Eine Rose

Untitled
Verfügbare Informationen zu "Eine Rose"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Lycander - Fijora
  • Forenurl: Klick
  • aus dem Unterforum: RP only
  • Antworten: 8
  • Forum gestartet am: Dienstag 22.05.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Eine Rose
  • Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 6 Monaten, 16 Tagen, 23 Stunden, 53 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Eine Rose"

    Re: Eine Rose

    Lycander - 01.12.2007, 22:25

    Eine Rose
    Wiederlich. Lycander spuckte aus und wischte sich die Spinnenweben aus dem Gesicht. Als hätte es nicht schon gereicht, dass er sich seinen Kopf anstieß.

    Wer auch immer diese Fluchtgänge in meinem Mauernwerk angelegt hat, sollte mit einem Seilzug drei mal hier durchgeschleift werden.

    In der Dunkelheit tastet er sich vorsichtig voran, er müsste jetzt in etwa dort sein, wo Fijoras Zimmer war. Es brauchte eine Minute bis er den Hebel im dunklen fand.

    Das hier sind keine Fluchtwege für den Notfall, es sind Fallen .. und was stinkt hier so? Morgen werde ich Syrio hier herein schicken.

    So leise wie möglich öffnete er die Geheimtür, schob einen Wandteppich zur Seite und betrat ihr Zimmer. Das leise Klirren von den Kristallen hier im Raum erfüllte die Atmosphäre, das Mondlicht wurde nur schwach reflektiert, aber in der Dunkelheit, sah es so aus als würde man unter freiem Himmel schlafen. Die Lichter tanzten an der Decke und Lycander ging leise in die Knie. Sie schien nicht da zu sein.

    Der Blutritter ging zu ihrem Bett und legte ihr eine rote Rose aufs Kissen.

    Warum habe ich eigentlich nicht die Tür genommen? ... Weil ich sie hier viel besser überraschen hätte können ... naja sie ist ohnehin nicht hier.

    Lycander sah an sich herab, Dreck und Staub überall, sein weißes halb aufgeknöpftes Hemd war eigentlich grau ... und fals da mal Duftwasser an ihm gehaftet hatte, war es weg.

    Er runzelte die Stirn:" Sehr romantisch Lycander, so will natürlich jede Blutelfe mit dir eine Nacht verbringen ... am besten geh ich den gleichen Weg wieder zurück ...nicht das einer der Wachen eine Frage stellt" Lycander dreht sich um und quetschte sich in den engen Geheimgang zurück. Er stieß sich natürlich den Kopf und brummte leise.



    Re: Eine Rose

    Fijora - 05.12.2007, 00:45


    Mit einem lauten Knall stieß Fijora Lightseeker die Tür zu ihrem Zimmer im Anwesen des Lords auf und trat leise fluchend ein. Ein leises Klirren, welches von den Kristallen im Raum kam, begleitete sie. Der Raum war dunkel, wenn man vom fahlen Mondlicht, dass sich in den Kristallen spiegelte, mal absah.
    Langsam stmete die junge Halbelfe tief durch und seufzte schwer.
    "Diese ganzen Bediensteten machen mich noch wahnsinnig...Wie Lycander das blos aushält. Man kann ja NICHTS mehr alleine machen...", murmelte sie genervt.
    Sie trottete mit schweren Schritten auf das große Bett im Raum zu und ließ sich in voller Montur hineinfallen. Ihre Augen schließend bemerkte sie kurz darauf ein leichtes Kitzeln an ihrer linken Wange. Sie öffnete ihr linkes Auge wieder und glaubte, eine Rose zu erspähen. Schließlich standen ihre beiden Augen offen, während sie die zerbrechlich wirkende Blume anstarrte.
    "Also ist er weg...", dachte die junge Frau. Noch eine ganze Zeit lang starrte sie die Rose an, ehe sich dicke Tränen in ihren Augen bildeten und ihre Wangen hinunterkullerten. Die Kissen, auf denen sie lag, sogen die salzige Flüssigkeit auf. Schließlich ließ Fijora sich wieder fallen und blieb regungslos auf dem Rücken liegen. Ein leises Schluchzen war noch bis zum Morgengrauen zu hören, ehe sie schließlich einschlief...



    Re: Eine Rose

    Lycander - 14.12.2007, 17:47


    Lycander nahm einen Schluck, runzelte die Stirn, beugte sich nach rechts über seine Lehne und spuckte den sonderbaren Wein in die Wiese.

    Wiederlich ... Scherbenweltwein hab ich mir besser vorgestellt ...

