BESCHNEIDUNG (Glaube)

Bruno Wanderer
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    Re: BESCHNEIDUNG (Glaube)

    brunowanderer - 21.11.2012, 16:59

    BESCHNEIDUNG (Glaube)
    Leute/Inhalt PAPST SCHÖNBORN Zitate-Glaube

    ZITATE-Online

    PROZESSION BESCHNEIDUNG
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision ° http://de.wikipedia.org/wiki/Brit_Mila ° http://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_des_Herrn ° http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Religionen_in_%C3%96sterreich ° http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-katholische_Kirche_in_%C3%96sterreich | http://www.katholisch.at/ ° http://news.feed-reader.net/86694-roemisch-katholische-kirche.html ° http://www.facebook.com/Katholische.Kirche.Oesterreich?fref=ts ° https://twitter.com/katholisch_at ° https://twitter.com/Kathpress_Wien | http://www.facebook.com/pages/Evangelische-Kirche-AB-%C3%96sterreich/128230377280015 ° https://twitter.com/ekd_internet
    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
    Post.A Post.B


    • 2012-12-05
    Österreich: Kultusgemeinden zeigen Beschneidungsgegner an
    - Der Bundesverband der Israelischen Kultusgemeinden Österreichs (IKG) hat den Verein „Initiative gegen Kirchenprivilegien“ angezeigt. Anlass dazu ist eine Anzeige der Initiative gegen den Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister und einen muslimischen Arzt aufgrund einer durchgeführten Beschneidung. Dieser Schritt habe den Tatbeständen einer „Herabwürdigung religiöser Lehren“ sowie der „Verhetzung“ und „Verleumdung“ entsprochen, so die Anklage bei der Staatsanwaltschaft Wien, für die eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht wurde. Wie IKG-Präsident Oskar Deutsch betont, sehe die Israelitische Religionsgesellschaft die Gesetzeskonformität der traditionellen Beschneidung „juristisch eindeutig und insbesondere durch das verfassungsmäßige Recht auf Religionsfreiheit und das Israelitengesetz abgesichert“. Justizministerin Beatrix Karl habe diesen Umstand bereits vor Monaten bestätigt. Immer wieder werde die Beschneidungsdiskussion künstlich entfacht, stellt Deutsch weiter fest. Dabei fehle es jedoch, „wie auch in dem jüngst unternommenen Angriff“, an Respekt vor Andersdenkenden. „Die Israelitische Religionsgesellschaft sieht sich daher veranlasst, entsprechende juristische Schritte zu ergreifen“, so der Präsident. http://de.radiovaticana.va/Articolo.asp?c=644492

