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Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 16.01.2006, 18:31"Ich kann dich nicht lieben...!"
Soo, ich hab werd mich dann auchh mal an einer FF versuchen...Es ist so ziemlich meine erste eigenen FF, aber ich hoffe,dass es trotzdem gut wird...ich hoffe auf viele Kommis...
Autor: Ich, Tamara
Art der Story: Love, Depri
Hauptpersonen:Tokio Hotel, Rosa und Melanie
Rating: PG 14
Warnungen:-
Disclaimer: Die Jungs von Tokio Hotel gehören nicht mir, ich verdiene kein Geld damit, die Story ist ganz frei erfunden
Claimer:Rosa und Melanie
Summary: Ich weiß noch nicht genau, wie sich alles entwickelt, aber so ganz grob geht es darum:
Tokio Hotel fahren in Urlaub, wo sie die Freundinnen Rosa und Melanie kennenlernen. Georg entwickelt Gefühle für Rosa, die sich allerdings Hals über Kopf in Bill verliebt hat. Dann findet Rosa etwas über ihre Familie heraus und plötzlich ist alles ganz anders...
“Bill, kommst du endlich? Der Flieger wartet nicht. Noch nicht mal auf dich.”
“Ja, ja, komme schon. Mach mal nich so Stress. Wir haben Urlaub.”
“Genau und den wollen wir ungern wartend am Flughafen verbringen, wo doch drei Wochen Brutzeln am Strand vor uns liegen.”
“Alles easy, jetzt bin ich ja da.”
“Dein Glück.”
“Bitte alle Mann, anschnallen .”, ertönt es vom Fahrersitz.
“Hey Georg, ich fühl mich eingeengt, wenn ich mich anschnalle.”, grinst Tom.
“Ich eng dich gleich ein. Schnall dich an und halt die Klappe.”, kommt es von Gustav.
“Echt ma Tom. Erst nen Heißen schieben, weil ICH euch aufhalte und dann selber nicht in die Puschen kommen.”
“Okay, okay. Keine Panik.”
Mit einem klick! lässt Tom den Gurt einrasten.
“Mach schon Georg, wir kommen noch zu spät...!”
Langsam setzt sich der Van in Bewegung, biegt an der nächsten Kreuzung links ab und fährt dann in Richtung Flughafen.
Zur selben Zeit sitzt Rosa auf eben diesem Flughafen und wartet. Ungeduldig schaut sie zum fünftenmal innerhalb von zwei Minuten auf die Uhr. Ihre Eltern sind irgendwo was zu Trinken kaufen gegangen.
“Wo bleibt Melanie bloß?”, murmelt Rosa leise.
Auf einmal hört sie einen Schrei schräg links von ihr. Sie wendet den Kopf, als Melli ihr auch schon um den Hals fällt.
“Oh Rosa, ich hab dich so vermisst! Endlich, endlich... Woah, ist das geil dich wieder zu sehen!”
Stürmisch gibt Melli Rosa einen Kuss auf die Wange und strahlt sie an. Rosa strahlt zurück.
“Ich bin auch froh dich zu sehen. Sag mal, wieso hast du so lange auf dich warten lassen? Ich hab dir doch gesagt, wann unser Flieger hier landet.”
“Ach zuerst hab ich meinen Rucksack mit dem Handgepäck nich gefunden, dann musste Papsi noch aufs Klo und dann war der Verkehr total dicht, du glaubst es nicht.”
“Na ja, jetzt bist du ja da. Aber es ist schon ein ziemliches Unding mich einfach in einem fremden Land, auf einem fremden Flughafen warten zu lassen.”
“Was heißt hier fremdes Land? Du wohnst grad mal seit vier Jahren in England, also bitte. So fremd kann dir ‘good old Germany’ doch noch nicht sein. Außerdem, wo sind deine Eltern? Haben sie sich doch entschlossen uns alleine fahren zu lassen?”
“Nope. Sie sind nur was trinken gegangen.”
“Na dann, sag mal, das ist doch neu, oder?”, fragt Melli und zeigt auf Rosas Nase.
“Das Piercing? Ja, hab ich vor vier Wochen machen lassen. Gefällt’s dir?”
“Jep. Hübsch, passt zu deiner Nase.”
“Danke. Und sonst? Gibt’s was neues? Ich will alles wissen!”
Schwatzend vertreiben die beiden sich die Zeit bis zum Abflug. Als ihr Flug aufgerufen wird, tauchen auch Rosas Eltern auf und begrüßen Melli herzlich, bevor sie gemeinsam zum Check-in gehen.
“Na Tom, was sagst du nun? Wir haben noch ne halbe Stunde Zeit bis es losgeht.”
“Man muss ja nicht immer auf den letzten Drücker auftauchen. Außerdem sind wir ja nur jetzt schon da, weil Georg wie ein Berserker durch die Stadt rast und weder auf Fußgänger noch auf andere Verkehrsteilnehmer achtet.”, antwortet Tom seinem Bruder mit einem Seitenblick auf Georg.
Der grinst nur und sagt: “Es wird sich nicht beschwert, Kleiner. Ich bin für die nächsten drei Wochen der Verantwortliche für euch zwei und kann euch jederzeit nach Hause schicken. Also reiß die Klappe nich so auf!”
Die vier Jungs lachen.
“Wieso kann eigentlich Gustav nicht für uns verantwortlich sein?”, fragt Bill.
“Tja, wahrscheinlich glaubt eure Mutter, Georg wäre schon reifer mit seinen 20 Jahren im Gegensatz zu meinen geradezu jungfräulichen 18 Jahren.”, antwortet Gustav.
“Ja, ja unsere liebe Mutter. Ich glaub ich ruf sie lieber noch mal an, bevor wir losfliegen. Sie malt sich bestimmt schon aus, dass wir irgendwo im Straßengraben liegen. Kein Wunder, sie ist schließlich auch schon mal mit Georg gefahren.”
“Na warte...”
Gespielt drohend geht Georg auf Tom los. Dieser lacht laut auf und rennt weg, Georg hinterher.
“Bekloppt, die beiden.”
Bill und Gustav werfen sich einen vielsagenden Blick zu und setzen sich auf die gelben Plastikstühle im Warteraum. Noch zwanzig Minuten bis zum Start.
Rosa und Melli sitzen im Flugzeug, immer noch ins Gespräch vertieft. Plötzlich verstummt Melli und starrt wie gebannt zum Flugzeugeingang. Rosa guckt, was ihre Freundin so ablenken könnte und entdeckt vier Jungs, die grade der Stewardess ihre Boardkarten zeigen und dann Richtung First Class verschwinden.
“Melli? Huhu, alles klar bei dir?”
“Oh mein Gott Rosa. Weißt du wer das war?”
“Nein, aber ich werde es gleich erfahren.”
“Tokio Hotel!”, quietscht Melli und quetscht Rosas Arm.
“Autsch!” Rosa entzieht ihren Arm aus Mellis Griff. “Wer bitte?”
“Tokio Hotel.”, wiederholt Melli.
“Und was soll mir das jetzt sagen?”
“Ach ‘tschuldigung, du kennst sie in England natürlich nicht. Tokio Hotel sind die tollste Band die es gibt. Total abgefahren!”
“Aha, die vier Typen da eben?”
“Ja, ist das nicht geil? Warte... Das Flugzeug fliegt doch nicht weiter, wenn wir angekommen sind, oder? Ich mein, kein weiterer Flughafen?”
“ Nö, nur unsere schnuckelige Mittelmeerinsel, glaub ich.”
“Wie cool, dann können wir sie abfangen, wenn wir landen. Toll, der Urlaub fängt gut an!”
Zufrieden lehnt Melli sich zurück. Rosa schüttelt den Kopf.
Das waren doch ganz normale Typen. Sahen nicht sehr nach Stars aus. Aber egal.
Rosa lässt sich ebenfalls in den Sitz sinken.
Die Motoren starten und das Flugzeug hebt ab, in Richtung Mittelmeer.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 16.01.2006, 18:47
also einen fan hast du/habt ihr xDD MICH xD also weiter =)
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 16.01.2006, 18:50
süß!!!
ich fund die ff bis jetzt echt net schlecht!!!!!
ich will unbedingt wissen ob auf dem flug nochw as passiert!!!*fg*
lg chrissy
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 18.01.2006, 18:50
“Beil dich Rosa! Sonst verpassen wir sie noch.”
Total aufgeregt drängt Melli Rosa aus dem Flugzeug.
“Sie können auf keinen Fall weg sein. Ich hab den Ausgang beobachtet.”
Seufzend beugt sich Rosa ihrem Schicksal und wartet mit Melli bis selbst das Flugpersonal das Flugzeug verlassen hat.
“Die sind weg, Melli, lass uns gehen.”
Rosa ist genervt. Schon den ganzen Flug über hatte sie sich tausend Lobeshymnen über Tokio Hotel anhören müssen.
“Das kann nicht sein. Wie fies!”
Schmollend folgt Melli Rosa zur Gepäckausgabe, wo auch schon Rosas Eltern mit den Koffern warten. Dann geht es zum Hotel. Es ist eine großzügige Clubanlage mit einem riesigen Pool, Tennis- und Reitplätzen, Showbühne, Wasserskisteg und Bootsverleih.
Die meisten Gäste werden in Bungalows untergebracht und so auch Melli, Rosa und ihre Eltern.
“Wow, ist das toll!”, schwärmt Melli und lässt sich auf das riesige Bett fallen.
Rosa schaut sich um, wirft einen kurzen Blick ins Bad und stößt einen Überraschungsschrei aus.
“Geil, Melli! Ein Whirlpool!”
“Waas? Der Hammer!”
Die beiden machen sich ans Auspacken.
“Soo, alles eingeräumt. Lass uns mal die Umgebung checken.”
Melli nimmt Rosas Hand und zieht sie mit sich aus dem Zimmer. Im Hauptgebäude machen sie sich auf die Suche nach dem Fitnessraum. In der Lobby quietscht Melli plötzlich los wie ein abgestochenes Schwein.
“Guck, guck, Rosa, da ist Tom! Und Gustav! Und Georg! Schnell, komm schon.”
Und schon sprintet Melli los.
“Alles klar, ich warte dann hier.”
Etwas verwirrt dreht sich Rosa um und wumm! knallt mit jemandem zusammen.
“Aua!... ‘tschuldigung.”, nuschelt Rosa und rappelt sich auf. Ihr Blick wandert nach oben und bleibt an den Augen ihres Gegenübers hängen.
Wahnsinn!, denkt Rosa. Schnell erfasst sie den Rest des Jungen der vor ihr steht. Er ist groß, schlank, trägt dunkle Klamotten.
Und das bei der Hitze., schießt es Rosa durch den Kopf. Seine schwarzen Haare hat er hochgegelt, bis auf eine breite Strähne, die im übers linke Auge fällt.
Rosas Blick fällt wieder auf die braunen Augen des Jungen, der sie überrascht anstarrt.
Bill schaut das Mädchen an, das gerade in ihn hineingelaufen ist. Er hatte sie zwar gesehen, wollte aber eigentlich nur den anderen hinterher und hatte deshalb nicht weiter auf sie geachtet. Doch jetzt mustert er sie genauer:
Sie ist zierlich, dünn, trägt Shorts und ein Top. Die Füße stecken in gelben FlipFlops und um ihren Hals hängt ein dreieckiger Anhänger. Er schaut ihr ins Gesicht. Hübsch, vor allem diese riesigen grünbraunen Augen. Und dann die Haare. Sie sind pink. Bill muss grinsen. Das Mädchen lächelt scheu zurück.
“Ähm, schon okay.”, sagt er. “Ich hab auch nicht aufgepasst.”
“Nein, nein, es war meine Schuld. Ich hab nur nach meiner Freundin geguckt. Sie verfolgt grad irgendwelche Typen und ich hab überhaupt nich drauf geachtet ob jemand kommt.”
“Hey, ist in Ordnung.”
Schweigen.
“Hast du Lust auf ne Cola?”, fragt Bill.
“Ja, klar gern.”
Auf dem Weg zur Poolbar, mustert Rosa den Jungen aus den Augenwinkeln. Er ist einfach... Wow!!! So was ist ihr noch nie passiert. Noch nie hat sie sich auf den ersten Blick in jemand verknallt. Sie kennt ihn doch gar nicht. Aber das kann man ja ändern...
“Und wie heißt du?”, fragt sie.
“Bill, und du?” Sie setzen sich und bestellen jeweils eine Cola.
“Rosa.”
Bill fängt an zu lachen.
“Was?”
“Rosa? Wie deine Haare?”
“Wie meine Haa-... Oh ja! Ich fands lustig sie pink zu färben. Meine Mum hat zwar nen halben Herzinfarkt bekommen, aber letztendlich kann sie eh nix gegen machen.”
“Ja, ja die lieben Eltern. Bist du mit deinen hier? Oder nein, du hast ja von deiner Freundin gesprochen...”
“Ja, aber meine Eltern sind trotzdem mit. Hoffentlich das letzte mal.”
“Wie alt bist du denn?”
“16. Und du?”
“17, aber ich werd nach den Ferien 18.”
“Cool, machst du schon Führerschein?”
“Hmm, nein ich hab nicht soviel Zeit. Das wird wohl noch etwas dauern. Aber ich hab sozusagen meinen persönlichen Chauffeur.” Er grinst.
“So?”
“Ja, mein Freund Georg hat schon länger seinen Lappen und darf uns deshalb immer rumkutschieren.”
“Na dann, wenn er’s macht.”
“Ja, mein Bruder nervt ihn zwar immer extremst wenn er uns irgendwo hinfährt, aber er nimmt’s mit Humor.”
Während des Gesprächs hat Rosa Bill beobachtet. Beim Lachen ist ihr etwas aufgefallen.
“Sag mal, hast du ein Zungenpiercing?”
“Ähm, ja.” Er streckt ihr die Zunge raus.
Was für ein Hammertyp!, denkt Rosa. Sie steht total auf Piercings und fand schon Bills Augenbrauenpiercing toll, aber ein Zungenpiercing ist noch viel geiler.
Die beiden trinken ihre Cola aus.
“Hmm, ich denk ich muss mal nach meiner Freundin sehen. Wer weiß, was sie inzwischen alles angestellt hat.”, sagt Rosa und steht auf. “Aber... Wollen wir uns vielleicht später noch mal treffen?”
“Klar. Vielleicht am Strand? Um halb vier?”
“Okay, dann bis später.”
Rosa macht sich auf den Weg. Tausend Schmetterlinge flattern in ihrem Bauch und sie muss sich beherrschen keinen Luftsprung zu machen.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Kim - 19.01.2006, 13:00
hey, das was ich bisher gelesen habe fand ich vom Inhalt her ganz schön :)
Du bringst die einzelnen Personen jetzt schon deutlich rüber, wobei man TH ja schon kennt ^^ <- aber wie sie bisher verkörpert wurden fand ich ganz toll ^^
Teilweise sind da ehct nevrige Rechtschreibfehler drin, die den Schreibstil verhunzen. Wenn du da etwa smehr drauf achten würdest wäre das schön, lässt sich dann besser lesen :)
LG Kim
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
asuka - 19.01.2006, 14:19
Hei, ich finde die ff bis jetzt echt klasse.
Ich bin schon richtig auf den nächsten Teil gespannt.
Schreib bitte ganz schnell weiter. :D
glg asuka
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 19.01.2006, 14:26
wow! das is echt geil
mach ma büdde weider
Lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 19.01.2006, 19:01
Okay, diesmal hab ich mir den Teil zweimal durchgelesen und hoffe es sind keine Fehler mehr drin... :)
“Bill, wo zum Teufel hast du gesteckt? Du wirst es nicht glauben, aber selbst im Urlaub wird man von Fans verfolgt. Die Kleine war ja ganz süß, aber trotzdem. Vielleicht hätten wir woanders hinfahren sollen.”
Tom und Bill sind in ihrem Zimmer. Beim Reden geht Tom auf und ab, während Bill auf seinem Bett sitzt und Löcher in die Luft starrt.
“Hey, hörst du mir überhaupt zu? Haaalloo?”
Tom wedelt mit der Hand vor Bill's Nase herum.
“Was ist denn?”, fragt Bill geistesabwesend.
“Bill Kaulitz, spuck’s aus! Was beschäftigt dich so, dass du nicht mal mehr deinem Lieblingsbruder zuhörst?”
“Ich hab ein Mädchen getroffen.”
“Na und? Ich auch. Mensch, wir treffen täglich ein Dutzend Mädchen.”
“Sie ist kein Fan. Ich glaub , sie weiß gar nicht, wer ich bin...”
“Schön für dich.”
“Ich weiß nicht... Irgendwie hat sie was. So eine Art, die voll anziehend ist. Weißt du, was ich meine?”
“Oh, oh, sag nicht du bist dabei dich zu verlieben? Mann Bill, lass da mal lieber die Finger von. Wir sind nur drei Wochen hier und dann siehst du sie vielleicht nie wieder. Wahrscheinlich wohnt sie noch nicht mal in Deutschland, wenn sie dich nicht erkannt hat.”
“Scheiße, Tom, das weiß ich doch alles, aber du kannst das eh nicht nachvollziehen. Wann warst du schon mal verliebt? Für dich sind Mädchen nur Mittel zum Zweck.”
“Na und? So bin ich halt. Keine Gefühle, kein Ärger.”
“Ja, so bist DU, aber ich nicht. Ich scheiß auf die ganzen Groupies. Was bringt mir das?”
“Spaß?”
“Ach komm, hör auf. Und von wegen keine Gefühle, kein Ärger. War es nicht erst letzte Woche, wo in der Zeitung stand, du hättest diese Mädchen geschwängert? Tom, das ist ja wohl auch nicht das Wahre.”
“Vielleicht nicht, aber hier geht’s ja auch nicht um mich. Wir sprachen von dir. Also, wer ist dieses Mädchen?”
“Sie heißt Rosa. Wir treffen uns später am Strand. Komm mit und sieh sie dir selbst an, dann weißt du was ich mein.”
Leicht säuerlich steht Bill auf und verlässt das Zimmer. Verständnislos sieht Tom ihm nach.
“Zicke.”
“Oh Mann Rosa, es war so cool! Die Jungs waren voll nett. Sie wohnen auch hier im Hotel und das heißt, ich werd sie noch öfter sehen und...”
Genervt verdreht Rosa die Augen und steckt sich die Ohrstöpsel ihres MP3-Players in die Ohren. Sie will es nicht mehr hören. Tokio Hotel hier, Tokio Hotel da. Die Jungs sind ja sooo süß! Na und? Wen interessiert's? Es gibt wichtigeres. Zum Beispiel das Treffen nachher mit Bill.
Rosa nimmt einen Stöpsel aus dem Ohr.
“Ich hab jemanden kennengelernt.”, unterbricht sie Melli’s Redeschwall.
“Wie bitte? Wann? Wo?”
Sofort sind Tokio Hotel vergessen. Na bitte, geht doch.
“Also...”
Rosa berichtet von ihrem Treffen mit Bill. Melli hört ihr gespannt zu und wird auf einmal stutzig.
“Wart mal kurz. Wie heißt er hast du gesagt?”
“Bill.”
“Rosa, weißt du was ich glaube?”
“Was?”
“Sag noch mal, wie er aussieht.”
Rosa beschriebt Melli Bill.
“Oh Süße, ich glaub’s nicht, aber es kann gar nicht anders sein. Weißt du, ich hab doch vorhin die Jungs von Tokio Hotel getroffen, aber einer fehlte und zwar...”
“Bitt Melli! Hör auf mit deinem Gequatsche über diese Band. Ich kann’s nicht mehr hören!”
“Aber...”
“Nix aber. Um halb vier treff ich mich mit Bill. Wenn du eine Freundin bist, hörst du auf von diesen ach-so-tollen Superstars zu schwärmen und hilfst mir lieber bei der Entscheidung, welchen Bikini ich anziehen soll.”
“Aber...also gut. Zeig her die Teile.”
Resigniert gibt Melli auf.
“Na also, so ist’s schon besser.”, sagt Rosa zufrieden.
“Wart’s ab...”, murmelt Melli unhörbar...
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 19.01.2006, 19:26
hehe das is ja GEIL! *löl*
mach büdde ganz schnell weiter
Lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 20.01.2006, 15:43
mach weiiiiiiiiiittttttteeeeeeeeer am besten sofort :D
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Aureliebabe - 20.01.2006, 20:36
gute ff mach ma brav weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 21.01.2006, 18:15
Biddeschöön, ein neuer Teil. Ist allerdings nicht so lang und nicht so gut...bin grad in einem kreativen Loch, aber ich hoffe der nächste wird dann wieder besser... :wink:
Fünf Minuten vor halb vier. Tom klopft an die Tür von Georgs und Gustavs Bungalow.
„Seid ihr fertig?“, fragt er als sich die Tür öffnet.
Gustav blinzelt ihn verschlafen an.
„Was’n, schon so spät?“
„Ey, ihr Schnarchnasen, macht mal hinne. Ihr wolltet die Kleine doch auch sehen und wir möchten sie doch nicht warten lassen.“
„Kein Stress bitte. Wir sind so gut wie fertig. Georg, kommst du?“
„Bin schon da.“
„Wow, neue Sonnenbrille? Is ja ma richtig schick. Kennt man gar nicht von dir.“, lästert Tom.
„Nur kein Neid.“
Tom schneidet Georg eine Grimasse.
„Na dann los, du Hektiker.“
Gustav schließt die Tür hinter ihnen ab.
„Und wo steckt Bill? Ist doch seine Bekanntschaft, oder nicht.“
„Hier bin ich.“, ertönt es von hinten.
„Wo warst du?“
„Auf Toilette.“
„So?“
Die anderen grinsen sich an. Bill zuckt mit den Schultern.
„Kommt schon, in einer Minute ist es halb. Ich will sie nicht warten lassen.“
„Er will sie nicht warten lassen…“, echoen die anderen.
„Blödfische!“
„Was bist du so schweigsam, Melli? Du schnatterst doch sonst ununterbrochen.“
Rosa schaut ihre Freundin prüfend an. Die beiden sitzen auf einem kleinen Mäuerchen am Strand.
„Ach, ich hab nur grad an was gedacht.“
„An was?“
„Nix wichtiges.“
„Hmm, ehrlich nicht? Vielleicht…oh, da kommt er.“
„Bill?“
„Ja, da vorn. Er hat anscheinend auch Verstärkung mitgebracht.“
„Tatsächlich.“ Melli beißt sich auf die Lippe.
„Rosa, ich muss dir noch was sagen…“
„Kann das nicht bis nachher warten?“
Rosa springt von der Mauer. Sie strahlt Bill entgegen. Die Schmetterlinge in ihrem Bauch schlagen Purzelbäume.
„Hallo Rosa.“
„Hi…Bill.“
Sie schauen sich in die Augen. Auf einmal drängt sich ein Junge mit Dreadlocks in Rosas Blickfeld. Er streckt ihr die Hand entgegen.
„Hey, ich bin Tom. Bills Bruder. Geile Haarfarbe.“
„Ähm, danke.“, stammelt Rosa.
„Ja und das sind Georg und Gustav.“
Tom deutet auf die beiden und Rosa gibt auch ihnen die Hand.
„Hmm, ja,… das ist Melli, meine Freundin.“
„Hallo.“, sagt Bill mit einem flüchtigen Blick auf Melli, bevor seine Augen wieder die von Rosa suchen.
„Ach nee, wir kennen uns doch.“, sagt Tom. „Du bist doch das Mädel von vorhin.“
Rosa wendet ihren Blick erstaunt von Bill ab und schaut Melli an.
„Wie denn? Haste ja gar nicht erzählt. Du hast ja die ganze Zeit nur von deinem Treffen mit Tokio Hotel geplappert…“
Mit einem Mal dämmert es Rosa. Ungläubig starrt sie Tom, Gustav und Georg an. Dann Melli. Und Bill.
„Das heißt…du…und sie…“, stottert sie.
„Ich wollte dir das doch die ganze Zeit sagen, aber du hast mich ja nicht ausreden lassen.“, sagt Melli.
„Ich glaub es nicht. IHR seid Tokio Hotel?“
Rosa schaut von einem zum anderen.
„Tja, das sind wir wohl.“, sagt Bill.
„Puh, das…das muss ich erstmal verdauen…Ich hab mir den ganzen Flug über anhören müssen, wie toll ihr seid und hab deshalb schon so was wie ne Antipathie gegen euch entwickelt. Und jetzt…steht ihr hier vor mir und…“,
„…und wir sind gar nicht mal so ätzend wie du dachtest.“, beendet Bill Rosas Erklärungsversuch.
„Ja, kann man so sagen…“
„Na dann ist ja alles in Butter und wir können uns dem gemütlichen Teil des Nachmittags zuwenden.“
Tom klopft seinem Bruder kameradschaftlich auf die Schultern und zwinkert ihm zu.