    Der Blutritter ließ den Blick über die grünen Weiten von Nagrand gleiten, ehe er den Brief nochmal zur Hand nahm und ihn überflog.

    Zitat: Liebe Fijora

    Lange habe ich überlegt wie man so einen Brief anfangen soll. Tausende Briefe entstammen schon meiner Feder, aber bei diesem hier musste ich wirklich genau nachdenken was ein guter Anfang wäre. Ich kam zu dem Schluss das es keine vernünftige Einleitung gäbe die nicht zu kitschig wäre.

    Ich vermisse dich. Keine Sorge ich bin niemand der gut darin ist, seine Gefühle zu umschreiben - daher werden dich keine kitschigen Zeilen erwarten. Aber sei dir eins gewiss: Ich vermisse dich und es vergeht kein Tag an dem ich mir nicht wünsche dich zumindest sehen zu können.

    Die Scherbenwelt ist sehr bedrohlich, nach der ersten Woche bin ich allerdings in ein Tal gekommen, dass selbst dir sehr gefallen würde. Weite Wiesen, kleine Hügel und vereinzelte Bäume - an klaren Tagen, kann man hier bis zum Ende der Welt sehen. Nun die meisten Tage sind hier sonnig und schön, die Verwüstung der Legion hat hier kaum an der Schönheit des Landes gerüttelt. Unweit von hier gibt es eine kleine fliegende Insel aus der ein Wasserfall entspringt - an diesen Ort würde ich dich gerne entführen und dir dreiäugigen Scherbenweltfisch servieren. Ja dreiäugig ... er schmecke ... wirklich.

    Die Suche nach meiner Tochter gestaltet sich als schwieriger als erwartet. Meisten wollen diese Lebewesen hier eine Entlohnung für solche Informationen. Je mehr ich suche, desto mehr kommt es mir vor als würde ich eine Nadel im Heuhaufen suchen. Überraschenderweise habe ich Herr Dunkelwirker vor kurzem getroffen, er half bei einer kleinen Aufgabe.

    Ich hoffe dieser Brief erreich dich. Diese Orks und Elfen waren seit Jahrzehnte von unserer Welt abgeschnitten - an Breifkästen müssen sie sich vielleicht noch gewohnen. Ich vermisse dich.

    Lycander

    Lycander faltete den Breif und steckte ihn in einen Umschlang. Er schloss kurz die Augen und genoss die Sonne auf seiner Haut, ehe er sich mir einem Seufzer aufsetzte von seiner Liege.

    Der Blutritter nahm den abgetrennten Menschenfinger und steckte ihn in einen Umschlag.

    "SYRIO...?" es dauerte etwas bis sein Hauptmann den Hügel zu ihm hinauf kam und knapp nickte. "Ja MyLord?"
    "Sorg dafür das diese zwei Briefe beim Ziel ankommen." Ohne weiter zu fragen, nahm er Fijoras Brief und den Umschlag mit dem Daumen entgegen.

    "Achja ... und bitte ... schick Fijora den richtigen Brief ... wehe sie bekommt den Brief mit dem Daumen und dieses Händlerpack meinen Liebesbrief... ja?" Syrio lachte nur kurz und verschwand.



    Re: Eine Rose

    Lycander - 17.12.2007, 22:19


    Der Himmel war schwarz und es roch nach Schwefel - alles hier roch nach Schwefel. Die Legion schleuderte hin und wieder einige grün schimmernden - gut verpackten - Höllenbestien gen Norden. Sie waren wie kleine Sternschnuppen am schwarzen Firmanent. Das Schttenmondtal.

    Ich bin sicher, wenn ich noch eine Woche hier bleibe, werde ich auch Schwefel scheißen.

    Natürlich dachte sich der vornehme Adelige nichts dabei als er mit heruntergelassenen Hosen auf einer selbstgebastelten Steingrube saß. Er versuchte die Papiere und die Feder auf seinen Oberschenkeln zu balancieren, während er eines der liebsten Dinge aller Männer machte ... äh ... auf seinen Thron sitzen. Die Gerüche wurden ja praktischerweise sowieso vom Schwefel überdeckt.

    Zitat: Liebe Fijora

    Meine Suche hat mich mittlerweile von einem der schönsten Orte die ich kenne, zu einen der hässlichsten Orte die ich kenne geführt. So stelle ich mir gut die Hölle vor. Hier gibt es nicht viel mehr als Hitze, Einsamkeit und Dämonen ... naja etwas Dunkelheit gibts hier auch noch.

