TV Großwallstadt - TUSEM

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    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Max1 - 14.11.2012, 23:06

    TV Großwallstadt - TUSEM
    Abstiegsgipfel: Essen reist zum TVG

    Essen steht vor dem nächsten Versuch: Am Freitag reist der Tusem zum TV Großwallstadt in die f.a.n. Frankenstolz Arena nach Aschaffenburg. Ab 19:45 Uhr heißt es dann: Abstiegskampf – und zwar für beide Teams.

    Die Ausgangslage ist aus der Tabelle einfach abzulesen: Der TV Großwallstadt befindet sich derzeit als Vorletzter mitten im Abstiegskampf wieder. Dahinter steht nur noch der Aufsteiger aus Essen. Sollte der TVG gewinnen, dann sind es schon vier Punkte Differenz zum nächstplatzierten aus Lemgo, sollte der TVG allerdings unterliegen, dann wären das nicht nur die ersten Punkte für den Tusem, sondern gleichzeitig auch allerschwerste Abstiegssorgen beim Team aus Mainfranken.

    Der Tusem trifft also am Freitag auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, weiß aber trotz des Tabellenplatzes der Konkurrenz um die Stärke vom TV Großwallstadt und vor gerade dieser warnt Tusem-Trainer Maik Handschke sein Team: „In Großwallstadt erwartet uns eine hitzige Atmosphäre von den Rängen und eine kämpferische Truppe. Gerade in seinen Heimspielen spielt unser Gegner eine sehr aggressive Abwehr, unsere Aufgabe wird es sein, voll dagegen zu halten. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und geduldig und überlegt im Angriff agieren. Gut ist, dass Niclas Pieczkowski wieder fast vollständig einsatzfähig ist, er wird uns vorne und hinten helfen. Großwallstadt spürt im Heimspiel den Druck gewinnen zu müssen, das könnte uns ein wenig helfen. Wir werden jedenfalls alles geben und auf einen guten Tag hoffen.“

    Im Gegensatz zu Niclas Pieczkowski, der in dieser Woche große Fortschritte gemacht hat, geht die Genesung bei Julius Kühn leider nur schleppend voran, er wird deshalb voraussichtlich nur in der Abwehr zum Einsatz kommen können. Timm Schröder aus der Zweiten Mannschaft wird wieder dabei sein und das Team unterstützen. Unser langzeitverletzter Philipp Pöter fällt hingegen nach wie vor aus. Die Mainfranken sind zwar mit einem Remis über die MT Melsungen in die Saison gestartet, rutschten dann jedoch in den Tabellenkeller. Mit einem klaren 35:22-Erfolg über GWD Minden konnte man Ende Oktober endlich den ersten Saisonsieg feiern, mit Hilfe des jüngst verpflichteten Chen Pomeranz (Hamm) will man nun wieder in die Erfolgsspur finden.

    Trainer Peter David kann auf eine starke Stammformation vertrauen, in der die beiden Außen Michael Spatz (51/6) und Max Holst (50/22) bislang die meisten Treffer erzielt haben. Dahinter folgen dann schon die beiden Neuzugänge im Rückraum David Graubner (39, Schaffhausen) und Michael Thiede (35, Göppingen), die von Ex-Nationalspieler Oliver Köhrmann in Szene gesetzt werden.


