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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Miriam - rosental Forum: Forum des VRH´s Rosental aus dem Unterforum: Miriam Antworten: 5 Forum gestartet am: Sonntag 22.10.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: zweiter Pferdekauf Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 11 Monaten, 21 Tagen, 23 Stunden,
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Re: zweiter Pferdekauf
Miriam - 06.03.2008, 06:29zweiter Pferdekauf
Teil 1:
der Wecker klingelte genervt griff ich nach dem Ding und stellte ihn ab. "Heute ist Sonntag!" Murmelte ich in mein Kissen. Julian umarmte mich und zog mich zurück ins Bett. Ich kuschelte mich an ihn und blieb noch eine Weile liegen. Dann stand ich aber auf. "Ich schlaf noch weiter" hörte ich Julian nuscheln und ging ins Bad. ich sah auf die Uhr. Halb sechs! Also, manchmal trieb dieses Ding es zu weit. Ich machte Frühstück, aß und stellte Annalena das Frühstück hin. Dann schrieb ich ihr einen Zettel:
morgen süße!
ich geh jetzt zu unseren.
komme am nachmittag wieder
wir haben heute noch was vor.
lasst es euch schmecken und guckt nicht nur TV!
bussi
Miriam
danach fuhr ich in den Stall. Ich holte mir zuerst Wespe raus und putzte sie ausführlich. Allein den Schweif verlaß ich zwanzig minuten. ich sah auf die Uhr. Es war jetzt halb acht. Bald darauf war die Stute endlich fertig (20 vor 8) und ich trenste sie auf und legte ich den Longengurt auf. Auch Ausbinder nahm ich mit und ging mit dem Mädchen in die Longierhalle. Sie schnaubte ab und ging SChritt außenrum, während ich die Longe auf den Boden legte und mir die Jacke auszog. Dann trat ich zwei SChritte näher an Wespe heran und schnalzte mit der Zunge. Sie spitzte die Ohren und ging schon flotter. Zehn Minuten später Rief ich laut "Teeerab!" und knallte einmal mit der Pitsch auf den Boden. Wespe zuckte zusammen und trabte an. Nach einiger schnaubte sie auch hier ab und streckte sich nach unten. Schön, hier brauchte ich also keine Longe! Ich ließ sie noch schön weiter traben, aber als wir ein halbe Stunde hier drinnen waren, hörte ich auf. Sie ging noch ein paar Runden flott Trab und Galoppierte auch nochmal, aber ich hinderte sie nicht daran, durchzuparieren.Nach zwei, drei Runden machte sie es selbst. Sie tänzelte schön gelöst im Trab. Nach einiger Zeit sagte ich aber laut "Brr. Reicht, mein Mäuschen. Überanstrenge dich nicht." Ich erlaubte ihr, sich zu wälzen und ging dann raus. Sie folgte mir sofort wie ein Hund. Als die Longe etwas schlänkerte, sprang sie erschrocken zur Seite. Ich drehte mich um und streichelte sie. "Bist eben ein Araber!" meinte ich lächelnd. Dann gingen wir zwei auf ihre Weide, wo ich "hopp!" rief und sie losgaloppierte zu den anderen. Ich verstaute die ganzen Sachen von ihr und ging dann zu Amber. Nachdem ich die kleine geputzt hatte, beschloss ich, dass sie heute frei hätte. SChließlich war sie erst anderthalb Jahre alt und man sollte junge pferde erst mit zweieinhalb an der longe arbeiten. Aber Amber machte das gut, aber Sonntags war ihr freier Tag. Ich brachte sie zu Wespe und den anderen auf die Weide. Als ich zu Dunja ging, musste ich wieder an den Preis denken. Aber das verflog, als ich sie geputzt und getrenst hatte. Ich ging in die Halle und