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Re: Kuriositäten, aber ernst gemeint!
Xantos - 05.01.2008, 23:26Kuriositäten, aber ernst gemeint!
Kuriositäten, aber ernst gemeint!
In dem von der Wachtturm-Gesellschaft 1932 herausgegebenen Buch ‚Bewahrung‘, das damals ja ‚Wahrheit‘, 'Speise zur rechten Zeit' und ‚Licht von Jehova‘ war und von Jehovas Zeugen entsprechend aufgenommen werden mußte, wurden die beiden Bibelbücher Esther und Ruth besprochen.
Dabei wird der im Buch ‚Ruth‘ genannte Ehemann der Noomi, Elimelech, als ein Bild des Heiligen Geistes gedeutet. Auf den Seiten 200-202 unter der Zwischenüberschrift ‚Helfer weggenommen‘ wird unter anderem gesagt:
"Als Jesus bei seinen Jüngern war, war er ihr Helfer, Führer und Tröster.. Gerade zu der Zeit, da er von ihnen genommen werden sollte, sagte er zu ihnen:‘ Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Sachwalter geben .... den Geist der Wahrheit...‘
Der Heilige Geist war der Versammlung zu Pfingsten gegeben worden, um das Amt des Trösters, Sachwalters und Helfers.... während der Abwesenheit Christi zu verwalten"
Dann wird weiter erläutert:
"Diese Texte zeigen, das der heilige Geist das Amt des Helfers, Fürsprechers und Trösters ... verwalten würde und dies tatsächlich tat bis zu der Zeit, da Christus wiederkam und die Seinen zu sich sammelte. Es steht außerdem geschrieben, daß Christus Jesus bei seinem Erscheinen im Tempel zum Gericht von seinen heiligen Engeln begleitet ist. ... Christus gebraucht ferner seine heiligen Engel, die auszuscheiden, die wohl die Berufung zum Königreich angenommen haben, aber nicht treu gewesen sind. ... Da Christus Jesus außerdem das Haupt ... seiner Versammlung ist, so besteht, wenn er im Tempel Jehovas zum Gericht erscheint und die Seinen zu sich sammelt, nicht länger die Notwendigkeit eines Vertreters für Christus Jesus, wie der heilige Geist es war; daher hörte das Amt des heiligen Geistes als eines Sachwalters, Trösters und Helfers auf ..."
Dann wird erklärt, daß dieses Aufhören der Wirksamkeit des heiligen Geistes durch den Tod des Elimelech im Buch ‚Ruth‘ veranschaulicht würde. Wörtlich: "In dem prophetischen Drama veranschaulicht dies das Aufhören oder das Ende der Beziehung Jehovas zu seinem Volk durch das Amt des heiligen Geistes als des Sachwalters, Helfers und Trösters. Der Herr Jesus kam im Jahre 1918 zu seinem Tempel, und das bezeichnete die Zeit des Aufhörens des Werkes des heiligen Geistes ...... Damals wurde der heilige Geist weggenommen".
Kein Wunder, daß es der Organisation seither an Geist fehlt; aber wie kommt es, daß sie sich heute wieder – sogar im Rahmen ihrer ‚Tauffragen‘ – als die vom Geist geleitete Organisation bezeichnet? Ist Christus vielleicht doch noch nicht gekommen? Oder hat der heilige Geist bei ihr als Nothelfer die Arbeit wieder aufgenommen? Wann hat er seine ‚Arbeitspause‘ beendet? Zeugen mögen sagen: ‚Schnee von gestern‘! Doch das war zu glaubende Wahrheit! Und wenn Schnee von gestern, was ist mit dem ‚Schnee von heute‘? Kein Wunder, daß Jehovas Zeugen immer ermuntert werden, nur ‚nach vorn‘ zu schauen; bei einem Blick zurück könnte einen das Grausen überkommen.
Im gleichen Buch wird auf den Seiten 164 und 165 bei der Besprechung des Buches ‚Esther‘ gesagt, daß der ‚Überrest (Christen mit himmlischer Berufung (d.Verf.)) gebraucht wird, den Menschen, die durch die schreckliche Zeit der Drangsal (Harmagedon (d.Verf.)) hindurchgebracht sein werden, zu helfen. Die Menschen werden alsdann vom Überrest Hilfe suchen...‘. Als begründendes Bibelzitat wird Micha 5:6-7 angeführt; darin wird der Überrest zuerst mit Regen verglichen, der eben nicht auf Menschen wartet, und dann wird Vers 7 zitiert: ‚Und der Überrest Jakobs wird unter den Nationen, inmitten vieler Völker, sein wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, wie ein junger Löwe unter den Schafherden, der, wenn er hindurchgeht, zertritt und zerreißt, und niemand errettet.‘ Klingt das nach Hilfeleistung? Soviel Phantasie habe ich nicht, um eine solche Deutung nachzuvollziehen.
Wie gut, daß die meisten Zeugen so beschäftigt sind, die gegenwärtigen Schriften der Organisation zu verarbeiten und zu predigen, daß sie keine Zeit haben, ihre eigene Vergangenheit unter die Lupe zu nehmen; eher nehmen sie kritisch die Vergangenheit anderer Gemeinschaften und Kirchen in Augenschein. Ein Kreisaufseher sagte einmal - wohl mit gutem Grund - zu mir, Älteste sollten in ihren Gesprächen und Unterweisungen keine Schriften der Wachtturm-Gesellschaft zitieren, die älter als fünf Jahre seien. Anscheinend ist das der Zeitraum, in dem gemeinhin der ‚Schnee‘ schmilzt.
Wahrhaftig kurios, aber ernst gemeint!
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Erklärungsurl - gepostet von Nachtperle am Montag 23.04.2007
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