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Re: Makaberes
Kohrny - 17.01.2006, 22:09Makaberes
Upgrade Problematik
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Letztes Jahr hat ein Freund von mir den Upgrade von Freundin 1.0 nach
Ehefrau 1.0 vollzogen und dabei die Erfahrung gemacht, das letztere
Applikation extrem viel Memory verbraucht und nur sehr wenige
Systemressourcen übrig lässt.
Nun fand er überdies noch heraus, daß diese Applikation zusätzliche
"Child"-Prozesse aufruft, was natürlich noch mehr der schon raren
Systemressourcen beanspruchen wird. Keines dieser Phänomene wurde in
der Produktbeschreibung oder der Anwenderdokumentation erwähnt, wenn er auch bereits von anderen Anwendern darauf hingewiesen wurde, daß dies aufgrund der Natur dieser Applikation zu erwarten wäre.
Nicht nur daß sich Ehefrau 1.0 schon beim booten einklinkt, wo es
sämtliche Systemaktivitaeten überwachen kann, mußte er weiterhin
feststellen, daß einige Applikationen wie Skatnacht 10.3,
Besäufnis 2.5 und Kneipennacht 7.0 überhaupt nicht mehr laufen.
Das System stürzt einfach ab, wenn er diese
Anwendungen starten will (obschon sie früher problemlos liefen).
Bei der Installation bietet Ehefrau 1.0 keinerlei Optionen,
unerwünschte Plug-Ins wie Schwiegermutter 55.8 oder
Schwager Beta Release auszuschalten.
Darüber hinaus scheint die System-Performance jeden Tag mehr und
mehr zu schwinden. Die Features, die er in der kommenden Version Ehefrau 2.0
gerne sehen würde, wären:
A. ein "Erinnere mich nie wieder" Button,
B. Minimize Button
C. Ein Uninstall Programm, das es ihm ermöglicht, Ehefrau 1.0 jederzeit
ohne Verlust von Cache oder anderer Systemressourcen zu
deinstallieren, sowie
D. eine Option, den Netzwerktreiber im Multitasking Modus zu starten,
um somit mehr aus der Hardware herauszuholen.
Ich persönlich habe beschlossen, alle Kopfschmerzen mit Ehefrau 1.0 zu
vermeiden und bleibe deshalb bei Freundin 2.0. Doch auch hier fand ich
manche Probleme.
Zunächst mal kann man Freundin 2.0 nicht einfach über Freundin 1.0
drüber installieren. Zuerst muß nämlich Freundin 1.0 sauber
deinstalliert werden. Andere Anwender behaupten, dies sei ein bekannter Bug, dessen ich mir bewußt sein sollte. Offenbar verursachen beide Versionen von Freundin Konflikte beim gemeinsamen Verwenden der I/O Ports. Man müsste eigentlich meinen, ein so dummer Fehler sollte mittlerweile behoben sein. Doch es kommt noch schlimmer:
Der Uninstall von Freundin 1.0 läuft nicht sonderlich zuverlässig.
Er läßt immer wieder unerwünschte Rückstände der Applikation im System.
Ein anderes ernstes Problem: Alle Versionen von Freundin lassen in
unregelmäßigen Abständen ein Hinweisfenster erscheinen, das mit einer
lästigen Meldung auf die Vorteile des Upgrades auf Ehefrau 1.0 hinweist.
Fehlerwarnung!
Ehefrau 1.0 hat einen undokumentierten Bug: Wenn Sie versuchen,
Geliebte 1.1 zu installieren, bevor Ehefrau 1.0 deinstalliert ist,
wird Ehefrau 1.0 alle MS Money Dateien löschen, bevor sie sich
selbst deinstalliert. Danach wird sich aber Geliebte 1.1 nicht
mehr installieren lassen wegen fehlender Systemressourcen.
Work-Around
Um den oben erwähnten Bug zu umgehen, installieren Sie Geliebte 1.1
auf einem anderen System und stellen sicher, niemals einen
Datentransfer - wie zum Beispiel Laplink 6.0 - laufen zu lassen.
