründungsmitglied und noch Spieler des gerade frisch aus der Taufe gehobenen 1. FC Köln, tot! Was wäre nur aus dem Klub geworden, wenn diese tragische Meldung gestimmt hätte...
Denn die frohe Kunde ist: Weisweiler liegt zwar mit einem Schädelbasisbruch in der Klinik, doch er lebt. Und so wird das Lauffeuer gestoppt und schließlich gelöscht. Die Erleichterung war groß in Köln.
Dennoch war die Geschichte äußerst dramatisch und zeugte vom unbeugsamen Siegeswillen des späteren FC-Trainers. Weisweiler hatte sich nämlich nach dem Zusammenprall beim Kopfball mit einem Gegenspieler zunächst noch gequält, um die 0:1-Niederlage (Torschütze für Würselen war Jupp Derwall) noch abzuwenden. Erst in der 75. Minute musste er aufgeben, der FC spielte mit zehn Mann weiter.
Köln verpasste nach dem 0:0 im Hinspiel den Aufstieg in die Oberliga West. In der Kabine brach Weisweiler dann zusammen und lag bewusstlos auf der Massagebank. Es herrschte Stille, alle waren geschockt. Als der Krankenwagen Weisweiler abholte, brach ein Mitspieler das Schweigen: „Wenn der Hennes doch nur heil geblieben wäre, dann machte uns das Verlieren gar nichts aus!“
Wenige Wochen später war Weisweiler wieder auf dem Damm und übernahm schließlich das Amt von Trainer Karl Flink. In einer Doppelrolle von Coach und Spieler stieg er mit der Truppe 1949 mit zwei gewonnen Qualifikationsspielen gegen Bayer Leverkusen in die Oberliga West auf. Womit die Geschichte des 1. FC Köln dann endgültig begonnen hatte – und Jahre später in einen großen Triumph mündete: Der Gewinn des Doubles 1978 mit Meisterschaft und Pokalsieg – unter dem Trainer Hennes Weisweiler.
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 08.02.2008, 19:11
60 Jahre FC
„Rauswurf aus heiterem Himmel…!“
Von Christoph Daum ist man so manchen guten Spruch gewöhnt. Mit diesem hier trifft er auch zielgenau ins Schwarze: „Wo ich bin, da ist Dramatik.“ Da fällt einem doch gleich der 28. Juni 1990 ein…
Tatort: Erba, das italienische WM-Camp der deutschen Nationalmannschaft, drei Tage vor dem Viertelfinale gegen die CSFR.
Hauptdarsteller: FC-Präsident Dietmar Artzinger-Bolten mit Vize Hans Neukirch, Schatzmeister Jupp Söller und Geschäftsführer Wolfgang Schänzler, die im dunklen Anzug und mit finsterer Miene ins sportlich-lockere Ambiente eindringen. Und natürlich Christoph Daum.
Das Funktionärs-Quartett hatte sinnigerweise die ganz große Fußball-Bühne gewählt, um seinen Trainer vor Beginn der neuen Saison zu feuern. Daum war seinerzeit – auch als WM-Kolumnist für den EXPRESS – in Italien vor Ort, während Erich Rutemöller am Geißbockheim bereits den Trainingsauftakt der Kölner leitete.
Artzinger hatte Daum, so wurde damals berichtet, aus seinem italienischen Ferienhaus in den Tresorraum des Mannschaftshotels zitiert. Dort erklärt er seinem leitenden Angestellten, mit einer vernünftigen Zusammenarbeit sei nicht mehr zu rechnen, er sei gefeuert. Den FC-Oberen stank seinerzeit immer mehr, dass Daum, gerade zum zweiten Mal hintereinander Vizemeister geworden, sich zum mächtigsten Mann am Geißbockheim aufgeschwungen hatte.
Gekracht hatte es schon länger zwischen Vorstand und Trainer – u. a. weil Daum mit Privatvertrag vom FC-Ausrüster Puma zu Adidas wechseln wollte, weil er mit Angeboten von Real und Eindhoven kokettiert hatte, weil er im Bonotel bei Gesprächen um Thomas Häßlers Transfer zu Juventus Turin beteiligt war, weil er gegen die Intentionen des Vorstandes einen fünften Ausländer verpflichten wollte.
Dennoch sagte Daum, der Rauswurf habe ihn „wie ein Blitz aus heiterem Himmel“ getroffen. „Ich habe beim FC Wände eingerissen und alles neu tapeziert. Ich habe den Verein mit meiner Dynamik zu seinem jetzigen Stellenwert verholfen“, klagte der heute 54-Jährige, „da hätte ich mehr erwarten können als ein Gespräch von zehn Minuten Dauer, in dem mir erklärt wird, dass kein Vertrauen mehr da ist.“ Seit diesem 28. Juni 1990 hat Christoph Daum einen weiteren Spruch in seinem Repertoire: „Wenn ich jemals Krebs bekomme, dann wegen dieses Tages …“
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 10.02.2008, 12:54
60 Jahre FC
Weisweiler ist Trainer der Traum-Elf
Stur ist er. Manchmal unbeherrscht. Impulsiv. Gnadenlos. Aber voller Liebe, wenn er über den Fußball referiert. Hennes Weisweiler - die Trainerlegende.
1983 stirbt er im Alter von 63 Jahren. Herzinfarkt. Die Fußballwelt trauert. 20.000 Menschen begleiten ihn im Kölner Dom auf seinem letzten Weg. Die Zeremonie gleicht einem Staatsbegräbnis. Er ist eben ein besonderer Mensch und bleibt unvergessen. Die Fans haben ihn jetzt mit überwältigendem Vorsprung zum Trainer der FC-Traumelf gekürt.
