Speicherkarten! Welche gibts? Wie sehen die aus?

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    Re: Speicherkarten! Welche gibts? Wie sehen die aus?

    Flashlaie - 21.01.2006, 00:02

    Speicherkarten! Welche gibts? Wie sehen die aus?
    Warum eigentlich Speicherkarten ?
    Der Weg des klassischen Mobiltelefons zum multimedialen Entertainment Center fordert immer wieder die Fantasie der Produktentwickler heraus. Die Design-Aspekte eines modernen Handys sind ebenso wie die technischen Features von überragender Bedeutung. Neben den klassischen Tugenden wie Telefonie und Nachrichtenversand bieten die meisten Telefone ihren Nutzern mittlerweile eine integrierte Digitalkamera an. Der Trend von der einfachen VGA-Auflösung (640x480 Pixel) hin zum Megapixel-Bild erfordert entsprechende Speichermöglichkeiten, da mit einer Erhöhung der Pixelanzahl auch der Speicherbedarf steigt.

    Weiterhin glänzen die neuesten Handys oft mit einem integrierten Audio- und MP3-Player, der ebenfalls an dem verfügbaren Speicher knabbert. Längst haben die Hersteller diesen Trend erkannt und setzen neben einem internen Telefonspeicher auf wechselbare Speichermedien. Der SD-Karten Hersteller Transcend stattet seine neue Serie z.B. mit einem 150fach-Controller aus. Somit sollen die Karten auf Datentransferraten von bis zu 22,5 MByte kommen. Damit würden sie den SecureDigital-1.1-Standard fast ausnutzen, sieht dieser doch Datendurchsatzraten von bis zu 25 MByte pro Sekunde vor. Transcend zählt dabei auf SLC-NAND-Chips (Single-Level-Cell), die im Vergleich zu Flash-Karten mit MLC-Chips (Multi-Level-Cell) eine höhere Schreibgeschwindigkeit, niedrigeren Stromverbrauch und längere Lebensdauer bieten sollen.

    Um nicht die Übersicht über alle momentan am Markt befindlichen Speicherkarten zu verlieren, haben wir einen Überblick erstellt, der die wichtigsten Vor- und Nachteile der jeweiligen Speicherkarten für Sie bereithält. Neu hinzu sind die Mini SD, der Transflash (auch T-flash) und die Erweiterung vom Memory Stick, der MS Pro und Pro Duo.


    Die Welt der Speicherkarten

    Compact Flash - preiswert geshoppt

    Die weiteste Verbreitung bei den verwendeten Speicherkarten für Digitalkameras haben Compact- Flash-Karten (CF) - in Mobiltelefonen sind diese bisher nicht zu finden. Die starkte Nutzung hat vor allem historische Gründe: ca. 60 Hersteller, darunter Branchengiganten wie Canon, IBM, HP und Kodak, haben an der Entwicklung der CF entscheidet mitgewirkt und rüsten ihre Geräte mit entsprechenden Slots aus. Die Karten sind momentan bis zu einer Größe von 8 GB lieferbar. Der Vorteil ist die massive Bauweise. Der Speicher und der ATA-Controller sind sicher geschützt. Wird die Karte über eine Digitalkamera oder direkt mit dem PC verbunden, so wird sie Dank Controller als Wechsellaufwerk erkannt.


    Foto: Compact Flash Speicherkarte

    Ein problemloses Arbeiten ohne Treiber und zusätzliche Software ist somit möglich. Allerdings gilt für ältere Digitalkameras oft eine Speicherkapazitätsgrenze von 2GB - größere Speicher werden dann nicht erkannt (Handbuch beachten!). Weiterhin sind die Typen I und II der CF-Karten zu unterscheiden. Der Unterschied der beiden Typen manifetiert sich in der Dicke der Speicherkarte. Die 5,5mm hohen Karten des Tpys II passen nicht in einen Slot des Typs I, der lediglich eine Bauhöhe von 3,3 mm vorzeigt. Allerdings können Typ I-Karten problemlos in einem Slot des Tpys II verwendet werden.