    Quelle: Handball-world



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Max1 - 16.11.2012, 23:52


    SPIELVERLAUF

    57:54 (28:20) Tor durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    57:08 (28:19) 2 Minuten Strafe 2 Böhm, Fabian (TUSEM Essen)
    56:04 (28:19) Tor durch 77 Pomeranz, Chen (TV Grosswallstadt)
    55:33 (27:19) Tor nach 7 Meter durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    53:41 (27: 18 ) Tor durch 14 Pieczkowski, Niclas (TUSEM Essen)
    53:00 (27:17) Tor durch 77 Pomeranz, Chen (TV Grosswallstadt)
    51:24 (26:17) Tor durch 23 Köhrmann, Oliver (TV Grosswallstadt)
    50:08 (25:17) Tor durch 22 Kaufmann, Steffen (TV Grosswallstadt)
    49:38 (24:17) Tor nach 7 Meter durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    48:55 (24:16) Tor nach 7 Meter durch 11 Holst, Maximilian (TV Grosswallstadt)
    48:49 (23:16) 2 Minuten Strafe 5 Kühn, Julius (TUSEM Essen)
    48:22 (23:16) Tor durch 31 Kropp, Andre (TUSEM Essen)
    47:40 (23:15) Team-Timeout (TUSEM Essen)
    47:33 (23:15) Tor durch 11 Holst, Maximilian (TV Grosswallstadt)
    46:36 (22:15) Tor durch 23 Köhrmann, Oliver (TV Grosswallstadt)
    44:48 (21:15) Tor durch 22 Kaufmann, Steffen (TV Grosswallstadt)
    43:14 (20:15) Team-Timeout (TUSEM Essen)
    43:12 (20:15) Tor durch 2 Spatz, Michael (TV Grosswallstadt)
    42:00 (19:15) Tor durch 8 Graubner, David (TV Grosswallstadt)
    41:19 (18:15) Tor durch 31 Kropp, Andre (TUSEM Essen)
    40:18 (18:14) Tor durch 77 Pomeranz, Chen (TV Grosswallstadt)
    38:28 (17:14) Tor durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    38:12 (17:13) 2 Minuten Strafe 23 Köhrmann, Oliver (TV Grosswallstadt)
    37:47 (17:13) Tor durch 8 Graubner, David (TV Grosswallstadt)
    37:03 (16:13) Tor durch 13 Larsson, Joakim (TV Grosswallstadt)
    35:41 (15:13) Tor durch 23 Köhrmann, Oliver (TV Grosswallstadt)
    34:48 (14:13) Tor durch 20 Handschke, Felix (TUSEM Essen)
    34:02 (14:12) Tor durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    33:03 (14:11) Tor durch 8 Graubner, David (TV Grosswallstadt)
    29:34 (13:11) Tor durch 6 Thiede, Michael (TV Grosswallstadt)
    28:46 (12:11) Tor durch 22 Rahmel, Ole (TUSEM Essen)
    27:17 (12: 10 ) Tor durch 2 Spatz, Michael (TV Grosswallstadt)
    27:03 (11: 10 ) 2 Minuten Strafe 13 Larsson, Joakim (TV Grosswallstadt)
    23:34 (11: 10 ) Tor durch 13 Larsson, Joakim (TV Grosswallstadt)
    22:39 (10: 10 ) Tor durch 22 Rahmel, Ole (TUSEM Essen)
    22:27 (10:9) Verwarnung für 13 Larsson, Joakim (TV Grosswallstadt)
    20:57 (10:9) Tor durch 11 Holst, Maximilian (TV Grosswallstadt)
    20:48 (9:9) Tor durch 22 Rahmel, Ole (TUSEM Essen)
    19:53 (9: 8 ) Tor durch 13 Larsson, Joakim (TV Grosswallstadt)
    19:53 (8: 8 ) Verwarnung für 7 Leenders, Toon (TUSEM Essen)
    19:19 (8: 8 ) Tor nach 7 Meter durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    17:40 (8:7) 2 Minuten Strafe 8 Graubner, David (TV Grosswallstadt)
    16:14 (8:7) Tor durch 31 Kropp, Andre (TUSEM Essen)
    15:47 (8:6) Team-Timeout (TV Grosswallstadt)
    15:42 (8:6) Tor nach 7 Meter durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    15:14 (8:5) Verwarnung für 23 Köhrmann, Oliver (TV Grosswallstadt)
    14:50 (8:5) Tor durch 31 Kropp, Andre (TUSEM Essen)
    12:43 (8:4) Tor nach 7 Meter durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    12:14 (8:3) Team-Timeout (TUSEM Essen)
    11:46 (8:3) Tor durch 11 Holst, Maximilian (TV Grosswallstadt)
    10:59 (7:3) Verwarnung für 31 Kropp, Andre (TUSEM Essen)
    10:53 (7:3) Tor durch 23 Köhrmann, Oliver (TV Grosswallstadt)
    10:09 (6:3) Tor durch 6 Thiede, Michael (TV Grosswallstadt)
    9:07 (5:3) Tor nach 7 Meter durch 11 Holst, Maximilian (TV Grosswallstadt)
    7:56 (4:3) Tor durch 14 Pieczkowski, Niclas (TUSEM Essen)
    7:18 (4:2) Tor durch 6 Thiede, Michael (TV Grosswallstadt)
    6:42 (3:2) Tor nach 7 Meter durch 17 Breuer, David (TUSEM Essen)
    4:47 (3:1) Verwarnung für 2 Böhm, Fabian (TUSEM Essen)
    3:37 (3:1) Tor durch 8 Graubner, David (TV Grosswallstadt)
    2:07 (2:1) Tor durch 11 Holst, Maximilian (TV Grosswallstadt)
    1:57 (1:1) Tor durch 31 Kropp, Andre (TUSEM Essen)
    1:26 (1:0) Tor durch 8 Graubner, David (TV Grosswallstadt)
    0:16 (0:0) Torwartwechsel, nun im Tor: 16 Vukas, Ante (TUSEM Essen)
    0:00 (0:0) Torwartwechsel, nun im Tor: 1 Kulhanek, Jan (TUSEM Essen)
    0:00 (0:0) Torwartwechsel, nun im Tor: 16 Galia, Martin (TV Grosswallstadt)