Seien Sie sich auch bewußt, daß gewisse Shareware Applikationen
einen Virus enthalten könnten, der Ehefrau 1.0 infiziert.
Eine andere Möglichkeit wäre, Geliebte 1.0 über das UseNet unter
anonymem Namen laufen zu lassen. Hüten Sie sich aber auch hier
vor Viren, die Sie versehentlich über das UseNet herunterladen könnten.
Fazit
Der erwähnte Upgrade stellt insgesamt eine wenig empfehlenswerte Option dar, die allenfalls bei eindeutiger Indikation sehr zurückhaltend
erwogen sein will. Üppig demissionierte Systemressourcen sind dabei
ein absolutes Muß.
So, und jetzt wüßte ich gern was ihr so habt.
Re: Makaberes
luka - 18.01.2006, 10:41
Lösung:
Auf Hauptrechner Ehefrau 2.0 Installieren und ein re aller Money Dateien erstellen.
Auf einer erwieterten Partition Geliebte 1.1 unter fakenamen Installieren.
Auf Notebook1 wird Freundin 1.0 sowie auf Notebook2 Freundin2.0 Installiert wird. Nicht zu vergessen dabei sind die Physikalischen Schlösser mit dem Notebook1 und Notebook2 versehen sind. Sowie das Notebook1 eins mit der sehr gut laufenden Anwendung Freundin1 nur auf der Arbeit liegt und somit keinen Kontakt zum Hauptrechner Herstellen kann. Notebook2 dagegen wird im Hauptrechenzentrum untergebracht. Kommt jedoch nur zum Einsatz wenn der Hauptrechnerin Reboot ist oder die Anwendung Ehefrau2.0 auf den Status Einkaufen o.ä. gesetzt wurde. Da kann dann ohne Probleme die Anwendung Freundin2.0 gestartet werden. Falls es der Fall sein sollte das Ehefrau2.0 unerwartet auf den Onlinestatus wechselt ist es möglich Notebook2 kurzerhand im Schrank, auf dem Flur oder unter den Bett unter zu bringen..Dafür sollte Notebook2 ein Modernes und sehr Flexibles Modell sein. Es ist nur drauf zu achten ads der Arbeitsspeicher im Hauptrechner nicht zu hoch angesetzt wird, das die Anwendung Ehefrau2.0 nicht zu viele Prozesse aufeinmal starten kann und im Notefall ein Reboot erzwungen wird... Es ist auch sinnvoll für jede Anwendung ein eingenes Eingabeschema zu entwickeln! Da somit nicht das Risiko eingegangen wird das man sich Irrt und z.b. Informationen von Geliebte 1.1 von der erweiterten Partition auf die primäre Partition mit Ehefrau2.0 gibt. Zuletzt ist immer drauf zu achten das man alle Prozesse welche sind Im Taskmanager befinden kennt und sich kein unbekannter Tast zwischen mogelt, falls dich ist der Button "Prozess beenden" zu betätigen!
Re: Makaberes
EdenGazier - 18.01.2006, 17:32
Low Level Format von hauptrechner machen und Betriebsystem Installieren das sauber ist. Dann ein neue Freundin installieren und sie nicht upgraden, taugt nichts diese lästige Freundinnen upgrade, wenn fehler entsehen kostet das alles nur Zeit und Geld und downgraden ist auch nicht mehr möglich.
Re: Makaberes
Kohrny - 24.01.2006, 23:13Wenn Computer Bier trinken würden.......
DOS Bier
Du mußt Deinen eigenen Dosenöffner verwenden und die Instruktionen zum Öffnen müssen genau gelesen werden. Früher wurden 8er-Packs Dosen geliefert, heute bekommt man 16er-Packs, die allerdings in 8 mal zwei Kammern geteilt werden, damit die Packung beim Transport stabil bleibt. Die Produktion dieses Bieres wird bald eingestellt, aber die privaten
Lagervorräte sind so groß, daß es noch lange getrunken werden kann.
