Der Ritter Orden

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    Re: Der Ritter Orden

    Thurel - 24.12.2007, 13:58

    Der Ritter Orden
    Prolog

    Dieses ist eine Geschichte die in einer Parallel Welt spielt, um genau zu sein in Neuropa, das dem Europa in der Vergangenheit sehr ähnelt, mehr aber auch nicht.

    „Du Wurm glaubst du, du hättest auch nur eine geringe Chance? Dein Blut wird in wenigen Augenblicken mein Schwert benässen. Stirb, Geschöpf der Hölle.“ Ein grinsen legte sich auf das Gesicht des Rächers, tiefe Schatten erschuf der große Dunkle Hut auf seinem Gesicht. Ein Schattenfarbiger langer Mantel verhüllte den Körper und ein Schwert, blass wie der Morgen und so scharf wie die Wahrheit, vollendet das Bild eines Rächers. Die Spitze des Todbringers richtete sich auf den, auf dem Rücken rückwärts krabbelnden Körper. Die Nagst übernahm die Kontrolle in dem nun gedemütigten Mörders. „Wo ist deine Stärke, oh du tollkühner Mörder? Die Stimme des Rächers war spöttisch und grausam dunkel. Leise wimmernd richtete der gedemütigte die zitterige Stimme an seinen Peiniger: „Habe Gnade mit mir, ich wollte es nicht.“ Die Antwort war ein kurzer aber preziöser Stoss mit dem Schwert in den Körper des am Boden liegenden. Blut berührte die Klinge und umschlang sie. Die weggehenden Schritte des Rächers in der Nacht wurde nur von dem röcheln und gurgeln des todgeweihten übertönt.


    „Ist er Tot? Natürlich ist er das, du lässt doch keinen Sünder entkommen!“ sprach eine Frauenstimme. Der Körper der Stimme stand an einer Häuserwand aus Stein. Eine Straßenlaterne erleuchtete ihren Dünnen graziösen Körper. Schwarzes Glattes Haar legte sich auf ihre Schultern. Rote volle Lippen hielten eine glühende Zigarette in der Nacht. Ihre linke Hand berührte das im Dekoltee tief geschnittene Flammend rote Kleid. Nachdem sie eine Rauchwolke in die Luft gepustet hatte sprach sie weiter: „Liebster, wenn du in der Seilstraße, Ecke Leonardallee einen Vergewaltiger gerichtet hast warte ich auf dich, mir ist Langweilig und die Nacht noch Lang.“ Er grinste sie unter seinem Hut an, er wusste was sie wollte und er wäre nicht abgeneigt dem Wunsch nachzukommen, natürlich nachdem Das Urteil ausgeführt wurde. Mit Gleichmäßigen Schritten ging er auf sie zu, seine Hand nahm die Ihre und ihre Lippen trafen sich im Schein der vom Wind flackernden Laterne. Das „Pass auf dich auf“ aus ihrem Mund war unnötig doch konnte sie es nicht lassen. Er fand ihre Sorge rührend, daher sagte er nichts und grinste nur. Er wand sich von ihr ab und ging lange Schatten werfend die Straße herab. Sein Umhang flatterte im Wind, so dass Sein Schwert an der Seite zum Vorschein kam. Er brauchte etwas bis er bei dem Besagten Haus ankam, doch er hatte keine Eile er fand immer die Sünder, sie stanken gegen den Wind. Und die Seelen der Opfer schrieen förmlich nach Rache. Seine Hand fuhr nach vorne und öffnete die Schwere Tür. Seinen Schweren Stiefel wurden von dem am Boden liegenden Staub gedämpft. Wölkchen bildeten sich bei jedem Schritt. „Ich habe dich erwartet oh du fürchterlicher Rächer, er heißt du erscheinst um die gequälten Seelen zu Rächen. Es war mir ein Vergnügen diese jungen Dinger sagen wir zu erlösen. Oh Ja ein Vergnügen.“ Nach der Rede ertönte ein schrilles hässliches Lachen. Er Schmächtiger Mann stand mit dem Gesicht zu einem Kaputten Fenster. Es war Dunkel nur seine Haare konnte man gut erkennen, sie standen in alle Richtungen unordentlich ab. Der Schatten ließ vermuten dass er einen Ebenso Dunklen Mantel wie der Rächer trug. Der Sündiger drehte sich zu seinem Besucher um. Ein krankes irres Lachen beherrschte seine Gesichtszüge. Er hob seine Hand und richtete eine Langgezogene Doppelläufige Pistole auf seinen Gast. Sein Schrilles Lachen wurde vom Lautknallenden Schuss übertroffen. Scheinbar in Zeitlupe ging der Rächer in die Knie, so dass die Kugel ein Loch in der Häuserwand hinter ihm hinterließ. Die Stimme des Schwertträgers war Ruhig und gleichmäßig als er seine Waffe zog. „Du hast dich an Unschuldigen Mädchen vergriffen, ihre Unschuld geraubt und ihre Existenz in dieser Welt beendet, mit der Kraft und dem Recht des heiligen Ordens der Ordnung werde ich nun deine Existenz beenden.“ Ein Lachen kam zur Antwort und der Erneute Knall seiner Pistole. Doch die Kugel fiel zu Boden als sie die Flache Seite des Schwertes berührte. Sie hinterließ nicht einmal eine Kerbe. Der Mann ließ vor Schreck seine Waffe fallen, die ohnehin keinen Schuss mehr hatte. Der Rächer erhob seine freie Linke Hand und der Mann wurde gegen die Wand geworfen und festgehalten. Blut spuckend fragte er seinen Richter: „Wer zum Teufel bist du?“ Ein grinsten legte sich auf das Gesicht des Gastes. „Wichtig ist nicht wer ich bin, wichtiger für sich ist nur wer dich nun erwartet. Sei nicht traurig da wo du nun hingehst sind viele die ich sendete.“
    Ein Vogel erhob sich von einem Ast eines Baumes als er den immer leiser werdenden Entsetzensschrei eines nun toten Mannes hörte. Nun erkannte der Vogel wie ein Hut tragender Mann die Straße mit wehendem Mantel hinauf schritt.