    Ich bin zwei Tage entfernt von einer großen Mine. Die Legion nutz sie. Zwar wird meiner Tochter wohl nicht dort sein ... aber es ist das erste bewohnte Loch im Boden was einer Mine am nächsten kommt.

    Lycander ließ die Feder sinken und horchte auf. Ein Geräusch ließ in wachsam werden - und tatsächlich, vor ihm maschierte eine unheimlich größe Ratte durch die Trümmer.
    "Es gibt wenige Sache, die mich rasend vor Wut machen - mich am Örtchen zu stören gehört dazu!" Er hob einen Stein auf und warf ihn nach der Ratte, welche quickend verschwand. Schnaufend konzentrierte er sich wieder .... auf den Brief.

    Zitat: Syrio und zwei Orks werden mir helfen dort hinein zu gehen. Ich erwarte keinen nennenswerten Wiederstand - Dämonen halten sich, bis zu dem Moment wo sie mit Lichtmagie in berührung kommen, sowieso für die Größten.

    Ich bin müde und ausgezerrt, hier in diesem Schattenmondtal kommt man nicht wirklich zum schlafen - hoffentlich führen dich deine Wege nie hier her.

    Dein Lycander



    Re: Eine Rose

    Lycander - 28.12.2007, 12:48


    Kerzen brannten und der leicht rauchige Geruch davon lag in der Luft. Die Weingäser waren mitlerweile genauso leer wie die Flasche aus der er kam. Am Tisch fanden sich nur noch die Überreste eines leckeren und gelungenen Essens für zwei Personen.
    Was wünschte sich ein Mann ausser Wein und einem gutem Essen noch - ganz genau. Lycander tanze zu ruhigen Klängen mit einer Schönheit in seinen Armen. Er roch ständig an ihrem Haar, genauso wie er seine Finger immer in ihrem Haar vergrub. Seine Hände wanderten zu ihrer Hüfte und er presste sie ganz sachte näher an sein Becken.
    Als er sich dan mit ihr aufs Bett fallen ließ und die weiche Haut ihres AUsschnittes mit Küssen bedeckte flüsterte eine sanfte Stimme von weit her ...

    Lycander ... mhm .... Lycander .... LYCANDER! Lord Tell´vaylvett!

    Aus der sanften Stimme wurde eine raue, ungehaltene Männerstimme und spätestens als er seinen eigenen letzten Schnarcher hörte, merkte er das sein schöner Traum ein abprutes Ende nahm, noch bevor es richtig spannend wurde. Sein Magen war nicht gefüllt mit Leckerein, er war auch weit weg von Fijora und so recht wohl fühlte er sich auch nicht.
    Vom Schlafen im Sattel tat ihm der Rücken weh.

    "Mhm? Ja? Du hast einen verflucht schlechten Zeitpunkt ausgewählt um mich zu wecken" brummte er zu Syrio. "Tut mir Leid, aber das Gelände wird etwas uneben und es wäre schade wenn du dir dein hübsches Genick brichst."
    "Ich glaube ich benzahle dich zu gut," brummte Lycander nur und ritt schweigend weiter.

    Später schlugen sie ein Lager auf und suchte sich den nächsten Stein zum Schreiben.



    Zitat: Liebe Fijora

    Meine Suche führt mich mittlerweile in den Nethersturm, während das Schattenmondtal befremlich und hässlich war ist das hier einfach nur seltsam.
    Man kann die Energie förmlich in den Finger kribbeln spühren. Telephortationsmagie funktioniert hier nicht. Wenn jemals wieder wer versucht in meine Gedanken ein zu dringen - geh ich hier her. Das ganze Gebiet ist wie ein großer Isolator.

    Die Suche im Schattenmondtal war Ergebnisslos, wir haben beide Orks verloren die ich angeheuert habe, nun zumindest kommen sie so billigier. Hier im Nethersturm konnte ich aber fünf Goblins anheuern. Naja vier ... einer sprengte sich schon in die Luft.

    Die jetzige Spur führt mich zu einem Platz wo angeblich eine Kristallmine stehen soll, die allerdings nur desswegen entdeckt wurde, weil eine Epidemie dort ausgebrochen sein soll. Ehemalige Wärter - Blutelfen - berichten von Fleischkreaturen die einem beissen und dabei Eier legen, die sich dan durch einem durchfressen.
    Silbermond hat mir den Auftrag erteilt alle Beteidigten der Mine zum Schweigen zu bringen - sie wollen nicht damit in Verbindung gebracht werden. Für mich also heißt das: ich bringe die Wärter um, vielleicht auch die Sklaven (möglicherweise nehmen sie auch Schweigegeld - was ich bevorzugen würde), schnapp mir meine Tochter (fals sie dort ist und noch lebt) und steck die Beweise ein.