    Quelle: http://www.dkb-handball-bundesliga.de



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Max1 - 16.11.2012, 23:54


    Großwallstadt gewinnt Abstiegsduell gegen Essen


    5 Tore: David Graubner
    Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

    Der TV Großwallstadt hat das Kellerduell in der Handball-Bundesliga gegen TUSEM Essen mit 28:20 (13:11) gewonnen und sich zumindest vorerst auf den 16. Platz verbessert. Sollte der TV Neuhausen sein morgiges Auswärtsspiel in Wetzlar verlieren, dann würden die Mainfranken gar die Abstiegsränge verlassen, Lemgo könnte dann aber am Sonntag mit einem Derbysieg gegen Minden auf Platz 15 vorstoßen.

    Vor dem Anpfiff wurde das mit großer Spannung erwartet Riesen-Fantrikot erstmals präsentiert. In Kooperation mit dem Main-Echo und dem TVG hatte Pro Touch, der langjährige Ausrüster der Mainfranken, einen Design-Wettbewerb ins Leben gerufen. Nun wurde das 4x5 Meter große Riesentrikot mit dem Namen „Siegerstraße“an den Fanblock übergeben und auch Florian Heeg, der Designer des Trikots, war mit von der Partie.

    Doch bevor es auf dem Spielfeld losging, wurde für den vor einer Woche verstorbenen Elk Rittger eine Schweigeminute eingelegt. Im Alter von 68 Jahren hatte der langjährige Hallensprecher der Mainfranken den Kampf gegen eine tückische Krankheit verloren und der TVG sowie das Publikum gedachten dem treuen Wegbegleiter des Traditionsvereins.

    Es war ein Start-Ziel-Sieg für den TVG, der nur in der Mitte der ersten Halbzeit kurz ins Wanken geriet. Die Hausherren erwischten einen Start nach Maß und zwangen Essens Trainer Maik Handschke bereits nach zwölf Minuten (8:3) zu einer Auszeit. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet steigerten sich in der Folgezeit, zwangen Großwallstadt durch eine aggressive Abwehrarbeit zu Fehlern und glichen trotz einer Auszeit von Peter David gar zum 8:8 (20.) aus.

    Eine Führung sollte dem TUSEM aber nicht gelingen, Großwallstadt verschaffte sich kurz vor dem Seitenwechsel etwas Luft und nahm ein 13:11 in die Pause. Essen sollte im zweiten Spielabschnitt nur kurz den Anschluss halten, zuletzt durch Felix Handschke beim 14:13 (35.). Als dann jedoch Maik Handschke erneut aufgrund der Verletzungsprobleme im Rückraum personell umstellen musste und sein Glück im Spiel mit zwei Kreisläufern suchte, konnte der TVG die Partie endgültig entscheiden. Die Gastgeber zogen bis auf zehn Tore (27:17) davon, ehe Essen in den Schlussminuten noch einmal die Niederlage in Grenzen halten konnte.

    Stimmen zum Spiel:

    Maik Handschke (Essen): „Wir sind in das Spiel zu Anfang ganz gut reingekommen. Wegen der technische Fehler und den weggeworfenen Bällen sind wir zunächst ins Hintertreffen geraten. Wir haben uns dann ran gekämpft und waren nach der ersten Hälfte guter Dinge, dass wenn wir die Fehler abstellen und die Torwürfe im Tor des Gegners unterbringen, wir hier eine Chance haben. Dem war in der zweiten Hälfte nicht so. Bei uns sind alle Dämme gebrochen und unsere Hauptleistungsträger hatten einen schwarzen Tag erwischt und die Alternativen zum Wechseln haben gefehlt. Dadurch geht der Sieg für den TVG heute in Ordnung.“