    „Und noch ein toter. Eine Statistik ist gut, kein Viertel wird so Ordentlich geführt wie deines. Der Orden muss dich einfach ehren. Deine Leistungen sind mehr als Durchschnittlich. Und deine Fähigkeiten Wachsen, bald wirst du größere Aufträge bekommen.“ Ihre Stimme war lockend und im Flüsterton als sie ihren Mund verließ. Beide Lagen in einem großen von einer Bedecke bedecktem Bett. Ihre Hand streichelte sein Gesicht. Er lag entspannet unter der warmen Bettdecke. Sein Blick galt der Raumdecke über ihm. Er glaubte dass sie Recht hatte, seit dem er seine Ausbildung im Orden vollendete wuchs seine Kraft immer mehr. Im Rang eines Rächers war es seine Aufgabe sich um die Sünder der niedrigen Klassen zu kümmern.
    Sein Talent lag im Kampf, das denken überließ er seiner bezaubernden Freundin. Sie war eine listige Hexe, die es verstand zu Planen und zu beeinflussen. Ihre Kräfte waren Stark doch setzte sie diese nur ungern offen ein. Sie meinte das wäre ihr zu lästig sie agiere lieber im Schatten. Ihm war das recht, er nahm sie, wie sie war. Sie war bei ihm seitdem er die Ausbildung beendete, er fragte nie warum, sie hatte wohl ihre Gründe. Als er sein Gesicht zu ihr drehte las er in ihren Gesichtszügen was sie wollte, und er gab es ihr.

