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Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 17.01.2006, 21:50gesundheitstipps
Hier gibt jeder Gesundheitstipps aus Großmutters Zeiten weiter.
ich fang mal mit einem fast alltäglichen Problem an:
Zitat: Ursachen
Ein Schluckauf entsteht durch eine Verkrampfung des Zwerchfells und ist eine durch das Nervensystem ausgelöste, unwillkürliche – und damit auch nicht steuerbare – Störung.
Mögliche Ursachen sind unter anderem
* hastiges Essen
* kalte Getränke
* Aufregung
* Alkoholgenuss
* scharfes Essen
Der Volksmund meint, dass ein Schluckauf entsteht, wenn jemand an einen denkt.
Beenden des Schluckaufs
Es gibt keine zuverlässig funktionierende Methode zum Beenden eines Schluckaufs. Jedoch könnte eine oder mehrere der folgenden Vorgehensweisen helfen:
* Atem anhalten
* tief in den Bauch ein- und ausatmen
* viel trinken
* während eines Kopfstands ein Glas Wasser trinken
* Wasser schlucken mit zugehaltener Nase bzw. zugehaltenen Ohren
* Zucker schlucken
* einen Schluck Wasser nehmen und so lange wie möglich gurgeln
* den Schluckauf vergessen (dabei kann man sich z.B. die Mahlzeiten der vergangenen Tage überlegen)
* versuchen, die nächste Schluckauf-Kontraktion bewusst zu provozieren
* Salz auf die Zunge streuen
* erschrecken
* Kopf unter Wasser halten
* plötzlich kaltes Wasser oder Eis in den Nacken
* Mund in fließendes Wasser halten
* Erbrechen (hierbei fragt sich jedoch, was als unangenehmer bzw. leichter ertragbar empfunden wird)
* tiefes Summen "mit dem Bauch". Beim Gesang ist "mit dem Bauch singen" eine Singtechnik. Es gibt auch noch das "Singen mit der Brust".
* Reizung des Atemzentrums durch Einatmen von kohlendioxidreicher Luft, z.B. Ein- und Ausatmen durch Textilien oder Papiertüte, flache Atmung mit minimalem Luftaustausch, Einatmen über stark kohlendioxidhaltigen Getränken
* ein Schnapsglas mit Balsamico-Essig trinken, zur besseren Verträglichkeit eventuell mit einem Teelöffel Zucker verfeinern
* küssen
* lachen, z.B. indem man sich auskitzeln lässt
* wenn sonst wirklich nichts mehr hilft, eine wohldosierte Menge Alkohol trinken, um eine Zwerchfell-Entkrampfung zu erleichtern
Man sollte aber auch an die Wirkung dieser Methoden glauben. Es ist möglich, dass die Wirkung erst durch den Placeboeffekt eintritt.
Biologische Notwendigkeit
Beim Fötus ist der Schluckauf ein notwendiger Reflex und dient zum Training und Stärkung der Atemmuskulatur, die geschlossene Stimmritze verhindert dabei das Eindringen von Fruchtwasser. Nach der Geburt wird dieser Reflex nicht mehr benötigt und schnell verlernt, im Kindesalter tritt der Schluckauf daher auch 3.000 mal häufiger auf als im Erwachsenenalter.
Langanhaltender Schluckauf
In besonders seltenen Fällen stellt ein langanhaltender, teilweise mehrere Jahre andauernder, Schluckauf Mediziner vor ein Rätsel. Ein solches Leiden bringt nicht nur körperliche Einschränkungen mit sich, sondern schlägt oft auch auf die Psyche und kann bis zum Suizid führen.