    Peter David (Großwallstadt): „Die erste Hälfte haben wir - wie auch Essen - zu viele leichte Bälle verloren. Dann haben wir den Vorsprung von fünf Toren eingebüßt, aber das hatte ich auch erwartet. Ich habe gewusst, dass Essen jede Chance nutzen wird. Wir haben die Kurve noch gekriegt und haben mit 13:11 Toren zur Halbzeit geführt. Bei einem anderen Halbzeitstand wäre die Nervosität sicherlich gestiegen. Zur zweiten Hälfte hat dann alles gepasst, im Angriff und auch der Defensive. Auch das Kreisspiel, dass beim TUSEM gepasst hatte, haben wir in den Griff bekommen. Ich bin sehr froh über die zwei Punkte, denn wir waren heute Favorit und dies haben wir auch bestätigen können. Die zwei Zähler bleiben bei uns. Nun können wir endlich einmal durchatmen und bereiten uns intensiv auf unser nächstes Spiel vor.“


    Quelle: Handball-world



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Anonymous - 17.11.2012, 09:01


    langsam wird`s aber peinlich....... :(



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Anonymous - 18.11.2012, 03:08

    ZU Null
    Letzte Saison Kiel zu NULL...diese Saison Tusem zu NULL...nur noch bitter zu erleben wie die Saison verläuft...



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Anonymous - 18.11.2012, 09:39

    Taktisch zu unbedarft.......
    Taktisch zu unbedarft: Essen kann Großwallstadt keine Aufgaben stellen

    Als die Partie vorbei war, stand Fabian Böhm minutenlang mit leerem Blick auf dem Parkett der feiernden f.a.n. Frankenstolz Arena in Aschaffenburg. Wieder war es nichts mit den ersten Punkten, mehr noch, im direkten Duell gegen einen weiteren Abstiegskandidaten hatte sich TUSEM Essen allzu leicht in die Rolle des Verlierers gefügt.

    Von Beginn an wurde deutlich, warum Essen so tief im Keller steht. Die junge und unerfahrene Truppe leistete sich sowohl vorne wie hinten immer wieder gravierende Aussetzer, die dem keineswegs überzeugenden TVG reichten, um seine Treffer zu setzen. Der Innenblock mit Böhm und Pieczkowski leistete sich reihenweise Fehler bei der Übergabe und Übernahme, die 6:0 Abwehr insgesamt konnte zu wenig Druck auf die Rückraumspieler der Gastgeber machen, man rannte meist hinterher und überließ die Initiative dem TVG. Eine offensive Abwehr hatte Essen zumindest in Großwallstadt nicht im Repertoire, so fehlten taktische Alternativen im Defensivspiel.

    Aber auch im Angriff klemmte es gewaltig. Ganz besonders augenfällig war das im ersten Durchgang in Überzahl, wenn der TUSEM mit zwei Kreisspielern – Leenders und dem gewohnt starken Kropp – agierte. Die Rückraumreihe, meist mit Böhm und Rahmel oder auch Böhm und Pieczkowski, wusste mit den geänderten Spielsituation nur unzureichend umzugehen. Zu wenig Arbeit auf die Nahtstelle, zu wenig Druck im Aufbau und das besonders von Linksaußen, wo der junge Felix Handschke seine Bundesligatauglichkeit nicht nachweisen konnte, führten zu reihenweise Ballverlusten.

    Auch als der TVG das Spiel entschied, stellte sich Essen mit diesen Schwierigkeiten selbst ein Bein. Kropp traf zum 18:15 – in einer Spielsituation mit zwei Kreisspielern, die Trainer Maik Handschke nach über 40 Minuten erstmals im Spiel sechs gegen sechs einsetzte. Danach aber meinten die Rückraumakteure des TUSEM, einzige Option wäre nun der Wurf aus der Distanz. Zudem musste im linken Rückraum Fabian Böhm meist alleine vorbereiten, weil vom Flügel keine Auftakthandlung kam, hier wäre vielleicht auch einmal ein Wechsel zu einem weiteren Rückraumspieler angebracht gewesen. Kaum einmal schaffte es der TUSEM, tatsächlich auf seine beiden Kreisläufer zu spielen und so in Wurfchancen aus der Nahdistanz zu kommen oder die TVG-Abwehr in Zeitstrafen- und Siebenmetergefahr zu bringen. „Böhm und Pieczkowski hatten einen schwarzen Tag, aber wir hatten keine Alternativen mehr auf der Bank und konnten nicht reagieren“, benannte Trainer Hanschke im Nachgang auch sein Dilemma.

