Kleiner Ausritt mit Junior

Pferderanch "Desert Eagle"
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    Re: Kleiner Ausritt mit Junior

    claire - 04.02.2006, 18:35

    Kleiner Ausritt mit Junior
    Nachdem ich heute morgen die Pferde gefüttert hatte und sie wieder auf die Koppel gebracht hatte, beschloss ich mich einwenig zu entspannen und dass bein einem kleinen Ausritt mit Junior, obwohl man bei Junior nicht von Entspannung sprechen kann wenn man erstmal drauf sitzt :) . Ich ging also nochmal auf die Koppel um Junior zu hohlen und band ihn draußen an. Dann ging ich schnell die Putzsachen und ein paar Leckerlies hohlen. Schnell fing ich an ihn zu putzen und ihm die Hufe auszukratzen, beim Putzen stellte ich fest, dass sein Schweif total verklettet war und beschloss zu erst seinen Schweif zu verlesen bevor es weiter ging. Damit fertig, hohlte ich die Trense und den Westernsattel. Vorsichtig legte ich den schweren Sattel auf, was Junior wie immer nicht geviel - er hasste diese schweren Sättel, auch wenn sie eigentlich für Pferd und reiter am bequemsten waren. Besonders hasste er den risigen Sattelgurt und das ganze gebimsel drumherum, aber er lies die Tortur über sich ergehen, nur kurz war er drauf und dran nach mir zu schnappen, doch dann er lies er es doch lieber. Ich lobte ihn mit den Worten "Guter Junge, dass hasst du fein gemacht" und steckte ihm ein Leckerlie zu. Dann nahm ich sein Halfter ab und legte ihm die Trense an. Ich führte ihn nach draußen und bis an das Tor der Ranch. Ganz langsam öffnete ich das Tor, damit es möglichst wenige geräusche von sich gab - Junior hatte schon immer Angst vor diesem großen, lauten Tor. Als wir endlich von der Ranch runter waren stieg ich auf. Junior freute sich risig als er die weite, leere gegend vor sich sah, es war schließlich das erste mal das ich mit ihm in Australien ausritt und dann auch noch mitten im Outback wo ihm nun wirklich nichts im Weg war. Er war ganz aufgeregt als ich ihn mit einem schnalzen dazu aufforderte los zu gehen. Sofort begann er zu Traben, aber so schnell wollte ich meinen Ausritt nicht angehen, schließlich hatte ich heute endlich mal wieder Zeit, da ich all den Papierkram die Tage vorher erledigt hatte. Ich parrierte ihn also zum Schritt durch und wir gingen langsam weiter. Nach einigen Minuten kamen wir an einen Hügel, ca. 3 oder 4 Meter hoch, langsam ging Junior hoch. Oben angekommen hatte er doch ein wenig respeckt und wollte nicht mehr so wirklich runter. Aber nach ein paar Minuten hatte er adnn doch den mut und wir gingen weiter. Ich merkte wie Junior immer unruhiger wurde, er bekam richtig Feuer und wollte unbedingt endlich renne. Nun gut, ich ging auf ihn ein und ließ die Zügel etwas locker, sofort trabte er an und das so schnell er konnte. Nach ein paar Kilometern Schritt, Trab lamen wir an ein kleines Wasserloch an dem eine Gruppe Kangaroos saß, als ich die Kangaroos sah parrierte ich sofort zum Schritt durch und hielt an - die wollte ich mir doch ein wenig genauer ansehen. Es waren wunderschöne Tiere, aber leider hatte ich nur ein paa Minuten Zeit sie anzusehen, denn Junior konnte es nicht lassen und lief auf das Wasserloch und die unbekannten Tiere zu. Die Kangaroos ergriffen sofort die Flucht. Ich stieg von Junior ab und ließ ihn ein wenig saufen, wären er ganz gemütlich am Wasser stand und trank setzte ich mich auf einen Stein unter einem Baum. Diese Umgebung, dieses ganze Land war einfach super schön! Das war mir garnicht so bewusst geworden, als ich hier hin kam um eine Ranch aufzubauen. Das erstes mal in meinem Leben war mir klar geworden wie schön das Leben doch sein kann. Nach einigen Minuten hatte Junior aber genug davon dass ich gemütlich unter dem Baum saß und mir die Landschaft ansah er kam zu mir und forderte mich dazu auf, endlich wuieder auszusteigen, was ich dann auch tat. Sofort ging es weiter aber diesmal nicht mehr im Schritt oder Trab, nein, im Galop und das so schnell er konnte. Endlich hatte ich einen Weg gefunden um ihm Freiheit und Freude zu geben. Lange