Dilara {>innere Schönheit

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    Re: Dilara {>innere Schönheit

    Dilara - 10.11.2007, 20:54

    Dilara {>innere Schönheit
    Der Spieler:
    *Name: Jacky
    *Alter: 15
    E-mail:
    *Wie bist du auf diese Seite gekommen??: durch ein andere forum

    Das "Pferd":
    *Name: Dilara
    Wird so ausgesprochen: Dilara
    Spitzname: Lara,
    *Rasse:
    *Geschlecht: Stute
    *Alter: 7


    *Fellfarbe:


    *Charakter: Ein kleiner Schnitt. Warmes Blut. Rote Tropfen auf heller Erde.
    Das war das letzte Mal. Ich werd es nie wieder tun.
    Und wenn's mir wieder mal schlecht geht, werd ich es erzählen.
    Versprochen.
    Sie schwor das immer wieder, doch es kam nie dazu. Man muss sie
    überraschen, ihren Widerstand überrennen und sie in ein Gespräch ziehen,
    bevor sie weiß, wie ihr geschieht. Das funktioniert nicht immer,
    aber doch meistens. Jedes Mal erfährt man etwas mehr über sie.
    Und Stein für Stein kann man sich das Mosaik "Dilara" zusammensetzen.
    Sie stammte aus völlig zerrütteten Familienverhältnissen. Zwar lebten ihre Eltern
    und Tjark , ihr älterer Bruder, noch zusammen in einer Herde, aber keiner hatte
    mehr mit dem andern etwas zu tun. Jeder ging seine eigenen Wege.
    Der Vater misshandelte die Mutter. Die Mutter schlugdie Kinder. Die Kinder
    schlugen andere Kinder. So war es immer gewesen. Ein Teufelskreis von Gewalt, aus
    dem Dilara nicht ausbrechen konnte. Allerdings verletzte sie niemand anderen,
    sie verletzte sich selbst. All die kleinen Narben, die sich auf ihrem zarten Körper
    über die Jahre angesammelt haben sind die Zeugen all des Unrechts, das man ihr antat und ihrer
    Einsamkeit. Manchmal zieht sie sich in ihre eigene Welt zurück und vergisst
    dabei ihre Verletzbarkeit.
    Das ist der eine Teil von Dilara. Unendliche Traurigkeit.
    Der andere Teil sind Wärme, Zärtlichkeit und eine Spur von Naivität,
    die manchmal und ganz unerhofft aus ihr hinaussprudeln

    *Vergangenheit: Als Dilara erwachte, sah sie, dass er nicht mehr neben ihr lag. Mitten in der Nacht
    musste er gegangen sein. Still wie ein Schatten. Unbemerkt.
    Er wollte keinen Kontakt zu der Herde, das hatte er mehrmals gesagt. Ebenso wenig
    wie zu Dilaras Familie. Obwohl sie nie auf die Idee gekommen wäre, ihn ausgerechnet ihrer
    Familie vorzustellen. Nicht, dass er etwas gegen ihre Herde gehabt hätte. Es war keine
    persönliche Geschichte. Er wollte weder es noch sonst wen aus Dilaras Leben kennen lernen.
    Noch nicht, hatte er gesagt. Später. Irgendwann.
    Sie hatte das schweren Herzens akkzeptiert, denn alles war besser, als ihn zu verlieren.
    Schon beim ersten Treffen war Dilara aufgefallen, wie sonderbar er sich verhalten hatte.
    Sie hatte ihm versichert, dass sie allein sein würden. Trotzdem hatte er sich, als er ein
    sich fremdes Territorium betrat, vorsichtig umgesehen. Wie beim Jagen auf dem Sprung, hatte sie
    gedacht. Wild, eigensinnig und schön. Sie kannten sich noch nicht lange und trafen sich viel zu
    selten. Aber jedes Mal war es, als hätte der Blitz eingeschlagen.
    Nie zuvor hatte Dilara allein beim Anblick eines Hengstes weiche Knie bekommen. Sie hatte gedacht sowas
    käme nur in den uralten Geschichten vor, die sie sich in der Herde immer erzählten. Lebenshungrig war er,
    ungezähmt. Nicht zurechtgeschliffen von den Jahren. Man konnte es an dem Ausdruck seiner Augen sehen.