    Letzten Endes hatte Essen in Großwallstadt keine Chance, was auch daran lag, dass der Tusem Handball spielt wie die meisten Bundesligamannschaften – nur mit deutlich weniger Routine und individueller Qualität auf der Position. So ähnelten sich die Spielzüge zwischen Essen und Großwallstadt gewaltig, nur der Ertrag differierte gewaltig: Bestes Beispiel das ewig lange Kreuz- und Wechselspiel ohne Gefahr für den TVG, beendet mit einem finalen Notwurf aus weiter Distanz, den Martin Galia locker parierte und Max Holst zum Konter und dem 23:25 auf die Reise schickte. Auch im Umschaltspiel konnte Essen keine Akzente setzen, vielmehr brachen die Aufsteiger mehr als einmal die Chance zum Konter ab und verpassten es so, die Spezialistenwechsel des TVG oder die immer wieder auftretenden Rückzugsschwächen einzelner Großwallstädter auszunutzen.

    Denn der TVG wankte an einigen Stellen – die Essen aber nicht ausreichend attackierte. So machte Sverre Jakobsson immer wieder unerklärliche Ausflüge weit vor die Neunmeterlinie, was angesichts der mangelnden Gefahr aus dem Rückraum der Essener (das Trio Böhm, Rahmel und Pieczkowski traf fünfmal bei über 20 Versuchen) und der gleichzeitig großen Qualität am Kreis nicht effektiv war. Den Isländer aber gezielt anzugreifen und dessen erkennbare Schnelligkeits- und Beweglichkeitsdefizit auszunutzen, schaffte kein Böhm, kein Rahmel, kein Pieczkowski. Großwallstadt konzentrierte sich vor allem darauf, das Zentrum zu zu stellen – Essen hatte in David Breuer einen guten Rechtsaußen auf dem Parkett, der von dieser Konstellation profitieren könnte. Aber schon in Halbzeit drei verhungerten alleine drei schlechte Pässe, die Breuer gar nicht erst erreichten.

    Defizite wie diese machten es Essen unmöglich, gegen Großwallstadt zu gewinnen. Dabei war der TVG angeschlagen, ein Punkt oder zwei machbar für die Gäste gewesen. Der 5:0 Lauf zum 8:8 Ausgleich demonstrierte das – weitermachen auf diesem Weg konnte der TUSEM allerdings nicht. „Wenn man aus dieser Phase so heraus kommt, sollte das einer Mannschaft mehr Stärke geben“, bemängelte denn auch Stephan Krebietke, der sportliche Leiter des TUSEM. „Was in der zweiten Hälfte dann passiert ist, ist schlecht für uns. Der TVG konnte in der Abwehr eine Schippe drauf legen, wir nicht. Der TVG hat uns gezeigt, wie man zu Hause verteidigen muss, wenn man unten drin steht und Punkte holen will.“

    Kämpferisch alleine wird es der TUSEM allerdings nicht richten können. Der Tabellenletzte wird das individuelle Können seiner Spieler nicht schlagartig anheben können. Aber taktisch muss Essen variabler und unberechenbarer werden, um gegen die arrivierten Teams eine Chance zu haben. Dann kann auch Trainer Maik Handschke Hoffnung haben, dass es wieder besser bei seinem Team läuft und nicht, wie gegen Großwallstadt, „alle Dämme brechen“.


    Quelle: http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-1-43196.html



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    daene - 18.11.2012, 11:40


    leider nur allzu richtig :?



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Anonymous - 19.11.2012, 18:09


    Stimmt alles, selten eine so gute Analyse gelesen!

    Hoffentlich kann der neue Trainer was bewegen.



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    Anonymous - 19.11.2012, 18:26

    Neuer Trainer
    Na toll...eine Mannschaft die nicht 1Ligatauglich ist,in diese Mission zu schicken ist schon heikel,aber immer in der Presse zu berichten wie ruhig die Verantwortlichen sind...und nun wirft man den Trainer raus. Man erhofft sich neue Impulse...von einem Herrn Prokop,welcher ja schon irre Erfahrung hat(Post Schwerin)naja...Ich würde mal sagen es fehlen hier die erfahrenen Führungsspieler. Dies ist mit dem super Etat aber nicht drin. Jetzt wird halt ein nicht mehr vorhandener Trainer weiterbezahlt. Es wird sich in dieser Saison sportlich nichts mehr großartig ändern,solange nicht auf der Personalie Spieler etwas getan wird. Es ist schade das in der Stadt die sich Sportstadt nennt,nicht mehr möglich ist. Es ist genauso wie mit dem FC Kray. Auch dort ist der Etat so mager,das es kaum möglich ist in der Reg.Liga mitzuhalten...aber ein Millionenschweres Stadion haben wir ja. Gute Nacht Essen.



    Re: TV Großwallstadt - TUSEM

    daene - 19.11.2012, 18:51


    und gute Nacht TUSEM, dass ist der Weg in die 2. Liga



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