„Wer kommt mit schwimmen?“
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 21.01.2006, 18:42
mach mal weiter hier xDD
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 21.01.2006, 20:11
die geschichte ist echt cool. also zumindestens die teile die du bis jetzt gepostet hast ^^.
also schreib weiter :)
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 21.01.2006, 20:32
hehe das is coool *kicher*
mach büdde schnell weiter
lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
BlingBlingPerle - 21.01.2006, 22:26
ich! -meld-
schwimmen..hach toll^^
rofl mach bitte weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 23.01.2006, 20:38
oki, hier ein neuer Mini-Teil...meine Schwester muss leider was für die Schule amchen und beansprucht den PC für sich...das nächste mal schreib ich auf alle Fälle mehr...
“Guck dir nur die beiden an. Die scheinen ja nen Narren aneinander gefressen zu haben.”
Rosa und Bill sitzen im warmen Sand und schauen den anderen beim Schwimmen und Rumalbern zu. Rosa deutet auf Tom und Melli. Die beiden lachen und tollen im Wasser herum und können dabei die Finger nicht voneinander lassen.
“Hmm, sieht so aus.”, murmelt Bill und runzelt die Stirn.
Tom ist zwar sein Bruder, aber trotzdem versteht er ihn nich immer. Das ist wieder das Thema von vorhin. Wenn Tom ein Mädchen gefällt, nimmt er es sich einfach. Hat mit ihr seinen Spaß, aber lässt sich nicht weiter drauf ein. Bill weiß immer nicht so genau, was er davon halten soll.
Einerseits denkt er sich manchmal es wäre vielleicht wirklich einfacher so zu sein wie sein Bruder, aber andererseits findet es Bill schon ziemlich schlampig und auch ziemlich unfair den Mädchen gegenüber.
“Keine Sorge, Melli weiß, was sie tut. Sie wirkt zwar etwas naiv, aber Tom könnte sie zu nichts bringen, was sie nicht selber wollte.”
Überrascht schaut Bill Rosa an. Kann sie Gedanken lesen? Sie lächelt. Ihr einer Eckzahn steht ein bisschen schief. Irgendwie niedlich, denkt Bill.
Hör auf damit, ruft er sich sofort darauf zur Vernunft. Tom hat recht. Sie sind nur drei Wochen hier und es bringt einfach nichts sich zu verlieben, wenn es keine Zukunft hat.
Rosa sieht Bill von der Seite an. Sie fühlt sich gut hier neben ihm. Vorsichtig berührt sie seinen Arm mit den Fingerspitzen. Er lächelt sie leicht an.
Rosa holt tief Luft. Nimmt all ihren Mut zusammen und beugt sich vor um Bill zu küssen. Sie aknn ihn riechen, gleich werden sich ihre Lippen treffen...
“Ähm, wollen wir auch ins Wasser?”
Bill springt plötzlich auf. Rosa öffnet die Augen. Was soll das denn?
“Hmm, okay.”
Auf dem Weg zum Wasser starrt Rosaverständnislos auf Bills Rücken. Hatte sie sich so sehr getäuscht? Sie hatte gedacht, Bill hätte ebenfalls Gefühle für sie. Oder war es einfach zu voreilig gewesen Bill küssen zu wollen? Sie kannten sich ja erst ein paar Stunden. Aber trotzdem... Da war doch etwas zwischen ihnen gewesen. Sie hatte es doch gespürt, diese ... Magie.
Und jetzt? Macht der Kerl einfach nen Rückzieher.
“Bill?”
“Ja?” Er dreht sich um.
“Ach nichts.” Sie kann ihn einfach nicht drauf ansprechen. Es ist ja schon irgendwie ziemlich peinlich.
Zum Abendessen treffen sich die sechs wieder.
Wie selbstverständlich legt Tom den Arm um Melli. Leicht neidisch schaut Rosa den beiden nach als sie zum Buffet gehen. Ihr Blick fällt auf Bill, der gerade in eine Diskussion mit Gustav vertieft ist. Irgendwas über einen Beat in irgendeinem Stück.
“Keine Sorge, Bill ist immer etwas schüchtern am Anfang.”, sagt Georg leise und setzt sich neben Rosa.
“Er will dich wahrscheinlich erst besser kennen lernen.”
“Wie will er mich denn kennen lernen, wenn er nicht mit mir spricht? Weißt du...”
Rosa überlegt kurz, ob sie es Georg sagen soll, aber irgendwie braucht sie jemand zum reden und Melli ist schließlich grad beschäftigt.
“Ich dachte es sei etwas besonderes zwischen uns, aber als ich vorhin versucht hab ihn zu küssen, wollte er urplötzlich schwimmen gehen.”
Georg lächelt sie an. Rosa ist erleichtert. Anscheinend findet er das nicht lächerlich.
“Lass ihm Zeit.”
“Hmpf..”
“Hey wollt ihr euch nichts zu Essen holen?” Plötzlich steht Tom vor ihnen.
“Oder bist du etwa auf Diät, Georg? Haste doch gar nicht nötig. Ich mag dich so wie du bist.”
“Oh Mann...” Georg verdreht die Augen und steht auf.
“Auch was zu essen?”, fragt er Rosa.
Sie nickt und folgt ihm.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 23.01.2006, 20:42
super teil!!!!!
mach bitte ganz schnell weiter!!!
Lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 23.01.2006, 21:17
sommer sonne strand und meer mit tokio hotel einfach nur geil!! mach schnell weiter!!!lg chrissy
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 26.01.2006, 17:45
Missmutig stapft Bill hinter den anderen her. Er ist sauer. Rosa hat sich während des gesamten Abendessens nur mit Georg unterhalten. Und auch jetzt gehen die beiden nebeneinander, lachen und reden.
“Bill ich geh noch mit zu Melli. Wir treffen uns dann in einer Stunde, ja?” Tom dreht sich um.
“Alles klar?”
“Ja wieso?” Bill versucht gleichgültig zu klingen.
Tom bleibt stehen und wartet bis Bill zu ihm aufgeschlossen hat.
“Mir machst du eh nix vor, kleiner Bruder.”
“Ach lass mich in Ruhe!”
“Wie du willst...” Und schon ist Tom wieder bei Melli.
Bill seufzt. So ein Scheiß. Vorhin dachte er noch, es wäre besser Abstand zu Rosa zu halten, aber wenn er sie jetzt so mit Georg sieht, könnte er schreien. Er könnte sich in den Arsch beißen, dass er sie am Strand so hat abblitzen lassen. Jetzt ist sie bestimmt beleidigt oder gekränkt oder beides. Wahrscheinlich will sie ihn ärgern und ignoriert ihn deshalb. Und macht sich an Georg ran, um ihn eifersüchtig zu machen.
“Na, das ist dir ja gelungen.”, murmelt Bill leise.
“Hey, Bill, was schleichst du da hinten rum?”, ruft Gustav.
Bill antwortet nicht. Er starrt Georg und Rosa an, die gemeinsam in Georgs und Gustavs Bungalow verschwinden. Das kann doch wohl nicht wahr sein.
“Und? Was machst du jetzt noch die Stunde?”
“Ach Gustav, lass mich doch einfach in Frieden!”, giftet Bill seinen Freund an.
“Schon gut. ‘tschuldigung, dass ich dich überhaupt angesprochen hab.”
Brummelnd verschwindet auch Gustav im Bungalow. Bill steht alleine da. Toll! Und jetzt?
“Bill sah ganz schön sauer aus, oder?”, fragt Rosa Georg und setzt sich in einen Sessel.
“Ja, ich glaub auch. Aber kein Wunder. Du hast ihn während dem Essen kontinuierlich ignoriert.”, antwortet er.
“Ja, stell das bloß wieder richtig sonst können wir uns den Rest des Abends Bills Sauertopfmine reinziehn. Er hat mich eben schon ohne Grund voll angezickt.”
Gustav fläzt sich auf sein Bett und schaltet den Fernseher an.
“Gibt’s hier MTV oder so was?”, fragt Rosa.
Gustav zappt durch die Programme bis er MTV gefunden hat.
“So Leute und jetzt mal wieder ein etwas älteres Lied. Der Song, der die vier Jungs aus dem schönen Magdeburg bekannt gemacht hat. Hier ist für euch Durch den Monsun von Tokio Hotel.”
Die Moderatorin grinst noch einmal, dann beginnt der Clip.
“ Das Fenster öffnet sich nicht mehr, hier drin ist es voll von dir und leer...”
“Ha, wie geil. Bills Stimme.” Rosa ist fasziniert.
Gespannt starrt sie auf den Fernseher. Als das Video zu Ende ist, grinst sie Georg an.
“Sexy Wet-Look!”
“Ja, ja die alten Zeiten...”
“Wie hat das eigentlich angefangen mit euch? Wie habt ihr nen Plattenvertrag bekommen?”
“Jaaa...das war soo...” Georg erzählt ihr die Geschichte von den Anfängen von Tokio Hotel und dem plötzlichen Erfolg mit Durch den Monsun.
Bald ist eine Stunde rum und die drei machen sich auf zum Treffpunkt, wo sie sich mit den anderen verabredet haben.
Tom und Melli sind schon da. Warten. Knutschen.
“Na, da ham sich ja zwei gefunden.”, sagt Georg. “Hey, ihr zwei Turteltäubchen, wo habt ihr denn Billy Boy gelassen?”
“Er will nicht mitkommen.”, antwortet Tom zwischen zwei Küssen.
“Wie er will nicht mit? Was soll das denn? Unser erster Abend hier und er will beleidigte Leberwurst spielen.? Das gibt’s echt nicht!”
“Ich geh zu ihm.”, sagt Rosa. Sie weiß, dass Bill wegen IHR nicht mitkommen will.
“Sollen wir auf euch warten?”
“Hmm, nee geht ruhig schon mal vor. Wir finden euch schon.”
“Na gut.”
Rosa sieht den anderen nach, wie sie in Richtung Disko-Meile verschwinden und macht sich dann auf den Weg zu Bills Bungalow.
Klopf! Klopf!
Bill öffnet die Tür. Erstaunt sieht er Rosa an.
“Hi.”, sagt sie.
“Hi.”
“Kann ich reinkommen?”
“Bitte.”
Bill tritt zur Seite. Rosa geht rein und setzt sich auf Bills Bett. Er setzt sich ihr gegenüber auf das andere Bett.
“Es tut mir leid.”, sagen auf einmal beide, wie aus einem Mund. Sie lächeln sich an.
“Du zuerst.”, sagt Bill.
“Hmm, ja, also es tut mir leid, dass ich dich beim Essen einfach nicht beachtet hab. Das war albern und blöd, aber ich war irgendwie... hmm, eingeschnappt, wegen der Sache am Strand.”
“Schon okay. Erst war ich ja ziemlich sauer auf dich, aber dann hab ich auch mal nachgedacht. Es tut mir leid, dass ich dich so vor den Kopf gestoßen hab. Weißt du, ich dachte einfach es wäre besser, wenn wir uns nicht so nah kommen, weil wir doch nur drei Wochen hier sind und so.”
“Du dachtest es? Und jetzt?”
“Joa, wie gesagt, ich hab nachgedacht und... ich find dich echt nett und so...”
Verlegen schaut Bill sie an. Ihm fehlen die Worte. Rosa lächelt.
“Dann fangen wir doch noch mal von vorne an.”
Sie steht auf und setzt sich neben Bill. Sie ist aufgeregt...froh. Sie hat sich also doch nicht getäuscht. Behutsam streicht sie über Bills Hand. Er nimmt ihre in die seine. Seine andere Hand streicht zärtlich über ihre Wange. Langsam beugt er sich vor.
Rosa schließt die Augen. Sie kann ihn riechen. Will ihn schmecken.
Ihre Lippen berühren seine. Ein zarter Kuss. Dann noch einer. Ein etwas längerer. Dann öffnet sie ihre Lippen. Ihre Zungen berühren sich.
Rosa drängt sich näher an Bill.
Als sie sich wieder voneinander lösen, schauen sie sich tief in die Augen. Rosa ist total glücklich. Sie weiß, dass sie so wie für Bill noch für keinen anderen gefühlt hat. Sie kann es sich nicht erklären, aber gleich als sie Bill das erste mal in die Augen gesehen hatte, wusste sie es.
“Kommst du jetzt doch mit feiern?”, fragt sie und schaut ihn mit großen Kulleraugen an.
“Hmm, ich weiß nicht.”, sagt Bill grinsend.
Rosa gibt ihm einen Kuss.
“Jetzt?”
“Joa, ich denke da kann ich mit mir reden lassen...”
Lachend und eng umschlungen verlassen die zwei das Hotelgelände und machen sich auf die Suche nach den anderen.
Schon nach kurzer Zeit haben sie sie gefunden.
“Na Bill bist ja doch noch gekommen.”, begrüßt Gustav Bill.
“Ja, ja, was Mädels alles so bewirken können. Die haben Überredungskünste, das glaubst du nicht.” Tom zwinkert Rosa zu.
“Also Leute, dann lasst uns mal anstoßen.”
Melli und Georg kommen mit sechs Cocktails. Jeder nimmt sich einen.
“Auf einen unvergesslichen Urlaub.”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 26.01.2006, 18:42
boah geilo weiter bitte =) DITO
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 26.01.2006, 21:39
ohhhhhh das is voll schööön *gg*
mach ganz schnell weiter!
Lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 27.01.2006, 16:12
Melli und Rosa kommen erst um halb fünf morgens ins Bett. Beide sind hundemüde, aber viel zu aufgedreht um schon zu schlafen.
“Und wie ist es so einen Jungen mit Zungenpiercing zu küssen?”, fragt Melli Rosa neugierig.
“Hmm, schööön...”, grinst sie.
“Ha, tolle Antwort. Sag mal, glaubst du, Tom und Bill küssen gleich? Wo sie doch Zwillinge sind, meine ich.”
“Auf was für Ideen du kommst. Hab ich noch nie drüber nachgedacht, aber könnte sein. Oder auch nicht. Sie sind zwar Zwillinge, aber schon ziemlich verschieden. Also nicht nur vom Äußeren. Ich find sie haben auch ganz schön unterschiedliche Charaktere.”
“Da hast du recht.”
Sie verfallen ins Schweigen. Melli geht Zähneputzen und Rosa zieht sich ihr Sleep-Shirt an. Es ist lila mit einem großen Snoopy im Pyjama vorne drauf. Sie hatte das Shirt zum 12. Geburtstag bekommen und damals reichte es ihr bis zu den Knien. Rosa schaut in den Spiegel. Heute bedeckt es nur noch knapp ihren Hintern.
Melli kommt aus dem Bad wieder mit ihrer Haarbürste in der Hand. Sie ist ziemlich stolz auf ihre fast po-langen naturblonden Haare. Sie macht es sich auf ihrem Bett bequem und beginnt ihre Haare mit langsamen Bürstenstrichen zu kämmen.
“Du hast dich wirklich in Bill verliebt, oder?”, fragt sie Rosa.
“Ja, hab ich. Direkt als ich ihn das erste mal gesehen habe... Und wie steht’s mit dir? Bist du in Tom verliebt?”
“Puh, schwere Frage. Klar, ich steh total auf ihn, aber so richtig verliebt bin ich glaub ich nicht. Wäre auch nicht so gut, denke ich. Tom ist voll der Draufgänger, der nur seinen Spaß will. Für ihn ist das ganze auch nicht so ernst und das ist auch ganz gut so.”
“Findest du?”
“Ja. Schau mal, er gehört zu dieser wirklich berühmten Band. Das hat keine Zukunft. Sobald wie wieder zu Hause sind, wird alles wieder so wie vorher. Er ist wieder der Popstar, der von zig Groupies umschwärmt wird und ich bin einfach Melanie, die sich, wenn überhaupt, eh nur in die falschen Typen verguckt.”
“Ach Süße, du findest auch noch den Richtigen.”
“Na ja in nächster Zeit wohl nicht. Ich hab mir vorgenommen mich nicht mehr von meinen Gefühlen überrollen zu lassen. Keine Gefühle, kein Ärger.”
Rosa sieht ihre Freundin prüfend an. Meint sie das wirklich ernst?
“Und deshalb tust du mir auch irgendwie Leid, Rosa.”
“Ich? Wieso das denn?”
“Na, Bill gehört auch zu Tokio Hotel. Und du wohnst noch nicht mal in Deutschland. Was meinst, wie das mit euch weitergehen soll, nach dem Urlaub?”
Rosa antwortet nicht, wird aber nachdenklich. Darüber hatte sie sich noch gar keine Gedanken gemacht.
Es würde wirklich schwer werden mit Bill eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Nicht nur, weil sie nicht im selben Land wohnten, sondern gerade auch wegen seiner Berühmtheit.
“Ach, ich will da gar nicht dran denken. Ich genieße es jetzt so wie es ist und alles weitere ergibt sich schon.”
“Na gut. Uuuah, bin ich müde. Wollen wir schlafen?” Melli gähnt mit weit aufgerissenem Mund.
“Ja, bin ich auch für.”
“Gute Nacht, Sweetie.”
“Schlaf gut.”
Rosa kuschelt sich in ihr Bett und knipst das Licht aus. Kurze Zeit später hört man nur noch das gleichmäßige Atmen der beiden Mädchen.
Am nächsten Tag so um die Mittagszeit wird Rosa plötzlich von lautem Klopfen aufgeweckt.
Verschlafen tapert sie zur Tür. Draußen stehen Bill und Tom.
“Na ihr Schlafmützen?”, begrüßt Tom sie und drängelt sich an ihr vorbei ins Schlafzimmer.
“ ‘Morgen Süße.”, sagt Bill und gibt Rosa einen Kuss.
“Wie spät ist es?”, fragt sie und unterdrückt ein Gähnen.
“Halb eins.”
“Oh, das ist viel zu früh.”
“Quatsch! Wir wollen doch was von unserem Urlaub haben.”
“Ja, aber doch nicht um diese Uhrzeit!”
“Jetzt stell dich nicht so an. Mach dich fertig und dann unternehmen wir was...”
“Na gut.”
Rosa geht zurück ins Schlafzimmer. Bill folgt ihr. Tom hat inzwischen die Vorhänge aufgerissen und sitzt nun neben Melli auf dem Bett und versucht sie zum Aufstehen zu bewegen.
“Rosa, was hast du dir dabei gedacht diese Frühaufsteher hier reinzulassen? Das kannst du mir echt nicht antun!”
“Tut mir leid, ich war auch völlig überrascht.”
“Ja, ja, is klar.”
Murrend quält sich Melli in eine sitzende Position.
“Ja Süße, so ist’s gut. Und jetzt ein Bein nach dem anderen aus dem Bett schwingen und rein in deine Badesachen.”
Mit finsterem Blick starrt Melli Tom an. Der grinst nur und küsst sie auf die Nasenspitze.
Wenn man die beiden so sieht, kann man sich gar nicht vorstellen, dass für sie alles nur Spaß sein soll, denkt sich Rosa.
“Was habt ihr denn mit uns vor?”, fragt sie Bill.
“Tja, wir haben uns gedacht, wir fahren mit euch ein bisschen Wasserski und gehen anschließend surfen.”
“So viel körperliche Anstrengung?” Melli schaut die Zwillinge entsetzt an.
Tom und Bill lachen.
“Du schaffst das schon.”, sagt Tom und steht auf.
“Also, wir gehen jetzt rüber zu Gustav und Georg, wecken auch die beiden und in einer halben Stunde treffen wir uns dann am Steg, okay?”
“Von mir aus.” Langsam steht Melli auf.
“Also bis gleich.”
Bill und Tom verschwinden aus dem Zimmer.
Rosa sieht Melli an.
“Halbe Stunde? Das heißt wir können noch gut zwanzig Minuten schlafen.”
Grinsend steigen die zwei wieder in ihre Betten.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 27.01.2006, 16:46
Hihi...körperliche betätigung...lool
is voLL geiL...mach schneLL weiTer!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 27.01.2006, 17:40
weiter bitte DITOOOOOOOOOOOO
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 28.01.2006, 01:38
hehe das is echt gut *lol*
mach schnell weiter bitte
Lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
ToKioLaYdeH - 28.01.2006, 12:36
looooosssss weittaaa^^
is echt voll gut =D
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
gustav-fan-kathi - 29.01.2006, 18:37
die is echt super
hoffentlich gehts bald weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 30.01.2006, 20:02
So, hier ist ein klitzkleiner neuer Teil...mal sehen, ob ich morgen mehr schreibe...bin heut so müde..*gähn*
:wink:
Nach dem Wasserskifahren sind die Mädchen ziemlich kaputt. Das war anstrengender als sie gedacht hatten. Gustav, Georg und Bill machen sich immer noch über Tom lustig, der einen ziemlichen Bauchklatscher hingelegt hat.
"Lacht ihr ruhig. Beim Surfen mach ich euch platt!"
Rosa knurrt der Magen.
“Hey Leute, wie sieht’s aus mit Essen?”
“Ja wär ich auch. Wir haben seit dem Abendessen nichts mehr gegessen.”, fügt Melli hinzu.
“Ihr habt ja auch bis mittags in den Federn gelegen, ihr Faulis.”,neckt sie Tom.
“Wir brauchen halt unseren Schlaf. Nicht jeder kann um halb fünf ins Bett gehen und um acht wieder aufstehen.”
“Tja, Übung macht den Meister. Auf Tour bekommst du auch oft nicht viel mehr Schlaf.”
“Okay, können wir uns jetzt wieder dem Essen zuwenden? Ich kipp gleich aus den Latschen.”, mault Rosa.
Die sechs machen sich auf den Weg zum Hotelrestaurant. Dort treffen sie Rosas Mutter.
“Hi Mum.”
“Hey Darling. Daddy geht’s nicht so gut, ich wollt ihm nur einen Happen zu Essen holen.”
“Oh, was hat er denn?”
“Ach nichts Schlimmes, aber du kennst doch deinen Vater. Er macht aus jeder Mücke nen Elefanten.”
“Stimmt. Hier Mum, das ist Bill.”
“Hallo.”
Rosas Mutter gibt Bill die Hand. Irgendwie kommt er ihr bekannt vor. Als Rosa und Bill sich zum Gehen abwenden, zuckt sie plötzlich zusammen. Nein! Das kann nicht sein!
“Rosa!”
Rosa dreht sich um.
“Was gibt’s?”
“Wie heißt Bill mit Nachnamen?”
“Kaulitz. Wieso fragst du?”
Rosas Mutter wird blass.
“Alles in Ordnung, Mum?”
“Ja, ja, geht schon. Lass dir das Essen schmecken. Vielleicht kommst nachher mal vorbei?”
“Okay Mum, mach ich vielleicht. Sag Dad gute Besserung.”
Rosa läuft den anderen hinterher. Ihre Mutter sieht ihr nach.
Das kann einfach nicht sein!...
Tut mir leid, dass es nicht so viel und nicht so gut gworden ist...
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 30.01.2006, 20:12
coool mach weiter ich will wissen was die mum zu sagen hat!!!!!!!!!
lg chrissy
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 30.01.2006, 20:19
:shock: was is denn ?
was is denn?
mach schnell weiter!
voll spannend
echt guter teil
mach schnelll weiter
Lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 31.01.2006, 18:59
Am frühen Abend sitzen die sechs auf der Terrasse von Bills und Toms Bungalow. Georg und Melli rauchen eine Zigarette. Gustav macht sich ein Bier auf.
“Melli, du weißt, dass du damit deine Gesundheit gefährdest?”
“Ach komm Rosa, spiel hier nicht den Moralapostel. Ich bin alt genug um zu wissen, was ich tue. Außerdem brauchst du mir keinen Vortrag halten, oder? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.”
Rosa wirft Melli einen scharfen Blick zu.
“Is okay.”, sagt sie gepresst.
Bill sieht sie an. Sie wirkt auf einmal angespannt.
“Alles klar?”, flüstert er ihr zu.
“Ja, alles ok.” Doch sie sieht ihn dabei nicht an.
“Also, was machen wir heute? Gammeln? Feiern?”, fragt Tom in die Runde.
“Ich bin für Gammeln.”, antwortet Gustav.
“Ich wäre eher für Feiern.”, meint Georg.
“Bruderherz?” Tom sieht Bill an.
Der wirft Rosa einen fragenden Blick zu. Sie zuckt mit den Schultern.
“Feiern.”
“Melli?”
“Mir ist es egal.”
“Na gut, also gehen wir weg. Gustav, tut mir leid, aber du bist überstimmt.”
“ja, ja, schon klar.”
“Wollen wir noch mal in den Laden, wo wir gestern zum Schluss waren?
“Ja, gute Idee.”
“Okay Jungs, dann würd ich sagen, gehen wir so in eineinhalb Stunden los und Rosa und ich machen uns schon mal fertig.” Melli steht auf.
“Alles klar. Kommt ihr dann wieder hierher?”
“Machen wir.”
Melli gibt Tom einen Abschiedskuss, dann gehen Rosa und sie zu ihrem Bungalow.
Als sie da sind platzt es aus Rosa heraus: “Was sollte das bitte?”
Überrascht dreht Melli sich um.
“Was meinst du?”
“Na, diese scheiße von wegen ‘wer im Glashaus sitzt...’”
“Hey, reg dich ab. Ich hab doch gar nichts erzählt.”