    • 2012-08-25
    Es geht um erogenes Gewebe von Buben
    -- Die rituelle Beschneidung dient nicht dem Kindeswohl. Das Justizministerium kann sich nicht länger einbunkern.
    -- Als Anwältin habe ich die Vertretung von Herrn Cahit Kaya übernommen. Herr Kaya war Moslem, er engagiert sich in der "Initiative Ex - Muslime", seine Eltern haben ihn als Sechsjährigen beschneiden lassen. Er erzählt über den Eingriff, er beschreibt das Vorher und Nachher, die Verunsicherung und die Anst eines Kindes, und er beschreibt klassische mittelgradige Traumafolgen.
    -- Für Herrn Kaya ist das, was damals an ihm gemacht wurde, Unrecht. die Entscheidung, ob er beschnitten wird oder nicht, die hätte er doch lieber selber getroffen.
    -- Seit ich dieses Mandat übernommen habe, lerne ich täglich dazu: rechtlich, medizinisch und psychologisch. Was passiert bei einer Beschneidung? Was geschieht (mit) dem Kind? Eltern lassen ihren ihren neugeborenen männlichen Säuglingen oder ihren etwa sechsjährigen Buben ein Stück Haut wegschneiden. Dabei wird – ob mit oder ohne Betäubung – jedenfalls Tage anhaltender körperlicher Schmerz zugefügt, und, das nicht irgendwo, sondern am Genital des Buben.
    -- die Vorhaut wird vom Penis weggeschnitten, eine Narbe bleibt. Und das, wass entfernt wurde, war nicht irgend ein Stück Haut, es war hochsensibles erogenes Gewebe.
    -- Es kann bei der Beschneidung, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, zu schweren Komplikationen kommen. Der Eingriff kann lange wirkende psychische Traumatisierungen verschiedener Schweregrade auslösen. Beschnittene Männer haben dreimal häufiger Orgasmusprobleme als unbeschnittene. Die Männer die infolge, die infolge des Eingriffs Probleme haben, sind leise. Das Thema ist schambesetzt und tabu.
    -- Die Vorhaut ist in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit den kleinen Schamlippen der Frau. Beide bestehen aus dem gleichen hocherogenen Gewebe. Unter dem Schlagwort "weibliche Genitalverstümmelung" wwerden unterschiedliche schwere eingriffe erfasst. Die der Vorhautentfernung vergleichbare operative Komplettenfernungen der kleine Labien ist eine davon.
    -- Jede Form der genitalen Beschneidung ist, das ist unstrittig, eine Körperverletzung. Straffrei ist sie dann, wenn wirksam in sie eingewilligt werden kann und wird.
    -- In eine Verletzung der Genitalien, die geeignet ist, eine nachhaltige Beeinträchtigung des sexuellen Empfindens herbeizuführen, kann nicht eingewilligt werden, so das Strafgesetzbuch. Klar ist, dass das alle Fälle weiblicher Genitalbeschneidung, also auch die Entfernung der kleinen labien, erfasst. Und man "glaubt", das die Vorhaufbeschneidung bei Männern nicht mitgemeint ist.
    -- Hier wird es absurd: In etwas, in das erwachsene Frauen zu ihren Schutz gar nicht einwilligen können, sllen die Eltern für ihre kleinen Söhne wirksam einwilligen dürfen?
    -- In Deutschland wird aktuell die Disskusion über eine "Legalisierung" der männlichen Genitalbeschneidung öffentlich, kontroversiell und heftig geführt.
    -- wegen der sichtbar werdenden Wissensdefiziete wurde sinnvollerweise ein zweijähriges Moratorium vorgeschlagen. Österreichs Politiker hingegen versuchen, "das Problem" auszusitzen. Sie gben auf die Kernfrage – wo die Rechte der Kinder obsolet sind, weil die der Eltern stärker sind – keine Antwort.
    -- Sie verstecken sich hinter sogenannten Integrationsargumenten. Dass sie mit dieser Linie die besser Informierten aus der zweiten und dritten Generation, die ihre kinder zunehmend nicht mehr beschneiden lassen wollen, im Stich lassen, scheint sie ebenso wenig zu interessieren, wie die Kinder um die es hier geht.
    -- Unser roter Gesundheitsminister hält die Diskussion für unnötig und aufgesezt, er vergleicht sie mit der Kopftuchdebatte. Er weiß anscheinend nicht, warum ihn als Gesundheitsminister die Gesundheit dieser Kinder etwas angehen sollte.
    -- Seine Mitarbeiter könnten, ihn und dann auch die Bevölkerung über den Eingriff und seine tatsächlichen möglichen Folgen informieren, könnten neuere medizinische und psychologische Erkenntnisse pblik machen, zum Beispiel darüber, dass die Vorhaut kein Fingernagel ist.
    -- Und usere schwarze Justizministerin? die verschanzt sich bisher und lässt ihre Ministerialsprecher deklarieren, dass die Beschneidung von Buben hierzulande straffrei sei und sich daher jeder weitere Kommentat erübrige. Das Ministerium lässt so tun als gäbe es kein Problem.
    -- Im Justizministerium weiß man natürlich genau, um welche Fragen es juristisch im kern geht. Dass es zuerst einmal auch um die Frage geht, ob in die nicht medizinisch inizierte Beschneidung bei Männern überhaupt eingewilligt werden kann; und, falls ja, anschließend um die Frage, ob Eltern vertretungsweise für ihre Kinder einwilligen dürfen. Daas die Antwort auf letztere Frage davon abhängt, ob eine Beschneidung dem Wohl des kindess dient oder nicht.
    -- Durch Blödbleiben und Blödstellen wird sich das Problem nicht in Luft auflösen. Es wird Strafanzeigen geben. Ob sich Staatsanwälte finden die anklgen (dürfen), ist angesichts der Haltung des BMJ vorerst noch fraglich.
    -- Es ist eine Frage der Zeit, bis Pflegschaftsgerichte angerufen werden. und die werden nach Einholung diverser Gutachten mit doch hoher Wahrscheinlichkeit zum Ergebnis kommen, das eine nicht medizinisch indizierte Genitalbeschneidung ein schmerzhafter, mehrfach, mehrfach risikobehafteter und das Lustempfinden nachhaltig verändernder Eingriff am Genital des Kindes und damit unrecht ist.
    Falter Nr.31/12 1.8.12 Gastkommentar: Eva Platz. die Autorin ist Rechtsanwältin in Wien, Schwerpunkt: Kinder betreffende Strafverfahren.

    • 2012-07-27
    Beschneidung Alles, auch als religiösen Gründen, das sich entgegen die Natur stellt wie Beschneidung und Zölibatszwang ist nicht im Sinne des Schöpfers. Diese Meinung zu haben bedeutet, dem Hr. Deutsch als Entgegnung, im Kern keine religionsfeindliche und menschenrechtswidrige" Haltung zu zeigen.
    http://derstandard.at/1342947896942/Es-ist-wie-Fingernaegel-schneiden
    http://fsm-uckermark.blogspot.co.at/



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