Wir bitten an Christi statt..............

Nachtperle's Plauderecke
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    Re: Wir bitten an Christi statt..............

    Nachtperle - 05.01.2008, 20:40

    Wir bitten an Christi statt..............
    Wir bitten an Christi statt: lasst euch versöhnen mit Gott!

    Die Welt hat Versöhnung nötig, die Menschen brauchen Versöhnung, Versöhnung mit Gott! Und Christen als Nachfolger Jesu und Boten Christi bitten gleichsam an Christi statt: lasst euch versöhnen mit Gott! Sie fordern nicht, sie befehlen nicht, sie bitten! Auch hier wird deutlich - wie an so vielen Stellen der Schrift - dass das Christentum keine Religion des Zwangs gewesen ist und auch heute nicht sein kann. Gott wünscht freiwillige Anbeter, Jesus freiwillige Jünger.
    Doch warum Versöhnung und wer muss versöhnt werden? Was muss der Mensch, der Versöhnung wünscht, tun?
    Die Menschheit hat sich von Anfang an Gott entfremdet, hat sich zum größten Teil von ihm abgewandt und ist ihre eigenen unabhängigen Wege gegangen, mit all den Folgen, die uns die Geschichte aufweist. Sie stand daher unter der Verurteilung des heiligen Gottes und bedurfte der Versöhnung: das betraf und betrifft jeden einzelnen Menschen. Oftmals wird die Meinung vertreten, ein Gott des Zorns und der Rache musste versöhnt werden; aber die Bibel zeigt hier, dass es die Menschen sind, die mit einem Gott der Liebe versöhnt werden müssen, um ihm wieder nahen zu können: ‘lasst euch versöhnen’ mit Gott! Denn es waren ja die Menschen, die sich abgewandt hatten, die gleichsam ‘Feinde’ wurden!
    Gottes Liebe sandte seinen Sohn als Mittel der Versöhnung, und Jesus sandte seine Jünger und Nachfolger als Boten der Versöhnung; diese wurden gedrängt von der ‘Liebe des Christus’ (2. Kor. 5:14), um Menschen zu suchen, zu bitten, zu gewinnen.

    Doch viele, die nach dieser Versöhnung verlangen, fragen sich: was muss ich tun, um mit Gott versöhnt zu werden? Hier ist ‘tun’ im Sinne einer Aktivität, eines Werkes, einer Leistung gebraucht. Man gibt ihnen viele Antworten: predigen, studieren, Zusammenkünfte besuchen, Leistung in Sinne ihrer jeweiligen Religion erbringen usw. Doch was sagt die Bibel dazu, was du tun musst? Nichts ! Nichts! Du musst nichts tun. Warum? Weil Gott schon alles getan hat (2.Kor 5:l8-19)! Gott versöhnte bereits die Welt, die ganze so feindliche, gleichgültige Welt mit sich in Christus! Heißt das Allversöhnung? Nein, denn der einzelne Mensch bleibt frei, diese von Gott bereitete Versöhnung anzunehmen oder abzulehnen! Er wird ja gebeten! Er kann und darf diese Versöhnung als Geschenk in Christus annehmen! Aber das ist in keiner Weise der Erfolg eigener religiöser oder sittlicher Anstrengungen! Paulus stellt das Evangelium nicht in eine Reihe mit so vielen Religionen und Anschauungen, die den Menschen durch eigene Leistung zur Verbesserung seines Wesens anleiten wollen. Er sagt deutlich: ‘das alles aber von Gott her, der uns mit sich selbst versöhnte durch Christus’! Diese Versöhnung kommt allein von Gott und dies gibt ihr auch die ganze Gewissheit, ihre Dauer und Unverlierbarkeit. Sie ist nicht abhängig von menschlichen Leistungen. Dieses ‘von Gott her’ bestimmt aber auch das ‘Neue’ (2.Kor. 5:17), unsere neue Existenz. In den Religionen wird oft der Blick gleich auf das ‘Moralische’ gelenkt, am Verhältnis zu Gott wird wie an einer Nebensache vorbeigesehen. Aber das ‘Alte’, das nun ersetzt wird, war ja nicht Unfreundlichkeit, Unwahrhaftigkeit, Unreinheit usw., sondern Selbstherrlichkeit und Missachtung Gottes. Es war Feindschaft gegen Gott! Damit stehen wir am Kernproblem der menschlichen Existenz: was immer es an menschlichen Nöten geben mag, sie resultieren letztlich aus der Entzweiung des Menschen mit Gott.