“Na und? Aber wieso hast du überhaupt damit angefangen?”
“Weil du meintest mir was von ‘ auf seine Gesundheit achten’ zu erzählen. Gerade du? Wie lang ist das jetzt her? Noch nicht mal ein Jahr, oder?”
“Nein.”, antwortet Rosa leise. “10 Monate.”
Mitfühlend sieht Melli ihre Freundin an und nimmt sie in den Arm.
“Och Sweetie, tut mir leid. Ich... Ich wollte nicht...”
“Schon okay. Im Grunde ist es ja meine Schuld.”
“Denk nicht mehr dran. Hilf mir lieber ein richtig heißes Outfit auszusuchen, schließlich will ich nicht, dass Tom sich nach anderen Mädels umsehen muss. Er soll nur Augen für mich haben.”
Widerwillig muss Rosa lachen.
Eineinhalb Stunden später sind die Mädchen fertig. Melli trägt eine weiße, enge Hose und hohe Sandalen. Dazu ein rückenfreies schwarzes Top. Ihre Haare hat sie sich von Rosa hochstecken lassen.
Rosa hat auf Mellis Drängen hin einen schwarzen Minirock angezogen. Außerdem trägt sie ihr pinkes Lieblingstop und große schwarze Kreolen.
“Woohoo!” Tom pfeift anerkennend als er Melli sieht. Sie grinst geschmeichelt.
“Also wollen wir los?”, fragt sie.
“Jep, auf geht’s.”
Sie gehen ins Palace, die größte Diskothek der Insel. Fünf verschiedene Floors, ein Restaurant und ein Spielhalle bieten genug Möglichkeiten für den ganzen Abend.
Melli und Tom wollen unbedingt in die HipHop-Hall. Die anderen folgen ihnen. Drinnen ist noch nicht allzu viel los, deshalb holen sie sich erst mal was zu trinken. Plötzlich quietscht Melli los.
“Wow, das ist das neue Lied von Sean Paul. Komm Rosa, dazu MÜSSEN wir tanzen!”
Sie drückt Tom ihr Glas in die Hand und zerrt Rosa auf die Tanzfläche. Lächelnd sehen die Jungs ihnen nach.
“Ich geh kurz auf Toilette.”, sagt Bill und verschwindet.
Georg beobachtet Rosa. Sie sieht gut aus heute Abend, Nicht, dass sie sonst nicht hübsch wäre.
“Hey Alter, ich wär vorsichtig mit meinen Blicken.”, raunt Gustav ihm zu.
“Was?”
“Du solltest Rosa nicht so angucken, wie du’s grad gemacht hast. Man könnte auf falsche Gedanken kommen.”
“Ach red kein Scheiß!”
Als ob er was von rosa wollen würde. Klar sie ist nett, hübsch, intelligent, witzig, aber... Oder doch? Georg kommt ins grübeln. Eigentlich findet er sie schon ein bisschen mehr als nett... Nein! Er darf gar nicht weiterdenken. Rosa ist mit Bill zusammen. Sie lieben sich. Kein Zweifel. Also brauch er sich nicht weiter den Kopf zerbrechen. Georg nippt an seinem Glas. Es wär überhaupt nicht gut, sich in Rosa zu vergucken. Gedankenverloren starrt er in die Gegend. Auf einmal steht Rosa vor ihm.
“Georg, kommst du mit tanzen?”
“Ähm..ich glaub nicht.”
“Ach komm schon.”
“nee, is nicht meine Musik.”
“Meine auch nicht, aber es ist voll lustig. Jetzt gib dir einen Ruck. Biiiitte!!”
Sie schaut ihn mit ihren riesigen Kulleraugen an. Er kann nicht anders. Muss lachen und nickt schließlich zustimmend.
“Prima.”
Rosa nimmt seine Hand und die beiden gesellen sich zu Tom und Melli auf die Tanzfläche.
Etwas später am Abend sitzen rosa und Bill draußen auf der Strandpromenade auf einer Bank. Rosa war es drinnen zu stickig. Sie wollte ein bisschen frische Luft schnappen.
Schweigend sitzen sie da bis Bill fragt: “Sag mal, was war das eigentlich vorhin, als du so sauer auf Melli warst? Wegen dem Rauchen und was sie dann gesagt hat, du solltest dich nicht so aufspielen...”
Rosa seufzt. Auf einmal ist a wieder dieser angespannte Ausdruck, bemerkt Bill. Er streicht ihr über den Arm.
“Was schlimmes?”
“Hmm, na ja, ich weiß nicht... Schon irgendwie.”
“Willst du drüber reden?”
“Eigentlich nicht, aber du wirst mich eh immer wieder danach fragen.”
“Nicht wenn du nicht willst.”
Rosa schaut aufs Meer. Nach ein paar Minuten fängt sie an zu reden:
“Als ich 14 war, hatte ich ziemlich Probleme in der Schule. Da war diese Mädchenclique, die sich unglücklicherweise mich als Opfer rausgepickt hatten. Ich weiß nicht warum. Wahrscheinlich war ihnen langweilig. Sie haben mich immer ziemlich fertig gemacht im Unterricht. Haben alles, was ich gesagt habe ins Lächerliche gezogen und so was... Irgendwann hab ich mich gar nicht mehr gemeldet, aus Angst vor weiteren Hänseleien wegen meiner Aussprache, da Englisch ja nicht meine Muttersprache ist, oder sonstigem Spott. Eine Zeit lang ging es dann auch und die haben mich in Ruhe gelassen, aber irgendwann fingen sie an mich nach der Schule abzupassen. Meistens wollten sie nur Geld oder irgendwelche Sachen von mir, aber manchmal fingen sie auch an mich zu schlagen. Völlig grundlos. Sie haben mir gedroht, damit ich keinem davon erzähle. Hätte ich wahrscheinlich eh nie gemacht, weil es mir irgendwie peinlich war, dass ich mich so von denen hab fertig machen lassen.
Meine Noten gingen immer mehr in den Keller und meine Eltern haben ganz schön Druck gemacht. Sie wollten, dass ich das Schuljahr schaffe.
Irgendwann hab ich angefangen die Schule zu schwänzen. Ich bin meist nur zur ersten Stunde hingegangen und hab mir dann irgendwelche Beschwerden, Kopf- oder Bauchschmerzen ausgedacht. Die Entschuldigungen hab ich gefälscht, weil ich natürlich nie nach hause gegangen bin. Die meiste zeit bin ich ziellos durch die Gegend gelaufen, bis ich eines Tages im Park einen Typen kennerlernte. Er war ein Punk und hat mich einfach angesprochen. Hat mich gefragt, warum ich hier so alleine sitze und ob er mich auf nen Kaffee einladen darf. Mir war alles so ziemlich egal und deshalb ging ich mit ihm. Er hieß Paul und war zur Abwechslung richtig nett zu mir. Ich erzählte ihm alles von den Mädchen in der Schule und von meinen Eltern. Er war total verständnisvoll, hat mich gefragt, ob ich ihn am nächsten tag wiedersehen will. Ich war super Happy und hab zugesagt. Eine Weile haben wir uns nur allein getroffen und über alles und nichts geredet. Irgendwann hat er mich dann ein Paar Freunden vorgestellt. Seit dem tag hab ich meistens mit ihnen am Bahnhof oder im Park rumgehangen. Ein Mädchen, Stella, hat sich meiner sofort angenommen. Sie hat gesagt, ich sei die kleine Schwester, die sie nie hatte.
Na ja, du kannst dir sicherlich denken, dass wir da nicht nur den ganzen Tag rumgegammelt haben. Von Ladendiebstahl bis Omas beklauen hab ich alles mitgemacht. Und dann natürlich die beschissenste Sache. Die Drogen. Alle haben sie genommen. Und sie waren immer super drauf. Also hab ich auch angefangen. Zuerst mit Haschisch. Einen Abend sind wir dann in so einen voll coolen Club gegangen. Die Stimmung war super. Irgendwann kam Stella, total übernatürlich lächelnd und hat mir ne Pille in die Hand gedrückt. ‘Probier das, Sis. Du wirst fliegen’, hat sie gesagt.
Von da an war ich eigentlich immer zugedröhnt mit irgendwas. Meine Eltern haben nichts mitbekommen bis ich eines Tages zu Hause noch kurz ein bisschen Koks sniffen wollte. Ich hatte die Linie schön säuberlich auf meinem Englischbuch gezogen und war grad dabei mir das Zeug in die Nase zu ziehen als plötzlich meine Mutter ins Zimmer platzte. Ich hatte wohl im Rausch vergessen die Tür abzuschließen. Auf alle Fälle hat sie total den Heulkrampf bekommen und geschrieen und getobt. Dummerweise war ich schon ziemlich drauf und fand das alles megakomisch. Dann kam mein Vater. Er hat mir eine geknallt, damit ich aufhöre zu lachen. Meine Eltern waren voll verzweifelt, haben mich aber am selben Abend noch in die Entzugsklinik gebracht.
Ich war ganze zwei Tage da, dann bin ich abgehauen. Zu Paul und Stella. Aber natürlich haben meine Eltern mich gefunden. Nach noch zwei weiteren Fluchtversuchen hab ich schließlich aufgegeben und den Entzug durchgezogen. Es war die beschissenste Zeit meines Lebens, aber meine Eltern und die Psychologen haben mir gut geholfen.
Na ja und vor zehn Monaten bin ich rausgekommen. Seitdem bin ich clean. Die Schule hab ich gewechselt und das Jahr wiederholt.”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 31.01.2006, 19:36
:shock: woah
heftige story, die sie da erzählt :shock:
hat ja viel scheiß erlebt die arme =(
mach schnell weiter
super story
Lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
TH-meitli-89 - 31.01.2006, 19:40
buaaaaaa, man die arme,..*mitleidhat*
schreib weiter,...
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
gustav-fan-kathi - 31.01.2006, 20:40
oh, die arme
sie tut mir echt leid
mach bitttttte weiter, ja
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 31.01.2006, 20:54
omg..is ja uure schLimm....aber dafür is die story so endgeiL!!!
mach biTTe gaanzs schneLL weiTer!!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 01.02.2006, 17:50
Bill ist geschockt. Die ganze Zeit während Rosa erzählt hat, hat er das alles gar nicht so richtig realisiert. Aber jetzt wird ihm klar, WAS sie da erzählt hat. Das hätte er nie von ihr gedacht.
Er weiß nicht, was er sagen soll. Immer noch streichelt er Rosas Arm. Sie sieht ihn an. Ihre Augen sind so wunderschön, blicken ihn aber traurig an. Bill streicht ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
Tränen steigen Rosa in die Augen. Hastig wischt sie sie weg, doch die Tränen laufen immer weiter.
“Willst du nichts sagen? Ich mein, du musst nicht, aber...”
Sie stockt. Kann nicht weiterreden. Was denkt er jetzt nur von ihr?
“Rosa, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das ist so... Weißt du, an so was hätte ich nie gedacht.”
“Tja, vor zwei Jahren hätte ich das auch nie gedacht.”, antwortet sie zynisch.
Bill nimmt sie in den Arm.
“So hab ich das doch nicht gemeint. Ich...”
“Ich weiß schon. Halt mich einfach im Arm, ja?”
Sie kuschelt sich fester an ihn. Zärtlich streicht er ihr übers Haar.
“Möchtest du nach Hause?”, fragt er leise.
“Ja, ich glaub schon.”
“Okay, ich sag nur schnell den anderen Bescheid. Bin sofort wieder da.”
Schnell läuft Bill in die Disko. Rosa sieht ihm nach. Irgendwie fühlt sie sich erleichtert, jetzt wo sie ihm das alles erzählt hat. Melli war die einzige gewesen, der sie gegenüber je ein Wort darüber verloren hatte.
Bill kommt wieder. Er legt den Arm um sie und die beiden schlendern zum Hotel zurück. Auf dem Weg zu den Bungalows fragt Rosa Bill:
“Hmm, kann ich vielleicht heute bei dir schlafen?” Er nickt.
“Natürlich.”
Im Schlafzimmer setzt Rosa sich erst mal in den gemütlichen grünen Sessel.
“Willst du was trinken?”, fragt Bill.
“Nein, danke. Aber hast du vielleicht ein T-Shirt für mich? Ein etwas längeres, zum Schlafen?”
“Puh, was längeres? Da guck ich wohl besser bei Toms Sachen.”
Er öffnet den Schrank und fischt ein dunkelblaues Shirt heraus.
“Hier nimm das.”
“Meinst du, das ist okay?”
“Na klar, Tom hat sicher nichts dagegen , wenn ein süßes hübsches Mädchen in seinem Shirt schläft.”
Rosa lacht und nimmt das T-Shirt entgegen. Dann steht sie auf und geht ins Bad. Sie streckt noch einmal kurz den Kopf zur Tür rein.
“Ich geh nicht davon aus, dass du noch ne Zahnbürste für mich hast?”
“Ha, falsch gedacht. Ich bin für alles gewappnet.”, sagt Bill und beginnt in seinem Schrank zu wühlen.
“Tadaa, bitteschön.” Triumphierend überreicht er Rosa die Zahnbürste.
“Du überraschst mich.”, sagt sie grinsend und schließt die Tür.
Bill zieht sich bis auf die Boxershorts aus und streckt sich. Er geht zum Fenster und öffnet es. Frische Luft strömt ins Zimmer. Er atmet tiefe ein. Genießt den Ausblick.
Als er sich umdreht, steht Rosa im Türrahmen und beobachtet ihn. Er lächelt sie an.
“Schon fertig?” Sie nickt.
“Okay, ich putz mir auch noch schnell die Zähne, dann können wir schlafen.”
Während er im Bad ist, kriecht Rosa schon mal unter die Decke. Toms Shirt riecht angenehm, nach Waschpulver. Derselbe Geruch, den Bills Klamotten auch haben. Wie soll’s auch anders sein? Sie sind Brüder und ihre Mutter wird wohl kaum unterschiedliches Waschpulver benutzen...
Rosa schließt die Augen. Sie merkt, wie sich das Bett bewegt, als Bill sich neben sie legt. Er schlüpft zu ihr unter die Decke.
Rosa hätte gedacht, dass er sich kühl anfühlt, doch sein Körper schmiegt sich warm an ihren. Er gibt ihr einen Kuss. Sie liegen mit den Gesichtern zueinander. Bill schaut sie gerne an. Sie hat ein hübsches Gesicht. Besonders ihre Augen haben es ihm angetan.
“Warst du mit diesem Paul zusammen?”, fragt er unvermittelt.
Überrascht blickt sie ihn an. Nickt.
“Ja, war ich.”
“Aha.”
Schweigen.
“Ich hab nicht mit ihm geschlafen.”, sagt Rosa. “Das wolltest du doch wissen, oder?”
Er grinst. Also kann sie doch Gedanken lesen. Er gibt ihr noch einen Kuss und knipst dann das Licht aus.
“Träum was schönes.”, sagt er.
“Du auch.”, antwortet Rosa und schließt wieder die Augen.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 01.02.2006, 17:53
yeeeeee weiter....und was is jetz mit ihrer mutter?!?!?!?
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 01.02.2006, 19:32
och wie süüüüüüüüüüüüüüüß *gg*
mach schnell weiter!!!!
stimmt die mum
xD
WEITER!! ZACKI!
lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 01.02.2006, 19:43
hm..hee...ich wiLL auch ein T-shirt vom Tom !! hihi...
aLso: die story is echt GEIL !!
is nämlich richtig gut geschrieben...
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 02.02.2006, 17:34
Danke ihr lieben für die süßen Kommis...*kinderschokolade verteilt*
Am nächsten morgen als Bill aufwacht, liegt Rosa nicht mehr neben ihm. Verwirrt blinzelt er den Schlaf aus den Augen und richtet sich im Bett auf.
Wo steckt sie denn? Ob sie schon gegangen ist?
Er wirft einen Blick auf die Uhr. Kurz nach zehn. Mühsam steht er auf. Als er an der Terrassentür vorbei geht, sieht er einen Schatten. Er geht zurück und schaut raus. Da sitzt Rosa eingekuschelt in die Decke von Toms Bett und schaut gedankenverloren aufs Meer.
Bill öffnet die Tür. Was macht sie denn hier draußen?
An diesem morgen ist es auch noch nicht besonders warm, es weht ein kühler Wind.
“Rosa?”
Sie zuckt zusammen und dreht sich überrascht um.
“Mein Gott, Bill. Hast du mich erschreckt. Warum schleichst du dich denn so an?”
“Was machst du so früh am morgen hier draußen?”
“Ich konnte nicht mehr schlafen.”
Bill setzt sich neben sie. Er fröstelt, als der Wind über seine nackte Haut streicht.
“Schlecht geträumt?”
“Ein bisschen.”, gibt sie zu. “Ich hatte im Traum so ungeheure Schmerzen. Wie als ich den Entzug gemacht hab. Es war schrecklich. Ich...ich wollte nicht wieder einschlafen nachdem ich aufgewacht war.”
“Du hättest mich doch wecken können, anstatt hier draußen allein zu sitzen...”
“Du sahst so friedlich aus wie du geschlafen hast. Ich konnte dich nicht wecken.”
Eine Zeit lang sagt keiner von beiden etwas. Sie hängen ihren Gedanken nach. Dann fragt Rosa:
“Tom hat wohl heute nacht bei Melli gepennt?”
“Sieht so aus. Wenn sie überhaupt geschlafen haben. Den beiden gefiel’s gestern Abend ziemlich gut. Ich könnte mir vorstellen, dass sie die Nacht durchgefeiert haben.”
“Hmm, wie spät haben wir’s?”
“Kurz nach zehn, vielleicht auch schon halb elf.”
“Meinst du ich kann die beiden wecken?”
“Klar, auf die brauchst du ja wohl keine Rücksicht nehmen.”, grinst er. “Wer spät ins Bett geht, kann auch früh aufstehen.”
“Okay, dann geh ich jetzt mal. Und ich muss noch bei meinen Eltern vorbei. Das hab ich gestern Abend total verpeilt.”
“Mach das. Ich schau später bei dir vorbei, ja?”
“Ja, bis dann.”
Rosa steht auf und gibt Bill einen Kuss. Dann klettert sie einfach über den Zaun vor der Terrasse.Bill muss schmunzeln. Sie trägt immer noch Toms Shirt und ihre Haare sind total verstrubbelt.
Auch Bill steht auf und geht ins Badezimmer. Er stellt die Dusche an. Schön kalt. Er ist ja kein ‘Warmduscher’. Morgens eine schöne kalte Dusche und der Tag fängt gut an.
Rosa betritt den Bungalow. Alles ist dunkel. Sie wirf einen kurzen Blick ins Schlafzimmer. Tom und Melli liegen aneinander gekuschelt in Mellis Bett. Richtig süß die zwei.
Lächelnd schließt Rosa die Tür und geht ins Bad. Sie springt schnell unter die Dusche und zieht sich an. Jogginghose und pinkes T-Shirt. Die Haare bindet sie sich zu einem Zopf. Das geht gerade so, denn sie sind ziemlich kurz. Vorne fallen ein paar Strähnen raus und sie streicht sie hinters Ohr.
Dann macht sie sich auf den weg zu ihren Eltern.
Ihr Vater öffnet ihr, als sie klopft.
“ ‘Morgen Daddy.”
“Hallo Sweety! Gut geschlafen?”
“Joa, ging so. Und du? Mum hat gesagt, dir geht es nicht gut?”
“Ach nur ne kleine Magenverstimmung. Ist schon wieder alles in Ordnung. Komm rein.”
Rosa folgt ihrem Vater ins Wohnzimmer. Am Tisch sitzt ihre Mutter uns liest Zeitung. Sie hat noch ihren Morgenmantel an und schlürft genüsslich eine Tasse schwarzen Kaffee. Sie trinkt ihn immer schwarz.
“Hi Mum.”
“Oh, guten Morgen Rosa.”
Rosa bemerkt, dass ihre Eltern sich einen Blick zuwerfen. So, als hätten sie ein Geheimnis.
“Mummy hat mir erzählt, du hast einen Jungen kennengelernt?”
“Ja, Bill. Aber nicht nur ihn. Er ist mit seinem Bruder und zwei Freunden hier.”
“Aha.”
“Ist er dein Freund?”, fragt ihre Mutter unverblümt.
Rosa weiß nicht genau warum, aber sie verneint die Frage. Irgendwas ist komisch an dem Verhalten ihrer Eltern.
Ihre Mutter scheint irgendwie erleichtert zu sein.
“Wo kommt er denn her? Aus Deutschland?”, fragt ihr Vater.
“Ja, aus Magdeburg. Die vier sind ziemlich bekannt in Deutschland. Sie sind eine Band. Tokio Hotel. Melli ist voll der Fan und war total begeistert, als wir die vier kennengelernt haben.”
Ihre Eltern führen noch ein bisschen Smalltalk mit Rosa und dann verabschiedet sie sich. Sie will sich noch schnell etwas zu essen holen.
Als sie gegangen ist sieht Rosas Mutter ihren Mann an.
“Vielleicht sollten wir ihr es doch erzählen.”
“Nein, ich denke nicht, dass das gut wäre. Außerdem wird sie die Jungs nach unserem Urlaub wohl kaum wiedersehen...”
“Aber was ist, wenn sie sich doch in Bill verliebt?”
“Ich weiß es nicht, Laura, ich weiß es nicht...”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 02.02.2006, 20:48
O.O WAS FÜR EIN GEHEIMNIS O.O
WEITEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEER
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 02.02.2006, 21:26
xXJanieXx hat folgendes geschrieben: O.O WAS FÜR EIN GEHEIMNIS O.O
WEITEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEER
Jaaa..*auch unbedingt wissen will*
WAS DENN FÜR EINES??
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 02.02.2006, 21:31
die eltern ham ein geheimnis udn wir wissen noch nix davon!!gemein!!!
ich will des jetzt sofort wissen!!!!
hel chrissy
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 03.02.2006, 12:31
OH OH!!
was is denn??
was fürn geheimnis haben die???
mach gaaaaaaaanz schnell weiter bitte
lg <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 03.02.2006, 15:17
*grins* Ich denke, ihr müsst noch etwas warten, bis sich das Geheimnis lüftet...hier erstmal ein neuer Teil...
Nachdem sie sich etwas zu Essen geholt hat, überlegt Rosa, was sie nun machen soll. Sie will Melli und Tom nicht beim Schlafen stören. Sie entschließt sich Gustav und Georg einen Besuch abzustatten.
Gustav schläft noch, aber Georg ist schon wach. Na ja, wenn man das als ‘wach’ bezeichnen kann. Er blickt Rosa aus müden Augen an und sieht überhaupt so aus, als wäre er gerade erst aufgestanden.
“ ’Morg’n.”, nuschelt er.
“Na? Grad erst ausm Bett gefallen?”, fragt Rosa keck.
“Jep...”
“Darf ich trotzdem reinkommen?”
“Klar. Ich geh schnell ins Bad. Bin gleich wieder da.”
“Ja, ja, lass dir Zeit.”
Während Georg im Badezimmer verschwindet, geht Rosa ins Wohnzimmer. Sie setzt sich aufs Sofa und blättert in einer Zeitschrift. Zehn Minuten später taucht Georg auf.
“Also, warum bist DU schon so früh wach?”, fragt er.
“Konnte nicht mehr schlafen. Und du? Ich denke, du bist auch eher der Langschläfer?”
“Eigentlich schon, aber Gustav schnarcht, als ob er einen ganzen Wald abholzen wollte.”
“Och, du Ärmster.”
“Aber echt.”
Rosa muss lachen. Georg mustert sie. Er hat die halbe Nacht nicht geschlafen, weil er an Rosa gedacht hat. Und das wirklich nicht nur aus Freundschaft, so viel ist ihm inzwischen auch klar geworden. Er weiß nur nicht, wie er sich jetzt verhalten soll. Normal, natürlich, aber er muss sie immerzu ansehen. Er würde sie auch gern berühren. Ihre Haut sieht so unheimlich weich aus.
“Wie bitte?” Er hat nicht mitbekommen, was Rosa gerade gesagt hat.
“Ich fragte, wie lange ihr noch in der Disko gewesen seid?”, wiederholt Rosa.
“Och, so bis um drei glaub ich. Melli und Tom sind noch länger geblieben. Keine Ahnung, wann die nach Hause sind.”
“Hmm, ich war eben bei ihnen. Die zwei schlafen tief und fest. Sind aber total niedlich. Sag mal, meinst du für Tom ist Melli wirklich nur ein Zeitvertreib?”
“Tja, schwer zu sagen. Ich denke da werden wir abwarten müssen, was noch kommt.”
“Ich fänd’s irgendwie Schade. Die beiden passen so gut zusammen. Sie sind ein total hübsches Pärchen.”
“Hmm.”
“Wie steht’s eigentlich mit dir? Hast du in Deutschland ne Freundin? Oder ein Mädchen, dass du toll findest?, fragt Rosa neugierig.
Georg schluckt. Na toll, was für eine Frage.
“Ähm, also eigentlich nicht.”