    *und diese Worte hat er unterstrichen*

    Im übrigen - leg diesen Brief in meinem Safe, schmeiß ihn nicht weg. Er könnte Probleme machen. Zwar ist das Geheimhaltung - aber nach einem Monat zwischen Stock und Stein - Häschen und Dämonen, bin ich alles andere als in der Laune meine schlechte Laune zu verbergen. Syrio ist genauso durchgeknallt in lezter Zeit.
    Ich vermiss dich
    Lycander



    Der Blutritter ging zum Goblin.
    "Und das funktioniert wirklich?
    "Ja" antwortet dieser mit kratziger Stimme.
    "Wirklich?"
    "Meistens!"
    "Wie meistens?"
    "Oft genug das was ankommt."

    Da das nächste Briefkasten einige Tage weit weg war, steckte er den Brief in den Schnabel der mechanischen Taube und nannte die Adresse auf Azeroth. Sie flog davon und zumindest bis sie am Horizont verschwand explodierte sie nicht.

    Erst Tage später erreichte die Fijoras Balkon.



    Re: Eine Rose

    Fijora - 28.12.2007, 14:06


    Es war ein recht sonniger Tag in den Immersangwäldern, wo das Anwesen Lord Lycander Tell´vaylvetts stand. Die Drachenfalken zwitscherten und irgendwo, in der Ferne, konnte man hören, wie sich ein wild gewordener Bachtatzenluchs über einen ahnungslosen Reisendenn hermachte.
    Langsam zog Fijora Si´iara Lightseeker einen Pfeil aus ihren Köcher und spannte ihn in die Sehne ihre Bogens, als ein aufgeregter Diener den Kiesweg hinunter in den Garten des Anwesens gestürmt kam. Ihn nicht bemerkend und sich völlig auf die provisorische Zielscheibe konzentrierend zielte Fijora weiterhin und bereitete sich mental auf den Schuss vor.
    "Milady, Milady! Seht, es ist Post für Euch gekommen!", rief der Diener auf halbem Weg zu der jungen Halbelfe. Diese wirbelte erst jetzt erschrocken herum und realisierte, dass sich ihr jemand näherte. Die Sehne ihrer Waffe hielt sie in gespanntem Zustand.
    Völlig irritiert blieb der Diener sofort stehen, hob die Hände und ließ einen kleinen Stapel Briefe fallen, als er sah, dass seine Herrin ihren Bogen auf ihn richtete.
    Fijora blicke den Mann vor sich etwas irritiert an, senkte dann kichernd ihren Bogen, steckte den Pfeil zurück in ihren Köcher und sammelte einen der Briefe auf, der genau vor ihren Füßen gelandet war. Der Diener hingegen seufzte erleichtert auf und hob die anderen beiden Schriftstücke auf, die er mitgebracht hatte.
    "Entschuldigt, Faelan...Ich war etwas zu sehr mit den Übungen beschäftigt. Also...Was sind das für Briefe?", fragte die junge Halbelfe in entschuldigendem Tonfall.
    Faelan atmete tief durch. "Seht selbst...Das Siegel dürfte Euch sicher bekannt vorkommen." Mit einem Lächeln verbeugte sich Faelan und wandte sich zum Gehen, während Fijora das Siegel auf einem der Briefe betrachtete und sich ihre Gesichtszüge wieder merklich aufhellten.
    Nicht mehr auf den Diener achtend öffnete sie den Brief, dann den Zweiten und schließlich den Dritten.
    Seufzend sank sie zu Boden und blieb dort eine Weile sitzend, die Erinnerung an Lycander festhaltend.
    "Endlich ein Lebenszeichen von dir...", murmelte sie im Flüsterton.
    Eine ganze Weile saß sie da mit geschlossenen Augen und stellte sich all die Gegenden vor, die Lycander in seinen Briefen beschrieben hatte. Wie sie gemeinsam dorthin gingen...
    Schließlich seufzte sie leise und öffnete ihre Augen wieder. Langsam rappelte sie sich hoch und schob die Briefe in ihre Gürteltasche, ehe sie sich über den Kiesweg zum Hauptgebäude des Anwesens auf machte.
    "Hoffentlich kommst du bald zurück...", flüsterte sie leise zu sich selbst...