[Bearbeiten]
Jack O'Lary
Alle Ärzte versagten bei dem Bemühen, Jack O'Lary von seinem hartnäckigen Schluckauf zu befreien. Als die breite Öffentlichkeit erfuhr, dass er der Mann mit dem hartnäckigsten Schluckauf aller Zeiten sei, bekam er weit mehr als 60.000 Vorschläge zur Linderung. Er probierte sie alle aus, aber keiner half, wie er sagte. Sein Schluckauf begann am 13. Juni 1948 und endete am 1. Juni 1956. Die Heilung führte Jack O'Lary auf sein gutes Verhältnis zum heiligen Judas, dem Patron für hoffnungslose Fälle, zurück.
Charles Osborne
Charles Osborne aus Iowa "hickste" 68 Jahre lang. Anfangs mit 40 "Hicksern" pro Minute, später mit 20 "Hicksern" pro Minute. Mit fast 430 Millionen "Hicksern" hält er den Weltrekord im Dauerschluckauf.
Re: gesundheitstipps
Mo - 17.01.2006, 21:57
Dann mach ich mal mit Husten weiter... Zitat: Husten
Husten (fachsprachlich: Tussis) ist das willkürliche oder aufgrund eines Hustenreizes über den Hustenreflex ausgelöste unwillkürliche, explosionsartige Ausstoßen von Luft, die dabei die zuvor geschlossene Stimmritze mit einer Geschwindigkeit bis zu 480 km/h sprengt.
Husten ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Die Funktion des Hustens besteht darin, die Atemwege von Substanzen zu reinigen, die diese verlegen oder verengen könnten. Die Ursachen können in Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzens, des Magens, der Einnahme von Medikamenten oder – selten – psychischen Störungen bestehen. Die banale Erkältung stellt die häufigste Ursache dar. Husten ist eines der häufigsten Symptome, aufgrund derer ein Arzt aufgesucht wird. Sei es, weil er als quälend empfunden wird, die Nachtruhe stört oder Anlass zu tiefgreifenderer Besorgnis ist, da Husten oft mit einer Lungenentzündung oder einer Krebserkrankung in Zusammenhang gebracht wird, vor allem, wenn das Sputum (der „Auswurf“) mit Blut vermengt ist – siehe Bluthusten.
Untersuchung
Mit Ausnahme des Hustens bei einer harmlosen Erkältung stellt die körperliche Untersuchung einen wichtigen Bestandteil der Abklärung dar. Die Auskultation der Lungen kann einen Hinweis auf die Höhe der Erkrankung im Atemtrakt liefern, wobei gerade bei alten Patienten deren Aussagekraft in der Regel sehr eingeschränkt ist. Ein Thoraxröntgen wird in unklaren Fällen oder bei einem Husten, der länger als vier Wochen anhält, angeordnet, vor allem, wenn ein Impfschutz gegen eine Keuchhustenerkrankung vorhanden ist. Die Lungenfunktionsprüfung kann den Verdacht auf eine COPD erhärten oder eventuell in Verbindung mit einem Provokationstest zur Diagnose eines Asthma bronchiale führen.
Bei Verdacht auf einen gastroösophagealen Reflux ist eine Gastroskopie durchzuführen. Die hochauflösende Computertomografie gilt als Goldstandard zur Diagnose von pathologischen Erweiterungen des Bronchialtraktes und interstitieller Lungenerkrankungen. Selten ist eine Bronchoskopie erforderlich
Behandlung
Grundsätzlich ist die zugrundeliegende Erkrankung und nicht das Symptom zu behandeln. Da der Husten meist einen Schutzreflex darstellt, der eine Verlegung der Atemwege verhindern soll, ist der produktive Husten nur in den Fällen zu therapieren, in denen die Nachtruhe stark beeinträchtigt wird. Schleimlösende Mittel (Sekretolytika) oder fein vernebelte Inhalationen helfen, vor allem zähes Sekret besser abhusten zu können. Bei trockenem Husten werden hustenreizstillende Mittel (Antitussiva) verordnet. Steht die Entzündung der Schleimhäute im Vordergrund, kann ein Hustenreiz durch inhalative Glukokortikoide gemildert werden. Selbstverständlich ist in allen Fällen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 18.01.2006, 15:34
zu dem thema hab ich noch was auf n-tv.de gefunden:
Zitat: Was tun gegen Schluckauf?