schaffte es, ohne Sattel hochzukommen. Dunja ging etwas unruhig, wurde aber bald gelöster. Ich spürte deutlich jeden Tritt der Stute. Und sie spürte deutlich Gleichgewichtsverlagerungen. Ich lehnte mich ein wenig nach rechts vorne und nahm den rechten Zügel straffer. Sie ging wirklich sehr leicht schenkelweichen heute! ich war mit ihr in die Springhalle gegangen, inzwischen war es 10h. Nach einer Weile ließ ich sie antraben und trabte leicht. Es war relativ anstrengend. Schließlich gab ich Galopphilfen und konnte sofort besser sitzen. Dunja rollte die Bewegung wie immer toll ab und ich lenkte sie auf einen A-sprung zu. Ich presste die Beine in ihre Seiten und ging in den leichten Sitz. Es war super mit ihr so. Ich sprang noch eine Reihe anderer Hindernisse, und wir konnten jetzt noch mehr Tempo draufnehmen, weil Dunja nun genau mein Hilfen spürte. Ich hatte auch keine Reitstiefel an, sondern eine Reitjeans und Chucks. NAch anderthalb Stunden, um halb zwölf, parierte ich durch und machte wieder eine kurze Trabphase. Schon zehn minuten später parierte ich nochmals durch und machte noch ein paar figuren. Dann stieg ich ab und machte die Trense runter. Ich holte ein Halfter und ließ Dunja einfach so laufen. Sie trabte noch ein bisschen und sprang über den einen oder anderen Sprung, ging noch Schritt und wältzte sich zum SChluss. Ich holte sie zu mir und zog ihr das Halfter, an dem ich schon einen Strick befestigt hatte, auf. DAnn führte ich sie auf ihre WEide, wo sie von Amber und Wespe schon stürmisch begrüßt wurde. "Tja, den Rest des Tages habt ihr drei frei!" sagte ich und streichelte jeden einzelnen nochmal, dann ging ich wieder zum Hof, verstaute Strick und Trense und fuhr mit dem Auto nach hause. dort erwartete Annalena mich, Julian musste wieder arbeiten. Sie sah mich fragend an. Ich machte eine beschwichtigende GEste und wir setzten uns ins Auto.
Re: zweiter Pferdekauf
rosental - 15.03.2008, 11:09
:)
Re: zweiter Pferdekauf
Miriam - 22.03.2008, 13:18
Teil 2:
(kann sein, das noch ein dritter Teil kommt, jenachdem, ob ich vor der Reise noch fertig werde...)
Wir fuhren zum Kinderheim. Dort schaute ich mich suchend um und fragte schließlich Annalena:"Willst du ein Mädchen, oder einen Jungen. Komm, guck sie dir mal an..." ich kam mir bei dem Satz richtig blöd vor, aber den Kindern wars egal. Sowas hörten sie wohl von jedem, der sich hier eins holte. Ich spürte, wie Julian, den wir unterwegs abgeholt hatten, seinen Arm um meine Hüften legte. Ich schmiegte mich an ihn, und guckte Annalena zu. Schließlich hatte sie genug überlegt und meinte:" ich will eine kleine Schwester, so zwölf oder dreizehn. Am besten sollte sie mir ähnlich sein, dann gehen wir als echte Schwestern durch. Weißt du ncoh, der Mann im Supermarkt? Sie haben aber eine große Tochter, junge Frau. So, als hättest du mit neun eine Tochter gekriegt!" Ich musste grinsen, als ich an den verwunderten Typen dachte. Aber Annalena gefiel es, mir ähnlich zu sehen. Mir fiel ein mädchen auf, dass lange, blonde Haare hatte, genau in meinem Ton. Als ich in ihre bittenden Augen sah, wurde mir ganz schwummrig."Wie heißt du?" fragte ich sie. Annalena drehte sich um und nickte mir zu. Icih ließ Julian los und schaute dem Mädel in die Augen. Es war bestimmt halb so alt wie Julian! und als ich den Namen erfuhr, mussten wir drei lachen. 