“Ach komm, ich sei’s dir doch an. Ich hab genau ins Schwarze getroffen. Es gibt also ein Mädchen, dass du magst?”
“Ich mag alle Mädchen.”, gibt er zurück.
“Ja, ja,... also anscheinend gibt’s da ein Problem.”
Georg zuckt mit den Schultern. Innerlich betet er, sie soll nicht weiterbohren.
“Sie steht nicht auf dich?”
Keine Reaktion.
“Hmm, sie steht auf einen anderen?”
Georg seufzt.
“Aha, das ist es also.”
“Rosa, bitte, können wir über was anderes reden?” Er sieht sie flehend an.
“Nein.”, antwortet sie grinsend. “Also erzähl doch mal.”
“Was gibt’s da schon zu erzählen?”
“Na, ne Menge. Ich mein, wie kann das sein, dass das Mädel so nen tollen Typen wie dich nicht will.”
“Ach lass doch. Das ist wirklich nicht spannend.”
“Egal, ich will alles wissen.”
Resigniert gibt Georg auf.
“Okay, es ist ganz einfach. Ich mag sie und ich denke sie mag mich auch, aber nur freundschaftlich. Außerdem hat sie schon einen Freund. Das heißt sie ist für mich eh tabu.”
“Ohje, das ist schlimm. Und es sieht auch nicht danach aus, dass sie bald mit ihrem Freund Schluss macht?”
“Nein, ich denke eher nicht.”
“Das tut mir leid. Ehrlich. Es ist schon ziemlich beschissen, wenn man verliebt ist, aber der andere die Gefühle nicht erwidert.”
Rosa umarmt Georg mitfühlend. Dieser ist total zerrissen. Einerseits könnte er aus der haut fahren, andererseits ist es ein schönes Gefühl von ihr umarmt zu werden.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 03.02.2006, 15:23
och armer georg :(
tut mir leid! der arme...
und ausgrechent SIE fragt nach :P
super teil!!
du schreibst echt gut
ich will ednlich wissen, was das gehimnis is!
mach schneeeeeeeeeeeell weiter
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 03.02.2006, 17:20
Ja..armer armer Georg... :(
also mach schnell weiter...bin voll gspannt was DAS geheimnis is...ich denk schon die ganze zeit drüber nach :?: aber ich hab keine idee
das heist..du musst schnell weiter machen... :D
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 03.02.2006, 19:26
ich kann mir irgendwie schon denken was das geheimnis ihrer eltern ist
ich will es aber bestätigt haben
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 03.02.2006, 20:29
geilooooooooooo weiteeeeeeeeer
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 04.02.2006, 16:12
Sooo, noch ein teilchen ohne das Geheimnis, aber ich denke es kommt bald ans licht...*smile*
“Na Melli, ausgeschlafen?”
Rosa sieht ihre Freundin auf der Terrasse ihres Bungalows sitzen.
“Joa, geht so. Und du? Haste gut geschlafen bei deinem Lover?” Melli grinst anzüglich.
“Na ja nicht so wirklich. Ich hab Bill alles von damals erzählt und hatte danach ziemliche Albträume.”
“Echt? Du Arme. Das tut mir leid.”
“Schon gut, bin ich halt mal etwas früher aufgestanden. Da hatte ich auch noch Zeit bei meinen Eltern vorbeizuschauen.”
“Geht’s deinem Daddy besser?”
“Ja... Hmm, weißt du die zwei waren so komisch als ich bei ihnen war.”
“Wie komisch?”
Rosa erzählt, was ihre Eltern für merkwürdige Fragen gestellt haben und das sie anscheinend erleichtert waren, als Rosa gesagt hat, sie sei nicht mit Bill zusammen. Melli runzelt die Stirn.
“Das hört sich schon etwas seltsam an, aber was glaubst du könnten deine Eltern verbergen wollen?”
“Ich weiß es nicht. Keinen blassen Schimmer.”
Rosa wechselt das Thema.
“Und du und Tom ihr hattet eine schöne Nacht?”
Melli lächelt verlegen.
“Kann man so sagen, ja.”
“Melli! Hast du etwa...?” Rosa ist leicht geschockt.
“Es war wirklich wunderschön.”, schwärmt Melli.
“A-a-aber du kennst ihn grad mal drei Tage!”
“Ja, das schon. Ich hab es ja auch nicht geplant, aber es kam dann einfach so...”
“Einfach so.”, wiederholt Rosa, immer noch leicht sprachlos. Sie hätte ihre Freundin nicht so eingeschätzt, dass sie bei der erstbesten Gelegenheit mit Tom - oder irgendeinem anderen Typen - ins Bett steigt.
“Ach Rosa, jetzt guck nicht so geschockt. Es ist doch nichts dabei.”
“Findest du? Also ich würde erst mit einem Typen schlafen, wenn ich mir sicher bin, dass ich ihn wirklich liebe und er mich.”
“Ich bin aber nicht du. Außerdem hab ich dir doch schon erklärt, dass das alles für Tom und mich eh nur Spaß ist. Ein Urlaubsflirt, mehr nicht.”
“Hmm.”
“Komm schon. Es ist ja auch nicht so als ob ich gezwungen worden wäre. Ganz im Gegenteil. Und es gehört einfach dazu. Für mich zumindest. Ich weiß, dass du da anders drüber denkst, aber im Gegensatz zu dir, bin ich auch schon lange keine Jungfrau mehr.”
“Was soll das heißen?”
“Nichts schlimmes, aber es ist doch so: Wenn du noch nie mit jemandem geschlafen hast, hast du erst mal Angst davor. Das ist normal. Aber wenn du es dann ein paar mal gemacht hast, ist es schön. Wirklich. Und wenn du dann einen Typen kennenlernst, den du magst, dann willst du nicht nur Händchen halten.”
“Kann sein.”
“Ja, ist so. Und jetzt mal was anderes. Hast du schon irgendeinen Plan, was wir heute machen könnten?”
“Ich hab vorhin and er Rezeption so einen Aushang gesehen. Das Hotel biete eine fahrt mit dem Katamaran bei Sonnenuntergang an. Ich fand das eigentlich kannst nett...”
“Ja, das hört sich doch gut an. Wollen wir die anderen fragen, was sie davon halten?”
“Du willst doch nur wieder zu Tom.”
Melli lacht.
“Wie gut du ich doch durchschaust.”
“ich dachte, es sei alles nur Spaß.”, neckt Rosa sie.
“Ist es ja auch, aber ich mag seine Gesellschaft.”
“So, so...”
“Grins nicht so!”
“Tu ich doch gar nicht, aber bist du dir sicher, dass du nicht vielleicht doch ein kleines bisschen in Tom verliebt bist?”
“Ja, ich bin mir sicher. Ich mag ihn, er ist ein netter, lustiger Kerl, aber nicht mehr!”
“Wie du meinst...”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 04.02.2006, 16:45
hehe das is ja süüüüüüüüß *gg*
mach schnell weiter!
ich will endlich das gehimnis wissen!!!!!!!!!!!!!!
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 04.02.2006, 16:57
*gg*...JaJa...beim Tom kann ma ja auch nicht nein sagen..
aber is wieder mal ein geiler Teil also mach schnell weiter...*will endlich das geheimnis wissen*
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 04.02.2006, 21:26
jetz mach enldich mit dem GEHEIMNIS!!!!!!!!!!!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 04.02.2006, 22:20
loooL jaja da böse tom *roflZ*
oô bitte lass in dem nächsten teil das geheimnis kommen *nimmer aushalten kann*
weidaa <3
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 05.02.2006, 00:34
geiler teil
mach bitte weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 06.02.2006, 19:39
Okay, hier der letzte Teil bevor sich das Geheimnis lüftet...*sich freut,dass alle so gespannt sind*
“Wolltest du nicht deine Eltern fragen, ob sie mitkommen?”, fragt Melli Rosa während sie am Steg darauf warten, dass sie auf den Katamaran können.
“Ja, ich war auch bei ihnen und erst waren sie ganz begeistert, aber dann hab ich erzählt, dass die Jungs mitkommen und da fanden sie die Idee auf einmal nicht mehr so toll und wollten lieber einen ruhigen Abend im Hotel verbringen..”
“Echt? Wie öde!”
“Ja, aber ich finde es komisch, dass sie ihre Meinung so schnell geändert haben. Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass es an den Jungs liegt. Ich mein, meine Eltern kennen sie doch gar nicht.”
“Hmm, na ja, vielleicht hätten sie es lieber gehabt, wenn wir was zu viert unternommen hätten. Und als du dann sagtest, dass die anderen auch mitkommen, hatten sie vielleicht nicht mehr so große Lust drauf. Wer will als Erwachsener schon was mit sechs Jugendlichen unternehmen? Die haben sich bestimmt gedacht, dass wir lieber unter uns sein wollen.”
“Ja, wahrscheinlich hast du recht. Anders kann ich mir das auch nicht erklären.”
Melli schaut auf die Uhr. Noch zehn Minuten bis zum Ablegen.
“Wo stecken sie denn bloß?”
“Hihi keine Panik. Sie kommen noch, aber erst wollten sie Gustav noch überreden, dass er doch mitkommt, meinte Bill.”
“Wieso? Hatte er keine Lust?”
“Nein, er ist seekrank!”
“Nein!”
“Doch. Und deshalb hat er sich geweigert mitzufahren. Aber die andren versuchen halt grad ihn dazu zu überreden, dass er uns doch begleitet.”
“Geil. Seekrank...
Ah... Da hinten kommen sie ja. Und es sieht so aus, als wäre Gustav mit von der Partie.”
Es sind tatsächlich die vier Magdeburger, die da auf den Steg zu kommen.
“Na, haste dich doch überreden lassen?”, fragt Rosa Gustav.
“Ja, aber ich glaub, ich hab’s mir grad anders überlegt.”, antwortet er mit einem Seitenblick auf den Katamaran, der mit den Wellen hin und her schaukelt.
“Quatsch nicht! Natürlich kommst du mit.”
Tom klopft seinem Freund auf die Schulter.
“So was kannst du dir nicht entgehen lassen. Der Sonnenuntergang auf dem Meer. Live und in Farbe!”
“Ha ha. Aber gut. Ich hab gesagt ich komme mit, also mach ich’s auch. Aber wenn ich kotzen muss, hältst du mir den Eimer, Tom.”
“Sicher mein Freund. Ich steh dir zur Seite, in jeder Lebenslage.”
“Hoffentlich nicht...”
Lachend und Witze reißend begeben sich die sechs auf den Katamaran, der kurze zeit später ablegt.
“Noch zehn Minuten bis Sonnenuntergang.”, ertönt es aus dem Lautsprecher.
Bill zieht Rosa an sich.
“Wollen wir da vorne hingehen?”
Sie nickt. Die beiden machen es sich an der Bordkante bequem, lehnen sich an das Gitter hinter ihnen. Manchmal spritzt das Wasser hoch und auf ihre ausgestreckten Beine. Die Sonne steht schon sehr niedrig, doch noch scheint sie gelb und strahlend in ihre Gesichter.
“Bist du glücklich?”, fragt Bill Rosa und streicht ihr sanft über den Rücken.
“Ja.”, haucht sie. “Sehr.”
Er lächelt und beugt sich zu ihr um sie zu küssen. Rosa genießt es wie seine Zunge die ihre umspielt.
Als sie sich wieder voneinander lösen, beginnt die Sonne sich langsam zu verfärben.
“Wie schön.”, flüstert Rosa und kuschelt sich noch enger an Bill.
Sie beobachten wie der Himmel in orange und rote Flammen getaucht wird. Die untergehende Sonne spiegelt sich auf dem ruhigen Meer wider. Schnell ist sie ganz am Horizont verschwunden und der Himmel glüht nur noch schwach rosa nach.
Als es dunkel wird, gehen an Bord die Lichter an. Musik wird aufgelegt. Es werden Getränke ausgeschenkt und es herrscht eine ausgelassene fröhliche Stimmung.
Rosa und Bill gesellen sich wieder zu den anderen, die es sich auf einer Bank gemütlich gemacht haben. Gustav ist zwar etwas blass um die Nase, doch es scheint ihm nicht allzu schlecht zu gehen. Tom erkundigt sich immer mal wieder nach seinem Befinden und Gustav nickt zur Bestätigung das es ihm gut geht.
Rosa bemerkt, dass Georg etwas trübsinnig in die Gegend schaut und setzt sich, nachdem sie Bill noch einmal ausgiebig geküsst hat, neben ihn.
“Alles in Ordnung?”, fragt sie leise, damit die anderen es nicht mitbekommen.
“Ja, klar. Was sonst?”
“Du schaust traurig aus.”
Du würdest auch traurig gucken, wenn das Mädchen in das du dich verliebt hast mit ihrem Freund vor deiner Nase einen auf glückliches Pärchen macht, denkt sich Georg.
“Nee, ist wirklich alles in Ordnung.”, sagt er zu ihr.
“Rosa nimmt seine Hand. Georg erstarrt.
“Du denkst an sie, nicht wahr? Das Mädchen in das du verliebt bist.”
Er antwortet nicht, doch sie sieht es ihm an.
“Es tut mir so leid, aber ich kann dir auch nicht helfen. Ich weiß nicht wie.”
“Hmpf.”, schnaubt Georg.
Du bist die letzte, die mir helfen kann.
Plötzlich wird es laut neben ihnen auf der Bank.
“Gustav, alles ok? Warte Mann, ich helf dir.”
Tom ist aufgesprungen und verschwindet mit Gustav, der aussieht als würde er gleich umkippen, zu den Toiletten.
“Der arme Gusti.”, meint Melli. Mitfühlend sieht sie ihm hinterher.
“Ja, ist schon scheiße, wenn man seekrank ist.”, sagt Bill.
Er schaut zu Rosa und klopft neben sich auf die Bank.
Sie lächelt und rückt noch einmal kurz Georgs Hand bevor sie aufsteht und sich neben Bill setzt.
Wehmütig sieht Georg die beiden an. Wie gern wäre er jetzt an Bills Stelle. Nur diese eine Mal.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 06.02.2006, 20:24
wow voll romantisch =)
echt schön *g*
armer georg... und armer gusti :(
mach ganz schnell weiter bitte
das is supa!!
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 06.02.2006, 20:58
ach...wie schööööön....
bitte mach schnell weiter!!!! BITTEEEEE
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 06.02.2006, 21:05
boah so geil weiter =D
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 06.02.2006, 22:28
schön <33
weida
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 08.02.2006, 19:38
Soo, ein neuer Teil und...es tut mir leid, aber das Geheimnis bleibt noch ein bisschen geheim...*g* ich hatte soviele Ideen und ich komm schon gar nicht hinterher mitm schreiben...also noch etwas Geduld..
Als sie wieder an Land sind, geht es Gustav schon etwas besser.
“Tut mir leid, dass wir dich überredet haben mitzukommen.”, sagt Tom.
“Ach schon gut. Ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Außerdem haste ja dein Versprechen eingehalten und mir tapfer zur Seite gestanden.”, antwortet Gustav grinsend.
Tom verzieht das Gesicht.
“Ja, und ich weiß, dass ich so was nie wieder sehen will...”
Bill lacht. Er weiß, dass Tom es eigentlich überhaupt nicht sehen kann, wenn sich jemand übergibt. Auch vorhin war er selbst fast davor sich über die Schüssel zu hängen.
“Okay Leute, machen wir heute noch was?”, fragt Melli.
“Also ich werd mich ins Bett legen und nie wieder aufstehen.”, sagt Gustav.
“Georg?”
“Nö, ich werd auch pennen.”
“Bill, Rosa?”
“Also ich wollt noch kurz zu meinen Eltern und dann aber auch nichts großartiges mehr unternehmen.”, sagt Rosa. “Kommst du mit?”, fragt sie Bill.
“Klar.”
“Okay, okay. Also heut nix mehr. Hab verstanden.”, brummt Melli.
Tom nimmt sie in den Arm.
“Hey Süße, wer hat gesagt, dass heute nix mehr geht? Ich würd sagen, da geht noch einiges.”
Er zwinkert ihr zu und kneift ihr spaßeshalber in den Po.
“Lass das!”, sagt Melli, jedoch mit einem Schmunzeln im Mundwinkel.
Als die sechs die Bungalows erreichen, trennen sich ihre Wege. Gustav und Georg verschwinden in ihrer Behausung und Tom folgt Melli in deren Bungalow.
“Sieht so aus, als würde ich diese Nacht wieder bei dir schlafen.”, sagt Rosa zu Bill mit einem Kopfnicken in Richtung Tom und Melli.
“Das freut mich.” Rosa lächelt ihn an.
“Also gehen wir noch schnell zu meinen Eltern und dann...” Sie gibt ihm einen Kuss.
Klopf! Klopf!
“Hallo Mum.”
“Hallo...”
Entsetzt starrt Rosas Mutter Bill an. Der scheint den Blick nicht zu bemerken und sagt fröhlich:
“Guten Abend!”
“Wer ist es denn, Laura?”, ertönt die Stimme von Rosas Vater aus dem Wohnzimmer.
“Es ist Rosa.”
“Ach, dann kann ich mich ja auch von meinem Buch losreißen.”
“Nein!”, entfährt es Rosas Mutter.
“Ähm, entschuldigt mich kurz.”, sagt sie zu Bill und Rosa und schließt die Tür.
“Was war das denn?”, fragt Bill überrascht.
“Keine Ahnung.” Rosa zuckt mit den Schultern.
Kurz darauf öffnet sich die Tür wieder.
“Tut mir leid Darling. Schön, dass du uns besuchen willst, aber wir haben gerade leider gar keine Zeit. Wie wär’s mit morgen? Machs gut.”
Und schon ist die Tür wieder zu.
“Hä?”
Verwirrt starrt Rosa auf die geschlossene Tür vor ihren Augen.
“Na dann...gehen wir?”
“Ja, tut mir leid wegen meiner Eltern. Ich weiß nicht, warum sie sich so komisch benehmen, Das ist schon den ganzen Urlaub so.”
“Ist schon okay. Man kann ja nichts für seine Eltern.”
Bill und Rosa sitzen im Wohnzimmer und schauen Fernseh.
“Was war heute eigentlich mir Georg?”, fragt Bill. “Er war irgendwie komisch drauf, oder? So übellaunig.”
Überrascht schaut Rosa auf. Weiß Bill nichts von der ganzen Geschichte?
“Hmm, er hat Liebeskummer.”
“Was? Kann nicht sein! Wegen wem denn?”, fragt Bill erstaunt.
“Er ist in ein Mädchen verliebt, das schon vergeben ist.”
“So?”
Wie kann das sein, dass ich davon nichts weiß, denkt sich Bill. Außerdem, welches Mädchen? Er kann sich nicht erinnern, dass Georg in letzter Zeit irgendein Mädel näher kennengelernt hat. Bevor sie in Urlaub gefahren sind, waren sie vier Wochen fast ununterbrochen im Studio um Songs für das neue Album aufzunehmen.
“Hat er gesagt wie sie heißt? Oder wo sie herkommt?”
“Nein, er hat eigentlich ziemlich wenig gesagt.”
“Komisch...ich hätte es doch mitbekommen müssen, wenn er jemanden kennengelernt hat...”
“Tja, wie gesagt, ich weiß auch nichts genaues. Aber sprich ihn besser nicht drauf an. Ich denke, wenn er erzählen will, wird er es auch tun.”
“Wenn du meinst...”
Sie schauen wieder auf den Bildschirm, doch Bill kann sich nicht mehr richtig auf das Geschehen konzentrieren. Wieso hat Georg nichts gesagt? Normalerweise spricht er mit Bill, Tom oder Gustav schon darüber wenn etwas nicht stimmt. Und gerade bei so einer Angelegenheit kann Bill sich nicht vorstellen, wieso Georg das verschwiegen hat.
Der Film ist zu Ende. Ros schaltet den Fernseher aus und streckt sich.
“Wollen wir ins Bett gehen?”
Sie steht auf und geht ins Schlafzimmer. Bill folgt ihr. Er legt seine Hände auf ihre Hüften. Sie bleibt stehen und dreht sich um. Sie küssen sich.
Rosa könnte, wie jedes Mal, dahinschmelzen. Sie hat zwar nicht viele Vergleichsmöglichkeiten, aber Bill ist wirklich ein begnadeter Küsser.
Bill zieht sie mit sich aufs Bett. Seine Hand fährt vorsichtig unter ihr T-Shirt. Rosas Haut prickelt förmlich, da wo er sie berührt.
Sie schiebt ihrerseits eine Hand unter sein Shirt und ertastet seinen flachen Bauch. Er ist so dünn. Sie kann seine Rippen unter ihren Fingern spüren.
Bill beginnt langsam Rosas T-Shirt hoch zu ziehen. Sie lässt es zu, dass er es ihr auszieht.
Er beugt sich über sie und küsst ihren Bauchnabel. Es ist ein angenehmes Gefühl und Rosa läuft ein wohliger Schauer den Rücken hinab.
Bills Hand streicht von ihrem Bein rauf zu ihrem Hals und sinkt dann wieder tiefer und verharrt dort.
Rosa legt ihre Hand auf seine und übt etwas Druck aus.
“Bist du dir sicher?”, fragt Bill mit rauer Stimme.
Rosa nickt.
“Ja.”
Bill öffnet den Reißverschluss ihrer Hose.
Jetzt beginnt auch Rosa ihn auszuziehen. Dann zieht sie Bill auf sich und die beiden versinken in einem innigen Kuss.
Rosas Herz klopft so fest, als würde es gleich zerspringen. Sie fühlt sich so glücklich wie schon lange nicht mehr.
Sie liegt in Bills Armen unter die Bettdecke gekuschelt. Er hat die Augen geschlossen, aber Rosa weiß, dass er nicht schläft. Sie gibt ihm einen Kuss auf den Hals. Er lächelt und schlägt die Augen auf.
“Alles ok?”, fragt er.
“Hmmhmm.”, macht Rosa.
“Hab ich dir... wehgetan?”
“Nur ein bisschen, aber es macht nichts.”
“Wirklich nicht?”
Bill richtet sich ein bisschen auf und sieht ihren die Augen.
“Es war wunderschön.”, sagt Rosa.
Er küsst sie zärtlich.
“Ich liebe dich.”, flüstert Bill.
Rosa ist angenehm erschrocken die Worte ausgesprochen zu hören, aber gleichzeitig freut sie sich wie ein kleines Kind. Jetzt hat sie die Gewissheit, dass Bill genauso fühlt wie sie. Sie hatte zwar nie wirklich daran gezweifelt, aber sie war sich auch nicht ganz sicher.
“Ich liebe dich auch.”
Ihre Worte zaubern dieses unbeschreiblich süße Lächeln auf Bills Gesicht. Er räuspert sich.
“Das hört sich vielleicht kitschig an, aber ich hab mich noch bei keinem Mädchen so gefühlt wie bei dir. Gleich beim ersten mal als ich dich gesehen hab, war ich wie verzaubert...”
“Mir geht’s genauso. Es hat einfach Zoom! Gemacht.”
“Genau so.” Wieder küssen sie sich.
Dann wird Rosa ernst.
“Bill?”
“Ja?”
“Meinst du, dass hat eine Zukunft mit uns beiden?”
“Oh...” Nachdenklich sieht er sie an.
“Ich meine nicht nur, dass du ein Star und ständig unterwegs bist... Wir wohnen noch nicht mal im selben Land!”
“Ja. Ich hab keine Ahnung. Es könnte schwierig werden, aber...wir sollten es wenigstens versuchen, oder?”
Rosa strahlt. Das war genau die Antwort die sie zu hören gehofft hat.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 08.02.2006, 20:08
och wie süüüüüüüüüüüüüüüüüüß
das is so wunderschöööööööööööööööön =)
will aber endlich das geheimnis wissen!!!!!!!!
also mach gaaaaaanz schnell weiter bitte!!!
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 08.02.2006, 20:51
ich find des voll süß
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 08.02.2006, 21:20
aaaaaaaaaaaweeeeeeeeeeeee sooooooooooo süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß ... aber das mit dem geheimnis is noch was ernstes nicht?! ...
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 08.02.2006, 21:25
hey yezibel !
bin gard auf deine FF gestoßen, ...
sie is wirklich gut, dein schreibstil ist klasse!
scheib weiter!
bussal,
cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 09.02.2006, 15:08
is das süüüüüüüüüüß !!
is das schöööööööön !!
mach schneLL weiTer!!!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 09.02.2006, 22:18
Hey,
ich bin ganz zufällig auf die FF gestoßen und bin positiv überrascht!
Hast einen tollen Schreibstil und deine Ideen sind klasse.
Die Päärchen gefallen mir gut,
besonders Bill und Rosa sind süß :wink:
Du beschreibst es super und die Gefühle sind gut ausgedrückt.
Noch dazu kommt das dieses "Geheimnis" noch nicht gelüftet ist, was natürlich Spannung bei uns auslöst!
Mach auf jeden Fall schnell weiter,
lg Clair
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 10.02.2006, 12:47
Danke für die lieben Kommis!!! *ganz geschmeichelt ist* Also hier jetzt der neue Teil wo sich alles etwas aufklärt...