MAC Bier Es wurde früher ausschließlich in 16er-Packs geliefert und ist jetzt auch in 32er-Packs erhältlich. Dieses sogenannte Diätbier öffnet sich
selbsttätig, sobald man es aus dem Kühlschrank nimmt. Die Inhaltsstoffe
werden nicht bekannt gegeben, fragt man danach, bekommt man zur Antwort, daß man das nicht wissen müsse. Lediglich eine "Leere Dose bitte recyclen"-Aufschrift findet sich auf der Dose.
Windows 3.x Bier
Es ist wohl das bekannteste Bier am Markt. Es sieht ein bischen aus wie
MAC Bier, wird aber nur in 16er-Packs geliefert, und man kann es nicht
trinken, wenn man nicht vorher mit einem DOS Bier vorspült. An sich kann man DOS und Windows Bier zugleich trinken, wenn man nur wenige DOS Biere trinkt und diese sehr langsam. Manchmal explodiert die Windows Dose auch bei dem Versuch, sie zu öffnen.
OS/2 Bier
Es wird in 32er-Packs geliefert, man kann mehrere davon gleichzeitig
trinken, oder auch DOS Biere oder Windows Biere in beliebiger
Kombination. Dieses Bier wird auch nicht explodieren, wenn man es vor
dem Öffnen kräftig schüttelt. Der Hersteller IBM (Internationale Bier
Manufaktur) gibt an, daß 10 Millionen Packs verkauft wurden und die
Konsumenten sagen dazu "Nicht immer, aber immer öfter!" Unter dem Motto "Warp sei Lob und PROST!" haben sich einige Kampftrinker zu einem TeamOS/ 2-Bierklub zusammengeschlossen, um die neueste OS/2 Geschmacksrichtung WARP ("Wirklich A Richtiges Pils") dem Trinkervolk nahe zu bringen.
Windows95 Bier
Das neueste Bier am Markt. Viele Probetrinker behaupten, es schmecke
vorzüglich. Tatsächlich sieht es aus wie eine Mischung aus MAC Bier und
OS/2 Bier, schmeckt aber wie Windows 3.x Bier. Es wird in 32er-Packs
verkauft, die allerdings nur 16 Dosen enthalten. Der durchschnittliche
Bierfreund wird wohl bei Windows 3.x Bier bleiben, bis er am Stammtisch
Freunde trifft, denen das Windows95 Bier geschmeckt hat. Obwohl die
Herstellerfirma MS (Multi-Sauf) behauptet, bei diesem Bier sei eine
völlig neue Sorte entstanden, findet man in der kleingedruckten
Inhaltsstoff-Liste MAC-, OS/2- und DOS-Bier-Komponenten.
Windows NT Bier
Es wird ausschließlich in 32er-Packs geliefert, aber man braucht einen
großen Kühlschrank, um es aufzubewahren, da man nur Großpackungen
erhält. Es sieht aus wie Windows 3.x Bier, aber die Herstellerfirma wird
das Aussehen an Windows95 Bier anpassen, wenn dieses sich gut verkauft. Es wird als industrielles Starkbier verkauft und ist an sich nur zum Ausschank an qualifizierten Bars gedacht.
UNIX Bier
Unix Bier kann man in verschiedensten Packungsgrössen kaufen. Von 8er
bis sogar 64er-Packs von verschiedenen Brauereien, deren Geschmack aber ziemlich gleich ist. Unix Biertrinker sind sehr loyal zu ihrer Marke.
Manchmal benötigt man einen eigenen Dosenöffner, denn ab und zu brechen die Verschlußringe beim Öffnen ab, doch dann braucht man viel Übung oder einen Freund, der ein jahrelanger, erfahrener Unix Biertrinker ist.