    Am nächsten Morgen schien die Sonne wärmend durchs offen stehende Fenster auf den Frühstückstisch.
    Die hübsche Hexe kochte Tee und brat einige Spiegeleier. Die sie beide halb umschlungen am Tisch aßen. Ein Bunter Vogel flog mit einem Zusammengefalteten Zettel durchs Fenster. Die Frau stand auf und ging zu dem Vogel, mit einem Handgriff war er von dem Zettelbefreit und flog singend zurück durchs Fenster. Die Schlanke Frau, die heute ein Azur blaues Kleid trug, las den Zettel und ließ ihn den in Flammen aufgehen. Er war verglüht ehe er den Boden ereichte. „Oh ho liebster, es scheint das meine Worte von Gestern die Wahrheit sagten, der Rat der Meister möchte dich in einer Stunde Sehen. Vielleicht bekommst du nun deine Zweite Weihe, ja das wäre interessant, ich frage mich zu welchen Kräften zu dann Zugang hast. Wer weiß vielleicht wirst du sogar in den Kreis der Ritter aufgenommen, immerhin unterstehen die dem Rat der Meister. Nicht viele bekommen diese Ehre. Ein normales Mitglied des Ordens wird maximal ein Gardist. Du kennst ja die Normale Rang Ordnung. Angefangen von Lehrling der in der Ausbildung ist über den Soldaten zum Gardisten. Doch es gibt im Orden eine Heilige Abteilung von Elitekriegern, den Rittern. Wenn du in ihre Reihen aufgenommen wirst bekommst du den Rang eines Knappen, egal was du vorher warst. Danach erhältst du den Schlag und wirst Ritter. Dann bist du am Ziel, außer du wirst zum meister ernannt, dann bist du im Rat. Das sind die Führer der Ritter Abteilung. Natürlich gibt es noch andere Zweige, so wie meinen, aber den muss ich ja nicht erläutern. Ach ja und alles endet natürlich bei den Großmeistern der jeweiligen Abteilungen, obwohl die immer anders heißen, sie leiten den ganzen Orden. Immerhin ist das eine Menge, ihre Fühler sind ja in Ganz Neuropa. Und bei deinem Talent, könntest du die Chance bekommen in die Reihen der Ritter aufgenommen zu werden.“ Er nickte nur und blickte etwas säuerlich drein: „Natürlich teuerste, das weiß ich, du glaubst es wahrscheinlich nicht aber auch ich habe die Ausbildung gemacht“ Sie nickte nur fröhlich und drehte sich in ihrem glatten Kleid im Kreis, dabei fielen ihr die Glatten schwarzen haare wieder ins Gesicht und dann auf die Schultern. Er sah sie gerne an, sie war sehr schön und besaß eine Anmut, er wusste nicht wie alt sie war und wenn er sie fragt bekam er als Antwort ein Lachen und den Satz “wenn ich es dir verrate verlässt du mich sicher“ Dabei grinste sie ihn herausfordernd an. Er verstand die Frauen nicht, und Hexen erstrecht nicht, daher ließ er es sein und nahm es so hin. Er stand auf und ging zu einer Schublade, zog sie auf und nahm einen Gürtel mit einer Silbernen Schnalle heraus. An diese Befestigte er eine Dunkle Schwertscheide und Band sich diese dann um. Die Hexe meinte er stand ihm gut zu seinem Schwarzen, an den Händen und am Kopf geschnürten Hemd und der Dunklen Lederhose. Wie immer trug er seine schweren Stiefel. Der Dunkle Schwere Umhang gab ihm das gewohnte Gewicht das er brauchte wenn er das Haus verließ. Nun fehlte nur noch sein Schwert, viele Menschen benutzen diese art von Waffen nicht mehr, da sie nun die neu entwickelten Schuss Waffen trugen. Doch er mochte sein Schwert, das musste nicht Nachladen und war leise. Das vertraute Geräusch erklang als er es in die Scheide steckte. Sein dunkles Haar leg auf seinen Schultern als er sich den großen dunklen Hut aufsetzte, er mochte es dunkle Sachen zu Tragen, es passte einfach zu seinen Aufgaben. Nach einem intensiven Kuss verließ er das Haus.