galopierte er nicht, denn ich passierte durch, ich wollte ja nicht das er am Ende ist bevor wir auf dem Rückweg sind. Nach einiger eit kamen wir in eine Steinwüste, wo man auch hinsah überall risige Steine. Ich ritt mit Junior ein wenig in dieser Steinwüste rum, es machte ihm sichtlich spass Hindernissen auszuweichen und auch über sie rüber zu springen, dass waren ganz neue Seiten an Junior, die ich in Deutschland bestimmt nie zu Gesicht bekommen hätte. Ich sah wie gut es Junior hier in Australien ging und war fest davon überzeugt das Richtige getan zu haben, nicht nur für die Pferde sondern auch für mich. Ich ritt noch ein wenig weiter und da sah ich zwei kleine Hütten und ein abgerenztes Gebiet, dort ritt ich hin, wo mir plötzlich ein Mann und zwei Kinder gegenüber standen. In diesem abgegrenzten Gebiet liefen drei Pferde und ein paar Rinder. Der Mann begrüßte mich herzlich und freute sich über den Besuch, die Kinder waren ganz beigeistert von Junior.Der Mann bat mich darum abzusteigen únd als ich auf dem Boden stand lief ein Hund mit wedelndem Schwanz auf mich zu - es war ein Australien Shapard genau wie meine Hunde. Der Mann erklärte mir dass es nur selten Menschen in diese Gegend verschlug und er froh war endlich mal wieder jemanden zu sehen. Er fragte mich ob ich nicht Lust hätte mit ihm und den Kindern etwas zu essen und da ich schon lange unterwegs war und auch Junior eine Pause brauchte willigte ich ein. ich sattelte Junior ab und brachte ihn zu den Pferden und Rindern, er freute sich sichtlich über die vielen neuen Tiere. Ich ging mit dem Mann und den Kindern rein um ewas zu essen, es war eine schöne Hütte und sehr geschmackvoll eingerichtet. De Mann und ich unterhilten uns viel und er erzählte mir auch das seine Frau vor kurzem verstorben war - er und die Kinder taten mir sehr leid. Nach dem Essen gingen die Kinder zu Junior und brachte ihm etwas Hafer und Wasser. Lange redete ich mit dem Mann und seinen Kindern. Ich hatte die Zeit total vergessen, doch ich merkte das es Zeit wurde zurück zu reiten. Ich ging zu Junior Sattelte ihn wieder und versprach dem Mann und den Kindern dass ich bald wiederkommen und dann auch noch meine Hunde mitbringen würde. Alle freuten sich über diese Nachricht und der kleine Junge, grade mal 6 Jahre alt sagte zu mir, dass er jetzt schon darauf warten würde. Das Mädchen, 9 Jahre alt, verabschiedete sich von Junior und umarmet mich noch schnell bevor ich wieder aufstieg. Langsam machte ich mich auf den Weg zurück. Die Sonne ging schon unter als ich mit Junior wíeder zu dem Hügel kam. Wieder ritt ich auf den Hügel rauf und bleib dort eine Weile mit Junior stehen, es war ein wunderschönes Bild, die Landschaft in dem roten Licht der untergehenden Sonne zu sehen. Langsam wurde es etwas windig und frisch, Juniors Mähne wehte ihn der schönen Brise. Aber es wurde jetzt wirklích Zeit zur Ranach zurück zu kehren, schließlich mussten die Pferde ja zurück in den Stall und gefüttert werden bevor es dunkel wurde und die Kojoten raus kamen. Zurück auf der Ranch freute sich junior endlich wieder bei seinen "alten" Freunden zu sein und auch die Hunde waren froh das ich wieder da war. Ich Sattelte Junior ab und putzte ihn noch einmal schnell - er war richtig staubig geworden. Ich hohlte die anderen Pferde rein udn fütterte sie. Dann ging ich ins Haus und schwelgte noch in den Gedanken dieses wunderschönen gelungenen Tages.

    Es war super und ich freue mich schonauf den nächsten Ausritt und den nächsten Besuch bei der Familie aus dem Outback.



    Re: Kleiner Ausritt mit Junior

    kerrin - 04.02.2006, 18:49


    Hey Claire,

    ich hab mir den Bericht grade durchgelesen und ich find ihn klasse!

    Wenn dass bei dir ein kleiner Ausritt war, was ist dann ein großer?

    Naja, ich bin begeistert, du musst ja wirklich voll drin gewesen sein :) !

    LG
    Kerrin



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    So ihr lieben... - gepostet von claire am Dienstag 04.04.2006



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