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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Suki Forum: Iodashu Forenbeschreibung: Okey.. -_- Neue Forum dauert noch da ich bald kein Internet habe.. aus dem Unterforum: Außerhalb des Dorfes~ Antworten: 6 Forum gestartet am: Dienstag 07.08.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Anwesen der Ashuras Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 2 Monaten, 22 Tagen, 12 Stunden, 11 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Anwesen der Ashuras"
Re: Anwesen der Ashuras
Suki - 23.12.2007, 15:14Anwesen der Ashuras
Das Anwesen liegt an der Mauer von Konoha. Umgeben von Bäumen ist es nur schwer zu finden. Es hat ebenfalls eine kleine Schutzmauer um sich herum, damit nicht jeder eindringen kann.
Nach dem großen Angriff, bei dem Konoha jedoch unverschont blieb, wird vermutet, dass alle Mitglieder des Clans tot sind. Die Leichen wurden nach einem Tag entfernt, aber der Rest ist so geblieben.
Die Häuser wurden größtenteils durch Feuer zerstört, oder sie sind eingebrochen. Nur noch zwei Häuser sind nahezu unversehrt. Diese beiden liegen am hinteren Teil des Anwesends. Das eine gehört dem Clanoberhaupt. Nicht nur die kaputten Häuser lassen vermutet, was vor vielen Jahren an diesem Ort geschehen ist. Getrocknetes Blut und ein paar Waffen haften an den Wänden oder an dem Boden.
Bis heute weiß niemand, wie und warum die feindlichen Shinobi eingedrungen sind. Ob es die geheimen Schriftrollen, oder die anderen Kostbarkeiten waren, die die anderen Länder oder Clane dazu veranlasst hat anzugreifen ist noch nicht klar.
Sicher ist nur, dass Konoha einen starken Clan verloren hat.
Re: Anwesen der Ashuras
Suki - 23.12.2007, 16:40
Suki stand vor dem kaputten Tor. Irgendetwas in ihr wollte nicht, dass sie weiterging. Sie starrte auf das Zeichen, das auf der Mauer war und das auch als Kettenanhänger an ihrem Hals hing. Sie seufzte schwer.
Naruto stand hinter ihr, folgte ihrem Blick und fragte leise,
Ist das...?
Suki nickte.
Hier haben wir gewohnt.
Sie ging einen Schritt weiter und berührte den kalten Stein mit ihren Fingerkuppen.
Es kommt mir so vor, als wäre hier nie etwas geschehen. Gleich würden meine Großeltern hierher kommen und mich fragen, was ich heute getan habe. Sie würden mich mit ihnen ziehen und mich erzählen lassen. Sie haben mir immer zugehört, wenn ich wieder was zu sagen hatte. Dann würde meine Mutter kommen und mich in unser Haus mitnehmen. Mein Vater würde uns dort erwarten und mich wieder ein wenig aufziehen, so wie er es immer tat. Es wäre alles, wie es sein sollte.
Während sie sprach sammelten sich Tränen in ihren Augen. Sie konnte sie nicht mehr aufhalten. Eine Träne rannte ihre Wange hinab.
Naruto schwieg betreten. Er wollte sie trösten, aber er wusste nicht wie.
Re: Anwesen der Ashuras
Suki - 23.12.2007, 17:01
Suki wischte sich die Tränen weg und ging weiter.
Naruto folgte ihr weiterhin schweigend. Er schaute sich um. Bei dem Anblick schluckte er schwer. Er konnte sich gut vorstellen, was hier für ein Kampf geherrscht haben musste.
Suki blieb mit einem Mal stehen. Ihre Augen waren weit aufgerissen. Dann rannte sie so schnell sie konnte los.
Naruto bemerkte, dass sie losgerannt war und fing ebenfalls an zu rennen. Er fragte sich, was in sie gefahren sei, aber er schwieg immer noch.
Sie blieb bei dem letzten Haus des Wegs stehen. Es sah unversehrt aus. Sie sah es mit großen Augen an.
Ich kenne das Haus...
Sie sah kurz zu Naruto und dann wieder zu dem Haus. Sie ging langsam weiter.