    Die Übertragungsgeschwindigkeit bei den CF-Karten liegt bei 150 kb/sek. bis zu 1 MB/sek., je nach verwendetem Controller. Bei Markenware wird meist ein hochwertiger Controller verwendet, der einen entsprechend hohen Datentransfer erlaubt. Der Tempogewinn bei Einstiegskameras ist jedoch kaum bemerkbar. Erst bei Modellen der (Semi-)Profi-Klasse wird der schnellere Datentransfer Sinn machen, da hier durch einen hochwertigen Bildprozessor und der höheren Auflösung das höhere Datenvolumen schneller verarbeitet werden muss.



    Microdrive - Festplatte im Mini-Format

    Viel Speicherkapazität zum geringen Preis bietet die von IBM entwickelte Minifestplatte Microdrive. Der Speicher reicht bis zu einer Größe von 4 GB. Vor allem in Digitalkameras werden Microdrives gern verwendet, da sie relativ günstig einen enormen Speicherplatz bieten. Über einen entsprechenden Adapter findet die Minifestplatte Platz im PCMCIA-Slot eines Notebooks.

    Zwei Nachteile bringt das Microdrive allerdings mit: sie hat einen sehr hohen Strombedarf, was zu Lasten der Akkulaufzeit geht. Weiterhin ist sie sehr stoßempfindlich. Einen Fall aus 150 cm wird sie in der Regal nicht überleben - eben wie eine normale Festplatte.


    Foto: Microdrive Speicherkarte

    xD-Picture Card - Nachfolger von Smart Media

    Die beiden Kamerahersteller Fuji und Olympus haben gemeinsam den Standard für diesen Speichertyp festgelegt. Die Karte ist mit ihren Abmessungen von 20 x 25 x 1,7 mm sehr klein. Die Kapazitäten reichen derzeit bis 1 GB - Karten mit einem Speichervermögen von bis zu 8 GB sind aber angekündigt worden. Dabei soll auch die Datentransferrate auf bis zu 3 MB/sek. gesteigert werden. Der Vorteil der xD-Picutre Card ist die Abwärtskompatibilität: auch ältere Geräte kommen mit dem Speicherwunder zu recht. Der Nachteil liegt im Preis, denn es gibt kaum Fremdhersteller für die Karte.


    Foto: xD-Picture Card

    Memory Stick - Sonys eigene Speicherlösung

    Als universelles Speichermedium für seine Produkte hat der Multimedia-Branchenprimus Sony den Memory Stick entwickelt. Er findet nicht nur in Digitalkameras seinen Platz, sondern wird auch mit Videokameras, Organizern und Notebooks ausgeliefert. Der kleine Bruder, Memory Stuck Duo, findet Platz in Handys. Lange Zeiten waren diese Speichersticks exklusiv von Sony erhältlich, was den Speicher in ein hochpreisiges Segment katapultierte. Offenbar hat Sony erkannt, dass dies nicht unbedingt zur Massenverbreitung dieses Speichertyps führt.


    Foto: Memory Stick Pro

    Daher dürfen nun auch Hersteller wie Samsung, Sandisk und Lexar diese Karten produzieren. Dennoch sind diese Speicher vergleichsweise teuer. Zudem ist bei einem herkömmlichen Memory Stick bei 128 MB das Ende der Fahnenstange erreicht. Zwar gibt es eine 256 MB-Variante, hier finden aber lediglich zwei 128 MB-Speicher nebeneinander ihren Platz. Sony hat weiterhin den Memory Stick Pro ins Rennen geschickt, der momentan bis zu einer Kapazität von 1 GB reicht. Er kann allerdings nicht in älteren Sony-Kameras verwendet werden. Preislich liegt der Memory Stick mit 256 MB aktuell bei ungefair 135 Euro - eine vergleichbare Compact Flash-Karte ist mit ca. 60 wesentlich attraktiver.

    Memory Stick Duo - Sony-Speicher in klein

    Der kleine Bruder des Memory Sticks ist der Memory Stick Duo, der mit einer geringeren Größe in Mobiltelefonen aus dem Hause Sony Ericsson seinen Platz findet (P800, P900, Z1010, S700, weitere Modelle folgen). Dabei kann der Duo-Stick über einen Duo-Adapter (siehe Bild) in einen herkömmlichen Memory Stick-Slot, bspw. am Notebook, eingeschoben werden. Bisher ist bei 256 MB die Kapazitätsgrenze erreicht, doch lt. Sony sollen in Zukunft auch größere Speicherkarten folgen.