    Die Straßen der Stadt waren belebt und Laut, viele Menschen waren auf dem Weg zur Arbeit, oder erledigten sie bereits. Die Straßen wurden von Kutschen beherrscht, aber auch einzelne Pferde waren zu sehen. Der junge Rächer, der gerade mal 24 Jahre alt war benutzte eine Mietdroschke um zum Rathaus zu kommen. Die Stufen erklomm er etwas unruhig, was würde ihn erwarten?
    Einige Türen und Säle verschwanden unter seinen sich bewegenden Füßen, er passierte Kontrollen und einige Treppen nach unten. Vor einer starken Eisentür stand ein, mit einem Degen bewaffneter Mann, seiner Haltung zu folge ein Soldat. Der Mann berührte mit der rechten Hand sein Herz und nickte dem Neuankömmling zu. Der 24 Jährige nickte und öffnete die Tür, er sah einen kleinen Quadratischen Raum vor sich. Nein es war viel mehr ein Balkon mit einem Gittergerüst, mit dem Eingang zu ihm gerichtet. Er kannte dies bereits, daher ging er einfach hinein. Die Eisentür und die Geländertür schlossen sich gleichzeitig. Plötzlich bewegte der Balkon sich nach Unten und hinterließ über sich einen quadratischen Raum ohne Boden. Der Balkon bewegte sich von alleine, es gab kein Gerüst oder Seil was ihn hält. Er wusste dass es in der Zentrale einige Magier gab, die sich darum kümmerten. Er wusste nicht was sie daran so toll fanden, den ganzen Tag, Türen öffnen Fahrstühle bewegen und noch einige andere Sachen. Unter ihm sah er einige Menschen die ihrer Arbeit nach kamen, Handwerker, Ingenieure, Soldaten, Abteilungsmitglieder jeden Ranges und manchmal auch Ratsmitglieder. Lehrlinge sah man eher Weniger, da die Akademien außerhalb der großen Städte waren. Er nickte hin und wieder dem ein oder anderen zu als er sich durch den Saal und dann weiter durch verschiedene Korridore. Plötzlich blieb er Stoll stehen als er einen Raum betrat, wo einige Sitzmöglichkeiten zum hinsetzen lockten. Dies war der Vorraum des Rates der Meister. Zwei Männer mit Blauer Uniform standen vor der Tür, waren das Soldaten, oder etwa Ritter? Er wusste es nicht, er war hier erst einmal. Und das nur weil er sich einmal verlaufen hatte. Die Männer Trugen an den Seiten Pistolen und in der Linken Hand parallel zum Körper eine Hellebarde. Der Eine Mann öffnete seine Mund und Sprach Laut und unbekümmert zu dem Gast: „Seit Ihr Ricardo Delman, im Rang eines Rächers?“
    Ricardo nickte und antwortete dass er gerufen worden sei. Der Mann nickte und die Tür öffnete sich, eine Stimme erklang aus dem Raum und das Gesagte wurde Drei Mal wiederholt: „Ricardo Delman, wir die Drei Führer rufen dich in unsere Reihen, werde ein Knappe und diene der Gerechten Sache.“ Delman nahm mit der linken Hand seinen Hut ab und betrat mit von der Aufregung springendem Herzen den Saal.


    Drei Jahre Später…

    Ricardo Delman, den seine Freunde und Kameraden nur Ric nannten erzeugte Bei jedem Schritt in dieser Gruft ein Echo. Der Raum lag einige Meter unter den Straßen von Dublin. Die Wände lagen im Schatten doch im Schein der Kerzen die in einem Pentagramm um einen, in einem Dunklen weiten Mantel sitzenden Mann, sah man das eine dunkle Flüssigkeit, scheinbar Blut von den Wänden tropfte. Leichen lagen links und rechts von Ricardo. Sie hatten Einschusslöcher im Kopf und im Herzen. Ganz Langsam steckte Delmen der heute wieder seinen langen Schweren Mantel mit seinem Hut trug, die schwere Pistole in das Schulterhalfter. Die Stimme des ehemaligen Rächers erklang in dem düsteren Raum: „Dir ist doch klar das Menschenopfer nicht gerne gesehen sind oder? Und das ich dich als ein guter Ritter in die Hölle senden muss?