'Die nehmen wir.' Davon war ich überzeugt. Sie hieß Julia! Julian war noch anderhalb Köpfe größer als sie und auch Annalena, die in letzter Zeit ziemlich geschossen war, und ich überragten sie um einen. sie hieß Julia. Ich lächelte sie an und wir gingen ins Büro der Leiterin. Sie freute sich, dass wir nun schon zwei von denen hier hatten, und Julian schüttelte beim nachdraußen gehen den Kopf. "Ist euch eigendlich aufgefallen, dass ich der Hahn im Korb bin. Und auch Danny bei unsern Vierbeinern?" Wir lachten. Julian fuhr und Julia saß mit mir hinten. Ich fragte nach einiger Zeit laut:" Wollen wir nicht auch jemanden zu hause haben, außer uns vieren. Ich meine, vielleicht ein oder zwei andere Vierbeiner. Ich wollte als Kind immer zuerst ein Pferd, als zweites eine Hund und dann, wenn ich beides hatte, eine Katze. Die habe ich dann auch bekommen, als ich zehn war. Also, Pferde haben wir ja, aber die anderen noch nicht." Julian rieb sich das Kinn. " Also, eine Katze könnte ich schon vertragen. Ich hasse Mäuse. Und ein Hund wäre auch prima. Was meint ihr beide denn?" Annalena antwortete schon ziemlich selbstsicher: "Also, einen Hund hätte ich auch gern. Aber nur einen Kater, und auch nur einen. Ich mag Katzen nicht so fürchterlich gern, aber `s wär schön, wenn wir einen Hund hätten." Ich nickte und guckte Julia in ihre blauen Augen. Sie waren wirklich schön, dabei wirkte sie nicht so wie diese Fernsehblondinen, die blaue Kontaktlinsen trugen. Julia antwortete schüchtern:" Ich hätte aber wirklich gern einen Kater." Ich nickte und sagte:"Den bekommst du auch. So einen richtigen Schmusekater. Aber erstmal ein Pony für dich, Mädel." Annalena drehte sich um:"Und für dich ein Springpferd, ja? DAnn will ich Dunja auch für mich alleine haben. Wenn sie doch ein Pony kriegt." Ich nickte, und schließlich kamen wir bei dem Händler an, wo wir auch schon die anderen drei Stuten herhatten. Er begrüßte uns auch gleich. "Schön, dass sie nochmal gekommen sind. Ah, zwei neue Familienmitglieder und dann auch zwei neue Pferde?" Ich lächelte und nickte. Julian gab mir dafür einen Schubs in den Rücken. "Du sollest auch mal reiten und das Springpferd ist für uns beide, ok?" Er nickte. Der Händler (Herr Migowitz) führte uns an einigen Boxen vorbei und sagte dann zu Julia:" Hättest du lieber eine STute, einen Hengst oder nen Wallach. Und wie lange reitest du? Was stellst du dir vor." Nach einer WEile antwortete Julia:"Ich reite schon seit zwei Jahren und hätte gern eine Stute. Eine kleine." Herr Migowitz nickte und führte uns zu einer mittelgroßen Schimmelstute. "Fast Endmaßpony. Sehr schick, geht Dressur und Springen in Klasse A-könntest sofort fertig machen, ja?" Julia nickte. Die Stute war schon geputzt. Ein wenig später waren die beiden auf dem Platz. "Sie ist ein bisschen giftig manchmal, das legt sich aber bald. Trab ruhig schon an, die muss heute noch was tun." Julia gab ziemlich gute trabhilfen, und Vabienne -so hieß die Stute- trabte geduldig an. Julia machte einige Hufschlagfiguren, und beide konnten es schon gut. "Galoppier mal!" sagte ich zu Julia. Die saß zuerst ein bisschen aus, galoppierte dann aber auch an. Vabienne machte einen Buckler und lief schnell los. Julia schwankte, konnte sich aber halten und fand