AmigaDOS Bier
Die ursprüngliche Herstellerfirma ging pleite, doch eine deutsche
Brauerei hat das Rezept übernommen und exportiert es jetzt. Ein
Verkaufsschlager war es nie, doch das lag am Marketing. Ähnlich wie Unix- Trinker sind AmigaDOS-Trinker ein loyales Grüppchen. Es wird in 16er sowie neuerdings in 32er Packs verkauft. Bei seiner Markteinführung
erschien es als farbenprächtiges und gehaltvolles Bier, aber das Design
wurde nie verändert, so daß es jetzt etwas abgestanden wirkt. Kritiker
meinen, man könne es nur zum Fernsehen trinken.
Re: Makaberes
EdenGazier - 25.01.2006, 15:15
loooooool
Re: Makaberes
Kohrny - 29.01.2006, 23:30Und hier die Verhaltensregeln zum Installieren von Hardware
1. Lese das Handbuch
2. Ich habe gesagt das Handbuch lesen !
3. LESE DIESES MIST-HANDBUCH
4. Öffnen das Rechner-Gehäuse
5. Bitten einen Bekannten die Elektrizität abzustellen, da du unter Strom stehst.
6. Ruf das Elektrizitätswerk an und erkläre, warum Dein Stromzähler so gerast ist.
7. Ziehe alle Kabel am Gehäuse und den Stecker ab.
8. Öffne das Gehäuse und finde das Teil das Du ausbauen möchtest.
9. Du findest nichts zum austauschen, da vom neuen Teil kein altes da ist, dann kauf ein altes um es auszutauschen.
10. Entferne das alte Teil und werfen Sie es weg
11. Setze die neue Hardware ein
12. Schließe das Gehäuse und schliesen Sie an der Rückseite alle Kabel wieder an.
13. Schalte den Computer an
14. Es passiert nichts
15. Stecke nach 1-stündiger Suche nach dem Fehler den Stecker in die Steckdose und schalte den Rechner ein.
16. Warte auf den Windows-Start (wenn Du keines hast: Glückwunsch Du hast keine Probleme mehr)
17. Sieh zu wie die Hardware-Erkennung fehlschlägt.
18. Installiere wahllos die mitgelieferten Treiber.
19. Sehe zu wie nichts passiert.
20. Versuche mindestens 5 Stunden lang allen möglichen Mist neu zu installieren.
21. Öffne den Rechner und rüttel wahlos an Kabeln und versetze so viel Jumper wie möglich.
22. Versuche alles was Dir einfält um die Kiste zum laufen zu bringen.
23. Nach dem Nervenzusammenbruch lese das Handbuch.
24. Entdecke das die Hardware mit ihrem Rechner nicht kompatibel ist.
25. Renne dem Müllwagen hinterher um das alte Teil zurückzuholen.
Nun ja ein kleiner auszug aus meinem eingebildeten Leben....... :lol:
Re: Makaberes
luka - 02.02.2006, 00:30
SCHOKOCREME - die Entdeckung von wkrit
oder: Professor Behr hat doch Recht!
Rotiert eine einseitig gelagerte dünne Welle mit einer Drehzahl
wkrit = l12 / I2 sqrt(E Iy / r A)
mit
l1 = 1,875 ,
welche gleich der Biegeeigenfrequenz der Welle ist, so führt dies zu einer Resonanz. Hierbei können an der Welle unzulässig hohe Verformungen, unter Umständen bis zur Zerstörung des Bauteils, auftreten.
Es muß wohl so im Jahr 1991 gewesen sein. Im Dachgeschoß der Rollstraße 46 hatten sich, wie so oft, einige Clausthaler Ingenieurstudenten zu einem gemeinsamen Abendessen versammelt. Nach einem guten Hauptgericht beschloß man, wie so oft, daß jetzt ein kleines Dessert nicht schaden könnte. Eine Sichtung der vorhandenen Vorräte förderte eine Packung Schokoladencremepulver und einen Liter Milch zu Tage. So weit, so gut - allerdings gab es hier ein Problem: um die Schokoladencreme zuzubereiten, brauchte man einen Mixer, und so ein Luxus war in Stefans Haushalt nicht vorhanden. Doch wozu ist man angehender Ingenieur? Daß man zum Mixen einen Mixer braucht, ist eine reine Vorfixierung; die Teilaufgabe "Erzeugen einer Drehbewegung" kann genausogut mit einer elektrischen Bohrmaschine gelöst werden (welche in einem Ingenieurshaushalt selbstverständlich vorhanden ist), und für die Teilaufgabe "Einleiten der Drehbewegung in das Mischgut" fand das suchende Ingenieursauge das geeignete Konstruktionselement in der Schublade des Küchenbuffets, in Gestalt eines metallenen Schaschlikspießes mit einer Öse am Ende. Die Bohrmaschine angeschlossen, den Schaschlikspieß ins Bohrfutter eingespannt, und schon war der Mixer fertig.
