Die Geburt einer Schattenpriesterin...

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    Re: Die Geburt einer Schattenpriesterin...

    Xan - 08.01.2008, 01:47

    Die Geburt einer Schattenpriesterin...
    Zuvor gilt es zu sagen, dass die Geschichte spontan und ic in Silbermond entstand. Hierfür wurden einige Charaktere in die Geschichte eingebunden.
    Zum einen Lucheni Sonnensang, geliebter Xantessia‘s und Schausteller; sowie
    Pirophon, eine Schurkin und Übeltäterin; und
    Neriadne, eine schreckhafte und weltfremde Schneiderin.

    Doch nun zur Geschichte

    Nach einem Streit mit Pirophon , deren Namen sie nur beiläufig hörte, die nicht gerade sehr sauber und ansehnlich gekleidet war, war Xantessia wahrlich danach allein zu sein. Sie wollte die ihr gemachten Vorwürfe überdenken…Vorwürfe die sie schon einmal hörte. Doch an einem anderen Ort durch andere Personen und zu einer anderen Zeit.
    Sie verabschiedete sich kurz von ihrem geliebten Lucheni, der es zu verstehen schien und warf Neriadne einen entschuldigenden Blick zu. Nicht wissend ob sie ihn verstand ging sie gedankenverloren vom in mondlichtgehüllten Marktplatz in Richtung der Tore von Silbermond. Als sie außer Sichtweite der ihr vertrauten Elfen war, fing sie an los zu rennen. Niemand war auf den Straßen, nur das dumpfe aufschlagen ihrer Stiefel war in der klaren Nacht zu hören. An den Toren angekommen, riss sie sich den Umhang ab, den sie einst geschneidert hatte. Es war ein violetter Umhang, der von Macht durchströmt wurde. Auch ihrem Hut und ihrer mit Schultern gestärkten Robe entledigte sie sich.
    Nun in einer weißen Hose und einem schmuddelig wirkendem weißen Hemd ging sie schnellen Schrittes auf den Stillwispertümpel zu. Unten am Platz standen ein paar gut gekleidete Elfen, die sich angeregt zu unterhalten schienen und von Xantessia keine Notiz nahmen. Sie achtete diese ebenso wenig und ging um den Tümpel herum bis sie sich schließlich auf dem grauen Felsen hoch oben niederlies. Niemand würde sie so sehen, wenn sie begann zu weinen und an die Worte der Elfe dachte…“Ihr habt sicher auch schon andere Sterben lassen, eure zögern hat euch verraten!“…und Xantessia wusste das sie Recht hatte…
    Es waren ihr viele verbündete in den Armen gestorben. Es passierte damals in der Schlacht um die Kriegshymnenschlucht. Überall dieser schreckliche Kampf. Sie wurde von einer Priestervereinigung dahin entsandt sich um die verwundeten zu kümmern und ihre Moral zu stärken. Xantessia war mit der Schlacht überfordert gewesen. Überall barsten Rüstungen und Pfeile flogen. Sie sah zu wie ein Pfeil einen Orc mitten zwischen die Augen traf, der sofort lautlos zu Boden ging. Platte stieß auf Platte und Magie auf Magie. Mit der Zeit war es leichter geworden, zu zusehen wie andere starben. Als sie sich dabei ertappte wie sie kichernd einer sterbenden Trollin zusah wollte sie alles nicht mehr für wahr heißen und war geflüchtet. Ein paar Menschen die schon recht mitgenommen aussahen standen ihr im Weg und sie betete zu Gott und warf ihnen seinen Zorn entgegen. Die Menschen hatten dem nichts entgegen zusetzten und versuchten nur dem grellen Licht der Zauber die von Xantessia ausgingen zu entgehen und hielten sich die Arme vors Gesicht. Die Augen weit aufgerissen sah sie einem der Menschen zu wie er elendig auf den Boden sank. Sofort war sie weiter gerannt…Die Elfe hatte Recht. Xantessia hatte Verbündete sterben lassen und mit der Zeit schien es ihr nichts auszumachen...
    Xantessia schreckte zusammen als sie aus ihren Gedanken gerissen wurde. Sie sah wie die Elfen unten lauthals lachten. Sie hatte den Entschluss gefasst das Angebot des Untoten einzugehen. Sie wollte sich der dunklen Seite des Priesterdaseins hingeben. Davon entschlossen ging sie los durch das nächtliche Silbermond. Am Marktplatz blieb sie stehen und schaute zu Lucheni und Neriadne die sich wohl angeregt mit jemandem unterhielten. Sie atmete tief durch und ging keine Miene verziehend wortlos an ihnen vorbei nicht wissend ob sie jemand von beiden entdeckt hatte oder nicht. Dann doch von der Angst gepackt, dass ihre Verbündeten sie davon abbringen wollten fing sie an wieder los zu rennen bis sie schließlich vor der Transportkugel nach Unterstadt, dem Aufenthaltsort des Untoten, stand und langsam ihre Hand darauf legte. Ein kurzes zischen war zu hören als Xantessia spurlos verschwand….



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