Die Cunard Line

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    Re: Die Cunard Line

    mogwei001 - 07.02.2008, 20:38

    Die Cunard Line
    Samuel Cunard - Begründer der Transatlantik-Passagier-Schifffahrt

    Samuel Cunard
    Kein Name ist mit der Schifffahrt auf dem Nordatlantik enger verbunden, als der des Samuel Cunard [sprich: Kunaard]. 1787 in Halifax als Sohn eines Reeders geboren, übernahm er 1814 den väterlichen Betrieb, dessen Schiffe Post, Fracht und Passagiere entlang der amerikanischen Westküste transportierten. Er handelte aber auch mit Holz und Kohle, finanzierte Walfangflotten und entwickelte für den Atlantikverkehr revolutionäre Ideen: "Richtig konstruierte und gut geführte Dampfschiffe können mit der gleichen Pünktlichkeit abfahren und an ihrem Ziel ankommen wie Eisenbahnzüge auf dem Festland. Wir müssen keine Tunnel bohren, keine Hügel abtragen, keine Straßen bauen. Das einzige, was wir brauchen, sind seetüchtige Schiffe mit Dampfantrieb."

    In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts ein tollkühner Gedanke. Noch beherrschten Segelschiffe den bei Seeleuten und Passagieren gleichermaßen gefürchteten Nordatlantik; eines von sechs Segelschiffen erreichte nie seinen Zielhafen. Fahrpläne waren illusorisch, denn die Launen des Windes und die seemännische Fähigkeit der Kapitäne entschieden über die Ankunftszeiten. Als die britische Admiralität 1839 einen Unternehmer suchte, der auf Dampfschiffen fahrplanmäßig Post zwischen der Alten und der Neuen Welt befördern sollte, schiffte sich Cunard nach England ein und unterbreitete sein Angebot. Zur Verblüffung der Mitbewerber erhielt der in London gänzlich unbekannte Reeder aus Übersee den Zuschlag. Er verpflichtete sich, eine Schiffahrtslinie auf die Beine zu stellen, deren Dampfer im Sommer monatlich zweimal, im Winter einmal zwischen Liverpool und Boston verkehren sollten. Cunard gründete zusammen mit drei Geschäftspartnern die British and North American Royal Mail Steam Packet Company und gab auf einer Glasgower Werft vier identische Schiffe in Auftrag: BRITANNIA, ACADIA, CALEDONIA und COLUMBIA.



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