    Die meisten Religionen meinen nun, Gott mit ‘Opfern’ oder ‘Leistungen’ versöhnen zu können, sie verkennen den absoluten Ernst der Schuld. Sie meinen, man könne Gott beruhigen. Die Bibel zeigt dagegen die unbedingte Notwendigkeit, mit der der Heilige Geist sich gegen die Sünde wendet. Das Wort für ‘versöhnen’ bedeutet in den alten Sprachen ja auch ‘zudecken, reinigen, sühnen’. Nicht an Gott muss etwas geschehen; sein ‘Nein zur Sünde’ ist unabänderlich. Vielmehr musste am Menschen die Sünde bedeckt oder abgewaschen und gesühnt werden, damit er vor Gott stehen kann. Dem entspricht die Botschaft des Evangeliums. Nicht ein unversöhnlicher Gott musste versöhnt werden, sondern Gott hat uns mit sich selbst versöhnt in Christus. Der Preis der Versöhnung war die Dahingabe des Christus, des Gottessohnes! Der Grund für diese Versöhnung ist die Liebe Gottes. Die nicht etwa den ‘Zorn’ Gottes gegen die Sünde aufhebt oder ablöst (ein unmöglicher Gedanke!), die aber im Blut des geliebten Sohnes das kostbare Mittel fand, die Sünde wahrhaft und rechtsgültig zu bedecken und abzuwaschen, so dass der Zorn nun nicht mehr die so Versöhnten trifft (Römer 8: 1) Das ‘Alte’ ist tatsächlich vergangen, die Selbstherrlichkeit gegen Gott, die Feindschaft, die Einsamkeit. Etwas ‘Neues’ ist geworden: mit Gott versöhnte, von Gott geliebte Kinder stehen in dieser Welt, die den Kindesruf ‘Vater’ im Herzen haben, Menschen, die glauben, beten, hoffen und lieben können. Das ist die von Paulus in Vers 15 erwähnte neue Schöpfung. Menschen, die bei aller Fehlerhaftigkeit und Unvollkommenheit dem leben, der für sie gestorben und auferstanden ist. Aber nicht wir haben etwas dazu getan! Nicht unsere Leistung oder auch nur Bemühung hat uns zu Gott gebracht. Es ist alles von Gott her. Die Versöhnung ist allein sein Werk, ohne uns, in der Sendung des Sohnes und in seinem Opfertod. Damit ist die Versöhnung geschehen, objektiv, unumstößlich. Du brauchst sie nur als Gottes Gabe, als Geschenk, in Christus anzunehmen.
    Gott rechnet die Übertretungen nicht an, denn dafür ist Christus gestorben. Dieses Wissen gibt vollen Frieden und Heilsgewissheit. Kein ‘vielleicht’ oder ‘wahrscheinlich’, sondern die bestimmte Aussage: versöhnt, gerettet aus Glauben! Und Gott, der Vater, ist der Handelnde, der Wollende, der Versöhnende. Allerdings wird auch das klar bezeugt: nirgends anders als in Christus begegnet uns dieser versöhnende Gott; Versöhnung des Sünders mit dem Heiligen Geist gibt es nur und einzig in Christus. Und dazu bedarf es nicht der Hilfe einer ‘Organisation, Gemeinde, Kirche’. Es ist allein Gottes Werk.
    Manchmal mögen wir entmutigt sein, verzagt, schwach; doch als Gott die Welt, die ganze Welt in ihrer Gottlosigkeit, in ihrem Hass, in Unrecht, Lüge und Ichsucht mit sich versöhnte, d.h. die Versöhnung für jeden bereitete, der sie in Christus annehmen würde, da täuschte er sich nicht über die menschliche Natur. Deshalb haben wir auch keinen Grund, entmutigt zu bleiben (1.Joh. 2:1-2). Die von Gott bewirkte Versöhnung brachte nicht nur Vergebung, sondern auch Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn, ein neues Leben in der Kindschaft Gottes. Und Gott ließ diese Versöhnung kundtun, denn die Menschen brauchten Boten, die mit Gewissheit sagen können: Gott mahnt durch uns, wir sind Botschafter des Christus! Doch trotz göttlicher Autorität und Vollmacht: die Boten Jesu bitten! Gott behandelt uns als verantwortliche Personen, wir werden nicht gegen unseren Willen versöhnt. Das wäre keine echte Versöhnung! Uns ist von Gott die Freiheit eigener Entscheidung gelassen, wenn wir auch mit allem Ernste bitten, denn es betrifft unser Heil und Leben. Darum reden wir ‘vor Gott in Christus’! Aber Menschen können sich dieser Bitte verschließen; das ist ihre Freiheit. Es ist erstaunlich, dass Menschen eine solche Versöhnung, frei und umsonst angeboten, ablehnen, aber es geschieht immer wieder. Wo aber die Versöhnung angenommen wird, da beugt es den Menschen unter staunendem Lob und Dank in dem Bewusstsein, dass Gott das Äußerste für uns tut und dann noch ‘bittet’, dass wir die Versöhnung doch in Freiheit annehmen möchten.