Um einen Schluckauf wieder los zu werden, hilft Konzentration. "Der Trick ist Ablenkung", erklärt das Gesundheitsportal aponet. So könne es beispielsweise helfen, intensiv an sieben Männer mit Glatze zu denken oder auf einem Bein zu stehen. (Der n-tv.de-Redaktion würden auch ein paar andere Beispiele einfallen.)
Um das Zwerchfell zu beruhigen, sei außerdem tiefes Einatmen und Luftanhalten hilfreich. Als dritte Möglichkeit wird empfohlen, die relevanten Nerven zu beruhigen - zum Beispiel, indem man die Finger in beide Ohren steckt oder Eiswasser schluckt.
Ein Schluckauf entsteht, wenn sich das Zwerchfell ruckartig zusammenzieht. Als Ursache kommen unter anderem sehr kalte oder heiße Speisen in Frage, zu viel Alkohol und üppiges Essen. Beim hastigen Essen Luft zu verschlucken, kann ein weiterer Auslöser sein. Hält ein Schluckauf länger als einige Stunden an, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Re: gesundheitstipps
Alinghi - 18.01.2006, 22:05
Und was macht man mit einem Kaputten Knie, die beiden Mediziner können ja ja gern was wissenschaftliches mal suchen, aber eine der lustigsten Methoden ist immernoch: Man hole sich bei einem geeignten Orthopäden ein Sportattest fahre dafür im Ausgleich noch mehr Ski und versuche dann auf den Schulskikurs selbiger Schule, an welcher man vom Sportuntericht befreit ist mitzukommen.
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 18.01.2006, 22:20
da hab ich was für dich, einfach draufsetzen und du spürst dein knie nimmer :lol:
Re: gesundheitstipps
Jo - 24.01.2006, 21:03
nicht nur dein knie, dann bist von allen schmerzen geheilt!
Re: gesundheitstipps
Freddy - 29.01.2006, 13:16hmm
habs nich gelesen, nach 3 zeilen musste ich aufhören irgendwie...
naja egal, du bist der größte...
lern schwimmen
freddy
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 09.02.2006, 16:44
Voltaren Resinat Kapseln
... ein wundermittel.
wirklich! die wirksame substanz heißt diclofenac:
molekülaufbau:
Zitat: Diclofenac ist ein nichtsteroidales Analgetikum (NSAR), das bei leichten bis mittleren Schmerzen und Entzündungen eingesetzt wird (wirkt übrigens auch bei verdammt heftigen schmerzen...), z. B. bei Rheuma, Prellungen, Zerrungen, Arthrose (tote knie, zerstörte schultern, undefinierbare schmerzen im gehirn, weisheitszähne). Es wirkt durch eine nichtselektive Hemmung der Cyclooxygenasen (COX).
Pharmakologie
Diclofenac besitzt antipyretische, analgetische, antiphlogistische und antirheumatische Wirksamkeit. Verantwortlich für diese Wirksamkeit ist eine Inhibition der Cyclooxygenasen und damit eine Inhibition der Synthese entzündlicher Prostaglandine. Möglicherweise ist Diclofenac direkt am Lipoxygenase-Stoffwechsel beteiligt und unterdrückt die Bildung von Leukotrienen.
Nebenwirkungen
Typische Nebenwirkungen sind Magen- und Darmbeschwerden, die durch eine Hemmung der u.a. in der Magenschleimhaut vorkommenden Cyclooxygenase 1 hervorgerufen werden. Des Weiteren können Störungen bei der Blutbildung und Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, z. B. Überempfindlichkeit der Haut gegen Sonnenlicht. (zu dem thema weiter unten was...)
Wechselwirkungen
Eine der wichtigsten Wechselwirkung findet mit blutgerinnungshemmenden Substanzen wie z.B. Phenprocoumon statt, deren Wirkung durch Diclofenac verstärkt wird. Dadurch kann es zu einer Erhöhung der Blutungsgefahr kommen.