“ Ein schrilles lachen kam aus dem Mund des im Pentagramm sitzenden Mannes. Nach dem es verklang begann er zu sprechen, seine Stimme war spitz und hoch: „Oh Ho der Heilige Ritter kommt und holt uns alle, er erklang wieder ein schrilles Lachen, oh nein was tue ich den nun? Ich weiß es, ich töte ihn, hihi. Er sprang auf und hielt in den Händen, Feuerbälle die die Form von Pentagrammen annahmen. „Es heißt man kann dich nicht töten, ich werde dieses Gerücht vernichten.“ „Tu das, rief Ric ihm entgegen als zur Seite schnellte, Nur wehe die Machst meinen Hut Kaputt, dann wirst du dir wünschen in die Hölle zu kommen.“ Einige Patronen verließen den Lauf von Rics Waffe. Es war ein Sondermodel des Ordens. Eigentlich mochte er keine Schusswaffen, doch diese Einstellung verließ ihn als jene ihm einmal das leben rettete. Die Patronen ereichten ihr ziel nicht und vielen von Geisterhand aufgehalten zu Boden. „Du enttäuscht mich Ritter, Langeweile mich nicht mit deinem Spielzeug“, erklang die Stimme des Gurus. Er hasste diese Viecher, sie waren einfach nur lästig und schwer zu töten. Und seine Volle Kraft nutzte er auch nicht gerne, weil sein Hut dann meistens Schmutzig wurde, doch da es leider keine andere Möglichkeiten gab musste er es tun. Er Konzentrierte sich auf einen Punkt und beschwor seine innere Kraft. Ein Sturm tobte in ihm und Brach aus ihm heraus. Sein Hut flog ihm vom Kopf und sein Mantel flatterte im Wind. Die Kerzen erloschen und nur die Flammen des Gurus erhellten diesen Ort des Todes. Rics Augen verengten sich und seine Muskeln spannten sich. Er hielt seine Arme im Neunzig Grad Winkel vom Körper entfernt, die Hände in Richtung des Feindes vor ihm. Eine Luftartige Druckwelle die von Normalen Menschen nicht gesehen werden kann, verließ seine Beiden Hände und flog im Form eines Strudels auf den Guru zu. Diese Packte ihn, da er zu Langsam war sich zu wehren, und Drückte ihn an die Wand, die Strudel waren so Stark das sie sich in aas Fleisch seiner Arme bohrten und damit seinen Körper an die Wand nagelte. Ricardo bewegte sich langsam auf den Feind zu, die Kraft aufrecht haltend. Je näher er kam umso mehr verzog der gepeinigte das Gesicht vor Schmerz.
    „Wer bist du, fragte die gequälte Stimme, So Stark ist doch kein normaler Ritter.“
    Delman lächelte und antwortete ihm: „Ich weiß es nicht, sag du es mir.“ Der Ritter ließ die Kraft seines rechten Armes los und die Linke hälfte des Gurus hing schlapp zu Boden. „Grüße mir den Teufel“ sprach Delman bevor er seine Pistole an den Kopf des Todgeweihten legte und ein Knall das Leben des Gurus beendete. Der tote Körper fiel nun blutend zu Boden. Ric ging zu seinen Hut und fluchte als er sah, dass sein Hut blutgetränkt war. Natürlich musste er gerade auf eine frische Leiche Fallen. Seufzend und ohne seinen Hut verließ der Ritter die Richtstelle. Sein Auftrag war erledigt, ein Guru weniger. Eine Kuschte brachte ihn zurück zu seiner Gefährtin die wahrscheinlich mit etwas zu essen in ihrer Wohnung wartete.

