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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: unforgiven - Engel90 Forum: Ihr-Domainname.de Forenbeschreibung: Beschreibung Ihres Forums aus dem Unterforum: DIE GESCHICHTE Antworten: 2 Forum gestartet am: Samstag 01.12.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 2.12 Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 3 Monaten, 24 Tagen, 23 Stunden, 43 Minuten
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Re: 2.12
unforgiven - 02.12.2007, 10:112.12
II.XII
Langsam wurde es dunkler auf der Straße und, immer mehr Leute kamen in die Taverne . Der Barkeeper etzündete die Fackel, die an den Wänden festgemacht worden waren. Serve saß weiterhin in der Ecke, neben dem Drink hat er sich ein gegrilltes Apostella- Kaninchen bestellt. Die Apostella- Kaninchen, waren domestizierte und gezüchtete Wildhasen, deren Fleisch süß und weich war im Gegensatz zu den Hasen von den anderen Inseln. Die Kaninchen waren, einer der wichtigsten Exportgüter der Apostella- Insel und brachten viele Einnahmen ein. Außerdem war es die beliebteste Schmuggelware, denn eine Kannichen kostete bis zu 5 Goldstücke.
Rouen aß noch an seinem Kaninchen, als plötzlich ein Mann sich zu ihm setzte. Rouen schaute den Mann an. Es war ein älterer Herr, mit kurzen, grauen Haaren und einem Bart. Er trug ein grünes Hemd und Handschuhe aus Leder . An seinem Hals hing eine massive Kette aus purem Silber, was von seinem Reichtum zeugte. Dazu hatte er dreckige Stiefel und eine ebenso dreckige Hose an, was kein Wunder war, wenn man beachtet, wie dreckig die Gassen von Apostella waren. Rouen nickte den Mann zu, es war sein alter bekannter, mit dem er schon Vieles erlebt hatte :
- Ich warte schon seit Mittag auf dich hier.
- Ich weiß, Rouen. Ich habe von deiner Freilassung gehört und bin so schnell gekommen wie ich nur konnte.
- Ist ja gut, Sedrik! Ich bin zwar frei aber nicht in Sicherheit. Das weißt du besser als ich. Ich muss schnell weg von dieser Insel.
- Und wo willst du schon hin? Keine der Inseln wird dich aufnehmen wollen oder sogar wieder Apostella ausliefern. Sie waren gezwungen dich jetzt freizulassen, aber bald jagen sie dich wieder.
- Ich weiß, Sedrik, ich weiß. Ich habe auch einen Plan, aber zuerst muss ich zurück auf meine Heimatinsel. Du musst mir helfen, schließlich bist du mir was schuldig.
- Ich bin dir dankbar, dass du auf dem Prozess nicht meinen Namen genannt hast, aber ich bin auch nicht der eine von den 5 Heiligen.
- Ich weiß, aber sonst kann mir Keiner helfen – Serve schneidete sich wieder ein stück von dem Fleisch ab und legte es sich in dem Mund. Eine Kellnerin kam zu den Tisch und Sedrik bestellte das Fleisch eines Tintenfisches, die Kellnerin sagte, dass es gleich fertig sei und ging wieder.
- Rouen! Sie werden jedes Schiff überwachen, jeden einzelnen Fass!
- Dann werde ich auf einem anderen Weg fliehen
- Auf welchen denn?
- Nicht hier! Wir treffen uns da, wo wir uns immer getroffen haben.
Rouen stand auf nickte noch mal Sedrik zu, machte ein paar Schritte und drehte sich zu Sedrik um, der noch auf sein Essen wartete:
- Ach ja, zahl mal für mich mit! Bis morgen dann.
Sedrik seufzte und nickte, Rouen ging raus.
Rouen hatte immer noch die Lumpen an, die er im Gefängnis getragen hatte und mit diesen Fetzen sah er noch erbärmlicher aus, als die Bettler, die vor der Taverne „Zum alten Räuber „ standen.
Außerdem wurde es immer dunkler und kälter. Roeun hüllte sich weiter in die Lumpen ein und ging los. Er brauchte Geld, viel Geld. Seine Flucht wird nicht leicht sein, gar nicht leicht, und das wusste er. Aber bevor er versucht zu fliehen muss er an Geld kommen. Er überlegte lange, woher er das bekommen könnte.
Plötzlich läutete die große Apostella- Glocke, die sich in einem Turm befand. Dieser Turm stand mitten auf dem Platz vor dem Palast. Und jedes Mal wenn die Glocke läutete bedeutete es, das auf dem Paltz eine Predigt, persönlich vom Moppelons gehalten wird.
Alle frommen Bürger hatten zu dieser Predigt zu erscheinen. Rouen sah wie fast aus jedem Haus Leute rausgingen und in die Richtung des Hauptplatzes gingen. Sie alle glaubten Moppelons und waren sein Werkzeug. Sie waren Moppelons Aufzug zum Thron der Herrschaft über Geraldika. Denn es gibt’s nichts stärkeres und gefährlicheres als Glaube.
Solche Gedanken beschäftigten Rouen, während er sich weiter vom Hauptpaltz entfernte. Er hatte keine Geld und wusste auch nicht woher er das Geld bekommen sollte. Moppelons und viele Andere nannten ihn Schurke und Räuber. Doch das war Rouen am wenigsten. Er war ein Krieger, mit seinem eigenen Kodex, denn er nie gebrochen hatte. Deswegen könnte er sich gar nicht erlauben das Geld durch Diebstahl oder Mord zu beschaffen.
Nach einem sehr langen Marsch befand sich Rouen am Rand der Stadt. Er stand in einem alten Park. Der Park war ungepflegt, so dass er einem Wald ähnlich aussah. Mitten im Park, von kleinen Sträuchern umschloßen, stand eine Statue des Drachen. Auf der Insel Skand, wo Roen herkam glaubten alle, dass sie die direkten Nachfahren von dem ehemaligen Herrscher der Welt, dem Drachen, waren. Die Menschen von Skand glaubten, dass sie unter dem Schutz des Drachen standen und das sie durch Abbilder von Drachen mit ihren Urvater kommunizieren können. Rouen brauchte von dem Drachen so wohl Schutz als auch ein Rat. Er näherte sich der Statue und kniete sich vor dem Drachen hin und fing an zu beten.
Vrtgiss nicht die Rückmeldung
:wink:
Re: 2.12
Engel90 - 02.12.2007, 12:56Geschichte
Also ich habe mal ne frage zu der geschichte. Du schreibst einmal am beginn serve sitzt in der Ecke. Wer ist serve oder meinst du Ruoen? Ich finde die Geschichte gut. Auch das du so ne Art monolog zu der einen person schreibst :lol: und die näher umwelt beschreibst damit man sich das vorstellen kann.
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