    Foto: Memory Stick Duo

    MemoryStick Pro & Pro Duo

    Zusammen mit SanDisk arbeitete Sony an der nächsten Generation des MemorySticks und brachte diese im April 2003 heraus. MemoryStick Pro hieß der neue und unterschied sich nicht nur durch einen völlig anderen Aufbau (Stick passt zwar in den Slot, doch die neue Bauweise funktioniert dort nicht), sondern in Kapazität, Geschwindigkeit und durch besondere Features wie verbesserte Datensicherheit und Echtzeit-Aufnahme. Der MemoryStick Pro ist damit ein guter Speicher für alle, die Echtzeitvideos in DVD-Qualität aufnehmen und abspielen möchten.



    Foto: Memory Stick Pro Duo

    Weitere Pro Varianten sind der MStick Pro Ultra II und der MStickPro Extreme III, die unter anderem mit besseren Schreib- und Lesegeschwindigkeiten aufwarten. Der MemoryStick Pro Duo ist gerade mal halb so groß wie die reguläre MemoryStick Pro-Karte. In schneller Datenübertragung und Aufzeichnung von hochauflösenden Bildern und Videos in Echtzeit, steht er ihr aber in nichts nach.

    Secure Digital Card - Der Volksspeicher

    Überwiegend im preiswerten Einsteigersegment finden die SD-Cards ihren Platz. Neben preiswerten Digitalkameras sind die briefmarkengroßen Karten auch in Handys und PDAs zu finden. Wie auch bei Compact Flash-Karten ist der Controller auf der Speicherkarte integriert. Prinzipiell können auf der Karte Rechte für die Benutzerverwaltung vergeben werden, um somit einzelne Datei zu schützen und mit einem Kopierschutz zu belegen. Das entsprechende Stichwort lautet hier DRM - Digital Rights Management. Über dieses System werden z.B. auch auf das Handys heruntergeladene Videos und Klingeltöne vor einer weiteren Verbreitung geschützt. Ähnlich wie beim Memory Stick, gibt es auch von der SD-Card eine Mini-Version.


    Foto: SD Card


    Mini Secure Digital Card

    Die Mini SecureDigital Card ist eine auf Basis der bestehenden SD-Card Technologie entstandene Speicherkarte und speziell für Mobiltelefone entwickelt worden - aufgrund der immer kleiner und kompakter werdenden Handys, die natürlich auch immer kleiner werdende Slots benötigen. Außerdem machen die neuen Zusatzfunktionen vermehrt den Einsatz von externen Speicherkarten nötig. Vorteil der neuen mini SD Card ist, dass sie mittels Adapter problemlos auf eine herkömmliche SD Card gesetzt werden kann. Somit können auch Endgeräte mit einfachen SD Card Slots bedient werden.

    Foto: Mini Secure Digital Card


    TransFlash

    Der T-Flash ist eine der kleinsten Speicherkarten auf dem Weltmarkt. Motorola und SanDisk entwickelten das extrem kleine Format. Die winzige Speicherkarte soll in den Motorola Mobiltelefonen eingesetzt werden. Wie bei der mini SD Card ist es auch hier mittels eines Adapters möglich, den TransFlash auch in SD-Card Slots zu stecken. Es könnte auch möglich sein, dass der T-Flash aufgrund seiner extrem kleinen Bauform zukünftig auch mit anderen Adapterversionen kompatibel ist - zum Beispiel MemoryStick oder CompactFlash - und damit als Ersatzkarte fungieren würde.


    Foto: Trans Flash


    Multimedia-Card - Ableger der SD-Card

    Die Multimedia-Card (MMC) ist fast baugleich mit einer SD-Card, hat aber eine etwas geringere Höhe. Nahezu alle Digitalkameras, die SD-Karten akzeptieren, lassen auch eine Verwendung von Multimedia-Cards zu. Was jedoch fehlt, ist das integrierte Recht-Management der SD-Karten. Kapazitätstechnisch liegen die MMCs bei maximal 1 GB. Preislich liegen die MMC etwas oberhalb der Compact Flash-Karten.

    Bei Herstellern von Mobilfunkgeräten stieß in der Vergangenheit die MMC auf besonders großes Interesse, da sie durch ihre geringe Größe und des hohen Speichervolumens auch in kleinen Handys ihren Platz findet. Nokia setzte auch beim Gamedeck N-Gage auf die MMC und liefert auf diesem Speichertyp seine Spiele aus.



