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Re: Sollten Christen sich vor Dämonen ängstigen?
Nachtperle - 05.01.2008, 21:01Sollten Christen sich vor Dämonen ängstigen?
Sollten Christen sich vor Dämonen ängstigen?
Man stellt immer wieder fest, und dies besonders in den Reihen kleiner Gemeinschaften, dass unter den Gläubigen eine weit verbreitete, ja manchmal sogar geschürte Dämonenangst besteht. Gibt die Bibel denn eigentlich gläubigen Christen Grund zu einer solchen Haltung oder ist diese eher ein Zeichen mangelnden Glaubens?
Sicher ist, dass schon im alten Testament der Kontakt zu gefallenen Engeln (Dämonen) wie auch zu dem Widersacher, Satan selbst (Satanskult), von Gott verurteilt wurde. Kulthandlungen dieser Art waren ein eindeutiger Verstoß gegen das erste Gebot. Auch der Prophet Jesaja macht diese Haltung deutlich, wenn er sagt:
‘Und wenn sie zu euch sagen: Befragt die Totengeister und die Wahrsagegeister, die da flüstern und murmeln (so antwortet:) Soll nicht ein Volk seine Gott befragen? (Soll es etwa) für die Lebenden die Toten befragen? Hin zur Weisung und zur Offenbarung! Wenn sie nicht nach diesem Wort sprechen, dann gibt es für sie keine Morgenröte’ (Jes. 8:19-20).
Auch in Offenbarung 22:15 werden Zauberer (andere übersetzen: solche, die Spiritismus treiben) und Götzendiener unter denen aufgezählt, die Gottes Stadt nicht betreten werden. So gesehen ist es sicher richtig, dass sich Christen nicht freiwillig - auch nicht aus Neugier oder ‘zum Spass’ - in Kontakte oder Verbindungen mit Dämonen oder mit Praktiken einlassen, die mit solchen Kulten verbunden sind, denn sie würden damit gegen Gottes Gebot in dieser Sache verstoßen. Dennoch aber leben wir in einer Welt, deren Gott der Widersacher ist (2.Kor. 4:4), und der zusammen mit seinen Engeln dieses System beherrscht. Ist daher Dämonenangst angebracht?
Das sei ferne! Zu seinen Lebzeiten erwies sich unser Herr, Jesus Christus, als mächtig auch gegenüber den bösen Geistern; er trieb sie aus, und sie hatten Furcht vor ihm (Matth. 8:29-32). Auch seinen Jüngern gab er damals Vollmacht über solche Geister (Matth. 10:1; Mark. 16:17). Nach seiner Auferstehung wurde Jesus alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden (Matth. 28:18). Dazu kommt, dass Gott die Nachfolger Jesu, die an ihn glauben und ihn als Herrn angenommen haben, errettet und in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt hat. Ja, versetzt hat, nicht erst versetzen wird. Gott aber ist der Allmächtige! Deshalb sagt schon Paulus in Römer 8:38-39, dass ‘weder Engel noch Gewalten... noch Mächte ... noch irgend ein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn’. Jesus sagte einmal bei einer Gelegenheit, dass ihm sein Vater sofort 12 Legionen Engel senden könne (Matth. 26:53). Und das könnte unser Schöpfer auch heute jederzeit. Wenn Gott heute auch in der Welt Dinge geschehen läßt, dann nicht, weil er sie nicht steuern könnte, sondern weil er mit dieser Zulassung einen bestimmten Zweck verbindet. Satan wirkt zwar in dieser Welt, aber er wird zu seinem Ende kommen. Warum sollten wir uns sorgen, wenn Satans Macht so groß erscheint? Größer ist unser Schöpfer, größer der Herr, dem alle Macht gegeben ist, größer der Heilige Geist in den Gläubigen. Wir können mit Paulus seine obigen Worte bekennen.
Wir sind Kinder Gottes, nicht Kinder des Teufels (Joh. 8:38-42). Ist unsere Dämonenangst nicht ein Zeichen mangelnden Glaubens an die Fähigkeit oder den Willen des Vaters, seine Kinder vor diesen Mächten zu schützen? Müßten wir hier nicht dringend unseren Glauben an und in Gottes Wort stärken? Auch im Gebet? Vertrauen wir dem, der verheißen hat, dass nichts uns von seiner Liebe trennen kann? In Jak. 4:7 und 1.Petr. 5:8-9 werden wir sogar aufgefordert, dem Teufel zu widerstehen; wenn sogar ihm, dann doch erst recht seinen Engeln! Wollen wir uns verhalten wie der Diener Elisas gemäß 2.Könige 6:15-17? Siehe, mehr als Pferde und Kriegswagen sind mit uns; unser Herr, Christus!
Wie reagierten denn die heidnischen Menschen, welche die Dämonen sehr fürchteten und ihnen mit Zauberei und ähnlichen Dingen Dienst erwiesen und sie besänftigen wollten, bevor sie Christen wurden? Hatten sie nun immer noch Angst vor Dämonen? Nein! Sie hatten erkannt, dass es für gläubige Christen nur einen wahren Gott und nur einen wahren Herrn gab (1.Kor. 8:5). (Das trifft natürlich nicht für in Wirklichkeit Ungläubige zu, die Jesus nicht angenommen haben, sondern nur seinen Namen benutzen, wie aus Apg. 19:15 zu ersehen ist). Die gläubig Gewordenen dagegen trugen ihre Bücher und Zaubermittel zusammen und verbrannten sie (Apg. 19:19-20); sie hatten keine Angst mehr vor Dämonen, denn sie standen jetzt im Schutz und Schirm eines Mächtigeren, und sie taten dies nicht, weil etwa ein Paulus sie so beeindruckt hätte, sondern weil das Wort Gottes mit Macht wuchs und sich als kräftig erwies, weil der Heilige Geist in ihnen wirkte und ihr Tun bewirkte, ja weil sie Gott und seinem Sohn völlig vertrauten.
Darum sollten auch wir zwar die freiwillige Verbindung jeder Art mit Satan und seinen Dämonen meiden - denn wir leben im Königreich des Sohnes seiner Liebe: wie könnten wir da noch Verbindung suchen zu den Mächten der Herrscher dieser Welt -, aber wir brauchen keine Angst vor ihnen zu haben, denn unser Gott ist der Allmächtige, und sein Sohn ist unser Herr! Auch in der dunklen Nacht mußt du dich nicht ängstigen, denn Gottes Wort sagt: ‘wenn du dich hinlegst, wirst du nicht aufschrecken, und liegst du, erquickt dich dein Schlaf. Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt; denn der Herr ist deine Zuversicht und bewahrt deinen Fuß vor der Falle’ (Sprüche 3:24-26). Und wieviel mehr noch wird der gute Hirte sich um die Schafe sorgen, für die er gestorben ist! Wir sind von zwei Händen beschirmt, von den mächtigsten Händen übserhaupt: von der Hand Jesu (Joh. 10:28) und von der Hand des Vaters (Joh. 10:29)! Solltest du wirklich Angst vor Dämonen haben?
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