Weitere Wechselwirkungen gibt es mit Lithium, Phenytoin und Herzglykosiden, deren Wirkung durch Diclofenac verstärkt wird. Da es sich bei diesen um Substanzen mit einer geringen Therapiebreite handelt, kann es zu Überdosierungen kommen.
Als Therapeutikum zur Behandlung von Sehnenentzündungen (Tennisarm) kann es zu allergischen Reaktionen durch Rötung der Haut unter Schmerzbildung kommen. (das stimmt ausnahmsweise mal :mrgreen: )
Gegenanzeigen
Wegen der Gefahr von Überreaktionen ist Diclofenac bei Patienten mit Asthma kontraindiziert. Außerdem sollte Diclofenac nicht vor größeren operativen Eingriffen eingenommen werden, da es hier die Blutungsgefahr vergrößert.
Auch bei einer vorliegenden Schwangerschaft darf Diclofenac nicht eingesetzt werden. :?
Für die Anwendung von Diclofenac bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine ausreichenden Studien, deshalb wird die Anwendung nicht empfohlen. :lol: (ich hab ne studie :top: )
Diclofenac wird auch als SCHMERZGEL (bei Schmerzen, Fieber, Entzündungen und Rheuma) in Deutschland u.a. unter dem Markennamen Voltaren® / Diclac® angewendet.
Die Anwendung bei Hunden und Katzen kann massive Magen-Darm-Schädigungen mit teilweise letalem Ausgang hervorrufen und ist daher strikt kontraindiziert. Die durch Verabreichung dieses Medikamentes hervorgerufene Erkrankung ist einer der häufigsten (human-)iatrogenen Notfälle bei Hunden. :damn:
Kontraindikationen
Nach neuesten wissenschaftlichen Forschungen und Berichten hat man an Probanden eindeutig feststellen können, dass das Herzinfarktrisiko um 24% anstieg, wenn Patienten vorher Medikamente mit dem Wirkstoff "Ibuprofen" eingenommen hatten. Deutlich höher, nämlich bei 55% aller Fälle stieg das Risiko eines lebensbedrohlichen Herzinfarkts bei vorheriger Einnahme des Wirkstoffs Diclofenac. (hätte mal jemand vorher sagen sollen -.-)
In der bislang größten Untersuchung ihrer Art hatten die Professorinnen Julia Hippisley-Cox und Carol Coupland von der Universität Nottingham die Verschreibung sogenannter nichtsteroidaler Entzündungshemmer (NSAID) bei 9218 Herzinfarkt-Patienten untersucht.Zu den NSAID gehören unter anderem die weitverbreiteten Wirkstoffe Ibuprofen, Diclofenac und die bereits in die Diskussion geratenen Coxibe.
zurück zu voltaren resinat. die gebrauchsanweisung, gekürzt:
Zitat: Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie die folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Ihren Apotheker.
Gebrauchsinformation
Voltaren®
Resinat
Kapseln 140 mg
Wirkstoff: Diclofenac-Colestyramin
Zusammensetzung
1 Kapsel enthält:
Arzneilich wirksame Bestandteile:
140 mg Diclofenac-Colestyramin
(entsprechend 75 mg Diclofenac-Natrium)
Sonstige Bestandteile:
(Acryl-, Methacrylsäure, Divinyl-, Ethylvinylbenzol)-Copolymer, Farbstoffe E 171 und E 172, Gelatine, medizinische Kohle, Magnesiumstearat
Anwendungsgebiete
– Akute Gelenkentzündungen (einschließlich Gichtanfall);
– Chronische Gelenkentzündungen, insbesondere rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis);
– Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) und andere entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenleiden;
– Reizzustände bei degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (aktivierte Arthrosen und
Spondylarthrosen, Zervikalsyndrom, Lumbalgien, Ischialgien);
– Weichteilrheumatismus;
– Schmerzhafte Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen;
– Schmerzhafte Regelblutung (Dysmenorrhö ohne Organbefund);
– Schmerzen bei akuter und subakuter Eileiterentzündung (Adnexitis); als Grundbehandlung ist im Allge-
meinen eine antibiotische Therapie angezeigt;
– Tumorschmerzen, insbesondere bei Skelettbefall oder entzündlichem tumorumgebenden Ödem.
Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Voltaren Resinat nicht anwenden?
Voltaren Resinat darf nicht angewendet werden bei:
– bekannter Überempfindlichkeit (z. B. in Form von Hautausschlag oder Atembeschwerden) gegen die
Wirksubstanz Diclofenac, Colestyramin oder einem anderen Inhaltsstoff;
– bekannter Überempfindlichkeit (z. B. in Form von Hautausschlag oder Atembeschwerden) gegen Acetylsalicylsäure oder andere Schmerz-, Entzündungs- und Rheumamittel;
– Magen- oder Darm-Geschwüren;
– blutigem oder schwarzem Stuhl;
– ungeklärten Blutbildungsstörungen;
– Schwangeren in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft;
– Kindern und Jugendlichen.
Sie sollten Voltaren Resinat nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Anwendungsabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle anwenden bei:
– chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Darm-Beschwerden sowie bei früher schon einmal aufgetretenem Magen- oder Darm-Geschwür;
– entzündlicher Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn);
– Asthma bronchiale;
– vorgeschädigter Niere;
– Leberfunktionsstörung;
– Bluthochdruck und/oder Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz);
– gleichzeitiger Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln;
– Blutgerinnungsstörung oder einer anderen Blutveränderung (einschließlich der Stoffwechselkrankheit
Porphyrie);
– bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischem Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
Was ist bei Kindern und älteren Menschen zu berücksichtigen?
Voltaren Resinat ist wegen zu hohem Wirkstoffgehalt bzw. wegen mangelnder individueller Dosierungs-möglichkeit für Kinder und Jugendliche nicht geeignet.
Bei älteren und untergewichtigen Patienten soll die niedrigste wirksame Dosis angewendet werden.
Ältere Patienten erfordern eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung. Es ist besonders wichtig, dass ältere Patienten ihren Arzt über unerwartete/ungewohnte Wirkungen sofort informieren.
Bei der Langzeitbehandlung mit Voltaren Resinat sollten Blutbild, Leberwerte und Nierenfunktion regelmäßig durch Ihren Arzt kontrolliert werden.
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Die Wirksubstanz Diclofenac kann gelegentlich zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel oder vereinzelt auch Sehstörungen hervorrufen. Deshalb kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeugs und/oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren.
Fahren Sie in diesen Fällen nicht selbst Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Beachten Sie besonders, dass Alkohol die Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert.
Worauf müssen Sie noch achten?
Bei längerem, hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Anwendung von Diclofenac sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.
Wie viel und wie oft sollten Sie Voltaren Resinat anwenden?
Der für Erwachsene empfohlene Dosierungsbereich von Voltaren Resinat liegt bei 1 bis maximal 2 Kapseln pro Tag, je nach Schwere der Erkrankung.
Soweit nicht anders verordnet, erhalten Erwachsene gegebenenfalls 2-mal täglich 1 Kapsel Voltaren Resinat. Die Tagesdosis wird auf 2 Einzelgaben (z. B. morgens und abends) verteilt.
Für leichtere Fälle und in der Langzeittherapie ist oft 1 Kapsel pro Tag ausreichend.
Wie und wann sollten Sie Voltaren Resinat anwenden?
Voltaren Resinat Kapseln werden vorzugsweise zu den Mahlzeiten mit Flüssigkeit eingenommen, sie dürfen weder geteilt noch zerkaut werden.
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Voltaren Resinat auftreten und welche Gegenmaßnahmen sind gegebenenfalls zu ergreifen?