    Ricardo war müde und erschöpft, er mochte seine Kräfte nicht, auch wenn er damit Böses tötete. Plötzlich waren seine Sinne geschärft, denn die Haustür war nur angelehnt. Seine Pistole flog ihm in die Hand als er leise mit seinem Fuß die Tür öffnete. Er bemerkte wie Drei Männer in seiner Wohnung standen. Sie trugen Gewehre, und das Abzeichen der Ritter. Eigentlich hätte Ric das freuen sollen, aber sein Gefühl sagte ihm das etwas nicht stimmte.
    Dann hörte er die Stimme eines dieser Männer, und sein Herz überschlug sich. „Wo ist dieser Ricardo? Ich will nicht den ganzen Tag hier bleiben. Ich Frage mich ja immer noch warum ein Meister des Rates einen Ritter tot sehen will.“ Ricardo Delman wusste nicht was er denken sollte, ein Meister wollte seinen tot? Warum nur? Er hatte doch immer alles richtig gemacht. Und dann kam ihm ein neuer Gedanke, verrat, er wurde verraten und wenn sie seinen Tod wünschen dann wollte er es ihnen nicht leicht machen. „Ihr sucht mich“, er sprang durch die Tür und ließ einige Patronen aus seinem Lauf springen, Sie Trafen ihr Ziel und einer der Ritte fiel Sterbend zu Boden. Bevor einer der Eindringlinge auch nur reagieren konnte, war Rics Schwert gezogen und grub sich tief in das Fleisch des Zweiten Ritters. Der letzte rannte weg, wurde aber von einer Druckwelle erwischt und fiel zu Boden. „Warum“, schrie Ricardo den am Boden liegenden Mann an. „Wieso wolltet ihr mich töten?“
    „Weil du eine Bestie bist, ein Dämon der zu Gefährlich wird. Dein nutzen ist ausgebrannt. Ihr seit nur noch eine Last.“ Nein das konnte nicht sein, wieso nur? Er hatte immer alles gemacht was er sollte. Voller Hass rammte er dem letzten sein Schwert in den Rücken und sah zu wie der verblutete. Plötzlich erklang eine wohl bekannte Frauen Stimme an sein Ohr: „So ist es nun, du hast drei Ritter getötet, obwohl du doch selber einer bist. Es ist interessant das die meister es nun auf dich Abgesehen haben.“ „Was meinst du damit, dass es interessant ist Amelia?“ „Es war voraussichtlich das sie dieses eines Tages tun werden, sie haben Angst vor dir. Du bist schon fast so stark wie der schwächste Meister obwohl du noch so Jung bist. Natürlich wollen sie dich beseitigen, nur ist es unverantwortlich das sie Ritter gesendet haben und keine Putzfrauen.“ Ric wusste was sie mit Putzfrauen meinte, das war eine Abteilung voller Elitesoldaten die darauf spezialisiert waren den Ort sauber zu machen, bzw. den „Schmutz“ zu beseitigen. „Und was soll ich nun tun?“ Na ja sprach die Hexe weiter: „Du solltest am besten fliehen, ins Ausland, vielleicht nach Deutschland. Dort wärest du eine weile sicher. Du könntest ja trainieren um noch stärker zu werden, dann kommst du zurück und Rächst dich, ganz einfach. Ach ja wenn du in Hannover bist, dort gibt es eine Gemeinschaft von Hexen, töte sie doch bitte.“ Er wusste nicht was er sagen sollte, sie hatte wie immer alles für ihn geplant. „Ach und noch etwas, beeile dich das Schiff legt in Zwanzig Minuten ab, und nach meinen Berechnungen ist in Zwei Minuten ein Trupp Putzfrauen hier. Delman ging auf sie zu und küsste sie, er hauchte ihr ein Dankeschön entgegen und sie lächelte nur. „Vielleicht komme ich dich bald mal besuchen. Und wenn du ein Haus suchst, in der Nähe Des Bahnhofes steht ein Großes Bauernhaus, dort wohnt ein Teufelsanbeter, kannst ihn ja töten.
    Er nickte nur, griff nach einem neuen Hut und verließ das Haus.