    Re: Eine Rose

    Lycander - 03.01.2008, 15:11


    Magerie verbrachte den ganzen Tag mit verschiedenen Stofffarben durchs Haus zu laufen.

    "Oh das wird schick...!
    "und das sieht auch schön aus ...
    "oh nein und das erst .. ich kann mich nicht entscheiden ...
    "was wohl einer jungen Dame gefallen wird ..."
    "Sie muss sich wohl fühlen, auf jedenfall werde ich Plätzchen backen!"

    Klaesto grub den Garten um, auch wenn Lycander nicht so der Blumenfreund war, jetzt begann er bunte Blumen an Wegränder und bei den Sträuchen zu pflanzen - pfeifen wohl gemerkt.

    Und der Schrank von Jula fielen die Haare aus. Sie war damit etwas überfordert das Personal im Zaum zu halten. Immerhin sollte die junge Lady so unauffällig wie möglich ankommen. Aus Angst vor Attentate hatte sie Lycander einige Wachen entgegenreisen lassen und legte einen Brief auf Fijoras Bett.

    Zitat: Liebe Fijora

    In den letzten Tagen, hätte ich nicht gedacht, dass ich dir diese Zeilen jemals schreiben werden: aber ich habe sie gefunden. Ihr Zustand ist schlechter als schlecht, aber sie ist am Leben.

    Viele Jahre sind vergangen und aus dem Kind ist fast schon eine junge Dame geworden, trotzdem sieht sie mir ähnlicher als ich in Erinnerung hatte. Sie hat tatsächlich meine Nase - das arme Ding.

    Liilu hat viel durchgemacht in letzter Zeit, bis jetzt haben wir noch nicht viel miteinander geredet, ich hoffe sie erholt sich irgendwann davon. Sie ist stark unterernährt und schwach - daher kommen wir nur langsam voran. Ich habe sie eben medizinisch untersucht. Sie ist wegen mangelnder Ernährung klein gewachsen, ihr Körper leicht vernarbt und Hände wie die eines Bauarbeiter. So unglaublich froh ich bin, sie wieder zu haben, so schokiert bin ich über die Tatsache, dass sie keine Jungfrau mehr ist. Ich möchte mir noch gar nicht ausmalen was ihr alles passiert ist.

    Erstmal heißt es für uns wieder sicher nach Hause zu kommen. Wenn Syrio nicht mit seinem Spielzeug spielt, belästigt er mich mit seiner Paranoia.

    Ich freue mich auf dich, ein warmes Bad und ein weiches Bett.
    Lycander



    Re: Eine Rose

    Lycander - 09.01.2008, 00:17


    Es war Nachts als Stimmen laut wurden in der Eingangshalle. Eine kleine und dürre Gestalt wurde auf ihr neues Zimmer im ersten Stock gebracht.
    Man versuchte leise zu sein und so schnell sie eintragen, so schnell wurden sie zerstreut und verschwanden zum schlafen.

    Mit einer Flasche Wein schlief Lycander in einem großen Sessel im Erdgeschoss - im Gemeinschaftsraum ein. Er war selbst zu müde um sein erstes Glas auszutrinken. Syrio und Lycander hatten sich wohl nur kurz unterhalten, denn sein Hauptmann schlief unweit von ihm entfernt auf einem Sofa.

    In der Früh war wieder das ganze Personal anwesend. Die Stimmung war ungemein gehoben, selbst Syrio erlaubte sich bei deinen Rundgängen zu pfeifen.



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Untitled

    Anfrage an die Akademie - gepostet von Haley am Mittwoch 05.09.2007



    Ähnliche Beiträge wie "Eine Rose"

    @ la_vie_en_rose - Christina (Dienstag 13.02.2007)
    Der Rabe und die Rose - Ravengrim (Samstag 22.07.2006)
    Eine Rose für mein Herz - kid21 (Montag 25.12.2006)
    The scarlet Rose has died... - Terrorkrümel (Sonntag 18.03.2007)
    Annabelle Rose Williams - Annabelle Williams (Donnerstag 17.05.2007)
    Ledersitze aus England - Aidos (Dienstag 15.02.2011)
    Rose @ Tankstelle 5.12.06 - ChantaL <3 (Samstag 09.12.2006)
    Die Rose - Sinnbild des Lebens - sternenkind (Montag 12.02.2007)
    Miss Perfect in pailsey rose/royce ------> gefunden : ) - tweex (Donnerstag 06.09.2007)
    Burzzeleltag von Geli ( Wilde Rose) - mausezahn3 (Mittwoch 20.09.2006)