Das ist mein Familienhaus...
Sie ging rein und sah sich um. Eine Kommode stand im Flur. Sie ging weiter. Ins Wohnzimmer, in ihr Kinderzimmer, ins Schlafzimmer ihrer Eltern...
Es ist alles so, wie es war. Nichts ist anders...
Naruto war ihr die ganze Zeit gefolgt.
Nichts hat sich verändert?
Sie schüttelte den Kopf.
Einfach alles ist so geblieben....
Re: Anwesen der Ashuras
Suki - 24.12.2007, 19:35
Das kann aber nicht sein...,
murmelte sie.
Ryu, lebst du noch?
Wie oft habe ich dir gesagt, dass du mich nicht so nennen sollst!?
Oft genug... Sag mal, was hälst du davon?
Könnte es sein, dass Isamu ein Schutzjutsu draufgelegt hat?
Ja, Papa war ein Meister in Sachen Schutzjutsus... Kannst du mal nachschauen, ob es immer noch drauf ist?
Es dauerte einige Herzschläge lang, in der der Wasserdrache schwieg. Dann meldete er sich wieder,
Da ist immer noch ein mächtiges Schutzjutsu drauf.
Verstehe...
Naruto grübbelte ein wenig vor sich hin, als er ihr nach draußen folgte. Sie waren auf den Weg in das Haus gegenüber.
Das ist das Haus meiner Großeltern,
erklärte sie ihm. Sie öffnete die Tür und ging geradewegs zum Wohnzimmer. Sie blieb schockiert stehen.
Hier... hier sind die vier gestorben... Mama, Papa, Oma und Opa...
Naruto sah sie fragend an.
Woher weißt du das?
Ich kann es spüren. Es kommt mir vor, als ob ich zugesehen hätte.
Sie wollte nicht weiter gehen, stattdessen trat sie einen Schritt zurück.
Ryu?
Ja, du hast Recht...
Er klang mitfühlend.
Re: Anwesen der Ashuras
Suki - 24.12.2007, 21:39
Suki schüttelte den Kopf.
Lass uns weg von hier. Es ist doch schmerzhafter, als ich dachte...
Naruto stimmte ihr zu. Er folgte ihr nach draußen und wieder Richtung Dorftor.
Als sie an dem kleinen Tor des Anwesens ankamen, warf sie noch mal einen Blick zurück. Naruto wartete geduldig, bis sie weitergingen.
Suki wurde schwindelig. Sie kannte den Grund.
Nicht schon wieder... Ryu... du bist dran schuld....
Kaum hatte sie es dem Drachen in ihr vorgeworfen wurde ihr schwarz vor Augen und sie verlor das Bewusstsein.
Naruto blieb erschrocken stehen. Er sah sie kurze Zeit unschlüssig an. Was war los mit ihr? Er überlegte nicht lange und ging zu ihr. Er zog sie hoch und verfrachtete sie auf seinen Rücken.
Ich weiß zwar nicht, wer du wirklich bist und was du so für Besonderheiten hast, aber fest steht, dass wir uns irgendwie ähnlich sind und ich werde dir helfen, egal wobei!,
murmelte er. Er wollte sie in Krankenhaus bringen. Zwar wusste er immer noch nicht, warum sie ohnmächtig wurde, aber mit Sicherheit musste es behandelt werden. Sie sollte sich im Krankenhaus auskurieren.
Re: Anwesen der Ashuras
Suki - 04.01.2008, 23:44
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Suki ging wieder den Weg des Anwesens runter, bis zu dem Haus, das noch unbeschädigt dastand. Sie ging wieder rein, aber dieses Mal schaute sie nicht in jedes Zimmer, sondern ging den Flur bis zu Ende durch. Dort war eine Treppe, die zum Keller führte. Suki blieb auf dem Treppenabsatz stehen und schaute für ein paar Sekunden in die Tiefe, ehe sie weiterging.
Der Keller bestand aus einem großen Raum, in dem es nach verschimmelten Essensvorräten roch. Ein paar Krüge standen an den Wänden und Säcke, wo vor vielen Jahren noch frische Kartoffeln, Karotten und anderes Gemüse darin waren, lagen plump auf dem Boden.