    Kapitel 1 Ankunft

    Ricardo war froh als er aus der Kutsche stieg und sich erstmal umsah. Der Himmel war dunkel und in der Luft lag ein köstlicher Geruch nach Braten. Ricardo drehte sich einmal im Kreis um die quelle dieses Geruches zu finden. Ein grinsen formte seine Lippen als er erkannte das es aus dem Ziel Haus kam. Es war ein angenehmer Gedanke nach der Übernahme des Hauses auch noch was zu essen zu bekommen. Sehr zuvorkommen diese Hannoveraner. Die Kutsche führ die Straße herab und Ric sah sich das Haus genau an. Es war gut gebautes Fachwerkhaus. Von denen standen in dieser Straße nur drei weitere. Ja er war sich sicher, hier könne er leben. Mit wehendem Mantel ging er zu der schweren Holztür und klopfte drei Mal mit kräftigen Schlägen an. Stille, er wollte gerade erneut klopfen als die Tür sich langsam nach innen öffnete. Ein schmächtig aussehender Mann mit Halbglatze und Brille öffnete mit unsteten Augen die Tür. „Seit Ihr der Eigentümer dieses Hauses?“ fragte Ricardo mit fester stimme. „Wer will das wissen? Die Stimme des Mannes war spitz und glich einer Ratte. Ricardo war genervt und seufzte hörbar. Er überlegte einen Moment, er konnte ihn so nicht töten, er durfte kein Aufsehen erregen. Ricardo wollte gerade Weitersprechen als der Mann seinen Gesichtsausdruck plötzlich änderte und ihn einlud ins Haus zu kommen. Verwirrung machte sich auf dem Gesicht des hier fremden breit. „Ich danke Euch“ war das einzige was Ricardo gerade herausbrachte. Er Gastgeber sprach weiter und forderte Ricardo auf sich doch ins Nebenzimmer zu setzen, er würde gleich mit einem Schluck Tee dazukommen. Der ehemalige Ritter kombinierte schnell und folgte betont höfflich diese Aufforderung. Dieses Haus war dreckig und Staubig. An den wänden hingen verschiedene merkwürdig aussehende Skulpturen. Ricardo war sich sicher dass er hier genau richtig war, dieser Mann musste der genannte Teufelsanbeter sein. Es dauerte nicht lange und der schmächtige Mann kam mit einem Tablett in das Zimmer herein. Er stellt es auf den runden Tisch und fragte höfflich doch immer noch mit unsteten Augen: „Ja… Und was kann ich nun für sie tun?“ „Ich suche einen Mann der hier wohnt.“ Die Stimme des Mannes wurde immer höher: „Ja das bin ich, aber ich kenne sie nicht. Kommen sie überhaupt aus Deutschland? Ihr Deutsch ist nicht das Beste und ich denke ich höre einen englischen Akzent heraus.“
    Ricardo rührte den vor ihm stehenden Tee nicht an. Unauffällig wanderte seine rechte Hand unter seine Jacke in Richtung seiner langläufigen Pistole, die in ihrem Halfter in der Schulter ruhte. Plötzlich änderte sich die Stimme von dem Mann, sie wurde fest und grausam: „Ich weiß nicht wer sie Schickt, doch ich lasse mich von niemanden verjagen.“ Blitzschnell hob der Mann den rechten arm in die Höhe. Eine art Flammenspirale zog sich an ihm hinauf. Eine Fremdesprache erklang aus dem Mund dieses Teufelanbeters. Der Raum fing an zu Beben, staub rieselte zu Boden. Ricardo erhob sich mit ausgestrecktem Waffenarm von dem Sessel. Seine doppelläufige Pistole lag sicher und unbewegt in seiner Hand. Sein Finger berührte gekrümmt den Abzug. Auf einmal entflammten überall im Raum Feuer aus dem nichts. Sie schwebten um den Mann herum, wie ein schützender Schild. Laut knallend verließen die Patronen das Magazin von Ric seiner Waffe. Doch als diese die Flammen ereichten fielen sie in vorm von Asche zu Boden. Unbeeindruckt blieb Ricardos Mine gleich. Im Bruchteil einer Sekund zog ein Sein Schwert aus der Scheide und vollführte einen senkrechten hieb auf den Kopf des Mannes. Das Schwert passierte die Flammen unbeeindruckt, jedoch verfehlte die Klinge den Kopf nur Knapp als der Mann nach links sprang. Von dem Gewicht des Hiebs etwas nach vorne gebeugt konnte Ric den Angriff nur Knapp ausweichen. Eine Feuerpeitsche verfehlte ihn nur um Millimeter, doch Ricardos Hut fing Feuer. Fluchend schleuderte Ric den Hut Weg. „Ich hatte nichts gegen dich persönlich, aber du Arsch hast meinen Hut Kaputt gemacht, nun mache ich dich Fertig Arschloch. Ricardo ergab sich ganz der Macht in sich und schleuderte den Hutmörder mit seiner Kraft an die nächste Wand. Das letzte was der am Boden liegende Mann hörte waren Ricardos Flüche wegen seinem Hut.