Verdauungstrakt
Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall (bei ca. 6 bis 14 % der
Patienten), ebenso geringfügige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich, die in Ausnahmefällen eine
Blutarmut verursachen können.
Gelegentlich: Verdauungsstörungen, Blähungen, Bauchkrämpfe, Appetitlosigkeit sowie Magen- oder
Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch.
Selten: Blutiges Erbrechen, Blut im Stuhl oder blutiger Durchfall.
Sollten stärkere Beschwerden, insbesondere Schmerzen im Oberbauch und/oder Schwarzfärbung des
Stuhls auftreten, Voltaren Resinat absetzen und Ihren Arzt sofort informieren.
Vereinzelt: Mundschleimhautentzündung, Zungenentzündung, Schädigung der Speiseröhre, Darmveren-
gung, Beschwerden im Unterbauch (z. B. unspezifisch blutende Dickdarmentzündung, Verstärkung einer
mit Geschwüren einhergehenden Dickdarmentzündung oder eines Morbus Crohn), Verstopfung.
Zentralnervensystem
Gelegentlich: Kopfschmerzen, Erregung, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Benommenheit und
Schwindel.
Vereinzelt: Sensibilitätsstörungen, Gedächtnisstörungen, Desorientierung, Krämpfe, Angstgefühle, Alb-
träume, Zittern, Depressionen und andere psychotische Reaktionen.
In Einzelfällen sind unter der Anwendung von Diclofenac starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen,
Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung (Zeichen einer aseptischen Meningitis) beschrieben
worden.
Hinweis: Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, das Arzneimittel absetzen
und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Sinnesorgane
Vereinzelt: Sehstörungen (Verschwommen- oder Doppeltsehen), Ohrensausen und vorübergehende
Hörstörungen, Störungen der Geschmacksempfindung.
Haut
Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Hautjucken.
Selten: Nesselsucht oder Haarausfall.
Vereinzelt: Hautausschlag mit Rötung (Erytheme) oder mit Blasenbildung, Ekzeme, Lichtüberempfind-
lichkeit, kleinfleckige Hautblutungen (auch allergisch bedingt) und schwere Verlaufsformen von Haut-
reaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Erythrodermie).
Niere
Vereinzelt: Akute Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz), Eiweiß im Harn (Proteinurie), Blut im Harn
(Hämaturie) oder Nierenschädigungen (interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom, Papillennekrose).
Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme), allgemeines Un-
wohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, Voltaren Resinat absetzen und
sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Leber
Gelegentlich: Erhöhung der Leberenzymwerte im Blut (Serumtransaminasen).
Selten: Leberschäden, darunter Leberentzündung (Hepatitis) mit oder ohne Gelbsucht, vereinzelt schwer
verlaufend, auch ohne Voranzeichen.
Die Leberwerte sollen daher regelmäßig kontrolliert werden.
Bauchspeicheldrüse
Vereinzelt: Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis).
Blut
Selten: Störungen der Blutbildung (Thrombozytopenie, Leukopenie, Agranulozytose, aplastische Anämie).
Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige
Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen das
Arzneimittel sofort absetzen und Ihren Arzt aufsuchen. Eine Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oder
fiebersenkenden Mitteln sollte unterbleiben.
Vereinzelt: Blutarmut durch beschleunigten Abbau von roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie).
Bei der Langzeitbehandlung sollte das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden.
Herz-Kreislauf-System
Vereinzelt: Herzklopfen, Schmerzen in der Brust, Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche (Herz-
insuffizienz).
Andere Organ-Systeme
Selten: Neigung zu Wasseransammlung im Körper (z. B. periphere Ödeme), besonders bei Patienten mit
hohem Blutdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion.
Selten: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungen-
schwellung, Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot bis zum Asthmaanfall, Herzjagen,
Blutdruckabfall bis zum bedrohlichen Schock. Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei
Erstanwendung vorkommen können, ist sofort ärztliche Hilfe erforderlich.