Die nächsten Tage sind die schönsten in Rosas Leben. Sie und Tom haben sozusagen Zimmer getauscht und so können Bill und Rosa Tag und Nacht gemeinsam verbringen.
Melli und Tom scheinen auch nicht ganz unzufrieden mit diesem Arrangement zu sein.
Am Strand nimmt Bill seinen Bruder zur Seite als die Mädels, Gustav und Georg ins Wasser gehen
“Hey Tom, was ist das jetzt eigentlich mit dir und Melli? Das kann doch nicht mehr nur Fun sein.”
Tom zieht eine Augenbraue hoch.
“Ich hab doch wohl Augen im Kopf. Außerdem kenn ich dich schon mein Leben lang, also brauchst du gar nicht einen auf coolen Macker machen.”
Bill schaut in das Gesicht seines Bruders, dass dem seinen so ähnlich ist. Meist verstehen sich die Zwillinge ohne Worte und auch jetzt kann Bill die Antwort in Toms Augen lesen.
“Ja, ich weiß nicht... Irgendwie ist es schon mehr als nur Spaß, aber...”
“Aber?”
“Hey, du weißt doch wie das ist. Was hat das denn für einen Sinn sich zu verlieben und eine Beziehung anzufangen? Das hier ist Urlaub, also eine ganz andere Situation als zu Hause. Wenn wir wieder in Deutschland sind ist alles vorbei.”
Wieder schauen sich die Brüder an. Dann sagt Bill:
“Du kannst mich nicht täuschen. Du erzählst mir das alles nur um es dir selbst einzureden, weil du dir nämlich gar nicht mehr so sicher bist, dass das alles so stimmt wie du’s sagst. Wovor hast du Angst Tom? Vor deinen Gefühlen? Das ist doch lächerlich.”
Ein Schatten fliegt über Toms Gesicht.
“Ich habe keine Angst vor MEINEN Gefühlen. Ich habe nur Angst, dass sie nicht genauso fühlt, wovon ich stark ausgehe.”, sagt er leise.
“Hast du sie mal gefragt?”
“Nein, aber wir hatten ganz am Anfang ein Gespräch, wo sie mir vollkommen zugestimmt hat, dass das mit uns nichts ernstes wird.”
“Aber deine Gefühle haben sich geändert.”
“Ja.”
“Ihre vielleicht auch...”
Rosas Eltern stehen an der Hotelrezeption. Auf einmal reißt sich Rosas Vater eine Zeitung vors Gesicht und versteckt sich dahinter.
“Was...?”, fragt Rosas Mutter erstaunt und dreht den Kopf.
Rosa und Melli kommen gerade zum Hoteleingang herein und hinter ihnen Bill und Tom. Die vier unterhalten sich und mühen sich mit ihren vielen Einkaufstaschen ab.
Bill legt den Arm um Rosas Taille und küsst sie liebevoll.
Rosas Mutter fallen fast die Augen aus dem Kopf.
Hatte Rosa nicht gesagt, zwischen ihr und Bill würde nichts laufen?
“Laura? Lass und besser gehen.”
“Ja...”
Rosas Eltern machen sich auf den Weg in Richtung ihres Bungalows. Als sie dort sind fängt Rosas Mutter an:
“Das kann einfach nicht sein! Wieso hat sie uns angelogen?””
“Ich weiß es nicht, aber das ist wohl jetzt auch zweitrangig. So geht das nicht mehr. Ich muss ihr alles sagen...”
“Es wird ihr das Herz brechen.”
“Ja, vielleicht...”
Am Abend klopft es an die Tür von Bills und Rosas Bungalow. Bill öffnet die Tür.
“Hallo, Ähm, ist Rosa da? Melanie meinte, ich könnte sie hier finden.”
“Hmm, natürlich...Rosa!”, ruft Bill.
“Was ist?”
“Deine Mutter ist da.”
Rosa erscheint an der Tür.
“Hey Mum, was machst du denn hier?”
“Ich wollte fragen, ob wir vielleicht reden können?”
“Worüber?”
“Also dein Vater und ich müssen dir etwas sagen und... Kommst du mit zu uns?”
“Na gut... Bis später.”, sagt Rosa mit einem Schulterzucken und gibt Bill einen Abschiedskuss.
Auf dem Weg fragt Rosas Mutter:
“Also bist du nun doch mit Bill zusammen?”
“Hmmhmm.”
Schweigend gehen sie weiter.
Im Bungalow wartet schon ihr Vater im Wohnzimmer.
“Hi Daddy.”, begrüßt Rosa ihn und lässt sich aufs Sofa fallen. “Was gibt’s?”
“Möchtest du etwas trinken?”, fragt ihr Mutter.
“Nein. Jetzt sagt schon. Was ist so wichtig, dass ihr mich extra hierher holt?”
“Also gut, hör aber bitte erst zu bevor du etwas dazu sagst, ja?”, sagt ihr Vater.
“Alles klar...”
“Okay...
Also vor mehr als zwanzig Jahren lernte ich eine Frau kennen und verliebte mich in sie und sie in mich. Wir heirateten. Wir waren glücklich und irgendwann wurde sie schwanger.”
“Ja und? Das ist doch nichts neues.”, plappert Rosa dazwischen.
“Diese Frau war nicht deine Mutter.”
Rosa bekommt große Augen.
“Nicht?”
“Nein, es war meine erste Frau.”
“Und sie war schwanger?”
“Ja.”
“Heißt das... Das ich noch ein Geschwisterchen irgendwo hab?”
Rosa kann es nicht aushalten still zu sein.
“Sogar zwei. Es waren Zwillinge...”
“Wow!”, unterbricht Rosa wieder. “Wieso hast du das nicht früher erzählt? Ich mein, vielleicht hätte ich sie gerne kennengelernt? Wie alt sind sie denn?”
“17.”
“Waaas? Aber das kann nicht sein... Ich...”
“Doch. Ungefähr ein halbes Jahr später begegnete ich deiner Mutter. Wir hatten eigentlich nur ein kurzes Verhältnis, aber...”
“Aber ich wurde schwanger.”, fährt Rosas Mutter fort. “Doch ich wusste ja, dass dein Vater schon eine Familie hatte und ich wollte ihm das nicht kaputt machen. Also erzählte ich ihm nichts davon, damit er ganz normal sein Leben weiterleben konnte, ohne sich mir, oder dir, gegenüber zu etwas verpflichtet zu fühlen.
Du weißt sicher noch, dass ich dir immer erzählt habe, dein Daddy hätte einen ganz wichtigen Job und könnte deshalb nicht bei uns sein, als du anfingst zu fragen wo er denn sei...”
Rosa nickt nur total sprachlos.
“ Na ja, ein paar Jahre später trafen wir uns durch Zufall wieder und er erzählte mir, dass er sich von seiner Frau trennen wollte. Die nächsten Wochen lernten wir uns wieder besser kennen und verliebten uns. Als seine Scheidung dann durch war, gestand ich ihm, dass mein Kind, was er schon kannte, auch sein Kind war.”
“Ich war natürlich erst mal geschockt, dass deine Mutter mir das solange verschwiegen hat, aber dann wurde mir klar, dass ich sie wirklich liebte und mit ihr zusammenbleiben wollte. Wir heirateten und du hattest deinen Vater wieder.”, schließt Rosas Vater und trinkt einen Schluck Wasser.
“Das ist... Ich weiß nicht... Was soll ich sagen?”, stottert Rosa
“Aber gut. Nur...warum erzählt ihr mir das alles gerade jetzt? Und warum nicht früher? Ich glaube ich hätte meine Geschwister gerne gekannt.”
Rosas Eltern wechseln einen Blick.
“Du kennst sie?”
“Wie bitte? Nein, tu ich nicht!”
Rosa wird immer verwirrter.
“Doch.”
“Wie heißen sie denn? Kenne ich sie aus der Schule? Oder von früher?”
“Nein, es sind Bill und Tom Kaulitz.”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 10.02.2006, 14:23
OH SHIT !!! :shock: :shock: :shock:
das ginbts doch nicht !!!
omg...mach schnell weiter !!!!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 10.02.2006, 14:26
WAHHHHHHHHHHHHHHHHHH neeee!
omg
das gibts doch net :?
HILFE! oh oh die arme... :(
mach gaaaaaaaaanz schnell weiter bitte
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 10.02.2006, 16:22
ich habs gewusst!
das ist jetzt voll die blöde situation für rosa
mach bitte schenll weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 10.02.2006, 16:30
oh gott...das ist mies...richtig...mies...
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 10.02.2006, 18:05
Ooch....!
Das ist echt brenzlig jetzt!
Rosa und Bill sind doch so ein süßes Paar.. und doch geschwister?!
Hart.. echt hart!!
Weiter bitte,
lg clair
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 10.02.2006, 21:14
des is jetzt mal scheiße O.ô
uiuiui
schnell weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
duplo - 11.02.2006, 13:58
ouh.. nich schlecht, deine FF.. mach weiter.. is grad so spannend.. argh.. :roll:
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 11.02.2006, 18:37
weiter schreiben !!!!!!!!!!! du kannst doch net an so einer stelle aufhörn !!!!!!!!!! schreib schnell weiter !!!!!!!
bussal
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 12.02.2006, 16:55
Sorry Leute, mein I-net funktioniert irgendwie nicht so wie ich das will. Deshalb konnte ich noch nichts neues posten. Ich hoffe heute abend hab ich das alles soweit im Griff...
:(
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 12.02.2006, 16:56
BEEIL DICH ABER OK
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 13.02.2006, 14:34
Sorry, sorry, sorry...gestern aht das alles nicht mehr so geklappt, aber jetzt funktioniert es zum Glück wieder...also hier ein neuer teil...
Rosa schnappt nach Luft. Sie fühlt sich als würde sie in tausend Stücke zerspringen. Gleichzeitig zieht sich etwas in ihr schmerzhaft zusammen.
Bill und Tom Kaulitz...Bill und Tom Kaulitz..., hallt es in ihren Ohren.
Verzweifelt schlägt sie die Hände vors Gesicht. Das kann nicht sein! Das ist doch nur ein schlechter Traum. Gleich wache ich auf, sehe Bill neben mir und alles ist gut, denkt sie. Doch sie wacht nicht auf.
“Rosa, ich weiß, das ist ein ziemlicher Schock, aber...”, beginnt ihre Mutter.
“Gar nichts weißt du!”, schreit Rosa sie an. “Du hast überhaupt keine Ahnung!”
Tränen laufen über ihr Gesicht. Sie kann sie nicht zurückhalten.
“Bitte, Darling. Beruhig dich doch.”, sagt ihr Vater und fasst ihre Hand. Rosa entreißt sie ihm.
“Fass mich nicht an!”, zischt sie ihm zu und rennt dann kopflos davon.
Sie hört die Rufe ihrer Eltern hinter sich, doch sie bleibt nicht stehen.
Sie verlangsamt ihre Schritte erst, als sie nur noch das Meer vor sich hat. Schwermütig lässt sie sich in den Sand fallen.
Tausend Gedanken schießen ihr gleichzeitig durch den Kopf.
Wie kann es sein, dass Bill ihr Bruder ist?
Warum ist das Schicksal so gemein und herzlos?
Sie kann es einfach nicht verstehen.
Wieso hatten ihre Eltern nicht schon früher etwas gesagt?
Zumindest als sie ihrer Mutter das erstemal Bill vorgestellt hatte, hätte sie doch etwas sagen können.
Sie hatte es doch schließlich auch gewusst.
Deshalb waren ihre Eltern auch so komisch gewesen. Ihr Vater hatte sich versteckt. Vor Bill und Tom.
Lautlos schluchzt Rosa vor sich hin. Es ist keiner mehr am Strand. Die Sonne ist auch schon untergegangen und ein paar Sterne blitzen am Himmel hervor.
Eigentlich eine wunderschöne Nacht, doch Rosa hasst sie.
Wieso ist alles so ruhig und friedlich, wo sie selber doch so dermaßen aufgewühlt ist?
Sie fährt sich mit der Hand übers Gesicht, wischt die Tränen weg.
Und jetzt? Was soll sie jetzt tun?
Sie will nicht zurück zu ihren Eltern, die ihr so etwas wichtiges verschwiegen haben.
Aber zu Bill kann sie auch nicht.
O Gott, ich kann es ihm doch nicht sagen, denkt Rosa verzweifelt. Wie denn auch?
Am besten wäre es einfach hier sitzen zu bleiben und nie wieder zurück zu gehen. Doch Bill wird sich bestimmt Sorgen machen. Vielleicht wird er sie suchen. Vielleicht wird er zu ihren Eltern gehen und dann erfährt er es sowieso.
Aber was wird dann? Sie liebt Bill. Sie will mit ihm zusammen sein. Und nun ist er ihr Halbbruder!
Das ist so... Oh nein!
Plötzlich schießt Rosa ein Gedanke durch den Kopf.
Ich habe mit meinem Bruder geschlafen!
Erneut steigen ihr Tränen in die Augen. Das ist alles so ungerecht! Wieso muss das ausgerechnet ihr passieren? Darf sie denn nicht wenigstens ein einziges Mal in ihrem Leben glücklich sein?
Ein paar Stunden später sitzt Rosa immer noch am Strand. Sie zittert wegen des kalten Meerwindes, doch sie steht nicht auf.
Kann nicht aufstehen.
Will nicht aufstehen.
Das Rauschen des Meeres wirkt beruhigend und Rosas Augen klappen immer wieder zu. Sie ist müde und erschöpft. Irgendwann kann sie nicht mehr anders, rollt sich im Sand zusammen und schließt die Augen.
Doch nur kurze Zeit später wird sie wieder wach. Waren da nicht Stimmen? Nein, eher unwahrscheinlich so mitten in der Nacht.
Doch dann hört sie es wieder. Da ist tatsächlich jemand. Sie richtet sich auf und schaut sich um. Dort hinten kann sie zwei Gestalten erkennen. Sie kommen auf sie zu.
Jetzt kann sie auch verstehen, dass sie ihren Namen rufen.
Die eine Gestalt ist Melli, das kann Rosa hören. Und die andere? Hoffentlich nicht Bill, fleht Rosa insgeheim.
Sie kann ihn jetzt nicht sehen. Das wäre zuviel für sie.
Melli und die andere Person sind jetzt fast bei ihr. Es scheint als ob Georg dabei wäre.
“Rosa?”, ruft Melli als sie die im Sand sitzende Gestalt entdeckt. “Komm Georg, das ist sie.”
Schnell laufen die beiden zu ihr hin.
“Rosa, meine Güte, was machst du denn hier draußen um diese Zeit? Wir sind schon ganz krank vor Sorge gewesen und deine Eltern...”
“Meine Eltern? Was ist mit ihnen? Habt ihr mit ihnen gesprochen? Ich meine...hat Bill mit ihnen gesprochen?”, fragt Rosa aufgeregt.
“Ich weiß nicht genau. Ich glaube er hatte es vor. Aber ich war auf alle Fälle auch schon bei ihnen. Sie waren ganz verzweifelt, weil du so plötzlich abgehauen bist.”
Du wärst auch weggelaufen, wenn du erfahren hättest, dass der Junge, den so unbeschreiblich liebst, dein Bruder ist, denkt Rosa.
“Was zum Teufel machst du eigentlich hier?”, fragt nun auch Georg besorgt.
“Ich musste nachdenken.”
“Nachdenken? Über was...ich meine...”, fängt Melli an.
“Hey, du zitterst ja wie Espenlaub.”, unterbricht Georg sie.
Er zieht sein Sweatshirt aus und gibt es Rosa. Mit klammen Fingern zieht sie es an.
“Danke.”, murmelt sie.
“Na ja, ist ja auch egal, warum du hier bist. Komm einfach mit zurück.”, meint Melli.
“Nein, ich kann nicht!”, sagt Rosa.
“Aber, warum?”
“Ich...ich...Melli, es ist einfach so schrecklich!”
Weinend bricht Rosa in den Armen ihrer Freundin zusammen.
“Schhhh, Süße, was ist denn passiert, hmm?”
Tröstend streicht Melli Rosa über den Rücken.
“Bill... Er ist...Wir sind...”, fängt Rosa an.
“Was ist mit ihm? Habt ihr euch gestritten? Das renkt sich schon wieder ein. Du musst nur mit ihm reden...”
“Nein, wir haben uns nicht gestritten... Er ist...er ist mein Bruder!”, platzt Rosa heraus.
Melli erstarrt und auch Georg schaut sie entsetzt an.
“Wie bitte? Hab ich gerade richtig gehört? Dein Bruder?”, fragt Melli verwirrt.
“Ja und Tom auch...”
“Logisch, sie sind Zwillinge.”, murmelt Georg.
Melli wirft ihm einen giftigen Blick zu und er schaut beschämt zu Boden.
Diese Neuigkeit schockt ihn zwar, doch gleichzeitig ist da ein kleiner Teil in ihm, der sich freut. Wenn Bill Rosas Bruder ist, können sie nicht mehr zusammen sein...
Dieser Gedanke ist Melli auch gerade gekommen.
“Oh nein Rosa! Das ist furchtbar...” Sie verstummt. Weiß nicht was sie noch sagen soll.
“Meine Eltern haben es mir all die Jahre verschwiegen. Und jetzt, wo sie denken, es könnte etwas schlimmes passieren rücken sie mit der Wahrheit raus. Dabei ist es längst zu spät...”, schluchzt Rosa.
“Wie meinst du das?, fragt Melli.
“Ich habe mit Bill geschlafen! Mit meinem eigenen Bruder!”
“Oh... Rosa, es tut mir so leid...ich...ich weiß auch nicht, wie ich dir helfen kann...”
“Keiner kann mir helfen. Wie auch? Kannst du alles rückgängig machen? Kannst du die Zeit zurückdrehen und dafür sorgen, dass ich Bill nie begegne und mich nicht in ihn verliebe? Nein, das kannst du nicht. Niemand kann das...”
Auch Georg streicht Rosa jetzt zärtlich über den Arm. Er ist nicht all zu betroffen von der ganzen Geschichte und das macht ihn beschämt, aber er hat Mitleid mit Rosa. Sie wirkt so zerbrechlich und verzweifelt. Sie liebt Bill wirklich. Da kann auch er nichts dran ändern.
“Willst du nicht trotzdem erst mal mitkommen?”, fragt er sie. “Du kannst ja auch nicht ewig hier am Strand sitzen. Vielleicht brauchst du auch erst mal etwas Schlaf...”
“Ich will nicht schlafen. Ich will tot sein.”
“Hey Rosa,”, sagt Melli scharf. “Solche Gedanken will ich erst gar nicht hören. Denk bloß nicht dran!”
Gemeinsam schaffen es Melli und Georg dann doch, Rosa dazu zu überreden mitzukommen. Sie helfen ihr auf und stützen sie auf dem Weg zurück zu den Bungalows.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 13.02.2006, 15:03
*heul*
arme rosa
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 13.02.2006, 16:12
rose&tom hat folgendes geschrieben: *heul*
arme rosa
mach bitte schnell weiter
Lg
jaaa *anschließ*
WEITER
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 13.02.2006, 16:31
oh gott...das ist...wow...ok WEITER
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 13.02.2006, 17:34
tokio-hotel.ff-fan hat folgendes geschrieben: rose&tom hat folgendes geschrieben: *heul*
arme rosa
mach bitte schnell weiter
Lg
jaaa *anschließ*
WEITER
lg
JAAAAAAAAAAA !!!!!!!!! ganz eurer meinung bin !
weiter !!!!!!!!!!!!
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Desert_Rose - 13.02.2006, 17:50
Sehr geile Story...
Mach bitte so schnell Du kannst weiter... :D
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 13.02.2006, 17:52
Desert_Rose hat folgendes geschrieben: Sehr geile Story...
Mach bitte so schnell Du kannst weiter... :D
meine rede ! , ...
ich glaub ich sollt mal wieder selbst was sagen, anstatt euch alle immer zu zitieren, ...
aber ich kanne uch immer nur recht geben !
WEITER !!!!!!!!!!!!!
bussal, cuteruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 13.02.2006, 20:38
ach du helige shit!!!!!
sie und bill (und nat. tom) sind geschwister na dann prost mahlzeit!!!
egal...ich bin trotzdem ein fan deiner ff und will das es schnellw eitergeht!!!
lg chrissy
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 13.02.2006, 20:47
meine fresse..
genau na prost mahlzeit !! hehe...
voll krass...omg..das is so gaiiiL !!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 14.02.2006, 20:21
Oohh, ihr seid so süüß...danke für die vielen Kommentare...
hier gehts weiter...
Bill steht vor der Tür von Rosas Eltern. Melli hat zwar gesagt, dass sie auch nicht wüssten, wo Rosa sei, aber vielleicht ist sie ja inzwischen aufgetaucht.
Er klopft.
Rosas Mutter öffnet ihm.
“Bill..”
“Hallo, ist Rosa vielleicht inzwischen aufgetaucht?” Bill schaut sie fragend an.
Dann wird sein Blick abgelenkt, da hinter Rosas Mutter wohl ihr Vater auftaucht. Im Halbdunkel des Flurs kann er sein Gesicht nicht genau erkennen.
“Ist sie wieder da, Laura?”, fragt er und tritt neben seine Frau.
Bill atmet scharf ein. Das ist ein Traum! Das kann doch nich wahr sein!
“Papa?”, krächzt er heiser vor Überraschung.
“Bill...”
“Was machst du hier?”, will Bill wissen.
“Willst du nicht mit reinkommen?”
Sein Vater macht ihm Platz und Bill folgt ihm ins Wohnzimmer.
Dort hört er die selbe Geschichte wie vor ein paar Stunden Rosa. Doch im Gegensatz zu ihr bleibt Bill ganz ruhig.
“Rosa ist also meine Schwester?”, fragt er fast schon sachlich.
“Ja... Es tut mir wirklich leid, dass du es so erfahren musst, aber es ging nicht anders. Wir haben euch heute morgen zusammen gesehen und da wurde mir klar, dass das nicht so weitergehen kann.”
“Natürlich...” Bill verstummt. Dann sagt er : “Ich geh dann mal weiter nach Rosa suchen.”
Er steht auf und verlässt die Wohnung. Er geht ein paar Schritte, dann muss er sich setzen.
Auf einmal wird ihm klar, was er da eben erfahren hat.
Rosa ist seine Schwester!
Wieso?
Warum er und nicht jemand anders?, fragt er sich.
Er hatte sich gerade so wohl mit ihr gefühlt. So wie noch nie in seinem Leben. Und jetzt? Stellt sich heraus, dass er seine SCHWESTER liebt!
Das kann einfach alles nicht wahr sein.
Bill schüttelt den Kopf. Atmet tief ein. Er hat ein enges Gefühl in der Brust. Als würde etwas ihn einschnüren. Es erdrückt ihn langsam.
“Bill?”, hört er Toms Stimme neben sich.
“Hast du Rosa schon gefunden?”
Bill blickt auf. Tom und Gustav stehen vor ihm und schauen ihn erwartungsvoll an.
“Nein, hab ich nicht, aber dafür hab ich was anderes gefunden.”
“So, was’n?”
“Du solltest dich lieber setzen.”, meint Bill und klopft neben sich auf das Mäuerchen.
“Tom lässt sich neben ihm nieder. Gustav bleibt vor den beiden stehen. Er ist neugierig.
Man sieht es Bill an, dass etwas passiert sein muss. Und anscheinend auch nichts gutes.
“Ich war gerade bei Rosas Eltern. Ihre Mutter hat die Tür aufgemacht und dann kam ihr Vater dazu...”
“Ah ja, und weiter?”, fragt Tom nicht sonderlich interessiert.
“Ich...hmm, also ich weiß gar nicht wie ich das sagen soll, aber Rosas Vater ist UNSER Vater!”
Tom blickt seinen Bruder verständnislos an. Sieht ihm in die Augen und beginnt dann zu begreifen.
“Nein, das ist doch ein schlechter Scherz. Dann wäre Rosa ja unsere... Schwester?!”
“Nicht zu fassen.”, murmelt Gustav erstaunt über das eben gehörte.
“Ja, sie ist unsere Schwester. MEINE Schwester! Verstehst du Tom? Meine Schwester!” Bill ist bei den letzten Worten immer lauter geworden.
“Oh Scheiße!”, flucht Tom.
“Ja, echt mal Scheiße! Was soll ich denn jetzt machen, Mann? Das ist krank! Ich liebe meine eigene Schwester!”
“Aber du konntest es doch nicht wissen.”, versucht Gustav seinen Freund zu beruhigen.
“Na und? Macht das jetzt noch einen Unterschied?”, fragt Bill aggressiv.
“Bill? Ist...unser Vater da drin?”, fragt Tom und weist auf den Bungalow.
“Ja.” sagt Bill leise.
Tom steht auf und geht zur Tür.
Er klopft. Tom schließt die Augen.
Als sich die Tür öffnet, macht er sie wieder auf. Sein Vater steht vor ihm. Er hat sich kaum verändert.