    In 2.Kor. 5:21 hebt Paulus noch einmal hervor, wie Gott die Versöhnung zustande brachte; wie konnte er bei seinem absoluten Nein zur Sünde die Schuldbeladenen und Sündhaften mit sich versöhnen? ‘Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir würden Gerechtigkeit Gottes in ihm’. Dieser Satz zeigt letzte Wirklichkeiten in knappster Form. Der heilige Geist bezeugt hier, dass Gott Jesus, den Reinen, wie die Sünde selbst behandelte. Das Gericht über die Sünde, auf Golgatha vollzogen, war unbeschreiblich schrecklich. Gottes Zorn über die Sünde wurde auf Jesus gebürdet als unserem Stellvertreter, er zu unserer Sünde gemacht. Jesus ist der Duldende in seinem Erbarmen mit uns. Aber der das letzte Opfer, nämlich seinen Sohn, darbringt, ist Gott selbst. ‘So’, auf diese Weise, ‘hat Gott die Welt geliebt’, damit Menschen ewiges Leben haben mögen. Es geschah alles vom Vater und vom Sohn für uns, doch dadurch hat das Geschehen auch uneingeschränkte Gültigkeit! Alle Anklagen des Feindes vergehen davor in Nichts, und was willst du dazu noch eigene Leistungen erbringen? Meinst du, das Opfer Jesu, Gottes Versöhnung, sei nicht ausreichend? Wer will dir einreden, du müsstest dazu noch einen Beitrag liefern? Gott ist es ja, der gerecht macht (Römer 8:31,33). Wir sind durch die Tat Jesu durch Gottes Willen zur Gerechtigkeit Gottes in ihm geworden (Vers 21). Nicht durch unsere Tüchtigkeit (Epheser 2: 8-l0; Römer 3:22-26)! Es ist das unergründliche Erbarmen Gottes, das unsere Versöhnung mit ihm erdacht und bewirkt hat, aber es ist dann auch die Gerechtigkeit, die wir benötigten, um vor ihm zu stehen, die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, denn nur Gerechte können vor dem gerechten Gott bestehen; Gott weicht nicht von seiner Gerechtigkeit ab, aber er sorgte dafür, dass wir vor ihm zur Gerechtigkeit wurden, nicht mehr anklagbar durch den ‘Verkläger’, denn wir sind geborgen in der Gerechtigkeit Christi. Diese Gerechtigkeit Christi bestimmt unser Sein, sie ist kein ‘Rückfall hinter die Liebe’, denn gerade die Liebe Gottes führte uns zur Versöhnung, machte uns zur Gerechtigkeit in ihm, ließ seine Gnade völlig ans Ziel kommen. Nun kann es an unserem Bestehen vor Gott keinen Zweifel mehr geben; doch denken wir immer an den Preis: wir wurden zur Gerechtigkeit, weil sich ein anderer für uns zur Sünde machen ließ. Darum beruht unsere Gerechtigkeit auch nur auf ihm, nicht auf unserer eignen Leistung.

    Wer dich auf deine Leistung bauen lasst, gibt dir Unsicherheit, Zweifel, Schuld. Die Versöhnung, die Gott gibt, schenkt dir die Heilsgewissheit im Glauben, denn sie macht dich zur Gerechtigkeit vor Gott in ihm, unserem Herrn!



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