BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

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    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    sasa - 18.02.2006, 17:44

    BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!
    Was geht da oben auf dem Berg ab ??????

    Steuerfahndung beschlagnahmt Vereinsunterlagen !!!!!!!

    Kein Geld mehr in der Vereinskasse !!!!

    Das wars dann wohl, wa ????

    Bin ja auf die Reaktionen der Berg- Fans gespannt,
    die hier vor Wochen und Monaten noch rumgepubst haben.

    Ja, ja, wer im Glashaus sitzt............die Coolen.



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    minime - 18.02.2006, 20:04


    :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Jerry - 19.02.2006, 03:49


    Echt? So schlimm? :shock:
    Wie cool ist das denn?! 8) :lol:



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Kleene Hexe - 19.02.2006, 23:06


    Was ist das denn für eine Quelle, irgendwas Offizielles oder nur "Ich kenn da wen der wen kennt der wen kennt der mal neben jemandem gewohnt hat der mal jemanden kannte"?



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Kleene Hexe - 19.02.2006, 23:31


    Tatsache.

    Eine böse Überraschung musste am vergangenen Mittwoch der Vorstand des Braunlager SC Harz erleben. Wie der Präsident des BSC Albert Baumann auf der Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel gegen Erfurt berichtete, wurden er, Schatzmeister Uwe Klöppelt sowie Schriftführerin Beate Witt zeitgleich von mehreren Beamten der Steuerfahndung besucht. Dabei wurden Unterlagen und Computer beschlagnahmt. Auch im Geschäftsbüro des BSC waren die Beamten tätig.
    „Das Ganze kam aus heiterem Himmel, wir sind alle noch ziemlich geschockt ob der Maßnahmen“, sagte Baumann. Der Präsident weiter: „Wir möchten bewusst offen mit der Situation umgehen, auch um unnötige Spekulationen zu vermeiden.“

    Am Samstag beriet der Vorstand dann zusammen mit dem Steuerberater des Vereins das weitere Vorgehen. Uwe Klöppelt: „Wir können uns diese Maßnahme weiterhin nicht erklären und warten nun, was auf uns zu kommt.“ Aus verständlichen Gründen zogen bereits am Mittwoch Baumann und Klöppelt allerdings ihre für den BSC gegebenen Kredite zurück. „Dadurch ist natürlich eine Lücke entstanden, die wir nun schließen müssen“, räumte Klöppelt ein. „Der Spielbetrieb der Mannschaft ist aber kurzfristig nicht gefährdet.“

    Trotzdem, die Lage ist ernst. „Wir haben den Trainer und das Team informiert, alle stehen hinter dem Verein und wollen ihr möglichstes tun“, sagte Klöppelt, der von dem Zuspruch der auf der Pressekonferenz Anwesenden erfreut war. „Der Schritt in die Öffentlichkeit war der Richtige, denn nur zusammen können wir diese Situation meistern“, so der Schatzmeister.

    Quelle: HP Harzer Wölfe



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Kleene Hexe - 19.02.2006, 23:42


    Noch einer:

    Braunlager SC/Harz in der Krise

    Sportlich läuft beim Braunlager SC/Harz derzeit alles nach Wunsch, aber ein Einsatz der Steuerfahndung, die am vergangenen Mittwoch die Häuser des Vorsitzenden Albert Baumann und des Schatzmeisters Uwe Klöppelt sowie die Geschäftsstelle des Vereins durchsuchte, hat den Eishockey-Regionalligisten in eine schwere Krise gestürzt.
    Eben war ein grandioses Eishockeyspiel mit einem 4:3-Sieg des Braunlager SC/Harz zu Ende gegangen, da kündigte Vorsitzender Albert Baumann im VIP-Raum eine „unschöne Mitteilung“ an. Der Schock hätte nicht größer sein können, hätte Erfurt in der Schlussminute den Ausgleich geschossen. Abermals sind die Grundfesten des Braunlager Eishockeys erschüttert – durch diese Worte: „Das Finanzamt hat uns die Steuerfahndung auf den Hals gehetzt.“
    Am Mittwochmorgen wurden in einer konzertierten Aktion die Privatwohnungen aller Vorstandsmitglieder, das Geschäftszimmer des Vereins, das Büro des Steuerberaters sowie der Abschnitt des in Insolvenz befindlichen Hotels „Brauner Hirsch“ durchsucht, in dem ein Großteil der auswärtigen Spieler untergebracht ist.
    Baumann könne sich diesen „Blitz aus heiterem Himmel“ nicht erklären und wies auf den relativ geringen Umsatz des BSC hin. „Wenn man bedenkt, dass der Vorgängerverein mit 1,4 Millionen Mark in die Insolvenz gegangen ist und solche Maßnahmen nicht stattgefunden haben, kann ich das nicht nachvollziehen. Da wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen, eine normale Prüfung hätte auch gereicht.“
    Mutmaßungen, wo das ungewöhnliche Vorgehen herrühren könnte, machten in dem zunehmend rauchgeschwängerten VIP-Raum, in dem lange Zeit betretene Stille herrschte, schnell die Runde. „Es wird doch wohl so sein, dass uns einer angeschissen hat“, mutmaßte eine Zuhörerin.
    Klöppelt und die gegen die Tränen kämpfende Schriftführerin Beate Witt, die am Mittwochvormittag in Bad Harzburg ebenfalls Besuch von Fahndern bekommen hatte, hegten indes andere Mutmaßungen und machten „irgendwelche Idioten im Internet-Forum“ verantwortlich. Klöppelt: „Wenn alles hinterfragt und durchgekaut und der Vorstand ständig kritisiert wird, darf man sich nicht wundern, wenn das Finanzamt mitliest und seine Schlüsse zieht.“
    Die brennendste Frage, die die Fans unmittelbar nach der offiziellen Mitteilung des BSC-Vorsitzenden Albert Baumann bewegte: Wie geht es mit der Saison weiter? Ist der Spielbetrieb gefährdet?
    Hintergrund von derlei Befürchtungen ist die Tatsache, dass Baumann und Schatzmeister Uwe Klöppelt ihre Bürgschaft für einen Kassenkredit bei der Volksbank Braunlage über jeweils 6.500 Euro nach der Durchsuchung durch die Fahnder umgehend zurückzogen haben.
    Mögliche Liquiditätsengpässe förderte ein Kassensturz zutage, den der Vorstand am Samstag vornahm. Bei einer Einnahmeschätzung von 700 Zuschauern im Schnitt sind rund 19.000 Euro zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs nötig. „Die Lücke muss bis Samstag geschlossen sein“, erläuterte Baumann. Der Vorsitzende war allerdings ebenso wie Klöppelt sehr zuversichtlich. „Es besteht die begründete Hoffnung, dass wir das hinkriegen. Der Anfang ist bereits gemacht.“ Karin und Heinz Szeppat, Betreiber des Cafés im Eisstadion, hätten zugesagt, 5.000 Euro zu übernehmen.
    Auch die geschockten Fans sagten umgehend Hilfe zu, wie etwa Oliver Klembt, der in der Vergangenheit schon mehrere Hilfsaktionen angeleiert hatte. Eine andere Möglichkeit besteht eventuell auch über den erst kürzlich gegründeten Förderverein, der bislang knapp 50 Mitglieder umfasst. Bereits am Dienstag um 20 Uhr findet im „Schützenhaus“ eine Versammlung statt.
    Obmann Bernd Wohlmann, selbst am Mittwoch als Zeuge von zwei Fahndern vernommen, wies den einfachsten Weg: „Am besten können uns die Fans helfen, wenn sie zu den Spielen kommen. Wenn wir Zuschauer wie gegen Erfurt haben, schaffen wir es, wenn wir in die Play-offs kommen auf jeden Fall.“
    Furo sicherte die in seinen Möglichkeiten liegende Unterstützung zu: „Wir stehen zum Verein und werden noch einmal richtig Gas geben.“ Zwar seien die Spieler betroffen, hätten die Fahnder doch „das ganze Hotel auf den Kopf gestellt“, aber die Reaktion gegen Erfurt habe gezeigt, welcher Geist in der Truppe stecke.Sg

    Quelle: GZ

    Und Dienstag 21.02. findet ein Treffen statt. Um zu informieren oder so. Alles sehr wirr da grad.



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Bronco Kulitschka - 20.02.2006, 09:09


    Jetzt sind die ach so bösen Foren-Nutzer schuldig, dass die Wölfe ihre Steuerschulden nicht zahlen; billig billig...



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    digibär - 20.02.2006, 15:22


    Man sollte vorsichtig sein, mit Behauptungen, irgendwer habe seine Steuerschuld nicht bezahlt. Das kann nach hinten losgehen.
    Keine der seriös erscheinenden Quellen sagt aus, es bestehe wirklich eine Steuerschuld...