Um dem skeptischen Fachpublikum zu demonstrieren, wie gut seine Konstruktion funktionierte, rührte Stefan mit dem Schaschlikspieß in einer leeren Plastikschüssel herum - zunächst langsam, dann immer schneller. (Natürlich war Stefans Bohrmaschine eine von den guten mit regelbarer Drehzahl.) Rotiert nun aber eine einseitig gelagerte dünne Welle mit einer Drehzahl
wkrit = l12 / I2 sqrt(E Iy / r A)
welche gleich der Biegeeigenfrequenz der Welle ist... jedenfalls tat es auf einmal einen gewaltigen Hieb, der Schaschlikspieß wies kurz über dem Spannfutter einen Knick von etwa 90 Grad auf, die Schüssel hatte ein Loch, und Stefan mußte feststellen, daß die biegekritische Drehzahl keinesfalls eine Erfindung von Professor Behr war, sondern bittere Realität.
Aber schließlich hatte uns Professor Behr in der Vorlesung "Technische Mechanik" nicht nur von der Existenz der biegekritischen Drehzahl erzählt, sondern uns auch beigebracht, wie man dieses unliebsame Phänomen beherrschen kann: wenn man den gefährlichen Drehzahlbereich nur schnell genug durchfährt, bleiben die Schwingungsamplituden im zulässigen Bereich, und bei höheren Drehzahlen läuft die Welle wieder ruhig. Also wurde aus der Schublade ein zweiter Schaschlikspieß entnommen, die Schüssel mit einem Streifen des bewährten olivgrünen Allzweckbandes Marke Nichiban (besser bekannt unter dem Namen "Panzerband") fachgerecht repariert, und es konnte ein neuer Versuch gestartet werden. Die Schüssel wurde mit Milch und Schokocremepulver gefüllt, Stefan brachte die Bohrmaschine auf Drehzahl - und zwar dieses Mal so schnell wie möglich - und es funktionierte! Die biegekritische Drehzahl wurde mit einem leichten Rütteln durchfahren, und danach lief Stefans Mixer sahneweich und ruhig wie eine Eins. Bald hatte die Schokoladencreme die gewünschte cremige Konsistenz angenommen, und Stefan ließ den Schalter der Bohrmaschine los.
Allein... das Abbremsen einer Bohrmaschine geht deutlich langsamer als das Beschleunigen...
Die Schüssel überlebte diesmal ohne weitere Schäden, da der Einschlag durch die Schokoladencreme gedämpft wurde. Dafür wurde der Schüsselinhalt aber explosionsartig in alle Richtungen verteilt und landete in den Gesichtern und auf den Klamotten von Stefan und den übrigen Anwesenden, die sich schon erwartungsvoll um die Schüssel versammelt hatten. Auch die Kücheneinrichtung und selbst die Decke bekamen noch einen ordentlichen Teil ab. Da jetzt sowieso schon alles egal war, griff sich jeder einen Löffel und löffelte das, was von dem Dessert noch übrig war, direkt aus der Plastikschüssel.
Diese Begebenheit lehrte uns drei Dinge:
1. Professor Behr hat doch recht!
2. Ein Ingenieurstudium ist von unschätzbarem praktischen Nutzen im Alltag - jedenfalls für Leute, die Schokoladencreme mit der Bohrmaschine anrühren. Nicht, daß unser gesammeltes Fachwissen die Katastrophe verhindert hätte; aber es ist doch ungemein befriedigend, wenn man im Nachhinein wenigstens wissenschaftlich fundiert erklären kann, warum es so hatte kommen müssen.