“Hallo Paps.”, flüstert Tom.
Sein Vater schaut ihn an und umarmt ihn dann.
“Hallo Tom...”, sagt er leise.
Bill beobachtet das alles stirnrunzelnd. Tom hatte schon immer mehr an ihrem Vater gehangen. Er war todtraurig gewesen, als er ausgezogen war. Hatte tagelang nichts gegessen. Sich nur in ihrem Baumhaus verkrochen und geweint.
Aber trotzdem.
Bill empfindet keine Freude ihn wiederzusehen. Eher Wut.
Er hat ihre Mutter betrogen. Einfach noch ein anderes Kind in die Welt gesetzt. Dann hat er sie verlassen und mit seiner anderen Familie glücklich weitergelebt.
“Was für ein Arsch!”, murmelt Bill und schaut wütend zum Bungalow.
Gustav setzt sich neben ihn.
“Tut mir echt leid, Bill.”
“Ja, ich weiß. Ich verstehe ja auch, dass Tom sich freut, aber ich kann es nicht.”
“Hmm, ja schon klar. Ich weiß zwar nicht alles, aber Rosa ist schließlich nur ein Jahr jünger als du...”
“Ja, genau. Der miese Kerl hat meine Mutter betrogen. Und dann hat er sie verlassen...”
Gustav schaut betroffen zu Bill.
“Ich weiß echt nicht, was ich sagen soll, Mann.”
“Brauchst nichts sagen. Hilf mir lieber Rosa zu suchen. Sie ist bestimmt genauso fertig wie ich. Hoffentlich macht sie nichts dummes...”
“Glaub ich nicht. Sie brauchte vielleicht erst mal ein wenig Zeit um das ganze zu realisieren. Aber, Bill. Vielleicht will sie auch gar nicht gefunden werden. Zumindest nicht von dir.”
Bill sieht seinen Freund an. Er könnte recht haben, aber...
“Das ist mir egal. Ich will wissen wie es ihr geht. Ich will nicht, dass sie das alleine durchstehen muss!”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 14.02.2006, 20:31
ich weis gar nicht was ich dazu sagen soll
die tun mir furchtbar leid
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 14.02.2006, 20:37
ach wie süß der bill doch ist!!!!*Fg*
ja ja das hat er eben so ansich, obwohl nicht nur er asondern auch tom!!*fg*
egal....
mach bitte bittel schnell weiter!!!also ich wär echt dafür
*handheb*
lg chrissy
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 14.02.2006, 21:05
*in taschentuch heul*
Man das ist so.. so.. unbeschreiblich traurig! *schneutz*
Wie kann Rosa nur seine Schwester sein?!
Die zwei sind doch so.. perfekt!!
*heul* :cry:
Ich fass das alles nicht...
Bitte mach weiter, diese Story ist so der hammer!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 14.02.2006, 21:55
ohye...mach weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 14.02.2006, 21:59
omg! meine ganze tastatur is vollgeheult!
:cry:
das is so traurig!
echt der hammer
:cry: :cry: :cry: :cry:
die 2 sind doch so süß ... und dann sowas :cry:
hoffe es geht bald weiter
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 15.02.2006, 14:57
tokio-hotel.ff-fan hat folgendes geschrieben: omg! meine ganze tastatur is vollgeheult!
:cry:
das is so traurig!
echt der hammer
:cry: :cry: :cry: :cry:
die 2 sind doch so süß ... und dann sowas :cry:
ja, .... die zwei sind so ein süßes paar, ... :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
liebe kann so hart sein!
mach aber bitte schnell weiter, deine story is unglaublich!
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 15.02.2006, 18:14
Sooo, die Story neigt sich langsam dem Ende zu...
Aber hier erstmal was neues...
Melli und Georg haben Rosa in Georgs und Gustavs Bungalow gebracht.
“Willst du dich wirklich nicht hinlegen?”, fragt Georg.
“Nein, ich will nicht.”, sagt Rosa und setzt sich in einen Sessel.
“Willst du ein bisschen fernsehen?”, fragt Melli und ohne die Antwort abzuwarten schaltet sie den Fernseher ein.
Rosa zieht die Knie an, legt ihren Kopf darauf und starrt blind auf den Bildschirm.
Im Moment ist ihr alles egal. Sie hat keine Kraft mehr sich den Kopf zu zerbrechen.
Es tut sowieso weh. Wieso soll sie dann noch drüber nachdenken?
Melli bedeutet Georg Rosa allein zu lassen. Gerade als die zwei das Haus verlassen wollen, geht die Tür auf und Gustav und Bill kommen rein.
“Habt ihr sie gefunden?”, fragt Bill sofort.
“Ähm...” Hilflos schaut Georg Melli an. Soll er es sagen oder nicht?
“Wir haben sie gefunden, aber...”
“Wirklich, wo ist sie?”, unterbricht Bill Melli.
“...aber ich glaube sie will dich jetzt wirklich nicht sehen. Sie ist... Also ihre Eltern...” Melli weiß nicht weiter.
“Ich weiß alles.”, sagt Bill leise. “Sie ist meine Schwester.”
“Ohh.” Melli ist erstaunt, aber auch erleichtert. Wenigstens muss sie es Bill jetzt nicht sagen.
“Also wo ist sie?”
“Im Wohnzimmer, aber es wäre vielleicht wirklich besser, sie erst mal allein zu lassen.”, sagt Georg.
“Nein.”
Bill drängt sich an seinem Freund vorbei und betritt das Wohnzimmer.
Rosa schaut gar nicht auf als er hereinkommt. Sie ist ganz in Gedanken versunken.
“Rosa?”, sagt Bill leise und bleibt in der Tür stehen.
Abrupt blickt Rosa auf.
Erschrocken.
Dann lächelt sie und steht auf.
Doch plötzlich wird ihr bewusst, dass sie Bill ja gar nicht mehr lieben darf. Ihn nicht umarmen darf. Ihm nicht sagen darf, wie sehr sie ihn vermisst hat.
Unschlüssig bleibt sie mitten im Raum stehen.
Dafür kommt Bill jetzt auf sie zu. Er streckt eine Hand aus und nimmt die ihre.
Erst will Rosa sie ihm wegziehen, doch es ist so schön ihn zu spüren, deshalb lässt sie es geschehen.
Bill zieht sie an sich. Umarmt sie.
Rosa kuschelt sich an seinen ihr so vertrauten Körper und fängt wieder an zu weinen. Sie kann nicht anders.
“Schhh, Kleines. Nicht weinen. Ich weiß bescheid...”
Rosa hält inne. Er weiß alles?
“Woher?”, schluchzt sie.
“Ich war bei deinen Eltern und dein...unser Vater hat mir alles erzählt.”
“Oh Bill, was sollen wir denn jetzt tun?”
“Ich weiß es nicht...”
“Aber...ich liebe dich.”
“Ich liebe dich auch.”, antwortet Bill heiser. Er muss die aufkommenden Tränen runterschlucken.
“Aber du bist mein Bruder. Wir dürfen nicht zusammen sein. Es geht einfach nicht. Nur, ...was soll ich machen? Ich kann nicht ohne dich sein...”
Bill hört die Verzweifelung in Rosas Stimme, doch er ist ja genauso ratlos wie sie.
Sie löst sich aus seiner Umarmung und schaut ihn mit ihren wunderschönen, traurigen Augen an. Er kann in ihnen sehen, was sie denkt. Er schluckt. Will nicht, dass sie das ausspricht, was er befürchtet.
“Bill, wir haben noch eine Woche hier. Ich...möchte sie mit dir verbringen, aber dann...dann können wir uns nicht wiedersehen. Ich glaube das würde ich nicht durchstehen...”
Sie hat es gesagt. Bill beißt sich auf die Unterlippe. Schlägt die Augen nieder und schaut sie dann wieder an.
“Ja, ich denke, du hast recht.”
Schüchtern stehe die beiden voreinander.
“Aber, wir sollten eine Vereinbarung treffen.”, sagt Rosa. “Keine Küsse!”
Überrascht schaut Bill sie an.
“Händchen halten und kuscheln ist okay, aber nicht küssen.”
Rosa atmet tief ein.
“Was sagst du?”
“Ich will mir dir zusammen sein, Rosa. Egal wie. Hauptsache, du bist bei mir.”
Sie lächelt.
Bill merkt jetzt schon, wie schwer es wird sich an ihre Regel zu halten. Wenn sie ihn so ansieht, möchte er sie einfach in den Arm nehmen und küssen. Ihre weichen Lippen schmecken.
Stattdessen nimmt er ihr Hand und fragt:
“Okay, was machen wir heute?”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 15.02.2006, 18:39
ohhhh
süß
die tun mir echt leid :(
hoffe es geht bald weiter!
is voll supi
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 15.02.2006, 18:43
oh gott..weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 15.02.2006, 19:12
ich heul gleich
das ist so traurig und süß
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 15.02.2006, 19:28
Oki, hier noch eine kleine Randgeschichte...
Melli ist auf der Suche nach Tom. Gustav hatte gesagt er sei bei seinem Vater, doch da ist er nicht mehr.
Zuerst schaut sie bei sich im Bungalow nach. Kein Tom.
Vielleicht ist er in der Lobby?
Melli macht sich auf den Weg. Doch auch dort hat sie kein Glück.
Vielleicht am Strand?
Auch dort ist er nicht zu finden.
Schließlich führt ihr Weg sie an der großen Bühne vorbei, wo abends immer Highlife ist. Sie wirft einen kurzen Blick rüber und da sieht sie ihn.
Er sitzt am Rand der Bühne. Lässt die Beine baumeln.
Er wirkt so klein im Gegensatz zu der großen Bühne hinter ihm. Den Kopf hat er gesenkt.
Melli geht langsam näher.
Er scheint sie nicht zu bemerken.
Weint er etwa? Melli kann es nicht glauben.
“Tom?”
Erschrocken zuckt er zusammen. Wischt sich schnell mit der Hand übers Gesicht. Zieht die Nase hoch.
“Alles okay bei dir?”
“Ja, klar doch.” Es fällt ihm schwer seine Stimme unter Kontrolle zu halten.
Melli weiß nicht so genau, was sie machen soll. Diese offensichtliche Tatsache ignorieren oder ihn drauf ansprechen? Sie entscheidet sich für letzteres.
“Hmm, ich glaube nicht. Was ist los?”
Sie setzt sich neben ihn. Nimmt seine Hand.
Er schnieft. Dann schaut er sie an. Blickt ihr direkt in die Augen.
Melli erschickt. Das hat er noch nie getan. Nicht so. Es ist seltsam. Aber irgendwie... Sie kann in seinem Blick nicht genau erkennen, was er denkt.
“Was ist denn? Warum sitzt du hier so alleine? Ich hab dich schon überall gesucht.”
“Ich musste nachdenken.”
Den Satz hab ich heut schon mal gehört...”, murmelt sie.
“Wie bitte?”
“Ach nichts. Rosa hat nur dasselbe heute schon mal gesagt.”
“Rosa? Habt ihr sie also gefunden?”
“Ja...” Melli verstummt.
“Ich war eben bei meinem Vater.”, sagt Tom leise.
“Ich weiß.”
“Ich konnte es gar nicht glauben. Noch nicht mal als er tatsächlich vor mir stand. Das ist alles so unecht. Wie im Traum. Ich hab tausendmal geträumt ihn wieder zu sehen. Nach der Scheidung kam er noch ein paar mal zu Besuch, aber dann irgendwann hat auch das aufgehört... Er hat ab und zu angerufen und Karten zum Geburtstag und Geschenke geschickt. Aber all das kann keinen Menschen ersetzen.
Ich weiß, Bill ist sauer auf ihn. Ich ja auch. Aber trotzdem. Er ist hier. Ich hab ihn gesehen. Mit ihm gesprochen. Persönlich. Nicht nur übers Telefon. Weißt du was das für ein Gefühl war, ihn nach so langer Zeit wieder zu sehen? Es war unbeschreiblich.”
“Aber warum bist du dann traurig? Das ist doch schön, dass du ihn wiedergetroffen hast, oder nicht?”
“Ja, schon, aber... Er hat jetzt eine neue Familie. Ich hab seine Frau gesehen. Und Rosa natürlich. Und er wird nie mehr zu uns zurückkommen...Das ist mir gerade noch mal bewusst geworden.”
Tom seufzt.
“Es tut mir wirklich leid. Ich weiß nicht, wie es ist, wenn die Eltern sich trennen, aber ich stelle es mir ziemlich schlimm vor...”
“Ja, das ist es auch. Vielleicht nicht für jeden, aber für mich war es das schon. Es ist eine ganze Welt zusammengebrochen. Bill hatte es leichter. Er war zwar auch traurig und wütend, aber er hat nicht so an unserem Vater gehangen.”
Er schluckt schwer. Melli weiß, dass es für ihn nicht leicht ist, über Gefühle zu sprechen. Schon gar nicht über seine eigenen. Er hat sich diese Maske des toughen Draufgängers erschaffen, die er nicht leicht ablegen kann.
Auch jetzt kann sie sehen, wie mit sich kämpft. Es wäre viel leichter die Maske wieder aufzusetzen anstatt die Gefühle zuzulassen.
Impulsiv küsst sie ihn. Sie kann ja doch nichts anderes tun, aber sie will ihm zeigen, dass sie für ihn da ist. Er erwidert ihren Kuss. Zärtlicher als sonst. Gefühlvoller.
Sanft streicht er ihr über die Wange.
“Danke fürs zuhören...”, flüstert er.
Sie lächelt. Er schaut sie wieder mit diesem direkten Blick an und auf einmal merkt Melli, dass sie mehr für ihn empfindet, als sie Rosa oder gar Tom gegenüber je zugeben wollte.
“Ich bin immer für dich da.”, flüstert sie zurück und küsst ihn wieder.
Auch wenn Tom eben so offen mit seinen Gefühlen war. Sie kann das nicht. Noch eine Woche, dann wird Tom wieder aus ihrem Leben verschwinden. Nur noch der Popstar auf einem Poster in ihrem Zimmer sein. Nein, sie wird ihm nicht sagen, was sie fühlt.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 15.02.2006, 19:54
süüüß :(
ach melli! trau dich doch!!!!
mach bidde schnell weiter
is echt genial
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 15.02.2006, 19:56
wie schön
*heul*
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
kampffussel - 15.02.2006, 20:23
echt ne super story..:( richtig toll..aber traurig..aber irgendwas muss ja immer traurig sein x) hm die arnme rosa,der arme bill,der arme tom,die arme mellie...schnell weidaaa ok!?!? ;)
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 15.02.2006, 20:24
yezibel hat folgendes geschrieben: Sooo, die Story neigt sich langsam dem Ende zu...
Aber hier erstmal was neues...
NEIN !!!!!!! DU DARFST NET AUFHÖRN !! !
schreibst du eine fortsetzung? oder geht es zu schlecht aus ???
gott, ... es is sooo traurig !! schreib schnell weiter, ja ???
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 16.02.2006, 20:27
soo *schnell zum compii stürz, hinsetz und leeeesen tu*
also ich bin wieder mal ziemlich spät dran...tztz..aber muss für die shit schooL so vieL machen.
aLsoo..was wollt ichn sagen? äh..keine ahnung..halt das es geil is..die soty mein ich..ja sicha bill und tom sind auch geil. sogar geiler als die story (wenn das überhaupt geht?) *schleim schleim* hehe..
also ich bin heut wieder mal hyperaktiv, weiß ned warum aber ja is halt so...hab oft solche anfälle. und dann fang ich an ohne pause und ohne luft zu holen zu reden. aber immer nur blödsinn
ja und bevor ich das jetz auch mach hör ich lieber auf..*gg*
also mach schnell weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 16.02.2006, 20:55
Hallo yezibel,
ich staune immer wieder!!
Diese Story ist so genial, echt hammer!
Bitte mach weiter, die darf nicht enden :cry:
SchneeeLL!
*dich knuddl*
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Janamaus - 17.02.2006, 16:25
Hey, is ne geile Story!
Mach schnell weiter!! =)
Achja..ich bin DAFÜR das Bill sich pinke dreads machen lässt...LoooooooooooooL....back to topic ;)
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 17.02.2006, 17:34
Tut mir leid, bin grad etwas unkreativ,deshalb nur ein kurzer Teil,der auch nicht so toll ist...mal sehen, morgen schreib ich vielleicht weiter...
Es ist der vorletzte Tag auf der Insel.
Bill und Rosa haben sich die ganze letzte Woche zusammengerissen und versucht normal und freundschaftlich miteinander umzugehen.
Für beide war das nicht gerade leicht. E gab immer wieder Situationen in denen sie sich am liebsten um den Hals gefallen wären und den anderen geküsst und am liebsten nie mehr losgelassen hätten.
Doch sie haben es nicht getan.
Rosa hat natürlich wieder mit Tom den Schlafplatz zurückgetauscht. Allein schon ihren Eltern zuliebe, die jeden von Rosas und Bill Schritten mit Argusaugen beobachtet haben.
Heute wollen die sechs Jugendlichen einen Ausflug in die Stadt machen. Deshalb sind Rosa und Melli schon zeitig aufgestanden. Aber weil sie noch etwas Zeit haben bis zum Frühstück lümmeln sie noch ein bisschen in ihren Betten rum.
Melli seufzt.
“Was ist los?”, fragt Rosa und gähnt ausgiebig.
“Ach, ich find’s nur schade, dass wir übermorgen schon wieder nach Hause müssen.”
“Ich auch, aber bei dir hat das noch einen anderen Grund, oder?”, hakt Rosa nach.
Sie hat ihre Freundin die letzten Tage beobachtet und gesehen welche Blicke sie Tom heimlich zugeworfen hat.
“Tom, nicht wahr?”
“Hmm... Ja, schon...”, gibt Melli zu.
“Also hast du dich doch in ihn verliebt. Da brauchst du mir nichts vormachen. Ich hab dich beobachtet.”
“Frechheit!”, schimpft Melli gespielt, doch in ihrer Stimme schwingt ein trauriger Unterton mit.
“Also?”
“Ja, ich bin in ihn verliebt, aber das ist jetzt auch egal.”
“Wieso?”
“Überleg doch mal, Dummchen. Zum einen ist Tom sicher nicht in mich verliebt, du weißt wie er ist. Und zweitens fliegen wir übermorgen nach Hause.”
“Aber du hast ihm doch überhaupt nicht gesagt, das du dich in ihn verliebt hast. Wie willst du dann wissen, ob er nicht genauso fühlt? Ich mein, klar, ihr habt am Anfang beide gesagt, dass die ganze Sache nur zum Spaß ist, aber deine Gefühle haben sich bezüglich dessen ja auch geändert. Wieso seine nicht auch? Frag ihn einfach.”
“Frag ich einfach.”, äffte Melli sie nach. “Du bist gut. Du hast ja jetzt auch kein Problem mehr damit...”
Sie verstummt. Das war ganz dumm! Das hätte sie nicht sagen dürfen. Und tatsächlich verdüstert sich Rosas Miene bei Mellis Worten.
“Ich hätte mir auch gewünscht, dass das alles anders gelaufen wäre...”, sagt sie leise, die aufsteigenden Tränen unterdrückend.
“Hey Süße, es tut mir leid. Ich bin so ein Trottel! Hör einfach nicht auf den Scheiß, den ich labere.”
“Schon okay. Ich weiß, dass es nicht absichtlich war, aber es tut halt doch weh. Ich kann’s nicht ändern. Ich liebe Bill so sehr. Es ist egal, ob er mein Bruder ist oder nicht. Meine Gefühle haben sich nicht geändert und das tut verdammt weh. Jeder Blick von ihm brennt sich in mein Herz. Deshalb bin ich schon fast froh, dass der Urlaub bald vorbei ist. Vielleicht fällt es mir leichter mit der Situation klar zu kommen, wenn ich ihn nicht mehr jeden Tag sehen muss. Obwohl ich nicht glaube, dass es so schnell besser wird. Ich träum jetzt schon jede Nacht von ihm.”
“Ich weiß. Du hast seinen Namen gerufen heute Nacht. Und geweint im Schlaf.”, flüstert Melli.
Rosa nickt nur. Schluckt. Reißt sich zusammen.
“Genug von mir. Zurück zum eigentlichen Thema. Melli, wenn du wirklich in Tom verliebt bist, musst du ihm das sagen.”
“Aber was bringt mir das? Selbst wenn er auch in mich verliebt sein sollte, was ich nicht glaube, so leben wir doch trotzdem in zwei völlig unterschiedlichen Welten.”
“Wenn ihr euch liebt, dann ist das egal.”
Eine kurze Pause.
“Bill und ich hätten es auch versucht. Und uns trennt noch viel mehr.”, sagt Rosa dann.
Melli sieht ihre Freundin betreten an.
“Na gut, du hast vielleicht recht, aber was ist wenn ich ihm meine Gefühle gestehe und er mich einfach auslacht? Weil ich so ein Dummi war mich in ihn zu verlieben?”
“Ich glaube nicht, dass er lachen wird. Das ist nicht seine Art. Aber Melli, du musst es ihm sagen!Mir zuliebe! Wenn ich schon nicht glücklich sein darf, dann möchte ich wenigstens, dass meine beste Freundin jemanden hat, den sie liebt und auch lieben kann...”
“Och Sweetie...”
Melli steht auf und geht zu Rosas Bett. Gerührt umarmt sie ihre Freundin. Es ist sicher nicht leicht zuzusehen, wie jemand anders verliebt ist, wenn man selber so ein Pech hatte. Und dann demjenigen auch noch zu helfen, obwohl man sich wahrscheinlich am liebsten in einer Ecke verkriechen würde. Das ist wirkliche Freundschaft!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 17.02.2006, 17:51
Ich find den Teil sooo geil!
Voll sweet!
Weiter bitte *fan ist*
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 17.02.2006, 18:39
woah das is schön!
die arme rosa *schluchz*
mach büdde schnell weiter
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 17.02.2006, 22:08
gogogogooooooo
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 18.02.2006, 16:09
ach schon wieder so späät dran...
aber mach schneLL weiTer..jaja so richtig schneLL...schüTT ein paar Red Bull in dich rein und loooos gehTs..*g*
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 18.02.2006, 18:05
xXJanieXx hat folgendes geschrieben: gogogogooooooo
jap! meine meinung! weiter !!!!
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 18.02.2006, 19:38
Hier was neues, aba leider lässt die große Erleuchtung bei mir noch etwas auf sich warten, deshalb ist es wieder nicht so lang geworden... :( und der Schluss ist etwas kitschig, aber naja...muss auch mal sein...:)
Um halb neun treffen sich Gustav, Georg, Tom, Bill, Melli und Rosa auf dem Parkplatz vor dem Hotel. Sie steigen in den Van, der sie ins Stadtzentrum bringen soll. Nach zwanzig Minuten Fahrt sind sie da.
“Okay, was machen wir als erstes?”, fragt Tom gut gelaunt.
“Wie wärs, wenn wir auf diesen Basar gehen von dem der Fahrer erzählt hat?”, schlägt Melli vor.
Die anderen nicken und somit ist die Sache beschlossen.
Sie schlendern durch die kleinen Gassen mit den tausenden Ständen.
An einem Stand mit hübschen goldenen Ketten bleibt Rosa stehen. Ihr ist ein Armband ins Auge gefallen. Bewundernd lässt sie das kühle Gold durch ihre Hände gleiten.
“Hübsch.”, ertönt Bills Stimme hinter ihr.
Sie dreht sich um. Die anderen sind schon weiter gegangen, aber Bill hat anscheinend bemerkt, dass Rosa stehen geblieben ist.
“Ja, es ist wunderschön, aber leider etwas teuer.”, sagt sie.
Bill wendet sich an den Verkäufer.
“Wie viel kostet das hier?” Er deutet auf das Armband.
Nachdem der Mann ihm den Preis genannt hat, zückt Bill sein Portemonnaie.
“Nein, Bill. Ich will nicht, dass du für mich bezahlst.”, sagt Rosa schnell.
“Ach quatsch! Ich möchte dir etwas schenken.”
Bill bezahlt und überreicht Rosa dann das Armband.
“Danke, aber das war echt nicht nötig.”
Rosa zieht das Armband an. Es ist zwar wirklich hübsch, aber jetzt wird es sie immer an Bill erinnern, das weiß sie genau. Deshalb wollte sie auch nicht, dass er es für sie kauft, aber nun gut...
Gemeinsam schlendern Bill und Rosa weiter. Die anderen sind verschwunden.
Es ist ein ziemlich schwüler Tag und der Himmel ist wolkenverhangen.
“Sieht irgendwie nach Regen aus.”, bemerkt Bill.
“Doch nicht hier!”, sagt Rosa überzeugt. “Die haben nur knapp drei Regentage im Sommer.”
Kaum hat sie die Worte zu Ende gesprochen, fallen auch schon die ersten dicken Tropfen vom Himmel.
Total erstaunt sieht Rosa Bill an.
“Woher wusstest du das?”
Er grinst nur.