    Foto: MMC

    Leider gibt es allerdings im Umgang mit der Speicherkarte herstellerbedingte Unterschiede: so läßt Siemens beispielsweise bei seinem SX1 einen Hot-Swap zu, während bei Nokia der Speicherkarten-Wechsel nur über ein Ausschalten und Öffnen des Gerätes möglich ist. Hot-Swap meint den Wechsel der Speicherkarte im laufenden Betrieb. Die Möglichkeit des Hot-Swaps hängt allerdings neben der Bauweise des Mobiltelefons von der verwendeten Betriebssystem-Software ab.

    Reduced Size MMC - MMC in klein

    Der neueste Streich einiger Hersteller ist die Verwendung von RS-MMC. Dabei steht RS für Reduced Size und spricht damit auch gleich den wichtigsten Unterschied zwischen der herkömmlichen MMC und der neuen RS-MMC an. Die Speicherkapazität soll lt. Hersteller der der MMC entsprechen. Dieser heimliche Wechsel der Kartengröße führte bei einigen kleineren Herstellern zur Verärgerung, denn man war sich sicher, dass der Standard der MMC nun einige Jahre seine Gültigkeit behalten werde und so die Kompatibilität im Bereich des Datenaustauschs zwischen Geräten verschiedener Hersteller gewährleistet sei. Dabei hat die RS-MMC gute Chancen sich durchzusetzen, denn eine geringere Größe bei gleicher Kapazität ist für Mobiltelefone und andere mobile Hardware ein echtes Plus.


    Foto: RS-MMC (oben) | MMC (unten)

    Smartmedia-Karte - Das Auslaufmodell

    Die Smartmedia-Karte erinnert stark an die Anfänge von Digitalkameras und Speicherkarten, denn bei diesem Modell handelt es sich mittlerweile um ein Auslaufmodell. Der Nachfolger ist die xD-Picture-Karte. Die millimeterdünnen Speicherkarten sind mit einer maximalen Größe von 256 MB zu haben. Der große Nachteil der Smartmedia-Karte liegt in dem fehlenden OnBoard-Controller, so wie er bei der Compact Flash-Karte zu finden ist. Die Steuerung der Karte wird in diesem Fall der Hardware übernommen, was vereinzelt zu Kommunikationsschwierigkeiten führen kann. Weiterhin ist die offene Bauform der Karte nachteilig, denn die Kontakte liegen blank und können so leicht durch äußere Einflüsse beschädigt werden. Meist muß beim Wechsel der Hardware die Karte neu formatiert werden - ein Prozess, der die Datensicherung nicht gerade erleichert.


    Foto: Smartmedia Karte

    Qualitätsmerkmale
    Neben den bekannten Markenherstellern wie Lexar, SanDisk und Co. gibt es eine Reihe von No-Name-Herstellern, die ebenfalls ihre Produkte auf den Markt werfen. Während bei den Smartmedia-Karten aufgrund der einfach Bauweise kaum Unterschiede bzgl. des Stromverbrauchs oder des Datentransfers zu bemerken sind, gibt es bei anderen Speicherkarten sehr wohl Unterschiede. Vor allem die verschiedenen Controller, die in den Karten verwendet werden, machen sich in der Praxis mit unterschiedlichen Speichergeschwindigkeiten bemerkbar. Minderwertige Bauteile bei No-Name Produkten sind oft schuld für langsame Transferraten.

    quelle: Areamobile



    Re: Speicherkarten! Welche gibts? Wie sehen die aus?

    tobi5000 - 21.01.2006, 19:18


    colle sache danke für den beitrag gibt es eigendlich auch eine für das samsung sgh d500 ich weis es nicht ich kriege es erst bald



    Re: Speicherkarten! Welche gibts? Wie sehen die aus?

    Flashlaie - 21.01.2006, 19:24


    Wie bitte :shock: ? Du meinst D600 oder? Das D500 hat kein Speicherkartenslot sonst hätte ich es mir natürlich geholt... :(



    Re: Speicherkarten! Welche gibts? Wie sehen die aus?

    handytotal - 21.01.2006, 19:29


    Ne kannst du voll Vergessen! D500 hat keinen Speicherkartenslot! Das haben nur so tolle Handys wie K750i, D600, V3i usw.



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