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Bronco Kulitschka - 20.02.2006, 17:44


    ich zittere schon :roll:



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Kleene Hexe - 21.02.2006, 19:53


    Ja, wenn die hier auch mitlesen, könnten sie als nächstes vor deiner Tür stehen :wink: , aber vielleicht beschränkt sich das auch nur auf viertklassige Vereinsforen.

    Grade, wenn an der Geschichte nichts dran sein sollte, wäre das äusserst ärgerlich für die Harzer.



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Kleene Hexe - 23.02.2006, 22:37


    Wie ich finde, eine ganz nette Zusammenfassung:
    Harzer Wölfe brauchen Unterstützung!


    „Das Braunlager Eishockey darf nicht sterben!“ Einen Solidaritätszuschlag beim Eintritt sowie die Einrichtung eines Spendenkontos waren die ersten Reaktionen der rund 70 Anhänger und Freunde des Braunlager SC Harz ,die am Dienstag Abend zum Schützenhaus Braunlage gekommen waren. Auf einer Informationsveranstaltung, ausgerichtet vom Förderverein Harzer Wölfe, berichteten BSC-Präsident Albert Baumann und Schatzmeister Uwe Klöppelt vom momentanen Stand.
    Ein Ergebnis der Steuerfahndung vom vergangenen Mittwoch sei nicht vor etwa neun Monaten zu erwarten, so Baumann. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen, haben immer nach bestem Wissen gehandelt“, sagte der Präsident. Dass die Bürgschaften zurückgezogen wurden, verteidigte Baumann: „Irgendwann ist ein Punkt erreicht, da kann man das auch seinen Familien und der Ehefrau nicht mehr zumuten.“

    Am Samstag wurde nun ein Kassensturz durchgeführt. Klöppelt: „Insgesamt fehlten rund 19.000 Euro bis zum Saisonende, um den Verein zu entschulden.“ Ein erster Schritt aus der Krise sei bereits getan. Karin und Heinz Szeppat, Betreiber des Cafés am Eisstadion, sagten ihre Hilfe zu und unterstützen den Verein mit 5.000 Euro. Dr. Günther Benne, der stellvertretende Bürgermeister von Braunlage, berichtete, dass auch die Kurbetriebsgesellschaft dem Verein entgegenkommen werde. Mit dem „Deutschen Ring“ sagte noch am Abend auch ein neuer Sponsor seine Unterstützung zu.

    In der folgenden Diskussionsrunde wurde die Einrichtung eines Solidaritätszuschlages auf den Eintritt für den Rest der Saison vorgeschlagen. Die Anwesenden sprachen sich für eine Erhöhung des ermäßigten Eintritts um 50 Cent, des Eintritts für Vollzahler um 1,50 Euro aus. Für Rentner soll es keine Ermäßigung mehr geben. „Das ist eine Summe, die für die nächsten sechs Heimspiele alle tragen können“, so der einhellige Tenor. „Wir wollen alle auch in Zukunft in Braunlage Eishockey sehen, dazu kann nun jeder seinen kleinen Teil beitragen“, hofft BSC-Fan Arne Eilandt auf eine breite Unterstützung.

    Jochen Klaeden, Inhaber von Puppes, forderte vor allem von seinen Braunlager Mitbürger und den ansässigen Geschäftsleuten Beistand: „Es geht um das Eishockey in Braunlage! Es sollte jedem bewusst sein, dass das Eishockey der beste und größte Werbeträger für den Ort ist.“ Unterstützung fand er durch den langjährigen Anhänger Horst Borchmann: „Egal, wo man im Land unterwegs ist, der Harz und besonders Braunlage sind durch das Eishockey bekannt.“

    Eingerichtet wird derweil auch ein Konto, auf das Spenden zugunsten des Vereins gesammelt werden: Förderverein Harzer Wölfe e.V., Volksbank Braunlage, Kontonummer 10160160, Bankleitzahl 27893359, Betreff „Spende Harzer Wölfe“.

    Eine positive Nachricht konnte Obmann Bernd Wohlmann überbringen: „Die Mannschaft steht auch in dieser schwierigen Zeit zum Verein und möchte durch einen Verzicht auf einen Teil ihrer Gehälter zur Unterstützung beitragen.“

    Quelle: HP Harzer Wölfe




    Dummerweise fällt aber das Spiel morgen gegen Rostock aus, weil in Rostock eine Grippewelle das Team vorrübergehend dahinraffte.