Suki kroch ein wenig auf dem Boden herum und suchte etwas an der Wand.
Machst du dich wieder mal zum Affen?
Ich suche was, du Idiot! Hier muss eine Tür oder etwas ähnliches sein...
Ein Stein schien locker, also stand sie auf, schob die Krüge bei Seite und sammelte Chakra in ihrer rechten Faust. Dann haute sie gegen die Wand und die lockeren Steine fielen auf den Boden. Eine Tür wurde sichtbar. Es gab keine Klinge oder Knauf und auch kein Schlüsselloch, nur ein kleines Loch, in der Mitte der Tür.
Mein Vater hatte mir davon erzählt...,
murmelte sie.
Seltsame Art und Weise...
Sie fing an zu kichern,
Ja, mein Vater eben.
Sie machte ein paar Fingerzeichen und spuckte einen dünnen Wasserstrahl in das Loch. Man hörte ein Klicken und die Tür öffnete sich langsam. Suki öffnete einen Krug zu ihrer Rechten und holte eine Fackel und Streichhölzer raus, mit denen sie die Fackel anzündete. Dann ging sie langsam die Treppe, die zum Vorschein kam, runter.
Jetzt bin ich aber mal gespannt, was da unten ist...
Ich durfte damals noch nicht hier rein... Warst du damals denn nicht immer mit Mama hier?
Nein, entweder Isamu ist gegangen oder sie hat mich beschworen und draußen gelassen. Die wollten wohl nicht, dass ich es sehe.
Sag das doch früher, dann hätte ich dich auch draußen gelassen... Wehe du sagst jemandem, was du hier gleich siehst...
Wem soll ich das denn bitte sagen? Selbst wenn ich gezwungenermaßen in dir feststecke, ändert es nichts daran, dass ich seit damals zu dir und deinem Clan gehöre und auch keine Geheimnisse ausplaudern werde.
Och, Ryu, du bist zwar ätzend, aber irgendwie auch toll...
Die Treppe war sehr lang und endlich ereichten sie den Boden. Suki sah sich um. Es war ein kleiner Raum, aber es standen viele Regale darin und eine Vitrine stand in der Mitte des Raums. Sie ging sofort darauf zu und begutachtete das Objekt, was darin eingesperrt war. Es war ein schmales Schwert. Rubine und Saphiere waren am Griff und an der Scheide eingelassen, die Klinge funkelte in einem Stich blau.
Suki schaute nach der Öffnung, aber die Vitrine war mit einem Schloss abgeschlossen.
Das ist echt... unglaublich...,
hauchte sie und konnte die Augen nicht mehr von dem Schmuckstück lassen.
Das Schwert kommt mir bekannt vor...
Sie achtete nicht auf Ryu. Sie schien wie hypnotisiert.
Suki? Du solltest hier weg. Das Schwert tut dir nicht gut...
Sie ging mit den Fingern den Umrissen des Schwerts entlang und staunte weiter.
Wenn du jetzt nicht sofort aufwachst, bleibt mir nichts anderes übrig, als...
Als Suki weiterhin nicht reagierte, übernahm er ihren Körper. Ihre Haare wurden Blau und ihre Augen wurden heller, bis sie ein eisiges Blau annahmen. Ryu rannte die Treppen hoch, bis sie wieder im Keller waren. Dann zog er sich wieder zurück und Suki wurde wieder normal.
Sie blinzelte ein paar mal, während sie die Fackel löschte und wieder in den Krug warf.
Was ist passiert?
Verwirrt ging sie raus.
Das Schwert ist daran Schuld. Ich kenne es, ein wenig. Jeder, den es nicht auswählt, fällt in eine Trance... Das ist nun mit dir passiert.
Suki schnaufte verächtlich.
So so, es hat mich also nicht ausgewählt. Und wieso ist nichts mit dir passiert?
Ryu kicherte hinterhältig,
Vielleicht sind Dämonen dagegen imun.
Na, schön.... Aber dieses Schwert will ich unbedingt haben!
Das sagte sie wieder laut und grinste triumphierend. Sie ging wieder Richtung Konoha...
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