Um sie herum beginnt große Aufbruchsstimmung. Die Händler räumen ihre Sachen ein. Die Leute suchen sich schleunigst Plätze zum unterstellen, da der Regen immer heftiger wird.
“Lass uns lieber auch irgendwo unterstellen. Wir werden klitschnass.”, sagt Bill und nimmt Rosas Hand.
Bei dieser Berührung zuckt sie leicht zusammen, doch er zieht sie mit sich ohne dem groß Beachtung zu schenken.
Unter einem Bushaltestellenhäuschen finden sie schließlich Platz. Außer ihnen ist niemand da.
Sie schauen raus, auf die verregneten Stände. Irgendwie passt das ja, denkt sich Rosa. Der Regen drückt genau aus, wie ich mich fühle. Ihr Blick fällt auf ihre Hand, die immer noch in der von Bill liegt.
Sie sieht ihn an. Er schaut ihr in die Augen mit diesem unheimlich zärtlichen Ausdruck in seinem Blick.
Langsam zieht er sie an sich.
“Bill.”, flüstert Rosa. “Wir dürfen das nicht . Wir...”
“Psst.”, unterbricht Bill sie und legt einen Finger auf ihre Lippen.
Rosa schließt die Augen. Sie sehnt sich so sehr nach ihm.
Dann spürt sie seine Lippen auf ihren. Ganz zart, doch so voller Liebe.
In ihrem Kopf hört Rosa die Worte ihrer Eltern, doch es ist zu spät.
Jetzt können sie nicht mehr damit aufhören.
Und während der Regen ruhig und stetig auf das Haltestellendach prasselt, vergessen Rosa und Bill die Welt um sich herum.
Es gibt nur noch sie beide und die Liebe, die sie verbindet.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Janamaus - 18.02.2006, 20:48
Oh gott ist das süüüß...=(
Das ist ja grausam...schei* papa.. ;)
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 18.02.2006, 22:26
och wie süüüüüüüß :D
mach schnell weiter bitte
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 18.02.2006, 23:38
Aah das ist so herzig!! :D
*freu*
Mach bitte weiter *kitschige sachen lieb*
WeiteeeR ^^
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
duplo - 19.02.2006, 02:47
wie süß.. mach weitaaaaa!! :wink:
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 19.02.2006, 18:48
ach is das al schöööööön...
mach schnell weidaa
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 19.02.2006, 19:38
“Bill?”
“Hmm?”
“So was wie eben darf nicht mehr passieren.”
“Ja, ich weiß.”
Rosa und Bill sitzen auf der Bank in dem Haltestellenhäuschen.
Es regnet noch immer.
Bill hat den Arm um Rosa gelegt, doch jetzt windet sie sich aus seiner Umarmung heraus. Sie sieht ihn an.
“Wir müssen uns wirklich zusammenreißen.”
Bill seufzt.
“Das weiß ich doch auch, Rosa. Glaubst du, ich nehm das alles so locker hin? Ich bin mir der Tatsache, dass du meine Schwester bist ständig bewusst, aber ich kann meine Gefühle doch nicht einfach abschalten.”
“Meinst du ich kann das? Sicher nicht, aber trotzdem... Wir sind nun mal Geschwister und Geschwister dürfen sich nicht lieben. Jedenfalls nicht so.”
Sie schweigen. Jeder in Gedanken. Auf einmal steht Bill auf und schlägt mit der Faust mit voller Wucht gegen die Wand.
“Bill!”
Erschrocken springt Rosa auf.
“Hör auf damit!”, ruft sie als er erneut zum Schlag ausholt. Sie stellt sich vor ihn und ergreift seine Hand. Die Fingerknöchel bluten.
“Was soll das?”, fragt sie ihn.
Er schaut sie aufgebracht an.
“Ich hab es satt ständig zu hören, dass ich dich nicht lieben darf. Jeder erzählt mir das, sogar ich mir selbst. Ich kann das nicht mehr hören. Will es nicht mehr hören. Ich will dich umarmen, wann ich will. Ich will dich küssen, wann und solange ich will. Es ist mir egal, ob du nun meine Schwester bist, oder nicht. Ich liebe dich, verdammt noch mal!”
Gegen ihren Willen muss Rosa lächeln. Er ist süß, wie er sich so aufregt.
“Ich liebe dich auch.”, sagt sie und tupft vorsichtig mit einem Taschentuch seine Hand ab.
Er lächelt zurück, wird aber gleich darauf wieder ernst.
“Ich mein das ernst. Ich scheiß drauf, was wir dürfen und was nicht.”
“Ach Bill. Du weißt genau, dass das nicht geht. Übermorgen fliegen wir nach Hause und du glaubst doch nicht, dass wir unter den gegebenen Umständen noch eine Beziehung führen könnten. Mein...nein, unser Vater würde dem ganz schnell ein Ende setzen.”
Traurig sieht sie ihn an. So schön es auch wäre, sich wirklich nicht drum zu kümmern, was erlaubt ist und was nicht, sie könnten das nicht durchhalten.
Bill nickt. Natürlich hat sie recht.
Es hat aufgehört zu regnen.
“Komm,”, sagt er. “lass uns die anderen suchen gehen.”
“Mensch Rosa! Bill! Wir haben uns schon Sorgen um euch gemacht. Ihr ward auf einmal weg und dann hat’s auch noch angefangen zu regnen...”
Bill und Rosa haben ihre Freunde in einem kleinen Straßencafé entdeckt. Melli ist sofort von ihrem Stuhl aufgesprungen und hat angefangen loszuplappern. Als sie jedoch in die Gesichter der beiden blickt, verstummt sie.
“Hey Alter, was’n das für ne Art sich einfach ohne ein Wort abzuseilen?”, sagt Tom und bedeutet seinem Bruder sich zu setzen. Bill rutscht neben Tom auf die Bank und Rosa setzt sich auf den freien Stuhl neben Georg.
“Alles klar?”, flüstert er ihr zu.
Sie nickt nur leicht.
Der Kellner kommt und fragt, ob Bill uns Rosa auch etwas bestellen möchten.
“Haben die hier Red Bull?”, fragt Bill seinen Bruder.
“Ich fürchte nicht.”, antwortet Tom.
“Na gut, dann nehm ich ne Cola.”, wendet sich Bill an den Kellner.
“Ich hätte gern einen Orangensaft.”, sagt Rosa.
Dann herrscht Schweigen am Tisch. Melli schaut nervös von einem zum anderen. Diese Stille ist ihr unangenehm. Ihr Blick fällt auf Rosas Handgelenk.
“Oh Süße, was für ein hübsches Armband! Hast du das grad auf’m Basar gekauft?”
“Hmm, na ja, eigentlich... Hat Bill es mir gekauft. Ich fand es etwas teuer...”, sagt Rosa leise.
Na toll, wieder mal ins Fettnäpfchen getreten, denkt sich Melli.
Erstaunt schaut Tom seinen Bruder an, sagt jedoch nichts.
Der Kellner kommt mit den Getränken wieder und das nicht vorhandene Gespräch kommt endlich in Schwung als Gustav beim Anblick einer komplett in quietschgrün gekleideten etwas korpulenteren Frau mit einem Minihund, einen Lachanfall bekommt.
Eine Dreiviertelstunde später verlassen sie das Café. Tom nimmt seinen Bruder beiseite und wartet bis die anderen ein Stückchen vorgegangen sind.
“Wie denn du hast ihr das Armband geschenkt? Warum? Und überhaupt, was habt ihr die ganze Zeit gemacht?”
“Ich hab ihr das Armband geschenkt, damit sie etwas hat, das sie an mich erinnert.”
“Meinst du das war eine gute Idee?”
“Egal, ich wollte ihr etwas schenken und ich glaub sie hat sich auch gefreut.”
“Na gut, deine Sache. Und wo habt ihr jetzt gesteckt? Sie sah ja nicht so glücklich aus. Was habt ihr gemacht?”
Tom sieht Bill scharf an.
“Ich hab sie geküsst.”
“Wie bitte? Bist du noch ganz dicht?”
“Ach hör bloß auf damit, Tom. Ich weiß selber, dass das falsch war, aber ich kann’s nun mal nicht ändern.”
“Okay, lassen wir das.
Weißt du, Melli hat mich gefragt, ob wir nachher reden könnten. Was meinst du worüber?”
Bill zuckt mit den Schultern.
“Keine Ahnung. Wirklich nicht. Da musst du wohl abwarten.”
“Ach scheiße, ich hasse so was. Kann sie nicht einfach sagen, was sie will?”
“Du sagst es ihr doch auch nicht.”
“Was?”
“Na, was du willst.”
“Wie jetzt?”
“Bisschen begriffsstutzig heute, was? Ich denk du willst richtig mit ihr zusammen sein?”
“Hab ich das gesagt?”
“Jetzt stell dich nicht blöd!”
“Mann Bill, ich hab’s dir doch schon hundert mal erklärt...”
“Ja, ja, halt die Klappe! Wart einfach ab, was Melli dir zu sagen hat und gut is es.
Am frühen Abend macht Melli sich fertig für ihr Treffen mit Tom. Während sie sich vor dem großen Spiegel im Wohnzimmer schminkt, sitzt Rosa in einem Sessel und schaut ihr zu.
“Nimm lieber den anderen Lidschatten. Der da ist zu grell.”
“Okay, sag mal Rosa, wann willst du mir eigentlich sagen, was du vorhin mit Bill gemacht hast?”
“Eigentlich gar nicht, aber ich fürchte du lässt mir keine Ruhe.”
“Stimmt genau.”
“Wir haben uns in so einem Bushaltestellenhäuschen untergestellt als es anfing zu regnen.”
“Und dann?” Melli sieht ihre Freundin durch den Spiegel gespannt an. “Sag jetzt nicht, da ist was gelaufen.”
“Doch.”, muss Rosa zugeben. “Wir haben uns geküsst.”
“Jetzt echt?”, fragt Melli aufgeregt.
“Ja, also eigentlich wollte ich ja gar nicht, aber dann hat er angefangen und es war so schön, so vertraut...”
“Mensch Rosa, du machst Sachen. Und jetzt?”
“Nichts und jetzt. Das war nur ein Ausrutscher und wird nicht mehr passieren.”
“Bist du dir da sicher?”, fragt Melli augenzwinkernd. “Du willst es vielleicht nicht, aber wer weiß. Wenn wieder so eine Situation kommt...”
“Es wird nicht mehr geschehen. Basta!”
Für Rosa ist das Thema abgeschlossen.
“Okay, okay. Also wie seh ich aus?”, fragt Melli und dreht sich um.
“Super! Selbst wenn er, aus irgendeinem unerfindlichen grund, noch nicht in dich verliebt sein sollte, wird er es heute bestimmt tun!”
“Schmeichlerin!”
Doch Melli freut sich.
“Mann, ich bin echt aufgeregt.”
“Keine Sorge, es wird schon schief gehen.”
“Hoffentlich nicht.”
Tom wartet schon auf Melli. Sie haben sich am Wasserskisteg verabredet.
Sie sieht toll aus. Ihre schönen langen Haare trägt sie offen und sie fallen ihr locker über die Schultern. Sie trägt eins schlichtes rotes T-Shirt und schwarze Hot Pants, die ihre langen Beine zur Geltung bringen.
Sie setzen sich und lassen die Füße ins Wasser hängen.
“Also, worüber wolltest du reden?”, fragt er.
“Hmm, nun ja. Ich ...weiß gar nicht wie ich’s sagen soll...” Sie atmet tief ein. “Erinnerst du dich noch an unser Gespräch ganz am Anfang? Wo wir beide gesagt haben, dass wir nichts festes wollen und so. Also ich... Es hat sich was verändert. Erst wollte ich es ja nicht eingestehen, weil es so gegen meine Prinzipien ist, aber... Ich hab mich in dich verliebt, Tom.”
Zuerst glaubt er sich verhört zu haben. Kann das wirklich sein?
“Kannst du vielleicht was dazu sagen? Irgendwas.”
Melli schaut ihn leicht ängstlich an. Wahrscheinlich überlegt er, wie er auf so etwas Dummes reagieren soll.
“Hmm, also irgendwie bin ich grad sprachlos.”, beginnt Tom.
Melli seufzt.
“Schon okay. War auch dumm von mir, dir das zu erzählen. Ich weiß ja wie du dazu stehst.”
“Nein, also du verstehst das jetzt falsch.”, unterbricht Tom sie.
“Ich kann’s nur grad nicht so fassen, weil... Ich hab mich auch in dich verliebt.”, sprudelt es aus ihm heraus.
Melli starrt ihn an. Dann lacht sie erleichtert auf und gibt ihm einen leidenschaftlichen langen Kuss.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 19.02.2006, 20:30
omg ich hab voll die tränen vergossen!
das is so traurig mit rosa und bill! :cry:
und dann kommt sowas schönes mit melli und tom :cry:
echt GEIL
mach schnell weiter büdde
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 19.02.2006, 20:58
ich weis gar nicht was ich zuerst sagen soll
ich find des voll traurig mit rosa und bill
und das mit melli und tom ist voll süß
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Janamaus - 19.02.2006, 22:02
Schneeeel weiter!
Ich muss aber sagen, ich find das echt fies von dir...immer noch...die können doch keine Geschwister sein..das ist alles so traurig.. :cry: :cry: :cry:
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
BlackFrozenRose - 19.02.2006, 22:09
woha geil eh mach weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 21.02.2006, 18:21
Merci beaucoup ihr Lieben...*g*
Hmm, naja bin immer noch so unkreativ und mir fällt im Moment nich ein wies weitergehen soll, deshalb kommt heute wohl kein neuer Teil mehr...morgen vielleicht...da hab ich dann auch nen bisschen mehr Zeit...Lehrer akzeptieren schließlich nicht wenn man sagt "Tschuldigung, ich konnt die hausaufgaben nich mehr machen,weil ich noch an meiner FF weiterschreiben musste..."
Also, ich hoffe ich schaff das bis morgen...
hegdl
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 21.02.2006, 18:48
yezibel hat folgendes geschrieben: Merci beaucoup ihr Lieben...*g*
Hmm, naja bin immer noch so unkreativ und mir fällt im Moment nich ein wies weitergehen soll, deshalb kommt heute wohl kein neuer Teil mehr...morgen vielleicht...da hab ich dann auch nen bisschen mehr Zeit...Lehrer akzeptieren schließlich nicht wenn man sagt "Tschuldigung, ich konnt die hausaufgaben nich mehr machen,weil ich noch an meiner FF weiterschreiben musste..."
Also, ich hoffe ich schaff das bis morgen...
hegdl
ja, .. das hoffe ich / hoffen wir auch !
bussal, und ich wünsch dir gaaanz viele gute ideen,
cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 22.02.2006, 17:10
weiterrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 22.02.2006, 17:39
xXJanieXx hat folgendes geschrieben: weiterrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
meine rede! *schon-ganz-gespannt-auf-neuen-teil-bin*
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 22.02.2006, 18:13
Miniteil(*g*):
Der letzte Tag.
Rosa sitzt auf der Terrasse und zeichnet. Vollkommen konzentriert bemerkt sie nicht, wie Georg sich zu ihr setzt.
“Was malst du da?”, fragt er interessiert.
Verwirrt schaut Rosa auf.
“Was machst du hier? Sitzt du schon länger da?”
Er lacht.
“Nein, bin grad erst gekommen.”
“Na dann... Ach ich zeichne nur so’n bisschen vor mich hin.”, antwortet sie dann auf seine Frage.
“Darf ich mal sehen?”
Gleichgültig zuckt Rosa mit den Schultern und reicht ihm den Block.
“Wow, das ist gut! Du hast echt Talent!”, sagt Georg bewundernd.
Das Bild zeigt Bill und Tom. Sie hat genau ihre Gesichtszüge eingefangen und es wirkt fast wie ein Foto.
“Hmm, hab ich von meiner Mum geerbt. Sie hat früher als sie noch studiert hat, ihr Geld damit verdient Leute zu porträtieren.”
Er gibt ihr den Block zurück.
“Sag mal, wie ist das jetzt mit dir und Bill?”, will er wissen.
Finster schaut Rosa ihn an.
“Wie soll’s schon sein? Er ist mein Bruder.”
“Ja, klar, aber... Wie geht das weiter? Werdet ihr euch noch mal treffen? Nach dem Urlaub, mein ich?”
“Nein.”, sagt sie wie aus der Pistole geschossen.
“Ich möchte ihn eigentlich gar nicht mehr wiedersehen. Und ich möchte auch sonst keinen Kontakt mehr. Das könnte ich nicht aushalten.”
“Hmm, schon klar. Was sagt Bill dazu?”
“Nichts.”
“Nichts? Kann ich mir nicht vorstellen...”
“Ich hab ihm noch nichts davon gesagt. Jedenfalls nicht so endgültig. Es war noch nicht der richtige Moment dafür.”
“Er wird das bestimmt nicht einfach so hinnehmen, oder?”
“Glaub ich auch nicht, aber er muss das akzeptieren. Es geht nicht anders.”
“Da hast du wohl recht, aber...
Wie sieht’s aus, gibst du mir deine Telefonnummer? Oder willst du mit mir auch nichts mehr zu tun haben?”, fragt er lächelnd, doch insgeheim zittert er ein bisschen.
Was ist, wenn sie ihn wirklich nicht mehr sprechen will nach dem Urlaub?
Erst schaut Rosa etwas verdutzt, doch dann lächelt sie zurück.
“Kein Problem.”
Sie kritzelt ihre Telefonnummer auf ein Stück Papier und gibt es ihm.
“Hier, aber du solltest vielleicht nicht zu oft anrufen. Das wird ganz schön teuer...”
Sie lachen. Dann wird Rosa ernst.
“Und sag Bill bitte nichts davon. Ich glaub er würde das nicht verstehen.”
“Klar, ich werde schweigen.”
Sie unterhalten sich noch eine Weile, bis Gustav auftaucht und fragt, ob sie mit zum Strand wollen.
Gemeinsam verlassen sie die Terrasse um sich ein letztes Mal in die Fluten zu stürzen.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 22.02.2006, 18:36
jetzt müssen sie sich bald endgültig von einander trennen
mach bitte schnell weiter
LG
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 22.02.2006, 18:45
oh oh ich heul jetz schon wenn ich dran denk, dass die sich jetz bald trennen müssen :(
hoffe es geht bald weiter!
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 23.02.2006, 17:30
Nach dem Schwimmen sind alle ziemlich erschöpft.
Auf dem Rückweg flattert plötzlich ein Zettel aus Georgs Tasche. Er scheint es nicht zu bemerken, doch Bill hat es gesehen und hebt das Stückchen Papier auf.
“Georg, du hast was verloren.”, sagt er und hält ihm den Zettel hin.
Dabei fällt sein Blick auf die Schrift. Er erkennt sie. Das ist Rosas Schrift. Neugierig schaut Bill was auf dem Zettel steht.
Georg dreht sich um und sieht mit Schrecken wie sich Bills Gesicht verfinstert, während er liest.
“Bill...”, fängt er an.
“Was machst du mit Rosas Telefonnummer?”, fragt Bill misstrauisch.
“Ich hab sie gefragt, ob wir mal telefonieren wollen. Ist doch nichts dabei. Ich mag sie schließlich auch und du hast ja nicht den alleinigen Anspruch auf sie.”, gibt Georg zurück.
Düster schaut Bill ihn an, doch er erwidert nichts.
“Alles klar?”, fragt Georg.
“Sicher. Ich... Ach ist schon gut.”, sagt Bill und macht eine wegwerfende Handbewegung.
Natürlich ist es nicht schlimm wenn Rosa Georg ihre Telefonnummer gibt. Er hat sie ja schließlich auch. Kein Grund zur Eifersucht.
Bill steigt aus der Dusche. Das tat gut. Jetzt fühlt er sich wieder frisch und erholt.
Auf einmal klopft es an der Tür. Bill fährt sich mit der Hand durch seine nassen Haare und öffnet.
Es ist Rosa. Freude erhellt sein Gesicht.
“Hi Rosa.”
“Hi.”, sagt sie und starrt ihn etwas unsicher an.
Natürlich, er trägt schließlich nichts als ein Handtuch um die Hüften. Da kommen Erinnerungen hoch.
--------------------FLASHBACK----------------------------
Rosa und Bill kommen aus er Disko zurück.
“Mann bin ich groggy.”, stöhnt Rosa.
Lächelnd gibt Bill ihr einen Kuss.
“Ich spring schnell unter die Dusche. Meine Klamotten kleben wie ne zweite Haut an mir.”
Sie nickt und er verschwindet im Bad. Rosa entledigt sich ihres T-Shirts. Sie lauscht darauf, dass gleich das Wasser zu rauschen anfängt, doch stattdessen öffnet sich die Badezimmertür und Bill kommt, nur mit einem Handtuch bekleidet, heraus.
“Hab mein Shampoo vergessen.”, sagt er und will an ihr vorbei zu seinem Rucksack, doch sie versperrt ihm den Weg.
Langsam lässt sie ihre Hände über seine nackte Brust wandern. Er grinst und beugt sich vor um sie erneut zu küssen. Rosa schlingt die Arme um seinen Hals. Er ist wirklich ein fantastischer Küsser. Als er sich lösen will, hält sie ihn weiter fest.
“Du kriegst wohl nicht genug.?”
“Nie.”, schnurrt Rosa.
“Okay. Aber ich möchte jetzt wirklich gern duschen.”, flüstert er ihr ins Ohr während sie im lauter kleine Küsschen auf den Hals gibt.
Da sie immer noch keine Anstalten macht ihn gehen zu lassen, hebt er sie kurz entschlossen hoch.
“Uuah, Hilfe!”, quietscht Rosa.
“Tja, wenn du nicht loslassen kannst, musst du wohl oder übel mit unter die Dusche.”, sagt Bill trocken und trägt sie ins Bad.
“Lass mich gehen.”, lacht sie.
“Zu spät.”, antwortet er mit einem sadistischen Grinsen.
In der Dusche lässt er sie runter und dreht das Wasser auf. Rosa schreit auf als das kalte Wasser ihren Nacken herunterläuft.
“Wird gleich warm.”, sagt Bill und küsst sie wieder.
-------------------------------------------------------------
“Willst du was bestimmtes?”, fragt Bill.
“Ähm...ja. Ich wollt was mit dir besprechen.”
“Na dann komm rein.”, sagt er und macht eine einladende Geste.
Sie schiebt sich an ihm vorbei ins Wohnzimmer.
“Ich zieh mir nur schnell was an, dann bin ich für dich da.”, sagt er und deutet knapp in Richtung Bad.
Sie nickt nur und setzt sich. Nervös knetet sie ihre Finger.
“Da bin ich wieder.”
Bill setzt sich ihr gegenüber.
“Also, was gibt’s?”
Rosa räuspert sich.
“Na ja, hmm... Es geht um uns.”
“Hätte ich mir denken können.”, erwidert er.
Etwas unsicher sieht sie ihn an.
“Bill, ich möchte, dass wir den Kontakt zueinander abbrechen. Ich halte das nicht aus. Allein schon das Armband, dass du mir geschenkt hast, wird mich ewig an dich erinnern, aber ich möchte nicht, dass du mich anrufst oder sonst was in die Richtung.”
Bill starrt sie an. Dann realisiert er ihre Worte und seine Augen werden zu Schlitzen.
“Ich soll dich nicht anrufen? Und was ist mit Georg? Ihm hast du ja auch deine Telefonnummer gegeben und er darf dich doch wohl anrufen?!”
Woher weiß er das denn?
“Bitte Bill, das ist doch was ganz anderes.”
“Ach und wieso? Das ist überhaupt nichts anderes. Wenn du mit Georg telefoniertst, glaubst du dann musst du nicht an MICH denken? Sicher nicht.”
“Bill was soll das? Kannst du mich denn nicht verstehen?”
“Nein kann ich nicht. Ich verstehe den Unterschied nicht. Georg ist in deinem Kopf doch genauso mit mir verbunden wie das Armband. Dann dürfte er dich doch wohl auch nicht anrufen.”
Rosa seufzt. Irgendwie hat er ja recht, aber trotzdem...
“Es ist anders.”, sagt sie knapp.
Er schaut sie wütend an. Was soll das Ganze? Wenn sie schon keinen Kontakt und keine Erinnerungen an ihn will, warum ist sie dann nicht konsequent?
“Bill?”
Er schweigt.
Sie seufzt erneut und steht dann auf.
“Ich geh wohl besser...”
Ja, hau bloß ab. Lauf doch weg, denkt Bill und schaut demonstrativ aus dem Fenster.
Leise verlässt Rosa die Wohnung. Nachdem sie die Tür geschlossen hat, sinkt sie an dieser herab auf die Knie und beginnt bitterlich zu weinen.
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
TH-meitli-89 - 23.02.2006, 18:09
ach nee echt scheisse,... :cry: :cry: :cry:
schreib weiter,.....
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 23.02.2006, 18:13
*rosa denn kopf tätschel*
man bil ist aber fies
sie tut mir richtig leid
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 23.02.2006, 18:52
:cry: oh man ey! voll traurig... :cry:
mach schnell weiert büdde
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Janamaus - 24.02.2006, 17:19
Och herm.....die Arme!!!!