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Headhunter - 24.02.2006, 13:47

    Quelle: Goslarsche Zeitung
    BSC: Finanzamt nimmt Stellung zu Hausdurchsuchungen

    Das in Braunschweig ansässige Finanzamt für Fahndung und Strafsachen war am vergangenen Mittwoch für den Einsatz gegen Vorstandsmitglieder des Braunlager SC/Harz verantwortlich.
    Amtsvorsteher Thomas Gemmeke bestätigte auf Anfrage, dass dabei rund 15 Beamte im Einsatz gewesen seien. Diese hatten beim Vorsitzenden Albert Baumann und bei Schatzmeister Uwe Klöppelt eine Hausdurchsuchung vorgenommen und dort ebenso wie in der Geschäftsstelle des Eishockey-Regionalligisten Unterlagen beschlagnahmt.
    Es sei keine Frage der Höhe des Betrags, antwortete Gemmeke auf die Frage nach Aufwand und Ertrag, „aber ein solcher Einsatz muss effektiv sein.“ Wenn ein konkreter Verdacht bestehe, dass „strafrechtlich etwas im Argen“ liegen könne, würden Unterlagen sichergestellt, „die selbstverständlich auch der Entlastung dienen können.“ Vor jedem Einsatz werde überlegt, ob er angemessen sei. Für Durchsuchungsbeschlüsse sei zudem eine richterliche Genehmigung notwendig.
    Die in Niedersachsen eigenständigen Finanzämter für Fahndung und Strafsachen, die seit Anfang der 80-er Jahre bestehen, können auf eigene Faust tätig werden oder für die Finanzämter vor Ort Amtshilfe leisten. Im Falle des Braunlager SC/Harz habe Braunschweig aus eigenem Antrieb gehandelt, sagte Dr. Jürgen Elsner, Amtsvorsteher des Finanzamts Goslar, der sich davon „überrascht“ zeigte. Diese Aussage wollte Gemmeke allerdings nicht bestätigen.
    Keine Auskunft gab er mit Hinweis auf das Steuergeheimnis auch darüber, ob sein Amt aufgrund einer Anzeige oder eigener Recherchen den Einsatz vorgenommen habe. Aufklärung darüber, welche Gründe die Behörde bewogen haben könnten, tätig zu werden, waren auch vom Steuerberater des BSC nicht erhältlich. Godehard Kaluza aus Bad Sachsa verweigerte „aus Datenschutzgründen“ jegliche Stellungnahme und mochte auch die Aussage von Schatzmeister Klöppelt nicht bestätigen, dass die Fahnder bei ihm gewesen waren.
    Wesentliche Fingerzeige darüber, wie es kurz- und mittelfristig mit dem Eishockey in Braunlage weitergehen soll, erwarten sich alle Beteiligten von einer Versammlung des Fördervereins. Sie beginnt am Dienstag um 20 Uhr im „Schützenhaus“ und ist für alle Interessenten offen. Teilnehmen werden dem Vernehmen nach auch Mitglieder des Vorstands.



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Headhunter - 24.02.2006, 13:48

    Quelle: Goslarsche Zeitung
    Braunlager SC/Harz: Vorstand und Fans zuversichtlich