    Es war ein Frauenschrei der Ricardo aus seinem Bett warf, eigentlich war es das Bett eines toten. Hätte er nicht den ganzen gestrigen Tag damit verbracht das Haus zu säubern und zu reinigen hätte ihn das sicher auch gestört. Er hatte das ganze Haus untersucht und inspiziert, es gab im Keller nur eine Falltür die er nicht öffnen konnte. Der Abend gestern war zu spät als das er noch lange darüber nachdenken wollte. Als der Schrei erneut erklang erhob sich Ric aus seinem Bett, er wusste nicht warum es ihn so störte das eine Frau schrie, doch der Gedanke einfach Liegenzubleiben tat ihm innerlich weh. Einige Handgriffe später stand er auf dem Balkon des alten Fachwerkhauses. Die Straße unter ihm war leer, abgesehen von Drei Maskierten Männern und eine Am Boden liegende Frau. Ric erkannte das die Frau viel mehr noch ein Mädchen war, doch ganz sicher war er nicht, einerseits sah sie so sanft und unberührt aus doch war sie scheinbar zu alt um ein Mädchen zu sein. Die Männer trugen Lederkleidung und trugen über das Gesicht schwarze Masken die aus Seide zu bestehen schienen. Es gab kleine Öffnungen für die Augen und den Mund. Bewaffnet waren diese Männer mit Degen die sie an ihren Seiten trugen. Einer Der Männer, ein groß gebauter mit Blonden langen Haaren ging auf die Frau zu und schlug sie mit einer Peitsche. Ein Schmerzschrei durchfuhr die Luft und traf direkt Ricardos Herz. Er konnte es nicht ertragen wenn Frauen geschlagen werden. Einer der Maskierten Männer zeigte auf Ric und sagte etwas. Der Blonde hob die Stimme und deutete mit der Peitsche auf Ricardo der die Männer mit einem Zornigen Blick ansah. „Geh wieder in dein Haus, wenn dir dein Leben lieb ist, und stör uns nicht“ Langsam und gut hörbar zog Ricardo Seinen Andernhalbhänder aus der Scheide. Ohne zu sprechen sprang er elegant von dem Balkon auf die Straße. Als wären die Drei Männer nicht anwesen ging er schweigend durch sie durch zu der Frau. Seine Linke Frei hand hielt er der jungen Frau entgegen. „Geht es Euch gut äh Frau?“ Er wusste nicht genau wie hier in Deutschland der Titel einer Frau war. Der Blonde Maskierte war außer sich vor Zorn weil Ric ihn einfach ignorierte. Als hätte er alle Zeit der Welt steckte Ric sein Schwert zurück an seinen Ort und sah wartete weiter auf die antwort der eingeschüchterten Frau die scheinbar nicht sprechen wollte. „Sag mal bist du Lebensmüde oder was? Ich denke wir werden dir eine Lektion erklären“ Der Blonde Mann ging einen schritt auf Ric zu der sich zu ihm umdrehte. Die Faust des Angreifers landete direkt in Ricardos Gesicht und hinterließ eine Blutige Nase. Voller Falscher Vorfreude holte der Typ erneut Schwung für seinen Schlag, doch dieses Mal war Ric schneller, mit seinem linken Arm traf er den unterarm des Gegners und schleuderte den rechten Arm des Mannes nach Außen. Seine Rechte Faust Rammte er mehrmals in den Magen des Gegners bis er zu Boden ging. Die Beiden anderen Maskierten liefen mit gezogenen Degen auf ihn zu. Blitzschnell griff Ric nach dem rechten arm des einen und parierte so den Angriff des Zweiten. Ein Tritt gegen die Niere ließ den Angreifer zu Boden sacken. Der letzte stehende wollte sich von Rics Umklammerung lösen. Doch Ric ließ er los als auch dieser zu Boden ging. Er wollte sich gerade zu der Frau umdrehen als er eine Klinge an seinem Hals spürte. Eine Weiche Frauenstimme sprach etwas in Hektik zu ihm: „Oh Danke du Held, dank dir habe ich nun diese Gang gegen mich. Sie wollten ihren Spaß hätten mich danach aber in Ruhe gelassen. Aber du musstest ja den Helden spielen und sie zu Boden gehen lassen. Du bist nicht von hier oder?“ Ric atmete tief durch, er wusste nicht was er sagen sollte, befreien wollte er sich nicht, die Gefahr das Mädchen zu verletzten war zu hoch. Ric schüttelte einfach den Kopf. „Dann werde ich dir verzeihen, doch nun wirst du mich beschützen müssen. Was heißt das ich bei dir einziehen werde“ Ricardo Delman verschluckte sich fast, scheinbar hatte er hier nichts zu sagen, dieses Mädchen entschied dies einfach. Aber sie hatte Recht, sie brauchte Schutz. Aus diesem Grund nickte er einfach. Sie nahm die Klinge von seinem Hals weg und wartete bis er sich umdrehte. Der Blonde Mann stand wieder auf und weckte seine Kollegen. Alle drei liefen hastig die Straße hoch, weg von den Beiden. „Ich hoffe du hast starke Freunde, sie werden wiederkommen, nur nächstes Mal mit Verstärkung.“ Ric grinste das Mädchen an: „Gibt es hier einen Hut Laden?“







    Ricardo wusste am nächsten Morgen Nicht mehr wie lange er geschlafen hatte, sicher war nur das er am
    Vortag zu lange Wach war. Das junge Mädchen hatte ihm einiges in Hannover gezeigt. Doch am meisten
    Erstaunt war Ric über die Vielzahl von Hutläden. Alleine das machte seinen Aufenthalt viel angenehmer.
    Obwohl er die wäre meiner ehemaligen Gefährtin vermisste. Er war nun auf sich alleine Gestellt. Nunja
    nicht ganz alleine das kleine Mädchens war ja bei ihm, auch wenn er abgesehen von ihrem Namen nichts
    wichtiges über sie wusste.



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