Vereinzelt: Allergisch bedingte Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis) und der Lunge (Pneumonitis).
Ein spezifisches Gegenmittel (Antidot) existiert nicht.
Re: gesundheitstipps
Freddy - 09.02.2006, 16:47lol
Boa wen interessiert das?!?
Mich nicht, aber schön dass du dir die Mühe machst, ciao
Re: gesundheitstipps
Jo - 10.02.2006, 20:31
jupp, geht mir genauso, naja, weningstens weiß ich jetzt, wen ich fragen muss, wenns mir mal wieder schlecht geht.
Re: gesundheitstipps
Freddy - 10.02.2006, 23:09
Entweder hab ich mich verlesen, oder die Johanna hat MIR tatsächlich einmal Recht gegeben...Ich würde ja sagen ich bin erstaunt, aber nein, ich bin eher platt...das ist ja wahsinn^^
Schönes Wochenende, haut rein
Re: gesundheitstipps
Mo - 11.02.2006, 11:45
joa keine sorge mach ich :)
Re: gesundheitstipps
Freddy - 11.02.2006, 17:01
ich find dein Bild ja übelst stylish Mo...^^
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 11.02.2006, 23:33
ich deins auch :roll:
Re: gesundheitstipps
Jo - 12.02.2006, 14:37
Freddy hat folgendes geschrieben: Entweder hab ich mich verlesen, oder die Johanna hat MIR tatsächlich einmal Recht gegeben...Ich würde ja sagen ich bin erstaunt, aber nein, ich bin eher platt...das ist ja wahsinn^^
kommt des echt so selten vor? ich kanns auch lassen, wenns dich so aus der bahn wirft.
Re: gesundheitstipps
Freddy - 12.02.2006, 15:03
lol aus der Bahn werfen ist ein cooler Ausdruck dafür, abe reigentlich hats mich nur vom Stuhl gehaun^^
Re: gesundheitstipps
Jo - 12.02.2006, 18:38
mh, du bist zur zeit aber auch übelst nett zu mir, find ich gut... :D
Re: gesundheitstipps
Frie - 12.02.2006, 19:54
na, is doch subber, freut euch!!! bin ja schließlich auch nett zu euch^^ *schleim*
Re: gesundheitstipps
Freddy - 12.02.2006, 21:29
Zitat: na, is doch subber, freut euch!!! bin ja schließlich auch nett zu euch^^ *schleim* (Frie)
Echt?ist mir noch gar nicht aufgefallen :?
Re: gesundheitstipps
Mo - 14.02.2006, 20:51
des kommt schon noch... :roll:
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 14.02.2006, 23:36
Mo is ja wieder da :lol: 8) :wink:
Re: gesundheitstipps
Freddy - 15.02.2006, 15:12
GAAAAAAAR NET^^
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 15.02.2006, 15:49
ey du spack du hast einen beitrag mehr als ich :lol:
ps: jetz nimmer :wink:
Re: gesundheitstipps
Freddy - 15.02.2006, 18:38
boa Kleinkind
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 15.02.2006, 21:56
boa spammer -.-
Re: gesundheitstipps
Freddy - 15.02.2006, 23:13
boa Muttersöhnchen, selber Spammer
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 15.02.2006, 23:37
:evil: :evil: :evil: :evil: :evil:
closed. :roll:
Re: gesundheitstipps
Freddy - 16.02.2006, 19:00
???
Re: gesundheitstipps
Superfantastisch - 16.02.2006, 22:58
ja. oder hast du noch irgendeinen gesundheitstipp??? :roll:
Re: gesundheitstipps
Freddy - 24.02.2006, 20:15
Gespertt tzzzzzzz aufs maul? gesundheitstipp:leg dich nie mit nem besoffenen Russen an, das endet zu 90% aller Fälle tödlich
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
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DAS REGT MICH AUF! - gepostet von Freddy am Sonntag 05.02.2006
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