    Auf möglichst viele Schultern soll die Last verteilt werden, wenn es gilt, die Deckungslücke von rund 19.000 Euro im Etat des Braunlager SC/Harz zu schließen und die Saison in der Eishockey-Regionalliga ohne Komplikationen über die Runden zu bringen.
    Diese war entstanden, nachdem Vorsitzender Albert Baumann und Schatzmeister Uwe Klöppelt ihre Bürgschaften im Gefolge einer Durchsuchung ihrer Häuser durch das Finanzamt für Steuerfahndung in Braunschweig zurückgezogen hatten. Baumann und Klöppelt erläuterten auf der Versammlung des Fördervereins im „Schützenhaus“ noch einmal ihre Beweggründe. „Irgendwo gibt es eine Grenze des Erträglichen, und die war jetzt überschritten. Wir müssen unser Engagement auch gegenüber unseren Familien rechtfertigen“, sagte Baumann.
    Die in Eishockeykreisen relativ geringe Summe führte unter den rund 80 Anwesenden zur Einmütigkeit, den schlimmstmöglichen Fall zu verhindern. Dr. Günter Benne, der als Vertreter des Bürgermeisters an der Versammlung teilnahm, sprach allen Beteiligten aus der Seele. „Wegen 19 .00 Euro geht man nicht in die Insolvenz. Wir können es uns nicht leisten, das Eishockey aufzugeben. Wir leben vom Wintersport und vom Eissport.“
    Erste Erfolge waren zu verbuchen. Neben den 5.000 Euro, die Karin und Heinz Szeppat, Betreiber des Cafés im Eisstadion zugesagt haben, kommt ab 1. März mit dem Deutschen Ring ein Sponsor hinzu, der nach Worten Klöppelts „mit einer ziemlich großen Summe“ einsteigt. Außerdem wird es Gespräche geben mit Kurdirektor Christian Klamt und der Volksbank Braunlage.
    Darüber hinaus soll Kleinvieh Mist machen, vor allem über einen Solidaritätsbeitrag auf die Eintrittspreise. Diese werden bis zum Saisonende erhöht. So haben Vollzahler künftig neun Euro (bisher 7,50) zu entrichten, ermäßigte Karten gibt es für sechs Euro (5,50), und Rentner sollen als Vollzahler zur Kasse gebeten werden. Außerdem will der seit kurzem bestehende Förderverein seine Mitglieder bewegen, den Jahresbeitrag von 60 Euro umgehend in einer Summe zur Verfügung zu stellen.
    Einen viel beklatschten Beitrag steuerte außerdem Obmann Bernd Wohlmann bei: „Die Mannschaft ist sich einig, dass sie mithelfen muss und wird auf Teile ihres Gehalts verzichten.“
    All diese Maßnahmen waren Ausfluss einer sehr sachlich verlaufenen Diskussion, in der alle Beiträge den Wert des Eishockeys für Braunlage herausstrichen. Fördervereins-Vorsitzender Achim Heister konnte sich allerdings ein paar Seitenhiebe gegen die örtliche Geschäftswelt („Die sperren sich. Was will man da machen?“) und gegen User des Internet-Forums („Die schaden dem Verein mit ihrer pausenlosen Kritik.“) nicht verkneifen.
    Ansonsten blieb Kritik praktisch aus. Eine einzige Nachfrage gab es zum laufenden Verfahren. Baumann schlussfolgerte aus Äußerungen, die ihm gegenüber von Fahndungsbeamten gemacht worden seien, dass „ein Jahr, eventuell mehr“ ins Land gehen werde, ehe Ergebnisse vorliegen.
    Ansonsten war die Versammlung spürbar von dem Wunsch beseelt, auch künftig gutklassiges Eishockey in Braunlage erleben zu können. Dass bereits der eine oder andere Schein als erster Beitrag zur Rettung über den Tisch wanderte, machte deutlich, dass viele Fans nicht nur Herzblut einbringen.



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    Headhunter - 24.02.2006, 13:48

    Quelle: Goslarsche Zeitung
    BSC kurz vor Lückenschluss

    Eine „gute Entwicklung“ sieht BSC-Vorsitzender Albert Baumann bei der Schließung der Finanzierungslücke von 19.000 Euro.
    Ein wichtiger Schritt zum Lückenschluss war jetzt die Einigung mit der Kurbetriebsgesellschaft (KBG), die den Verein für die Saison 2005/06 von rückständigen beziehungsweise noch zu erwartenden Benutzungsgebühren befreit. Diese Summe beläuft sich auf rund 3.800 Euro.
    Neben dem nicht unerheblichen Betrag stimmt außerdem eine grundsätzliche Zusage der Volksbank den Vorsitzenden optimistisch. Über die Höhe dieser Unterstützung mochte Baumann nicht spekulieren. Sie habe sich nur aufgrund des Umzugs des neuen Volksbank-Direktors, der aus Varel in Ostfriesland in den Harz gekommen ist, verzögert. Er, Baumann, gehe jedenfalls davon aus, dass im Zusammenspiel mit den erhöhten Eintrittspreisen die Lücke „weitgehend dicht“ sei. „Wichtig ist natürlich, dass wir bei den Zuschauerzahlen keine wesentlichen Rückgänge haben.“



    Re: BRAUNLAGE VOR DEM AUS ?????!!!!!!

    KaeptnBlaubaer - 24.02.2006, 19:48


    ...uijuijuijui,

    wenn der neue Bankdirektor ließt, dass man ihn zum Ostfriesen gestempelt hat, wars das wohl mit dem Wohlwollen aufm Berch. :wink:

    Als Vareler Friese wird er sich nicht zum Ostfriesen abstempeln lassen.:oops: Das sind so die feinen Unterschiede.

    Und da sind die Küstenbewohner ganz pingelich, sach ich euch.

    Da hamm se aber im Heimatkundeuntericht gepennt, die Redakteure der GZ. :? :?

    Na denn man tschüss...

    PS. ....is ungefähr so: als wennstde 'n Peiner zum Salzgitteraner abstempelst :lol: :lol:



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