3. Stefan ist ein unverbesserlicher Chaot.
Re: Makaberes
Kohrny - 06.02.2006, 21:55Stiftung Wasserfest
Die "Stiftung Wasserfest" hat mehrere Rechnertypen auf ihre Eignung für den Heimanwender überprüft. Getestet wurden verschiedene Hard- und Softwarekomponenten. Als Problemstellung wurde festgelegt, dass der Rechner zwei und drei addieren soll. Dabei kam es zu, für den Anwender höchst interessanten, unterschiedlichen Resultaten:
* Auf dem C64 wurde das Ergebnis (5) innerhalb von 1,023 Sekunden ermittelt. Etwas störend wirkte sich der zweiminuetige Crackervorspann aus, der Aufgrund eines Listschutzes nicht entfernt werden kann.
* Der Amiga errechnete als Resultat 5, allerdings muss peinlichst darauf geachtet werden, dass sich die Systembibliotheken in den richtigen Pfaden befinden. Der Stereosound kann nicht abgeschaltet werden. Während der Berechnung flackert allerdings der Bildschirm. Die Rechendauer ist von der Flackerfrequenz abhängig und schwankt zwischen 3 und 7 Sekunden.
* Auf dem PC unter DOS fehlte zuerst eine Installationsdiskette. Nachdem diese beschafft war, stellte sich leider heraus, dass das Diskettenformat nicht kompatibel zum eingebauten Laufwerk war. Mit einigen Kniffen laesst sich das Programm aber von einem erfahrenen Anwender doch installieren. Leider kann das Resultat nicht ausgegeben werden, da die Fliesskommaroutinen nicht kompatibel zum Bildschirmtreiber sind, solange wie eine Tastatur angeschlossen ist, oder eine ungerade Anzahl von "e" in der CONFIG.SYS vorkommt.
* Der PC unter Windows rechnet noch. Alle 5 Sekunden wird ein Hinweisfenster mit dem Inhalt: "Intel inside" ausgegeben.
Zur Zeit sind ca. zwei bis drei Billionen Fenster geoeffnet.
* Auf dem MAC erschien das Ergebnis bereits auf dem Bildschirm, als der Tester mit der Diskette den Raum betrat. Ausgedruckt werden kann das Ergebnis leider nur auf einem MAC-spezifischen Drucker, der den Preis eines Luxusklasse-PKW hat. Handelsübliche Drucker zu zivilen Preisen sind nur mit Spezialkabeln anschliessbar, die alleine mehr kosten, als ein spezieller MAC-Drucker.
* Ein Atari TT errechnete das Ergebnis in nicht messbar kurzer Zeit und gab es völlig korrekt und gut lesbar auf dem Monitor aus. Auf Tastendruck konnte es problemlos ausgedruckt oder gespeichert werden. Da die Ausgabe jedoch nicht GEM-konform waren, wurde das Resultat von den Anwendern nicht akzeptiert.
* Der Atari Falcon meldete unter dem ersten Task 42, gleichzeitig im zweiten Task 0.4354655642476587E-231 und im dritten Task "Incorrect formula!" als Ergebnis. Anschliessend warf er zwei Bomben in drei Fenstern.
* Eine Workstation unter UNIX wird zur Zeit noch von einem Tool durchgescannt das ermittelt, mit welcher ESC-Tastenkombination der "emacs" verlassen werden kann, nachdem man "2+3" eingegeben hat.
* Der Archimedes verwies den Anwender unter Berufung auf seinen RISC-Prozessor an einen Taschenrechner.
* Ein ZX-Spektrum ermittelte in sehr kurzer Zeit völlig korrekt als Ergebnis 5 und liess sich durch einfachste Befehle dazu bringen, dies auf Drucker oder Bildschirm auszugeben. Damit entspricht er nicht den Anforderungen der heutigen Zeit und geht als schwächster Kandidat aus dem Test hervor.
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