EXPRESS sprach mit Weisweilers Witwe Gisela. Die heute 64-Jährige lebt in der Schweiz, oberhalb von Zürich. Sie sagt: „Es ist wundervoll, dass mein Mann gewählt wurde. Er würde darauf sehr stolz sein.“ Sie war bei der Hochzeit 23 Jahre jünger als ihr Mann. Was hat sie an ihm gereizt? Ihre Antwort: „Hennes war offen und ehrlich. Ich wusste immer, woran ich bei ihm war. Das war es, was ihn so attraktiv machte. Und das war es auch, was ich so sehr an ihm liebte.“
Weisweiler machte eben keine Kompromisse. Und so verließ er den FC 1980 auch mit einem Paukenschlag. „Er ließ sich nie etwas von jemanden vorschreiben. Und damals sagten die FC-Verantwortlichen (Präsident Peter Weiand; die Red.), dass er keine Kolumnen mehr schreiben solle. Da hat er gesagt: Komm, wir gehen.“ Fußball war sein Leben. „Manchmal saß er tagelang in seinem Büro und brütete über Büchern“, sagt Gisela Weisweiler, „da durfte ihn niemand stören. Da versank er in eine andere, in seine Welt.“
Im Alter von 61 wurde Weisweiler Vater. Sein Sohn John wurde in New York geboren. Und da zeigte er seine zarte Seite. „Er war ein liebevoller Vater“, sagt Gisela Weisweiler. Zwei Jahre später wurde das Glück jäh beendet, der „beste Trainer der Welt“ (Günter Netzer) starb völlig unerwartet. Aber der Mythos lebt weiter. „Ich bin stolz und glücklich, dass die Menschen ihn nicht vergessen haben“, sagt seine Gisela. Und sie werden es auch nicht in Zukunft tun: Schließlich werden zukünftige Trainer seit 2005 in der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln ausgebildet…
Quelle: www.express.de
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 10.02.2008, 12:57
Alle Ergebnisse im Überblick
Name Position Anteil Stimmen
Harald Schumacher Torwart 79.3%
Harald Konopka Abwehr 38%
Wolfgang Weber Abwehr 57.5%
Jürgen Kohler Abwehr 48.9%
Thomas Häßler Mittelfeld 71.6%
Pierre Littbarski Mittelfeld 75.4%
Wolfgang Overath Mittelfeld 77.3%
Heinz Flohe Mittelfeld 45.7%
Hans Schäfer Stürmer 45.3%
Dieter Müller Stürmer 60.6%
Lukas Podolski Stürmer 49.4%
Hennes Weisweiler Trainer 71.5%
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 10.02.2008, 13:00
Position Trainer
Hennes Weisweiler
Geburtstag 05.12.1919 in Lechenich
Todestag 05.07.1983 in Aesch, Schweiz
Beim FC
01.07.1948 - 30.06.1952 (Spielertrainer)
01.07.1955 - 30.06.1958 (Trainer)
01.07.1976 - 15.04.1980 (Trainer)
Stationen
1948-1952 1. FC Köln (Spielertrainer)
1952-1955 Rheydter SV
1955-1958 1. FC Köln
1958-1964 SCB Viktoria Köln
1964-1975 Borussia Mönchengladbach
1975-1976 FC Barcelona
1976-1980 1. FC Köln
1980-1981 Cosmos New York
1982-1983 Grasshopper Zürich
Erfolge
1978 Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln
1977 und 1978 DFB-Pokal-Sieger mit dem 1. FC Köln
1980 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1. FC Köln
1949 Aufstieg in die Oberliga mit dem 1. FC Köln
1970, 1971 und 1975 Deutscher Meister mit Borussia Mönchengladbach
1974 Deutscher Vize-Meister mit Borussia Mönchengladbach
1973 DFB-Pokal-Sieger mit Borussia Mönchengladbach
1965 Aufstieg in die Bundesliga mit Borussia Mönchengladbach
1975 UEFA-Cup-Sieger mit Borussia Mönchengladbach
1973 UEFA-Cup-Finalist mit Borussia Mönchengladbach
1976 spanischer Vize-Meister mit dem FC Barcelona
1981 amerikanischer Meister mit Cosmos New York
1983 Schweizer Meister mit Grasshopper Zürich
1983 Schweizer Pokalsieger mit Grasshopper Zürich
Allgemeines
Weisweiler war seit 1935 im Kölner BC aktiv.
1947 war Weisweiler Teilnehmer beim ersten Trainerlehrgang an der Deutschen Sporthochschule unter Sepp Herberger.
Er wurde von den Kölnern wegen seiner Herkunft aus Lechenich liebevoll „de Boor“ genannt.
Weisweiler wechselte 1958 nach Differenzen mit FC-Boss Franz Kremer zu Viktoria Köln.
Er formte nach seinem Wechsel 1964 nach Mönchengladbach aus einem Regionalligisten die „Fohlen-Elf“ der 70er Jahre.
Mit seiner Rückkehr zum FC 1976, nach seiner Anstellung beim FC Barcelona, stellte sich auch direkt wieder der Erfolg bei den Kölnern ein. Der 1978 mit dem Double gipfelte.
Weisweiler starb am 05.07.1983 an den Folgen eines Herzinfarktes. Zur Trauerfeier in Köln kamen mehr als 20.000 Menschen, um „dem Boor“ die letzte Ehre zu erweisen.
Re: 60 Jahre 1. FC Köln
Wolfgang Overath - 12.02.2008, 19:43
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Karlsruher SC - 1. FC Köln - gepostet von Wolfgang Overath am Mittwoch 28.02.2007
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