nach einiger Zeit den Rythmus. Vabienne lief jetzt ziemlich ruhig, aber doch flott. "Kannst du springen?" Julia nickte. Offensichtlich machte es ihr inzwischen auch Spaß. "Ein bisschen E-Sprünge aber nur." antwortete sie und lenkte Vabienne auf eines der niedrigen Hindernisse zu. Die beiden überwanden es leichfüßig und steuerten das nächste an. Nach einer halben Stunde stieg Julia wieder ab und rief noch beim runterrutschen"das will ich haben. Bitte, Miriam! Ich habe noch nie so ein Pferd geritten." ich antwortete lächelnd "Ja, in Ordnung. Dann nehmen wir sie. Sie ist aber eher ein Großpony, als ein Pferd." Julia grinste und nahm selig Vabienne den Sattel ab. "Denn können sie dann gleich mitnehmen. Die Trense auch." Annalena und Julia führten die kleine Stute weg. Ich kniff Julian leicht in den Bauch. "Danny ist immer noch der Hahn im Korb!" und zu dem Händler:" Also, die Stute, die sie mir für mich verkauft haben, ist zwar sehr schön, aber ich würde doch zu gerne springen. Ich weiß, dass die andere das auch super kannn, aber die möchte Annalena schon für sich allein haben, besonders, wo Julia jetzt Vabienne besitzt. Das Pferd sollte sich aber auch von Julian reiten lassen." Der Migowitz nickte. "Ich wüsste schon eines für sie. eine schwarze Stute." Er grinste."sie erleichtern meine Stutenställe ungemein. Aber kommen sie, REbecca wartet schon." BAld darauf ritt er uns die hübsche Stute vor. Sie war schon zwölf und richtig groß. Ich würde sie auf E-Dressur turniere vorbereiten, das würde sie auch können. Migowitz sprang sie uns auch vor. BEgeistert setzte Julian sich drauf. "Die geht total ruhig und ausgeglichen, aber auch flott." Das sah ich und wollte auch mal rauf. Als ich draufsaß, spürte ich aber, dass sie auch Feuer besaß, auch jetzt, wo sich ihre besten Jahre langsam dem Ende zuneigten. Bis fünfzehn konnte sie aber durchaus noch was leisten, ein Westfale ist ziemlich lange leistungsfähig. Ich sprang mit ihr einen leichten Oxer. Sie flog drüber und wir zwei forderten uns richtig. So musste es sein. Als ich Dressur versuchte, ging sie relativ gut vorran, aber so richtig gut würde sie nie mehr hierdrin werden. Bis A aber bestimmt. Wir kauften Rebecca und fuhren mit vollem Hänger zum Hof zurück. Dort brachten wir die zwei in die Boxen. Es war inzwischen vier Uhr.
(weiter kommt dann morgen...)
Re: zweiter Pferdekauf
rosental - 23.03.2008, 14:38
KLasse!
Re: zweiter Pferdekauf
Miriam - 04.04.2008, 12:44
dort hole ich nochmal Wespe raus, denn ich hatte noch eine Stunde bei Franzi. Die anderen drei brachten die zwei neuen in ihre Boxen. Julia putzte gleich "ihre Süße". Auch Julian blieb da und putzte Amber, während Annalena sich Dunja rausholte. Nach der Stunde war es halb sechs und die drei hatten die Pferde nochmal longiert oder hatten sie laufen lassen. Ich brachte Wespe rein, wir fütterten die fünf und dann machten wir uns auf den WEg nach hause. Dort zogen sich Anna und July(Julia) in ihre Zimmer zurück und ich und Julian machten Abendbrot. Er war schon süß.....danach machten ich noch ein paar Arbeiten für meinen Job und die Uni und schickte "die Kinder" ins Bett.;-) so um elf fiel ich selber hinein und ein bissel später kam Julian dazu.
:cry: ist sehr kurz, ich weiß... :cry: :cry:
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