Schreib schnell weiter!!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 25.02.2006, 13:44
Janamaus hat folgendes geschrieben: Och herm.....die Arme!!!!
Schreib schnell weiter!!
JAAAAAAAA!!! WEITER !!!!!!!!!
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 25.02.2006, 15:18
Und weiter gehts...
Georg ist auf dem Weg zu Rosa. Er muss an Bills und Toms Bungalow vorbei und wirft dabei einen kurzen Blick in dessen Richtung.
Was ist das? Jemand hockt vor der Tür.
Es ist Rosa. Sie hat das Gesicht in den Händen vergraben und scheint zu weinen.
Schnell läuft Georg zu ihr.
“Hey Rosa? Alles in Ordnung?”, fragt er und kniet sich vor sie.
Sie blickt auf und sieht in aus tränenverschmierten Augen an.
“Seh ich so aus?”, fragt sie sarkastisch.
Er schüttelt den Kopf.
“Was ist passiert? Bill...?”
“Ja, ich hab ihm gesagt, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihm will und da ist er total wütend geworden, weil er irgendwie rausbekommen hat, dass ich dir meine Telefonnummer gegeben hab...” Fragend sieht sie ihn an.
“Ich hab den Zettel verloren und Bill hat ihn gefunden.”, erklärt Georg.
“Ach so, na ja ist auch egal. Bill ist sauer auf mich. Er will mich nicht verstehen. Dabei tut mir das doch mindestens genauso weh wie ihm. Aber er...” Wieder steigen ihr die Tränen in die Augen.
“Scheiße! Ich hab keinen Plan warum ich hier rumheule. Eigentlich kann ich doch froh sein Wenn er sauer ist, wird er sich bestimmt nicht mehr bei mir melden...”
Tröstend nimmt Georg sie in den Arm.
“Insgeheim hast du aber gehofft, er würde sich trotzdem melden, nicht wahr? Du wolltest gar nicht wirklich, dass du nie wieder von ihm hörst.”
Schluchzend nickt Rosa.
“Du hast recht.”, murmelt sie an seiner Schulter.
“Hmm, Bill wird sich schon wieder einkriegen. Er ist nicht so einer, der tagelang die beleidigte Leberwurst spielt. Wie sieht’s aus? Musst du noch packen oder wollen wir vielleicht was trinken gehen?”
“Was trinken hört sich gut an.”, antwortet Rosa und lässt sich von Georg aufhelfen.
“Tom?”
“Hmm?”
Tom öffnet die Augen. Er hatte sich auf Mellis Bett gelegt während sie duschen war. Dabei ist er wohl leicht eingenickt.
“Hast du geschlafen?”
“Nö.”, behauptet er.
Sie lächelt.
“Ich wollte dich nicht wecken. Sorry.”
Melli krabbelt neben ihn aufs Bett und kuschelt sich dicht an ihn.
Ihr Kopf liegt auf seiner Brust und sie kann sein Herz schlagen hören. Ruhig und gleichmäßig. Tom gibt ihr einen Kuss auf den Scheitel.
“Du riechst gut.”, bemerkt er.
“Vanille.”, grinst sie. “Mein Lieblingsshampoo.”
Eine Weile sagt keiner von beiden etwas. Sie liegen einfach nur still nebeneinander und genießen die Nähe des anderen.
Dann seufzt Melli auf.
“Was ist?”
“Ach nichts. Aber es sind schon drei Wochen der Ferien um. Es geht alles so schnell. Am liebsten würde ich die Zeit anhalten können um den Moment so lange wie möglich auszukosten.”
“Hmm, stimmt. Die Zeit geht ziemlich schnell vorbei. Aber na ja, es gibt ja auch Sachen auf die man sich freuen kann. Wenn wir nach Hause kommen geht’s erst mal noch ein bisschen ins Studio und dann kommt bald unser neues Album auf den Markt. Dann beginnen erst mal die Promo-Wochen. CD vorstellen und so. Und dann werd ich ja auch noch 18. Das ist auch ganz cool.”, fügt er grinsend hinzu.
“Du hast es gut. Ich hab erst im Februar Geburtstag. Und nach den Ferien beginnt wieder der Ernst des Lebens.”
“Och schule ist doch nicht das Schlimmste.”
“Na du hast gut reden. Du gehst ja nicht mehr hin.”
“Ich muss aber auch lernen. Und so’n Privatlehrer ist eigentlich noch fieser. Wenn Bill und ich da sitzen schenkt er uns seine ganze Aufmerksamkeit, was manchmal echt ätzend sein kann.”
“Na gut. Einigen wir uns drauf, dass beides irgendwie nicht so toll ist.”, sagt Melli und gibt ihm einen Kuss. “Aber es gibt ja auch noch andere Dinge im Leben.”, fügt sie mit einem schelmischen Grinsen hinzu.
“Was denn zum Beispiel?”, fragt Tom und zieht sie über sich.
“Ach da fällt uns schon was ein...”
Wieder küsst sie ihn. Diesmal leidenschaftlicher und fordernder.
Klopf! Klopf!
Gustav öffnet die Tür.
Vor ihm steht ein eher missmutig dreinblickender Bill.
“Hey! Was gibt’s?”
“Ist Georg da?”, fragt Bill kühl.
“Ähm nein, aber... Was ist denn los?”
“Das ist was zwischen ihm und mir. Also, weißt du , wo er ist?”
“Ich glaub er wollte zu Rosa und da er noch nicht wieder da ist, wird er wohl noch bei ihr sein.”, antwortet Gustav.
Bills Miene verfinstert sich noch mehr.
“Dreckskerl.”, murmelt er und dreht auf dem Absatz um.
Verwirrt sieht Gustav ihm nach wie er davon stürmt. Kopfschüttelnd schließt er die Tür wieder.
Aufgebracht hämmert Bill gegen die Tür von Rosas und Mellis Bungalow.
Nachdem Rosa gegangen war, hatte er eine Weile nachgedacht und dann war ihm ein Gedanke gekommen, der ihm gar nicht gefiel.
Georg steht auf Rosa!
Er hatte zwar keinen Beweis, doch irgendwie würde das ja schon passen. Auch wegen dieser “unglücklich verliebt-Story”. Es musste einfach so sein.
Und das Rosa und Bill Geschwister sind kam Georg da natürlich sehr gelegen. Bill war aus dem Rennen und Rosa frei für ihn. Deshalb hatte er sie auch nach ihrer Telefonnummer gefragt.
Aufgebracht war Bill losgestürmt.
Jetzt wo er vor der Tür steht kommt ihm noch ein weiterer Gedanke.
Georg profitiert ja auch davon, dass Bill Rosa vorhin so angeblufft hat. Bestimmt hat sie es ihm erzählt. Die beste Gelegenheit sich an sie ran zu machen.
Warum zum Teufel macht den keiner auf?
Gerade als er zu Ende gedacht hat, öffnet sich die Tür. Melli steht vor ihm, in T-Shirt und Hot Pants und etwas zerzaust.
“Bill? Was gibt’s?”
Ohne ein Wort drängt sich Bill an ihr vorbei. Er durchquert die Wohnung.
“Wo sind sie?”
Er stürmt ins Schlafzimmer, wo Tom gerade dabei ist sich wieder anzuziehen.
“Hey Bill, was ist passiert?”
Gefrustet schaut Bill seinen Bruder an. Anscheinend sind Rosa und Georg nicht hier.
“Hallooo! Erde an Bill, was ist los? Du siehst aus wie vom Laster überfahren.”
Bill lässt sich auf Rosas Bett sinken.
Melli kommt rein und setzt sich auf Toms Schoß, der sich Bill gegenüber auf Mellis Bett platziert hat.
“Jetzt mach doch mal den Mund auf. Wir sind zwar Zwillinge, aber ganz ohne ein Wort geht’s dann doch nicht mit der Kommunikation.”
Erwartungsvoll sieht Tom seinen Bruder an.
“Georg steht auf Rosa.”, sagt Bill monoton.
“Was? Wie kommst du denn darauf?”, fragt Melli aufgeregt.
Bill erzählt den beiden von seiner Vermutung und auch von seinem Gespräch mit Rosa.
“Hmm.”, sagt Tom als er geendet hat. “Ich weiß nicht. Vielleicht bildest du dir da nur was ein.”
“Nein.”
Melli und Tom schauen sich an. Melli steht auf.
“Ich geh Rosa und Georg suchen.”
Als sie weg ist setzt sich Tom neben Bill.
“Und jetzt?”
“Ach scheiße Tom, ich weiß nicht. Was soll ich auch machen? Ich bin eifersüchtig, aber was bringt’s? Ich kann Georg ja auch verstehen, wenn er sich in Rosa verliebt hat. Sie ist ne Klasse-Frau, aber trotzdem... Es regt mich auf. Nur tun kann ich auch nichts. Ich hab keinen Anspruch auf sie. Sie ist ‘nur’ meine Schwester. Wir sind nicht mehr zusammen. Sie ist also frei für jeden anderen Kerl, der da kommt. Auch für Georg.”
“Aber sie ist doch immer noch in dich verliebt, Bill. Das sieht doch ein Blinder.”
“Kann sein, aber wenn wir wieder zu Hause sind , werden wir uns nie mehr sehen und dann kann sie mich auch irgendwann vergessen. Und Georg hat freie Bahn.”
“Ach Bill. Du kennst doch Georg. Meinst du er würde was mit dem Mädchen anfangen in das sein Freund verschossen ist? So ein Typ ist er nicht.”
Immer noch zweifelnd sieht Bill Tom an. Der klopft ihm auf die Schulter.
“Wenn Melli mit Rosa und Georg wiederkommt, kannst du mit ihm drüber reden und dann wird sich alles klären.”
“Und wenn nicht?”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 25.02.2006, 15:22
geil !!!!!!!!!!! WEITER !!!!!!!!!!!!!!!!
*total-beeindruckt-bin*
deine FF is genial!!!! *total-mitfühl*
bitte schnell weiter schreiben!
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 25.02.2006, 15:50
cutefruitcake hat folgendes geschrieben: geil !!!!!!!!!!! WEITER !!!!!!!!!!!!!!!!
*total-beeindruckt-bin*
deine FF is genial!!!! *total-mitfühl*
bitte schnell weiter schreiben!
bussal, cutefruitcake
jaaa! kann ich mich nur anschleißen!
WEITER
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 25.02.2006, 16:12
und wenn nicht dann schlagen sie sich die köpfe ein *gg*
mach bitte schnell weiter
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 26.02.2006, 18:45
rose&tom hat folgendes geschrieben: und wenn nicht dann schlagen sie sich die köpfe ein *gg*
mach bitte schnell weiter
Lg
na hoffentlich nicht...doch nicht bills schöner kopf *tztz* *gg*
mach schnell weiter!!!!!
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 26.02.2006, 19:44
Okay Leutz, hier kommt jetzt der letzte Teil der FF...
Melli findet Rosa und Georg an der Poolbar. Sie unterhalten sich und Rosa lacht sogar, was in letzter Zeit bei ihr selten geworden ist.
“Hey ihr zwei!”
“Hi Mel!”, begrüßt Rosa ihre Freundin mit einem entspannten Lächeln.
“Ähm, ich unterbreche euch ja nur ungern, aber... Wie soll ich sagen? Georg, Bill will mit dir sprechen.”
“So?”, fragt Georg erstaunt.
Bei der Nennung von Bills Namen hat sich Rosas Gesicht verdüstert.
“Weißt du was er will?”, fragt Georg.
“Nun, ja, weiß ich, aber ich glaub du redest lieber selbst mit ihm.”, antwortet Melli.
“Gut, dann geh ich wohl mal.”
“Ähm, er ist bei uns im Bungalow.”
“Okay. Bis dann.”, sagt Georg und lächelt Rosa zu.
Melli setzt sich auf den freigewordenen Platz. Rosa sieht ihre Freundin prüfend an. Doch Melli schweigt und Rosa hat keine Lust über Bill zu reden. Stattdessen fragt sie:
“Und ? Schon fertig mit packen?”
Melli errötet leicht.
“Na ja, ich wollte ja anfangen als wir vom Schwimmen zurückkamen, aber... Es kam mir was dazwischen.”
“Aha, so nennt man das also.”
“Ach Rosa, ich muss die wenige Zeit mit ihm doch genießen und ausnutzen. Wir wollen zwar in Kontakt bleiben, aber wer weiß. Ich glaube nicht so an eine gemeinsame Zukunft von Tom und mir. Jetzt in den Ferien werd ich ihn wohl noch ein- zweimal besuchen, aber danach?”
“Ach, ihr packt das schon.”, sagt Rosa zuversichtlich.
Melli sieht sie erstaunt an. Wie kann sie noch so positiv denken, nach allem was passiert ist? An Rosas Stelle würde Melli sich wahrscheinlich nur noch verkriechen und niemanden sehen wollen. Schon gar nicht ihre verliebte Freundin.
“Melli?”
“Ja?”
“Ich fand’s cool, dass du mit mir in Urlaub gefahren bist, auch wenn alles nicht so ganz glatt gelaufen ist.”
“Hey Süße, jetzt wird nicht sentimental. Das war ein geiler Urlaub! Und ich würd jederzeit wieder mit dir wegfahren.”
Sie lächeln sich an.
“Und was machen wir jetzt? Die Jungs haben unsere Wohnstätte besetzt.”
“Lust auf ne Runde Billard?”, schlägt Rosa vor.
“Gern.”
Tom öffnet Georg die Tür.
“Bill ist im Wohnzimmer.”, sagt er und zeigt in die Richtung.
Georg geht an ihm vorbei.
Bill sieht auf, als Georg den Raum betritt.
“Hi Bill, was gibt’s denn so wichtiges, dass du sogar nach mir suchen lässt?”
“Ich muss mit dir reden.”
“Na dann, schieß los.”, sagt Georg und setzt sich.
“Ich frag dich jetzt etwas und möchte, dass du ehrlich antwortest.”
“Okay.”
“Hast du dich in Rosa verliebt?”
Überrascht reißt Georg die Augen auf. Er hätte alles erwartet, nur nicht das.
Erwartungsvoll sieht Bill ihn an. Nun gut, er sollte ja ehrlich antworten.
“Ja, hab ich.”, gesteht Georg.
Bill nickt. Er hatte also recht gehabt.
“Ist das ein Problem?”, fragt Georg.
“Natürlich ist das ein Problem. Was denkst du denn?”, faucht Bill.
“Nein, du verstehst mich falsch. Ich mein, ich weiß doch wie viel Rosa dir bedeutet und ich würde nie, hörst du, nie versuchen mich an sie ran zu machen oder so. Abgesehen davon, würde ich bei ihr eh nicht landen können. Sie liebt DICH!”
“Warst du eben bei Rosa?”, fragt Bill.
“Ja, aber...”
“Dann sag mir nicht, du würdest nicht versuchen dich an sie ran zu machen.”
“Hab ich auch nicht. Mann Bill, du kannst mir glauben.”
“Und was habt ihr dann eben gemacht?”
“Wir haben uns unterhalten. Das ist alles.”
Bill schaut immer noch skeptisch.
“Alter, ich hatte wirklich keine Hintergedanken. Ich wollte sie nur ablenken, weil sie ziemlich fertig war. Sie hat geweint und ich wollte sie aufmuntern. Aber nicht, weil ich mir etwas davon versprochen hab. Ich konnte sie einfach nicht so traurig vor deiner Tür sitzen lassen und...”
“Vor meiner Tür?”, unterbricht ihn Bill.
“Ja. Sie hat doch mit dir geredet und du bist wütend geworden, so wie sie erzählt hat.”, erklärt Georg.
Bill sieht ihn an.
“Ich dachte, es wäre ihr egal...”, murmelt er.
“Nein, du Esel! Natürlich nicht. Und wenn dir etwas an ihr liegt, dann solltest du verdammt noch mal mit ihr reden!”
Bill nickt.
“Danke Mann.”, sagt er und steht auf.
“Alles wieder in Ordnung zwischen uns?”, fragt Georg.
“Ja, tut mir leid. Ich hätte besser wissen müssen, dass du nicht so einer bist, der...na, du weißt schon.”
“Kein Problem. Und jetzt geh zu ihr. Klar?”
“Rosa, da kommt Bill.”, bemerkt Melli.
Rosa schaut auf. Dabei rutscht ihr der Queue aus der Hand und knallt auf den Billardtisch.
“Was will der denn?”, fragt sie misstrauisch.
“Keine Ahnung.”
Bill erreicht die beiden.
“Rosa, ich muss mit dir reden.”, sagt er.
“Kein Bedarf. Ich denke es ist alles gesagt. Mehr will ich nicht hören.”, antwortet sie kühl und schiebt sich an ihm vorbei.
“Kommst du Melli? Wir müssen noch packen.”
Mit einem Schulterzucken und einem entschuldigenden Blick zu Bill, folgt Melli ihrer Freundin.
Am nächsten morgen müssen alle schon früh aufstehen, da sie um 10 Uhr am Flughafen sein müssen.
Die Fahrt zum Flughafen verläuft ziemlich ruhig angesichts der frühen Stunde.
Bill hatte versucht den Platz neben Rosa zu ergattern, doch sie hatte sich demonstrativ neben Georg gesetzt und Bill keines Blickes gewürdigt.
Als sie am Flughafen ankommen, geben sie erst mal ihr Gepäck auf und setzen sich dann in den Warteraum.
Tom unterhält sich mit seinem Vater, Melli macht Scherze mit Gustav und Georg. Nur Rosa sitzt da mit ihrem MP3-Player und starrt aus dem großen Fenster raus auf die Startbahn.
Jetzt oder nie!, denkt Bill und geht zu ihr.
Sie tut so als würde sie ihn nicht bemerken. Er nimmt ihr die Ohrstöpsel aus den Ohren.
“Hey, was soll das?”, zischt sie.
“Ich muss mit dir reden. Komm mit.”
“Ich will nicht!”, faucht sie, doch er achtet nicht darauf , packt sie am Arm und zieht sie mit sich.
“Lass. Mich. Los.” Sie betont jedes einzelne Wort.
Als sie weit genug von den anderen weg sind, kommt er ihrer Forderung nach.
“Sag mal, hast du sie noch alle?” Wütend sieht Rosa ihn an.
“Rosa, ich wollte mich entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich gestern so sauer geworden bin. Ich wollte es einfach nicht akzeptieren, aber natürlich versteh ich, wenn du nichts mehr von mir hören willst.
Und du brauchst dir auch keine Sorgen zu machen. Ich werde nicht versuchen dich anzurufen oder dich sonst wie zu belästigen.
Gestern war alles nur etwas... Na ja. Ich fand’s scheiße, dass Georg dich anrufen darf und ich nicht. Ich war ziemlich eifersüchtig und bin deshalb auch so wütend geworden, aber... Ich hab nachgedacht und auch mit Georg geredet und...
Auf alle Fälle akzeptiere ich deine Entscheidung, auch wenn es mir immer noch nicht gefällt. Aber wenn es dir dann besser geht...
Tja, das wollte ich nur loswerden.”
Rosa sieht ihn mit offenem Mund an.
“Alles in Ordnung?”
“Ja, klar. Dann... ist das ja geklärt.”, stottert sie.
“Okay.”
Sie gehen wieder zu den anderen zurück.
Melli schaut Rosa fragend an, doch die schüttelt nur den Kopf.
Dann wird ihr Flug aufgerufen und sie begeben sich zum Check-in.
Während des gesamten Rückfluges spricht Rosa kein Wort und irgendwann gibt Melli es auf, sie in ein Gespräch zu verwickeln.
Wieder in Deutschland geht alles ziemlich schnell.
Aussteigen, Koffer abholen und schon stehen sie in der großen Halle.
Rosa und ihre Eltern werden noch eine Woche in Deutschland bleiben, Freunde besuchen, bevor es zurück nach England geht.
Melli und Tom umarmen und küssen sich, als ob sie sich nie wiedersehen würden, obwohl Melli schon nächste Woche nach Magdeburg fahren will.
Rosa verabschiedet sich von den anderen. Auch Bill umarmt sie kurz und etwas schüchtern.
Dann machen sich die vier Jungs auf in Richtung Parkdeck, während Melli, Rosa und ihre Eltern in entgegengesetzter Richtung das Gebäude verlassen.
Ihre Eltern halten Ausschau nach einem Taxi.
Rosa rekapituliert noch einmal die letzten drei Wochen. Immer wieder erscheint Bill vor ihrem inneren Auge.
Sie erinnert sich an ihr erstes Treffen, dann der Abend in der Disko, wo sie ihm von ihrer Vergangenheit erzählt hatte, ihr erstes Mal... All diese Bilder fliegen in Rosas Kopf herum.
Auf einmal lässt sie ihren Koffer fallen, dreht sich um und läuft wieder ins Gebäude hinein.
“Rosa!”, ruft ihre Mutter ihr nach.
Rosa rennt so schnell wie noch nie in ihrem Leben. Ihr Ziel ist das Parkdeck. Hoffentlich ist sie nicht zu spät.
Schwer atmend sieht sie sich um. Wo sind sie?
Da fällt ihr Blick auf den schwarzen Van. Georg schließt gerade die Kofferraumklappe und die Jungs steigen ein.
“Bill!”, ruft Rosa verzweifelt. Wird er sie hören?
Verwirrt dreht Bill sich um.
Rosa läuft zu ihm und fällt ihm um den Hals. Er hält sie fest. Streicht ihr zärtlich über den Rücken.
“Was machst du hier?”, fragt er leise
Sie löst sich aus seiner Umarmung und sieht ihm in die Augen.
“Ich wollte dir noch sagen...
Bill, ich möchte nicht, dass ich nie wieder von dir höre.
Ich liebe dich, es tut mir leid, dass ich so was dummes überhaupt je gesagt habe, ich...”
Bill lässt sie verstummen indem er ihre Lippen mit einem Kuss versiegelt.
“Ich liebe dich auch.”, flüstert er. “Aber du musst jetzt gehen.”
“Ich will nicht.”, sagt sie und schmiegt sich an ihn.
Er lächelt.
“Darum geht es wohl nicht. Also, mach’s gut. Ich ruf dich an.”
“Versprochen?”
“Ja, versprochen.”
Noch ein letzter Kuss, dann steigt Bill ins Auto. Rosa sieht dem Van hinterher bis er aus ihrem Blickfeld verschwunden ist.
“Machs gut.”, flüstert sie unter Tränen. “Bis bald.”
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
duplo - 26.02.2006, 19:52
wie süß.. und traurig.. a´ber toll.. ich hoff doch mal, die Ff is noch nich zu ende..?
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
tokio-hotel.ff-fan - 26.02.2006, 19:59
das is das ende? :shock:
net dein ernst!
du MUSST weiter machen!
mach bidde weiter!
das is so schööööön...
und traurig... und alles... :cry:
ALSO WEITER! LOS!
lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
rose&tom - 26.02.2006, 20:04
*heul*
das ist voll das schöne ende
Lg
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
yezibel - 26.02.2006, 20:16
Ja, das ist wirklich das Ende. Ich weiß, es ist ein bisschen offen, aber es geht trotzdem nicht weiter...*g*
Mal sehen, bin grad dabei was neues zu schreiben, weiß aber noch nicht, wann ichs on stelle...
Auf alle Fälle Danke für eure zahlreichen Kommis...
Hab euch lieb!!!
:wink:
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Anonymous - 26.02.2006, 21:34
yezibel hat folgendes geschrieben: Ja, das ist wirklich das Ende. Ich weiß, es ist ein bisschen offen, aber es geht trotzdem nicht weiter...*g*
Mal sehen, bin grad dabei was neues zu schreiben, weiß aber noch nicht, wann ichs on stelle...
Auf alle Fälle Danke für eure zahlreichen Kommis...
Hab euch lieb!!!
:wink:
VIELEN VIELEN DANK, FÜR DIESE TOLLE FF !!!!
sie hat mein herz (ohne scheiß!) berührt, und ich hab ur mitgefühlt und mitgefiebert, ...
schade, dass sie zuende is, aber du hast die macht! alles liegt in deiner feder, .. äh, ... naja, ... du weißt schon was ich mein!
Freu mich schon auf deine nächste FF!!! DU MUSST SIE ON STELLEN!!! KEINE WIDERREDE!
bussal, cutefruitcake
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
xXJanieXx - 27.02.2006, 21:15
mach weiter
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Janamaus - 28.02.2006, 14:06
Aber das geht doch nicht...!!!!!!
*HEUL* Die sind doch Geschwister und alles is offen und scheiße!
mach weiter!! =(
Und sonst: Die FF war geil!!
Aber mach trotzdem weiter!!! ;)
Re: "Ich kann dich nicht lieben...!"
Sekskeks - 28.02.2006, 15:22
ECHT?? ZU ENDE?? schadää...
naJa es häTTe ja so enden können: rosa erfährt das bill doch nicht ihr bruder ist..und ie werden glücklich..hehe...
nene die FF is schon guT so...
mir hats echt uure gut gfallen!!
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