    Dilara drehte sich auf die Seite und schaute über die weite Landschaft bis hin zum nahe liegenden Gebirge.
    In ihrer Position wirkte alles viel größer. Vielleicht aber auch nur, weil Dilara sich so allein vorkam.
    Er hätte sich wenigstens verabschieden können, dachte sie. Ein Kuss, eine Berührung. Mehr wäre ja
    nicht nötig gewesen. Aber einfach so abzuhauen?
    Jedes Mal verschwand er auf diese Weise. Hokuspokus.
    Sie stand auf. Dabei machte sie ein ziependes Stechen auf eine blutunterlaufende Wunde zwischen ihren
    Ohren aufmerksam. Jedes Geräusch hallte in ihrem Kopf wider und ließ einen kleinen, spitzen Schmerz zurück.
    Es tut immer noch weh - warum tust du das? dachte sie schmerzerfüllt und ihre Augen begannen auf
    einmal gläsern zu wirken. Es war eine seiner Macken. Es schien einfach über ihn zu kommen. Von jetzt auf gleich
    begann er sie zu attackieren nur um sich im selben Moment wieder mit seinen treublickenden Augen zu
    entschuldigen. Das war der Unterschied zwischen ihm und ihrer Familie. Er sah sie dann immer mit einer so starken
    Zärtlichkeit an, dass sie ihm jedes Mal verzeihen musste. Er konnte das, von einer Sekunde auf die andere
    die Stimmung auf einer Ebene verändern. Und in einem Menschen. Weil er wirklich ein Zauberer war.
    Simsalabim.
    Sie seufzte leise und sah sich um. Schließlich setzte sie sich und begann sich zu putzen. Ihr weißes
    Fell schimmertes wie flüssiges Weißgold in der Sonne und ihre blauen Augen sprühten nur so
    vor Freude. Er nannte sie meine Perle, mein blauer Stern aber am häufigsten eben Dilara - innere schönheit...
    Das alles tat sie für ihn. Hatten sie nicht lange genug gewartet?
    War es nicht endlich Zeit für einen richtigen Kuss? Eine richtige Berührung? Für ihn putzte sie sich doppelt so
    lang wie sonst. Für ihn besah sie sich ihr Spiegelbild in der kleinen Wasserlache, die in der Mitte ihrer Heimat
    ihren Platz gefunden hatte.
    "Für dich", flüsterte sie, " Für dich. Für dich. Für dich."
    Sie lächelte in sich hinein. Früher hatte sie solche Worte für kitschig gehalten.
    Früher. Damals. Das alles lag weit, weit zurück.
    Sie wollte nur noch nach vorne sehen. Und sich freuen.
    Heute abend würde alles besser werden.

    Sie trafen sich. Doch irgendetwas war anders als sonst. Es gefiel ihr nicht. Er war so ernst dabei.
    So ernst, dass es plötzlich beängstigend war. Sie küsste ihn vorsichtig. Doch ihm schien es nicht zu gefallen.
    Er murmelte irgendetwas von "Warum?" und wand sich unter ihren Berührungen. Und plötzlich stieß er ein lautes
    Brüllen aus. Sein Schrei scheuchte die Vögel aus den Bäumen auf. Es war kein Brüllen der "Lust". Nein, es war ein
    Schrei der Verzweiflung. Und der Wut.
    Dilara bewegte sich nicht. "Warum? Warum? Warum?" Die Worte drangen an ihre zarten Ohren.
    Sie blieb ganz ruhig liegen. Um ihn nicht noch mehr zu reizen. Was fragte er sie da? Die Angst kroch ihr vom Kopf über
    in den Körper, bis alles an ihr taub und schwer war. Was war passiert? Dilara wagte es ihn anzusehen, und bereuhte es sofort.
    Er würde sie töten. Sie wusste nicht warum, aber er würde sie töten.
    Sie reagierte blitzschnell. Mit einem kräftigen Huftritt versetzte sie ihm eine tiefe Wunde unterhalb des linken Auges.
    Dann sprang sie auf und rannte davon. Rannte schneller und schneller, so weit sie ihre Beine trugen...

    *Herde (Angels Horses oder Devils Horses oder Einzelgänger): Angels Horses
    *Eltern: Sharan (vater), Thalassa (mutter)
    *Geschwister: Tjark (bruder)
    Fohlen: /

    *Regeln: *~ what are you, good or evil?~*
    *Bild: siehe bild
    *Woher ist das Bild?: www.slawik.com



    Re: Dilara {>innere Schönheit

    Black Dragon - 10.11.2007, 21:01


    Willkommen! *menno schreibtst du viel*



    Re: Dilara {>innere Schönheit

    Dilara - 10.11.2007, 21:06


    xD das ist meine lieblingsbeschäftigung^^



    Re: Dilara {>innere Schönheit

    Black Dragon - 10.11.2007, 21:07


    lol, such dir noch ein Bild aus udn los gehts^^



    Re: Dilara {>innere Schönheit

    Dilara - 10.11.2007, 21:09


    playn? :P



    Re: Dilara {>innere Schönheit

    Black Dragon - 10.11.2007, 21:10


    Immer, aber dann wechsle ich auf Lovedream, weil sie ist bei den Angels^^



    Re: Dilara {>innere Schönheit

    Dilara - 10.11.2007, 21:13


    okay :wink:



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